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	<title>RawPedia - User contributions [en]</title>
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		<title>Exposure/de</title>
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		<updated>2017-06-11T19:46:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Fherb: /* Lichterkompression */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Todo-List / State:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Translation: open&lt;br /&gt;
* Content completely cleared: open&lt;br /&gt;
* Expression and didactics checked: open&lt;br /&gt;
* Spelling checked: open&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ready for publishing: no&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Belichtung =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Button ''Auto'' - Automatische Belichtungseinstellung ==&lt;br /&gt;
Dieses Werkzeug gehört zu den absoluten Ausnahmen in RawTherapee: Es arbeitet automatisch!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während bei nahezu allen Werkzeugen das Ziel oder der Geschmack des Bearbeiters absolut entscheidend für die Einstellungen sind und deshalb eine Automatik wenig Vorteil bringen könnte, gibt es für die Belichtungskorrektur ein paar wenige Grundregeln, mit denen sich ein Bild in vielen Fällen tatsächlich zielführend für die meisten Anwendungen vorjustieren lässt. ''Auto'' analysiert das Histogramm und setzt einige Parameter der Belichtung auf meist sinnvolle Werte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Belichtungskorrektur&lt;br /&gt;
* Lichterkompression&lt;br /&gt;
* Lichter rekonstruieren&lt;br /&gt;
* Schwarzwert&lt;br /&gt;
* Helligkeit&lt;br /&gt;
* Kontrast&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Werkzeug bietet sich also als &amp;quot;Schnellstart&amp;quot; für die händische Belichtungskorrektur an. Gerade im Sinne des empfohlenen Workflows, mit dem Weißabgleich zu starten, kann ein vorheriger Tastendruck auf ''Auto'' das Bild bei schwierig belichteten Fotos zumindest erst mal in einen Belichtungsbereich bringen, in dem sich der Weißabgleich einfacher machen lässt. Danach gehe man dann wieder in das Belichtungswerkzeug und korrigiere abschließend. (Das Default-Profil, dass für Raw-Bilder nach der Installation standardmäßig verwendet wird, führt übrigens ''Auto'' aus. Im Gegensatz zum alternativ einsetzbaren Profil ''Neutral'', dass tatsächlich nichts weiter verändert, bis auf die Kameraeinstellungen des Weißabgleichs zu übernehmen.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt aber natürlich auch Fotos, wie High- bzw. Low-Key-Aufnahmen, wo die Automatik nicht unbedint einen guten Einstellvorschlag bringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Clip % ===&lt;br /&gt;
Die ''Auto''-Funktion verwendet den Clip-Wert zum Abgleich der Belichtung. In einem Bereich zwischen 0,00% und 0,99% kann man vorgeben, wie viele &amp;quot;Prozent&amp;quot; an Pixeln nach der Korrektur rein Weiß bzw. Schwarz sein dürfen. Clippen meint also: an den obersten und untersten darstellbaren Helligkeitswert &amp;quot;anecken&amp;quot;. Höhere Werte erhöhen damit den von der Automaik eingestellten Kontrast.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Button ''Zurücksetzen'' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
... setzt alle Schieberegler zusammen zurück. Die Tonwertkurven werden dabei aber nicht verändert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lichter rekonstruieren ==&lt;br /&gt;
[[image:HighlightReconstructionExample.png|250px|thumb|right|Anwendungsbeispiel:&amp;lt;br /&amp;gt;oben: Gesamtbild,&amp;lt;br /&amp;gt;mitte: ohne ''Lichter rekonstruieren'',&amp;lt;br /&amp;gt;unten: mit ''Lichter rekonstruieren''&amp;lt;br /&amp;gt;Verwendet wurde die Methode ''Farbübertragung'' (engl. ''Color Propagation'').]]&lt;br /&gt;
Mit dieser Funktion kann man (in Grenzen) im RAW-Bild eigentlich überbelichtete Details wieder etwas zurückholen. Ob und wie gut das funktioniert hängt vor allem davon ab, wie viel Informationen in den 3 Farbkanälen der betreffenden Pixel noch steckt. Bei leichten Überbelichtung clippen nicht unbedingt alle 3 Grundfarben gleichzeitig. ''Lichter rekonstruieren'' versucht mit den Informationen aus den noch nicht clippenden Farbkanäle bzw. je nach Methode auch aus umliegenden Bereichen genügend Zeichnung im überbelichteten Bereich &amp;quot;abzuschätzen&amp;quot;. Ob und wie gut das gelingt, hängt jeweils vom Einzelfall und der gewählten Methode ab.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beachte:&lt;br /&gt;
:Dieses Werkzeug dient (nur) dazu, bereits in der Raw-Aufnahme clippende Bereiche zu ''rekonstruieren''. Hast du z.B. durch die händische Belichtungskorrektur Bildbereiche des resultierenden Bildes zum Clippen gebracht, nutzt dir diese Funktion nichts. Verwende dann ''Lichterkompression'', um Zeichnung in den clippenden Bereichen zurückzuholen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ''Auto''-Button aktiviert übrigens diese Funktion, falls notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es stehen 4 verschiedene Methoden zur Auswahl, die bestimmen, wie die Rekonstruktion berechnet wird. Teste jeweils, welche Variante das beste Ergebnis im speziellen Fall bringt:&lt;br /&gt;
# ''Luminanz wiederherstellen''&lt;br /&gt;
#: Wiederhergestellte Details werden Neutral-Grau gezeichnet.&lt;br /&gt;
#: In den meisten Fällen sollte dazu zusätzlich unter ''Lichterkompression'' ein Wert unter 100 eingestellt werden.&lt;br /&gt;
# ''CIELab-Überlagerung''&lt;br /&gt;
#: Reduziert im CIELab-Farbraum zuerst die Helligkeit (im betreffenden Bildbereich) und versucht danach, die Farben wiederherzustellen.&lt;br /&gt;
#: In den meisten Fällen sollte dazu zusätzlich unter ''Lichterkompression'' ein Wert unter 100 eingestellt werden.&lt;br /&gt;
# ''Farbübertragung'' (In der englischen Sprachversion: ''Color Propagation'')&lt;br /&gt;
#: Diese Methode ist in der Regel die Wirkungsvollste. Zusätzlich zur Wiederherstellung der Helligkeit versucht der Algorithmus aus den Farbinformationen der umliegenden Bereiche die dort vorhandene Farbinformation in den wiederhergestellten Bereich hinein laufen zu lassen. Diese Methode arbeitet dabei am Besten, wenn es sich um kleine überbelichtete Bereiche handelt und kann wahre Wunder bei der Wiederherstellung von überbelichteten Haut-Bereichen vollbringen.&lt;br /&gt;
#: Die Schwäche dieser Methode ist wiederum, auch hin und wieder falsche Farben vom Rand in den überbelichteten Bereich zu übernehmen oder unerwünschte Muster zu bilden.&lt;br /&gt;
#: Diese Methode arbeitet gut mit sehr hohen Werten von ''Lichterkompression'' (unter 500).&lt;br /&gt;
# ''Überlagerung''&lt;br /&gt;
#: Bei dieser Methode werden die Werte der clippenden Farbkanälen aus den Kanälen der umliegenden nicht clippenden Pixel abgeschätzt, die in der Farbe vermutlich am ehesten denen im clippenden Bereich entsprechen. &lt;br /&gt;
#: Hierbei werden für die ''Lichterkompression'' wieder Werte unter 100 empfohlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear: both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Belichtungskorrektur ==&lt;br /&gt;
Der am ''Belichtungskorrektur''-Regler angezeigte Wert basiert auf [https://de.wikipedia.org/wiki/Lichtwert Lichtwert]-Schritten. Bedeutet, ein Wert von z.B. +1,0 entspricht einem vollen Blendenschritt in Richtung weiter geöffnete Blende. Oder auch einer Belichtungszeitverdopplung. Oder einer Verdopplung der &amp;quot;Filmempfindlichkeit&amp;quot;, also von z.B. einer ISO 400 Einstellung auf ISO 800. Ebenso oft auch als +1 EV (exposure value) oder als +1 LV (light value = Lichtwert) bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch diese Normierung ist es zum Beispiel möglich, zwei Fotos, die mit einem Belichtungs-Unterschied von 1EV, also z.B. einem vollen Blendenschritt Differenz, aufgenommen wurden, wieder völlig übereinstimmend zu korrigieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um besser zu verstehen, was dieser Regler tut, betrachte das Histogramm eines Fotos und bewege den Regler. Bewegst du ihn nach rechts, verschiebt sich auch das Histogramm nach rechts, also hin zu höheren Helligkeiten. Es verschiebt sich dabei der Schwarzpunkt (ganz links) und der Weißpunkt (ganz rechts). In umgekehrter Richtung analog.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du versuchst, die Belichtung eines Fotos, dass übersteuerte Bereiche (auch als ''clipping'', ''klippen'', also ''an der Klippe anstoßen'', bezeichnet) besitzt, zu verringern, wirst du sehen, dass der übersteuerte Bereich anfangs flach-weiß war und dann flach-grau wird. Die Aktivierung von &amp;quot;''Lichter rekonstruieren''&amp;quot; kann das in gewissen Grenzen verhindern, indem Information aus in diesem Bereich noch nicht übersteuerten Farbkanälen zur Wiederherstellung verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du RawTherapee eine Weile verwendest wirst du vielleicht feststellen, dass du die Belichtungskorrektur immer wieder benötigst, weil offenbar alle Bilder schwach unterbelichtet sind. Das ist normal. Die meisten Kameras sind so eingestellt, dass sie bewusst leicht unterbelichten, um bei der kamerainternen Bildverarbeitung zum JPEG genügend Zeichnung wiederherstellen zu können, auch, wenn die automatische oder manuelle Belichtung bei der Aufnahme nicht ganz exakt eingestellt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Nutzer, die an den Interna Interesse haben, hier noch einige technische Details, wie EV = 0 in Bezug auf die Rohdaten zu verstehen ist:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Während EV = 0 einer Verstärkung von 1.0 entspricht (also keine zusätzliche Verstärkung oder Abschwächung) gibt es eine vom Weißabgleich abhängigen Verstärkungseffekt, der in der gesamten Bildberechnung vor den Berechnungen des Belichtungs-Werkzeugs ausgeführt wird. Beim Weißabgleich wird sicher gestellt, dass trotz der Korrektur kein Farbkanal so verstärkt wird, dass er am Maximalwert anstößt, also dass er nicht übersteuert wird. Obwohl alle Raw-Farbkanäle den selben Bereich im File besitzen, wird der Weißabgleich sie insgesamt so ausbalancieren, dass sie nicht übersteuern (wenn sie nicht schon vor dem Weißabgleich übersteuert waren). Weißabgleich bedeutet, dass z.B. bei zu niedriger Farbtemperatur der Rotkanal gegenüber dem Blaukanal verstärkt wird. Die Basisverstärkung erhöht dabei den kleinsten Kanalwert gerade so, dass sichergestellt ist, dass bei EV = 0 keine Lichter ausfressen, also keine der 3 Raw-Farbkanalwerte übersteuert sind. Da also beim Weißabgleich die einzelnen Farbkanäle entsprechend verstärkt oder abgeschwächt werden, ändert sich als Nebeneffekt auch die Basisverstärkung des gesamten Bildes. Bei stärkeren Weißabgleichveränderungen sind also Helligkeitsänderungen des Bildes zu beobachten.&lt;br /&gt;
:Die Basisverstärkung bezieht sich dabei also immer auf die Maximalwerte in den Kanälen. Das heißt, ist im Raw-Bild kein Kanal übersteuert, wird auch nach dem Weißabgleich bei einem Belichtungskorrekturwert von EV = 0 das Bild in keiner Farbe übersteuert sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lichterkompression ==&lt;br /&gt;
Dieser Einstellregler kann verwendet werden, um Zeichnung in Lichtern hervorzuholen, die zu schwach ist bzw. durch die EInstellung von Bearbeitungswerkzeugen inzwischen überbelichtet dargestellt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei ist wichtig, den wesentlichen Unterschied zum Werkzeug ''Lichter rekonstruieren'' zu kennen:&lt;br /&gt;
:Wenn bereits einzelne Farbkanäle im Raw an ihrem zahlenmäßigen Maximalwert &amp;quot;anstoßen&amp;quot;, sie also tatsächlich übersteuert sind, ist nur das Werkzeug ''Lichter rekonstruieren'' in der Lage, die betreffenden Pixel aus dem Übersteuerungsbereich zurück zu holen. Was natürlich nur geht, wenn nicht schon alle 3 Farbkanäle übersteuert sind.&lt;br /&gt;
:Wenn hingegen die Farbkanäle im Raw-Bild noch nicht übersteuert sind, ab schon so hell kurz vor der Übersteuerung, dass die darin gespeicherte Zeichnung im Bild nicht mehr zu erkennen ist, dann hilft ''Lichterkompression'', diese Zeichnung wieder sichtbarer zu machen. Genau so hilft ''Lichterkompression'', wenn erst unter Verwendung der verschiedenen Bearbeitungswerkzeuge Lichter übersteuert werden. Also auch hier: nicht schon im Raw überbelichtet waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um zu sehen, ob das aktuell bearbeitete Bild schon Bereiche besitzt, die übersteuert sind, klicke auf das Icon [[Image:Warnhl.png]] rechts oben. Überbelichtete Bereiche oder solche, die schon ziemlich dicht an der Überbelichtung dran sind, werden dann schwarz hervorgehoben. (Ab welchem Helligkeitswert dieser Indikator aktiv wird, kann in den Einstellungen ausgewählt werden: Allgemein &amp;gt; Anzeige zu heller/dunkler Bereiche &amp;gt; Lichter-Schwelle)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:Hra_0.jpg|thumb|Ein überbelichtetes Bild. Ohne Lichterkompression sind Bereiche in den Wolken übersteuert.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:Hra_0_chi.jpg|thumb|Hier werden die übersteuerten Bereiche in den Wolken schwarz hervorgehoben.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn der Einstellregler der Lichterkompression nach rechts bewegt wird, wird die Intensität der Lichter vermindert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
Thats not clear! Highlight recontruction is for clipping raw color channels. Compression works with unclipping raw data. ??? :&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
For highlight compression to work best you must also enable ''Highlight Reconstruction''. Each of the HR methods has its strong and weak points, as explained above. Color Propagation is the most likely method to produce good-looking results when the HC slider is significantly over 100. For the other methods you will usually want to keep the HC slider around or below 100 - watch the histogram and the preview!&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:Hra_125_ba.jpg|thumb|Ein korrekt komprimiertes Foto. Das Histogramm berührt beide Seiten.]]&lt;br /&gt;
To find out the optimal HC value, you can make use of the histogram. In the screenshots above, what you see are overexposed clouds above the Teide volcano in Tenerife. When hovering the mouse cursor over the overexposed area, the pixel values indicator (in the ''Navigator'' panel, under the little preview) shows that lightness (L) is at 100, and the histogram shows that all channels are clipped (see the red, green and blue squares in the top-right corner of the histogram, they mean that there are so many pixels of maximum value that they are off-scale). Increase the HC slider until the red, green and blue channels in the histogram no longer squash up against the right end of the histogram - you want them to touch it, but not to cram up against it. You can enable the ''Clipped highlight indication'' icon [[Image:Warnhl.png]] before moving the HC slider up. Once the indicator's black areas disappear from the white parts you want compressed, which is also when the lightness of those pixels drops from L=100 to L=99, you stop. Don't increase the HC slider any more, because now the hopelessly-lost white areas would start turning gray. You don't want them to turn gray. That would make the photo look dull. In this example the indicator's black areas disappeared when I set HC to 125.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:Hra toomuch histogram.png|thumb|The histogram of an incorrectly processed photo. It should touch both ends instead of having gaps.]]&lt;br /&gt;
As a rule, the histogram of a correctly developed image should touch both ends - the black and the white end. Not doing so means the image was incorrectly developed. This is true for the vast majority of photos, the only exceptions being photos of scenes which lack dynamic range, such as misty scenes. If you increase the HC slider too much, then whites turn gray as your histogram no longer touches the maximum end. Examples of photos that have been over-compressed can be easily found on the internet. They look horrible, don't do that! Recover what you can, but what's clipped beyond repair should stay white.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
RawTherapee offers more ways to deal with blown highlights. The side-effect of all these methods is that they also take away some of the brilliance of the photos, as they get more 'flat' or 'dull' as a result. Highlight compression is very useful when used with moderation, but remember that you cannot recover what is not there to begin with, so once you notice that the completely clipped white areas become gray you should reduce the compression amount until these areas become white once more. To create the best possible output, feed RawTherapee the best possible input - so expose well in the first place!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Highlight Compression Threshold ==&lt;br /&gt;
The Highlight Compression Threshold slider sets the point where the HC slider starts implementing compression. A value of 0 means the threshold is zero: data compression occurs over the whole range of tonalities. 100 sets the threshold at one stop below the white point, so all the compressed highlights are squeezed into the top stop. In practical terms, more highlights are compressed when this slider is set to 0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Black ==&lt;br /&gt;
Use this to set the black point. See the left side of the histogram move when you touch the slider. Values greater than 0 will make the image darker, negative values will lighten up the shadow parts of the photo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Shadow Compression ==&lt;br /&gt;
The ''Shadow Compression'' slider 'dampens' the effect of the ''Black'' slider. The maximum value of 100 gives a less dark image. This slider only has effect when the ''Black'' slider is set to a value other than  0. Practical use of this ''Shadow Compression'' slider is to fine-tune the shadow intensity of the image.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lightness ==&lt;br /&gt;
This slider applies a hard-coded tone curve to lift or lower the tonalities of the photo, resulting in a more or less light image. The same tone curve is applied separately to each R, G and B channel. The black point and the white point keep their positions.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Contrast ==&lt;br /&gt;
This slider increases or reduces the contrast of the photo. It applies a contrast curve centered at the average luminance level. Tonalities above the average are lifted (lowered), while tonalities below the average are lowered (lifted). The same contrast curve is applied separately to each R, G and B channel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Saturation ==&lt;br /&gt;
This slider makes the photo more or less saturated. In more technical terms, it adjusts the saturation of the image by applying a multiplier to the saturation level of pixels in the HSV color space.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tonwertkuven ==&lt;br /&gt;
Here you can construct your own tone curves. They work on all three R, G and B channels at the same time (so you can't work on the R channel only).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
There are two tone curves available, which can be designed with various curve types, and applied in several different modes all explained below. Clicking on the curve icon hides the curve from the interface - it does not disable the curve.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The histogram displayed as the curve's background shows you the levels of the data as it flows into the curve at that point in the processing pipeline. You will notice that it differs from the main histogram which shows you the levels of the final image, at the very end of the pipeline.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
While you are free to use only one tone curve to make your adjustments, you can gain much finer tonal control if you use two curves at once. The typical use of both curves is to lower values using the first curve, and to raise values using the second one. It is similar to creating an S curve in one of them, but you should be able to make finer adjustments by using both without entering too fast in the &amp;quot;danger zone&amp;quot; where your colors becomes unrealistic.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
You can save a curve to disk. Click on the ''Save current curve'' icon [[Image:Gtk-save-large-dark.png]] next to the graph and give it a name. Use the ''Load a curve from file'' icon [[Image:Gtk-open.png]] to apply this curve later to another file. Use the ''Reset curve to linear'' button [[Image:Gtk-undo-ltr.png]] to delete all the points you created and to reset the curve to neutral/linear. You can also ''Copy'' [[Image:Gtk-copy.png]] and ''Paste'' [[Image:Gtk-paste.png]] curves to/from RawTherapee's own clipboard, which comes in very useful if you want to quickly apply an identical curve to a different tool.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
You can use as many control points in a curve as you like.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
You can define different curves for all curve types if you like, but only the one that is selected in the dropdown menu will be applied to the photo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The curve and histogram is always displayed with sRGB gamma, regardless of working or output profile. This means that the shadow range is expanded and highlights compressed to better match human perception.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Linear Curve ===&lt;br /&gt;
This represents the unaltered (or linear) image, so without any tone curve applied. It disables the curve.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Custom Curve ===&lt;br /&gt;
This is a classic type of curve, seen in many other programs as well. The left part of the graph represents the darker tones, the right part represents the brighter tones of the photo. Click on the curve to mark a point and drag it with the mouse to change tonalities. Dragging the point down makes the image darker, while pushing it up makes it brighter. The dotted diagonal line marks the linear or unaltered state of the photo. Press and hold the '''Control''' key to slow down the movement. Hold the '''Shift''' key to snap the point to key elements: maximum value, minimum value, middle value (i.e. snapped to the diagonal or horizontal dotted line), same value of the preceding point, same value of the next point, and for the ''Control Cage'' type, the line going through the previous and next points. Delete a point on the curve by dragging it out of the editor area.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The top-right point represents the brightest areas in the photo. Drag that point vertically down to make the highlights less bright; move it horizontally to the left to make bright areas brighter, perhaps at the cost of some overexposure.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The bottom-left point represents the darkest areas in the photo. Move that point horizontally to the right to make the photo darker, perhaps at the cost of some underexposure. Move it vertically up to make the darks lighter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flip the diagonal line (from bottom-left and top-right to top-left and bottom-right) to produce a negative image.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:curve_custom_s.png|thumb|left|S-shaped custom curve.]]&lt;br /&gt;
A typical usage of the custom curve is to construct a so-called ''S-curve''. Mark three points at the 'coordinates' (1,1), (2,2) and (3,3) respectively. Drag the point at (1,1) somewhat lower and the point at (3,3) a bit higher. Your image will get more 'punch' this way. If your S-curve is symmetrical, i.e. if you move the point you first placed at 1,1 by the same amount as the one you placed at 3,3 but in the opposite direction, then the effect will be identical to manipulating the ''Contrast'' slider.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parametric Curve ===&lt;br /&gt;
[[Image:Curve_parametric_s.png|thumb|left|Parametric curve.]]&lt;br /&gt;
This curve presents four sliders and three control points. The sliders are used to control highlights, lights, darks and shadows respectively (shadows mean deep darks here). Move the mouse over the four sliders and a dark area under the curve tells you which slider alters what part of the curve. Move the Highlights slider to the left to make highlights less bright, move it to the right to make them brighter. The ''Lights'' slider moves the lights but not the highlights in the same way as above, as does the ''Darks'' slider: moving it to the right lightens the dark tones, moving it to the left darkens them. The ''Shadows'' slider works as the ''Darks'' slider, but only on the darkest parts of the photo. You can again construct the above mentioned stylized S-curve, although the parametric curve gives you less 'extreme' control over the form of the curve. This mode, however, has its own benefits, as curves can be shaped in a well controlled manner. Note that using these sliders can have a profound influence on the overall contrast of the image.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Use, if needed, the three control points under the curve. They determine what point of the curve will be affected when moving the sliders. Moving the middle control point to the right makes the image darker (the form of the curve changes again, as does the dark area around the curve), moving it to the left makes the image brighter. Moving the left control point to the right darkens the dark areas somewhat, moving it to the left lightens them, again somewhat. Moving the right control point to the right makes the highlights brighter, moving it to the left darkens the highlights.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Use the ''Reset to default'' buttons [[Image:Gtk-undo-ltr.png]] next to the sliders to reset individual sliders, use the same button at the top of the tone curve section to reset all four sliders and the control points to linear (zero).&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Control Cage ===&lt;br /&gt;
[[Image:Curve_control_cage_s.png|thumb|left|Control Cage curve.]]&lt;br /&gt;
At first sight this curve type looks very much like the ''Custom'' curve, but there are some differences though. With the ''Custom'' curve, the curve touches all the control points. This is not the case with the ''Control Cage'' curve. To see this, click somewhere on the line and move the black point to the left or to the right. Now the curve passes nearby the black point, but doesn't touch it. Another difference is that the ''Control Cage'' allows for a straight section of the curve, while you can't do this with the ''Custom'' curve. The ''Control Cage'' curve needs at least three points for that (so five in total). Holding down the '''Shift''' key while dragging a point will help you to easily create a straight line by snapping the point to the line made by the previous and next point (displayed in red by the ''Snap to'' tool). Now make a new point between the two most left ones and move it. As you can see, only the part on the left side moves, not the rest of the curve.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Curve Mode ==&lt;br /&gt;
Next to each curve type, you'll find a ''Curve Mode'' combobox selector. This will let you choose the algorithm that will be used for the corresponding curve. The curve mode will have a strong effect on the appearance of colors, especially if you use a contrast-enhancing curve (S-curve). This can be used for creative effect, but can for some purposes or styles cause undesired color changes depending which mode you choose. Choose a mode that suits your specific taste and needs for the photo at hand. By combining two different curves in tone curve 1 and 2 you can further fine-tune the look.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Standard ===&lt;br /&gt;
This is the most basic mode (and the only one available in older versions of RawTherapee and is found in some shape or form in most image-related software): the values of each RGB channel are modified by the curve in a basic &amp;quot;correspondence&amp;quot; method, that is the same curve is applied to all channels.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The drawback of this mode is that e.g. considering an S-curve shape to get more contrast, an orange color with a high value of red and green and a low value of blue will tend to shift toward yellow, because the red and green component will be raised, while the blue one will be lowered.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In general an S-curve will increase separation of the channels and thus increase saturation, which is a similar behavior to how color film reacts to contrast. This together with the simplicity of implementation has made the curve type popular in raw converters in general and is often the only alternative available in less flexible software.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weighted Standard ===&lt;br /&gt;
You can use this method to limit the color shift of the standard curve, even if it won't suppress it entirely. Keeping the previous example, this method will raise the first component (red), and will also linearly alter the green and blue component by raising them too. We end up with 3 values (R, g and b) while we have only processed the red component.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
This process is then done for the green and blue component, so at the end of the process, we end up with 9 values (R,g,b / r,G,b / r,g,B). Values of the same component are then mixed together, which will produce the resulting color with a smaller color shift.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Film-Like ===&lt;br /&gt;
The film-like curve provides a result highly similar to the standard type (that is strong saturation increase with increased contrast), but the RGB-HSV hue is kept constant - that is, there are less color-shift problems. This curve type was designed by Adobe as a part of DNG and is thus the one used by Adobe Camera Raw and Lightroom.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Saturation and Value Blending ===&lt;br /&gt;
This mode is typically better suited for high-key shots, but can be used for creative effect in other photos as well. The average value of the three component is computed, and then the curve is applied to this value, giving a positive or negative gain.&lt;br /&gt;
The color is converted to its Hue, Saturation and Value representation, then if the gain is positive, the pixel is linearly targeting Value = 1 and Saturation = 0, the Hue is preserved. If the gain is negative, the pixel is linearly targeting Value = 0, Saturation and Hue are preserved.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The result is highly similar to a luminance curve in Lab space (that is change contrast without affecting hue or saturation). For contrast-increasing curves the look will typically be slightly desaturated. This is not really because the curve desaturates the colors but because that in human vision contrast and saturation is tightly coupled, so the same image with higher contrast requires higher saturation to appear to have the same.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Luminance ===&lt;br /&gt;
Each component of the pixel is boosted by the same factor so color and saturation is kept stable, that is the result is very true to the original color. However contrast-increasing curves can still lead to a slightly desaturated look for the same reason as described for the Saturation and Value Blending curve mode. If you want to manually counter-act the desaturation, using the L*a*b* Chromaticity slider is a more neutral way of compensating for it than using the RGB-based saturation slider.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Despite showing the R, G and B histogram (merged) in the background of the curve, the curve operates on luminance values, where [https://en.wikipedia.org/wiki/Relative_luminance Relative Luminance] Y = R*0.2126729 + G*0.7151521 + B*0.0721750&lt;br /&gt;
First the relative luminance value of a pixel is obtained, then the curve is applied to that value, the multiplication factor between before and after luminance is calculated, and then this factor is applied to each R, G and B component. This is in contrast to the other methods where the curve is applied to each R, G and B component separately.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Perceptual ===&lt;br /&gt;
This mode will keep the original color appearance concerning hue and saturation, that is if you for example apply an S-curve the image will indeed get increased contrast, but the hues will stay the same and the image doesn't look more or less saturated than the original. It's specifically useful to establish a pleasing baseline contrast without distorting the colors provided by a camera profile that doesn't apply a curve itself (if you use a third-party profile that does apply a curve it's typically already perceptually mapped with similar techniques as described here).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The algorithm works the following way: it analyses the curve to get a contrast value, which is used as base to scale chroma (saturation) such that more contrast leads to more saturation and the other way around. As contrast and saturation is tightly coupled in human vision this scaling is necessary to make saturation ''appear'' constant. There are further fine-tunings such as increase saturation more in the shadows, and less for colors that are already highly saturated, also this corresponds to human vision phenomena so the net effect it that the colors appear constant. In the extreme highlights close to the white point the algorithm blends over to white (like the standard curves) which is less true to color but more practical for real output as the brightest color of the output media (screen or paper) is white.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
However do keep in mind that the perceptual model is not perfect and cannot be perfect. This is only a curve, image content is not analyzed and no localized changes are made. This means for example that for an S-curve a large flat blue sky (low local contrast) may appear slightly more saturated than the original. If you want to make A/B comparisons don't compare side by side as the eye will then be confused by the two contrast levels viewed simultaneously and then saturation will not appear the same, but instead swap and let the eye adapt for a few seconds.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
If you want to further fine-tune the saturation manually it's generally best to use the Lab chroma slider (and chroma curves).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Due to the many components in the algorithm it's considerably slower than the other curve modes so refresh rate may suffer.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Fherb</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://rawpedia.rawtherapee.com/index.php?title=Exposure/de&amp;diff=2513</id>
		<title>Exposure/de</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://rawpedia.rawtherapee.com/index.php?title=Exposure/de&amp;diff=2513"/>
		<updated>2017-06-11T19:32:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Fherb: /* Lichterkompression */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Todo-List / State:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Translation: open&lt;br /&gt;
* Content completely cleared: open&lt;br /&gt;
* Expression and didactics checked: open&lt;br /&gt;
* Spelling checked: open&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ready for publishing: no&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Belichtung =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Button ''Auto'' - Automatische Belichtungseinstellung ==&lt;br /&gt;
Dieses Werkzeug gehört zu den absoluten Ausnahmen in RawTherapee: Es arbeitet automatisch!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während bei nahezu allen Werkzeugen das Ziel oder der Geschmack des Bearbeiters absolut entscheidend für die Einstellungen sind und deshalb eine Automatik wenig Vorteil bringen könnte, gibt es für die Belichtungskorrektur ein paar wenige Grundregeln, mit denen sich ein Bild in vielen Fällen tatsächlich zielführend für die meisten Anwendungen vorjustieren lässt. ''Auto'' analysiert das Histogramm und setzt einige Parameter der Belichtung auf meist sinnvolle Werte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Belichtungskorrektur&lt;br /&gt;
* Lichterkompression&lt;br /&gt;
* Lichter rekonstruieren&lt;br /&gt;
* Schwarzwert&lt;br /&gt;
* Helligkeit&lt;br /&gt;
* Kontrast&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Werkzeug bietet sich also als &amp;quot;Schnellstart&amp;quot; für die händische Belichtungskorrektur an. Gerade im Sinne des empfohlenen Workflows, mit dem Weißabgleich zu starten, kann ein vorheriger Tastendruck auf ''Auto'' das Bild bei schwierig belichteten Fotos zumindest erst mal in einen Belichtungsbereich bringen, in dem sich der Weißabgleich einfacher machen lässt. Danach gehe man dann wieder in das Belichtungswerkzeug und korrigiere abschließend. (Das Default-Profil, dass für Raw-Bilder nach der Installation standardmäßig verwendet wird, führt übrigens ''Auto'' aus. Im Gegensatz zum alternativ einsetzbaren Profil ''Neutral'', dass tatsächlich nichts weiter verändert, bis auf die Kameraeinstellungen des Weißabgleichs zu übernehmen.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt aber natürlich auch Fotos, wie High- bzw. Low-Key-Aufnahmen, wo die Automatik nicht unbedint einen guten Einstellvorschlag bringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Clip % ===&lt;br /&gt;
Die ''Auto''-Funktion verwendet den Clip-Wert zum Abgleich der Belichtung. In einem Bereich zwischen 0,00% und 0,99% kann man vorgeben, wie viele &amp;quot;Prozent&amp;quot; an Pixeln nach der Korrektur rein Weiß bzw. Schwarz sein dürfen. Clippen meint also: an den obersten und untersten darstellbaren Helligkeitswert &amp;quot;anecken&amp;quot;. Höhere Werte erhöhen damit den von der Automaik eingestellten Kontrast.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Button ''Zurücksetzen'' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
... setzt alle Schieberegler zusammen zurück. Die Tonwertkurven werden dabei aber nicht verändert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lichter rekonstruieren ==&lt;br /&gt;
[[image:HighlightReconstructionExample.png|250px|thumb|right|Anwendungsbeispiel:&amp;lt;br /&amp;gt;oben: Gesamtbild,&amp;lt;br /&amp;gt;mitte: ohne ''Lichter rekonstruieren'',&amp;lt;br /&amp;gt;unten: mit ''Lichter rekonstruieren''&amp;lt;br /&amp;gt;Verwendet wurde die Methode ''Farbübertragung'' (engl. ''Color Propagation'').]]&lt;br /&gt;
Mit dieser Funktion kann man (in Grenzen) im RAW-Bild eigentlich überbelichtete Details wieder etwas zurückholen. Ob und wie gut das funktioniert hängt vor allem davon ab, wie viel Informationen in den 3 Farbkanälen der betreffenden Pixel noch steckt. Bei leichten Überbelichtung clippen nicht unbedingt alle 3 Grundfarben gleichzeitig. ''Lichter rekonstruieren'' versucht mit den Informationen aus den noch nicht clippenden Farbkanäle bzw. je nach Methode auch aus umliegenden Bereichen genügend Zeichnung im überbelichteten Bereich &amp;quot;abzuschätzen&amp;quot;. Ob und wie gut das gelingt, hängt jeweils vom Einzelfall und der gewählten Methode ab.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beachte:&lt;br /&gt;
:Dieses Werkzeug dient (nur) dazu, bereits in der Raw-Aufnahme clippende Bereiche zu ''rekonstruieren''. Hast du z.B. durch die händische Belichtungskorrektur Bildbereiche des resultierenden Bildes zum Clippen gebracht, nutzt dir diese Funktion nichts. Verwende dann ''Lichterkompression'', um Zeichnung in den clippenden Bereichen zurückzuholen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ''Auto''-Button aktiviert übrigens diese Funktion, falls notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es stehen 4 verschiedene Methoden zur Auswahl, die bestimmen, wie die Rekonstruktion berechnet wird. Teste jeweils, welche Variante das beste Ergebnis im speziellen Fall bringt:&lt;br /&gt;
# ''Luminanz wiederherstellen''&lt;br /&gt;
#: Wiederhergestellte Details werden Neutral-Grau gezeichnet.&lt;br /&gt;
#: In den meisten Fällen sollte dazu zusätzlich unter ''Lichterkompression'' ein Wert unter 100 eingestellt werden.&lt;br /&gt;
# ''CIELab-Überlagerung''&lt;br /&gt;
#: Reduziert im CIELab-Farbraum zuerst die Helligkeit (im betreffenden Bildbereich) und versucht danach, die Farben wiederherzustellen.&lt;br /&gt;
#: In den meisten Fällen sollte dazu zusätzlich unter ''Lichterkompression'' ein Wert unter 100 eingestellt werden.&lt;br /&gt;
# ''Farbübertragung'' (In der englischen Sprachversion: ''Color Propagation'')&lt;br /&gt;
#: Diese Methode ist in der Regel die Wirkungsvollste. Zusätzlich zur Wiederherstellung der Helligkeit versucht der Algorithmus aus den Farbinformationen der umliegenden Bereiche die dort vorhandene Farbinformation in den wiederhergestellten Bereich hinein laufen zu lassen. Diese Methode arbeitet dabei am Besten, wenn es sich um kleine überbelichtete Bereiche handelt und kann wahre Wunder bei der Wiederherstellung von überbelichteten Haut-Bereichen vollbringen.&lt;br /&gt;
#: Die Schwäche dieser Methode ist wiederum, auch hin und wieder falsche Farben vom Rand in den überbelichteten Bereich zu übernehmen oder unerwünschte Muster zu bilden.&lt;br /&gt;
#: Diese Methode arbeitet gut mit sehr hohen Werten von ''Lichterkompression'' (unter 500).&lt;br /&gt;
# ''Überlagerung''&lt;br /&gt;
#: Bei dieser Methode werden die Werte der clippenden Farbkanälen aus den Kanälen der umliegenden nicht clippenden Pixel abgeschätzt, die in der Farbe vermutlich am ehesten denen im clippenden Bereich entsprechen. &lt;br /&gt;
#: Hierbei werden für die ''Lichterkompression'' wieder Werte unter 100 empfohlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear: both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Belichtungskorrektur ==&lt;br /&gt;
Der am ''Belichtungskorrektur''-Regler angezeigte Wert basiert auf [https://de.wikipedia.org/wiki/Lichtwert Lichtwert]-Schritten. Bedeutet, ein Wert von z.B. +1,0 entspricht einem vollen Blendenschritt in Richtung weiter geöffnete Blende. Oder auch einer Belichtungszeitverdopplung. Oder einer Verdopplung der &amp;quot;Filmempfindlichkeit&amp;quot;, also von z.B. einer ISO 400 Einstellung auf ISO 800. Ebenso oft auch als +1 EV (exposure value) oder als +1 LV (light value = Lichtwert) bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch diese Normierung ist es zum Beispiel möglich, zwei Fotos, die mit einem Belichtungs-Unterschied von 1EV, also z.B. einem vollen Blendenschritt Differenz, aufgenommen wurden, wieder völlig übereinstimmend zu korrigieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um besser zu verstehen, was dieser Regler tut, betrachte das Histogramm eines Fotos und bewege den Regler. Bewegst du ihn nach rechts, verschiebt sich auch das Histogramm nach rechts, also hin zu höheren Helligkeiten. Es verschiebt sich dabei der Schwarzpunkt (ganz links) und der Weißpunkt (ganz rechts). In umgekehrter Richtung analog.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du versuchst, die Belichtung eines Fotos, dass übersteuerte Bereiche (auch als ''clipping'', ''klippen'', also ''an der Klippe anstoßen'', bezeichnet) besitzt, zu verringern, wirst du sehen, dass der übersteuerte Bereich anfangs flach-weiß war und dann flach-grau wird. Die Aktivierung von &amp;quot;''Lichter rekonstruieren''&amp;quot; kann das in gewissen Grenzen verhindern, indem Information aus in diesem Bereich noch nicht übersteuerten Farbkanälen zur Wiederherstellung verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du RawTherapee eine Weile verwendest wirst du vielleicht feststellen, dass du die Belichtungskorrektur immer wieder benötigst, weil offenbar alle Bilder schwach unterbelichtet sind. Das ist normal. Die meisten Kameras sind so eingestellt, dass sie bewusst leicht unterbelichten, um bei der kamerainternen Bildverarbeitung zum JPEG genügend Zeichnung wiederherstellen zu können, auch, wenn die automatische oder manuelle Belichtung bei der Aufnahme nicht ganz exakt eingestellt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Nutzer, die an den Interna Interesse haben, hier noch einige technische Details, wie EV = 0 in Bezug auf die Rohdaten zu verstehen ist:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Während EV = 0 einer Verstärkung von 1.0 entspricht (also keine zusätzliche Verstärkung oder Abschwächung) gibt es eine vom Weißabgleich abhängigen Verstärkungseffekt, der in der gesamten Bildberechnung vor den Berechnungen des Belichtungs-Werkzeugs ausgeführt wird. Beim Weißabgleich wird sicher gestellt, dass trotz der Korrektur kein Farbkanal so verstärkt wird, dass er am Maximalwert anstößt, also dass er nicht übersteuert wird. Obwohl alle Raw-Farbkanäle den selben Bereich im File besitzen, wird der Weißabgleich sie insgesamt so ausbalancieren, dass sie nicht übersteuern (wenn sie nicht schon vor dem Weißabgleich übersteuert waren). Weißabgleich bedeutet, dass z.B. bei zu niedriger Farbtemperatur der Rotkanal gegenüber dem Blaukanal verstärkt wird. Die Basisverstärkung erhöht dabei den kleinsten Kanalwert gerade so, dass sichergestellt ist, dass bei EV = 0 keine Lichter ausfressen, also keine der 3 Raw-Farbkanalwerte übersteuert sind. Da also beim Weißabgleich die einzelnen Farbkanäle entsprechend verstärkt oder abgeschwächt werden, ändert sich als Nebeneffekt auch die Basisverstärkung des gesamten Bildes. Bei stärkeren Weißabgleichveränderungen sind also Helligkeitsänderungen des Bildes zu beobachten.&lt;br /&gt;
:Die Basisverstärkung bezieht sich dabei also immer auf die Maximalwerte in den Kanälen. Das heißt, ist im Raw-Bild kein Kanal übersteuert, wird auch nach dem Weißabgleich bei einem Belichtungskorrekturwert von EV = 0 das Bild in keiner Farbe übersteuert sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lichterkompression ==&lt;br /&gt;
Dieser Einstellregler kann verwendet werden, um Zeichnung in Lichtern hervorzuholen, die zu schwach ist bzw. durch die EInstellung von Bearbeitungswerkzeugen inzwischen überbelichtet dargestellt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei ist wichtig, den wesentlichen Unterschied zum Werkzeug ''Lichter rekonstruieren'' zu kennen:&lt;br /&gt;
:Wenn bereits einzelne Farbkanäle im Raw an ihrem zahlenmäßigen Maximalwert &amp;quot;anstoßen&amp;quot;, sie also tatsächlich übersteuert sind, ist nur das Werkzeug ''Lichter rekonstruieren'' in der Lage, die betreffenden Pixel aus dem Übersteuerungsbereich zurück zu holen. Was natürlich nur geht, wenn nicht schon alle 3 Farbkanäle übersteuert sind.&lt;br /&gt;
:Wenn hingegen die Farbkanäle im Raw-Bild noch nicht übersteuert sind, ab schon so hell kurz vor der Übersteuerung, dass die darin gespeicherte Zeichnung im Bild nicht mehr zu erkennen ist, dann hilft ''Lichterkompression'', diese Zeichnung wieder sichtbarer zu machen. Genau so hilft ''Lichterkompression'', wenn erst unter Verwendung der verschiedenen Bearbeitungswerkzeuge Lichter übersteuert werden. Also auch hier: nicht schon im Raw überbelichtet waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um zu sehen, ob das aktuell bearbeitete Bild schon Bereiche besitzt, die übersteuert sind, klicke auf das Icon [[Image:Warnhl.png]] rechts oben. Überbelichtete Bereiche oder solche, die schon ziemlich dicht an der Überbelichtung dran sind, werden dann schwarz hervorgehoben. (Ab welchem Helligkeitswert dieser Indikator aktiv wird, kann in den Einstellungen ausgewählt werden: Allgemein &amp;gt; Anzeige zu heller/dunkler Bereiche &amp;gt; Lichter-Schwelle)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:Hra_0.jpg|thumb|Ein überbelichtetes Bild. Ohne Lichterkompression sind Bereiche in den Wolken übersteuert.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:Hra_0_chi.jpg|thumb|Hier werden die übersteuerten Bereiche in den Wolken schwarz hervorgehoben.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
By dragging the ''Highlight Compression'' slider to the right, the intensity of the highlights will decrease. For highlight compression to work best you must also enable ''Highlight Reconstruction''. Each of the HR methods has its strong and weak points, as explained above. Color Propagation is the most likely method to produce good-looking results when the HC slider is significantly over 100. For the other methods you will usually want to keep the HC slider around or below 100 - watch the histogram and the preview!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:Hra_125_ba.jpg|thumb|A correctly compressed photo - the histogram touches both ends.]]&lt;br /&gt;
To find out the optimal HC value, you can make use of the histogram. In the screenshots above, what you see are overexposed clouds above the Teide volcano in Tenerife. When hovering the mouse cursor over the overexposed area, the pixel values indicator (in the ''Navigator'' panel, under the little preview) shows that lightness (L) is at 100, and the histogram shows that all channels are clipped (see the red, green and blue squares in the top-right corner of the histogram, they mean that there are so many pixels of maximum value that they are off-scale). Increase the HC slider until the red, green and blue channels in the histogram no longer squash up against the right end of the histogram - you want them to touch it, but not to cram up against it. You can enable the ''Clipped highlight indication'' icon [[Image:Warnhl.png]] before moving the HC slider up. Once the indicator's black areas disappear from the white parts you want compressed, which is also when the lightness of those pixels drops from L=100 to L=99, you stop. Don't increase the HC slider any more, because now the hopelessly-lost white areas would start turning gray. You don't want them to turn gray. That would make the photo look dull. In this example the indicator's black areas disappeared when I set HC to 125.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:Hra toomuch histogram.png|thumb|The histogram of an incorrectly processed photo. It should touch both ends instead of having gaps.]]&lt;br /&gt;
As a rule, the histogram of a correctly developed image should touch both ends - the black and the white end. Not doing so means the image was incorrectly developed. This is true for the vast majority of photos, the only exceptions being photos of scenes which lack dynamic range, such as misty scenes. If you increase the HC slider too much, then whites turn gray as your histogram no longer touches the maximum end. Examples of photos that have been over-compressed can be easily found on the internet. They look horrible, don't do that! Recover what you can, but what's clipped beyond repair should stay white.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
RawTherapee offers more ways to deal with blown highlights. The side-effect of all these methods is that they also take away some of the brilliance of the photos, as they get more 'flat' or 'dull' as a result. Highlight compression is very useful when used with moderation, but remember that you cannot recover what is not there to begin with, so once you notice that the completely clipped white areas become gray you should reduce the compression amount until these areas become white once more. To create the best possible output, feed RawTherapee the best possible input - so expose well in the first place!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Highlight Compression Threshold ==&lt;br /&gt;
The Highlight Compression Threshold slider sets the point where the HC slider starts implementing compression. A value of 0 means the threshold is zero: data compression occurs over the whole range of tonalities. 100 sets the threshold at one stop below the white point, so all the compressed highlights are squeezed into the top stop. In practical terms, more highlights are compressed when this slider is set to 0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Black ==&lt;br /&gt;
Use this to set the black point. See the left side of the histogram move when you touch the slider. Values greater than 0 will make the image darker, negative values will lighten up the shadow parts of the photo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Shadow Compression ==&lt;br /&gt;
The ''Shadow Compression'' slider 'dampens' the effect of the ''Black'' slider. The maximum value of 100 gives a less dark image. This slider only has effect when the ''Black'' slider is set to a value other than  0. Practical use of this ''Shadow Compression'' slider is to fine-tune the shadow intensity of the image.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lightness ==&lt;br /&gt;
This slider applies a hard-coded tone curve to lift or lower the tonalities of the photo, resulting in a more or less light image. The same tone curve is applied separately to each R, G and B channel. The black point and the white point keep their positions.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Contrast ==&lt;br /&gt;
This slider increases or reduces the contrast of the photo. It applies a contrast curve centered at the average luminance level. Tonalities above the average are lifted (lowered), while tonalities below the average are lowered (lifted). The same contrast curve is applied separately to each R, G and B channel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Saturation ==&lt;br /&gt;
This slider makes the photo more or less saturated. In more technical terms, it adjusts the saturation of the image by applying a multiplier to the saturation level of pixels in the HSV color space.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tonwertkuven ==&lt;br /&gt;
Here you can construct your own tone curves. They work on all three R, G and B channels at the same time (so you can't work on the R channel only).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
There are two tone curves available, which can be designed with various curve types, and applied in several different modes all explained below. Clicking on the curve icon hides the curve from the interface - it does not disable the curve.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The histogram displayed as the curve's background shows you the levels of the data as it flows into the curve at that point in the processing pipeline. You will notice that it differs from the main histogram which shows you the levels of the final image, at the very end of the pipeline.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
While you are free to use only one tone curve to make your adjustments, you can gain much finer tonal control if you use two curves at once. The typical use of both curves is to lower values using the first curve, and to raise values using the second one. It is similar to creating an S curve in one of them, but you should be able to make finer adjustments by using both without entering too fast in the &amp;quot;danger zone&amp;quot; where your colors becomes unrealistic.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
You can save a curve to disk. Click on the ''Save current curve'' icon [[Image:Gtk-save-large-dark.png]] next to the graph and give it a name. Use the ''Load a curve from file'' icon [[Image:Gtk-open.png]] to apply this curve later to another file. Use the ''Reset curve to linear'' button [[Image:Gtk-undo-ltr.png]] to delete all the points you created and to reset the curve to neutral/linear. You can also ''Copy'' [[Image:Gtk-copy.png]] and ''Paste'' [[Image:Gtk-paste.png]] curves to/from RawTherapee's own clipboard, which comes in very useful if you want to quickly apply an identical curve to a different tool.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
You can use as many control points in a curve as you like.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
You can define different curves for all curve types if you like, but only the one that is selected in the dropdown menu will be applied to the photo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The curve and histogram is always displayed with sRGB gamma, regardless of working or output profile. This means that the shadow range is expanded and highlights compressed to better match human perception.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Linear Curve ===&lt;br /&gt;
This represents the unaltered (or linear) image, so without any tone curve applied. It disables the curve.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Custom Curve ===&lt;br /&gt;
This is a classic type of curve, seen in many other programs as well. The left part of the graph represents the darker tones, the right part represents the brighter tones of the photo. Click on the curve to mark a point and drag it with the mouse to change tonalities. Dragging the point down makes the image darker, while pushing it up makes it brighter. The dotted diagonal line marks the linear or unaltered state of the photo. Press and hold the '''Control''' key to slow down the movement. Hold the '''Shift''' key to snap the point to key elements: maximum value, minimum value, middle value (i.e. snapped to the diagonal or horizontal dotted line), same value of the preceding point, same value of the next point, and for the ''Control Cage'' type, the line going through the previous and next points. Delete a point on the curve by dragging it out of the editor area.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The top-right point represents the brightest areas in the photo. Drag that point vertically down to make the highlights less bright; move it horizontally to the left to make bright areas brighter, perhaps at the cost of some overexposure.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The bottom-left point represents the darkest areas in the photo. Move that point horizontally to the right to make the photo darker, perhaps at the cost of some underexposure. Move it vertically up to make the darks lighter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flip the diagonal line (from bottom-left and top-right to top-left and bottom-right) to produce a negative image.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:curve_custom_s.png|thumb|left|S-shaped custom curve.]]&lt;br /&gt;
A typical usage of the custom curve is to construct a so-called ''S-curve''. Mark three points at the 'coordinates' (1,1), (2,2) and (3,3) respectively. Drag the point at (1,1) somewhat lower and the point at (3,3) a bit higher. Your image will get more 'punch' this way. If your S-curve is symmetrical, i.e. if you move the point you first placed at 1,1 by the same amount as the one you placed at 3,3 but in the opposite direction, then the effect will be identical to manipulating the ''Contrast'' slider.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parametric Curve ===&lt;br /&gt;
[[Image:Curve_parametric_s.png|thumb|left|Parametric curve.]]&lt;br /&gt;
This curve presents four sliders and three control points. The sliders are used to control highlights, lights, darks and shadows respectively (shadows mean deep darks here). Move the mouse over the four sliders and a dark area under the curve tells you which slider alters what part of the curve. Move the Highlights slider to the left to make highlights less bright, move it to the right to make them brighter. The ''Lights'' slider moves the lights but not the highlights in the same way as above, as does the ''Darks'' slider: moving it to the right lightens the dark tones, moving it to the left darkens them. The ''Shadows'' slider works as the ''Darks'' slider, but only on the darkest parts of the photo. You can again construct the above mentioned stylized S-curve, although the parametric curve gives you less 'extreme' control over the form of the curve. This mode, however, has its own benefits, as curves can be shaped in a well controlled manner. Note that using these sliders can have a profound influence on the overall contrast of the image.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Use, if needed, the three control points under the curve. They determine what point of the curve will be affected when moving the sliders. Moving the middle control point to the right makes the image darker (the form of the curve changes again, as does the dark area around the curve), moving it to the left makes the image brighter. Moving the left control point to the right darkens the dark areas somewhat, moving it to the left lightens them, again somewhat. Moving the right control point to the right makes the highlights brighter, moving it to the left darkens the highlights.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Use the ''Reset to default'' buttons [[Image:Gtk-undo-ltr.png]] next to the sliders to reset individual sliders, use the same button at the top of the tone curve section to reset all four sliders and the control points to linear (zero).&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Control Cage ===&lt;br /&gt;
[[Image:Curve_control_cage_s.png|thumb|left|Control Cage curve.]]&lt;br /&gt;
At first sight this curve type looks very much like the ''Custom'' curve, but there are some differences though. With the ''Custom'' curve, the curve touches all the control points. This is not the case with the ''Control Cage'' curve. To see this, click somewhere on the line and move the black point to the left or to the right. Now the curve passes nearby the black point, but doesn't touch it. Another difference is that the ''Control Cage'' allows for a straight section of the curve, while you can't do this with the ''Custom'' curve. The ''Control Cage'' curve needs at least three points for that (so five in total). Holding down the '''Shift''' key while dragging a point will help you to easily create a straight line by snapping the point to the line made by the previous and next point (displayed in red by the ''Snap to'' tool). Now make a new point between the two most left ones and move it. As you can see, only the part on the left side moves, not the rest of the curve.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Curve Mode ==&lt;br /&gt;
Next to each curve type, you'll find a ''Curve Mode'' combobox selector. This will let you choose the algorithm that will be used for the corresponding curve. The curve mode will have a strong effect on the appearance of colors, especially if you use a contrast-enhancing curve (S-curve). This can be used for creative effect, but can for some purposes or styles cause undesired color changes depending which mode you choose. Choose a mode that suits your specific taste and needs for the photo at hand. By combining two different curves in tone curve 1 and 2 you can further fine-tune the look.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Standard ===&lt;br /&gt;
This is the most basic mode (and the only one available in older versions of RawTherapee and is found in some shape or form in most image-related software): the values of each RGB channel are modified by the curve in a basic &amp;quot;correspondence&amp;quot; method, that is the same curve is applied to all channels.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The drawback of this mode is that e.g. considering an S-curve shape to get more contrast, an orange color with a high value of red and green and a low value of blue will tend to shift toward yellow, because the red and green component will be raised, while the blue one will be lowered.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In general an S-curve will increase separation of the channels and thus increase saturation, which is a similar behavior to how color film reacts to contrast. This together with the simplicity of implementation has made the curve type popular in raw converters in general and is often the only alternative available in less flexible software.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weighted Standard ===&lt;br /&gt;
You can use this method to limit the color shift of the standard curve, even if it won't suppress it entirely. Keeping the previous example, this method will raise the first component (red), and will also linearly alter the green and blue component by raising them too. We end up with 3 values (R, g and b) while we have only processed the red component.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
This process is then done for the green and blue component, so at the end of the process, we end up with 9 values (R,g,b / r,G,b / r,g,B). Values of the same component are then mixed together, which will produce the resulting color with a smaller color shift.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Film-Like ===&lt;br /&gt;
The film-like curve provides a result highly similar to the standard type (that is strong saturation increase with increased contrast), but the RGB-HSV hue is kept constant - that is, there are less color-shift problems. This curve type was designed by Adobe as a part of DNG and is thus the one used by Adobe Camera Raw and Lightroom.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Saturation and Value Blending ===&lt;br /&gt;
This mode is typically better suited for high-key shots, but can be used for creative effect in other photos as well. The average value of the three component is computed, and then the curve is applied to this value, giving a positive or negative gain.&lt;br /&gt;
The color is converted to its Hue, Saturation and Value representation, then if the gain is positive, the pixel is linearly targeting Value = 1 and Saturation = 0, the Hue is preserved. If the gain is negative, the pixel is linearly targeting Value = 0, Saturation and Hue are preserved.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The result is highly similar to a luminance curve in Lab space (that is change contrast without affecting hue or saturation). For contrast-increasing curves the look will typically be slightly desaturated. This is not really because the curve desaturates the colors but because that in human vision contrast and saturation is tightly coupled, so the same image with higher contrast requires higher saturation to appear to have the same.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Luminance ===&lt;br /&gt;
Each component of the pixel is boosted by the same factor so color and saturation is kept stable, that is the result is very true to the original color. However contrast-increasing curves can still lead to a slightly desaturated look for the same reason as described for the Saturation and Value Blending curve mode. If you want to manually counter-act the desaturation, using the L*a*b* Chromaticity slider is a more neutral way of compensating for it than using the RGB-based saturation slider.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Despite showing the R, G and B histogram (merged) in the background of the curve, the curve operates on luminance values, where [https://en.wikipedia.org/wiki/Relative_luminance Relative Luminance] Y = R*0.2126729 + G*0.7151521 + B*0.0721750&lt;br /&gt;
First the relative luminance value of a pixel is obtained, then the curve is applied to that value, the multiplication factor between before and after luminance is calculated, and then this factor is applied to each R, G and B component. This is in contrast to the other methods where the curve is applied to each R, G and B component separately.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Perceptual ===&lt;br /&gt;
This mode will keep the original color appearance concerning hue and saturation, that is if you for example apply an S-curve the image will indeed get increased contrast, but the hues will stay the same and the image doesn't look more or less saturated than the original. It's specifically useful to establish a pleasing baseline contrast without distorting the colors provided by a camera profile that doesn't apply a curve itself (if you use a third-party profile that does apply a curve it's typically already perceptually mapped with similar techniques as described here).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The algorithm works the following way: it analyses the curve to get a contrast value, which is used as base to scale chroma (saturation) such that more contrast leads to more saturation and the other way around. As contrast and saturation is tightly coupled in human vision this scaling is necessary to make saturation ''appear'' constant. There are further fine-tunings such as increase saturation more in the shadows, and less for colors that are already highly saturated, also this corresponds to human vision phenomena so the net effect it that the colors appear constant. In the extreme highlights close to the white point the algorithm blends over to white (like the standard curves) which is less true to color but more practical for real output as the brightest color of the output media (screen or paper) is white.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
However do keep in mind that the perceptual model is not perfect and cannot be perfect. This is only a curve, image content is not analyzed and no localized changes are made. This means for example that for an S-curve a large flat blue sky (low local contrast) may appear slightly more saturated than the original. If you want to make A/B comparisons don't compare side by side as the eye will then be confused by the two contrast levels viewed simultaneously and then saturation will not appear the same, but instead swap and let the eye adapt for a few seconds.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
If you want to further fine-tune the saturation manually it's generally best to use the Lab chroma slider (and chroma curves).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Due to the many components in the algorithm it's considerably slower than the other curve modes so refresh rate may suffer.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Fherb</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://rawpedia.rawtherapee.com/index.php?title=Exposure/de&amp;diff=2512</id>
		<title>Exposure/de</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://rawpedia.rawtherapee.com/index.php?title=Exposure/de&amp;diff=2512"/>
		<updated>2017-06-11T19:21:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Fherb: /* Lichterkompression */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Todo-List / State:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Translation: open&lt;br /&gt;
* Content completely cleared: open&lt;br /&gt;
* Expression and didactics checked: open&lt;br /&gt;
* Spelling checked: open&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ready for publishing: no&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Belichtung =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Button ''Auto'' - Automatische Belichtungseinstellung ==&lt;br /&gt;
Dieses Werkzeug gehört zu den absoluten Ausnahmen in RawTherapee: Es arbeitet automatisch!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während bei nahezu allen Werkzeugen das Ziel oder der Geschmack des Bearbeiters absolut entscheidend für die Einstellungen sind und deshalb eine Automatik wenig Vorteil bringen könnte, gibt es für die Belichtungskorrektur ein paar wenige Grundregeln, mit denen sich ein Bild in vielen Fällen tatsächlich zielführend für die meisten Anwendungen vorjustieren lässt. ''Auto'' analysiert das Histogramm und setzt einige Parameter der Belichtung auf meist sinnvolle Werte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Belichtungskorrektur&lt;br /&gt;
* Lichterkompression&lt;br /&gt;
* Lichter rekonstruieren&lt;br /&gt;
* Schwarzwert&lt;br /&gt;
* Helligkeit&lt;br /&gt;
* Kontrast&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Werkzeug bietet sich also als &amp;quot;Schnellstart&amp;quot; für die händische Belichtungskorrektur an. Gerade im Sinne des empfohlenen Workflows, mit dem Weißabgleich zu starten, kann ein vorheriger Tastendruck auf ''Auto'' das Bild bei schwierig belichteten Fotos zumindest erst mal in einen Belichtungsbereich bringen, in dem sich der Weißabgleich einfacher machen lässt. Danach gehe man dann wieder in das Belichtungswerkzeug und korrigiere abschließend. (Das Default-Profil, dass für Raw-Bilder nach der Installation standardmäßig verwendet wird, führt übrigens ''Auto'' aus. Im Gegensatz zum alternativ einsetzbaren Profil ''Neutral'', dass tatsächlich nichts weiter verändert, bis auf die Kameraeinstellungen des Weißabgleichs zu übernehmen.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt aber natürlich auch Fotos, wie High- bzw. Low-Key-Aufnahmen, wo die Automatik nicht unbedint einen guten Einstellvorschlag bringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Clip % ===&lt;br /&gt;
Die ''Auto''-Funktion verwendet den Clip-Wert zum Abgleich der Belichtung. In einem Bereich zwischen 0,00% und 0,99% kann man vorgeben, wie viele &amp;quot;Prozent&amp;quot; an Pixeln nach der Korrektur rein Weiß bzw. Schwarz sein dürfen. Clippen meint also: an den obersten und untersten darstellbaren Helligkeitswert &amp;quot;anecken&amp;quot;. Höhere Werte erhöhen damit den von der Automaik eingestellten Kontrast.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Button ''Zurücksetzen'' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
... setzt alle Schieberegler zusammen zurück. Die Tonwertkurven werden dabei aber nicht verändert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lichter rekonstruieren ==&lt;br /&gt;
[[image:HighlightReconstructionExample.png|250px|thumb|right|Anwendungsbeispiel:&amp;lt;br /&amp;gt;oben: Gesamtbild,&amp;lt;br /&amp;gt;mitte: ohne ''Lichter rekonstruieren'',&amp;lt;br /&amp;gt;unten: mit ''Lichter rekonstruieren''&amp;lt;br /&amp;gt;Verwendet wurde die Methode ''Farbübertragung'' (engl. ''Color Propagation'').]]&lt;br /&gt;
Mit dieser Funktion kann man (in Grenzen) im RAW-Bild eigentlich überbelichtete Details wieder etwas zurückholen. Ob und wie gut das funktioniert hängt vor allem davon ab, wie viel Informationen in den 3 Farbkanälen der betreffenden Pixel noch steckt. Bei leichten Überbelichtung clippen nicht unbedingt alle 3 Grundfarben gleichzeitig. ''Lichter rekonstruieren'' versucht mit den Informationen aus den noch nicht clippenden Farbkanäle bzw. je nach Methode auch aus umliegenden Bereichen genügend Zeichnung im überbelichteten Bereich &amp;quot;abzuschätzen&amp;quot;. Ob und wie gut das gelingt, hängt jeweils vom Einzelfall und der gewählten Methode ab.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beachte:&lt;br /&gt;
:Dieses Werkzeug dient (nur) dazu, bereits in der Raw-Aufnahme clippende Bereiche zu ''rekonstruieren''. Hast du z.B. durch die händische Belichtungskorrektur Bildbereiche des resultierenden Bildes zum Clippen gebracht, nutzt dir diese Funktion nichts. Verwende dann ''Lichterkompression'', um Zeichnung in den clippenden Bereichen zurückzuholen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ''Auto''-Button aktiviert übrigens diese Funktion, falls notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es stehen 4 verschiedene Methoden zur Auswahl, die bestimmen, wie die Rekonstruktion berechnet wird. Teste jeweils, welche Variante das beste Ergebnis im speziellen Fall bringt:&lt;br /&gt;
# ''Luminanz wiederherstellen''&lt;br /&gt;
#: Wiederhergestellte Details werden Neutral-Grau gezeichnet.&lt;br /&gt;
#: In den meisten Fällen sollte dazu zusätzlich unter ''Lichterkompression'' ein Wert unter 100 eingestellt werden.&lt;br /&gt;
# ''CIELab-Überlagerung''&lt;br /&gt;
#: Reduziert im CIELab-Farbraum zuerst die Helligkeit (im betreffenden Bildbereich) und versucht danach, die Farben wiederherzustellen.&lt;br /&gt;
#: In den meisten Fällen sollte dazu zusätzlich unter ''Lichterkompression'' ein Wert unter 100 eingestellt werden.&lt;br /&gt;
# ''Farbübertragung'' (In der englischen Sprachversion: ''Color Propagation'')&lt;br /&gt;
#: Diese Methode ist in der Regel die Wirkungsvollste. Zusätzlich zur Wiederherstellung der Helligkeit versucht der Algorithmus aus den Farbinformationen der umliegenden Bereiche die dort vorhandene Farbinformation in den wiederhergestellten Bereich hinein laufen zu lassen. Diese Methode arbeitet dabei am Besten, wenn es sich um kleine überbelichtete Bereiche handelt und kann wahre Wunder bei der Wiederherstellung von überbelichteten Haut-Bereichen vollbringen.&lt;br /&gt;
#: Die Schwäche dieser Methode ist wiederum, auch hin und wieder falsche Farben vom Rand in den überbelichteten Bereich zu übernehmen oder unerwünschte Muster zu bilden.&lt;br /&gt;
#: Diese Methode arbeitet gut mit sehr hohen Werten von ''Lichterkompression'' (unter 500).&lt;br /&gt;
# ''Überlagerung''&lt;br /&gt;
#: Bei dieser Methode werden die Werte der clippenden Farbkanälen aus den Kanälen der umliegenden nicht clippenden Pixel abgeschätzt, die in der Farbe vermutlich am ehesten denen im clippenden Bereich entsprechen. &lt;br /&gt;
#: Hierbei werden für die ''Lichterkompression'' wieder Werte unter 100 empfohlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear: both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Belichtungskorrektur ==&lt;br /&gt;
Der am ''Belichtungskorrektur''-Regler angezeigte Wert basiert auf [https://de.wikipedia.org/wiki/Lichtwert Lichtwert]-Schritten. Bedeutet, ein Wert von z.B. +1,0 entspricht einem vollen Blendenschritt in Richtung weiter geöffnete Blende. Oder auch einer Belichtungszeitverdopplung. Oder einer Verdopplung der &amp;quot;Filmempfindlichkeit&amp;quot;, also von z.B. einer ISO 400 Einstellung auf ISO 800. Ebenso oft auch als +1 EV (exposure value) oder als +1 LV (light value = Lichtwert) bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch diese Normierung ist es zum Beispiel möglich, zwei Fotos, die mit einem Belichtungs-Unterschied von 1EV, also z.B. einem vollen Blendenschritt Differenz, aufgenommen wurden, wieder völlig übereinstimmend zu korrigieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um besser zu verstehen, was dieser Regler tut, betrachte das Histogramm eines Fotos und bewege den Regler. Bewegst du ihn nach rechts, verschiebt sich auch das Histogramm nach rechts, also hin zu höheren Helligkeiten. Es verschiebt sich dabei der Schwarzpunkt (ganz links) und der Weißpunkt (ganz rechts). In umgekehrter Richtung analog.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du versuchst, die Belichtung eines Fotos, dass übersteuerte Bereiche (auch als ''clipping'', ''klippen'', also ''an der Klippe anstoßen'', bezeichnet) besitzt, zu verringern, wirst du sehen, dass der übersteuerte Bereich anfangs flach-weiß war und dann flach-grau wird. Die Aktivierung von &amp;quot;''Lichter rekonstruieren''&amp;quot; kann das in gewissen Grenzen verhindern, indem Information aus in diesem Bereich noch nicht übersteuerten Farbkanälen zur Wiederherstellung verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du RawTherapee eine Weile verwendest wirst du vielleicht feststellen, dass du die Belichtungskorrektur immer wieder benötigst, weil offenbar alle Bilder schwach unterbelichtet sind. Das ist normal. Die meisten Kameras sind so eingestellt, dass sie bewusst leicht unterbelichten, um bei der kamerainternen Bildverarbeitung zum JPEG genügend Zeichnung wiederherstellen zu können, auch, wenn die automatische oder manuelle Belichtung bei der Aufnahme nicht ganz exakt eingestellt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Nutzer, die an den Interna Interesse haben, hier noch einige technische Details, wie EV = 0 in Bezug auf die Rohdaten zu verstehen ist:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Während EV = 0 einer Verstärkung von 1.0 entspricht (also keine zusätzliche Verstärkung oder Abschwächung) gibt es eine vom Weißabgleich abhängigen Verstärkungseffekt, der in der gesamten Bildberechnung vor den Berechnungen des Belichtungs-Werkzeugs ausgeführt wird. Beim Weißabgleich wird sicher gestellt, dass trotz der Korrektur kein Farbkanal so verstärkt wird, dass er am Maximalwert anstößt, also dass er nicht übersteuert wird. Obwohl alle Raw-Farbkanäle den selben Bereich im File besitzen, wird der Weißabgleich sie insgesamt so ausbalancieren, dass sie nicht übersteuern (wenn sie nicht schon vor dem Weißabgleich übersteuert waren). Weißabgleich bedeutet, dass z.B. bei zu niedriger Farbtemperatur der Rotkanal gegenüber dem Blaukanal verstärkt wird. Die Basisverstärkung erhöht dabei den kleinsten Kanalwert gerade so, dass sichergestellt ist, dass bei EV = 0 keine Lichter ausfressen, also keine der 3 Raw-Farbkanalwerte übersteuert sind. Da also beim Weißabgleich die einzelnen Farbkanäle entsprechend verstärkt oder abgeschwächt werden, ändert sich als Nebeneffekt auch die Basisverstärkung des gesamten Bildes. Bei stärkeren Weißabgleichveränderungen sind also Helligkeitsänderungen des Bildes zu beobachten.&lt;br /&gt;
:Die Basisverstärkung bezieht sich dabei also immer auf die Maximalwerte in den Kanälen. Das heißt, ist im Raw-Bild kein Kanal übersteuert, wird auch nach dem Weißabgleich bei einem Belichtungskorrekturwert von EV = 0 das Bild in keiner Farbe übersteuert sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lichterkompression ==&lt;br /&gt;
Dieser Einstellregler kann verwendet werden, um Zeichnung in Lichtern hervorzuholen, die zu schwach ist bzw. durch die EInstellung von Bearbeitungswerkzeugen inzwischen überbelichtet dargestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei ist wichtig, den wesentlichen Unterschied zum Werkzeug ''Lichter rekonstruieren'' zu kennen:&lt;br /&gt;
:Wenn bereits einzelne Farbkanäle im Raw an ihrem zahlenmäßigen Maximalwert &amp;quot;anstoßen&amp;quot;, sie also tatsächlich übersteuert sind, ist nur das Werkzeug ''Lichter rekonstruieren'' in der Lage, die betreffenden Pixel aus dem Übersteuerungsbereich zurück zu holen. Was natürlich nur geht, wenn nicht schon alle 3 Farbkanäle übersteuert sind.&lt;br /&gt;
:Wenn hingegen die Farbkanäle im Raw-Bild noch nicht übersteuert sind, ab schon so hell kurz vor der Übersteuerung, dass die darin gespeicherte Zeichnung im Bild nicht mehr zu erkennen ist, dann hilft ''Lichterkompression'', diese Zeichnung wieder sichtbarer zu machen. Genau so hilft ''Lichterkompression'', wenn erst unter Verwendung der verschiedenen Bearbeitungswerkzeuge Lichter übersteuert werden. Also auch hier: nicht schon im Raw überbelichtet waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
To see if your photo contains overexposed areas, click on the clipped highlight indication icon [[Image:Warnhl.png]] on the top right of the image window. Overexposed areas will show up in black.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:Hra_0.jpg|thumb|An overexposed photo. No highlight compression, the clouds are clipped.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:Hra_0_chi.jpg|thumb|The Clipped highlight indicator has been turned on to make the clipped areas easier to see.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
By dragging the ''Highlight Compression'' slider to the right, the intensity of the highlights will decrease. For highlight compression to work best you must also enable ''Highlight Reconstruction''. Each of the HR methods has its strong and weak points, as explained above. Color Propagation is the most likely method to produce good-looking results when the HC slider is significantly over 100. For the other methods you will usually want to keep the HC slider around or below 100 - watch the histogram and the preview!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:Hra_125_ba.jpg|thumb|A correctly compressed photo - the histogram touches both ends.]]&lt;br /&gt;
To find out the optimal HC value, you can make use of the histogram. In the screenshots above, what you see are overexposed clouds above the Teide volcano in Tenerife. When hovering the mouse cursor over the overexposed area, the pixel values indicator (in the ''Navigator'' panel, under the little preview) shows that lightness (L) is at 100, and the histogram shows that all channels are clipped (see the red, green and blue squares in the top-right corner of the histogram, they mean that there are so many pixels of maximum value that they are off-scale). Increase the HC slider until the red, green and blue channels in the histogram no longer squash up against the right end of the histogram - you want them to touch it, but not to cram up against it. You can enable the ''Clipped highlight indication'' icon [[Image:Warnhl.png]] before moving the HC slider up. Once the indicator's black areas disappear from the white parts you want compressed, which is also when the lightness of those pixels drops from L=100 to L=99, you stop. Don't increase the HC slider any more, because now the hopelessly-lost white areas would start turning gray. You don't want them to turn gray. That would make the photo look dull. In this example the indicator's black areas disappeared when I set HC to 125.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:Hra toomuch histogram.png|thumb|The histogram of an incorrectly processed photo. It should touch both ends instead of having gaps.]]&lt;br /&gt;
As a rule, the histogram of a correctly developed image should touch both ends - the black and the white end. Not doing so means the image was incorrectly developed. This is true for the vast majority of photos, the only exceptions being photos of scenes which lack dynamic range, such as misty scenes. If you increase the HC slider too much, then whites turn gray as your histogram no longer touches the maximum end. Examples of photos that have been over-compressed can be easily found on the internet. They look horrible, don't do that! Recover what you can, but what's clipped beyond repair should stay white.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
RawTherapee offers more ways to deal with blown highlights. The side-effect of all these methods is that they also take away some of the brilliance of the photos, as they get more 'flat' or 'dull' as a result. Highlight compression is very useful when used with moderation, but remember that you cannot recover what is not there to begin with, so once you notice that the completely clipped white areas become gray you should reduce the compression amount until these areas become white once more. To create the best possible output, feed RawTherapee the best possible input - so expose well in the first place!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Highlight Compression Threshold ==&lt;br /&gt;
The Highlight Compression Threshold slider sets the point where the HC slider starts implementing compression. A value of 0 means the threshold is zero: data compression occurs over the whole range of tonalities. 100 sets the threshold at one stop below the white point, so all the compressed highlights are squeezed into the top stop. In practical terms, more highlights are compressed when this slider is set to 0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Black ==&lt;br /&gt;
Use this to set the black point. See the left side of the histogram move when you touch the slider. Values greater than 0 will make the image darker, negative values will lighten up the shadow parts of the photo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Shadow Compression ==&lt;br /&gt;
The ''Shadow Compression'' slider 'dampens' the effect of the ''Black'' slider. The maximum value of 100 gives a less dark image. This slider only has effect when the ''Black'' slider is set to a value other than  0. Practical use of this ''Shadow Compression'' slider is to fine-tune the shadow intensity of the image.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lightness ==&lt;br /&gt;
This slider applies a hard-coded tone curve to lift or lower the tonalities of the photo, resulting in a more or less light image. The same tone curve is applied separately to each R, G and B channel. The black point and the white point keep their positions.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Contrast ==&lt;br /&gt;
This slider increases or reduces the contrast of the photo. It applies a contrast curve centered at the average luminance level. Tonalities above the average are lifted (lowered), while tonalities below the average are lowered (lifted). The same contrast curve is applied separately to each R, G and B channel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Saturation ==&lt;br /&gt;
This slider makes the photo more or less saturated. In more technical terms, it adjusts the saturation of the image by applying a multiplier to the saturation level of pixels in the HSV color space.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tonwertkuven ==&lt;br /&gt;
Here you can construct your own tone curves. They work on all three R, G and B channels at the same time (so you can't work on the R channel only).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
There are two tone curves available, which can be designed with various curve types, and applied in several different modes all explained below. Clicking on the curve icon hides the curve from the interface - it does not disable the curve.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The histogram displayed as the curve's background shows you the levels of the data as it flows into the curve at that point in the processing pipeline. You will notice that it differs from the main histogram which shows you the levels of the final image, at the very end of the pipeline.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
While you are free to use only one tone curve to make your adjustments, you can gain much finer tonal control if you use two curves at once. The typical use of both curves is to lower values using the first curve, and to raise values using the second one. It is similar to creating an S curve in one of them, but you should be able to make finer adjustments by using both without entering too fast in the &amp;quot;danger zone&amp;quot; where your colors becomes unrealistic.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
You can save a curve to disk. Click on the ''Save current curve'' icon [[Image:Gtk-save-large-dark.png]] next to the graph and give it a name. Use the ''Load a curve from file'' icon [[Image:Gtk-open.png]] to apply this curve later to another file. Use the ''Reset curve to linear'' button [[Image:Gtk-undo-ltr.png]] to delete all the points you created and to reset the curve to neutral/linear. You can also ''Copy'' [[Image:Gtk-copy.png]] and ''Paste'' [[Image:Gtk-paste.png]] curves to/from RawTherapee's own clipboard, which comes in very useful if you want to quickly apply an identical curve to a different tool.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
You can use as many control points in a curve as you like.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
You can define different curves for all curve types if you like, but only the one that is selected in the dropdown menu will be applied to the photo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The curve and histogram is always displayed with sRGB gamma, regardless of working or output profile. This means that the shadow range is expanded and highlights compressed to better match human perception.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Linear Curve ===&lt;br /&gt;
This represents the unaltered (or linear) image, so without any tone curve applied. It disables the curve.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Custom Curve ===&lt;br /&gt;
This is a classic type of curve, seen in many other programs as well. The left part of the graph represents the darker tones, the right part represents the brighter tones of the photo. Click on the curve to mark a point and drag it with the mouse to change tonalities. Dragging the point down makes the image darker, while pushing it up makes it brighter. The dotted diagonal line marks the linear or unaltered state of the photo. Press and hold the '''Control''' key to slow down the movement. Hold the '''Shift''' key to snap the point to key elements: maximum value, minimum value, middle value (i.e. snapped to the diagonal or horizontal dotted line), same value of the preceding point, same value of the next point, and for the ''Control Cage'' type, the line going through the previous and next points. Delete a point on the curve by dragging it out of the editor area.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The top-right point represents the brightest areas in the photo. Drag that point vertically down to make the highlights less bright; move it horizontally to the left to make bright areas brighter, perhaps at the cost of some overexposure.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The bottom-left point represents the darkest areas in the photo. Move that point horizontally to the right to make the photo darker, perhaps at the cost of some underexposure. Move it vertically up to make the darks lighter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flip the diagonal line (from bottom-left and top-right to top-left and bottom-right) to produce a negative image.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:curve_custom_s.png|thumb|left|S-shaped custom curve.]]&lt;br /&gt;
A typical usage of the custom curve is to construct a so-called ''S-curve''. Mark three points at the 'coordinates' (1,1), (2,2) and (3,3) respectively. Drag the point at (1,1) somewhat lower and the point at (3,3) a bit higher. Your image will get more 'punch' this way. If your S-curve is symmetrical, i.e. if you move the point you first placed at 1,1 by the same amount as the one you placed at 3,3 but in the opposite direction, then the effect will be identical to manipulating the ''Contrast'' slider.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parametric Curve ===&lt;br /&gt;
[[Image:Curve_parametric_s.png|thumb|left|Parametric curve.]]&lt;br /&gt;
This curve presents four sliders and three control points. The sliders are used to control highlights, lights, darks and shadows respectively (shadows mean deep darks here). Move the mouse over the four sliders and a dark area under the curve tells you which slider alters what part of the curve. Move the Highlights slider to the left to make highlights less bright, move it to the right to make them brighter. The ''Lights'' slider moves the lights but not the highlights in the same way as above, as does the ''Darks'' slider: moving it to the right lightens the dark tones, moving it to the left darkens them. The ''Shadows'' slider works as the ''Darks'' slider, but only on the darkest parts of the photo. You can again construct the above mentioned stylized S-curve, although the parametric curve gives you less 'extreme' control over the form of the curve. This mode, however, has its own benefits, as curves can be shaped in a well controlled manner. Note that using these sliders can have a profound influence on the overall contrast of the image.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Use, if needed, the three control points under the curve. They determine what point of the curve will be affected when moving the sliders. Moving the middle control point to the right makes the image darker (the form of the curve changes again, as does the dark area around the curve), moving it to the left makes the image brighter. Moving the left control point to the right darkens the dark areas somewhat, moving it to the left lightens them, again somewhat. Moving the right control point to the right makes the highlights brighter, moving it to the left darkens the highlights.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Use the ''Reset to default'' buttons [[Image:Gtk-undo-ltr.png]] next to the sliders to reset individual sliders, use the same button at the top of the tone curve section to reset all four sliders and the control points to linear (zero).&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Control Cage ===&lt;br /&gt;
[[Image:Curve_control_cage_s.png|thumb|left|Control Cage curve.]]&lt;br /&gt;
At first sight this curve type looks very much like the ''Custom'' curve, but there are some differences though. With the ''Custom'' curve, the curve touches all the control points. This is not the case with the ''Control Cage'' curve. To see this, click somewhere on the line and move the black point to the left or to the right. Now the curve passes nearby the black point, but doesn't touch it. Another difference is that the ''Control Cage'' allows for a straight section of the curve, while you can't do this with the ''Custom'' curve. The ''Control Cage'' curve needs at least three points for that (so five in total). Holding down the '''Shift''' key while dragging a point will help you to easily create a straight line by snapping the point to the line made by the previous and next point (displayed in red by the ''Snap to'' tool). Now make a new point between the two most left ones and move it. As you can see, only the part on the left side moves, not the rest of the curve.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Curve Mode ==&lt;br /&gt;
Next to each curve type, you'll find a ''Curve Mode'' combobox selector. This will let you choose the algorithm that will be used for the corresponding curve. The curve mode will have a strong effect on the appearance of colors, especially if you use a contrast-enhancing curve (S-curve). This can be used for creative effect, but can for some purposes or styles cause undesired color changes depending which mode you choose. Choose a mode that suits your specific taste and needs for the photo at hand. By combining two different curves in tone curve 1 and 2 you can further fine-tune the look.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Standard ===&lt;br /&gt;
This is the most basic mode (and the only one available in older versions of RawTherapee and is found in some shape or form in most image-related software): the values of each RGB channel are modified by the curve in a basic &amp;quot;correspondence&amp;quot; method, that is the same curve is applied to all channels.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The drawback of this mode is that e.g. considering an S-curve shape to get more contrast, an orange color with a high value of red and green and a low value of blue will tend to shift toward yellow, because the red and green component will be raised, while the blue one will be lowered.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In general an S-curve will increase separation of the channels and thus increase saturation, which is a similar behavior to how color film reacts to contrast. This together with the simplicity of implementation has made the curve type popular in raw converters in general and is often the only alternative available in less flexible software.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weighted Standard ===&lt;br /&gt;
You can use this method to limit the color shift of the standard curve, even if it won't suppress it entirely. Keeping the previous example, this method will raise the first component (red), and will also linearly alter the green and blue component by raising them too. We end up with 3 values (R, g and b) while we have only processed the red component.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
This process is then done for the green and blue component, so at the end of the process, we end up with 9 values (R,g,b / r,G,b / r,g,B). Values of the same component are then mixed together, which will produce the resulting color with a smaller color shift.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Film-Like ===&lt;br /&gt;
The film-like curve provides a result highly similar to the standard type (that is strong saturation increase with increased contrast), but the RGB-HSV hue is kept constant - that is, there are less color-shift problems. This curve type was designed by Adobe as a part of DNG and is thus the one used by Adobe Camera Raw and Lightroom.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Saturation and Value Blending ===&lt;br /&gt;
This mode is typically better suited for high-key shots, but can be used for creative effect in other photos as well. The average value of the three component is computed, and then the curve is applied to this value, giving a positive or negative gain.&lt;br /&gt;
The color is converted to its Hue, Saturation and Value representation, then if the gain is positive, the pixel is linearly targeting Value = 1 and Saturation = 0, the Hue is preserved. If the gain is negative, the pixel is linearly targeting Value = 0, Saturation and Hue are preserved.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The result is highly similar to a luminance curve in Lab space (that is change contrast without affecting hue or saturation). For contrast-increasing curves the look will typically be slightly desaturated. This is not really because the curve desaturates the colors but because that in human vision contrast and saturation is tightly coupled, so the same image with higher contrast requires higher saturation to appear to have the same.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Luminance ===&lt;br /&gt;
Each component of the pixel is boosted by the same factor so color and saturation is kept stable, that is the result is very true to the original color. However contrast-increasing curves can still lead to a slightly desaturated look for the same reason as described for the Saturation and Value Blending curve mode. If you want to manually counter-act the desaturation, using the L*a*b* Chromaticity slider is a more neutral way of compensating for it than using the RGB-based saturation slider.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Despite showing the R, G and B histogram (merged) in the background of the curve, the curve operates on luminance values, where [https://en.wikipedia.org/wiki/Relative_luminance Relative Luminance] Y = R*0.2126729 + G*0.7151521 + B*0.0721750&lt;br /&gt;
First the relative luminance value of a pixel is obtained, then the curve is applied to that value, the multiplication factor between before and after luminance is calculated, and then this factor is applied to each R, G and B component. This is in contrast to the other methods where the curve is applied to each R, G and B component separately.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Perceptual ===&lt;br /&gt;
This mode will keep the original color appearance concerning hue and saturation, that is if you for example apply an S-curve the image will indeed get increased contrast, but the hues will stay the same and the image doesn't look more or less saturated than the original. It's specifically useful to establish a pleasing baseline contrast without distorting the colors provided by a camera profile that doesn't apply a curve itself (if you use a third-party profile that does apply a curve it's typically already perceptually mapped with similar techniques as described here).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The algorithm works the following way: it analyses the curve to get a contrast value, which is used as base to scale chroma (saturation) such that more contrast leads to more saturation and the other way around. As contrast and saturation is tightly coupled in human vision this scaling is necessary to make saturation ''appear'' constant. There are further fine-tunings such as increase saturation more in the shadows, and less for colors that are already highly saturated, also this corresponds to human vision phenomena so the net effect it that the colors appear constant. In the extreme highlights close to the white point the algorithm blends over to white (like the standard curves) which is less true to color but more practical for real output as the brightest color of the output media (screen or paper) is white.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
However do keep in mind that the perceptual model is not perfect and cannot be perfect. This is only a curve, image content is not analyzed and no localized changes are made. This means for example that for an S-curve a large flat blue sky (low local contrast) may appear slightly more saturated than the original. If you want to make A/B comparisons don't compare side by side as the eye will then be confused by the two contrast levels viewed simultaneously and then saturation will not appear the same, but instead swap and let the eye adapt for a few seconds.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
If you want to further fine-tune the saturation manually it's generally best to use the Lab chroma slider (and chroma curves).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Due to the many components in the algorithm it's considerably slower than the other curve modes so refresh rate may suffer.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Fherb</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://rawpedia.rawtherapee.com/index.php?title=Exposure/de&amp;diff=2511</id>
		<title>Exposure/de</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://rawpedia.rawtherapee.com/index.php?title=Exposure/de&amp;diff=2511"/>
		<updated>2017-06-11T19:02:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Fherb: /* Highlight Compression */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Todo-List / State:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Translation: open&lt;br /&gt;
* Content completely cleared: open&lt;br /&gt;
* Expression and didactics checked: open&lt;br /&gt;
* Spelling checked: open&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ready for publishing: no&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Belichtung =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Button ''Auto'' - Automatische Belichtungseinstellung ==&lt;br /&gt;
Dieses Werkzeug gehört zu den absoluten Ausnahmen in RawTherapee: Es arbeitet automatisch!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während bei nahezu allen Werkzeugen das Ziel oder der Geschmack des Bearbeiters absolut entscheidend für die Einstellungen sind und deshalb eine Automatik wenig Vorteil bringen könnte, gibt es für die Belichtungskorrektur ein paar wenige Grundregeln, mit denen sich ein Bild in vielen Fällen tatsächlich zielführend für die meisten Anwendungen vorjustieren lässt. ''Auto'' analysiert das Histogramm und setzt einige Parameter der Belichtung auf meist sinnvolle Werte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Belichtungskorrektur&lt;br /&gt;
* Lichterkompression&lt;br /&gt;
* Lichter rekonstruieren&lt;br /&gt;
* Schwarzwert&lt;br /&gt;
* Helligkeit&lt;br /&gt;
* Kontrast&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Werkzeug bietet sich also als &amp;quot;Schnellstart&amp;quot; für die händische Belichtungskorrektur an. Gerade im Sinne des empfohlenen Workflows, mit dem Weißabgleich zu starten, kann ein vorheriger Tastendruck auf ''Auto'' das Bild bei schwierig belichteten Fotos zumindest erst mal in einen Belichtungsbereich bringen, in dem sich der Weißabgleich einfacher machen lässt. Danach gehe man dann wieder in das Belichtungswerkzeug und korrigiere abschließend. (Das Default-Profil, dass für Raw-Bilder nach der Installation standardmäßig verwendet wird, führt übrigens ''Auto'' aus. Im Gegensatz zum alternativ einsetzbaren Profil ''Neutral'', dass tatsächlich nichts weiter verändert, bis auf die Kameraeinstellungen des Weißabgleichs zu übernehmen.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt aber natürlich auch Fotos, wie High- bzw. Low-Key-Aufnahmen, wo die Automatik nicht unbedint einen guten Einstellvorschlag bringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Clip % ===&lt;br /&gt;
Die ''Auto''-Funktion verwendet den Clip-Wert zum Abgleich der Belichtung. In einem Bereich zwischen 0,00% und 0,99% kann man vorgeben, wie viele &amp;quot;Prozent&amp;quot; an Pixeln nach der Korrektur rein Weiß bzw. Schwarz sein dürfen. Clippen meint also: an den obersten und untersten darstellbaren Helligkeitswert &amp;quot;anecken&amp;quot;. Höhere Werte erhöhen damit den von der Automaik eingestellten Kontrast.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Button ''Zurücksetzen'' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
... setzt alle Schieberegler zusammen zurück. Die Tonwertkurven werden dabei aber nicht verändert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lichter rekonstruieren ==&lt;br /&gt;
[[image:HighlightReconstructionExample.png|250px|thumb|right|Anwendungsbeispiel:&amp;lt;br /&amp;gt;oben: Gesamtbild,&amp;lt;br /&amp;gt;mitte: ohne ''Lichter rekonstruieren'',&amp;lt;br /&amp;gt;unten: mit ''Lichter rekonstruieren''&amp;lt;br /&amp;gt;Verwendet wurde die Methode ''Farbübertragung'' (engl. ''Color Propagation'').]]&lt;br /&gt;
Mit dieser Funktion kann man (in Grenzen) im RAW-Bild eigentlich überbelichtete Details wieder etwas zurückholen. Ob und wie gut das funktioniert hängt vor allem davon ab, wie viel Informationen in den 3 Farbkanälen der betreffenden Pixel noch steckt. Bei leichten Überbelichtung clippen nicht unbedingt alle 3 Grundfarben gleichzeitig. ''Lichter rekonstruieren'' versucht mit den Informationen aus den noch nicht clippenden Farbkanäle bzw. je nach Methode auch aus umliegenden Bereichen genügend Zeichnung im überbelichteten Bereich &amp;quot;abzuschätzen&amp;quot;. Ob und wie gut das gelingt, hängt jeweils vom Einzelfall und der gewählten Methode ab.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beachte:&lt;br /&gt;
:Dieses Werkzeug dient (nur) dazu, bereits in der Raw-Aufnahme clippende Bereiche zu ''rekonstruieren''. Hast du z.B. durch die händische Belichtungskorrektur Bildbereiche des resultierenden Bildes zum Clippen gebracht, nutzt dir diese Funktion nichts. Verwende dann ''Lichterkompression'', um Zeichnung in den clippenden Bereichen zurückzuholen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ''Auto''-Button aktiviert übrigens diese Funktion, falls notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es stehen 4 verschiedene Methoden zur Auswahl, die bestimmen, wie die Rekonstruktion berechnet wird. Teste jeweils, welche Variante das beste Ergebnis im speziellen Fall bringt:&lt;br /&gt;
# ''Luminanz wiederherstellen''&lt;br /&gt;
#: Wiederhergestellte Details werden Neutral-Grau gezeichnet.&lt;br /&gt;
#: In den meisten Fällen sollte dazu zusätzlich unter ''Lichterkompression'' ein Wert unter 100 eingestellt werden.&lt;br /&gt;
# ''CIELab-Überlagerung''&lt;br /&gt;
#: Reduziert im CIELab-Farbraum zuerst die Helligkeit (im betreffenden Bildbereich) und versucht danach, die Farben wiederherzustellen.&lt;br /&gt;
#: In den meisten Fällen sollte dazu zusätzlich unter ''Lichterkompression'' ein Wert unter 100 eingestellt werden.&lt;br /&gt;
# ''Farbübertragung'' (In der englischen Sprachversion: ''Color Propagation'')&lt;br /&gt;
#: Diese Methode ist in der Regel die Wirkungsvollste. Zusätzlich zur Wiederherstellung der Helligkeit versucht der Algorithmus aus den Farbinformationen der umliegenden Bereiche die dort vorhandene Farbinformation in den wiederhergestellten Bereich hinein laufen zu lassen. Diese Methode arbeitet dabei am Besten, wenn es sich um kleine überbelichtete Bereiche handelt und kann wahre Wunder bei der Wiederherstellung von überbelichteten Haut-Bereichen vollbringen.&lt;br /&gt;
#: Die Schwäche dieser Methode ist wiederum, auch hin und wieder falsche Farben vom Rand in den überbelichteten Bereich zu übernehmen oder unerwünschte Muster zu bilden.&lt;br /&gt;
#: Diese Methode arbeitet gut mit sehr hohen Werten von ''Lichterkompression'' (unter 500).&lt;br /&gt;
# ''Überlagerung''&lt;br /&gt;
#: Bei dieser Methode werden die Werte der clippenden Farbkanälen aus den Kanälen der umliegenden nicht clippenden Pixel abgeschätzt, die in der Farbe vermutlich am ehesten denen im clippenden Bereich entsprechen. &lt;br /&gt;
#: Hierbei werden für die ''Lichterkompression'' wieder Werte unter 100 empfohlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear: both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Belichtungskorrektur ==&lt;br /&gt;
Der am ''Belichtungskorrektur''-Regler angezeigte Wert basiert auf [https://de.wikipedia.org/wiki/Lichtwert Lichtwert]-Schritten. Bedeutet, ein Wert von z.B. +1,0 entspricht einem vollen Blendenschritt in Richtung weiter geöffnete Blende. Oder auch einer Belichtungszeitverdopplung. Oder einer Verdopplung der &amp;quot;Filmempfindlichkeit&amp;quot;, also von z.B. einer ISO 400 Einstellung auf ISO 800. Ebenso oft auch als +1 EV (exposure value) oder als +1 LV (light value = Lichtwert) bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch diese Normierung ist es zum Beispiel möglich, zwei Fotos, die mit einem Belichtungs-Unterschied von 1EV, also z.B. einem vollen Blendenschritt Differenz, aufgenommen wurden, wieder völlig übereinstimmend zu korrigieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um besser zu verstehen, was dieser Regler tut, betrachte das Histogramm eines Fotos und bewege den Regler. Bewegst du ihn nach rechts, verschiebt sich auch das Histogramm nach rechts, also hin zu höheren Helligkeiten. Es verschiebt sich dabei der Schwarzpunkt (ganz links) und der Weißpunkt (ganz rechts). In umgekehrter Richtung analog.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du versuchst, die Belichtung eines Fotos, dass übersteuerte Bereiche (auch als ''clipping'', ''klippen'', also ''an der Klippe anstoßen'', bezeichnet) besitzt, zu verringern, wirst du sehen, dass der übersteuerte Bereich anfangs flach-weiß war und dann flach-grau wird. Die Aktivierung von &amp;quot;''Lichter rekonstruieren''&amp;quot; kann das in gewissen Grenzen verhindern, indem Information aus in diesem Bereich noch nicht übersteuerten Farbkanälen zur Wiederherstellung verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du RawTherapee eine Weile verwendest wirst du vielleicht feststellen, dass du die Belichtungskorrektur immer wieder benötigst, weil offenbar alle Bilder schwach unterbelichtet sind. Das ist normal. Die meisten Kameras sind so eingestellt, dass sie bewusst leicht unterbelichten, um bei der kamerainternen Bildverarbeitung zum JPEG genügend Zeichnung wiederherstellen zu können, auch, wenn die automatische oder manuelle Belichtung bei der Aufnahme nicht ganz exakt eingestellt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Nutzer, die an den Interna Interesse haben, hier noch einige technische Details, wie EV = 0 in Bezug auf die Rohdaten zu verstehen ist:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Während EV = 0 einer Verstärkung von 1.0 entspricht (also keine zusätzliche Verstärkung oder Abschwächung) gibt es eine vom Weißabgleich abhängigen Verstärkungseffekt, der in der gesamten Bildberechnung vor den Berechnungen des Belichtungs-Werkzeugs ausgeführt wird. Beim Weißabgleich wird sicher gestellt, dass trotz der Korrektur kein Farbkanal so verstärkt wird, dass er am Maximalwert anstößt, also dass er nicht übersteuert wird. Obwohl alle Raw-Farbkanäle den selben Bereich im File besitzen, wird der Weißabgleich sie insgesamt so ausbalancieren, dass sie nicht übersteuern (wenn sie nicht schon vor dem Weißabgleich übersteuert waren). Weißabgleich bedeutet, dass z.B. bei zu niedriger Farbtemperatur der Rotkanal gegenüber dem Blaukanal verstärkt wird. Die Basisverstärkung erhöht dabei den kleinsten Kanalwert gerade so, dass sichergestellt ist, dass bei EV = 0 keine Lichter ausfressen, also keine der 3 Raw-Farbkanalwerte übersteuert sind. Da also beim Weißabgleich die einzelnen Farbkanäle entsprechend verstärkt oder abgeschwächt werden, ändert sich als Nebeneffekt auch die Basisverstärkung des gesamten Bildes. Bei stärkeren Weißabgleichveränderungen sind also Helligkeitsänderungen des Bildes zu beobachten.&lt;br /&gt;
:Die Basisverstärkung bezieht sich dabei also immer auf die Maximalwerte in den Kanälen. Das heißt, ist im Raw-Bild kein Kanal übersteuert, wird auch nach dem Weißabgleich bei einem Belichtungskorrekturwert von EV = 0 das Bild in keiner Farbe übersteuert sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lichterkompression ==&lt;br /&gt;
The Highlight Compression slider (HC) can be used to recover the highlights in a photo by compression, useful for 'dimming' (or burning) slightly overexposed areas. While the ''Highlight Reconstruction'' tool lets you try to ''reconstruct'' missing data in the raw file relying on the fact that the three channels in a raw file do not clip at the same time and so a missing (clipped) region in one channel could be guessed from the present data of one of the other color channels, this ''Highlight Compression'' tool only works on data which is already there - which has not been irreversibly lost at the time of shooting. If the original image has no clipping, but due to the action of, for example, exposure compensation you caused clipping, then you can use ''HC'' to compress these clipped regions back into view. As such, it works not only on raw files but on normal images too.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
To see if your photo contains overexposed areas, click on the clipped highlight indication icon [[Image:Warnhl.png]] on the top right of the image window. Overexposed areas will show up in black.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:Hra_0.jpg|thumb|An overexposed photo. No highlight compression, the clouds are clipped.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:Hra_0_chi.jpg|thumb|The Clipped highlight indicator has been turned on to make the clipped areas easier to see.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
By dragging the ''Highlight Compression'' slider to the right, the intensity of the highlights will decrease. For highlight compression to work best you must also enable ''Highlight Reconstruction''. Each of the HR methods has its strong and weak points, as explained above. Color Propagation is the most likely method to produce good-looking results when the HC slider is significantly over 100. For the other methods you will usually want to keep the HC slider around or below 100 - watch the histogram and the preview!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:Hra_125_ba.jpg|thumb|A correctly compressed photo - the histogram touches both ends.]]&lt;br /&gt;
To find out the optimal HC value, you can make use of the histogram. In the screenshots above, what you see are overexposed clouds above the Teide volcano in Tenerife. When hovering the mouse cursor over the overexposed area, the pixel values indicator (in the ''Navigator'' panel, under the little preview) shows that lightness (L) is at 100, and the histogram shows that all channels are clipped (see the red, green and blue squares in the top-right corner of the histogram, they mean that there are so many pixels of maximum value that they are off-scale). Increase the HC slider until the red, green and blue channels in the histogram no longer squash up against the right end of the histogram - you want them to touch it, but not to cram up against it. You can enable the ''Clipped highlight indication'' icon [[Image:Warnhl.png]] before moving the HC slider up. Once the indicator's black areas disappear from the white parts you want compressed, which is also when the lightness of those pixels drops from L=100 to L=99, you stop. Don't increase the HC slider any more, because now the hopelessly-lost white areas would start turning gray. You don't want them to turn gray. That would make the photo look dull. In this example the indicator's black areas disappeared when I set HC to 125.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:Hra toomuch histogram.png|thumb|The histogram of an incorrectly processed photo. It should touch both ends instead of having gaps.]]&lt;br /&gt;
As a rule, the histogram of a correctly developed image should touch both ends - the black and the white end. Not doing so means the image was incorrectly developed. This is true for the vast majority of photos, the only exceptions being photos of scenes which lack dynamic range, such as misty scenes. If you increase the HC slider too much, then whites turn gray as your histogram no longer touches the maximum end. Examples of photos that have been over-compressed can be easily found on the internet. They look horrible, don't do that! Recover what you can, but what's clipped beyond repair should stay white.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
RawTherapee offers more ways to deal with blown highlights. The side-effect of all these methods is that they also take away some of the brilliance of the photos, as they get more 'flat' or 'dull' as a result. Highlight compression is very useful when used with moderation, but remember that you cannot recover what is not there to begin with, so once you notice that the completely clipped white areas become gray you should reduce the compression amount until these areas become white once more. To create the best possible output, feed RawTherapee the best possible input - so expose well in the first place!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Highlight Compression Threshold ==&lt;br /&gt;
The Highlight Compression Threshold slider sets the point where the HC slider starts implementing compression. A value of 0 means the threshold is zero: data compression occurs over the whole range of tonalities. 100 sets the threshold at one stop below the white point, so all the compressed highlights are squeezed into the top stop. In practical terms, more highlights are compressed when this slider is set to 0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Black ==&lt;br /&gt;
Use this to set the black point. See the left side of the histogram move when you touch the slider. Values greater than 0 will make the image darker, negative values will lighten up the shadow parts of the photo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Shadow Compression ==&lt;br /&gt;
The ''Shadow Compression'' slider 'dampens' the effect of the ''Black'' slider. The maximum value of 100 gives a less dark image. This slider only has effect when the ''Black'' slider is set to a value other than  0. Practical use of this ''Shadow Compression'' slider is to fine-tune the shadow intensity of the image.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lightness ==&lt;br /&gt;
This slider applies a hard-coded tone curve to lift or lower the tonalities of the photo, resulting in a more or less light image. The same tone curve is applied separately to each R, G and B channel. The black point and the white point keep their positions.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Contrast ==&lt;br /&gt;
This slider increases or reduces the contrast of the photo. It applies a contrast curve centered at the average luminance level. Tonalities above the average are lifted (lowered), while tonalities below the average are lowered (lifted). The same contrast curve is applied separately to each R, G and B channel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Saturation ==&lt;br /&gt;
This slider makes the photo more or less saturated. In more technical terms, it adjusts the saturation of the image by applying a multiplier to the saturation level of pixels in the HSV color space.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tonwertkuven ==&lt;br /&gt;
Here you can construct your own tone curves. They work on all three R, G and B channels at the same time (so you can't work on the R channel only).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
There are two tone curves available, which can be designed with various curve types, and applied in several different modes all explained below. Clicking on the curve icon hides the curve from the interface - it does not disable the curve.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The histogram displayed as the curve's background shows you the levels of the data as it flows into the curve at that point in the processing pipeline. You will notice that it differs from the main histogram which shows you the levels of the final image, at the very end of the pipeline.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
While you are free to use only one tone curve to make your adjustments, you can gain much finer tonal control if you use two curves at once. The typical use of both curves is to lower values using the first curve, and to raise values using the second one. It is similar to creating an S curve in one of them, but you should be able to make finer adjustments by using both without entering too fast in the &amp;quot;danger zone&amp;quot; where your colors becomes unrealistic.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
You can save a curve to disk. Click on the ''Save current curve'' icon [[Image:Gtk-save-large-dark.png]] next to the graph and give it a name. Use the ''Load a curve from file'' icon [[Image:Gtk-open.png]] to apply this curve later to another file. Use the ''Reset curve to linear'' button [[Image:Gtk-undo-ltr.png]] to delete all the points you created and to reset the curve to neutral/linear. You can also ''Copy'' [[Image:Gtk-copy.png]] and ''Paste'' [[Image:Gtk-paste.png]] curves to/from RawTherapee's own clipboard, which comes in very useful if you want to quickly apply an identical curve to a different tool.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
You can use as many control points in a curve as you like.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
You can define different curves for all curve types if you like, but only the one that is selected in the dropdown menu will be applied to the photo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The curve and histogram is always displayed with sRGB gamma, regardless of working or output profile. This means that the shadow range is expanded and highlights compressed to better match human perception.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Linear Curve ===&lt;br /&gt;
This represents the unaltered (or linear) image, so without any tone curve applied. It disables the curve.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Custom Curve ===&lt;br /&gt;
This is a classic type of curve, seen in many other programs as well. The left part of the graph represents the darker tones, the right part represents the brighter tones of the photo. Click on the curve to mark a point and drag it with the mouse to change tonalities. Dragging the point down makes the image darker, while pushing it up makes it brighter. The dotted diagonal line marks the linear or unaltered state of the photo. Press and hold the '''Control''' key to slow down the movement. Hold the '''Shift''' key to snap the point to key elements: maximum value, minimum value, middle value (i.e. snapped to the diagonal or horizontal dotted line), same value of the preceding point, same value of the next point, and for the ''Control Cage'' type, the line going through the previous and next points. Delete a point on the curve by dragging it out of the editor area.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The top-right point represents the brightest areas in the photo. Drag that point vertically down to make the highlights less bright; move it horizontally to the left to make bright areas brighter, perhaps at the cost of some overexposure.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The bottom-left point represents the darkest areas in the photo. Move that point horizontally to the right to make the photo darker, perhaps at the cost of some underexposure. Move it vertically up to make the darks lighter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flip the diagonal line (from bottom-left and top-right to top-left and bottom-right) to produce a negative image.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:curve_custom_s.png|thumb|left|S-shaped custom curve.]]&lt;br /&gt;
A typical usage of the custom curve is to construct a so-called ''S-curve''. Mark three points at the 'coordinates' (1,1), (2,2) and (3,3) respectively. Drag the point at (1,1) somewhat lower and the point at (3,3) a bit higher. Your image will get more 'punch' this way. If your S-curve is symmetrical, i.e. if you move the point you first placed at 1,1 by the same amount as the one you placed at 3,3 but in the opposite direction, then the effect will be identical to manipulating the ''Contrast'' slider.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parametric Curve ===&lt;br /&gt;
[[Image:Curve_parametric_s.png|thumb|left|Parametric curve.]]&lt;br /&gt;
This curve presents four sliders and three control points. The sliders are used to control highlights, lights, darks and shadows respectively (shadows mean deep darks here). Move the mouse over the four sliders and a dark area under the curve tells you which slider alters what part of the curve. Move the Highlights slider to the left to make highlights less bright, move it to the right to make them brighter. The ''Lights'' slider moves the lights but not the highlights in the same way as above, as does the ''Darks'' slider: moving it to the right lightens the dark tones, moving it to the left darkens them. The ''Shadows'' slider works as the ''Darks'' slider, but only on the darkest parts of the photo. You can again construct the above mentioned stylized S-curve, although the parametric curve gives you less 'extreme' control over the form of the curve. This mode, however, has its own benefits, as curves can be shaped in a well controlled manner. Note that using these sliders can have a profound influence on the overall contrast of the image.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Use, if needed, the three control points under the curve. They determine what point of the curve will be affected when moving the sliders. Moving the middle control point to the right makes the image darker (the form of the curve changes again, as does the dark area around the curve), moving it to the left makes the image brighter. Moving the left control point to the right darkens the dark areas somewhat, moving it to the left lightens them, again somewhat. Moving the right control point to the right makes the highlights brighter, moving it to the left darkens the highlights.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Use the ''Reset to default'' buttons [[Image:Gtk-undo-ltr.png]] next to the sliders to reset individual sliders, use the same button at the top of the tone curve section to reset all four sliders and the control points to linear (zero).&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Control Cage ===&lt;br /&gt;
[[Image:Curve_control_cage_s.png|thumb|left|Control Cage curve.]]&lt;br /&gt;
At first sight this curve type looks very much like the ''Custom'' curve, but there are some differences though. With the ''Custom'' curve, the curve touches all the control points. This is not the case with the ''Control Cage'' curve. To see this, click somewhere on the line and move the black point to the left or to the right. Now the curve passes nearby the black point, but doesn't touch it. Another difference is that the ''Control Cage'' allows for a straight section of the curve, while you can't do this with the ''Custom'' curve. The ''Control Cage'' curve needs at least three points for that (so five in total). Holding down the '''Shift''' key while dragging a point will help you to easily create a straight line by snapping the point to the line made by the previous and next point (displayed in red by the ''Snap to'' tool). Now make a new point between the two most left ones and move it. As you can see, only the part on the left side moves, not the rest of the curve.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Curve Mode ==&lt;br /&gt;
Next to each curve type, you'll find a ''Curve Mode'' combobox selector. This will let you choose the algorithm that will be used for the corresponding curve. The curve mode will have a strong effect on the appearance of colors, especially if you use a contrast-enhancing curve (S-curve). This can be used for creative effect, but can for some purposes or styles cause undesired color changes depending which mode you choose. Choose a mode that suits your specific taste and needs for the photo at hand. By combining two different curves in tone curve 1 and 2 you can further fine-tune the look.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Standard ===&lt;br /&gt;
This is the most basic mode (and the only one available in older versions of RawTherapee and is found in some shape or form in most image-related software): the values of each RGB channel are modified by the curve in a basic &amp;quot;correspondence&amp;quot; method, that is the same curve is applied to all channels.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The drawback of this mode is that e.g. considering an S-curve shape to get more contrast, an orange color with a high value of red and green and a low value of blue will tend to shift toward yellow, because the red and green component will be raised, while the blue one will be lowered.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In general an S-curve will increase separation of the channels and thus increase saturation, which is a similar behavior to how color film reacts to contrast. This together with the simplicity of implementation has made the curve type popular in raw converters in general and is often the only alternative available in less flexible software.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weighted Standard ===&lt;br /&gt;
You can use this method to limit the color shift of the standard curve, even if it won't suppress it entirely. Keeping the previous example, this method will raise the first component (red), and will also linearly alter the green and blue component by raising them too. We end up with 3 values (R, g and b) while we have only processed the red component.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
This process is then done for the green and blue component, so at the end of the process, we end up with 9 values (R,g,b / r,G,b / r,g,B). Values of the same component are then mixed together, which will produce the resulting color with a smaller color shift.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Film-Like ===&lt;br /&gt;
The film-like curve provides a result highly similar to the standard type (that is strong saturation increase with increased contrast), but the RGB-HSV hue is kept constant - that is, there are less color-shift problems. This curve type was designed by Adobe as a part of DNG and is thus the one used by Adobe Camera Raw and Lightroom.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Saturation and Value Blending ===&lt;br /&gt;
This mode is typically better suited for high-key shots, but can be used for creative effect in other photos as well. The average value of the three component is computed, and then the curve is applied to this value, giving a positive or negative gain.&lt;br /&gt;
The color is converted to its Hue, Saturation and Value representation, then if the gain is positive, the pixel is linearly targeting Value = 1 and Saturation = 0, the Hue is preserved. If the gain is negative, the pixel is linearly targeting Value = 0, Saturation and Hue are preserved.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The result is highly similar to a luminance curve in Lab space (that is change contrast without affecting hue or saturation). For contrast-increasing curves the look will typically be slightly desaturated. This is not really because the curve desaturates the colors but because that in human vision contrast and saturation is tightly coupled, so the same image with higher contrast requires higher saturation to appear to have the same.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Luminance ===&lt;br /&gt;
Each component of the pixel is boosted by the same factor so color and saturation is kept stable, that is the result is very true to the original color. However contrast-increasing curves can still lead to a slightly desaturated look for the same reason as described for the Saturation and Value Blending curve mode. If you want to manually counter-act the desaturation, using the L*a*b* Chromaticity slider is a more neutral way of compensating for it than using the RGB-based saturation slider.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Despite showing the R, G and B histogram (merged) in the background of the curve, the curve operates on luminance values, where [https://en.wikipedia.org/wiki/Relative_luminance Relative Luminance] Y = R*0.2126729 + G*0.7151521 + B*0.0721750&lt;br /&gt;
First the relative luminance value of a pixel is obtained, then the curve is applied to that value, the multiplication factor between before and after luminance is calculated, and then this factor is applied to each R, G and B component. This is in contrast to the other methods where the curve is applied to each R, G and B component separately.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Perceptual ===&lt;br /&gt;
This mode will keep the original color appearance concerning hue and saturation, that is if you for example apply an S-curve the image will indeed get increased contrast, but the hues will stay the same and the image doesn't look more or less saturated than the original. It's specifically useful to establish a pleasing baseline contrast without distorting the colors provided by a camera profile that doesn't apply a curve itself (if you use a third-party profile that does apply a curve it's typically already perceptually mapped with similar techniques as described here).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The algorithm works the following way: it analyses the curve to get a contrast value, which is used as base to scale chroma (saturation) such that more contrast leads to more saturation and the other way around. As contrast and saturation is tightly coupled in human vision this scaling is necessary to make saturation ''appear'' constant. There are further fine-tunings such as increase saturation more in the shadows, and less for colors that are already highly saturated, also this corresponds to human vision phenomena so the net effect it that the colors appear constant. In the extreme highlights close to the white point the algorithm blends over to white (like the standard curves) which is less true to color but more practical for real output as the brightest color of the output media (screen or paper) is white.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
However do keep in mind that the perceptual model is not perfect and cannot be perfect. This is only a curve, image content is not analyzed and no localized changes are made. This means for example that for an S-curve a large flat blue sky (low local contrast) may appear slightly more saturated than the original. If you want to make A/B comparisons don't compare side by side as the eye will then be confused by the two contrast levels viewed simultaneously and then saturation will not appear the same, but instead swap and let the eye adapt for a few seconds.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
If you want to further fine-tune the saturation manually it's generally best to use the Lab chroma slider (and chroma curves).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Due to the many components in the algorithm it's considerably slower than the other curve modes so refresh rate may suffer.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Fherb</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://rawpedia.rawtherapee.com/index.php?title=Exposure/de&amp;diff=2510</id>
		<title>Exposure/de</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://rawpedia.rawtherapee.com/index.php?title=Exposure/de&amp;diff=2510"/>
		<updated>2017-06-11T19:01:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Fherb: /* Belichtungskorrektur */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Todo-List / State:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Translation: open&lt;br /&gt;
* Content completely cleared: open&lt;br /&gt;
* Expression and didactics checked: open&lt;br /&gt;
* Spelling checked: open&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ready for publishing: no&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Belichtung =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Button ''Auto'' - Automatische Belichtungseinstellung ==&lt;br /&gt;
Dieses Werkzeug gehört zu den absoluten Ausnahmen in RawTherapee: Es arbeitet automatisch!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während bei nahezu allen Werkzeugen das Ziel oder der Geschmack des Bearbeiters absolut entscheidend für die Einstellungen sind und deshalb eine Automatik wenig Vorteil bringen könnte, gibt es für die Belichtungskorrektur ein paar wenige Grundregeln, mit denen sich ein Bild in vielen Fällen tatsächlich zielführend für die meisten Anwendungen vorjustieren lässt. ''Auto'' analysiert das Histogramm und setzt einige Parameter der Belichtung auf meist sinnvolle Werte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Belichtungskorrektur&lt;br /&gt;
* Lichterkompression&lt;br /&gt;
* Lichter rekonstruieren&lt;br /&gt;
* Schwarzwert&lt;br /&gt;
* Helligkeit&lt;br /&gt;
* Kontrast&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Werkzeug bietet sich also als &amp;quot;Schnellstart&amp;quot; für die händische Belichtungskorrektur an. Gerade im Sinne des empfohlenen Workflows, mit dem Weißabgleich zu starten, kann ein vorheriger Tastendruck auf ''Auto'' das Bild bei schwierig belichteten Fotos zumindest erst mal in einen Belichtungsbereich bringen, in dem sich der Weißabgleich einfacher machen lässt. Danach gehe man dann wieder in das Belichtungswerkzeug und korrigiere abschließend. (Das Default-Profil, dass für Raw-Bilder nach der Installation standardmäßig verwendet wird, führt übrigens ''Auto'' aus. Im Gegensatz zum alternativ einsetzbaren Profil ''Neutral'', dass tatsächlich nichts weiter verändert, bis auf die Kameraeinstellungen des Weißabgleichs zu übernehmen.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt aber natürlich auch Fotos, wie High- bzw. Low-Key-Aufnahmen, wo die Automatik nicht unbedint einen guten Einstellvorschlag bringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Clip % ===&lt;br /&gt;
Die ''Auto''-Funktion verwendet den Clip-Wert zum Abgleich der Belichtung. In einem Bereich zwischen 0,00% und 0,99% kann man vorgeben, wie viele &amp;quot;Prozent&amp;quot; an Pixeln nach der Korrektur rein Weiß bzw. Schwarz sein dürfen. Clippen meint also: an den obersten und untersten darstellbaren Helligkeitswert &amp;quot;anecken&amp;quot;. Höhere Werte erhöhen damit den von der Automaik eingestellten Kontrast.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Button ''Zurücksetzen'' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
... setzt alle Schieberegler zusammen zurück. Die Tonwertkurven werden dabei aber nicht verändert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lichter rekonstruieren ==&lt;br /&gt;
[[image:HighlightReconstructionExample.png|250px|thumb|right|Anwendungsbeispiel:&amp;lt;br /&amp;gt;oben: Gesamtbild,&amp;lt;br /&amp;gt;mitte: ohne ''Lichter rekonstruieren'',&amp;lt;br /&amp;gt;unten: mit ''Lichter rekonstruieren''&amp;lt;br /&amp;gt;Verwendet wurde die Methode ''Farbübertragung'' (engl. ''Color Propagation'').]]&lt;br /&gt;
Mit dieser Funktion kann man (in Grenzen) im RAW-Bild eigentlich überbelichtete Details wieder etwas zurückholen. Ob und wie gut das funktioniert hängt vor allem davon ab, wie viel Informationen in den 3 Farbkanälen der betreffenden Pixel noch steckt. Bei leichten Überbelichtung clippen nicht unbedingt alle 3 Grundfarben gleichzeitig. ''Lichter rekonstruieren'' versucht mit den Informationen aus den noch nicht clippenden Farbkanäle bzw. je nach Methode auch aus umliegenden Bereichen genügend Zeichnung im überbelichteten Bereich &amp;quot;abzuschätzen&amp;quot;. Ob und wie gut das gelingt, hängt jeweils vom Einzelfall und der gewählten Methode ab.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beachte:&lt;br /&gt;
:Dieses Werkzeug dient (nur) dazu, bereits in der Raw-Aufnahme clippende Bereiche zu ''rekonstruieren''. Hast du z.B. durch die händische Belichtungskorrektur Bildbereiche des resultierenden Bildes zum Clippen gebracht, nutzt dir diese Funktion nichts. Verwende dann ''Lichterkompression'', um Zeichnung in den clippenden Bereichen zurückzuholen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ''Auto''-Button aktiviert übrigens diese Funktion, falls notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es stehen 4 verschiedene Methoden zur Auswahl, die bestimmen, wie die Rekonstruktion berechnet wird. Teste jeweils, welche Variante das beste Ergebnis im speziellen Fall bringt:&lt;br /&gt;
# ''Luminanz wiederherstellen''&lt;br /&gt;
#: Wiederhergestellte Details werden Neutral-Grau gezeichnet.&lt;br /&gt;
#: In den meisten Fällen sollte dazu zusätzlich unter ''Lichterkompression'' ein Wert unter 100 eingestellt werden.&lt;br /&gt;
# ''CIELab-Überlagerung''&lt;br /&gt;
#: Reduziert im CIELab-Farbraum zuerst die Helligkeit (im betreffenden Bildbereich) und versucht danach, die Farben wiederherzustellen.&lt;br /&gt;
#: In den meisten Fällen sollte dazu zusätzlich unter ''Lichterkompression'' ein Wert unter 100 eingestellt werden.&lt;br /&gt;
# ''Farbübertragung'' (In der englischen Sprachversion: ''Color Propagation'')&lt;br /&gt;
#: Diese Methode ist in der Regel die Wirkungsvollste. Zusätzlich zur Wiederherstellung der Helligkeit versucht der Algorithmus aus den Farbinformationen der umliegenden Bereiche die dort vorhandene Farbinformation in den wiederhergestellten Bereich hinein laufen zu lassen. Diese Methode arbeitet dabei am Besten, wenn es sich um kleine überbelichtete Bereiche handelt und kann wahre Wunder bei der Wiederherstellung von überbelichteten Haut-Bereichen vollbringen.&lt;br /&gt;
#: Die Schwäche dieser Methode ist wiederum, auch hin und wieder falsche Farben vom Rand in den überbelichteten Bereich zu übernehmen oder unerwünschte Muster zu bilden.&lt;br /&gt;
#: Diese Methode arbeitet gut mit sehr hohen Werten von ''Lichterkompression'' (unter 500).&lt;br /&gt;
# ''Überlagerung''&lt;br /&gt;
#: Bei dieser Methode werden die Werte der clippenden Farbkanälen aus den Kanälen der umliegenden nicht clippenden Pixel abgeschätzt, die in der Farbe vermutlich am ehesten denen im clippenden Bereich entsprechen. &lt;br /&gt;
#: Hierbei werden für die ''Lichterkompression'' wieder Werte unter 100 empfohlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear: both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Belichtungskorrektur ==&lt;br /&gt;
Der am ''Belichtungskorrektur''-Regler angezeigte Wert basiert auf [https://de.wikipedia.org/wiki/Lichtwert Lichtwert]-Schritten. Bedeutet, ein Wert von z.B. +1,0 entspricht einem vollen Blendenschritt in Richtung weiter geöffnete Blende. Oder auch einer Belichtungszeitverdopplung. Oder einer Verdopplung der &amp;quot;Filmempfindlichkeit&amp;quot;, also von z.B. einer ISO 400 Einstellung auf ISO 800. Ebenso oft auch als +1 EV (exposure value) oder als +1 LV (light value = Lichtwert) bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch diese Normierung ist es zum Beispiel möglich, zwei Fotos, die mit einem Belichtungs-Unterschied von 1EV, also z.B. einem vollen Blendenschritt Differenz, aufgenommen wurden, wieder völlig übereinstimmend zu korrigieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um besser zu verstehen, was dieser Regler tut, betrachte das Histogramm eines Fotos und bewege den Regler. Bewegst du ihn nach rechts, verschiebt sich auch das Histogramm nach rechts, also hin zu höheren Helligkeiten. Es verschiebt sich dabei der Schwarzpunkt (ganz links) und der Weißpunkt (ganz rechts). In umgekehrter Richtung analog.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du versuchst, die Belichtung eines Fotos, dass übersteuerte Bereiche (auch als ''clipping'', ''klippen'', also ''an der Klippe anstoßen'', bezeichnet) besitzt, zu verringern, wirst du sehen, dass der übersteuerte Bereich anfangs flach-weiß war und dann flach-grau wird. Die Aktivierung von &amp;quot;''Lichter rekonstruieren''&amp;quot; kann das in gewissen Grenzen verhindern, indem Information aus in diesem Bereich noch nicht übersteuerten Farbkanälen zur Wiederherstellung verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du RawTherapee eine Weile verwendest wirst du vielleicht feststellen, dass du die Belichtungskorrektur immer wieder benötigst, weil offenbar alle Bilder schwach unterbelichtet sind. Das ist normal. Die meisten Kameras sind so eingestellt, dass sie bewusst leicht unterbelichten, um bei der kamerainternen Bildverarbeitung zum JPEG genügend Zeichnung wiederherstellen zu können, auch, wenn die automatische oder manuelle Belichtung bei der Aufnahme nicht ganz exakt eingestellt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Nutzer, die an den Interna Interesse haben, hier noch einige technische Details, wie EV = 0 in Bezug auf die Rohdaten zu verstehen ist:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Während EV = 0 einer Verstärkung von 1.0 entspricht (also keine zusätzliche Verstärkung oder Abschwächung) gibt es eine vom Weißabgleich abhängigen Verstärkungseffekt, der in der gesamten Bildberechnung vor den Berechnungen des Belichtungs-Werkzeugs ausgeführt wird. Beim Weißabgleich wird sicher gestellt, dass trotz der Korrektur kein Farbkanal so verstärkt wird, dass er am Maximalwert anstößt, also dass er nicht übersteuert wird. Obwohl alle Raw-Farbkanäle den selben Bereich im File besitzen, wird der Weißabgleich sie insgesamt so ausbalancieren, dass sie nicht übersteuern (wenn sie nicht schon vor dem Weißabgleich übersteuert waren). Weißabgleich bedeutet, dass z.B. bei zu niedriger Farbtemperatur der Rotkanal gegenüber dem Blaukanal verstärkt wird. Die Basisverstärkung erhöht dabei den kleinsten Kanalwert gerade so, dass sichergestellt ist, dass bei EV = 0 keine Lichter ausfressen, also keine der 3 Raw-Farbkanalwerte übersteuert sind. Da also beim Weißabgleich die einzelnen Farbkanäle entsprechend verstärkt oder abgeschwächt werden, ändert sich als Nebeneffekt auch die Basisverstärkung des gesamten Bildes. Bei stärkeren Weißabgleichveränderungen sind also Helligkeitsänderungen des Bildes zu beobachten.&lt;br /&gt;
:Die Basisverstärkung bezieht sich dabei also immer auf die Maximalwerte in den Kanälen. Das heißt, ist im Raw-Bild kein Kanal übersteuert, wird auch nach dem Weißabgleich bei einem Belichtungskorrekturwert von EV = 0 das Bild in keiner Farbe übersteuert sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Highlight Compression ==&lt;br /&gt;
The Highlight Compression slider (HC) can be used to recover the highlights in a photo by compression, useful for 'dimming' (or burning) slightly overexposed areas. While the ''Highlight Reconstruction'' tool lets you try to ''reconstruct'' missing data in the raw file relying on the fact that the three channels in a raw file do not clip at the same time and so a missing (clipped) region in one channel could be guessed from the present data of one of the other color channels, this ''Highlight Compression'' tool only works on data which is already there - which has not been irreversibly lost at the time of shooting. If the original image has no clipping, but due to the action of, for example, exposure compensation you caused clipping, then you can use ''HC'' to compress these clipped regions back into view. As such, it works not only on raw files but on normal images too.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
To see if your photo contains overexposed areas, click on the clipped highlight indication icon [[Image:Warnhl.png]] on the top right of the image window. Overexposed areas will show up in black.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:Hra_0.jpg|thumb|An overexposed photo. No highlight compression, the clouds are clipped.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:Hra_0_chi.jpg|thumb|The Clipped highlight indicator has been turned on to make the clipped areas easier to see.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
By dragging the ''Highlight Compression'' slider to the right, the intensity of the highlights will decrease. For highlight compression to work best you must also enable ''Highlight Reconstruction''. Each of the HR methods has its strong and weak points, as explained above. Color Propagation is the most likely method to produce good-looking results when the HC slider is significantly over 100. For the other methods you will usually want to keep the HC slider around or below 100 - watch the histogram and the preview!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:Hra_125_ba.jpg|thumb|A correctly compressed photo - the histogram touches both ends.]]&lt;br /&gt;
To find out the optimal HC value, you can make use of the histogram. In the screenshots above, what you see are overexposed clouds above the Teide volcano in Tenerife. When hovering the mouse cursor over the overexposed area, the pixel values indicator (in the ''Navigator'' panel, under the little preview) shows that lightness (L) is at 100, and the histogram shows that all channels are clipped (see the red, green and blue squares in the top-right corner of the histogram, they mean that there are so many pixels of maximum value that they are off-scale). Increase the HC slider until the red, green and blue channels in the histogram no longer squash up against the right end of the histogram - you want them to touch it, but not to cram up against it. You can enable the ''Clipped highlight indication'' icon [[Image:Warnhl.png]] before moving the HC slider up. Once the indicator's black areas disappear from the white parts you want compressed, which is also when the lightness of those pixels drops from L=100 to L=99, you stop. Don't increase the HC slider any more, because now the hopelessly-lost white areas would start turning gray. You don't want them to turn gray. That would make the photo look dull. In this example the indicator's black areas disappeared when I set HC to 125.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:Hra toomuch histogram.png|thumb|The histogram of an incorrectly processed photo. It should touch both ends instead of having gaps.]]&lt;br /&gt;
As a rule, the histogram of a correctly developed image should touch both ends - the black and the white end. Not doing so means the image was incorrectly developed. This is true for the vast majority of photos, the only exceptions being photos of scenes which lack dynamic range, such as misty scenes. If you increase the HC slider too much, then whites turn gray as your histogram no longer touches the maximum end. Examples of photos that have been over-compressed can be easily found on the internet. They look horrible, don't do that! Recover what you can, but what's clipped beyond repair should stay white.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
RawTherapee offers more ways to deal with blown highlights. The side-effect of all these methods is that they also take away some of the brilliance of the photos, as they get more 'flat' or 'dull' as a result. Highlight compression is very useful when used with moderation, but remember that you cannot recover what is not there to begin with, so once you notice that the completely clipped white areas become gray you should reduce the compression amount until these areas become white once more. To create the best possible output, feed RawTherapee the best possible input - so expose well in the first place!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Highlight Compression Threshold ==&lt;br /&gt;
The Highlight Compression Threshold slider sets the point where the HC slider starts implementing compression. A value of 0 means the threshold is zero: data compression occurs over the whole range of tonalities. 100 sets the threshold at one stop below the white point, so all the compressed highlights are squeezed into the top stop. In practical terms, more highlights are compressed when this slider is set to 0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Black ==&lt;br /&gt;
Use this to set the black point. See the left side of the histogram move when you touch the slider. Values greater than 0 will make the image darker, negative values will lighten up the shadow parts of the photo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Shadow Compression ==&lt;br /&gt;
The ''Shadow Compression'' slider 'dampens' the effect of the ''Black'' slider. The maximum value of 100 gives a less dark image. This slider only has effect when the ''Black'' slider is set to a value other than  0. Practical use of this ''Shadow Compression'' slider is to fine-tune the shadow intensity of the image.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lightness ==&lt;br /&gt;
This slider applies a hard-coded tone curve to lift or lower the tonalities of the photo, resulting in a more or less light image. The same tone curve is applied separately to each R, G and B channel. The black point and the white point keep their positions.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Contrast ==&lt;br /&gt;
This slider increases or reduces the contrast of the photo. It applies a contrast curve centered at the average luminance level. Tonalities above the average are lifted (lowered), while tonalities below the average are lowered (lifted). The same contrast curve is applied separately to each R, G and B channel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Saturation ==&lt;br /&gt;
This slider makes the photo more or less saturated. In more technical terms, it adjusts the saturation of the image by applying a multiplier to the saturation level of pixels in the HSV color space.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tonwertkuven ==&lt;br /&gt;
Here you can construct your own tone curves. They work on all three R, G and B channels at the same time (so you can't work on the R channel only).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
There are two tone curves available, which can be designed with various curve types, and applied in several different modes all explained below. Clicking on the curve icon hides the curve from the interface - it does not disable the curve.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The histogram displayed as the curve's background shows you the levels of the data as it flows into the curve at that point in the processing pipeline. You will notice that it differs from the main histogram which shows you the levels of the final image, at the very end of the pipeline.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
While you are free to use only one tone curve to make your adjustments, you can gain much finer tonal control if you use two curves at once. The typical use of both curves is to lower values using the first curve, and to raise values using the second one. It is similar to creating an S curve in one of them, but you should be able to make finer adjustments by using both without entering too fast in the &amp;quot;danger zone&amp;quot; where your colors becomes unrealistic.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
You can save a curve to disk. Click on the ''Save current curve'' icon [[Image:Gtk-save-large-dark.png]] next to the graph and give it a name. Use the ''Load a curve from file'' icon [[Image:Gtk-open.png]] to apply this curve later to another file. Use the ''Reset curve to linear'' button [[Image:Gtk-undo-ltr.png]] to delete all the points you created and to reset the curve to neutral/linear. You can also ''Copy'' [[Image:Gtk-copy.png]] and ''Paste'' [[Image:Gtk-paste.png]] curves to/from RawTherapee's own clipboard, which comes in very useful if you want to quickly apply an identical curve to a different tool.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
You can use as many control points in a curve as you like.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
You can define different curves for all curve types if you like, but only the one that is selected in the dropdown menu will be applied to the photo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The curve and histogram is always displayed with sRGB gamma, regardless of working or output profile. This means that the shadow range is expanded and highlights compressed to better match human perception.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Linear Curve ===&lt;br /&gt;
This represents the unaltered (or linear) image, so without any tone curve applied. It disables the curve.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Custom Curve ===&lt;br /&gt;
This is a classic type of curve, seen in many other programs as well. The left part of the graph represents the darker tones, the right part represents the brighter tones of the photo. Click on the curve to mark a point and drag it with the mouse to change tonalities. Dragging the point down makes the image darker, while pushing it up makes it brighter. The dotted diagonal line marks the linear or unaltered state of the photo. Press and hold the '''Control''' key to slow down the movement. Hold the '''Shift''' key to snap the point to key elements: maximum value, minimum value, middle value (i.e. snapped to the diagonal or horizontal dotted line), same value of the preceding point, same value of the next point, and for the ''Control Cage'' type, the line going through the previous and next points. Delete a point on the curve by dragging it out of the editor area.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The top-right point represents the brightest areas in the photo. Drag that point vertically down to make the highlights less bright; move it horizontally to the left to make bright areas brighter, perhaps at the cost of some overexposure.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The bottom-left point represents the darkest areas in the photo. Move that point horizontally to the right to make the photo darker, perhaps at the cost of some underexposure. Move it vertically up to make the darks lighter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flip the diagonal line (from bottom-left and top-right to top-left and bottom-right) to produce a negative image.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:curve_custom_s.png|thumb|left|S-shaped custom curve.]]&lt;br /&gt;
A typical usage of the custom curve is to construct a so-called ''S-curve''. Mark three points at the 'coordinates' (1,1), (2,2) and (3,3) respectively. Drag the point at (1,1) somewhat lower and the point at (3,3) a bit higher. Your image will get more 'punch' this way. If your S-curve is symmetrical, i.e. if you move the point you first placed at 1,1 by the same amount as the one you placed at 3,3 but in the opposite direction, then the effect will be identical to manipulating the ''Contrast'' slider.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parametric Curve ===&lt;br /&gt;
[[Image:Curve_parametric_s.png|thumb|left|Parametric curve.]]&lt;br /&gt;
This curve presents four sliders and three control points. The sliders are used to control highlights, lights, darks and shadows respectively (shadows mean deep darks here). Move the mouse over the four sliders and a dark area under the curve tells you which slider alters what part of the curve. Move the Highlights slider to the left to make highlights less bright, move it to the right to make them brighter. The ''Lights'' slider moves the lights but not the highlights in the same way as above, as does the ''Darks'' slider: moving it to the right lightens the dark tones, moving it to the left darkens them. The ''Shadows'' slider works as the ''Darks'' slider, but only on the darkest parts of the photo. You can again construct the above mentioned stylized S-curve, although the parametric curve gives you less 'extreme' control over the form of the curve. This mode, however, has its own benefits, as curves can be shaped in a well controlled manner. Note that using these sliders can have a profound influence on the overall contrast of the image.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Use, if needed, the three control points under the curve. They determine what point of the curve will be affected when moving the sliders. Moving the middle control point to the right makes the image darker (the form of the curve changes again, as does the dark area around the curve), moving it to the left makes the image brighter. Moving the left control point to the right darkens the dark areas somewhat, moving it to the left lightens them, again somewhat. Moving the right control point to the right makes the highlights brighter, moving it to the left darkens the highlights.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Use the ''Reset to default'' buttons [[Image:Gtk-undo-ltr.png]] next to the sliders to reset individual sliders, use the same button at the top of the tone curve section to reset all four sliders and the control points to linear (zero).&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Control Cage ===&lt;br /&gt;
[[Image:Curve_control_cage_s.png|thumb|left|Control Cage curve.]]&lt;br /&gt;
At first sight this curve type looks very much like the ''Custom'' curve, but there are some differences though. With the ''Custom'' curve, the curve touches all the control points. This is not the case with the ''Control Cage'' curve. To see this, click somewhere on the line and move the black point to the left or to the right. Now the curve passes nearby the black point, but doesn't touch it. Another difference is that the ''Control Cage'' allows for a straight section of the curve, while you can't do this with the ''Custom'' curve. The ''Control Cage'' curve needs at least three points for that (so five in total). Holding down the '''Shift''' key while dragging a point will help you to easily create a straight line by snapping the point to the line made by the previous and next point (displayed in red by the ''Snap to'' tool). Now make a new point between the two most left ones and move it. As you can see, only the part on the left side moves, not the rest of the curve.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Curve Mode ==&lt;br /&gt;
Next to each curve type, you'll find a ''Curve Mode'' combobox selector. This will let you choose the algorithm that will be used for the corresponding curve. The curve mode will have a strong effect on the appearance of colors, especially if you use a contrast-enhancing curve (S-curve). This can be used for creative effect, but can for some purposes or styles cause undesired color changes depending which mode you choose. Choose a mode that suits your specific taste and needs for the photo at hand. By combining two different curves in tone curve 1 and 2 you can further fine-tune the look.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Standard ===&lt;br /&gt;
This is the most basic mode (and the only one available in older versions of RawTherapee and is found in some shape or form in most image-related software): the values of each RGB channel are modified by the curve in a basic &amp;quot;correspondence&amp;quot; method, that is the same curve is applied to all channels.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The drawback of this mode is that e.g. considering an S-curve shape to get more contrast, an orange color with a high value of red and green and a low value of blue will tend to shift toward yellow, because the red and green component will be raised, while the blue one will be lowered.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In general an S-curve will increase separation of the channels and thus increase saturation, which is a similar behavior to how color film reacts to contrast. This together with the simplicity of implementation has made the curve type popular in raw converters in general and is often the only alternative available in less flexible software.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weighted Standard ===&lt;br /&gt;
You can use this method to limit the color shift of the standard curve, even if it won't suppress it entirely. Keeping the previous example, this method will raise the first component (red), and will also linearly alter the green and blue component by raising them too. We end up with 3 values (R, g and b) while we have only processed the red component.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
This process is then done for the green and blue component, so at the end of the process, we end up with 9 values (R,g,b / r,G,b / r,g,B). Values of the same component are then mixed together, which will produce the resulting color with a smaller color shift.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Film-Like ===&lt;br /&gt;
The film-like curve provides a result highly similar to the standard type (that is strong saturation increase with increased contrast), but the RGB-HSV hue is kept constant - that is, there are less color-shift problems. This curve type was designed by Adobe as a part of DNG and is thus the one used by Adobe Camera Raw and Lightroom.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Saturation and Value Blending ===&lt;br /&gt;
This mode is typically better suited for high-key shots, but can be used for creative effect in other photos as well. The average value of the three component is computed, and then the curve is applied to this value, giving a positive or negative gain.&lt;br /&gt;
The color is converted to its Hue, Saturation and Value representation, then if the gain is positive, the pixel is linearly targeting Value = 1 and Saturation = 0, the Hue is preserved. If the gain is negative, the pixel is linearly targeting Value = 0, Saturation and Hue are preserved.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The result is highly similar to a luminance curve in Lab space (that is change contrast without affecting hue or saturation). For contrast-increasing curves the look will typically be slightly desaturated. This is not really because the curve desaturates the colors but because that in human vision contrast and saturation is tightly coupled, so the same image with higher contrast requires higher saturation to appear to have the same.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Luminance ===&lt;br /&gt;
Each component of the pixel is boosted by the same factor so color and saturation is kept stable, that is the result is very true to the original color. However contrast-increasing curves can still lead to a slightly desaturated look for the same reason as described for the Saturation and Value Blending curve mode. If you want to manually counter-act the desaturation, using the L*a*b* Chromaticity slider is a more neutral way of compensating for it than using the RGB-based saturation slider.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Despite showing the R, G and B histogram (merged) in the background of the curve, the curve operates on luminance values, where [https://en.wikipedia.org/wiki/Relative_luminance Relative Luminance] Y = R*0.2126729 + G*0.7151521 + B*0.0721750&lt;br /&gt;
First the relative luminance value of a pixel is obtained, then the curve is applied to that value, the multiplication factor between before and after luminance is calculated, and then this factor is applied to each R, G and B component. This is in contrast to the other methods where the curve is applied to each R, G and B component separately.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Perceptual ===&lt;br /&gt;
This mode will keep the original color appearance concerning hue and saturation, that is if you for example apply an S-curve the image will indeed get increased contrast, but the hues will stay the same and the image doesn't look more or less saturated than the original. It's specifically useful to establish a pleasing baseline contrast without distorting the colors provided by a camera profile that doesn't apply a curve itself (if you use a third-party profile that does apply a curve it's typically already perceptually mapped with similar techniques as described here).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The algorithm works the following way: it analyses the curve to get a contrast value, which is used as base to scale chroma (saturation) such that more contrast leads to more saturation and the other way around. As contrast and saturation is tightly coupled in human vision this scaling is necessary to make saturation ''appear'' constant. There are further fine-tunings such as increase saturation more in the shadows, and less for colors that are already highly saturated, also this corresponds to human vision phenomena so the net effect it that the colors appear constant. In the extreme highlights close to the white point the algorithm blends over to white (like the standard curves) which is less true to color but more practical for real output as the brightest color of the output media (screen or paper) is white.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
However do keep in mind that the perceptual model is not perfect and cannot be perfect. This is only a curve, image content is not analyzed and no localized changes are made. This means for example that for an S-curve a large flat blue sky (low local contrast) may appear slightly more saturated than the original. If you want to make A/B comparisons don't compare side by side as the eye will then be confused by the two contrast levels viewed simultaneously and then saturation will not appear the same, but instead swap and let the eye adapt for a few seconds.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
If you want to further fine-tune the saturation manually it's generally best to use the Lab chroma slider (and chroma curves).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Due to the many components in the algorithm it's considerably slower than the other curve modes so refresh rate may suffer.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Fherb</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://rawpedia.rawtherapee.com/index.php?title=Exposure/de&amp;diff=2509</id>
		<title>Exposure/de</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://rawpedia.rawtherapee.com/index.php?title=Exposure/de&amp;diff=2509"/>
		<updated>2017-06-11T18:19:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Fherb: /* Belichtungskorrektur */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Todo-List / State:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Translation: open&lt;br /&gt;
* Content completely cleared: open&lt;br /&gt;
* Expression and didactics checked: open&lt;br /&gt;
* Spelling checked: open&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ready for publishing: no&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Belichtung =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Button ''Auto'' - Automatische Belichtungseinstellung ==&lt;br /&gt;
Dieses Werkzeug gehört zu den absoluten Ausnahmen in RawTherapee: Es arbeitet automatisch!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während bei nahezu allen Werkzeugen das Ziel oder der Geschmack des Bearbeiters absolut entscheidend für die Einstellungen sind und deshalb eine Automatik wenig Vorteil bringen könnte, gibt es für die Belichtungskorrektur ein paar wenige Grundregeln, mit denen sich ein Bild in vielen Fällen tatsächlich zielführend für die meisten Anwendungen vorjustieren lässt. ''Auto'' analysiert das Histogramm und setzt einige Parameter der Belichtung auf meist sinnvolle Werte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Belichtungskorrektur&lt;br /&gt;
* Lichterkompression&lt;br /&gt;
* Lichter rekonstruieren&lt;br /&gt;
* Schwarzwert&lt;br /&gt;
* Helligkeit&lt;br /&gt;
* Kontrast&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Werkzeug bietet sich also als &amp;quot;Schnellstart&amp;quot; für die händische Belichtungskorrektur an. Gerade im Sinne des empfohlenen Workflows, mit dem Weißabgleich zu starten, kann ein vorheriger Tastendruck auf ''Auto'' das Bild bei schwierig belichteten Fotos zumindest erst mal in einen Belichtungsbereich bringen, in dem sich der Weißabgleich einfacher machen lässt. Danach gehe man dann wieder in das Belichtungswerkzeug und korrigiere abschließend. (Das Default-Profil, dass für Raw-Bilder nach der Installation standardmäßig verwendet wird, führt übrigens ''Auto'' aus. Im Gegensatz zum alternativ einsetzbaren Profil ''Neutral'', dass tatsächlich nichts weiter verändert, bis auf die Kameraeinstellungen des Weißabgleichs zu übernehmen.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt aber natürlich auch Fotos, wie High- bzw. Low-Key-Aufnahmen, wo die Automatik nicht unbedint einen guten Einstellvorschlag bringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Clip % ===&lt;br /&gt;
Die ''Auto''-Funktion verwendet den Clip-Wert zum Abgleich der Belichtung. In einem Bereich zwischen 0,00% und 0,99% kann man vorgeben, wie viele &amp;quot;Prozent&amp;quot; an Pixeln nach der Korrektur rein Weiß bzw. Schwarz sein dürfen. Clippen meint also: an den obersten und untersten darstellbaren Helligkeitswert &amp;quot;anecken&amp;quot;. Höhere Werte erhöhen damit den von der Automaik eingestellten Kontrast.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Button ''Zurücksetzen'' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
... setzt alle Schieberegler zusammen zurück. Die Tonwertkurven werden dabei aber nicht verändert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lichter rekonstruieren ==&lt;br /&gt;
[[image:HighlightReconstructionExample.png|250px|thumb|right|Anwendungsbeispiel:&amp;lt;br /&amp;gt;oben: Gesamtbild,&amp;lt;br /&amp;gt;mitte: ohne ''Lichter rekonstruieren'',&amp;lt;br /&amp;gt;unten: mit ''Lichter rekonstruieren''&amp;lt;br /&amp;gt;Verwendet wurde die Methode ''Farbübertragung'' (engl. ''Color Propagation'').]]&lt;br /&gt;
Mit dieser Funktion kann man (in Grenzen) im RAW-Bild eigentlich überbelichtete Details wieder etwas zurückholen. Ob und wie gut das funktioniert hängt vor allem davon ab, wie viel Informationen in den 3 Farbkanälen der betreffenden Pixel noch steckt. Bei leichten Überbelichtung clippen nicht unbedingt alle 3 Grundfarben gleichzeitig. ''Lichter rekonstruieren'' versucht mit den Informationen aus den noch nicht clippenden Farbkanäle bzw. je nach Methode auch aus umliegenden Bereichen genügend Zeichnung im überbelichteten Bereich &amp;quot;abzuschätzen&amp;quot;. Ob und wie gut das gelingt, hängt jeweils vom Einzelfall und der gewählten Methode ab.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beachte:&lt;br /&gt;
:Dieses Werkzeug dient (nur) dazu, bereits in der Raw-Aufnahme clippende Bereiche zu ''rekonstruieren''. Hast du z.B. durch die händische Belichtungskorrektur Bildbereiche des resultierenden Bildes zum Clippen gebracht, nutzt dir diese Funktion nichts. Verwende dann ''Lichterkompression'', um Zeichnung in den clippenden Bereichen zurückzuholen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ''Auto''-Button aktiviert übrigens diese Funktion, falls notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es stehen 4 verschiedene Methoden zur Auswahl, die bestimmen, wie die Rekonstruktion berechnet wird. Teste jeweils, welche Variante das beste Ergebnis im speziellen Fall bringt:&lt;br /&gt;
# ''Luminanz wiederherstellen''&lt;br /&gt;
#: Wiederhergestellte Details werden Neutral-Grau gezeichnet.&lt;br /&gt;
#: In den meisten Fällen sollte dazu zusätzlich unter ''Lichterkompression'' ein Wert unter 100 eingestellt werden.&lt;br /&gt;
# ''CIELab-Überlagerung''&lt;br /&gt;
#: Reduziert im CIELab-Farbraum zuerst die Helligkeit (im betreffenden Bildbereich) und versucht danach, die Farben wiederherzustellen.&lt;br /&gt;
#: In den meisten Fällen sollte dazu zusätzlich unter ''Lichterkompression'' ein Wert unter 100 eingestellt werden.&lt;br /&gt;
# ''Farbübertragung'' (In der englischen Sprachversion: ''Color Propagation'')&lt;br /&gt;
#: Diese Methode ist in der Regel die Wirkungsvollste. Zusätzlich zur Wiederherstellung der Helligkeit versucht der Algorithmus aus den Farbinformationen der umliegenden Bereiche die dort vorhandene Farbinformation in den wiederhergestellten Bereich hinein laufen zu lassen. Diese Methode arbeitet dabei am Besten, wenn es sich um kleine überbelichtete Bereiche handelt und kann wahre Wunder bei der Wiederherstellung von überbelichteten Haut-Bereichen vollbringen.&lt;br /&gt;
#: Die Schwäche dieser Methode ist wiederum, auch hin und wieder falsche Farben vom Rand in den überbelichteten Bereich zu übernehmen oder unerwünschte Muster zu bilden.&lt;br /&gt;
#: Diese Methode arbeitet gut mit sehr hohen Werten von ''Lichterkompression'' (unter 500).&lt;br /&gt;
# ''Überlagerung''&lt;br /&gt;
#: Bei dieser Methode werden die Werte der clippenden Farbkanälen aus den Kanälen der umliegenden nicht clippenden Pixel abgeschätzt, die in der Farbe vermutlich am ehesten denen im clippenden Bereich entsprechen. &lt;br /&gt;
#: Hierbei werden für die ''Lichterkompression'' wieder Werte unter 100 empfohlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear: both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Belichtungskorrektur ==&lt;br /&gt;
Der am ''Belichtungskorrektur''-Regler angezeigte Wert basiert auf [https://de.wikipedia.org/wiki/Lichtwert Lichtwert]-Schritten. Bedeutet, ein Wert von z.B. +1,0 entspricht einem vollen Blendenschritt in Richtung weiter geöffnete Blende. Oder auch einer Belichtungszeitverdopplung. Oder einer Verdopplung der &amp;quot;Filmempfindlichkeit&amp;quot;, also von z.B. einer ISO 400 Einstellung auf ISO 800. Ebenso oft auch als +1 EV (exposure value) oder als +1 LV (light value = Lichtwert) bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch diese Normierung ist es zum Beispiel möglich, zwei Fotos, die mit einem Belichtungs-Unterschied von 1EV, also z.B. einem vollen Blendenschritt Differenz, aufgenommen wurden, wieder völlig übereinstimmend zu korrigieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um besser zu verstehen, was dieser Regler tut, betrachte das Histogramm eines Fotos und bewege den Regler. Bewegst du ihn nach rechts, verschiebt sich auch das Histogramm nach rechts, also hin zu höheren Helligkeiten. Es verschiebt sich dabei der Schwarzpunkt (ganz links) und der Weißpunkt (ganz rechts). In umgekehrter Richtung analog.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du versuchst, die Belichtung eines Fotos, dass clippende Bereiche besitzt, zu verringern, wirst du sehen, dass der clippende Bereich anfangs flach-weiß war und dann flach-grau wird. Die Aktivierung von &amp;quot;''Lichter rekonstruieren''&amp;quot; kann das in gewissen Grenzen verhindern, in dem Information aus in diesem Bereich noch nicht übersteuerten Farbkanälen zur Wiederherstellung verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
If you've used RawTherapee for a while you may notice that you almost always need a positive Exposure Compensation - as if all your photos are underexposed. Don’t worry - this is normal. Most cameras deliberately underexpose to preserve highlights (though some other raw processors disguise it).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
For the user interested in the internals follows a technical description of how EV=0 relates to the raw data: while EV=0 equals 1.0 in gain (that is, no change), there is a white balance dependent base gain applied before exposure. This base gain is calculated such that the color channel with the smallest range just can reach the maximum value. Although all raw channels have the same range in the raw file, white balance will re-balance them (lower temperatures mean more gain on red, higher more gain on blue) so they do not clip at the same level. The base gain raises the smallest channel just enough to make sure that at EV=0 no highlights will be based on clipped raw data. As white balance changes raw channel gains the base gain will thus change as a side effect when white balance is changed. For large white balance changes you may therefore see a slight change of brightness in the image. Note that the base gain relates to the maximum values channels can represent, that is if there is no highlight clipping in the raw file no highlight will reach the maximum level at EV=0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Highlight Compression ==&lt;br /&gt;
The Highlight Compression slider (HC) can be used to recover the highlights in a photo by compression, useful for 'dimming' (or burning) slightly overexposed areas. While the ''Highlight Reconstruction'' tool lets you try to ''reconstruct'' missing data in the raw file relying on the fact that the three channels in a raw file do not clip at the same time and so a missing (clipped) region in one channel could be guessed from the present data of one of the other color channels, this ''Highlight Compression'' tool only works on data which is already there - which has not been irreversibly lost at the time of shooting. If the original image has no clipping, but due to the action of, for example, exposure compensation you caused clipping, then you can use ''HC'' to compress these clipped regions back into view. As such, it works not only on raw files but on normal images too.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
To see if your photo contains overexposed areas, click on the clipped highlight indication icon [[Image:Warnhl.png]] on the top right of the image window. Overexposed areas will show up in black.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:Hra_0.jpg|thumb|An overexposed photo. No highlight compression, the clouds are clipped.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:Hra_0_chi.jpg|thumb|The Clipped highlight indicator has been turned on to make the clipped areas easier to see.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
By dragging the ''Highlight Compression'' slider to the right, the intensity of the highlights will decrease. For highlight compression to work best you must also enable ''Highlight Reconstruction''. Each of the HR methods has its strong and weak points, as explained above. Color Propagation is the most likely method to produce good-looking results when the HC slider is significantly over 100. For the other methods you will usually want to keep the HC slider around or below 100 - watch the histogram and the preview!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:Hra_125_ba.jpg|thumb|A correctly compressed photo - the histogram touches both ends.]]&lt;br /&gt;
To find out the optimal HC value, you can make use of the histogram. In the screenshots above, what you see are overexposed clouds above the Teide volcano in Tenerife. When hovering the mouse cursor over the overexposed area, the pixel values indicator (in the ''Navigator'' panel, under the little preview) shows that lightness (L) is at 100, and the histogram shows that all channels are clipped (see the red, green and blue squares in the top-right corner of the histogram, they mean that there are so many pixels of maximum value that they are off-scale). Increase the HC slider until the red, green and blue channels in the histogram no longer squash up against the right end of the histogram - you want them to touch it, but not to cram up against it. You can enable the ''Clipped highlight indication'' icon [[Image:Warnhl.png]] before moving the HC slider up. Once the indicator's black areas disappear from the white parts you want compressed, which is also when the lightness of those pixels drops from L=100 to L=99, you stop. Don't increase the HC slider any more, because now the hopelessly-lost white areas would start turning gray. You don't want them to turn gray. That would make the photo look dull. In this example the indicator's black areas disappeared when I set HC to 125.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:Hra toomuch histogram.png|thumb|The histogram of an incorrectly processed photo. It should touch both ends instead of having gaps.]]&lt;br /&gt;
As a rule, the histogram of a correctly developed image should touch both ends - the black and the white end. Not doing so means the image was incorrectly developed. This is true for the vast majority of photos, the only exceptions being photos of scenes which lack dynamic range, such as misty scenes. If you increase the HC slider too much, then whites turn gray as your histogram no longer touches the maximum end. Examples of photos that have been over-compressed can be easily found on the internet. They look horrible, don't do that! Recover what you can, but what's clipped beyond repair should stay white.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
RawTherapee offers more ways to deal with blown highlights. The side-effect of all these methods is that they also take away some of the brilliance of the photos, as they get more 'flat' or 'dull' as a result. Highlight compression is very useful when used with moderation, but remember that you cannot recover what is not there to begin with, so once you notice that the completely clipped white areas become gray you should reduce the compression amount until these areas become white once more. To create the best possible output, feed RawTherapee the best possible input - so expose well in the first place!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Highlight Compression Threshold ==&lt;br /&gt;
The Highlight Compression Threshold slider sets the point where the HC slider starts implementing compression. A value of 0 means the threshold is zero: data compression occurs over the whole range of tonalities. 100 sets the threshold at one stop below the white point, so all the compressed highlights are squeezed into the top stop. In practical terms, more highlights are compressed when this slider is set to 0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Black ==&lt;br /&gt;
Use this to set the black point. See the left side of the histogram move when you touch the slider. Values greater than 0 will make the image darker, negative values will lighten up the shadow parts of the photo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Shadow Compression ==&lt;br /&gt;
The ''Shadow Compression'' slider 'dampens' the effect of the ''Black'' slider. The maximum value of 100 gives a less dark image. This slider only has effect when the ''Black'' slider is set to a value other than  0. Practical use of this ''Shadow Compression'' slider is to fine-tune the shadow intensity of the image.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lightness ==&lt;br /&gt;
This slider applies a hard-coded tone curve to lift or lower the tonalities of the photo, resulting in a more or less light image. The same tone curve is applied separately to each R, G and B channel. The black point and the white point keep their positions.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Contrast ==&lt;br /&gt;
This slider increases or reduces the contrast of the photo. It applies a contrast curve centered at the average luminance level. Tonalities above the average are lifted (lowered), while tonalities below the average are lowered (lifted). The same contrast curve is applied separately to each R, G and B channel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Saturation ==&lt;br /&gt;
This slider makes the photo more or less saturated. In more technical terms, it adjusts the saturation of the image by applying a multiplier to the saturation level of pixels in the HSV color space.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tonwertkuven ==&lt;br /&gt;
Here you can construct your own tone curves. They work on all three R, G and B channels at the same time (so you can't work on the R channel only).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
There are two tone curves available, which can be designed with various curve types, and applied in several different modes all explained below. Clicking on the curve icon hides the curve from the interface - it does not disable the curve.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The histogram displayed as the curve's background shows you the levels of the data as it flows into the curve at that point in the processing pipeline. You will notice that it differs from the main histogram which shows you the levels of the final image, at the very end of the pipeline.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
While you are free to use only one tone curve to make your adjustments, you can gain much finer tonal control if you use two curves at once. The typical use of both curves is to lower values using the first curve, and to raise values using the second one. It is similar to creating an S curve in one of them, but you should be able to make finer adjustments by using both without entering too fast in the &amp;quot;danger zone&amp;quot; where your colors becomes unrealistic.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
You can save a curve to disk. Click on the ''Save current curve'' icon [[Image:Gtk-save-large-dark.png]] next to the graph and give it a name. Use the ''Load a curve from file'' icon [[Image:Gtk-open.png]] to apply this curve later to another file. Use the ''Reset curve to linear'' button [[Image:Gtk-undo-ltr.png]] to delete all the points you created and to reset the curve to neutral/linear. You can also ''Copy'' [[Image:Gtk-copy.png]] and ''Paste'' [[Image:Gtk-paste.png]] curves to/from RawTherapee's own clipboard, which comes in very useful if you want to quickly apply an identical curve to a different tool.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
You can use as many control points in a curve as you like.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
You can define different curves for all curve types if you like, but only the one that is selected in the dropdown menu will be applied to the photo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The curve and histogram is always displayed with sRGB gamma, regardless of working or output profile. This means that the shadow range is expanded and highlights compressed to better match human perception.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Linear Curve ===&lt;br /&gt;
This represents the unaltered (or linear) image, so without any tone curve applied. It disables the curve.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Custom Curve ===&lt;br /&gt;
This is a classic type of curve, seen in many other programs as well. The left part of the graph represents the darker tones, the right part represents the brighter tones of the photo. Click on the curve to mark a point and drag it with the mouse to change tonalities. Dragging the point down makes the image darker, while pushing it up makes it brighter. The dotted diagonal line marks the linear or unaltered state of the photo. Press and hold the '''Control''' key to slow down the movement. Hold the '''Shift''' key to snap the point to key elements: maximum value, minimum value, middle value (i.e. snapped to the diagonal or horizontal dotted line), same value of the preceding point, same value of the next point, and for the ''Control Cage'' type, the line going through the previous and next points. Delete a point on the curve by dragging it out of the editor area.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The top-right point represents the brightest areas in the photo. Drag that point vertically down to make the highlights less bright; move it horizontally to the left to make bright areas brighter, perhaps at the cost of some overexposure.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The bottom-left point represents the darkest areas in the photo. Move that point horizontally to the right to make the photo darker, perhaps at the cost of some underexposure. Move it vertically up to make the darks lighter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flip the diagonal line (from bottom-left and top-right to top-left and bottom-right) to produce a negative image.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:curve_custom_s.png|thumb|left|S-shaped custom curve.]]&lt;br /&gt;
A typical usage of the custom curve is to construct a so-called ''S-curve''. Mark three points at the 'coordinates' (1,1), (2,2) and (3,3) respectively. Drag the point at (1,1) somewhat lower and the point at (3,3) a bit higher. Your image will get more 'punch' this way. If your S-curve is symmetrical, i.e. if you move the point you first placed at 1,1 by the same amount as the one you placed at 3,3 but in the opposite direction, then the effect will be identical to manipulating the ''Contrast'' slider.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parametric Curve ===&lt;br /&gt;
[[Image:Curve_parametric_s.png|thumb|left|Parametric curve.]]&lt;br /&gt;
This curve presents four sliders and three control points. The sliders are used to control highlights, lights, darks and shadows respectively (shadows mean deep darks here). Move the mouse over the four sliders and a dark area under the curve tells you which slider alters what part of the curve. Move the Highlights slider to the left to make highlights less bright, move it to the right to make them brighter. The ''Lights'' slider moves the lights but not the highlights in the same way as above, as does the ''Darks'' slider: moving it to the right lightens the dark tones, moving it to the left darkens them. The ''Shadows'' slider works as the ''Darks'' slider, but only on the darkest parts of the photo. You can again construct the above mentioned stylized S-curve, although the parametric curve gives you less 'extreme' control over the form of the curve. This mode, however, has its own benefits, as curves can be shaped in a well controlled manner. Note that using these sliders can have a profound influence on the overall contrast of the image.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Use, if needed, the three control points under the curve. They determine what point of the curve will be affected when moving the sliders. Moving the middle control point to the right makes the image darker (the form of the curve changes again, as does the dark area around the curve), moving it to the left makes the image brighter. Moving the left control point to the right darkens the dark areas somewhat, moving it to the left lightens them, again somewhat. Moving the right control point to the right makes the highlights brighter, moving it to the left darkens the highlights.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Use the ''Reset to default'' buttons [[Image:Gtk-undo-ltr.png]] next to the sliders to reset individual sliders, use the same button at the top of the tone curve section to reset all four sliders and the control points to linear (zero).&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Control Cage ===&lt;br /&gt;
[[Image:Curve_control_cage_s.png|thumb|left|Control Cage curve.]]&lt;br /&gt;
At first sight this curve type looks very much like the ''Custom'' curve, but there are some differences though. With the ''Custom'' curve, the curve touches all the control points. This is not the case with the ''Control Cage'' curve. To see this, click somewhere on the line and move the black point to the left or to the right. Now the curve passes nearby the black point, but doesn't touch it. Another difference is that the ''Control Cage'' allows for a straight section of the curve, while you can't do this with the ''Custom'' curve. The ''Control Cage'' curve needs at least three points for that (so five in total). Holding down the '''Shift''' key while dragging a point will help you to easily create a straight line by snapping the point to the line made by the previous and next point (displayed in red by the ''Snap to'' tool). Now make a new point between the two most left ones and move it. As you can see, only the part on the left side moves, not the rest of the curve.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Curve Mode ==&lt;br /&gt;
Next to each curve type, you'll find a ''Curve Mode'' combobox selector. This will let you choose the algorithm that will be used for the corresponding curve. The curve mode will have a strong effect on the appearance of colors, especially if you use a contrast-enhancing curve (S-curve). This can be used for creative effect, but can for some purposes or styles cause undesired color changes depending which mode you choose. Choose a mode that suits your specific taste and needs for the photo at hand. By combining two different curves in tone curve 1 and 2 you can further fine-tune the look.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Standard ===&lt;br /&gt;
This is the most basic mode (and the only one available in older versions of RawTherapee and is found in some shape or form in most image-related software): the values of each RGB channel are modified by the curve in a basic &amp;quot;correspondence&amp;quot; method, that is the same curve is applied to all channels.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The drawback of this mode is that e.g. considering an S-curve shape to get more contrast, an orange color with a high value of red and green and a low value of blue will tend to shift toward yellow, because the red and green component will be raised, while the blue one will be lowered.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In general an S-curve will increase separation of the channels and thus increase saturation, which is a similar behavior to how color film reacts to contrast. This together with the simplicity of implementation has made the curve type popular in raw converters in general and is often the only alternative available in less flexible software.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weighted Standard ===&lt;br /&gt;
You can use this method to limit the color shift of the standard curve, even if it won't suppress it entirely. Keeping the previous example, this method will raise the first component (red), and will also linearly alter the green and blue component by raising them too. We end up with 3 values (R, g and b) while we have only processed the red component.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
This process is then done for the green and blue component, so at the end of the process, we end up with 9 values (R,g,b / r,G,b / r,g,B). Values of the same component are then mixed together, which will produce the resulting color with a smaller color shift.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Film-Like ===&lt;br /&gt;
The film-like curve provides a result highly similar to the standard type (that is strong saturation increase with increased contrast), but the RGB-HSV hue is kept constant - that is, there are less color-shift problems. This curve type was designed by Adobe as a part of DNG and is thus the one used by Adobe Camera Raw and Lightroom.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Saturation and Value Blending ===&lt;br /&gt;
This mode is typically better suited for high-key shots, but can be used for creative effect in other photos as well. The average value of the three component is computed, and then the curve is applied to this value, giving a positive or negative gain.&lt;br /&gt;
The color is converted to its Hue, Saturation and Value representation, then if the gain is positive, the pixel is linearly targeting Value = 1 and Saturation = 0, the Hue is preserved. If the gain is negative, the pixel is linearly targeting Value = 0, Saturation and Hue are preserved.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The result is highly similar to a luminance curve in Lab space (that is change contrast without affecting hue or saturation). For contrast-increasing curves the look will typically be slightly desaturated. This is not really because the curve desaturates the colors but because that in human vision contrast and saturation is tightly coupled, so the same image with higher contrast requires higher saturation to appear to have the same.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Luminance ===&lt;br /&gt;
Each component of the pixel is boosted by the same factor so color and saturation is kept stable, that is the result is very true to the original color. However contrast-increasing curves can still lead to a slightly desaturated look for the same reason as described for the Saturation and Value Blending curve mode. If you want to manually counter-act the desaturation, using the L*a*b* Chromaticity slider is a more neutral way of compensating for it than using the RGB-based saturation slider.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Despite showing the R, G and B histogram (merged) in the background of the curve, the curve operates on luminance values, where [https://en.wikipedia.org/wiki/Relative_luminance Relative Luminance] Y = R*0.2126729 + G*0.7151521 + B*0.0721750&lt;br /&gt;
First the relative luminance value of a pixel is obtained, then the curve is applied to that value, the multiplication factor between before and after luminance is calculated, and then this factor is applied to each R, G and B component. This is in contrast to the other methods where the curve is applied to each R, G and B component separately.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Perceptual ===&lt;br /&gt;
This mode will keep the original color appearance concerning hue and saturation, that is if you for example apply an S-curve the image will indeed get increased contrast, but the hues will stay the same and the image doesn't look more or less saturated than the original. It's specifically useful to establish a pleasing baseline contrast without distorting the colors provided by a camera profile that doesn't apply a curve itself (if you use a third-party profile that does apply a curve it's typically already perceptually mapped with similar techniques as described here).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The algorithm works the following way: it analyses the curve to get a contrast value, which is used as base to scale chroma (saturation) such that more contrast leads to more saturation and the other way around. As contrast and saturation is tightly coupled in human vision this scaling is necessary to make saturation ''appear'' constant. There are further fine-tunings such as increase saturation more in the shadows, and less for colors that are already highly saturated, also this corresponds to human vision phenomena so the net effect it that the colors appear constant. In the extreme highlights close to the white point the algorithm blends over to white (like the standard curves) which is less true to color but more practical for real output as the brightest color of the output media (screen or paper) is white.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
However do keep in mind that the perceptual model is not perfect and cannot be perfect. This is only a curve, image content is not analyzed and no localized changes are made. This means for example that for an S-curve a large flat blue sky (low local contrast) may appear slightly more saturated than the original. If you want to make A/B comparisons don't compare side by side as the eye will then be confused by the two contrast levels viewed simultaneously and then saturation will not appear the same, but instead swap and let the eye adapt for a few seconds.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
If you want to further fine-tune the saturation manually it's generally best to use the Lab chroma slider (and chroma curves).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Due to the many components in the algorithm it's considerably slower than the other curve modes so refresh rate may suffer.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Fherb</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://rawpedia.rawtherapee.com/index.php?title=Exposure/de&amp;diff=2501</id>
		<title>Exposure/de</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://rawpedia.rawtherapee.com/index.php?title=Exposure/de&amp;diff=2501"/>
		<updated>2017-06-10T23:59:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Fherb: /* Belichtungskorrektur */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Todo-List / State:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Translation: open&lt;br /&gt;
* Content completely cleared: open&lt;br /&gt;
* Expression and didactics checked: open&lt;br /&gt;
* Spelling checked: open&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ready for publishing: no&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Belichtung =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Button ''Auto'' - Automatische Belichtungseinstellung ==&lt;br /&gt;
Dieses Werkzeug gehört zu den absoluten Ausnahmen in RawTherapee: Es arbeitet automatisch!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während bei nahezu allen Werkzeugen das Ziel oder der Geschmack des Bearbeiters absolut entscheidend für die Einstellungen sind und deshalb eine Automatik wenig Vorteil bringen könnte, gibt es für die Belichtungskorrektur ein paar wenige Grundregeln, mit denen sich ein Bild in vielen Fällen tatsächlich zielführend für die meisten Anwendungen vorjustieren lässt. ''Auto'' analysiert das Histogramm und setzt einige Parameter der Belichtung auf meist sinnvolle Werte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Belichtungskorrektur&lt;br /&gt;
* Lichterkompression&lt;br /&gt;
* Lichter rekonstruieren&lt;br /&gt;
* Schwarzwert&lt;br /&gt;
* Helligkeit&lt;br /&gt;
* Kontrast&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Werkzeug bietet sich also als &amp;quot;Schnellstart&amp;quot; für die händische Belichtungskorrektur an. Gerade im Sinne des empfohlenen Workflows, mit dem Weißabgleich zu starten, kann ein vorheriger Tastendruck auf ''Auto'' das Bild bei schwierig belichteten Fotos zumindest erst mal in einen Belichtungsbereich bringen, in dem sich der Weißabgleich einfacher machen lässt. Danach gehe man dann wieder in das Belichtungswerkzeug und korrigiere abschließend. (Das Default-Profil, dass für Raw-Bilder nach der Installation standardmäßig verwendet wird, führt übrigens ''Auto'' aus. Im Gegensatz zum alternativ einsetzbaren Profil ''Neutral'', dass tatsächlich nichts weiter verändert, bis auf die Kameraeinstellungen des Weißabgleichs zu übernehmen.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt aber natürlich auch Fotos, wie High- bzw. Low-Key-Aufnahmen, wo die Automatik nicht unbedint einen guten Einstellvorschlag bringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Clip % ===&lt;br /&gt;
Die ''Auto''-Funktion verwendet den Clip-Wert zum Abgleich der Belichtung. In einem Bereich zwischen 0,00% und 0,99% kann man vorgeben, wie viele &amp;quot;Prozent&amp;quot; an Pixeln nach der Korrektur rein Weiß bzw. Schwarz sein dürfen. Clippen meint also: an den obersten und untersten darstellbaren Helligkeitswert &amp;quot;anecken&amp;quot;. Höhere Werte erhöhen damit den von der Automaik eingestellten Kontrast.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Button ''Zurücksetzen'' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
... setzt alle Schieberegler zusammen zurück. Die Tonwertkurven werden dabei aber nicht verändert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lichter rekonstruieren ==&lt;br /&gt;
[[image:HighlightReconstructionExample.png|250px|thumb|right|Anwendungsbeispiel:&amp;lt;br /&amp;gt;oben: Gesamtbild,&amp;lt;br /&amp;gt;mitte: ohne ''Lichter rekonstruieren'',&amp;lt;br /&amp;gt;unten: mit ''Lichter rekonstruieren''&amp;lt;br /&amp;gt;Verwendet wurde die Methode ''Farbübertragung'' (engl. ''Color Propagation'').]]&lt;br /&gt;
Mit dieser Funktion kann man (in Grenzen) im RAW-Bild eigentlich überbelichtete Details wieder etwas zurückholen. Ob und wie gut das funktioniert hängt vor allem davon ab, wie viel Informationen in den 3 Farbkanälen der betreffenden Pixel noch steckt. Bei leichten Überbelichtung clippen nicht unbedingt alle 3 Grundfarben gleichzeitig. ''Lichter rekonstruieren'' versucht mit den Informationen aus den noch nicht clippenden Farbkanäle bzw. je nach Methode auch aus umliegenden Bereichen genügend Zeichnung im überbelichteten Bereich &amp;quot;abzuschätzen&amp;quot;. Ob und wie gut das gelingt, hängt jeweils vom Einzelfall und der gewählten Methode ab.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beachte:&lt;br /&gt;
:Dieses Werkzeug dient (nur) dazu, bereits in der Raw-Aufnahme clippende Bereiche zu ''rekonstruieren''. Hast du z.B. durch die händische Belichtungskorrektur Bildbereiche des resultierenden Bildes zum Clippen gebracht, nutzt dir diese Funktion nichts. Verwende dann ''Lichterkompression'', um Zeichnung in den clippenden Bereichen zurückzuholen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ''Auto''-Button aktiviert übrigens diese Funktion, falls notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es stehen 4 verschiedene Methoden zur Auswahl, die bestimmen, wie die Rekonstruktion berechnet wird. Teste jeweils, welche Variante das beste Ergebnis im speziellen Fall bringt:&lt;br /&gt;
# ''Luminanz wiederherstellen''&lt;br /&gt;
#: Wiederhergestellte Details werden Neutral-Grau gezeichnet.&lt;br /&gt;
#: In den meisten Fällen sollte dazu zusätzlich unter ''Lichterkompression'' ein Wert unter 100 eingestellt werden.&lt;br /&gt;
# ''CIELab-Überlagerung''&lt;br /&gt;
#: Reduziert im CIELab-Farbraum zuerst die Helligkeit (im betreffenden Bildbereich) und versucht danach, die Farben wiederherzustellen.&lt;br /&gt;
#: In den meisten Fällen sollte dazu zusätzlich unter ''Lichterkompression'' ein Wert unter 100 eingestellt werden.&lt;br /&gt;
# ''Farbübertragung'' (In der englischen Sprachversion: ''Color Propagation'')&lt;br /&gt;
#: Diese Methode ist in der Regel die Wirkungsvollste. Zusätzlich zur Wiederherstellung der Helligkeit versucht der Algorithmus aus den Farbinformationen der umliegenden Bereiche die dort vorhandene Farbinformation in den wiederhergestellten Bereich hinein laufen zu lassen. Diese Methode arbeitet dabei am Besten, wenn es sich um kleine überbelichtete Bereiche handelt und kann wahre Wunder bei der Wiederherstellung von überbelichteten Haut-Bereichen vollbringen.&lt;br /&gt;
#: Die Schwäche dieser Methode ist wiederum, auch hin und wieder falsche Farben vom Rand in den überbelichteten Bereich zu übernehmen oder unerwünschte Muster zu bilden.&lt;br /&gt;
#: Diese Methode arbeitet gut mit sehr hohen Werten von ''Lichterkompression'' (unter 500).&lt;br /&gt;
# ''Überlagerung''&lt;br /&gt;
#: Bei dieser Methode werden die Werte der clippenden Farbkanälen aus den Kanälen der umliegenden nicht clippenden Pixel abgeschätzt, die in der Farbe vermutlich am ehesten denen im clippenden Bereich entsprechen. &lt;br /&gt;
#: Hierbei werden für die ''Lichterkompression'' wieder Werte unter 100 empfohlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear: both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Belichtungskorrektur ==&lt;br /&gt;
Der am ''Belichtungskorrektur''-Regler angezeigte Wert basiert auf [https://de.wikipedia.org/wiki/Lichtwert Lichtwert]-Schritten. Bedeutet, ein Wert von z.B. +1,0 entspricht einem vollen Blendenschritt in Richtung weiter geöffnete Blende. Oder auch einer Belichtungszeitverdopplung. Oder einer Verdopplung der &amp;quot;Filmempfindlichkeit&amp;quot;, also von z.B. einer ISO 400 Einstellung auf ISO 800. Ebenso oft auch als +1 EV (exposure value) oder als +1 LV (light value = Lichtwert) bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch diese Normierung ist es zum Beispiel möglich, zwei Fotos, die mit einem Belichtungs-Unterschied von 1EV, also z.B. einem vollen Blendenschritt Differenz, aufgenommen wurden, wieder völlig übereinstimmend zu korrigieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um besser zu verstehen, was dieser Regler tut, betrachte das Histogramm eines Fotos und bewege den Regler. Bewegst du ihn nach rechts, verschiebt sich auch das Histogramm nach rechts, also hin zu höheren Helligkeiten. Es verschiebt sich dabei der Schwarzpunkt (ganz links) und der Weißpunkt (ganz rechts). In umgekehrter Richtung analog.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du versuchst, die Belichtung eines Fotos, dass clippende Bereiche besitzt, zu verringern, wirst du sehen, dass der clippende Bereich anfangs flach-weiß war und dann flach-grau wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
If you try decreasing the exposure of a photo which contains clipping, you will notice that the clipped areas turn flat-gray. Enabling &amp;quot;''Highlight Reconstruction''&amp;quot; will prevent this flat-gray look to some degree by recovering highlight information from the remaining non-clipped channels.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
If you've used RawTherapee for a while you may notice that you almost always need a positive Exposure Compensation - as if all your photos are underexposed. Don’t worry - this is normal. Most cameras deliberately underexpose to preserve highlights (though some other raw processors disguise it).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
For the user interested in the internals follows a technical description of how EV=0 relates to the raw data: while EV=0 equals 1.0 in gain (that is, no change), there is a white balance dependent base gain applied before exposure. This base gain is calculated such that the color channel with the smallest range just can reach the maximum value. Although all raw channels have the same range in the raw file, white balance will re-balance them (lower temperatures mean more gain on red, higher more gain on blue) so they do not clip at the same level. The base gain raises the smallest channel just enough to make sure that at EV=0 no highlights will be based on clipped raw data. As white balance changes raw channel gains the base gain will thus change as a side effect when white balance is changed. For large white balance changes you may therefore see a slight change of brightness in the image. Note that the base gain relates to the maximum values channels can represent, that is if there is no highlight clipping in the raw file no highlight will reach the maximum level at EV=0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Highlight Compression ==&lt;br /&gt;
The Highlight Compression slider (HC) can be used to recover the highlights in a photo by compression, useful for 'dimming' (or burning) slightly overexposed areas. While the ''Highlight Reconstruction'' tool lets you try to ''reconstruct'' missing data in the raw file relying on the fact that the three channels in a raw file do not clip at the same time and so a missing (clipped) region in one channel could be guessed from the present data of one of the other color channels, this ''Highlight Compression'' tool only works on data which is already there - which has not been irreversibly lost at the time of shooting. If the original image has no clipping, but due to the action of, for example, exposure compensation you caused clipping, then you can use ''HC'' to compress these clipped regions back into view. As such, it works not only on raw files but on normal images too.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
To see if your photo contains overexposed areas, click on the clipped highlight indication icon [[Image:Warnhl.png]] on the top right of the image window. Overexposed areas will show up in black.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:Hra_0.jpg|thumb|An overexposed photo. No highlight compression, the clouds are clipped.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:Hra_0_chi.jpg|thumb|The Clipped highlight indicator has been turned on to make the clipped areas easier to see.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
By dragging the ''Highlight Compression'' slider to the right, the intensity of the highlights will decrease. For highlight compression to work best you must also enable ''Highlight Reconstruction''. Each of the HR methods has its strong and weak points, as explained above. Color Propagation is the most likely method to produce good-looking results when the HC slider is significantly over 100. For the other methods you will usually want to keep the HC slider around or below 100 - watch the histogram and the preview!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:Hra_125_ba.jpg|thumb|A correctly compressed photo - the histogram touches both ends.]]&lt;br /&gt;
To find out the optimal HC value, you can make use of the histogram. In the screenshots above, what you see are overexposed clouds above the Teide volcano in Tenerife. When hovering the mouse cursor over the overexposed area, the pixel values indicator (in the ''Navigator'' panel, under the little preview) shows that lightness (L) is at 100, and the histogram shows that all channels are clipped (see the red, green and blue squares in the top-right corner of the histogram, they mean that there are so many pixels of maximum value that they are off-scale). Increase the HC slider until the red, green and blue channels in the histogram no longer squash up against the right end of the histogram - you want them to touch it, but not to cram up against it. You can enable the ''Clipped highlight indication'' icon [[Image:Warnhl.png]] before moving the HC slider up. Once the indicator's black areas disappear from the white parts you want compressed, which is also when the lightness of those pixels drops from L=100 to L=99, you stop. Don't increase the HC slider any more, because now the hopelessly-lost white areas would start turning gray. You don't want them to turn gray. That would make the photo look dull. In this example the indicator's black areas disappeared when I set HC to 125.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:Hra toomuch histogram.png|thumb|The histogram of an incorrectly processed photo. It should touch both ends instead of having gaps.]]&lt;br /&gt;
As a rule, the histogram of a correctly developed image should touch both ends - the black and the white end. Not doing so means the image was incorrectly developed. This is true for the vast majority of photos, the only exceptions being photos of scenes which lack dynamic range, such as misty scenes. If you increase the HC slider too much, then whites turn gray as your histogram no longer touches the maximum end. Examples of photos that have been over-compressed can be easily found on the internet. They look horrible, don't do that! Recover what you can, but what's clipped beyond repair should stay white.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
RawTherapee offers more ways to deal with blown highlights. The side-effect of all these methods is that they also take away some of the brilliance of the photos, as they get more 'flat' or 'dull' as a result. Highlight compression is very useful when used with moderation, but remember that you cannot recover what is not there to begin with, so once you notice that the completely clipped white areas become gray you should reduce the compression amount until these areas become white once more. To create the best possible output, feed RawTherapee the best possible input - so expose well in the first place!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Highlight Compression Threshold ==&lt;br /&gt;
The Highlight Compression Threshold slider sets the point where the HC slider starts implementing compression. A value of 0 means the threshold is zero: data compression occurs over the whole range of tonalities. 100 sets the threshold at one stop below the white point, so all the compressed highlights are squeezed into the top stop. In practical terms, more highlights are compressed when this slider is set to 0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Black ==&lt;br /&gt;
Use this to set the black point. See the left side of the histogram move when you touch the slider. Values greater than 0 will make the image darker, negative values will lighten up the shadow parts of the photo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Shadow Compression ==&lt;br /&gt;
The ''Shadow Compression'' slider 'dampens' the effect of the ''Black'' slider. The maximum value of 100 gives a less dark image. This slider only has effect when the ''Black'' slider is set to a value other than  0. Practical use of this ''Shadow Compression'' slider is to fine-tune the shadow intensity of the image.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lightness ==&lt;br /&gt;
This slider applies a hard-coded tone curve to lift or lower the tonalities of the photo, resulting in a more or less light image. The same tone curve is applied separately to each R, G and B channel. The black point and the white point keep their positions.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Contrast ==&lt;br /&gt;
This slider increases or reduces the contrast of the photo. It applies a contrast curve centered at the average luminance level. Tonalities above the average are lifted (lowered), while tonalities below the average are lowered (lifted). The same contrast curve is applied separately to each R, G and B channel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Saturation ==&lt;br /&gt;
This slider makes the photo more or less saturated. In more technical terms, it adjusts the saturation of the image by applying a multiplier to the saturation level of pixels in the HSV color space.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tonwertkuven ==&lt;br /&gt;
Here you can construct your own tone curves. They work on all three R, G and B channels at the same time (so you can't work on the R channel only).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
There are two tone curves available, which can be designed with various curve types, and applied in several different modes all explained below. Clicking on the curve icon hides the curve from the interface - it does not disable the curve.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The histogram displayed as the curve's background shows you the levels of the data as it flows into the curve at that point in the processing pipeline. You will notice that it differs from the main histogram which shows you the levels of the final image, at the very end of the pipeline.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
While you are free to use only one tone curve to make your adjustments, you can gain much finer tonal control if you use two curves at once. The typical use of both curves is to lower values using the first curve, and to raise values using the second one. It is similar to creating an S curve in one of them, but you should be able to make finer adjustments by using both without entering too fast in the &amp;quot;danger zone&amp;quot; where your colors becomes unrealistic.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
You can save a curve to disk. Click on the ''Save current curve'' icon [[Image:Gtk-save-large-dark.png]] next to the graph and give it a name. Use the ''Load a curve from file'' icon [[Image:Gtk-open.png]] to apply this curve later to another file. Use the ''Reset curve to linear'' button [[Image:Gtk-undo-ltr.png]] to delete all the points you created and to reset the curve to neutral/linear. You can also ''Copy'' [[Image:Gtk-copy.png]] and ''Paste'' [[Image:Gtk-paste.png]] curves to/from RawTherapee's own clipboard, which comes in very useful if you want to quickly apply an identical curve to a different tool.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
You can use as many control points in a curve as you like.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
You can define different curves for all curve types if you like, but only the one that is selected in the dropdown menu will be applied to the photo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The curve and histogram is always displayed with sRGB gamma, regardless of working or output profile. This means that the shadow range is expanded and highlights compressed to better match human perception.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Linear Curve ===&lt;br /&gt;
This represents the unaltered (or linear) image, so without any tone curve applied. It disables the curve.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Custom Curve ===&lt;br /&gt;
This is a classic type of curve, seen in many other programs as well. The left part of the graph represents the darker tones, the right part represents the brighter tones of the photo. Click on the curve to mark a point and drag it with the mouse to change tonalities. Dragging the point down makes the image darker, while pushing it up makes it brighter. The dotted diagonal line marks the linear or unaltered state of the photo. Press and hold the '''Control''' key to slow down the movement. Hold the '''Shift''' key to snap the point to key elements: maximum value, minimum value, middle value (i.e. snapped to the diagonal or horizontal dotted line), same value of the preceding point, same value of the next point, and for the ''Control Cage'' type, the line going through the previous and next points. Delete a point on the curve by dragging it out of the editor area.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The top-right point represents the brightest areas in the photo. Drag that point vertically down to make the highlights less bright; move it horizontally to the left to make bright areas brighter, perhaps at the cost of some overexposure.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The bottom-left point represents the darkest areas in the photo. Move that point horizontally to the right to make the photo darker, perhaps at the cost of some underexposure. Move it vertically up to make the darks lighter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flip the diagonal line (from bottom-left and top-right to top-left and bottom-right) to produce a negative image.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:curve_custom_s.png|thumb|left|S-shaped custom curve.]]&lt;br /&gt;
A typical usage of the custom curve is to construct a so-called ''S-curve''. Mark three points at the 'coordinates' (1,1), (2,2) and (3,3) respectively. Drag the point at (1,1) somewhat lower and the point at (3,3) a bit higher. Your image will get more 'punch' this way. If your S-curve is symmetrical, i.e. if you move the point you first placed at 1,1 by the same amount as the one you placed at 3,3 but in the opposite direction, then the effect will be identical to manipulating the ''Contrast'' slider.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parametric Curve ===&lt;br /&gt;
[[Image:Curve_parametric_s.png|thumb|left|Parametric curve.]]&lt;br /&gt;
This curve presents four sliders and three control points. The sliders are used to control highlights, lights, darks and shadows respectively (shadows mean deep darks here). Move the mouse over the four sliders and a dark area under the curve tells you which slider alters what part of the curve. Move the Highlights slider to the left to make highlights less bright, move it to the right to make them brighter. The ''Lights'' slider moves the lights but not the highlights in the same way as above, as does the ''Darks'' slider: moving it to the right lightens the dark tones, moving it to the left darkens them. The ''Shadows'' slider works as the ''Darks'' slider, but only on the darkest parts of the photo. You can again construct the above mentioned stylized S-curve, although the parametric curve gives you less 'extreme' control over the form of the curve. This mode, however, has its own benefits, as curves can be shaped in a well controlled manner. Note that using these sliders can have a profound influence on the overall contrast of the image.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Use, if needed, the three control points under the curve. They determine what point of the curve will be affected when moving the sliders. Moving the middle control point to the right makes the image darker (the form of the curve changes again, as does the dark area around the curve), moving it to the left makes the image brighter. Moving the left control point to the right darkens the dark areas somewhat, moving it to the left lightens them, again somewhat. Moving the right control point to the right makes the highlights brighter, moving it to the left darkens the highlights.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Use the ''Reset to default'' buttons [[Image:Gtk-undo-ltr.png]] next to the sliders to reset individual sliders, use the same button at the top of the tone curve section to reset all four sliders and the control points to linear (zero).&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Control Cage ===&lt;br /&gt;
[[Image:Curve_control_cage_s.png|thumb|left|Control Cage curve.]]&lt;br /&gt;
At first sight this curve type looks very much like the ''Custom'' curve, but there are some differences though. With the ''Custom'' curve, the curve touches all the control points. This is not the case with the ''Control Cage'' curve. To see this, click somewhere on the line and move the black point to the left or to the right. Now the curve passes nearby the black point, but doesn't touch it. Another difference is that the ''Control Cage'' allows for a straight section of the curve, while you can't do this with the ''Custom'' curve. The ''Control Cage'' curve needs at least three points for that (so five in total). Holding down the '''Shift''' key while dragging a point will help you to easily create a straight line by snapping the point to the line made by the previous and next point (displayed in red by the ''Snap to'' tool). Now make a new point between the two most left ones and move it. As you can see, only the part on the left side moves, not the rest of the curve.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Curve Mode ==&lt;br /&gt;
Next to each curve type, you'll find a ''Curve Mode'' combobox selector. This will let you choose the algorithm that will be used for the corresponding curve. The curve mode will have a strong effect on the appearance of colors, especially if you use a contrast-enhancing curve (S-curve). This can be used for creative effect, but can for some purposes or styles cause undesired color changes depending which mode you choose. Choose a mode that suits your specific taste and needs for the photo at hand. By combining two different curves in tone curve 1 and 2 you can further fine-tune the look.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Standard ===&lt;br /&gt;
This is the most basic mode (and the only one available in older versions of RawTherapee and is found in some shape or form in most image-related software): the values of each RGB channel are modified by the curve in a basic &amp;quot;correspondence&amp;quot; method, that is the same curve is applied to all channels.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The drawback of this mode is that e.g. considering an S-curve shape to get more contrast, an orange color with a high value of red and green and a low value of blue will tend to shift toward yellow, because the red and green component will be raised, while the blue one will be lowered.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In general an S-curve will increase separation of the channels and thus increase saturation, which is a similar behavior to how color film reacts to contrast. This together with the simplicity of implementation has made the curve type popular in raw converters in general and is often the only alternative available in less flexible software.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weighted Standard ===&lt;br /&gt;
You can use this method to limit the color shift of the standard curve, even if it won't suppress it entirely. Keeping the previous example, this method will raise the first component (red), and will also linearly alter the green and blue component by raising them too. We end up with 3 values (R, g and b) while we have only processed the red component.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
This process is then done for the green and blue component, so at the end of the process, we end up with 9 values (R,g,b / r,G,b / r,g,B). Values of the same component are then mixed together, which will produce the resulting color with a smaller color shift.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Film-Like ===&lt;br /&gt;
The film-like curve provides a result highly similar to the standard type (that is strong saturation increase with increased contrast), but the RGB-HSV hue is kept constant - that is, there are less color-shift problems. This curve type was designed by Adobe as a part of DNG and is thus the one used by Adobe Camera Raw and Lightroom.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Saturation and Value Blending ===&lt;br /&gt;
This mode is typically better suited for high-key shots, but can be used for creative effect in other photos as well. The average value of the three component is computed, and then the curve is applied to this value, giving a positive or negative gain.&lt;br /&gt;
The color is converted to its Hue, Saturation and Value representation, then if the gain is positive, the pixel is linearly targeting Value = 1 and Saturation = 0, the Hue is preserved. If the gain is negative, the pixel is linearly targeting Value = 0, Saturation and Hue are preserved.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The result is highly similar to a luminance curve in Lab space (that is change contrast without affecting hue or saturation). For contrast-increasing curves the look will typically be slightly desaturated. This is not really because the curve desaturates the colors but because that in human vision contrast and saturation is tightly coupled, so the same image with higher contrast requires higher saturation to appear to have the same.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Luminance ===&lt;br /&gt;
Each component of the pixel is boosted by the same factor so color and saturation is kept stable, that is the result is very true to the original color. However contrast-increasing curves can still lead to a slightly desaturated look for the same reason as described for the Saturation and Value Blending curve mode. If you want to manually counter-act the desaturation, using the L*a*b* Chromaticity slider is a more neutral way of compensating for it than using the RGB-based saturation slider.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Despite showing the R, G and B histogram (merged) in the background of the curve, the curve operates on luminance values, where [https://en.wikipedia.org/wiki/Relative_luminance Relative Luminance] Y = R*0.2126729 + G*0.7151521 + B*0.0721750&lt;br /&gt;
First the relative luminance value of a pixel is obtained, then the curve is applied to that value, the multiplication factor between before and after luminance is calculated, and then this factor is applied to each R, G and B component. This is in contrast to the other methods where the curve is applied to each R, G and B component separately.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Perceptual ===&lt;br /&gt;
This mode will keep the original color appearance concerning hue and saturation, that is if you for example apply an S-curve the image will indeed get increased contrast, but the hues will stay the same and the image doesn't look more or less saturated than the original. It's specifically useful to establish a pleasing baseline contrast without distorting the colors provided by a camera profile that doesn't apply a curve itself (if you use a third-party profile that does apply a curve it's typically already perceptually mapped with similar techniques as described here).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The algorithm works the following way: it analyses the curve to get a contrast value, which is used as base to scale chroma (saturation) such that more contrast leads to more saturation and the other way around. As contrast and saturation is tightly coupled in human vision this scaling is necessary to make saturation ''appear'' constant. There are further fine-tunings such as increase saturation more in the shadows, and less for colors that are already highly saturated, also this corresponds to human vision phenomena so the net effect it that the colors appear constant. In the extreme highlights close to the white point the algorithm blends over to white (like the standard curves) which is less true to color but more practical for real output as the brightest color of the output media (screen or paper) is white.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
However do keep in mind that the perceptual model is not perfect and cannot be perfect. This is only a curve, image content is not analyzed and no localized changes are made. This means for example that for an S-curve a large flat blue sky (low local contrast) may appear slightly more saturated than the original. If you want to make A/B comparisons don't compare side by side as the eye will then be confused by the two contrast levels viewed simultaneously and then saturation will not appear the same, but instead swap and let the eye adapt for a few seconds.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
If you want to further fine-tune the saturation manually it's generally best to use the Lab chroma slider (and chroma curves).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Due to the many components in the algorithm it's considerably slower than the other curve modes so refresh rate may suffer.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Fherb</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://rawpedia.rawtherapee.com/index.php?title=Exposure/de&amp;diff=2500</id>
		<title>Exposure/de</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://rawpedia.rawtherapee.com/index.php?title=Exposure/de&amp;diff=2500"/>
		<updated>2017-06-10T23:54:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Fherb: /* Belichtungskorrektur */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Todo-List / State:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Translation: open&lt;br /&gt;
* Content completely cleared: open&lt;br /&gt;
* Expression and didactics checked: open&lt;br /&gt;
* Spelling checked: open&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ready for publishing: no&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Belichtung =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Button ''Auto'' - Automatische Belichtungseinstellung ==&lt;br /&gt;
Dieses Werkzeug gehört zu den absoluten Ausnahmen in RawTherapee: Es arbeitet automatisch!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während bei nahezu allen Werkzeugen das Ziel oder der Geschmack des Bearbeiters absolut entscheidend für die Einstellungen sind und deshalb eine Automatik wenig Vorteil bringen könnte, gibt es für die Belichtungskorrektur ein paar wenige Grundregeln, mit denen sich ein Bild in vielen Fällen tatsächlich zielführend für die meisten Anwendungen vorjustieren lässt. ''Auto'' analysiert das Histogramm und setzt einige Parameter der Belichtung auf meist sinnvolle Werte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Belichtungskorrektur&lt;br /&gt;
* Lichterkompression&lt;br /&gt;
* Lichter rekonstruieren&lt;br /&gt;
* Schwarzwert&lt;br /&gt;
* Helligkeit&lt;br /&gt;
* Kontrast&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Werkzeug bietet sich also als &amp;quot;Schnellstart&amp;quot; für die händische Belichtungskorrektur an. Gerade im Sinne des empfohlenen Workflows, mit dem Weißabgleich zu starten, kann ein vorheriger Tastendruck auf ''Auto'' das Bild bei schwierig belichteten Fotos zumindest erst mal in einen Belichtungsbereich bringen, in dem sich der Weißabgleich einfacher machen lässt. Danach gehe man dann wieder in das Belichtungswerkzeug und korrigiere abschließend. (Das Default-Profil, dass für Raw-Bilder nach der Installation standardmäßig verwendet wird, führt übrigens ''Auto'' aus. Im Gegensatz zum alternativ einsetzbaren Profil ''Neutral'', dass tatsächlich nichts weiter verändert, bis auf die Kameraeinstellungen des Weißabgleichs zu übernehmen.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt aber natürlich auch Fotos, wie High- bzw. Low-Key-Aufnahmen, wo die Automatik nicht unbedint einen guten Einstellvorschlag bringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Clip % ===&lt;br /&gt;
Die ''Auto''-Funktion verwendet den Clip-Wert zum Abgleich der Belichtung. In einem Bereich zwischen 0,00% und 0,99% kann man vorgeben, wie viele &amp;quot;Prozent&amp;quot; an Pixeln nach der Korrektur rein Weiß bzw. Schwarz sein dürfen. Clippen meint also: an den obersten und untersten darstellbaren Helligkeitswert &amp;quot;anecken&amp;quot;. Höhere Werte erhöhen damit den von der Automaik eingestellten Kontrast.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Button ''Zurücksetzen'' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
... setzt alle Schieberegler zusammen zurück. Die Tonwertkurven werden dabei aber nicht verändert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lichter rekonstruieren ==&lt;br /&gt;
[[image:HighlightReconstructionExample.png|250px|thumb|right|Anwendungsbeispiel:&amp;lt;br /&amp;gt;oben: Gesamtbild,&amp;lt;br /&amp;gt;mitte: ohne ''Lichter rekonstruieren'',&amp;lt;br /&amp;gt;unten: mit ''Lichter rekonstruieren''&amp;lt;br /&amp;gt;Verwendet wurde die Methode ''Farbübertragung'' (engl. ''Color Propagation'').]]&lt;br /&gt;
Mit dieser Funktion kann man (in Grenzen) im RAW-Bild eigentlich überbelichtete Details wieder etwas zurückholen. Ob und wie gut das funktioniert hängt vor allem davon ab, wie viel Informationen in den 3 Farbkanälen der betreffenden Pixel noch steckt. Bei leichten Überbelichtung clippen nicht unbedingt alle 3 Grundfarben gleichzeitig. ''Lichter rekonstruieren'' versucht mit den Informationen aus den noch nicht clippenden Farbkanäle bzw. je nach Methode auch aus umliegenden Bereichen genügend Zeichnung im überbelichteten Bereich &amp;quot;abzuschätzen&amp;quot;. Ob und wie gut das gelingt, hängt jeweils vom Einzelfall und der gewählten Methode ab.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beachte:&lt;br /&gt;
:Dieses Werkzeug dient (nur) dazu, bereits in der Raw-Aufnahme clippende Bereiche zu ''rekonstruieren''. Hast du z.B. durch die händische Belichtungskorrektur Bildbereiche des resultierenden Bildes zum Clippen gebracht, nutzt dir diese Funktion nichts. Verwende dann ''Lichterkompression'', um Zeichnung in den clippenden Bereichen zurückzuholen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ''Auto''-Button aktiviert übrigens diese Funktion, falls notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es stehen 4 verschiedene Methoden zur Auswahl, die bestimmen, wie die Rekonstruktion berechnet wird. Teste jeweils, welche Variante das beste Ergebnis im speziellen Fall bringt:&lt;br /&gt;
# ''Luminanz wiederherstellen''&lt;br /&gt;
#: Wiederhergestellte Details werden Neutral-Grau gezeichnet.&lt;br /&gt;
#: In den meisten Fällen sollte dazu zusätzlich unter ''Lichterkompression'' ein Wert unter 100 eingestellt werden.&lt;br /&gt;
# ''CIELab-Überlagerung''&lt;br /&gt;
#: Reduziert im CIELab-Farbraum zuerst die Helligkeit (im betreffenden Bildbereich) und versucht danach, die Farben wiederherzustellen.&lt;br /&gt;
#: In den meisten Fällen sollte dazu zusätzlich unter ''Lichterkompression'' ein Wert unter 100 eingestellt werden.&lt;br /&gt;
# ''Farbübertragung'' (In der englischen Sprachversion: ''Color Propagation'')&lt;br /&gt;
#: Diese Methode ist in der Regel die Wirkungsvollste. Zusätzlich zur Wiederherstellung der Helligkeit versucht der Algorithmus aus den Farbinformationen der umliegenden Bereiche die dort vorhandene Farbinformation in den wiederhergestellten Bereich hinein laufen zu lassen. Diese Methode arbeitet dabei am Besten, wenn es sich um kleine überbelichtete Bereiche handelt und kann wahre Wunder bei der Wiederherstellung von überbelichteten Haut-Bereichen vollbringen.&lt;br /&gt;
#: Die Schwäche dieser Methode ist wiederum, auch hin und wieder falsche Farben vom Rand in den überbelichteten Bereich zu übernehmen oder unerwünschte Muster zu bilden.&lt;br /&gt;
#: Diese Methode arbeitet gut mit sehr hohen Werten von ''Lichterkompression'' (unter 500).&lt;br /&gt;
# ''Überlagerung''&lt;br /&gt;
#: Bei dieser Methode werden die Werte der clippenden Farbkanälen aus den Kanälen der umliegenden nicht clippenden Pixel abgeschätzt, die in der Farbe vermutlich am ehesten denen im clippenden Bereich entsprechen. &lt;br /&gt;
#: Hierbei werden für die ''Lichterkompression'' wieder Werte unter 100 empfohlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear: both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Belichtungskorrektur ==&lt;br /&gt;
Der am ''Belichtungskorrektur''-Regler angezeigte Wert basiert auf [https://de.wikipedia.org/wiki/Lichtwert Lichtwerten]. Bedeutet, ein Wert von z.B. +1,0 entspricht einem vollen Blendenschritt in Richtung weiter geöffnete Blende. Oder auch einer Belichtungszeitverdopplung. Oder einer Verdopplung der &amp;quot;Filmempfindlichkeit&amp;quot;, also von z.B. einer ISO 400 Einstellung auf ISO 800. Ebenso oft auch als +1 EV (exposure value) oder als +1 LV (light value = Lichtwert) bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch diese Normierung ist es zum Beispiel möglich, zwei Fotos, die mit einem Belichtungs-Unterschied von 1EV, also z.B. einem vollen Blendenschritt Differenz, aufgenommen wurden, wieder völlig übereinstimmend zu korrigieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um besser zu verstehen, was dieser Regler tut, betrachte das Histogramm eines Fotos und bewege den Regler. Bewegst du ihn nach rechts, verschiebt sich auch das Histogramm nach rechts, also hin zu höheren Helligkeiten. Es verschiebt sich dabei der Schwarzpunkt (ganz links) und der Weißpunkt (ganz rechts). In umgekehrter Richtung analog.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du versuchst, die Belichtung eines Fotos, dass clippende Bereiche besitzt, zu verringern, wirst du sehen, dass der clippende Bereich anfangs flach-weiß war und dann flach-grau wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
If you try decreasing the exposure of a photo which contains clipping, you will notice that the clipped areas turn flat-gray. Enabling &amp;quot;''Highlight Reconstruction''&amp;quot; will prevent this flat-gray look to some degree by recovering highlight information from the remaining non-clipped channels.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
If you've used RawTherapee for a while you may notice that you almost always need a positive Exposure Compensation - as if all your photos are underexposed. Don’t worry - this is normal. Most cameras deliberately underexpose to preserve highlights (though some other raw processors disguise it).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
For the user interested in the internals follows a technical description of how EV=0 relates to the raw data: while EV=0 equals 1.0 in gain (that is, no change), there is a white balance dependent base gain applied before exposure. This base gain is calculated such that the color channel with the smallest range just can reach the maximum value. Although all raw channels have the same range in the raw file, white balance will re-balance them (lower temperatures mean more gain on red, higher more gain on blue) so they do not clip at the same level. The base gain raises the smallest channel just enough to make sure that at EV=0 no highlights will be based on clipped raw data. As white balance changes raw channel gains the base gain will thus change as a side effect when white balance is changed. For large white balance changes you may therefore see a slight change of brightness in the image. Note that the base gain relates to the maximum values channels can represent, that is if there is no highlight clipping in the raw file no highlight will reach the maximum level at EV=0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Highlight Compression ==&lt;br /&gt;
The Highlight Compression slider (HC) can be used to recover the highlights in a photo by compression, useful for 'dimming' (or burning) slightly overexposed areas. While the ''Highlight Reconstruction'' tool lets you try to ''reconstruct'' missing data in the raw file relying on the fact that the three channels in a raw file do not clip at the same time and so a missing (clipped) region in one channel could be guessed from the present data of one of the other color channels, this ''Highlight Compression'' tool only works on data which is already there - which has not been irreversibly lost at the time of shooting. If the original image has no clipping, but due to the action of, for example, exposure compensation you caused clipping, then you can use ''HC'' to compress these clipped regions back into view. As such, it works not only on raw files but on normal images too.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
To see if your photo contains overexposed areas, click on the clipped highlight indication icon [[Image:Warnhl.png]] on the top right of the image window. Overexposed areas will show up in black.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:Hra_0.jpg|thumb|An overexposed photo. No highlight compression, the clouds are clipped.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:Hra_0_chi.jpg|thumb|The Clipped highlight indicator has been turned on to make the clipped areas easier to see.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
By dragging the ''Highlight Compression'' slider to the right, the intensity of the highlights will decrease. For highlight compression to work best you must also enable ''Highlight Reconstruction''. Each of the HR methods has its strong and weak points, as explained above. Color Propagation is the most likely method to produce good-looking results when the HC slider is significantly over 100. For the other methods you will usually want to keep the HC slider around or below 100 - watch the histogram and the preview!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:Hra_125_ba.jpg|thumb|A correctly compressed photo - the histogram touches both ends.]]&lt;br /&gt;
To find out the optimal HC value, you can make use of the histogram. In the screenshots above, what you see are overexposed clouds above the Teide volcano in Tenerife. When hovering the mouse cursor over the overexposed area, the pixel values indicator (in the ''Navigator'' panel, under the little preview) shows that lightness (L) is at 100, and the histogram shows that all channels are clipped (see the red, green and blue squares in the top-right corner of the histogram, they mean that there are so many pixels of maximum value that they are off-scale). Increase the HC slider until the red, green and blue channels in the histogram no longer squash up against the right end of the histogram - you want them to touch it, but not to cram up against it. You can enable the ''Clipped highlight indication'' icon [[Image:Warnhl.png]] before moving the HC slider up. Once the indicator's black areas disappear from the white parts you want compressed, which is also when the lightness of those pixels drops from L=100 to L=99, you stop. Don't increase the HC slider any more, because now the hopelessly-lost white areas would start turning gray. You don't want them to turn gray. That would make the photo look dull. In this example the indicator's black areas disappeared when I set HC to 125.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:Hra toomuch histogram.png|thumb|The histogram of an incorrectly processed photo. It should touch both ends instead of having gaps.]]&lt;br /&gt;
As a rule, the histogram of a correctly developed image should touch both ends - the black and the white end. Not doing so means the image was incorrectly developed. This is true for the vast majority of photos, the only exceptions being photos of scenes which lack dynamic range, such as misty scenes. If you increase the HC slider too much, then whites turn gray as your histogram no longer touches the maximum end. Examples of photos that have been over-compressed can be easily found on the internet. They look horrible, don't do that! Recover what you can, but what's clipped beyond repair should stay white.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
RawTherapee offers more ways to deal with blown highlights. The side-effect of all these methods is that they also take away some of the brilliance of the photos, as they get more 'flat' or 'dull' as a result. Highlight compression is very useful when used with moderation, but remember that you cannot recover what is not there to begin with, so once you notice that the completely clipped white areas become gray you should reduce the compression amount until these areas become white once more. To create the best possible output, feed RawTherapee the best possible input - so expose well in the first place!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Highlight Compression Threshold ==&lt;br /&gt;
The Highlight Compression Threshold slider sets the point where the HC slider starts implementing compression. A value of 0 means the threshold is zero: data compression occurs over the whole range of tonalities. 100 sets the threshold at one stop below the white point, so all the compressed highlights are squeezed into the top stop. In practical terms, more highlights are compressed when this slider is set to 0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Black ==&lt;br /&gt;
Use this to set the black point. See the left side of the histogram move when you touch the slider. Values greater than 0 will make the image darker, negative values will lighten up the shadow parts of the photo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Shadow Compression ==&lt;br /&gt;
The ''Shadow Compression'' slider 'dampens' the effect of the ''Black'' slider. The maximum value of 100 gives a less dark image. This slider only has effect when the ''Black'' slider is set to a value other than  0. Practical use of this ''Shadow Compression'' slider is to fine-tune the shadow intensity of the image.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lightness ==&lt;br /&gt;
This slider applies a hard-coded tone curve to lift or lower the tonalities of the photo, resulting in a more or less light image. The same tone curve is applied separately to each R, G and B channel. The black point and the white point keep their positions.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Contrast ==&lt;br /&gt;
This slider increases or reduces the contrast of the photo. It applies a contrast curve centered at the average luminance level. Tonalities above the average are lifted (lowered), while tonalities below the average are lowered (lifted). The same contrast curve is applied separately to each R, G and B channel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Saturation ==&lt;br /&gt;
This slider makes the photo more or less saturated. In more technical terms, it adjusts the saturation of the image by applying a multiplier to the saturation level of pixels in the HSV color space.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tonwertkuven ==&lt;br /&gt;
Here you can construct your own tone curves. They work on all three R, G and B channels at the same time (so you can't work on the R channel only).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
There are two tone curves available, which can be designed with various curve types, and applied in several different modes all explained below. Clicking on the curve icon hides the curve from the interface - it does not disable the curve.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The histogram displayed as the curve's background shows you the levels of the data as it flows into the curve at that point in the processing pipeline. You will notice that it differs from the main histogram which shows you the levels of the final image, at the very end of the pipeline.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
While you are free to use only one tone curve to make your adjustments, you can gain much finer tonal control if you use two curves at once. The typical use of both curves is to lower values using the first curve, and to raise values using the second one. It is similar to creating an S curve in one of them, but you should be able to make finer adjustments by using both without entering too fast in the &amp;quot;danger zone&amp;quot; where your colors becomes unrealistic.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
You can save a curve to disk. Click on the ''Save current curve'' icon [[Image:Gtk-save-large-dark.png]] next to the graph and give it a name. Use the ''Load a curve from file'' icon [[Image:Gtk-open.png]] to apply this curve later to another file. Use the ''Reset curve to linear'' button [[Image:Gtk-undo-ltr.png]] to delete all the points you created and to reset the curve to neutral/linear. You can also ''Copy'' [[Image:Gtk-copy.png]] and ''Paste'' [[Image:Gtk-paste.png]] curves to/from RawTherapee's own clipboard, which comes in very useful if you want to quickly apply an identical curve to a different tool.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
You can use as many control points in a curve as you like.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
You can define different curves for all curve types if you like, but only the one that is selected in the dropdown menu will be applied to the photo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The curve and histogram is always displayed with sRGB gamma, regardless of working or output profile. This means that the shadow range is expanded and highlights compressed to better match human perception.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Linear Curve ===&lt;br /&gt;
This represents the unaltered (or linear) image, so without any tone curve applied. It disables the curve.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Custom Curve ===&lt;br /&gt;
This is a classic type of curve, seen in many other programs as well. The left part of the graph represents the darker tones, the right part represents the brighter tones of the photo. Click on the curve to mark a point and drag it with the mouse to change tonalities. Dragging the point down makes the image darker, while pushing it up makes it brighter. The dotted diagonal line marks the linear or unaltered state of the photo. Press and hold the '''Control''' key to slow down the movement. Hold the '''Shift''' key to snap the point to key elements: maximum value, minimum value, middle value (i.e. snapped to the diagonal or horizontal dotted line), same value of the preceding point, same value of the next point, and for the ''Control Cage'' type, the line going through the previous and next points. Delete a point on the curve by dragging it out of the editor area.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The top-right point represents the brightest areas in the photo. Drag that point vertically down to make the highlights less bright; move it horizontally to the left to make bright areas brighter, perhaps at the cost of some overexposure.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The bottom-left point represents the darkest areas in the photo. Move that point horizontally to the right to make the photo darker, perhaps at the cost of some underexposure. Move it vertically up to make the darks lighter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flip the diagonal line (from bottom-left and top-right to top-left and bottom-right) to produce a negative image.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:curve_custom_s.png|thumb|left|S-shaped custom curve.]]&lt;br /&gt;
A typical usage of the custom curve is to construct a so-called ''S-curve''. Mark three points at the 'coordinates' (1,1), (2,2) and (3,3) respectively. Drag the point at (1,1) somewhat lower and the point at (3,3) a bit higher. Your image will get more 'punch' this way. If your S-curve is symmetrical, i.e. if you move the point you first placed at 1,1 by the same amount as the one you placed at 3,3 but in the opposite direction, then the effect will be identical to manipulating the ''Contrast'' slider.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parametric Curve ===&lt;br /&gt;
[[Image:Curve_parametric_s.png|thumb|left|Parametric curve.]]&lt;br /&gt;
This curve presents four sliders and three control points. The sliders are used to control highlights, lights, darks and shadows respectively (shadows mean deep darks here). Move the mouse over the four sliders and a dark area under the curve tells you which slider alters what part of the curve. Move the Highlights slider to the left to make highlights less bright, move it to the right to make them brighter. The ''Lights'' slider moves the lights but not the highlights in the same way as above, as does the ''Darks'' slider: moving it to the right lightens the dark tones, moving it to the left darkens them. The ''Shadows'' slider works as the ''Darks'' slider, but only on the darkest parts of the photo. You can again construct the above mentioned stylized S-curve, although the parametric curve gives you less 'extreme' control over the form of the curve. This mode, however, has its own benefits, as curves can be shaped in a well controlled manner. Note that using these sliders can have a profound influence on the overall contrast of the image.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Use, if needed, the three control points under the curve. They determine what point of the curve will be affected when moving the sliders. Moving the middle control point to the right makes the image darker (the form of the curve changes again, as does the dark area around the curve), moving it to the left makes the image brighter. Moving the left control point to the right darkens the dark areas somewhat, moving it to the left lightens them, again somewhat. Moving the right control point to the right makes the highlights brighter, moving it to the left darkens the highlights.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Use the ''Reset to default'' buttons [[Image:Gtk-undo-ltr.png]] next to the sliders to reset individual sliders, use the same button at the top of the tone curve section to reset all four sliders and the control points to linear (zero).&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Control Cage ===&lt;br /&gt;
[[Image:Curve_control_cage_s.png|thumb|left|Control Cage curve.]]&lt;br /&gt;
At first sight this curve type looks very much like the ''Custom'' curve, but there are some differences though. With the ''Custom'' curve, the curve touches all the control points. This is not the case with the ''Control Cage'' curve. To see this, click somewhere on the line and move the black point to the left or to the right. Now the curve passes nearby the black point, but doesn't touch it. Another difference is that the ''Control Cage'' allows for a straight section of the curve, while you can't do this with the ''Custom'' curve. The ''Control Cage'' curve needs at least three points for that (so five in total). Holding down the '''Shift''' key while dragging a point will help you to easily create a straight line by snapping the point to the line made by the previous and next point (displayed in red by the ''Snap to'' tool). Now make a new point between the two most left ones and move it. As you can see, only the part on the left side moves, not the rest of the curve.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Curve Mode ==&lt;br /&gt;
Next to each curve type, you'll find a ''Curve Mode'' combobox selector. This will let you choose the algorithm that will be used for the corresponding curve. The curve mode will have a strong effect on the appearance of colors, especially if you use a contrast-enhancing curve (S-curve). This can be used for creative effect, but can for some purposes or styles cause undesired color changes depending which mode you choose. Choose a mode that suits your specific taste and needs for the photo at hand. By combining two different curves in tone curve 1 and 2 you can further fine-tune the look.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Standard ===&lt;br /&gt;
This is the most basic mode (and the only one available in older versions of RawTherapee and is found in some shape or form in most image-related software): the values of each RGB channel are modified by the curve in a basic &amp;quot;correspondence&amp;quot; method, that is the same curve is applied to all channels.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The drawback of this mode is that e.g. considering an S-curve shape to get more contrast, an orange color with a high value of red and green and a low value of blue will tend to shift toward yellow, because the red and green component will be raised, while the blue one will be lowered.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In general an S-curve will increase separation of the channels and thus increase saturation, which is a similar behavior to how color film reacts to contrast. This together with the simplicity of implementation has made the curve type popular in raw converters in general and is often the only alternative available in less flexible software.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weighted Standard ===&lt;br /&gt;
You can use this method to limit the color shift of the standard curve, even if it won't suppress it entirely. Keeping the previous example, this method will raise the first component (red), and will also linearly alter the green and blue component by raising them too. We end up with 3 values (R, g and b) while we have only processed the red component.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
This process is then done for the green and blue component, so at the end of the process, we end up with 9 values (R,g,b / r,G,b / r,g,B). Values of the same component are then mixed together, which will produce the resulting color with a smaller color shift.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Film-Like ===&lt;br /&gt;
The film-like curve provides a result highly similar to the standard type (that is strong saturation increase with increased contrast), but the RGB-HSV hue is kept constant - that is, there are less color-shift problems. This curve type was designed by Adobe as a part of DNG and is thus the one used by Adobe Camera Raw and Lightroom.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Saturation and Value Blending ===&lt;br /&gt;
This mode is typically better suited for high-key shots, but can be used for creative effect in other photos as well. The average value of the three component is computed, and then the curve is applied to this value, giving a positive or negative gain.&lt;br /&gt;
The color is converted to its Hue, Saturation and Value representation, then if the gain is positive, the pixel is linearly targeting Value = 1 and Saturation = 0, the Hue is preserved. If the gain is negative, the pixel is linearly targeting Value = 0, Saturation and Hue are preserved.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The result is highly similar to a luminance curve in Lab space (that is change contrast without affecting hue or saturation). For contrast-increasing curves the look will typically be slightly desaturated. This is not really because the curve desaturates the colors but because that in human vision contrast and saturation is tightly coupled, so the same image with higher contrast requires higher saturation to appear to have the same.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Luminance ===&lt;br /&gt;
Each component of the pixel is boosted by the same factor so color and saturation is kept stable, that is the result is very true to the original color. However contrast-increasing curves can still lead to a slightly desaturated look for the same reason as described for the Saturation and Value Blending curve mode. If you want to manually counter-act the desaturation, using the L*a*b* Chromaticity slider is a more neutral way of compensating for it than using the RGB-based saturation slider.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Despite showing the R, G and B histogram (merged) in the background of the curve, the curve operates on luminance values, where [https://en.wikipedia.org/wiki/Relative_luminance Relative Luminance] Y = R*0.2126729 + G*0.7151521 + B*0.0721750&lt;br /&gt;
First the relative luminance value of a pixel is obtained, then the curve is applied to that value, the multiplication factor between before and after luminance is calculated, and then this factor is applied to each R, G and B component. This is in contrast to the other methods where the curve is applied to each R, G and B component separately.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Perceptual ===&lt;br /&gt;
This mode will keep the original color appearance concerning hue and saturation, that is if you for example apply an S-curve the image will indeed get increased contrast, but the hues will stay the same and the image doesn't look more or less saturated than the original. It's specifically useful to establish a pleasing baseline contrast without distorting the colors provided by a camera profile that doesn't apply a curve itself (if you use a third-party profile that does apply a curve it's typically already perceptually mapped with similar techniques as described here).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The algorithm works the following way: it analyses the curve to get a contrast value, which is used as base to scale chroma (saturation) such that more contrast leads to more saturation and the other way around. As contrast and saturation is tightly coupled in human vision this scaling is necessary to make saturation ''appear'' constant. There are further fine-tunings such as increase saturation more in the shadows, and less for colors that are already highly saturated, also this corresponds to human vision phenomena so the net effect it that the colors appear constant. In the extreme highlights close to the white point the algorithm blends over to white (like the standard curves) which is less true to color but more practical for real output as the brightest color of the output media (screen or paper) is white.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
However do keep in mind that the perceptual model is not perfect and cannot be perfect. This is only a curve, image content is not analyzed and no localized changes are made. This means for example that for an S-curve a large flat blue sky (low local contrast) may appear slightly more saturated than the original. If you want to make A/B comparisons don't compare side by side as the eye will then be confused by the two contrast levels viewed simultaneously and then saturation will not appear the same, but instead swap and let the eye adapt for a few seconds.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
If you want to further fine-tune the saturation manually it's generally best to use the Lab chroma slider (and chroma curves).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Due to the many components in the algorithm it's considerably slower than the other curve modes so refresh rate may suffer.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Fherb</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://rawpedia.rawtherapee.com/index.php?title=Exposure/de&amp;diff=2488</id>
		<title>Exposure/de</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://rawpedia.rawtherapee.com/index.php?title=Exposure/de&amp;diff=2488"/>
		<updated>2017-05-31T23:35:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Fherb: /* Button Auto - Automatische Belichtungseinstellung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Todo-List / State:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Translation: open&lt;br /&gt;
* Content completely cleared: open&lt;br /&gt;
* Expression and didactics checked: open&lt;br /&gt;
* Spelling checked: open&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ready for publishing: no&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Belichtung =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Button ''Auto'' - Automatische Belichtungseinstellung ==&lt;br /&gt;
Dieses Werkzeug gehört zu den absoluten Ausnahmen in RawTherapee: Es arbeitet automatisch!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während bei nahezu allen Werkzeugen das Ziel oder der Geschmack des Bearbeiters absolut entscheidend für die Einstellungen sind und deshalb eine Automatik wenig Vorteil bringen könnte, gibt es für die Belichtungskorrektur ein paar wenige Grundregeln, mit denen sich ein Bild in vielen Fällen tatsächlich zielführend für die meisten Anwendungen vorjustieren lässt. ''Auto'' analysiert das Histogramm und setzt einige Parameter der Belichtung auf meist sinnvolle Werte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Belichtungskorrektur&lt;br /&gt;
* Lichterkompression&lt;br /&gt;
* Lichter rekonstruieren&lt;br /&gt;
* Schwarzwert&lt;br /&gt;
* Helligkeit&lt;br /&gt;
* Kontrast&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Werkzeug bietet sich also als &amp;quot;Schnellstart&amp;quot; für die händische Belichtungskorrektur an. Gerade im Sinne des empfohlenen Workflows, mit dem Weißabgleich zu starten, kann ein vorheriger Tastendruck auf ''Auto'' das Bild bei schwierig belichteten Fotos zumindest erst mal in einen Belichtungsbereich bringen, in dem sich der Weißabgleich einfacher machen lässt. Danach gehe man dann wieder in das Belichtungswerkzeug und korrigiere abschließend. (Das Default-Profil, dass für Raw-Bilder nach der Installation standardmäßig verwendet wird, führt übrigens ''Auto'' aus. Im Gegensatz zum alternativ einsetzbaren Profil ''Neutral'', dass tatsächlich nichts weiter verändert, bis auf die Kameraeinstellungen des Weißabgleichs zu übernehmen.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt aber natürlich auch Fotos, wie High- bzw. Low-Key-Aufnahmen, wo die Automatik nicht unbedint einen guten Einstellvorschlag bringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Clip % ===&lt;br /&gt;
Die ''Auto''-Funktion verwendet den Clip-Wert zum Abgleich der Belichtung. In einem Bereich zwischen 0,00% und 0,99% kann man vorgeben, wie viele &amp;quot;Prozent&amp;quot; an Pixeln nach der Korrektur rein Weiß bzw. Schwarz sein dürfen. Clippen meint also: an den obersten und untersten darstellbaren Helligkeitswert &amp;quot;anecken&amp;quot;. Höhere Werte erhöhen damit den von der Automaik eingestellten Kontrast.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Button ''Zurücksetzen'' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
... setzt alle Schieberegler zusammen zurück. Die Tonwertkurven werden dabei aber nicht verändert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lichter rekonstruieren ==&lt;br /&gt;
[[image:HighlightReconstructionExample.png|250px|thumb|right|Anwendungsbeispiel:&amp;lt;br /&amp;gt;oben: Gesamtbild,&amp;lt;br /&amp;gt;mitte: ohne ''Lichter rekonstruieren'',&amp;lt;br /&amp;gt;unten: mit ''Lichter rekonstruieren''&amp;lt;br /&amp;gt;Verwendet wurde die Methode ''Farbübertragung'' (engl. ''Color Propagation'').]]&lt;br /&gt;
Mit dieser Funktion kann man (in Grenzen) im RAW-Bild eigentlich überbelichtete Details wieder etwas zurückholen. Ob und wie gut das funktioniert hängt vor allem davon ab, wie viel Informationen in den 3 Farbkanälen der betreffenden Pixel noch steckt. Bei leichten Überbelichtung clippen nicht unbedingt alle 3 Grundfarben gleichzeitig. ''Lichter rekonstruieren'' versucht mit den Informationen aus den noch nicht clippenden Farbkanäle bzw. je nach Methode auch aus umliegenden Bereichen genügend Zeichnung im überbelichteten Bereich &amp;quot;abzuschätzen&amp;quot;. Ob und wie gut das gelingt, hängt jeweils vom Einzelfall und der gewählten Methode ab.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beachte:&lt;br /&gt;
:Dieses Werkzeug dient (nur) dazu, bereits in der Raw-Aufnahme clippende Bereiche zu ''rekonstruieren''. Hast du z.B. durch die händische Belichtungskorrektur Bildbereiche des resultierenden Bildes zum Clippen gebracht, nutzt dir diese Funktion nichts. Verwende dann ''Lichterkompression'', um Zeichnung in den clippenden Bereichen zurückzuholen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ''Auto''-Button aktiviert übrigens diese Funktion, falls notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es stehen 4 verschiedene Methoden zur Auswahl, die bestimmen, wie die Rekonstruktion berechnet wird. Teste jeweils, welche Variante das beste Ergebnis im speziellen Fall bringt:&lt;br /&gt;
# ''Luminanz wiederherstellen''&lt;br /&gt;
#: Wiederhergestellte Details werden Neutral-Grau gezeichnet.&lt;br /&gt;
#: In den meisten Fällen sollte dazu zusätzlich unter ''Lichterkompression'' ein Wert unter 100 eingestellt werden.&lt;br /&gt;
# ''CIELab-Überlagerung''&lt;br /&gt;
#: Reduziert im CIELab-Farbraum zuerst die Helligkeit (im betreffenden Bildbereich) und versucht danach, die Farben wiederherzustellen.&lt;br /&gt;
#: In den meisten Fällen sollte dazu zusätzlich unter ''Lichterkompression'' ein Wert unter 100 eingestellt werden.&lt;br /&gt;
# ''Farbübertragung'' (In der englischen Sprachversion: ''Color Propagation'')&lt;br /&gt;
#: Diese Methode ist in der Regel die Wirkungsvollste. Zusätzlich zur Wiederherstellung der Helligkeit versucht der Algorithmus aus den Farbinformationen der umliegenden Bereiche die dort vorhandene Farbinformation in den wiederhergestellten Bereich hinein laufen zu lassen. Diese Methode arbeitet dabei am Besten, wenn es sich um kleine überbelichtete Bereiche handelt und kann wahre Wunder bei der Wiederherstellung von überbelichteten Haut-Bereichen vollbringen.&lt;br /&gt;
#: Die Schwäche dieser Methode ist wiederum, auch hin und wieder falsche Farben vom Rand in den überbelichteten Bereich zu übernehmen oder unerwünschte Muster zu bilden.&lt;br /&gt;
#: Diese Methode arbeitet gut mit sehr hohen Werten von ''Lichterkompression'' (unter 500).&lt;br /&gt;
# ''Überlagerung''&lt;br /&gt;
#: Bei dieser Methode werden die Werte der clippenden Farbkanälen aus den Kanälen der umliegenden nicht clippenden Pixel abgeschätzt, die in der Farbe vermutlich am ehesten denen im clippenden Bereich entsprechen. &lt;br /&gt;
#: Hierbei werden für die ''Lichterkompression'' wieder Werte unter 100 empfohlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear: both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Belichtungskorrektur ==&lt;br /&gt;
Der am ''Belichtungskorrektur''-Regler angezeigte Wert basiert auf einem ISO-Wert. Bedeutet, ein Wert von z.B. +1,0 entspricht einem vollen Blendenschritt in Richtung weiter geöffnete Blende. Oder auch einer Belichtungszeitverdopplung. Oder einer Verdopplung der &amp;quot;Filmempfindlichkeit&amp;quot;, also von z.B. einer ISO 400 Einstellung auf ISO 800. Ebenso oft auch als +1 EV (exposure value) oder als +1 LV (light value = Lichtwert) bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch diese Normierung ist es zum Beispiel möglich, zwei Fotos, die mit einem Belichtungs-Unterschied von 1EV, also z.B. einem vollen Blendenschritt Differenz, aufgenommen wurden, wieder völlig übereinstimmend zu korrigieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um besser zu verstehen, was dieser Regler tut, betrachte das Histogramm eines Fotos und bewege den Regler. Bewegst du ihn nach rechts, verschiebt sich auch das Histogramm nach rechts, also hin zu höheren Helligkeiten. Es verschiebt sich dabei der Schwarzpunkt (ganz links) und der Weißpunkt (ganz rechts). In umgekehrter Richtung analog.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du versuchst, die Belichtung eines Fotos, dass clippende Bereiche besitzt, zu verringern, wirst du sehen, dass der clippende Bereich anfangs flach-weiß war und dann flach-grau wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
If you try decreasing the exposure of a photo which contains clipping, you will notice that the clipped areas turn flat-gray. Enabling &amp;quot;''Highlight Reconstruction''&amp;quot; will prevent this flat-gray look to some degree by recovering highlight information from the remaining non-clipped channels.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
If you've used RawTherapee for a while you may notice that you almost always need a positive Exposure Compensation - as if all your photos are underexposed. Don’t worry - this is normal. Most cameras deliberately underexpose to preserve highlights (though some other raw processors disguise it).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
For the user interested in the internals follows a technical description of how EV=0 relates to the raw data: while EV=0 equals 1.0 in gain (that is, no change), there is a white balance dependent base gain applied before exposure. This base gain is calculated such that the color channel with the smallest range just can reach the maximum value. Although all raw channels have the same range in the raw file, white balance will re-balance them (lower temperatures mean more gain on red, higher more gain on blue) so they do not clip at the same level. The base gain raises the smallest channel just enough to make sure that at EV=0 no highlights will be based on clipped raw data. As white balance changes raw channel gains the base gain will thus change as a side effect when white balance is changed. For large white balance changes you may therefore see a slight change of brightness in the image. Note that the base gain relates to the maximum values channels can represent, that is if there is no highlight clipping in the raw file no highlight will reach the maximum level at EV=0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Highlight Compression ==&lt;br /&gt;
The Highlight Compression slider (HC) can be used to recover the highlights in a photo by compression, useful for 'dimming' (or burning) slightly overexposed areas. While the ''Highlight Reconstruction'' tool lets you try to ''reconstruct'' missing data in the raw file relying on the fact that the three channels in a raw file do not clip at the same time and so a missing (clipped) region in one channel could be guessed from the present data of one of the other color channels, this ''Highlight Compression'' tool only works on data which is already there - which has not been irreversibly lost at the time of shooting. If the original image has no clipping, but due to the action of, for example, exposure compensation you caused clipping, then you can use ''HC'' to compress these clipped regions back into view. As such, it works not only on raw files but on normal images too.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
To see if your photo contains overexposed areas, click on the clipped highlight indication icon [[Image:Warnhl.png]] on the top right of the image window. Overexposed areas will show up in black.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:Hra_0.jpg|thumb|An overexposed photo. No highlight compression, the clouds are clipped.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:Hra_0_chi.jpg|thumb|The Clipped highlight indicator has been turned on to make the clipped areas easier to see.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
By dragging the ''Highlight Compression'' slider to the right, the intensity of the highlights will decrease. For highlight compression to work best you must also enable ''Highlight Reconstruction''. Each of the HR methods has its strong and weak points, as explained above. Color Propagation is the most likely method to produce good-looking results when the HC slider is significantly over 100. For the other methods you will usually want to keep the HC slider around or below 100 - watch the histogram and the preview!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:Hra_125_ba.jpg|thumb|A correctly compressed photo - the histogram touches both ends.]]&lt;br /&gt;
To find out the optimal HC value, you can make use of the histogram. In the screenshots above, what you see are overexposed clouds above the Teide volcano in Tenerife. When hovering the mouse cursor over the overexposed area, the pixel values indicator (in the ''Navigator'' panel, under the little preview) shows that lightness (L) is at 100, and the histogram shows that all channels are clipped (see the red, green and blue squares in the top-right corner of the histogram, they mean that there are so many pixels of maximum value that they are off-scale). Increase the HC slider until the red, green and blue channels in the histogram no longer squash up against the right end of the histogram - you want them to touch it, but not to cram up against it. You can enable the ''Clipped highlight indication'' icon [[Image:Warnhl.png]] before moving the HC slider up. Once the indicator's black areas disappear from the white parts you want compressed, which is also when the lightness of those pixels drops from L=100 to L=99, you stop. Don't increase the HC slider any more, because now the hopelessly-lost white areas would start turning gray. You don't want them to turn gray. That would make the photo look dull. In this example the indicator's black areas disappeared when I set HC to 125.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:Hra toomuch histogram.png|thumb|The histogram of an incorrectly processed photo. It should touch both ends instead of having gaps.]]&lt;br /&gt;
As a rule, the histogram of a correctly developed image should touch both ends - the black and the white end. Not doing so means the image was incorrectly developed. This is true for the vast majority of photos, the only exceptions being photos of scenes which lack dynamic range, such as misty scenes. If you increase the HC slider too much, then whites turn gray as your histogram no longer touches the maximum end. Examples of photos that have been over-compressed can be easily found on the internet. They look horrible, don't do that! Recover what you can, but what's clipped beyond repair should stay white.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
RawTherapee offers more ways to deal with blown highlights. The side-effect of all these methods is that they also take away some of the brilliance of the photos, as they get more 'flat' or 'dull' as a result. Highlight compression is very useful when used with moderation, but remember that you cannot recover what is not there to begin with, so once you notice that the completely clipped white areas become gray you should reduce the compression amount until these areas become white once more. To create the best possible output, feed RawTherapee the best possible input - so expose well in the first place!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Highlight Compression Threshold ==&lt;br /&gt;
The Highlight Compression Threshold slider sets the point where the HC slider starts implementing compression. A value of 0 means the threshold is zero: data compression occurs over the whole range of tonalities. 100 sets the threshold at one stop below the white point, so all the compressed highlights are squeezed into the top stop. In practical terms, more highlights are compressed when this slider is set to 0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Black ==&lt;br /&gt;
Use this to set the black point. See the left side of the histogram move when you touch the slider. Values greater than 0 will make the image darker, negative values will lighten up the shadow parts of the photo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Shadow Compression ==&lt;br /&gt;
The ''Shadow Compression'' slider 'dampens' the effect of the ''Black'' slider. The maximum value of 100 gives a less dark image. This slider only has effect when the ''Black'' slider is set to a value other than  0. Practical use of this ''Shadow Compression'' slider is to fine-tune the shadow intensity of the image.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lightness ==&lt;br /&gt;
This slider applies a hard-coded tone curve to lift or lower the tonalities of the photo, resulting in a more or less light image. The same tone curve is applied separately to each R, G and B channel. The black point and the white point keep their positions.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Contrast ==&lt;br /&gt;
This slider increases or reduces the contrast of the photo. It applies a contrast curve centered at the average luminance level. Tonalities above the average are lifted (lowered), while tonalities below the average are lowered (lifted). The same contrast curve is applied separately to each R, G and B channel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Saturation ==&lt;br /&gt;
This slider makes the photo more or less saturated. In more technical terms, it adjusts the saturation of the image by applying a multiplier to the saturation level of pixels in the HSV color space.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tonwertkuven ==&lt;br /&gt;
Here you can construct your own tone curves. They work on all three R, G and B channels at the same time (so you can't work on the R channel only).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
There are two tone curves available, which can be designed with various curve types, and applied in several different modes all explained below. Clicking on the curve icon hides the curve from the interface - it does not disable the curve.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The histogram displayed as the curve's background shows you the levels of the data as it flows into the curve at that point in the processing pipeline. You will notice that it differs from the main histogram which shows you the levels of the final image, at the very end of the pipeline.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
While you are free to use only one tone curve to make your adjustments, you can gain much finer tonal control if you use two curves at once. The typical use of both curves is to lower values using the first curve, and to raise values using the second one. It is similar to creating an S curve in one of them, but you should be able to make finer adjustments by using both without entering too fast in the &amp;quot;danger zone&amp;quot; where your colors becomes unrealistic.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
You can save a curve to disk. Click on the ''Save current curve'' icon [[Image:Gtk-save-large-dark.png]] next to the graph and give it a name. Use the ''Load a curve from file'' icon [[Image:Gtk-open.png]] to apply this curve later to another file. Use the ''Reset curve to linear'' button [[Image:Gtk-undo-ltr.png]] to delete all the points you created and to reset the curve to neutral/linear. You can also ''Copy'' [[Image:Gtk-copy.png]] and ''Paste'' [[Image:Gtk-paste.png]] curves to/from RawTherapee's own clipboard, which comes in very useful if you want to quickly apply an identical curve to a different tool.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
You can use as many control points in a curve as you like.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
You can define different curves for all curve types if you like, but only the one that is selected in the dropdown menu will be applied to the photo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The curve and histogram is always displayed with sRGB gamma, regardless of working or output profile. This means that the shadow range is expanded and highlights compressed to better match human perception.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Linear Curve ===&lt;br /&gt;
This represents the unaltered (or linear) image, so without any tone curve applied. It disables the curve.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Custom Curve ===&lt;br /&gt;
This is a classic type of curve, seen in many other programs as well. The left part of the graph represents the darker tones, the right part represents the brighter tones of the photo. Click on the curve to mark a point and drag it with the mouse to change tonalities. Dragging the point down makes the image darker, while pushing it up makes it brighter. The dotted diagonal line marks the linear or unaltered state of the photo. Press and hold the '''Control''' key to slow down the movement. Hold the '''Shift''' key to snap the point to key elements: maximum value, minimum value, middle value (i.e. snapped to the diagonal or horizontal dotted line), same value of the preceding point, same value of the next point, and for the ''Control Cage'' type, the line going through the previous and next points. Delete a point on the curve by dragging it out of the editor area.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The top-right point represents the brightest areas in the photo. Drag that point vertically down to make the highlights less bright; move it horizontally to the left to make bright areas brighter, perhaps at the cost of some overexposure.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The bottom-left point represents the darkest areas in the photo. Move that point horizontally to the right to make the photo darker, perhaps at the cost of some underexposure. Move it vertically up to make the darks lighter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flip the diagonal line (from bottom-left and top-right to top-left and bottom-right) to produce a negative image.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:curve_custom_s.png|thumb|left|S-shaped custom curve.]]&lt;br /&gt;
A typical usage of the custom curve is to construct a so-called ''S-curve''. Mark three points at the 'coordinates' (1,1), (2,2) and (3,3) respectively. Drag the point at (1,1) somewhat lower and the point at (3,3) a bit higher. Your image will get more 'punch' this way. If your S-curve is symmetrical, i.e. if you move the point you first placed at 1,1 by the same amount as the one you placed at 3,3 but in the opposite direction, then the effect will be identical to manipulating the ''Contrast'' slider.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parametric Curve ===&lt;br /&gt;
[[Image:Curve_parametric_s.png|thumb|left|Parametric curve.]]&lt;br /&gt;
This curve presents four sliders and three control points. The sliders are used to control highlights, lights, darks and shadows respectively (shadows mean deep darks here). Move the mouse over the four sliders and a dark area under the curve tells you which slider alters what part of the curve. Move the Highlights slider to the left to make highlights less bright, move it to the right to make them brighter. The ''Lights'' slider moves the lights but not the highlights in the same way as above, as does the ''Darks'' slider: moving it to the right lightens the dark tones, moving it to the left darkens them. The ''Shadows'' slider works as the ''Darks'' slider, but only on the darkest parts of the photo. You can again construct the above mentioned stylized S-curve, although the parametric curve gives you less 'extreme' control over the form of the curve. This mode, however, has its own benefits, as curves can be shaped in a well controlled manner. Note that using these sliders can have a profound influence on the overall contrast of the image.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Use, if needed, the three control points under the curve. They determine what point of the curve will be affected when moving the sliders. Moving the middle control point to the right makes the image darker (the form of the curve changes again, as does the dark area around the curve), moving it to the left makes the image brighter. Moving the left control point to the right darkens the dark areas somewhat, moving it to the left lightens them, again somewhat. Moving the right control point to the right makes the highlights brighter, moving it to the left darkens the highlights.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Use the ''Reset to default'' buttons [[Image:Gtk-undo-ltr.png]] next to the sliders to reset individual sliders, use the same button at the top of the tone curve section to reset all four sliders and the control points to linear (zero).&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Control Cage ===&lt;br /&gt;
[[Image:Curve_control_cage_s.png|thumb|left|Control Cage curve.]]&lt;br /&gt;
At first sight this curve type looks very much like the ''Custom'' curve, but there are some differences though. With the ''Custom'' curve, the curve touches all the control points. This is not the case with the ''Control Cage'' curve. To see this, click somewhere on the line and move the black point to the left or to the right. Now the curve passes nearby the black point, but doesn't touch it. Another difference is that the ''Control Cage'' allows for a straight section of the curve, while you can't do this with the ''Custom'' curve. The ''Control Cage'' curve needs at least three points for that (so five in total). Holding down the '''Shift''' key while dragging a point will help you to easily create a straight line by snapping the point to the line made by the previous and next point (displayed in red by the ''Snap to'' tool). Now make a new point between the two most left ones and move it. As you can see, only the part on the left side moves, not the rest of the curve.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Curve Mode ==&lt;br /&gt;
Next to each curve type, you'll find a ''Curve Mode'' combobox selector. This will let you choose the algorithm that will be used for the corresponding curve. The curve mode will have a strong effect on the appearance of colors, especially if you use a contrast-enhancing curve (S-curve). This can be used for creative effect, but can for some purposes or styles cause undesired color changes depending which mode you choose. Choose a mode that suits your specific taste and needs for the photo at hand. By combining two different curves in tone curve 1 and 2 you can further fine-tune the look.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Standard ===&lt;br /&gt;
This is the most basic mode (and the only one available in older versions of RawTherapee and is found in some shape or form in most image-related software): the values of each RGB channel are modified by the curve in a basic &amp;quot;correspondence&amp;quot; method, that is the same curve is applied to all channels.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The drawback of this mode is that e.g. considering an S-curve shape to get more contrast, an orange color with a high value of red and green and a low value of blue will tend to shift toward yellow, because the red and green component will be raised, while the blue one will be lowered.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In general an S-curve will increase separation of the channels and thus increase saturation, which is a similar behavior to how color film reacts to contrast. This together with the simplicity of implementation has made the curve type popular in raw converters in general and is often the only alternative available in less flexible software.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weighted Standard ===&lt;br /&gt;
You can use this method to limit the color shift of the standard curve, even if it won't suppress it entirely. Keeping the previous example, this method will raise the first component (red), and will also linearly alter the green and blue component by raising them too. We end up with 3 values (R, g and b) while we have only processed the red component.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
This process is then done for the green and blue component, so at the end of the process, we end up with 9 values (R,g,b / r,G,b / r,g,B). Values of the same component are then mixed together, which will produce the resulting color with a smaller color shift.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Film-Like ===&lt;br /&gt;
The film-like curve provides a result highly similar to the standard type (that is strong saturation increase with increased contrast), but the RGB-HSV hue is kept constant - that is, there are less color-shift problems. This curve type was designed by Adobe as a part of DNG and is thus the one used by Adobe Camera Raw and Lightroom.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Saturation and Value Blending ===&lt;br /&gt;
This mode is typically better suited for high-key shots, but can be used for creative effect in other photos as well. The average value of the three component is computed, and then the curve is applied to this value, giving a positive or negative gain.&lt;br /&gt;
The color is converted to its Hue, Saturation and Value representation, then if the gain is positive, the pixel is linearly targeting Value = 1 and Saturation = 0, the Hue is preserved. If the gain is negative, the pixel is linearly targeting Value = 0, Saturation and Hue are preserved.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The result is highly similar to a luminance curve in Lab space (that is change contrast without affecting hue or saturation). For contrast-increasing curves the look will typically be slightly desaturated. This is not really because the curve desaturates the colors but because that in human vision contrast and saturation is tightly coupled, so the same image with higher contrast requires higher saturation to appear to have the same.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Luminance ===&lt;br /&gt;
Each component of the pixel is boosted by the same factor so color and saturation is kept stable, that is the result is very true to the original color. However contrast-increasing curves can still lead to a slightly desaturated look for the same reason as described for the Saturation and Value Blending curve mode. If you want to manually counter-act the desaturation, using the L*a*b* Chromaticity slider is a more neutral way of compensating for it than using the RGB-based saturation slider.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Despite showing the R, G and B histogram (merged) in the background of the curve, the curve operates on luminance values, where [https://en.wikipedia.org/wiki/Relative_luminance Relative Luminance] Y = R*0.2126729 + G*0.7151521 + B*0.0721750&lt;br /&gt;
First the relative luminance value of a pixel is obtained, then the curve is applied to that value, the multiplication factor between before and after luminance is calculated, and then this factor is applied to each R, G and B component. This is in contrast to the other methods where the curve is applied to each R, G and B component separately.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Perceptual ===&lt;br /&gt;
This mode will keep the original color appearance concerning hue and saturation, that is if you for example apply an S-curve the image will indeed get increased contrast, but the hues will stay the same and the image doesn't look more or less saturated than the original. It's specifically useful to establish a pleasing baseline contrast without distorting the colors provided by a camera profile that doesn't apply a curve itself (if you use a third-party profile that does apply a curve it's typically already perceptually mapped with similar techniques as described here).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The algorithm works the following way: it analyses the curve to get a contrast value, which is used as base to scale chroma (saturation) such that more contrast leads to more saturation and the other way around. As contrast and saturation is tightly coupled in human vision this scaling is necessary to make saturation ''appear'' constant. There are further fine-tunings such as increase saturation more in the shadows, and less for colors that are already highly saturated, also this corresponds to human vision phenomena so the net effect it that the colors appear constant. In the extreme highlights close to the white point the algorithm blends over to white (like the standard curves) which is less true to color but more practical for real output as the brightest color of the output media (screen or paper) is white.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
However do keep in mind that the perceptual model is not perfect and cannot be perfect. This is only a curve, image content is not analyzed and no localized changes are made. This means for example that for an S-curve a large flat blue sky (low local contrast) may appear slightly more saturated than the original. If you want to make A/B comparisons don't compare side by side as the eye will then be confused by the two contrast levels viewed simultaneously and then saturation will not appear the same, but instead swap and let the eye adapt for a few seconds.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
If you want to further fine-tune the saturation manually it's generally best to use the Lab chroma slider (and chroma curves).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Due to the many components in the algorithm it's considerably slower than the other curve modes so refresh rate may suffer.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Fherb</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://rawpedia.rawtherapee.com/index.php?title=Exposure/de&amp;diff=2487</id>
		<title>Exposure/de</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://rawpedia.rawtherapee.com/index.php?title=Exposure/de&amp;diff=2487"/>
		<updated>2017-05-31T23:34:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Fherb: /* Exposure Compensation */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Todo-List / State:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Translation: open&lt;br /&gt;
* Content completely cleared: open&lt;br /&gt;
* Expression and didactics checked: open&lt;br /&gt;
* Spelling checked: open&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ready for publishing: no&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Belichtung =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Button ''Auto'' - Automatische Belichtungseinstellung ==&lt;br /&gt;
Dieses Tool gehört zu den absoluten Ausnahmen in RawTherapee: Es arbeitet automatisch!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während bei nahezu allen Werkzeugen das Ziel oder der Geschmack des Bearbeiters absolut entscheidend für die Einstellungen sind und deshalb eine Automatik wenig Vorteil bringen könnte, gibt es für die Belichtungskorrektur ein paar wenige Grundregeln, mit denen sich ein Bild in vielen Fällen tatsächlich zielführend für die meisten Anwendungen vorjustieren lässt. ''Auto'' analysiert das Histogramm und setzt einige Parameter der Belichtung auf meist sinnvolle Werte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Belichtungskorrektur&lt;br /&gt;
* Lichterkompression&lt;br /&gt;
* Lichter rekonstruieren&lt;br /&gt;
* Schwarzwert&lt;br /&gt;
* Helligkeit&lt;br /&gt;
* Kontrast&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Werkzeug bietet sich also als &amp;quot;Schnellstart&amp;quot; für die händische Belichtungskorrektur an. Gerade im Sinne des empfohlenen Workflows, mit dem Weißabgleich zu starten, kann ein vorheriger Tastendruck auf ''Auto'' das Bild bei schwierig belichteten Fotos zumindest erst mal in einen Belichtungsbereich bringen, in dem sich der Weißabgleich einfacher machen lässt. Danach gehe man dann wieder in das Belichtungswerkzeug und korrigiere abschließend. (Das Default-Profil, dass für Raw-Bilder nach der Installation standardmäßig verwendet wird, führt übrigens ''Auto'' aus. Im Gegensatz zum alternativ einsetzbaren Profil ''Neutral'', dass tatsächlich nichts weiter verändert, bis auf die Kameraeinstellungen des Weißabgleichs zu übernehmen.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt aber natürlich auch Fotos, wie High- bzw. Low-Key-Aufnahmen, wo die Automatik nicht unbedint einen guten Einstellvorschlag bringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Clip % ===&lt;br /&gt;
Die ''Auto''-Funktion verwendet den Clip-Wert zum Abgleich der Belichtung. In einem Bereich zwischen 0,00% und 0,99% kann man vorgeben, wie viele &amp;quot;Prozent&amp;quot; an Pixeln nach der Korrektur rein Weiß bzw. Schwarz sein dürfen. Clippen meint also: an den obersten und untersten darstellbaren Helligkeitswert &amp;quot;anecken&amp;quot;. Höhere Werte erhöhen damit den von der Automaik eingestellten Kontrast.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Button ''Zurücksetzen'' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
... setzt alle Schieberegler zusammen zurück. Die Tonwertkurven werden dabei aber nicht verändert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lichter rekonstruieren ==&lt;br /&gt;
[[image:HighlightReconstructionExample.png|250px|thumb|right|Anwendungsbeispiel:&amp;lt;br /&amp;gt;oben: Gesamtbild,&amp;lt;br /&amp;gt;mitte: ohne ''Lichter rekonstruieren'',&amp;lt;br /&amp;gt;unten: mit ''Lichter rekonstruieren''&amp;lt;br /&amp;gt;Verwendet wurde die Methode ''Farbübertragung'' (engl. ''Color Propagation'').]]&lt;br /&gt;
Mit dieser Funktion kann man (in Grenzen) im RAW-Bild eigentlich überbelichtete Details wieder etwas zurückholen. Ob und wie gut das funktioniert hängt vor allem davon ab, wie viel Informationen in den 3 Farbkanälen der betreffenden Pixel noch steckt. Bei leichten Überbelichtung clippen nicht unbedingt alle 3 Grundfarben gleichzeitig. ''Lichter rekonstruieren'' versucht mit den Informationen aus den noch nicht clippenden Farbkanäle bzw. je nach Methode auch aus umliegenden Bereichen genügend Zeichnung im überbelichteten Bereich &amp;quot;abzuschätzen&amp;quot;. Ob und wie gut das gelingt, hängt jeweils vom Einzelfall und der gewählten Methode ab.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beachte:&lt;br /&gt;
:Dieses Werkzeug dient (nur) dazu, bereits in der Raw-Aufnahme clippende Bereiche zu ''rekonstruieren''. Hast du z.B. durch die händische Belichtungskorrektur Bildbereiche des resultierenden Bildes zum Clippen gebracht, nutzt dir diese Funktion nichts. Verwende dann ''Lichterkompression'', um Zeichnung in den clippenden Bereichen zurückzuholen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ''Auto''-Button aktiviert übrigens diese Funktion, falls notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es stehen 4 verschiedene Methoden zur Auswahl, die bestimmen, wie die Rekonstruktion berechnet wird. Teste jeweils, welche Variante das beste Ergebnis im speziellen Fall bringt:&lt;br /&gt;
# ''Luminanz wiederherstellen''&lt;br /&gt;
#: Wiederhergestellte Details werden Neutral-Grau gezeichnet.&lt;br /&gt;
#: In den meisten Fällen sollte dazu zusätzlich unter ''Lichterkompression'' ein Wert unter 100 eingestellt werden.&lt;br /&gt;
# ''CIELab-Überlagerung''&lt;br /&gt;
#: Reduziert im CIELab-Farbraum zuerst die Helligkeit (im betreffenden Bildbereich) und versucht danach, die Farben wiederherzustellen.&lt;br /&gt;
#: In den meisten Fällen sollte dazu zusätzlich unter ''Lichterkompression'' ein Wert unter 100 eingestellt werden.&lt;br /&gt;
# ''Farbübertragung'' (In der englischen Sprachversion: ''Color Propagation'')&lt;br /&gt;
#: Diese Methode ist in der Regel die Wirkungsvollste. Zusätzlich zur Wiederherstellung der Helligkeit versucht der Algorithmus aus den Farbinformationen der umliegenden Bereiche die dort vorhandene Farbinformation in den wiederhergestellten Bereich hinein laufen zu lassen. Diese Methode arbeitet dabei am Besten, wenn es sich um kleine überbelichtete Bereiche handelt und kann wahre Wunder bei der Wiederherstellung von überbelichteten Haut-Bereichen vollbringen.&lt;br /&gt;
#: Die Schwäche dieser Methode ist wiederum, auch hin und wieder falsche Farben vom Rand in den überbelichteten Bereich zu übernehmen oder unerwünschte Muster zu bilden.&lt;br /&gt;
#: Diese Methode arbeitet gut mit sehr hohen Werten von ''Lichterkompression'' (unter 500).&lt;br /&gt;
# ''Überlagerung''&lt;br /&gt;
#: Bei dieser Methode werden die Werte der clippenden Farbkanälen aus den Kanälen der umliegenden nicht clippenden Pixel abgeschätzt, die in der Farbe vermutlich am ehesten denen im clippenden Bereich entsprechen. &lt;br /&gt;
#: Hierbei werden für die ''Lichterkompression'' wieder Werte unter 100 empfohlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear: both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Belichtungskorrektur ==&lt;br /&gt;
Der am ''Belichtungskorrektur''-Regler angezeigte Wert basiert auf einem ISO-Wert. Bedeutet, ein Wert von z.B. +1,0 entspricht einem vollen Blendenschritt in Richtung weiter geöffnete Blende. Oder auch einer Belichtungszeitverdopplung. Oder einer Verdopplung der &amp;quot;Filmempfindlichkeit&amp;quot;, also von z.B. einer ISO 400 Einstellung auf ISO 800. Ebenso oft auch als +1 EV (exposure value) oder als +1 LV (light value = Lichtwert) bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch diese Normierung ist es zum Beispiel möglich, zwei Fotos, die mit einem Belichtungs-Unterschied von 1EV, also z.B. einem vollen Blendenschritt Differenz, aufgenommen wurden, wieder völlig übereinstimmend zu korrigieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um besser zu verstehen, was dieser Regler tut, betrachte das Histogramm eines Fotos und bewege den Regler. Bewegst du ihn nach rechts, verschiebt sich auch das Histogramm nach rechts, also hin zu höheren Helligkeiten. Es verschiebt sich dabei der Schwarzpunkt (ganz links) und der Weißpunkt (ganz rechts). In umgekehrter Richtung analog.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du versuchst, die Belichtung eines Fotos, dass clippende Bereiche besitzt, zu verringern, wirst du sehen, dass der clippende Bereich anfangs flach-weiß war und dann flach-grau wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
If you try decreasing the exposure of a photo which contains clipping, you will notice that the clipped areas turn flat-gray. Enabling &amp;quot;''Highlight Reconstruction''&amp;quot; will prevent this flat-gray look to some degree by recovering highlight information from the remaining non-clipped channels.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
If you've used RawTherapee for a while you may notice that you almost always need a positive Exposure Compensation - as if all your photos are underexposed. Don’t worry - this is normal. Most cameras deliberately underexpose to preserve highlights (though some other raw processors disguise it).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
For the user interested in the internals follows a technical description of how EV=0 relates to the raw data: while EV=0 equals 1.0 in gain (that is, no change), there is a white balance dependent base gain applied before exposure. This base gain is calculated such that the color channel with the smallest range just can reach the maximum value. Although all raw channels have the same range in the raw file, white balance will re-balance them (lower temperatures mean more gain on red, higher more gain on blue) so they do not clip at the same level. The base gain raises the smallest channel just enough to make sure that at EV=0 no highlights will be based on clipped raw data. As white balance changes raw channel gains the base gain will thus change as a side effect when white balance is changed. For large white balance changes you may therefore see a slight change of brightness in the image. Note that the base gain relates to the maximum values channels can represent, that is if there is no highlight clipping in the raw file no highlight will reach the maximum level at EV=0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Highlight Compression ==&lt;br /&gt;
The Highlight Compression slider (HC) can be used to recover the highlights in a photo by compression, useful for 'dimming' (or burning) slightly overexposed areas. While the ''Highlight Reconstruction'' tool lets you try to ''reconstruct'' missing data in the raw file relying on the fact that the three channels in a raw file do not clip at the same time and so a missing (clipped) region in one channel could be guessed from the present data of one of the other color channels, this ''Highlight Compression'' tool only works on data which is already there - which has not been irreversibly lost at the time of shooting. If the original image has no clipping, but due to the action of, for example, exposure compensation you caused clipping, then you can use ''HC'' to compress these clipped regions back into view. As such, it works not only on raw files but on normal images too.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
To see if your photo contains overexposed areas, click on the clipped highlight indication icon [[Image:Warnhl.png]] on the top right of the image window. Overexposed areas will show up in black.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:Hra_0.jpg|thumb|An overexposed photo. No highlight compression, the clouds are clipped.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:Hra_0_chi.jpg|thumb|The Clipped highlight indicator has been turned on to make the clipped areas easier to see.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
By dragging the ''Highlight Compression'' slider to the right, the intensity of the highlights will decrease. For highlight compression to work best you must also enable ''Highlight Reconstruction''. Each of the HR methods has its strong and weak points, as explained above. Color Propagation is the most likely method to produce good-looking results when the HC slider is significantly over 100. For the other methods you will usually want to keep the HC slider around or below 100 - watch the histogram and the preview!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:Hra_125_ba.jpg|thumb|A correctly compressed photo - the histogram touches both ends.]]&lt;br /&gt;
To find out the optimal HC value, you can make use of the histogram. In the screenshots above, what you see are overexposed clouds above the Teide volcano in Tenerife. When hovering the mouse cursor over the overexposed area, the pixel values indicator (in the ''Navigator'' panel, under the little preview) shows that lightness (L) is at 100, and the histogram shows that all channels are clipped (see the red, green and blue squares in the top-right corner of the histogram, they mean that there are so many pixels of maximum value that they are off-scale). Increase the HC slider until the red, green and blue channels in the histogram no longer squash up against the right end of the histogram - you want them to touch it, but not to cram up against it. You can enable the ''Clipped highlight indication'' icon [[Image:Warnhl.png]] before moving the HC slider up. Once the indicator's black areas disappear from the white parts you want compressed, which is also when the lightness of those pixels drops from L=100 to L=99, you stop. Don't increase the HC slider any more, because now the hopelessly-lost white areas would start turning gray. You don't want them to turn gray. That would make the photo look dull. In this example the indicator's black areas disappeared when I set HC to 125.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:Hra toomuch histogram.png|thumb|The histogram of an incorrectly processed photo. It should touch both ends instead of having gaps.]]&lt;br /&gt;
As a rule, the histogram of a correctly developed image should touch both ends - the black and the white end. Not doing so means the image was incorrectly developed. This is true for the vast majority of photos, the only exceptions being photos of scenes which lack dynamic range, such as misty scenes. If you increase the HC slider too much, then whites turn gray as your histogram no longer touches the maximum end. Examples of photos that have been over-compressed can be easily found on the internet. They look horrible, don't do that! Recover what you can, but what's clipped beyond repair should stay white.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
RawTherapee offers more ways to deal with blown highlights. The side-effect of all these methods is that they also take away some of the brilliance of the photos, as they get more 'flat' or 'dull' as a result. Highlight compression is very useful when used with moderation, but remember that you cannot recover what is not there to begin with, so once you notice that the completely clipped white areas become gray you should reduce the compression amount until these areas become white once more. To create the best possible output, feed RawTherapee the best possible input - so expose well in the first place!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Highlight Compression Threshold ==&lt;br /&gt;
The Highlight Compression Threshold slider sets the point where the HC slider starts implementing compression. A value of 0 means the threshold is zero: data compression occurs over the whole range of tonalities. 100 sets the threshold at one stop below the white point, so all the compressed highlights are squeezed into the top stop. In practical terms, more highlights are compressed when this slider is set to 0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Black ==&lt;br /&gt;
Use this to set the black point. See the left side of the histogram move when you touch the slider. Values greater than 0 will make the image darker, negative values will lighten up the shadow parts of the photo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Shadow Compression ==&lt;br /&gt;
The ''Shadow Compression'' slider 'dampens' the effect of the ''Black'' slider. The maximum value of 100 gives a less dark image. This slider only has effect when the ''Black'' slider is set to a value other than  0. Practical use of this ''Shadow Compression'' slider is to fine-tune the shadow intensity of the image.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lightness ==&lt;br /&gt;
This slider applies a hard-coded tone curve to lift or lower the tonalities of the photo, resulting in a more or less light image. The same tone curve is applied separately to each R, G and B channel. The black point and the white point keep their positions.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Contrast ==&lt;br /&gt;
This slider increases or reduces the contrast of the photo. It applies a contrast curve centered at the average luminance level. Tonalities above the average are lifted (lowered), while tonalities below the average are lowered (lifted). The same contrast curve is applied separately to each R, G and B channel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Saturation ==&lt;br /&gt;
This slider makes the photo more or less saturated. In more technical terms, it adjusts the saturation of the image by applying a multiplier to the saturation level of pixels in the HSV color space.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tonwertkuven ==&lt;br /&gt;
Here you can construct your own tone curves. They work on all three R, G and B channels at the same time (so you can't work on the R channel only).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
There are two tone curves available, which can be designed with various curve types, and applied in several different modes all explained below. Clicking on the curve icon hides the curve from the interface - it does not disable the curve.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The histogram displayed as the curve's background shows you the levels of the data as it flows into the curve at that point in the processing pipeline. You will notice that it differs from the main histogram which shows you the levels of the final image, at the very end of the pipeline.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
While you are free to use only one tone curve to make your adjustments, you can gain much finer tonal control if you use two curves at once. The typical use of both curves is to lower values using the first curve, and to raise values using the second one. It is similar to creating an S curve in one of them, but you should be able to make finer adjustments by using both without entering too fast in the &amp;quot;danger zone&amp;quot; where your colors becomes unrealistic.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
You can save a curve to disk. Click on the ''Save current curve'' icon [[Image:Gtk-save-large-dark.png]] next to the graph and give it a name. Use the ''Load a curve from file'' icon [[Image:Gtk-open.png]] to apply this curve later to another file. Use the ''Reset curve to linear'' button [[Image:Gtk-undo-ltr.png]] to delete all the points you created and to reset the curve to neutral/linear. You can also ''Copy'' [[Image:Gtk-copy.png]] and ''Paste'' [[Image:Gtk-paste.png]] curves to/from RawTherapee's own clipboard, which comes in very useful if you want to quickly apply an identical curve to a different tool.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
You can use as many control points in a curve as you like.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
You can define different curves for all curve types if you like, but only the one that is selected in the dropdown menu will be applied to the photo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The curve and histogram is always displayed with sRGB gamma, regardless of working or output profile. This means that the shadow range is expanded and highlights compressed to better match human perception.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Linear Curve ===&lt;br /&gt;
This represents the unaltered (or linear) image, so without any tone curve applied. It disables the curve.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Custom Curve ===&lt;br /&gt;
This is a classic type of curve, seen in many other programs as well. The left part of the graph represents the darker tones, the right part represents the brighter tones of the photo. Click on the curve to mark a point and drag it with the mouse to change tonalities. Dragging the point down makes the image darker, while pushing it up makes it brighter. The dotted diagonal line marks the linear or unaltered state of the photo. Press and hold the '''Control''' key to slow down the movement. Hold the '''Shift''' key to snap the point to key elements: maximum value, minimum value, middle value (i.e. snapped to the diagonal or horizontal dotted line), same value of the preceding point, same value of the next point, and for the ''Control Cage'' type, the line going through the previous and next points. Delete a point on the curve by dragging it out of the editor area.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The top-right point represents the brightest areas in the photo. Drag that point vertically down to make the highlights less bright; move it horizontally to the left to make bright areas brighter, perhaps at the cost of some overexposure.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The bottom-left point represents the darkest areas in the photo. Move that point horizontally to the right to make the photo darker, perhaps at the cost of some underexposure. Move it vertically up to make the darks lighter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flip the diagonal line (from bottom-left and top-right to top-left and bottom-right) to produce a negative image.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:curve_custom_s.png|thumb|left|S-shaped custom curve.]]&lt;br /&gt;
A typical usage of the custom curve is to construct a so-called ''S-curve''. Mark three points at the 'coordinates' (1,1), (2,2) and (3,3) respectively. Drag the point at (1,1) somewhat lower and the point at (3,3) a bit higher. Your image will get more 'punch' this way. If your S-curve is symmetrical, i.e. if you move the point you first placed at 1,1 by the same amount as the one you placed at 3,3 but in the opposite direction, then the effect will be identical to manipulating the ''Contrast'' slider.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parametric Curve ===&lt;br /&gt;
[[Image:Curve_parametric_s.png|thumb|left|Parametric curve.]]&lt;br /&gt;
This curve presents four sliders and three control points. The sliders are used to control highlights, lights, darks and shadows respectively (shadows mean deep darks here). Move the mouse over the four sliders and a dark area under the curve tells you which slider alters what part of the curve. Move the Highlights slider to the left to make highlights less bright, move it to the right to make them brighter. The ''Lights'' slider moves the lights but not the highlights in the same way as above, as does the ''Darks'' slider: moving it to the right lightens the dark tones, moving it to the left darkens them. The ''Shadows'' slider works as the ''Darks'' slider, but only on the darkest parts of the photo. You can again construct the above mentioned stylized S-curve, although the parametric curve gives you less 'extreme' control over the form of the curve. This mode, however, has its own benefits, as curves can be shaped in a well controlled manner. Note that using these sliders can have a profound influence on the overall contrast of the image.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Use, if needed, the three control points under the curve. They determine what point of the curve will be affected when moving the sliders. Moving the middle control point to the right makes the image darker (the form of the curve changes again, as does the dark area around the curve), moving it to the left makes the image brighter. Moving the left control point to the right darkens the dark areas somewhat, moving it to the left lightens them, again somewhat. Moving the right control point to the right makes the highlights brighter, moving it to the left darkens the highlights.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Use the ''Reset to default'' buttons [[Image:Gtk-undo-ltr.png]] next to the sliders to reset individual sliders, use the same button at the top of the tone curve section to reset all four sliders and the control points to linear (zero).&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Control Cage ===&lt;br /&gt;
[[Image:Curve_control_cage_s.png|thumb|left|Control Cage curve.]]&lt;br /&gt;
At first sight this curve type looks very much like the ''Custom'' curve, but there are some differences though. With the ''Custom'' curve, the curve touches all the control points. This is not the case with the ''Control Cage'' curve. To see this, click somewhere on the line and move the black point to the left or to the right. Now the curve passes nearby the black point, but doesn't touch it. Another difference is that the ''Control Cage'' allows for a straight section of the curve, while you can't do this with the ''Custom'' curve. The ''Control Cage'' curve needs at least three points for that (so five in total). Holding down the '''Shift''' key while dragging a point will help you to easily create a straight line by snapping the point to the line made by the previous and next point (displayed in red by the ''Snap to'' tool). Now make a new point between the two most left ones and move it. As you can see, only the part on the left side moves, not the rest of the curve.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Curve Mode ==&lt;br /&gt;
Next to each curve type, you'll find a ''Curve Mode'' combobox selector. This will let you choose the algorithm that will be used for the corresponding curve. The curve mode will have a strong effect on the appearance of colors, especially if you use a contrast-enhancing curve (S-curve). This can be used for creative effect, but can for some purposes or styles cause undesired color changes depending which mode you choose. Choose a mode that suits your specific taste and needs for the photo at hand. By combining two different curves in tone curve 1 and 2 you can further fine-tune the look.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Standard ===&lt;br /&gt;
This is the most basic mode (and the only one available in older versions of RawTherapee and is found in some shape or form in most image-related software): the values of each RGB channel are modified by the curve in a basic &amp;quot;correspondence&amp;quot; method, that is the same curve is applied to all channels.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The drawback of this mode is that e.g. considering an S-curve shape to get more contrast, an orange color with a high value of red and green and a low value of blue will tend to shift toward yellow, because the red and green component will be raised, while the blue one will be lowered.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In general an S-curve will increase separation of the channels and thus increase saturation, which is a similar behavior to how color film reacts to contrast. This together with the simplicity of implementation has made the curve type popular in raw converters in general and is often the only alternative available in less flexible software.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weighted Standard ===&lt;br /&gt;
You can use this method to limit the color shift of the standard curve, even if it won't suppress it entirely. Keeping the previous example, this method will raise the first component (red), and will also linearly alter the green and blue component by raising them too. We end up with 3 values (R, g and b) while we have only processed the red component.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
This process is then done for the green and blue component, so at the end of the process, we end up with 9 values (R,g,b / r,G,b / r,g,B). Values of the same component are then mixed together, which will produce the resulting color with a smaller color shift.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Film-Like ===&lt;br /&gt;
The film-like curve provides a result highly similar to the standard type (that is strong saturation increase with increased contrast), but the RGB-HSV hue is kept constant - that is, there are less color-shift problems. This curve type was designed by Adobe as a part of DNG and is thus the one used by Adobe Camera Raw and Lightroom.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Saturation and Value Blending ===&lt;br /&gt;
This mode is typically better suited for high-key shots, but can be used for creative effect in other photos as well. The average value of the three component is computed, and then the curve is applied to this value, giving a positive or negative gain.&lt;br /&gt;
The color is converted to its Hue, Saturation and Value representation, then if the gain is positive, the pixel is linearly targeting Value = 1 and Saturation = 0, the Hue is preserved. If the gain is negative, the pixel is linearly targeting Value = 0, Saturation and Hue are preserved.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The result is highly similar to a luminance curve in Lab space (that is change contrast without affecting hue or saturation). For contrast-increasing curves the look will typically be slightly desaturated. This is not really because the curve desaturates the colors but because that in human vision contrast and saturation is tightly coupled, so the same image with higher contrast requires higher saturation to appear to have the same.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Luminance ===&lt;br /&gt;
Each component of the pixel is boosted by the same factor so color and saturation is kept stable, that is the result is very true to the original color. However contrast-increasing curves can still lead to a slightly desaturated look for the same reason as described for the Saturation and Value Blending curve mode. If you want to manually counter-act the desaturation, using the L*a*b* Chromaticity slider is a more neutral way of compensating for it than using the RGB-based saturation slider.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Despite showing the R, G and B histogram (merged) in the background of the curve, the curve operates on luminance values, where [https://en.wikipedia.org/wiki/Relative_luminance Relative Luminance] Y = R*0.2126729 + G*0.7151521 + B*0.0721750&lt;br /&gt;
First the relative luminance value of a pixel is obtained, then the curve is applied to that value, the multiplication factor between before and after luminance is calculated, and then this factor is applied to each R, G and B component. This is in contrast to the other methods where the curve is applied to each R, G and B component separately.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Perceptual ===&lt;br /&gt;
This mode will keep the original color appearance concerning hue and saturation, that is if you for example apply an S-curve the image will indeed get increased contrast, but the hues will stay the same and the image doesn't look more or less saturated than the original. It's specifically useful to establish a pleasing baseline contrast without distorting the colors provided by a camera profile that doesn't apply a curve itself (if you use a third-party profile that does apply a curve it's typically already perceptually mapped with similar techniques as described here).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The algorithm works the following way: it analyses the curve to get a contrast value, which is used as base to scale chroma (saturation) such that more contrast leads to more saturation and the other way around. As contrast and saturation is tightly coupled in human vision this scaling is necessary to make saturation ''appear'' constant. There are further fine-tunings such as increase saturation more in the shadows, and less for colors that are already highly saturated, also this corresponds to human vision phenomena so the net effect it that the colors appear constant. In the extreme highlights close to the white point the algorithm blends over to white (like the standard curves) which is less true to color but more practical for real output as the brightest color of the output media (screen or paper) is white.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
However do keep in mind that the perceptual model is not perfect and cannot be perfect. This is only a curve, image content is not analyzed and no localized changes are made. This means for example that for an S-curve a large flat blue sky (low local contrast) may appear slightly more saturated than the original. If you want to make A/B comparisons don't compare side by side as the eye will then be confused by the two contrast levels viewed simultaneously and then saturation will not appear the same, but instead swap and let the eye adapt for a few seconds.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
If you want to further fine-tune the saturation manually it's generally best to use the Lab chroma slider (and chroma curves).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Due to the many components in the algorithm it's considerably slower than the other curve modes so refresh rate may suffer.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Fherb</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://rawpedia.rawtherapee.com/index.php?title=Exposure/de&amp;diff=2486</id>
		<title>Exposure/de</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://rawpedia.rawtherapee.com/index.php?title=Exposure/de&amp;diff=2486"/>
		<updated>2017-05-31T23:00:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Fherb: /* Lichter rekonstruieren */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Todo-List / State:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Translation: open&lt;br /&gt;
* Content completely cleared: open&lt;br /&gt;
* Expression and didactics checked: open&lt;br /&gt;
* Spelling checked: open&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ready for publishing: no&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Belichtung =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Button ''Auto'' - Automatische Belichtungseinstellung ==&lt;br /&gt;
Dieses Tool gehört zu den absoluten Ausnahmen in RawTherapee: Es arbeitet automatisch!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während bei nahezu allen Werkzeugen das Ziel oder der Geschmack des Bearbeiters absolut entscheidend für die Einstellungen sind und deshalb eine Automatik wenig Vorteil bringen könnte, gibt es für die Belichtungskorrektur ein paar wenige Grundregeln, mit denen sich ein Bild in vielen Fällen tatsächlich zielführend für die meisten Anwendungen vorjustieren lässt. ''Auto'' analysiert das Histogramm und setzt einige Parameter der Belichtung auf meist sinnvolle Werte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Belichtungskorrektur&lt;br /&gt;
* Lichterkompression&lt;br /&gt;
* Lichter rekonstruieren&lt;br /&gt;
* Schwarzwert&lt;br /&gt;
* Helligkeit&lt;br /&gt;
* Kontrast&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Werkzeug bietet sich also als &amp;quot;Schnellstart&amp;quot; für die händische Belichtungskorrektur an. Gerade im Sinne des empfohlenen Workflows, mit dem Weißabgleich zu starten, kann ein vorheriger Tastendruck auf ''Auto'' das Bild bei schwierig belichteten Fotos zumindest erst mal in einen Belichtungsbereich bringen, in dem sich der Weißabgleich einfacher machen lässt. Danach gehe man dann wieder in das Belichtungswerkzeug und korrigiere abschließend. (Das Default-Profil, dass für Raw-Bilder nach der Installation standardmäßig verwendet wird, führt übrigens ''Auto'' aus. Im Gegensatz zum alternativ einsetzbaren Profil ''Neutral'', dass tatsächlich nichts weiter verändert, bis auf die Kameraeinstellungen des Weißabgleichs zu übernehmen.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt aber natürlich auch Fotos, wie High- bzw. Low-Key-Aufnahmen, wo die Automatik nicht unbedint einen guten Einstellvorschlag bringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Clip % ===&lt;br /&gt;
Die ''Auto''-Funktion verwendet den Clip-Wert zum Abgleich der Belichtung. In einem Bereich zwischen 0,00% und 0,99% kann man vorgeben, wie viele &amp;quot;Prozent&amp;quot; an Pixeln nach der Korrektur rein Weiß bzw. Schwarz sein dürfen. Clippen meint also: an den obersten und untersten darstellbaren Helligkeitswert &amp;quot;anecken&amp;quot;. Höhere Werte erhöhen damit den von der Automaik eingestellten Kontrast.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Button ''Zurücksetzen'' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
... setzt alle Schieberegler zusammen zurück. Die Tonwertkurven werden dabei aber nicht verändert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lichter rekonstruieren ==&lt;br /&gt;
[[image:HighlightReconstructionExample.png|250px|thumb|right|Anwendungsbeispiel:&amp;lt;br /&amp;gt;oben: Gesamtbild,&amp;lt;br /&amp;gt;mitte: ohne ''Lichter rekonstruieren'',&amp;lt;br /&amp;gt;unten: mit ''Lichter rekonstruieren''&amp;lt;br /&amp;gt;Verwendet wurde die Methode ''Farbübertragung'' (engl. ''Color Propagation'').]]&lt;br /&gt;
Mit dieser Funktion kann man (in Grenzen) im RAW-Bild eigentlich überbelichtete Details wieder etwas zurückholen. Ob und wie gut das funktioniert hängt vor allem davon ab, wie viel Informationen in den 3 Farbkanälen der betreffenden Pixel noch steckt. Bei leichten Überbelichtung clippen nicht unbedingt alle 3 Grundfarben gleichzeitig. ''Lichter rekonstruieren'' versucht mit den Informationen aus den noch nicht clippenden Farbkanäle bzw. je nach Methode auch aus umliegenden Bereichen genügend Zeichnung im überbelichteten Bereich &amp;quot;abzuschätzen&amp;quot;. Ob und wie gut das gelingt, hängt jeweils vom Einzelfall und der gewählten Methode ab.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beachte:&lt;br /&gt;
:Dieses Werkzeug dient (nur) dazu, bereits in der Raw-Aufnahme clippende Bereiche zu ''rekonstruieren''. Hast du z.B. durch die händische Belichtungskorrektur Bildbereiche des resultierenden Bildes zum Clippen gebracht, nutzt dir diese Funktion nichts. Verwende dann ''Lichterkompression'', um Zeichnung in den clippenden Bereichen zurückzuholen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ''Auto''-Button aktiviert übrigens diese Funktion, falls notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es stehen 4 verschiedene Methoden zur Auswahl, die bestimmen, wie die Rekonstruktion berechnet wird. Teste jeweils, welche Variante das beste Ergebnis im speziellen Fall bringt:&lt;br /&gt;
# ''Luminanz wiederherstellen''&lt;br /&gt;
#: Wiederhergestellte Details werden Neutral-Grau gezeichnet.&lt;br /&gt;
#: In den meisten Fällen sollte dazu zusätzlich unter ''Lichterkompression'' ein Wert unter 100 eingestellt werden.&lt;br /&gt;
# ''CIELab-Überlagerung''&lt;br /&gt;
#: Reduziert im CIELab-Farbraum zuerst die Helligkeit (im betreffenden Bildbereich) und versucht danach, die Farben wiederherzustellen.&lt;br /&gt;
#: In den meisten Fällen sollte dazu zusätzlich unter ''Lichterkompression'' ein Wert unter 100 eingestellt werden.&lt;br /&gt;
# ''Farbübertragung'' (In der englischen Sprachversion: ''Color Propagation'')&lt;br /&gt;
#: Diese Methode ist in der Regel die Wirkungsvollste. Zusätzlich zur Wiederherstellung der Helligkeit versucht der Algorithmus aus den Farbinformationen der umliegenden Bereiche die dort vorhandene Farbinformation in den wiederhergestellten Bereich hinein laufen zu lassen. Diese Methode arbeitet dabei am Besten, wenn es sich um kleine überbelichtete Bereiche handelt und kann wahre Wunder bei der Wiederherstellung von überbelichteten Haut-Bereichen vollbringen.&lt;br /&gt;
#: Die Schwäche dieser Methode ist wiederum, auch hin und wieder falsche Farben vom Rand in den überbelichteten Bereich zu übernehmen oder unerwünschte Muster zu bilden.&lt;br /&gt;
#: Diese Methode arbeitet gut mit sehr hohen Werten von ''Lichterkompression'' (unter 500).&lt;br /&gt;
# ''Überlagerung''&lt;br /&gt;
#: Bei dieser Methode werden die Werte der clippenden Farbkanälen aus den Kanälen der umliegenden nicht clippenden Pixel abgeschätzt, die in der Farbe vermutlich am ehesten denen im clippenden Bereich entsprechen. &lt;br /&gt;
#: Hierbei werden für die ''Lichterkompression'' wieder Werte unter 100 empfohlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear: both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Exposure Compensation ==&lt;br /&gt;
The values of the Exposure Compensation slider (EC) are ISO values. This means a value of +1 equals one stop of overexposure (+1 EV, exposure value; also known as +1 LV, light value)). If you make two photos, one without correction (EV = 0) and one underexposed by one stop (EV = -1), you can make both photos match by setting exposure compensation for the overexposed photo to -1, or for the underexposed photo to +1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Take a look at the histogram while moving this slider. Moving it to the right shifts the whole histogram to the right. This means this slider changes the black point (on the very left of the histogram) and the white point (on the very right).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
If you try decreasing the exposure of a photo which contains clipping, you will notice that the clipped areas turn flat-gray. Enabling &amp;quot;''Highlight Reconstruction''&amp;quot; will prevent this flat-gray look to some degree by recovering highlight information from the remaining non-clipped channels.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
If you've used RawTherapee for a while you may notice that you almost always need a positive Exposure Compensation - as if all your photos are underexposed. Don’t worry - this is normal. Most cameras deliberately underexpose to preserve highlights (though some other raw processors disguise it).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
For the user interested in the internals follows a technical description of how EV=0 relates to the raw data: while EV=0 equals 1.0 in gain (that is, no change), there is a white balance dependent base gain applied before exposure. This base gain is calculated such that the color channel with the smallest range just can reach the maximum value. Although all raw channels have the same range in the raw file, white balance will re-balance them (lower temperatures mean more gain on red, higher more gain on blue) so they do not clip at the same level. The base gain raises the smallest channel just enough to make sure that at EV=0 no highlights will be based on clipped raw data. As white balance changes raw channel gains the base gain will thus change as a side effect when white balance is changed. For large white balance changes you may therefore see a slight change of brightness in the image. Note that the base gain relates to the maximum values channels can represent, that is if there is no highlight clipping in the raw file no highlight will reach the maximum level at EV=0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Highlight Compression ==&lt;br /&gt;
The Highlight Compression slider (HC) can be used to recover the highlights in a photo by compression, useful for 'dimming' (or burning) slightly overexposed areas. While the ''Highlight Reconstruction'' tool lets you try to ''reconstruct'' missing data in the raw file relying on the fact that the three channels in a raw file do not clip at the same time and so a missing (clipped) region in one channel could be guessed from the present data of one of the other color channels, this ''Highlight Compression'' tool only works on data which is already there - which has not been irreversibly lost at the time of shooting. If the original image has no clipping, but due to the action of, for example, exposure compensation you caused clipping, then you can use ''HC'' to compress these clipped regions back into view. As such, it works not only on raw files but on normal images too.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
To see if your photo contains overexposed areas, click on the clipped highlight indication icon [[Image:Warnhl.png]] on the top right of the image window. Overexposed areas will show up in black.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:Hra_0.jpg|thumb|An overexposed photo. No highlight compression, the clouds are clipped.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:Hra_0_chi.jpg|thumb|The Clipped highlight indicator has been turned on to make the clipped areas easier to see.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
By dragging the ''Highlight Compression'' slider to the right, the intensity of the highlights will decrease. For highlight compression to work best you must also enable ''Highlight Reconstruction''. Each of the HR methods has its strong and weak points, as explained above. Color Propagation is the most likely method to produce good-looking results when the HC slider is significantly over 100. For the other methods you will usually want to keep the HC slider around or below 100 - watch the histogram and the preview!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:Hra_125_ba.jpg|thumb|A correctly compressed photo - the histogram touches both ends.]]&lt;br /&gt;
To find out the optimal HC value, you can make use of the histogram. In the screenshots above, what you see are overexposed clouds above the Teide volcano in Tenerife. When hovering the mouse cursor over the overexposed area, the pixel values indicator (in the ''Navigator'' panel, under the little preview) shows that lightness (L) is at 100, and the histogram shows that all channels are clipped (see the red, green and blue squares in the top-right corner of the histogram, they mean that there are so many pixels of maximum value that they are off-scale). Increase the HC slider until the red, green and blue channels in the histogram no longer squash up against the right end of the histogram - you want them to touch it, but not to cram up against it. You can enable the ''Clipped highlight indication'' icon [[Image:Warnhl.png]] before moving the HC slider up. Once the indicator's black areas disappear from the white parts you want compressed, which is also when the lightness of those pixels drops from L=100 to L=99, you stop. Don't increase the HC slider any more, because now the hopelessly-lost white areas would start turning gray. You don't want them to turn gray. That would make the photo look dull. In this example the indicator's black areas disappeared when I set HC to 125.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:Hra toomuch histogram.png|thumb|The histogram of an incorrectly processed photo. It should touch both ends instead of having gaps.]]&lt;br /&gt;
As a rule, the histogram of a correctly developed image should touch both ends - the black and the white end. Not doing so means the image was incorrectly developed. This is true for the vast majority of photos, the only exceptions being photos of scenes which lack dynamic range, such as misty scenes. If you increase the HC slider too much, then whites turn gray as your histogram no longer touches the maximum end. Examples of photos that have been over-compressed can be easily found on the internet. They look horrible, don't do that! Recover what you can, but what's clipped beyond repair should stay white.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
RawTherapee offers more ways to deal with blown highlights. The side-effect of all these methods is that they also take away some of the brilliance of the photos, as they get more 'flat' or 'dull' as a result. Highlight compression is very useful when used with moderation, but remember that you cannot recover what is not there to begin with, so once you notice that the completely clipped white areas become gray you should reduce the compression amount until these areas become white once more. To create the best possible output, feed RawTherapee the best possible input - so expose well in the first place!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Highlight Compression Threshold ==&lt;br /&gt;
The Highlight Compression Threshold slider sets the point where the HC slider starts implementing compression. A value of 0 means the threshold is zero: data compression occurs over the whole range of tonalities. 100 sets the threshold at one stop below the white point, so all the compressed highlights are squeezed into the top stop. In practical terms, more highlights are compressed when this slider is set to 0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Black ==&lt;br /&gt;
Use this to set the black point. See the left side of the histogram move when you touch the slider. Values greater than 0 will make the image darker, negative values will lighten up the shadow parts of the photo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Shadow Compression ==&lt;br /&gt;
The ''Shadow Compression'' slider 'dampens' the effect of the ''Black'' slider. The maximum value of 100 gives a less dark image. This slider only has effect when the ''Black'' slider is set to a value other than  0. Practical use of this ''Shadow Compression'' slider is to fine-tune the shadow intensity of the image.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lightness ==&lt;br /&gt;
This slider applies a hard-coded tone curve to lift or lower the tonalities of the photo, resulting in a more or less light image. The same tone curve is applied separately to each R, G and B channel. The black point and the white point keep their positions.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Contrast ==&lt;br /&gt;
This slider increases or reduces the contrast of the photo. It applies a contrast curve centered at the average luminance level. Tonalities above the average are lifted (lowered), while tonalities below the average are lowered (lifted). The same contrast curve is applied separately to each R, G and B channel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Saturation ==&lt;br /&gt;
This slider makes the photo more or less saturated. In more technical terms, it adjusts the saturation of the image by applying a multiplier to the saturation level of pixels in the HSV color space.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tonwertkuven ==&lt;br /&gt;
Here you can construct your own tone curves. They work on all three R, G and B channels at the same time (so you can't work on the R channel only).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
There are two tone curves available, which can be designed with various curve types, and applied in several different modes all explained below. Clicking on the curve icon hides the curve from the interface - it does not disable the curve.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The histogram displayed as the curve's background shows you the levels of the data as it flows into the curve at that point in the processing pipeline. You will notice that it differs from the main histogram which shows you the levels of the final image, at the very end of the pipeline.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
While you are free to use only one tone curve to make your adjustments, you can gain much finer tonal control if you use two curves at once. The typical use of both curves is to lower values using the first curve, and to raise values using the second one. It is similar to creating an S curve in one of them, but you should be able to make finer adjustments by using both without entering too fast in the &amp;quot;danger zone&amp;quot; where your colors becomes unrealistic.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
You can save a curve to disk. Click on the ''Save current curve'' icon [[Image:Gtk-save-large-dark.png]] next to the graph and give it a name. Use the ''Load a curve from file'' icon [[Image:Gtk-open.png]] to apply this curve later to another file. Use the ''Reset curve to linear'' button [[Image:Gtk-undo-ltr.png]] to delete all the points you created and to reset the curve to neutral/linear. You can also ''Copy'' [[Image:Gtk-copy.png]] and ''Paste'' [[Image:Gtk-paste.png]] curves to/from RawTherapee's own clipboard, which comes in very useful if you want to quickly apply an identical curve to a different tool.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
You can use as many control points in a curve as you like.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
You can define different curves for all curve types if you like, but only the one that is selected in the dropdown menu will be applied to the photo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The curve and histogram is always displayed with sRGB gamma, regardless of working or output profile. This means that the shadow range is expanded and highlights compressed to better match human perception.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Linear Curve ===&lt;br /&gt;
This represents the unaltered (or linear) image, so without any tone curve applied. It disables the curve.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Custom Curve ===&lt;br /&gt;
This is a classic type of curve, seen in many other programs as well. The left part of the graph represents the darker tones, the right part represents the brighter tones of the photo. Click on the curve to mark a point and drag it with the mouse to change tonalities. Dragging the point down makes the image darker, while pushing it up makes it brighter. The dotted diagonal line marks the linear or unaltered state of the photo. Press and hold the '''Control''' key to slow down the movement. Hold the '''Shift''' key to snap the point to key elements: maximum value, minimum value, middle value (i.e. snapped to the diagonal or horizontal dotted line), same value of the preceding point, same value of the next point, and for the ''Control Cage'' type, the line going through the previous and next points. Delete a point on the curve by dragging it out of the editor area.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The top-right point represents the brightest areas in the photo. Drag that point vertically down to make the highlights less bright; move it horizontally to the left to make bright areas brighter, perhaps at the cost of some overexposure.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The bottom-left point represents the darkest areas in the photo. Move that point horizontally to the right to make the photo darker, perhaps at the cost of some underexposure. Move it vertically up to make the darks lighter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flip the diagonal line (from bottom-left and top-right to top-left and bottom-right) to produce a negative image.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:curve_custom_s.png|thumb|left|S-shaped custom curve.]]&lt;br /&gt;
A typical usage of the custom curve is to construct a so-called ''S-curve''. Mark three points at the 'coordinates' (1,1), (2,2) and (3,3) respectively. Drag the point at (1,1) somewhat lower and the point at (3,3) a bit higher. Your image will get more 'punch' this way. If your S-curve is symmetrical, i.e. if you move the point you first placed at 1,1 by the same amount as the one you placed at 3,3 but in the opposite direction, then the effect will be identical to manipulating the ''Contrast'' slider.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parametric Curve ===&lt;br /&gt;
[[Image:Curve_parametric_s.png|thumb|left|Parametric curve.]]&lt;br /&gt;
This curve presents four sliders and three control points. The sliders are used to control highlights, lights, darks and shadows respectively (shadows mean deep darks here). Move the mouse over the four sliders and a dark area under the curve tells you which slider alters what part of the curve. Move the Highlights slider to the left to make highlights less bright, move it to the right to make them brighter. The ''Lights'' slider moves the lights but not the highlights in the same way as above, as does the ''Darks'' slider: moving it to the right lightens the dark tones, moving it to the left darkens them. The ''Shadows'' slider works as the ''Darks'' slider, but only on the darkest parts of the photo. You can again construct the above mentioned stylized S-curve, although the parametric curve gives you less 'extreme' control over the form of the curve. This mode, however, has its own benefits, as curves can be shaped in a well controlled manner. Note that using these sliders can have a profound influence on the overall contrast of the image.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Use, if needed, the three control points under the curve. They determine what point of the curve will be affected when moving the sliders. Moving the middle control point to the right makes the image darker (the form of the curve changes again, as does the dark area around the curve), moving it to the left makes the image brighter. Moving the left control point to the right darkens the dark areas somewhat, moving it to the left lightens them, again somewhat. Moving the right control point to the right makes the highlights brighter, moving it to the left darkens the highlights.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Use the ''Reset to default'' buttons [[Image:Gtk-undo-ltr.png]] next to the sliders to reset individual sliders, use the same button at the top of the tone curve section to reset all four sliders and the control points to linear (zero).&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Control Cage ===&lt;br /&gt;
[[Image:Curve_control_cage_s.png|thumb|left|Control Cage curve.]]&lt;br /&gt;
At first sight this curve type looks very much like the ''Custom'' curve, but there are some differences though. With the ''Custom'' curve, the curve touches all the control points. This is not the case with the ''Control Cage'' curve. To see this, click somewhere on the line and move the black point to the left or to the right. Now the curve passes nearby the black point, but doesn't touch it. Another difference is that the ''Control Cage'' allows for a straight section of the curve, while you can't do this with the ''Custom'' curve. The ''Control Cage'' curve needs at least three points for that (so five in total). Holding down the '''Shift''' key while dragging a point will help you to easily create a straight line by snapping the point to the line made by the previous and next point (displayed in red by the ''Snap to'' tool). Now make a new point between the two most left ones and move it. As you can see, only the part on the left side moves, not the rest of the curve.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Curve Mode ==&lt;br /&gt;
Next to each curve type, you'll find a ''Curve Mode'' combobox selector. This will let you choose the algorithm that will be used for the corresponding curve. The curve mode will have a strong effect on the appearance of colors, especially if you use a contrast-enhancing curve (S-curve). This can be used for creative effect, but can for some purposes or styles cause undesired color changes depending which mode you choose. Choose a mode that suits your specific taste and needs for the photo at hand. By combining two different curves in tone curve 1 and 2 you can further fine-tune the look.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Standard ===&lt;br /&gt;
This is the most basic mode (and the only one available in older versions of RawTherapee and is found in some shape or form in most image-related software): the values of each RGB channel are modified by the curve in a basic &amp;quot;correspondence&amp;quot; method, that is the same curve is applied to all channels.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The drawback of this mode is that e.g. considering an S-curve shape to get more contrast, an orange color with a high value of red and green and a low value of blue will tend to shift toward yellow, because the red and green component will be raised, while the blue one will be lowered.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In general an S-curve will increase separation of the channels and thus increase saturation, which is a similar behavior to how color film reacts to contrast. This together with the simplicity of implementation has made the curve type popular in raw converters in general and is often the only alternative available in less flexible software.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weighted Standard ===&lt;br /&gt;
You can use this method to limit the color shift of the standard curve, even if it won't suppress it entirely. Keeping the previous example, this method will raise the first component (red), and will also linearly alter the green and blue component by raising them too. We end up with 3 values (R, g and b) while we have only processed the red component.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
This process is then done for the green and blue component, so at the end of the process, we end up with 9 values (R,g,b / r,G,b / r,g,B). Values of the same component are then mixed together, which will produce the resulting color with a smaller color shift.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Film-Like ===&lt;br /&gt;
The film-like curve provides a result highly similar to the standard type (that is strong saturation increase with increased contrast), but the RGB-HSV hue is kept constant - that is, there are less color-shift problems. This curve type was designed by Adobe as a part of DNG and is thus the one used by Adobe Camera Raw and Lightroom.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Saturation and Value Blending ===&lt;br /&gt;
This mode is typically better suited for high-key shots, but can be used for creative effect in other photos as well. The average value of the three component is computed, and then the curve is applied to this value, giving a positive or negative gain.&lt;br /&gt;
The color is converted to its Hue, Saturation and Value representation, then if the gain is positive, the pixel is linearly targeting Value = 1 and Saturation = 0, the Hue is preserved. If the gain is negative, the pixel is linearly targeting Value = 0, Saturation and Hue are preserved.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The result is highly similar to a luminance curve in Lab space (that is change contrast without affecting hue or saturation). For contrast-increasing curves the look will typically be slightly desaturated. This is not really because the curve desaturates the colors but because that in human vision contrast and saturation is tightly coupled, so the same image with higher contrast requires higher saturation to appear to have the same.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Luminance ===&lt;br /&gt;
Each component of the pixel is boosted by the same factor so color and saturation is kept stable, that is the result is very true to the original color. However contrast-increasing curves can still lead to a slightly desaturated look for the same reason as described for the Saturation and Value Blending curve mode. If you want to manually counter-act the desaturation, using the L*a*b* Chromaticity slider is a more neutral way of compensating for it than using the RGB-based saturation slider.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Despite showing the R, G and B histogram (merged) in the background of the curve, the curve operates on luminance values, where [https://en.wikipedia.org/wiki/Relative_luminance Relative Luminance] Y = R*0.2126729 + G*0.7151521 + B*0.0721750&lt;br /&gt;
First the relative luminance value of a pixel is obtained, then the curve is applied to that value, the multiplication factor between before and after luminance is calculated, and then this factor is applied to each R, G and B component. This is in contrast to the other methods where the curve is applied to each R, G and B component separately.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Perceptual ===&lt;br /&gt;
This mode will keep the original color appearance concerning hue and saturation, that is if you for example apply an S-curve the image will indeed get increased contrast, but the hues will stay the same and the image doesn't look more or less saturated than the original. It's specifically useful to establish a pleasing baseline contrast without distorting the colors provided by a camera profile that doesn't apply a curve itself (if you use a third-party profile that does apply a curve it's typically already perceptually mapped with similar techniques as described here).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The algorithm works the following way: it analyses the curve to get a contrast value, which is used as base to scale chroma (saturation) such that more contrast leads to more saturation and the other way around. As contrast and saturation is tightly coupled in human vision this scaling is necessary to make saturation ''appear'' constant. There are further fine-tunings such as increase saturation more in the shadows, and less for colors that are already highly saturated, also this corresponds to human vision phenomena so the net effect it that the colors appear constant. In the extreme highlights close to the white point the algorithm blends over to white (like the standard curves) which is less true to color but more practical for real output as the brightest color of the output media (screen or paper) is white.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
However do keep in mind that the perceptual model is not perfect and cannot be perfect. This is only a curve, image content is not analyzed and no localized changes are made. This means for example that for an S-curve a large flat blue sky (low local contrast) may appear slightly more saturated than the original. If you want to make A/B comparisons don't compare side by side as the eye will then be confused by the two contrast levels viewed simultaneously and then saturation will not appear the same, but instead swap and let the eye adapt for a few seconds.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
If you want to further fine-tune the saturation manually it's generally best to use the Lab chroma slider (and chroma curves).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Due to the many components in the algorithm it's considerably slower than the other curve modes so refresh rate may suffer.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Fherb</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://rawpedia.rawtherapee.com/index.php?title=File:HighlightReconstructionExample.png&amp;diff=2485</id>
		<title>File:HighlightReconstructionExample.png</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://rawpedia.rawtherapee.com/index.php?title=File:HighlightReconstructionExample.png&amp;diff=2485"/>
		<updated>2017-05-31T22:44:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Fherb: Demonstration example for highlight reconstruction. Based on Color Propagation method.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Demonstration example for highlight reconstruction. Based on Color Propagation method.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Fherb</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://rawpedia.rawtherapee.com/index.php?title=Exposure/de&amp;diff=2484</id>
		<title>Exposure/de</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://rawpedia.rawtherapee.com/index.php?title=Exposure/de&amp;diff=2484"/>
		<updated>2017-05-31T22:24:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Fherb: /* Lichter rekonstruieren */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Todo-List / State:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Translation: open&lt;br /&gt;
* Content completely cleared: open&lt;br /&gt;
* Expression and didactics checked: open&lt;br /&gt;
* Spelling checked: open&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ready for publishing: no&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Belichtung =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Button ''Auto'' - Automatische Belichtungseinstellung ==&lt;br /&gt;
Dieses Tool gehört zu den absoluten Ausnahmen in RawTherapee: Es arbeitet automatisch!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während bei nahezu allen Werkzeugen das Ziel oder der Geschmack des Bearbeiters absolut entscheidend für die Einstellungen sind und deshalb eine Automatik wenig Vorteil bringen könnte, gibt es für die Belichtungskorrektur ein paar wenige Grundregeln, mit denen sich ein Bild in vielen Fällen tatsächlich zielführend für die meisten Anwendungen vorjustieren lässt. ''Auto'' analysiert das Histogramm und setzt einige Parameter der Belichtung auf meist sinnvolle Werte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Belichtungskorrektur&lt;br /&gt;
* Lichterkompression&lt;br /&gt;
* Lichter rekonstruieren&lt;br /&gt;
* Schwarzwert&lt;br /&gt;
* Helligkeit&lt;br /&gt;
* Kontrast&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Werkzeug bietet sich also als &amp;quot;Schnellstart&amp;quot; für die händische Belichtungskorrektur an. Gerade im Sinne des empfohlenen Workflows, mit dem Weißabgleich zu starten, kann ein vorheriger Tastendruck auf ''Auto'' das Bild bei schwierig belichteten Fotos zumindest erst mal in einen Belichtungsbereich bringen, in dem sich der Weißabgleich einfacher machen lässt. Danach gehe man dann wieder in das Belichtungswerkzeug und korrigiere abschließend. (Das Default-Profil, dass für Raw-Bilder nach der Installation standardmäßig verwendet wird, führt übrigens ''Auto'' aus. Im Gegensatz zum alternativ einsetzbaren Profil ''Neutral'', dass tatsächlich nichts weiter verändert, bis auf die Kameraeinstellungen des Weißabgleichs zu übernehmen.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt aber natürlich auch Fotos, wie High- bzw. Low-Key-Aufnahmen, wo die Automatik nicht unbedint einen guten Einstellvorschlag bringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Clip % ===&lt;br /&gt;
Die ''Auto''-Funktion verwendet den Clip-Wert zum Abgleich der Belichtung. In einem Bereich zwischen 0,00% und 0,99% kann man vorgeben, wie viele &amp;quot;Prozent&amp;quot; an Pixeln nach der Korrektur rein Weiß bzw. Schwarz sein dürfen. Clippen meint also: an den obersten und untersten darstellbaren Helligkeitswert &amp;quot;anecken&amp;quot;. Höhere Werte erhöhen damit den von der Automaik eingestellten Kontrast.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Button ''Zurücksetzen'' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
... setzt alle Schieberegler zusammen zurück. Die Tonwertkurven werden dabei aber nicht verändert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lichter rekonstruieren ==&lt;br /&gt;
Mit dieser Funktion kann man (in Grenzen) im RAW-Bild eigentlich überbelichtete Details wieder etwas zurückholen. Ob und wie gut das funktioniert hängt vor allem davon ab, wie viel Informationen in den 3 Farbkanälen der betreffenden Pixel noch steckt. Bei leichten Überbelichtung clippen nicht unbedingt alle 3 Grundfarben gleichzeitig. ''Lichter rekonstruieren'' versucht mit den Informationen aus den noch nicht clippenden Farbkanäle bzw. je nach Methode auch aus umliegenden Bereichen genügend Zeichnung im überbelichteten Bereich &amp;quot;abzuschätzen&amp;quot;. Ob und wie gut das gelingt, hängt jeweils vom Einzelfall und der gewählten Methode ab.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beachte:&lt;br /&gt;
:Dieses Werkzeug dient (nur) dazu, bereits in der Raw-Aufnahme clippende Bereiche zu ''rekonstruieren''. Hast du z.B. durch die händische Belichtungskorrektur Bildbereiche des resultierenden Bildes zum Clippen gebracht, nutzt dir diese Funktion nichts. Verwende dann ''Lichterkompression'', um Zeichnung in den clippenden Bereichen zurückzuholen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ''Auto''-Button aktiviert übrigens diese Funktion, falls notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es stehen 4 verschiedene Methoden zur Auswahl, die bestimmen, wie die Rekonstruktion berechnet wird. Teste jeweils, welche Variante das beste Ergebnis im speziellen Fall bringt:&lt;br /&gt;
# ''Luminanz wiederherstellen''&lt;br /&gt;
#: Wiederhergestellte Details werden Neutral-Grau gezeichnet.&lt;br /&gt;
#: In den meisten Fällen sollte dazu zusätzlich unter ''Lichterkompression'' ein Wert unter 100 eingestellt werden.&lt;br /&gt;
# ''CIELab-Überlagerung''&lt;br /&gt;
#: Reduziert im CIELab-Farbraum zuerst die Helligkeit (im betreffenden Bildbereich) und versucht danach, die Farben wiederherzustellen.&lt;br /&gt;
#: In den meisten Fällen sollte dazu zusätzlich unter ''Lichterkompression'' ein Wert unter 100 eingestellt werden.&lt;br /&gt;
# ''Farbübertragung''&lt;br /&gt;
#: Diese Methode ist in der Regel die Wirkungsvollste. Zusätzlich zur Wiederherstellung der Helligkeit versucht der Algorithmus aus den Farbinformationen der umliegenden Bereiche die dort vorhandene Farbinformation in den wiederhergestellten Bereich hinein laufen zu lassen. Diese Methode arbeitet dabei am Besten, wenn es sich um kleine überbelichtete Bereiche handelt und kann wahre Wunder bei der Wiederherstellung von überbelichteten Haut-Bereichen vollbringen.&lt;br /&gt;
#: Die Schwäche dieser Methode ist wiederum, auch hin und wieder falsche Farben vom Rand in den überbelichteten Bereich zu übernehmen oder unerwünschte Muster zu bilden.&lt;br /&gt;
#: Diese Methode arbeitet gut mit sehr hohen Werten von ''Lichterkompression'' (unter 500).&lt;br /&gt;
# ''Überlagerung''&lt;br /&gt;
#: Bei dieser Methode werden die Werte der clippenden Farbkanälen aus den Kanälen der umliegenden nicht clippenden Pixel abgeschätzt, die in der Farbe vermutlich am ehesten denen im clippenden Bereich entsprechen. &lt;br /&gt;
#: Hierbei werden für die ''Lichterkompression'' wieder Werte unter 100 empfohlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Exposure Compensation ==&lt;br /&gt;
The values of the Exposure Compensation slider (EC) are ISO values. This means a value of +1 equals one stop of overexposure (+1 EV, exposure value; also known as +1 LV, light value)). If you make two photos, one without correction (EV = 0) and one underexposed by one stop (EV = -1), you can make both photos match by setting exposure compensation for the overexposed photo to -1, or for the underexposed photo to +1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Take a look at the histogram while moving this slider. Moving it to the right shifts the whole histogram to the right. This means this slider changes the black point (on the very left of the histogram) and the white point (on the very right).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
If you try decreasing the exposure of a photo which contains clipping, you will notice that the clipped areas turn flat-gray. Enabling &amp;quot;''Highlight Reconstruction''&amp;quot; will prevent this flat-gray look to some degree by recovering highlight information from the remaining non-clipped channels.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
If you've used RawTherapee for a while you may notice that you almost always need a positive Exposure Compensation - as if all your photos are underexposed. Don’t worry - this is normal. Most cameras deliberately underexpose to preserve highlights (though some other raw processors disguise it).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
For the user interested in the internals follows a technical description of how EV=0 relates to the raw data: while EV=0 equals 1.0 in gain (that is, no change), there is a white balance dependent base gain applied before exposure. This base gain is calculated such that the color channel with the smallest range just can reach the maximum value. Although all raw channels have the same range in the raw file, white balance will re-balance them (lower temperatures mean more gain on red, higher more gain on blue) so they do not clip at the same level. The base gain raises the smallest channel just enough to make sure that at EV=0 no highlights will be based on clipped raw data. As white balance changes raw channel gains the base gain will thus change as a side effect when white balance is changed. For large white balance changes you may therefore see a slight change of brightness in the image. Note that the base gain relates to the maximum values channels can represent, that is if there is no highlight clipping in the raw file no highlight will reach the maximum level at EV=0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Highlight Compression ==&lt;br /&gt;
The Highlight Compression slider (HC) can be used to recover the highlights in a photo by compression, useful for 'dimming' (or burning) slightly overexposed areas. While the ''Highlight Reconstruction'' tool lets you try to ''reconstruct'' missing data in the raw file relying on the fact that the three channels in a raw file do not clip at the same time and so a missing (clipped) region in one channel could be guessed from the present data of one of the other color channels, this ''Highlight Compression'' tool only works on data which is already there - which has not been irreversibly lost at the time of shooting. If the original image has no clipping, but due to the action of, for example, exposure compensation you caused clipping, then you can use ''HC'' to compress these clipped regions back into view. As such, it works not only on raw files but on normal images too.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
To see if your photo contains overexposed areas, click on the clipped highlight indication icon [[Image:Warnhl.png]] on the top right of the image window. Overexposed areas will show up in black.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:Hra_0.jpg|thumb|An overexposed photo. No highlight compression, the clouds are clipped.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:Hra_0_chi.jpg|thumb|The Clipped highlight indicator has been turned on to make the clipped areas easier to see.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
By dragging the ''Highlight Compression'' slider to the right, the intensity of the highlights will decrease. For highlight compression to work best you must also enable ''Highlight Reconstruction''. Each of the HR methods has its strong and weak points, as explained above. Color Propagation is the most likely method to produce good-looking results when the HC slider is significantly over 100. For the other methods you will usually want to keep the HC slider around or below 100 - watch the histogram and the preview!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:Hra_125_ba.jpg|thumb|A correctly compressed photo - the histogram touches both ends.]]&lt;br /&gt;
To find out the optimal HC value, you can make use of the histogram. In the screenshots above, what you see are overexposed clouds above the Teide volcano in Tenerife. When hovering the mouse cursor over the overexposed area, the pixel values indicator (in the ''Navigator'' panel, under the little preview) shows that lightness (L) is at 100, and the histogram shows that all channels are clipped (see the red, green and blue squares in the top-right corner of the histogram, they mean that there are so many pixels of maximum value that they are off-scale). Increase the HC slider until the red, green and blue channels in the histogram no longer squash up against the right end of the histogram - you want them to touch it, but not to cram up against it. You can enable the ''Clipped highlight indication'' icon [[Image:Warnhl.png]] before moving the HC slider up. Once the indicator's black areas disappear from the white parts you want compressed, which is also when the lightness of those pixels drops from L=100 to L=99, you stop. Don't increase the HC slider any more, because now the hopelessly-lost white areas would start turning gray. You don't want them to turn gray. That would make the photo look dull. In this example the indicator's black areas disappeared when I set HC to 125.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:Hra toomuch histogram.png|thumb|The histogram of an incorrectly processed photo. It should touch both ends instead of having gaps.]]&lt;br /&gt;
As a rule, the histogram of a correctly developed image should touch both ends - the black and the white end. Not doing so means the image was incorrectly developed. This is true for the vast majority of photos, the only exceptions being photos of scenes which lack dynamic range, such as misty scenes. If you increase the HC slider too much, then whites turn gray as your histogram no longer touches the maximum end. Examples of photos that have been over-compressed can be easily found on the internet. They look horrible, don't do that! Recover what you can, but what's clipped beyond repair should stay white.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
RawTherapee offers more ways to deal with blown highlights. The side-effect of all these methods is that they also take away some of the brilliance of the photos, as they get more 'flat' or 'dull' as a result. Highlight compression is very useful when used with moderation, but remember that you cannot recover what is not there to begin with, so once you notice that the completely clipped white areas become gray you should reduce the compression amount until these areas become white once more. To create the best possible output, feed RawTherapee the best possible input - so expose well in the first place!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Highlight Compression Threshold ==&lt;br /&gt;
The Highlight Compression Threshold slider sets the point where the HC slider starts implementing compression. A value of 0 means the threshold is zero: data compression occurs over the whole range of tonalities. 100 sets the threshold at one stop below the white point, so all the compressed highlights are squeezed into the top stop. In practical terms, more highlights are compressed when this slider is set to 0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Black ==&lt;br /&gt;
Use this to set the black point. See the left side of the histogram move when you touch the slider. Values greater than 0 will make the image darker, negative values will lighten up the shadow parts of the photo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Shadow Compression ==&lt;br /&gt;
The ''Shadow Compression'' slider 'dampens' the effect of the ''Black'' slider. The maximum value of 100 gives a less dark image. This slider only has effect when the ''Black'' slider is set to a value other than  0. Practical use of this ''Shadow Compression'' slider is to fine-tune the shadow intensity of the image.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lightness ==&lt;br /&gt;
This slider applies a hard-coded tone curve to lift or lower the tonalities of the photo, resulting in a more or less light image. The same tone curve is applied separately to each R, G and B channel. The black point and the white point keep their positions.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Contrast ==&lt;br /&gt;
This slider increases or reduces the contrast of the photo. It applies a contrast curve centered at the average luminance level. Tonalities above the average are lifted (lowered), while tonalities below the average are lowered (lifted). The same contrast curve is applied separately to each R, G and B channel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Saturation ==&lt;br /&gt;
This slider makes the photo more or less saturated. In more technical terms, it adjusts the saturation of the image by applying a multiplier to the saturation level of pixels in the HSV color space.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tonwertkuven ==&lt;br /&gt;
Here you can construct your own tone curves. They work on all three R, G and B channels at the same time (so you can't work on the R channel only).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
There are two tone curves available, which can be designed with various curve types, and applied in several different modes all explained below. Clicking on the curve icon hides the curve from the interface - it does not disable the curve.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The histogram displayed as the curve's background shows you the levels of the data as it flows into the curve at that point in the processing pipeline. You will notice that it differs from the main histogram which shows you the levels of the final image, at the very end of the pipeline.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
While you are free to use only one tone curve to make your adjustments, you can gain much finer tonal control if you use two curves at once. The typical use of both curves is to lower values using the first curve, and to raise values using the second one. It is similar to creating an S curve in one of them, but you should be able to make finer adjustments by using both without entering too fast in the &amp;quot;danger zone&amp;quot; where your colors becomes unrealistic.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
You can save a curve to disk. Click on the ''Save current curve'' icon [[Image:Gtk-save-large-dark.png]] next to the graph and give it a name. Use the ''Load a curve from file'' icon [[Image:Gtk-open.png]] to apply this curve later to another file. Use the ''Reset curve to linear'' button [[Image:Gtk-undo-ltr.png]] to delete all the points you created and to reset the curve to neutral/linear. You can also ''Copy'' [[Image:Gtk-copy.png]] and ''Paste'' [[Image:Gtk-paste.png]] curves to/from RawTherapee's own clipboard, which comes in very useful if you want to quickly apply an identical curve to a different tool.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
You can use as many control points in a curve as you like.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
You can define different curves for all curve types if you like, but only the one that is selected in the dropdown menu will be applied to the photo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The curve and histogram is always displayed with sRGB gamma, regardless of working or output profile. This means that the shadow range is expanded and highlights compressed to better match human perception.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Linear Curve ===&lt;br /&gt;
This represents the unaltered (or linear) image, so without any tone curve applied. It disables the curve.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Custom Curve ===&lt;br /&gt;
This is a classic type of curve, seen in many other programs as well. The left part of the graph represents the darker tones, the right part represents the brighter tones of the photo. Click on the curve to mark a point and drag it with the mouse to change tonalities. Dragging the point down makes the image darker, while pushing it up makes it brighter. The dotted diagonal line marks the linear or unaltered state of the photo. Press and hold the '''Control''' key to slow down the movement. Hold the '''Shift''' key to snap the point to key elements: maximum value, minimum value, middle value (i.e. snapped to the diagonal or horizontal dotted line), same value of the preceding point, same value of the next point, and for the ''Control Cage'' type, the line going through the previous and next points. Delete a point on the curve by dragging it out of the editor area.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The top-right point represents the brightest areas in the photo. Drag that point vertically down to make the highlights less bright; move it horizontally to the left to make bright areas brighter, perhaps at the cost of some overexposure.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The bottom-left point represents the darkest areas in the photo. Move that point horizontally to the right to make the photo darker, perhaps at the cost of some underexposure. Move it vertically up to make the darks lighter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flip the diagonal line (from bottom-left and top-right to top-left and bottom-right) to produce a negative image.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:curve_custom_s.png|thumb|left|S-shaped custom curve.]]&lt;br /&gt;
A typical usage of the custom curve is to construct a so-called ''S-curve''. Mark three points at the 'coordinates' (1,1), (2,2) and (3,3) respectively. Drag the point at (1,1) somewhat lower and the point at (3,3) a bit higher. Your image will get more 'punch' this way. If your S-curve is symmetrical, i.e. if you move the point you first placed at 1,1 by the same amount as the one you placed at 3,3 but in the opposite direction, then the effect will be identical to manipulating the ''Contrast'' slider.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parametric Curve ===&lt;br /&gt;
[[Image:Curve_parametric_s.png|thumb|left|Parametric curve.]]&lt;br /&gt;
This curve presents four sliders and three control points. The sliders are used to control highlights, lights, darks and shadows respectively (shadows mean deep darks here). Move the mouse over the four sliders and a dark area under the curve tells you which slider alters what part of the curve. Move the Highlights slider to the left to make highlights less bright, move it to the right to make them brighter. The ''Lights'' slider moves the lights but not the highlights in the same way as above, as does the ''Darks'' slider: moving it to the right lightens the dark tones, moving it to the left darkens them. The ''Shadows'' slider works as the ''Darks'' slider, but only on the darkest parts of the photo. You can again construct the above mentioned stylized S-curve, although the parametric curve gives you less 'extreme' control over the form of the curve. This mode, however, has its own benefits, as curves can be shaped in a well controlled manner. Note that using these sliders can have a profound influence on the overall contrast of the image.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Use, if needed, the three control points under the curve. They determine what point of the curve will be affected when moving the sliders. Moving the middle control point to the right makes the image darker (the form of the curve changes again, as does the dark area around the curve), moving it to the left makes the image brighter. Moving the left control point to the right darkens the dark areas somewhat, moving it to the left lightens them, again somewhat. Moving the right control point to the right makes the highlights brighter, moving it to the left darkens the highlights.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Use the ''Reset to default'' buttons [[Image:Gtk-undo-ltr.png]] next to the sliders to reset individual sliders, use the same button at the top of the tone curve section to reset all four sliders and the control points to linear (zero).&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Control Cage ===&lt;br /&gt;
[[Image:Curve_control_cage_s.png|thumb|left|Control Cage curve.]]&lt;br /&gt;
At first sight this curve type looks very much like the ''Custom'' curve, but there are some differences though. With the ''Custom'' curve, the curve touches all the control points. This is not the case with the ''Control Cage'' curve. To see this, click somewhere on the line and move the black point to the left or to the right. Now the curve passes nearby the black point, but doesn't touch it. Another difference is that the ''Control Cage'' allows for a straight section of the curve, while you can't do this with the ''Custom'' curve. The ''Control Cage'' curve needs at least three points for that (so five in total). Holding down the '''Shift''' key while dragging a point will help you to easily create a straight line by snapping the point to the line made by the previous and next point (displayed in red by the ''Snap to'' tool). Now make a new point between the two most left ones and move it. As you can see, only the part on the left side moves, not the rest of the curve.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Curve Mode ==&lt;br /&gt;
Next to each curve type, you'll find a ''Curve Mode'' combobox selector. This will let you choose the algorithm that will be used for the corresponding curve. The curve mode will have a strong effect on the appearance of colors, especially if you use a contrast-enhancing curve (S-curve). This can be used for creative effect, but can for some purposes or styles cause undesired color changes depending which mode you choose. Choose a mode that suits your specific taste and needs for the photo at hand. By combining two different curves in tone curve 1 and 2 you can further fine-tune the look.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Standard ===&lt;br /&gt;
This is the most basic mode (and the only one available in older versions of RawTherapee and is found in some shape or form in most image-related software): the values of each RGB channel are modified by the curve in a basic &amp;quot;correspondence&amp;quot; method, that is the same curve is applied to all channels.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The drawback of this mode is that e.g. considering an S-curve shape to get more contrast, an orange color with a high value of red and green and a low value of blue will tend to shift toward yellow, because the red and green component will be raised, while the blue one will be lowered.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In general an S-curve will increase separation of the channels and thus increase saturation, which is a similar behavior to how color film reacts to contrast. This together with the simplicity of implementation has made the curve type popular in raw converters in general and is often the only alternative available in less flexible software.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weighted Standard ===&lt;br /&gt;
You can use this method to limit the color shift of the standard curve, even if it won't suppress it entirely. Keeping the previous example, this method will raise the first component (red), and will also linearly alter the green and blue component by raising them too. We end up with 3 values (R, g and b) while we have only processed the red component.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
This process is then done for the green and blue component, so at the end of the process, we end up with 9 values (R,g,b / r,G,b / r,g,B). Values of the same component are then mixed together, which will produce the resulting color with a smaller color shift.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Film-Like ===&lt;br /&gt;
The film-like curve provides a result highly similar to the standard type (that is strong saturation increase with increased contrast), but the RGB-HSV hue is kept constant - that is, there are less color-shift problems. This curve type was designed by Adobe as a part of DNG and is thus the one used by Adobe Camera Raw and Lightroom.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Saturation and Value Blending ===&lt;br /&gt;
This mode is typically better suited for high-key shots, but can be used for creative effect in other photos as well. The average value of the three component is computed, and then the curve is applied to this value, giving a positive or negative gain.&lt;br /&gt;
The color is converted to its Hue, Saturation and Value representation, then if the gain is positive, the pixel is linearly targeting Value = 1 and Saturation = 0, the Hue is preserved. If the gain is negative, the pixel is linearly targeting Value = 0, Saturation and Hue are preserved.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The result is highly similar to a luminance curve in Lab space (that is change contrast without affecting hue or saturation). For contrast-increasing curves the look will typically be slightly desaturated. This is not really because the curve desaturates the colors but because that in human vision contrast and saturation is tightly coupled, so the same image with higher contrast requires higher saturation to appear to have the same.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Luminance ===&lt;br /&gt;
Each component of the pixel is boosted by the same factor so color and saturation is kept stable, that is the result is very true to the original color. However contrast-increasing curves can still lead to a slightly desaturated look for the same reason as described for the Saturation and Value Blending curve mode. If you want to manually counter-act the desaturation, using the L*a*b* Chromaticity slider is a more neutral way of compensating for it than using the RGB-based saturation slider.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Despite showing the R, G and B histogram (merged) in the background of the curve, the curve operates on luminance values, where [https://en.wikipedia.org/wiki/Relative_luminance Relative Luminance] Y = R*0.2126729 + G*0.7151521 + B*0.0721750&lt;br /&gt;
First the relative luminance value of a pixel is obtained, then the curve is applied to that value, the multiplication factor between before and after luminance is calculated, and then this factor is applied to each R, G and B component. This is in contrast to the other methods where the curve is applied to each R, G and B component separately.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Perceptual ===&lt;br /&gt;
This mode will keep the original color appearance concerning hue and saturation, that is if you for example apply an S-curve the image will indeed get increased contrast, but the hues will stay the same and the image doesn't look more or less saturated than the original. It's specifically useful to establish a pleasing baseline contrast without distorting the colors provided by a camera profile that doesn't apply a curve itself (if you use a third-party profile that does apply a curve it's typically already perceptually mapped with similar techniques as described here).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The algorithm works the following way: it analyses the curve to get a contrast value, which is used as base to scale chroma (saturation) such that more contrast leads to more saturation and the other way around. As contrast and saturation is tightly coupled in human vision this scaling is necessary to make saturation ''appear'' constant. There are further fine-tunings such as increase saturation more in the shadows, and less for colors that are already highly saturated, also this corresponds to human vision phenomena so the net effect it that the colors appear constant. In the extreme highlights close to the white point the algorithm blends over to white (like the standard curves) which is less true to color but more practical for real output as the brightest color of the output media (screen or paper) is white.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
However do keep in mind that the perceptual model is not perfect and cannot be perfect. This is only a curve, image content is not analyzed and no localized changes are made. This means for example that for an S-curve a large flat blue sky (low local contrast) may appear slightly more saturated than the original. If you want to make A/B comparisons don't compare side by side as the eye will then be confused by the two contrast levels viewed simultaneously and then saturation will not appear the same, but instead swap and let the eye adapt for a few seconds.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
If you want to further fine-tune the saturation manually it's generally best to use the Lab chroma slider (and chroma curves).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Due to the many components in the algorithm it's considerably slower than the other curve modes so refresh rate may suffer.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Fherb</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://rawpedia.rawtherapee.com/index.php?title=Exposure/de&amp;diff=2483</id>
		<title>Exposure/de</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://rawpedia.rawtherapee.com/index.php?title=Exposure/de&amp;diff=2483"/>
		<updated>2017-05-31T22:14:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Fherb: /* Lichter rekonstruieren */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Todo-List / State:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Translation: open&lt;br /&gt;
* Content completely cleared: open&lt;br /&gt;
* Expression and didactics checked: open&lt;br /&gt;
* Spelling checked: open&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ready for publishing: no&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Belichtung =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Button ''Auto'' - Automatische Belichtungseinstellung ==&lt;br /&gt;
Dieses Tool gehört zu den absoluten Ausnahmen in RawTherapee: Es arbeitet automatisch!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während bei nahezu allen Werkzeugen das Ziel oder der Geschmack des Bearbeiters absolut entscheidend für die Einstellungen sind und deshalb eine Automatik wenig Vorteil bringen könnte, gibt es für die Belichtungskorrektur ein paar wenige Grundregeln, mit denen sich ein Bild in vielen Fällen tatsächlich zielführend für die meisten Anwendungen vorjustieren lässt. ''Auto'' analysiert das Histogramm und setzt einige Parameter der Belichtung auf meist sinnvolle Werte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Belichtungskorrektur&lt;br /&gt;
* Lichterkompression&lt;br /&gt;
* Lichter rekonstruieren&lt;br /&gt;
* Schwarzwert&lt;br /&gt;
* Helligkeit&lt;br /&gt;
* Kontrast&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Werkzeug bietet sich also als &amp;quot;Schnellstart&amp;quot; für die händische Belichtungskorrektur an. Gerade im Sinne des empfohlenen Workflows, mit dem Weißabgleich zu starten, kann ein vorheriger Tastendruck auf ''Auto'' das Bild bei schwierig belichteten Fotos zumindest erst mal in einen Belichtungsbereich bringen, in dem sich der Weißabgleich einfacher machen lässt. Danach gehe man dann wieder in das Belichtungswerkzeug und korrigiere abschließend. (Das Default-Profil, dass für Raw-Bilder nach der Installation standardmäßig verwendet wird, führt übrigens ''Auto'' aus. Im Gegensatz zum alternativ einsetzbaren Profil ''Neutral'', dass tatsächlich nichts weiter verändert, bis auf die Kameraeinstellungen des Weißabgleichs zu übernehmen.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt aber natürlich auch Fotos, wie High- bzw. Low-Key-Aufnahmen, wo die Automatik nicht unbedint einen guten Einstellvorschlag bringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Clip % ===&lt;br /&gt;
Die ''Auto''-Funktion verwendet den Clip-Wert zum Abgleich der Belichtung. In einem Bereich zwischen 0,00% und 0,99% kann man vorgeben, wie viele &amp;quot;Prozent&amp;quot; an Pixeln nach der Korrektur rein Weiß bzw. Schwarz sein dürfen. Clippen meint also: an den obersten und untersten darstellbaren Helligkeitswert &amp;quot;anecken&amp;quot;. Höhere Werte erhöhen damit den von der Automaik eingestellten Kontrast.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Button ''Zurücksetzen'' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
... setzt alle Schieberegler zusammen zurück. Die Tonwertkurven werden dabei aber nicht verändert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lichter rekonstruieren ==&lt;br /&gt;
Mit dieser Funktion kann man (in Grenzen) im RAW-Bild eigentlich überbelichtete Details wieder etwas zurückholen. Ob und wie gut das funktioniert hängt vor allem davon ab, wie viel Informationen in den 3 Farbkanälen der betreffenden Pixel noch steckt. Bei leichten Überbelichtung clippen nicht unbedingt alle 3 Grundfarben gleichzeitig. ''Lichter rekonstruieren'' versucht mit den Informationen aus den noch nicht clippenden Farbkanäle bzw. je nach Methode auch aus umliegenden Bereichen genügend Zeichnung im überbelichteten Bereich &amp;quot;abzuschätzen&amp;quot;. Ob und wie gut das gelingt, hängt jeweils vom Einzelfall und der gewählten Methode ab.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beachte:&lt;br /&gt;
:Dieses Werkzeug dient (nur) dazu, bereits in der Raw-Aufnahme clippende Bereiche zu ''rekonstruieren''. Hast du z.B. durch die händische Belichtungskorrektur Bildbereiche des resultierenden Bildes zum Clippen gebracht, nutzt dir diese Funktion nichts. Verwende dann ''Lichterkompression'', um Zeichnung in den clippenden Bereichen zurückzuholen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ''Auto''-Button aktiviert übrigens diese Funktion, falls notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt 4 verschiedene Methoden zur Auswahl die bestimmen, wie die rekonstruktion berechnet wird. Teste gegbenenfalls im Einzelfall, welche Variante das beste Ergebnis im speziellen Fall bringt:&lt;br /&gt;
# ''Luminanz wiederherstellen''&lt;br /&gt;
#: Wiederhergestellte Details werden Neutral-Grau gezeichnet.&lt;br /&gt;
#: In den meisten Fällen sollte dazu zusätzlich unter ''Lichterkompression'' ein Wert unter 100 eingestellt werden.&lt;br /&gt;
# ''CIELab-Überlagerung''&lt;br /&gt;
#: Reduziert im CIELab-Farbraum zuerst die Helligkeit (im betreffenden Bildbereich) und versucht danach, die Farben wiederherzustellen.&lt;br /&gt;
#: In den meisten Fällen sollte dazu zusätzlich unter ''Lichterkompression'' ein Wert unter 100 eingestellt werden.&lt;br /&gt;
# ''Farbübertragung''&lt;br /&gt;
#: Diese Methode ist in der Regel die Wirkungsvollste. Zusätzlich zur Wiederherstellung der Helligkeit versucht der Algorithmus aus den Farbinformationen der umliegenden Bereiche die dort vorhandene Farbinformation in den wiederhergestellten Bereich hinein laufen zu lassen. Diese Methode arbeitet dabei am Besten, wenn es sich um kleine überbelichtete Bereiche handelt und kann wahre Wunder bei der Wiederherstellung von überbelichteten Haut-Bereichen vollbringen.&lt;br /&gt;
#: Die Schwäche dieser Methode ist wiederum, auch hin und wieder falsche Farben vom Rand in den überbelichteten Bereich zu übernehmen oder unerwünschte Muster zu bilden.&lt;br /&gt;
#: Diese Methode arbeitet gut mit sehr hohen Werten von ''Lichterkompression'' (unter 500).&lt;br /&gt;
# ''Überlagerung''&lt;br /&gt;
#: Bei dieser Methode werden die Werte der clippenden Farbkanälen aus den Kanälen der umliegenden nicht clippenden Pixel abgeschätzt, die in der Farbe vermutlich am ehesten denen im clippenden Bereich entsprechen. &lt;br /&gt;
#: Hierbei werden für die ''Lichterkompression'' wieder Werte unter 100 empfohlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Exposure Compensation ==&lt;br /&gt;
The values of the Exposure Compensation slider (EC) are ISO values. This means a value of +1 equals one stop of overexposure (+1 EV, exposure value; also known as +1 LV, light value)). If you make two photos, one without correction (EV = 0) and one underexposed by one stop (EV = -1), you can make both photos match by setting exposure compensation for the overexposed photo to -1, or for the underexposed photo to +1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Take a look at the histogram while moving this slider. Moving it to the right shifts the whole histogram to the right. This means this slider changes the black point (on the very left of the histogram) and the white point (on the very right).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
If you try decreasing the exposure of a photo which contains clipping, you will notice that the clipped areas turn flat-gray. Enabling &amp;quot;''Highlight Reconstruction''&amp;quot; will prevent this flat-gray look to some degree by recovering highlight information from the remaining non-clipped channels.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
If you've used RawTherapee for a while you may notice that you almost always need a positive Exposure Compensation - as if all your photos are underexposed. Don’t worry - this is normal. Most cameras deliberately underexpose to preserve highlights (though some other raw processors disguise it).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
For the user interested in the internals follows a technical description of how EV=0 relates to the raw data: while EV=0 equals 1.0 in gain (that is, no change), there is a white balance dependent base gain applied before exposure. This base gain is calculated such that the color channel with the smallest range just can reach the maximum value. Although all raw channels have the same range in the raw file, white balance will re-balance them (lower temperatures mean more gain on red, higher more gain on blue) so they do not clip at the same level. The base gain raises the smallest channel just enough to make sure that at EV=0 no highlights will be based on clipped raw data. As white balance changes raw channel gains the base gain will thus change as a side effect when white balance is changed. For large white balance changes you may therefore see a slight change of brightness in the image. Note that the base gain relates to the maximum values channels can represent, that is if there is no highlight clipping in the raw file no highlight will reach the maximum level at EV=0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Highlight Compression ==&lt;br /&gt;
The Highlight Compression slider (HC) can be used to recover the highlights in a photo by compression, useful for 'dimming' (or burning) slightly overexposed areas. While the ''Highlight Reconstruction'' tool lets you try to ''reconstruct'' missing data in the raw file relying on the fact that the three channels in a raw file do not clip at the same time and so a missing (clipped) region in one channel could be guessed from the present data of one of the other color channels, this ''Highlight Compression'' tool only works on data which is already there - which has not been irreversibly lost at the time of shooting. If the original image has no clipping, but due to the action of, for example, exposure compensation you caused clipping, then you can use ''HC'' to compress these clipped regions back into view. As such, it works not only on raw files but on normal images too.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
To see if your photo contains overexposed areas, click on the clipped highlight indication icon [[Image:Warnhl.png]] on the top right of the image window. Overexposed areas will show up in black.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:Hra_0.jpg|thumb|An overexposed photo. No highlight compression, the clouds are clipped.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:Hra_0_chi.jpg|thumb|The Clipped highlight indicator has been turned on to make the clipped areas easier to see.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
By dragging the ''Highlight Compression'' slider to the right, the intensity of the highlights will decrease. For highlight compression to work best you must also enable ''Highlight Reconstruction''. Each of the HR methods has its strong and weak points, as explained above. Color Propagation is the most likely method to produce good-looking results when the HC slider is significantly over 100. For the other methods you will usually want to keep the HC slider around or below 100 - watch the histogram and the preview!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:Hra_125_ba.jpg|thumb|A correctly compressed photo - the histogram touches both ends.]]&lt;br /&gt;
To find out the optimal HC value, you can make use of the histogram. In the screenshots above, what you see are overexposed clouds above the Teide volcano in Tenerife. When hovering the mouse cursor over the overexposed area, the pixel values indicator (in the ''Navigator'' panel, under the little preview) shows that lightness (L) is at 100, and the histogram shows that all channels are clipped (see the red, green and blue squares in the top-right corner of the histogram, they mean that there are so many pixels of maximum value that they are off-scale). Increase the HC slider until the red, green and blue channels in the histogram no longer squash up against the right end of the histogram - you want them to touch it, but not to cram up against it. You can enable the ''Clipped highlight indication'' icon [[Image:Warnhl.png]] before moving the HC slider up. Once the indicator's black areas disappear from the white parts you want compressed, which is also when the lightness of those pixels drops from L=100 to L=99, you stop. Don't increase the HC slider any more, because now the hopelessly-lost white areas would start turning gray. You don't want them to turn gray. That would make the photo look dull. In this example the indicator's black areas disappeared when I set HC to 125.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:Hra toomuch histogram.png|thumb|The histogram of an incorrectly processed photo. It should touch both ends instead of having gaps.]]&lt;br /&gt;
As a rule, the histogram of a correctly developed image should touch both ends - the black and the white end. Not doing so means the image was incorrectly developed. This is true for the vast majority of photos, the only exceptions being photos of scenes which lack dynamic range, such as misty scenes. If you increase the HC slider too much, then whites turn gray as your histogram no longer touches the maximum end. Examples of photos that have been over-compressed can be easily found on the internet. They look horrible, don't do that! Recover what you can, but what's clipped beyond repair should stay white.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
RawTherapee offers more ways to deal with blown highlights. The side-effect of all these methods is that they also take away some of the brilliance of the photos, as they get more 'flat' or 'dull' as a result. Highlight compression is very useful when used with moderation, but remember that you cannot recover what is not there to begin with, so once you notice that the completely clipped white areas become gray you should reduce the compression amount until these areas become white once more. To create the best possible output, feed RawTherapee the best possible input - so expose well in the first place!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Highlight Compression Threshold ==&lt;br /&gt;
The Highlight Compression Threshold slider sets the point where the HC slider starts implementing compression. A value of 0 means the threshold is zero: data compression occurs over the whole range of tonalities. 100 sets the threshold at one stop below the white point, so all the compressed highlights are squeezed into the top stop. In practical terms, more highlights are compressed when this slider is set to 0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Black ==&lt;br /&gt;
Use this to set the black point. See the left side of the histogram move when you touch the slider. Values greater than 0 will make the image darker, negative values will lighten up the shadow parts of the photo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Shadow Compression ==&lt;br /&gt;
The ''Shadow Compression'' slider 'dampens' the effect of the ''Black'' slider. The maximum value of 100 gives a less dark image. This slider only has effect when the ''Black'' slider is set to a value other than  0. Practical use of this ''Shadow Compression'' slider is to fine-tune the shadow intensity of the image.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lightness ==&lt;br /&gt;
This slider applies a hard-coded tone curve to lift or lower the tonalities of the photo, resulting in a more or less light image. The same tone curve is applied separately to each R, G and B channel. The black point and the white point keep their positions.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Contrast ==&lt;br /&gt;
This slider increases or reduces the contrast of the photo. It applies a contrast curve centered at the average luminance level. Tonalities above the average are lifted (lowered), while tonalities below the average are lowered (lifted). The same contrast curve is applied separately to each R, G and B channel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Saturation ==&lt;br /&gt;
This slider makes the photo more or less saturated. In more technical terms, it adjusts the saturation of the image by applying a multiplier to the saturation level of pixels in the HSV color space.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tonwertkuven ==&lt;br /&gt;
Here you can construct your own tone curves. They work on all three R, G and B channels at the same time (so you can't work on the R channel only).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
There are two tone curves available, which can be designed with various curve types, and applied in several different modes all explained below. Clicking on the curve icon hides the curve from the interface - it does not disable the curve.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The histogram displayed as the curve's background shows you the levels of the data as it flows into the curve at that point in the processing pipeline. You will notice that it differs from the main histogram which shows you the levels of the final image, at the very end of the pipeline.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
While you are free to use only one tone curve to make your adjustments, you can gain much finer tonal control if you use two curves at once. The typical use of both curves is to lower values using the first curve, and to raise values using the second one. It is similar to creating an S curve in one of them, but you should be able to make finer adjustments by using both without entering too fast in the &amp;quot;danger zone&amp;quot; where your colors becomes unrealistic.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
You can save a curve to disk. Click on the ''Save current curve'' icon [[Image:Gtk-save-large-dark.png]] next to the graph and give it a name. Use the ''Load a curve from file'' icon [[Image:Gtk-open.png]] to apply this curve later to another file. Use the ''Reset curve to linear'' button [[Image:Gtk-undo-ltr.png]] to delete all the points you created and to reset the curve to neutral/linear. You can also ''Copy'' [[Image:Gtk-copy.png]] and ''Paste'' [[Image:Gtk-paste.png]] curves to/from RawTherapee's own clipboard, which comes in very useful if you want to quickly apply an identical curve to a different tool.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
You can use as many control points in a curve as you like.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
You can define different curves for all curve types if you like, but only the one that is selected in the dropdown menu will be applied to the photo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The curve and histogram is always displayed with sRGB gamma, regardless of working or output profile. This means that the shadow range is expanded and highlights compressed to better match human perception.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Linear Curve ===&lt;br /&gt;
This represents the unaltered (or linear) image, so without any tone curve applied. It disables the curve.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Custom Curve ===&lt;br /&gt;
This is a classic type of curve, seen in many other programs as well. The left part of the graph represents the darker tones, the right part represents the brighter tones of the photo. Click on the curve to mark a point and drag it with the mouse to change tonalities. Dragging the point down makes the image darker, while pushing it up makes it brighter. The dotted diagonal line marks the linear or unaltered state of the photo. Press and hold the '''Control''' key to slow down the movement. Hold the '''Shift''' key to snap the point to key elements: maximum value, minimum value, middle value (i.e. snapped to the diagonal or horizontal dotted line), same value of the preceding point, same value of the next point, and for the ''Control Cage'' type, the line going through the previous and next points. Delete a point on the curve by dragging it out of the editor area.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The top-right point represents the brightest areas in the photo. Drag that point vertically down to make the highlights less bright; move it horizontally to the left to make bright areas brighter, perhaps at the cost of some overexposure.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The bottom-left point represents the darkest areas in the photo. Move that point horizontally to the right to make the photo darker, perhaps at the cost of some underexposure. Move it vertically up to make the darks lighter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flip the diagonal line (from bottom-left and top-right to top-left and bottom-right) to produce a negative image.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:curve_custom_s.png|thumb|left|S-shaped custom curve.]]&lt;br /&gt;
A typical usage of the custom curve is to construct a so-called ''S-curve''. Mark three points at the 'coordinates' (1,1), (2,2) and (3,3) respectively. Drag the point at (1,1) somewhat lower and the point at (3,3) a bit higher. Your image will get more 'punch' this way. If your S-curve is symmetrical, i.e. if you move the point you first placed at 1,1 by the same amount as the one you placed at 3,3 but in the opposite direction, then the effect will be identical to manipulating the ''Contrast'' slider.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parametric Curve ===&lt;br /&gt;
[[Image:Curve_parametric_s.png|thumb|left|Parametric curve.]]&lt;br /&gt;
This curve presents four sliders and three control points. The sliders are used to control highlights, lights, darks and shadows respectively (shadows mean deep darks here). Move the mouse over the four sliders and a dark area under the curve tells you which slider alters what part of the curve. Move the Highlights slider to the left to make highlights less bright, move it to the right to make them brighter. The ''Lights'' slider moves the lights but not the highlights in the same way as above, as does the ''Darks'' slider: moving it to the right lightens the dark tones, moving it to the left darkens them. The ''Shadows'' slider works as the ''Darks'' slider, but only on the darkest parts of the photo. You can again construct the above mentioned stylized S-curve, although the parametric curve gives you less 'extreme' control over the form of the curve. This mode, however, has its own benefits, as curves can be shaped in a well controlled manner. Note that using these sliders can have a profound influence on the overall contrast of the image.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Use, if needed, the three control points under the curve. They determine what point of the curve will be affected when moving the sliders. Moving the middle control point to the right makes the image darker (the form of the curve changes again, as does the dark area around the curve), moving it to the left makes the image brighter. Moving the left control point to the right darkens the dark areas somewhat, moving it to the left lightens them, again somewhat. Moving the right control point to the right makes the highlights brighter, moving it to the left darkens the highlights.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Use the ''Reset to default'' buttons [[Image:Gtk-undo-ltr.png]] next to the sliders to reset individual sliders, use the same button at the top of the tone curve section to reset all four sliders and the control points to linear (zero).&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Control Cage ===&lt;br /&gt;
[[Image:Curve_control_cage_s.png|thumb|left|Control Cage curve.]]&lt;br /&gt;
At first sight this curve type looks very much like the ''Custom'' curve, but there are some differences though. With the ''Custom'' curve, the curve touches all the control points. This is not the case with the ''Control Cage'' curve. To see this, click somewhere on the line and move the black point to the left or to the right. Now the curve passes nearby the black point, but doesn't touch it. Another difference is that the ''Control Cage'' allows for a straight section of the curve, while you can't do this with the ''Custom'' curve. The ''Control Cage'' curve needs at least three points for that (so five in total). Holding down the '''Shift''' key while dragging a point will help you to easily create a straight line by snapping the point to the line made by the previous and next point (displayed in red by the ''Snap to'' tool). Now make a new point between the two most left ones and move it. As you can see, only the part on the left side moves, not the rest of the curve.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Curve Mode ==&lt;br /&gt;
Next to each curve type, you'll find a ''Curve Mode'' combobox selector. This will let you choose the algorithm that will be used for the corresponding curve. The curve mode will have a strong effect on the appearance of colors, especially if you use a contrast-enhancing curve (S-curve). This can be used for creative effect, but can for some purposes or styles cause undesired color changes depending which mode you choose. Choose a mode that suits your specific taste and needs for the photo at hand. By combining two different curves in tone curve 1 and 2 you can further fine-tune the look.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Standard ===&lt;br /&gt;
This is the most basic mode (and the only one available in older versions of RawTherapee and is found in some shape or form in most image-related software): the values of each RGB channel are modified by the curve in a basic &amp;quot;correspondence&amp;quot; method, that is the same curve is applied to all channels.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The drawback of this mode is that e.g. considering an S-curve shape to get more contrast, an orange color with a high value of red and green and a low value of blue will tend to shift toward yellow, because the red and green component will be raised, while the blue one will be lowered.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In general an S-curve will increase separation of the channels and thus increase saturation, which is a similar behavior to how color film reacts to contrast. This together with the simplicity of implementation has made the curve type popular in raw converters in general and is often the only alternative available in less flexible software.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weighted Standard ===&lt;br /&gt;
You can use this method to limit the color shift of the standard curve, even if it won't suppress it entirely. Keeping the previous example, this method will raise the first component (red), and will also linearly alter the green and blue component by raising them too. We end up with 3 values (R, g and b) while we have only processed the red component.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
This process is then done for the green and blue component, so at the end of the process, we end up with 9 values (R,g,b / r,G,b / r,g,B). Values of the same component are then mixed together, which will produce the resulting color with a smaller color shift.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Film-Like ===&lt;br /&gt;
The film-like curve provides a result highly similar to the standard type (that is strong saturation increase with increased contrast), but the RGB-HSV hue is kept constant - that is, there are less color-shift problems. This curve type was designed by Adobe as a part of DNG and is thus the one used by Adobe Camera Raw and Lightroom.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Saturation and Value Blending ===&lt;br /&gt;
This mode is typically better suited for high-key shots, but can be used for creative effect in other photos as well. The average value of the three component is computed, and then the curve is applied to this value, giving a positive or negative gain.&lt;br /&gt;
The color is converted to its Hue, Saturation and Value representation, then if the gain is positive, the pixel is linearly targeting Value = 1 and Saturation = 0, the Hue is preserved. If the gain is negative, the pixel is linearly targeting Value = 0, Saturation and Hue are preserved.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The result is highly similar to a luminance curve in Lab space (that is change contrast without affecting hue or saturation). For contrast-increasing curves the look will typically be slightly desaturated. This is not really because the curve desaturates the colors but because that in human vision contrast and saturation is tightly coupled, so the same image with higher contrast requires higher saturation to appear to have the same.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Luminance ===&lt;br /&gt;
Each component of the pixel is boosted by the same factor so color and saturation is kept stable, that is the result is very true to the original color. However contrast-increasing curves can still lead to a slightly desaturated look for the same reason as described for the Saturation and Value Blending curve mode. If you want to manually counter-act the desaturation, using the L*a*b* Chromaticity slider is a more neutral way of compensating for it than using the RGB-based saturation slider.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Despite showing the R, G and B histogram (merged) in the background of the curve, the curve operates on luminance values, where [https://en.wikipedia.org/wiki/Relative_luminance Relative Luminance] Y = R*0.2126729 + G*0.7151521 + B*0.0721750&lt;br /&gt;
First the relative luminance value of a pixel is obtained, then the curve is applied to that value, the multiplication factor between before and after luminance is calculated, and then this factor is applied to each R, G and B component. This is in contrast to the other methods where the curve is applied to each R, G and B component separately.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Perceptual ===&lt;br /&gt;
This mode will keep the original color appearance concerning hue and saturation, that is if you for example apply an S-curve the image will indeed get increased contrast, but the hues will stay the same and the image doesn't look more or less saturated than the original. It's specifically useful to establish a pleasing baseline contrast without distorting the colors provided by a camera profile that doesn't apply a curve itself (if you use a third-party profile that does apply a curve it's typically already perceptually mapped with similar techniques as described here).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The algorithm works the following way: it analyses the curve to get a contrast value, which is used as base to scale chroma (saturation) such that more contrast leads to more saturation and the other way around. As contrast and saturation is tightly coupled in human vision this scaling is necessary to make saturation ''appear'' constant. There are further fine-tunings such as increase saturation more in the shadows, and less for colors that are already highly saturated, also this corresponds to human vision phenomena so the net effect it that the colors appear constant. In the extreme highlights close to the white point the algorithm blends over to white (like the standard curves) which is less true to color but more practical for real output as the brightest color of the output media (screen or paper) is white.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
However do keep in mind that the perceptual model is not perfect and cannot be perfect. This is only a curve, image content is not analyzed and no localized changes are made. This means for example that for an S-curve a large flat blue sky (low local contrast) may appear slightly more saturated than the original. If you want to make A/B comparisons don't compare side by side as the eye will then be confused by the two contrast levels viewed simultaneously and then saturation will not appear the same, but instead swap and let the eye adapt for a few seconds.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
If you want to further fine-tune the saturation manually it's generally best to use the Lab chroma slider (and chroma curves).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Due to the many components in the algorithm it's considerably slower than the other curve modes so refresh rate may suffer.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Fherb</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://rawpedia.rawtherapee.com/index.php?title=Exposure/de&amp;diff=2482</id>
		<title>Exposure/de</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://rawpedia.rawtherapee.com/index.php?title=Exposure/de&amp;diff=2482"/>
		<updated>2017-05-31T21:42:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Fherb: /* Lichter rekonstruieren */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Todo-List / State:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Translation: open&lt;br /&gt;
* Content completely cleared: open&lt;br /&gt;
* Expression and didactics checked: open&lt;br /&gt;
* Spelling checked: open&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ready for publishing: no&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Belichtung =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Button ''Auto'' - Automatische Belichtungseinstellung ==&lt;br /&gt;
Dieses Tool gehört zu den absoluten Ausnahmen in RawTherapee: Es arbeitet automatisch!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während bei nahezu allen Werkzeugen das Ziel oder der Geschmack des Bearbeiters absolut entscheidend für die Einstellungen sind und deshalb eine Automatik wenig Vorteil bringen könnte, gibt es für die Belichtungskorrektur ein paar wenige Grundregeln, mit denen sich ein Bild in vielen Fällen tatsächlich zielführend für die meisten Anwendungen vorjustieren lässt. ''Auto'' analysiert das Histogramm und setzt einige Parameter der Belichtung auf meist sinnvolle Werte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Belichtungskorrektur&lt;br /&gt;
* Lichterkompression&lt;br /&gt;
* Lichter rekonstruieren&lt;br /&gt;
* Schwarzwert&lt;br /&gt;
* Helligkeit&lt;br /&gt;
* Kontrast&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Werkzeug bietet sich also als &amp;quot;Schnellstart&amp;quot; für die händische Belichtungskorrektur an. Gerade im Sinne des empfohlenen Workflows, mit dem Weißabgleich zu starten, kann ein vorheriger Tastendruck auf ''Auto'' das Bild bei schwierig belichteten Fotos zumindest erst mal in einen Belichtungsbereich bringen, in dem sich der Weißabgleich einfacher machen lässt. Danach gehe man dann wieder in das Belichtungswerkzeug und korrigiere abschließend. (Das Default-Profil, dass für Raw-Bilder nach der Installation standardmäßig verwendet wird, führt übrigens ''Auto'' aus. Im Gegensatz zum alternativ einsetzbaren Profil ''Neutral'', dass tatsächlich nichts weiter verändert, bis auf die Kameraeinstellungen des Weißabgleichs zu übernehmen.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt aber natürlich auch Fotos, wie High- bzw. Low-Key-Aufnahmen, wo die Automatik nicht unbedint einen guten Einstellvorschlag bringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Clip % ===&lt;br /&gt;
Die ''Auto''-Funktion verwendet den Clip-Wert zum Abgleich der Belichtung. In einem Bereich zwischen 0,00% und 0,99% kann man vorgeben, wie viele &amp;quot;Prozent&amp;quot; an Pixeln nach der Korrektur rein Weiß bzw. Schwarz sein dürfen. Clippen meint also: an den obersten und untersten darstellbaren Helligkeitswert &amp;quot;anecken&amp;quot;. Höhere Werte erhöhen damit den von der Automaik eingestellten Kontrast.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Button ''Zurücksetzen'' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
... setzt alle Schieberegler zusammen zurück. Die Tonwertkurven werden dabei aber nicht verändert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lichter rekonstruieren ==&lt;br /&gt;
Mit dieser Funktion kann man (in Grenzen) im RAW-Bild eigentlich überbelichtete Details wieder etwas zurückholen. Ob und wie gut das funktioniert hängt vor allem davon ab, wie viel Informationen in den 3 Farbkanälen der betreffenden Pixel noch steckt. Bei leichten Überbelichtung clippen nicht unbedingt alle 3 Grundfarben gleichzeitig. ''Lichter rekonstruieren'' versucht mit den Informationen aus den noch nicht clippenden Farbkanäle bzw. je nach Methode auch aus umliegenden Bereichen genügend Zeichnung im überbelichteten Bereich &amp;quot;abzuschätzen&amp;quot;. Ob und wie gut das gelingt, hängt jeweils vom Einzelfall und der gewählten Methode ab.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beachte:&lt;br /&gt;
:Dieses Werkzeug dient (nur) dazu, bereits in der Raw-Aufnahme clippende Bereiche zu ''rekonstruieren''. Hast du z.B. durch die händische Belichtungskorrektur Bildbereiche des resultierenden Bildes zum Clippen gebracht, nutzt dir diese Funktion nichts. Verwende dann ''Lichterkompression'', um Zeichnung in den clippenden Bereichen zurückzuholen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ''Auto''-Button aktiviert übrigens diese Funktion, falls notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt 4 verschiedene Methoden zur Auswahl die bestimmen, wie die rekonstruktion berechnet wird. Teste gegbenenfalls im Einzelfall, welche Variante das beste Ergebnis im speziellen Fall bringt:&lt;br /&gt;
# ''Luminanz wiederherstellen''&lt;br /&gt;
#: Wiederhergestellte Details werden Neutral-Grau gezeichnet.&lt;br /&gt;
#: In den meisten Fällen sollte dazu zusätzlich unter ''Lichterkompression'' ein Wert unter 100 eingestellt werden.&lt;br /&gt;
# ''CIELab-Überlagerung''&lt;br /&gt;
#: Reduziert im CIELab-Farbraum zuerst die Helligkeit (im betreffenden Bildbereich) und versucht danach, die Farben wiederherzustellen.&lt;br /&gt;
#: In den meisten Fällen sollte dazu zusätzlich unter ''Lichterkompression'' ein Wert unter 100 eingestellt werden.&lt;br /&gt;
# ''Farbübertragung''&lt;br /&gt;
# ''Überlagerung''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Color Propagation&lt;br /&gt;
#: This is the most powerful recovery method. In addition to restoring luminosity, ''Color Propagation'' tries to restore color information by 'bleeding' the surrounding known color into the missing clipped area. This method works best on small overexposed areas, and can work wonders on overexposed skin. Its weakness is that it may sometimes 'bleed' the incorrect colors, depending on the image elements surrounding the blown highlights, or the colors can bleed into undesirable patterns. It is also computationally intensive and is therefore slower than the other methods.&lt;br /&gt;
#: Works well even with very high &amp;quot;''Highlight Compression''&amp;quot; values (under 500).&lt;br /&gt;
# Blend&lt;br /&gt;
#: Attempts to guess clipped color channels by filling in their values from the closest match from unclipped highlight regions nearby.&lt;br /&gt;
#: &amp;quot;''Highlight Compression''&amp;quot; values under 100 are recommended in most cases.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Exposure Compensation ==&lt;br /&gt;
The values of the Exposure Compensation slider (EC) are ISO values. This means a value of +1 equals one stop of overexposure (+1 EV, exposure value; also known as +1 LV, light value)). If you make two photos, one without correction (EV = 0) and one underexposed by one stop (EV = -1), you can make both photos match by setting exposure compensation for the overexposed photo to -1, or for the underexposed photo to +1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Take a look at the histogram while moving this slider. Moving it to the right shifts the whole histogram to the right. This means this slider changes the black point (on the very left of the histogram) and the white point (on the very right).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
If you try decreasing the exposure of a photo which contains clipping, you will notice that the clipped areas turn flat-gray. Enabling &amp;quot;''Highlight Reconstruction''&amp;quot; will prevent this flat-gray look to some degree by recovering highlight information from the remaining non-clipped channels.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
If you've used RawTherapee for a while you may notice that you almost always need a positive Exposure Compensation - as if all your photos are underexposed. Don’t worry - this is normal. Most cameras deliberately underexpose to preserve highlights (though some other raw processors disguise it).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
For the user interested in the internals follows a technical description of how EV=0 relates to the raw data: while EV=0 equals 1.0 in gain (that is, no change), there is a white balance dependent base gain applied before exposure. This base gain is calculated such that the color channel with the smallest range just can reach the maximum value. Although all raw channels have the same range in the raw file, white balance will re-balance them (lower temperatures mean more gain on red, higher more gain on blue) so they do not clip at the same level. The base gain raises the smallest channel just enough to make sure that at EV=0 no highlights will be based on clipped raw data. As white balance changes raw channel gains the base gain will thus change as a side effect when white balance is changed. For large white balance changes you may therefore see a slight change of brightness in the image. Note that the base gain relates to the maximum values channels can represent, that is if there is no highlight clipping in the raw file no highlight will reach the maximum level at EV=0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Highlight Compression ==&lt;br /&gt;
The Highlight Compression slider (HC) can be used to recover the highlights in a photo by compression, useful for 'dimming' (or burning) slightly overexposed areas. While the ''Highlight Reconstruction'' tool lets you try to ''reconstruct'' missing data in the raw file relying on the fact that the three channels in a raw file do not clip at the same time and so a missing (clipped) region in one channel could be guessed from the present data of one of the other color channels, this ''Highlight Compression'' tool only works on data which is already there - which has not been irreversibly lost at the time of shooting. If the original image has no clipping, but due to the action of, for example, exposure compensation you caused clipping, then you can use ''HC'' to compress these clipped regions back into view. As such, it works not only on raw files but on normal images too.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
To see if your photo contains overexposed areas, click on the clipped highlight indication icon [[Image:Warnhl.png]] on the top right of the image window. Overexposed areas will show up in black.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:Hra_0.jpg|thumb|An overexposed photo. No highlight compression, the clouds are clipped.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:Hra_0_chi.jpg|thumb|The Clipped highlight indicator has been turned on to make the clipped areas easier to see.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
By dragging the ''Highlight Compression'' slider to the right, the intensity of the highlights will decrease. For highlight compression to work best you must also enable ''Highlight Reconstruction''. Each of the HR methods has its strong and weak points, as explained above. Color Propagation is the most likely method to produce good-looking results when the HC slider is significantly over 100. For the other methods you will usually want to keep the HC slider around or below 100 - watch the histogram and the preview!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:Hra_125_ba.jpg|thumb|A correctly compressed photo - the histogram touches both ends.]]&lt;br /&gt;
To find out the optimal HC value, you can make use of the histogram. In the screenshots above, what you see are overexposed clouds above the Teide volcano in Tenerife. When hovering the mouse cursor over the overexposed area, the pixel values indicator (in the ''Navigator'' panel, under the little preview) shows that lightness (L) is at 100, and the histogram shows that all channels are clipped (see the red, green and blue squares in the top-right corner of the histogram, they mean that there are so many pixels of maximum value that they are off-scale). Increase the HC slider until the red, green and blue channels in the histogram no longer squash up against the right end of the histogram - you want them to touch it, but not to cram up against it. You can enable the ''Clipped highlight indication'' icon [[Image:Warnhl.png]] before moving the HC slider up. Once the indicator's black areas disappear from the white parts you want compressed, which is also when the lightness of those pixels drops from L=100 to L=99, you stop. Don't increase the HC slider any more, because now the hopelessly-lost white areas would start turning gray. You don't want them to turn gray. That would make the photo look dull. In this example the indicator's black areas disappeared when I set HC to 125.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:Hra toomuch histogram.png|thumb|The histogram of an incorrectly processed photo. It should touch both ends instead of having gaps.]]&lt;br /&gt;
As a rule, the histogram of a correctly developed image should touch both ends - the black and the white end. Not doing so means the image was incorrectly developed. This is true for the vast majority of photos, the only exceptions being photos of scenes which lack dynamic range, such as misty scenes. If you increase the HC slider too much, then whites turn gray as your histogram no longer touches the maximum end. Examples of photos that have been over-compressed can be easily found on the internet. They look horrible, don't do that! Recover what you can, but what's clipped beyond repair should stay white.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
RawTherapee offers more ways to deal with blown highlights. The side-effect of all these methods is that they also take away some of the brilliance of the photos, as they get more 'flat' or 'dull' as a result. Highlight compression is very useful when used with moderation, but remember that you cannot recover what is not there to begin with, so once you notice that the completely clipped white areas become gray you should reduce the compression amount until these areas become white once more. To create the best possible output, feed RawTherapee the best possible input - so expose well in the first place!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Highlight Compression Threshold ==&lt;br /&gt;
The Highlight Compression Threshold slider sets the point where the HC slider starts implementing compression. A value of 0 means the threshold is zero: data compression occurs over the whole range of tonalities. 100 sets the threshold at one stop below the white point, so all the compressed highlights are squeezed into the top stop. In practical terms, more highlights are compressed when this slider is set to 0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Black ==&lt;br /&gt;
Use this to set the black point. See the left side of the histogram move when you touch the slider. Values greater than 0 will make the image darker, negative values will lighten up the shadow parts of the photo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Shadow Compression ==&lt;br /&gt;
The ''Shadow Compression'' slider 'dampens' the effect of the ''Black'' slider. The maximum value of 100 gives a less dark image. This slider only has effect when the ''Black'' slider is set to a value other than  0. Practical use of this ''Shadow Compression'' slider is to fine-tune the shadow intensity of the image.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lightness ==&lt;br /&gt;
This slider applies a hard-coded tone curve to lift or lower the tonalities of the photo, resulting in a more or less light image. The same tone curve is applied separately to each R, G and B channel. The black point and the white point keep their positions.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Contrast ==&lt;br /&gt;
This slider increases or reduces the contrast of the photo. It applies a contrast curve centered at the average luminance level. Tonalities above the average are lifted (lowered), while tonalities below the average are lowered (lifted). The same contrast curve is applied separately to each R, G and B channel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Saturation ==&lt;br /&gt;
This slider makes the photo more or less saturated. In more technical terms, it adjusts the saturation of the image by applying a multiplier to the saturation level of pixels in the HSV color space.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tonwertkuven ==&lt;br /&gt;
Here you can construct your own tone curves. They work on all three R, G and B channels at the same time (so you can't work on the R channel only).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
There are two tone curves available, which can be designed with various curve types, and applied in several different modes all explained below. Clicking on the curve icon hides the curve from the interface - it does not disable the curve.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The histogram displayed as the curve's background shows you the levels of the data as it flows into the curve at that point in the processing pipeline. You will notice that it differs from the main histogram which shows you the levels of the final image, at the very end of the pipeline.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
While you are free to use only one tone curve to make your adjustments, you can gain much finer tonal control if you use two curves at once. The typical use of both curves is to lower values using the first curve, and to raise values using the second one. It is similar to creating an S curve in one of them, but you should be able to make finer adjustments by using both without entering too fast in the &amp;quot;danger zone&amp;quot; where your colors becomes unrealistic.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
You can save a curve to disk. Click on the ''Save current curve'' icon [[Image:Gtk-save-large-dark.png]] next to the graph and give it a name. Use the ''Load a curve from file'' icon [[Image:Gtk-open.png]] to apply this curve later to another file. Use the ''Reset curve to linear'' button [[Image:Gtk-undo-ltr.png]] to delete all the points you created and to reset the curve to neutral/linear. You can also ''Copy'' [[Image:Gtk-copy.png]] and ''Paste'' [[Image:Gtk-paste.png]] curves to/from RawTherapee's own clipboard, which comes in very useful if you want to quickly apply an identical curve to a different tool.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
You can use as many control points in a curve as you like.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
You can define different curves for all curve types if you like, but only the one that is selected in the dropdown menu will be applied to the photo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The curve and histogram is always displayed with sRGB gamma, regardless of working or output profile. This means that the shadow range is expanded and highlights compressed to better match human perception.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Linear Curve ===&lt;br /&gt;
This represents the unaltered (or linear) image, so without any tone curve applied. It disables the curve.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Custom Curve ===&lt;br /&gt;
This is a classic type of curve, seen in many other programs as well. The left part of the graph represents the darker tones, the right part represents the brighter tones of the photo. Click on the curve to mark a point and drag it with the mouse to change tonalities. Dragging the point down makes the image darker, while pushing it up makes it brighter. The dotted diagonal line marks the linear or unaltered state of the photo. Press and hold the '''Control''' key to slow down the movement. Hold the '''Shift''' key to snap the point to key elements: maximum value, minimum value, middle value (i.e. snapped to the diagonal or horizontal dotted line), same value of the preceding point, same value of the next point, and for the ''Control Cage'' type, the line going through the previous and next points. Delete a point on the curve by dragging it out of the editor area.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The top-right point represents the brightest areas in the photo. Drag that point vertically down to make the highlights less bright; move it horizontally to the left to make bright areas brighter, perhaps at the cost of some overexposure.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The bottom-left point represents the darkest areas in the photo. Move that point horizontally to the right to make the photo darker, perhaps at the cost of some underexposure. Move it vertically up to make the darks lighter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flip the diagonal line (from bottom-left and top-right to top-left and bottom-right) to produce a negative image.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:curve_custom_s.png|thumb|left|S-shaped custom curve.]]&lt;br /&gt;
A typical usage of the custom curve is to construct a so-called ''S-curve''. Mark three points at the 'coordinates' (1,1), (2,2) and (3,3) respectively. Drag the point at (1,1) somewhat lower and the point at (3,3) a bit higher. Your image will get more 'punch' this way. If your S-curve is symmetrical, i.e. if you move the point you first placed at 1,1 by the same amount as the one you placed at 3,3 but in the opposite direction, then the effect will be identical to manipulating the ''Contrast'' slider.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parametric Curve ===&lt;br /&gt;
[[Image:Curve_parametric_s.png|thumb|left|Parametric curve.]]&lt;br /&gt;
This curve presents four sliders and three control points. The sliders are used to control highlights, lights, darks and shadows respectively (shadows mean deep darks here). Move the mouse over the four sliders and a dark area under the curve tells you which slider alters what part of the curve. Move the Highlights slider to the left to make highlights less bright, move it to the right to make them brighter. The ''Lights'' slider moves the lights but not the highlights in the same way as above, as does the ''Darks'' slider: moving it to the right lightens the dark tones, moving it to the left darkens them. The ''Shadows'' slider works as the ''Darks'' slider, but only on the darkest parts of the photo. You can again construct the above mentioned stylized S-curve, although the parametric curve gives you less 'extreme' control over the form of the curve. This mode, however, has its own benefits, as curves can be shaped in a well controlled manner. Note that using these sliders can have a profound influence on the overall contrast of the image.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Use, if needed, the three control points under the curve. They determine what point of the curve will be affected when moving the sliders. Moving the middle control point to the right makes the image darker (the form of the curve changes again, as does the dark area around the curve), moving it to the left makes the image brighter. Moving the left control point to the right darkens the dark areas somewhat, moving it to the left lightens them, again somewhat. Moving the right control point to the right makes the highlights brighter, moving it to the left darkens the highlights.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Use the ''Reset to default'' buttons [[Image:Gtk-undo-ltr.png]] next to the sliders to reset individual sliders, use the same button at the top of the tone curve section to reset all four sliders and the control points to linear (zero).&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Control Cage ===&lt;br /&gt;
[[Image:Curve_control_cage_s.png|thumb|left|Control Cage curve.]]&lt;br /&gt;
At first sight this curve type looks very much like the ''Custom'' curve, but there are some differences though. With the ''Custom'' curve, the curve touches all the control points. This is not the case with the ''Control Cage'' curve. To see this, click somewhere on the line and move the black point to the left or to the right. Now the curve passes nearby the black point, but doesn't touch it. Another difference is that the ''Control Cage'' allows for a straight section of the curve, while you can't do this with the ''Custom'' curve. The ''Control Cage'' curve needs at least three points for that (so five in total). Holding down the '''Shift''' key while dragging a point will help you to easily create a straight line by snapping the point to the line made by the previous and next point (displayed in red by the ''Snap to'' tool). Now make a new point between the two most left ones and move it. As you can see, only the part on the left side moves, not the rest of the curve.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Curve Mode ==&lt;br /&gt;
Next to each curve type, you'll find a ''Curve Mode'' combobox selector. This will let you choose the algorithm that will be used for the corresponding curve. The curve mode will have a strong effect on the appearance of colors, especially if you use a contrast-enhancing curve (S-curve). This can be used for creative effect, but can for some purposes or styles cause undesired color changes depending which mode you choose. Choose a mode that suits your specific taste and needs for the photo at hand. By combining two different curves in tone curve 1 and 2 you can further fine-tune the look.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Standard ===&lt;br /&gt;
This is the most basic mode (and the only one available in older versions of RawTherapee and is found in some shape or form in most image-related software): the values of each RGB channel are modified by the curve in a basic &amp;quot;correspondence&amp;quot; method, that is the same curve is applied to all channels.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The drawback of this mode is that e.g. considering an S-curve shape to get more contrast, an orange color with a high value of red and green and a low value of blue will tend to shift toward yellow, because the red and green component will be raised, while the blue one will be lowered.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In general an S-curve will increase separation of the channels and thus increase saturation, which is a similar behavior to how color film reacts to contrast. This together with the simplicity of implementation has made the curve type popular in raw converters in general and is often the only alternative available in less flexible software.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weighted Standard ===&lt;br /&gt;
You can use this method to limit the color shift of the standard curve, even if it won't suppress it entirely. Keeping the previous example, this method will raise the first component (red), and will also linearly alter the green and blue component by raising them too. We end up with 3 values (R, g and b) while we have only processed the red component.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
This process is then done for the green and blue component, so at the end of the process, we end up with 9 values (R,g,b / r,G,b / r,g,B). Values of the same component are then mixed together, which will produce the resulting color with a smaller color shift.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Film-Like ===&lt;br /&gt;
The film-like curve provides a result highly similar to the standard type (that is strong saturation increase with increased contrast), but the RGB-HSV hue is kept constant - that is, there are less color-shift problems. This curve type was designed by Adobe as a part of DNG and is thus the one used by Adobe Camera Raw and Lightroom.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Saturation and Value Blending ===&lt;br /&gt;
This mode is typically better suited for high-key shots, but can be used for creative effect in other photos as well. The average value of the three component is computed, and then the curve is applied to this value, giving a positive or negative gain.&lt;br /&gt;
The color is converted to its Hue, Saturation and Value representation, then if the gain is positive, the pixel is linearly targeting Value = 1 and Saturation = 0, the Hue is preserved. If the gain is negative, the pixel is linearly targeting Value = 0, Saturation and Hue are preserved.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The result is highly similar to a luminance curve in Lab space (that is change contrast without affecting hue or saturation). For contrast-increasing curves the look will typically be slightly desaturated. This is not really because the curve desaturates the colors but because that in human vision contrast and saturation is tightly coupled, so the same image with higher contrast requires higher saturation to appear to have the same.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Luminance ===&lt;br /&gt;
Each component of the pixel is boosted by the same factor so color and saturation is kept stable, that is the result is very true to the original color. However contrast-increasing curves can still lead to a slightly desaturated look for the same reason as described for the Saturation and Value Blending curve mode. If you want to manually counter-act the desaturation, using the L*a*b* Chromaticity slider is a more neutral way of compensating for it than using the RGB-based saturation slider.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Despite showing the R, G and B histogram (merged) in the background of the curve, the curve operates on luminance values, where [https://en.wikipedia.org/wiki/Relative_luminance Relative Luminance] Y = R*0.2126729 + G*0.7151521 + B*0.0721750&lt;br /&gt;
First the relative luminance value of a pixel is obtained, then the curve is applied to that value, the multiplication factor between before and after luminance is calculated, and then this factor is applied to each R, G and B component. This is in contrast to the other methods where the curve is applied to each R, G and B component separately.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Perceptual ===&lt;br /&gt;
This mode will keep the original color appearance concerning hue and saturation, that is if you for example apply an S-curve the image will indeed get increased contrast, but the hues will stay the same and the image doesn't look more or less saturated than the original. It's specifically useful to establish a pleasing baseline contrast without distorting the colors provided by a camera profile that doesn't apply a curve itself (if you use a third-party profile that does apply a curve it's typically already perceptually mapped with similar techniques as described here).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The algorithm works the following way: it analyses the curve to get a contrast value, which is used as base to scale chroma (saturation) such that more contrast leads to more saturation and the other way around. As contrast and saturation is tightly coupled in human vision this scaling is necessary to make saturation ''appear'' constant. There are further fine-tunings such as increase saturation more in the shadows, and less for colors that are already highly saturated, also this corresponds to human vision phenomena so the net effect it that the colors appear constant. In the extreme highlights close to the white point the algorithm blends over to white (like the standard curves) which is less true to color but more practical for real output as the brightest color of the output media (screen or paper) is white.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
However do keep in mind that the perceptual model is not perfect and cannot be perfect. This is only a curve, image content is not analyzed and no localized changes are made. This means for example that for an S-curve a large flat blue sky (low local contrast) may appear slightly more saturated than the original. If you want to make A/B comparisons don't compare side by side as the eye will then be confused by the two contrast levels viewed simultaneously and then saturation will not appear the same, but instead swap and let the eye adapt for a few seconds.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
If you want to further fine-tune the saturation manually it's generally best to use the Lab chroma slider (and chroma curves).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Due to the many components in the algorithm it's considerably slower than the other curve modes so refresh rate may suffer.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Fherb</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://rawpedia.rawtherapee.com/index.php?title=Exposure/de&amp;diff=2481</id>
		<title>Exposure/de</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://rawpedia.rawtherapee.com/index.php?title=Exposure/de&amp;diff=2481"/>
		<updated>2017-05-31T20:53:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Fherb: /* Clip % */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Todo-List / State:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Translation: open&lt;br /&gt;
* Content completely cleared: open&lt;br /&gt;
* Expression and didactics checked: open&lt;br /&gt;
* Spelling checked: open&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ready for publishing: no&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Belichtung =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Button ''Auto'' - Automatische Belichtungseinstellung ==&lt;br /&gt;
Dieses Tool gehört zu den absoluten Ausnahmen in RawTherapee: Es arbeitet automatisch!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während bei nahezu allen Werkzeugen das Ziel oder der Geschmack des Bearbeiters absolut entscheidend für die Einstellungen sind und deshalb eine Automatik wenig Vorteil bringen könnte, gibt es für die Belichtungskorrektur ein paar wenige Grundregeln, mit denen sich ein Bild in vielen Fällen tatsächlich zielführend für die meisten Anwendungen vorjustieren lässt. ''Auto'' analysiert das Histogramm und setzt einige Parameter der Belichtung auf meist sinnvolle Werte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Belichtungskorrektur&lt;br /&gt;
* Lichterkompression&lt;br /&gt;
* Lichter rekonstruieren&lt;br /&gt;
* Schwarzwert&lt;br /&gt;
* Helligkeit&lt;br /&gt;
* Kontrast&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Werkzeug bietet sich also als &amp;quot;Schnellstart&amp;quot; für die händische Belichtungskorrektur an. Gerade im Sinne des empfohlenen Workflows, mit dem Weißabgleich zu starten, kann ein vorheriger Tastendruck auf ''Auto'' das Bild bei schwierig belichteten Fotos zumindest erst mal in einen Belichtungsbereich bringen, in dem sich der Weißabgleich einfacher machen lässt. Danach gehe man dann wieder in das Belichtungswerkzeug und korrigiere abschließend. (Das Default-Profil, dass für Raw-Bilder nach der Installation standardmäßig verwendet wird, führt übrigens ''Auto'' aus. Im Gegensatz zum alternativ einsetzbaren Profil ''Neutral'', dass tatsächlich nichts weiter verändert, bis auf die Kameraeinstellungen des Weißabgleichs zu übernehmen.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt aber natürlich auch Fotos, wie High- bzw. Low-Key-Aufnahmen, wo die Automatik nicht unbedint einen guten Einstellvorschlag bringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Clip % ===&lt;br /&gt;
Die ''Auto''-Funktion verwendet den Clip-Wert zum Abgleich der Belichtung. In einem Bereich zwischen 0,00% und 0,99% kann man vorgeben, wie viele &amp;quot;Prozent&amp;quot; an Pixeln nach der Korrektur rein Weiß bzw. Schwarz sein dürfen. Clippen meint also: an den obersten und untersten darstellbaren Helligkeitswert &amp;quot;anecken&amp;quot;. Höhere Werte erhöhen damit den von der Automaik eingestellten Kontrast.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Button ''Zurücksetzen'' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
... setzt alle Schieberegler zusammen zurück. Die Tonwertkurven werden dabei aber nicht verändert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lichter rekonstruieren ==&lt;br /&gt;
Use ''Highlight Reconstruction'' (HR) to try to restore overexposed highlights in raw files. It attempts to restore clipped (blown-out) regions in the raw image relying on the fact that the three channels in a raw file do not clip at the same time and so a missing (clipped) region in one channel could be guessed from the present data of one of the other color channels. Using the ''Color Propagation'' method, it can also guess clipped data using nearby data from unclipped channels, if present. Remember, this tool is used for the ''reconstruction'' of clipped highlights, while if you just want to ''compress'' highlights which were not clipped in the first place but became clipped due to the use of, for example, ''Exposure Compensation'', then use the [[Exposure#Highlight_Compression|Highlight Compression]] slider. The ''Auto Levels'' button will automatically enable ''Highlight Reconstruction'' if necessary.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Four different methods of highlight reconstruction are available:&lt;br /&gt;
# Luminance Recovery&lt;br /&gt;
#: Recovered details will be neutral gray.&lt;br /&gt;
#: &amp;quot;''Highlight Compression''&amp;quot; values under 100 are recommended in most cases.&lt;br /&gt;
# Color Propagation&lt;br /&gt;
#: This is the most powerful recovery method. In addition to restoring luminosity, ''Color Propagation'' tries to restore color information by 'bleeding' the surrounding known color into the missing clipped area. This method works best on small overexposed areas, and can work wonders on overexposed skin. Its weakness is that it may sometimes 'bleed' the incorrect colors, depending on the image elements surrounding the blown highlights, or the colors can bleed into undesirable patterns. It is also computationally intensive and is therefore slower than the other methods.&lt;br /&gt;
#: Works well even with very high &amp;quot;''Highlight Compression''&amp;quot; values (under 500).&lt;br /&gt;
# CIELab&lt;br /&gt;
#: Reduces the luminance channel and tries to restore colors afterwards.&lt;br /&gt;
#: &amp;quot;''Highlight Compression''&amp;quot; values under 100 are recommended in most cases.&lt;br /&gt;
# Blend&lt;br /&gt;
#: Attempts to guess clipped color channels by filling in their values from the closest match from unclipped highlight regions nearby.&lt;br /&gt;
#: &amp;quot;''Highlight Compression''&amp;quot; values under 100 are recommended in most cases.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Exposure Compensation ==&lt;br /&gt;
The values of the Exposure Compensation slider (EC) are ISO values. This means a value of +1 equals one stop of overexposure (+1 EV, exposure value; also known as +1 LV, light value)). If you make two photos, one without correction (EV = 0) and one underexposed by one stop (EV = -1), you can make both photos match by setting exposure compensation for the overexposed photo to -1, or for the underexposed photo to +1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Take a look at the histogram while moving this slider. Moving it to the right shifts the whole histogram to the right. This means this slider changes the black point (on the very left of the histogram) and the white point (on the very right).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
If you try decreasing the exposure of a photo which contains clipping, you will notice that the clipped areas turn flat-gray. Enabling &amp;quot;''Highlight Reconstruction''&amp;quot; will prevent this flat-gray look to some degree by recovering highlight information from the remaining non-clipped channels.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
If you've used RawTherapee for a while you may notice that you almost always need a positive Exposure Compensation - as if all your photos are underexposed. Don’t worry - this is normal. Most cameras deliberately underexpose to preserve highlights (though some other raw processors disguise it).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
For the user interested in the internals follows a technical description of how EV=0 relates to the raw data: while EV=0 equals 1.0 in gain (that is, no change), there is a white balance dependent base gain applied before exposure. This base gain is calculated such that the color channel with the smallest range just can reach the maximum value. Although all raw channels have the same range in the raw file, white balance will re-balance them (lower temperatures mean more gain on red, higher more gain on blue) so they do not clip at the same level. The base gain raises the smallest channel just enough to make sure that at EV=0 no highlights will be based on clipped raw data. As white balance changes raw channel gains the base gain will thus change as a side effect when white balance is changed. For large white balance changes you may therefore see a slight change of brightness in the image. Note that the base gain relates to the maximum values channels can represent, that is if there is no highlight clipping in the raw file no highlight will reach the maximum level at EV=0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Highlight Compression ==&lt;br /&gt;
The Highlight Compression slider (HC) can be used to recover the highlights in a photo by compression, useful for 'dimming' (or burning) slightly overexposed areas. While the ''Highlight Reconstruction'' tool lets you try to ''reconstruct'' missing data in the raw file relying on the fact that the three channels in a raw file do not clip at the same time and so a missing (clipped) region in one channel could be guessed from the present data of one of the other color channels, this ''Highlight Compression'' tool only works on data which is already there - which has not been irreversibly lost at the time of shooting. If the original image has no clipping, but due to the action of, for example, exposure compensation you caused clipping, then you can use ''HC'' to compress these clipped regions back into view. As such, it works not only on raw files but on normal images too.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
To see if your photo contains overexposed areas, click on the clipped highlight indication icon [[Image:Warnhl.png]] on the top right of the image window. Overexposed areas will show up in black.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:Hra_0.jpg|thumb|An overexposed photo. No highlight compression, the clouds are clipped.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:Hra_0_chi.jpg|thumb|The Clipped highlight indicator has been turned on to make the clipped areas easier to see.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
By dragging the ''Highlight Compression'' slider to the right, the intensity of the highlights will decrease. For highlight compression to work best you must also enable ''Highlight Reconstruction''. Each of the HR methods has its strong and weak points, as explained above. Color Propagation is the most likely method to produce good-looking results when the HC slider is significantly over 100. For the other methods you will usually want to keep the HC slider around or below 100 - watch the histogram and the preview!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:Hra_125_ba.jpg|thumb|A correctly compressed photo - the histogram touches both ends.]]&lt;br /&gt;
To find out the optimal HC value, you can make use of the histogram. In the screenshots above, what you see are overexposed clouds above the Teide volcano in Tenerife. When hovering the mouse cursor over the overexposed area, the pixel values indicator (in the ''Navigator'' panel, under the little preview) shows that lightness (L) is at 100, and the histogram shows that all channels are clipped (see the red, green and blue squares in the top-right corner of the histogram, they mean that there are so many pixels of maximum value that they are off-scale). Increase the HC slider until the red, green and blue channels in the histogram no longer squash up against the right end of the histogram - you want them to touch it, but not to cram up against it. You can enable the ''Clipped highlight indication'' icon [[Image:Warnhl.png]] before moving the HC slider up. Once the indicator's black areas disappear from the white parts you want compressed, which is also when the lightness of those pixels drops from L=100 to L=99, you stop. Don't increase the HC slider any more, because now the hopelessly-lost white areas would start turning gray. You don't want them to turn gray. That would make the photo look dull. In this example the indicator's black areas disappeared when I set HC to 125.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:Hra toomuch histogram.png|thumb|The histogram of an incorrectly processed photo. It should touch both ends instead of having gaps.]]&lt;br /&gt;
As a rule, the histogram of a correctly developed image should touch both ends - the black and the white end. Not doing so means the image was incorrectly developed. This is true for the vast majority of photos, the only exceptions being photos of scenes which lack dynamic range, such as misty scenes. If you increase the HC slider too much, then whites turn gray as your histogram no longer touches the maximum end. Examples of photos that have been over-compressed can be easily found on the internet. They look horrible, don't do that! Recover what you can, but what's clipped beyond repair should stay white.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
RawTherapee offers more ways to deal with blown highlights. The side-effect of all these methods is that they also take away some of the brilliance of the photos, as they get more 'flat' or 'dull' as a result. Highlight compression is very useful when used with moderation, but remember that you cannot recover what is not there to begin with, so once you notice that the completely clipped white areas become gray you should reduce the compression amount until these areas become white once more. To create the best possible output, feed RawTherapee the best possible input - so expose well in the first place!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Highlight Compression Threshold ==&lt;br /&gt;
The Highlight Compression Threshold slider sets the point where the HC slider starts implementing compression. A value of 0 means the threshold is zero: data compression occurs over the whole range of tonalities. 100 sets the threshold at one stop below the white point, so all the compressed highlights are squeezed into the top stop. In practical terms, more highlights are compressed when this slider is set to 0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Black ==&lt;br /&gt;
Use this to set the black point. See the left side of the histogram move when you touch the slider. Values greater than 0 will make the image darker, negative values will lighten up the shadow parts of the photo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Shadow Compression ==&lt;br /&gt;
The ''Shadow Compression'' slider 'dampens' the effect of the ''Black'' slider. The maximum value of 100 gives a less dark image. This slider only has effect when the ''Black'' slider is set to a value other than  0. Practical use of this ''Shadow Compression'' slider is to fine-tune the shadow intensity of the image.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lightness ==&lt;br /&gt;
This slider applies a hard-coded tone curve to lift or lower the tonalities of the photo, resulting in a more or less light image. The same tone curve is applied separately to each R, G and B channel. The black point and the white point keep their positions.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Contrast ==&lt;br /&gt;
This slider increases or reduces the contrast of the photo. It applies a contrast curve centered at the average luminance level. Tonalities above the average are lifted (lowered), while tonalities below the average are lowered (lifted). The same contrast curve is applied separately to each R, G and B channel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Saturation ==&lt;br /&gt;
This slider makes the photo more or less saturated. In more technical terms, it adjusts the saturation of the image by applying a multiplier to the saturation level of pixels in the HSV color space.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tonwertkuven ==&lt;br /&gt;
Here you can construct your own tone curves. They work on all three R, G and B channels at the same time (so you can't work on the R channel only).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
There are two tone curves available, which can be designed with various curve types, and applied in several different modes all explained below. Clicking on the curve icon hides the curve from the interface - it does not disable the curve.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The histogram displayed as the curve's background shows you the levels of the data as it flows into the curve at that point in the processing pipeline. You will notice that it differs from the main histogram which shows you the levels of the final image, at the very end of the pipeline.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
While you are free to use only one tone curve to make your adjustments, you can gain much finer tonal control if you use two curves at once. The typical use of both curves is to lower values using the first curve, and to raise values using the second one. It is similar to creating an S curve in one of them, but you should be able to make finer adjustments by using both without entering too fast in the &amp;quot;danger zone&amp;quot; where your colors becomes unrealistic.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
You can save a curve to disk. Click on the ''Save current curve'' icon [[Image:Gtk-save-large-dark.png]] next to the graph and give it a name. Use the ''Load a curve from file'' icon [[Image:Gtk-open.png]] to apply this curve later to another file. Use the ''Reset curve to linear'' button [[Image:Gtk-undo-ltr.png]] to delete all the points you created and to reset the curve to neutral/linear. You can also ''Copy'' [[Image:Gtk-copy.png]] and ''Paste'' [[Image:Gtk-paste.png]] curves to/from RawTherapee's own clipboard, which comes in very useful if you want to quickly apply an identical curve to a different tool.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
You can use as many control points in a curve as you like.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
You can define different curves for all curve types if you like, but only the one that is selected in the dropdown menu will be applied to the photo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The curve and histogram is always displayed with sRGB gamma, regardless of working or output profile. This means that the shadow range is expanded and highlights compressed to better match human perception.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Linear Curve ===&lt;br /&gt;
This represents the unaltered (or linear) image, so without any tone curve applied. It disables the curve.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Custom Curve ===&lt;br /&gt;
This is a classic type of curve, seen in many other programs as well. The left part of the graph represents the darker tones, the right part represents the brighter tones of the photo. Click on the curve to mark a point and drag it with the mouse to change tonalities. Dragging the point down makes the image darker, while pushing it up makes it brighter. The dotted diagonal line marks the linear or unaltered state of the photo. Press and hold the '''Control''' key to slow down the movement. Hold the '''Shift''' key to snap the point to key elements: maximum value, minimum value, middle value (i.e. snapped to the diagonal or horizontal dotted line), same value of the preceding point, same value of the next point, and for the ''Control Cage'' type, the line going through the previous and next points. Delete a point on the curve by dragging it out of the editor area.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The top-right point represents the brightest areas in the photo. Drag that point vertically down to make the highlights less bright; move it horizontally to the left to make bright areas brighter, perhaps at the cost of some overexposure.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The bottom-left point represents the darkest areas in the photo. Move that point horizontally to the right to make the photo darker, perhaps at the cost of some underexposure. Move it vertically up to make the darks lighter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flip the diagonal line (from bottom-left and top-right to top-left and bottom-right) to produce a negative image.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:curve_custom_s.png|thumb|left|S-shaped custom curve.]]&lt;br /&gt;
A typical usage of the custom curve is to construct a so-called ''S-curve''. Mark three points at the 'coordinates' (1,1), (2,2) and (3,3) respectively. Drag the point at (1,1) somewhat lower and the point at (3,3) a bit higher. Your image will get more 'punch' this way. If your S-curve is symmetrical, i.e. if you move the point you first placed at 1,1 by the same amount as the one you placed at 3,3 but in the opposite direction, then the effect will be identical to manipulating the ''Contrast'' slider.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parametric Curve ===&lt;br /&gt;
[[Image:Curve_parametric_s.png|thumb|left|Parametric curve.]]&lt;br /&gt;
This curve presents four sliders and three control points. The sliders are used to control highlights, lights, darks and shadows respectively (shadows mean deep darks here). Move the mouse over the four sliders and a dark area under the curve tells you which slider alters what part of the curve. Move the Highlights slider to the left to make highlights less bright, move it to the right to make them brighter. The ''Lights'' slider moves the lights but not the highlights in the same way as above, as does the ''Darks'' slider: moving it to the right lightens the dark tones, moving it to the left darkens them. The ''Shadows'' slider works as the ''Darks'' slider, but only on the darkest parts of the photo. You can again construct the above mentioned stylized S-curve, although the parametric curve gives you less 'extreme' control over the form of the curve. This mode, however, has its own benefits, as curves can be shaped in a well controlled manner. Note that using these sliders can have a profound influence on the overall contrast of the image.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Use, if needed, the three control points under the curve. They determine what point of the curve will be affected when moving the sliders. Moving the middle control point to the right makes the image darker (the form of the curve changes again, as does the dark area around the curve), moving it to the left makes the image brighter. Moving the left control point to the right darkens the dark areas somewhat, moving it to the left lightens them, again somewhat. Moving the right control point to the right makes the highlights brighter, moving it to the left darkens the highlights.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Use the ''Reset to default'' buttons [[Image:Gtk-undo-ltr.png]] next to the sliders to reset individual sliders, use the same button at the top of the tone curve section to reset all four sliders and the control points to linear (zero).&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Control Cage ===&lt;br /&gt;
[[Image:Curve_control_cage_s.png|thumb|left|Control Cage curve.]]&lt;br /&gt;
At first sight this curve type looks very much like the ''Custom'' curve, but there are some differences though. With the ''Custom'' curve, the curve touches all the control points. This is not the case with the ''Control Cage'' curve. To see this, click somewhere on the line and move the black point to the left or to the right. Now the curve passes nearby the black point, but doesn't touch it. Another difference is that the ''Control Cage'' allows for a straight section of the curve, while you can't do this with the ''Custom'' curve. The ''Control Cage'' curve needs at least three points for that (so five in total). Holding down the '''Shift''' key while dragging a point will help you to easily create a straight line by snapping the point to the line made by the previous and next point (displayed in red by the ''Snap to'' tool). Now make a new point between the two most left ones and move it. As you can see, only the part on the left side moves, not the rest of the curve.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Curve Mode ==&lt;br /&gt;
Next to each curve type, you'll find a ''Curve Mode'' combobox selector. This will let you choose the algorithm that will be used for the corresponding curve. The curve mode will have a strong effect on the appearance of colors, especially if you use a contrast-enhancing curve (S-curve). This can be used for creative effect, but can for some purposes or styles cause undesired color changes depending which mode you choose. Choose a mode that suits your specific taste and needs for the photo at hand. By combining two different curves in tone curve 1 and 2 you can further fine-tune the look.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Standard ===&lt;br /&gt;
This is the most basic mode (and the only one available in older versions of RawTherapee and is found in some shape or form in most image-related software): the values of each RGB channel are modified by the curve in a basic &amp;quot;correspondence&amp;quot; method, that is the same curve is applied to all channels.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The drawback of this mode is that e.g. considering an S-curve shape to get more contrast, an orange color with a high value of red and green and a low value of blue will tend to shift toward yellow, because the red and green component will be raised, while the blue one will be lowered.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In general an S-curve will increase separation of the channels and thus increase saturation, which is a similar behavior to how color film reacts to contrast. This together with the simplicity of implementation has made the curve type popular in raw converters in general and is often the only alternative available in less flexible software.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weighted Standard ===&lt;br /&gt;
You can use this method to limit the color shift of the standard curve, even if it won't suppress it entirely. Keeping the previous example, this method will raise the first component (red), and will also linearly alter the green and blue component by raising them too. We end up with 3 values (R, g and b) while we have only processed the red component.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
This process is then done for the green and blue component, so at the end of the process, we end up with 9 values (R,g,b / r,G,b / r,g,B). Values of the same component are then mixed together, which will produce the resulting color with a smaller color shift.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Film-Like ===&lt;br /&gt;
The film-like curve provides a result highly similar to the standard type (that is strong saturation increase with increased contrast), but the RGB-HSV hue is kept constant - that is, there are less color-shift problems. This curve type was designed by Adobe as a part of DNG and is thus the one used by Adobe Camera Raw and Lightroom.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Saturation and Value Blending ===&lt;br /&gt;
This mode is typically better suited for high-key shots, but can be used for creative effect in other photos as well. The average value of the three component is computed, and then the curve is applied to this value, giving a positive or negative gain.&lt;br /&gt;
The color is converted to its Hue, Saturation and Value representation, then if the gain is positive, the pixel is linearly targeting Value = 1 and Saturation = 0, the Hue is preserved. If the gain is negative, the pixel is linearly targeting Value = 0, Saturation and Hue are preserved.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The result is highly similar to a luminance curve in Lab space (that is change contrast without affecting hue or saturation). For contrast-increasing curves the look will typically be slightly desaturated. This is not really because the curve desaturates the colors but because that in human vision contrast and saturation is tightly coupled, so the same image with higher contrast requires higher saturation to appear to have the same.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Luminance ===&lt;br /&gt;
Each component of the pixel is boosted by the same factor so color and saturation is kept stable, that is the result is very true to the original color. However contrast-increasing curves can still lead to a slightly desaturated look for the same reason as described for the Saturation and Value Blending curve mode. If you want to manually counter-act the desaturation, using the L*a*b* Chromaticity slider is a more neutral way of compensating for it than using the RGB-based saturation slider.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Despite showing the R, G and B histogram (merged) in the background of the curve, the curve operates on luminance values, where [https://en.wikipedia.org/wiki/Relative_luminance Relative Luminance] Y = R*0.2126729 + G*0.7151521 + B*0.0721750&lt;br /&gt;
First the relative luminance value of a pixel is obtained, then the curve is applied to that value, the multiplication factor between before and after luminance is calculated, and then this factor is applied to each R, G and B component. This is in contrast to the other methods where the curve is applied to each R, G and B component separately.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Perceptual ===&lt;br /&gt;
This mode will keep the original color appearance concerning hue and saturation, that is if you for example apply an S-curve the image will indeed get increased contrast, but the hues will stay the same and the image doesn't look more or less saturated than the original. It's specifically useful to establish a pleasing baseline contrast without distorting the colors provided by a camera profile that doesn't apply a curve itself (if you use a third-party profile that does apply a curve it's typically already perceptually mapped with similar techniques as described here).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The algorithm works the following way: it analyses the curve to get a contrast value, which is used as base to scale chroma (saturation) such that more contrast leads to more saturation and the other way around. As contrast and saturation is tightly coupled in human vision this scaling is necessary to make saturation ''appear'' constant. There are further fine-tunings such as increase saturation more in the shadows, and less for colors that are already highly saturated, also this corresponds to human vision phenomena so the net effect it that the colors appear constant. In the extreme highlights close to the white point the algorithm blends over to white (like the standard curves) which is less true to color but more practical for real output as the brightest color of the output media (screen or paper) is white.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
However do keep in mind that the perceptual model is not perfect and cannot be perfect. This is only a curve, image content is not analyzed and no localized changes are made. This means for example that for an S-curve a large flat blue sky (low local contrast) may appear slightly more saturated than the original. If you want to make A/B comparisons don't compare side by side as the eye will then be confused by the two contrast levels viewed simultaneously and then saturation will not appear the same, but instead swap and let the eye adapt for a few seconds.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
If you want to further fine-tune the saturation manually it's generally best to use the Lab chroma slider (and chroma curves).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Due to the many components in the algorithm it's considerably slower than the other curve modes so refresh rate may suffer.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Fherb</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://rawpedia.rawtherapee.com/index.php?title=Exposure/de&amp;diff=2480</id>
		<title>Exposure/de</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://rawpedia.rawtherapee.com/index.php?title=Exposure/de&amp;diff=2480"/>
		<updated>2017-05-31T20:51:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Fherb: /* Clip % */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Todo-List / State:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Translation: open&lt;br /&gt;
* Content completely cleared: open&lt;br /&gt;
* Expression and didactics checked: open&lt;br /&gt;
* Spelling checked: open&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ready for publishing: no&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Belichtung =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Button ''Auto'' - Automatische Belichtungseinstellung ==&lt;br /&gt;
Dieses Tool gehört zu den absoluten Ausnahmen in RawTherapee: Es arbeitet automatisch!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während bei nahezu allen Werkzeugen das Ziel oder der Geschmack des Bearbeiters absolut entscheidend für die Einstellungen sind und deshalb eine Automatik wenig Vorteil bringen könnte, gibt es für die Belichtungskorrektur ein paar wenige Grundregeln, mit denen sich ein Bild in vielen Fällen tatsächlich zielführend für die meisten Anwendungen vorjustieren lässt. ''Auto'' analysiert das Histogramm und setzt einige Parameter der Belichtung auf meist sinnvolle Werte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Belichtungskorrektur&lt;br /&gt;
* Lichterkompression&lt;br /&gt;
* Lichter rekonstruieren&lt;br /&gt;
* Schwarzwert&lt;br /&gt;
* Helligkeit&lt;br /&gt;
* Kontrast&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Werkzeug bietet sich also als &amp;quot;Schnellstart&amp;quot; für die händische Belichtungskorrektur an. Gerade im Sinne des empfohlenen Workflows, mit dem Weißabgleich zu starten, kann ein vorheriger Tastendruck auf ''Auto'' das Bild bei schwierig belichteten Fotos zumindest erst mal in einen Belichtungsbereich bringen, in dem sich der Weißabgleich einfacher machen lässt. Danach gehe man dann wieder in das Belichtungswerkzeug und korrigiere abschließend. (Das Default-Profil, dass für Raw-Bilder nach der Installation standardmäßig verwendet wird, führt übrigens ''Auto'' aus. Im Gegensatz zum alternativ einsetzbaren Profil ''Neutral'', dass tatsächlich nichts weiter verändert, bis auf die Kameraeinstellungen des Weißabgleichs zu übernehmen.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt aber natürlich auch Fotos, wie High- bzw. Low-Key-Aufnahmen, wo die Automatik nicht unbedint einen guten Einstellvorschlag bringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Clip % ===&lt;br /&gt;
Die ''Auto''-Funktion verwendet den Clip-Wert zum Abgleich der Belichtung. In einem Bereich zwischen 0,00% und 0,99% kann man vorgeben, wie viele &amp;quot;Prozent&amp;quot; an Pixeln nach der Korrektur rein Weiß bzw. Schwarz sein dürfen. Clippen meint also: an den obersten und untersten darstellbaren Helligkeitswert &amp;quot;anecken&amp;quot;. Höhere Werte erhöhen damit den autmatisch eingestellten Kontrast.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Button ''Zurücksetzen'' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
... setzt alle Schieberegler zusammen zurück. Die Tonwertkurven werden dabei aber nicht verändert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lichter rekonstruieren ==&lt;br /&gt;
Use ''Highlight Reconstruction'' (HR) to try to restore overexposed highlights in raw files. It attempts to restore clipped (blown-out) regions in the raw image relying on the fact that the three channels in a raw file do not clip at the same time and so a missing (clipped) region in one channel could be guessed from the present data of one of the other color channels. Using the ''Color Propagation'' method, it can also guess clipped data using nearby data from unclipped channels, if present. Remember, this tool is used for the ''reconstruction'' of clipped highlights, while if you just want to ''compress'' highlights which were not clipped in the first place but became clipped due to the use of, for example, ''Exposure Compensation'', then use the [[Exposure#Highlight_Compression|Highlight Compression]] slider. The ''Auto Levels'' button will automatically enable ''Highlight Reconstruction'' if necessary.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Four different methods of highlight reconstruction are available:&lt;br /&gt;
# Luminance Recovery&lt;br /&gt;
#: Recovered details will be neutral gray.&lt;br /&gt;
#: &amp;quot;''Highlight Compression''&amp;quot; values under 100 are recommended in most cases.&lt;br /&gt;
# Color Propagation&lt;br /&gt;
#: This is the most powerful recovery method. In addition to restoring luminosity, ''Color Propagation'' tries to restore color information by 'bleeding' the surrounding known color into the missing clipped area. This method works best on small overexposed areas, and can work wonders on overexposed skin. Its weakness is that it may sometimes 'bleed' the incorrect colors, depending on the image elements surrounding the blown highlights, or the colors can bleed into undesirable patterns. It is also computationally intensive and is therefore slower than the other methods.&lt;br /&gt;
#: Works well even with very high &amp;quot;''Highlight Compression''&amp;quot; values (under 500).&lt;br /&gt;
# CIELab&lt;br /&gt;
#: Reduces the luminance channel and tries to restore colors afterwards.&lt;br /&gt;
#: &amp;quot;''Highlight Compression''&amp;quot; values under 100 are recommended in most cases.&lt;br /&gt;
# Blend&lt;br /&gt;
#: Attempts to guess clipped color channels by filling in their values from the closest match from unclipped highlight regions nearby.&lt;br /&gt;
#: &amp;quot;''Highlight Compression''&amp;quot; values under 100 are recommended in most cases.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Exposure Compensation ==&lt;br /&gt;
The values of the Exposure Compensation slider (EC) are ISO values. This means a value of +1 equals one stop of overexposure (+1 EV, exposure value; also known as +1 LV, light value)). If you make two photos, one without correction (EV = 0) and one underexposed by one stop (EV = -1), you can make both photos match by setting exposure compensation for the overexposed photo to -1, or for the underexposed photo to +1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Take a look at the histogram while moving this slider. Moving it to the right shifts the whole histogram to the right. This means this slider changes the black point (on the very left of the histogram) and the white point (on the very right).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
If you try decreasing the exposure of a photo which contains clipping, you will notice that the clipped areas turn flat-gray. Enabling &amp;quot;''Highlight Reconstruction''&amp;quot; will prevent this flat-gray look to some degree by recovering highlight information from the remaining non-clipped channels.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
If you've used RawTherapee for a while you may notice that you almost always need a positive Exposure Compensation - as if all your photos are underexposed. Don’t worry - this is normal. Most cameras deliberately underexpose to preserve highlights (though some other raw processors disguise it).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
For the user interested in the internals follows a technical description of how EV=0 relates to the raw data: while EV=0 equals 1.0 in gain (that is, no change), there is a white balance dependent base gain applied before exposure. This base gain is calculated such that the color channel with the smallest range just can reach the maximum value. Although all raw channels have the same range in the raw file, white balance will re-balance them (lower temperatures mean more gain on red, higher more gain on blue) so they do not clip at the same level. The base gain raises the smallest channel just enough to make sure that at EV=0 no highlights will be based on clipped raw data. As white balance changes raw channel gains the base gain will thus change as a side effect when white balance is changed. For large white balance changes you may therefore see a slight change of brightness in the image. Note that the base gain relates to the maximum values channels can represent, that is if there is no highlight clipping in the raw file no highlight will reach the maximum level at EV=0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Highlight Compression ==&lt;br /&gt;
The Highlight Compression slider (HC) can be used to recover the highlights in a photo by compression, useful for 'dimming' (or burning) slightly overexposed areas. While the ''Highlight Reconstruction'' tool lets you try to ''reconstruct'' missing data in the raw file relying on the fact that the three channels in a raw file do not clip at the same time and so a missing (clipped) region in one channel could be guessed from the present data of one of the other color channels, this ''Highlight Compression'' tool only works on data which is already there - which has not been irreversibly lost at the time of shooting. If the original image has no clipping, but due to the action of, for example, exposure compensation you caused clipping, then you can use ''HC'' to compress these clipped regions back into view. As such, it works not only on raw files but on normal images too.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
To see if your photo contains overexposed areas, click on the clipped highlight indication icon [[Image:Warnhl.png]] on the top right of the image window. Overexposed areas will show up in black.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:Hra_0.jpg|thumb|An overexposed photo. No highlight compression, the clouds are clipped.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:Hra_0_chi.jpg|thumb|The Clipped highlight indicator has been turned on to make the clipped areas easier to see.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
By dragging the ''Highlight Compression'' slider to the right, the intensity of the highlights will decrease. For highlight compression to work best you must also enable ''Highlight Reconstruction''. Each of the HR methods has its strong and weak points, as explained above. Color Propagation is the most likely method to produce good-looking results when the HC slider is significantly over 100. For the other methods you will usually want to keep the HC slider around or below 100 - watch the histogram and the preview!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:Hra_125_ba.jpg|thumb|A correctly compressed photo - the histogram touches both ends.]]&lt;br /&gt;
To find out the optimal HC value, you can make use of the histogram. In the screenshots above, what you see are overexposed clouds above the Teide volcano in Tenerife. When hovering the mouse cursor over the overexposed area, the pixel values indicator (in the ''Navigator'' panel, under the little preview) shows that lightness (L) is at 100, and the histogram shows that all channels are clipped (see the red, green and blue squares in the top-right corner of the histogram, they mean that there are so many pixels of maximum value that they are off-scale). Increase the HC slider until the red, green and blue channels in the histogram no longer squash up against the right end of the histogram - you want them to touch it, but not to cram up against it. You can enable the ''Clipped highlight indication'' icon [[Image:Warnhl.png]] before moving the HC slider up. Once the indicator's black areas disappear from the white parts you want compressed, which is also when the lightness of those pixels drops from L=100 to L=99, you stop. Don't increase the HC slider any more, because now the hopelessly-lost white areas would start turning gray. You don't want them to turn gray. That would make the photo look dull. In this example the indicator's black areas disappeared when I set HC to 125.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:Hra toomuch histogram.png|thumb|The histogram of an incorrectly processed photo. It should touch both ends instead of having gaps.]]&lt;br /&gt;
As a rule, the histogram of a correctly developed image should touch both ends - the black and the white end. Not doing so means the image was incorrectly developed. This is true for the vast majority of photos, the only exceptions being photos of scenes which lack dynamic range, such as misty scenes. If you increase the HC slider too much, then whites turn gray as your histogram no longer touches the maximum end. Examples of photos that have been over-compressed can be easily found on the internet. They look horrible, don't do that! Recover what you can, but what's clipped beyond repair should stay white.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
RawTherapee offers more ways to deal with blown highlights. The side-effect of all these methods is that they also take away some of the brilliance of the photos, as they get more 'flat' or 'dull' as a result. Highlight compression is very useful when used with moderation, but remember that you cannot recover what is not there to begin with, so once you notice that the completely clipped white areas become gray you should reduce the compression amount until these areas become white once more. To create the best possible output, feed RawTherapee the best possible input - so expose well in the first place!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Highlight Compression Threshold ==&lt;br /&gt;
The Highlight Compression Threshold slider sets the point where the HC slider starts implementing compression. A value of 0 means the threshold is zero: data compression occurs over the whole range of tonalities. 100 sets the threshold at one stop below the white point, so all the compressed highlights are squeezed into the top stop. In practical terms, more highlights are compressed when this slider is set to 0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Black ==&lt;br /&gt;
Use this to set the black point. See the left side of the histogram move when you touch the slider. Values greater than 0 will make the image darker, negative values will lighten up the shadow parts of the photo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Shadow Compression ==&lt;br /&gt;
The ''Shadow Compression'' slider 'dampens' the effect of the ''Black'' slider. The maximum value of 100 gives a less dark image. This slider only has effect when the ''Black'' slider is set to a value other than  0. Practical use of this ''Shadow Compression'' slider is to fine-tune the shadow intensity of the image.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lightness ==&lt;br /&gt;
This slider applies a hard-coded tone curve to lift or lower the tonalities of the photo, resulting in a more or less light image. The same tone curve is applied separately to each R, G and B channel. The black point and the white point keep their positions.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Contrast ==&lt;br /&gt;
This slider increases or reduces the contrast of the photo. It applies a contrast curve centered at the average luminance level. Tonalities above the average are lifted (lowered), while tonalities below the average are lowered (lifted). The same contrast curve is applied separately to each R, G and B channel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Saturation ==&lt;br /&gt;
This slider makes the photo more or less saturated. In more technical terms, it adjusts the saturation of the image by applying a multiplier to the saturation level of pixels in the HSV color space.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tonwertkuven ==&lt;br /&gt;
Here you can construct your own tone curves. They work on all three R, G and B channels at the same time (so you can't work on the R channel only).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
There are two tone curves available, which can be designed with various curve types, and applied in several different modes all explained below. Clicking on the curve icon hides the curve from the interface - it does not disable the curve.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The histogram displayed as the curve's background shows you the levels of the data as it flows into the curve at that point in the processing pipeline. You will notice that it differs from the main histogram which shows you the levels of the final image, at the very end of the pipeline.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
While you are free to use only one tone curve to make your adjustments, you can gain much finer tonal control if you use two curves at once. The typical use of both curves is to lower values using the first curve, and to raise values using the second one. It is similar to creating an S curve in one of them, but you should be able to make finer adjustments by using both without entering too fast in the &amp;quot;danger zone&amp;quot; where your colors becomes unrealistic.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
You can save a curve to disk. Click on the ''Save current curve'' icon [[Image:Gtk-save-large-dark.png]] next to the graph and give it a name. Use the ''Load a curve from file'' icon [[Image:Gtk-open.png]] to apply this curve later to another file. Use the ''Reset curve to linear'' button [[Image:Gtk-undo-ltr.png]] to delete all the points you created and to reset the curve to neutral/linear. You can also ''Copy'' [[Image:Gtk-copy.png]] and ''Paste'' [[Image:Gtk-paste.png]] curves to/from RawTherapee's own clipboard, which comes in very useful if you want to quickly apply an identical curve to a different tool.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
You can use as many control points in a curve as you like.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
You can define different curves for all curve types if you like, but only the one that is selected in the dropdown menu will be applied to the photo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The curve and histogram is always displayed with sRGB gamma, regardless of working or output profile. This means that the shadow range is expanded and highlights compressed to better match human perception.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Linear Curve ===&lt;br /&gt;
This represents the unaltered (or linear) image, so without any tone curve applied. It disables the curve.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Custom Curve ===&lt;br /&gt;
This is a classic type of curve, seen in many other programs as well. The left part of the graph represents the darker tones, the right part represents the brighter tones of the photo. Click on the curve to mark a point and drag it with the mouse to change tonalities. Dragging the point down makes the image darker, while pushing it up makes it brighter. The dotted diagonal line marks the linear or unaltered state of the photo. Press and hold the '''Control''' key to slow down the movement. Hold the '''Shift''' key to snap the point to key elements: maximum value, minimum value, middle value (i.e. snapped to the diagonal or horizontal dotted line), same value of the preceding point, same value of the next point, and for the ''Control Cage'' type, the line going through the previous and next points. Delete a point on the curve by dragging it out of the editor area.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The top-right point represents the brightest areas in the photo. Drag that point vertically down to make the highlights less bright; move it horizontally to the left to make bright areas brighter, perhaps at the cost of some overexposure.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The bottom-left point represents the darkest areas in the photo. Move that point horizontally to the right to make the photo darker, perhaps at the cost of some underexposure. Move it vertically up to make the darks lighter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flip the diagonal line (from bottom-left and top-right to top-left and bottom-right) to produce a negative image.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:curve_custom_s.png|thumb|left|S-shaped custom curve.]]&lt;br /&gt;
A typical usage of the custom curve is to construct a so-called ''S-curve''. Mark three points at the 'coordinates' (1,1), (2,2) and (3,3) respectively. Drag the point at (1,1) somewhat lower and the point at (3,3) a bit higher. Your image will get more 'punch' this way. If your S-curve is symmetrical, i.e. if you move the point you first placed at 1,1 by the same amount as the one you placed at 3,3 but in the opposite direction, then the effect will be identical to manipulating the ''Contrast'' slider.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parametric Curve ===&lt;br /&gt;
[[Image:Curve_parametric_s.png|thumb|left|Parametric curve.]]&lt;br /&gt;
This curve presents four sliders and three control points. The sliders are used to control highlights, lights, darks and shadows respectively (shadows mean deep darks here). Move the mouse over the four sliders and a dark area under the curve tells you which slider alters what part of the curve. Move the Highlights slider to the left to make highlights less bright, move it to the right to make them brighter. The ''Lights'' slider moves the lights but not the highlights in the same way as above, as does the ''Darks'' slider: moving it to the right lightens the dark tones, moving it to the left darkens them. The ''Shadows'' slider works as the ''Darks'' slider, but only on the darkest parts of the photo. You can again construct the above mentioned stylized S-curve, although the parametric curve gives you less 'extreme' control over the form of the curve. This mode, however, has its own benefits, as curves can be shaped in a well controlled manner. Note that using these sliders can have a profound influence on the overall contrast of the image.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Use, if needed, the three control points under the curve. They determine what point of the curve will be affected when moving the sliders. Moving the middle control point to the right makes the image darker (the form of the curve changes again, as does the dark area around the curve), moving it to the left makes the image brighter. Moving the left control point to the right darkens the dark areas somewhat, moving it to the left lightens them, again somewhat. Moving the right control point to the right makes the highlights brighter, moving it to the left darkens the highlights.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Use the ''Reset to default'' buttons [[Image:Gtk-undo-ltr.png]] next to the sliders to reset individual sliders, use the same button at the top of the tone curve section to reset all four sliders and the control points to linear (zero).&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Control Cage ===&lt;br /&gt;
[[Image:Curve_control_cage_s.png|thumb|left|Control Cage curve.]]&lt;br /&gt;
At first sight this curve type looks very much like the ''Custom'' curve, but there are some differences though. With the ''Custom'' curve, the curve touches all the control points. This is not the case with the ''Control Cage'' curve. To see this, click somewhere on the line and move the black point to the left or to the right. Now the curve passes nearby the black point, but doesn't touch it. Another difference is that the ''Control Cage'' allows for a straight section of the curve, while you can't do this with the ''Custom'' curve. The ''Control Cage'' curve needs at least three points for that (so five in total). Holding down the '''Shift''' key while dragging a point will help you to easily create a straight line by snapping the point to the line made by the previous and next point (displayed in red by the ''Snap to'' tool). Now make a new point between the two most left ones and move it. As you can see, only the part on the left side moves, not the rest of the curve.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Curve Mode ==&lt;br /&gt;
Next to each curve type, you'll find a ''Curve Mode'' combobox selector. This will let you choose the algorithm that will be used for the corresponding curve. The curve mode will have a strong effect on the appearance of colors, especially if you use a contrast-enhancing curve (S-curve). This can be used for creative effect, but can for some purposes or styles cause undesired color changes depending which mode you choose. Choose a mode that suits your specific taste and needs for the photo at hand. By combining two different curves in tone curve 1 and 2 you can further fine-tune the look.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Standard ===&lt;br /&gt;
This is the most basic mode (and the only one available in older versions of RawTherapee and is found in some shape or form in most image-related software): the values of each RGB channel are modified by the curve in a basic &amp;quot;correspondence&amp;quot; method, that is the same curve is applied to all channels.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The drawback of this mode is that e.g. considering an S-curve shape to get more contrast, an orange color with a high value of red and green and a low value of blue will tend to shift toward yellow, because the red and green component will be raised, while the blue one will be lowered.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In general an S-curve will increase separation of the channels and thus increase saturation, which is a similar behavior to how color film reacts to contrast. This together with the simplicity of implementation has made the curve type popular in raw converters in general and is often the only alternative available in less flexible software.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weighted Standard ===&lt;br /&gt;
You can use this method to limit the color shift of the standard curve, even if it won't suppress it entirely. Keeping the previous example, this method will raise the first component (red), and will also linearly alter the green and blue component by raising them too. We end up with 3 values (R, g and b) while we have only processed the red component.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
This process is then done for the green and blue component, so at the end of the process, we end up with 9 values (R,g,b / r,G,b / r,g,B). Values of the same component are then mixed together, which will produce the resulting color with a smaller color shift.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Film-Like ===&lt;br /&gt;
The film-like curve provides a result highly similar to the standard type (that is strong saturation increase with increased contrast), but the RGB-HSV hue is kept constant - that is, there are less color-shift problems. This curve type was designed by Adobe as a part of DNG and is thus the one used by Adobe Camera Raw and Lightroom.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Saturation and Value Blending ===&lt;br /&gt;
This mode is typically better suited for high-key shots, but can be used for creative effect in other photos as well. The average value of the three component is computed, and then the curve is applied to this value, giving a positive or negative gain.&lt;br /&gt;
The color is converted to its Hue, Saturation and Value representation, then if the gain is positive, the pixel is linearly targeting Value = 1 and Saturation = 0, the Hue is preserved. If the gain is negative, the pixel is linearly targeting Value = 0, Saturation and Hue are preserved.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The result is highly similar to a luminance curve in Lab space (that is change contrast without affecting hue or saturation). For contrast-increasing curves the look will typically be slightly desaturated. This is not really because the curve desaturates the colors but because that in human vision contrast and saturation is tightly coupled, so the same image with higher contrast requires higher saturation to appear to have the same.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Luminance ===&lt;br /&gt;
Each component of the pixel is boosted by the same factor so color and saturation is kept stable, that is the result is very true to the original color. However contrast-increasing curves can still lead to a slightly desaturated look for the same reason as described for the Saturation and Value Blending curve mode. If you want to manually counter-act the desaturation, using the L*a*b* Chromaticity slider is a more neutral way of compensating for it than using the RGB-based saturation slider.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Despite showing the R, G and B histogram (merged) in the background of the curve, the curve operates on luminance values, where [https://en.wikipedia.org/wiki/Relative_luminance Relative Luminance] Y = R*0.2126729 + G*0.7151521 + B*0.0721750&lt;br /&gt;
First the relative luminance value of a pixel is obtained, then the curve is applied to that value, the multiplication factor between before and after luminance is calculated, and then this factor is applied to each R, G and B component. This is in contrast to the other methods where the curve is applied to each R, G and B component separately.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Perceptual ===&lt;br /&gt;
This mode will keep the original color appearance concerning hue and saturation, that is if you for example apply an S-curve the image will indeed get increased contrast, but the hues will stay the same and the image doesn't look more or less saturated than the original. It's specifically useful to establish a pleasing baseline contrast without distorting the colors provided by a camera profile that doesn't apply a curve itself (if you use a third-party profile that does apply a curve it's typically already perceptually mapped with similar techniques as described here).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The algorithm works the following way: it analyses the curve to get a contrast value, which is used as base to scale chroma (saturation) such that more contrast leads to more saturation and the other way around. As contrast and saturation is tightly coupled in human vision this scaling is necessary to make saturation ''appear'' constant. There are further fine-tunings such as increase saturation more in the shadows, and less for colors that are already highly saturated, also this corresponds to human vision phenomena so the net effect it that the colors appear constant. In the extreme highlights close to the white point the algorithm blends over to white (like the standard curves) which is less true to color but more practical for real output as the brightest color of the output media (screen or paper) is white.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
However do keep in mind that the perceptual model is not perfect and cannot be perfect. This is only a curve, image content is not analyzed and no localized changes are made. This means for example that for an S-curve a large flat blue sky (low local contrast) may appear slightly more saturated than the original. If you want to make A/B comparisons don't compare side by side as the eye will then be confused by the two contrast levels viewed simultaneously and then saturation will not appear the same, but instead swap and let the eye adapt for a few seconds.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
If you want to further fine-tune the saturation manually it's generally best to use the Lab chroma slider (and chroma curves).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Due to the many components in the algorithm it's considerably slower than the other curve modes so refresh rate may suffer.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Fherb</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://rawpedia.rawtherapee.com/index.php?title=Exposure/de&amp;diff=2479</id>
		<title>Exposure/de</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://rawpedia.rawtherapee.com/index.php?title=Exposure/de&amp;diff=2479"/>
		<updated>2017-05-30T22:03:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Fherb: /* Button Auto - Automatische Belichtungseinstellung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Todo-List / State:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Translation: open&lt;br /&gt;
* Content completely cleared: open&lt;br /&gt;
* Expression and didactics checked: open&lt;br /&gt;
* Spelling checked: open&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ready for publishing: no&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Belichtung =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Button ''Auto'' - Automatische Belichtungseinstellung ==&lt;br /&gt;
Dieses Tool gehört zu den absoluten Ausnahmen in RawTherapee: Es arbeitet automatisch!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während bei nahezu allen Werkzeugen das Ziel oder der Geschmack des Bearbeiters absolut entscheidend für die Einstellungen sind und deshalb eine Automatik wenig Vorteil bringen könnte, gibt es für die Belichtungskorrektur ein paar wenige Grundregeln, mit denen sich ein Bild in vielen Fällen tatsächlich zielführend für die meisten Anwendungen vorjustieren lässt. ''Auto'' analysiert das Histogramm und setzt einige Parameter der Belichtung auf meist sinnvolle Werte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Belichtungskorrektur&lt;br /&gt;
* Lichterkompression&lt;br /&gt;
* Lichter rekonstruieren&lt;br /&gt;
* Schwarzwert&lt;br /&gt;
* Helligkeit&lt;br /&gt;
* Kontrast&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Werkzeug bietet sich also als &amp;quot;Schnellstart&amp;quot; für die händische Belichtungskorrektur an. Gerade im Sinne des empfohlenen Workflows, mit dem Weißabgleich zu starten, kann ein vorheriger Tastendruck auf ''Auto'' das Bild bei schwierig belichteten Fotos zumindest erst mal in einen Belichtungsbereich bringen, in dem sich der Weißabgleich einfacher machen lässt. Danach gehe man dann wieder in das Belichtungswerkzeug und korrigiere abschließend. (Das Default-Profil, dass für Raw-Bilder nach der Installation standardmäßig verwendet wird, führt übrigens ''Auto'' aus. Im Gegensatz zum alternativ einsetzbaren Profil ''Neutral'', dass tatsächlich nichts weiter verändert, bis auf die Kameraeinstellungen des Weißabgleichs zu übernehmen.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt aber natürlich auch Fotos, wie High- bzw. Low-Key-Aufnahmen, wo die Automatik nicht unbedint einen guten Einstellvorschlag bringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Clip % ===&lt;br /&gt;
''Auto Levels'' uses the ''Clip %'' value to adjust the exposure. This number defines the percentage of pixels clippable to the white and black points from the raw histogram. The minimum value is 0.00, maximum value is 0.99. Higher values increase the contrast, lower decrease it.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Button ''Zurücksetzen'' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
... setzt alle Schieberegler zusammen zurück. Die Tonwertkurven werden dabei aber nicht verändert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lichter rekonstruieren ==&lt;br /&gt;
Use ''Highlight Reconstruction'' (HR) to try to restore overexposed highlights in raw files. It attempts to restore clipped (blown-out) regions in the raw image relying on the fact that the three channels in a raw file do not clip at the same time and so a missing (clipped) region in one channel could be guessed from the present data of one of the other color channels. Using the ''Color Propagation'' method, it can also guess clipped data using nearby data from unclipped channels, if present. Remember, this tool is used for the ''reconstruction'' of clipped highlights, while if you just want to ''compress'' highlights which were not clipped in the first place but became clipped due to the use of, for example, ''Exposure Compensation'', then use the [[Exposure#Highlight_Compression|Highlight Compression]] slider. The ''Auto Levels'' button will automatically enable ''Highlight Reconstruction'' if necessary.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Four different methods of highlight reconstruction are available:&lt;br /&gt;
# Luminance Recovery&lt;br /&gt;
#: Recovered details will be neutral gray.&lt;br /&gt;
#: &amp;quot;''Highlight Compression''&amp;quot; values under 100 are recommended in most cases.&lt;br /&gt;
# Color Propagation&lt;br /&gt;
#: This is the most powerful recovery method. In addition to restoring luminosity, ''Color Propagation'' tries to restore color information by 'bleeding' the surrounding known color into the missing clipped area. This method works best on small overexposed areas, and can work wonders on overexposed skin. Its weakness is that it may sometimes 'bleed' the incorrect colors, depending on the image elements surrounding the blown highlights, or the colors can bleed into undesirable patterns. It is also computationally intensive and is therefore slower than the other methods.&lt;br /&gt;
#: Works well even with very high &amp;quot;''Highlight Compression''&amp;quot; values (under 500).&lt;br /&gt;
# CIELab&lt;br /&gt;
#: Reduces the luminance channel and tries to restore colors afterwards.&lt;br /&gt;
#: &amp;quot;''Highlight Compression''&amp;quot; values under 100 are recommended in most cases.&lt;br /&gt;
# Blend&lt;br /&gt;
#: Attempts to guess clipped color channels by filling in their values from the closest match from unclipped highlight regions nearby.&lt;br /&gt;
#: &amp;quot;''Highlight Compression''&amp;quot; values under 100 are recommended in most cases.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Exposure Compensation ==&lt;br /&gt;
The values of the Exposure Compensation slider (EC) are ISO values. This means a value of +1 equals one stop of overexposure (+1 EV, exposure value; also known as +1 LV, light value)). If you make two photos, one without correction (EV = 0) and one underexposed by one stop (EV = -1), you can make both photos match by setting exposure compensation for the overexposed photo to -1, or for the underexposed photo to +1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Take a look at the histogram while moving this slider. Moving it to the right shifts the whole histogram to the right. This means this slider changes the black point (on the very left of the histogram) and the white point (on the very right).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
If you try decreasing the exposure of a photo which contains clipping, you will notice that the clipped areas turn flat-gray. Enabling &amp;quot;''Highlight Reconstruction''&amp;quot; will prevent this flat-gray look to some degree by recovering highlight information from the remaining non-clipped channels.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
If you've used RawTherapee for a while you may notice that you almost always need a positive Exposure Compensation - as if all your photos are underexposed. Don’t worry - this is normal. Most cameras deliberately underexpose to preserve highlights (though some other raw processors disguise it).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
For the user interested in the internals follows a technical description of how EV=0 relates to the raw data: while EV=0 equals 1.0 in gain (that is, no change), there is a white balance dependent base gain applied before exposure. This base gain is calculated such that the color channel with the smallest range just can reach the maximum value. Although all raw channels have the same range in the raw file, white balance will re-balance them (lower temperatures mean more gain on red, higher more gain on blue) so they do not clip at the same level. The base gain raises the smallest channel just enough to make sure that at EV=0 no highlights will be based on clipped raw data. As white balance changes raw channel gains the base gain will thus change as a side effect when white balance is changed. For large white balance changes you may therefore see a slight change of brightness in the image. Note that the base gain relates to the maximum values channels can represent, that is if there is no highlight clipping in the raw file no highlight will reach the maximum level at EV=0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Highlight Compression ==&lt;br /&gt;
The Highlight Compression slider (HC) can be used to recover the highlights in a photo by compression, useful for 'dimming' (or burning) slightly overexposed areas. While the ''Highlight Reconstruction'' tool lets you try to ''reconstruct'' missing data in the raw file relying on the fact that the three channels in a raw file do not clip at the same time and so a missing (clipped) region in one channel could be guessed from the present data of one of the other color channels, this ''Highlight Compression'' tool only works on data which is already there - which has not been irreversibly lost at the time of shooting. If the original image has no clipping, but due to the action of, for example, exposure compensation you caused clipping, then you can use ''HC'' to compress these clipped regions back into view. As such, it works not only on raw files but on normal images too.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
To see if your photo contains overexposed areas, click on the clipped highlight indication icon [[Image:Warnhl.png]] on the top right of the image window. Overexposed areas will show up in black.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:Hra_0.jpg|thumb|An overexposed photo. No highlight compression, the clouds are clipped.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:Hra_0_chi.jpg|thumb|The Clipped highlight indicator has been turned on to make the clipped areas easier to see.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
By dragging the ''Highlight Compression'' slider to the right, the intensity of the highlights will decrease. For highlight compression to work best you must also enable ''Highlight Reconstruction''. Each of the HR methods has its strong and weak points, as explained above. Color Propagation is the most likely method to produce good-looking results when the HC slider is significantly over 100. For the other methods you will usually want to keep the HC slider around or below 100 - watch the histogram and the preview!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:Hra_125_ba.jpg|thumb|A correctly compressed photo - the histogram touches both ends.]]&lt;br /&gt;
To find out the optimal HC value, you can make use of the histogram. In the screenshots above, what you see are overexposed clouds above the Teide volcano in Tenerife. When hovering the mouse cursor over the overexposed area, the pixel values indicator (in the ''Navigator'' panel, under the little preview) shows that lightness (L) is at 100, and the histogram shows that all channels are clipped (see the red, green and blue squares in the top-right corner of the histogram, they mean that there are so many pixels of maximum value that they are off-scale). Increase the HC slider until the red, green and blue channels in the histogram no longer squash up against the right end of the histogram - you want them to touch it, but not to cram up against it. You can enable the ''Clipped highlight indication'' icon [[Image:Warnhl.png]] before moving the HC slider up. Once the indicator's black areas disappear from the white parts you want compressed, which is also when the lightness of those pixels drops from L=100 to L=99, you stop. Don't increase the HC slider any more, because now the hopelessly-lost white areas would start turning gray. You don't want them to turn gray. That would make the photo look dull. In this example the indicator's black areas disappeared when I set HC to 125.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:Hra toomuch histogram.png|thumb|The histogram of an incorrectly processed photo. It should touch both ends instead of having gaps.]]&lt;br /&gt;
As a rule, the histogram of a correctly developed image should touch both ends - the black and the white end. Not doing so means the image was incorrectly developed. This is true for the vast majority of photos, the only exceptions being photos of scenes which lack dynamic range, such as misty scenes. If you increase the HC slider too much, then whites turn gray as your histogram no longer touches the maximum end. Examples of photos that have been over-compressed can be easily found on the internet. They look horrible, don't do that! Recover what you can, but what's clipped beyond repair should stay white.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
RawTherapee offers more ways to deal with blown highlights. The side-effect of all these methods is that they also take away some of the brilliance of the photos, as they get more 'flat' or 'dull' as a result. Highlight compression is very useful when used with moderation, but remember that you cannot recover what is not there to begin with, so once you notice that the completely clipped white areas become gray you should reduce the compression amount until these areas become white once more. To create the best possible output, feed RawTherapee the best possible input - so expose well in the first place!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Highlight Compression Threshold ==&lt;br /&gt;
The Highlight Compression Threshold slider sets the point where the HC slider starts implementing compression. A value of 0 means the threshold is zero: data compression occurs over the whole range of tonalities. 100 sets the threshold at one stop below the white point, so all the compressed highlights are squeezed into the top stop. In practical terms, more highlights are compressed when this slider is set to 0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Black ==&lt;br /&gt;
Use this to set the black point. See the left side of the histogram move when you touch the slider. Values greater than 0 will make the image darker, negative values will lighten up the shadow parts of the photo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Shadow Compression ==&lt;br /&gt;
The ''Shadow Compression'' slider 'dampens' the effect of the ''Black'' slider. The maximum value of 100 gives a less dark image. This slider only has effect when the ''Black'' slider is set to a value other than  0. Practical use of this ''Shadow Compression'' slider is to fine-tune the shadow intensity of the image.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lightness ==&lt;br /&gt;
This slider applies a hard-coded tone curve to lift or lower the tonalities of the photo, resulting in a more or less light image. The same tone curve is applied separately to each R, G and B channel. The black point and the white point keep their positions.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Contrast ==&lt;br /&gt;
This slider increases or reduces the contrast of the photo. It applies a contrast curve centered at the average luminance level. Tonalities above the average are lifted (lowered), while tonalities below the average are lowered (lifted). The same contrast curve is applied separately to each R, G and B channel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Saturation ==&lt;br /&gt;
This slider makes the photo more or less saturated. In more technical terms, it adjusts the saturation of the image by applying a multiplier to the saturation level of pixels in the HSV color space.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tonwertkuven ==&lt;br /&gt;
Here you can construct your own tone curves. They work on all three R, G and B channels at the same time (so you can't work on the R channel only).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
There are two tone curves available, which can be designed with various curve types, and applied in several different modes all explained below. Clicking on the curve icon hides the curve from the interface - it does not disable the curve.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The histogram displayed as the curve's background shows you the levels of the data as it flows into the curve at that point in the processing pipeline. You will notice that it differs from the main histogram which shows you the levels of the final image, at the very end of the pipeline.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
While you are free to use only one tone curve to make your adjustments, you can gain much finer tonal control if you use two curves at once. The typical use of both curves is to lower values using the first curve, and to raise values using the second one. It is similar to creating an S curve in one of them, but you should be able to make finer adjustments by using both without entering too fast in the &amp;quot;danger zone&amp;quot; where your colors becomes unrealistic.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
You can save a curve to disk. Click on the ''Save current curve'' icon [[Image:Gtk-save-large-dark.png]] next to the graph and give it a name. Use the ''Load a curve from file'' icon [[Image:Gtk-open.png]] to apply this curve later to another file. Use the ''Reset curve to linear'' button [[Image:Gtk-undo-ltr.png]] to delete all the points you created and to reset the curve to neutral/linear. You can also ''Copy'' [[Image:Gtk-copy.png]] and ''Paste'' [[Image:Gtk-paste.png]] curves to/from RawTherapee's own clipboard, which comes in very useful if you want to quickly apply an identical curve to a different tool.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
You can use as many control points in a curve as you like.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
You can define different curves for all curve types if you like, but only the one that is selected in the dropdown menu will be applied to the photo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The curve and histogram is always displayed with sRGB gamma, regardless of working or output profile. This means that the shadow range is expanded and highlights compressed to better match human perception.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Linear Curve ===&lt;br /&gt;
This represents the unaltered (or linear) image, so without any tone curve applied. It disables the curve.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Custom Curve ===&lt;br /&gt;
This is a classic type of curve, seen in many other programs as well. The left part of the graph represents the darker tones, the right part represents the brighter tones of the photo. Click on the curve to mark a point and drag it with the mouse to change tonalities. Dragging the point down makes the image darker, while pushing it up makes it brighter. The dotted diagonal line marks the linear or unaltered state of the photo. Press and hold the '''Control''' key to slow down the movement. Hold the '''Shift''' key to snap the point to key elements: maximum value, minimum value, middle value (i.e. snapped to the diagonal or horizontal dotted line), same value of the preceding point, same value of the next point, and for the ''Control Cage'' type, the line going through the previous and next points. Delete a point on the curve by dragging it out of the editor area.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The top-right point represents the brightest areas in the photo. Drag that point vertically down to make the highlights less bright; move it horizontally to the left to make bright areas brighter, perhaps at the cost of some overexposure.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The bottom-left point represents the darkest areas in the photo. Move that point horizontally to the right to make the photo darker, perhaps at the cost of some underexposure. Move it vertically up to make the darks lighter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flip the diagonal line (from bottom-left and top-right to top-left and bottom-right) to produce a negative image.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:curve_custom_s.png|thumb|left|S-shaped custom curve.]]&lt;br /&gt;
A typical usage of the custom curve is to construct a so-called ''S-curve''. Mark three points at the 'coordinates' (1,1), (2,2) and (3,3) respectively. Drag the point at (1,1) somewhat lower and the point at (3,3) a bit higher. Your image will get more 'punch' this way. If your S-curve is symmetrical, i.e. if you move the point you first placed at 1,1 by the same amount as the one you placed at 3,3 but in the opposite direction, then the effect will be identical to manipulating the ''Contrast'' slider.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parametric Curve ===&lt;br /&gt;
[[Image:Curve_parametric_s.png|thumb|left|Parametric curve.]]&lt;br /&gt;
This curve presents four sliders and three control points. The sliders are used to control highlights, lights, darks and shadows respectively (shadows mean deep darks here). Move the mouse over the four sliders and a dark area under the curve tells you which slider alters what part of the curve. Move the Highlights slider to the left to make highlights less bright, move it to the right to make them brighter. The ''Lights'' slider moves the lights but not the highlights in the same way as above, as does the ''Darks'' slider: moving it to the right lightens the dark tones, moving it to the left darkens them. The ''Shadows'' slider works as the ''Darks'' slider, but only on the darkest parts of the photo. You can again construct the above mentioned stylized S-curve, although the parametric curve gives you less 'extreme' control over the form of the curve. This mode, however, has its own benefits, as curves can be shaped in a well controlled manner. Note that using these sliders can have a profound influence on the overall contrast of the image.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Use, if needed, the three control points under the curve. They determine what point of the curve will be affected when moving the sliders. Moving the middle control point to the right makes the image darker (the form of the curve changes again, as does the dark area around the curve), moving it to the left makes the image brighter. Moving the left control point to the right darkens the dark areas somewhat, moving it to the left lightens them, again somewhat. Moving the right control point to the right makes the highlights brighter, moving it to the left darkens the highlights.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Use the ''Reset to default'' buttons [[Image:Gtk-undo-ltr.png]] next to the sliders to reset individual sliders, use the same button at the top of the tone curve section to reset all four sliders and the control points to linear (zero).&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Control Cage ===&lt;br /&gt;
[[Image:Curve_control_cage_s.png|thumb|left|Control Cage curve.]]&lt;br /&gt;
At first sight this curve type looks very much like the ''Custom'' curve, but there are some differences though. With the ''Custom'' curve, the curve touches all the control points. This is not the case with the ''Control Cage'' curve. To see this, click somewhere on the line and move the black point to the left or to the right. Now the curve passes nearby the black point, but doesn't touch it. Another difference is that the ''Control Cage'' allows for a straight section of the curve, while you can't do this with the ''Custom'' curve. The ''Control Cage'' curve needs at least three points for that (so five in total). Holding down the '''Shift''' key while dragging a point will help you to easily create a straight line by snapping the point to the line made by the previous and next point (displayed in red by the ''Snap to'' tool). Now make a new point between the two most left ones and move it. As you can see, only the part on the left side moves, not the rest of the curve.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Curve Mode ==&lt;br /&gt;
Next to each curve type, you'll find a ''Curve Mode'' combobox selector. This will let you choose the algorithm that will be used for the corresponding curve. The curve mode will have a strong effect on the appearance of colors, especially if you use a contrast-enhancing curve (S-curve). This can be used for creative effect, but can for some purposes or styles cause undesired color changes depending which mode you choose. Choose a mode that suits your specific taste and needs for the photo at hand. By combining two different curves in tone curve 1 and 2 you can further fine-tune the look.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Standard ===&lt;br /&gt;
This is the most basic mode (and the only one available in older versions of RawTherapee and is found in some shape or form in most image-related software): the values of each RGB channel are modified by the curve in a basic &amp;quot;correspondence&amp;quot; method, that is the same curve is applied to all channels.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The drawback of this mode is that e.g. considering an S-curve shape to get more contrast, an orange color with a high value of red and green and a low value of blue will tend to shift toward yellow, because the red and green component will be raised, while the blue one will be lowered.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In general an S-curve will increase separation of the channels and thus increase saturation, which is a similar behavior to how color film reacts to contrast. This together with the simplicity of implementation has made the curve type popular in raw converters in general and is often the only alternative available in less flexible software.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weighted Standard ===&lt;br /&gt;
You can use this method to limit the color shift of the standard curve, even if it won't suppress it entirely. Keeping the previous example, this method will raise the first component (red), and will also linearly alter the green and blue component by raising them too. We end up with 3 values (R, g and b) while we have only processed the red component.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
This process is then done for the green and blue component, so at the end of the process, we end up with 9 values (R,g,b / r,G,b / r,g,B). Values of the same component are then mixed together, which will produce the resulting color with a smaller color shift.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Film-Like ===&lt;br /&gt;
The film-like curve provides a result highly similar to the standard type (that is strong saturation increase with increased contrast), but the RGB-HSV hue is kept constant - that is, there are less color-shift problems. This curve type was designed by Adobe as a part of DNG and is thus the one used by Adobe Camera Raw and Lightroom.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Saturation and Value Blending ===&lt;br /&gt;
This mode is typically better suited for high-key shots, but can be used for creative effect in other photos as well. The average value of the three component is computed, and then the curve is applied to this value, giving a positive or negative gain.&lt;br /&gt;
The color is converted to its Hue, Saturation and Value representation, then if the gain is positive, the pixel is linearly targeting Value = 1 and Saturation = 0, the Hue is preserved. If the gain is negative, the pixel is linearly targeting Value = 0, Saturation and Hue are preserved.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The result is highly similar to a luminance curve in Lab space (that is change contrast without affecting hue or saturation). For contrast-increasing curves the look will typically be slightly desaturated. This is not really because the curve desaturates the colors but because that in human vision contrast and saturation is tightly coupled, so the same image with higher contrast requires higher saturation to appear to have the same.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Luminance ===&lt;br /&gt;
Each component of the pixel is boosted by the same factor so color and saturation is kept stable, that is the result is very true to the original color. However contrast-increasing curves can still lead to a slightly desaturated look for the same reason as described for the Saturation and Value Blending curve mode. If you want to manually counter-act the desaturation, using the L*a*b* Chromaticity slider is a more neutral way of compensating for it than using the RGB-based saturation slider.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Despite showing the R, G and B histogram (merged) in the background of the curve, the curve operates on luminance values, where [https://en.wikipedia.org/wiki/Relative_luminance Relative Luminance] Y = R*0.2126729 + G*0.7151521 + B*0.0721750&lt;br /&gt;
First the relative luminance value of a pixel is obtained, then the curve is applied to that value, the multiplication factor between before and after luminance is calculated, and then this factor is applied to each R, G and B component. This is in contrast to the other methods where the curve is applied to each R, G and B component separately.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Perceptual ===&lt;br /&gt;
This mode will keep the original color appearance concerning hue and saturation, that is if you for example apply an S-curve the image will indeed get increased contrast, but the hues will stay the same and the image doesn't look more or less saturated than the original. It's specifically useful to establish a pleasing baseline contrast without distorting the colors provided by a camera profile that doesn't apply a curve itself (if you use a third-party profile that does apply a curve it's typically already perceptually mapped with similar techniques as described here).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The algorithm works the following way: it analyses the curve to get a contrast value, which is used as base to scale chroma (saturation) such that more contrast leads to more saturation and the other way around. As contrast and saturation is tightly coupled in human vision this scaling is necessary to make saturation ''appear'' constant. There are further fine-tunings such as increase saturation more in the shadows, and less for colors that are already highly saturated, also this corresponds to human vision phenomena so the net effect it that the colors appear constant. In the extreme highlights close to the white point the algorithm blends over to white (like the standard curves) which is less true to color but more practical for real output as the brightest color of the output media (screen or paper) is white.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
However do keep in mind that the perceptual model is not perfect and cannot be perfect. This is only a curve, image content is not analyzed and no localized changes are made. This means for example that for an S-curve a large flat blue sky (low local contrast) may appear slightly more saturated than the original. If you want to make A/B comparisons don't compare side by side as the eye will then be confused by the two contrast levels viewed simultaneously and then saturation will not appear the same, but instead swap and let the eye adapt for a few seconds.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
If you want to further fine-tune the saturation manually it's generally best to use the Lab chroma slider (and chroma curves).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Due to the many components in the algorithm it's considerably slower than the other curve modes so refresh rate may suffer.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Fherb</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://rawpedia.rawtherapee.com/index.php?title=Exposure/de&amp;diff=2478</id>
		<title>Exposure/de</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://rawpedia.rawtherapee.com/index.php?title=Exposure/de&amp;diff=2478"/>
		<updated>2017-05-30T22:02:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Fherb: /* Button Zurücksetzen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Todo-List / State:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Translation: open&lt;br /&gt;
* Content completely cleared: open&lt;br /&gt;
* Expression and didactics checked: open&lt;br /&gt;
* Spelling checked: open&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ready for publishing: no&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Belichtung =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Button ''Auto'' - Automatische Belichtungseinstellung ==&lt;br /&gt;
Dieses Tool gehört zu den absoluten Ausnahmen in RawTherapee: Es arbeitet automatisch!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während bei nahezu allen Werkzeugen das Ziel oder der Geschmack des Bearbeiters absolut entscheidend für die Einstellungen sind und deshalb eine Automatik wenig Vorteil bringen könnte, gibt es für die Belichtungskorrektur ein paar wenige Grundregeln, mit denen sich ein Bild in vielen Fällen tatsächlich zielführend für die meisten Anwendungen vorjustieren lässt. ''Auto'' analysiert das Histogramm und setzt einige Parameter der Belichtung auf meist sinnvolle Werte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Belichtungskorrektur&lt;br /&gt;
* Lichterkompression&lt;br /&gt;
* Lichter rekonstruieren&lt;br /&gt;
* Schwarzwert&lt;br /&gt;
* Helligkeit&lt;br /&gt;
* Kontrast&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Werkzeug bietet sich also als &amp;quot;Schnellstart&amp;quot; für die händische Belichtungskorrektur an. Gerade im Sinne des empfohlenen Workflows, mit dem Weißabgleich zu starten, kann ein vorheriger Tastendruck auf ''Auto'' das Bild bei schwierig belichteten Fotos zumindest erst mal in einen Belichtungsbereich bringen, in dem sich der Weißabgleich einfacher machen lässt. Danach gehe man dann wieder in das Belichtungswerkzeug und korrigiere abschließend. (Das Default-Profil, dass für Raw-Bilder nach der Installation standardmäßig verwendet wird, führt übrigens ''Auto'' aus. Im Gegensatz zum alternativ einsetzbaren Profil ''Neutral'', dass tatsächlich nichts weiter verändert, bis auf die Kameraeinstellungen des Weißabgleichs zu übernehmen.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt aber natürlich auch Fotos, wie High- bzw. Low-Key-Aufnahmen, wo die Automatik nicht unbedint einen guten Einstellvorschlag bringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Button ''Zurücksetzen'' ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
... setzt alle Schieberegler zusammen zurück. Die Tonwertkurven werden dabei aber nicht verändert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Clip % ===&lt;br /&gt;
''Auto Levels'' uses the ''Clip %'' value to adjust the exposure. This number defines the percentage of pixels clippable to the white and black points from the raw histogram. The minimum value is 0.00, maximum value is 0.99. Higher values increase the contrast, lower decrease it.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lichter rekonstruieren ==&lt;br /&gt;
Use ''Highlight Reconstruction'' (HR) to try to restore overexposed highlights in raw files. It attempts to restore clipped (blown-out) regions in the raw image relying on the fact that the three channels in a raw file do not clip at the same time and so a missing (clipped) region in one channel could be guessed from the present data of one of the other color channels. Using the ''Color Propagation'' method, it can also guess clipped data using nearby data from unclipped channels, if present. Remember, this tool is used for the ''reconstruction'' of clipped highlights, while if you just want to ''compress'' highlights which were not clipped in the first place but became clipped due to the use of, for example, ''Exposure Compensation'', then use the [[Exposure#Highlight_Compression|Highlight Compression]] slider. The ''Auto Levels'' button will automatically enable ''Highlight Reconstruction'' if necessary.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Four different methods of highlight reconstruction are available:&lt;br /&gt;
# Luminance Recovery&lt;br /&gt;
#: Recovered details will be neutral gray.&lt;br /&gt;
#: &amp;quot;''Highlight Compression''&amp;quot; values under 100 are recommended in most cases.&lt;br /&gt;
# Color Propagation&lt;br /&gt;
#: This is the most powerful recovery method. In addition to restoring luminosity, ''Color Propagation'' tries to restore color information by 'bleeding' the surrounding known color into the missing clipped area. This method works best on small overexposed areas, and can work wonders on overexposed skin. Its weakness is that it may sometimes 'bleed' the incorrect colors, depending on the image elements surrounding the blown highlights, or the colors can bleed into undesirable patterns. It is also computationally intensive and is therefore slower than the other methods.&lt;br /&gt;
#: Works well even with very high &amp;quot;''Highlight Compression''&amp;quot; values (under 500).&lt;br /&gt;
# CIELab&lt;br /&gt;
#: Reduces the luminance channel and tries to restore colors afterwards.&lt;br /&gt;
#: &amp;quot;''Highlight Compression''&amp;quot; values under 100 are recommended in most cases.&lt;br /&gt;
# Blend&lt;br /&gt;
#: Attempts to guess clipped color channels by filling in their values from the closest match from unclipped highlight regions nearby.&lt;br /&gt;
#: &amp;quot;''Highlight Compression''&amp;quot; values under 100 are recommended in most cases.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Exposure Compensation ==&lt;br /&gt;
The values of the Exposure Compensation slider (EC) are ISO values. This means a value of +1 equals one stop of overexposure (+1 EV, exposure value; also known as +1 LV, light value)). If you make two photos, one without correction (EV = 0) and one underexposed by one stop (EV = -1), you can make both photos match by setting exposure compensation for the overexposed photo to -1, or for the underexposed photo to +1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Take a look at the histogram while moving this slider. Moving it to the right shifts the whole histogram to the right. This means this slider changes the black point (on the very left of the histogram) and the white point (on the very right).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
If you try decreasing the exposure of a photo which contains clipping, you will notice that the clipped areas turn flat-gray. Enabling &amp;quot;''Highlight Reconstruction''&amp;quot; will prevent this flat-gray look to some degree by recovering highlight information from the remaining non-clipped channels.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
If you've used RawTherapee for a while you may notice that you almost always need a positive Exposure Compensation - as if all your photos are underexposed. Don’t worry - this is normal. Most cameras deliberately underexpose to preserve highlights (though some other raw processors disguise it).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
For the user interested in the internals follows a technical description of how EV=0 relates to the raw data: while EV=0 equals 1.0 in gain (that is, no change), there is a white balance dependent base gain applied before exposure. This base gain is calculated such that the color channel with the smallest range just can reach the maximum value. Although all raw channels have the same range in the raw file, white balance will re-balance them (lower temperatures mean more gain on red, higher more gain on blue) so they do not clip at the same level. The base gain raises the smallest channel just enough to make sure that at EV=0 no highlights will be based on clipped raw data. As white balance changes raw channel gains the base gain will thus change as a side effect when white balance is changed. For large white balance changes you may therefore see a slight change of brightness in the image. Note that the base gain relates to the maximum values channels can represent, that is if there is no highlight clipping in the raw file no highlight will reach the maximum level at EV=0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Highlight Compression ==&lt;br /&gt;
The Highlight Compression slider (HC) can be used to recover the highlights in a photo by compression, useful for 'dimming' (or burning) slightly overexposed areas. While the ''Highlight Reconstruction'' tool lets you try to ''reconstruct'' missing data in the raw file relying on the fact that the three channels in a raw file do not clip at the same time and so a missing (clipped) region in one channel could be guessed from the present data of one of the other color channels, this ''Highlight Compression'' tool only works on data which is already there - which has not been irreversibly lost at the time of shooting. If the original image has no clipping, but due to the action of, for example, exposure compensation you caused clipping, then you can use ''HC'' to compress these clipped regions back into view. As such, it works not only on raw files but on normal images too.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
To see if your photo contains overexposed areas, click on the clipped highlight indication icon [[Image:Warnhl.png]] on the top right of the image window. Overexposed areas will show up in black.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:Hra_0.jpg|thumb|An overexposed photo. No highlight compression, the clouds are clipped.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:Hra_0_chi.jpg|thumb|The Clipped highlight indicator has been turned on to make the clipped areas easier to see.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
By dragging the ''Highlight Compression'' slider to the right, the intensity of the highlights will decrease. For highlight compression to work best you must also enable ''Highlight Reconstruction''. Each of the HR methods has its strong and weak points, as explained above. Color Propagation is the most likely method to produce good-looking results when the HC slider is significantly over 100. For the other methods you will usually want to keep the HC slider around or below 100 - watch the histogram and the preview!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:Hra_125_ba.jpg|thumb|A correctly compressed photo - the histogram touches both ends.]]&lt;br /&gt;
To find out the optimal HC value, you can make use of the histogram. In the screenshots above, what you see are overexposed clouds above the Teide volcano in Tenerife. When hovering the mouse cursor over the overexposed area, the pixel values indicator (in the ''Navigator'' panel, under the little preview) shows that lightness (L) is at 100, and the histogram shows that all channels are clipped (see the red, green and blue squares in the top-right corner of the histogram, they mean that there are so many pixels of maximum value that they are off-scale). Increase the HC slider until the red, green and blue channels in the histogram no longer squash up against the right end of the histogram - you want them to touch it, but not to cram up against it. You can enable the ''Clipped highlight indication'' icon [[Image:Warnhl.png]] before moving the HC slider up. Once the indicator's black areas disappear from the white parts you want compressed, which is also when the lightness of those pixels drops from L=100 to L=99, you stop. Don't increase the HC slider any more, because now the hopelessly-lost white areas would start turning gray. You don't want them to turn gray. That would make the photo look dull. In this example the indicator's black areas disappeared when I set HC to 125.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:Hra toomuch histogram.png|thumb|The histogram of an incorrectly processed photo. It should touch both ends instead of having gaps.]]&lt;br /&gt;
As a rule, the histogram of a correctly developed image should touch both ends - the black and the white end. Not doing so means the image was incorrectly developed. This is true for the vast majority of photos, the only exceptions being photos of scenes which lack dynamic range, such as misty scenes. If you increase the HC slider too much, then whites turn gray as your histogram no longer touches the maximum end. Examples of photos that have been over-compressed can be easily found on the internet. They look horrible, don't do that! Recover what you can, but what's clipped beyond repair should stay white.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
RawTherapee offers more ways to deal with blown highlights. The side-effect of all these methods is that they also take away some of the brilliance of the photos, as they get more 'flat' or 'dull' as a result. Highlight compression is very useful when used with moderation, but remember that you cannot recover what is not there to begin with, so once you notice that the completely clipped white areas become gray you should reduce the compression amount until these areas become white once more. To create the best possible output, feed RawTherapee the best possible input - so expose well in the first place!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Highlight Compression Threshold ==&lt;br /&gt;
The Highlight Compression Threshold slider sets the point where the HC slider starts implementing compression. A value of 0 means the threshold is zero: data compression occurs over the whole range of tonalities. 100 sets the threshold at one stop below the white point, so all the compressed highlights are squeezed into the top stop. In practical terms, more highlights are compressed when this slider is set to 0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Black ==&lt;br /&gt;
Use this to set the black point. See the left side of the histogram move when you touch the slider. Values greater than 0 will make the image darker, negative values will lighten up the shadow parts of the photo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Shadow Compression ==&lt;br /&gt;
The ''Shadow Compression'' slider 'dampens' the effect of the ''Black'' slider. The maximum value of 100 gives a less dark image. This slider only has effect when the ''Black'' slider is set to a value other than  0. Practical use of this ''Shadow Compression'' slider is to fine-tune the shadow intensity of the image.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lightness ==&lt;br /&gt;
This slider applies a hard-coded tone curve to lift or lower the tonalities of the photo, resulting in a more or less light image. The same tone curve is applied separately to each R, G and B channel. The black point and the white point keep their positions.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Contrast ==&lt;br /&gt;
This slider increases or reduces the contrast of the photo. It applies a contrast curve centered at the average luminance level. Tonalities above the average are lifted (lowered), while tonalities below the average are lowered (lifted). The same contrast curve is applied separately to each R, G and B channel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Saturation ==&lt;br /&gt;
This slider makes the photo more or less saturated. In more technical terms, it adjusts the saturation of the image by applying a multiplier to the saturation level of pixels in the HSV color space.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tonwertkuven ==&lt;br /&gt;
Here you can construct your own tone curves. They work on all three R, G and B channels at the same time (so you can't work on the R channel only).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
There are two tone curves available, which can be designed with various curve types, and applied in several different modes all explained below. Clicking on the curve icon hides the curve from the interface - it does not disable the curve.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The histogram displayed as the curve's background shows you the levels of the data as it flows into the curve at that point in the processing pipeline. You will notice that it differs from the main histogram which shows you the levels of the final image, at the very end of the pipeline.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
While you are free to use only one tone curve to make your adjustments, you can gain much finer tonal control if you use two curves at once. The typical use of both curves is to lower values using the first curve, and to raise values using the second one. It is similar to creating an S curve in one of them, but you should be able to make finer adjustments by using both without entering too fast in the &amp;quot;danger zone&amp;quot; where your colors becomes unrealistic.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
You can save a curve to disk. Click on the ''Save current curve'' icon [[Image:Gtk-save-large-dark.png]] next to the graph and give it a name. Use the ''Load a curve from file'' icon [[Image:Gtk-open.png]] to apply this curve later to another file. Use the ''Reset curve to linear'' button [[Image:Gtk-undo-ltr.png]] to delete all the points you created and to reset the curve to neutral/linear. You can also ''Copy'' [[Image:Gtk-copy.png]] and ''Paste'' [[Image:Gtk-paste.png]] curves to/from RawTherapee's own clipboard, which comes in very useful if you want to quickly apply an identical curve to a different tool.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
You can use as many control points in a curve as you like.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
You can define different curves for all curve types if you like, but only the one that is selected in the dropdown menu will be applied to the photo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The curve and histogram is always displayed with sRGB gamma, regardless of working or output profile. This means that the shadow range is expanded and highlights compressed to better match human perception.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Linear Curve ===&lt;br /&gt;
This represents the unaltered (or linear) image, so without any tone curve applied. It disables the curve.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Custom Curve ===&lt;br /&gt;
This is a classic type of curve, seen in many other programs as well. The left part of the graph represents the darker tones, the right part represents the brighter tones of the photo. Click on the curve to mark a point and drag it with the mouse to change tonalities. Dragging the point down makes the image darker, while pushing it up makes it brighter. The dotted diagonal line marks the linear or unaltered state of the photo. Press and hold the '''Control''' key to slow down the movement. Hold the '''Shift''' key to snap the point to key elements: maximum value, minimum value, middle value (i.e. snapped to the diagonal or horizontal dotted line), same value of the preceding point, same value of the next point, and for the ''Control Cage'' type, the line going through the previous and next points. Delete a point on the curve by dragging it out of the editor area.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The top-right point represents the brightest areas in the photo. Drag that point vertically down to make the highlights less bright; move it horizontally to the left to make bright areas brighter, perhaps at the cost of some overexposure.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The bottom-left point represents the darkest areas in the photo. Move that point horizontally to the right to make the photo darker, perhaps at the cost of some underexposure. Move it vertically up to make the darks lighter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flip the diagonal line (from bottom-left and top-right to top-left and bottom-right) to produce a negative image.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:curve_custom_s.png|thumb|left|S-shaped custom curve.]]&lt;br /&gt;
A typical usage of the custom curve is to construct a so-called ''S-curve''. Mark three points at the 'coordinates' (1,1), (2,2) and (3,3) respectively. Drag the point at (1,1) somewhat lower and the point at (3,3) a bit higher. Your image will get more 'punch' this way. If your S-curve is symmetrical, i.e. if you move the point you first placed at 1,1 by the same amount as the one you placed at 3,3 but in the opposite direction, then the effect will be identical to manipulating the ''Contrast'' slider.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parametric Curve ===&lt;br /&gt;
[[Image:Curve_parametric_s.png|thumb|left|Parametric curve.]]&lt;br /&gt;
This curve presents four sliders and three control points. The sliders are used to control highlights, lights, darks and shadows respectively (shadows mean deep darks here). Move the mouse over the four sliders and a dark area under the curve tells you which slider alters what part of the curve. Move the Highlights slider to the left to make highlights less bright, move it to the right to make them brighter. The ''Lights'' slider moves the lights but not the highlights in the same way as above, as does the ''Darks'' slider: moving it to the right lightens the dark tones, moving it to the left darkens them. The ''Shadows'' slider works as the ''Darks'' slider, but only on the darkest parts of the photo. You can again construct the above mentioned stylized S-curve, although the parametric curve gives you less 'extreme' control over the form of the curve. This mode, however, has its own benefits, as curves can be shaped in a well controlled manner. Note that using these sliders can have a profound influence on the overall contrast of the image.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Use, if needed, the three control points under the curve. They determine what point of the curve will be affected when moving the sliders. Moving the middle control point to the right makes the image darker (the form of the curve changes again, as does the dark area around the curve), moving it to the left makes the image brighter. Moving the left control point to the right darkens the dark areas somewhat, moving it to the left lightens them, again somewhat. Moving the right control point to the right makes the highlights brighter, moving it to the left darkens the highlights.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Use the ''Reset to default'' buttons [[Image:Gtk-undo-ltr.png]] next to the sliders to reset individual sliders, use the same button at the top of the tone curve section to reset all four sliders and the control points to linear (zero).&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Control Cage ===&lt;br /&gt;
[[Image:Curve_control_cage_s.png|thumb|left|Control Cage curve.]]&lt;br /&gt;
At first sight this curve type looks very much like the ''Custom'' curve, but there are some differences though. With the ''Custom'' curve, the curve touches all the control points. This is not the case with the ''Control Cage'' curve. To see this, click somewhere on the line and move the black point to the left or to the right. Now the curve passes nearby the black point, but doesn't touch it. Another difference is that the ''Control Cage'' allows for a straight section of the curve, while you can't do this with the ''Custom'' curve. The ''Control Cage'' curve needs at least three points for that (so five in total). Holding down the '''Shift''' key while dragging a point will help you to easily create a straight line by snapping the point to the line made by the previous and next point (displayed in red by the ''Snap to'' tool). Now make a new point between the two most left ones and move it. As you can see, only the part on the left side moves, not the rest of the curve.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Curve Mode ==&lt;br /&gt;
Next to each curve type, you'll find a ''Curve Mode'' combobox selector. This will let you choose the algorithm that will be used for the corresponding curve. The curve mode will have a strong effect on the appearance of colors, especially if you use a contrast-enhancing curve (S-curve). This can be used for creative effect, but can for some purposes or styles cause undesired color changes depending which mode you choose. Choose a mode that suits your specific taste and needs for the photo at hand. By combining two different curves in tone curve 1 and 2 you can further fine-tune the look.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Standard ===&lt;br /&gt;
This is the most basic mode (and the only one available in older versions of RawTherapee and is found in some shape or form in most image-related software): the values of each RGB channel are modified by the curve in a basic &amp;quot;correspondence&amp;quot; method, that is the same curve is applied to all channels.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The drawback of this mode is that e.g. considering an S-curve shape to get more contrast, an orange color with a high value of red and green and a low value of blue will tend to shift toward yellow, because the red and green component will be raised, while the blue one will be lowered.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In general an S-curve will increase separation of the channels and thus increase saturation, which is a similar behavior to how color film reacts to contrast. This together with the simplicity of implementation has made the curve type popular in raw converters in general and is often the only alternative available in less flexible software.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weighted Standard ===&lt;br /&gt;
You can use this method to limit the color shift of the standard curve, even if it won't suppress it entirely. Keeping the previous example, this method will raise the first component (red), and will also linearly alter the green and blue component by raising them too. We end up with 3 values (R, g and b) while we have only processed the red component.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
This process is then done for the green and blue component, so at the end of the process, we end up with 9 values (R,g,b / r,G,b / r,g,B). Values of the same component are then mixed together, which will produce the resulting color with a smaller color shift.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Film-Like ===&lt;br /&gt;
The film-like curve provides a result highly similar to the standard type (that is strong saturation increase with increased contrast), but the RGB-HSV hue is kept constant - that is, there are less color-shift problems. This curve type was designed by Adobe as a part of DNG and is thus the one used by Adobe Camera Raw and Lightroom.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Saturation and Value Blending ===&lt;br /&gt;
This mode is typically better suited for high-key shots, but can be used for creative effect in other photos as well. The average value of the three component is computed, and then the curve is applied to this value, giving a positive or negative gain.&lt;br /&gt;
The color is converted to its Hue, Saturation and Value representation, then if the gain is positive, the pixel is linearly targeting Value = 1 and Saturation = 0, the Hue is preserved. If the gain is negative, the pixel is linearly targeting Value = 0, Saturation and Hue are preserved.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The result is highly similar to a luminance curve in Lab space (that is change contrast without affecting hue or saturation). For contrast-increasing curves the look will typically be slightly desaturated. This is not really because the curve desaturates the colors but because that in human vision contrast and saturation is tightly coupled, so the same image with higher contrast requires higher saturation to appear to have the same.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Luminance ===&lt;br /&gt;
Each component of the pixel is boosted by the same factor so color and saturation is kept stable, that is the result is very true to the original color. However contrast-increasing curves can still lead to a slightly desaturated look for the same reason as described for the Saturation and Value Blending curve mode. If you want to manually counter-act the desaturation, using the L*a*b* Chromaticity slider is a more neutral way of compensating for it than using the RGB-based saturation slider.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Despite showing the R, G and B histogram (merged) in the background of the curve, the curve operates on luminance values, where [https://en.wikipedia.org/wiki/Relative_luminance Relative Luminance] Y = R*0.2126729 + G*0.7151521 + B*0.0721750&lt;br /&gt;
First the relative luminance value of a pixel is obtained, then the curve is applied to that value, the multiplication factor between before and after luminance is calculated, and then this factor is applied to each R, G and B component. This is in contrast to the other methods where the curve is applied to each R, G and B component separately.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Perceptual ===&lt;br /&gt;
This mode will keep the original color appearance concerning hue and saturation, that is if you for example apply an S-curve the image will indeed get increased contrast, but the hues will stay the same and the image doesn't look more or less saturated than the original. It's specifically useful to establish a pleasing baseline contrast without distorting the colors provided by a camera profile that doesn't apply a curve itself (if you use a third-party profile that does apply a curve it's typically already perceptually mapped with similar techniques as described here).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The algorithm works the following way: it analyses the curve to get a contrast value, which is used as base to scale chroma (saturation) such that more contrast leads to more saturation and the other way around. As contrast and saturation is tightly coupled in human vision this scaling is necessary to make saturation ''appear'' constant. There are further fine-tunings such as increase saturation more in the shadows, and less for colors that are already highly saturated, also this corresponds to human vision phenomena so the net effect it that the colors appear constant. In the extreme highlights close to the white point the algorithm blends over to white (like the standard curves) which is less true to color but more practical for real output as the brightest color of the output media (screen or paper) is white.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
However do keep in mind that the perceptual model is not perfect and cannot be perfect. This is only a curve, image content is not analyzed and no localized changes are made. This means for example that for an S-curve a large flat blue sky (low local contrast) may appear slightly more saturated than the original. If you want to make A/B comparisons don't compare side by side as the eye will then be confused by the two contrast levels viewed simultaneously and then saturation will not appear the same, but instead swap and let the eye adapt for a few seconds.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
If you want to further fine-tune the saturation manually it's generally best to use the Lab chroma slider (and chroma curves).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Due to the many components in the algorithm it's considerably slower than the other curve modes so refresh rate may suffer.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Fherb</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://rawpedia.rawtherapee.com/index.php?title=Exposure/de&amp;diff=2477</id>
		<title>Exposure/de</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://rawpedia.rawtherapee.com/index.php?title=Exposure/de&amp;diff=2477"/>
		<updated>2017-05-30T22:01:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Fherb: /* Clip % */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Todo-List / State:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Translation: open&lt;br /&gt;
* Content completely cleared: open&lt;br /&gt;
* Expression and didactics checked: open&lt;br /&gt;
* Spelling checked: open&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ready for publishing: no&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Belichtung =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Button ''Auto'' - Automatische Belichtungseinstellung ==&lt;br /&gt;
Dieses Tool gehört zu den absoluten Ausnahmen in RawTherapee: Es arbeitet automatisch!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während bei nahezu allen Werkzeugen das Ziel oder der Geschmack des Bearbeiters absolut entscheidend für die Einstellungen sind und deshalb eine Automatik wenig Vorteil bringen könnte, gibt es für die Belichtungskorrektur ein paar wenige Grundregeln, mit denen sich ein Bild in vielen Fällen tatsächlich zielführend für die meisten Anwendungen vorjustieren lässt. ''Auto'' analysiert das Histogramm und setzt einige Parameter der Belichtung auf meist sinnvolle Werte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Belichtungskorrektur&lt;br /&gt;
* Lichterkompression&lt;br /&gt;
* Lichter rekonstruieren&lt;br /&gt;
* Schwarzwert&lt;br /&gt;
* Helligkeit&lt;br /&gt;
* Kontrast&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Werkzeug bietet sich also als &amp;quot;Schnellstart&amp;quot; für die händische Belichtungskorrektur an. Gerade im Sinne des empfohlenen Workflows, mit dem Weißabgleich zu starten, kann ein vorheriger Tastendruck auf ''Auto'' das Bild bei schwierig belichteten Fotos zumindest erst mal in einen Belichtungsbereich bringen, in dem sich der Weißabgleich einfacher machen lässt. Danach gehe man dann wieder in das Belichtungswerkzeug und korrigiere abschließend. (Das Default-Profil, dass für Raw-Bilder nach der Installation standardmäßig verwendet wird, führt übrigens ''Auto'' aus. Im Gegensatz zum alternativ einsetzbaren Profil ''Neutral'', dass tatsächlich nichts weiter verändert, bis auf die Kameraeinstellungen des Weißabgleichs zu übernehmen.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt aber natürlich auch Fotos, wie High- bzw. Low-Key-Aufnahmen, wo die Automatik nicht unbedint einen guten Einstellvorschlag bringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Button ''Zurücksetzen'' ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Zurücksetzen'' setzt übrigens alle Schieberegler zusammen zurück. Die Tonwertkurven werden dabei aber nicht verändert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Clip % ===&lt;br /&gt;
''Auto Levels'' uses the ''Clip %'' value to adjust the exposure. This number defines the percentage of pixels clippable to the white and black points from the raw histogram. The minimum value is 0.00, maximum value is 0.99. Higher values increase the contrast, lower decrease it.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lichter rekonstruieren ==&lt;br /&gt;
Use ''Highlight Reconstruction'' (HR) to try to restore overexposed highlights in raw files. It attempts to restore clipped (blown-out) regions in the raw image relying on the fact that the three channels in a raw file do not clip at the same time and so a missing (clipped) region in one channel could be guessed from the present data of one of the other color channels. Using the ''Color Propagation'' method, it can also guess clipped data using nearby data from unclipped channels, if present. Remember, this tool is used for the ''reconstruction'' of clipped highlights, while if you just want to ''compress'' highlights which were not clipped in the first place but became clipped due to the use of, for example, ''Exposure Compensation'', then use the [[Exposure#Highlight_Compression|Highlight Compression]] slider. The ''Auto Levels'' button will automatically enable ''Highlight Reconstruction'' if necessary.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Four different methods of highlight reconstruction are available:&lt;br /&gt;
# Luminance Recovery&lt;br /&gt;
#: Recovered details will be neutral gray.&lt;br /&gt;
#: &amp;quot;''Highlight Compression''&amp;quot; values under 100 are recommended in most cases.&lt;br /&gt;
# Color Propagation&lt;br /&gt;
#: This is the most powerful recovery method. In addition to restoring luminosity, ''Color Propagation'' tries to restore color information by 'bleeding' the surrounding known color into the missing clipped area. This method works best on small overexposed areas, and can work wonders on overexposed skin. Its weakness is that it may sometimes 'bleed' the incorrect colors, depending on the image elements surrounding the blown highlights, or the colors can bleed into undesirable patterns. It is also computationally intensive and is therefore slower than the other methods.&lt;br /&gt;
#: Works well even with very high &amp;quot;''Highlight Compression''&amp;quot; values (under 500).&lt;br /&gt;
# CIELab&lt;br /&gt;
#: Reduces the luminance channel and tries to restore colors afterwards.&lt;br /&gt;
#: &amp;quot;''Highlight Compression''&amp;quot; values under 100 are recommended in most cases.&lt;br /&gt;
# Blend&lt;br /&gt;
#: Attempts to guess clipped color channels by filling in their values from the closest match from unclipped highlight regions nearby.&lt;br /&gt;
#: &amp;quot;''Highlight Compression''&amp;quot; values under 100 are recommended in most cases.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Exposure Compensation ==&lt;br /&gt;
The values of the Exposure Compensation slider (EC) are ISO values. This means a value of +1 equals one stop of overexposure (+1 EV, exposure value; also known as +1 LV, light value)). If you make two photos, one without correction (EV = 0) and one underexposed by one stop (EV = -1), you can make both photos match by setting exposure compensation for the overexposed photo to -1, or for the underexposed photo to +1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Take a look at the histogram while moving this slider. Moving it to the right shifts the whole histogram to the right. This means this slider changes the black point (on the very left of the histogram) and the white point (on the very right).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
If you try decreasing the exposure of a photo which contains clipping, you will notice that the clipped areas turn flat-gray. Enabling &amp;quot;''Highlight Reconstruction''&amp;quot; will prevent this flat-gray look to some degree by recovering highlight information from the remaining non-clipped channels.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
If you've used RawTherapee for a while you may notice that you almost always need a positive Exposure Compensation - as if all your photos are underexposed. Don’t worry - this is normal. Most cameras deliberately underexpose to preserve highlights (though some other raw processors disguise it).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
For the user interested in the internals follows a technical description of how EV=0 relates to the raw data: while EV=0 equals 1.0 in gain (that is, no change), there is a white balance dependent base gain applied before exposure. This base gain is calculated such that the color channel with the smallest range just can reach the maximum value. Although all raw channels have the same range in the raw file, white balance will re-balance them (lower temperatures mean more gain on red, higher more gain on blue) so they do not clip at the same level. The base gain raises the smallest channel just enough to make sure that at EV=0 no highlights will be based on clipped raw data. As white balance changes raw channel gains the base gain will thus change as a side effect when white balance is changed. For large white balance changes you may therefore see a slight change of brightness in the image. Note that the base gain relates to the maximum values channels can represent, that is if there is no highlight clipping in the raw file no highlight will reach the maximum level at EV=0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Highlight Compression ==&lt;br /&gt;
The Highlight Compression slider (HC) can be used to recover the highlights in a photo by compression, useful for 'dimming' (or burning) slightly overexposed areas. While the ''Highlight Reconstruction'' tool lets you try to ''reconstruct'' missing data in the raw file relying on the fact that the three channels in a raw file do not clip at the same time and so a missing (clipped) region in one channel could be guessed from the present data of one of the other color channels, this ''Highlight Compression'' tool only works on data which is already there - which has not been irreversibly lost at the time of shooting. If the original image has no clipping, but due to the action of, for example, exposure compensation you caused clipping, then you can use ''HC'' to compress these clipped regions back into view. As such, it works not only on raw files but on normal images too.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
To see if your photo contains overexposed areas, click on the clipped highlight indication icon [[Image:Warnhl.png]] on the top right of the image window. Overexposed areas will show up in black.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:Hra_0.jpg|thumb|An overexposed photo. No highlight compression, the clouds are clipped.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:Hra_0_chi.jpg|thumb|The Clipped highlight indicator has been turned on to make the clipped areas easier to see.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
By dragging the ''Highlight Compression'' slider to the right, the intensity of the highlights will decrease. For highlight compression to work best you must also enable ''Highlight Reconstruction''. Each of the HR methods has its strong and weak points, as explained above. Color Propagation is the most likely method to produce good-looking results when the HC slider is significantly over 100. For the other methods you will usually want to keep the HC slider around or below 100 - watch the histogram and the preview!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:Hra_125_ba.jpg|thumb|A correctly compressed photo - the histogram touches both ends.]]&lt;br /&gt;
To find out the optimal HC value, you can make use of the histogram. In the screenshots above, what you see are overexposed clouds above the Teide volcano in Tenerife. When hovering the mouse cursor over the overexposed area, the pixel values indicator (in the ''Navigator'' panel, under the little preview) shows that lightness (L) is at 100, and the histogram shows that all channels are clipped (see the red, green and blue squares in the top-right corner of the histogram, they mean that there are so many pixels of maximum value that they are off-scale). Increase the HC slider until the red, green and blue channels in the histogram no longer squash up against the right end of the histogram - you want them to touch it, but not to cram up against it. You can enable the ''Clipped highlight indication'' icon [[Image:Warnhl.png]] before moving the HC slider up. Once the indicator's black areas disappear from the white parts you want compressed, which is also when the lightness of those pixels drops from L=100 to L=99, you stop. Don't increase the HC slider any more, because now the hopelessly-lost white areas would start turning gray. You don't want them to turn gray. That would make the photo look dull. In this example the indicator's black areas disappeared when I set HC to 125.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:Hra toomuch histogram.png|thumb|The histogram of an incorrectly processed photo. It should touch both ends instead of having gaps.]]&lt;br /&gt;
As a rule, the histogram of a correctly developed image should touch both ends - the black and the white end. Not doing so means the image was incorrectly developed. This is true for the vast majority of photos, the only exceptions being photos of scenes which lack dynamic range, such as misty scenes. If you increase the HC slider too much, then whites turn gray as your histogram no longer touches the maximum end. Examples of photos that have been over-compressed can be easily found on the internet. They look horrible, don't do that! Recover what you can, but what's clipped beyond repair should stay white.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
RawTherapee offers more ways to deal with blown highlights. The side-effect of all these methods is that they also take away some of the brilliance of the photos, as they get more 'flat' or 'dull' as a result. Highlight compression is very useful when used with moderation, but remember that you cannot recover what is not there to begin with, so once you notice that the completely clipped white areas become gray you should reduce the compression amount until these areas become white once more. To create the best possible output, feed RawTherapee the best possible input - so expose well in the first place!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Highlight Compression Threshold ==&lt;br /&gt;
The Highlight Compression Threshold slider sets the point where the HC slider starts implementing compression. A value of 0 means the threshold is zero: data compression occurs over the whole range of tonalities. 100 sets the threshold at one stop below the white point, so all the compressed highlights are squeezed into the top stop. In practical terms, more highlights are compressed when this slider is set to 0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Black ==&lt;br /&gt;
Use this to set the black point. See the left side of the histogram move when you touch the slider. Values greater than 0 will make the image darker, negative values will lighten up the shadow parts of the photo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Shadow Compression ==&lt;br /&gt;
The ''Shadow Compression'' slider 'dampens' the effect of the ''Black'' slider. The maximum value of 100 gives a less dark image. This slider only has effect when the ''Black'' slider is set to a value other than  0. Practical use of this ''Shadow Compression'' slider is to fine-tune the shadow intensity of the image.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lightness ==&lt;br /&gt;
This slider applies a hard-coded tone curve to lift or lower the tonalities of the photo, resulting in a more or less light image. The same tone curve is applied separately to each R, G and B channel. The black point and the white point keep their positions.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Contrast ==&lt;br /&gt;
This slider increases or reduces the contrast of the photo. It applies a contrast curve centered at the average luminance level. Tonalities above the average are lifted (lowered), while tonalities below the average are lowered (lifted). The same contrast curve is applied separately to each R, G and B channel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Saturation ==&lt;br /&gt;
This slider makes the photo more or less saturated. In more technical terms, it adjusts the saturation of the image by applying a multiplier to the saturation level of pixels in the HSV color space.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tonwertkuven ==&lt;br /&gt;
Here you can construct your own tone curves. They work on all three R, G and B channels at the same time (so you can't work on the R channel only).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
There are two tone curves available, which can be designed with various curve types, and applied in several different modes all explained below. Clicking on the curve icon hides the curve from the interface - it does not disable the curve.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The histogram displayed as the curve's background shows you the levels of the data as it flows into the curve at that point in the processing pipeline. You will notice that it differs from the main histogram which shows you the levels of the final image, at the very end of the pipeline.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
While you are free to use only one tone curve to make your adjustments, you can gain much finer tonal control if you use two curves at once. The typical use of both curves is to lower values using the first curve, and to raise values using the second one. It is similar to creating an S curve in one of them, but you should be able to make finer adjustments by using both without entering too fast in the &amp;quot;danger zone&amp;quot; where your colors becomes unrealistic.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
You can save a curve to disk. Click on the ''Save current curve'' icon [[Image:Gtk-save-large-dark.png]] next to the graph and give it a name. Use the ''Load a curve from file'' icon [[Image:Gtk-open.png]] to apply this curve later to another file. Use the ''Reset curve to linear'' button [[Image:Gtk-undo-ltr.png]] to delete all the points you created and to reset the curve to neutral/linear. You can also ''Copy'' [[Image:Gtk-copy.png]] and ''Paste'' [[Image:Gtk-paste.png]] curves to/from RawTherapee's own clipboard, which comes in very useful if you want to quickly apply an identical curve to a different tool.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
You can use as many control points in a curve as you like.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
You can define different curves for all curve types if you like, but only the one that is selected in the dropdown menu will be applied to the photo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The curve and histogram is always displayed with sRGB gamma, regardless of working or output profile. This means that the shadow range is expanded and highlights compressed to better match human perception.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Linear Curve ===&lt;br /&gt;
This represents the unaltered (or linear) image, so without any tone curve applied. It disables the curve.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Custom Curve ===&lt;br /&gt;
This is a classic type of curve, seen in many other programs as well. The left part of the graph represents the darker tones, the right part represents the brighter tones of the photo. Click on the curve to mark a point and drag it with the mouse to change tonalities. Dragging the point down makes the image darker, while pushing it up makes it brighter. The dotted diagonal line marks the linear or unaltered state of the photo. Press and hold the '''Control''' key to slow down the movement. Hold the '''Shift''' key to snap the point to key elements: maximum value, minimum value, middle value (i.e. snapped to the diagonal or horizontal dotted line), same value of the preceding point, same value of the next point, and for the ''Control Cage'' type, the line going through the previous and next points. Delete a point on the curve by dragging it out of the editor area.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The top-right point represents the brightest areas in the photo. Drag that point vertically down to make the highlights less bright; move it horizontally to the left to make bright areas brighter, perhaps at the cost of some overexposure.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The bottom-left point represents the darkest areas in the photo. Move that point horizontally to the right to make the photo darker, perhaps at the cost of some underexposure. Move it vertically up to make the darks lighter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flip the diagonal line (from bottom-left and top-right to top-left and bottom-right) to produce a negative image.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:curve_custom_s.png|thumb|left|S-shaped custom curve.]]&lt;br /&gt;
A typical usage of the custom curve is to construct a so-called ''S-curve''. Mark three points at the 'coordinates' (1,1), (2,2) and (3,3) respectively. Drag the point at (1,1) somewhat lower and the point at (3,3) a bit higher. Your image will get more 'punch' this way. If your S-curve is symmetrical, i.e. if you move the point you first placed at 1,1 by the same amount as the one you placed at 3,3 but in the opposite direction, then the effect will be identical to manipulating the ''Contrast'' slider.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parametric Curve ===&lt;br /&gt;
[[Image:Curve_parametric_s.png|thumb|left|Parametric curve.]]&lt;br /&gt;
This curve presents four sliders and three control points. The sliders are used to control highlights, lights, darks and shadows respectively (shadows mean deep darks here). Move the mouse over the four sliders and a dark area under the curve tells you which slider alters what part of the curve. Move the Highlights slider to the left to make highlights less bright, move it to the right to make them brighter. The ''Lights'' slider moves the lights but not the highlights in the same way as above, as does the ''Darks'' slider: moving it to the right lightens the dark tones, moving it to the left darkens them. The ''Shadows'' slider works as the ''Darks'' slider, but only on the darkest parts of the photo. You can again construct the above mentioned stylized S-curve, although the parametric curve gives you less 'extreme' control over the form of the curve. This mode, however, has its own benefits, as curves can be shaped in a well controlled manner. Note that using these sliders can have a profound influence on the overall contrast of the image.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Use, if needed, the three control points under the curve. They determine what point of the curve will be affected when moving the sliders. Moving the middle control point to the right makes the image darker (the form of the curve changes again, as does the dark area around the curve), moving it to the left makes the image brighter. Moving the left control point to the right darkens the dark areas somewhat, moving it to the left lightens them, again somewhat. Moving the right control point to the right makes the highlights brighter, moving it to the left darkens the highlights.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Use the ''Reset to default'' buttons [[Image:Gtk-undo-ltr.png]] next to the sliders to reset individual sliders, use the same button at the top of the tone curve section to reset all four sliders and the control points to linear (zero).&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Control Cage ===&lt;br /&gt;
[[Image:Curve_control_cage_s.png|thumb|left|Control Cage curve.]]&lt;br /&gt;
At first sight this curve type looks very much like the ''Custom'' curve, but there are some differences though. With the ''Custom'' curve, the curve touches all the control points. This is not the case with the ''Control Cage'' curve. To see this, click somewhere on the line and move the black point to the left or to the right. Now the curve passes nearby the black point, but doesn't touch it. Another difference is that the ''Control Cage'' allows for a straight section of the curve, while you can't do this with the ''Custom'' curve. The ''Control Cage'' curve needs at least three points for that (so five in total). Holding down the '''Shift''' key while dragging a point will help you to easily create a straight line by snapping the point to the line made by the previous and next point (displayed in red by the ''Snap to'' tool). Now make a new point between the two most left ones and move it. As you can see, only the part on the left side moves, not the rest of the curve.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Curve Mode ==&lt;br /&gt;
Next to each curve type, you'll find a ''Curve Mode'' combobox selector. This will let you choose the algorithm that will be used for the corresponding curve. The curve mode will have a strong effect on the appearance of colors, especially if you use a contrast-enhancing curve (S-curve). This can be used for creative effect, but can for some purposes or styles cause undesired color changes depending which mode you choose. Choose a mode that suits your specific taste and needs for the photo at hand. By combining two different curves in tone curve 1 and 2 you can further fine-tune the look.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Standard ===&lt;br /&gt;
This is the most basic mode (and the only one available in older versions of RawTherapee and is found in some shape or form in most image-related software): the values of each RGB channel are modified by the curve in a basic &amp;quot;correspondence&amp;quot; method, that is the same curve is applied to all channels.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The drawback of this mode is that e.g. considering an S-curve shape to get more contrast, an orange color with a high value of red and green and a low value of blue will tend to shift toward yellow, because the red and green component will be raised, while the blue one will be lowered.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In general an S-curve will increase separation of the channels and thus increase saturation, which is a similar behavior to how color film reacts to contrast. This together with the simplicity of implementation has made the curve type popular in raw converters in general and is often the only alternative available in less flexible software.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weighted Standard ===&lt;br /&gt;
You can use this method to limit the color shift of the standard curve, even if it won't suppress it entirely. Keeping the previous example, this method will raise the first component (red), and will also linearly alter the green and blue component by raising them too. We end up with 3 values (R, g and b) while we have only processed the red component.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
This process is then done for the green and blue component, so at the end of the process, we end up with 9 values (R,g,b / r,G,b / r,g,B). Values of the same component are then mixed together, which will produce the resulting color with a smaller color shift.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Film-Like ===&lt;br /&gt;
The film-like curve provides a result highly similar to the standard type (that is strong saturation increase with increased contrast), but the RGB-HSV hue is kept constant - that is, there are less color-shift problems. This curve type was designed by Adobe as a part of DNG and is thus the one used by Adobe Camera Raw and Lightroom.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Saturation and Value Blending ===&lt;br /&gt;
This mode is typically better suited for high-key shots, but can be used for creative effect in other photos as well. The average value of the three component is computed, and then the curve is applied to this value, giving a positive or negative gain.&lt;br /&gt;
The color is converted to its Hue, Saturation and Value representation, then if the gain is positive, the pixel is linearly targeting Value = 1 and Saturation = 0, the Hue is preserved. If the gain is negative, the pixel is linearly targeting Value = 0, Saturation and Hue are preserved.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The result is highly similar to a luminance curve in Lab space (that is change contrast without affecting hue or saturation). For contrast-increasing curves the look will typically be slightly desaturated. This is not really because the curve desaturates the colors but because that in human vision contrast and saturation is tightly coupled, so the same image with higher contrast requires higher saturation to appear to have the same.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Luminance ===&lt;br /&gt;
Each component of the pixel is boosted by the same factor so color and saturation is kept stable, that is the result is very true to the original color. However contrast-increasing curves can still lead to a slightly desaturated look for the same reason as described for the Saturation and Value Blending curve mode. If you want to manually counter-act the desaturation, using the L*a*b* Chromaticity slider is a more neutral way of compensating for it than using the RGB-based saturation slider.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Despite showing the R, G and B histogram (merged) in the background of the curve, the curve operates on luminance values, where [https://en.wikipedia.org/wiki/Relative_luminance Relative Luminance] Y = R*0.2126729 + G*0.7151521 + B*0.0721750&lt;br /&gt;
First the relative luminance value of a pixel is obtained, then the curve is applied to that value, the multiplication factor between before and after luminance is calculated, and then this factor is applied to each R, G and B component. This is in contrast to the other methods where the curve is applied to each R, G and B component separately.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Perceptual ===&lt;br /&gt;
This mode will keep the original color appearance concerning hue and saturation, that is if you for example apply an S-curve the image will indeed get increased contrast, but the hues will stay the same and the image doesn't look more or less saturated than the original. It's specifically useful to establish a pleasing baseline contrast without distorting the colors provided by a camera profile that doesn't apply a curve itself (if you use a third-party profile that does apply a curve it's typically already perceptually mapped with similar techniques as described here).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The algorithm works the following way: it analyses the curve to get a contrast value, which is used as base to scale chroma (saturation) such that more contrast leads to more saturation and the other way around. As contrast and saturation is tightly coupled in human vision this scaling is necessary to make saturation ''appear'' constant. There are further fine-tunings such as increase saturation more in the shadows, and less for colors that are already highly saturated, also this corresponds to human vision phenomena so the net effect it that the colors appear constant. In the extreme highlights close to the white point the algorithm blends over to white (like the standard curves) which is less true to color but more practical for real output as the brightest color of the output media (screen or paper) is white.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
However do keep in mind that the perceptual model is not perfect and cannot be perfect. This is only a curve, image content is not analyzed and no localized changes are made. This means for example that for an S-curve a large flat blue sky (low local contrast) may appear slightly more saturated than the original. If you want to make A/B comparisons don't compare side by side as the eye will then be confused by the two contrast levels viewed simultaneously and then saturation will not appear the same, but instead swap and let the eye adapt for a few seconds.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
If you want to further fine-tune the saturation manually it's generally best to use the Lab chroma slider (and chroma curves).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Due to the many components in the algorithm it's considerably slower than the other curve modes so refresh rate may suffer.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Fherb</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://rawpedia.rawtherapee.com/index.php?title=Exposure/de&amp;diff=2476</id>
		<title>Exposure/de</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://rawpedia.rawtherapee.com/index.php?title=Exposure/de&amp;diff=2476"/>
		<updated>2017-05-30T22:01:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Fherb: /* Automatische Belichtungseinstellung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Todo-List / State:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Translation: open&lt;br /&gt;
* Content completely cleared: open&lt;br /&gt;
* Expression and didactics checked: open&lt;br /&gt;
* Spelling checked: open&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ready for publishing: no&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Belichtung =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Button ''Auto'' - Automatische Belichtungseinstellung ==&lt;br /&gt;
Dieses Tool gehört zu den absoluten Ausnahmen in RawTherapee: Es arbeitet automatisch!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während bei nahezu allen Werkzeugen das Ziel oder der Geschmack des Bearbeiters absolut entscheidend für die Einstellungen sind und deshalb eine Automatik wenig Vorteil bringen könnte, gibt es für die Belichtungskorrektur ein paar wenige Grundregeln, mit denen sich ein Bild in vielen Fällen tatsächlich zielführend für die meisten Anwendungen vorjustieren lässt. ''Auto'' analysiert das Histogramm und setzt einige Parameter der Belichtung auf meist sinnvolle Werte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Belichtungskorrektur&lt;br /&gt;
* Lichterkompression&lt;br /&gt;
* Lichter rekonstruieren&lt;br /&gt;
* Schwarzwert&lt;br /&gt;
* Helligkeit&lt;br /&gt;
* Kontrast&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Werkzeug bietet sich also als &amp;quot;Schnellstart&amp;quot; für die händische Belichtungskorrektur an. Gerade im Sinne des empfohlenen Workflows, mit dem Weißabgleich zu starten, kann ein vorheriger Tastendruck auf ''Auto'' das Bild bei schwierig belichteten Fotos zumindest erst mal in einen Belichtungsbereich bringen, in dem sich der Weißabgleich einfacher machen lässt. Danach gehe man dann wieder in das Belichtungswerkzeug und korrigiere abschließend. (Das Default-Profil, dass für Raw-Bilder nach der Installation standardmäßig verwendet wird, führt übrigens ''Auto'' aus. Im Gegensatz zum alternativ einsetzbaren Profil ''Neutral'', dass tatsächlich nichts weiter verändert, bis auf die Kameraeinstellungen des Weißabgleichs zu übernehmen.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt aber natürlich auch Fotos, wie High- bzw. Low-Key-Aufnahmen, wo die Automatik nicht unbedint einen guten Einstellvorschlag bringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Button ''Zurücksetzen'' ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Zurücksetzen'' setzt übrigens alle Schieberegler zusammen zurück. Die Tonwertkurven werden dabei aber nicht verändert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Clip % ==&lt;br /&gt;
''Auto Levels'' uses the ''Clip %'' value to adjust the exposure. This number defines the percentage of pixels clippable to the white and black points from the raw histogram. The minimum value is 0.00, maximum value is 0.99. Higher values increase the contrast, lower decrease it.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lichter rekonstruieren ==&lt;br /&gt;
Use ''Highlight Reconstruction'' (HR) to try to restore overexposed highlights in raw files. It attempts to restore clipped (blown-out) regions in the raw image relying on the fact that the three channels in a raw file do not clip at the same time and so a missing (clipped) region in one channel could be guessed from the present data of one of the other color channels. Using the ''Color Propagation'' method, it can also guess clipped data using nearby data from unclipped channels, if present. Remember, this tool is used for the ''reconstruction'' of clipped highlights, while if you just want to ''compress'' highlights which were not clipped in the first place but became clipped due to the use of, for example, ''Exposure Compensation'', then use the [[Exposure#Highlight_Compression|Highlight Compression]] slider. The ''Auto Levels'' button will automatically enable ''Highlight Reconstruction'' if necessary.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Four different methods of highlight reconstruction are available:&lt;br /&gt;
# Luminance Recovery&lt;br /&gt;
#: Recovered details will be neutral gray.&lt;br /&gt;
#: &amp;quot;''Highlight Compression''&amp;quot; values under 100 are recommended in most cases.&lt;br /&gt;
# Color Propagation&lt;br /&gt;
#: This is the most powerful recovery method. In addition to restoring luminosity, ''Color Propagation'' tries to restore color information by 'bleeding' the surrounding known color into the missing clipped area. This method works best on small overexposed areas, and can work wonders on overexposed skin. Its weakness is that it may sometimes 'bleed' the incorrect colors, depending on the image elements surrounding the blown highlights, or the colors can bleed into undesirable patterns. It is also computationally intensive and is therefore slower than the other methods.&lt;br /&gt;
#: Works well even with very high &amp;quot;''Highlight Compression''&amp;quot; values (under 500).&lt;br /&gt;
# CIELab&lt;br /&gt;
#: Reduces the luminance channel and tries to restore colors afterwards.&lt;br /&gt;
#: &amp;quot;''Highlight Compression''&amp;quot; values under 100 are recommended in most cases.&lt;br /&gt;
# Blend&lt;br /&gt;
#: Attempts to guess clipped color channels by filling in their values from the closest match from unclipped highlight regions nearby.&lt;br /&gt;
#: &amp;quot;''Highlight Compression''&amp;quot; values under 100 are recommended in most cases.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Exposure Compensation ==&lt;br /&gt;
The values of the Exposure Compensation slider (EC) are ISO values. This means a value of +1 equals one stop of overexposure (+1 EV, exposure value; also known as +1 LV, light value)). If you make two photos, one without correction (EV = 0) and one underexposed by one stop (EV = -1), you can make both photos match by setting exposure compensation for the overexposed photo to -1, or for the underexposed photo to +1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Take a look at the histogram while moving this slider. Moving it to the right shifts the whole histogram to the right. This means this slider changes the black point (on the very left of the histogram) and the white point (on the very right).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
If you try decreasing the exposure of a photo which contains clipping, you will notice that the clipped areas turn flat-gray. Enabling &amp;quot;''Highlight Reconstruction''&amp;quot; will prevent this flat-gray look to some degree by recovering highlight information from the remaining non-clipped channels.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
If you've used RawTherapee for a while you may notice that you almost always need a positive Exposure Compensation - as if all your photos are underexposed. Don’t worry - this is normal. Most cameras deliberately underexpose to preserve highlights (though some other raw processors disguise it).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
For the user interested in the internals follows a technical description of how EV=0 relates to the raw data: while EV=0 equals 1.0 in gain (that is, no change), there is a white balance dependent base gain applied before exposure. This base gain is calculated such that the color channel with the smallest range just can reach the maximum value. Although all raw channels have the same range in the raw file, white balance will re-balance them (lower temperatures mean more gain on red, higher more gain on blue) so they do not clip at the same level. The base gain raises the smallest channel just enough to make sure that at EV=0 no highlights will be based on clipped raw data. As white balance changes raw channel gains the base gain will thus change as a side effect when white balance is changed. For large white balance changes you may therefore see a slight change of brightness in the image. Note that the base gain relates to the maximum values channels can represent, that is if there is no highlight clipping in the raw file no highlight will reach the maximum level at EV=0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Highlight Compression ==&lt;br /&gt;
The Highlight Compression slider (HC) can be used to recover the highlights in a photo by compression, useful for 'dimming' (or burning) slightly overexposed areas. While the ''Highlight Reconstruction'' tool lets you try to ''reconstruct'' missing data in the raw file relying on the fact that the three channels in a raw file do not clip at the same time and so a missing (clipped) region in one channel could be guessed from the present data of one of the other color channels, this ''Highlight Compression'' tool only works on data which is already there - which has not been irreversibly lost at the time of shooting. If the original image has no clipping, but due to the action of, for example, exposure compensation you caused clipping, then you can use ''HC'' to compress these clipped regions back into view. As such, it works not only on raw files but on normal images too.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
To see if your photo contains overexposed areas, click on the clipped highlight indication icon [[Image:Warnhl.png]] on the top right of the image window. Overexposed areas will show up in black.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:Hra_0.jpg|thumb|An overexposed photo. No highlight compression, the clouds are clipped.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:Hra_0_chi.jpg|thumb|The Clipped highlight indicator has been turned on to make the clipped areas easier to see.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
By dragging the ''Highlight Compression'' slider to the right, the intensity of the highlights will decrease. For highlight compression to work best you must also enable ''Highlight Reconstruction''. Each of the HR methods has its strong and weak points, as explained above. Color Propagation is the most likely method to produce good-looking results when the HC slider is significantly over 100. For the other methods you will usually want to keep the HC slider around or below 100 - watch the histogram and the preview!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:Hra_125_ba.jpg|thumb|A correctly compressed photo - the histogram touches both ends.]]&lt;br /&gt;
To find out the optimal HC value, you can make use of the histogram. In the screenshots above, what you see are overexposed clouds above the Teide volcano in Tenerife. When hovering the mouse cursor over the overexposed area, the pixel values indicator (in the ''Navigator'' panel, under the little preview) shows that lightness (L) is at 100, and the histogram shows that all channels are clipped (see the red, green and blue squares in the top-right corner of the histogram, they mean that there are so many pixels of maximum value that they are off-scale). Increase the HC slider until the red, green and blue channels in the histogram no longer squash up against the right end of the histogram - you want them to touch it, but not to cram up against it. You can enable the ''Clipped highlight indication'' icon [[Image:Warnhl.png]] before moving the HC slider up. Once the indicator's black areas disappear from the white parts you want compressed, which is also when the lightness of those pixels drops from L=100 to L=99, you stop. Don't increase the HC slider any more, because now the hopelessly-lost white areas would start turning gray. You don't want them to turn gray. That would make the photo look dull. In this example the indicator's black areas disappeared when I set HC to 125.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:Hra toomuch histogram.png|thumb|The histogram of an incorrectly processed photo. It should touch both ends instead of having gaps.]]&lt;br /&gt;
As a rule, the histogram of a correctly developed image should touch both ends - the black and the white end. Not doing so means the image was incorrectly developed. This is true for the vast majority of photos, the only exceptions being photos of scenes which lack dynamic range, such as misty scenes. If you increase the HC slider too much, then whites turn gray as your histogram no longer touches the maximum end. Examples of photos that have been over-compressed can be easily found on the internet. They look horrible, don't do that! Recover what you can, but what's clipped beyond repair should stay white.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
RawTherapee offers more ways to deal with blown highlights. The side-effect of all these methods is that they also take away some of the brilliance of the photos, as they get more 'flat' or 'dull' as a result. Highlight compression is very useful when used with moderation, but remember that you cannot recover what is not there to begin with, so once you notice that the completely clipped white areas become gray you should reduce the compression amount until these areas become white once more. To create the best possible output, feed RawTherapee the best possible input - so expose well in the first place!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Highlight Compression Threshold ==&lt;br /&gt;
The Highlight Compression Threshold slider sets the point where the HC slider starts implementing compression. A value of 0 means the threshold is zero: data compression occurs over the whole range of tonalities. 100 sets the threshold at one stop below the white point, so all the compressed highlights are squeezed into the top stop. In practical terms, more highlights are compressed when this slider is set to 0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Black ==&lt;br /&gt;
Use this to set the black point. See the left side of the histogram move when you touch the slider. Values greater than 0 will make the image darker, negative values will lighten up the shadow parts of the photo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Shadow Compression ==&lt;br /&gt;
The ''Shadow Compression'' slider 'dampens' the effect of the ''Black'' slider. The maximum value of 100 gives a less dark image. This slider only has effect when the ''Black'' slider is set to a value other than  0. Practical use of this ''Shadow Compression'' slider is to fine-tune the shadow intensity of the image.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lightness ==&lt;br /&gt;
This slider applies a hard-coded tone curve to lift or lower the tonalities of the photo, resulting in a more or less light image. The same tone curve is applied separately to each R, G and B channel. The black point and the white point keep their positions.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Contrast ==&lt;br /&gt;
This slider increases or reduces the contrast of the photo. It applies a contrast curve centered at the average luminance level. Tonalities above the average are lifted (lowered), while tonalities below the average are lowered (lifted). The same contrast curve is applied separately to each R, G and B channel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Saturation ==&lt;br /&gt;
This slider makes the photo more or less saturated. In more technical terms, it adjusts the saturation of the image by applying a multiplier to the saturation level of pixels in the HSV color space.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tonwertkuven ==&lt;br /&gt;
Here you can construct your own tone curves. They work on all three R, G and B channels at the same time (so you can't work on the R channel only).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
There are two tone curves available, which can be designed with various curve types, and applied in several different modes all explained below. Clicking on the curve icon hides the curve from the interface - it does not disable the curve.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The histogram displayed as the curve's background shows you the levels of the data as it flows into the curve at that point in the processing pipeline. You will notice that it differs from the main histogram which shows you the levels of the final image, at the very end of the pipeline.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
While you are free to use only one tone curve to make your adjustments, you can gain much finer tonal control if you use two curves at once. The typical use of both curves is to lower values using the first curve, and to raise values using the second one. It is similar to creating an S curve in one of them, but you should be able to make finer adjustments by using both without entering too fast in the &amp;quot;danger zone&amp;quot; where your colors becomes unrealistic.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
You can save a curve to disk. Click on the ''Save current curve'' icon [[Image:Gtk-save-large-dark.png]] next to the graph and give it a name. Use the ''Load a curve from file'' icon [[Image:Gtk-open.png]] to apply this curve later to another file. Use the ''Reset curve to linear'' button [[Image:Gtk-undo-ltr.png]] to delete all the points you created and to reset the curve to neutral/linear. You can also ''Copy'' [[Image:Gtk-copy.png]] and ''Paste'' [[Image:Gtk-paste.png]] curves to/from RawTherapee's own clipboard, which comes in very useful if you want to quickly apply an identical curve to a different tool.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
You can use as many control points in a curve as you like.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
You can define different curves for all curve types if you like, but only the one that is selected in the dropdown menu will be applied to the photo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The curve and histogram is always displayed with sRGB gamma, regardless of working or output profile. This means that the shadow range is expanded and highlights compressed to better match human perception.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Linear Curve ===&lt;br /&gt;
This represents the unaltered (or linear) image, so without any tone curve applied. It disables the curve.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Custom Curve ===&lt;br /&gt;
This is a classic type of curve, seen in many other programs as well. The left part of the graph represents the darker tones, the right part represents the brighter tones of the photo. Click on the curve to mark a point and drag it with the mouse to change tonalities. Dragging the point down makes the image darker, while pushing it up makes it brighter. The dotted diagonal line marks the linear or unaltered state of the photo. Press and hold the '''Control''' key to slow down the movement. Hold the '''Shift''' key to snap the point to key elements: maximum value, minimum value, middle value (i.e. snapped to the diagonal or horizontal dotted line), same value of the preceding point, same value of the next point, and for the ''Control Cage'' type, the line going through the previous and next points. Delete a point on the curve by dragging it out of the editor area.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The top-right point represents the brightest areas in the photo. Drag that point vertically down to make the highlights less bright; move it horizontally to the left to make bright areas brighter, perhaps at the cost of some overexposure.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The bottom-left point represents the darkest areas in the photo. Move that point horizontally to the right to make the photo darker, perhaps at the cost of some underexposure. Move it vertically up to make the darks lighter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flip the diagonal line (from bottom-left and top-right to top-left and bottom-right) to produce a negative image.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:curve_custom_s.png|thumb|left|S-shaped custom curve.]]&lt;br /&gt;
A typical usage of the custom curve is to construct a so-called ''S-curve''. Mark three points at the 'coordinates' (1,1), (2,2) and (3,3) respectively. Drag the point at (1,1) somewhat lower and the point at (3,3) a bit higher. Your image will get more 'punch' this way. If your S-curve is symmetrical, i.e. if you move the point you first placed at 1,1 by the same amount as the one you placed at 3,3 but in the opposite direction, then the effect will be identical to manipulating the ''Contrast'' slider.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parametric Curve ===&lt;br /&gt;
[[Image:Curve_parametric_s.png|thumb|left|Parametric curve.]]&lt;br /&gt;
This curve presents four sliders and three control points. The sliders are used to control highlights, lights, darks and shadows respectively (shadows mean deep darks here). Move the mouse over the four sliders and a dark area under the curve tells you which slider alters what part of the curve. Move the Highlights slider to the left to make highlights less bright, move it to the right to make them brighter. The ''Lights'' slider moves the lights but not the highlights in the same way as above, as does the ''Darks'' slider: moving it to the right lightens the dark tones, moving it to the left darkens them. The ''Shadows'' slider works as the ''Darks'' slider, but only on the darkest parts of the photo. You can again construct the above mentioned stylized S-curve, although the parametric curve gives you less 'extreme' control over the form of the curve. This mode, however, has its own benefits, as curves can be shaped in a well controlled manner. Note that using these sliders can have a profound influence on the overall contrast of the image.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Use, if needed, the three control points under the curve. They determine what point of the curve will be affected when moving the sliders. Moving the middle control point to the right makes the image darker (the form of the curve changes again, as does the dark area around the curve), moving it to the left makes the image brighter. Moving the left control point to the right darkens the dark areas somewhat, moving it to the left lightens them, again somewhat. Moving the right control point to the right makes the highlights brighter, moving it to the left darkens the highlights.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Use the ''Reset to default'' buttons [[Image:Gtk-undo-ltr.png]] next to the sliders to reset individual sliders, use the same button at the top of the tone curve section to reset all four sliders and the control points to linear (zero).&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Control Cage ===&lt;br /&gt;
[[Image:Curve_control_cage_s.png|thumb|left|Control Cage curve.]]&lt;br /&gt;
At first sight this curve type looks very much like the ''Custom'' curve, but there are some differences though. With the ''Custom'' curve, the curve touches all the control points. This is not the case with the ''Control Cage'' curve. To see this, click somewhere on the line and move the black point to the left or to the right. Now the curve passes nearby the black point, but doesn't touch it. Another difference is that the ''Control Cage'' allows for a straight section of the curve, while you can't do this with the ''Custom'' curve. The ''Control Cage'' curve needs at least three points for that (so five in total). Holding down the '''Shift''' key while dragging a point will help you to easily create a straight line by snapping the point to the line made by the previous and next point (displayed in red by the ''Snap to'' tool). Now make a new point between the two most left ones and move it. As you can see, only the part on the left side moves, not the rest of the curve.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Curve Mode ==&lt;br /&gt;
Next to each curve type, you'll find a ''Curve Mode'' combobox selector. This will let you choose the algorithm that will be used for the corresponding curve. The curve mode will have a strong effect on the appearance of colors, especially if you use a contrast-enhancing curve (S-curve). This can be used for creative effect, but can for some purposes or styles cause undesired color changes depending which mode you choose. Choose a mode that suits your specific taste and needs for the photo at hand. By combining two different curves in tone curve 1 and 2 you can further fine-tune the look.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Standard ===&lt;br /&gt;
This is the most basic mode (and the only one available in older versions of RawTherapee and is found in some shape or form in most image-related software): the values of each RGB channel are modified by the curve in a basic &amp;quot;correspondence&amp;quot; method, that is the same curve is applied to all channels.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The drawback of this mode is that e.g. considering an S-curve shape to get more contrast, an orange color with a high value of red and green and a low value of blue will tend to shift toward yellow, because the red and green component will be raised, while the blue one will be lowered.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In general an S-curve will increase separation of the channels and thus increase saturation, which is a similar behavior to how color film reacts to contrast. This together with the simplicity of implementation has made the curve type popular in raw converters in general and is often the only alternative available in less flexible software.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weighted Standard ===&lt;br /&gt;
You can use this method to limit the color shift of the standard curve, even if it won't suppress it entirely. Keeping the previous example, this method will raise the first component (red), and will also linearly alter the green and blue component by raising them too. We end up with 3 values (R, g and b) while we have only processed the red component.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
This process is then done for the green and blue component, so at the end of the process, we end up with 9 values (R,g,b / r,G,b / r,g,B). Values of the same component are then mixed together, which will produce the resulting color with a smaller color shift.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Film-Like ===&lt;br /&gt;
The film-like curve provides a result highly similar to the standard type (that is strong saturation increase with increased contrast), but the RGB-HSV hue is kept constant - that is, there are less color-shift problems. This curve type was designed by Adobe as a part of DNG and is thus the one used by Adobe Camera Raw and Lightroom.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Saturation and Value Blending ===&lt;br /&gt;
This mode is typically better suited for high-key shots, but can be used for creative effect in other photos as well. The average value of the three component is computed, and then the curve is applied to this value, giving a positive or negative gain.&lt;br /&gt;
The color is converted to its Hue, Saturation and Value representation, then if the gain is positive, the pixel is linearly targeting Value = 1 and Saturation = 0, the Hue is preserved. If the gain is negative, the pixel is linearly targeting Value = 0, Saturation and Hue are preserved.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The result is highly similar to a luminance curve in Lab space (that is change contrast without affecting hue or saturation). For contrast-increasing curves the look will typically be slightly desaturated. This is not really because the curve desaturates the colors but because that in human vision contrast and saturation is tightly coupled, so the same image with higher contrast requires higher saturation to appear to have the same.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Luminance ===&lt;br /&gt;
Each component of the pixel is boosted by the same factor so color and saturation is kept stable, that is the result is very true to the original color. However contrast-increasing curves can still lead to a slightly desaturated look for the same reason as described for the Saturation and Value Blending curve mode. If you want to manually counter-act the desaturation, using the L*a*b* Chromaticity slider is a more neutral way of compensating for it than using the RGB-based saturation slider.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Despite showing the R, G and B histogram (merged) in the background of the curve, the curve operates on luminance values, where [https://en.wikipedia.org/wiki/Relative_luminance Relative Luminance] Y = R*0.2126729 + G*0.7151521 + B*0.0721750&lt;br /&gt;
First the relative luminance value of a pixel is obtained, then the curve is applied to that value, the multiplication factor between before and after luminance is calculated, and then this factor is applied to each R, G and B component. This is in contrast to the other methods where the curve is applied to each R, G and B component separately.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Perceptual ===&lt;br /&gt;
This mode will keep the original color appearance concerning hue and saturation, that is if you for example apply an S-curve the image will indeed get increased contrast, but the hues will stay the same and the image doesn't look more or less saturated than the original. It's specifically useful to establish a pleasing baseline contrast without distorting the colors provided by a camera profile that doesn't apply a curve itself (if you use a third-party profile that does apply a curve it's typically already perceptually mapped with similar techniques as described here).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The algorithm works the following way: it analyses the curve to get a contrast value, which is used as base to scale chroma (saturation) such that more contrast leads to more saturation and the other way around. As contrast and saturation is tightly coupled in human vision this scaling is necessary to make saturation ''appear'' constant. There are further fine-tunings such as increase saturation more in the shadows, and less for colors that are already highly saturated, also this corresponds to human vision phenomena so the net effect it that the colors appear constant. In the extreme highlights close to the white point the algorithm blends over to white (like the standard curves) which is less true to color but more practical for real output as the brightest color of the output media (screen or paper) is white.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
However do keep in mind that the perceptual model is not perfect and cannot be perfect. This is only a curve, image content is not analyzed and no localized changes are made. This means for example that for an S-curve a large flat blue sky (low local contrast) may appear slightly more saturated than the original. If you want to make A/B comparisons don't compare side by side as the eye will then be confused by the two contrast levels viewed simultaneously and then saturation will not appear the same, but instead swap and let the eye adapt for a few seconds.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
If you want to further fine-tune the saturation manually it's generally best to use the Lab chroma slider (and chroma curves).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Due to the many components in the algorithm it's considerably slower than the other curve modes so refresh rate may suffer.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Fherb</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://rawpedia.rawtherapee.com/index.php?title=Exposure/de&amp;diff=2475</id>
		<title>Exposure/de</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://rawpedia.rawtherapee.com/index.php?title=Exposure/de&amp;diff=2475"/>
		<updated>2017-05-30T21:59:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Fherb: /* Automatische Belichtungseinstellung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Todo-List / State:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Translation: open&lt;br /&gt;
* Content completely cleared: open&lt;br /&gt;
* Expression and didactics checked: open&lt;br /&gt;
* Spelling checked: open&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ready for publishing: no&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Belichtung =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Automatische Belichtungseinstellung ==&lt;br /&gt;
Dieses Tool gehört zu den absoluten Ausnahmen in RawTherapee: Es arbeitet automatisch!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während bei nahezu allen Werkzeugen das Ziel oder der Geschmack des Bearbeiters absolut entscheidend für die Einstellungen sind und deshalb eine Automatik wenig Vorteil bringen könnte, gibt es für die Belichtungskorrektur ein paar wenige Grundregeln, mit denen sich ein Bild in vielen Fällen tatsächlich zielführend für die meisten Anwendungen vorjustieren lässt. ''Auto'' analysiert das Histogramm und setzt einige Parameter der Belichtung auf meist sinnvolle Werte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Belichtungskorrektur&lt;br /&gt;
* Lichterkompression&lt;br /&gt;
* Lichter rekonstruieren&lt;br /&gt;
* Schwarzwert&lt;br /&gt;
* Helligkeit&lt;br /&gt;
* Kontrast&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Werkzeug bietet sich also als &amp;quot;Schnellstart&amp;quot; für die händische Belichtungskorrektur an. Gerade im Sinne des empfohlenen Workflows, mit dem Weißabgleich zu starten, kann ein vorheriger Tastendruck auf ''Auto'' das Bild bei schwierig belichteten Fotos zumindest erst mal in einen Belichtungsbereich bringen, in dem sich der Weißabgleich einfacher machen lässt. Danach gehe man dann wieder in das Belichtungswerkzeug und korrigiere abschließend. (Das Default-Profil, dass für Raw-Bilder nach der Installation standardmäßig verwendet wird, führt übrigens ''Auto'' aus. Im Gegensatz zum alternativ einsetzbaren Profil ''Neutral'', dass tatsächlich nichts weiter verändert, bis auf die Kameraeinstellungen des Weißabgleichs zu übernehmen.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt aber natürlich auch Fotos, wie High- bzw. Low-Key-Aufnahmen, wo die Automatik nicht unbedint einen guten Einstellvorschlag bringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Zurücksetzen'' setzt übrigens alle Schieberegler zusammen zurück. Die Tonwertkurven werden dabei aber nicht verändert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Clip % ==&lt;br /&gt;
''Auto Levels'' uses the ''Clip %'' value to adjust the exposure. This number defines the percentage of pixels clippable to the white and black points from the raw histogram. The minimum value is 0.00, maximum value is 0.99. Higher values increase the contrast, lower decrease it.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lichter rekonstruieren ==&lt;br /&gt;
Use ''Highlight Reconstruction'' (HR) to try to restore overexposed highlights in raw files. It attempts to restore clipped (blown-out) regions in the raw image relying on the fact that the three channels in a raw file do not clip at the same time and so a missing (clipped) region in one channel could be guessed from the present data of one of the other color channels. Using the ''Color Propagation'' method, it can also guess clipped data using nearby data from unclipped channels, if present. Remember, this tool is used for the ''reconstruction'' of clipped highlights, while if you just want to ''compress'' highlights which were not clipped in the first place but became clipped due to the use of, for example, ''Exposure Compensation'', then use the [[Exposure#Highlight_Compression|Highlight Compression]] slider. The ''Auto Levels'' button will automatically enable ''Highlight Reconstruction'' if necessary.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Four different methods of highlight reconstruction are available:&lt;br /&gt;
# Luminance Recovery&lt;br /&gt;
#: Recovered details will be neutral gray.&lt;br /&gt;
#: &amp;quot;''Highlight Compression''&amp;quot; values under 100 are recommended in most cases.&lt;br /&gt;
# Color Propagation&lt;br /&gt;
#: This is the most powerful recovery method. In addition to restoring luminosity, ''Color Propagation'' tries to restore color information by 'bleeding' the surrounding known color into the missing clipped area. This method works best on small overexposed areas, and can work wonders on overexposed skin. Its weakness is that it may sometimes 'bleed' the incorrect colors, depending on the image elements surrounding the blown highlights, or the colors can bleed into undesirable patterns. It is also computationally intensive and is therefore slower than the other methods.&lt;br /&gt;
#: Works well even with very high &amp;quot;''Highlight Compression''&amp;quot; values (under 500).&lt;br /&gt;
# CIELab&lt;br /&gt;
#: Reduces the luminance channel and tries to restore colors afterwards.&lt;br /&gt;
#: &amp;quot;''Highlight Compression''&amp;quot; values under 100 are recommended in most cases.&lt;br /&gt;
# Blend&lt;br /&gt;
#: Attempts to guess clipped color channels by filling in their values from the closest match from unclipped highlight regions nearby.&lt;br /&gt;
#: &amp;quot;''Highlight Compression''&amp;quot; values under 100 are recommended in most cases.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Exposure Compensation ==&lt;br /&gt;
The values of the Exposure Compensation slider (EC) are ISO values. This means a value of +1 equals one stop of overexposure (+1 EV, exposure value; also known as +1 LV, light value)). If you make two photos, one without correction (EV = 0) and one underexposed by one stop (EV = -1), you can make both photos match by setting exposure compensation for the overexposed photo to -1, or for the underexposed photo to +1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Take a look at the histogram while moving this slider. Moving it to the right shifts the whole histogram to the right. This means this slider changes the black point (on the very left of the histogram) and the white point (on the very right).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
If you try decreasing the exposure of a photo which contains clipping, you will notice that the clipped areas turn flat-gray. Enabling &amp;quot;''Highlight Reconstruction''&amp;quot; will prevent this flat-gray look to some degree by recovering highlight information from the remaining non-clipped channels.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
If you've used RawTherapee for a while you may notice that you almost always need a positive Exposure Compensation - as if all your photos are underexposed. Don’t worry - this is normal. Most cameras deliberately underexpose to preserve highlights (though some other raw processors disguise it).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
For the user interested in the internals follows a technical description of how EV=0 relates to the raw data: while EV=0 equals 1.0 in gain (that is, no change), there is a white balance dependent base gain applied before exposure. This base gain is calculated such that the color channel with the smallest range just can reach the maximum value. Although all raw channels have the same range in the raw file, white balance will re-balance them (lower temperatures mean more gain on red, higher more gain on blue) so they do not clip at the same level. The base gain raises the smallest channel just enough to make sure that at EV=0 no highlights will be based on clipped raw data. As white balance changes raw channel gains the base gain will thus change as a side effect when white balance is changed. For large white balance changes you may therefore see a slight change of brightness in the image. Note that the base gain relates to the maximum values channels can represent, that is if there is no highlight clipping in the raw file no highlight will reach the maximum level at EV=0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Highlight Compression ==&lt;br /&gt;
The Highlight Compression slider (HC) can be used to recover the highlights in a photo by compression, useful for 'dimming' (or burning) slightly overexposed areas. While the ''Highlight Reconstruction'' tool lets you try to ''reconstruct'' missing data in the raw file relying on the fact that the three channels in a raw file do not clip at the same time and so a missing (clipped) region in one channel could be guessed from the present data of one of the other color channels, this ''Highlight Compression'' tool only works on data which is already there - which has not been irreversibly lost at the time of shooting. If the original image has no clipping, but due to the action of, for example, exposure compensation you caused clipping, then you can use ''HC'' to compress these clipped regions back into view. As such, it works not only on raw files but on normal images too.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
To see if your photo contains overexposed areas, click on the clipped highlight indication icon [[Image:Warnhl.png]] on the top right of the image window. Overexposed areas will show up in black.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:Hra_0.jpg|thumb|An overexposed photo. No highlight compression, the clouds are clipped.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:Hra_0_chi.jpg|thumb|The Clipped highlight indicator has been turned on to make the clipped areas easier to see.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
By dragging the ''Highlight Compression'' slider to the right, the intensity of the highlights will decrease. For highlight compression to work best you must also enable ''Highlight Reconstruction''. Each of the HR methods has its strong and weak points, as explained above. Color Propagation is the most likely method to produce good-looking results when the HC slider is significantly over 100. For the other methods you will usually want to keep the HC slider around or below 100 - watch the histogram and the preview!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:Hra_125_ba.jpg|thumb|A correctly compressed photo - the histogram touches both ends.]]&lt;br /&gt;
To find out the optimal HC value, you can make use of the histogram. In the screenshots above, what you see are overexposed clouds above the Teide volcano in Tenerife. When hovering the mouse cursor over the overexposed area, the pixel values indicator (in the ''Navigator'' panel, under the little preview) shows that lightness (L) is at 100, and the histogram shows that all channels are clipped (see the red, green and blue squares in the top-right corner of the histogram, they mean that there are so many pixels of maximum value that they are off-scale). Increase the HC slider until the red, green and blue channels in the histogram no longer squash up against the right end of the histogram - you want them to touch it, but not to cram up against it. You can enable the ''Clipped highlight indication'' icon [[Image:Warnhl.png]] before moving the HC slider up. Once the indicator's black areas disappear from the white parts you want compressed, which is also when the lightness of those pixels drops from L=100 to L=99, you stop. Don't increase the HC slider any more, because now the hopelessly-lost white areas would start turning gray. You don't want them to turn gray. That would make the photo look dull. In this example the indicator's black areas disappeared when I set HC to 125.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:Hra toomuch histogram.png|thumb|The histogram of an incorrectly processed photo. It should touch both ends instead of having gaps.]]&lt;br /&gt;
As a rule, the histogram of a correctly developed image should touch both ends - the black and the white end. Not doing so means the image was incorrectly developed. This is true for the vast majority of photos, the only exceptions being photos of scenes which lack dynamic range, such as misty scenes. If you increase the HC slider too much, then whites turn gray as your histogram no longer touches the maximum end. Examples of photos that have been over-compressed can be easily found on the internet. They look horrible, don't do that! Recover what you can, but what's clipped beyond repair should stay white.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
RawTherapee offers more ways to deal with blown highlights. The side-effect of all these methods is that they also take away some of the brilliance of the photos, as they get more 'flat' or 'dull' as a result. Highlight compression is very useful when used with moderation, but remember that you cannot recover what is not there to begin with, so once you notice that the completely clipped white areas become gray you should reduce the compression amount until these areas become white once more. To create the best possible output, feed RawTherapee the best possible input - so expose well in the first place!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Highlight Compression Threshold ==&lt;br /&gt;
The Highlight Compression Threshold slider sets the point where the HC slider starts implementing compression. A value of 0 means the threshold is zero: data compression occurs over the whole range of tonalities. 100 sets the threshold at one stop below the white point, so all the compressed highlights are squeezed into the top stop. In practical terms, more highlights are compressed when this slider is set to 0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Black ==&lt;br /&gt;
Use this to set the black point. See the left side of the histogram move when you touch the slider. Values greater than 0 will make the image darker, negative values will lighten up the shadow parts of the photo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Shadow Compression ==&lt;br /&gt;
The ''Shadow Compression'' slider 'dampens' the effect of the ''Black'' slider. The maximum value of 100 gives a less dark image. This slider only has effect when the ''Black'' slider is set to a value other than  0. Practical use of this ''Shadow Compression'' slider is to fine-tune the shadow intensity of the image.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lightness ==&lt;br /&gt;
This slider applies a hard-coded tone curve to lift or lower the tonalities of the photo, resulting in a more or less light image. The same tone curve is applied separately to each R, G and B channel. The black point and the white point keep their positions.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Contrast ==&lt;br /&gt;
This slider increases or reduces the contrast of the photo. It applies a contrast curve centered at the average luminance level. Tonalities above the average are lifted (lowered), while tonalities below the average are lowered (lifted). The same contrast curve is applied separately to each R, G and B channel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Saturation ==&lt;br /&gt;
This slider makes the photo more or less saturated. In more technical terms, it adjusts the saturation of the image by applying a multiplier to the saturation level of pixels in the HSV color space.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tonwertkuven ==&lt;br /&gt;
Here you can construct your own tone curves. They work on all three R, G and B channels at the same time (so you can't work on the R channel only).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
There are two tone curves available, which can be designed with various curve types, and applied in several different modes all explained below. Clicking on the curve icon hides the curve from the interface - it does not disable the curve.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The histogram displayed as the curve's background shows you the levels of the data as it flows into the curve at that point in the processing pipeline. You will notice that it differs from the main histogram which shows you the levels of the final image, at the very end of the pipeline.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
While you are free to use only one tone curve to make your adjustments, you can gain much finer tonal control if you use two curves at once. The typical use of both curves is to lower values using the first curve, and to raise values using the second one. It is similar to creating an S curve in one of them, but you should be able to make finer adjustments by using both without entering too fast in the &amp;quot;danger zone&amp;quot; where your colors becomes unrealistic.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
You can save a curve to disk. Click on the ''Save current curve'' icon [[Image:Gtk-save-large-dark.png]] next to the graph and give it a name. Use the ''Load a curve from file'' icon [[Image:Gtk-open.png]] to apply this curve later to another file. Use the ''Reset curve to linear'' button [[Image:Gtk-undo-ltr.png]] to delete all the points you created and to reset the curve to neutral/linear. You can also ''Copy'' [[Image:Gtk-copy.png]] and ''Paste'' [[Image:Gtk-paste.png]] curves to/from RawTherapee's own clipboard, which comes in very useful if you want to quickly apply an identical curve to a different tool.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
You can use as many control points in a curve as you like.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
You can define different curves for all curve types if you like, but only the one that is selected in the dropdown menu will be applied to the photo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The curve and histogram is always displayed with sRGB gamma, regardless of working or output profile. This means that the shadow range is expanded and highlights compressed to better match human perception.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Linear Curve ===&lt;br /&gt;
This represents the unaltered (or linear) image, so without any tone curve applied. It disables the curve.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Custom Curve ===&lt;br /&gt;
This is a classic type of curve, seen in many other programs as well. The left part of the graph represents the darker tones, the right part represents the brighter tones of the photo. Click on the curve to mark a point and drag it with the mouse to change tonalities. Dragging the point down makes the image darker, while pushing it up makes it brighter. The dotted diagonal line marks the linear or unaltered state of the photo. Press and hold the '''Control''' key to slow down the movement. Hold the '''Shift''' key to snap the point to key elements: maximum value, minimum value, middle value (i.e. snapped to the diagonal or horizontal dotted line), same value of the preceding point, same value of the next point, and for the ''Control Cage'' type, the line going through the previous and next points. Delete a point on the curve by dragging it out of the editor area.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The top-right point represents the brightest areas in the photo. Drag that point vertically down to make the highlights less bright; move it horizontally to the left to make bright areas brighter, perhaps at the cost of some overexposure.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The bottom-left point represents the darkest areas in the photo. Move that point horizontally to the right to make the photo darker, perhaps at the cost of some underexposure. Move it vertically up to make the darks lighter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flip the diagonal line (from bottom-left and top-right to top-left and bottom-right) to produce a negative image.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:curve_custom_s.png|thumb|left|S-shaped custom curve.]]&lt;br /&gt;
A typical usage of the custom curve is to construct a so-called ''S-curve''. Mark three points at the 'coordinates' (1,1), (2,2) and (3,3) respectively. Drag the point at (1,1) somewhat lower and the point at (3,3) a bit higher. Your image will get more 'punch' this way. If your S-curve is symmetrical, i.e. if you move the point you first placed at 1,1 by the same amount as the one you placed at 3,3 but in the opposite direction, then the effect will be identical to manipulating the ''Contrast'' slider.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parametric Curve ===&lt;br /&gt;
[[Image:Curve_parametric_s.png|thumb|left|Parametric curve.]]&lt;br /&gt;
This curve presents four sliders and three control points. The sliders are used to control highlights, lights, darks and shadows respectively (shadows mean deep darks here). Move the mouse over the four sliders and a dark area under the curve tells you which slider alters what part of the curve. Move the Highlights slider to the left to make highlights less bright, move it to the right to make them brighter. The ''Lights'' slider moves the lights but not the highlights in the same way as above, as does the ''Darks'' slider: moving it to the right lightens the dark tones, moving it to the left darkens them. The ''Shadows'' slider works as the ''Darks'' slider, but only on the darkest parts of the photo. You can again construct the above mentioned stylized S-curve, although the parametric curve gives you less 'extreme' control over the form of the curve. This mode, however, has its own benefits, as curves can be shaped in a well controlled manner. Note that using these sliders can have a profound influence on the overall contrast of the image.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Use, if needed, the three control points under the curve. They determine what point of the curve will be affected when moving the sliders. Moving the middle control point to the right makes the image darker (the form of the curve changes again, as does the dark area around the curve), moving it to the left makes the image brighter. Moving the left control point to the right darkens the dark areas somewhat, moving it to the left lightens them, again somewhat. Moving the right control point to the right makes the highlights brighter, moving it to the left darkens the highlights.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Use the ''Reset to default'' buttons [[Image:Gtk-undo-ltr.png]] next to the sliders to reset individual sliders, use the same button at the top of the tone curve section to reset all four sliders and the control points to linear (zero).&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Control Cage ===&lt;br /&gt;
[[Image:Curve_control_cage_s.png|thumb|left|Control Cage curve.]]&lt;br /&gt;
At first sight this curve type looks very much like the ''Custom'' curve, but there are some differences though. With the ''Custom'' curve, the curve touches all the control points. This is not the case with the ''Control Cage'' curve. To see this, click somewhere on the line and move the black point to the left or to the right. Now the curve passes nearby the black point, but doesn't touch it. Another difference is that the ''Control Cage'' allows for a straight section of the curve, while you can't do this with the ''Custom'' curve. The ''Control Cage'' curve needs at least three points for that (so five in total). Holding down the '''Shift''' key while dragging a point will help you to easily create a straight line by snapping the point to the line made by the previous and next point (displayed in red by the ''Snap to'' tool). Now make a new point between the two most left ones and move it. As you can see, only the part on the left side moves, not the rest of the curve.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Curve Mode ==&lt;br /&gt;
Next to each curve type, you'll find a ''Curve Mode'' combobox selector. This will let you choose the algorithm that will be used for the corresponding curve. The curve mode will have a strong effect on the appearance of colors, especially if you use a contrast-enhancing curve (S-curve). This can be used for creative effect, but can for some purposes or styles cause undesired color changes depending which mode you choose. Choose a mode that suits your specific taste and needs for the photo at hand. By combining two different curves in tone curve 1 and 2 you can further fine-tune the look.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Standard ===&lt;br /&gt;
This is the most basic mode (and the only one available in older versions of RawTherapee and is found in some shape or form in most image-related software): the values of each RGB channel are modified by the curve in a basic &amp;quot;correspondence&amp;quot; method, that is the same curve is applied to all channels.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The drawback of this mode is that e.g. considering an S-curve shape to get more contrast, an orange color with a high value of red and green and a low value of blue will tend to shift toward yellow, because the red and green component will be raised, while the blue one will be lowered.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In general an S-curve will increase separation of the channels and thus increase saturation, which is a similar behavior to how color film reacts to contrast. This together with the simplicity of implementation has made the curve type popular in raw converters in general and is often the only alternative available in less flexible software.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weighted Standard ===&lt;br /&gt;
You can use this method to limit the color shift of the standard curve, even if it won't suppress it entirely. Keeping the previous example, this method will raise the first component (red), and will also linearly alter the green and blue component by raising them too. We end up with 3 values (R, g and b) while we have only processed the red component.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
This process is then done for the green and blue component, so at the end of the process, we end up with 9 values (R,g,b / r,G,b / r,g,B). Values of the same component are then mixed together, which will produce the resulting color with a smaller color shift.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Film-Like ===&lt;br /&gt;
The film-like curve provides a result highly similar to the standard type (that is strong saturation increase with increased contrast), but the RGB-HSV hue is kept constant - that is, there are less color-shift problems. This curve type was designed by Adobe as a part of DNG and is thus the one used by Adobe Camera Raw and Lightroom.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Saturation and Value Blending ===&lt;br /&gt;
This mode is typically better suited for high-key shots, but can be used for creative effect in other photos as well. The average value of the three component is computed, and then the curve is applied to this value, giving a positive or negative gain.&lt;br /&gt;
The color is converted to its Hue, Saturation and Value representation, then if the gain is positive, the pixel is linearly targeting Value = 1 and Saturation = 0, the Hue is preserved. If the gain is negative, the pixel is linearly targeting Value = 0, Saturation and Hue are preserved.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The result is highly similar to a luminance curve in Lab space (that is change contrast without affecting hue or saturation). For contrast-increasing curves the look will typically be slightly desaturated. This is not really because the curve desaturates the colors but because that in human vision contrast and saturation is tightly coupled, so the same image with higher contrast requires higher saturation to appear to have the same.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Luminance ===&lt;br /&gt;
Each component of the pixel is boosted by the same factor so color and saturation is kept stable, that is the result is very true to the original color. However contrast-increasing curves can still lead to a slightly desaturated look for the same reason as described for the Saturation and Value Blending curve mode. If you want to manually counter-act the desaturation, using the L*a*b* Chromaticity slider is a more neutral way of compensating for it than using the RGB-based saturation slider.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Despite showing the R, G and B histogram (merged) in the background of the curve, the curve operates on luminance values, where [https://en.wikipedia.org/wiki/Relative_luminance Relative Luminance] Y = R*0.2126729 + G*0.7151521 + B*0.0721750&lt;br /&gt;
First the relative luminance value of a pixel is obtained, then the curve is applied to that value, the multiplication factor between before and after luminance is calculated, and then this factor is applied to each R, G and B component. This is in contrast to the other methods where the curve is applied to each R, G and B component separately.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Perceptual ===&lt;br /&gt;
This mode will keep the original color appearance concerning hue and saturation, that is if you for example apply an S-curve the image will indeed get increased contrast, but the hues will stay the same and the image doesn't look more or less saturated than the original. It's specifically useful to establish a pleasing baseline contrast without distorting the colors provided by a camera profile that doesn't apply a curve itself (if you use a third-party profile that does apply a curve it's typically already perceptually mapped with similar techniques as described here).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The algorithm works the following way: it analyses the curve to get a contrast value, which is used as base to scale chroma (saturation) such that more contrast leads to more saturation and the other way around. As contrast and saturation is tightly coupled in human vision this scaling is necessary to make saturation ''appear'' constant. There are further fine-tunings such as increase saturation more in the shadows, and less for colors that are already highly saturated, also this corresponds to human vision phenomena so the net effect it that the colors appear constant. In the extreme highlights close to the white point the algorithm blends over to white (like the standard curves) which is less true to color but more practical for real output as the brightest color of the output media (screen or paper) is white.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
However do keep in mind that the perceptual model is not perfect and cannot be perfect. This is only a curve, image content is not analyzed and no localized changes are made. This means for example that for an S-curve a large flat blue sky (low local contrast) may appear slightly more saturated than the original. If you want to make A/B comparisons don't compare side by side as the eye will then be confused by the two contrast levels viewed simultaneously and then saturation will not appear the same, but instead swap and let the eye adapt for a few seconds.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
If you want to further fine-tune the saturation manually it's generally best to use the Lab chroma slider (and chroma curves).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Due to the many components in the algorithm it's considerably slower than the other curve modes so refresh rate may suffer.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Fherb</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://rawpedia.rawtherapee.com/index.php?title=Exposure/de&amp;diff=2474</id>
		<title>Exposure/de</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://rawpedia.rawtherapee.com/index.php?title=Exposure/de&amp;diff=2474"/>
		<updated>2017-05-30T21:58:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Fherb: /* Automatische Belichtungseinstellung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Todo-List / State:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Translation: open&lt;br /&gt;
* Content completely cleared: open&lt;br /&gt;
* Expression and didactics checked: open&lt;br /&gt;
* Spelling checked: open&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ready for publishing: no&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Belichtung =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Automatische Belichtungseinstellung ==&lt;br /&gt;
Dieses Tool gehört zu den absoluten Ausnahmen in RawTherapee: Es arbeitet automatisch!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während bei nahezu allen Werkzeugen das Ziel oder der Geschmack des Bearbeiters absolut entscheidend für die Einstellungen sind und deshalb eine Automatik wenig Vorteil bringen könnte, gibt es für die Belichtungskorrektur ein paar wenige Grundregeln, mit denen sich ein Bild in vielen Fällen tatsächlich zielführend für die meisten Anwendungen vorjustieren lässt. ''Auto'' analysiert das Histogramm und setzt einige Parameter der Belichtung auf meist sinnvolle Werte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Belichtungskorrektur&lt;br /&gt;
* Lichterkompression&lt;br /&gt;
* Lichter rekonstruieren&lt;br /&gt;
* Schwarzwert&lt;br /&gt;
* Helligkeit&lt;br /&gt;
* Kontrast&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Werkzeug bietet sich also als &amp;quot;Schnellstart&amp;quot; für die händische Belichtungskorrektur an. Gerade im Sinne des empfohlenen Workflows, mit dem Weißabgleich zu starten, kann ein vorheriger Tastendruck auf ''Auto'' das Bild bei schwierig belichteten Fotos zumindest erst mal in einen Belichtungsbereich bringen, in dem sich der Weißabgleich einfacher machen lässt. Danach gehe man dann wieder in das Belichtungswerkzeug und korrigiere abschließend. (Das Default-Profil, dass für Raw-Bilder nach der Installation standardmäßig verwendet wird, führt übrigens ''Auto'' aus. Im Gegensatz zum alternativ einsetzbaren Profil ''Neutral'', dass tatsächlich nichts weiter verändert, bis auf die Kameraeinstellungen des Weißabgleichs zu übernehmen.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt aber natürlich auch Fotos, wie High- bzw. Low-Key-Aufnahmen, wo die Automatik noch keinen guten Einstellvorschlag bringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Zurücksetzen'' setzt übrigens alle Schieberegler zusammen zurück. Die Tonwertkurven werden dabei aber nicht verändert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Clip % ==&lt;br /&gt;
''Auto Levels'' uses the ''Clip %'' value to adjust the exposure. This number defines the percentage of pixels clippable to the white and black points from the raw histogram. The minimum value is 0.00, maximum value is 0.99. Higher values increase the contrast, lower decrease it.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lichter rekonstruieren ==&lt;br /&gt;
Use ''Highlight Reconstruction'' (HR) to try to restore overexposed highlights in raw files. It attempts to restore clipped (blown-out) regions in the raw image relying on the fact that the three channels in a raw file do not clip at the same time and so a missing (clipped) region in one channel could be guessed from the present data of one of the other color channels. Using the ''Color Propagation'' method, it can also guess clipped data using nearby data from unclipped channels, if present. Remember, this tool is used for the ''reconstruction'' of clipped highlights, while if you just want to ''compress'' highlights which were not clipped in the first place but became clipped due to the use of, for example, ''Exposure Compensation'', then use the [[Exposure#Highlight_Compression|Highlight Compression]] slider. The ''Auto Levels'' button will automatically enable ''Highlight Reconstruction'' if necessary.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Four different methods of highlight reconstruction are available:&lt;br /&gt;
# Luminance Recovery&lt;br /&gt;
#: Recovered details will be neutral gray.&lt;br /&gt;
#: &amp;quot;''Highlight Compression''&amp;quot; values under 100 are recommended in most cases.&lt;br /&gt;
# Color Propagation&lt;br /&gt;
#: This is the most powerful recovery method. In addition to restoring luminosity, ''Color Propagation'' tries to restore color information by 'bleeding' the surrounding known color into the missing clipped area. This method works best on small overexposed areas, and can work wonders on overexposed skin. Its weakness is that it may sometimes 'bleed' the incorrect colors, depending on the image elements surrounding the blown highlights, or the colors can bleed into undesirable patterns. It is also computationally intensive and is therefore slower than the other methods.&lt;br /&gt;
#: Works well even with very high &amp;quot;''Highlight Compression''&amp;quot; values (under 500).&lt;br /&gt;
# CIELab&lt;br /&gt;
#: Reduces the luminance channel and tries to restore colors afterwards.&lt;br /&gt;
#: &amp;quot;''Highlight Compression''&amp;quot; values under 100 are recommended in most cases.&lt;br /&gt;
# Blend&lt;br /&gt;
#: Attempts to guess clipped color channels by filling in their values from the closest match from unclipped highlight regions nearby.&lt;br /&gt;
#: &amp;quot;''Highlight Compression''&amp;quot; values under 100 are recommended in most cases.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Exposure Compensation ==&lt;br /&gt;
The values of the Exposure Compensation slider (EC) are ISO values. This means a value of +1 equals one stop of overexposure (+1 EV, exposure value; also known as +1 LV, light value)). If you make two photos, one without correction (EV = 0) and one underexposed by one stop (EV = -1), you can make both photos match by setting exposure compensation for the overexposed photo to -1, or for the underexposed photo to +1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Take a look at the histogram while moving this slider. Moving it to the right shifts the whole histogram to the right. This means this slider changes the black point (on the very left of the histogram) and the white point (on the very right).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
If you try decreasing the exposure of a photo which contains clipping, you will notice that the clipped areas turn flat-gray. Enabling &amp;quot;''Highlight Reconstruction''&amp;quot; will prevent this flat-gray look to some degree by recovering highlight information from the remaining non-clipped channels.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
If you've used RawTherapee for a while you may notice that you almost always need a positive Exposure Compensation - as if all your photos are underexposed. Don’t worry - this is normal. Most cameras deliberately underexpose to preserve highlights (though some other raw processors disguise it).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
For the user interested in the internals follows a technical description of how EV=0 relates to the raw data: while EV=0 equals 1.0 in gain (that is, no change), there is a white balance dependent base gain applied before exposure. This base gain is calculated such that the color channel with the smallest range just can reach the maximum value. Although all raw channels have the same range in the raw file, white balance will re-balance them (lower temperatures mean more gain on red, higher more gain on blue) so they do not clip at the same level. The base gain raises the smallest channel just enough to make sure that at EV=0 no highlights will be based on clipped raw data. As white balance changes raw channel gains the base gain will thus change as a side effect when white balance is changed. For large white balance changes you may therefore see a slight change of brightness in the image. Note that the base gain relates to the maximum values channels can represent, that is if there is no highlight clipping in the raw file no highlight will reach the maximum level at EV=0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Highlight Compression ==&lt;br /&gt;
The Highlight Compression slider (HC) can be used to recover the highlights in a photo by compression, useful for 'dimming' (or burning) slightly overexposed areas. While the ''Highlight Reconstruction'' tool lets you try to ''reconstruct'' missing data in the raw file relying on the fact that the three channels in a raw file do not clip at the same time and so a missing (clipped) region in one channel could be guessed from the present data of one of the other color channels, this ''Highlight Compression'' tool only works on data which is already there - which has not been irreversibly lost at the time of shooting. If the original image has no clipping, but due to the action of, for example, exposure compensation you caused clipping, then you can use ''HC'' to compress these clipped regions back into view. As such, it works not only on raw files but on normal images too.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
To see if your photo contains overexposed areas, click on the clipped highlight indication icon [[Image:Warnhl.png]] on the top right of the image window. Overexposed areas will show up in black.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:Hra_0.jpg|thumb|An overexposed photo. No highlight compression, the clouds are clipped.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:Hra_0_chi.jpg|thumb|The Clipped highlight indicator has been turned on to make the clipped areas easier to see.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
By dragging the ''Highlight Compression'' slider to the right, the intensity of the highlights will decrease. For highlight compression to work best you must also enable ''Highlight Reconstruction''. Each of the HR methods has its strong and weak points, as explained above. Color Propagation is the most likely method to produce good-looking results when the HC slider is significantly over 100. For the other methods you will usually want to keep the HC slider around or below 100 - watch the histogram and the preview!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:Hra_125_ba.jpg|thumb|A correctly compressed photo - the histogram touches both ends.]]&lt;br /&gt;
To find out the optimal HC value, you can make use of the histogram. In the screenshots above, what you see are overexposed clouds above the Teide volcano in Tenerife. When hovering the mouse cursor over the overexposed area, the pixel values indicator (in the ''Navigator'' panel, under the little preview) shows that lightness (L) is at 100, and the histogram shows that all channels are clipped (see the red, green and blue squares in the top-right corner of the histogram, they mean that there are so many pixels of maximum value that they are off-scale). Increase the HC slider until the red, green and blue channels in the histogram no longer squash up against the right end of the histogram - you want them to touch it, but not to cram up against it. You can enable the ''Clipped highlight indication'' icon [[Image:Warnhl.png]] before moving the HC slider up. Once the indicator's black areas disappear from the white parts you want compressed, which is also when the lightness of those pixels drops from L=100 to L=99, you stop. Don't increase the HC slider any more, because now the hopelessly-lost white areas would start turning gray. You don't want them to turn gray. That would make the photo look dull. In this example the indicator's black areas disappeared when I set HC to 125.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:Hra toomuch histogram.png|thumb|The histogram of an incorrectly processed photo. It should touch both ends instead of having gaps.]]&lt;br /&gt;
As a rule, the histogram of a correctly developed image should touch both ends - the black and the white end. Not doing so means the image was incorrectly developed. This is true for the vast majority of photos, the only exceptions being photos of scenes which lack dynamic range, such as misty scenes. If you increase the HC slider too much, then whites turn gray as your histogram no longer touches the maximum end. Examples of photos that have been over-compressed can be easily found on the internet. They look horrible, don't do that! Recover what you can, but what's clipped beyond repair should stay white.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
RawTherapee offers more ways to deal with blown highlights. The side-effect of all these methods is that they also take away some of the brilliance of the photos, as they get more 'flat' or 'dull' as a result. Highlight compression is very useful when used with moderation, but remember that you cannot recover what is not there to begin with, so once you notice that the completely clipped white areas become gray you should reduce the compression amount until these areas become white once more. To create the best possible output, feed RawTherapee the best possible input - so expose well in the first place!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Highlight Compression Threshold ==&lt;br /&gt;
The Highlight Compression Threshold slider sets the point where the HC slider starts implementing compression. A value of 0 means the threshold is zero: data compression occurs over the whole range of tonalities. 100 sets the threshold at one stop below the white point, so all the compressed highlights are squeezed into the top stop. In practical terms, more highlights are compressed when this slider is set to 0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Black ==&lt;br /&gt;
Use this to set the black point. See the left side of the histogram move when you touch the slider. Values greater than 0 will make the image darker, negative values will lighten up the shadow parts of the photo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Shadow Compression ==&lt;br /&gt;
The ''Shadow Compression'' slider 'dampens' the effect of the ''Black'' slider. The maximum value of 100 gives a less dark image. This slider only has effect when the ''Black'' slider is set to a value other than  0. Practical use of this ''Shadow Compression'' slider is to fine-tune the shadow intensity of the image.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lightness ==&lt;br /&gt;
This slider applies a hard-coded tone curve to lift or lower the tonalities of the photo, resulting in a more or less light image. The same tone curve is applied separately to each R, G and B channel. The black point and the white point keep their positions.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Contrast ==&lt;br /&gt;
This slider increases or reduces the contrast of the photo. It applies a contrast curve centered at the average luminance level. Tonalities above the average are lifted (lowered), while tonalities below the average are lowered (lifted). The same contrast curve is applied separately to each R, G and B channel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Saturation ==&lt;br /&gt;
This slider makes the photo more or less saturated. In more technical terms, it adjusts the saturation of the image by applying a multiplier to the saturation level of pixels in the HSV color space.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tonwertkuven ==&lt;br /&gt;
Here you can construct your own tone curves. They work on all three R, G and B channels at the same time (so you can't work on the R channel only).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
There are two tone curves available, which can be designed with various curve types, and applied in several different modes all explained below. Clicking on the curve icon hides the curve from the interface - it does not disable the curve.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The histogram displayed as the curve's background shows you the levels of the data as it flows into the curve at that point in the processing pipeline. You will notice that it differs from the main histogram which shows you the levels of the final image, at the very end of the pipeline.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
While you are free to use only one tone curve to make your adjustments, you can gain much finer tonal control if you use two curves at once. The typical use of both curves is to lower values using the first curve, and to raise values using the second one. It is similar to creating an S curve in one of them, but you should be able to make finer adjustments by using both without entering too fast in the &amp;quot;danger zone&amp;quot; where your colors becomes unrealistic.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
You can save a curve to disk. Click on the ''Save current curve'' icon [[Image:Gtk-save-large-dark.png]] next to the graph and give it a name. Use the ''Load a curve from file'' icon [[Image:Gtk-open.png]] to apply this curve later to another file. Use the ''Reset curve to linear'' button [[Image:Gtk-undo-ltr.png]] to delete all the points you created and to reset the curve to neutral/linear. You can also ''Copy'' [[Image:Gtk-copy.png]] and ''Paste'' [[Image:Gtk-paste.png]] curves to/from RawTherapee's own clipboard, which comes in very useful if you want to quickly apply an identical curve to a different tool.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
You can use as many control points in a curve as you like.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
You can define different curves for all curve types if you like, but only the one that is selected in the dropdown menu will be applied to the photo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The curve and histogram is always displayed with sRGB gamma, regardless of working or output profile. This means that the shadow range is expanded and highlights compressed to better match human perception.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Linear Curve ===&lt;br /&gt;
This represents the unaltered (or linear) image, so without any tone curve applied. It disables the curve.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Custom Curve ===&lt;br /&gt;
This is a classic type of curve, seen in many other programs as well. The left part of the graph represents the darker tones, the right part represents the brighter tones of the photo. Click on the curve to mark a point and drag it with the mouse to change tonalities. Dragging the point down makes the image darker, while pushing it up makes it brighter. The dotted diagonal line marks the linear or unaltered state of the photo. Press and hold the '''Control''' key to slow down the movement. Hold the '''Shift''' key to snap the point to key elements: maximum value, minimum value, middle value (i.e. snapped to the diagonal or horizontal dotted line), same value of the preceding point, same value of the next point, and for the ''Control Cage'' type, the line going through the previous and next points. Delete a point on the curve by dragging it out of the editor area.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The top-right point represents the brightest areas in the photo. Drag that point vertically down to make the highlights less bright; move it horizontally to the left to make bright areas brighter, perhaps at the cost of some overexposure.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The bottom-left point represents the darkest areas in the photo. Move that point horizontally to the right to make the photo darker, perhaps at the cost of some underexposure. Move it vertically up to make the darks lighter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flip the diagonal line (from bottom-left and top-right to top-left and bottom-right) to produce a negative image.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:curve_custom_s.png|thumb|left|S-shaped custom curve.]]&lt;br /&gt;
A typical usage of the custom curve is to construct a so-called ''S-curve''. Mark three points at the 'coordinates' (1,1), (2,2) and (3,3) respectively. Drag the point at (1,1) somewhat lower and the point at (3,3) a bit higher. Your image will get more 'punch' this way. If your S-curve is symmetrical, i.e. if you move the point you first placed at 1,1 by the same amount as the one you placed at 3,3 but in the opposite direction, then the effect will be identical to manipulating the ''Contrast'' slider.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parametric Curve ===&lt;br /&gt;
[[Image:Curve_parametric_s.png|thumb|left|Parametric curve.]]&lt;br /&gt;
This curve presents four sliders and three control points. The sliders are used to control highlights, lights, darks and shadows respectively (shadows mean deep darks here). Move the mouse over the four sliders and a dark area under the curve tells you which slider alters what part of the curve. Move the Highlights slider to the left to make highlights less bright, move it to the right to make them brighter. The ''Lights'' slider moves the lights but not the highlights in the same way as above, as does the ''Darks'' slider: moving it to the right lightens the dark tones, moving it to the left darkens them. The ''Shadows'' slider works as the ''Darks'' slider, but only on the darkest parts of the photo. You can again construct the above mentioned stylized S-curve, although the parametric curve gives you less 'extreme' control over the form of the curve. This mode, however, has its own benefits, as curves can be shaped in a well controlled manner. Note that using these sliders can have a profound influence on the overall contrast of the image.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Use, if needed, the three control points under the curve. They determine what point of the curve will be affected when moving the sliders. Moving the middle control point to the right makes the image darker (the form of the curve changes again, as does the dark area around the curve), moving it to the left makes the image brighter. Moving the left control point to the right darkens the dark areas somewhat, moving it to the left lightens them, again somewhat. Moving the right control point to the right makes the highlights brighter, moving it to the left darkens the highlights.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Use the ''Reset to default'' buttons [[Image:Gtk-undo-ltr.png]] next to the sliders to reset individual sliders, use the same button at the top of the tone curve section to reset all four sliders and the control points to linear (zero).&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Control Cage ===&lt;br /&gt;
[[Image:Curve_control_cage_s.png|thumb|left|Control Cage curve.]]&lt;br /&gt;
At first sight this curve type looks very much like the ''Custom'' curve, but there are some differences though. With the ''Custom'' curve, the curve touches all the control points. This is not the case with the ''Control Cage'' curve. To see this, click somewhere on the line and move the black point to the left or to the right. Now the curve passes nearby the black point, but doesn't touch it. Another difference is that the ''Control Cage'' allows for a straight section of the curve, while you can't do this with the ''Custom'' curve. The ''Control Cage'' curve needs at least three points for that (so five in total). Holding down the '''Shift''' key while dragging a point will help you to easily create a straight line by snapping the point to the line made by the previous and next point (displayed in red by the ''Snap to'' tool). Now make a new point between the two most left ones and move it. As you can see, only the part on the left side moves, not the rest of the curve.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Curve Mode ==&lt;br /&gt;
Next to each curve type, you'll find a ''Curve Mode'' combobox selector. This will let you choose the algorithm that will be used for the corresponding curve. The curve mode will have a strong effect on the appearance of colors, especially if you use a contrast-enhancing curve (S-curve). This can be used for creative effect, but can for some purposes or styles cause undesired color changes depending which mode you choose. Choose a mode that suits your specific taste and needs for the photo at hand. By combining two different curves in tone curve 1 and 2 you can further fine-tune the look.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Standard ===&lt;br /&gt;
This is the most basic mode (and the only one available in older versions of RawTherapee and is found in some shape or form in most image-related software): the values of each RGB channel are modified by the curve in a basic &amp;quot;correspondence&amp;quot; method, that is the same curve is applied to all channels.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The drawback of this mode is that e.g. considering an S-curve shape to get more contrast, an orange color with a high value of red and green and a low value of blue will tend to shift toward yellow, because the red and green component will be raised, while the blue one will be lowered.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In general an S-curve will increase separation of the channels and thus increase saturation, which is a similar behavior to how color film reacts to contrast. This together with the simplicity of implementation has made the curve type popular in raw converters in general and is often the only alternative available in less flexible software.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weighted Standard ===&lt;br /&gt;
You can use this method to limit the color shift of the standard curve, even if it won't suppress it entirely. Keeping the previous example, this method will raise the first component (red), and will also linearly alter the green and blue component by raising them too. We end up with 3 values (R, g and b) while we have only processed the red component.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
This process is then done for the green and blue component, so at the end of the process, we end up with 9 values (R,g,b / r,G,b / r,g,B). Values of the same component are then mixed together, which will produce the resulting color with a smaller color shift.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Film-Like ===&lt;br /&gt;
The film-like curve provides a result highly similar to the standard type (that is strong saturation increase with increased contrast), but the RGB-HSV hue is kept constant - that is, there are less color-shift problems. This curve type was designed by Adobe as a part of DNG and is thus the one used by Adobe Camera Raw and Lightroom.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Saturation and Value Blending ===&lt;br /&gt;
This mode is typically better suited for high-key shots, but can be used for creative effect in other photos as well. The average value of the three component is computed, and then the curve is applied to this value, giving a positive or negative gain.&lt;br /&gt;
The color is converted to its Hue, Saturation and Value representation, then if the gain is positive, the pixel is linearly targeting Value = 1 and Saturation = 0, the Hue is preserved. If the gain is negative, the pixel is linearly targeting Value = 0, Saturation and Hue are preserved.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The result is highly similar to a luminance curve in Lab space (that is change contrast without affecting hue or saturation). For contrast-increasing curves the look will typically be slightly desaturated. This is not really because the curve desaturates the colors but because that in human vision contrast and saturation is tightly coupled, so the same image with higher contrast requires higher saturation to appear to have the same.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Luminance ===&lt;br /&gt;
Each component of the pixel is boosted by the same factor so color and saturation is kept stable, that is the result is very true to the original color. However contrast-increasing curves can still lead to a slightly desaturated look for the same reason as described for the Saturation and Value Blending curve mode. If you want to manually counter-act the desaturation, using the L*a*b* Chromaticity slider is a more neutral way of compensating for it than using the RGB-based saturation slider.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Despite showing the R, G and B histogram (merged) in the background of the curve, the curve operates on luminance values, where [https://en.wikipedia.org/wiki/Relative_luminance Relative Luminance] Y = R*0.2126729 + G*0.7151521 + B*0.0721750&lt;br /&gt;
First the relative luminance value of a pixel is obtained, then the curve is applied to that value, the multiplication factor between before and after luminance is calculated, and then this factor is applied to each R, G and B component. This is in contrast to the other methods where the curve is applied to each R, G and B component separately.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Perceptual ===&lt;br /&gt;
This mode will keep the original color appearance concerning hue and saturation, that is if you for example apply an S-curve the image will indeed get increased contrast, but the hues will stay the same and the image doesn't look more or less saturated than the original. It's specifically useful to establish a pleasing baseline contrast without distorting the colors provided by a camera profile that doesn't apply a curve itself (if you use a third-party profile that does apply a curve it's typically already perceptually mapped with similar techniques as described here).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The algorithm works the following way: it analyses the curve to get a contrast value, which is used as base to scale chroma (saturation) such that more contrast leads to more saturation and the other way around. As contrast and saturation is tightly coupled in human vision this scaling is necessary to make saturation ''appear'' constant. There are further fine-tunings such as increase saturation more in the shadows, and less for colors that are already highly saturated, also this corresponds to human vision phenomena so the net effect it that the colors appear constant. In the extreme highlights close to the white point the algorithm blends over to white (like the standard curves) which is less true to color but more practical for real output as the brightest color of the output media (screen or paper) is white.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
However do keep in mind that the perceptual model is not perfect and cannot be perfect. This is only a curve, image content is not analyzed and no localized changes are made. This means for example that for an S-curve a large flat blue sky (low local contrast) may appear slightly more saturated than the original. If you want to make A/B comparisons don't compare side by side as the eye will then be confused by the two contrast levels viewed simultaneously and then saturation will not appear the same, but instead swap and let the eye adapt for a few seconds.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
If you want to further fine-tune the saturation manually it's generally best to use the Lab chroma slider (and chroma curves).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Due to the many components in the algorithm it's considerably slower than the other curve modes so refresh rate may suffer.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Fherb</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://rawpedia.rawtherapee.com/index.php?title=Exposure/de&amp;diff=2473</id>
		<title>Exposure/de</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://rawpedia.rawtherapee.com/index.php?title=Exposure/de&amp;diff=2473"/>
		<updated>2017-05-30T21:58:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Fherb: /* Automatische Belichtungseinstellung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Todo-List / State:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Translation: open&lt;br /&gt;
* Content completely cleared: open&lt;br /&gt;
* Expression and didactics checked: open&lt;br /&gt;
* Spelling checked: open&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ready for publishing: no&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Belichtung =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Automatische Belichtungseinstellung ==&lt;br /&gt;
Dieses Tool gehört zu den absoluten Ausnahmen in RawTherapee: Es arbeitet automatisch!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während bei nahezu allen Werkzeugen das Ziel oder der Geschmack des Bearbeiters absolut entscheidend für die Einstellungen sind und deshalb eine Automatik wenig Vorteil bringen könnte, gibt es für die Belichtungskorrektur ein paar wenige Grundregeln, mit denen sich ein Bild in vielen Fällen tatsächlich zielführend für die meisten Anwendungen vorjustieren lässt. ''Auto'' analysiert das Histogramm und setzt einige Parameter der Belichtung auf meist sinnvolle Werte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Belichtungskorrektur&lt;br /&gt;
* Lichterkompression&lt;br /&gt;
* Lichter rekonstruieren&lt;br /&gt;
* Schwarzwert&lt;br /&gt;
* Helligkeit&lt;br /&gt;
* Kontrast&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Werkzeug bietet sich also als &amp;quot;Schnellstart&amp;quot; für die händische Belichtungskorrektur an. Gerade im Sinne des empfohlenen Workflows, mit dem Weißabgleich zu starten, kann ein vorheriger Tastendruck auf ''Auto'' das Bild bei schwierig belichteten Fotos zumindest erst mal in einen Belichtungsbereich bringen, in dem sich der Weißabgleich einfacher machen lässt. Danach gehe man dann wieder in das Belichtungswerkzeug und korrigiere abschließend. (Das Default-Profil, dass für Raw-Bilder nach der Installation standardmäßig verwendet wird, führt übrigens ''Auto'' aus. Im Gegensatz zum alternativ einsetzbaren Profil ''Neutral', dass tatsächlich nichts weiter verändert, bis auf die Kameraeinstellungen des Weißabgleichs zu übernehmen.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt aber natürlich auch Fotos, wie High- bzw. Low-Key-Aufnahmen, wo die Automatik noch keinen guten Einstellvorschlag bringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Zurücksetzen'' setzt übrigens alle Schieberegler zusammen zurück. Die Tonwertkurven werden dabei aber nicht verändert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Clip % ==&lt;br /&gt;
''Auto Levels'' uses the ''Clip %'' value to adjust the exposure. This number defines the percentage of pixels clippable to the white and black points from the raw histogram. The minimum value is 0.00, maximum value is 0.99. Higher values increase the contrast, lower decrease it.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lichter rekonstruieren ==&lt;br /&gt;
Use ''Highlight Reconstruction'' (HR) to try to restore overexposed highlights in raw files. It attempts to restore clipped (blown-out) regions in the raw image relying on the fact that the three channels in a raw file do not clip at the same time and so a missing (clipped) region in one channel could be guessed from the present data of one of the other color channels. Using the ''Color Propagation'' method, it can also guess clipped data using nearby data from unclipped channels, if present. Remember, this tool is used for the ''reconstruction'' of clipped highlights, while if you just want to ''compress'' highlights which were not clipped in the first place but became clipped due to the use of, for example, ''Exposure Compensation'', then use the [[Exposure#Highlight_Compression|Highlight Compression]] slider. The ''Auto Levels'' button will automatically enable ''Highlight Reconstruction'' if necessary.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Four different methods of highlight reconstruction are available:&lt;br /&gt;
# Luminance Recovery&lt;br /&gt;
#: Recovered details will be neutral gray.&lt;br /&gt;
#: &amp;quot;''Highlight Compression''&amp;quot; values under 100 are recommended in most cases.&lt;br /&gt;
# Color Propagation&lt;br /&gt;
#: This is the most powerful recovery method. In addition to restoring luminosity, ''Color Propagation'' tries to restore color information by 'bleeding' the surrounding known color into the missing clipped area. This method works best on small overexposed areas, and can work wonders on overexposed skin. Its weakness is that it may sometimes 'bleed' the incorrect colors, depending on the image elements surrounding the blown highlights, or the colors can bleed into undesirable patterns. It is also computationally intensive and is therefore slower than the other methods.&lt;br /&gt;
#: Works well even with very high &amp;quot;''Highlight Compression''&amp;quot; values (under 500).&lt;br /&gt;
# CIELab&lt;br /&gt;
#: Reduces the luminance channel and tries to restore colors afterwards.&lt;br /&gt;
#: &amp;quot;''Highlight Compression''&amp;quot; values under 100 are recommended in most cases.&lt;br /&gt;
# Blend&lt;br /&gt;
#: Attempts to guess clipped color channels by filling in their values from the closest match from unclipped highlight regions nearby.&lt;br /&gt;
#: &amp;quot;''Highlight Compression''&amp;quot; values under 100 are recommended in most cases.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Exposure Compensation ==&lt;br /&gt;
The values of the Exposure Compensation slider (EC) are ISO values. This means a value of +1 equals one stop of overexposure (+1 EV, exposure value; also known as +1 LV, light value)). If you make two photos, one without correction (EV = 0) and one underexposed by one stop (EV = -1), you can make both photos match by setting exposure compensation for the overexposed photo to -1, or for the underexposed photo to +1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Take a look at the histogram while moving this slider. Moving it to the right shifts the whole histogram to the right. This means this slider changes the black point (on the very left of the histogram) and the white point (on the very right).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
If you try decreasing the exposure of a photo which contains clipping, you will notice that the clipped areas turn flat-gray. Enabling &amp;quot;''Highlight Reconstruction''&amp;quot; will prevent this flat-gray look to some degree by recovering highlight information from the remaining non-clipped channels.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
If you've used RawTherapee for a while you may notice that you almost always need a positive Exposure Compensation - as if all your photos are underexposed. Don’t worry - this is normal. Most cameras deliberately underexpose to preserve highlights (though some other raw processors disguise it).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
For the user interested in the internals follows a technical description of how EV=0 relates to the raw data: while EV=0 equals 1.0 in gain (that is, no change), there is a white balance dependent base gain applied before exposure. This base gain is calculated such that the color channel with the smallest range just can reach the maximum value. Although all raw channels have the same range in the raw file, white balance will re-balance them (lower temperatures mean more gain on red, higher more gain on blue) so they do not clip at the same level. The base gain raises the smallest channel just enough to make sure that at EV=0 no highlights will be based on clipped raw data. As white balance changes raw channel gains the base gain will thus change as a side effect when white balance is changed. For large white balance changes you may therefore see a slight change of brightness in the image. Note that the base gain relates to the maximum values channels can represent, that is if there is no highlight clipping in the raw file no highlight will reach the maximum level at EV=0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Highlight Compression ==&lt;br /&gt;
The Highlight Compression slider (HC) can be used to recover the highlights in a photo by compression, useful for 'dimming' (or burning) slightly overexposed areas. While the ''Highlight Reconstruction'' tool lets you try to ''reconstruct'' missing data in the raw file relying on the fact that the three channels in a raw file do not clip at the same time and so a missing (clipped) region in one channel could be guessed from the present data of one of the other color channels, this ''Highlight Compression'' tool only works on data which is already there - which has not been irreversibly lost at the time of shooting. If the original image has no clipping, but due to the action of, for example, exposure compensation you caused clipping, then you can use ''HC'' to compress these clipped regions back into view. As such, it works not only on raw files but on normal images too.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
To see if your photo contains overexposed areas, click on the clipped highlight indication icon [[Image:Warnhl.png]] on the top right of the image window. Overexposed areas will show up in black.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:Hra_0.jpg|thumb|An overexposed photo. No highlight compression, the clouds are clipped.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:Hra_0_chi.jpg|thumb|The Clipped highlight indicator has been turned on to make the clipped areas easier to see.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
By dragging the ''Highlight Compression'' slider to the right, the intensity of the highlights will decrease. For highlight compression to work best you must also enable ''Highlight Reconstruction''. Each of the HR methods has its strong and weak points, as explained above. Color Propagation is the most likely method to produce good-looking results when the HC slider is significantly over 100. For the other methods you will usually want to keep the HC slider around or below 100 - watch the histogram and the preview!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:Hra_125_ba.jpg|thumb|A correctly compressed photo - the histogram touches both ends.]]&lt;br /&gt;
To find out the optimal HC value, you can make use of the histogram. In the screenshots above, what you see are overexposed clouds above the Teide volcano in Tenerife. When hovering the mouse cursor over the overexposed area, the pixel values indicator (in the ''Navigator'' panel, under the little preview) shows that lightness (L) is at 100, and the histogram shows that all channels are clipped (see the red, green and blue squares in the top-right corner of the histogram, they mean that there are so many pixels of maximum value that they are off-scale). Increase the HC slider until the red, green and blue channels in the histogram no longer squash up against the right end of the histogram - you want them to touch it, but not to cram up against it. You can enable the ''Clipped highlight indication'' icon [[Image:Warnhl.png]] before moving the HC slider up. Once the indicator's black areas disappear from the white parts you want compressed, which is also when the lightness of those pixels drops from L=100 to L=99, you stop. Don't increase the HC slider any more, because now the hopelessly-lost white areas would start turning gray. You don't want them to turn gray. That would make the photo look dull. In this example the indicator's black areas disappeared when I set HC to 125.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:Hra toomuch histogram.png|thumb|The histogram of an incorrectly processed photo. It should touch both ends instead of having gaps.]]&lt;br /&gt;
As a rule, the histogram of a correctly developed image should touch both ends - the black and the white end. Not doing so means the image was incorrectly developed. This is true for the vast majority of photos, the only exceptions being photos of scenes which lack dynamic range, such as misty scenes. If you increase the HC slider too much, then whites turn gray as your histogram no longer touches the maximum end. Examples of photos that have been over-compressed can be easily found on the internet. They look horrible, don't do that! Recover what you can, but what's clipped beyond repair should stay white.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
RawTherapee offers more ways to deal with blown highlights. The side-effect of all these methods is that they also take away some of the brilliance of the photos, as they get more 'flat' or 'dull' as a result. Highlight compression is very useful when used with moderation, but remember that you cannot recover what is not there to begin with, so once you notice that the completely clipped white areas become gray you should reduce the compression amount until these areas become white once more. To create the best possible output, feed RawTherapee the best possible input - so expose well in the first place!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Highlight Compression Threshold ==&lt;br /&gt;
The Highlight Compression Threshold slider sets the point where the HC slider starts implementing compression. A value of 0 means the threshold is zero: data compression occurs over the whole range of tonalities. 100 sets the threshold at one stop below the white point, so all the compressed highlights are squeezed into the top stop. In practical terms, more highlights are compressed when this slider is set to 0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Black ==&lt;br /&gt;
Use this to set the black point. See the left side of the histogram move when you touch the slider. Values greater than 0 will make the image darker, negative values will lighten up the shadow parts of the photo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Shadow Compression ==&lt;br /&gt;
The ''Shadow Compression'' slider 'dampens' the effect of the ''Black'' slider. The maximum value of 100 gives a less dark image. This slider only has effect when the ''Black'' slider is set to a value other than  0. Practical use of this ''Shadow Compression'' slider is to fine-tune the shadow intensity of the image.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lightness ==&lt;br /&gt;
This slider applies a hard-coded tone curve to lift or lower the tonalities of the photo, resulting in a more or less light image. The same tone curve is applied separately to each R, G and B channel. The black point and the white point keep their positions.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Contrast ==&lt;br /&gt;
This slider increases or reduces the contrast of the photo. It applies a contrast curve centered at the average luminance level. Tonalities above the average are lifted (lowered), while tonalities below the average are lowered (lifted). The same contrast curve is applied separately to each R, G and B channel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Saturation ==&lt;br /&gt;
This slider makes the photo more or less saturated. In more technical terms, it adjusts the saturation of the image by applying a multiplier to the saturation level of pixels in the HSV color space.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tonwertkuven ==&lt;br /&gt;
Here you can construct your own tone curves. They work on all three R, G and B channels at the same time (so you can't work on the R channel only).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
There are two tone curves available, which can be designed with various curve types, and applied in several different modes all explained below. Clicking on the curve icon hides the curve from the interface - it does not disable the curve.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The histogram displayed as the curve's background shows you the levels of the data as it flows into the curve at that point in the processing pipeline. You will notice that it differs from the main histogram which shows you the levels of the final image, at the very end of the pipeline.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
While you are free to use only one tone curve to make your adjustments, you can gain much finer tonal control if you use two curves at once. The typical use of both curves is to lower values using the first curve, and to raise values using the second one. It is similar to creating an S curve in one of them, but you should be able to make finer adjustments by using both without entering too fast in the &amp;quot;danger zone&amp;quot; where your colors becomes unrealistic.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
You can save a curve to disk. Click on the ''Save current curve'' icon [[Image:Gtk-save-large-dark.png]] next to the graph and give it a name. Use the ''Load a curve from file'' icon [[Image:Gtk-open.png]] to apply this curve later to another file. Use the ''Reset curve to linear'' button [[Image:Gtk-undo-ltr.png]] to delete all the points you created and to reset the curve to neutral/linear. You can also ''Copy'' [[Image:Gtk-copy.png]] and ''Paste'' [[Image:Gtk-paste.png]] curves to/from RawTherapee's own clipboard, which comes in very useful if you want to quickly apply an identical curve to a different tool.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
You can use as many control points in a curve as you like.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
You can define different curves for all curve types if you like, but only the one that is selected in the dropdown menu will be applied to the photo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The curve and histogram is always displayed with sRGB gamma, regardless of working or output profile. This means that the shadow range is expanded and highlights compressed to better match human perception.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Linear Curve ===&lt;br /&gt;
This represents the unaltered (or linear) image, so without any tone curve applied. It disables the curve.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Custom Curve ===&lt;br /&gt;
This is a classic type of curve, seen in many other programs as well. The left part of the graph represents the darker tones, the right part represents the brighter tones of the photo. Click on the curve to mark a point and drag it with the mouse to change tonalities. Dragging the point down makes the image darker, while pushing it up makes it brighter. The dotted diagonal line marks the linear or unaltered state of the photo. Press and hold the '''Control''' key to slow down the movement. Hold the '''Shift''' key to snap the point to key elements: maximum value, minimum value, middle value (i.e. snapped to the diagonal or horizontal dotted line), same value of the preceding point, same value of the next point, and for the ''Control Cage'' type, the line going through the previous and next points. Delete a point on the curve by dragging it out of the editor area.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The top-right point represents the brightest areas in the photo. Drag that point vertically down to make the highlights less bright; move it horizontally to the left to make bright areas brighter, perhaps at the cost of some overexposure.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The bottom-left point represents the darkest areas in the photo. Move that point horizontally to the right to make the photo darker, perhaps at the cost of some underexposure. Move it vertically up to make the darks lighter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flip the diagonal line (from bottom-left and top-right to top-left and bottom-right) to produce a negative image.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:curve_custom_s.png|thumb|left|S-shaped custom curve.]]&lt;br /&gt;
A typical usage of the custom curve is to construct a so-called ''S-curve''. Mark three points at the 'coordinates' (1,1), (2,2) and (3,3) respectively. Drag the point at (1,1) somewhat lower and the point at (3,3) a bit higher. Your image will get more 'punch' this way. If your S-curve is symmetrical, i.e. if you move the point you first placed at 1,1 by the same amount as the one you placed at 3,3 but in the opposite direction, then the effect will be identical to manipulating the ''Contrast'' slider.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parametric Curve ===&lt;br /&gt;
[[Image:Curve_parametric_s.png|thumb|left|Parametric curve.]]&lt;br /&gt;
This curve presents four sliders and three control points. The sliders are used to control highlights, lights, darks and shadows respectively (shadows mean deep darks here). Move the mouse over the four sliders and a dark area under the curve tells you which slider alters what part of the curve. Move the Highlights slider to the left to make highlights less bright, move it to the right to make them brighter. The ''Lights'' slider moves the lights but not the highlights in the same way as above, as does the ''Darks'' slider: moving it to the right lightens the dark tones, moving it to the left darkens them. The ''Shadows'' slider works as the ''Darks'' slider, but only on the darkest parts of the photo. You can again construct the above mentioned stylized S-curve, although the parametric curve gives you less 'extreme' control over the form of the curve. This mode, however, has its own benefits, as curves can be shaped in a well controlled manner. Note that using these sliders can have a profound influence on the overall contrast of the image.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Use, if needed, the three control points under the curve. They determine what point of the curve will be affected when moving the sliders. Moving the middle control point to the right makes the image darker (the form of the curve changes again, as does the dark area around the curve), moving it to the left makes the image brighter. Moving the left control point to the right darkens the dark areas somewhat, moving it to the left lightens them, again somewhat. Moving the right control point to the right makes the highlights brighter, moving it to the left darkens the highlights.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Use the ''Reset to default'' buttons [[Image:Gtk-undo-ltr.png]] next to the sliders to reset individual sliders, use the same button at the top of the tone curve section to reset all four sliders and the control points to linear (zero).&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Control Cage ===&lt;br /&gt;
[[Image:Curve_control_cage_s.png|thumb|left|Control Cage curve.]]&lt;br /&gt;
At first sight this curve type looks very much like the ''Custom'' curve, but there are some differences though. With the ''Custom'' curve, the curve touches all the control points. This is not the case with the ''Control Cage'' curve. To see this, click somewhere on the line and move the black point to the left or to the right. Now the curve passes nearby the black point, but doesn't touch it. Another difference is that the ''Control Cage'' allows for a straight section of the curve, while you can't do this with the ''Custom'' curve. The ''Control Cage'' curve needs at least three points for that (so five in total). Holding down the '''Shift''' key while dragging a point will help you to easily create a straight line by snapping the point to the line made by the previous and next point (displayed in red by the ''Snap to'' tool). Now make a new point between the two most left ones and move it. As you can see, only the part on the left side moves, not the rest of the curve.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Curve Mode ==&lt;br /&gt;
Next to each curve type, you'll find a ''Curve Mode'' combobox selector. This will let you choose the algorithm that will be used for the corresponding curve. The curve mode will have a strong effect on the appearance of colors, especially if you use a contrast-enhancing curve (S-curve). This can be used for creative effect, but can for some purposes or styles cause undesired color changes depending which mode you choose. Choose a mode that suits your specific taste and needs for the photo at hand. By combining two different curves in tone curve 1 and 2 you can further fine-tune the look.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Standard ===&lt;br /&gt;
This is the most basic mode (and the only one available in older versions of RawTherapee and is found in some shape or form in most image-related software): the values of each RGB channel are modified by the curve in a basic &amp;quot;correspondence&amp;quot; method, that is the same curve is applied to all channels.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The drawback of this mode is that e.g. considering an S-curve shape to get more contrast, an orange color with a high value of red and green and a low value of blue will tend to shift toward yellow, because the red and green component will be raised, while the blue one will be lowered.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In general an S-curve will increase separation of the channels and thus increase saturation, which is a similar behavior to how color film reacts to contrast. This together with the simplicity of implementation has made the curve type popular in raw converters in general and is often the only alternative available in less flexible software.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weighted Standard ===&lt;br /&gt;
You can use this method to limit the color shift of the standard curve, even if it won't suppress it entirely. Keeping the previous example, this method will raise the first component (red), and will also linearly alter the green and blue component by raising them too. We end up with 3 values (R, g and b) while we have only processed the red component.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
This process is then done for the green and blue component, so at the end of the process, we end up with 9 values (R,g,b / r,G,b / r,g,B). Values of the same component are then mixed together, which will produce the resulting color with a smaller color shift.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Film-Like ===&lt;br /&gt;
The film-like curve provides a result highly similar to the standard type (that is strong saturation increase with increased contrast), but the RGB-HSV hue is kept constant - that is, there are less color-shift problems. This curve type was designed by Adobe as a part of DNG and is thus the one used by Adobe Camera Raw and Lightroom.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Saturation and Value Blending ===&lt;br /&gt;
This mode is typically better suited for high-key shots, but can be used for creative effect in other photos as well. The average value of the three component is computed, and then the curve is applied to this value, giving a positive or negative gain.&lt;br /&gt;
The color is converted to its Hue, Saturation and Value representation, then if the gain is positive, the pixel is linearly targeting Value = 1 and Saturation = 0, the Hue is preserved. If the gain is negative, the pixel is linearly targeting Value = 0, Saturation and Hue are preserved.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The result is highly similar to a luminance curve in Lab space (that is change contrast without affecting hue or saturation). For contrast-increasing curves the look will typically be slightly desaturated. This is not really because the curve desaturates the colors but because that in human vision contrast and saturation is tightly coupled, so the same image with higher contrast requires higher saturation to appear to have the same.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Luminance ===&lt;br /&gt;
Each component of the pixel is boosted by the same factor so color and saturation is kept stable, that is the result is very true to the original color. However contrast-increasing curves can still lead to a slightly desaturated look for the same reason as described for the Saturation and Value Blending curve mode. If you want to manually counter-act the desaturation, using the L*a*b* Chromaticity slider is a more neutral way of compensating for it than using the RGB-based saturation slider.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Despite showing the R, G and B histogram (merged) in the background of the curve, the curve operates on luminance values, where [https://en.wikipedia.org/wiki/Relative_luminance Relative Luminance] Y = R*0.2126729 + G*0.7151521 + B*0.0721750&lt;br /&gt;
First the relative luminance value of a pixel is obtained, then the curve is applied to that value, the multiplication factor between before and after luminance is calculated, and then this factor is applied to each R, G and B component. This is in contrast to the other methods where the curve is applied to each R, G and B component separately.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Perceptual ===&lt;br /&gt;
This mode will keep the original color appearance concerning hue and saturation, that is if you for example apply an S-curve the image will indeed get increased contrast, but the hues will stay the same and the image doesn't look more or less saturated than the original. It's specifically useful to establish a pleasing baseline contrast without distorting the colors provided by a camera profile that doesn't apply a curve itself (if you use a third-party profile that does apply a curve it's typically already perceptually mapped with similar techniques as described here).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The algorithm works the following way: it analyses the curve to get a contrast value, which is used as base to scale chroma (saturation) such that more contrast leads to more saturation and the other way around. As contrast and saturation is tightly coupled in human vision this scaling is necessary to make saturation ''appear'' constant. There are further fine-tunings such as increase saturation more in the shadows, and less for colors that are already highly saturated, also this corresponds to human vision phenomena so the net effect it that the colors appear constant. In the extreme highlights close to the white point the algorithm blends over to white (like the standard curves) which is less true to color but more practical for real output as the brightest color of the output media (screen or paper) is white.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
However do keep in mind that the perceptual model is not perfect and cannot be perfect. This is only a curve, image content is not analyzed and no localized changes are made. This means for example that for an S-curve a large flat blue sky (low local contrast) may appear slightly more saturated than the original. If you want to make A/B comparisons don't compare side by side as the eye will then be confused by the two contrast levels viewed simultaneously and then saturation will not appear the same, but instead swap and let the eye adapt for a few seconds.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
If you want to further fine-tune the saturation manually it's generally best to use the Lab chroma slider (and chroma curves).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Due to the many components in the algorithm it's considerably slower than the other curve modes so refresh rate may suffer.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Fherb</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://rawpedia.rawtherapee.com/index.php?title=Exposure/de&amp;diff=2472</id>
		<title>Exposure/de</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://rawpedia.rawtherapee.com/index.php?title=Exposure/de&amp;diff=2472"/>
		<updated>2017-05-30T21:52:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Fherb: /* Automatische Belichtungseinstellung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Todo-List / State:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Translation: open&lt;br /&gt;
* Content completely cleared: open&lt;br /&gt;
* Expression and didactics checked: open&lt;br /&gt;
* Spelling checked: open&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ready for publishing: no&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Belichtung =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Automatische Belichtungseinstellung ==&lt;br /&gt;
Dieses Tool gehört zu den absoluten Ausnahmen in RawTherapee: Es arbeitet automatisch!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während bei nahezu allen Werkzeugen das Ziel oder der Geschmack des Bearbeiters absolut entscheidend für die Einstellungen sind und deshalb eine Automatik wenig Vorteil bringen könnte, gibt es für die Belichtungskorrektur ein paar wenige Grundregeln, mit denen sich ein Bild in vielen Fällen tatsächlich zielführend für die meisten Anwendungen vorjustieren lässt. ''Auto'' analysiert das Histogramm und setzt einige Parameter der Belichtung auf meist sinnvolle Werte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Belichtungskorrektur&lt;br /&gt;
* Lichterkompression&lt;br /&gt;
* Lichter rekonstruieren&lt;br /&gt;
* Schwarzwert&lt;br /&gt;
* Helligkeit&lt;br /&gt;
* Kontrast&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Werkzeug bietet sich also als &amp;quot;Schnellstart&amp;quot; für die händische Belichtungskorrektur an. Gerade im Sinne des empfohlenen Workflows, mit dem Weißabgleich zu starten, kann ein vorheriger Tastendruck auf ''Auto'' das Bild bei schwierig belichteten Fotos zumindest erst mal in einen Belichtungsbereich bringen, in dem sich der Weißabgleich einfacher machen lässt. Danach gehe man dann wieder in das Belichtungswerkzeug und korrigiere abschließend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt aber natürlich auch Fotos, wie High- bzw. Low-Key-Aufnahmen, wo die Automatik noch keinen guten Einstellvorschlag bringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Zurücksetzen'' setzt übrigens alle Schieberegler zusammen zurück. Die Tonwertkurven werden dabei aber nicht verändert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Clip % ==&lt;br /&gt;
''Auto Levels'' uses the ''Clip %'' value to adjust the exposure. This number defines the percentage of pixels clippable to the white and black points from the raw histogram. The minimum value is 0.00, maximum value is 0.99. Higher values increase the contrast, lower decrease it.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lichter rekonstruieren ==&lt;br /&gt;
Use ''Highlight Reconstruction'' (HR) to try to restore overexposed highlights in raw files. It attempts to restore clipped (blown-out) regions in the raw image relying on the fact that the three channels in a raw file do not clip at the same time and so a missing (clipped) region in one channel could be guessed from the present data of one of the other color channels. Using the ''Color Propagation'' method, it can also guess clipped data using nearby data from unclipped channels, if present. Remember, this tool is used for the ''reconstruction'' of clipped highlights, while if you just want to ''compress'' highlights which were not clipped in the first place but became clipped due to the use of, for example, ''Exposure Compensation'', then use the [[Exposure#Highlight_Compression|Highlight Compression]] slider. The ''Auto Levels'' button will automatically enable ''Highlight Reconstruction'' if necessary.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Four different methods of highlight reconstruction are available:&lt;br /&gt;
# Luminance Recovery&lt;br /&gt;
#: Recovered details will be neutral gray.&lt;br /&gt;
#: &amp;quot;''Highlight Compression''&amp;quot; values under 100 are recommended in most cases.&lt;br /&gt;
# Color Propagation&lt;br /&gt;
#: This is the most powerful recovery method. In addition to restoring luminosity, ''Color Propagation'' tries to restore color information by 'bleeding' the surrounding known color into the missing clipped area. This method works best on small overexposed areas, and can work wonders on overexposed skin. Its weakness is that it may sometimes 'bleed' the incorrect colors, depending on the image elements surrounding the blown highlights, or the colors can bleed into undesirable patterns. It is also computationally intensive and is therefore slower than the other methods.&lt;br /&gt;
#: Works well even with very high &amp;quot;''Highlight Compression''&amp;quot; values (under 500).&lt;br /&gt;
# CIELab&lt;br /&gt;
#: Reduces the luminance channel and tries to restore colors afterwards.&lt;br /&gt;
#: &amp;quot;''Highlight Compression''&amp;quot; values under 100 are recommended in most cases.&lt;br /&gt;
# Blend&lt;br /&gt;
#: Attempts to guess clipped color channels by filling in their values from the closest match from unclipped highlight regions nearby.&lt;br /&gt;
#: &amp;quot;''Highlight Compression''&amp;quot; values under 100 are recommended in most cases.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Exposure Compensation ==&lt;br /&gt;
The values of the Exposure Compensation slider (EC) are ISO values. This means a value of +1 equals one stop of overexposure (+1 EV, exposure value; also known as +1 LV, light value)). If you make two photos, one without correction (EV = 0) and one underexposed by one stop (EV = -1), you can make both photos match by setting exposure compensation for the overexposed photo to -1, or for the underexposed photo to +1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Take a look at the histogram while moving this slider. Moving it to the right shifts the whole histogram to the right. This means this slider changes the black point (on the very left of the histogram) and the white point (on the very right).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
If you try decreasing the exposure of a photo which contains clipping, you will notice that the clipped areas turn flat-gray. Enabling &amp;quot;''Highlight Reconstruction''&amp;quot; will prevent this flat-gray look to some degree by recovering highlight information from the remaining non-clipped channels.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
If you've used RawTherapee for a while you may notice that you almost always need a positive Exposure Compensation - as if all your photos are underexposed. Don’t worry - this is normal. Most cameras deliberately underexpose to preserve highlights (though some other raw processors disguise it).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
For the user interested in the internals follows a technical description of how EV=0 relates to the raw data: while EV=0 equals 1.0 in gain (that is, no change), there is a white balance dependent base gain applied before exposure. This base gain is calculated such that the color channel with the smallest range just can reach the maximum value. Although all raw channels have the same range in the raw file, white balance will re-balance them (lower temperatures mean more gain on red, higher more gain on blue) so they do not clip at the same level. The base gain raises the smallest channel just enough to make sure that at EV=0 no highlights will be based on clipped raw data. As white balance changes raw channel gains the base gain will thus change as a side effect when white balance is changed. For large white balance changes you may therefore see a slight change of brightness in the image. Note that the base gain relates to the maximum values channels can represent, that is if there is no highlight clipping in the raw file no highlight will reach the maximum level at EV=0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Highlight Compression ==&lt;br /&gt;
The Highlight Compression slider (HC) can be used to recover the highlights in a photo by compression, useful for 'dimming' (or burning) slightly overexposed areas. While the ''Highlight Reconstruction'' tool lets you try to ''reconstruct'' missing data in the raw file relying on the fact that the three channels in a raw file do not clip at the same time and so a missing (clipped) region in one channel could be guessed from the present data of one of the other color channels, this ''Highlight Compression'' tool only works on data which is already there - which has not been irreversibly lost at the time of shooting. If the original image has no clipping, but due to the action of, for example, exposure compensation you caused clipping, then you can use ''HC'' to compress these clipped regions back into view. As such, it works not only on raw files but on normal images too.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
To see if your photo contains overexposed areas, click on the clipped highlight indication icon [[Image:Warnhl.png]] on the top right of the image window. Overexposed areas will show up in black.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:Hra_0.jpg|thumb|An overexposed photo. No highlight compression, the clouds are clipped.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:Hra_0_chi.jpg|thumb|The Clipped highlight indicator has been turned on to make the clipped areas easier to see.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
By dragging the ''Highlight Compression'' slider to the right, the intensity of the highlights will decrease. For highlight compression to work best you must also enable ''Highlight Reconstruction''. Each of the HR methods has its strong and weak points, as explained above. Color Propagation is the most likely method to produce good-looking results when the HC slider is significantly over 100. For the other methods you will usually want to keep the HC slider around or below 100 - watch the histogram and the preview!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:Hra_125_ba.jpg|thumb|A correctly compressed photo - the histogram touches both ends.]]&lt;br /&gt;
To find out the optimal HC value, you can make use of the histogram. In the screenshots above, what you see are overexposed clouds above the Teide volcano in Tenerife. When hovering the mouse cursor over the overexposed area, the pixel values indicator (in the ''Navigator'' panel, under the little preview) shows that lightness (L) is at 100, and the histogram shows that all channels are clipped (see the red, green and blue squares in the top-right corner of the histogram, they mean that there are so many pixels of maximum value that they are off-scale). Increase the HC slider until the red, green and blue channels in the histogram no longer squash up against the right end of the histogram - you want them to touch it, but not to cram up against it. You can enable the ''Clipped highlight indication'' icon [[Image:Warnhl.png]] before moving the HC slider up. Once the indicator's black areas disappear from the white parts you want compressed, which is also when the lightness of those pixels drops from L=100 to L=99, you stop. Don't increase the HC slider any more, because now the hopelessly-lost white areas would start turning gray. You don't want them to turn gray. That would make the photo look dull. In this example the indicator's black areas disappeared when I set HC to 125.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:Hra toomuch histogram.png|thumb|The histogram of an incorrectly processed photo. It should touch both ends instead of having gaps.]]&lt;br /&gt;
As a rule, the histogram of a correctly developed image should touch both ends - the black and the white end. Not doing so means the image was incorrectly developed. This is true for the vast majority of photos, the only exceptions being photos of scenes which lack dynamic range, such as misty scenes. If you increase the HC slider too much, then whites turn gray as your histogram no longer touches the maximum end. Examples of photos that have been over-compressed can be easily found on the internet. They look horrible, don't do that! Recover what you can, but what's clipped beyond repair should stay white.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
RawTherapee offers more ways to deal with blown highlights. The side-effect of all these methods is that they also take away some of the brilliance of the photos, as they get more 'flat' or 'dull' as a result. Highlight compression is very useful when used with moderation, but remember that you cannot recover what is not there to begin with, so once you notice that the completely clipped white areas become gray you should reduce the compression amount until these areas become white once more. To create the best possible output, feed RawTherapee the best possible input - so expose well in the first place!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Highlight Compression Threshold ==&lt;br /&gt;
The Highlight Compression Threshold slider sets the point where the HC slider starts implementing compression. A value of 0 means the threshold is zero: data compression occurs over the whole range of tonalities. 100 sets the threshold at one stop below the white point, so all the compressed highlights are squeezed into the top stop. In practical terms, more highlights are compressed when this slider is set to 0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Black ==&lt;br /&gt;
Use this to set the black point. See the left side of the histogram move when you touch the slider. Values greater than 0 will make the image darker, negative values will lighten up the shadow parts of the photo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Shadow Compression ==&lt;br /&gt;
The ''Shadow Compression'' slider 'dampens' the effect of the ''Black'' slider. The maximum value of 100 gives a less dark image. This slider only has effect when the ''Black'' slider is set to a value other than  0. Practical use of this ''Shadow Compression'' slider is to fine-tune the shadow intensity of the image.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lightness ==&lt;br /&gt;
This slider applies a hard-coded tone curve to lift or lower the tonalities of the photo, resulting in a more or less light image. The same tone curve is applied separately to each R, G and B channel. The black point and the white point keep their positions.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Contrast ==&lt;br /&gt;
This slider increases or reduces the contrast of the photo. It applies a contrast curve centered at the average luminance level. Tonalities above the average are lifted (lowered), while tonalities below the average are lowered (lifted). The same contrast curve is applied separately to each R, G and B channel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Saturation ==&lt;br /&gt;
This slider makes the photo more or less saturated. In more technical terms, it adjusts the saturation of the image by applying a multiplier to the saturation level of pixels in the HSV color space.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tonwertkuven ==&lt;br /&gt;
Here you can construct your own tone curves. They work on all three R, G and B channels at the same time (so you can't work on the R channel only).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
There are two tone curves available, which can be designed with various curve types, and applied in several different modes all explained below. Clicking on the curve icon hides the curve from the interface - it does not disable the curve.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The histogram displayed as the curve's background shows you the levels of the data as it flows into the curve at that point in the processing pipeline. You will notice that it differs from the main histogram which shows you the levels of the final image, at the very end of the pipeline.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
While you are free to use only one tone curve to make your adjustments, you can gain much finer tonal control if you use two curves at once. The typical use of both curves is to lower values using the first curve, and to raise values using the second one. It is similar to creating an S curve in one of them, but you should be able to make finer adjustments by using both without entering too fast in the &amp;quot;danger zone&amp;quot; where your colors becomes unrealistic.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
You can save a curve to disk. Click on the ''Save current curve'' icon [[Image:Gtk-save-large-dark.png]] next to the graph and give it a name. Use the ''Load a curve from file'' icon [[Image:Gtk-open.png]] to apply this curve later to another file. Use the ''Reset curve to linear'' button [[Image:Gtk-undo-ltr.png]] to delete all the points you created and to reset the curve to neutral/linear. You can also ''Copy'' [[Image:Gtk-copy.png]] and ''Paste'' [[Image:Gtk-paste.png]] curves to/from RawTherapee's own clipboard, which comes in very useful if you want to quickly apply an identical curve to a different tool.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
You can use as many control points in a curve as you like.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
You can define different curves for all curve types if you like, but only the one that is selected in the dropdown menu will be applied to the photo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The curve and histogram is always displayed with sRGB gamma, regardless of working or output profile. This means that the shadow range is expanded and highlights compressed to better match human perception.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Linear Curve ===&lt;br /&gt;
This represents the unaltered (or linear) image, so without any tone curve applied. It disables the curve.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Custom Curve ===&lt;br /&gt;
This is a classic type of curve, seen in many other programs as well. The left part of the graph represents the darker tones, the right part represents the brighter tones of the photo. Click on the curve to mark a point and drag it with the mouse to change tonalities. Dragging the point down makes the image darker, while pushing it up makes it brighter. The dotted diagonal line marks the linear or unaltered state of the photo. Press and hold the '''Control''' key to slow down the movement. Hold the '''Shift''' key to snap the point to key elements: maximum value, minimum value, middle value (i.e. snapped to the diagonal or horizontal dotted line), same value of the preceding point, same value of the next point, and for the ''Control Cage'' type, the line going through the previous and next points. Delete a point on the curve by dragging it out of the editor area.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The top-right point represents the brightest areas in the photo. Drag that point vertically down to make the highlights less bright; move it horizontally to the left to make bright areas brighter, perhaps at the cost of some overexposure.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The bottom-left point represents the darkest areas in the photo. Move that point horizontally to the right to make the photo darker, perhaps at the cost of some underexposure. Move it vertically up to make the darks lighter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flip the diagonal line (from bottom-left and top-right to top-left and bottom-right) to produce a negative image.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:curve_custom_s.png|thumb|left|S-shaped custom curve.]]&lt;br /&gt;
A typical usage of the custom curve is to construct a so-called ''S-curve''. Mark three points at the 'coordinates' (1,1), (2,2) and (3,3) respectively. Drag the point at (1,1) somewhat lower and the point at (3,3) a bit higher. Your image will get more 'punch' this way. If your S-curve is symmetrical, i.e. if you move the point you first placed at 1,1 by the same amount as the one you placed at 3,3 but in the opposite direction, then the effect will be identical to manipulating the ''Contrast'' slider.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parametric Curve ===&lt;br /&gt;
[[Image:Curve_parametric_s.png|thumb|left|Parametric curve.]]&lt;br /&gt;
This curve presents four sliders and three control points. The sliders are used to control highlights, lights, darks and shadows respectively (shadows mean deep darks here). Move the mouse over the four sliders and a dark area under the curve tells you which slider alters what part of the curve. Move the Highlights slider to the left to make highlights less bright, move it to the right to make them brighter. The ''Lights'' slider moves the lights but not the highlights in the same way as above, as does the ''Darks'' slider: moving it to the right lightens the dark tones, moving it to the left darkens them. The ''Shadows'' slider works as the ''Darks'' slider, but only on the darkest parts of the photo. You can again construct the above mentioned stylized S-curve, although the parametric curve gives you less 'extreme' control over the form of the curve. This mode, however, has its own benefits, as curves can be shaped in a well controlled manner. Note that using these sliders can have a profound influence on the overall contrast of the image.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Use, if needed, the three control points under the curve. They determine what point of the curve will be affected when moving the sliders. Moving the middle control point to the right makes the image darker (the form of the curve changes again, as does the dark area around the curve), moving it to the left makes the image brighter. Moving the left control point to the right darkens the dark areas somewhat, moving it to the left lightens them, again somewhat. Moving the right control point to the right makes the highlights brighter, moving it to the left darkens the highlights.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Use the ''Reset to default'' buttons [[Image:Gtk-undo-ltr.png]] next to the sliders to reset individual sliders, use the same button at the top of the tone curve section to reset all four sliders and the control points to linear (zero).&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Control Cage ===&lt;br /&gt;
[[Image:Curve_control_cage_s.png|thumb|left|Control Cage curve.]]&lt;br /&gt;
At first sight this curve type looks very much like the ''Custom'' curve, but there are some differences though. With the ''Custom'' curve, the curve touches all the control points. This is not the case with the ''Control Cage'' curve. To see this, click somewhere on the line and move the black point to the left or to the right. Now the curve passes nearby the black point, but doesn't touch it. Another difference is that the ''Control Cage'' allows for a straight section of the curve, while you can't do this with the ''Custom'' curve. The ''Control Cage'' curve needs at least three points for that (so five in total). Holding down the '''Shift''' key while dragging a point will help you to easily create a straight line by snapping the point to the line made by the previous and next point (displayed in red by the ''Snap to'' tool). Now make a new point between the two most left ones and move it. As you can see, only the part on the left side moves, not the rest of the curve.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Curve Mode ==&lt;br /&gt;
Next to each curve type, you'll find a ''Curve Mode'' combobox selector. This will let you choose the algorithm that will be used for the corresponding curve. The curve mode will have a strong effect on the appearance of colors, especially if you use a contrast-enhancing curve (S-curve). This can be used for creative effect, but can for some purposes or styles cause undesired color changes depending which mode you choose. Choose a mode that suits your specific taste and needs for the photo at hand. By combining two different curves in tone curve 1 and 2 you can further fine-tune the look.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Standard ===&lt;br /&gt;
This is the most basic mode (and the only one available in older versions of RawTherapee and is found in some shape or form in most image-related software): the values of each RGB channel are modified by the curve in a basic &amp;quot;correspondence&amp;quot; method, that is the same curve is applied to all channels.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The drawback of this mode is that e.g. considering an S-curve shape to get more contrast, an orange color with a high value of red and green and a low value of blue will tend to shift toward yellow, because the red and green component will be raised, while the blue one will be lowered.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In general an S-curve will increase separation of the channels and thus increase saturation, which is a similar behavior to how color film reacts to contrast. This together with the simplicity of implementation has made the curve type popular in raw converters in general and is often the only alternative available in less flexible software.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weighted Standard ===&lt;br /&gt;
You can use this method to limit the color shift of the standard curve, even if it won't suppress it entirely. Keeping the previous example, this method will raise the first component (red), and will also linearly alter the green and blue component by raising them too. We end up with 3 values (R, g and b) while we have only processed the red component.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
This process is then done for the green and blue component, so at the end of the process, we end up with 9 values (R,g,b / r,G,b / r,g,B). Values of the same component are then mixed together, which will produce the resulting color with a smaller color shift.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Film-Like ===&lt;br /&gt;
The film-like curve provides a result highly similar to the standard type (that is strong saturation increase with increased contrast), but the RGB-HSV hue is kept constant - that is, there are less color-shift problems. This curve type was designed by Adobe as a part of DNG and is thus the one used by Adobe Camera Raw and Lightroom.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Saturation and Value Blending ===&lt;br /&gt;
This mode is typically better suited for high-key shots, but can be used for creative effect in other photos as well. The average value of the three component is computed, and then the curve is applied to this value, giving a positive or negative gain.&lt;br /&gt;
The color is converted to its Hue, Saturation and Value representation, then if the gain is positive, the pixel is linearly targeting Value = 1 and Saturation = 0, the Hue is preserved. If the gain is negative, the pixel is linearly targeting Value = 0, Saturation and Hue are preserved.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The result is highly similar to a luminance curve in Lab space (that is change contrast without affecting hue or saturation). For contrast-increasing curves the look will typically be slightly desaturated. This is not really because the curve desaturates the colors but because that in human vision contrast and saturation is tightly coupled, so the same image with higher contrast requires higher saturation to appear to have the same.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Luminance ===&lt;br /&gt;
Each component of the pixel is boosted by the same factor so color and saturation is kept stable, that is the result is very true to the original color. However contrast-increasing curves can still lead to a slightly desaturated look for the same reason as described for the Saturation and Value Blending curve mode. If you want to manually counter-act the desaturation, using the L*a*b* Chromaticity slider is a more neutral way of compensating for it than using the RGB-based saturation slider.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Despite showing the R, G and B histogram (merged) in the background of the curve, the curve operates on luminance values, where [https://en.wikipedia.org/wiki/Relative_luminance Relative Luminance] Y = R*0.2126729 + G*0.7151521 + B*0.0721750&lt;br /&gt;
First the relative luminance value of a pixel is obtained, then the curve is applied to that value, the multiplication factor between before and after luminance is calculated, and then this factor is applied to each R, G and B component. This is in contrast to the other methods where the curve is applied to each R, G and B component separately.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Perceptual ===&lt;br /&gt;
This mode will keep the original color appearance concerning hue and saturation, that is if you for example apply an S-curve the image will indeed get increased contrast, but the hues will stay the same and the image doesn't look more or less saturated than the original. It's specifically useful to establish a pleasing baseline contrast without distorting the colors provided by a camera profile that doesn't apply a curve itself (if you use a third-party profile that does apply a curve it's typically already perceptually mapped with similar techniques as described here).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The algorithm works the following way: it analyses the curve to get a contrast value, which is used as base to scale chroma (saturation) such that more contrast leads to more saturation and the other way around. As contrast and saturation is tightly coupled in human vision this scaling is necessary to make saturation ''appear'' constant. There are further fine-tunings such as increase saturation more in the shadows, and less for colors that are already highly saturated, also this corresponds to human vision phenomena so the net effect it that the colors appear constant. In the extreme highlights close to the white point the algorithm blends over to white (like the standard curves) which is less true to color but more practical for real output as the brightest color of the output media (screen or paper) is white.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
However do keep in mind that the perceptual model is not perfect and cannot be perfect. This is only a curve, image content is not analyzed and no localized changes are made. This means for example that for an S-curve a large flat blue sky (low local contrast) may appear slightly more saturated than the original. If you want to make A/B comparisons don't compare side by side as the eye will then be confused by the two contrast levels viewed simultaneously and then saturation will not appear the same, but instead swap and let the eye adapt for a few seconds.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
If you want to further fine-tune the saturation manually it's generally best to use the Lab chroma slider (and chroma curves).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Due to the many components in the algorithm it's considerably slower than the other curve modes so refresh rate may suffer.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Fherb</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://rawpedia.rawtherapee.com/index.php?title=Exposure/de&amp;diff=2471</id>
		<title>Exposure/de</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://rawpedia.rawtherapee.com/index.php?title=Exposure/de&amp;diff=2471"/>
		<updated>2017-05-30T19:57:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Fherb: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Todo-List / State:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Translation: open&lt;br /&gt;
* Content completely cleared: open&lt;br /&gt;
* Expression and didactics checked: open&lt;br /&gt;
* Spelling checked: open&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ready for publishing: no&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Belichtung =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Automatische Belichtungseinstellung ==&lt;br /&gt;
The ''Auto Levels'' tool analyzes the histogram and then adjusts the controls in the Exposure section to achieve a well-exposed image.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
It uses only the &amp;quot;Exposure compensation&amp;quot;, &amp;quot;Highlight compression&amp;quot;, &amp;quot;Highlight reconstruction&amp;quot;, &amp;quot;Black&amp;quot;, &amp;quot;Lightness&amp;quot; and &amp;quot;Contrast&amp;quot; sliders.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Think of the adjustments Auto Levels comes up with as a good starting point.  It has been tuned to work best with &amp;quot;typical shots&amp;quot;, so the result should often be aesthetically pleasing, but as the program doesn't know your taste or expectations this will not always be the case. For example you might be going for a high-key look (i.e. not typical), in which case you should adjust the values yourself.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
You can reset all of the sliders in the Exposure section by clicking on the Reset button. The Tone Curves will not be touched.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Clip % ==&lt;br /&gt;
''Auto Levels'' uses the ''Clip %'' value to adjust the exposure. This number defines the percentage of pixels clippable to the white and black points from the raw histogram. The minimum value is 0.00, maximum value is 0.99. Higher values increase the contrast, lower decrease it.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lichter rekonstruieren ==&lt;br /&gt;
Use ''Highlight Reconstruction'' (HR) to try to restore overexposed highlights in raw files. It attempts to restore clipped (blown-out) regions in the raw image relying on the fact that the three channels in a raw file do not clip at the same time and so a missing (clipped) region in one channel could be guessed from the present data of one of the other color channels. Using the ''Color Propagation'' method, it can also guess clipped data using nearby data from unclipped channels, if present. Remember, this tool is used for the ''reconstruction'' of clipped highlights, while if you just want to ''compress'' highlights which were not clipped in the first place but became clipped due to the use of, for example, ''Exposure Compensation'', then use the [[Exposure#Highlight_Compression|Highlight Compression]] slider. The ''Auto Levels'' button will automatically enable ''Highlight Reconstruction'' if necessary.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Four different methods of highlight reconstruction are available:&lt;br /&gt;
# Luminance Recovery&lt;br /&gt;
#: Recovered details will be neutral gray.&lt;br /&gt;
#: &amp;quot;''Highlight Compression''&amp;quot; values under 100 are recommended in most cases.&lt;br /&gt;
# Color Propagation&lt;br /&gt;
#: This is the most powerful recovery method. In addition to restoring luminosity, ''Color Propagation'' tries to restore color information by 'bleeding' the surrounding known color into the missing clipped area. This method works best on small overexposed areas, and can work wonders on overexposed skin. Its weakness is that it may sometimes 'bleed' the incorrect colors, depending on the image elements surrounding the blown highlights, or the colors can bleed into undesirable patterns. It is also computationally intensive and is therefore slower than the other methods.&lt;br /&gt;
#: Works well even with very high &amp;quot;''Highlight Compression''&amp;quot; values (under 500).&lt;br /&gt;
# CIELab&lt;br /&gt;
#: Reduces the luminance channel and tries to restore colors afterwards.&lt;br /&gt;
#: &amp;quot;''Highlight Compression''&amp;quot; values under 100 are recommended in most cases.&lt;br /&gt;
# Blend&lt;br /&gt;
#: Attempts to guess clipped color channels by filling in their values from the closest match from unclipped highlight regions nearby.&lt;br /&gt;
#: &amp;quot;''Highlight Compression''&amp;quot; values under 100 are recommended in most cases.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Exposure Compensation ==&lt;br /&gt;
The values of the Exposure Compensation slider (EC) are ISO values. This means a value of +1 equals one stop of overexposure (+1 EV, exposure value; also known as +1 LV, light value)). If you make two photos, one without correction (EV = 0) and one underexposed by one stop (EV = -1), you can make both photos match by setting exposure compensation for the overexposed photo to -1, or for the underexposed photo to +1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Take a look at the histogram while moving this slider. Moving it to the right shifts the whole histogram to the right. This means this slider changes the black point (on the very left of the histogram) and the white point (on the very right).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
If you try decreasing the exposure of a photo which contains clipping, you will notice that the clipped areas turn flat-gray. Enabling &amp;quot;''Highlight Reconstruction''&amp;quot; will prevent this flat-gray look to some degree by recovering highlight information from the remaining non-clipped channels.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
If you've used RawTherapee for a while you may notice that you almost always need a positive Exposure Compensation - as if all your photos are underexposed. Don’t worry - this is normal. Most cameras deliberately underexpose to preserve highlights (though some other raw processors disguise it).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
For the user interested in the internals follows a technical description of how EV=0 relates to the raw data: while EV=0 equals 1.0 in gain (that is, no change), there is a white balance dependent base gain applied before exposure. This base gain is calculated such that the color channel with the smallest range just can reach the maximum value. Although all raw channels have the same range in the raw file, white balance will re-balance them (lower temperatures mean more gain on red, higher more gain on blue) so they do not clip at the same level. The base gain raises the smallest channel just enough to make sure that at EV=0 no highlights will be based on clipped raw data. As white balance changes raw channel gains the base gain will thus change as a side effect when white balance is changed. For large white balance changes you may therefore see a slight change of brightness in the image. Note that the base gain relates to the maximum values channels can represent, that is if there is no highlight clipping in the raw file no highlight will reach the maximum level at EV=0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Highlight Compression ==&lt;br /&gt;
The Highlight Compression slider (HC) can be used to recover the highlights in a photo by compression, useful for 'dimming' (or burning) slightly overexposed areas. While the ''Highlight Reconstruction'' tool lets you try to ''reconstruct'' missing data in the raw file relying on the fact that the three channels in a raw file do not clip at the same time and so a missing (clipped) region in one channel could be guessed from the present data of one of the other color channels, this ''Highlight Compression'' tool only works on data which is already there - which has not been irreversibly lost at the time of shooting. If the original image has no clipping, but due to the action of, for example, exposure compensation you caused clipping, then you can use ''HC'' to compress these clipped regions back into view. As such, it works not only on raw files but on normal images too.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
To see if your photo contains overexposed areas, click on the clipped highlight indication icon [[Image:Warnhl.png]] on the top right of the image window. Overexposed areas will show up in black.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:Hra_0.jpg|thumb|An overexposed photo. No highlight compression, the clouds are clipped.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:Hra_0_chi.jpg|thumb|The Clipped highlight indicator has been turned on to make the clipped areas easier to see.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
By dragging the ''Highlight Compression'' slider to the right, the intensity of the highlights will decrease. For highlight compression to work best you must also enable ''Highlight Reconstruction''. Each of the HR methods has its strong and weak points, as explained above. Color Propagation is the most likely method to produce good-looking results when the HC slider is significantly over 100. For the other methods you will usually want to keep the HC slider around or below 100 - watch the histogram and the preview!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:Hra_125_ba.jpg|thumb|A correctly compressed photo - the histogram touches both ends.]]&lt;br /&gt;
To find out the optimal HC value, you can make use of the histogram. In the screenshots above, what you see are overexposed clouds above the Teide volcano in Tenerife. When hovering the mouse cursor over the overexposed area, the pixel values indicator (in the ''Navigator'' panel, under the little preview) shows that lightness (L) is at 100, and the histogram shows that all channels are clipped (see the red, green and blue squares in the top-right corner of the histogram, they mean that there are so many pixels of maximum value that they are off-scale). Increase the HC slider until the red, green and blue channels in the histogram no longer squash up against the right end of the histogram - you want them to touch it, but not to cram up against it. You can enable the ''Clipped highlight indication'' icon [[Image:Warnhl.png]] before moving the HC slider up. Once the indicator's black areas disappear from the white parts you want compressed, which is also when the lightness of those pixels drops from L=100 to L=99, you stop. Don't increase the HC slider any more, because now the hopelessly-lost white areas would start turning gray. You don't want them to turn gray. That would make the photo look dull. In this example the indicator's black areas disappeared when I set HC to 125.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:Hra toomuch histogram.png|thumb|The histogram of an incorrectly processed photo. It should touch both ends instead of having gaps.]]&lt;br /&gt;
As a rule, the histogram of a correctly developed image should touch both ends - the black and the white end. Not doing so means the image was incorrectly developed. This is true for the vast majority of photos, the only exceptions being photos of scenes which lack dynamic range, such as misty scenes. If you increase the HC slider too much, then whites turn gray as your histogram no longer touches the maximum end. Examples of photos that have been over-compressed can be easily found on the internet. They look horrible, don't do that! Recover what you can, but what's clipped beyond repair should stay white.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
RawTherapee offers more ways to deal with blown highlights. The side-effect of all these methods is that they also take away some of the brilliance of the photos, as they get more 'flat' or 'dull' as a result. Highlight compression is very useful when used with moderation, but remember that you cannot recover what is not there to begin with, so once you notice that the completely clipped white areas become gray you should reduce the compression amount until these areas become white once more. To create the best possible output, feed RawTherapee the best possible input - so expose well in the first place!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Highlight Compression Threshold ==&lt;br /&gt;
The Highlight Compression Threshold slider sets the point where the HC slider starts implementing compression. A value of 0 means the threshold is zero: data compression occurs over the whole range of tonalities. 100 sets the threshold at one stop below the white point, so all the compressed highlights are squeezed into the top stop. In practical terms, more highlights are compressed when this slider is set to 0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Black ==&lt;br /&gt;
Use this to set the black point. See the left side of the histogram move when you touch the slider. Values greater than 0 will make the image darker, negative values will lighten up the shadow parts of the photo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Shadow Compression ==&lt;br /&gt;
The ''Shadow Compression'' slider 'dampens' the effect of the ''Black'' slider. The maximum value of 100 gives a less dark image. This slider only has effect when the ''Black'' slider is set to a value other than  0. Practical use of this ''Shadow Compression'' slider is to fine-tune the shadow intensity of the image.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lightness ==&lt;br /&gt;
This slider applies a hard-coded tone curve to lift or lower the tonalities of the photo, resulting in a more or less light image. The same tone curve is applied separately to each R, G and B channel. The black point and the white point keep their positions.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Contrast ==&lt;br /&gt;
This slider increases or reduces the contrast of the photo. It applies a contrast curve centered at the average luminance level. Tonalities above the average are lifted (lowered), while tonalities below the average are lowered (lifted). The same contrast curve is applied separately to each R, G and B channel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Saturation ==&lt;br /&gt;
This slider makes the photo more or less saturated. In more technical terms, it adjusts the saturation of the image by applying a multiplier to the saturation level of pixels in the HSV color space.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tonwertkuven ==&lt;br /&gt;
Here you can construct your own tone curves. They work on all three R, G and B channels at the same time (so you can't work on the R channel only).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
There are two tone curves available, which can be designed with various curve types, and applied in several different modes all explained below. Clicking on the curve icon hides the curve from the interface - it does not disable the curve.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The histogram displayed as the curve's background shows you the levels of the data as it flows into the curve at that point in the processing pipeline. You will notice that it differs from the main histogram which shows you the levels of the final image, at the very end of the pipeline.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
While you are free to use only one tone curve to make your adjustments, you can gain much finer tonal control if you use two curves at once. The typical use of both curves is to lower values using the first curve, and to raise values using the second one. It is similar to creating an S curve in one of them, but you should be able to make finer adjustments by using both without entering too fast in the &amp;quot;danger zone&amp;quot; where your colors becomes unrealistic.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
You can save a curve to disk. Click on the ''Save current curve'' icon [[Image:Gtk-save-large-dark.png]] next to the graph and give it a name. Use the ''Load a curve from file'' icon [[Image:Gtk-open.png]] to apply this curve later to another file. Use the ''Reset curve to linear'' button [[Image:Gtk-undo-ltr.png]] to delete all the points you created and to reset the curve to neutral/linear. You can also ''Copy'' [[Image:Gtk-copy.png]] and ''Paste'' [[Image:Gtk-paste.png]] curves to/from RawTherapee's own clipboard, which comes in very useful if you want to quickly apply an identical curve to a different tool.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
You can use as many control points in a curve as you like.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
You can define different curves for all curve types if you like, but only the one that is selected in the dropdown menu will be applied to the photo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The curve and histogram is always displayed with sRGB gamma, regardless of working or output profile. This means that the shadow range is expanded and highlights compressed to better match human perception.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Linear Curve ===&lt;br /&gt;
This represents the unaltered (or linear) image, so without any tone curve applied. It disables the curve.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Custom Curve ===&lt;br /&gt;
This is a classic type of curve, seen in many other programs as well. The left part of the graph represents the darker tones, the right part represents the brighter tones of the photo. Click on the curve to mark a point and drag it with the mouse to change tonalities. Dragging the point down makes the image darker, while pushing it up makes it brighter. The dotted diagonal line marks the linear or unaltered state of the photo. Press and hold the '''Control''' key to slow down the movement. Hold the '''Shift''' key to snap the point to key elements: maximum value, minimum value, middle value (i.e. snapped to the diagonal or horizontal dotted line), same value of the preceding point, same value of the next point, and for the ''Control Cage'' type, the line going through the previous and next points. Delete a point on the curve by dragging it out of the editor area.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The top-right point represents the brightest areas in the photo. Drag that point vertically down to make the highlights less bright; move it horizontally to the left to make bright areas brighter, perhaps at the cost of some overexposure.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The bottom-left point represents the darkest areas in the photo. Move that point horizontally to the right to make the photo darker, perhaps at the cost of some underexposure. Move it vertically up to make the darks lighter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flip the diagonal line (from bottom-left and top-right to top-left and bottom-right) to produce a negative image.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:curve_custom_s.png|thumb|left|S-shaped custom curve.]]&lt;br /&gt;
A typical usage of the custom curve is to construct a so-called ''S-curve''. Mark three points at the 'coordinates' (1,1), (2,2) and (3,3) respectively. Drag the point at (1,1) somewhat lower and the point at (3,3) a bit higher. Your image will get more 'punch' this way. If your S-curve is symmetrical, i.e. if you move the point you first placed at 1,1 by the same amount as the one you placed at 3,3 but in the opposite direction, then the effect will be identical to manipulating the ''Contrast'' slider.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parametric Curve ===&lt;br /&gt;
[[Image:Curve_parametric_s.png|thumb|left|Parametric curve.]]&lt;br /&gt;
This curve presents four sliders and three control points. The sliders are used to control highlights, lights, darks and shadows respectively (shadows mean deep darks here). Move the mouse over the four sliders and a dark area under the curve tells you which slider alters what part of the curve. Move the Highlights slider to the left to make highlights less bright, move it to the right to make them brighter. The ''Lights'' slider moves the lights but not the highlights in the same way as above, as does the ''Darks'' slider: moving it to the right lightens the dark tones, moving it to the left darkens them. The ''Shadows'' slider works as the ''Darks'' slider, but only on the darkest parts of the photo. You can again construct the above mentioned stylized S-curve, although the parametric curve gives you less 'extreme' control over the form of the curve. This mode, however, has its own benefits, as curves can be shaped in a well controlled manner. Note that using these sliders can have a profound influence on the overall contrast of the image.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Use, if needed, the three control points under the curve. They determine what point of the curve will be affected when moving the sliders. Moving the middle control point to the right makes the image darker (the form of the curve changes again, as does the dark area around the curve), moving it to the left makes the image brighter. Moving the left control point to the right darkens the dark areas somewhat, moving it to the left lightens them, again somewhat. Moving the right control point to the right makes the highlights brighter, moving it to the left darkens the highlights.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Use the ''Reset to default'' buttons [[Image:Gtk-undo-ltr.png]] next to the sliders to reset individual sliders, use the same button at the top of the tone curve section to reset all four sliders and the control points to linear (zero).&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Control Cage ===&lt;br /&gt;
[[Image:Curve_control_cage_s.png|thumb|left|Control Cage curve.]]&lt;br /&gt;
At first sight this curve type looks very much like the ''Custom'' curve, but there are some differences though. With the ''Custom'' curve, the curve touches all the control points. This is not the case with the ''Control Cage'' curve. To see this, click somewhere on the line and move the black point to the left or to the right. Now the curve passes nearby the black point, but doesn't touch it. Another difference is that the ''Control Cage'' allows for a straight section of the curve, while you can't do this with the ''Custom'' curve. The ''Control Cage'' curve needs at least three points for that (so five in total). Holding down the '''Shift''' key while dragging a point will help you to easily create a straight line by snapping the point to the line made by the previous and next point (displayed in red by the ''Snap to'' tool). Now make a new point between the two most left ones and move it. As you can see, only the part on the left side moves, not the rest of the curve.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Curve Mode ==&lt;br /&gt;
Next to each curve type, you'll find a ''Curve Mode'' combobox selector. This will let you choose the algorithm that will be used for the corresponding curve. The curve mode will have a strong effect on the appearance of colors, especially if you use a contrast-enhancing curve (S-curve). This can be used for creative effect, but can for some purposes or styles cause undesired color changes depending which mode you choose. Choose a mode that suits your specific taste and needs for the photo at hand. By combining two different curves in tone curve 1 and 2 you can further fine-tune the look.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Standard ===&lt;br /&gt;
This is the most basic mode (and the only one available in older versions of RawTherapee and is found in some shape or form in most image-related software): the values of each RGB channel are modified by the curve in a basic &amp;quot;correspondence&amp;quot; method, that is the same curve is applied to all channels.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The drawback of this mode is that e.g. considering an S-curve shape to get more contrast, an orange color with a high value of red and green and a low value of blue will tend to shift toward yellow, because the red and green component will be raised, while the blue one will be lowered.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In general an S-curve will increase separation of the channels and thus increase saturation, which is a similar behavior to how color film reacts to contrast. This together with the simplicity of implementation has made the curve type popular in raw converters in general and is often the only alternative available in less flexible software.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weighted Standard ===&lt;br /&gt;
You can use this method to limit the color shift of the standard curve, even if it won't suppress it entirely. Keeping the previous example, this method will raise the first component (red), and will also linearly alter the green and blue component by raising them too. We end up with 3 values (R, g and b) while we have only processed the red component.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
This process is then done for the green and blue component, so at the end of the process, we end up with 9 values (R,g,b / r,G,b / r,g,B). Values of the same component are then mixed together, which will produce the resulting color with a smaller color shift.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Film-Like ===&lt;br /&gt;
The film-like curve provides a result highly similar to the standard type (that is strong saturation increase with increased contrast), but the RGB-HSV hue is kept constant - that is, there are less color-shift problems. This curve type was designed by Adobe as a part of DNG and is thus the one used by Adobe Camera Raw and Lightroom.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Saturation and Value Blending ===&lt;br /&gt;
This mode is typically better suited for high-key shots, but can be used for creative effect in other photos as well. The average value of the three component is computed, and then the curve is applied to this value, giving a positive or negative gain.&lt;br /&gt;
The color is converted to its Hue, Saturation and Value representation, then if the gain is positive, the pixel is linearly targeting Value = 1 and Saturation = 0, the Hue is preserved. If the gain is negative, the pixel is linearly targeting Value = 0, Saturation and Hue are preserved.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The result is highly similar to a luminance curve in Lab space (that is change contrast without affecting hue or saturation). For contrast-increasing curves the look will typically be slightly desaturated. This is not really because the curve desaturates the colors but because that in human vision contrast and saturation is tightly coupled, so the same image with higher contrast requires higher saturation to appear to have the same.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Luminance ===&lt;br /&gt;
Each component of the pixel is boosted by the same factor so color and saturation is kept stable, that is the result is very true to the original color. However contrast-increasing curves can still lead to a slightly desaturated look for the same reason as described for the Saturation and Value Blending curve mode. If you want to manually counter-act the desaturation, using the L*a*b* Chromaticity slider is a more neutral way of compensating for it than using the RGB-based saturation slider.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Despite showing the R, G and B histogram (merged) in the background of the curve, the curve operates on luminance values, where [https://en.wikipedia.org/wiki/Relative_luminance Relative Luminance] Y = R*0.2126729 + G*0.7151521 + B*0.0721750&lt;br /&gt;
First the relative luminance value of a pixel is obtained, then the curve is applied to that value, the multiplication factor between before and after luminance is calculated, and then this factor is applied to each R, G and B component. This is in contrast to the other methods where the curve is applied to each R, G and B component separately.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Perceptual ===&lt;br /&gt;
This mode will keep the original color appearance concerning hue and saturation, that is if you for example apply an S-curve the image will indeed get increased contrast, but the hues will stay the same and the image doesn't look more or less saturated than the original. It's specifically useful to establish a pleasing baseline contrast without distorting the colors provided by a camera profile that doesn't apply a curve itself (if you use a third-party profile that does apply a curve it's typically already perceptually mapped with similar techniques as described here).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The algorithm works the following way: it analyses the curve to get a contrast value, which is used as base to scale chroma (saturation) such that more contrast leads to more saturation and the other way around. As contrast and saturation is tightly coupled in human vision this scaling is necessary to make saturation ''appear'' constant. There are further fine-tunings such as increase saturation more in the shadows, and less for colors that are already highly saturated, also this corresponds to human vision phenomena so the net effect it that the colors appear constant. In the extreme highlights close to the white point the algorithm blends over to white (like the standard curves) which is less true to color but more practical for real output as the brightest color of the output media (screen or paper) is white.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
However do keep in mind that the perceptual model is not perfect and cannot be perfect. This is only a curve, image content is not analyzed and no localized changes are made. This means for example that for an S-curve a large flat blue sky (low local contrast) may appear slightly more saturated than the original. If you want to make A/B comparisons don't compare side by side as the eye will then be confused by the two contrast levels viewed simultaneously and then saturation will not appear the same, but instead swap and let the eye adapt for a few seconds.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
If you want to further fine-tune the saturation manually it's generally best to use the Lab chroma slider (and chroma curves).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Due to the many components in the algorithm it's considerably slower than the other curve modes so refresh rate may suffer.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Fherb</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://rawpedia.rawtherapee.com/index.php?title=Exposure&amp;diff=2470</id>
		<title>Exposure</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://rawpedia.rawtherapee.com/index.php?title=Exposure&amp;diff=2470"/>
		<updated>2017-05-30T19:56:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Fherb: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Auto Levels ==&lt;br /&gt;
The ''Auto Levels'' tool analyzes the histogram and then adjusts the controls in the Exposure section to achieve a well-exposed image.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
It uses only the &amp;quot;Exposure compensation&amp;quot;, &amp;quot;Highlight compression&amp;quot;, &amp;quot;Highlight reconstruction&amp;quot;, &amp;quot;Black&amp;quot;, &amp;quot;Lightness&amp;quot; and &amp;quot;Contrast&amp;quot; sliders.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Think of the adjustments Auto Levels comes up with as a good starting point.  It has been tuned to work best with &amp;quot;typical shots&amp;quot;, so the result should often be aesthetically pleasing, but as the program doesn't know your taste or expectations this will not always be the case. For example you might be going for a high-key look (i.e. not typical), in which case you should adjust the values yourself.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
You can reset all of the sliders in the Exposure section by clicking on the Reset button. The Tone Curves will not be touched.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Clip % ==&lt;br /&gt;
''Auto Levels'' uses the ''Clip %'' value to adjust the exposure. This number defines the percentage of pixels clippable to the white and black points from the raw histogram. The minimum value is 0.00, maximum value is 0.99. Higher values increase the contrast, lower decrease it.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Highlight Reconstruction ==&lt;br /&gt;
Use ''Highlight Reconstruction'' (HR) to try to restore overexposed highlights in raw files. It attempts to restore clipped (blown-out) regions in the raw image relying on the fact that the three channels in a raw file do not clip at the same time and so a missing (clipped) region in one channel could be guessed from the present data of one of the other color channels. Using the ''Color Propagation'' method, it can also guess clipped data using nearby data from unclipped channels, if present. Remember, this tool is used for the ''reconstruction'' of clipped highlights, while if you just want to ''compress'' highlights which were not clipped in the first place but became clipped due to the use of, for example, ''Exposure Compensation'', then use the [[Exposure#Highlight_Compression|Highlight Compression]] slider. The ''Auto Levels'' button will automatically enable ''Highlight Reconstruction'' if necessary.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Four different methods of highlight reconstruction are available:&lt;br /&gt;
# Luminance Recovery&lt;br /&gt;
#: Recovered details will be neutral gray.&lt;br /&gt;
#: &amp;quot;''Highlight Compression''&amp;quot; values under 100 are recommended in most cases.&lt;br /&gt;
# Color Propagation&lt;br /&gt;
#: This is the most powerful recovery method. In addition to restoring luminosity, ''Color Propagation'' tries to restore color information by 'bleeding' the surrounding known color into the missing clipped area. This method works best on small overexposed areas, and can work wonders on overexposed skin. Its weakness is that it may sometimes 'bleed' the incorrect colors, depending on the image elements surrounding the blown highlights, or the colors can bleed into undesirable patterns. It is also computationally intensive and is therefore slower than the other methods.&lt;br /&gt;
#: Works well even with very high &amp;quot;''Highlight Compression''&amp;quot; values (under 500).&lt;br /&gt;
# CIELab&lt;br /&gt;
#: Reduces the luminance channel and tries to restore colors afterwards.&lt;br /&gt;
#: &amp;quot;''Highlight Compression''&amp;quot; values under 100 are recommended in most cases.&lt;br /&gt;
# Blend&lt;br /&gt;
#: Attempts to guess clipped color channels by filling in their values from the closest match from unclipped highlight regions nearby.&lt;br /&gt;
#: &amp;quot;''Highlight Compression''&amp;quot; values under 100 are recommended in most cases.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Exposure Compensation ==&lt;br /&gt;
The values of the Exposure Compensation slider (EC) are ISO values. This means a value of +1 equals one stop of overexposure (+1 EV, exposure value; also known as +1 LV, light value)). If you make two photos, one without correction (EV = 0) and one underexposed by one stop (EV = -1), you can make both photos match by setting exposure compensation for the overexposed photo to -1, or for the underexposed photo to +1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Take a look at the histogram while moving this slider. Moving it to the right shifts the whole histogram to the right. This means this slider changes the black point (on the very left of the histogram) and the white point (on the very right).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
If you try decreasing the exposure of a photo which contains clipping, you will notice that the clipped areas turn flat-gray. Enabling &amp;quot;''Highlight Reconstruction''&amp;quot; will prevent this flat-gray look to some degree by recovering highlight information from the remaining non-clipped channels.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
If you've used RawTherapee for a while you may notice that you almost always need a positive Exposure Compensation - as if all your photos are underexposed. Don’t worry - this is normal. Most cameras deliberately underexpose to preserve highlights (though some other raw processors disguise it).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
For the user interested in the internals follows a technical description of how EV=0 relates to the raw data: while EV=0 equals 1.0 in gain (that is, no change), there is a white balance dependent base gain applied before exposure. This base gain is calculated such that the color channel with the smallest range just can reach the maximum value. Although all raw channels have the same range in the raw file, white balance will re-balance them (lower temperatures mean more gain on red, higher more gain on blue) so they do not clip at the same level. The base gain raises the smallest channel just enough to make sure that at EV=0 no highlights will be based on clipped raw data. As white balance changes raw channel gains the base gain will thus change as a side effect when white balance is changed. For large white balance changes you may therefore see a slight change of brightness in the image. Note that the base gain relates to the maximum values channels can represent, that is if there is no highlight clipping in the raw file no highlight will reach the maximum level at EV=0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Highlight Compression ==&lt;br /&gt;
The Highlight Compression slider (HC) can be used to recover the highlights in a photo by compression, useful for 'dimming' (or burning) slightly overexposed areas. While the ''Highlight Reconstruction'' tool lets you try to ''reconstruct'' missing data in the raw file relying on the fact that the three channels in a raw file do not clip at the same time and so a missing (clipped) region in one channel could be guessed from the present data of one of the other color channels, this ''Highlight Compression'' tool only works on data which is already there - which has not been irreversibly lost at the time of shooting. If the original image has no clipping, but due to the action of, for example, exposure compensation you caused clipping, then you can use ''HC'' to compress these clipped regions back into view. As such, it works not only on raw files but on normal images too.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
To see if your photo contains overexposed areas, click on the clipped highlight indication icon [[Image:Warnhl.png]] on the top right of the image window. Overexposed areas will show up in black.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:Hra_0.jpg|thumb|An overexposed photo. No highlight compression, the clouds are clipped.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:Hra_0_chi.jpg|thumb|The Clipped highlight indicator has been turned on to make the clipped areas easier to see.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
By dragging the ''Highlight Compression'' slider to the right, the intensity of the highlights will decrease. For highlight compression to work best you must also enable ''Highlight Reconstruction''. Each of the HR methods has its strong and weak points, as explained above. Color Propagation is the most likely method to produce good-looking results when the HC slider is significantly over 100. For the other methods you will usually want to keep the HC slider around or below 100 - watch the histogram and the preview!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:Hra_125_ba.jpg|thumb|A correctly compressed photo - the histogram touches both ends.]]&lt;br /&gt;
To find out the optimal HC value, you can make use of the histogram. In the screenshots above, what you see are overexposed clouds above the Teide volcano in Tenerife. When hovering the mouse cursor over the overexposed area, the pixel values indicator (in the ''Navigator'' panel, under the little preview) shows that lightness (L) is at 100, and the histogram shows that all channels are clipped (see the red, green and blue squares in the top-right corner of the histogram, they mean that there are so many pixels of maximum value that they are off-scale). Increase the HC slider until the red, green and blue channels in the histogram no longer squash up against the right end of the histogram - you want them to touch it, but not to cram up against it. You can enable the ''Clipped highlight indication'' icon [[Image:Warnhl.png]] before moving the HC slider up. Once the indicator's black areas disappear from the white parts you want compressed, which is also when the lightness of those pixels drops from L=100 to L=99, you stop. Don't increase the HC slider any more, because now the hopelessly-lost white areas would start turning gray. You don't want them to turn gray. That would make the photo look dull. In this example the indicator's black areas disappeared when I set HC to 125.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:Hra toomuch histogram.png|thumb|The histogram of an incorrectly processed photo. It should touch both ends instead of having gaps.]]&lt;br /&gt;
As a rule, the histogram of a correctly developed image should touch both ends - the black and the white end. Not doing so means the image was incorrectly developed. This is true for the vast majority of photos, the only exceptions being photos of scenes which lack dynamic range, such as misty scenes. If you increase the HC slider too much, then whites turn gray as your histogram no longer touches the maximum end. Examples of photos that have been over-compressed can be easily found on the internet. They look horrible, don't do that! Recover what you can, but what's clipped beyond repair should stay white.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
RawTherapee offers more ways to deal with blown highlights. The side-effect of all these methods is that they also take away some of the brilliance of the photos, as they get more 'flat' or 'dull' as a result. Highlight compression is very useful when used with moderation, but remember that you cannot recover what is not there to begin with, so once you notice that the completely clipped white areas become gray you should reduce the compression amount until these areas become white once more. To create the best possible output, feed RawTherapee the best possible input - so expose well in the first place!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Highlight Compression Threshold ==&lt;br /&gt;
The Highlight Compression Threshold slider sets the point where the HC slider starts implementing compression. A value of 0 means the threshold is zero: data compression occurs over the whole range of tonalities. 100 sets the threshold at one stop below the white point, so all the compressed highlights are squeezed into the top stop. In practical terms, more highlights are compressed when this slider is set to 0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Black ==&lt;br /&gt;
Use this to set the black point. See the left side of the histogram move when you touch the slider. Values greater than 0 will make the image darker, negative values will lighten up the shadow parts of the photo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Shadow Compression ==&lt;br /&gt;
The ''Shadow Compression'' slider 'dampens' the effect of the ''Black'' slider. The maximum value of 100 gives a less dark image. This slider only has effect when the ''Black'' slider is set to a value other than  0. Practical use of this ''Shadow Compression'' slider is to fine-tune the shadow intensity of the image.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lightness ==&lt;br /&gt;
This slider applies a hard-coded tone curve to lift or lower the tonalities of the photo, resulting in a more or less light image. The same tone curve is applied separately to each R, G and B channel. The black point and the white point keep their positions.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Contrast ==&lt;br /&gt;
This slider increases or reduces the contrast of the photo. It applies a contrast curve centered at the average luminance level. Tonalities above the average are lifted (lowered), while tonalities below the average are lowered (lifted). The same contrast curve is applied separately to each R, G and B channel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Saturation ==&lt;br /&gt;
This slider makes the photo more or less saturated. In more technical terms, it adjusts the saturation of the image by applying a multiplier to the saturation level of pixels in the HSV color space.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tone Curves ==&lt;br /&gt;
Here you can construct your own tone curves. They work on all three R, G and B channels at the same time (so you can't work on the R channel only).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
There are two tone curves available, which can be designed with various curve types, and applied in several different modes all explained below. Clicking on the curve icon hides the curve from the interface - it does not disable the curve.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The histogram displayed as the curve's background shows you the levels of the data as it flows into the curve at that point in the processing pipeline. You will notice that it differs from the main histogram which shows you the levels of the final image, at the very end of the pipeline.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
While you are free to use only one tone curve to make your adjustments, you can gain much finer tonal control if you use two curves at once. The typical use of both curves is to lower values using the first curve, and to raise values using the second one. It is similar to creating an S curve in one of them, but you should be able to make finer adjustments by using both without entering too fast in the &amp;quot;danger zone&amp;quot; where your colors becomes unrealistic.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
You can save a curve to disk. Click on the ''Save current curve'' icon [[Image:Gtk-save-large-dark.png]] next to the graph and give it a name. Use the ''Load a curve from file'' icon [[Image:Gtk-open.png]] to apply this curve later to another file. Use the ''Reset curve to linear'' button [[Image:Gtk-undo-ltr.png]] to delete all the points you created and to reset the curve to neutral/linear. You can also ''Copy'' [[Image:Gtk-copy.png]] and ''Paste'' [[Image:Gtk-paste.png]] curves to/from RawTherapee's own clipboard, which comes in very useful if you want to quickly apply an identical curve to a different tool.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
You can use as many control points in a curve as you like.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
You can define different curves for all curve types if you like, but only the one that is selected in the dropdown menu will be applied to the photo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The curve and histogram is always displayed with sRGB gamma, regardless of working or output profile. This means that the shadow range is expanded and highlights compressed to better match human perception.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Linear Curve ===&lt;br /&gt;
This represents the unaltered (or linear) image, so without any tone curve applied. It disables the curve.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Custom Curve ===&lt;br /&gt;
This is a classic type of curve, seen in many other programs as well. The left part of the graph represents the darker tones, the right part represents the brighter tones of the photo. Click on the curve to mark a point and drag it with the mouse to change tonalities. Dragging the point down makes the image darker, while pushing it up makes it brighter. The dotted diagonal line marks the linear or unaltered state of the photo. Press and hold the '''Control''' key to slow down the movement. Hold the '''Shift''' key to snap the point to key elements: maximum value, minimum value, middle value (i.e. snapped to the diagonal or horizontal dotted line), same value of the preceding point, same value of the next point, and for the ''Control Cage'' type, the line going through the previous and next points. Delete a point on the curve by dragging it out of the editor area.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The top-right point represents the brightest areas in the photo. Drag that point vertically down to make the highlights less bright; move it horizontally to the left to make bright areas brighter, perhaps at the cost of some overexposure.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The bottom-left point represents the darkest areas in the photo. Move that point horizontally to the right to make the photo darker, perhaps at the cost of some underexposure. Move it vertically up to make the darks lighter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flip the diagonal line (from bottom-left and top-right to top-left and bottom-right) to produce a negative image.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:curve_custom_s.png|thumb|left|S-shaped custom curve.]]&lt;br /&gt;
A typical usage of the custom curve is to construct a so-called ''S-curve''. Mark three points at the 'coordinates' (1,1), (2,2) and (3,3) respectively. Drag the point at (1,1) somewhat lower and the point at (3,3) a bit higher. Your image will get more 'punch' this way. If your S-curve is symmetrical, i.e. if you move the point you first placed at 1,1 by the same amount as the one you placed at 3,3 but in the opposite direction, then the effect will be identical to manipulating the ''Contrast'' slider.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parametric Curve ===&lt;br /&gt;
[[Image:Curve_parametric_s.png|thumb|left|Parametric curve.]]&lt;br /&gt;
This curve presents four sliders and three control points. The sliders are used to control highlights, lights, darks and shadows respectively (shadows mean deep darks here). Move the mouse over the four sliders and a dark area under the curve tells you which slider alters what part of the curve. Move the Highlights slider to the left to make highlights less bright, move it to the right to make them brighter. The ''Lights'' slider moves the lights but not the highlights in the same way as above, as does the ''Darks'' slider: moving it to the right lightens the dark tones, moving it to the left darkens them. The ''Shadows'' slider works as the ''Darks'' slider, but only on the darkest parts of the photo. You can again construct the above mentioned stylized S-curve, although the parametric curve gives you less 'extreme' control over the form of the curve. This mode, however, has its own benefits, as curves can be shaped in a well controlled manner. Note that using these sliders can have a profound influence on the overall contrast of the image.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Use, if needed, the three control points under the curve. They determine what point of the curve will be affected when moving the sliders. Moving the middle control point to the right makes the image darker (the form of the curve changes again, as does the dark area around the curve), moving it to the left makes the image brighter. Moving the left control point to the right darkens the dark areas somewhat, moving it to the left lightens them, again somewhat. Moving the right control point to the right makes the highlights brighter, moving it to the left darkens the highlights.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Use the ''Reset to default'' buttons [[Image:Gtk-undo-ltr.png]] next to the sliders to reset individual sliders, use the same button at the top of the tone curve section to reset all four sliders and the control points to linear (zero).&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Control Cage ===&lt;br /&gt;
[[Image:Curve_control_cage_s.png|thumb|left|Control Cage curve.]]&lt;br /&gt;
At first sight this curve type looks very much like the ''Custom'' curve, but there are some differences though. With the ''Custom'' curve, the curve touches all the control points. This is not the case with the ''Control Cage'' curve. To see this, click somewhere on the line and move the black point to the left or to the right. Now the curve passes nearby the black point, but doesn't touch it. Another difference is that the ''Control Cage'' allows for a straight section of the curve, while you can't do this with the ''Custom'' curve. The ''Control Cage'' curve needs at least three points for that (so five in total). Holding down the '''Shift''' key while dragging a point will help you to easily create a straight line by snapping the point to the line made by the previous and next point (displayed in red by the ''Snap to'' tool). Now make a new point between the two most left ones and move it. As you can see, only the part on the left side moves, not the rest of the curve.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Curve Mode ==&lt;br /&gt;
Next to each curve type, you'll find a ''Curve Mode'' combobox selector. This will let you choose the algorithm that will be used for the corresponding curve. The curve mode will have a strong effect on the appearance of colors, especially if you use a contrast-enhancing curve (S-curve). This can be used for creative effect, but can for some purposes or styles cause undesired color changes depending which mode you choose. Choose a mode that suits your specific taste and needs for the photo at hand. By combining two different curves in tone curve 1 and 2 you can further fine-tune the look.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Standard ===&lt;br /&gt;
This is the most basic mode (and the only one available in older versions of RawTherapee and is found in some shape or form in most image-related software): the values of each RGB channel are modified by the curve in a basic &amp;quot;correspondence&amp;quot; method, that is the same curve is applied to all channels.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The drawback of this mode is that e.g. considering an S-curve shape to get more contrast, an orange color with a high value of red and green and a low value of blue will tend to shift toward yellow, because the red and green component will be raised, while the blue one will be lowered.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In general an S-curve will increase separation of the channels and thus increase saturation, which is a similar behavior to how color film reacts to contrast. This together with the simplicity of implementation has made the curve type popular in raw converters in general and is often the only alternative available in less flexible software.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weighted Standard ===&lt;br /&gt;
You can use this method to limit the color shift of the standard curve, even if it won't suppress it entirely. Keeping the previous example, this method will raise the first component (red), and will also linearly alter the green and blue component by raising them too. We end up with 3 values (R, g and b) while we have only processed the red component.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
This process is then done for the green and blue component, so at the end of the process, we end up with 9 values (R,g,b / r,G,b / r,g,B). Values of the same component are then mixed together, which will produce the resulting color with a smaller color shift.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Film-Like ===&lt;br /&gt;
The film-like curve provides a result highly similar to the standard type (that is strong saturation increase with increased contrast), but the RGB-HSV hue is kept constant - that is, there are less color-shift problems. This curve type was designed by Adobe as a part of DNG and is thus the one used by Adobe Camera Raw and Lightroom.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Saturation and Value Blending ===&lt;br /&gt;
This mode is typically better suited for high-key shots, but can be used for creative effect in other photos as well. The average value of the three component is computed, and then the curve is applied to this value, giving a positive or negative gain.&lt;br /&gt;
The color is converted to its Hue, Saturation and Value representation, then if the gain is positive, the pixel is linearly targeting Value = 1 and Saturation = 0, the Hue is preserved. If the gain is negative, the pixel is linearly targeting Value = 0, Saturation and Hue are preserved.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The result is highly similar to a luminance curve in Lab space (that is change contrast without affecting hue or saturation). For contrast-increasing curves the look will typically be slightly desaturated. This is not really because the curve desaturates the colors but because that in human vision contrast and saturation is tightly coupled, so the same image with higher contrast requires higher saturation to appear to have the same.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Luminance ===&lt;br /&gt;
Each component of the pixel is boosted by the same factor so color and saturation is kept stable, that is the result is very true to the original color. However contrast-increasing curves can still lead to a slightly desaturated look for the same reason as described for the Saturation and Value Blending curve mode. If you want to manually counter-act the desaturation, using the L*a*b* Chromaticity slider is a more neutral way of compensating for it than using the RGB-based saturation slider.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Despite showing the R, G and B histogram (merged) in the background of the curve, the curve operates on luminance values, where [https://en.wikipedia.org/wiki/Relative_luminance Relative Luminance] Y = R*0.2126729 + G*0.7151521 + B*0.0721750&lt;br /&gt;
First the relative luminance value of a pixel is obtained, then the curve is applied to that value, the multiplication factor between before and after luminance is calculated, and then this factor is applied to each R, G and B component. This is in contrast to the other methods where the curve is applied to each R, G and B component separately.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Perceptual ===&lt;br /&gt;
This mode will keep the original color appearance concerning hue and saturation, that is if you for example apply an S-curve the image will indeed get increased contrast, but the hues will stay the same and the image doesn't look more or less saturated than the original. It's specifically useful to establish a pleasing baseline contrast without distorting the colors provided by a camera profile that doesn't apply a curve itself (if you use a third-party profile that does apply a curve it's typically already perceptually mapped with similar techniques as described here).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The algorithm works the following way: it analyses the curve to get a contrast value, which is used as base to scale chroma (saturation) such that more contrast leads to more saturation and the other way around. As contrast and saturation is tightly coupled in human vision this scaling is necessary to make saturation ''appear'' constant. There are further fine-tunings such as increase saturation more in the shadows, and less for colors that are already highly saturated, also this corresponds to human vision phenomena so the net effect it that the colors appear constant. In the extreme highlights close to the white point the algorithm blends over to white (like the standard curves) which is less true to color but more practical for real output as the brightest color of the output media (screen or paper) is white.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
However do keep in mind that the perceptual model is not perfect and cannot be perfect. This is only a curve, image content is not analyzed and no localized changes are made. This means for example that for an S-curve a large flat blue sky (low local contrast) may appear slightly more saturated than the original. If you want to make A/B comparisons don't compare side by side as the eye will then be confused by the two contrast levels viewed simultaneously and then saturation will not appear the same, but instead swap and let the eye adapt for a few seconds.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
If you want to further fine-tune the saturation manually it's generally best to use the Lab chroma slider (and chroma curves).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Due to the many components in the algorithm it's considerably slower than the other curve modes so refresh rate may suffer.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Fherb</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://rawpedia.rawtherapee.com/index.php?title=Exposure&amp;diff=2469</id>
		<title>Exposure</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://rawpedia.rawtherapee.com/index.php?title=Exposure&amp;diff=2469"/>
		<updated>2017-05-30T19:55:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Fherb: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Todo-List / State:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Translation: open&lt;br /&gt;
* Content completely cleared: open&lt;br /&gt;
* Expression and didactics checked: open&lt;br /&gt;
* Spelling checked: open&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ready for publishing: no&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auto Levels ==&lt;br /&gt;
The ''Auto Levels'' tool analyzes the histogram and then adjusts the controls in the Exposure section to achieve a well-exposed image.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
It uses only the &amp;quot;Exposure compensation&amp;quot;, &amp;quot;Highlight compression&amp;quot;, &amp;quot;Highlight reconstruction&amp;quot;, &amp;quot;Black&amp;quot;, &amp;quot;Lightness&amp;quot; and &amp;quot;Contrast&amp;quot; sliders.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Think of the adjustments Auto Levels comes up with as a good starting point.  It has been tuned to work best with &amp;quot;typical shots&amp;quot;, so the result should often be aesthetically pleasing, but as the program doesn't know your taste or expectations this will not always be the case. For example you might be going for a high-key look (i.e. not typical), in which case you should adjust the values yourself.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
You can reset all of the sliders in the Exposure section by clicking on the Reset button. The Tone Curves will not be touched.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Clip % ==&lt;br /&gt;
''Auto Levels'' uses the ''Clip %'' value to adjust the exposure. This number defines the percentage of pixels clippable to the white and black points from the raw histogram. The minimum value is 0.00, maximum value is 0.99. Higher values increase the contrast, lower decrease it.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Highlight Reconstruction ==&lt;br /&gt;
Use ''Highlight Reconstruction'' (HR) to try to restore overexposed highlights in raw files. It attempts to restore clipped (blown-out) regions in the raw image relying on the fact that the three channels in a raw file do not clip at the same time and so a missing (clipped) region in one channel could be guessed from the present data of one of the other color channels. Using the ''Color Propagation'' method, it can also guess clipped data using nearby data from unclipped channels, if present. Remember, this tool is used for the ''reconstruction'' of clipped highlights, while if you just want to ''compress'' highlights which were not clipped in the first place but became clipped due to the use of, for example, ''Exposure Compensation'', then use the [[Exposure#Highlight_Compression|Highlight Compression]] slider. The ''Auto Levels'' button will automatically enable ''Highlight Reconstruction'' if necessary.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Four different methods of highlight reconstruction are available:&lt;br /&gt;
# Luminance Recovery&lt;br /&gt;
#: Recovered details will be neutral gray.&lt;br /&gt;
#: &amp;quot;''Highlight Compression''&amp;quot; values under 100 are recommended in most cases.&lt;br /&gt;
# Color Propagation&lt;br /&gt;
#: This is the most powerful recovery method. In addition to restoring luminosity, ''Color Propagation'' tries to restore color information by 'bleeding' the surrounding known color into the missing clipped area. This method works best on small overexposed areas, and can work wonders on overexposed skin. Its weakness is that it may sometimes 'bleed' the incorrect colors, depending on the image elements surrounding the blown highlights, or the colors can bleed into undesirable patterns. It is also computationally intensive and is therefore slower than the other methods.&lt;br /&gt;
#: Works well even with very high &amp;quot;''Highlight Compression''&amp;quot; values (under 500).&lt;br /&gt;
# CIELab&lt;br /&gt;
#: Reduces the luminance channel and tries to restore colors afterwards.&lt;br /&gt;
#: &amp;quot;''Highlight Compression''&amp;quot; values under 100 are recommended in most cases.&lt;br /&gt;
# Blend&lt;br /&gt;
#: Attempts to guess clipped color channels by filling in their values from the closest match from unclipped highlight regions nearby.&lt;br /&gt;
#: &amp;quot;''Highlight Compression''&amp;quot; values under 100 are recommended in most cases.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Exposure Compensation ==&lt;br /&gt;
The values of the Exposure Compensation slider (EC) are ISO values. This means a value of +1 equals one stop of overexposure (+1 EV, exposure value; also known as +1 LV, light value)). If you make two photos, one without correction (EV = 0) and one underexposed by one stop (EV = -1), you can make both photos match by setting exposure compensation for the overexposed photo to -1, or for the underexposed photo to +1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Take a look at the histogram while moving this slider. Moving it to the right shifts the whole histogram to the right. This means this slider changes the black point (on the very left of the histogram) and the white point (on the very right).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
If you try decreasing the exposure of a photo which contains clipping, you will notice that the clipped areas turn flat-gray. Enabling &amp;quot;''Highlight Reconstruction''&amp;quot; will prevent this flat-gray look to some degree by recovering highlight information from the remaining non-clipped channels.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
If you've used RawTherapee for a while you may notice that you almost always need a positive Exposure Compensation - as if all your photos are underexposed. Don’t worry - this is normal. Most cameras deliberately underexpose to preserve highlights (though some other raw processors disguise it).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
For the user interested in the internals follows a technical description of how EV=0 relates to the raw data: while EV=0 equals 1.0 in gain (that is, no change), there is a white balance dependent base gain applied before exposure. This base gain is calculated such that the color channel with the smallest range just can reach the maximum value. Although all raw channels have the same range in the raw file, white balance will re-balance them (lower temperatures mean more gain on red, higher more gain on blue) so they do not clip at the same level. The base gain raises the smallest channel just enough to make sure that at EV=0 no highlights will be based on clipped raw data. As white balance changes raw channel gains the base gain will thus change as a side effect when white balance is changed. For large white balance changes you may therefore see a slight change of brightness in the image. Note that the base gain relates to the maximum values channels can represent, that is if there is no highlight clipping in the raw file no highlight will reach the maximum level at EV=0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Highlight Compression ==&lt;br /&gt;
The Highlight Compression slider (HC) can be used to recover the highlights in a photo by compression, useful for 'dimming' (or burning) slightly overexposed areas. While the ''Highlight Reconstruction'' tool lets you try to ''reconstruct'' missing data in the raw file relying on the fact that the three channels in a raw file do not clip at the same time and so a missing (clipped) region in one channel could be guessed from the present data of one of the other color channels, this ''Highlight Compression'' tool only works on data which is already there - which has not been irreversibly lost at the time of shooting. If the original image has no clipping, but due to the action of, for example, exposure compensation you caused clipping, then you can use ''HC'' to compress these clipped regions back into view. As such, it works not only on raw files but on normal images too.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
To see if your photo contains overexposed areas, click on the clipped highlight indication icon [[Image:Warnhl.png]] on the top right of the image window. Overexposed areas will show up in black.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:Hra_0.jpg|thumb|An overexposed photo. No highlight compression, the clouds are clipped.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:Hra_0_chi.jpg|thumb|The Clipped highlight indicator has been turned on to make the clipped areas easier to see.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
By dragging the ''Highlight Compression'' slider to the right, the intensity of the highlights will decrease. For highlight compression to work best you must also enable ''Highlight Reconstruction''. Each of the HR methods has its strong and weak points, as explained above. Color Propagation is the most likely method to produce good-looking results when the HC slider is significantly over 100. For the other methods you will usually want to keep the HC slider around or below 100 - watch the histogram and the preview!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:Hra_125_ba.jpg|thumb|A correctly compressed photo - the histogram touches both ends.]]&lt;br /&gt;
To find out the optimal HC value, you can make use of the histogram. In the screenshots above, what you see are overexposed clouds above the Teide volcano in Tenerife. When hovering the mouse cursor over the overexposed area, the pixel values indicator (in the ''Navigator'' panel, under the little preview) shows that lightness (L) is at 100, and the histogram shows that all channels are clipped (see the red, green and blue squares in the top-right corner of the histogram, they mean that there are so many pixels of maximum value that they are off-scale). Increase the HC slider until the red, green and blue channels in the histogram no longer squash up against the right end of the histogram - you want them to touch it, but not to cram up against it. You can enable the ''Clipped highlight indication'' icon [[Image:Warnhl.png]] before moving the HC slider up. Once the indicator's black areas disappear from the white parts you want compressed, which is also when the lightness of those pixels drops from L=100 to L=99, you stop. Don't increase the HC slider any more, because now the hopelessly-lost white areas would start turning gray. You don't want them to turn gray. That would make the photo look dull. In this example the indicator's black areas disappeared when I set HC to 125.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:Hra toomuch histogram.png|thumb|The histogram of an incorrectly processed photo. It should touch both ends instead of having gaps.]]&lt;br /&gt;
As a rule, the histogram of a correctly developed image should touch both ends - the black and the white end. Not doing so means the image was incorrectly developed. This is true for the vast majority of photos, the only exceptions being photos of scenes which lack dynamic range, such as misty scenes. If you increase the HC slider too much, then whites turn gray as your histogram no longer touches the maximum end. Examples of photos that have been over-compressed can be easily found on the internet. They look horrible, don't do that! Recover what you can, but what's clipped beyond repair should stay white.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
RawTherapee offers more ways to deal with blown highlights. The side-effect of all these methods is that they also take away some of the brilliance of the photos, as they get more 'flat' or 'dull' as a result. Highlight compression is very useful when used with moderation, but remember that you cannot recover what is not there to begin with, so once you notice that the completely clipped white areas become gray you should reduce the compression amount until these areas become white once more. To create the best possible output, feed RawTherapee the best possible input - so expose well in the first place!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Highlight Compression Threshold ==&lt;br /&gt;
The Highlight Compression Threshold slider sets the point where the HC slider starts implementing compression. A value of 0 means the threshold is zero: data compression occurs over the whole range of tonalities. 100 sets the threshold at one stop below the white point, so all the compressed highlights are squeezed into the top stop. In practical terms, more highlights are compressed when this slider is set to 0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Black ==&lt;br /&gt;
Use this to set the black point. See the left side of the histogram move when you touch the slider. Values greater than 0 will make the image darker, negative values will lighten up the shadow parts of the photo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Shadow Compression ==&lt;br /&gt;
The ''Shadow Compression'' slider 'dampens' the effect of the ''Black'' slider. The maximum value of 100 gives a less dark image. This slider only has effect when the ''Black'' slider is set to a value other than  0. Practical use of this ''Shadow Compression'' slider is to fine-tune the shadow intensity of the image.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lightness ==&lt;br /&gt;
This slider applies a hard-coded tone curve to lift or lower the tonalities of the photo, resulting in a more or less light image. The same tone curve is applied separately to each R, G and B channel. The black point and the white point keep their positions.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Contrast ==&lt;br /&gt;
This slider increases or reduces the contrast of the photo. It applies a contrast curve centered at the average luminance level. Tonalities above the average are lifted (lowered), while tonalities below the average are lowered (lifted). The same contrast curve is applied separately to each R, G and B channel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Saturation ==&lt;br /&gt;
This slider makes the photo more or less saturated. In more technical terms, it adjusts the saturation of the image by applying a multiplier to the saturation level of pixels in the HSV color space.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tone Curves ==&lt;br /&gt;
Here you can construct your own tone curves. They work on all three R, G and B channels at the same time (so you can't work on the R channel only).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
There are two tone curves available, which can be designed with various curve types, and applied in several different modes all explained below. Clicking on the curve icon hides the curve from the interface - it does not disable the curve.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The histogram displayed as the curve's background shows you the levels of the data as it flows into the curve at that point in the processing pipeline. You will notice that it differs from the main histogram which shows you the levels of the final image, at the very end of the pipeline.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
While you are free to use only one tone curve to make your adjustments, you can gain much finer tonal control if you use two curves at once. The typical use of both curves is to lower values using the first curve, and to raise values using the second one. It is similar to creating an S curve in one of them, but you should be able to make finer adjustments by using both without entering too fast in the &amp;quot;danger zone&amp;quot; where your colors becomes unrealistic.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
You can save a curve to disk. Click on the ''Save current curve'' icon [[Image:Gtk-save-large-dark.png]] next to the graph and give it a name. Use the ''Load a curve from file'' icon [[Image:Gtk-open.png]] to apply this curve later to another file. Use the ''Reset curve to linear'' button [[Image:Gtk-undo-ltr.png]] to delete all the points you created and to reset the curve to neutral/linear. You can also ''Copy'' [[Image:Gtk-copy.png]] and ''Paste'' [[Image:Gtk-paste.png]] curves to/from RawTherapee's own clipboard, which comes in very useful if you want to quickly apply an identical curve to a different tool.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
You can use as many control points in a curve as you like.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
You can define different curves for all curve types if you like, but only the one that is selected in the dropdown menu will be applied to the photo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The curve and histogram is always displayed with sRGB gamma, regardless of working or output profile. This means that the shadow range is expanded and highlights compressed to better match human perception.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Linear Curve ===&lt;br /&gt;
This represents the unaltered (or linear) image, so without any tone curve applied. It disables the curve.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Custom Curve ===&lt;br /&gt;
This is a classic type of curve, seen in many other programs as well. The left part of the graph represents the darker tones, the right part represents the brighter tones of the photo. Click on the curve to mark a point and drag it with the mouse to change tonalities. Dragging the point down makes the image darker, while pushing it up makes it brighter. The dotted diagonal line marks the linear or unaltered state of the photo. Press and hold the '''Control''' key to slow down the movement. Hold the '''Shift''' key to snap the point to key elements: maximum value, minimum value, middle value (i.e. snapped to the diagonal or horizontal dotted line), same value of the preceding point, same value of the next point, and for the ''Control Cage'' type, the line going through the previous and next points. Delete a point on the curve by dragging it out of the editor area.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The top-right point represents the brightest areas in the photo. Drag that point vertically down to make the highlights less bright; move it horizontally to the left to make bright areas brighter, perhaps at the cost of some overexposure.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The bottom-left point represents the darkest areas in the photo. Move that point horizontally to the right to make the photo darker, perhaps at the cost of some underexposure. Move it vertically up to make the darks lighter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flip the diagonal line (from bottom-left and top-right to top-left and bottom-right) to produce a negative image.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:curve_custom_s.png|thumb|left|S-shaped custom curve.]]&lt;br /&gt;
A typical usage of the custom curve is to construct a so-called ''S-curve''. Mark three points at the 'coordinates' (1,1), (2,2) and (3,3) respectively. Drag the point at (1,1) somewhat lower and the point at (3,3) a bit higher. Your image will get more 'punch' this way. If your S-curve is symmetrical, i.e. if you move the point you first placed at 1,1 by the same amount as the one you placed at 3,3 but in the opposite direction, then the effect will be identical to manipulating the ''Contrast'' slider.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parametric Curve ===&lt;br /&gt;
[[Image:Curve_parametric_s.png|thumb|left|Parametric curve.]]&lt;br /&gt;
This curve presents four sliders and three control points. The sliders are used to control highlights, lights, darks and shadows respectively (shadows mean deep darks here). Move the mouse over the four sliders and a dark area under the curve tells you which slider alters what part of the curve. Move the Highlights slider to the left to make highlights less bright, move it to the right to make them brighter. The ''Lights'' slider moves the lights but not the highlights in the same way as above, as does the ''Darks'' slider: moving it to the right lightens the dark tones, moving it to the left darkens them. The ''Shadows'' slider works as the ''Darks'' slider, but only on the darkest parts of the photo. You can again construct the above mentioned stylized S-curve, although the parametric curve gives you less 'extreme' control over the form of the curve. This mode, however, has its own benefits, as curves can be shaped in a well controlled manner. Note that using these sliders can have a profound influence on the overall contrast of the image.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Use, if needed, the three control points under the curve. They determine what point of the curve will be affected when moving the sliders. Moving the middle control point to the right makes the image darker (the form of the curve changes again, as does the dark area around the curve), moving it to the left makes the image brighter. Moving the left control point to the right darkens the dark areas somewhat, moving it to the left lightens them, again somewhat. Moving the right control point to the right makes the highlights brighter, moving it to the left darkens the highlights.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Use the ''Reset to default'' buttons [[Image:Gtk-undo-ltr.png]] next to the sliders to reset individual sliders, use the same button at the top of the tone curve section to reset all four sliders and the control points to linear (zero).&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Control Cage ===&lt;br /&gt;
[[Image:Curve_control_cage_s.png|thumb|left|Control Cage curve.]]&lt;br /&gt;
At first sight this curve type looks very much like the ''Custom'' curve, but there are some differences though. With the ''Custom'' curve, the curve touches all the control points. This is not the case with the ''Control Cage'' curve. To see this, click somewhere on the line and move the black point to the left or to the right. Now the curve passes nearby the black point, but doesn't touch it. Another difference is that the ''Control Cage'' allows for a straight section of the curve, while you can't do this with the ''Custom'' curve. The ''Control Cage'' curve needs at least three points for that (so five in total). Holding down the '''Shift''' key while dragging a point will help you to easily create a straight line by snapping the point to the line made by the previous and next point (displayed in red by the ''Snap to'' tool). Now make a new point between the two most left ones and move it. As you can see, only the part on the left side moves, not the rest of the curve.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Curve Mode ==&lt;br /&gt;
Next to each curve type, you'll find a ''Curve Mode'' combobox selector. This will let you choose the algorithm that will be used for the corresponding curve. The curve mode will have a strong effect on the appearance of colors, especially if you use a contrast-enhancing curve (S-curve). This can be used for creative effect, but can for some purposes or styles cause undesired color changes depending which mode you choose. Choose a mode that suits your specific taste and needs for the photo at hand. By combining two different curves in tone curve 1 and 2 you can further fine-tune the look.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Standard ===&lt;br /&gt;
This is the most basic mode (and the only one available in older versions of RawTherapee and is found in some shape or form in most image-related software): the values of each RGB channel are modified by the curve in a basic &amp;quot;correspondence&amp;quot; method, that is the same curve is applied to all channels.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The drawback of this mode is that e.g. considering an S-curve shape to get more contrast, an orange color with a high value of red and green and a low value of blue will tend to shift toward yellow, because the red and green component will be raised, while the blue one will be lowered.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In general an S-curve will increase separation of the channels and thus increase saturation, which is a similar behavior to how color film reacts to contrast. This together with the simplicity of implementation has made the curve type popular in raw converters in general and is often the only alternative available in less flexible software.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weighted Standard ===&lt;br /&gt;
You can use this method to limit the color shift of the standard curve, even if it won't suppress it entirely. Keeping the previous example, this method will raise the first component (red), and will also linearly alter the green and blue component by raising them too. We end up with 3 values (R, g and b) while we have only processed the red component.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
This process is then done for the green and blue component, so at the end of the process, we end up with 9 values (R,g,b / r,G,b / r,g,B). Values of the same component are then mixed together, which will produce the resulting color with a smaller color shift.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Film-Like ===&lt;br /&gt;
The film-like curve provides a result highly similar to the standard type (that is strong saturation increase with increased contrast), but the RGB-HSV hue is kept constant - that is, there are less color-shift problems. This curve type was designed by Adobe as a part of DNG and is thus the one used by Adobe Camera Raw and Lightroom.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Saturation and Value Blending ===&lt;br /&gt;
This mode is typically better suited for high-key shots, but can be used for creative effect in other photos as well. The average value of the three component is computed, and then the curve is applied to this value, giving a positive or negative gain.&lt;br /&gt;
The color is converted to its Hue, Saturation and Value representation, then if the gain is positive, the pixel is linearly targeting Value = 1 and Saturation = 0, the Hue is preserved. If the gain is negative, the pixel is linearly targeting Value = 0, Saturation and Hue are preserved.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The result is highly similar to a luminance curve in Lab space (that is change contrast without affecting hue or saturation). For contrast-increasing curves the look will typically be slightly desaturated. This is not really because the curve desaturates the colors but because that in human vision contrast and saturation is tightly coupled, so the same image with higher contrast requires higher saturation to appear to have the same.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Luminance ===&lt;br /&gt;
Each component of the pixel is boosted by the same factor so color and saturation is kept stable, that is the result is very true to the original color. However contrast-increasing curves can still lead to a slightly desaturated look for the same reason as described for the Saturation and Value Blending curve mode. If you want to manually counter-act the desaturation, using the L*a*b* Chromaticity slider is a more neutral way of compensating for it than using the RGB-based saturation slider.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Despite showing the R, G and B histogram (merged) in the background of the curve, the curve operates on luminance values, where [https://en.wikipedia.org/wiki/Relative_luminance Relative Luminance] Y = R*0.2126729 + G*0.7151521 + B*0.0721750&lt;br /&gt;
First the relative luminance value of a pixel is obtained, then the curve is applied to that value, the multiplication factor between before and after luminance is calculated, and then this factor is applied to each R, G and B component. This is in contrast to the other methods where the curve is applied to each R, G and B component separately.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Perceptual ===&lt;br /&gt;
This mode will keep the original color appearance concerning hue and saturation, that is if you for example apply an S-curve the image will indeed get increased contrast, but the hues will stay the same and the image doesn't look more or less saturated than the original. It's specifically useful to establish a pleasing baseline contrast without distorting the colors provided by a camera profile that doesn't apply a curve itself (if you use a third-party profile that does apply a curve it's typically already perceptually mapped with similar techniques as described here).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The algorithm works the following way: it analyses the curve to get a contrast value, which is used as base to scale chroma (saturation) such that more contrast leads to more saturation and the other way around. As contrast and saturation is tightly coupled in human vision this scaling is necessary to make saturation ''appear'' constant. There are further fine-tunings such as increase saturation more in the shadows, and less for colors that are already highly saturated, also this corresponds to human vision phenomena so the net effect it that the colors appear constant. In the extreme highlights close to the white point the algorithm blends over to white (like the standard curves) which is less true to color but more practical for real output as the brightest color of the output media (screen or paper) is white.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
However do keep in mind that the perceptual model is not perfect and cannot be perfect. This is only a curve, image content is not analyzed and no localized changes are made. This means for example that for an S-curve a large flat blue sky (low local contrast) may appear slightly more saturated than the original. If you want to make A/B comparisons don't compare side by side as the eye will then be confused by the two contrast levels viewed simultaneously and then saturation will not appear the same, but instead swap and let the eye adapt for a few seconds.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
If you want to further fine-tune the saturation manually it's generally best to use the Lab chroma slider (and chroma curves).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Due to the many components in the algorithm it's considerably slower than the other curve modes so refresh rate may suffer.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Fherb</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://rawpedia.rawtherapee.com/index.php?title=General_Comments_About_Some_Toolbox_Widgets/de&amp;diff=2468</id>
		<title>General Comments About Some Toolbox Widgets/de</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://rawpedia.rawtherapee.com/index.php?title=General_Comments_About_Some_Toolbox_Widgets/de&amp;diff=2468"/>
		<updated>2017-05-30T19:51:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Fherb: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Todo-List / State:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Translation: completed&lt;br /&gt;
* Content completely cleared: yes&lt;br /&gt;
* Expression and didactics checked: completed&lt;br /&gt;
* Spelling checked: open&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ready for publishing: no&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Allgemeine Bemerkungen über die Verwendung der Werkzeuge =&lt;br /&gt;
'''Dieser Abschnitt ist wichtig''' - Einige Dinge werden für dich sehr offensichtlich sein, wenn du bereits sehr erfahren andere Software verwendest. Aber es wird einige Sachen geben, die auch dir bisher nicht bekannt waren, sich nicht unmittelbar im ''trial-and-error''-Verfahren erlernen lassen. Die du aber unbedingt wissen solltest, um RawTherapee schneller und einfacher zu verwenden. Die Nutzung soll dir ja Freude und Erfolg bringen. Nimm dir für diesen Abschnitt deshalb etwas Zeit und probiere auch Dinge aus, die für dich neu sind. Insbesondere die Details zu den verschiedenen Kurvenarten, und dort vor allem für die anfangs durchaus ungewohnten '''Flachen Kurven'''. Die Bedienung der Kurven sind sehr wichtig, um die sehr mächtigen Funktionen und Einstellungen ausnutzen zu können. Egal um welches Werkzeug es sich dann im Einzelnen handelt.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Werkzeugbereich, der sich im Editor rechts neben dem mittleren, großen Vorschaubild befindet, enthält die Einstellwerte sämtlicher Bildverarbeitungswerkzeuge von RawTherapee. Mit ihnen kann man eine Menge machen. Vermutlich deutlich mehr, als du es im Moment erwartest. Wenn du RawTherappe zum ersten Mal verwendest, erst recht, wenn du überhaupt erst in die Bearbeitung von Raw-Bildern einsteigst, fühle dich bitte von diesen vielen Optionen nicht erschlagen! Wir haben hier ein Werkzeug vor uns, mit dem auch der Profi seine Freude hat. Aber auch als Einsteiger wirst du recht gut und schnell zurecht kommen, weil du zu Beginn nur einen Bruchteil der Werkzeuge und Parameter benötigst, um bereits sehr gute Resultate zu erreichen. Dazu kommt, dass sich einige Parameter auch gegenseitig ersetzen: Je nach deiner Vorgehensweise wirst du die eine Variante oder die Andere nutzen, um zum Ziel zu kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Du Einsteiger bist, konzentriere dich zuerst auf das Wichtigste:&lt;br /&gt;
* Belichtungskorrektur inkl. Kontrast; skaliere das Bild (in den meisten Fällen) im kompletten Bereich von tief Schwarz bis ganz hell&lt;br /&gt;
* Weißabgleich, Farbsättigung&lt;br /&gt;
* Rotation, falls du die Kamera nicht ganz gerade gehalten hast&lt;br /&gt;
* stürzende Linien mit der Korrektur der Perspektive mindern&lt;br /&gt;
* Objektivverzerrungen (Tonne) korrigieren, wenn du ein starkes Weitwinkel verwendest hast&lt;br /&gt;
* beschneide das Bild passend zum Motiv&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind zwar schon eine Menge Punkte, aber du wirst sehr leicht die dazu passenden Einstellregler finden. Und danach fällt es dir sicher nicht mehr schwer, weitere Werkzeuge, wie zum Beispiel die Rauschminderung, kennenzulernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Panels - Bereiche der Programmoberfläche ==&lt;br /&gt;
Panels sind Bereiche der Oberfläche einer Software, die sie in spezielle Arbeitsbereiche gliedert. Der Bildeditor besitzt 3 Panels, die sich um den zentralen Bild-Vorschaubereich herum gruppieren:&lt;br /&gt;
* Links befindet sich das Panel, das das Histogramm und die Historie enthält.&lt;br /&gt;
* Rechts ist das Panel mit allen Werkzeugen.&lt;br /&gt;
* Und oben befindet sich der Filmstreifen, mit dem sich schnell navigieren lässt, ohne erst in die Dateiverwaltung wechseln zu müssen.&lt;br /&gt;
Alle diese Panels lassen sich bequem und schnell mit den passenden Pfeil-Buttons [[File:Panel-to-left.png]] [[File:Panel-to-right.png]] [[File:Panel-to-top.png]] ein und ausblenden, um temporär den Vorschaubereich frei zu geben, wenn die Platzverhältnisse auf dem Monitor begrenzt sind. Lerne dafür auch die Tastaturkürzel kennen: {{k|L}}, {{k|Alt}} + {{k|L}} sowie {{k|Shift}} + {{k|L}}. Kann in den einzelnen Panels nicht der gesamte Bereich dargestellt werden, nutze das Mausrad, um den Inhalt hoch und runter (hin und her) zu schieben. Es kann vor allem im rechten Panel nicht passieren, dass du dabei Einstellwerte verstellst. Denn diese kannst du genau aus diesem Grund nur dann verstellen, wenn du während der Bedienung des Mausrades auch noch die {{k|Shift}}-Taste gedrückt hältst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bild-Vorschaubereich ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vorschau ist so gestaltet, dass sie dir möglichst realistisch das Bild mit dem aktuell bearbeiteten Stand anzeigt. Aus Gründen der Rechenzeit ist das allerdings nur etwas eingeschränkt möglich. Die Wirkung einige Werkzeuge werden nur bei einer Ansicht von 100% und darüber in das Vorschaubild einbezogen, damit nur der tatsächlich auf dem Bildschirm begrenzte Bildbereich berechnet werden muss. Das gilt insbesondere für die Werkzeuge unter &amp;quot;Detail&amp;quot;. Im Programm werden die betroffenen Werkzeuge neben ihrem Namen mit dem 1:1-Symbol [[Image:zoom-100-identifier.png]] gekennzeichnet.&lt;br /&gt;
Bei Auflösungen unter 100% kann es also passieren, dass das Ergebnis einiger Werkzeuge nicht exakt dargestellt wird, weil einige Bearbeitungsschritte vorher oder nachher weggelassen wurden. Details zur Genauigkeit der einzelnen Werkzeuge findest du auch in diesem Handbuch unter den Beschreibungen der einzelnen Werkzeuge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werkzeuge ==&lt;br /&gt;
RawTherapee besitzt eine Menge Werkzeuge und jedes von ihnen besitzt wiederum ein oder mehrere Steuerelemente. Die Werkzeuge sind in die folgenden Gruppen eingeteilt:&lt;br /&gt;
* [[File:Exposure.png]] Belichtung&lt;br /&gt;
* [[File:Detail.png]] Details&lt;br /&gt;
* [[File:Colour.png]] Farbe&lt;br /&gt;
* [[File:Wavelet.png]] Wavelet&lt;br /&gt;
* [[File:Transform.png]] Transformieren&lt;br /&gt;
* [[File:Raw.png]] Raw&lt;br /&gt;
* [[File:Meta.png]] Metadaten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter ''Belichtung'' sind dann alle Werkzeuge versammelt, die etwas mit der Steuerung von Helligkeit, Kontrast usw. zu tun haben. Unter ''Farbe'' ist u.a. der Weißabgleich zu finden usw. Weil es so viele Werkzeuge gibt, wirst du schnell feststellen, dass der Platz auf dem Monitor in der Höhe sehr kostbar ist. Neben der klassischen Scroll-Leiste, mit der die gerade benötigten Steuerelemente in den sichtbaren Ausschnitt geschoben werden können, gibt es bei RawTherape eine weitere, ausgesprochen einfache Methode:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ein Rechts-Klick mit der Maus auf die Überschrift eines Werkzeugs klappt dessen Steuerelemente aus, gleichzeitig werden die Steuerelemente aller anderen Werkzeuge eingeklappt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn der Bildschirm nicht gar zu klein ist, ist man damit immer nur maximal 2 Klicks von jedem beliebigen Einstellwert entfernt: 1. Klick (linke Maustaste) wählt die Gruppe, z.B. ''Details'', der 2. Klick (rechte Maustaste) klappt das Werkzeug auf, z.B. ''Rauschreduzierung''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Links neben den Titeln der meisten Werkzeugen befindet sich ein kleiner ''Ein-Aus-Schalter'' [[File:expanderEnabled.png]], mit dem man die Wirkung des gesamten Werkzeugs ein- und ausschalten kann. Die Einstellwerte des betreffenden Tools bleiben dabei erhalten. Bei einigen Tools macht das allerdings weniger Sinn. So gibt es einige Werkzeuge ohne diesen Schalter. Bei diesen wird statt dessen ein kleines Dreieck [[File:expanderClosed.png]] dargestellt. In der Darstellung der Werkzeuge innerhalb der Dateiverwaltung gibt es noch einen speziellen Zustand, wenn mehrere Bilder ausgewählt wurden. Dieser heißt ''inkonsistent'' und bedeutet, dass das betreffende Werkzeug bei einem Teil der Bilder eingeschaltet und bei einem anderen Teil abgeschaltet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:expanderDisabled.png|Werkzeug abgeschaltet.]]&lt;br /&gt;
Werkzeug abgeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:expanderEnabled.png|Werkzeug eingeschaltet.]]&lt;br /&gt;
Werkzeug eingeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:expanderInconsistent.png|Werkzeug inkonsistent.]]&lt;br /&gt;
Werkzeug inkonsistent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:expanderClosed.png|Werkzeug eingeklappt.]]&lt;br /&gt;
Werkzeug eingeklappt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:expanderOpened.png|Werkzeug ausgeklappt.]]&lt;br /&gt;
Werkzeug ausgeklappt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schieberegler ==&lt;br /&gt;
Jeder Schieberegler besitzt drei spezielle Werte:&lt;br /&gt;
* Der ''aktuelle Wert'', wenn der Regler in eine bestimmte Stellung geschoben wird.&lt;br /&gt;
* Der ''Standardwert'', der im Programm fest voreingestellt ist. Dieser kann als aktueller Wert zurück geholt werden, indem man auf den kleinen Reset-Taster [[File:ResetButton.png]] klickt.&lt;br /&gt;
* Der ''Initialwert''. Dies ist der Wert den der Regler in dem Profil besaß, mit dem das Bild geladen wurde. Ihn kann man mit Klick auf  [[File:ResetButton.png]] + {{k|Strg}} zurück holen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie schon oben beschrieben: Um den Schieberegler mit dem Mausrad zu bedienen, muss gleichzeitig die {{k|Strg}}-Taste gedrückt gehalten werden. Andernfalls scrollt das Werkzeug-Panel hoch oder runter. Die {{k|Strg}}-Taste entkoppelt somit beide Funktionen sicher voneinander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurven-Editoren ==&lt;br /&gt;
RawTherapee besitzt drei Arten von Kurven in den Werkzeugen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Schwellenkurven&lt;br /&gt;
* Tonwertkurven&lt;br /&gt;
* Flache Kurven&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schwellenkurven ===&lt;br /&gt;
Die Schwellenkurven sind die Einfachsten. Sie werden benutzt, um speziellen Werkzeugen die Tonwerte (oder Farbtöne oder Sättigungswerte) vorzugeben, die vom betreffenden Werkzeug bei der Berechnung berücksichtigt werden sollen bzw. anders berechnet werden sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Beispiel betrachten wir den Schwellenkurven-Editor des Werkzeugs ''Detail &amp;gt; Schärfung''. [[Image: Sharpening_Threshold.png|frame|right|Schwelle der Schärfung]] Die dargestellten Einstellungen sagen aus, dass der Schärfungsgrad in dunklen Gebieten schnell ansteigen soll (die steile Linie auf der linken Seite), die volle Schärfung soll dann über den mittleren Tonwertbereich gehalten werden (Plateau der Kurve) und im Bereich hellerer Tonwerte hin zu den Lichtern soll die Schärfung zunehmend zurück gefahren werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man an einem Steuerpunkt der Kurve zieht, bewegt sich der gesamte Anstiegsbereich der Kurve. Um nur einen Steuerpunkt zu verschieben, halte dabei die Umschalt-Taste {{k|shift}} gedrückt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rechts oben an jeder Schwellenkurve befindet sich ein Reset-Button [[File:ResetButton.png]], der die Kurve wieder auf den Default-Wert zurück stellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beachte:&lt;br /&gt;
: Das Rücksetzen der Kurve gilt als Kurven-Modifikation, wie auch das Verschieben der Steuerpunkte. Drückst du versehentlich den ''Reset''-Button, gibt es keine Möglichkeit, die Kurve wieder herzustellen, die du vorher eingestellt hast. Das liegt daran, dass das in der Historie als ein Bearbeitungsschritt gilt und somit ein ''Zurück'' zwischen der Kurveneinstellung und dem nachfolgenden Reset-Klick nicht möglich ist. - Das gilt genau so für die Tonwertkurven und die Flachen Kurven.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu Tonwertkurven und den Flachen Kurven wird bei den Schwellenkurven die Kurve aus geraden Verbindungslinien zwischen den Steuerpunkten gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeines zu Tonwertkurven und Flachen Kurven ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Curve_ToggleSelect.jpg|260px|thumb|right|frame|Toggle- und Select-Teil des Kurven-Buttons]]Tonwertkurven und Flache Kurven sind leistungsfähigere Werkzeuge als die Schwellenkurven und besitzen entsprechend mehr Steuerelemente. So besitzt jede Tonkurve und Flache Kurve einen Button, mit dem der Typ ausgewählt werden kann. Die Linke Seite des Buttons ist dabei ein sogenannter Toggle-Button. Er schaltet die Anzeige der Kurve ein und aus (wenn überhaupt eine Kurve ausgewählt ist). Unmittelbar daneben kann man den Typ der Kurve wählen bzw. die Kurve abschalten (&amp;quot;Linear&amp;quot;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch diese Kurven haben einen Reset-Button [[File:ResetButton.png]], mit dem die Kurve zurück gesetzt werden kann. Weiterhin ein Pipette-Werkzeug [[image:editmodehand.png]], um einen bestimmten Wert in der horizontalen Koordinate aus einem Bild-Pixel heraus auszuwählen sowie ein Werkzeug (Knoten Ein-/Ausgangswert) [[image:Gtk-edit.png]], mit dem man die Position des Knotens per Wertvorgabe einstellen kann und in einigen Fällen auch die Steilheit der Kurve an diesem Punkt nach links und rechts bestimmen kann.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear: both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Pipette ====&lt;br /&gt;
[[image:rt pipette 2 lab ba.jpg|thumb|700px|Hier wird gerade mit dem Pipetten-Werkzeug der genaue Farbton der purpurnen Blume ins Diagramm übertragen um ihn in der HH-Kurve zur Einstellung genau zu lokalisieren.]]&lt;br /&gt;
In RawTherapee besitzen die meisten Kurven ein Pipetten-Werkzeug [[image:editmodehand.png]]. Diese Funktion stellt eine gute Möglichkeit dar, bestimmte Farbwerte, Helligkeiten und Bereich in einer bestimmten Sättigung aus einem Bild heraus in der Kurve genau zu selektieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nehmen wir ein Beispiel, in dem du den Purpur-Ton einer Blume etwas röter machen möchtest. Ohne die Pipette wird es schwierig in der Kurve genau die Schattierung des betreffenden Farbtones im Bild zu treffen. Die Auswahl könnte dann schnell zu breit werden und du änderst größere Farbbereiche, als du es eigentlich möchtest. Mit der Pipette klickst du einfach in das Bild und der betroffene Farbton wird als Punkt in die Kurve übernommen. Den Punkt kannst du nun zur Anpassung verwenden und dich darauf verlassen, dass du genau den betreffenden Farbton änderst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Pipettenwerkzeug wird für eine Kurve aktiviert, indem man einfach auf das entsprechende Symbol [[image:editmodehand.png]] rechts oben an der Kurve klickt. Wenn du nun mit der Maus über das Bild fährst, wirst du eine vertikale Linie (in einigen Fällen auch vier) in der Kurve bemerken. Diese Linien repräsentieren den entsprechenden Wert des Pixels, über das du gerade fährst. Siehe auch nebenstehendes Bild. Um nun einen Einstellpunkt, einen Knoten in der Kurve zu setzen, drücke die Ctrl-Taste und die linke Maustaste zugleich. Bewegst du nun die Maus, ohne vorher die linke Maustaste los gelassen zu haben, kannst du unmittelbar diesen Knoten in der Kurve verschieben, ohne erst aus dem Vorschaubild zu gehen und den Punkt mit der Maus erneut anzufassen. Für Feineinstellungen halte dabei die Strg-Taste erneut gedrückt. Das gilt für die im Bild dargestellte Kurvenart. Bei manchen anderen Kurven geht das allerdings nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Pipette wieder zu deaktivieren, klicke erneut auf das Pipetten-Icon an der Kurve. Wenn du die Pipette in einer anderen Kurve verwenden willst, brauchst du sie in der eben bearbeiteten Kurve nicht erst zu deaktivieren. Aktiviere sie einfach in der nächsten Kurve und sie wirkt sich nur dort aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear: both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kurvenknoten Ein-Ausgangs-Wert ====&lt;br /&gt;
[[File:DiagrammInOut.png|170px|thumb|right|frame|In- und Out- Wert (x, y) eines Kurven-Knotens]]&lt;br /&gt;
Jede Kurve besitzt ein Werkzeug mit dem die Knoten der Kurve in Form ihrer Parameterwerte eingestellt werden können. Zwei dieser Parameter sind immer vorhanden und legen den Knoten bezüglich seiner Lage im Diagramm fest:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der I-Wert (In, also &amp;quot;rein&amp;quot;) legt den Wert auf der horizontalen Korrdinate fest. In der deutschen Übersetzung wird dieser Wert mit ''x'' bezeichnet. So, wie die x-Koordinate im Matheunterricht.&lt;br /&gt;
* Der O-Wert (Out, also &amp;quot;raus&amp;quot;) legt den Wert auf der vertikalen Koordinate fest. In der deutschen Übersetzung wird dieser Wert mit ''y'' bezeichnet. (Siehe auch [https://de.wikipedia.org/wiki/Kartesisches_Koordinatensystem Kartesische Koordinatensystem].)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wobei es von der Kurve abhängt, in welchem Wertebereich sich die Werte von I und O (bzw. x und y) bewegen können (z.B. 0...100% oder 0,0...1,0). Die beiden Werte heißen In/Out, also &amp;quot;rein&amp;quot; und &amp;quot;raus&amp;quot;, weil sie damit die &amp;quot;mathematische Verarbeitungsrichtung&amp;quot; der Software während der Filterung beschreiben: Der Filter entnimmt zum Beispiel den Farbwert eines Pixels dem Bild, ordnet ihn der horzitontalen Achse zu, geht von dort nach oben in die Kurve &amp;quot;hinein&amp;quot; (bzw. in den Knoten, wenn sich an dieser Stelle gerade ein Knoten befindet) und von dort wieder nach links &amp;quot;heraus&amp;quot; auf die vertikale Koordinatenachse. Die ganze Kurve beschreibt also die Gleichung zur Umwandlung eines Pixels O = ''f'' (I) bzw. y = ''f'' (x).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear: both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:FlatRise node.png|170px|thumb|right|frame|Flacher Anstieg der Kurve im Knoten für die blauen Pixel]]&lt;br /&gt;
[[File:RapidRise node.png|170px|thumb|right|frame|Steiler Anstieg der Kurve im Knoten für die grünen Pixel]]&lt;br /&gt;
Bei bestimmten Kurvenarten kommen zudem noch 2 Parameter hinzu, die beschreiben, wie steil bzw. flach die Kurve in den Knoten hinein läuft. Dabei bedeuten:&lt;br /&gt;
* LT Anstieg der Kurve linksseitig am Knoten&lt;br /&gt;
* RT Anstieg der Kurve rechtsseitig am Knoten&lt;br /&gt;
Wobei der &amp;quot;steilste Anstieg&amp;quot; (Wert 0) bedeutet, dass die Kurve sehr steil in Richtung Null-Linie startet. Der flachste Anstieg (Wert 1) bedeutet, dass die Kurve am Knoten horizontal austritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Einstellungen nachvollziehen zu können, aktiviere z.B. im Werkzeug ''Belichtung &amp;gt; L*a*b Anpassung'' die LH-Kurve. Mit dieser Kurve kann man bestimmte Farbbereich heller und dunkler machen. Schalte das Pipettenwerkzeug der Kurve ein [[image:editmodehand.png]]. Wähle jetzt im Vorschaubild mit der Pipette ein Pixel aus (Strg + ''Linke Maustaste''). Im Diagramm wird ein Knoten hizugefügt. Lasse die Strg-Taste los, halte aber die Maustaste gedrückt und verschiebe sie, sodass der Knoten aus der Nulllinie heraus nach oben und unten verschoben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Um nun den Knoten genauer zu konfigurieren, klicke auf den Knoten-Editier-Button [[image:Gtk-edit.png]] und dann mit der ''rechten'' Maustaste auf den''' gerade erstellten '''Knoten. Der Knoten wird rot eingekreist.''' In den Feldern x, y, LT und RT lassen sich jetzt die Werte dieses Punktes verändern. Verändere nun die Werte nach deinen Vorstellungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du beendest, indem du mit der ''rechten'' Maustaste irgendwo in das Diagramm neben den roten Knoten klickst oder mit der ''linken'' Maustaste auf das Icon [[image:Gtk-edit.png]] drückst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ kannst du den Punkt auch nur mit der Maus im Diagramm anfahren und einen der erscheinenden Farbpunkte anfassen (''linke'' Maustaste) und verschieben. Das ist allerdings oftmals viel fummeliger und ungenauer, als die Knotenparameter über die Zahlenwerte einzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear: both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Tonwertkurven===&lt;br /&gt;
[[Image:Tone_Curve.png|320px|thumb|right|frame|Tonwertgruppe mit Anzeige der Typ-Ausklappliste]]&lt;br /&gt;
Eigentlich sind Tonwertkurven falsch benannt, weil sie nicht nur zur Korrektur von Tonwerten, sondern auch der Sättigung, Farbigkeit usw. verwendet werden. Ihr Zweck ist, eine Eingangsgröße (horizontaler x-Wert) in eine Ausgangsgröße (vertikaler y-Wert) umzuwandeln. Also in der einfachen Form&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:y = ''f'' (x).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wobei in der Regel x, wie y, den gleichen Pixelparameter darstellen. Zum Beispiel werden also die Helligkeitswerte der Pixel vom Wert x in den Wert y umgerechnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kurve bestimmt dabei, zu welchem Eingangswert welcher Ausgangswert zuzuordnen ist. Die beiden Koordinaten, waagerecht wie senkrecht, sind dabei in ihrem Wertebereich gleich skaliert. Zum Beispiel von ganz Schwarz nach ganz Weiß. Das bedeutet, dass bei einer genau diagonal verlaufenden Kurve (das ist die Ausgangslage, wenn man ein Werkzeug benutzt) die Ausgangswerte alle gleich der Eingangswerte sind. In so einem Fall wirkt sich die Kurve also nicht im Bild aus. Erst wenn mittels Knoten die Kurve &amp;quot;verbogen&amp;quot; wird, werden die Einganswerte anderen Ausgangswerten zugeordnet. Zum Beispiel bestimmte Helligkeitswerte anderen, neuen Helligkeitswerten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betrachten wir als Beispiel nebenstehend abgebildetes Diagramm des [[Exposure/de|Belichtungswerkzeugs]]. In der waagerechten Koordinate befinden sich links die dunklen und rechts die hellen Töne. Im Hintergrund wird dazu das Histogramm schwach eingeblendet. In der senkrechten Koordinate befinden sich die dunklen Bildtöne unten und die Helleren oben. Das Diagramm wird hier als NURBS-Kurve (Control Cage) dargestellt. Bei dieser Kurve liegen die Knoten nicht auf der Kurve, sondern &amp;quot;verbiegen&amp;quot; sie im Anstieg. Es ist zu sehen, dass die Kurve im dunkleren Tonwertbereich etwas angehoben und im helleren Bereich etwas abgesenkt wurde. Bedeutet also, dass dunkle Pixelwerte etwas heller berechnet werden. Helle Pixel entsprechend dunkler. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bild zeigt auch die Ausklappliste mit den verschiedenen möglichen Varianten der Tonwertkurven:&lt;br /&gt;
* '''Linear:''' Das ist der Standardwert. Das Bild wird durch die Kurve nicht verändert. Dies entspricht einer Diagonalen, wie im kleinen Icon der Ausklappliste gezeigt. In diesem Fall wird die Kurve ausgeblendet.&lt;br /&gt;
* '''Angepasst:''' Das ist der häufig dargestellte Fall, wo die Kurve mit Knoten verbogen werden kann, die direkt auf der Kurve aufsitzen. Die beiden beim Öffnen der Kurve schon vorhandenen Knoten liegen ganz links unten (schwarz) und ganz rechts oben (weiß). Sie legen die Diagonale fest, die durch hinzugefügte Knoten verbogen werden kann. Mit diesen beiden äußersten Knoten kann der Wertebereich eingeschränkt werden, in dem man die Punkte am Rand entlang schiebt.&lt;br /&gt;
* '''Parametrisch:''' Hier werden keine Knoten im Diagramm eingetragen, sondern 4 Bereiche ''Schatten, Tiefen, Lichter, Spitzenlichter'' unterschieden, für die die Kurve verbogen werden kann. Diese Bereiche werden durch den kleinen Balken mit 3 Gleitern vorgegeben: [[Image:Parametric_curve_bar_V5.png]]. Mit der Maus kann man die Gleiter verschieben und mit der rechten Maustaste können wieder die Standardpositionen der Gleiter zurück geholt werden. Das Verbiegen erfolgt dann über die 4 Schieberegler. Sobald man mit der Maus einen der Schieberegler erreicht, wird dessen Wirkungsweise bzw. Wirkungsbereich im Diagramm eingeblendet.&lt;br /&gt;
* '''NURBS-Kurve:''' Im Gegensatz zur Variante ''Angepasst'' geht hier die Kurve nicht durch die Knoten, sondern die Knoten beeinflussen den Anstieg der Kurve in Bezug auf den Nachbarknoten bzw. den Rand. Hälst du beim Anklicken eines Knotens die Shift-Taste gedrückt, bekommt der Knoten &amp;quot;magische Anziehungskräfte&amp;quot; zum benachbarten Knoten oder auch zur Diagonalen. Mit wenig Übung ist es für viele Nutzer deshalb einfacher, die Kurve in dieser Variante zu bearbeiten, anstatt die Variante ''Angepasst'' zu verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achtung: Die Einstellungen in einer Kurvenvariante wird beim Umschalten in eine andere Kurvenvariante nicht übernommen! Jede Variante hat ihre eigenen Knoten bzw. Parameter, die nicht ineinander umgerechnet werden können. Aber jede Variante merkt sich auch ihre Knoten bzw. Parameter, sodass man mit der Typumschaltung in der Ausklappliste die bisherigen Einstellungen auch nicht verliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Flache Kurve ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Einführung ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden wird zum besseren Verständnis die Funktion und Wirkung der Flachen Kurve Schritt für Schritt ausgehend von der Tonwertkurve beschrieben: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im ersten Moment erscheint dieses Diagramm etwas ungewöhnlich. Der Unterschied zu den Diagrammen in der Art der Tonwertkurve ist, dass hier der Eingangswert nicht direkt auf einen neuen Ausgangswert abgebildet wird, sondern nur in einem bestimmten Bereich um den Eingabewert verändert wird. Man könnte das auch mit einer Tonwertkurve erreichen. Das sähe dann zum Beispiel so aus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[file:ToneCurveAsFlatCurveReplacement.png|frame|left]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear: both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine ziemlich fummelige Angelegenheit. Erst recht, wenn nur sehr geringe Nuancen verändert werden sollen. Aus diesem Grunde werden die sogenannten ''Flachen Kurven'' eingesetzt, in der nur noch '''die Änderungen der Ausgangswerte von den Eingangswerten''' dargestellt werden. Erfolgen keine Veränderungen, bleibt die Kurve in diesen Bereichen auf &amp;quot;Null&amp;quot;. Wobei in den ''Flachen Kurven'' die Nullinie waagerecht in der Mitte liegt. &amp;quot;Darüber&amp;quot;, und auch &amp;quot;darunter&amp;quot; stellt also eine (leichte) Veränderung in positiver oder negativer Richtung der Zielgröße (Ausgangswert) dar. Die oben dargestellte Tonwertkurve mit dem dort parametrierten Kurvenverlauf würde als Flache Kurve etwa so aussehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[file:FlatCurveInComparison_de.png|frame|left]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear: both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit deutlich weniger Knoten, und in der vertikalen Auflösung viel weiter gespreizt, lässt sich der gewünschte Kurvenverlauf viel leichter einstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Gleichung sähe das dann so aus: y = x + k * ''f'' (x). Überall, wo also die Kurve ''f'' (x) Null ist, gilt y = x. Dann bleibt ein Pixel unverändert. k ist hierbei ein Skalierungswert für die vertikale y-Koordinate, den der Programmierer fest vorgegeben hat. k ist sozusagen der maximale Grad, um den ein Ausgangswert x im Diagramm nach oben, wie unten hin verändert werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Besonderheit ist dabei, dass '''der Eingangswert (also das, was die x-Koordinate darstellt) auf einen völlig anderen Parameter y abgebildet''' werden kann. Zum Beispiel kann auf der waagerechten x-Koordinate der Farbkreis abgerollt dargestellt sein, wohingegen die senkrechte y-Koordinate die Helligkeit darstellt. &amp;quot;Senkt&amp;quot; man die Kurve nun nur in einem schmalen Bereich um z.B. blau ab, würde die Funktion also alle Pixel, die blau sind, zum Beispiel den Himmel, dunkler machen. Demzufolge sieht die allgemeine Gleichung, die hinter diesen Kurven liegt, so aus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:y = z + k * ''f'' (x)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Pixelparameter z (z.B. Helligkeit) wird also etwas verändert, nämlich um k * ''f'' (x), in (die neue Helligkeit) y umgewandelt. Wobei hier x ein anderer Parameter des gleichen Pixels ist (z.B. der Farbton).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel hierzu: Die Einstellung der Retinex-Intensität als Funktion vom Farbton. Die Intensität wird bei grünen Farben angehoben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[file:RetinexIntensityFlatCurve de.png|frame|left]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear: both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Besonderheit ist, dass RawTherapee bei den Flachen Kurven, die den Farbton in der waagerechten x-Koordinaten haben, an den Stellen, wo sich Kurvenknoten befinden, einen Balken im Farbton, den der Knoten spezifiziert, nach oben zieht. So ist die Farbe, für die der Knoten steht, deutlich sichtbarer, als im schmalen Balken unter dem Diagramm. Außerdem werden in diesen Diagrammen zu Beginn schon für alle Grund- und Komplementärfarben Knoten angelegt, die sich genau auf der Nulllinie befinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch ein Hinweis zur Darstellung der Knoten. Betrachte das Bild oben: Knoten, die sich genau auf der Nulllinie befinden, werden grün dargestellt. Alle Knoten, die außerhalb der Nullinie liegen hingegen schwarz. Hier noch mal als Detail gezeigt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[image:Flat curve zoom.png|frame|left|Ein neutraler Punkt (Kurvenknoten) ist grün. Die Anderen sind schwarz.]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear: both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe der Entwicklung von RawTherapee sind immer mehr Werkzeuge hinzugekommen, die die Flache Kurve zur Parametereinstellung verwenden. Die Flachen Kurven werden in der Kurvenauswahl generell mit dem Icon [[image:CurveType-controlPoints.png]] symbolisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Finessen bei der Arbeit und dem Verhalten der Elemente in den Flachen Kurven erfährst du in nachfolgendem Beispiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Beispiel====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[image:Flat curve justcurve.png|frame|'''Farbton/Sättigung/Dynamik-Werkzeug:&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;H(ue)-Kurve'''&amp;lt;br /&amp;gt;(Farbton als Funktion des Farbtons)&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;'''Grüne Pixel'''&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;(Eingangsgröße in der horizontalen Koordinate; dargestellt als vertikaler grüner Balken durch den Knoten hindurch)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''werden in blaue Pixel farbverschoben'''&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;(vertikale Koordinate beschreibt das &amp;quot;Maß&amp;quot; der Farbverschiebung hin zu blau; so lange der Knoten mit der Maus verschoben wird oder im Kurvenknoten-Eingangs-Ausgangswert-Modus selektiert ist ([[General_Comments_About_Some_Toolbox_Widgets/de#Kurvenknoten_Ein-Ausgangs-Wert|s. oben]]), wird die &amp;quot;Zielfarbe&amp;quot;, wie hier zu sehen, als horizontaler Balken durch den Knoten angezeigt).]]&lt;br /&gt;
Die Funktion der Flachen Kurve soll hier noch mal an Hand eines Beispiels beschrieben werden. Siehe auch nebenstehendes Bild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollziehe die im Weiteren beschriebenen Dinge sofort selbst mit einem beliebigem Bild, um schnell zu verstehen, wie man mit den Flachen Kurven arbeiten kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir wählen dazu das Werkzeug Farbton(H)/Sättigung(S)/Dynamik(V) aus, auch als [[HSV Equalizer/de|HSV-Equalizer]] bekannt, dass sich unter dem Reiter [[image:colour.png]] Farbe findet. Klicke auf das Aufklappmenü-Icon [[image:Drop-down.png]] rechts neben Kanal-Button ''H(ue)'' und wähle &amp;quot;''Min/Max-Kontrollpunkte''&amp;quot; [[image:CurveType-controlPoints.png]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Typisch für alle Flachen Kurven, bei denen die Ausgangsgröße (horizontale Koordinate) eine Farbkreisabwicklung darstellt, ist die Grundeinstellung, bei der bereits 6 Kurvenknoten auf der vertikalen Nulllinie voreingestellt sind. Sie befinden sich bezogen auf die horizontale Koordinate genau in den Grund- und Komplementärfarben Rot, Gelb, Grün, Türkis, Blau und Magenta (Purpur). Die Knoten liegen jetzt noch alle auf der Nulllinie, weswegen sie alle grün dargestellt werden. In jedem Knoten wird mit einem senkrechten schmalen Balken die durch den Knoten selektierte Farbe auf der horizontalen Ausgangs-Koordinate angezeigt. Ganz rechts befindet sich kein Knoten. Da wir hier in der Horizontalen den Farbkreis abgebildet haben, kann man sich ganz Rechts (Rot) in der Fortsetzung Links (Rot) vorstellen. Der zugehörige Knoten in Rot ist also schon vorhanden: ganz links.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klicke jetzt auf den Punkt (Knoten) ganz links und halte die Maustaste gedrückt. Der Cursor wechselt schon beim Darüberfahren zu einem sternförmigen Symbol. Daran erkennst du, dass du tatsächlich den Knoten anklickst und nicht die kleinen Punkte daneben, mit denen du die Kurvensteilheit einstellen kannst. Schiebe nun den Knoten nach oben und unten. Je weiter du ihn von der Nulllinie entfernst, desto weiter innerhalb des Farbkreises werden alle Pixel &amp;quot;verschoben&amp;quot;, die rot sind. Nach oben zuerst in Richtung Braun, Gelb, Grün usw. Nach unten in Richtung Magenta, Blau usw. Schiebst du den Knoten ein wenig zu weit nach links aus dem Diagramm siehst du hier, wie die horizontale Koordinate arbeitet: Ganz links ist auch ganz rechts. Der Farbkreis wird beim Verschieben des Punktes also nicht als Gerade mit festen Rändern verstanden, sondern du landest sofort auf der anderen Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hast du beim Verschieben den horizontalen Farbbalken durch den Knoten gesehen? Während der vertikale Balken, der immer angezeigt wird, die Eingangsgröße für die Bildverarbeitung der Pixel anzeigt, zeigt der horizontale Balken die Ausgangsgröße (Zielgröße) an. Ziehe nun einen Knoten etwas nach oben und dann wechselweise nach links und rechts. Siehst du, dass trotz gleicher &amp;quot;Höhe&amp;quot; der waagerechte &amp;quot;Ziel&amp;quot;-Balken sich in der Farbe etwas ändert? Wenn du das erklären kannst, hast du die Funktion der Flachen Kurven vollständig verstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn nicht, hier die Erklärung: Eine bestimmte Abweichung von der Nullinie verschiebt den Farbwert um einen bestimmten Betrag. Befindet sich der Knoten zum Beispiel bezüglich der horizontalen x-Koordinate auf der Farbe grün und du schiebst den Knoten nach oben, wird er gelb. Nimmst Du hingegen einen Knoten mit dem horizontalen Ausgangswert blau und schiebst du ihn um den gleichen Betrag nach oben, wird er nicht gelb, sondern zuert einmal an dieser Stelle grün. Die Verschiebung nach oben und unten positioniert den Ausgangs(ziel)wert nicht auf einer bestimmten Farbe, sondern du verschiebst die Lage im Farbkreis vom Eingangswert ausgehend um den gleichen Winkel. Beginnend von Grün landest du bei Gelb. Beginnend von Blau, bist du bei gleichem Winkel aber erst bei Grün angekommen und nicht bei Gelb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die beiden vorangegangenen Absätze sind sehr wichtig. Erst, wenn du den Inhalt gedanklich nachvollziehen kannst, hast du die Flachen Kurven insbesondere in der häufigen Verwendung mit dem abgewickelten Farbkreis vollständig verstanden. Und dann wirst du die entsprechenden Werkzeuge mit Erfolg anwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Der vertikale Farbbalken durch einen Knoten hat 2 magische Kräfte! ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fahre jetzt mit der Maus nicht über einen Knoten, sondern etwas entfernt von ihm nur über den vertikalen Farbbalken, der durch den Knoten verläuft. Auch hier wechselt das Maussymbol. Klickst du nun nur den Balken an, kannst du ihn entweder nur nach links und rechts verschieben oder den Knoten nur nach oben und unten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Startest du beim Verschieben zuerst nach links oder rechts, rastet die vertikale Position des Knotens ein und du kannst bequem aussschließlich den Farbton der Eingangsgröße anpassen.&lt;br /&gt;
* Startest du hingegen mit der Verschiebung zuerst nach oben oder unten, dann rastet die horizontale Position des Knotens ein, und du kannst ausschließlich die Zielgröße anpassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zweite Variante ist sehr oft die Wichtigere: Du wählst mit der Pipette (s. oben) im Vorschaubild eine bestimmte Farbe und ein Knoten wird auf der Nulllinie erstellt. Du möchtest nun genau diese Farbe verschieben. Dazu ist es praktisch, wenn der Knoten bezogen auf die horizontale Achse, auf der du gerade den Knoten mit der Pipette erstellt hast, fixiert bleibt und eben nur die vertikal realisierte Farbverschiebung dieser Farbe eingestellt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und natürlich kannst du, wie bei jeder Kurvenart, die Empfindlichkeit der Maus durch Drücken der Strg-Taste für genaues Arbeiten deutlich herabsetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kurvensteilheit ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie exakt nun diese Verschiebung auf einen bestimmten Farbton wirkt, hängt von der Steilheit der Kurve ab. Wie schnell sie also auf die Nulllinie zurück kehrt. Diese Steilheit kannst du einerseits mit der oben geschilderten Methode der [[General_Comments_About_Some_Toolbox_Widgets/de#Kurvenknoten_Ein-Ausgangs-Wert|Kurvenknoten-Ein-Ausgangs-Werte]] als Zahlenwert ändern. Du kannst aber auch, wenn du den Knoten an fährst, den blauen oder gelben Indikator anfahren, anklicken und dann verschieben. Du siehst sofort, welche mehr oder weniger steile Kurve dabei entsteht. Benötigst du noch eine steilere Kurve, füge dicht neben dem betreffenden Knoten noch einen weiteren Knoten auf der Nulllinie ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Wiederverwendbarkeit ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erstellten Kurven lassen sich mit den Icons rechts neben dem Diagramm mittels Zwischenablage oder Datei auf andere Bilder übertragen. Beachte, dass nur die gerade angezeigte Kurve gespeichert wird. Es ist zum Beispiel nicht möglich, in dem eben benutzten Beispiel die Kurven von H, S und V gleichzeitig abzuspeichern.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Fherb</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://rawpedia.rawtherapee.com/index.php?title=General_Comments_About_Some_Toolbox_Widgets/de&amp;diff=2467</id>
		<title>General Comments About Some Toolbox Widgets/de</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://rawpedia.rawtherapee.com/index.php?title=General_Comments_About_Some_Toolbox_Widgets/de&amp;diff=2467"/>
		<updated>2017-05-30T19:50:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Fherb: /* Wiederverwendbarkeit */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Todo-List / State:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Translation: open&lt;br /&gt;
* Content completely cleared: open&lt;br /&gt;
* Expression and didactics checked: open&lt;br /&gt;
* Spelling checked: open&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ready for publishing: no&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Allgemeine Bemerkungen über die Verwendung der Werkzeuge =&lt;br /&gt;
'''Dieser Abschnitt ist wichtig''' - Einige Dinge werden für dich sehr offensichtlich sein, wenn du bereits sehr erfahren andere Software verwendest. Aber es wird einige Sachen geben, die auch dir bisher nicht bekannt waren, sich nicht unmittelbar im ''trial-and-error''-Verfahren erlernen lassen. Die du aber unbedingt wissen solltest, um RawTherapee schneller und einfacher zu verwenden. Die Nutzung soll dir ja Freude und Erfolg bringen. Nimm dir für diesen Abschnitt deshalb etwas Zeit und probiere auch Dinge aus, die für dich neu sind. Insbesondere die Details zu den verschiedenen Kurvenarten, und dort vor allem für die anfangs durchaus ungewohnten '''Flachen Kurven'''. Die Bedienung der Kurven sind sehr wichtig, um die sehr mächtigen Funktionen und Einstellungen ausnutzen zu können. Egal um welches Werkzeug es sich dann im Einzelnen handelt.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Werkzeugbereich, der sich im Editor rechts neben dem mittleren, großen Vorschaubild befindet, enthält die Einstellwerte sämtlicher Bildverarbeitungswerkzeuge von RawTherapee. Mit ihnen kann man eine Menge machen. Vermutlich deutlich mehr, als du es im Moment erwartest. Wenn du RawTherappe zum ersten Mal verwendest, erst recht, wenn du überhaupt erst in die Bearbeitung von Raw-Bildern einsteigst, fühle dich bitte von diesen vielen Optionen nicht erschlagen! Wir haben hier ein Werkzeug vor uns, mit dem auch der Profi seine Freude hat. Aber auch als Einsteiger wirst du recht gut und schnell zurecht kommen, weil du zu Beginn nur einen Bruchteil der Werkzeuge und Parameter benötigst, um bereits sehr gute Resultate zu erreichen. Dazu kommt, dass sich einige Parameter auch gegenseitig ersetzen: Je nach deiner Vorgehensweise wirst du die eine Variante oder die Andere nutzen, um zum Ziel zu kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Du Einsteiger bist, konzentriere dich zuerst auf das Wichtigste:&lt;br /&gt;
* Belichtungskorrektur inkl. Kontrast; skaliere das Bild (in den meisten Fällen) im kompletten Bereich von tief Schwarz bis ganz hell&lt;br /&gt;
* Weißabgleich, Farbsättigung&lt;br /&gt;
* Rotation, falls du die Kamera nicht ganz gerade gehalten hast&lt;br /&gt;
* stürzende Linien mit der Korrektur der Perspektive mindern&lt;br /&gt;
* Objektivverzerrungen (Tonne) korrigieren, wenn du ein starkes Weitwinkel verwendest hast&lt;br /&gt;
* beschneide das Bild passend zum Motiv&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind zwar schon eine Menge Punkte, aber du wirst sehr leicht die dazu passenden Einstellregler finden. Und danach fällt es dir sicher nicht mehr schwer, weitere Werkzeuge, wie zum Beispiel die Rauschminderung, kennenzulernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Panels - Bereiche der Programmoberfläche ==&lt;br /&gt;
Panels sind Bereiche der Oberfläche einer Software, die sie in spezielle Arbeitsbereiche gliedert. Der Bildeditor besitzt 3 Panels, die sich um den zentralen Bild-Vorschaubereich herum gruppieren:&lt;br /&gt;
* Links befindet sich das Panel, das das Histogramm und die Historie enthält.&lt;br /&gt;
* Rechts ist das Panel mit allen Werkzeugen.&lt;br /&gt;
* Und oben befindet sich der Filmstreifen, mit dem sich schnell navigieren lässt, ohne erst in die Dateiverwaltung wechseln zu müssen.&lt;br /&gt;
Alle diese Panels lassen sich bequem und schnell mit den passenden Pfeil-Buttons [[File:Panel-to-left.png]] [[File:Panel-to-right.png]] [[File:Panel-to-top.png]] ein und ausblenden, um temporär den Vorschaubereich frei zu geben, wenn die Platzverhältnisse auf dem Monitor begrenzt sind. Lerne dafür auch die Tastaturkürzel kennen: {{k|L}}, {{k|Alt}} + {{k|L}} sowie {{k|Shift}} + {{k|L}}. Kann in den einzelnen Panels nicht der gesamte Bereich dargestellt werden, nutze das Mausrad, um den Inhalt hoch und runter (hin und her) zu schieben. Es kann vor allem im rechten Panel nicht passieren, dass du dabei Einstellwerte verstellst. Denn diese kannst du genau aus diesem Grund nur dann verstellen, wenn du während der Bedienung des Mausrades auch noch die {{k|Shift}}-Taste gedrückt hältst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bild-Vorschaubereich ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vorschau ist so gestaltet, dass sie dir möglichst realistisch das Bild mit dem aktuell bearbeiteten Stand anzeigt. Aus Gründen der Rechenzeit ist das allerdings nur etwas eingeschränkt möglich. Die Wirkung einige Werkzeuge werden nur bei einer Ansicht von 100% und darüber in das Vorschaubild einbezogen, damit nur der tatsächlich auf dem Bildschirm begrenzte Bildbereich berechnet werden muss. Das gilt insbesondere für die Werkzeuge unter &amp;quot;Detail&amp;quot;. Im Programm werden die betroffenen Werkzeuge neben ihrem Namen mit dem 1:1-Symbol [[Image:zoom-100-identifier.png]] gekennzeichnet.&lt;br /&gt;
Bei Auflösungen unter 100% kann es also passieren, dass das Ergebnis einiger Werkzeuge nicht exakt dargestellt wird, weil einige Bearbeitungsschritte vorher oder nachher weggelassen wurden. Details zur Genauigkeit der einzelnen Werkzeuge findest du auch in diesem Handbuch unter den Beschreibungen der einzelnen Werkzeuge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werkzeuge ==&lt;br /&gt;
RawTherapee besitzt eine Menge Werkzeuge und jedes von ihnen besitzt wiederum ein oder mehrere Steuerelemente. Die Werkzeuge sind in die folgenden Gruppen eingeteilt:&lt;br /&gt;
* [[File:Exposure.png]] Belichtung&lt;br /&gt;
* [[File:Detail.png]] Details&lt;br /&gt;
* [[File:Colour.png]] Farbe&lt;br /&gt;
* [[File:Wavelet.png]] Wavelet&lt;br /&gt;
* [[File:Transform.png]] Transformieren&lt;br /&gt;
* [[File:Raw.png]] Raw&lt;br /&gt;
* [[File:Meta.png]] Metadaten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter ''Belichtung'' sind dann alle Werkzeuge versammelt, die etwas mit der Steuerung von Helligkeit, Kontrast usw. zu tun haben. Unter ''Farbe'' ist u.a. der Weißabgleich zu finden usw. Weil es so viele Werkzeuge gibt, wirst du schnell feststellen, dass der Platz auf dem Monitor in der Höhe sehr kostbar ist. Neben der klassischen Scroll-Leiste, mit der die gerade benötigten Steuerelemente in den sichtbaren Ausschnitt geschoben werden können, gibt es bei RawTherape eine weitere, ausgesprochen einfache Methode:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ein Rechts-Klick mit der Maus auf die Überschrift eines Werkzeugs klappt dessen Steuerelemente aus, gleichzeitig werden die Steuerelemente aller anderen Werkzeuge eingeklappt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn der Bildschirm nicht gar zu klein ist, ist man damit immer nur maximal 2 Klicks von jedem beliebigen Einstellwert entfernt: 1. Klick (linke Maustaste) wählt die Gruppe, z.B. ''Details'', der 2. Klick (rechte Maustaste) klappt das Werkzeug auf, z.B. ''Rauschreduzierung''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Links neben den Titeln der meisten Werkzeugen befindet sich ein kleiner ''Ein-Aus-Schalter'' [[File:expanderEnabled.png]], mit dem man die Wirkung des gesamten Werkzeugs ein- und ausschalten kann. Die Einstellwerte des betreffenden Tools bleiben dabei erhalten. Bei einigen Tools macht das allerdings weniger Sinn. So gibt es einige Werkzeuge ohne diesen Schalter. Bei diesen wird statt dessen ein kleines Dreieck [[File:expanderClosed.png]] dargestellt. In der Darstellung der Werkzeuge innerhalb der Dateiverwaltung gibt es noch einen speziellen Zustand, wenn mehrere Bilder ausgewählt wurden. Dieser heißt ''inkonsistent'' und bedeutet, dass das betreffende Werkzeug bei einem Teil der Bilder eingeschaltet und bei einem anderen Teil abgeschaltet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:expanderDisabled.png|Werkzeug abgeschaltet.]]&lt;br /&gt;
Werkzeug abgeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:expanderEnabled.png|Werkzeug eingeschaltet.]]&lt;br /&gt;
Werkzeug eingeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:expanderInconsistent.png|Werkzeug inkonsistent.]]&lt;br /&gt;
Werkzeug inkonsistent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:expanderClosed.png|Werkzeug eingeklappt.]]&lt;br /&gt;
Werkzeug eingeklappt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:expanderOpened.png|Werkzeug ausgeklappt.]]&lt;br /&gt;
Werkzeug ausgeklappt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schieberegler ==&lt;br /&gt;
Jeder Schieberegler besitzt drei spezielle Werte:&lt;br /&gt;
* Der ''aktuelle Wert'', wenn der Regler in eine bestimmte Stellung geschoben wird.&lt;br /&gt;
* Der ''Standardwert'', der im Programm fest voreingestellt ist. Dieser kann als aktueller Wert zurück geholt werden, indem man auf den kleinen Reset-Taster [[File:ResetButton.png]] klickt.&lt;br /&gt;
* Der ''Initialwert''. Dies ist der Wert den der Regler in dem Profil besaß, mit dem das Bild geladen wurde. Ihn kann man mit Klick auf  [[File:ResetButton.png]] + {{k|Strg}} zurück holen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie schon oben beschrieben: Um den Schieberegler mit dem Mausrad zu bedienen, muss gleichzeitig die {{k|Strg}}-Taste gedrückt gehalten werden. Andernfalls scrollt das Werkzeug-Panel hoch oder runter. Die {{k|Strg}}-Taste entkoppelt somit beide Funktionen sicher voneinander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurven-Editoren ==&lt;br /&gt;
RawTherapee besitzt drei Arten von Kurven in den Werkzeugen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Schwellenkurven&lt;br /&gt;
* Tonwertkurven&lt;br /&gt;
* Flache Kurven&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schwellenkurven ===&lt;br /&gt;
Die Schwellenkurven sind die Einfachsten. Sie werden benutzt, um speziellen Werkzeugen die Tonwerte (oder Farbtöne oder Sättigungswerte) vorzugeben, die vom betreffenden Werkzeug bei der Berechnung berücksichtigt werden sollen bzw. anders berechnet werden sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Beispiel betrachten wir den Schwellenkurven-Editor des Werkzeugs ''Detail &amp;gt; Schärfung''. [[Image: Sharpening_Threshold.png|frame|right|Schwelle der Schärfung]] Die dargestellten Einstellungen sagen aus, dass der Schärfungsgrad in dunklen Gebieten schnell ansteigen soll (die steile Linie auf der linken Seite), die volle Schärfung soll dann über den mittleren Tonwertbereich gehalten werden (Plateau der Kurve) und im Bereich hellerer Tonwerte hin zu den Lichtern soll die Schärfung zunehmend zurück gefahren werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man an einem Steuerpunkt der Kurve zieht, bewegt sich der gesamte Anstiegsbereich der Kurve. Um nur einen Steuerpunkt zu verschieben, halte dabei die Umschalt-Taste {{k|shift}} gedrückt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rechts oben an jeder Schwellenkurve befindet sich ein Reset-Button [[File:ResetButton.png]], der die Kurve wieder auf den Default-Wert zurück stellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beachte:&lt;br /&gt;
: Das Rücksetzen der Kurve gilt als Kurven-Modifikation, wie auch das Verschieben der Steuerpunkte. Drückst du versehentlich den ''Reset''-Button, gibt es keine Möglichkeit, die Kurve wieder herzustellen, die du vorher eingestellt hast. Das liegt daran, dass das in der Historie als ein Bearbeitungsschritt gilt und somit ein ''Zurück'' zwischen der Kurveneinstellung und dem nachfolgenden Reset-Klick nicht möglich ist. - Das gilt genau so für die Tonwertkurven und die Flachen Kurven.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu Tonwertkurven und den Flachen Kurven wird bei den Schwellenkurven die Kurve aus geraden Verbindungslinien zwischen den Steuerpunkten gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeines zu Tonwertkurven und Flachen Kurven ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Curve_ToggleSelect.jpg|260px|thumb|right|frame|Toggle- und Select-Teil des Kurven-Buttons]]Tonwertkurven und Flache Kurven sind leistungsfähigere Werkzeuge als die Schwellenkurven und besitzen entsprechend mehr Steuerelemente. So besitzt jede Tonkurve und Flache Kurve einen Button, mit dem der Typ ausgewählt werden kann. Die Linke Seite des Buttons ist dabei ein sogenannter Toggle-Button. Er schaltet die Anzeige der Kurve ein und aus (wenn überhaupt eine Kurve ausgewählt ist). Unmittelbar daneben kann man den Typ der Kurve wählen bzw. die Kurve abschalten (&amp;quot;Linear&amp;quot;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch diese Kurven haben einen Reset-Button [[File:ResetButton.png]], mit dem die Kurve zurück gesetzt werden kann. Weiterhin ein Pipette-Werkzeug [[image:editmodehand.png]], um einen bestimmten Wert in der horizontalen Koordinate aus einem Bild-Pixel heraus auszuwählen sowie ein Werkzeug (Knoten Ein-/Ausgangswert) [[image:Gtk-edit.png]], mit dem man die Position des Knotens per Wertvorgabe einstellen kann und in einigen Fällen auch die Steilheit der Kurve an diesem Punkt nach links und rechts bestimmen kann.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear: both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Pipette ====&lt;br /&gt;
[[image:rt pipette 2 lab ba.jpg|thumb|700px|Hier wird gerade mit dem Pipetten-Werkzeug der genaue Farbton der purpurnen Blume ins Diagramm übertragen um ihn in der HH-Kurve zur Einstellung genau zu lokalisieren.]]&lt;br /&gt;
In RawTherapee besitzen die meisten Kurven ein Pipetten-Werkzeug [[image:editmodehand.png]]. Diese Funktion stellt eine gute Möglichkeit dar, bestimmte Farbwerte, Helligkeiten und Bereich in einer bestimmten Sättigung aus einem Bild heraus in der Kurve genau zu selektieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nehmen wir ein Beispiel, in dem du den Purpur-Ton einer Blume etwas röter machen möchtest. Ohne die Pipette wird es schwierig in der Kurve genau die Schattierung des betreffenden Farbtones im Bild zu treffen. Die Auswahl könnte dann schnell zu breit werden und du änderst größere Farbbereiche, als du es eigentlich möchtest. Mit der Pipette klickst du einfach in das Bild und der betroffene Farbton wird als Punkt in die Kurve übernommen. Den Punkt kannst du nun zur Anpassung verwenden und dich darauf verlassen, dass du genau den betreffenden Farbton änderst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Pipettenwerkzeug wird für eine Kurve aktiviert, indem man einfach auf das entsprechende Symbol [[image:editmodehand.png]] rechts oben an der Kurve klickt. Wenn du nun mit der Maus über das Bild fährst, wirst du eine vertikale Linie (in einigen Fällen auch vier) in der Kurve bemerken. Diese Linien repräsentieren den entsprechenden Wert des Pixels, über das du gerade fährst. Siehe auch nebenstehendes Bild. Um nun einen Einstellpunkt, einen Knoten in der Kurve zu setzen, drücke die Ctrl-Taste und die linke Maustaste zugleich. Bewegst du nun die Maus, ohne vorher die linke Maustaste los gelassen zu haben, kannst du unmittelbar diesen Knoten in der Kurve verschieben, ohne erst aus dem Vorschaubild zu gehen und den Punkt mit der Maus erneut anzufassen. Für Feineinstellungen halte dabei die Strg-Taste erneut gedrückt. Das gilt für die im Bild dargestellte Kurvenart. Bei manchen anderen Kurven geht das allerdings nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Pipette wieder zu deaktivieren, klicke erneut auf das Pipetten-Icon an der Kurve. Wenn du die Pipette in einer anderen Kurve verwenden willst, brauchst du sie in der eben bearbeiteten Kurve nicht erst zu deaktivieren. Aktiviere sie einfach in der nächsten Kurve und sie wirkt sich nur dort aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear: both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kurvenknoten Ein-Ausgangs-Wert ====&lt;br /&gt;
[[File:DiagrammInOut.png|170px|thumb|right|frame|In- und Out- Wert (x, y) eines Kurven-Knotens]]&lt;br /&gt;
Jede Kurve besitzt ein Werkzeug mit dem die Knoten der Kurve in Form ihrer Parameterwerte eingestellt werden können. Zwei dieser Parameter sind immer vorhanden und legen den Knoten bezüglich seiner Lage im Diagramm fest:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der I-Wert (In, also &amp;quot;rein&amp;quot;) legt den Wert auf der horizontalen Korrdinate fest. In der deutschen Übersetzung wird dieser Wert mit ''x'' bezeichnet. So, wie die x-Koordinate im Matheunterricht.&lt;br /&gt;
* Der O-Wert (Out, also &amp;quot;raus&amp;quot;) legt den Wert auf der vertikalen Koordinate fest. In der deutschen Übersetzung wird dieser Wert mit ''y'' bezeichnet. (Siehe auch [https://de.wikipedia.org/wiki/Kartesisches_Koordinatensystem Kartesische Koordinatensystem].)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wobei es von der Kurve abhängt, in welchem Wertebereich sich die Werte von I und O (bzw. x und y) bewegen können (z.B. 0...100% oder 0,0...1,0). Die beiden Werte heißen In/Out, also &amp;quot;rein&amp;quot; und &amp;quot;raus&amp;quot;, weil sie damit die &amp;quot;mathematische Verarbeitungsrichtung&amp;quot; der Software während der Filterung beschreiben: Der Filter entnimmt zum Beispiel den Farbwert eines Pixels dem Bild, ordnet ihn der horzitontalen Achse zu, geht von dort nach oben in die Kurve &amp;quot;hinein&amp;quot; (bzw. in den Knoten, wenn sich an dieser Stelle gerade ein Knoten befindet) und von dort wieder nach links &amp;quot;heraus&amp;quot; auf die vertikale Koordinatenachse. Die ganze Kurve beschreibt also die Gleichung zur Umwandlung eines Pixels O = ''f'' (I) bzw. y = ''f'' (x).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear: both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:FlatRise node.png|170px|thumb|right|frame|Flacher Anstieg der Kurve im Knoten für die blauen Pixel]]&lt;br /&gt;
[[File:RapidRise node.png|170px|thumb|right|frame|Steiler Anstieg der Kurve im Knoten für die grünen Pixel]]&lt;br /&gt;
Bei bestimmten Kurvenarten kommen zudem noch 2 Parameter hinzu, die beschreiben, wie steil bzw. flach die Kurve in den Knoten hinein läuft. Dabei bedeuten:&lt;br /&gt;
* LT Anstieg der Kurve linksseitig am Knoten&lt;br /&gt;
* RT Anstieg der Kurve rechtsseitig am Knoten&lt;br /&gt;
Wobei der &amp;quot;steilste Anstieg&amp;quot; (Wert 0) bedeutet, dass die Kurve sehr steil in Richtung Null-Linie startet. Der flachste Anstieg (Wert 1) bedeutet, dass die Kurve am Knoten horizontal austritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Einstellungen nachvollziehen zu können, aktiviere z.B. im Werkzeug ''Belichtung &amp;gt; L*a*b Anpassung'' die LH-Kurve. Mit dieser Kurve kann man bestimmte Farbbereich heller und dunkler machen. Schalte das Pipettenwerkzeug der Kurve ein [[image:editmodehand.png]]. Wähle jetzt im Vorschaubild mit der Pipette ein Pixel aus (Strg + ''Linke Maustaste''). Im Diagramm wird ein Knoten hizugefügt. Lasse die Strg-Taste los, halte aber die Maustaste gedrückt und verschiebe sie, sodass der Knoten aus der Nulllinie heraus nach oben und unten verschoben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Um nun den Knoten genauer zu konfigurieren, klicke auf den Knoten-Editier-Button [[image:Gtk-edit.png]] und dann mit der ''rechten'' Maustaste auf den''' gerade erstellten '''Knoten. Der Knoten wird rot eingekreist.''' In den Feldern x, y, LT und RT lassen sich jetzt die Werte dieses Punktes verändern. Verändere nun die Werte nach deinen Vorstellungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du beendest, indem du mit der ''rechten'' Maustaste irgendwo in das Diagramm neben den roten Knoten klickst oder mit der ''linken'' Maustaste auf das Icon [[image:Gtk-edit.png]] drückst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ kannst du den Punkt auch nur mit der Maus im Diagramm anfahren und einen der erscheinenden Farbpunkte anfassen (''linke'' Maustaste) und verschieben. Das ist allerdings oftmals viel fummeliger und ungenauer, als die Knotenparameter über die Zahlenwerte einzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear: both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Tonwertkurven===&lt;br /&gt;
[[Image:Tone_Curve.png|320px|thumb|right|frame|Tonwertgruppe mit Anzeige der Typ-Ausklappliste]]&lt;br /&gt;
Eigentlich sind Tonwertkurven falsch benannt, weil sie nicht nur zur Korrektur von Tonwerten, sondern auch der Sättigung, Farbigkeit usw. verwendet werden. Ihr Zweck ist, eine Eingangsgröße (horizontaler x-Wert) in eine Ausgangsgröße (vertikaler y-Wert) umzuwandeln. Also in der einfachen Form&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:y = ''f'' (x).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wobei in der Regel x, wie y, den gleichen Pixelparameter darstellen. Zum Beispiel werden also die Helligkeitswerte der Pixel vom Wert x in den Wert y umgerechnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kurve bestimmt dabei, zu welchem Eingangswert welcher Ausgangswert zuzuordnen ist. Die beiden Koordinaten, waagerecht wie senkrecht, sind dabei in ihrem Wertebereich gleich skaliert. Zum Beispiel von ganz Schwarz nach ganz Weiß. Das bedeutet, dass bei einer genau diagonal verlaufenden Kurve (das ist die Ausgangslage, wenn man ein Werkzeug benutzt) die Ausgangswerte alle gleich der Eingangswerte sind. In so einem Fall wirkt sich die Kurve also nicht im Bild aus. Erst wenn mittels Knoten die Kurve &amp;quot;verbogen&amp;quot; wird, werden die Einganswerte anderen Ausgangswerten zugeordnet. Zum Beispiel bestimmte Helligkeitswerte anderen, neuen Helligkeitswerten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betrachten wir als Beispiel nebenstehend abgebildetes Diagramm des [[Exposure/de|Belichtungswerkzeugs]]. In der waagerechten Koordinate befinden sich links die dunklen und rechts die hellen Töne. Im Hintergrund wird dazu das Histogramm schwach eingeblendet. In der senkrechten Koordinate befinden sich die dunklen Bildtöne unten und die Helleren oben. Das Diagramm wird hier als NURBS-Kurve (Control Cage) dargestellt. Bei dieser Kurve liegen die Knoten nicht auf der Kurve, sondern &amp;quot;verbiegen&amp;quot; sie im Anstieg. Es ist zu sehen, dass die Kurve im dunkleren Tonwertbereich etwas angehoben und im helleren Bereich etwas abgesenkt wurde. Bedeutet also, dass dunkle Pixelwerte etwas heller berechnet werden. Helle Pixel entsprechend dunkler. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bild zeigt auch die Ausklappliste mit den verschiedenen möglichen Varianten der Tonwertkurven:&lt;br /&gt;
* '''Linear:''' Das ist der Standardwert. Das Bild wird durch die Kurve nicht verändert. Dies entspricht einer Diagonalen, wie im kleinen Icon der Ausklappliste gezeigt. In diesem Fall wird die Kurve ausgeblendet.&lt;br /&gt;
* '''Angepasst:''' Das ist der häufig dargestellte Fall, wo die Kurve mit Knoten verbogen werden kann, die direkt auf der Kurve aufsitzen. Die beiden beim Öffnen der Kurve schon vorhandenen Knoten liegen ganz links unten (schwarz) und ganz rechts oben (weiß). Sie legen die Diagonale fest, die durch hinzugefügte Knoten verbogen werden kann. Mit diesen beiden äußersten Knoten kann der Wertebereich eingeschränkt werden, in dem man die Punkte am Rand entlang schiebt.&lt;br /&gt;
* '''Parametrisch:''' Hier werden keine Knoten im Diagramm eingetragen, sondern 4 Bereiche ''Schatten, Tiefen, Lichter, Spitzenlichter'' unterschieden, für die die Kurve verbogen werden kann. Diese Bereiche werden durch den kleinen Balken mit 3 Gleitern vorgegeben: [[Image:Parametric_curve_bar_V5.png]]. Mit der Maus kann man die Gleiter verschieben und mit der rechten Maustaste können wieder die Standardpositionen der Gleiter zurück geholt werden. Das Verbiegen erfolgt dann über die 4 Schieberegler. Sobald man mit der Maus einen der Schieberegler erreicht, wird dessen Wirkungsweise bzw. Wirkungsbereich im Diagramm eingeblendet.&lt;br /&gt;
* '''NURBS-Kurve:''' Im Gegensatz zur Variante ''Angepasst'' geht hier die Kurve nicht durch die Knoten, sondern die Knoten beeinflussen den Anstieg der Kurve in Bezug auf den Nachbarknoten bzw. den Rand. Hälst du beim Anklicken eines Knotens die Shift-Taste gedrückt, bekommt der Knoten &amp;quot;magische Anziehungskräfte&amp;quot; zum benachbarten Knoten oder auch zur Diagonalen. Mit wenig Übung ist es für viele Nutzer deshalb einfacher, die Kurve in dieser Variante zu bearbeiten, anstatt die Variante ''Angepasst'' zu verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achtung: Die Einstellungen in einer Kurvenvariante wird beim Umschalten in eine andere Kurvenvariante nicht übernommen! Jede Variante hat ihre eigenen Knoten bzw. Parameter, die nicht ineinander umgerechnet werden können. Aber jede Variante merkt sich auch ihre Knoten bzw. Parameter, sodass man mit der Typumschaltung in der Ausklappliste die bisherigen Einstellungen auch nicht verliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Flache Kurve ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Einführung ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden wird zum besseren Verständnis die Funktion und Wirkung der Flachen Kurve Schritt für Schritt ausgehend von der Tonwertkurve beschrieben: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im ersten Moment erscheint dieses Diagramm etwas ungewöhnlich. Der Unterschied zu den Diagrammen in der Art der Tonwertkurve ist, dass hier der Eingangswert nicht direkt auf einen neuen Ausgangswert abgebildet wird, sondern nur in einem bestimmten Bereich um den Eingabewert verändert wird. Man könnte das auch mit einer Tonwertkurve erreichen. Das sähe dann zum Beispiel so aus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[file:ToneCurveAsFlatCurveReplacement.png|frame|left]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear: both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine ziemlich fummelige Angelegenheit. Erst recht, wenn nur sehr geringe Nuancen verändert werden sollen. Aus diesem Grunde werden die sogenannten ''Flachen Kurven'' eingesetzt, in der nur noch '''die Änderungen der Ausgangswerte von den Eingangswerten''' dargestellt werden. Erfolgen keine Veränderungen, bleibt die Kurve in diesen Bereichen auf &amp;quot;Null&amp;quot;. Wobei in den ''Flachen Kurven'' die Nullinie waagerecht in der Mitte liegt. &amp;quot;Darüber&amp;quot;, und auch &amp;quot;darunter&amp;quot; stellt also eine (leichte) Veränderung in positiver oder negativer Richtung der Zielgröße (Ausgangswert) dar. Die oben dargestellte Tonwertkurve mit dem dort parametrierten Kurvenverlauf würde als Flache Kurve etwa so aussehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[file:FlatCurveInComparison_de.png|frame|left]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear: both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit deutlich weniger Knoten, und in der vertikalen Auflösung viel weiter gespreizt, lässt sich der gewünschte Kurvenverlauf viel leichter einstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Gleichung sähe das dann so aus: y = x + k * ''f'' (x). Überall, wo also die Kurve ''f'' (x) Null ist, gilt y = x. Dann bleibt ein Pixel unverändert. k ist hierbei ein Skalierungswert für die vertikale y-Koordinate, den der Programmierer fest vorgegeben hat. k ist sozusagen der maximale Grad, um den ein Ausgangswert x im Diagramm nach oben, wie unten hin verändert werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Besonderheit ist dabei, dass '''der Eingangswert (also das, was die x-Koordinate darstellt) auf einen völlig anderen Parameter y abgebildet''' werden kann. Zum Beispiel kann auf der waagerechten x-Koordinate der Farbkreis abgerollt dargestellt sein, wohingegen die senkrechte y-Koordinate die Helligkeit darstellt. &amp;quot;Senkt&amp;quot; man die Kurve nun nur in einem schmalen Bereich um z.B. blau ab, würde die Funktion also alle Pixel, die blau sind, zum Beispiel den Himmel, dunkler machen. Demzufolge sieht die allgemeine Gleichung, die hinter diesen Kurven liegt, so aus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:y = z + k * ''f'' (x)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Pixelparameter z (z.B. Helligkeit) wird also etwas verändert, nämlich um k * ''f'' (x), in (die neue Helligkeit) y umgewandelt. Wobei hier x ein anderer Parameter des gleichen Pixels ist (z.B. der Farbton).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel hierzu: Die Einstellung der Retinex-Intensität als Funktion vom Farbton. Die Intensität wird bei grünen Farben angehoben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[file:RetinexIntensityFlatCurve de.png|frame|left]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear: both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Besonderheit ist, dass RawTherapee bei den Flachen Kurven, die den Farbton in der waagerechten x-Koordinaten haben, an den Stellen, wo sich Kurvenknoten befinden, einen Balken im Farbton, den der Knoten spezifiziert, nach oben zieht. So ist die Farbe, für die der Knoten steht, deutlich sichtbarer, als im schmalen Balken unter dem Diagramm. Außerdem werden in diesen Diagrammen zu Beginn schon für alle Grund- und Komplementärfarben Knoten angelegt, die sich genau auf der Nulllinie befinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch ein Hinweis zur Darstellung der Knoten. Betrachte das Bild oben: Knoten, die sich genau auf der Nulllinie befinden, werden grün dargestellt. Alle Knoten, die außerhalb der Nullinie liegen hingegen schwarz. Hier noch mal als Detail gezeigt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[image:Flat curve zoom.png|frame|left|Ein neutraler Punkt (Kurvenknoten) ist grün. Die Anderen sind schwarz.]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear: both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe der Entwicklung von RawTherapee sind immer mehr Werkzeuge hinzugekommen, die die Flache Kurve zur Parametereinstellung verwenden. Die Flachen Kurven werden in der Kurvenauswahl generell mit dem Icon [[image:CurveType-controlPoints.png]] symbolisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Finessen bei der Arbeit und dem Verhalten der Elemente in den Flachen Kurven erfährst du in nachfolgendem Beispiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Beispiel====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[image:Flat curve justcurve.png|frame|'''Farbton/Sättigung/Dynamik-Werkzeug:&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;H(ue)-Kurve'''&amp;lt;br /&amp;gt;(Farbton als Funktion des Farbtons)&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;'''Grüne Pixel'''&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;(Eingangsgröße in der horizontalen Koordinate; dargestellt als vertikaler grüner Balken durch den Knoten hindurch)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''werden in blaue Pixel farbverschoben'''&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;(vertikale Koordinate beschreibt das &amp;quot;Maß&amp;quot; der Farbverschiebung hin zu blau; so lange der Knoten mit der Maus verschoben wird oder im Kurvenknoten-Eingangs-Ausgangswert-Modus selektiert ist ([[General_Comments_About_Some_Toolbox_Widgets/de#Kurvenknoten_Ein-Ausgangs-Wert|s. oben]]), wird die &amp;quot;Zielfarbe&amp;quot;, wie hier zu sehen, als horizontaler Balken durch den Knoten angezeigt).]]&lt;br /&gt;
Die Funktion der Flachen Kurve soll hier noch mal an Hand eines Beispiels beschrieben werden. Siehe auch nebenstehendes Bild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollziehe die im Weiteren beschriebenen Dinge sofort selbst mit einem beliebigem Bild, um schnell zu verstehen, wie man mit den Flachen Kurven arbeiten kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir wählen dazu das Werkzeug Farbton(H)/Sättigung(S)/Dynamik(V) aus, auch als [[HSV Equalizer/de|HSV-Equalizer]] bekannt, dass sich unter dem Reiter [[image:colour.png]] Farbe findet. Klicke auf das Aufklappmenü-Icon [[image:Drop-down.png]] rechts neben Kanal-Button ''H(ue)'' und wähle &amp;quot;''Min/Max-Kontrollpunkte''&amp;quot; [[image:CurveType-controlPoints.png]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Typisch für alle Flachen Kurven, bei denen die Ausgangsgröße (horizontale Koordinate) eine Farbkreisabwicklung darstellt, ist die Grundeinstellung, bei der bereits 6 Kurvenknoten auf der vertikalen Nulllinie voreingestellt sind. Sie befinden sich bezogen auf die horizontale Koordinate genau in den Grund- und Komplementärfarben Rot, Gelb, Grün, Türkis, Blau und Magenta (Purpur). Die Knoten liegen jetzt noch alle auf der Nulllinie, weswegen sie alle grün dargestellt werden. In jedem Knoten wird mit einem senkrechten schmalen Balken die durch den Knoten selektierte Farbe auf der horizontalen Ausgangs-Koordinate angezeigt. Ganz rechts befindet sich kein Knoten. Da wir hier in der Horizontalen den Farbkreis abgebildet haben, kann man sich ganz Rechts (Rot) in der Fortsetzung Links (Rot) vorstellen. Der zugehörige Knoten in Rot ist also schon vorhanden: ganz links.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klicke jetzt auf den Punkt (Knoten) ganz links und halte die Maustaste gedrückt. Der Cursor wechselt schon beim Darüberfahren zu einem sternförmigen Symbol. Daran erkennst du, dass du tatsächlich den Knoten anklickst und nicht die kleinen Punkte daneben, mit denen du die Kurvensteilheit einstellen kannst. Schiebe nun den Knoten nach oben und unten. Je weiter du ihn von der Nulllinie entfernst, desto weiter innerhalb des Farbkreises werden alle Pixel &amp;quot;verschoben&amp;quot;, die rot sind. Nach oben zuerst in Richtung Braun, Gelb, Grün usw. Nach unten in Richtung Magenta, Blau usw. Schiebst du den Knoten ein wenig zu weit nach links aus dem Diagramm siehst du hier, wie die horizontale Koordinate arbeitet: Ganz links ist auch ganz rechts. Der Farbkreis wird beim Verschieben des Punktes also nicht als Gerade mit festen Rändern verstanden, sondern du landest sofort auf der anderen Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hast du beim Verschieben den horizontalen Farbbalken durch den Knoten gesehen? Während der vertikale Balken, der immer angezeigt wird, die Eingangsgröße für die Bildverarbeitung der Pixel anzeigt, zeigt der horizontale Balken die Ausgangsgröße (Zielgröße) an. Ziehe nun einen Knoten etwas nach oben und dann wechselweise nach links und rechts. Siehst du, dass trotz gleicher &amp;quot;Höhe&amp;quot; der waagerechte &amp;quot;Ziel&amp;quot;-Balken sich in der Farbe etwas ändert? Wenn du das erklären kannst, hast du die Funktion der Flachen Kurven vollständig verstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn nicht, hier die Erklärung: Eine bestimmte Abweichung von der Nullinie verschiebt den Farbwert um einen bestimmten Betrag. Befindet sich der Knoten zum Beispiel bezüglich der horizontalen x-Koordinate auf der Farbe grün und du schiebst den Knoten nach oben, wird er gelb. Nimmst Du hingegen einen Knoten mit dem horizontalen Ausgangswert blau und schiebst du ihn um den gleichen Betrag nach oben, wird er nicht gelb, sondern zuert einmal an dieser Stelle grün. Die Verschiebung nach oben und unten positioniert den Ausgangs(ziel)wert nicht auf einer bestimmten Farbe, sondern du verschiebst die Lage im Farbkreis vom Eingangswert ausgehend um den gleichen Winkel. Beginnend von Grün landest du bei Gelb. Beginnend von Blau, bist du bei gleichem Winkel aber erst bei Grün angekommen und nicht bei Gelb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die beiden vorangegangenen Absätze sind sehr wichtig. Erst, wenn du den Inhalt gedanklich nachvollziehen kannst, hast du die Flachen Kurven insbesondere in der häufigen Verwendung mit dem abgewickelten Farbkreis vollständig verstanden. Und dann wirst du die entsprechenden Werkzeuge mit Erfolg anwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Der vertikale Farbbalken durch einen Knoten hat 2 magische Kräfte! ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fahre jetzt mit der Maus nicht über einen Knoten, sondern etwas entfernt von ihm nur über den vertikalen Farbbalken, der durch den Knoten verläuft. Auch hier wechselt das Maussymbol. Klickst du nun nur den Balken an, kannst du ihn entweder nur nach links und rechts verschieben oder den Knoten nur nach oben und unten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Startest du beim Verschieben zuerst nach links oder rechts, rastet die vertikale Position des Knotens ein und du kannst bequem aussschließlich den Farbton der Eingangsgröße anpassen.&lt;br /&gt;
* Startest du hingegen mit der Verschiebung zuerst nach oben oder unten, dann rastet die horizontale Position des Knotens ein, und du kannst ausschließlich die Zielgröße anpassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zweite Variante ist sehr oft die Wichtigere: Du wählst mit der Pipette (s. oben) im Vorschaubild eine bestimmte Farbe und ein Knoten wird auf der Nulllinie erstellt. Du möchtest nun genau diese Farbe verschieben. Dazu ist es praktisch, wenn der Knoten bezogen auf die horizontale Achse, auf der du gerade den Knoten mit der Pipette erstellt hast, fixiert bleibt und eben nur die vertikal realisierte Farbverschiebung dieser Farbe eingestellt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und natürlich kannst du, wie bei jeder Kurvenart, die Empfindlichkeit der Maus durch Drücken der Strg-Taste für genaues Arbeiten deutlich herabsetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kurvensteilheit ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie exakt nun diese Verschiebung auf einen bestimmten Farbton wirkt, hängt von der Steilheit der Kurve ab. Wie schnell sie also auf die Nulllinie zurück kehrt. Diese Steilheit kannst du einerseits mit der oben geschilderten Methode der [[General_Comments_About_Some_Toolbox_Widgets/de#Kurvenknoten_Ein-Ausgangs-Wert|Kurvenknoten-Ein-Ausgangs-Werte]] als Zahlenwert ändern. Du kannst aber auch, wenn du den Knoten an fährst, den blauen oder gelben Indikator anfahren, anklicken und dann verschieben. Du siehst sofort, welche mehr oder weniger steile Kurve dabei entsteht. Benötigst du noch eine steilere Kurve, füge dicht neben dem betreffenden Knoten noch einen weiteren Knoten auf der Nulllinie ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Wiederverwendbarkeit ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erstellten Kurven lassen sich mit den Icons rechts neben dem Diagramm mittels Zwischenablage oder Datei auf andere Bilder übertragen. Beachte, dass nur die gerade angezeigte Kurve gespeichert wird. Es ist zum Beispiel nicht möglich, in dem eben benutzten Beispiel die Kurven von H, S und V gleichzeitig abzuspeichern.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Fherb</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://rawpedia.rawtherapee.com/index.php?title=General_Comments_About_Some_Toolbox_Widgets/de&amp;diff=2466</id>
		<title>General Comments About Some Toolbox Widgets/de</title>
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		<updated>2017-05-30T19:37:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Fherb: /* Die Pipette */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Todo-List / State:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Translation: open&lt;br /&gt;
* Content completely cleared: open&lt;br /&gt;
* Expression and didactics checked: open&lt;br /&gt;
* Spelling checked: open&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ready for publishing: no&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Allgemeine Bemerkungen über die Verwendung der Werkzeuge =&lt;br /&gt;
'''Dieser Abschnitt ist wichtig''' - Einige Dinge werden für dich sehr offensichtlich sein, wenn du bereits sehr erfahren andere Software verwendest. Aber es wird einige Sachen geben, die auch dir bisher nicht bekannt waren, sich nicht unmittelbar im ''trial-and-error''-Verfahren erlernen lassen. Die du aber unbedingt wissen solltest, um RawTherapee schneller und einfacher zu verwenden. Die Nutzung soll dir ja Freude und Erfolg bringen. Nimm dir für diesen Abschnitt deshalb etwas Zeit und probiere auch Dinge aus, die für dich neu sind. Insbesondere die Details zu den verschiedenen Kurvenarten, und dort vor allem für die anfangs durchaus ungewohnten '''Flachen Kurven'''. Die Bedienung der Kurven sind sehr wichtig, um die sehr mächtigen Funktionen und Einstellungen ausnutzen zu können. Egal um welches Werkzeug es sich dann im Einzelnen handelt.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Werkzeugbereich, der sich im Editor rechts neben dem mittleren, großen Vorschaubild befindet, enthält die Einstellwerte sämtlicher Bildverarbeitungswerkzeuge von RawTherapee. Mit ihnen kann man eine Menge machen. Vermutlich deutlich mehr, als du es im Moment erwartest. Wenn du RawTherappe zum ersten Mal verwendest, erst recht, wenn du überhaupt erst in die Bearbeitung von Raw-Bildern einsteigst, fühle dich bitte von diesen vielen Optionen nicht erschlagen! Wir haben hier ein Werkzeug vor uns, mit dem auch der Profi seine Freude hat. Aber auch als Einsteiger wirst du recht gut und schnell zurecht kommen, weil du zu Beginn nur einen Bruchteil der Werkzeuge und Parameter benötigst, um bereits sehr gute Resultate zu erreichen. Dazu kommt, dass sich einige Parameter auch gegenseitig ersetzen: Je nach deiner Vorgehensweise wirst du die eine Variante oder die Andere nutzen, um zum Ziel zu kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Du Einsteiger bist, konzentriere dich zuerst auf das Wichtigste:&lt;br /&gt;
* Belichtungskorrektur inkl. Kontrast; skaliere das Bild (in den meisten Fällen) im kompletten Bereich von tief Schwarz bis ganz hell&lt;br /&gt;
* Weißabgleich, Farbsättigung&lt;br /&gt;
* Rotation, falls du die Kamera nicht ganz gerade gehalten hast&lt;br /&gt;
* stürzende Linien mit der Korrektur der Perspektive mindern&lt;br /&gt;
* Objektivverzerrungen (Tonne) korrigieren, wenn du ein starkes Weitwinkel verwendest hast&lt;br /&gt;
* beschneide das Bild passend zum Motiv&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind zwar schon eine Menge Punkte, aber du wirst sehr leicht die dazu passenden Einstellregler finden. Und danach fällt es dir sicher nicht mehr schwer, weitere Werkzeuge, wie zum Beispiel die Rauschminderung, kennenzulernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Panels - Bereiche der Programmoberfläche ==&lt;br /&gt;
Panels sind Bereiche der Oberfläche einer Software, die sie in spezielle Arbeitsbereiche gliedert. Der Bildeditor besitzt 3 Panels, die sich um den zentralen Bild-Vorschaubereich herum gruppieren:&lt;br /&gt;
* Links befindet sich das Panel, das das Histogramm und die Historie enthält.&lt;br /&gt;
* Rechts ist das Panel mit allen Werkzeugen.&lt;br /&gt;
* Und oben befindet sich der Filmstreifen, mit dem sich schnell navigieren lässt, ohne erst in die Dateiverwaltung wechseln zu müssen.&lt;br /&gt;
Alle diese Panels lassen sich bequem und schnell mit den passenden Pfeil-Buttons [[File:Panel-to-left.png]] [[File:Panel-to-right.png]] [[File:Panel-to-top.png]] ein und ausblenden, um temporär den Vorschaubereich frei zu geben, wenn die Platzverhältnisse auf dem Monitor begrenzt sind. Lerne dafür auch die Tastaturkürzel kennen: {{k|L}}, {{k|Alt}} + {{k|L}} sowie {{k|Shift}} + {{k|L}}. Kann in den einzelnen Panels nicht der gesamte Bereich dargestellt werden, nutze das Mausrad, um den Inhalt hoch und runter (hin und her) zu schieben. Es kann vor allem im rechten Panel nicht passieren, dass du dabei Einstellwerte verstellst. Denn diese kannst du genau aus diesem Grund nur dann verstellen, wenn du während der Bedienung des Mausrades auch noch die {{k|Shift}}-Taste gedrückt hältst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bild-Vorschaubereich ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vorschau ist so gestaltet, dass sie dir möglichst realistisch das Bild mit dem aktuell bearbeiteten Stand anzeigt. Aus Gründen der Rechenzeit ist das allerdings nur etwas eingeschränkt möglich. Die Wirkung einige Werkzeuge werden nur bei einer Ansicht von 100% und darüber in das Vorschaubild einbezogen, damit nur der tatsächlich auf dem Bildschirm begrenzte Bildbereich berechnet werden muss. Das gilt insbesondere für die Werkzeuge unter &amp;quot;Detail&amp;quot;. Im Programm werden die betroffenen Werkzeuge neben ihrem Namen mit dem 1:1-Symbol [[Image:zoom-100-identifier.png]] gekennzeichnet.&lt;br /&gt;
Bei Auflösungen unter 100% kann es also passieren, dass das Ergebnis einiger Werkzeuge nicht exakt dargestellt wird, weil einige Bearbeitungsschritte vorher oder nachher weggelassen wurden. Details zur Genauigkeit der einzelnen Werkzeuge findest du auch in diesem Handbuch unter den Beschreibungen der einzelnen Werkzeuge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werkzeuge ==&lt;br /&gt;
RawTherapee besitzt eine Menge Werkzeuge und jedes von ihnen besitzt wiederum ein oder mehrere Steuerelemente. Die Werkzeuge sind in die folgenden Gruppen eingeteilt:&lt;br /&gt;
* [[File:Exposure.png]] Belichtung&lt;br /&gt;
* [[File:Detail.png]] Details&lt;br /&gt;
* [[File:Colour.png]] Farbe&lt;br /&gt;
* [[File:Wavelet.png]] Wavelet&lt;br /&gt;
* [[File:Transform.png]] Transformieren&lt;br /&gt;
* [[File:Raw.png]] Raw&lt;br /&gt;
* [[File:Meta.png]] Metadaten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter ''Belichtung'' sind dann alle Werkzeuge versammelt, die etwas mit der Steuerung von Helligkeit, Kontrast usw. zu tun haben. Unter ''Farbe'' ist u.a. der Weißabgleich zu finden usw. Weil es so viele Werkzeuge gibt, wirst du schnell feststellen, dass der Platz auf dem Monitor in der Höhe sehr kostbar ist. Neben der klassischen Scroll-Leiste, mit der die gerade benötigten Steuerelemente in den sichtbaren Ausschnitt geschoben werden können, gibt es bei RawTherape eine weitere, ausgesprochen einfache Methode:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ein Rechts-Klick mit der Maus auf die Überschrift eines Werkzeugs klappt dessen Steuerelemente aus, gleichzeitig werden die Steuerelemente aller anderen Werkzeuge eingeklappt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn der Bildschirm nicht gar zu klein ist, ist man damit immer nur maximal 2 Klicks von jedem beliebigen Einstellwert entfernt: 1. Klick (linke Maustaste) wählt die Gruppe, z.B. ''Details'', der 2. Klick (rechte Maustaste) klappt das Werkzeug auf, z.B. ''Rauschreduzierung''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Links neben den Titeln der meisten Werkzeugen befindet sich ein kleiner ''Ein-Aus-Schalter'' [[File:expanderEnabled.png]], mit dem man die Wirkung des gesamten Werkzeugs ein- und ausschalten kann. Die Einstellwerte des betreffenden Tools bleiben dabei erhalten. Bei einigen Tools macht das allerdings weniger Sinn. So gibt es einige Werkzeuge ohne diesen Schalter. Bei diesen wird statt dessen ein kleines Dreieck [[File:expanderClosed.png]] dargestellt. In der Darstellung der Werkzeuge innerhalb der Dateiverwaltung gibt es noch einen speziellen Zustand, wenn mehrere Bilder ausgewählt wurden. Dieser heißt ''inkonsistent'' und bedeutet, dass das betreffende Werkzeug bei einem Teil der Bilder eingeschaltet und bei einem anderen Teil abgeschaltet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:expanderDisabled.png|Werkzeug abgeschaltet.]]&lt;br /&gt;
Werkzeug abgeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:expanderEnabled.png|Werkzeug eingeschaltet.]]&lt;br /&gt;
Werkzeug eingeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:expanderInconsistent.png|Werkzeug inkonsistent.]]&lt;br /&gt;
Werkzeug inkonsistent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:expanderClosed.png|Werkzeug eingeklappt.]]&lt;br /&gt;
Werkzeug eingeklappt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:expanderOpened.png|Werkzeug ausgeklappt.]]&lt;br /&gt;
Werkzeug ausgeklappt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schieberegler ==&lt;br /&gt;
Jeder Schieberegler besitzt drei spezielle Werte:&lt;br /&gt;
* Der ''aktuelle Wert'', wenn der Regler in eine bestimmte Stellung geschoben wird.&lt;br /&gt;
* Der ''Standardwert'', der im Programm fest voreingestellt ist. Dieser kann als aktueller Wert zurück geholt werden, indem man auf den kleinen Reset-Taster [[File:ResetButton.png]] klickt.&lt;br /&gt;
* Der ''Initialwert''. Dies ist der Wert den der Regler in dem Profil besaß, mit dem das Bild geladen wurde. Ihn kann man mit Klick auf  [[File:ResetButton.png]] + {{k|Strg}} zurück holen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie schon oben beschrieben: Um den Schieberegler mit dem Mausrad zu bedienen, muss gleichzeitig die {{k|Strg}}-Taste gedrückt gehalten werden. Andernfalls scrollt das Werkzeug-Panel hoch oder runter. Die {{k|Strg}}-Taste entkoppelt somit beide Funktionen sicher voneinander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurven-Editoren ==&lt;br /&gt;
RawTherapee besitzt drei Arten von Kurven in den Werkzeugen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Schwellenkurven&lt;br /&gt;
* Tonwertkurven&lt;br /&gt;
* Flache Kurven&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schwellenkurven ===&lt;br /&gt;
Die Schwellenkurven sind die Einfachsten. Sie werden benutzt, um speziellen Werkzeugen die Tonwerte (oder Farbtöne oder Sättigungswerte) vorzugeben, die vom betreffenden Werkzeug bei der Berechnung berücksichtigt werden sollen bzw. anders berechnet werden sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Beispiel betrachten wir den Schwellenkurven-Editor des Werkzeugs ''Detail &amp;gt; Schärfung''. [[Image: Sharpening_Threshold.png|frame|right|Schwelle der Schärfung]] Die dargestellten Einstellungen sagen aus, dass der Schärfungsgrad in dunklen Gebieten schnell ansteigen soll (die steile Linie auf der linken Seite), die volle Schärfung soll dann über den mittleren Tonwertbereich gehalten werden (Plateau der Kurve) und im Bereich hellerer Tonwerte hin zu den Lichtern soll die Schärfung zunehmend zurück gefahren werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man an einem Steuerpunkt der Kurve zieht, bewegt sich der gesamte Anstiegsbereich der Kurve. Um nur einen Steuerpunkt zu verschieben, halte dabei die Umschalt-Taste {{k|shift}} gedrückt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rechts oben an jeder Schwellenkurve befindet sich ein Reset-Button [[File:ResetButton.png]], der die Kurve wieder auf den Default-Wert zurück stellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beachte:&lt;br /&gt;
: Das Rücksetzen der Kurve gilt als Kurven-Modifikation, wie auch das Verschieben der Steuerpunkte. Drückst du versehentlich den ''Reset''-Button, gibt es keine Möglichkeit, die Kurve wieder herzustellen, die du vorher eingestellt hast. Das liegt daran, dass das in der Historie als ein Bearbeitungsschritt gilt und somit ein ''Zurück'' zwischen der Kurveneinstellung und dem nachfolgenden Reset-Klick nicht möglich ist. - Das gilt genau so für die Tonwertkurven und die Flachen Kurven.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu Tonwertkurven und den Flachen Kurven wird bei den Schwellenkurven die Kurve aus geraden Verbindungslinien zwischen den Steuerpunkten gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeines zu Tonwertkurven und Flachen Kurven ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Curve_ToggleSelect.jpg|260px|thumb|right|frame|Toggle- und Select-Teil des Kurven-Buttons]]Tonwertkurven und Flache Kurven sind leistungsfähigere Werkzeuge als die Schwellenkurven und besitzen entsprechend mehr Steuerelemente. So besitzt jede Tonkurve und Flache Kurve einen Button, mit dem der Typ ausgewählt werden kann. Die Linke Seite des Buttons ist dabei ein sogenannter Toggle-Button. Er schaltet die Anzeige der Kurve ein und aus (wenn überhaupt eine Kurve ausgewählt ist). Unmittelbar daneben kann man den Typ der Kurve wählen bzw. die Kurve abschalten (&amp;quot;Linear&amp;quot;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch diese Kurven haben einen Reset-Button [[File:ResetButton.png]], mit dem die Kurve zurück gesetzt werden kann. Weiterhin ein Pipette-Werkzeug [[image:editmodehand.png]], um einen bestimmten Wert in der horizontalen Koordinate aus einem Bild-Pixel heraus auszuwählen sowie ein Werkzeug (Knoten Ein-/Ausgangswert) [[image:Gtk-edit.png]], mit dem man die Position des Knotens per Wertvorgabe einstellen kann und in einigen Fällen auch die Steilheit der Kurve an diesem Punkt nach links und rechts bestimmen kann.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear: both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Pipette ====&lt;br /&gt;
[[image:rt pipette 2 lab ba.jpg|thumb|700px|Hier wird gerade mit dem Pipetten-Werkzeug der genaue Farbton der purpurnen Blume ins Diagramm übertragen um ihn in der HH-Kurve zur Einstellung genau zu lokalisieren.]]&lt;br /&gt;
In RawTherapee besitzen die meisten Kurven ein Pipetten-Werkzeug [[image:editmodehand.png]]. Diese Funktion stellt eine gute Möglichkeit dar, bestimmte Farbwerte, Helligkeiten und Bereich in einer bestimmten Sättigung aus einem Bild heraus in der Kurve genau zu selektieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nehmen wir ein Beispiel, in dem du den Purpur-Ton einer Blume etwas röter machen möchtest. Ohne die Pipette wird es schwierig in der Kurve genau die Schattierung des betreffenden Farbtones im Bild zu treffen. Die Auswahl könnte dann schnell zu breit werden und du änderst größere Farbbereiche, als du es eigentlich möchtest. Mit der Pipette klickst du einfach in das Bild und der betroffene Farbton wird als Punkt in die Kurve übernommen. Den Punkt kannst du nun zur Anpassung verwenden und dich darauf verlassen, dass du genau den betreffenden Farbton änderst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Pipettenwerkzeug wird für eine Kurve aktiviert, indem man einfach auf das entsprechende Symbol [[image:editmodehand.png]] rechts oben an der Kurve klickt. Wenn du nun mit der Maus über das Bild fährst, wirst du eine vertikale Linie (in einigen Fällen auch vier) in der Kurve bemerken. Diese Linien repräsentieren den entsprechenden Wert des Pixels, über das du gerade fährst. Siehe auch nebenstehendes Bild. Um nun einen Einstellpunkt, einen Knoten in der Kurve zu setzen, drücke die Ctrl-Taste und die linke Maustaste zugleich. Bewegst du nun die Maus, ohne vorher die linke Maustaste los gelassen zu haben, kannst du unmittelbar diesen Knoten in der Kurve verschieben, ohne erst aus dem Vorschaubild zu gehen und den Punkt mit der Maus erneut anzufassen. Für Feineinstellungen halte dabei die Strg-Taste erneut gedrückt. Das gilt für die im Bild dargestellte Kurvenart. Bei manchen anderen Kurven geht das allerdings nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Pipette wieder zu deaktivieren, klicke erneut auf das Pipetten-Icon an der Kurve. Wenn du die Pipette in einer anderen Kurve verwenden willst, brauchst du sie in der eben bearbeiteten Kurve nicht erst zu deaktivieren. Aktiviere sie einfach in der nächsten Kurve und sie wirkt sich nur dort aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear: both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kurvenknoten Ein-Ausgangs-Wert ====&lt;br /&gt;
[[File:DiagrammInOut.png|170px|thumb|right|frame|In- und Out- Wert (x, y) eines Kurven-Knotens]]&lt;br /&gt;
Jede Kurve besitzt ein Werkzeug mit dem die Knoten der Kurve in Form ihrer Parameterwerte eingestellt werden können. Zwei dieser Parameter sind immer vorhanden und legen den Knoten bezüglich seiner Lage im Diagramm fest:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der I-Wert (In, also &amp;quot;rein&amp;quot;) legt den Wert auf der horizontalen Korrdinate fest. In der deutschen Übersetzung wird dieser Wert mit ''x'' bezeichnet. So, wie die x-Koordinate im Matheunterricht.&lt;br /&gt;
* Der O-Wert (Out, also &amp;quot;raus&amp;quot;) legt den Wert auf der vertikalen Koordinate fest. In der deutschen Übersetzung wird dieser Wert mit ''y'' bezeichnet. (Siehe auch [https://de.wikipedia.org/wiki/Kartesisches_Koordinatensystem Kartesische Koordinatensystem].)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wobei es von der Kurve abhängt, in welchem Wertebereich sich die Werte von I und O (bzw. x und y) bewegen können (z.B. 0...100% oder 0,0...1,0). Die beiden Werte heißen In/Out, also &amp;quot;rein&amp;quot; und &amp;quot;raus&amp;quot;, weil sie damit die &amp;quot;mathematische Verarbeitungsrichtung&amp;quot; der Software während der Filterung beschreiben: Der Filter entnimmt zum Beispiel den Farbwert eines Pixels dem Bild, ordnet ihn der horzitontalen Achse zu, geht von dort nach oben in die Kurve &amp;quot;hinein&amp;quot; (bzw. in den Knoten, wenn sich an dieser Stelle gerade ein Knoten befindet) und von dort wieder nach links &amp;quot;heraus&amp;quot; auf die vertikale Koordinatenachse. Die ganze Kurve beschreibt also die Gleichung zur Umwandlung eines Pixels O = ''f'' (I) bzw. y = ''f'' (x).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear: both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:FlatRise node.png|170px|thumb|right|frame|Flacher Anstieg der Kurve im Knoten für die blauen Pixel]]&lt;br /&gt;
[[File:RapidRise node.png|170px|thumb|right|frame|Steiler Anstieg der Kurve im Knoten für die grünen Pixel]]&lt;br /&gt;
Bei bestimmten Kurvenarten kommen zudem noch 2 Parameter hinzu, die beschreiben, wie steil bzw. flach die Kurve in den Knoten hinein läuft. Dabei bedeuten:&lt;br /&gt;
* LT Anstieg der Kurve linksseitig am Knoten&lt;br /&gt;
* RT Anstieg der Kurve rechtsseitig am Knoten&lt;br /&gt;
Wobei der &amp;quot;steilste Anstieg&amp;quot; (Wert 0) bedeutet, dass die Kurve sehr steil in Richtung Null-Linie startet. Der flachste Anstieg (Wert 1) bedeutet, dass die Kurve am Knoten horizontal austritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Einstellungen nachvollziehen zu können, aktiviere z.B. im Werkzeug ''Belichtung &amp;gt; L*a*b Anpassung'' die LH-Kurve. Mit dieser Kurve kann man bestimmte Farbbereich heller und dunkler machen. Schalte das Pipettenwerkzeug der Kurve ein [[image:editmodehand.png]]. Wähle jetzt im Vorschaubild mit der Pipette ein Pixel aus (Strg + ''Linke Maustaste''). Im Diagramm wird ein Knoten hizugefügt. Lasse die Strg-Taste los, halte aber die Maustaste gedrückt und verschiebe sie, sodass der Knoten aus der Nulllinie heraus nach oben und unten verschoben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Um nun den Knoten genauer zu konfigurieren, klicke auf den Knoten-Editier-Button [[image:Gtk-edit.png]] und dann mit der ''rechten'' Maustaste auf den''' gerade erstellten '''Knoten. Der Knoten wird rot eingekreist.''' In den Feldern x, y, LT und RT lassen sich jetzt die Werte dieses Punktes verändern. Verändere nun die Werte nach deinen Vorstellungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du beendest, indem du mit der ''rechten'' Maustaste irgendwo in das Diagramm neben den roten Knoten klickst oder mit der ''linken'' Maustaste auf das Icon [[image:Gtk-edit.png]] drückst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ kannst du den Punkt auch nur mit der Maus im Diagramm anfahren und einen der erscheinenden Farbpunkte anfassen (''linke'' Maustaste) und verschieben. Das ist allerdings oftmals viel fummeliger und ungenauer, als die Knotenparameter über die Zahlenwerte einzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear: both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Tonwertkurven===&lt;br /&gt;
[[Image:Tone_Curve.png|320px|thumb|right|frame|Tonwertgruppe mit Anzeige der Typ-Ausklappliste]]&lt;br /&gt;
Eigentlich sind Tonwertkurven falsch benannt, weil sie nicht nur zur Korrektur von Tonwerten, sondern auch der Sättigung, Farbigkeit usw. verwendet werden. Ihr Zweck ist, eine Eingangsgröße (horizontaler x-Wert) in eine Ausgangsgröße (vertikaler y-Wert) umzuwandeln. Also in der einfachen Form&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:y = ''f'' (x).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wobei in der Regel x, wie y, den gleichen Pixelparameter darstellen. Zum Beispiel werden also die Helligkeitswerte der Pixel vom Wert x in den Wert y umgerechnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kurve bestimmt dabei, zu welchem Eingangswert welcher Ausgangswert zuzuordnen ist. Die beiden Koordinaten, waagerecht wie senkrecht, sind dabei in ihrem Wertebereich gleich skaliert. Zum Beispiel von ganz Schwarz nach ganz Weiß. Das bedeutet, dass bei einer genau diagonal verlaufenden Kurve (das ist die Ausgangslage, wenn man ein Werkzeug benutzt) die Ausgangswerte alle gleich der Eingangswerte sind. In so einem Fall wirkt sich die Kurve also nicht im Bild aus. Erst wenn mittels Knoten die Kurve &amp;quot;verbogen&amp;quot; wird, werden die Einganswerte anderen Ausgangswerten zugeordnet. Zum Beispiel bestimmte Helligkeitswerte anderen, neuen Helligkeitswerten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betrachten wir als Beispiel nebenstehend abgebildetes Diagramm des [[Exposure/de|Belichtungswerkzeugs]]. In der waagerechten Koordinate befinden sich links die dunklen und rechts die hellen Töne. Im Hintergrund wird dazu das Histogramm schwach eingeblendet. In der senkrechten Koordinate befinden sich die dunklen Bildtöne unten und die Helleren oben. Das Diagramm wird hier als NURBS-Kurve (Control Cage) dargestellt. Bei dieser Kurve liegen die Knoten nicht auf der Kurve, sondern &amp;quot;verbiegen&amp;quot; sie im Anstieg. Es ist zu sehen, dass die Kurve im dunkleren Tonwertbereich etwas angehoben und im helleren Bereich etwas abgesenkt wurde. Bedeutet also, dass dunkle Pixelwerte etwas heller berechnet werden. Helle Pixel entsprechend dunkler. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bild zeigt auch die Ausklappliste mit den verschiedenen möglichen Varianten der Tonwertkurven:&lt;br /&gt;
* '''Linear:''' Das ist der Standardwert. Das Bild wird durch die Kurve nicht verändert. Dies entspricht einer Diagonalen, wie im kleinen Icon der Ausklappliste gezeigt. In diesem Fall wird die Kurve ausgeblendet.&lt;br /&gt;
* '''Angepasst:''' Das ist der häufig dargestellte Fall, wo die Kurve mit Knoten verbogen werden kann, die direkt auf der Kurve aufsitzen. Die beiden beim Öffnen der Kurve schon vorhandenen Knoten liegen ganz links unten (schwarz) und ganz rechts oben (weiß). Sie legen die Diagonale fest, die durch hinzugefügte Knoten verbogen werden kann. Mit diesen beiden äußersten Knoten kann der Wertebereich eingeschränkt werden, in dem man die Punkte am Rand entlang schiebt.&lt;br /&gt;
* '''Parametrisch:''' Hier werden keine Knoten im Diagramm eingetragen, sondern 4 Bereiche ''Schatten, Tiefen, Lichter, Spitzenlichter'' unterschieden, für die die Kurve verbogen werden kann. Diese Bereiche werden durch den kleinen Balken mit 3 Gleitern vorgegeben: [[Image:Parametric_curve_bar_V5.png]]. Mit der Maus kann man die Gleiter verschieben und mit der rechten Maustaste können wieder die Standardpositionen der Gleiter zurück geholt werden. Das Verbiegen erfolgt dann über die 4 Schieberegler. Sobald man mit der Maus einen der Schieberegler erreicht, wird dessen Wirkungsweise bzw. Wirkungsbereich im Diagramm eingeblendet.&lt;br /&gt;
* '''NURBS-Kurve:''' Im Gegensatz zur Variante ''Angepasst'' geht hier die Kurve nicht durch die Knoten, sondern die Knoten beeinflussen den Anstieg der Kurve in Bezug auf den Nachbarknoten bzw. den Rand. Hälst du beim Anklicken eines Knotens die Shift-Taste gedrückt, bekommt der Knoten &amp;quot;magische Anziehungskräfte&amp;quot; zum benachbarten Knoten oder auch zur Diagonalen. Mit wenig Übung ist es für viele Nutzer deshalb einfacher, die Kurve in dieser Variante zu bearbeiten, anstatt die Variante ''Angepasst'' zu verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achtung: Die Einstellungen in einer Kurvenvariante wird beim Umschalten in eine andere Kurvenvariante nicht übernommen! Jede Variante hat ihre eigenen Knoten bzw. Parameter, die nicht ineinander umgerechnet werden können. Aber jede Variante merkt sich auch ihre Knoten bzw. Parameter, sodass man mit der Typumschaltung in der Ausklappliste die bisherigen Einstellungen auch nicht verliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Flache Kurve ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Einführung ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden wird zum besseren Verständnis die Funktion und Wirkung der Flachen Kurve Schritt für Schritt ausgehend von der Tonwertkurve beschrieben: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im ersten Moment erscheint dieses Diagramm etwas ungewöhnlich. Der Unterschied zu den Diagrammen in der Art der Tonwertkurve ist, dass hier der Eingangswert nicht direkt auf einen neuen Ausgangswert abgebildet wird, sondern nur in einem bestimmten Bereich um den Eingabewert verändert wird. Man könnte das auch mit einer Tonwertkurve erreichen. Das sähe dann zum Beispiel so aus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[file:ToneCurveAsFlatCurveReplacement.png|frame|left]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear: both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine ziemlich fummelige Angelegenheit. Erst recht, wenn nur sehr geringe Nuancen verändert werden sollen. Aus diesem Grunde werden die sogenannten ''Flachen Kurven'' eingesetzt, in der nur noch '''die Änderungen der Ausgangswerte von den Eingangswerten''' dargestellt werden. Erfolgen keine Veränderungen, bleibt die Kurve in diesen Bereichen auf &amp;quot;Null&amp;quot;. Wobei in den ''Flachen Kurven'' die Nullinie waagerecht in der Mitte liegt. &amp;quot;Darüber&amp;quot;, und auch &amp;quot;darunter&amp;quot; stellt also eine (leichte) Veränderung in positiver oder negativer Richtung der Zielgröße (Ausgangswert) dar. Die oben dargestellte Tonwertkurve mit dem dort parametrierten Kurvenverlauf würde als Flache Kurve etwa so aussehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[file:FlatCurveInComparison_de.png|frame|left]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear: both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit deutlich weniger Knoten, und in der vertikalen Auflösung viel weiter gespreizt, lässt sich der gewünschte Kurvenverlauf viel leichter einstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Gleichung sähe das dann so aus: y = x + k * ''f'' (x). Überall, wo also die Kurve ''f'' (x) Null ist, gilt y = x. Dann bleibt ein Pixel unverändert. k ist hierbei ein Skalierungswert für die vertikale y-Koordinate, den der Programmierer fest vorgegeben hat. k ist sozusagen der maximale Grad, um den ein Ausgangswert x im Diagramm nach oben, wie unten hin verändert werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Besonderheit ist dabei, dass '''der Eingangswert (also das, was die x-Koordinate darstellt) auf einen völlig anderen Parameter y abgebildet''' werden kann. Zum Beispiel kann auf der waagerechten x-Koordinate der Farbkreis abgerollt dargestellt sein, wohingegen die senkrechte y-Koordinate die Helligkeit darstellt. &amp;quot;Senkt&amp;quot; man die Kurve nun nur in einem schmalen Bereich um z.B. blau ab, würde die Funktion also alle Pixel, die blau sind, zum Beispiel den Himmel, dunkler machen. Demzufolge sieht die allgemeine Gleichung, die hinter diesen Kurven liegt, so aus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:y = z + k * ''f'' (x)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Pixelparameter z (z.B. Helligkeit) wird also etwas verändert, nämlich um k * ''f'' (x), in (die neue Helligkeit) y umgewandelt. Wobei hier x ein anderer Parameter des gleichen Pixels ist (z.B. der Farbton).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel hierzu: Die Einstellung der Retinex-Intensität als Funktion vom Farbton. Die Intensität wird bei grünen Farben angehoben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[file:RetinexIntensityFlatCurve de.png|frame|left]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear: both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Besonderheit ist, dass RawTherapee bei den Flachen Kurven, die den Farbton in der waagerechten x-Koordinaten haben, an den Stellen, wo sich Kurvenknoten befinden, einen Balken im Farbton, den der Knoten spezifiziert, nach oben zieht. So ist die Farbe, für die der Knoten steht, deutlich sichtbarer, als im schmalen Balken unter dem Diagramm. Außerdem werden in diesen Diagrammen zu Beginn schon für alle Grund- und Komplementärfarben Knoten angelegt, die sich genau auf der Nulllinie befinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch ein Hinweis zur Darstellung der Knoten. Betrachte das Bild oben: Knoten, die sich genau auf der Nulllinie befinden, werden grün dargestellt. Alle Knoten, die außerhalb der Nullinie liegen hingegen schwarz. Hier noch mal als Detail gezeigt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[image:Flat curve zoom.png|frame|left|Ein neutraler Punkt (Kurvenknoten) ist grün. Die Anderen sind schwarz.]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear: both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe der Entwicklung von RawTherapee sind immer mehr Werkzeuge hinzugekommen, die die Flache Kurve zur Parametereinstellung verwenden. Die Flachen Kurven werden in der Kurvenauswahl generell mit dem Icon [[image:CurveType-controlPoints.png]] symbolisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Finessen bei der Arbeit und dem Verhalten der Elemente in den Flachen Kurven erfährst du in nachfolgendem Beispiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Beispiel====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[image:Flat curve justcurve.png|frame|'''Farbton/Sättigung/Dynamik-Werkzeug:&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;H(ue)-Kurve'''&amp;lt;br /&amp;gt;(Farbton als Funktion des Farbtons)&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;'''Grüne Pixel'''&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;(Eingangsgröße in der horizontalen Koordinate; dargestellt als vertikaler grüner Balken durch den Knoten hindurch)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''werden in blaue Pixel farbverschoben'''&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;(vertikale Koordinate beschreibt das &amp;quot;Maß&amp;quot; der Farbverschiebung hin zu blau; so lange der Knoten mit der Maus verschoben wird oder im Kurvenknoten-Eingangs-Ausgangswert-Modus selektiert ist ([[General_Comments_About_Some_Toolbox_Widgets/de#Kurvenknoten_Ein-Ausgangs-Wert|s. oben]]), wird die &amp;quot;Zielfarbe&amp;quot;, wie hier zu sehen, als horizontaler Balken durch den Knoten angezeigt).]]&lt;br /&gt;
Die Funktion der Flachen Kurve soll hier noch mal an Hand eines Beispiels beschrieben werden. Siehe auch nebenstehendes Bild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollziehe die im Weiteren beschriebenen Dinge sofort selbst mit einem beliebigem Bild, um schnell zu verstehen, wie man mit den Flachen Kurven arbeiten kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir wählen dazu das Werkzeug Farbton(H)/Sättigung(S)/Dynamik(V) aus, auch als [[HSV Equalizer/de|HSV-Equalizer]] bekannt, dass sich unter dem Reiter [[image:colour.png]] Farbe findet. Klicke auf das Aufklappmenü-Icon [[image:Drop-down.png]] rechts neben Kanal-Button ''H(ue)'' und wähle &amp;quot;''Min/Max-Kontrollpunkte''&amp;quot; [[image:CurveType-controlPoints.png]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Typisch für alle Flachen Kurven, bei denen die Ausgangsgröße (horizontale Koordinate) eine Farbkreisabwicklung darstellt, ist die Grundeinstellung, bei der bereits 6 Kurvenknoten auf der vertikalen Nulllinie voreingestellt sind. Sie befinden sich bezogen auf die horizontale Koordinate genau in den Grund- und Komplementärfarben Rot, Gelb, Grün, Türkis, Blau und Magenta (Purpur). Die Knoten liegen jetzt noch alle auf der Nulllinie, weswegen sie alle grün dargestellt werden. In jedem Knoten wird mit einem senkrechten schmalen Balken die durch den Knoten selektierte Farbe auf der horizontalen Ausgangs-Koordinate angezeigt. Ganz rechts befindet sich kein Knoten. Da wir hier in der Horizontalen den Farbkreis abgebildet haben, kann man sich ganz Rechts (Rot) in der Fortsetzung Links (Rot) vorstellen. Der zugehörige Knoten in Rot ist also schon vorhanden: ganz links.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klicke jetzt auf den Punkt (Knoten) ganz links und halte die Maustaste gedrückt. Der Cursor wechselt schon beim Darüberfahren zu einem sternförmigen Symbol. Daran erkennst du, dass du tatsächlich den Knoten anklickst und nicht die kleinen Punkte daneben, mit denen du die Kurvensteilheit einstellen kannst. Schiebe nun den Knoten nach oben und unten. Je weiter du ihn von der Nulllinie entfernst, desto weiter innerhalb des Farbkreises werden alle Pixel &amp;quot;verschoben&amp;quot;, die rot sind. Nach oben zuerst in Richtung Braun, Gelb, Grün usw. Nach unten in Richtung Magenta, Blau usw. Schiebst du den Knoten ein wenig zu weit nach links aus dem Diagramm siehst du hier, wie die horizontale Koordinate arbeitet: Ganz links ist auch ganz rechts. Der Farbkreis wird beim Verschieben des Punktes also nicht als Gerade mit festen Rändern verstanden, sondern du landest sofort auf der anderen Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hast du beim Verschieben den horizontalen Farbbalken durch den Knoten gesehen? Während der vertikale Balken, der immer angezeigt wird, die Eingangsgröße für die Bildverarbeitung der Pixel anzeigt, zeigt der horizontale Balken die Ausgangsgröße (Zielgröße) an. Ziehe nun einen Knoten etwas nach oben und dann wechselweise nach links und rechts. Siehst du, dass trotz gleicher &amp;quot;Höhe&amp;quot; der waagerechte &amp;quot;Ziel&amp;quot;-Balken sich in der Farbe etwas ändert? Wenn du das erklären kannst, hast du die Funktion der Flachen Kurven vollständig verstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn nicht, hier die Erklärung: Eine bestimmte Abweichung von der Nullinie verschiebt den Farbwert um einen bestimmten Betrag. Befindet sich der Knoten zum Beispiel bezüglich der horizontalen x-Koordinate auf der Farbe grün und du schiebst den Knoten nach oben, wird er gelb. Nimmst Du hingegen einen Knoten mit dem horizontalen Ausgangswert blau und schiebst du ihn um den gleichen Betrag nach oben, wird er nicht gelb, sondern zuert einmal an dieser Stelle grün. Die Verschiebung nach oben und unten positioniert den Ausgangs(ziel)wert nicht auf einer bestimmten Farbe, sondern du verschiebst die Lage im Farbkreis vom Eingangswert ausgehend um den gleichen Winkel. Beginnend von Grün landest du bei Gelb. Beginnend von Blau, bist du bei gleichem Winkel aber erst bei Grün angekommen und nicht bei Gelb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die beiden vorangegangenen Absätze sind sehr wichtig. Erst, wenn du den Inhalt gedanklich nachvollziehen kannst, hast du die Flachen Kurven insbesondere in der häufigen Verwendung mit dem abgewickelten Farbkreis vollständig verstanden. Und dann wirst du die entsprechenden Werkzeuge mit Erfolg anwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Der vertikale Farbbalken durch einen Knoten hat 2 magische Kräfte! ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fahre jetzt mit der Maus nicht über einen Knoten, sondern etwas entfernt von ihm nur über den vertikalen Farbbalken, der durch den Knoten verläuft. Auch hier wechselt das Maussymbol. Klickst du nun nur den Balken an, kannst du ihn entweder nur nach links und rechts verschieben oder den Knoten nur nach oben und unten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Startest du beim Verschieben zuerst nach links oder rechts, rastet die vertikale Position des Knotens ein und du kannst bequem aussschließlich den Farbton der Eingangsgröße anpassen.&lt;br /&gt;
* Startest du hingegen mit der Verschiebung zuerst nach oben oder unten, dann rastet die horizontale Position des Knotens ein, und du kannst ausschließlich die Zielgröße anpassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zweite Variante ist sehr oft die Wichtigere: Du wählst mit der Pipette (s. oben) im Vorschaubild eine bestimmte Farbe und ein Knoten wird auf der Nulllinie erstellt. Du möchtest nun genau diese Farbe verschieben. Dazu ist es praktisch, wenn der Knoten bezogen auf die horizontale Achse, auf der du gerade den Knoten mit der Pipette erstellt hast, fixiert bleibt und eben nur die vertikal realisierte Farbverschiebung dieser Farbe eingestellt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und natürlich kannst du, wie bei jeder Kurvenart, die Empfindlichkeit der Maus durch Drücken der Strg-Taste für genaues Arbeiten deutlich herabsetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kurvensteilheit ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie exakt nun diese Verschiebung auf einen bestimmten Farbton wirkt, hängt von der Steilheit der Kurve ab. Wie schnell sie also auf die Nulllinie zurück kehrt. Diese Steilheit kannst du einerseits mit der oben geschilderten Methode der [[General_Comments_About_Some_Toolbox_Widgets/de#Kurvenknoten_Ein-Ausgangs-Wert|Kurvenknoten-Ein-Ausgangs-Werte]] als Zahlenwert ändern. Du kannst aber auch, wenn du den Knoten an fährst, den blauen oder gelben Indikator anfahren, anklicken und dann verschieben. Du siehst sofort, welche mehr oder weniger steile Kurve dabei entsteht. Benötigst du noch eine steilere Kurve, füge dicht neben dem betreffenden Knoten noch einen weiteren Knoten auf der Nulllinie ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Wiederverwendbarkeit ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erstellten Kurven lassen sich mit den Icons rechts neben dem Diagramm mittels Zwischenablage oder Datei auf andere Bilder übertragen. Beachte, dass nur die gerade angezeigte Kurve gespeichert wird. Es ist zum Beispiel nicht möglich in dem eben benutzten Beispiel die Kurven von H, S und V gleichzeitig abzuspeichern.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Fherb</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://rawpedia.rawtherapee.com/index.php?title=General_Comments_About_Some_Toolbox_Widgets/de&amp;diff=2465</id>
		<title>General Comments About Some Toolbox Widgets/de</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://rawpedia.rawtherapee.com/index.php?title=General_Comments_About_Some_Toolbox_Widgets/de&amp;diff=2465"/>
		<updated>2017-05-30T19:34:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Fherb: /* Schieberegler */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Todo-List / State:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Translation: open&lt;br /&gt;
* Content completely cleared: open&lt;br /&gt;
* Expression and didactics checked: open&lt;br /&gt;
* Spelling checked: open&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ready for publishing: no&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Allgemeine Bemerkungen über die Verwendung der Werkzeuge =&lt;br /&gt;
'''Dieser Abschnitt ist wichtig''' - Einige Dinge werden für dich sehr offensichtlich sein, wenn du bereits sehr erfahren andere Software verwendest. Aber es wird einige Sachen geben, die auch dir bisher nicht bekannt waren, sich nicht unmittelbar im ''trial-and-error''-Verfahren erlernen lassen. Die du aber unbedingt wissen solltest, um RawTherapee schneller und einfacher zu verwenden. Die Nutzung soll dir ja Freude und Erfolg bringen. Nimm dir für diesen Abschnitt deshalb etwas Zeit und probiere auch Dinge aus, die für dich neu sind. Insbesondere die Details zu den verschiedenen Kurvenarten, und dort vor allem für die anfangs durchaus ungewohnten '''Flachen Kurven'''. Die Bedienung der Kurven sind sehr wichtig, um die sehr mächtigen Funktionen und Einstellungen ausnutzen zu können. Egal um welches Werkzeug es sich dann im Einzelnen handelt.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Werkzeugbereich, der sich im Editor rechts neben dem mittleren, großen Vorschaubild befindet, enthält die Einstellwerte sämtlicher Bildverarbeitungswerkzeuge von RawTherapee. Mit ihnen kann man eine Menge machen. Vermutlich deutlich mehr, als du es im Moment erwartest. Wenn du RawTherappe zum ersten Mal verwendest, erst recht, wenn du überhaupt erst in die Bearbeitung von Raw-Bildern einsteigst, fühle dich bitte von diesen vielen Optionen nicht erschlagen! Wir haben hier ein Werkzeug vor uns, mit dem auch der Profi seine Freude hat. Aber auch als Einsteiger wirst du recht gut und schnell zurecht kommen, weil du zu Beginn nur einen Bruchteil der Werkzeuge und Parameter benötigst, um bereits sehr gute Resultate zu erreichen. Dazu kommt, dass sich einige Parameter auch gegenseitig ersetzen: Je nach deiner Vorgehensweise wirst du die eine Variante oder die Andere nutzen, um zum Ziel zu kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Du Einsteiger bist, konzentriere dich zuerst auf das Wichtigste:&lt;br /&gt;
* Belichtungskorrektur inkl. Kontrast; skaliere das Bild (in den meisten Fällen) im kompletten Bereich von tief Schwarz bis ganz hell&lt;br /&gt;
* Weißabgleich, Farbsättigung&lt;br /&gt;
* Rotation, falls du die Kamera nicht ganz gerade gehalten hast&lt;br /&gt;
* stürzende Linien mit der Korrektur der Perspektive mindern&lt;br /&gt;
* Objektivverzerrungen (Tonne) korrigieren, wenn du ein starkes Weitwinkel verwendest hast&lt;br /&gt;
* beschneide das Bild passend zum Motiv&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind zwar schon eine Menge Punkte, aber du wirst sehr leicht die dazu passenden Einstellregler finden. Und danach fällt es dir sicher nicht mehr schwer, weitere Werkzeuge, wie zum Beispiel die Rauschminderung, kennenzulernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Panels - Bereiche der Programmoberfläche ==&lt;br /&gt;
Panels sind Bereiche der Oberfläche einer Software, die sie in spezielle Arbeitsbereiche gliedert. Der Bildeditor besitzt 3 Panels, die sich um den zentralen Bild-Vorschaubereich herum gruppieren:&lt;br /&gt;
* Links befindet sich das Panel, das das Histogramm und die Historie enthält.&lt;br /&gt;
* Rechts ist das Panel mit allen Werkzeugen.&lt;br /&gt;
* Und oben befindet sich der Filmstreifen, mit dem sich schnell navigieren lässt, ohne erst in die Dateiverwaltung wechseln zu müssen.&lt;br /&gt;
Alle diese Panels lassen sich bequem und schnell mit den passenden Pfeil-Buttons [[File:Panel-to-left.png]] [[File:Panel-to-right.png]] [[File:Panel-to-top.png]] ein und ausblenden, um temporär den Vorschaubereich frei zu geben, wenn die Platzverhältnisse auf dem Monitor begrenzt sind. Lerne dafür auch die Tastaturkürzel kennen: {{k|L}}, {{k|Alt}} + {{k|L}} sowie {{k|Shift}} + {{k|L}}. Kann in den einzelnen Panels nicht der gesamte Bereich dargestellt werden, nutze das Mausrad, um den Inhalt hoch und runter (hin und her) zu schieben. Es kann vor allem im rechten Panel nicht passieren, dass du dabei Einstellwerte verstellst. Denn diese kannst du genau aus diesem Grund nur dann verstellen, wenn du während der Bedienung des Mausrades auch noch die {{k|Shift}}-Taste gedrückt hältst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bild-Vorschaubereich ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vorschau ist so gestaltet, dass sie dir möglichst realistisch das Bild mit dem aktuell bearbeiteten Stand anzeigt. Aus Gründen der Rechenzeit ist das allerdings nur etwas eingeschränkt möglich. Die Wirkung einige Werkzeuge werden nur bei einer Ansicht von 100% und darüber in das Vorschaubild einbezogen, damit nur der tatsächlich auf dem Bildschirm begrenzte Bildbereich berechnet werden muss. Das gilt insbesondere für die Werkzeuge unter &amp;quot;Detail&amp;quot;. Im Programm werden die betroffenen Werkzeuge neben ihrem Namen mit dem 1:1-Symbol [[Image:zoom-100-identifier.png]] gekennzeichnet.&lt;br /&gt;
Bei Auflösungen unter 100% kann es also passieren, dass das Ergebnis einiger Werkzeuge nicht exakt dargestellt wird, weil einige Bearbeitungsschritte vorher oder nachher weggelassen wurden. Details zur Genauigkeit der einzelnen Werkzeuge findest du auch in diesem Handbuch unter den Beschreibungen der einzelnen Werkzeuge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werkzeuge ==&lt;br /&gt;
RawTherapee besitzt eine Menge Werkzeuge und jedes von ihnen besitzt wiederum ein oder mehrere Steuerelemente. Die Werkzeuge sind in die folgenden Gruppen eingeteilt:&lt;br /&gt;
* [[File:Exposure.png]] Belichtung&lt;br /&gt;
* [[File:Detail.png]] Details&lt;br /&gt;
* [[File:Colour.png]] Farbe&lt;br /&gt;
* [[File:Wavelet.png]] Wavelet&lt;br /&gt;
* [[File:Transform.png]] Transformieren&lt;br /&gt;
* [[File:Raw.png]] Raw&lt;br /&gt;
* [[File:Meta.png]] Metadaten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter ''Belichtung'' sind dann alle Werkzeuge versammelt, die etwas mit der Steuerung von Helligkeit, Kontrast usw. zu tun haben. Unter ''Farbe'' ist u.a. der Weißabgleich zu finden usw. Weil es so viele Werkzeuge gibt, wirst du schnell feststellen, dass der Platz auf dem Monitor in der Höhe sehr kostbar ist. Neben der klassischen Scroll-Leiste, mit der die gerade benötigten Steuerelemente in den sichtbaren Ausschnitt geschoben werden können, gibt es bei RawTherape eine weitere, ausgesprochen einfache Methode:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ein Rechts-Klick mit der Maus auf die Überschrift eines Werkzeugs klappt dessen Steuerelemente aus, gleichzeitig werden die Steuerelemente aller anderen Werkzeuge eingeklappt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn der Bildschirm nicht gar zu klein ist, ist man damit immer nur maximal 2 Klicks von jedem beliebigen Einstellwert entfernt: 1. Klick (linke Maustaste) wählt die Gruppe, z.B. ''Details'', der 2. Klick (rechte Maustaste) klappt das Werkzeug auf, z.B. ''Rauschreduzierung''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Links neben den Titeln der meisten Werkzeugen befindet sich ein kleiner ''Ein-Aus-Schalter'' [[File:expanderEnabled.png]], mit dem man die Wirkung des gesamten Werkzeugs ein- und ausschalten kann. Die Einstellwerte des betreffenden Tools bleiben dabei erhalten. Bei einigen Tools macht das allerdings weniger Sinn. So gibt es einige Werkzeuge ohne diesen Schalter. Bei diesen wird statt dessen ein kleines Dreieck [[File:expanderClosed.png]] dargestellt. In der Darstellung der Werkzeuge innerhalb der Dateiverwaltung gibt es noch einen speziellen Zustand, wenn mehrere Bilder ausgewählt wurden. Dieser heißt ''inkonsistent'' und bedeutet, dass das betreffende Werkzeug bei einem Teil der Bilder eingeschaltet und bei einem anderen Teil abgeschaltet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:expanderDisabled.png|Werkzeug abgeschaltet.]]&lt;br /&gt;
Werkzeug abgeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:expanderEnabled.png|Werkzeug eingeschaltet.]]&lt;br /&gt;
Werkzeug eingeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:expanderInconsistent.png|Werkzeug inkonsistent.]]&lt;br /&gt;
Werkzeug inkonsistent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:expanderClosed.png|Werkzeug eingeklappt.]]&lt;br /&gt;
Werkzeug eingeklappt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:expanderOpened.png|Werkzeug ausgeklappt.]]&lt;br /&gt;
Werkzeug ausgeklappt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schieberegler ==&lt;br /&gt;
Jeder Schieberegler besitzt drei spezielle Werte:&lt;br /&gt;
* Der ''aktuelle Wert'', wenn der Regler in eine bestimmte Stellung geschoben wird.&lt;br /&gt;
* Der ''Standardwert'', der im Programm fest voreingestellt ist. Dieser kann als aktueller Wert zurück geholt werden, indem man auf den kleinen Reset-Taster [[File:ResetButton.png]] klickt.&lt;br /&gt;
* Der ''Initialwert''. Dies ist der Wert den der Regler in dem Profil besaß, mit dem das Bild geladen wurde. Ihn kann man mit Klick auf  [[File:ResetButton.png]] + {{k|Strg}} zurück holen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie schon oben beschrieben: Um den Schieberegler mit dem Mausrad zu bedienen, muss gleichzeitig die {{k|Strg}}-Taste gedrückt gehalten werden. Andernfalls scrollt das Werkzeug-Panel hoch oder runter. Die {{k|Strg}}-Taste entkoppelt somit beide Funktionen sicher voneinander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurven-Editoren ==&lt;br /&gt;
RawTherapee besitzt drei Arten von Kurven in den Werkzeugen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Schwellenkurven&lt;br /&gt;
* Tonwertkurven&lt;br /&gt;
* Flache Kurven&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schwellenkurven ===&lt;br /&gt;
Die Schwellenkurven sind die Einfachsten. Sie werden benutzt, um speziellen Werkzeugen die Tonwerte (oder Farbtöne oder Sättigungswerte) vorzugeben, die vom betreffenden Werkzeug bei der Berechnung berücksichtigt werden sollen bzw. anders berechnet werden sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Beispiel betrachten wir den Schwellenkurven-Editor des Werkzeugs ''Detail &amp;gt; Schärfung''. [[Image: Sharpening_Threshold.png|frame|right|Schwelle der Schärfung]] Die dargestellten Einstellungen sagen aus, dass der Schärfungsgrad in dunklen Gebieten schnell ansteigen soll (die steile Linie auf der linken Seite), die volle Schärfung soll dann über den mittleren Tonwertbereich gehalten werden (Plateau der Kurve) und im Bereich hellerer Tonwerte hin zu den Lichtern soll die Schärfung zunehmend zurück gefahren werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man an einem Steuerpunkt der Kurve zieht, bewegt sich der gesamte Anstiegsbereich der Kurve. Um nur einen Steuerpunkt zu verschieben, halte dabei die Umschalt-Taste {{k|shift}} gedrückt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rechts oben an jeder Schwellenkurve befindet sich ein Reset-Button [[File:ResetButton.png]], der die Kurve wieder auf den Default-Wert zurück stellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beachte:&lt;br /&gt;
: Das Rücksetzen der Kurve gilt als Kurven-Modifikation, wie auch das Verschieben der Steuerpunkte. Drückst du versehentlich den ''Reset''-Button, gibt es keine Möglichkeit, die Kurve wieder herzustellen, die du vorher eingestellt hast. Das liegt daran, dass das in der Historie als ein Bearbeitungsschritt gilt und somit ein ''Zurück'' zwischen der Kurveneinstellung und dem nachfolgenden Reset-Klick nicht möglich ist. - Das gilt genau so für die Tonwertkurven und die Flachen Kurven.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu Tonwertkurven und den Flachen Kurven wird bei den Schwellenkurven die Kurve aus geraden Verbindungslinien zwischen den Steuerpunkten gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeines zu Tonwertkurven und Flachen Kurven ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Curve_ToggleSelect.jpg|260px|thumb|right|frame|Toggle- und Select-Teil des Kurven-Buttons]]Tonwertkurven und Flache Kurven sind leistungsfähigere Werkzeuge als die Schwellenkurven und besitzen entsprechend mehr Steuerelemente. So besitzt jede Tonkurve und Flache Kurve einen Button, mit dem der Typ ausgewählt werden kann. Die Linke Seite des Buttons ist dabei ein sogenannter Toggle-Button. Er schaltet die Anzeige der Kurve ein und aus (wenn überhaupt eine Kurve ausgewählt ist). Unmittelbar daneben kann man den Typ der Kurve wählen bzw. die Kurve abschalten (&amp;quot;Linear&amp;quot;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch diese Kurven haben einen Reset-Button [[File:ResetButton.png]], mit dem die Kurve zurück gesetzt werden kann. Weiterhin ein Pipette-Werkzeug [[image:editmodehand.png]], um einen bestimmten Wert in der horizontalen Koordinate aus einem Bild-Pixel heraus auszuwählen sowie ein Werkzeug (Knoten Ein-/Ausgangswert) [[image:Gtk-edit.png]], mit dem man die Position des Knotens per Wertvorgabe einstellen kann und in einigen Fällen auch die Steilheit der Kurve an diesem Punkt nach links und rechts bestimmen kann.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear: both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Pipette ====&lt;br /&gt;
[[image:rt pipette 2 lab ba.jpg|thumb|700px|Hier wird gerade mit dem Pipetten-Werkzeug der genaue Farbton der purpurnen Blume ins Diagramm übertragen um ihn in der HH-Kurve zur Einstellung genau zu lokalisieren.]]&lt;br /&gt;
In RawTherapee besitzen die meisten Kurven ein Pipetten-Werkzeug [[image:editmodehand.png]]. Diese Funktion stellt eine gute Möglichkeit dar, bestimmte Farbwerte, Helligkeiten und Bereich in einer bestimmten Sättigung aus einem Bild heraus in der Kurve genau zu selektieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nehmen wir ein Beispiel, in dem Du den Purpur-Ton einer Blume etwas röter machen möchtest. Ohne die Pipette wird es schwierig in der Kurve genau die Schattierung des betreffenden Farbtones im Bild zu treffen. Die Auswahl könnte dann schnell zu breit werden und du änderst größere Farbbereiche, als du es eigentlich möchtest. Mit der Pipette klickst du einfach in das Bild und der betroffene Farbton wird als Punkt in die Kurve übernommen. Den Punkt kannst du nun zur Anpassung verwenden und dich darauf verlassen, dass du genau den betreffenden Farbton änderst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Pipettenwerkzeug wird für eine Kurve aktiviert, indem man einfach auf das entsprechende Symbol [[image:editmodehand.png]] rechts oben an der Kurve klickt. Wenn du nun mit der Maus über das Bild fährst, wirst du eine vertikale Linie (in einigen Fällen auch vier) in der Kurve bemerken. Diese Linien repräsentieren den entsprechenden Wert des Pixels, über das du gerade fährst. Siehe auch nebenstehendes Bild. Um nun einen Einstellpunkt, einen Knoten in der Kurve zu setzen, drücke die Ctrl-Taste und die linke Maustaste zugleich. Bewegst du nun die Maus, ohne vorher die linke Maustaste los gelassen zu haben, kannst du unmittelbar diesen Knoten in der Kurve verschieben, ohne erst aus dem Vorschaubild zu gehen und den Punkt mit der Maus erneut anzufassen. Für Feineinstellungen halte dabei die Strg-Taste erneut gedrückt. Das gilt für die im Bild dargestellte Kurvenart. Bei manchen anderen Kurven geht das allerdings nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Pipette wieder zu deaktivieren, klicke erneut auf das Pipetten-Icon an der Kurve. Wenn du die Pipette in einer anderen Kurve verwenden willst, brauchst du sie in der eben bearbeiteten Kurve nicht erst zu deaktivieren. Aktiviere sie einfach in der nächsten Kurve und sie wirkt sich nur dort aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear: both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kurvenknoten Ein-Ausgangs-Wert ====&lt;br /&gt;
[[File:DiagrammInOut.png|170px|thumb|right|frame|In- und Out- Wert (x, y) eines Kurven-Knotens]]&lt;br /&gt;
Jede Kurve besitzt ein Werkzeug mit dem die Knoten der Kurve in Form ihrer Parameterwerte eingestellt werden können. Zwei dieser Parameter sind immer vorhanden und legen den Knoten bezüglich seiner Lage im Diagramm fest:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der I-Wert (In, also &amp;quot;rein&amp;quot;) legt den Wert auf der horizontalen Korrdinate fest. In der deutschen Übersetzung wird dieser Wert mit ''x'' bezeichnet. So, wie die x-Koordinate im Matheunterricht.&lt;br /&gt;
* Der O-Wert (Out, also &amp;quot;raus&amp;quot;) legt den Wert auf der vertikalen Koordinate fest. In der deutschen Übersetzung wird dieser Wert mit ''y'' bezeichnet. (Siehe auch [https://de.wikipedia.org/wiki/Kartesisches_Koordinatensystem Kartesische Koordinatensystem].)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wobei es von der Kurve abhängt, in welchem Wertebereich sich die Werte von I und O (bzw. x und y) bewegen können (z.B. 0...100% oder 0,0...1,0). Die beiden Werte heißen In/Out, also &amp;quot;rein&amp;quot; und &amp;quot;raus&amp;quot;, weil sie damit die &amp;quot;mathematische Verarbeitungsrichtung&amp;quot; der Software während der Filterung beschreiben: Der Filter entnimmt zum Beispiel den Farbwert eines Pixels dem Bild, ordnet ihn der horzitontalen Achse zu, geht von dort nach oben in die Kurve &amp;quot;hinein&amp;quot; (bzw. in den Knoten, wenn sich an dieser Stelle gerade ein Knoten befindet) und von dort wieder nach links &amp;quot;heraus&amp;quot; auf die vertikale Koordinatenachse. Die ganze Kurve beschreibt also die Gleichung zur Umwandlung eines Pixels O = ''f'' (I) bzw. y = ''f'' (x).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear: both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:FlatRise node.png|170px|thumb|right|frame|Flacher Anstieg der Kurve im Knoten für die blauen Pixel]]&lt;br /&gt;
[[File:RapidRise node.png|170px|thumb|right|frame|Steiler Anstieg der Kurve im Knoten für die grünen Pixel]]&lt;br /&gt;
Bei bestimmten Kurvenarten kommen zudem noch 2 Parameter hinzu, die beschreiben, wie steil bzw. flach die Kurve in den Knoten hinein läuft. Dabei bedeuten:&lt;br /&gt;
* LT Anstieg der Kurve linksseitig am Knoten&lt;br /&gt;
* RT Anstieg der Kurve rechtsseitig am Knoten&lt;br /&gt;
Wobei der &amp;quot;steilste Anstieg&amp;quot; (Wert 0) bedeutet, dass die Kurve sehr steil in Richtung Null-Linie startet. Der flachste Anstieg (Wert 1) bedeutet, dass die Kurve am Knoten horizontal austritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Einstellungen nachvollziehen zu können, aktiviere z.B. im Werkzeug ''Belichtung &amp;gt; L*a*b Anpassung'' die LH-Kurve. Mit dieser Kurve kann man bestimmte Farbbereich heller und dunkler machen. Schalte das Pipettenwerkzeug der Kurve ein [[image:editmodehand.png]]. Wähle jetzt im Vorschaubild mit der Pipette ein Pixel aus (Strg + ''Linke Maustaste''). Im Diagramm wird ein Knoten hizugefügt. Lasse die Strg-Taste los, halte aber die Maustaste gedrückt und verschiebe sie, sodass der Knoten aus der Nulllinie heraus nach oben und unten verschoben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Um nun den Knoten genauer zu konfigurieren, klicke auf den Knoten-Editier-Button [[image:Gtk-edit.png]] und dann mit der ''rechten'' Maustaste auf den''' gerade erstellten '''Knoten. Der Knoten wird rot eingekreist.''' In den Feldern x, y, LT und RT lassen sich jetzt die Werte dieses Punktes verändern. Verändere nun die Werte nach deinen Vorstellungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du beendest, indem du mit der ''rechten'' Maustaste irgendwo in das Diagramm neben den roten Knoten klickst oder mit der ''linken'' Maustaste auf das Icon [[image:Gtk-edit.png]] drückst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ kannst du den Punkt auch nur mit der Maus im Diagramm anfahren und einen der erscheinenden Farbpunkte anfassen (''linke'' Maustaste) und verschieben. Das ist allerdings oftmals viel fummeliger und ungenauer, als die Knotenparameter über die Zahlenwerte einzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear: both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Tonwertkurven===&lt;br /&gt;
[[Image:Tone_Curve.png|320px|thumb|right|frame|Tonwertgruppe mit Anzeige der Typ-Ausklappliste]]&lt;br /&gt;
Eigentlich sind Tonwertkurven falsch benannt, weil sie nicht nur zur Korrektur von Tonwerten, sondern auch der Sättigung, Farbigkeit usw. verwendet werden. Ihr Zweck ist, eine Eingangsgröße (horizontaler x-Wert) in eine Ausgangsgröße (vertikaler y-Wert) umzuwandeln. Also in der einfachen Form&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:y = ''f'' (x).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wobei in der Regel x, wie y, den gleichen Pixelparameter darstellen. Zum Beispiel werden also die Helligkeitswerte der Pixel vom Wert x in den Wert y umgerechnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kurve bestimmt dabei, zu welchem Eingangswert welcher Ausgangswert zuzuordnen ist. Die beiden Koordinaten, waagerecht wie senkrecht, sind dabei in ihrem Wertebereich gleich skaliert. Zum Beispiel von ganz Schwarz nach ganz Weiß. Das bedeutet, dass bei einer genau diagonal verlaufenden Kurve (das ist die Ausgangslage, wenn man ein Werkzeug benutzt) die Ausgangswerte alle gleich der Eingangswerte sind. In so einem Fall wirkt sich die Kurve also nicht im Bild aus. Erst wenn mittels Knoten die Kurve &amp;quot;verbogen&amp;quot; wird, werden die Einganswerte anderen Ausgangswerten zugeordnet. Zum Beispiel bestimmte Helligkeitswerte anderen, neuen Helligkeitswerten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betrachten wir als Beispiel nebenstehend abgebildetes Diagramm des [[Exposure/de|Belichtungswerkzeugs]]. In der waagerechten Koordinate befinden sich links die dunklen und rechts die hellen Töne. Im Hintergrund wird dazu das Histogramm schwach eingeblendet. In der senkrechten Koordinate befinden sich die dunklen Bildtöne unten und die Helleren oben. Das Diagramm wird hier als NURBS-Kurve (Control Cage) dargestellt. Bei dieser Kurve liegen die Knoten nicht auf der Kurve, sondern &amp;quot;verbiegen&amp;quot; sie im Anstieg. Es ist zu sehen, dass die Kurve im dunkleren Tonwertbereich etwas angehoben und im helleren Bereich etwas abgesenkt wurde. Bedeutet also, dass dunkle Pixelwerte etwas heller berechnet werden. Helle Pixel entsprechend dunkler. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bild zeigt auch die Ausklappliste mit den verschiedenen möglichen Varianten der Tonwertkurven:&lt;br /&gt;
* '''Linear:''' Das ist der Standardwert. Das Bild wird durch die Kurve nicht verändert. Dies entspricht einer Diagonalen, wie im kleinen Icon der Ausklappliste gezeigt. In diesem Fall wird die Kurve ausgeblendet.&lt;br /&gt;
* '''Angepasst:''' Das ist der häufig dargestellte Fall, wo die Kurve mit Knoten verbogen werden kann, die direkt auf der Kurve aufsitzen. Die beiden beim Öffnen der Kurve schon vorhandenen Knoten liegen ganz links unten (schwarz) und ganz rechts oben (weiß). Sie legen die Diagonale fest, die durch hinzugefügte Knoten verbogen werden kann. Mit diesen beiden äußersten Knoten kann der Wertebereich eingeschränkt werden, in dem man die Punkte am Rand entlang schiebt.&lt;br /&gt;
* '''Parametrisch:''' Hier werden keine Knoten im Diagramm eingetragen, sondern 4 Bereiche ''Schatten, Tiefen, Lichter, Spitzenlichter'' unterschieden, für die die Kurve verbogen werden kann. Diese Bereiche werden durch den kleinen Balken mit 3 Gleitern vorgegeben: [[Image:Parametric_curve_bar_V5.png]]. Mit der Maus kann man die Gleiter verschieben und mit der rechten Maustaste können wieder die Standardpositionen der Gleiter zurück geholt werden. Das Verbiegen erfolgt dann über die 4 Schieberegler. Sobald man mit der Maus einen der Schieberegler erreicht, wird dessen Wirkungsweise bzw. Wirkungsbereich im Diagramm eingeblendet.&lt;br /&gt;
* '''NURBS-Kurve:''' Im Gegensatz zur Variante ''Angepasst'' geht hier die Kurve nicht durch die Knoten, sondern die Knoten beeinflussen den Anstieg der Kurve in Bezug auf den Nachbarknoten bzw. den Rand. Hälst du beim Anklicken eines Knotens die Shift-Taste gedrückt, bekommt der Knoten &amp;quot;magische Anziehungskräfte&amp;quot; zum benachbarten Knoten oder auch zur Diagonalen. Mit wenig Übung ist es für viele Nutzer deshalb einfacher, die Kurve in dieser Variante zu bearbeiten, anstatt die Variante ''Angepasst'' zu verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achtung: Die Einstellungen in einer Kurvenvariante wird beim Umschalten in eine andere Kurvenvariante nicht übernommen! Jede Variante hat ihre eigenen Knoten bzw. Parameter, die nicht ineinander umgerechnet werden können. Aber jede Variante merkt sich auch ihre Knoten bzw. Parameter, sodass man mit der Typumschaltung in der Ausklappliste die bisherigen Einstellungen auch nicht verliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Flache Kurve ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Einführung ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden wird zum besseren Verständnis die Funktion und Wirkung der Flachen Kurve Schritt für Schritt ausgehend von der Tonwertkurve beschrieben: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im ersten Moment erscheint dieses Diagramm etwas ungewöhnlich. Der Unterschied zu den Diagrammen in der Art der Tonwertkurve ist, dass hier der Eingangswert nicht direkt auf einen neuen Ausgangswert abgebildet wird, sondern nur in einem bestimmten Bereich um den Eingabewert verändert wird. Man könnte das auch mit einer Tonwertkurve erreichen. Das sähe dann zum Beispiel so aus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[file:ToneCurveAsFlatCurveReplacement.png|frame|left]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear: both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine ziemlich fummelige Angelegenheit. Erst recht, wenn nur sehr geringe Nuancen verändert werden sollen. Aus diesem Grunde werden die sogenannten ''Flachen Kurven'' eingesetzt, in der nur noch '''die Änderungen der Ausgangswerte von den Eingangswerten''' dargestellt werden. Erfolgen keine Veränderungen, bleibt die Kurve in diesen Bereichen auf &amp;quot;Null&amp;quot;. Wobei in den ''Flachen Kurven'' die Nullinie waagerecht in der Mitte liegt. &amp;quot;Darüber&amp;quot;, und auch &amp;quot;darunter&amp;quot; stellt also eine (leichte) Veränderung in positiver oder negativer Richtung der Zielgröße (Ausgangswert) dar. Die oben dargestellte Tonwertkurve mit dem dort parametrierten Kurvenverlauf würde als Flache Kurve etwa so aussehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[file:FlatCurveInComparison_de.png|frame|left]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear: both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit deutlich weniger Knoten, und in der vertikalen Auflösung viel weiter gespreizt, lässt sich der gewünschte Kurvenverlauf viel leichter einstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Gleichung sähe das dann so aus: y = x + k * ''f'' (x). Überall, wo also die Kurve ''f'' (x) Null ist, gilt y = x. Dann bleibt ein Pixel unverändert. k ist hierbei ein Skalierungswert für die vertikale y-Koordinate, den der Programmierer fest vorgegeben hat. k ist sozusagen der maximale Grad, um den ein Ausgangswert x im Diagramm nach oben, wie unten hin verändert werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Besonderheit ist dabei, dass '''der Eingangswert (also das, was die x-Koordinate darstellt) auf einen völlig anderen Parameter y abgebildet''' werden kann. Zum Beispiel kann auf der waagerechten x-Koordinate der Farbkreis abgerollt dargestellt sein, wohingegen die senkrechte y-Koordinate die Helligkeit darstellt. &amp;quot;Senkt&amp;quot; man die Kurve nun nur in einem schmalen Bereich um z.B. blau ab, würde die Funktion also alle Pixel, die blau sind, zum Beispiel den Himmel, dunkler machen. Demzufolge sieht die allgemeine Gleichung, die hinter diesen Kurven liegt, so aus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:y = z + k * ''f'' (x)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Pixelparameter z (z.B. Helligkeit) wird also etwas verändert, nämlich um k * ''f'' (x), in (die neue Helligkeit) y umgewandelt. Wobei hier x ein anderer Parameter des gleichen Pixels ist (z.B. der Farbton).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel hierzu: Die Einstellung der Retinex-Intensität als Funktion vom Farbton. Die Intensität wird bei grünen Farben angehoben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[file:RetinexIntensityFlatCurve de.png|frame|left]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear: both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Besonderheit ist, dass RawTherapee bei den Flachen Kurven, die den Farbton in der waagerechten x-Koordinaten haben, an den Stellen, wo sich Kurvenknoten befinden, einen Balken im Farbton, den der Knoten spezifiziert, nach oben zieht. So ist die Farbe, für die der Knoten steht, deutlich sichtbarer, als im schmalen Balken unter dem Diagramm. Außerdem werden in diesen Diagrammen zu Beginn schon für alle Grund- und Komplementärfarben Knoten angelegt, die sich genau auf der Nulllinie befinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch ein Hinweis zur Darstellung der Knoten. Betrachte das Bild oben: Knoten, die sich genau auf der Nulllinie befinden, werden grün dargestellt. Alle Knoten, die außerhalb der Nullinie liegen hingegen schwarz. Hier noch mal als Detail gezeigt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[image:Flat curve zoom.png|frame|left|Ein neutraler Punkt (Kurvenknoten) ist grün. Die Anderen sind schwarz.]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear: both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe der Entwicklung von RawTherapee sind immer mehr Werkzeuge hinzugekommen, die die Flache Kurve zur Parametereinstellung verwenden. Die Flachen Kurven werden in der Kurvenauswahl generell mit dem Icon [[image:CurveType-controlPoints.png]] symbolisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Finessen bei der Arbeit und dem Verhalten der Elemente in den Flachen Kurven erfährst du in nachfolgendem Beispiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Beispiel====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[image:Flat curve justcurve.png|frame|'''Farbton/Sättigung/Dynamik-Werkzeug:&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;H(ue)-Kurve'''&amp;lt;br /&amp;gt;(Farbton als Funktion des Farbtons)&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;'''Grüne Pixel'''&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;(Eingangsgröße in der horizontalen Koordinate; dargestellt als vertikaler grüner Balken durch den Knoten hindurch)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''werden in blaue Pixel farbverschoben'''&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;(vertikale Koordinate beschreibt das &amp;quot;Maß&amp;quot; der Farbverschiebung hin zu blau; so lange der Knoten mit der Maus verschoben wird oder im Kurvenknoten-Eingangs-Ausgangswert-Modus selektiert ist ([[General_Comments_About_Some_Toolbox_Widgets/de#Kurvenknoten_Ein-Ausgangs-Wert|s. oben]]), wird die &amp;quot;Zielfarbe&amp;quot;, wie hier zu sehen, als horizontaler Balken durch den Knoten angezeigt).]]&lt;br /&gt;
Die Funktion der Flachen Kurve soll hier noch mal an Hand eines Beispiels beschrieben werden. Siehe auch nebenstehendes Bild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollziehe die im Weiteren beschriebenen Dinge sofort selbst mit einem beliebigem Bild, um schnell zu verstehen, wie man mit den Flachen Kurven arbeiten kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir wählen dazu das Werkzeug Farbton(H)/Sättigung(S)/Dynamik(V) aus, auch als [[HSV Equalizer/de|HSV-Equalizer]] bekannt, dass sich unter dem Reiter [[image:colour.png]] Farbe findet. Klicke auf das Aufklappmenü-Icon [[image:Drop-down.png]] rechts neben Kanal-Button ''H(ue)'' und wähle &amp;quot;''Min/Max-Kontrollpunkte''&amp;quot; [[image:CurveType-controlPoints.png]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Typisch für alle Flachen Kurven, bei denen die Ausgangsgröße (horizontale Koordinate) eine Farbkreisabwicklung darstellt, ist die Grundeinstellung, bei der bereits 6 Kurvenknoten auf der vertikalen Nulllinie voreingestellt sind. Sie befinden sich bezogen auf die horizontale Koordinate genau in den Grund- und Komplementärfarben Rot, Gelb, Grün, Türkis, Blau und Magenta (Purpur). Die Knoten liegen jetzt noch alle auf der Nulllinie, weswegen sie alle grün dargestellt werden. In jedem Knoten wird mit einem senkrechten schmalen Balken die durch den Knoten selektierte Farbe auf der horizontalen Ausgangs-Koordinate angezeigt. Ganz rechts befindet sich kein Knoten. Da wir hier in der Horizontalen den Farbkreis abgebildet haben, kann man sich ganz Rechts (Rot) in der Fortsetzung Links (Rot) vorstellen. Der zugehörige Knoten in Rot ist also schon vorhanden: ganz links.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klicke jetzt auf den Punkt (Knoten) ganz links und halte die Maustaste gedrückt. Der Cursor wechselt schon beim Darüberfahren zu einem sternförmigen Symbol. Daran erkennst du, dass du tatsächlich den Knoten anklickst und nicht die kleinen Punkte daneben, mit denen du die Kurvensteilheit einstellen kannst. Schiebe nun den Knoten nach oben und unten. Je weiter du ihn von der Nulllinie entfernst, desto weiter innerhalb des Farbkreises werden alle Pixel &amp;quot;verschoben&amp;quot;, die rot sind. Nach oben zuerst in Richtung Braun, Gelb, Grün usw. Nach unten in Richtung Magenta, Blau usw. Schiebst du den Knoten ein wenig zu weit nach links aus dem Diagramm siehst du hier, wie die horizontale Koordinate arbeitet: Ganz links ist auch ganz rechts. Der Farbkreis wird beim Verschieben des Punktes also nicht als Gerade mit festen Rändern verstanden, sondern du landest sofort auf der anderen Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hast du beim Verschieben den horizontalen Farbbalken durch den Knoten gesehen? Während der vertikale Balken, der immer angezeigt wird, die Eingangsgröße für die Bildverarbeitung der Pixel anzeigt, zeigt der horizontale Balken die Ausgangsgröße (Zielgröße) an. Ziehe nun einen Knoten etwas nach oben und dann wechselweise nach links und rechts. Siehst du, dass trotz gleicher &amp;quot;Höhe&amp;quot; der waagerechte &amp;quot;Ziel&amp;quot;-Balken sich in der Farbe etwas ändert? Wenn du das erklären kannst, hast du die Funktion der Flachen Kurven vollständig verstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn nicht, hier die Erklärung: Eine bestimmte Abweichung von der Nullinie verschiebt den Farbwert um einen bestimmten Betrag. Befindet sich der Knoten zum Beispiel bezüglich der horizontalen x-Koordinate auf der Farbe grün und du schiebst den Knoten nach oben, wird er gelb. Nimmst Du hingegen einen Knoten mit dem horizontalen Ausgangswert blau und schiebst du ihn um den gleichen Betrag nach oben, wird er nicht gelb, sondern zuert einmal an dieser Stelle grün. Die Verschiebung nach oben und unten positioniert den Ausgangs(ziel)wert nicht auf einer bestimmten Farbe, sondern du verschiebst die Lage im Farbkreis vom Eingangswert ausgehend um den gleichen Winkel. Beginnend von Grün landest du bei Gelb. Beginnend von Blau, bist du bei gleichem Winkel aber erst bei Grün angekommen und nicht bei Gelb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die beiden vorangegangenen Absätze sind sehr wichtig. Erst, wenn du den Inhalt gedanklich nachvollziehen kannst, hast du die Flachen Kurven insbesondere in der häufigen Verwendung mit dem abgewickelten Farbkreis vollständig verstanden. Und dann wirst du die entsprechenden Werkzeuge mit Erfolg anwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Der vertikale Farbbalken durch einen Knoten hat 2 magische Kräfte! ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fahre jetzt mit der Maus nicht über einen Knoten, sondern etwas entfernt von ihm nur über den vertikalen Farbbalken, der durch den Knoten verläuft. Auch hier wechselt das Maussymbol. Klickst du nun nur den Balken an, kannst du ihn entweder nur nach links und rechts verschieben oder den Knoten nur nach oben und unten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Startest du beim Verschieben zuerst nach links oder rechts, rastet die vertikale Position des Knotens ein und du kannst bequem aussschließlich den Farbton der Eingangsgröße anpassen.&lt;br /&gt;
* Startest du hingegen mit der Verschiebung zuerst nach oben oder unten, dann rastet die horizontale Position des Knotens ein, und du kannst ausschließlich die Zielgröße anpassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zweite Variante ist sehr oft die Wichtigere: Du wählst mit der Pipette (s. oben) im Vorschaubild eine bestimmte Farbe und ein Knoten wird auf der Nulllinie erstellt. Du möchtest nun genau diese Farbe verschieben. Dazu ist es praktisch, wenn der Knoten bezogen auf die horizontale Achse, auf der du gerade den Knoten mit der Pipette erstellt hast, fixiert bleibt und eben nur die vertikal realisierte Farbverschiebung dieser Farbe eingestellt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und natürlich kannst du, wie bei jeder Kurvenart, die Empfindlichkeit der Maus durch Drücken der Strg-Taste für genaues Arbeiten deutlich herabsetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kurvensteilheit ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie exakt nun diese Verschiebung auf einen bestimmten Farbton wirkt, hängt von der Steilheit der Kurve ab. Wie schnell sie also auf die Nulllinie zurück kehrt. Diese Steilheit kannst du einerseits mit der oben geschilderten Methode der [[General_Comments_About_Some_Toolbox_Widgets/de#Kurvenknoten_Ein-Ausgangs-Wert|Kurvenknoten-Ein-Ausgangs-Werte]] als Zahlenwert ändern. Du kannst aber auch, wenn du den Knoten an fährst, den blauen oder gelben Indikator anfahren, anklicken und dann verschieben. Du siehst sofort, welche mehr oder weniger steile Kurve dabei entsteht. Benötigst du noch eine steilere Kurve, füge dicht neben dem betreffenden Knoten noch einen weiteren Knoten auf der Nulllinie ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Wiederverwendbarkeit ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erstellten Kurven lassen sich mit den Icons rechts neben dem Diagramm mittels Zwischenablage oder Datei auf andere Bilder übertragen. Beachte, dass nur die gerade angezeigte Kurve gespeichert wird. Es ist zum Beispiel nicht möglich in dem eben benutzten Beispiel die Kurven von H, S und V gleichzeitig abzuspeichern.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Fherb</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://rawpedia.rawtherapee.com/index.php?title=General_Comments_About_Some_Toolbox_Widgets/de&amp;diff=2464</id>
		<title>General Comments About Some Toolbox Widgets/de</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://rawpedia.rawtherapee.com/index.php?title=General_Comments_About_Some_Toolbox_Widgets/de&amp;diff=2464"/>
		<updated>2017-05-30T19:29:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Fherb: /* Allgemeine Bemerkungen über die Verwendung der Werkzeuge */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Todo-List / State:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Translation: open&lt;br /&gt;
* Content completely cleared: open&lt;br /&gt;
* Expression and didactics checked: open&lt;br /&gt;
* Spelling checked: open&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ready for publishing: no&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Allgemeine Bemerkungen über die Verwendung der Werkzeuge =&lt;br /&gt;
'''Dieser Abschnitt ist wichtig''' - Einige Dinge werden für dich sehr offensichtlich sein, wenn du bereits sehr erfahren andere Software verwendest. Aber es wird einige Sachen geben, die auch dir bisher nicht bekannt waren, sich nicht unmittelbar im ''trial-and-error''-Verfahren erlernen lassen. Die du aber unbedingt wissen solltest, um RawTherapee schneller und einfacher zu verwenden. Die Nutzung soll dir ja Freude und Erfolg bringen. Nimm dir für diesen Abschnitt deshalb etwas Zeit und probiere auch Dinge aus, die für dich neu sind. Insbesondere die Details zu den verschiedenen Kurvenarten, und dort vor allem für die anfangs durchaus ungewohnten '''Flachen Kurven'''. Die Bedienung der Kurven sind sehr wichtig, um die sehr mächtigen Funktionen und Einstellungen ausnutzen zu können. Egal um welches Werkzeug es sich dann im Einzelnen handelt.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Werkzeugbereich, der sich im Editor rechts neben dem mittleren, großen Vorschaubild befindet, enthält die Einstellwerte sämtlicher Bildverarbeitungswerkzeuge von RawTherapee. Mit ihnen kann man eine Menge machen. Vermutlich deutlich mehr, als du es im Moment erwartest. Wenn du RawTherappe zum ersten Mal verwendest, erst recht, wenn du überhaupt erst in die Bearbeitung von Raw-Bildern einsteigst, fühle dich bitte von diesen vielen Optionen nicht erschlagen! Wir haben hier ein Werkzeug vor uns, mit dem auch der Profi seine Freude hat. Aber auch als Einsteiger wirst du recht gut und schnell zurecht kommen, weil du zu Beginn nur einen Bruchteil der Werkzeuge und Parameter benötigst, um bereits sehr gute Resultate zu erreichen. Dazu kommt, dass sich einige Parameter auch gegenseitig ersetzen: Je nach deiner Vorgehensweise wirst du die eine Variante oder die Andere nutzen, um zum Ziel zu kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Du Einsteiger bist, konzentriere dich zuerst auf das Wichtigste:&lt;br /&gt;
* Belichtungskorrektur inkl. Kontrast; skaliere das Bild (in den meisten Fällen) im kompletten Bereich von tief Schwarz bis ganz hell&lt;br /&gt;
* Weißabgleich, Farbsättigung&lt;br /&gt;
* Rotation, falls du die Kamera nicht ganz gerade gehalten hast&lt;br /&gt;
* stürzende Linien mit der Korrektur der Perspektive mindern&lt;br /&gt;
* Objektivverzerrungen (Tonne) korrigieren, wenn du ein starkes Weitwinkel verwendest hast&lt;br /&gt;
* beschneide das Bild passend zum Motiv&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind zwar schon eine Menge Punkte, aber du wirst sehr leicht die dazu passenden Einstellregler finden. Und danach fällt es dir sicher nicht mehr schwer, weitere Werkzeuge, wie zum Beispiel die Rauschminderung, kennenzulernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Panels - Bereiche der Programmoberfläche ==&lt;br /&gt;
Panels sind Bereiche der Oberfläche einer Software, die sie in spezielle Arbeitsbereiche gliedert. Der Bildeditor besitzt 3 Panels, die sich um den zentralen Bild-Vorschaubereich herum gruppieren:&lt;br /&gt;
* Links befindet sich das Panel, das das Histogramm und die Historie enthält.&lt;br /&gt;
* Rechts ist das Panel mit allen Werkzeugen.&lt;br /&gt;
* Und oben befindet sich der Filmstreifen, mit dem sich schnell navigieren lässt, ohne erst in die Dateiverwaltung wechseln zu müssen.&lt;br /&gt;
Alle diese Panels lassen sich bequem und schnell mit den passenden Pfeil-Buttons [[File:Panel-to-left.png]] [[File:Panel-to-right.png]] [[File:Panel-to-top.png]] ein und ausblenden, um temporär den Vorschaubereich frei zu geben, wenn die Platzverhältnisse auf dem Monitor begrenzt sind. Lerne dafür auch die Tastaturkürzel kennen: {{k|L}}, {{k|Alt}} + {{k|L}} sowie {{k|Shift}} + {{k|L}}. Kann in den einzelnen Panels nicht der gesamte Bereich dargestellt werden, nutze das Mausrad, um den Inhalt hoch und runter (hin und her) zu schieben. Es kann vor allem im rechten Panel nicht passieren, dass du dabei Einstellwerte verstellst. Denn diese kannst du genau aus diesem Grund nur dann verstellen, wenn du während der Bedienung des Mausrades auch noch die {{k|Shift}}-Taste gedrückt hältst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bild-Vorschaubereich ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vorschau ist so gestaltet, dass sie dir möglichst realistisch das Bild mit dem aktuell bearbeiteten Stand anzeigt. Aus Gründen der Rechenzeit ist das allerdings nur etwas eingeschränkt möglich. Die Wirkung einige Werkzeuge werden nur bei einer Ansicht von 100% und darüber in das Vorschaubild einbezogen, damit nur der tatsächlich auf dem Bildschirm begrenzte Bildbereich berechnet werden muss. Das gilt insbesondere für die Werkzeuge unter &amp;quot;Detail&amp;quot;. Im Programm werden die betroffenen Werkzeuge neben ihrem Namen mit dem 1:1-Symbol [[Image:zoom-100-identifier.png]] gekennzeichnet.&lt;br /&gt;
Bei Auflösungen unter 100% kann es also passieren, dass das Ergebnis einiger Werkzeuge nicht exakt dargestellt wird, weil einige Bearbeitungsschritte vorher oder nachher weggelassen wurden. Details zur Genauigkeit der einzelnen Werkzeuge findest du auch in diesem Handbuch unter den Beschreibungen der einzelnen Werkzeuge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werkzeuge ==&lt;br /&gt;
RawTherapee besitzt eine Menge Werkzeuge und jedes von ihnen besitzt wiederum ein oder mehrere Steuerelemente. Die Werkzeuge sind in die folgenden Gruppen eingeteilt:&lt;br /&gt;
* [[File:Exposure.png]] Belichtung&lt;br /&gt;
* [[File:Detail.png]] Details&lt;br /&gt;
* [[File:Colour.png]] Farbe&lt;br /&gt;
* [[File:Wavelet.png]] Wavelet&lt;br /&gt;
* [[File:Transform.png]] Transformieren&lt;br /&gt;
* [[File:Raw.png]] Raw&lt;br /&gt;
* [[File:Meta.png]] Metadaten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter ''Belichtung'' sind dann alle Werkzeuge versammelt, die etwas mit der Steuerung von Helligkeit, Kontrast usw. zu tun haben. Unter ''Farbe'' ist u.a. der Weißabgleich zu finden usw. Weil es so viele Werkzeuge gibt, wirst du schnell feststellen, dass der Platz auf dem Monitor in der Höhe sehr kostbar ist. Neben der klassischen Scroll-Leiste, mit der die gerade benötigten Steuerelemente in den sichtbaren Ausschnitt geschoben werden können, gibt es bei RawTherape eine weitere, ausgesprochen einfache Methode:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ein Rechts-Klick mit der Maus auf die Überschrift eines Werkzeugs klappt dessen Steuerelemente aus, gleichzeitig werden die Steuerelemente aller anderen Werkzeuge eingeklappt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn der Bildschirm nicht gar zu klein ist, ist man damit immer nur maximal 2 Klicks von jedem beliebigen Einstellwert entfernt: 1. Klick (linke Maustaste) wählt die Gruppe, z.B. ''Details'', der 2. Klick (rechte Maustaste) klappt das Werkzeug auf, z.B. ''Rauschreduzierung''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Links neben den Titeln der meisten Werkzeugen befindet sich ein kleiner ''Ein-Aus-Schalter'' [[File:expanderEnabled.png]], mit dem man die Wirkung des gesamten Werkzeugs ein- und ausschalten kann. Die Einstellwerte des betreffenden Tools bleiben dabei erhalten. Bei einigen Tools macht das allerdings weniger Sinn. So gibt es einige Werkzeuge ohne diesen Schalter. Bei diesen wird statt dessen ein kleines Dreieck [[File:expanderClosed.png]] dargestellt. In der Darstellung der Werkzeuge innerhalb der Dateiverwaltung gibt es noch einen speziellen Zustand, wenn mehrere Bilder ausgewählt wurden. Dieser heißt ''inkonsistent'' und bedeutet, dass das betreffende Werkzeug bei einem Teil der Bilder eingeschaltet und bei einem anderen Teil abgeschaltet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:expanderDisabled.png|Werkzeug abgeschaltet.]]&lt;br /&gt;
Werkzeug abgeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:expanderEnabled.png|Werkzeug eingeschaltet.]]&lt;br /&gt;
Werkzeug eingeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:expanderInconsistent.png|Werkzeug inkonsistent.]]&lt;br /&gt;
Werkzeug inkonsistent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:expanderClosed.png|Werkzeug eingeklappt.]]&lt;br /&gt;
Werkzeug eingeklappt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:expanderOpened.png|Werkzeug ausgeklappt.]]&lt;br /&gt;
Werkzeug ausgeklappt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schieberegler ==&lt;br /&gt;
Jeder Schieberegler besitzt drei spezielle Werte:&lt;br /&gt;
* Der ''aktuelle Wert'', wenn der Regler in eine bestimmte Stellung geschoben wird.&lt;br /&gt;
* Der ''Standardwert'', der im Programm fest voreingestellt ist. Dieser kann als aktueller Wert zurück geholt werden, indem man auf den kleinen Reset-Taster [[File:ResetButton.png]] klickt.&lt;br /&gt;
* Der ''Initialwert''. Dies ist der Wert den der Regler in dem Profil besaß, mit dem das Bild geladen wurde. Ihn kann man mit Klick auf  [[File:ResetButton.png]] + {{k|Strg}} zurück holen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie schon oben beschrieben: Um den Schieberegler mit dem Mausrad zu bedienen, muss gleichzeitig die {{k|Strg}}-Taste gedrückt gehalten werden. Andernfalls scrollt das Werkzeug-Panel hoch oder runter. Die Strg-Taste entkoppelt somit beide Funktionen sicher voneinander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurven-Editoren ==&lt;br /&gt;
RawTherapee besitzt drei Arten von Kurven in den Werkzeugen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Schwellenkurven&lt;br /&gt;
* Tonwertkurven&lt;br /&gt;
* Flache Kurven&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schwellenkurven ===&lt;br /&gt;
Die Schwellenkurven sind die Einfachsten. Sie werden benutzt, um speziellen Werkzeugen die Tonwerte (oder Farbtöne oder Sättigungswerte) vorzugeben, die vom betreffenden Werkzeug bei der Berechnung berücksichtigt werden sollen bzw. anders berechnet werden sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Beispiel betrachten wir den Schwellenkurven-Editor des Werkzeugs ''Detail &amp;gt; Schärfung''. [[Image: Sharpening_Threshold.png|frame|right|Schwelle der Schärfung]] Die dargestellten Einstellungen sagen aus, dass der Schärfungsgrad in dunklen Gebieten schnell ansteigen soll (die steile Linie auf der linken Seite), die volle Schärfung soll dann über den mittleren Tonwertbereich gehalten werden (Plateau der Kurve) und im Bereich hellerer Tonwerte hin zu den Lichtern soll die Schärfung zunehmend zurück gefahren werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man an einem Steuerpunkt der Kurve zieht, bewegt sich der gesamte Anstiegsbereich der Kurve. Um nur einen Steuerpunkt zu verschieben, halte dabei die Umschalt-Taste {{k|shift}} gedrückt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rechts oben an jeder Schwellenkurve befindet sich ein Reset-Button [[File:ResetButton.png]], der die Kurve wieder auf den Default-Wert zurück stellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beachte:&lt;br /&gt;
: Das Rücksetzen der Kurve gilt als Kurven-Modifikation, wie auch das Verschieben der Steuerpunkte. Drückst du versehentlich den ''Reset''-Button, gibt es keine Möglichkeit, die Kurve wieder herzustellen, die du vorher eingestellt hast. Das liegt daran, dass das in der Historie als ein Bearbeitungsschritt gilt und somit ein ''Zurück'' zwischen der Kurveneinstellung und dem nachfolgenden Reset-Klick nicht möglich ist. - Das gilt genau so für die Tonwertkurven und die Flachen Kurven.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu Tonwertkurven und den Flachen Kurven wird bei den Schwellenkurven die Kurve aus geraden Verbindungslinien zwischen den Steuerpunkten gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeines zu Tonwertkurven und Flachen Kurven ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Curve_ToggleSelect.jpg|260px|thumb|right|frame|Toggle- und Select-Teil des Kurven-Buttons]]Tonwertkurven und Flache Kurven sind leistungsfähigere Werkzeuge als die Schwellenkurven und besitzen entsprechend mehr Steuerelemente. So besitzt jede Tonkurve und Flache Kurve einen Button, mit dem der Typ ausgewählt werden kann. Die Linke Seite des Buttons ist dabei ein sogenannter Toggle-Button. Er schaltet die Anzeige der Kurve ein und aus (wenn überhaupt eine Kurve ausgewählt ist). Unmittelbar daneben kann man den Typ der Kurve wählen bzw. die Kurve abschalten (&amp;quot;Linear&amp;quot;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch diese Kurven haben einen Reset-Button [[File:ResetButton.png]], mit dem die Kurve zurück gesetzt werden kann. Weiterhin ein Pipette-Werkzeug [[image:editmodehand.png]], um einen bestimmten Wert in der horizontalen Koordinate aus einem Bild-Pixel heraus auszuwählen sowie ein Werkzeug (Knoten Ein-/Ausgangswert) [[image:Gtk-edit.png]], mit dem man die Position des Knotens per Wertvorgabe einstellen kann und in einigen Fällen auch die Steilheit der Kurve an diesem Punkt nach links und rechts bestimmen kann.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear: both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Pipette ====&lt;br /&gt;
[[image:rt pipette 2 lab ba.jpg|thumb|700px|Hier wird gerade mit dem Pipetten-Werkzeug der genaue Farbton der purpurnen Blume ins Diagramm übertragen um ihn in der HH-Kurve zur Einstellung genau zu lokalisieren.]]&lt;br /&gt;
In RawTherapee besitzen die meisten Kurven ein Pipetten-Werkzeug [[image:editmodehand.png]]. Diese Funktion stellt eine gute Möglichkeit dar, bestimmte Farbwerte, Helligkeiten und Bereich in einer bestimmten Sättigung aus einem Bild heraus in der Kurve genau zu selektieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nehmen wir ein Beispiel, in dem Du den Purpur-Ton einer Blume etwas röter machen möchtest. Ohne die Pipette wird es schwierig in der Kurve genau die Schattierung des betreffenden Farbtones im Bild zu treffen. Die Auswahl könnte dann schnell zu breit werden und du änderst größere Farbbereiche, als du es eigentlich möchtest. Mit der Pipette klickst du einfach in das Bild und der betroffene Farbton wird als Punkt in die Kurve übernommen. Den Punkt kannst du nun zur Anpassung verwenden und dich darauf verlassen, dass du genau den betreffenden Farbton änderst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Pipettenwerkzeug wird für eine Kurve aktiviert, indem man einfach auf das entsprechende Symbol [[image:editmodehand.png]] rechts oben an der Kurve klickt. Wenn du nun mit der Maus über das Bild fährst, wirst du eine vertikale Linie (in einigen Fällen auch vier) in der Kurve bemerken. Diese Linien repräsentieren den entsprechenden Wert des Pixels, über das du gerade fährst. Siehe auch nebenstehendes Bild. Um nun einen Einstellpunkt, einen Knoten in der Kurve zu setzen, drücke die Ctrl-Taste und die linke Maustaste zugleich. Bewegst du nun die Maus, ohne vorher die linke Maustaste los gelassen zu haben, kannst du unmittelbar diesen Knoten in der Kurve verschieben, ohne erst aus dem Vorschaubild zu gehen und den Punkt mit der Maus erneut anzufassen. Für Feineinstellungen halte dabei die Strg-Taste erneut gedrückt. Das gilt für die im Bild dargestellte Kurvenart. Bei manchen anderen Kurven geht das allerdings nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Pipette wieder zu deaktivieren, klicke erneut auf das Pipetten-Icon an der Kurve. Wenn du die Pipette in einer anderen Kurve verwenden willst, brauchst du sie in der eben bearbeiteten Kurve nicht erst zu deaktivieren. Aktiviere sie einfach in der nächsten Kurve und sie wirkt sich nur dort aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear: both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kurvenknoten Ein-Ausgangs-Wert ====&lt;br /&gt;
[[File:DiagrammInOut.png|170px|thumb|right|frame|In- und Out- Wert (x, y) eines Kurven-Knotens]]&lt;br /&gt;
Jede Kurve besitzt ein Werkzeug mit dem die Knoten der Kurve in Form ihrer Parameterwerte eingestellt werden können. Zwei dieser Parameter sind immer vorhanden und legen den Knoten bezüglich seiner Lage im Diagramm fest:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der I-Wert (In, also &amp;quot;rein&amp;quot;) legt den Wert auf der horizontalen Korrdinate fest. In der deutschen Übersetzung wird dieser Wert mit ''x'' bezeichnet. So, wie die x-Koordinate im Matheunterricht.&lt;br /&gt;
* Der O-Wert (Out, also &amp;quot;raus&amp;quot;) legt den Wert auf der vertikalen Koordinate fest. In der deutschen Übersetzung wird dieser Wert mit ''y'' bezeichnet. (Siehe auch [https://de.wikipedia.org/wiki/Kartesisches_Koordinatensystem Kartesische Koordinatensystem].)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wobei es von der Kurve abhängt, in welchem Wertebereich sich die Werte von I und O (bzw. x und y) bewegen können (z.B. 0...100% oder 0,0...1,0). Die beiden Werte heißen In/Out, also &amp;quot;rein&amp;quot; und &amp;quot;raus&amp;quot;, weil sie damit die &amp;quot;mathematische Verarbeitungsrichtung&amp;quot; der Software während der Filterung beschreiben: Der Filter entnimmt zum Beispiel den Farbwert eines Pixels dem Bild, ordnet ihn der horzitontalen Achse zu, geht von dort nach oben in die Kurve &amp;quot;hinein&amp;quot; (bzw. in den Knoten, wenn sich an dieser Stelle gerade ein Knoten befindet) und von dort wieder nach links &amp;quot;heraus&amp;quot; auf die vertikale Koordinatenachse. Die ganze Kurve beschreibt also die Gleichung zur Umwandlung eines Pixels O = ''f'' (I) bzw. y = ''f'' (x).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear: both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:FlatRise node.png|170px|thumb|right|frame|Flacher Anstieg der Kurve im Knoten für die blauen Pixel]]&lt;br /&gt;
[[File:RapidRise node.png|170px|thumb|right|frame|Steiler Anstieg der Kurve im Knoten für die grünen Pixel]]&lt;br /&gt;
Bei bestimmten Kurvenarten kommen zudem noch 2 Parameter hinzu, die beschreiben, wie steil bzw. flach die Kurve in den Knoten hinein läuft. Dabei bedeuten:&lt;br /&gt;
* LT Anstieg der Kurve linksseitig am Knoten&lt;br /&gt;
* RT Anstieg der Kurve rechtsseitig am Knoten&lt;br /&gt;
Wobei der &amp;quot;steilste Anstieg&amp;quot; (Wert 0) bedeutet, dass die Kurve sehr steil in Richtung Null-Linie startet. Der flachste Anstieg (Wert 1) bedeutet, dass die Kurve am Knoten horizontal austritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Einstellungen nachvollziehen zu können, aktiviere z.B. im Werkzeug ''Belichtung &amp;gt; L*a*b Anpassung'' die LH-Kurve. Mit dieser Kurve kann man bestimmte Farbbereich heller und dunkler machen. Schalte das Pipettenwerkzeug der Kurve ein [[image:editmodehand.png]]. Wähle jetzt im Vorschaubild mit der Pipette ein Pixel aus (Strg + ''Linke Maustaste''). Im Diagramm wird ein Knoten hizugefügt. Lasse die Strg-Taste los, halte aber die Maustaste gedrückt und verschiebe sie, sodass der Knoten aus der Nulllinie heraus nach oben und unten verschoben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Um nun den Knoten genauer zu konfigurieren, klicke auf den Knoten-Editier-Button [[image:Gtk-edit.png]] und dann mit der ''rechten'' Maustaste auf den''' gerade erstellten '''Knoten. Der Knoten wird rot eingekreist.''' In den Feldern x, y, LT und RT lassen sich jetzt die Werte dieses Punktes verändern. Verändere nun die Werte nach deinen Vorstellungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du beendest, indem du mit der ''rechten'' Maustaste irgendwo in das Diagramm neben den roten Knoten klickst oder mit der ''linken'' Maustaste auf das Icon [[image:Gtk-edit.png]] drückst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ kannst du den Punkt auch nur mit der Maus im Diagramm anfahren und einen der erscheinenden Farbpunkte anfassen (''linke'' Maustaste) und verschieben. Das ist allerdings oftmals viel fummeliger und ungenauer, als die Knotenparameter über die Zahlenwerte einzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear: both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Tonwertkurven===&lt;br /&gt;
[[Image:Tone_Curve.png|320px|thumb|right|frame|Tonwertgruppe mit Anzeige der Typ-Ausklappliste]]&lt;br /&gt;
Eigentlich sind Tonwertkurven falsch benannt, weil sie nicht nur zur Korrektur von Tonwerten, sondern auch der Sättigung, Farbigkeit usw. verwendet werden. Ihr Zweck ist, eine Eingangsgröße (horizontaler x-Wert) in eine Ausgangsgröße (vertikaler y-Wert) umzuwandeln. Also in der einfachen Form&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:y = ''f'' (x).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wobei in der Regel x, wie y, den gleichen Pixelparameter darstellen. Zum Beispiel werden also die Helligkeitswerte der Pixel vom Wert x in den Wert y umgerechnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kurve bestimmt dabei, zu welchem Eingangswert welcher Ausgangswert zuzuordnen ist. Die beiden Koordinaten, waagerecht wie senkrecht, sind dabei in ihrem Wertebereich gleich skaliert. Zum Beispiel von ganz Schwarz nach ganz Weiß. Das bedeutet, dass bei einer genau diagonal verlaufenden Kurve (das ist die Ausgangslage, wenn man ein Werkzeug benutzt) die Ausgangswerte alle gleich der Eingangswerte sind. In so einem Fall wirkt sich die Kurve also nicht im Bild aus. Erst wenn mittels Knoten die Kurve &amp;quot;verbogen&amp;quot; wird, werden die Einganswerte anderen Ausgangswerten zugeordnet. Zum Beispiel bestimmte Helligkeitswerte anderen, neuen Helligkeitswerten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betrachten wir als Beispiel nebenstehend abgebildetes Diagramm des [[Exposure/de|Belichtungswerkzeugs]]. In der waagerechten Koordinate befinden sich links die dunklen und rechts die hellen Töne. Im Hintergrund wird dazu das Histogramm schwach eingeblendet. In der senkrechten Koordinate befinden sich die dunklen Bildtöne unten und die Helleren oben. Das Diagramm wird hier als NURBS-Kurve (Control Cage) dargestellt. Bei dieser Kurve liegen die Knoten nicht auf der Kurve, sondern &amp;quot;verbiegen&amp;quot; sie im Anstieg. Es ist zu sehen, dass die Kurve im dunkleren Tonwertbereich etwas angehoben und im helleren Bereich etwas abgesenkt wurde. Bedeutet also, dass dunkle Pixelwerte etwas heller berechnet werden. Helle Pixel entsprechend dunkler. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bild zeigt auch die Ausklappliste mit den verschiedenen möglichen Varianten der Tonwertkurven:&lt;br /&gt;
* '''Linear:''' Das ist der Standardwert. Das Bild wird durch die Kurve nicht verändert. Dies entspricht einer Diagonalen, wie im kleinen Icon der Ausklappliste gezeigt. In diesem Fall wird die Kurve ausgeblendet.&lt;br /&gt;
* '''Angepasst:''' Das ist der häufig dargestellte Fall, wo die Kurve mit Knoten verbogen werden kann, die direkt auf der Kurve aufsitzen. Die beiden beim Öffnen der Kurve schon vorhandenen Knoten liegen ganz links unten (schwarz) und ganz rechts oben (weiß). Sie legen die Diagonale fest, die durch hinzugefügte Knoten verbogen werden kann. Mit diesen beiden äußersten Knoten kann der Wertebereich eingeschränkt werden, in dem man die Punkte am Rand entlang schiebt.&lt;br /&gt;
* '''Parametrisch:''' Hier werden keine Knoten im Diagramm eingetragen, sondern 4 Bereiche ''Schatten, Tiefen, Lichter, Spitzenlichter'' unterschieden, für die die Kurve verbogen werden kann. Diese Bereiche werden durch den kleinen Balken mit 3 Gleitern vorgegeben: [[Image:Parametric_curve_bar_V5.png]]. Mit der Maus kann man die Gleiter verschieben und mit der rechten Maustaste können wieder die Standardpositionen der Gleiter zurück geholt werden. Das Verbiegen erfolgt dann über die 4 Schieberegler. Sobald man mit der Maus einen der Schieberegler erreicht, wird dessen Wirkungsweise bzw. Wirkungsbereich im Diagramm eingeblendet.&lt;br /&gt;
* '''NURBS-Kurve:''' Im Gegensatz zur Variante ''Angepasst'' geht hier die Kurve nicht durch die Knoten, sondern die Knoten beeinflussen den Anstieg der Kurve in Bezug auf den Nachbarknoten bzw. den Rand. Hälst du beim Anklicken eines Knotens die Shift-Taste gedrückt, bekommt der Knoten &amp;quot;magische Anziehungskräfte&amp;quot; zum benachbarten Knoten oder auch zur Diagonalen. Mit wenig Übung ist es für viele Nutzer deshalb einfacher, die Kurve in dieser Variante zu bearbeiten, anstatt die Variante ''Angepasst'' zu verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achtung: Die Einstellungen in einer Kurvenvariante wird beim Umschalten in eine andere Kurvenvariante nicht übernommen! Jede Variante hat ihre eigenen Knoten bzw. Parameter, die nicht ineinander umgerechnet werden können. Aber jede Variante merkt sich auch ihre Knoten bzw. Parameter, sodass man mit der Typumschaltung in der Ausklappliste die bisherigen Einstellungen auch nicht verliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Flache Kurve ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Einführung ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden wird zum besseren Verständnis die Funktion und Wirkung der Flachen Kurve Schritt für Schritt ausgehend von der Tonwertkurve beschrieben: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im ersten Moment erscheint dieses Diagramm etwas ungewöhnlich. Der Unterschied zu den Diagrammen in der Art der Tonwertkurve ist, dass hier der Eingangswert nicht direkt auf einen neuen Ausgangswert abgebildet wird, sondern nur in einem bestimmten Bereich um den Eingabewert verändert wird. Man könnte das auch mit einer Tonwertkurve erreichen. Das sähe dann zum Beispiel so aus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[file:ToneCurveAsFlatCurveReplacement.png|frame|left]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear: both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine ziemlich fummelige Angelegenheit. Erst recht, wenn nur sehr geringe Nuancen verändert werden sollen. Aus diesem Grunde werden die sogenannten ''Flachen Kurven'' eingesetzt, in der nur noch '''die Änderungen der Ausgangswerte von den Eingangswerten''' dargestellt werden. Erfolgen keine Veränderungen, bleibt die Kurve in diesen Bereichen auf &amp;quot;Null&amp;quot;. Wobei in den ''Flachen Kurven'' die Nullinie waagerecht in der Mitte liegt. &amp;quot;Darüber&amp;quot;, und auch &amp;quot;darunter&amp;quot; stellt also eine (leichte) Veränderung in positiver oder negativer Richtung der Zielgröße (Ausgangswert) dar. Die oben dargestellte Tonwertkurve mit dem dort parametrierten Kurvenverlauf würde als Flache Kurve etwa so aussehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[file:FlatCurveInComparison_de.png|frame|left]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear: both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit deutlich weniger Knoten, und in der vertikalen Auflösung viel weiter gespreizt, lässt sich der gewünschte Kurvenverlauf viel leichter einstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Gleichung sähe das dann so aus: y = x + k * ''f'' (x). Überall, wo also die Kurve ''f'' (x) Null ist, gilt y = x. Dann bleibt ein Pixel unverändert. k ist hierbei ein Skalierungswert für die vertikale y-Koordinate, den der Programmierer fest vorgegeben hat. k ist sozusagen der maximale Grad, um den ein Ausgangswert x im Diagramm nach oben, wie unten hin verändert werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Besonderheit ist dabei, dass '''der Eingangswert (also das, was die x-Koordinate darstellt) auf einen völlig anderen Parameter y abgebildet''' werden kann. Zum Beispiel kann auf der waagerechten x-Koordinate der Farbkreis abgerollt dargestellt sein, wohingegen die senkrechte y-Koordinate die Helligkeit darstellt. &amp;quot;Senkt&amp;quot; man die Kurve nun nur in einem schmalen Bereich um z.B. blau ab, würde die Funktion also alle Pixel, die blau sind, zum Beispiel den Himmel, dunkler machen. Demzufolge sieht die allgemeine Gleichung, die hinter diesen Kurven liegt, so aus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:y = z + k * ''f'' (x)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Pixelparameter z (z.B. Helligkeit) wird also etwas verändert, nämlich um k * ''f'' (x), in (die neue Helligkeit) y umgewandelt. Wobei hier x ein anderer Parameter des gleichen Pixels ist (z.B. der Farbton).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel hierzu: Die Einstellung der Retinex-Intensität als Funktion vom Farbton. Die Intensität wird bei grünen Farben angehoben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[file:RetinexIntensityFlatCurve de.png|frame|left]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear: both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Besonderheit ist, dass RawTherapee bei den Flachen Kurven, die den Farbton in der waagerechten x-Koordinaten haben, an den Stellen, wo sich Kurvenknoten befinden, einen Balken im Farbton, den der Knoten spezifiziert, nach oben zieht. So ist die Farbe, für die der Knoten steht, deutlich sichtbarer, als im schmalen Balken unter dem Diagramm. Außerdem werden in diesen Diagrammen zu Beginn schon für alle Grund- und Komplementärfarben Knoten angelegt, die sich genau auf der Nulllinie befinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch ein Hinweis zur Darstellung der Knoten. Betrachte das Bild oben: Knoten, die sich genau auf der Nulllinie befinden, werden grün dargestellt. Alle Knoten, die außerhalb der Nullinie liegen hingegen schwarz. Hier noch mal als Detail gezeigt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[image:Flat curve zoom.png|frame|left|Ein neutraler Punkt (Kurvenknoten) ist grün. Die Anderen sind schwarz.]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear: both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe der Entwicklung von RawTherapee sind immer mehr Werkzeuge hinzugekommen, die die Flache Kurve zur Parametereinstellung verwenden. Die Flachen Kurven werden in der Kurvenauswahl generell mit dem Icon [[image:CurveType-controlPoints.png]] symbolisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Finessen bei der Arbeit und dem Verhalten der Elemente in den Flachen Kurven erfährst du in nachfolgendem Beispiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Beispiel====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[image:Flat curve justcurve.png|frame|'''Farbton/Sättigung/Dynamik-Werkzeug:&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;H(ue)-Kurve'''&amp;lt;br /&amp;gt;(Farbton als Funktion des Farbtons)&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;'''Grüne Pixel'''&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;(Eingangsgröße in der horizontalen Koordinate; dargestellt als vertikaler grüner Balken durch den Knoten hindurch)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''werden in blaue Pixel farbverschoben'''&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;(vertikale Koordinate beschreibt das &amp;quot;Maß&amp;quot; der Farbverschiebung hin zu blau; so lange der Knoten mit der Maus verschoben wird oder im Kurvenknoten-Eingangs-Ausgangswert-Modus selektiert ist ([[General_Comments_About_Some_Toolbox_Widgets/de#Kurvenknoten_Ein-Ausgangs-Wert|s. oben]]), wird die &amp;quot;Zielfarbe&amp;quot;, wie hier zu sehen, als horizontaler Balken durch den Knoten angezeigt).]]&lt;br /&gt;
Die Funktion der Flachen Kurve soll hier noch mal an Hand eines Beispiels beschrieben werden. Siehe auch nebenstehendes Bild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollziehe die im Weiteren beschriebenen Dinge sofort selbst mit einem beliebigem Bild, um schnell zu verstehen, wie man mit den Flachen Kurven arbeiten kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir wählen dazu das Werkzeug Farbton(H)/Sättigung(S)/Dynamik(V) aus, auch als [[HSV Equalizer/de|HSV-Equalizer]] bekannt, dass sich unter dem Reiter [[image:colour.png]] Farbe findet. Klicke auf das Aufklappmenü-Icon [[image:Drop-down.png]] rechts neben Kanal-Button ''H(ue)'' und wähle &amp;quot;''Min/Max-Kontrollpunkte''&amp;quot; [[image:CurveType-controlPoints.png]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Typisch für alle Flachen Kurven, bei denen die Ausgangsgröße (horizontale Koordinate) eine Farbkreisabwicklung darstellt, ist die Grundeinstellung, bei der bereits 6 Kurvenknoten auf der vertikalen Nulllinie voreingestellt sind. Sie befinden sich bezogen auf die horizontale Koordinate genau in den Grund- und Komplementärfarben Rot, Gelb, Grün, Türkis, Blau und Magenta (Purpur). Die Knoten liegen jetzt noch alle auf der Nulllinie, weswegen sie alle grün dargestellt werden. In jedem Knoten wird mit einem senkrechten schmalen Balken die durch den Knoten selektierte Farbe auf der horizontalen Ausgangs-Koordinate angezeigt. Ganz rechts befindet sich kein Knoten. Da wir hier in der Horizontalen den Farbkreis abgebildet haben, kann man sich ganz Rechts (Rot) in der Fortsetzung Links (Rot) vorstellen. Der zugehörige Knoten in Rot ist also schon vorhanden: ganz links.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klicke jetzt auf den Punkt (Knoten) ganz links und halte die Maustaste gedrückt. Der Cursor wechselt schon beim Darüberfahren zu einem sternförmigen Symbol. Daran erkennst du, dass du tatsächlich den Knoten anklickst und nicht die kleinen Punkte daneben, mit denen du die Kurvensteilheit einstellen kannst. Schiebe nun den Knoten nach oben und unten. Je weiter du ihn von der Nulllinie entfernst, desto weiter innerhalb des Farbkreises werden alle Pixel &amp;quot;verschoben&amp;quot;, die rot sind. Nach oben zuerst in Richtung Braun, Gelb, Grün usw. Nach unten in Richtung Magenta, Blau usw. Schiebst du den Knoten ein wenig zu weit nach links aus dem Diagramm siehst du hier, wie die horizontale Koordinate arbeitet: Ganz links ist auch ganz rechts. Der Farbkreis wird beim Verschieben des Punktes also nicht als Gerade mit festen Rändern verstanden, sondern du landest sofort auf der anderen Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hast du beim Verschieben den horizontalen Farbbalken durch den Knoten gesehen? Während der vertikale Balken, der immer angezeigt wird, die Eingangsgröße für die Bildverarbeitung der Pixel anzeigt, zeigt der horizontale Balken die Ausgangsgröße (Zielgröße) an. Ziehe nun einen Knoten etwas nach oben und dann wechselweise nach links und rechts. Siehst du, dass trotz gleicher &amp;quot;Höhe&amp;quot; der waagerechte &amp;quot;Ziel&amp;quot;-Balken sich in der Farbe etwas ändert? Wenn du das erklären kannst, hast du die Funktion der Flachen Kurven vollständig verstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn nicht, hier die Erklärung: Eine bestimmte Abweichung von der Nullinie verschiebt den Farbwert um einen bestimmten Betrag. Befindet sich der Knoten zum Beispiel bezüglich der horizontalen x-Koordinate auf der Farbe grün und du schiebst den Knoten nach oben, wird er gelb. Nimmst Du hingegen einen Knoten mit dem horizontalen Ausgangswert blau und schiebst du ihn um den gleichen Betrag nach oben, wird er nicht gelb, sondern zuert einmal an dieser Stelle grün. Die Verschiebung nach oben und unten positioniert den Ausgangs(ziel)wert nicht auf einer bestimmten Farbe, sondern du verschiebst die Lage im Farbkreis vom Eingangswert ausgehend um den gleichen Winkel. Beginnend von Grün landest du bei Gelb. Beginnend von Blau, bist du bei gleichem Winkel aber erst bei Grün angekommen und nicht bei Gelb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die beiden vorangegangenen Absätze sind sehr wichtig. Erst, wenn du den Inhalt gedanklich nachvollziehen kannst, hast du die Flachen Kurven insbesondere in der häufigen Verwendung mit dem abgewickelten Farbkreis vollständig verstanden. Und dann wirst du die entsprechenden Werkzeuge mit Erfolg anwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Der vertikale Farbbalken durch einen Knoten hat 2 magische Kräfte! ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fahre jetzt mit der Maus nicht über einen Knoten, sondern etwas entfernt von ihm nur über den vertikalen Farbbalken, der durch den Knoten verläuft. Auch hier wechselt das Maussymbol. Klickst du nun nur den Balken an, kannst du ihn entweder nur nach links und rechts verschieben oder den Knoten nur nach oben und unten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Startest du beim Verschieben zuerst nach links oder rechts, rastet die vertikale Position des Knotens ein und du kannst bequem aussschließlich den Farbton der Eingangsgröße anpassen.&lt;br /&gt;
* Startest du hingegen mit der Verschiebung zuerst nach oben oder unten, dann rastet die horizontale Position des Knotens ein, und du kannst ausschließlich die Zielgröße anpassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zweite Variante ist sehr oft die Wichtigere: Du wählst mit der Pipette (s. oben) im Vorschaubild eine bestimmte Farbe und ein Knoten wird auf der Nulllinie erstellt. Du möchtest nun genau diese Farbe verschieben. Dazu ist es praktisch, wenn der Knoten bezogen auf die horizontale Achse, auf der du gerade den Knoten mit der Pipette erstellt hast, fixiert bleibt und eben nur die vertikal realisierte Farbverschiebung dieser Farbe eingestellt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und natürlich kannst du, wie bei jeder Kurvenart, die Empfindlichkeit der Maus durch Drücken der Strg-Taste für genaues Arbeiten deutlich herabsetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kurvensteilheit ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie exakt nun diese Verschiebung auf einen bestimmten Farbton wirkt, hängt von der Steilheit der Kurve ab. Wie schnell sie also auf die Nulllinie zurück kehrt. Diese Steilheit kannst du einerseits mit der oben geschilderten Methode der [[General_Comments_About_Some_Toolbox_Widgets/de#Kurvenknoten_Ein-Ausgangs-Wert|Kurvenknoten-Ein-Ausgangs-Werte]] als Zahlenwert ändern. Du kannst aber auch, wenn du den Knoten an fährst, den blauen oder gelben Indikator anfahren, anklicken und dann verschieben. Du siehst sofort, welche mehr oder weniger steile Kurve dabei entsteht. Benötigst du noch eine steilere Kurve, füge dicht neben dem betreffenden Knoten noch einen weiteren Knoten auf der Nulllinie ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Wiederverwendbarkeit ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erstellten Kurven lassen sich mit den Icons rechts neben dem Diagramm mittels Zwischenablage oder Datei auf andere Bilder übertragen. Beachte, dass nur die gerade angezeigte Kurve gespeichert wird. Es ist zum Beispiel nicht möglich in dem eben benutzten Beispiel die Kurven von H, S und V gleichzeitig abzuspeichern.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Fherb</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://rawpedia.rawtherapee.com/index.php?title=General_Comments_About_Some_Toolbox_Widgets/de&amp;diff=2463</id>
		<title>General Comments About Some Toolbox Widgets/de</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://rawpedia.rawtherapee.com/index.php?title=General_Comments_About_Some_Toolbox_Widgets/de&amp;diff=2463"/>
		<updated>2017-05-30T19:27:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Fherb: /* Allgemeine Bemerkungen über die Verwendung der Werkzeuge */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Todo-List / State:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Translation: open&lt;br /&gt;
* Content completely cleared: open&lt;br /&gt;
* Expression and didactics checked: open&lt;br /&gt;
* Spelling checked: open&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ready for publishing: no&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Allgemeine Bemerkungen über die Verwendung der Werkzeuge =&lt;br /&gt;
'''Dieser Abschnitt ist wichtig''' - Einige Dinge werden für dich sehr offensichtlich sein, wenn du bereits sehr erfahren andere Software verwendest. Aber es wird einige Sachen geben, die auch dir bisher nicht bekannt waren, sich nicht unmittelbar im ''trial-and-error''-Verfahren erlernen lassen. Die du aber unbedingt wissen solltest, um RawTherapee schneller und einfacher zu verwenden. Die Nutzung soll dir ja Freude und Erfolg bringen. Nimm dir für diesen Abschnitt deshalb etwas Zeit und probiere auch Dinge aus, die für dich neu sind. Insbesondere die Details zu den verschiedenen Kurvenarten, und dort vor allem für die anfangs durchaus ungewohnten '''Flachen Kurven'''. Die Bedienung der Kurven sind sehr wichtig, um die sehr mächtigen Funktionen und Einstellungen ausnutzen zu können. Egal um welches Werkzeug es sich dann im Einzelnen handelt.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Werkzeugbereich, der sich im Editor rechts neben dem mittleren, großen Vorschaubild befindet, enthält die Einstellwerte sämtlicher Bildverarbeitungswerkzeuge von RawTherapee. Mit ihnen kann man eine Menge machen. Vermutlich deutlich mehr, als du es im Moment erwartest. Wenn du RawTherappe zum ersten Mal verwendest, erst recht, wenn du überhaupt erst in die Bearbeitung von Raw-Bildern einsteigst, fühle dich bitte von diesen vielen Optionen nicht erschlagen! Wir haben hier ein Werkzeug vor uns, mit dem auch der Profi seine Freude hat. Aber auch als Einsteiger wirst du recht gut und schnell zurecht kommen, weil du zu Beginn nur einen Bruchteil der Werkzeuge und Parameter benötigst, um bereits sehr gute Resultate zu erreichen. Dazu kommt, dass sich einige Parameter auch gegenseitig ersetzen: Je nach deiner Vorgehensweise wirst du die eine Variante oder die Andere nutzen, um zum Ziel zu kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Du Einsteiger bist, konzentriere dich zuerst auf das Wichtigste:&lt;br /&gt;
* Belichtungskorrektur inkl. Kontrast; skaliere das Bild (in den meisten Fällen) im kompletten Bereich von tief Schwarz bis ganz hell&lt;br /&gt;
* Weißabgleich, Farbsättigung&lt;br /&gt;
* Rotation, falls du die Kamera nicht ganz gerade gehalten hast&lt;br /&gt;
* stürzende Linien mit der Korrektur der Perspektive mindern&lt;br /&gt;
* Objektivverzerrungen (Tonne) korrigieren, wenn du ein starkes Weitwinkel verwendest hast&lt;br /&gt;
* beschneide das Bild passend zum Motiv&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind zwar schon eine Menge Punkte, aber du wirst sehr leicht die dazu passenden Einstellregler finden. Und danach fällt es dir sicher nicht mehr schwer, weitere Werkzeuge, wie zum Beispiel die Rauschminderung, zu verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Panels - Bereiche der Programmoberfläche ==&lt;br /&gt;
Panels sind Bereiche der Oberfläche einer Software, die sie in spezielle Arbeitsbereiche gliedert. Der Bildeditor besitzt 3 Panels, die sich um den zentralen Bild-Vorschaubereich herum gruppieren:&lt;br /&gt;
* Links befindet sich das Panel, das das Histogramm und die Historie enthält.&lt;br /&gt;
* Rechts ist das Panel mit allen Werkzeugen.&lt;br /&gt;
* Und oben befindet sich der Filmstreifen, mit dem sich schnell navigieren lässt, ohne erst in die Dateiverwaltung wechseln zu müssen.&lt;br /&gt;
Alle diese Panels lassen sich bequem und schnell mit den passenden Pfeil-Buttons [[File:Panel-to-left.png]] [[File:Panel-to-right.png]] [[File:Panel-to-top.png]] ein und ausblenden, um temporär den Vorschaubereich frei zu geben, wenn die Platzverhältnisse auf dem Monitor begrenzt sind. Lerne dafür auch die Tastaturkürzel kennen: {{k|L}}, {{k|Alt}} + {{k|L}} sowie {{k|Shift}} + {{k|L}}. Kann in den einzelnen Panels nicht der gesamte Bereich dargestellt werden, nutze das Mausrad, um den Inhalt hoch und runter (hin und her) zu schieben. Es kann vor allem im rechten Panel nicht passieren, dass du dabei Einstellwerte verstellst. Denn diese kannst du genau aus diesem Grund nur dann verstellen, wenn du während der Bedienung des Mausrades auch noch die {{k|Shift}}-Taste gedrückt hältst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bild-Vorschaubereich ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vorschau ist so gestaltet, dass sie dir möglichst realistisch das Bild mit dem aktuell bearbeiteten Stand anzeigt. Aus Gründen der Rechenzeit ist das allerdings nur etwas eingeschränkt möglich. Die Wirkung einige Werkzeuge werden nur bei einer Ansicht von 100% und darüber in das Vorschaubild einbezogen, damit nur der tatsächlich auf dem Bildschirm begrenzte Bildbereich berechnet werden muss. Das gilt insbesondere für die Werkzeuge unter &amp;quot;Detail&amp;quot;. Im Programm werden die betroffenen Werkzeuge neben ihrem Namen mit dem 1:1-Symbol [[Image:zoom-100-identifier.png]] gekennzeichnet.&lt;br /&gt;
Bei Auflösungen unter 100% kann es also passieren, dass das Ergebnis einiger Werkzeuge nicht exakt dargestellt wird, weil einige Bearbeitungsschritte vorher oder nachher weggelassen wurden. Details zur Genauigkeit der einzelnen Werkzeuge findest du auch in diesem Handbuch unter den Beschreibungen der einzelnen Werkzeuge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werkzeuge ==&lt;br /&gt;
RawTherapee besitzt eine Menge Werkzeuge und jedes von ihnen besitzt wiederum ein oder mehrere Steuerelemente. Die Werkzeuge sind in die folgenden Gruppen eingeteilt:&lt;br /&gt;
* [[File:Exposure.png]] Belichtung&lt;br /&gt;
* [[File:Detail.png]] Details&lt;br /&gt;
* [[File:Colour.png]] Farbe&lt;br /&gt;
* [[File:Wavelet.png]] Wavelet&lt;br /&gt;
* [[File:Transform.png]] Transformieren&lt;br /&gt;
* [[File:Raw.png]] Raw&lt;br /&gt;
* [[File:Meta.png]] Metadaten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter ''Belichtung'' sind dann alle Werkzeuge versammelt, die etwas mit der Steuerung von Helligkeit, Kontrast usw. zu tun haben. Unter ''Farbe'' ist u.a. der Weißabgleich zu finden usw. Weil es so viele Werkzeuge gibt, wirst du schnell feststellen, dass der Platz auf dem Monitor in der Höhe sehr kostbar ist. Neben der klassischen Scroll-Leiste, mit der die gerade benötigten Steuerelemente in den sichtbaren Ausschnitt geschoben werden können, gibt es bei RawTherape eine weitere, ausgesprochen einfache Methode:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ein Rechts-Klick mit der Maus auf die Überschrift eines Werkzeugs klappt dessen Steuerelemente aus, gleichzeitig werden die Steuerelemente aller anderen Werkzeuge eingeklappt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn der Bildschirm nicht gar zu klein ist, ist man damit immer nur maximal 2 Klicks von jedem beliebigen Einstellwert entfernt: 1. Klick (linke Maustaste) wählt die Gruppe, z.B. ''Details'', der 2. Klick (rechte Maustaste) klappt das Werkzeug auf, z.B. ''Rauschreduzierung''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Links neben den Titeln der meisten Werkzeugen befindet sich ein kleiner ''Ein-Aus-Schalter'' [[File:expanderEnabled.png]], mit dem man die Wirkung des gesamten Werkzeugs ein- und ausschalten kann. Die Einstellwerte des betreffenden Tools bleiben dabei erhalten. Bei einigen Tools macht das allerdings weniger Sinn. So gibt es einige Werkzeuge ohne diesen Schalter. Bei diesen wird statt dessen ein kleines Dreieck [[File:expanderClosed.png]] dargestellt. In der Darstellung der Werkzeuge innerhalb der Dateiverwaltung gibt es noch einen speziellen Zustand, wenn mehrere Bilder ausgewählt wurden. Dieser heißt ''inkonsistent'' und bedeutet, dass das betreffende Werkzeug bei einem Teil der Bilder eingeschaltet und bei einem anderen Teil abgeschaltet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:expanderDisabled.png|Werkzeug abgeschaltet.]]&lt;br /&gt;
Werkzeug abgeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:expanderEnabled.png|Werkzeug eingeschaltet.]]&lt;br /&gt;
Werkzeug eingeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:expanderInconsistent.png|Werkzeug inkonsistent.]]&lt;br /&gt;
Werkzeug inkonsistent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:expanderClosed.png|Werkzeug eingeklappt.]]&lt;br /&gt;
Werkzeug eingeklappt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:expanderOpened.png|Werkzeug ausgeklappt.]]&lt;br /&gt;
Werkzeug ausgeklappt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schieberegler ==&lt;br /&gt;
Jeder Schieberegler besitzt drei spezielle Werte:&lt;br /&gt;
* Der ''aktuelle Wert'', wenn der Regler in eine bestimmte Stellung geschoben wird.&lt;br /&gt;
* Der ''Standardwert'', der im Programm fest voreingestellt ist. Dieser kann als aktueller Wert zurück geholt werden, indem man auf den kleinen Reset-Taster [[File:ResetButton.png]] klickt.&lt;br /&gt;
* Der ''Initialwert''. Dies ist der Wert den der Regler in dem Profil besaß, mit dem das Bild geladen wurde. Ihn kann man mit Klick auf  [[File:ResetButton.png]] + {{k|Strg}} zurück holen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie schon oben beschrieben: Um den Schieberegler mit dem Mausrad zu bedienen, muss gleichzeitig die {{k|Strg}}-Taste gedrückt gehalten werden. Andernfalls scrollt das Werkzeug-Panel hoch oder runter. Die Strg-Taste entkoppelt somit beide Funktionen sicher voneinander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurven-Editoren ==&lt;br /&gt;
RawTherapee besitzt drei Arten von Kurven in den Werkzeugen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Schwellenkurven&lt;br /&gt;
* Tonwertkurven&lt;br /&gt;
* Flache Kurven&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schwellenkurven ===&lt;br /&gt;
Die Schwellenkurven sind die Einfachsten. Sie werden benutzt, um speziellen Werkzeugen die Tonwerte (oder Farbtöne oder Sättigungswerte) vorzugeben, die vom betreffenden Werkzeug bei der Berechnung berücksichtigt werden sollen bzw. anders berechnet werden sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Beispiel betrachten wir den Schwellenkurven-Editor des Werkzeugs ''Detail &amp;gt; Schärfung''. [[Image: Sharpening_Threshold.png|frame|right|Schwelle der Schärfung]] Die dargestellten Einstellungen sagen aus, dass der Schärfungsgrad in dunklen Gebieten schnell ansteigen soll (die steile Linie auf der linken Seite), die volle Schärfung soll dann über den mittleren Tonwertbereich gehalten werden (Plateau der Kurve) und im Bereich hellerer Tonwerte hin zu den Lichtern soll die Schärfung zunehmend zurück gefahren werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man an einem Steuerpunkt der Kurve zieht, bewegt sich der gesamte Anstiegsbereich der Kurve. Um nur einen Steuerpunkt zu verschieben, halte dabei die Umschalt-Taste {{k|shift}} gedrückt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rechts oben an jeder Schwellenkurve befindet sich ein Reset-Button [[File:ResetButton.png]], der die Kurve wieder auf den Default-Wert zurück stellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beachte:&lt;br /&gt;
: Das Rücksetzen der Kurve gilt als Kurven-Modifikation, wie auch das Verschieben der Steuerpunkte. Drückst du versehentlich den ''Reset''-Button, gibt es keine Möglichkeit, die Kurve wieder herzustellen, die du vorher eingestellt hast. Das liegt daran, dass das in der Historie als ein Bearbeitungsschritt gilt und somit ein ''Zurück'' zwischen der Kurveneinstellung und dem nachfolgenden Reset-Klick nicht möglich ist. - Das gilt genau so für die Tonwertkurven und die Flachen Kurven.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu Tonwertkurven und den Flachen Kurven wird bei den Schwellenkurven die Kurve aus geraden Verbindungslinien zwischen den Steuerpunkten gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeines zu Tonwertkurven und Flachen Kurven ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Curve_ToggleSelect.jpg|260px|thumb|right|frame|Toggle- und Select-Teil des Kurven-Buttons]]Tonwertkurven und Flache Kurven sind leistungsfähigere Werkzeuge als die Schwellenkurven und besitzen entsprechend mehr Steuerelemente. So besitzt jede Tonkurve und Flache Kurve einen Button, mit dem der Typ ausgewählt werden kann. Die Linke Seite des Buttons ist dabei ein sogenannter Toggle-Button. Er schaltet die Anzeige der Kurve ein und aus (wenn überhaupt eine Kurve ausgewählt ist). Unmittelbar daneben kann man den Typ der Kurve wählen bzw. die Kurve abschalten (&amp;quot;Linear&amp;quot;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch diese Kurven haben einen Reset-Button [[File:ResetButton.png]], mit dem die Kurve zurück gesetzt werden kann. Weiterhin ein Pipette-Werkzeug [[image:editmodehand.png]], um einen bestimmten Wert in der horizontalen Koordinate aus einem Bild-Pixel heraus auszuwählen sowie ein Werkzeug (Knoten Ein-/Ausgangswert) [[image:Gtk-edit.png]], mit dem man die Position des Knotens per Wertvorgabe einstellen kann und in einigen Fällen auch die Steilheit der Kurve an diesem Punkt nach links und rechts bestimmen kann.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear: both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Pipette ====&lt;br /&gt;
[[image:rt pipette 2 lab ba.jpg|thumb|700px|Hier wird gerade mit dem Pipetten-Werkzeug der genaue Farbton der purpurnen Blume ins Diagramm übertragen um ihn in der HH-Kurve zur Einstellung genau zu lokalisieren.]]&lt;br /&gt;
In RawTherapee besitzen die meisten Kurven ein Pipetten-Werkzeug [[image:editmodehand.png]]. Diese Funktion stellt eine gute Möglichkeit dar, bestimmte Farbwerte, Helligkeiten und Bereich in einer bestimmten Sättigung aus einem Bild heraus in der Kurve genau zu selektieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nehmen wir ein Beispiel, in dem Du den Purpur-Ton einer Blume etwas röter machen möchtest. Ohne die Pipette wird es schwierig in der Kurve genau die Schattierung des betreffenden Farbtones im Bild zu treffen. Die Auswahl könnte dann schnell zu breit werden und du änderst größere Farbbereiche, als du es eigentlich möchtest. Mit der Pipette klickst du einfach in das Bild und der betroffene Farbton wird als Punkt in die Kurve übernommen. Den Punkt kannst du nun zur Anpassung verwenden und dich darauf verlassen, dass du genau den betreffenden Farbton änderst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Pipettenwerkzeug wird für eine Kurve aktiviert, indem man einfach auf das entsprechende Symbol [[image:editmodehand.png]] rechts oben an der Kurve klickt. Wenn du nun mit der Maus über das Bild fährst, wirst du eine vertikale Linie (in einigen Fällen auch vier) in der Kurve bemerken. Diese Linien repräsentieren den entsprechenden Wert des Pixels, über das du gerade fährst. Siehe auch nebenstehendes Bild. Um nun einen Einstellpunkt, einen Knoten in der Kurve zu setzen, drücke die Ctrl-Taste und die linke Maustaste zugleich. Bewegst du nun die Maus, ohne vorher die linke Maustaste los gelassen zu haben, kannst du unmittelbar diesen Knoten in der Kurve verschieben, ohne erst aus dem Vorschaubild zu gehen und den Punkt mit der Maus erneut anzufassen. Für Feineinstellungen halte dabei die Strg-Taste erneut gedrückt. Das gilt für die im Bild dargestellte Kurvenart. Bei manchen anderen Kurven geht das allerdings nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Pipette wieder zu deaktivieren, klicke erneut auf das Pipetten-Icon an der Kurve. Wenn du die Pipette in einer anderen Kurve verwenden willst, brauchst du sie in der eben bearbeiteten Kurve nicht erst zu deaktivieren. Aktiviere sie einfach in der nächsten Kurve und sie wirkt sich nur dort aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear: both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kurvenknoten Ein-Ausgangs-Wert ====&lt;br /&gt;
[[File:DiagrammInOut.png|170px|thumb|right|frame|In- und Out- Wert (x, y) eines Kurven-Knotens]]&lt;br /&gt;
Jede Kurve besitzt ein Werkzeug mit dem die Knoten der Kurve in Form ihrer Parameterwerte eingestellt werden können. Zwei dieser Parameter sind immer vorhanden und legen den Knoten bezüglich seiner Lage im Diagramm fest:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der I-Wert (In, also &amp;quot;rein&amp;quot;) legt den Wert auf der horizontalen Korrdinate fest. In der deutschen Übersetzung wird dieser Wert mit ''x'' bezeichnet. So, wie die x-Koordinate im Matheunterricht.&lt;br /&gt;
* Der O-Wert (Out, also &amp;quot;raus&amp;quot;) legt den Wert auf der vertikalen Koordinate fest. In der deutschen Übersetzung wird dieser Wert mit ''y'' bezeichnet. (Siehe auch [https://de.wikipedia.org/wiki/Kartesisches_Koordinatensystem Kartesische Koordinatensystem].)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wobei es von der Kurve abhängt, in welchem Wertebereich sich die Werte von I und O (bzw. x und y) bewegen können (z.B. 0...100% oder 0,0...1,0). Die beiden Werte heißen In/Out, also &amp;quot;rein&amp;quot; und &amp;quot;raus&amp;quot;, weil sie damit die &amp;quot;mathematische Verarbeitungsrichtung&amp;quot; der Software während der Filterung beschreiben: Der Filter entnimmt zum Beispiel den Farbwert eines Pixels dem Bild, ordnet ihn der horzitontalen Achse zu, geht von dort nach oben in die Kurve &amp;quot;hinein&amp;quot; (bzw. in den Knoten, wenn sich an dieser Stelle gerade ein Knoten befindet) und von dort wieder nach links &amp;quot;heraus&amp;quot; auf die vertikale Koordinatenachse. Die ganze Kurve beschreibt also die Gleichung zur Umwandlung eines Pixels O = ''f'' (I) bzw. y = ''f'' (x).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear: both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:FlatRise node.png|170px|thumb|right|frame|Flacher Anstieg der Kurve im Knoten für die blauen Pixel]]&lt;br /&gt;
[[File:RapidRise node.png|170px|thumb|right|frame|Steiler Anstieg der Kurve im Knoten für die grünen Pixel]]&lt;br /&gt;
Bei bestimmten Kurvenarten kommen zudem noch 2 Parameter hinzu, die beschreiben, wie steil bzw. flach die Kurve in den Knoten hinein läuft. Dabei bedeuten:&lt;br /&gt;
* LT Anstieg der Kurve linksseitig am Knoten&lt;br /&gt;
* RT Anstieg der Kurve rechtsseitig am Knoten&lt;br /&gt;
Wobei der &amp;quot;steilste Anstieg&amp;quot; (Wert 0) bedeutet, dass die Kurve sehr steil in Richtung Null-Linie startet. Der flachste Anstieg (Wert 1) bedeutet, dass die Kurve am Knoten horizontal austritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Einstellungen nachvollziehen zu können, aktiviere z.B. im Werkzeug ''Belichtung &amp;gt; L*a*b Anpassung'' die LH-Kurve. Mit dieser Kurve kann man bestimmte Farbbereich heller und dunkler machen. Schalte das Pipettenwerkzeug der Kurve ein [[image:editmodehand.png]]. Wähle jetzt im Vorschaubild mit der Pipette ein Pixel aus (Strg + ''Linke Maustaste''). Im Diagramm wird ein Knoten hizugefügt. Lasse die Strg-Taste los, halte aber die Maustaste gedrückt und verschiebe sie, sodass der Knoten aus der Nulllinie heraus nach oben und unten verschoben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Um nun den Knoten genauer zu konfigurieren, klicke auf den Knoten-Editier-Button [[image:Gtk-edit.png]] und dann mit der ''rechten'' Maustaste auf den''' gerade erstellten '''Knoten. Der Knoten wird rot eingekreist.''' In den Feldern x, y, LT und RT lassen sich jetzt die Werte dieses Punktes verändern. Verändere nun die Werte nach deinen Vorstellungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du beendest, indem du mit der ''rechten'' Maustaste irgendwo in das Diagramm neben den roten Knoten klickst oder mit der ''linken'' Maustaste auf das Icon [[image:Gtk-edit.png]] drückst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ kannst du den Punkt auch nur mit der Maus im Diagramm anfahren und einen der erscheinenden Farbpunkte anfassen (''linke'' Maustaste) und verschieben. Das ist allerdings oftmals viel fummeliger und ungenauer, als die Knotenparameter über die Zahlenwerte einzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear: both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Tonwertkurven===&lt;br /&gt;
[[Image:Tone_Curve.png|320px|thumb|right|frame|Tonwertgruppe mit Anzeige der Typ-Ausklappliste]]&lt;br /&gt;
Eigentlich sind Tonwertkurven falsch benannt, weil sie nicht nur zur Korrektur von Tonwerten, sondern auch der Sättigung, Farbigkeit usw. verwendet werden. Ihr Zweck ist, eine Eingangsgröße (horizontaler x-Wert) in eine Ausgangsgröße (vertikaler y-Wert) umzuwandeln. Also in der einfachen Form&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:y = ''f'' (x).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wobei in der Regel x, wie y, den gleichen Pixelparameter darstellen. Zum Beispiel werden also die Helligkeitswerte der Pixel vom Wert x in den Wert y umgerechnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kurve bestimmt dabei, zu welchem Eingangswert welcher Ausgangswert zuzuordnen ist. Die beiden Koordinaten, waagerecht wie senkrecht, sind dabei in ihrem Wertebereich gleich skaliert. Zum Beispiel von ganz Schwarz nach ganz Weiß. Das bedeutet, dass bei einer genau diagonal verlaufenden Kurve (das ist die Ausgangslage, wenn man ein Werkzeug benutzt) die Ausgangswerte alle gleich der Eingangswerte sind. In so einem Fall wirkt sich die Kurve also nicht im Bild aus. Erst wenn mittels Knoten die Kurve &amp;quot;verbogen&amp;quot; wird, werden die Einganswerte anderen Ausgangswerten zugeordnet. Zum Beispiel bestimmte Helligkeitswerte anderen, neuen Helligkeitswerten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betrachten wir als Beispiel nebenstehend abgebildetes Diagramm des [[Exposure/de|Belichtungswerkzeugs]]. In der waagerechten Koordinate befinden sich links die dunklen und rechts die hellen Töne. Im Hintergrund wird dazu das Histogramm schwach eingeblendet. In der senkrechten Koordinate befinden sich die dunklen Bildtöne unten und die Helleren oben. Das Diagramm wird hier als NURBS-Kurve (Control Cage) dargestellt. Bei dieser Kurve liegen die Knoten nicht auf der Kurve, sondern &amp;quot;verbiegen&amp;quot; sie im Anstieg. Es ist zu sehen, dass die Kurve im dunkleren Tonwertbereich etwas angehoben und im helleren Bereich etwas abgesenkt wurde. Bedeutet also, dass dunkle Pixelwerte etwas heller berechnet werden. Helle Pixel entsprechend dunkler. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bild zeigt auch die Ausklappliste mit den verschiedenen möglichen Varianten der Tonwertkurven:&lt;br /&gt;
* '''Linear:''' Das ist der Standardwert. Das Bild wird durch die Kurve nicht verändert. Dies entspricht einer Diagonalen, wie im kleinen Icon der Ausklappliste gezeigt. In diesem Fall wird die Kurve ausgeblendet.&lt;br /&gt;
* '''Angepasst:''' Das ist der häufig dargestellte Fall, wo die Kurve mit Knoten verbogen werden kann, die direkt auf der Kurve aufsitzen. Die beiden beim Öffnen der Kurve schon vorhandenen Knoten liegen ganz links unten (schwarz) und ganz rechts oben (weiß). Sie legen die Diagonale fest, die durch hinzugefügte Knoten verbogen werden kann. Mit diesen beiden äußersten Knoten kann der Wertebereich eingeschränkt werden, in dem man die Punkte am Rand entlang schiebt.&lt;br /&gt;
* '''Parametrisch:''' Hier werden keine Knoten im Diagramm eingetragen, sondern 4 Bereiche ''Schatten, Tiefen, Lichter, Spitzenlichter'' unterschieden, für die die Kurve verbogen werden kann. Diese Bereiche werden durch den kleinen Balken mit 3 Gleitern vorgegeben: [[Image:Parametric_curve_bar_V5.png]]. Mit der Maus kann man die Gleiter verschieben und mit der rechten Maustaste können wieder die Standardpositionen der Gleiter zurück geholt werden. Das Verbiegen erfolgt dann über die 4 Schieberegler. Sobald man mit der Maus einen der Schieberegler erreicht, wird dessen Wirkungsweise bzw. Wirkungsbereich im Diagramm eingeblendet.&lt;br /&gt;
* '''NURBS-Kurve:''' Im Gegensatz zur Variante ''Angepasst'' geht hier die Kurve nicht durch die Knoten, sondern die Knoten beeinflussen den Anstieg der Kurve in Bezug auf den Nachbarknoten bzw. den Rand. Hälst du beim Anklicken eines Knotens die Shift-Taste gedrückt, bekommt der Knoten &amp;quot;magische Anziehungskräfte&amp;quot; zum benachbarten Knoten oder auch zur Diagonalen. Mit wenig Übung ist es für viele Nutzer deshalb einfacher, die Kurve in dieser Variante zu bearbeiten, anstatt die Variante ''Angepasst'' zu verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achtung: Die Einstellungen in einer Kurvenvariante wird beim Umschalten in eine andere Kurvenvariante nicht übernommen! Jede Variante hat ihre eigenen Knoten bzw. Parameter, die nicht ineinander umgerechnet werden können. Aber jede Variante merkt sich auch ihre Knoten bzw. Parameter, sodass man mit der Typumschaltung in der Ausklappliste die bisherigen Einstellungen auch nicht verliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Flache Kurve ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Einführung ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden wird zum besseren Verständnis die Funktion und Wirkung der Flachen Kurve Schritt für Schritt ausgehend von der Tonwertkurve beschrieben: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im ersten Moment erscheint dieses Diagramm etwas ungewöhnlich. Der Unterschied zu den Diagrammen in der Art der Tonwertkurve ist, dass hier der Eingangswert nicht direkt auf einen neuen Ausgangswert abgebildet wird, sondern nur in einem bestimmten Bereich um den Eingabewert verändert wird. Man könnte das auch mit einer Tonwertkurve erreichen. Das sähe dann zum Beispiel so aus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[file:ToneCurveAsFlatCurveReplacement.png|frame|left]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear: both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine ziemlich fummelige Angelegenheit. Erst recht, wenn nur sehr geringe Nuancen verändert werden sollen. Aus diesem Grunde werden die sogenannten ''Flachen Kurven'' eingesetzt, in der nur noch '''die Änderungen der Ausgangswerte von den Eingangswerten''' dargestellt werden. Erfolgen keine Veränderungen, bleibt die Kurve in diesen Bereichen auf &amp;quot;Null&amp;quot;. Wobei in den ''Flachen Kurven'' die Nullinie waagerecht in der Mitte liegt. &amp;quot;Darüber&amp;quot;, und auch &amp;quot;darunter&amp;quot; stellt also eine (leichte) Veränderung in positiver oder negativer Richtung der Zielgröße (Ausgangswert) dar. Die oben dargestellte Tonwertkurve mit dem dort parametrierten Kurvenverlauf würde als Flache Kurve etwa so aussehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[file:FlatCurveInComparison_de.png|frame|left]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear: both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit deutlich weniger Knoten, und in der vertikalen Auflösung viel weiter gespreizt, lässt sich der gewünschte Kurvenverlauf viel leichter einstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Gleichung sähe das dann so aus: y = x + k * ''f'' (x). Überall, wo also die Kurve ''f'' (x) Null ist, gilt y = x. Dann bleibt ein Pixel unverändert. k ist hierbei ein Skalierungswert für die vertikale y-Koordinate, den der Programmierer fest vorgegeben hat. k ist sozusagen der maximale Grad, um den ein Ausgangswert x im Diagramm nach oben, wie unten hin verändert werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Besonderheit ist dabei, dass '''der Eingangswert (also das, was die x-Koordinate darstellt) auf einen völlig anderen Parameter y abgebildet''' werden kann. Zum Beispiel kann auf der waagerechten x-Koordinate der Farbkreis abgerollt dargestellt sein, wohingegen die senkrechte y-Koordinate die Helligkeit darstellt. &amp;quot;Senkt&amp;quot; man die Kurve nun nur in einem schmalen Bereich um z.B. blau ab, würde die Funktion also alle Pixel, die blau sind, zum Beispiel den Himmel, dunkler machen. Demzufolge sieht die allgemeine Gleichung, die hinter diesen Kurven liegt, so aus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:y = z + k * ''f'' (x)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Pixelparameter z (z.B. Helligkeit) wird also etwas verändert, nämlich um k * ''f'' (x), in (die neue Helligkeit) y umgewandelt. Wobei hier x ein anderer Parameter des gleichen Pixels ist (z.B. der Farbton).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel hierzu: Die Einstellung der Retinex-Intensität als Funktion vom Farbton. Die Intensität wird bei grünen Farben angehoben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[file:RetinexIntensityFlatCurve de.png|frame|left]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear: both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Besonderheit ist, dass RawTherapee bei den Flachen Kurven, die den Farbton in der waagerechten x-Koordinaten haben, an den Stellen, wo sich Kurvenknoten befinden, einen Balken im Farbton, den der Knoten spezifiziert, nach oben zieht. So ist die Farbe, für die der Knoten steht, deutlich sichtbarer, als im schmalen Balken unter dem Diagramm. Außerdem werden in diesen Diagrammen zu Beginn schon für alle Grund- und Komplementärfarben Knoten angelegt, die sich genau auf der Nulllinie befinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch ein Hinweis zur Darstellung der Knoten. Betrachte das Bild oben: Knoten, die sich genau auf der Nulllinie befinden, werden grün dargestellt. Alle Knoten, die außerhalb der Nullinie liegen hingegen schwarz. Hier noch mal als Detail gezeigt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[image:Flat curve zoom.png|frame|left|Ein neutraler Punkt (Kurvenknoten) ist grün. Die Anderen sind schwarz.]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear: both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe der Entwicklung von RawTherapee sind immer mehr Werkzeuge hinzugekommen, die die Flache Kurve zur Parametereinstellung verwenden. Die Flachen Kurven werden in der Kurvenauswahl generell mit dem Icon [[image:CurveType-controlPoints.png]] symbolisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Finessen bei der Arbeit und dem Verhalten der Elemente in den Flachen Kurven erfährst du in nachfolgendem Beispiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Beispiel====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[image:Flat curve justcurve.png|frame|'''Farbton/Sättigung/Dynamik-Werkzeug:&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;H(ue)-Kurve'''&amp;lt;br /&amp;gt;(Farbton als Funktion des Farbtons)&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;'''Grüne Pixel'''&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;(Eingangsgröße in der horizontalen Koordinate; dargestellt als vertikaler grüner Balken durch den Knoten hindurch)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''werden in blaue Pixel farbverschoben'''&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;(vertikale Koordinate beschreibt das &amp;quot;Maß&amp;quot; der Farbverschiebung hin zu blau; so lange der Knoten mit der Maus verschoben wird oder im Kurvenknoten-Eingangs-Ausgangswert-Modus selektiert ist ([[General_Comments_About_Some_Toolbox_Widgets/de#Kurvenknoten_Ein-Ausgangs-Wert|s. oben]]), wird die &amp;quot;Zielfarbe&amp;quot;, wie hier zu sehen, als horizontaler Balken durch den Knoten angezeigt).]]&lt;br /&gt;
Die Funktion der Flachen Kurve soll hier noch mal an Hand eines Beispiels beschrieben werden. Siehe auch nebenstehendes Bild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollziehe die im Weiteren beschriebenen Dinge sofort selbst mit einem beliebigem Bild, um schnell zu verstehen, wie man mit den Flachen Kurven arbeiten kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir wählen dazu das Werkzeug Farbton(H)/Sättigung(S)/Dynamik(V) aus, auch als [[HSV Equalizer/de|HSV-Equalizer]] bekannt, dass sich unter dem Reiter [[image:colour.png]] Farbe findet. Klicke auf das Aufklappmenü-Icon [[image:Drop-down.png]] rechts neben Kanal-Button ''H(ue)'' und wähle &amp;quot;''Min/Max-Kontrollpunkte''&amp;quot; [[image:CurveType-controlPoints.png]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Typisch für alle Flachen Kurven, bei denen die Ausgangsgröße (horizontale Koordinate) eine Farbkreisabwicklung darstellt, ist die Grundeinstellung, bei der bereits 6 Kurvenknoten auf der vertikalen Nulllinie voreingestellt sind. Sie befinden sich bezogen auf die horizontale Koordinate genau in den Grund- und Komplementärfarben Rot, Gelb, Grün, Türkis, Blau und Magenta (Purpur). Die Knoten liegen jetzt noch alle auf der Nulllinie, weswegen sie alle grün dargestellt werden. In jedem Knoten wird mit einem senkrechten schmalen Balken die durch den Knoten selektierte Farbe auf der horizontalen Ausgangs-Koordinate angezeigt. Ganz rechts befindet sich kein Knoten. Da wir hier in der Horizontalen den Farbkreis abgebildet haben, kann man sich ganz Rechts (Rot) in der Fortsetzung Links (Rot) vorstellen. Der zugehörige Knoten in Rot ist also schon vorhanden: ganz links.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klicke jetzt auf den Punkt (Knoten) ganz links und halte die Maustaste gedrückt. Der Cursor wechselt schon beim Darüberfahren zu einem sternförmigen Symbol. Daran erkennst du, dass du tatsächlich den Knoten anklickst und nicht die kleinen Punkte daneben, mit denen du die Kurvensteilheit einstellen kannst. Schiebe nun den Knoten nach oben und unten. Je weiter du ihn von der Nulllinie entfernst, desto weiter innerhalb des Farbkreises werden alle Pixel &amp;quot;verschoben&amp;quot;, die rot sind. Nach oben zuerst in Richtung Braun, Gelb, Grün usw. Nach unten in Richtung Magenta, Blau usw. Schiebst du den Knoten ein wenig zu weit nach links aus dem Diagramm siehst du hier, wie die horizontale Koordinate arbeitet: Ganz links ist auch ganz rechts. Der Farbkreis wird beim Verschieben des Punktes also nicht als Gerade mit festen Rändern verstanden, sondern du landest sofort auf der anderen Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hast du beim Verschieben den horizontalen Farbbalken durch den Knoten gesehen? Während der vertikale Balken, der immer angezeigt wird, die Eingangsgröße für die Bildverarbeitung der Pixel anzeigt, zeigt der horizontale Balken die Ausgangsgröße (Zielgröße) an. Ziehe nun einen Knoten etwas nach oben und dann wechselweise nach links und rechts. Siehst du, dass trotz gleicher &amp;quot;Höhe&amp;quot; der waagerechte &amp;quot;Ziel&amp;quot;-Balken sich in der Farbe etwas ändert? Wenn du das erklären kannst, hast du die Funktion der Flachen Kurven vollständig verstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn nicht, hier die Erklärung: Eine bestimmte Abweichung von der Nullinie verschiebt den Farbwert um einen bestimmten Betrag. Befindet sich der Knoten zum Beispiel bezüglich der horizontalen x-Koordinate auf der Farbe grün und du schiebst den Knoten nach oben, wird er gelb. Nimmst Du hingegen einen Knoten mit dem horizontalen Ausgangswert blau und schiebst du ihn um den gleichen Betrag nach oben, wird er nicht gelb, sondern zuert einmal an dieser Stelle grün. Die Verschiebung nach oben und unten positioniert den Ausgangs(ziel)wert nicht auf einer bestimmten Farbe, sondern du verschiebst die Lage im Farbkreis vom Eingangswert ausgehend um den gleichen Winkel. Beginnend von Grün landest du bei Gelb. Beginnend von Blau, bist du bei gleichem Winkel aber erst bei Grün angekommen und nicht bei Gelb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die beiden vorangegangenen Absätze sind sehr wichtig. Erst, wenn du den Inhalt gedanklich nachvollziehen kannst, hast du die Flachen Kurven insbesondere in der häufigen Verwendung mit dem abgewickelten Farbkreis vollständig verstanden. Und dann wirst du die entsprechenden Werkzeuge mit Erfolg anwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Der vertikale Farbbalken durch einen Knoten hat 2 magische Kräfte! ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fahre jetzt mit der Maus nicht über einen Knoten, sondern etwas entfernt von ihm nur über den vertikalen Farbbalken, der durch den Knoten verläuft. Auch hier wechselt das Maussymbol. Klickst du nun nur den Balken an, kannst du ihn entweder nur nach links und rechts verschieben oder den Knoten nur nach oben und unten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Startest du beim Verschieben zuerst nach links oder rechts, rastet die vertikale Position des Knotens ein und du kannst bequem aussschließlich den Farbton der Eingangsgröße anpassen.&lt;br /&gt;
* Startest du hingegen mit der Verschiebung zuerst nach oben oder unten, dann rastet die horizontale Position des Knotens ein, und du kannst ausschließlich die Zielgröße anpassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zweite Variante ist sehr oft die Wichtigere: Du wählst mit der Pipette (s. oben) im Vorschaubild eine bestimmte Farbe und ein Knoten wird auf der Nulllinie erstellt. Du möchtest nun genau diese Farbe verschieben. Dazu ist es praktisch, wenn der Knoten bezogen auf die horizontale Achse, auf der du gerade den Knoten mit der Pipette erstellt hast, fixiert bleibt und eben nur die vertikal realisierte Farbverschiebung dieser Farbe eingestellt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und natürlich kannst du, wie bei jeder Kurvenart, die Empfindlichkeit der Maus durch Drücken der Strg-Taste für genaues Arbeiten deutlich herabsetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kurvensteilheit ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie exakt nun diese Verschiebung auf einen bestimmten Farbton wirkt, hängt von der Steilheit der Kurve ab. Wie schnell sie also auf die Nulllinie zurück kehrt. Diese Steilheit kannst du einerseits mit der oben geschilderten Methode der [[General_Comments_About_Some_Toolbox_Widgets/de#Kurvenknoten_Ein-Ausgangs-Wert|Kurvenknoten-Ein-Ausgangs-Werte]] als Zahlenwert ändern. Du kannst aber auch, wenn du den Knoten an fährst, den blauen oder gelben Indikator anfahren, anklicken und dann verschieben. Du siehst sofort, welche mehr oder weniger steile Kurve dabei entsteht. Benötigst du noch eine steilere Kurve, füge dicht neben dem betreffenden Knoten noch einen weiteren Knoten auf der Nulllinie ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Wiederverwendbarkeit ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erstellten Kurven lassen sich mit den Icons rechts neben dem Diagramm mittels Zwischenablage oder Datei auf andere Bilder übertragen. Beachte, dass nur die gerade angezeigte Kurve gespeichert wird. Es ist zum Beispiel nicht möglich in dem eben benutzten Beispiel die Kurven von H, S und V gleichzeitig abzuspeichern.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Fherb</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://rawpedia.rawtherapee.com/index.php?title=General_Comments_About_Some_Toolbox_Widgets/de&amp;diff=2462</id>
		<title>General Comments About Some Toolbox Widgets/de</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://rawpedia.rawtherapee.com/index.php?title=General_Comments_About_Some_Toolbox_Widgets/de&amp;diff=2462"/>
		<updated>2017-05-30T19:26:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Fherb: /* Allgemeine Bemerkungen über die Verwendung der Werkzeuge */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Todo-List / State:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Translation: open&lt;br /&gt;
* Content completely cleared: open&lt;br /&gt;
* Expression and didactics checked: open&lt;br /&gt;
* Spelling checked: open&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ready for publishing: no&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Allgemeine Bemerkungen über die Verwendung der Werkzeuge =&lt;br /&gt;
'''Dieser Abschnitt ist wichtig''' - Einige Dinge werden für dich sehr offensichtlich sein, wenn du bereits sehr erfahren andere Software verwendest. Aber es wird einige Sachen geben, die auch dir bisher nicht bekannt waren, sich nicht unmittelbar im ''trial-and-error''-Verfahren erlernen lassen. Die du aber unbedingt wissen solltest, um RawTherapee schneller und einfacher zu verwenden. Die Nutzung soll dir ja Freude und Erfolg bringen. Nimm dir für diesen Abschnitt deshalb etwas Zeit und probiere auch Dinge aus, die für dich neu sind. Insbesondere die Details zu den verschiedenen Kurvenarten, und dort vor allem für die anfangs durchaus ungewohnten '''Flachen Kurven'''. Die Bedienung der Kurven sind sehr wichtig, um die sehr mächtigen Funktionen und Einstellungen ausnutzen zu können. Egal um welches Werkzeug es sich dann im Einzelnen handelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Werkzeugbereich, der sich im Editor rechts neben dem mittleren, großen Vorschaubild befindet, enthält die Einstellwerte sämtlicher Bildverarbeitungswerkzeuge von RawTherapee. Mit ihnen kann man eine Menge machen. Vermutlich deutlich mehr, als du es im Moment erwartest. Wenn du RawTherappe zum ersten Mal verwendest, erst recht, wenn du überhaupt erst in die Bearbeitung von Raw-Bildern einsteigst, fühle dich bitte von diesen vielen Optionen nicht erschlagen! Wir haben hier ein Werkzeug vor uns, mit dem auch der Profi seine Freude hat. Aber auch als Einsteiger wirst du recht gut und schnell zurecht kommen, weil du zu Beginn nur einen Bruchteil der Werkzeuge und Parameter benötigst, um bereits sehr gute Resultate zu erreichen. Dazu kommt, dass sich einige Parameter auch gegenseitig ersetzen: Je nach deiner Vorgehensweise wirst du die eine Variante oder die Andere nutzen, um zum Ziel zu kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Du Einsteiger bist, konzentriere dich zuerst auf das Wichtigste:&lt;br /&gt;
* Belichtungskorrektur inkl. Kontrast; skaliere das Bild (in den meisten Fällen) im kompletten Bereich von tief Schwarz bis ganz hell&lt;br /&gt;
* Weißabgleich, Farbsättigung&lt;br /&gt;
* Rotation, falls du die Kamera nicht ganz gerade gehalten hast&lt;br /&gt;
* stürzende Linien mit der Korrektur der Perspektive mindern&lt;br /&gt;
* Objektivverzerrungen (Tonne) korrigieren, wenn du ein starkes Weitwinkel verwendest hast&lt;br /&gt;
* beschneide das Bild passend zum Motiv&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind zwar schon eine Menge Punkte, aber du wirst sehr leicht die dazu passenden Einstellregler finden. Und danach fällt es dir sicher nicht mehr schwer, weitere Werkzeuge, wie zum Beispiel die Rauschminderung, zu verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Panels - Bereiche der Programmoberfläche ==&lt;br /&gt;
Panels sind Bereiche der Oberfläche einer Software, die sie in spezielle Arbeitsbereiche gliedert. Der Bildeditor besitzt 3 Panels, die sich um den zentralen Bild-Vorschaubereich herum gruppieren:&lt;br /&gt;
* Links befindet sich das Panel, das das Histogramm und die Historie enthält.&lt;br /&gt;
* Rechts ist das Panel mit allen Werkzeugen.&lt;br /&gt;
* Und oben befindet sich der Filmstreifen, mit dem sich schnell navigieren lässt, ohne erst in die Dateiverwaltung wechseln zu müssen.&lt;br /&gt;
Alle diese Panels lassen sich bequem und schnell mit den passenden Pfeil-Buttons [[File:Panel-to-left.png]] [[File:Panel-to-right.png]] [[File:Panel-to-top.png]] ein und ausblenden, um temporär den Vorschaubereich frei zu geben, wenn die Platzverhältnisse auf dem Monitor begrenzt sind. Lerne dafür auch die Tastaturkürzel kennen: {{k|L}}, {{k|Alt}} + {{k|L}} sowie {{k|Shift}} + {{k|L}}. Kann in den einzelnen Panels nicht der gesamte Bereich dargestellt werden, nutze das Mausrad, um den Inhalt hoch und runter (hin und her) zu schieben. Es kann vor allem im rechten Panel nicht passieren, dass du dabei Einstellwerte verstellst. Denn diese kannst du genau aus diesem Grund nur dann verstellen, wenn du während der Bedienung des Mausrades auch noch die {{k|Shift}}-Taste gedrückt hältst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bild-Vorschaubereich ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vorschau ist so gestaltet, dass sie dir möglichst realistisch das Bild mit dem aktuell bearbeiteten Stand anzeigt. Aus Gründen der Rechenzeit ist das allerdings nur etwas eingeschränkt möglich. Die Wirkung einige Werkzeuge werden nur bei einer Ansicht von 100% und darüber in das Vorschaubild einbezogen, damit nur der tatsächlich auf dem Bildschirm begrenzte Bildbereich berechnet werden muss. Das gilt insbesondere für die Werkzeuge unter &amp;quot;Detail&amp;quot;. Im Programm werden die betroffenen Werkzeuge neben ihrem Namen mit dem 1:1-Symbol [[Image:zoom-100-identifier.png]] gekennzeichnet.&lt;br /&gt;
Bei Auflösungen unter 100% kann es also passieren, dass das Ergebnis einiger Werkzeuge nicht exakt dargestellt wird, weil einige Bearbeitungsschritte vorher oder nachher weggelassen wurden. Details zur Genauigkeit der einzelnen Werkzeuge findest du auch in diesem Handbuch unter den Beschreibungen der einzelnen Werkzeuge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werkzeuge ==&lt;br /&gt;
RawTherapee besitzt eine Menge Werkzeuge und jedes von ihnen besitzt wiederum ein oder mehrere Steuerelemente. Die Werkzeuge sind in die folgenden Gruppen eingeteilt:&lt;br /&gt;
* [[File:Exposure.png]] Belichtung&lt;br /&gt;
* [[File:Detail.png]] Details&lt;br /&gt;
* [[File:Colour.png]] Farbe&lt;br /&gt;
* [[File:Wavelet.png]] Wavelet&lt;br /&gt;
* [[File:Transform.png]] Transformieren&lt;br /&gt;
* [[File:Raw.png]] Raw&lt;br /&gt;
* [[File:Meta.png]] Metadaten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter ''Belichtung'' sind dann alle Werkzeuge versammelt, die etwas mit der Steuerung von Helligkeit, Kontrast usw. zu tun haben. Unter ''Farbe'' ist u.a. der Weißabgleich zu finden usw. Weil es so viele Werkzeuge gibt, wirst du schnell feststellen, dass der Platz auf dem Monitor in der Höhe sehr kostbar ist. Neben der klassischen Scroll-Leiste, mit der die gerade benötigten Steuerelemente in den sichtbaren Ausschnitt geschoben werden können, gibt es bei RawTherape eine weitere, ausgesprochen einfache Methode:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ein Rechts-Klick mit der Maus auf die Überschrift eines Werkzeugs klappt dessen Steuerelemente aus, gleichzeitig werden die Steuerelemente aller anderen Werkzeuge eingeklappt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn der Bildschirm nicht gar zu klein ist, ist man damit immer nur maximal 2 Klicks von jedem beliebigen Einstellwert entfernt: 1. Klick (linke Maustaste) wählt die Gruppe, z.B. ''Details'', der 2. Klick (rechte Maustaste) klappt das Werkzeug auf, z.B. ''Rauschreduzierung''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Links neben den Titeln der meisten Werkzeugen befindet sich ein kleiner ''Ein-Aus-Schalter'' [[File:expanderEnabled.png]], mit dem man die Wirkung des gesamten Werkzeugs ein- und ausschalten kann. Die Einstellwerte des betreffenden Tools bleiben dabei erhalten. Bei einigen Tools macht das allerdings weniger Sinn. So gibt es einige Werkzeuge ohne diesen Schalter. Bei diesen wird statt dessen ein kleines Dreieck [[File:expanderClosed.png]] dargestellt. In der Darstellung der Werkzeuge innerhalb der Dateiverwaltung gibt es noch einen speziellen Zustand, wenn mehrere Bilder ausgewählt wurden. Dieser heißt ''inkonsistent'' und bedeutet, dass das betreffende Werkzeug bei einem Teil der Bilder eingeschaltet und bei einem anderen Teil abgeschaltet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:expanderDisabled.png|Werkzeug abgeschaltet.]]&lt;br /&gt;
Werkzeug abgeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:expanderEnabled.png|Werkzeug eingeschaltet.]]&lt;br /&gt;
Werkzeug eingeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:expanderInconsistent.png|Werkzeug inkonsistent.]]&lt;br /&gt;
Werkzeug inkonsistent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:expanderClosed.png|Werkzeug eingeklappt.]]&lt;br /&gt;
Werkzeug eingeklappt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:expanderOpened.png|Werkzeug ausgeklappt.]]&lt;br /&gt;
Werkzeug ausgeklappt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schieberegler ==&lt;br /&gt;
Jeder Schieberegler besitzt drei spezielle Werte:&lt;br /&gt;
* Der ''aktuelle Wert'', wenn der Regler in eine bestimmte Stellung geschoben wird.&lt;br /&gt;
* Der ''Standardwert'', der im Programm fest voreingestellt ist. Dieser kann als aktueller Wert zurück geholt werden, indem man auf den kleinen Reset-Taster [[File:ResetButton.png]] klickt.&lt;br /&gt;
* Der ''Initialwert''. Dies ist der Wert den der Regler in dem Profil besaß, mit dem das Bild geladen wurde. Ihn kann man mit Klick auf  [[File:ResetButton.png]] + {{k|Strg}} zurück holen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie schon oben beschrieben: Um den Schieberegler mit dem Mausrad zu bedienen, muss gleichzeitig die {{k|Strg}}-Taste gedrückt gehalten werden. Andernfalls scrollt das Werkzeug-Panel hoch oder runter. Die Strg-Taste entkoppelt somit beide Funktionen sicher voneinander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurven-Editoren ==&lt;br /&gt;
RawTherapee besitzt drei Arten von Kurven in den Werkzeugen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Schwellenkurven&lt;br /&gt;
* Tonwertkurven&lt;br /&gt;
* Flache Kurven&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schwellenkurven ===&lt;br /&gt;
Die Schwellenkurven sind die Einfachsten. Sie werden benutzt, um speziellen Werkzeugen die Tonwerte (oder Farbtöne oder Sättigungswerte) vorzugeben, die vom betreffenden Werkzeug bei der Berechnung berücksichtigt werden sollen bzw. anders berechnet werden sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Beispiel betrachten wir den Schwellenkurven-Editor des Werkzeugs ''Detail &amp;gt; Schärfung''. [[Image: Sharpening_Threshold.png|frame|right|Schwelle der Schärfung]] Die dargestellten Einstellungen sagen aus, dass der Schärfungsgrad in dunklen Gebieten schnell ansteigen soll (die steile Linie auf der linken Seite), die volle Schärfung soll dann über den mittleren Tonwertbereich gehalten werden (Plateau der Kurve) und im Bereich hellerer Tonwerte hin zu den Lichtern soll die Schärfung zunehmend zurück gefahren werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man an einem Steuerpunkt der Kurve zieht, bewegt sich der gesamte Anstiegsbereich der Kurve. Um nur einen Steuerpunkt zu verschieben, halte dabei die Umschalt-Taste {{k|shift}} gedrückt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rechts oben an jeder Schwellenkurve befindet sich ein Reset-Button [[File:ResetButton.png]], der die Kurve wieder auf den Default-Wert zurück stellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beachte:&lt;br /&gt;
: Das Rücksetzen der Kurve gilt als Kurven-Modifikation, wie auch das Verschieben der Steuerpunkte. Drückst du versehentlich den ''Reset''-Button, gibt es keine Möglichkeit, die Kurve wieder herzustellen, die du vorher eingestellt hast. Das liegt daran, dass das in der Historie als ein Bearbeitungsschritt gilt und somit ein ''Zurück'' zwischen der Kurveneinstellung und dem nachfolgenden Reset-Klick nicht möglich ist. - Das gilt genau so für die Tonwertkurven und die Flachen Kurven.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu Tonwertkurven und den Flachen Kurven wird bei den Schwellenkurven die Kurve aus geraden Verbindungslinien zwischen den Steuerpunkten gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeines zu Tonwertkurven und Flachen Kurven ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Curve_ToggleSelect.jpg|260px|thumb|right|frame|Toggle- und Select-Teil des Kurven-Buttons]]Tonwertkurven und Flache Kurven sind leistungsfähigere Werkzeuge als die Schwellenkurven und besitzen entsprechend mehr Steuerelemente. So besitzt jede Tonkurve und Flache Kurve einen Button, mit dem der Typ ausgewählt werden kann. Die Linke Seite des Buttons ist dabei ein sogenannter Toggle-Button. Er schaltet die Anzeige der Kurve ein und aus (wenn überhaupt eine Kurve ausgewählt ist). Unmittelbar daneben kann man den Typ der Kurve wählen bzw. die Kurve abschalten (&amp;quot;Linear&amp;quot;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch diese Kurven haben einen Reset-Button [[File:ResetButton.png]], mit dem die Kurve zurück gesetzt werden kann. Weiterhin ein Pipette-Werkzeug [[image:editmodehand.png]], um einen bestimmten Wert in der horizontalen Koordinate aus einem Bild-Pixel heraus auszuwählen sowie ein Werkzeug (Knoten Ein-/Ausgangswert) [[image:Gtk-edit.png]], mit dem man die Position des Knotens per Wertvorgabe einstellen kann und in einigen Fällen auch die Steilheit der Kurve an diesem Punkt nach links und rechts bestimmen kann.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear: both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Pipette ====&lt;br /&gt;
[[image:rt pipette 2 lab ba.jpg|thumb|700px|Hier wird gerade mit dem Pipetten-Werkzeug der genaue Farbton der purpurnen Blume ins Diagramm übertragen um ihn in der HH-Kurve zur Einstellung genau zu lokalisieren.]]&lt;br /&gt;
In RawTherapee besitzen die meisten Kurven ein Pipetten-Werkzeug [[image:editmodehand.png]]. Diese Funktion stellt eine gute Möglichkeit dar, bestimmte Farbwerte, Helligkeiten und Bereich in einer bestimmten Sättigung aus einem Bild heraus in der Kurve genau zu selektieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nehmen wir ein Beispiel, in dem Du den Purpur-Ton einer Blume etwas röter machen möchtest. Ohne die Pipette wird es schwierig in der Kurve genau die Schattierung des betreffenden Farbtones im Bild zu treffen. Die Auswahl könnte dann schnell zu breit werden und du änderst größere Farbbereiche, als du es eigentlich möchtest. Mit der Pipette klickst du einfach in das Bild und der betroffene Farbton wird als Punkt in die Kurve übernommen. Den Punkt kannst du nun zur Anpassung verwenden und dich darauf verlassen, dass du genau den betreffenden Farbton änderst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Pipettenwerkzeug wird für eine Kurve aktiviert, indem man einfach auf das entsprechende Symbol [[image:editmodehand.png]] rechts oben an der Kurve klickt. Wenn du nun mit der Maus über das Bild fährst, wirst du eine vertikale Linie (in einigen Fällen auch vier) in der Kurve bemerken. Diese Linien repräsentieren den entsprechenden Wert des Pixels, über das du gerade fährst. Siehe auch nebenstehendes Bild. Um nun einen Einstellpunkt, einen Knoten in der Kurve zu setzen, drücke die Ctrl-Taste und die linke Maustaste zugleich. Bewegst du nun die Maus, ohne vorher die linke Maustaste los gelassen zu haben, kannst du unmittelbar diesen Knoten in der Kurve verschieben, ohne erst aus dem Vorschaubild zu gehen und den Punkt mit der Maus erneut anzufassen. Für Feineinstellungen halte dabei die Strg-Taste erneut gedrückt. Das gilt für die im Bild dargestellte Kurvenart. Bei manchen anderen Kurven geht das allerdings nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Pipette wieder zu deaktivieren, klicke erneut auf das Pipetten-Icon an der Kurve. Wenn du die Pipette in einer anderen Kurve verwenden willst, brauchst du sie in der eben bearbeiteten Kurve nicht erst zu deaktivieren. Aktiviere sie einfach in der nächsten Kurve und sie wirkt sich nur dort aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear: both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kurvenknoten Ein-Ausgangs-Wert ====&lt;br /&gt;
[[File:DiagrammInOut.png|170px|thumb|right|frame|In- und Out- Wert (x, y) eines Kurven-Knotens]]&lt;br /&gt;
Jede Kurve besitzt ein Werkzeug mit dem die Knoten der Kurve in Form ihrer Parameterwerte eingestellt werden können. Zwei dieser Parameter sind immer vorhanden und legen den Knoten bezüglich seiner Lage im Diagramm fest:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der I-Wert (In, also &amp;quot;rein&amp;quot;) legt den Wert auf der horizontalen Korrdinate fest. In der deutschen Übersetzung wird dieser Wert mit ''x'' bezeichnet. So, wie die x-Koordinate im Matheunterricht.&lt;br /&gt;
* Der O-Wert (Out, also &amp;quot;raus&amp;quot;) legt den Wert auf der vertikalen Koordinate fest. In der deutschen Übersetzung wird dieser Wert mit ''y'' bezeichnet. (Siehe auch [https://de.wikipedia.org/wiki/Kartesisches_Koordinatensystem Kartesische Koordinatensystem].)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wobei es von der Kurve abhängt, in welchem Wertebereich sich die Werte von I und O (bzw. x und y) bewegen können (z.B. 0...100% oder 0,0...1,0). Die beiden Werte heißen In/Out, also &amp;quot;rein&amp;quot; und &amp;quot;raus&amp;quot;, weil sie damit die &amp;quot;mathematische Verarbeitungsrichtung&amp;quot; der Software während der Filterung beschreiben: Der Filter entnimmt zum Beispiel den Farbwert eines Pixels dem Bild, ordnet ihn der horzitontalen Achse zu, geht von dort nach oben in die Kurve &amp;quot;hinein&amp;quot; (bzw. in den Knoten, wenn sich an dieser Stelle gerade ein Knoten befindet) und von dort wieder nach links &amp;quot;heraus&amp;quot; auf die vertikale Koordinatenachse. Die ganze Kurve beschreibt also die Gleichung zur Umwandlung eines Pixels O = ''f'' (I) bzw. y = ''f'' (x).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear: both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:FlatRise node.png|170px|thumb|right|frame|Flacher Anstieg der Kurve im Knoten für die blauen Pixel]]&lt;br /&gt;
[[File:RapidRise node.png|170px|thumb|right|frame|Steiler Anstieg der Kurve im Knoten für die grünen Pixel]]&lt;br /&gt;
Bei bestimmten Kurvenarten kommen zudem noch 2 Parameter hinzu, die beschreiben, wie steil bzw. flach die Kurve in den Knoten hinein läuft. Dabei bedeuten:&lt;br /&gt;
* LT Anstieg der Kurve linksseitig am Knoten&lt;br /&gt;
* RT Anstieg der Kurve rechtsseitig am Knoten&lt;br /&gt;
Wobei der &amp;quot;steilste Anstieg&amp;quot; (Wert 0) bedeutet, dass die Kurve sehr steil in Richtung Null-Linie startet. Der flachste Anstieg (Wert 1) bedeutet, dass die Kurve am Knoten horizontal austritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Einstellungen nachvollziehen zu können, aktiviere z.B. im Werkzeug ''Belichtung &amp;gt; L*a*b Anpassung'' die LH-Kurve. Mit dieser Kurve kann man bestimmte Farbbereich heller und dunkler machen. Schalte das Pipettenwerkzeug der Kurve ein [[image:editmodehand.png]]. Wähle jetzt im Vorschaubild mit der Pipette ein Pixel aus (Strg + ''Linke Maustaste''). Im Diagramm wird ein Knoten hizugefügt. Lasse die Strg-Taste los, halte aber die Maustaste gedrückt und verschiebe sie, sodass der Knoten aus der Nulllinie heraus nach oben und unten verschoben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Um nun den Knoten genauer zu konfigurieren, klicke auf den Knoten-Editier-Button [[image:Gtk-edit.png]] und dann mit der ''rechten'' Maustaste auf den''' gerade erstellten '''Knoten. Der Knoten wird rot eingekreist.''' In den Feldern x, y, LT und RT lassen sich jetzt die Werte dieses Punktes verändern. Verändere nun die Werte nach deinen Vorstellungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du beendest, indem du mit der ''rechten'' Maustaste irgendwo in das Diagramm neben den roten Knoten klickst oder mit der ''linken'' Maustaste auf das Icon [[image:Gtk-edit.png]] drückst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ kannst du den Punkt auch nur mit der Maus im Diagramm anfahren und einen der erscheinenden Farbpunkte anfassen (''linke'' Maustaste) und verschieben. Das ist allerdings oftmals viel fummeliger und ungenauer, als die Knotenparameter über die Zahlenwerte einzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear: both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Tonwertkurven===&lt;br /&gt;
[[Image:Tone_Curve.png|320px|thumb|right|frame|Tonwertgruppe mit Anzeige der Typ-Ausklappliste]]&lt;br /&gt;
Eigentlich sind Tonwertkurven falsch benannt, weil sie nicht nur zur Korrektur von Tonwerten, sondern auch der Sättigung, Farbigkeit usw. verwendet werden. Ihr Zweck ist, eine Eingangsgröße (horizontaler x-Wert) in eine Ausgangsgröße (vertikaler y-Wert) umzuwandeln. Also in der einfachen Form&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:y = ''f'' (x).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wobei in der Regel x, wie y, den gleichen Pixelparameter darstellen. Zum Beispiel werden also die Helligkeitswerte der Pixel vom Wert x in den Wert y umgerechnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kurve bestimmt dabei, zu welchem Eingangswert welcher Ausgangswert zuzuordnen ist. Die beiden Koordinaten, waagerecht wie senkrecht, sind dabei in ihrem Wertebereich gleich skaliert. Zum Beispiel von ganz Schwarz nach ganz Weiß. Das bedeutet, dass bei einer genau diagonal verlaufenden Kurve (das ist die Ausgangslage, wenn man ein Werkzeug benutzt) die Ausgangswerte alle gleich der Eingangswerte sind. In so einem Fall wirkt sich die Kurve also nicht im Bild aus. Erst wenn mittels Knoten die Kurve &amp;quot;verbogen&amp;quot; wird, werden die Einganswerte anderen Ausgangswerten zugeordnet. Zum Beispiel bestimmte Helligkeitswerte anderen, neuen Helligkeitswerten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betrachten wir als Beispiel nebenstehend abgebildetes Diagramm des [[Exposure/de|Belichtungswerkzeugs]]. In der waagerechten Koordinate befinden sich links die dunklen und rechts die hellen Töne. Im Hintergrund wird dazu das Histogramm schwach eingeblendet. In der senkrechten Koordinate befinden sich die dunklen Bildtöne unten und die Helleren oben. Das Diagramm wird hier als NURBS-Kurve (Control Cage) dargestellt. Bei dieser Kurve liegen die Knoten nicht auf der Kurve, sondern &amp;quot;verbiegen&amp;quot; sie im Anstieg. Es ist zu sehen, dass die Kurve im dunkleren Tonwertbereich etwas angehoben und im helleren Bereich etwas abgesenkt wurde. Bedeutet also, dass dunkle Pixelwerte etwas heller berechnet werden. Helle Pixel entsprechend dunkler. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bild zeigt auch die Ausklappliste mit den verschiedenen möglichen Varianten der Tonwertkurven:&lt;br /&gt;
* '''Linear:''' Das ist der Standardwert. Das Bild wird durch die Kurve nicht verändert. Dies entspricht einer Diagonalen, wie im kleinen Icon der Ausklappliste gezeigt. In diesem Fall wird die Kurve ausgeblendet.&lt;br /&gt;
* '''Angepasst:''' Das ist der häufig dargestellte Fall, wo die Kurve mit Knoten verbogen werden kann, die direkt auf der Kurve aufsitzen. Die beiden beim Öffnen der Kurve schon vorhandenen Knoten liegen ganz links unten (schwarz) und ganz rechts oben (weiß). Sie legen die Diagonale fest, die durch hinzugefügte Knoten verbogen werden kann. Mit diesen beiden äußersten Knoten kann der Wertebereich eingeschränkt werden, in dem man die Punkte am Rand entlang schiebt.&lt;br /&gt;
* '''Parametrisch:''' Hier werden keine Knoten im Diagramm eingetragen, sondern 4 Bereiche ''Schatten, Tiefen, Lichter, Spitzenlichter'' unterschieden, für die die Kurve verbogen werden kann. Diese Bereiche werden durch den kleinen Balken mit 3 Gleitern vorgegeben: [[Image:Parametric_curve_bar_V5.png]]. Mit der Maus kann man die Gleiter verschieben und mit der rechten Maustaste können wieder die Standardpositionen der Gleiter zurück geholt werden. Das Verbiegen erfolgt dann über die 4 Schieberegler. Sobald man mit der Maus einen der Schieberegler erreicht, wird dessen Wirkungsweise bzw. Wirkungsbereich im Diagramm eingeblendet.&lt;br /&gt;
* '''NURBS-Kurve:''' Im Gegensatz zur Variante ''Angepasst'' geht hier die Kurve nicht durch die Knoten, sondern die Knoten beeinflussen den Anstieg der Kurve in Bezug auf den Nachbarknoten bzw. den Rand. Hälst du beim Anklicken eines Knotens die Shift-Taste gedrückt, bekommt der Knoten &amp;quot;magische Anziehungskräfte&amp;quot; zum benachbarten Knoten oder auch zur Diagonalen. Mit wenig Übung ist es für viele Nutzer deshalb einfacher, die Kurve in dieser Variante zu bearbeiten, anstatt die Variante ''Angepasst'' zu verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achtung: Die Einstellungen in einer Kurvenvariante wird beim Umschalten in eine andere Kurvenvariante nicht übernommen! Jede Variante hat ihre eigenen Knoten bzw. Parameter, die nicht ineinander umgerechnet werden können. Aber jede Variante merkt sich auch ihre Knoten bzw. Parameter, sodass man mit der Typumschaltung in der Ausklappliste die bisherigen Einstellungen auch nicht verliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Flache Kurve ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Einführung ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden wird zum besseren Verständnis die Funktion und Wirkung der Flachen Kurve Schritt für Schritt ausgehend von der Tonwertkurve beschrieben: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im ersten Moment erscheint dieses Diagramm etwas ungewöhnlich. Der Unterschied zu den Diagrammen in der Art der Tonwertkurve ist, dass hier der Eingangswert nicht direkt auf einen neuen Ausgangswert abgebildet wird, sondern nur in einem bestimmten Bereich um den Eingabewert verändert wird. Man könnte das auch mit einer Tonwertkurve erreichen. Das sähe dann zum Beispiel so aus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[file:ToneCurveAsFlatCurveReplacement.png|frame|left]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear: both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine ziemlich fummelige Angelegenheit. Erst recht, wenn nur sehr geringe Nuancen verändert werden sollen. Aus diesem Grunde werden die sogenannten ''Flachen Kurven'' eingesetzt, in der nur noch '''die Änderungen der Ausgangswerte von den Eingangswerten''' dargestellt werden. Erfolgen keine Veränderungen, bleibt die Kurve in diesen Bereichen auf &amp;quot;Null&amp;quot;. Wobei in den ''Flachen Kurven'' die Nullinie waagerecht in der Mitte liegt. &amp;quot;Darüber&amp;quot;, und auch &amp;quot;darunter&amp;quot; stellt also eine (leichte) Veränderung in positiver oder negativer Richtung der Zielgröße (Ausgangswert) dar. Die oben dargestellte Tonwertkurve mit dem dort parametrierten Kurvenverlauf würde als Flache Kurve etwa so aussehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[file:FlatCurveInComparison_de.png|frame|left]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear: both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit deutlich weniger Knoten, und in der vertikalen Auflösung viel weiter gespreizt, lässt sich der gewünschte Kurvenverlauf viel leichter einstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Gleichung sähe das dann so aus: y = x + k * ''f'' (x). Überall, wo also die Kurve ''f'' (x) Null ist, gilt y = x. Dann bleibt ein Pixel unverändert. k ist hierbei ein Skalierungswert für die vertikale y-Koordinate, den der Programmierer fest vorgegeben hat. k ist sozusagen der maximale Grad, um den ein Ausgangswert x im Diagramm nach oben, wie unten hin verändert werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Besonderheit ist dabei, dass '''der Eingangswert (also das, was die x-Koordinate darstellt) auf einen völlig anderen Parameter y abgebildet''' werden kann. Zum Beispiel kann auf der waagerechten x-Koordinate der Farbkreis abgerollt dargestellt sein, wohingegen die senkrechte y-Koordinate die Helligkeit darstellt. &amp;quot;Senkt&amp;quot; man die Kurve nun nur in einem schmalen Bereich um z.B. blau ab, würde die Funktion also alle Pixel, die blau sind, zum Beispiel den Himmel, dunkler machen. Demzufolge sieht die allgemeine Gleichung, die hinter diesen Kurven liegt, so aus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:y = z + k * ''f'' (x)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Pixelparameter z (z.B. Helligkeit) wird also etwas verändert, nämlich um k * ''f'' (x), in (die neue Helligkeit) y umgewandelt. Wobei hier x ein anderer Parameter des gleichen Pixels ist (z.B. der Farbton).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel hierzu: Die Einstellung der Retinex-Intensität als Funktion vom Farbton. Die Intensität wird bei grünen Farben angehoben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[file:RetinexIntensityFlatCurve de.png|frame|left]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear: both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Besonderheit ist, dass RawTherapee bei den Flachen Kurven, die den Farbton in der waagerechten x-Koordinaten haben, an den Stellen, wo sich Kurvenknoten befinden, einen Balken im Farbton, den der Knoten spezifiziert, nach oben zieht. So ist die Farbe, für die der Knoten steht, deutlich sichtbarer, als im schmalen Balken unter dem Diagramm. Außerdem werden in diesen Diagrammen zu Beginn schon für alle Grund- und Komplementärfarben Knoten angelegt, die sich genau auf der Nulllinie befinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch ein Hinweis zur Darstellung der Knoten. Betrachte das Bild oben: Knoten, die sich genau auf der Nulllinie befinden, werden grün dargestellt. Alle Knoten, die außerhalb der Nullinie liegen hingegen schwarz. Hier noch mal als Detail gezeigt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[image:Flat curve zoom.png|frame|left|Ein neutraler Punkt (Kurvenknoten) ist grün. Die Anderen sind schwarz.]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear: both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe der Entwicklung von RawTherapee sind immer mehr Werkzeuge hinzugekommen, die die Flache Kurve zur Parametereinstellung verwenden. Die Flachen Kurven werden in der Kurvenauswahl generell mit dem Icon [[image:CurveType-controlPoints.png]] symbolisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Finessen bei der Arbeit und dem Verhalten der Elemente in den Flachen Kurven erfährst du in nachfolgendem Beispiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Beispiel====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[image:Flat curve justcurve.png|frame|'''Farbton/Sättigung/Dynamik-Werkzeug:&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;H(ue)-Kurve'''&amp;lt;br /&amp;gt;(Farbton als Funktion des Farbtons)&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;'''Grüne Pixel'''&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;(Eingangsgröße in der horizontalen Koordinate; dargestellt als vertikaler grüner Balken durch den Knoten hindurch)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''werden in blaue Pixel farbverschoben'''&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;(vertikale Koordinate beschreibt das &amp;quot;Maß&amp;quot; der Farbverschiebung hin zu blau; so lange der Knoten mit der Maus verschoben wird oder im Kurvenknoten-Eingangs-Ausgangswert-Modus selektiert ist ([[General_Comments_About_Some_Toolbox_Widgets/de#Kurvenknoten_Ein-Ausgangs-Wert|s. oben]]), wird die &amp;quot;Zielfarbe&amp;quot;, wie hier zu sehen, als horizontaler Balken durch den Knoten angezeigt).]]&lt;br /&gt;
Die Funktion der Flachen Kurve soll hier noch mal an Hand eines Beispiels beschrieben werden. Siehe auch nebenstehendes Bild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollziehe die im Weiteren beschriebenen Dinge sofort selbst mit einem beliebigem Bild, um schnell zu verstehen, wie man mit den Flachen Kurven arbeiten kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir wählen dazu das Werkzeug Farbton(H)/Sättigung(S)/Dynamik(V) aus, auch als [[HSV Equalizer/de|HSV-Equalizer]] bekannt, dass sich unter dem Reiter [[image:colour.png]] Farbe findet. Klicke auf das Aufklappmenü-Icon [[image:Drop-down.png]] rechts neben Kanal-Button ''H(ue)'' und wähle &amp;quot;''Min/Max-Kontrollpunkte''&amp;quot; [[image:CurveType-controlPoints.png]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Typisch für alle Flachen Kurven, bei denen die Ausgangsgröße (horizontale Koordinate) eine Farbkreisabwicklung darstellt, ist die Grundeinstellung, bei der bereits 6 Kurvenknoten auf der vertikalen Nulllinie voreingestellt sind. Sie befinden sich bezogen auf die horizontale Koordinate genau in den Grund- und Komplementärfarben Rot, Gelb, Grün, Türkis, Blau und Magenta (Purpur). Die Knoten liegen jetzt noch alle auf der Nulllinie, weswegen sie alle grün dargestellt werden. In jedem Knoten wird mit einem senkrechten schmalen Balken die durch den Knoten selektierte Farbe auf der horizontalen Ausgangs-Koordinate angezeigt. Ganz rechts befindet sich kein Knoten. Da wir hier in der Horizontalen den Farbkreis abgebildet haben, kann man sich ganz Rechts (Rot) in der Fortsetzung Links (Rot) vorstellen. Der zugehörige Knoten in Rot ist also schon vorhanden: ganz links.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klicke jetzt auf den Punkt (Knoten) ganz links und halte die Maustaste gedrückt. Der Cursor wechselt schon beim Darüberfahren zu einem sternförmigen Symbol. Daran erkennst du, dass du tatsächlich den Knoten anklickst und nicht die kleinen Punkte daneben, mit denen du die Kurvensteilheit einstellen kannst. Schiebe nun den Knoten nach oben und unten. Je weiter du ihn von der Nulllinie entfernst, desto weiter innerhalb des Farbkreises werden alle Pixel &amp;quot;verschoben&amp;quot;, die rot sind. Nach oben zuerst in Richtung Braun, Gelb, Grün usw. Nach unten in Richtung Magenta, Blau usw. Schiebst du den Knoten ein wenig zu weit nach links aus dem Diagramm siehst du hier, wie die horizontale Koordinate arbeitet: Ganz links ist auch ganz rechts. Der Farbkreis wird beim Verschieben des Punktes also nicht als Gerade mit festen Rändern verstanden, sondern du landest sofort auf der anderen Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hast du beim Verschieben den horizontalen Farbbalken durch den Knoten gesehen? Während der vertikale Balken, der immer angezeigt wird, die Eingangsgröße für die Bildverarbeitung der Pixel anzeigt, zeigt der horizontale Balken die Ausgangsgröße (Zielgröße) an. Ziehe nun einen Knoten etwas nach oben und dann wechselweise nach links und rechts. Siehst du, dass trotz gleicher &amp;quot;Höhe&amp;quot; der waagerechte &amp;quot;Ziel&amp;quot;-Balken sich in der Farbe etwas ändert? Wenn du das erklären kannst, hast du die Funktion der Flachen Kurven vollständig verstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn nicht, hier die Erklärung: Eine bestimmte Abweichung von der Nullinie verschiebt den Farbwert um einen bestimmten Betrag. Befindet sich der Knoten zum Beispiel bezüglich der horizontalen x-Koordinate auf der Farbe grün und du schiebst den Knoten nach oben, wird er gelb. Nimmst Du hingegen einen Knoten mit dem horizontalen Ausgangswert blau und schiebst du ihn um den gleichen Betrag nach oben, wird er nicht gelb, sondern zuert einmal an dieser Stelle grün. Die Verschiebung nach oben und unten positioniert den Ausgangs(ziel)wert nicht auf einer bestimmten Farbe, sondern du verschiebst die Lage im Farbkreis vom Eingangswert ausgehend um den gleichen Winkel. Beginnend von Grün landest du bei Gelb. Beginnend von Blau, bist du bei gleichem Winkel aber erst bei Grün angekommen und nicht bei Gelb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die beiden vorangegangenen Absätze sind sehr wichtig. Erst, wenn du den Inhalt gedanklich nachvollziehen kannst, hast du die Flachen Kurven insbesondere in der häufigen Verwendung mit dem abgewickelten Farbkreis vollständig verstanden. Und dann wirst du die entsprechenden Werkzeuge mit Erfolg anwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Der vertikale Farbbalken durch einen Knoten hat 2 magische Kräfte! ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fahre jetzt mit der Maus nicht über einen Knoten, sondern etwas entfernt von ihm nur über den vertikalen Farbbalken, der durch den Knoten verläuft. Auch hier wechselt das Maussymbol. Klickst du nun nur den Balken an, kannst du ihn entweder nur nach links und rechts verschieben oder den Knoten nur nach oben und unten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Startest du beim Verschieben zuerst nach links oder rechts, rastet die vertikale Position des Knotens ein und du kannst bequem aussschließlich den Farbton der Eingangsgröße anpassen.&lt;br /&gt;
* Startest du hingegen mit der Verschiebung zuerst nach oben oder unten, dann rastet die horizontale Position des Knotens ein, und du kannst ausschließlich die Zielgröße anpassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zweite Variante ist sehr oft die Wichtigere: Du wählst mit der Pipette (s. oben) im Vorschaubild eine bestimmte Farbe und ein Knoten wird auf der Nulllinie erstellt. Du möchtest nun genau diese Farbe verschieben. Dazu ist es praktisch, wenn der Knoten bezogen auf die horizontale Achse, auf der du gerade den Knoten mit der Pipette erstellt hast, fixiert bleibt und eben nur die vertikal realisierte Farbverschiebung dieser Farbe eingestellt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und natürlich kannst du, wie bei jeder Kurvenart, die Empfindlichkeit der Maus durch Drücken der Strg-Taste für genaues Arbeiten deutlich herabsetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kurvensteilheit ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie exakt nun diese Verschiebung auf einen bestimmten Farbton wirkt, hängt von der Steilheit der Kurve ab. Wie schnell sie also auf die Nulllinie zurück kehrt. Diese Steilheit kannst du einerseits mit der oben geschilderten Methode der [[General_Comments_About_Some_Toolbox_Widgets/de#Kurvenknoten_Ein-Ausgangs-Wert|Kurvenknoten-Ein-Ausgangs-Werte]] als Zahlenwert ändern. Du kannst aber auch, wenn du den Knoten an fährst, den blauen oder gelben Indikator anfahren, anklicken und dann verschieben. Du siehst sofort, welche mehr oder weniger steile Kurve dabei entsteht. Benötigst du noch eine steilere Kurve, füge dicht neben dem betreffenden Knoten noch einen weiteren Knoten auf der Nulllinie ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Wiederverwendbarkeit ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erstellten Kurven lassen sich mit den Icons rechts neben dem Diagramm mittels Zwischenablage oder Datei auf andere Bilder übertragen. Beachte, dass nur die gerade angezeigte Kurve gespeichert wird. Es ist zum Beispiel nicht möglich in dem eben benutzten Beispiel die Kurven von H, S und V gleichzeitig abzuspeichern.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Fherb</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://rawpedia.rawtherapee.com/index.php?title=General_Comments_About_Some_Toolbox_Widgets/de&amp;diff=2461</id>
		<title>General Comments About Some Toolbox Widgets/de</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://rawpedia.rawtherapee.com/index.php?title=General_Comments_About_Some_Toolbox_Widgets/de&amp;diff=2461"/>
		<updated>2017-05-30T19:24:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Fherb: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Todo-List / State:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Translation: open&lt;br /&gt;
* Content completely cleared: open&lt;br /&gt;
* Expression and didactics checked: open&lt;br /&gt;
* Spelling checked: open&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ready for publishing: no&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Allgemeine Bemerkungen über die Verwendung der Werkzeuge =&lt;br /&gt;
'''Dieser Abschnitt ist wichtig''' - Einige Dinge werden für dich sehr offensichtlich sein, wenn du bereits sehr erfahren andere Software verwendest, aber es wird einige Sachen geben, die auch dir bisher nicht bekannt waren, sich nicht unmittelbar im ''trial-and-error''-Verfahren erlernen lassen, die du aber wissen solltest, um RawTherapee schneller und einfacher zu verwenden. Nimm dir für diesen Abschnitt etwas Zeit und probiere auch Dinge aus, die für dich neu sind. Insbesondere die Details zu den verschiedenen Kurvenarten, und dort vor allem für die anfangs durchaus ungewohnten '''Flachen Kurven'''. Die Bedienung der Kurven sind sehr wichtig, um die sehr mächtigen Funktionen und Einstellungen ausnutzen zu können. Egal um welches Werkzeug es sich dann im Einzelnen handelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Werkzeugbereich, der sich im Editor rechts neben dem mittleren, großen Vorschaubild befindet, enthält die Einstellwerte sämtlicher Bildverarbeitungswerkzeuge von RawTherapee. Mit ihnen kann man eine Menge machen. Vermutlich deutlich mehr, als du es im Moment erwartest. Wenn du RawTherappe zum ersten Mal verwendest, erst recht, wenn du überhaupt erst in die Bearbeitung von Raw-Bildern einsteigst, fühle dich bitte von diesen vielen Optionen nicht erschlagen! Wir haben hier ein Werkzeug vor uns, mit dem auch der Profi seine Freude hat. Aber auch als Einsteiger wirst du recht gut und schnell zurecht kommen, weil du zu Beginn nur einen Bruchteil der Werkzeuge und Parameter benötigst, um bereits sehr gute Resultate zu erreichen. Dazu kommt, dass sich einige Parameter auch gegenseitig ersetzen: Je nach deiner Vorgehensweise wirst du die eine Variante oder die Andere nutzen, um zum Ziel zu kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Du Einsteiger bist, konzentriere dich zuerst auf das Wichtigste:&lt;br /&gt;
* Belichtungskorrektur inkl. Kontrast; skaliere das Bild (in den meisten Fällen) im kompletten Bereich von tief Schwarz bis ganz hell&lt;br /&gt;
* Weißabgleich, Farbsättigung&lt;br /&gt;
* Rotation, falls du die Kamera nicht ganz gerade gehalten hast&lt;br /&gt;
* stürzende Linien mit der Korrektur der Perspektive mindern&lt;br /&gt;
* Objektivverzerrungen (Tonne) korrigieren, wenn du ein starkes Weitwinkel verwendest hast&lt;br /&gt;
* beschneide das Bild passend zum Motiv&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind zwar schon eine Menge Punkte, aber du wirst sehr leicht die dazu passenden Einstellregler finden. Und danach fällt es dir sicher nicht mehr schwer, weitere Werkzeuge, wie zum Beispiel die Rauschminderung, zu verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Panels - Bereiche der Programmoberfläche ==&lt;br /&gt;
Panels sind Bereiche der Oberfläche einer Software, die sie in spezielle Arbeitsbereiche gliedert. Der Bildeditor besitzt 3 Panels, die sich um den zentralen Bild-Vorschaubereich herum gruppieren:&lt;br /&gt;
* Links befindet sich das Panel, das das Histogramm und die Historie enthält.&lt;br /&gt;
* Rechts ist das Panel mit allen Werkzeugen.&lt;br /&gt;
* Und oben befindet sich der Filmstreifen, mit dem sich schnell navigieren lässt, ohne erst in die Dateiverwaltung wechseln zu müssen.&lt;br /&gt;
Alle diese Panels lassen sich bequem und schnell mit den passenden Pfeil-Buttons [[File:Panel-to-left.png]] [[File:Panel-to-right.png]] [[File:Panel-to-top.png]] ein und ausblenden, um temporär den Vorschaubereich frei zu geben, wenn die Platzverhältnisse auf dem Monitor begrenzt sind. Lerne dafür auch die Tastaturkürzel kennen: {{k|L}}, {{k|Alt}} + {{k|L}} sowie {{k|Shift}} + {{k|L}}. Kann in den einzelnen Panels nicht der gesamte Bereich dargestellt werden, nutze das Mausrad, um den Inhalt hoch und runter (hin und her) zu schieben. Es kann vor allem im rechten Panel nicht passieren, dass du dabei Einstellwerte verstellst. Denn diese kannst du genau aus diesem Grund nur dann verstellen, wenn du während der Bedienung des Mausrades auch noch die {{k|Shift}}-Taste gedrückt hältst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bild-Vorschaubereich ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vorschau ist so gestaltet, dass sie dir möglichst realistisch das Bild mit dem aktuell bearbeiteten Stand anzeigt. Aus Gründen der Rechenzeit ist das allerdings nur etwas eingeschränkt möglich. Die Wirkung einige Werkzeuge werden nur bei einer Ansicht von 100% und darüber in das Vorschaubild einbezogen, damit nur der tatsächlich auf dem Bildschirm begrenzte Bildbereich berechnet werden muss. Das gilt insbesondere für die Werkzeuge unter &amp;quot;Detail&amp;quot;. Im Programm werden die betroffenen Werkzeuge neben ihrem Namen mit dem 1:1-Symbol [[Image:zoom-100-identifier.png]] gekennzeichnet.&lt;br /&gt;
Bei Auflösungen unter 100% kann es also passieren, dass das Ergebnis einiger Werkzeuge nicht exakt dargestellt wird, weil einige Bearbeitungsschritte vorher oder nachher weggelassen wurden. Details zur Genauigkeit der einzelnen Werkzeuge findest du auch in diesem Handbuch unter den Beschreibungen der einzelnen Werkzeuge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werkzeuge ==&lt;br /&gt;
RawTherapee besitzt eine Menge Werkzeuge und jedes von ihnen besitzt wiederum ein oder mehrere Steuerelemente. Die Werkzeuge sind in die folgenden Gruppen eingeteilt:&lt;br /&gt;
* [[File:Exposure.png]] Belichtung&lt;br /&gt;
* [[File:Detail.png]] Details&lt;br /&gt;
* [[File:Colour.png]] Farbe&lt;br /&gt;
* [[File:Wavelet.png]] Wavelet&lt;br /&gt;
* [[File:Transform.png]] Transformieren&lt;br /&gt;
* [[File:Raw.png]] Raw&lt;br /&gt;
* [[File:Meta.png]] Metadaten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter ''Belichtung'' sind dann alle Werkzeuge versammelt, die etwas mit der Steuerung von Helligkeit, Kontrast usw. zu tun haben. Unter ''Farbe'' ist u.a. der Weißabgleich zu finden usw. Weil es so viele Werkzeuge gibt, wirst du schnell feststellen, dass der Platz auf dem Monitor in der Höhe sehr kostbar ist. Neben der klassischen Scroll-Leiste, mit der die gerade benötigten Steuerelemente in den sichtbaren Ausschnitt geschoben werden können, gibt es bei RawTherape eine weitere, ausgesprochen einfache Methode:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ein Rechts-Klick mit der Maus auf die Überschrift eines Werkzeugs klappt dessen Steuerelemente aus, gleichzeitig werden die Steuerelemente aller anderen Werkzeuge eingeklappt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn der Bildschirm nicht gar zu klein ist, ist man damit immer nur maximal 2 Klicks von jedem beliebigen Einstellwert entfernt: 1. Klick (linke Maustaste) wählt die Gruppe, z.B. ''Details'', der 2. Klick (rechte Maustaste) klappt das Werkzeug auf, z.B. ''Rauschreduzierung''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Links neben den Titeln der meisten Werkzeugen befindet sich ein kleiner ''Ein-Aus-Schalter'' [[File:expanderEnabled.png]], mit dem man die Wirkung des gesamten Werkzeugs ein- und ausschalten kann. Die Einstellwerte des betreffenden Tools bleiben dabei erhalten. Bei einigen Tools macht das allerdings weniger Sinn. So gibt es einige Werkzeuge ohne diesen Schalter. Bei diesen wird statt dessen ein kleines Dreieck [[File:expanderClosed.png]] dargestellt. In der Darstellung der Werkzeuge innerhalb der Dateiverwaltung gibt es noch einen speziellen Zustand, wenn mehrere Bilder ausgewählt wurden. Dieser heißt ''inkonsistent'' und bedeutet, dass das betreffende Werkzeug bei einem Teil der Bilder eingeschaltet und bei einem anderen Teil abgeschaltet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:expanderDisabled.png|Werkzeug abgeschaltet.]]&lt;br /&gt;
Werkzeug abgeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:expanderEnabled.png|Werkzeug eingeschaltet.]]&lt;br /&gt;
Werkzeug eingeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:expanderInconsistent.png|Werkzeug inkonsistent.]]&lt;br /&gt;
Werkzeug inkonsistent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:expanderClosed.png|Werkzeug eingeklappt.]]&lt;br /&gt;
Werkzeug eingeklappt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:expanderOpened.png|Werkzeug ausgeklappt.]]&lt;br /&gt;
Werkzeug ausgeklappt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schieberegler ==&lt;br /&gt;
Jeder Schieberegler besitzt drei spezielle Werte:&lt;br /&gt;
* Der ''aktuelle Wert'', wenn der Regler in eine bestimmte Stellung geschoben wird.&lt;br /&gt;
* Der ''Standardwert'', der im Programm fest voreingestellt ist. Dieser kann als aktueller Wert zurück geholt werden, indem man auf den kleinen Reset-Taster [[File:ResetButton.png]] klickt.&lt;br /&gt;
* Der ''Initialwert''. Dies ist der Wert den der Regler in dem Profil besaß, mit dem das Bild geladen wurde. Ihn kann man mit Klick auf  [[File:ResetButton.png]] + {{k|Strg}} zurück holen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie schon oben beschrieben: Um den Schieberegler mit dem Mausrad zu bedienen, muss gleichzeitig die {{k|Strg}}-Taste gedrückt gehalten werden. Andernfalls scrollt das Werkzeug-Panel hoch oder runter. Die Strg-Taste entkoppelt somit beide Funktionen sicher voneinander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurven-Editoren ==&lt;br /&gt;
RawTherapee besitzt drei Arten von Kurven in den Werkzeugen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Schwellenkurven&lt;br /&gt;
* Tonwertkurven&lt;br /&gt;
* Flache Kurven&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schwellenkurven ===&lt;br /&gt;
Die Schwellenkurven sind die Einfachsten. Sie werden benutzt, um speziellen Werkzeugen die Tonwerte (oder Farbtöne oder Sättigungswerte) vorzugeben, die vom betreffenden Werkzeug bei der Berechnung berücksichtigt werden sollen bzw. anders berechnet werden sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Beispiel betrachten wir den Schwellenkurven-Editor des Werkzeugs ''Detail &amp;gt; Schärfung''. [[Image: Sharpening_Threshold.png|frame|right|Schwelle der Schärfung]] Die dargestellten Einstellungen sagen aus, dass der Schärfungsgrad in dunklen Gebieten schnell ansteigen soll (die steile Linie auf der linken Seite), die volle Schärfung soll dann über den mittleren Tonwertbereich gehalten werden (Plateau der Kurve) und im Bereich hellerer Tonwerte hin zu den Lichtern soll die Schärfung zunehmend zurück gefahren werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man an einem Steuerpunkt der Kurve zieht, bewegt sich der gesamte Anstiegsbereich der Kurve. Um nur einen Steuerpunkt zu verschieben, halte dabei die Umschalt-Taste {{k|shift}} gedrückt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rechts oben an jeder Schwellenkurve befindet sich ein Reset-Button [[File:ResetButton.png]], der die Kurve wieder auf den Default-Wert zurück stellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beachte:&lt;br /&gt;
: Das Rücksetzen der Kurve gilt als Kurven-Modifikation, wie auch das Verschieben der Steuerpunkte. Drückst du versehentlich den ''Reset''-Button, gibt es keine Möglichkeit, die Kurve wieder herzustellen, die du vorher eingestellt hast. Das liegt daran, dass das in der Historie als ein Bearbeitungsschritt gilt und somit ein ''Zurück'' zwischen der Kurveneinstellung und dem nachfolgenden Reset-Klick nicht möglich ist. - Das gilt genau so für die Tonwertkurven und die Flachen Kurven.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu Tonwertkurven und den Flachen Kurven wird bei den Schwellenkurven die Kurve aus geraden Verbindungslinien zwischen den Steuerpunkten gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeines zu Tonwertkurven und Flachen Kurven ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Curve_ToggleSelect.jpg|260px|thumb|right|frame|Toggle- und Select-Teil des Kurven-Buttons]]Tonwertkurven und Flache Kurven sind leistungsfähigere Werkzeuge als die Schwellenkurven und besitzen entsprechend mehr Steuerelemente. So besitzt jede Tonkurve und Flache Kurve einen Button, mit dem der Typ ausgewählt werden kann. Die Linke Seite des Buttons ist dabei ein sogenannter Toggle-Button. Er schaltet die Anzeige der Kurve ein und aus (wenn überhaupt eine Kurve ausgewählt ist). Unmittelbar daneben kann man den Typ der Kurve wählen bzw. die Kurve abschalten (&amp;quot;Linear&amp;quot;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch diese Kurven haben einen Reset-Button [[File:ResetButton.png]], mit dem die Kurve zurück gesetzt werden kann. Weiterhin ein Pipette-Werkzeug [[image:editmodehand.png]], um einen bestimmten Wert in der horizontalen Koordinate aus einem Bild-Pixel heraus auszuwählen sowie ein Werkzeug (Knoten Ein-/Ausgangswert) [[image:Gtk-edit.png]], mit dem man die Position des Knotens per Wertvorgabe einstellen kann und in einigen Fällen auch die Steilheit der Kurve an diesem Punkt nach links und rechts bestimmen kann.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear: both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Pipette ====&lt;br /&gt;
[[image:rt pipette 2 lab ba.jpg|thumb|700px|Hier wird gerade mit dem Pipetten-Werkzeug der genaue Farbton der purpurnen Blume ins Diagramm übertragen um ihn in der HH-Kurve zur Einstellung genau zu lokalisieren.]]&lt;br /&gt;
In RawTherapee besitzen die meisten Kurven ein Pipetten-Werkzeug [[image:editmodehand.png]]. Diese Funktion stellt eine gute Möglichkeit dar, bestimmte Farbwerte, Helligkeiten und Bereich in einer bestimmten Sättigung aus einem Bild heraus in der Kurve genau zu selektieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nehmen wir ein Beispiel, in dem Du den Purpur-Ton einer Blume etwas röter machen möchtest. Ohne die Pipette wird es schwierig in der Kurve genau die Schattierung des betreffenden Farbtones im Bild zu treffen. Die Auswahl könnte dann schnell zu breit werden und du änderst größere Farbbereiche, als du es eigentlich möchtest. Mit der Pipette klickst du einfach in das Bild und der betroffene Farbton wird als Punkt in die Kurve übernommen. Den Punkt kannst du nun zur Anpassung verwenden und dich darauf verlassen, dass du genau den betreffenden Farbton änderst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Pipettenwerkzeug wird für eine Kurve aktiviert, indem man einfach auf das entsprechende Symbol [[image:editmodehand.png]] rechts oben an der Kurve klickt. Wenn du nun mit der Maus über das Bild fährst, wirst du eine vertikale Linie (in einigen Fällen auch vier) in der Kurve bemerken. Diese Linien repräsentieren den entsprechenden Wert des Pixels, über das du gerade fährst. Siehe auch nebenstehendes Bild. Um nun einen Einstellpunkt, einen Knoten in der Kurve zu setzen, drücke die Ctrl-Taste und die linke Maustaste zugleich. Bewegst du nun die Maus, ohne vorher die linke Maustaste los gelassen zu haben, kannst du unmittelbar diesen Knoten in der Kurve verschieben, ohne erst aus dem Vorschaubild zu gehen und den Punkt mit der Maus erneut anzufassen. Für Feineinstellungen halte dabei die Strg-Taste erneut gedrückt. Das gilt für die im Bild dargestellte Kurvenart. Bei manchen anderen Kurven geht das allerdings nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Pipette wieder zu deaktivieren, klicke erneut auf das Pipetten-Icon an der Kurve. Wenn du die Pipette in einer anderen Kurve verwenden willst, brauchst du sie in der eben bearbeiteten Kurve nicht erst zu deaktivieren. Aktiviere sie einfach in der nächsten Kurve und sie wirkt sich nur dort aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear: both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kurvenknoten Ein-Ausgangs-Wert ====&lt;br /&gt;
[[File:DiagrammInOut.png|170px|thumb|right|frame|In- und Out- Wert (x, y) eines Kurven-Knotens]]&lt;br /&gt;
Jede Kurve besitzt ein Werkzeug mit dem die Knoten der Kurve in Form ihrer Parameterwerte eingestellt werden können. Zwei dieser Parameter sind immer vorhanden und legen den Knoten bezüglich seiner Lage im Diagramm fest:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der I-Wert (In, also &amp;quot;rein&amp;quot;) legt den Wert auf der horizontalen Korrdinate fest. In der deutschen Übersetzung wird dieser Wert mit ''x'' bezeichnet. So, wie die x-Koordinate im Matheunterricht.&lt;br /&gt;
* Der O-Wert (Out, also &amp;quot;raus&amp;quot;) legt den Wert auf der vertikalen Koordinate fest. In der deutschen Übersetzung wird dieser Wert mit ''y'' bezeichnet. (Siehe auch [https://de.wikipedia.org/wiki/Kartesisches_Koordinatensystem Kartesische Koordinatensystem].)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wobei es von der Kurve abhängt, in welchem Wertebereich sich die Werte von I und O (bzw. x und y) bewegen können (z.B. 0...100% oder 0,0...1,0). Die beiden Werte heißen In/Out, also &amp;quot;rein&amp;quot; und &amp;quot;raus&amp;quot;, weil sie damit die &amp;quot;mathematische Verarbeitungsrichtung&amp;quot; der Software während der Filterung beschreiben: Der Filter entnimmt zum Beispiel den Farbwert eines Pixels dem Bild, ordnet ihn der horzitontalen Achse zu, geht von dort nach oben in die Kurve &amp;quot;hinein&amp;quot; (bzw. in den Knoten, wenn sich an dieser Stelle gerade ein Knoten befindet) und von dort wieder nach links &amp;quot;heraus&amp;quot; auf die vertikale Koordinatenachse. Die ganze Kurve beschreibt also die Gleichung zur Umwandlung eines Pixels O = ''f'' (I) bzw. y = ''f'' (x).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear: both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:FlatRise node.png|170px|thumb|right|frame|Flacher Anstieg der Kurve im Knoten für die blauen Pixel]]&lt;br /&gt;
[[File:RapidRise node.png|170px|thumb|right|frame|Steiler Anstieg der Kurve im Knoten für die grünen Pixel]]&lt;br /&gt;
Bei bestimmten Kurvenarten kommen zudem noch 2 Parameter hinzu, die beschreiben, wie steil bzw. flach die Kurve in den Knoten hinein läuft. Dabei bedeuten:&lt;br /&gt;
* LT Anstieg der Kurve linksseitig am Knoten&lt;br /&gt;
* RT Anstieg der Kurve rechtsseitig am Knoten&lt;br /&gt;
Wobei der &amp;quot;steilste Anstieg&amp;quot; (Wert 0) bedeutet, dass die Kurve sehr steil in Richtung Null-Linie startet. Der flachste Anstieg (Wert 1) bedeutet, dass die Kurve am Knoten horizontal austritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Einstellungen nachvollziehen zu können, aktiviere z.B. im Werkzeug ''Belichtung &amp;gt; L*a*b Anpassung'' die LH-Kurve. Mit dieser Kurve kann man bestimmte Farbbereich heller und dunkler machen. Schalte das Pipettenwerkzeug der Kurve ein [[image:editmodehand.png]]. Wähle jetzt im Vorschaubild mit der Pipette ein Pixel aus (Strg + ''Linke Maustaste''). Im Diagramm wird ein Knoten hizugefügt. Lasse die Strg-Taste los, halte aber die Maustaste gedrückt und verschiebe sie, sodass der Knoten aus der Nulllinie heraus nach oben und unten verschoben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Um nun den Knoten genauer zu konfigurieren, klicke auf den Knoten-Editier-Button [[image:Gtk-edit.png]] und dann mit der ''rechten'' Maustaste auf den''' gerade erstellten '''Knoten. Der Knoten wird rot eingekreist.''' In den Feldern x, y, LT und RT lassen sich jetzt die Werte dieses Punktes verändern. Verändere nun die Werte nach deinen Vorstellungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du beendest, indem du mit der ''rechten'' Maustaste irgendwo in das Diagramm neben den roten Knoten klickst oder mit der ''linken'' Maustaste auf das Icon [[image:Gtk-edit.png]] drückst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ kannst du den Punkt auch nur mit der Maus im Diagramm anfahren und einen der erscheinenden Farbpunkte anfassen (''linke'' Maustaste) und verschieben. Das ist allerdings oftmals viel fummeliger und ungenauer, als die Knotenparameter über die Zahlenwerte einzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear: both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Tonwertkurven===&lt;br /&gt;
[[Image:Tone_Curve.png|320px|thumb|right|frame|Tonwertgruppe mit Anzeige der Typ-Ausklappliste]]&lt;br /&gt;
Eigentlich sind Tonwertkurven falsch benannt, weil sie nicht nur zur Korrektur von Tonwerten, sondern auch der Sättigung, Farbigkeit usw. verwendet werden. Ihr Zweck ist, eine Eingangsgröße (horizontaler x-Wert) in eine Ausgangsgröße (vertikaler y-Wert) umzuwandeln. Also in der einfachen Form&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:y = ''f'' (x).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wobei in der Regel x, wie y, den gleichen Pixelparameter darstellen. Zum Beispiel werden also die Helligkeitswerte der Pixel vom Wert x in den Wert y umgerechnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kurve bestimmt dabei, zu welchem Eingangswert welcher Ausgangswert zuzuordnen ist. Die beiden Koordinaten, waagerecht wie senkrecht, sind dabei in ihrem Wertebereich gleich skaliert. Zum Beispiel von ganz Schwarz nach ganz Weiß. Das bedeutet, dass bei einer genau diagonal verlaufenden Kurve (das ist die Ausgangslage, wenn man ein Werkzeug benutzt) die Ausgangswerte alle gleich der Eingangswerte sind. In so einem Fall wirkt sich die Kurve also nicht im Bild aus. Erst wenn mittels Knoten die Kurve &amp;quot;verbogen&amp;quot; wird, werden die Einganswerte anderen Ausgangswerten zugeordnet. Zum Beispiel bestimmte Helligkeitswerte anderen, neuen Helligkeitswerten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betrachten wir als Beispiel nebenstehend abgebildetes Diagramm des [[Exposure/de|Belichtungswerkzeugs]]. In der waagerechten Koordinate befinden sich links die dunklen und rechts die hellen Töne. Im Hintergrund wird dazu das Histogramm schwach eingeblendet. In der senkrechten Koordinate befinden sich die dunklen Bildtöne unten und die Helleren oben. Das Diagramm wird hier als NURBS-Kurve (Control Cage) dargestellt. Bei dieser Kurve liegen die Knoten nicht auf der Kurve, sondern &amp;quot;verbiegen&amp;quot; sie im Anstieg. Es ist zu sehen, dass die Kurve im dunkleren Tonwertbereich etwas angehoben und im helleren Bereich etwas abgesenkt wurde. Bedeutet also, dass dunkle Pixelwerte etwas heller berechnet werden. Helle Pixel entsprechend dunkler. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bild zeigt auch die Ausklappliste mit den verschiedenen möglichen Varianten der Tonwertkurven:&lt;br /&gt;
* '''Linear:''' Das ist der Standardwert. Das Bild wird durch die Kurve nicht verändert. Dies entspricht einer Diagonalen, wie im kleinen Icon der Ausklappliste gezeigt. In diesem Fall wird die Kurve ausgeblendet.&lt;br /&gt;
* '''Angepasst:''' Das ist der häufig dargestellte Fall, wo die Kurve mit Knoten verbogen werden kann, die direkt auf der Kurve aufsitzen. Die beiden beim Öffnen der Kurve schon vorhandenen Knoten liegen ganz links unten (schwarz) und ganz rechts oben (weiß). Sie legen die Diagonale fest, die durch hinzugefügte Knoten verbogen werden kann. Mit diesen beiden äußersten Knoten kann der Wertebereich eingeschränkt werden, in dem man die Punkte am Rand entlang schiebt.&lt;br /&gt;
* '''Parametrisch:''' Hier werden keine Knoten im Diagramm eingetragen, sondern 4 Bereiche ''Schatten, Tiefen, Lichter, Spitzenlichter'' unterschieden, für die die Kurve verbogen werden kann. Diese Bereiche werden durch den kleinen Balken mit 3 Gleitern vorgegeben: [[Image:Parametric_curve_bar_V5.png]]. Mit der Maus kann man die Gleiter verschieben und mit der rechten Maustaste können wieder die Standardpositionen der Gleiter zurück geholt werden. Das Verbiegen erfolgt dann über die 4 Schieberegler. Sobald man mit der Maus einen der Schieberegler erreicht, wird dessen Wirkungsweise bzw. Wirkungsbereich im Diagramm eingeblendet.&lt;br /&gt;
* '''NURBS-Kurve:''' Im Gegensatz zur Variante ''Angepasst'' geht hier die Kurve nicht durch die Knoten, sondern die Knoten beeinflussen den Anstieg der Kurve in Bezug auf den Nachbarknoten bzw. den Rand. Hälst du beim Anklicken eines Knotens die Shift-Taste gedrückt, bekommt der Knoten &amp;quot;magische Anziehungskräfte&amp;quot; zum benachbarten Knoten oder auch zur Diagonalen. Mit wenig Übung ist es für viele Nutzer deshalb einfacher, die Kurve in dieser Variante zu bearbeiten, anstatt die Variante ''Angepasst'' zu verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achtung: Die Einstellungen in einer Kurvenvariante wird beim Umschalten in eine andere Kurvenvariante nicht übernommen! Jede Variante hat ihre eigenen Knoten bzw. Parameter, die nicht ineinander umgerechnet werden können. Aber jede Variante merkt sich auch ihre Knoten bzw. Parameter, sodass man mit der Typumschaltung in der Ausklappliste die bisherigen Einstellungen auch nicht verliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Flache Kurve ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Einführung ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden wird zum besseren Verständnis die Funktion und Wirkung der Flachen Kurve Schritt für Schritt ausgehend von der Tonwertkurve beschrieben: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im ersten Moment erscheint dieses Diagramm etwas ungewöhnlich. Der Unterschied zu den Diagrammen in der Art der Tonwertkurve ist, dass hier der Eingangswert nicht direkt auf einen neuen Ausgangswert abgebildet wird, sondern nur in einem bestimmten Bereich um den Eingabewert verändert wird. Man könnte das auch mit einer Tonwertkurve erreichen. Das sähe dann zum Beispiel so aus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[file:ToneCurveAsFlatCurveReplacement.png|frame|left]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear: both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine ziemlich fummelige Angelegenheit. Erst recht, wenn nur sehr geringe Nuancen verändert werden sollen. Aus diesem Grunde werden die sogenannten ''Flachen Kurven'' eingesetzt, in der nur noch '''die Änderungen der Ausgangswerte von den Eingangswerten''' dargestellt werden. Erfolgen keine Veränderungen, bleibt die Kurve in diesen Bereichen auf &amp;quot;Null&amp;quot;. Wobei in den ''Flachen Kurven'' die Nullinie waagerecht in der Mitte liegt. &amp;quot;Darüber&amp;quot;, und auch &amp;quot;darunter&amp;quot; stellt also eine (leichte) Veränderung in positiver oder negativer Richtung der Zielgröße (Ausgangswert) dar. Die oben dargestellte Tonwertkurve mit dem dort parametrierten Kurvenverlauf würde als Flache Kurve etwa so aussehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[file:FlatCurveInComparison_de.png|frame|left]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear: both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit deutlich weniger Knoten, und in der vertikalen Auflösung viel weiter gespreizt, lässt sich der gewünschte Kurvenverlauf viel leichter einstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Gleichung sähe das dann so aus: y = x + k * ''f'' (x). Überall, wo also die Kurve ''f'' (x) Null ist, gilt y = x. Dann bleibt ein Pixel unverändert. k ist hierbei ein Skalierungswert für die vertikale y-Koordinate, den der Programmierer fest vorgegeben hat. k ist sozusagen der maximale Grad, um den ein Ausgangswert x im Diagramm nach oben, wie unten hin verändert werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Besonderheit ist dabei, dass '''der Eingangswert (also das, was die x-Koordinate darstellt) auf einen völlig anderen Parameter y abgebildet''' werden kann. Zum Beispiel kann auf der waagerechten x-Koordinate der Farbkreis abgerollt dargestellt sein, wohingegen die senkrechte y-Koordinate die Helligkeit darstellt. &amp;quot;Senkt&amp;quot; man die Kurve nun nur in einem schmalen Bereich um z.B. blau ab, würde die Funktion also alle Pixel, die blau sind, zum Beispiel den Himmel, dunkler machen. Demzufolge sieht die allgemeine Gleichung, die hinter diesen Kurven liegt, so aus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:y = z + k * ''f'' (x)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Pixelparameter z (z.B. Helligkeit) wird also etwas verändert, nämlich um k * ''f'' (x), in (die neue Helligkeit) y umgewandelt. Wobei hier x ein anderer Parameter des gleichen Pixels ist (z.B. der Farbton).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel hierzu: Die Einstellung der Retinex-Intensität als Funktion vom Farbton. Die Intensität wird bei grünen Farben angehoben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[file:RetinexIntensityFlatCurve de.png|frame|left]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear: both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Besonderheit ist, dass RawTherapee bei den Flachen Kurven, die den Farbton in der waagerechten x-Koordinaten haben, an den Stellen, wo sich Kurvenknoten befinden, einen Balken im Farbton, den der Knoten spezifiziert, nach oben zieht. So ist die Farbe, für die der Knoten steht, deutlich sichtbarer, als im schmalen Balken unter dem Diagramm. Außerdem werden in diesen Diagrammen zu Beginn schon für alle Grund- und Komplementärfarben Knoten angelegt, die sich genau auf der Nulllinie befinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch ein Hinweis zur Darstellung der Knoten. Betrachte das Bild oben: Knoten, die sich genau auf der Nulllinie befinden, werden grün dargestellt. Alle Knoten, die außerhalb der Nullinie liegen hingegen schwarz. Hier noch mal als Detail gezeigt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[image:Flat curve zoom.png|frame|left|Ein neutraler Punkt (Kurvenknoten) ist grün. Die Anderen sind schwarz.]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear: both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe der Entwicklung von RawTherapee sind immer mehr Werkzeuge hinzugekommen, die die Flache Kurve zur Parametereinstellung verwenden. Die Flachen Kurven werden in der Kurvenauswahl generell mit dem Icon [[image:CurveType-controlPoints.png]] symbolisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Finessen bei der Arbeit und dem Verhalten der Elemente in den Flachen Kurven erfährst du in nachfolgendem Beispiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Beispiel====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[image:Flat curve justcurve.png|frame|'''Farbton/Sättigung/Dynamik-Werkzeug:&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;H(ue)-Kurve'''&amp;lt;br /&amp;gt;(Farbton als Funktion des Farbtons)&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;'''Grüne Pixel'''&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;(Eingangsgröße in der horizontalen Koordinate; dargestellt als vertikaler grüner Balken durch den Knoten hindurch)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''werden in blaue Pixel farbverschoben'''&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;(vertikale Koordinate beschreibt das &amp;quot;Maß&amp;quot; der Farbverschiebung hin zu blau; so lange der Knoten mit der Maus verschoben wird oder im Kurvenknoten-Eingangs-Ausgangswert-Modus selektiert ist ([[General_Comments_About_Some_Toolbox_Widgets/de#Kurvenknoten_Ein-Ausgangs-Wert|s. oben]]), wird die &amp;quot;Zielfarbe&amp;quot;, wie hier zu sehen, als horizontaler Balken durch den Knoten angezeigt).]]&lt;br /&gt;
Die Funktion der Flachen Kurve soll hier noch mal an Hand eines Beispiels beschrieben werden. Siehe auch nebenstehendes Bild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollziehe die im Weiteren beschriebenen Dinge sofort selbst mit einem beliebigem Bild, um schnell zu verstehen, wie man mit den Flachen Kurven arbeiten kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir wählen dazu das Werkzeug Farbton(H)/Sättigung(S)/Dynamik(V) aus, auch als [[HSV Equalizer/de|HSV-Equalizer]] bekannt, dass sich unter dem Reiter [[image:colour.png]] Farbe findet. Klicke auf das Aufklappmenü-Icon [[image:Drop-down.png]] rechts neben Kanal-Button ''H(ue)'' und wähle &amp;quot;''Min/Max-Kontrollpunkte''&amp;quot; [[image:CurveType-controlPoints.png]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Typisch für alle Flachen Kurven, bei denen die Ausgangsgröße (horizontale Koordinate) eine Farbkreisabwicklung darstellt, ist die Grundeinstellung, bei der bereits 6 Kurvenknoten auf der vertikalen Nulllinie voreingestellt sind. Sie befinden sich bezogen auf die horizontale Koordinate genau in den Grund- und Komplementärfarben Rot, Gelb, Grün, Türkis, Blau und Magenta (Purpur). Die Knoten liegen jetzt noch alle auf der Nulllinie, weswegen sie alle grün dargestellt werden. In jedem Knoten wird mit einem senkrechten schmalen Balken die durch den Knoten selektierte Farbe auf der horizontalen Ausgangs-Koordinate angezeigt. Ganz rechts befindet sich kein Knoten. Da wir hier in der Horizontalen den Farbkreis abgebildet haben, kann man sich ganz Rechts (Rot) in der Fortsetzung Links (Rot) vorstellen. Der zugehörige Knoten in Rot ist also schon vorhanden: ganz links.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klicke jetzt auf den Punkt (Knoten) ganz links und halte die Maustaste gedrückt. Der Cursor wechselt schon beim Darüberfahren zu einem sternförmigen Symbol. Daran erkennst du, dass du tatsächlich den Knoten anklickst und nicht die kleinen Punkte daneben, mit denen du die Kurvensteilheit einstellen kannst. Schiebe nun den Knoten nach oben und unten. Je weiter du ihn von der Nulllinie entfernst, desto weiter innerhalb des Farbkreises werden alle Pixel &amp;quot;verschoben&amp;quot;, die rot sind. Nach oben zuerst in Richtung Braun, Gelb, Grün usw. Nach unten in Richtung Magenta, Blau usw. Schiebst du den Knoten ein wenig zu weit nach links aus dem Diagramm siehst du hier, wie die horizontale Koordinate arbeitet: Ganz links ist auch ganz rechts. Der Farbkreis wird beim Verschieben des Punktes also nicht als Gerade mit festen Rändern verstanden, sondern du landest sofort auf der anderen Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hast du beim Verschieben den horizontalen Farbbalken durch den Knoten gesehen? Während der vertikale Balken, der immer angezeigt wird, die Eingangsgröße für die Bildverarbeitung der Pixel anzeigt, zeigt der horizontale Balken die Ausgangsgröße (Zielgröße) an. Ziehe nun einen Knoten etwas nach oben und dann wechselweise nach links und rechts. Siehst du, dass trotz gleicher &amp;quot;Höhe&amp;quot; der waagerechte &amp;quot;Ziel&amp;quot;-Balken sich in der Farbe etwas ändert? Wenn du das erklären kannst, hast du die Funktion der Flachen Kurven vollständig verstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn nicht, hier die Erklärung: Eine bestimmte Abweichung von der Nullinie verschiebt den Farbwert um einen bestimmten Betrag. Befindet sich der Knoten zum Beispiel bezüglich der horizontalen x-Koordinate auf der Farbe grün und du schiebst den Knoten nach oben, wird er gelb. Nimmst Du hingegen einen Knoten mit dem horizontalen Ausgangswert blau und schiebst du ihn um den gleichen Betrag nach oben, wird er nicht gelb, sondern zuert einmal an dieser Stelle grün. Die Verschiebung nach oben und unten positioniert den Ausgangs(ziel)wert nicht auf einer bestimmten Farbe, sondern du verschiebst die Lage im Farbkreis vom Eingangswert ausgehend um den gleichen Winkel. Beginnend von Grün landest du bei Gelb. Beginnend von Blau, bist du bei gleichem Winkel aber erst bei Grün angekommen und nicht bei Gelb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die beiden vorangegangenen Absätze sind sehr wichtig. Erst, wenn du den Inhalt gedanklich nachvollziehen kannst, hast du die Flachen Kurven insbesondere in der häufigen Verwendung mit dem abgewickelten Farbkreis vollständig verstanden. Und dann wirst du die entsprechenden Werkzeuge mit Erfolg anwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Der vertikale Farbbalken durch einen Knoten hat 2 magische Kräfte! ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fahre jetzt mit der Maus nicht über einen Knoten, sondern etwas entfernt von ihm nur über den vertikalen Farbbalken, der durch den Knoten verläuft. Auch hier wechselt das Maussymbol. Klickst du nun nur den Balken an, kannst du ihn entweder nur nach links und rechts verschieben oder den Knoten nur nach oben und unten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Startest du beim Verschieben zuerst nach links oder rechts, rastet die vertikale Position des Knotens ein und du kannst bequem aussschließlich den Farbton der Eingangsgröße anpassen.&lt;br /&gt;
* Startest du hingegen mit der Verschiebung zuerst nach oben oder unten, dann rastet die horizontale Position des Knotens ein, und du kannst ausschließlich die Zielgröße anpassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zweite Variante ist sehr oft die Wichtigere: Du wählst mit der Pipette (s. oben) im Vorschaubild eine bestimmte Farbe und ein Knoten wird auf der Nulllinie erstellt. Du möchtest nun genau diese Farbe verschieben. Dazu ist es praktisch, wenn der Knoten bezogen auf die horizontale Achse, auf der du gerade den Knoten mit der Pipette erstellt hast, fixiert bleibt und eben nur die vertikal realisierte Farbverschiebung dieser Farbe eingestellt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und natürlich kannst du, wie bei jeder Kurvenart, die Empfindlichkeit der Maus durch Drücken der Strg-Taste für genaues Arbeiten deutlich herabsetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kurvensteilheit ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie exakt nun diese Verschiebung auf einen bestimmten Farbton wirkt, hängt von der Steilheit der Kurve ab. Wie schnell sie also auf die Nulllinie zurück kehrt. Diese Steilheit kannst du einerseits mit der oben geschilderten Methode der [[General_Comments_About_Some_Toolbox_Widgets/de#Kurvenknoten_Ein-Ausgangs-Wert|Kurvenknoten-Ein-Ausgangs-Werte]] als Zahlenwert ändern. Du kannst aber auch, wenn du den Knoten an fährst, den blauen oder gelben Indikator anfahren, anklicken und dann verschieben. Du siehst sofort, welche mehr oder weniger steile Kurve dabei entsteht. Benötigst du noch eine steilere Kurve, füge dicht neben dem betreffenden Knoten noch einen weiteren Knoten auf der Nulllinie ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Wiederverwendbarkeit ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erstellten Kurven lassen sich mit den Icons rechts neben dem Diagramm mittels Zwischenablage oder Datei auf andere Bilder übertragen. Beachte, dass nur die gerade angezeigte Kurve gespeichert wird. Es ist zum Beispiel nicht möglich in dem eben benutzten Beispiel die Kurven von H, S und V gleichzeitig abzuspeichern.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Fherb</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://rawpedia.rawtherapee.com/index.php?title=General_Comments_About_Some_Toolbox_Widgets/de&amp;diff=2451</id>
		<title>General Comments About Some Toolbox Widgets/de</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://rawpedia.rawtherapee.com/index.php?title=General_Comments_About_Some_Toolbox_Widgets/de&amp;diff=2451"/>
		<updated>2017-05-23T23:00:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Fherb: /* The Preview Area */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Todo-List / State:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Translation: open&lt;br /&gt;
* Content completely cleared: open&lt;br /&gt;
* Expression and didactics checked: open&lt;br /&gt;
* Spelling checked: open&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ready for publishing: no&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Allgemeine Bemerkungen über die Verwendung der Werkzeuge =&lt;br /&gt;
'''Dieser Abschnitt ist wichtig''' - Einige Dinge werden für dich sehr offensichtlich sein, wenn du bereits sehr erfahren andere Software verwendest, aber es wird einige Sachen geben, die auch dir bisher nicht bekannt waren, sich nicht unmittelbar im ''trial-and-error''-Verfahren erlernen lassen, die du aber wissen solltest, um RawTherapee schneller und einfacher zu verwenden. Nimm dir für diesen Abschnitt etwas Zeit und probiere auch Dinge aus, die für dich neu sind. Insbesondere die Details zu den verschiedenen Kurvenarten, inbesondere die '''Flachen Kurven''', und ihre Bedienung sind sehr wichtig, um mit sehr mächtigen Funktionen und Einstellungen arbeiten zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Werkzeugbereich, der sich im Editor rechts neben dem mittleren, großen Vorschaubild befindet, enthält die Einstellwerte sämtlicher Bildverarbeitungswerkzeuge von RawTherapee. Mit ihnen kann man eine Menge machen. Vermutlich deutlich mehr, als du es im Moment erwartest. Wenn du RawTherappe zum ersten Mal verwendest, erst recht, wenn du überhaupt erst in die Bearbeitung von Raw-Bildern einsteigst, fühle dich bitte von diesen vielen Optionen nicht erschlagen! Wir haben hier ein Werkzeug vor uns, mit dem auch der Profi seine Freude hat. Aber auch als Einsteiger wirst du recht gut und schnell zurecht kommen, weil du zu Beginn nur einen Bruchteil der Werkzeuge und Parameter benötigst, um bereits sehr gute Resultate zu erreichen. Dazu kommt, dass sich einige Parameter auch gegenseitig ersetzen: Je nach deiner Vorgehensweise wirst du die eine Variante oder die Andere nutzen, um zum Ziel zu kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Du Einsteiger bist, konzentriere dich zuerst auf das Wichtigste:&lt;br /&gt;
* Belichtungskorrektur inkl. Kontrast; skaliere das Bild (in den meisten Fällen) im kompletten Bereich von tief Schwarz bis ganz hell&lt;br /&gt;
* Weißabgleich, Farbsättigung&lt;br /&gt;
* Rotation, falls du die Kamera nicht ganz gerade gehalten hast&lt;br /&gt;
* stürzende Linien mit der Korrektur der Perspektive mindern&lt;br /&gt;
* Objektivverzerrungen (Tonne) korrigieren, wenn du ein starkes Weitwinkel verwendest hast&lt;br /&gt;
* beschneide das Bild passend zum Motiv&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind zwar schon eine Menge Punkte, aber du wirst sehr leicht die dazu passenden Einstellregler finden. Und danach fällt es dir sicher nicht mehr schwer, weitere Werkzeuge, wie zum Beispiel die Rauschminderung, zu verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Panels - Bereiche der Programmoberfläche ==&lt;br /&gt;
Panels sind Bereiche der Oberfläche einer Software, die sie in spezielle Arbeitsbereiche gliedert. Der Bildeditor besitzt 3 Panels, die sich um den zentralen Bild-Vorschaubereich herum gruppieren:&lt;br /&gt;
* Links befindet sich das Panel, das das Histogramm und die Historie enthält.&lt;br /&gt;
* Rechts ist das Panel mit allen Werkzeugen.&lt;br /&gt;
* Und oben befindet sich der Filmstreifen, mit dem sich schnell navigieren lässt, ohne erst in die Dateiverwaltung wechseln zu müssen.&lt;br /&gt;
Alle diese Panels lassen sich bequem und schnell mit den passenden Pfeil-Buttons [[File:Panel-to-left.png]] [[File:Panel-to-right.png]] [[File:Panel-to-top.png]] ein und ausblenden, um temporär den Vorschaubereich frei zu geben, wenn die Platzverhältnisse auf dem Monitor begrenzt sind. Lerne dafür auch die Tastaturkürzel kennen: {{k|L}}, {{k|Alt}} + {{k|L}} sowie {{k|Shift}} + {{k|L}}. Kann in den einzelnen Panels nicht der gesamte Bereich dargestellt werden, nutze das Mausrad, um den Inhalt hoch und runter (hin und her) zu schieben. Es kann vor allem im rechten Panel nicht passieren, dass du dabei Einstellwerte verstellst. Denn diese kannst du genau aus diesem Grund nur dann verstellen, wenn du während der Bedienung des Mausrades auch noch die {{k|Shift}}-Taste gedrückt hältst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bild-Vorschaubereich ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vorschau ist so gestaltet, dass sie dir möglichst realistisch das Bild mit dem aktuell bearbeiteten Stand anzeigt. Aus Gründen der Rechenzeit ist das allerdings nur etwas eingeschränkt möglich. Die Wirkung einige Werkzeuge werden nur bei einer Ansicht von 100% und darüber in das Vorschaubild einbezogen, damit nur der tatsächlich auf dem Bildschirm begrenzte Bildbereich berechnet werden muss. Das gilt insbesondere für die Werkzeuge unter &amp;quot;Detail&amp;quot;. Im Programm werden die betroffenen Werkzeuge neben ihrem Namen mit dem 1:1-Symbol [[Image:zoom-100-identifier.png]] gekennzeichnet.&lt;br /&gt;
Bei Auflösungen unter 100% kann es also passieren, dass das Ergebnis einiger Werkzeuge nicht exakt dargestellt wird, weil einige Bearbeitungsschritte vorher oder nachher weggelassen wurden. Details zur Genauigkeit der einzelnen Werkzeuge findest du auch in diesem Handbuch unter den Beschreibungen der einzelnen Werkzeuge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werkzeuge ==&lt;br /&gt;
RawTherapee besitzt eine Menge Werkzeuge und jedes von ihnen besitzt wiederum ein oder mehrere Steuerelemente. Die Werkzeuge sind in die folgenden Gruppen eingeteilt:&lt;br /&gt;
* [[File:Exposure.png]] Belichtung&lt;br /&gt;
* [[File:Detail.png]] Details&lt;br /&gt;
* [[File:Colour.png]] Farbe&lt;br /&gt;
* [[File:Wavelet.png]] Wavelet&lt;br /&gt;
* [[File:Transform.png]] Transformieren&lt;br /&gt;
* [[File:Raw.png]] Raw&lt;br /&gt;
* [[File:Meta.png]] Metadaten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter ''Belichtung'' sind dann alle Werkzeuge versammelt, die etwas mit der Steuerung von Helligkeit, Kontrast usw. zu tun haben. Unter ''Farbe'' ist u.a. der Weißabgleich zu finden usw. Weil es so viele Werkzeuge gibt, wirst du schnell feststellen, dass der Platz auf dem Monitor in der Höhe sehr kostbar ist. Neben der klassischen Scroll-Leiste, mit der die gerade benötigten Steuerelemente in den sichtbaren Ausschnitt geschoben werden können, gibt es bei RawTherape eine weitere, ausgesprochen einfache Methode:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ein Rechts-Klick mit der Maus auf die Überschrift eines Werkzeugs klappt dessen Steuerelemente aus, gleichzeitig werden die Steuerelemente aller anderen Werkzeuge eingeklappt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn der Bildschirm nicht gar zu klein ist, ist man damit immer nur maximal 2 Klicks von jedem beliebigen Einstellwert entfernt: 1. Klick (linke Maustaste) wählt die Gruppe, z.B. ''Details'', der 2. Klick (rechte Maustaste) klappt das Werkzeug auf, z.B. ''Rauschreduzierung''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Links neben den Titeln der meisten Werkzeugen befindet sich ein kleiner ''Ein-Aus-Schalter'' [[File:expanderEnabled.png]], mit dem man die Wirkung des gesamten Werkzeugs ein- und ausschalten kann. Die Einstellwerte des betreffenden Tools bleiben dabei erhalten. Bei einigen Tools macht das allerdings weniger Sinn. So gibt es einige Werkzeuge ohne diesen Schalter. Bei diesen wird statt dessen ein kleines Dreieck [[File:expanderClosed.png]] dargestellt. In der Darstellung der Werkzeuge innerhalb der Dateiverwaltung gibt es noch einen speziellen Zustand, wenn mehrere Bilder ausgewählt wurden. Dieser heißt ''inkonsistent'' und bedeutet, dass das betreffende Werkzeug bei einem Teil der Bilder eingeschaltet und bei einem anderen Teil abgeschaltet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:expanderDisabled.png|Werkzeug abgeschaltet.]]&lt;br /&gt;
Werkzeug abgeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:expanderEnabled.png|Werkzeug eingeschaltet.]]&lt;br /&gt;
Werkzeug eingeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:expanderInconsistent.png|Werkzeug inkonsistent.]]&lt;br /&gt;
Werkzeug inkonsistent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:expanderClosed.png|Werkzeug eingeklappt.]]&lt;br /&gt;
Werkzeug eingeklappt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:expanderOpened.png|Werkzeug ausgeklappt.]]&lt;br /&gt;
Werkzeug ausgeklappt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schieberegler ==&lt;br /&gt;
Jeder Schieberegler besitzt drei spezielle Werte:&lt;br /&gt;
* Der ''aktuelle Wert'', wenn der Regler in eine bestimmte Stellung geschoben wird.&lt;br /&gt;
* Der ''Standardwert'', der im Programm fest voreingestellt ist. Dieser kann als aktueller Wert zurück geholt werden, indem man auf den kleinen Reset-Taster [[File:ResetButton.png]] klickt.&lt;br /&gt;
* Der ''Initialwert''. Dies ist der Wert den der Regler in dem Profil besaß, mit dem das Bild geladen wurde. Ihn kann man mit Klick auf  [[File:ResetButton.png]] + {{k|Strg}} zurück holen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie schon oben beschrieben: Um den Schieberegler mit dem Mausrad zu bedienen, muss gleichzeitig die {{k|Strg}}-Taste gedrückt gehalten werden. Andernfalls scrollt das Werkzeug-Panel hoch oder runter. Die Strg-Taste entkoppelt somit beide Funktionen sicher voneinander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurven-Editoren ==&lt;br /&gt;
RawTherapee besitzt drei Arten von Kurven in den Werkzeugen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Schwellenkurven&lt;br /&gt;
* Tonwertkurven&lt;br /&gt;
* Flache Kurven&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schwellenkurven ===&lt;br /&gt;
Die Schwellenkurven sind die Einfachsten. Sie werden benutzt, um speziellen Werkzeugen die Tonwerte (oder Farbtöne oder Sättigungswerte) vorzugeben, die vom betreffenden Werkzeug bei der Berechnung berücksichtigt werden sollen bzw. anders berechnet werden sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Beispiel betrachten wir den Schwellenkurven-Editor des Werkzeugs ''Detail &amp;gt; Schärfung''. [[Image: Sharpening_Threshold.png|frame|right|Schwelle der Schärfung]] Die dargestellten Einstellungen sagen aus, dass der Schärfungsgrad in dunklen Gebieten schnell ansteigen soll (die steile Linie auf der linken Seite), die volle Schärfung soll dann über den mittleren Tonwertbereich gehalten werden (Plateau der Kurve) und im Bereich hellerer Tonwerte hin zu den Lichtern soll die Schärfung zunehmend zurück gefahren werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man an einem Steuerpunkt der Kurve zieht, bewegt sich der gesamte Anstiegsbereich der Kurve. Um nur einen Steuerpunkt zu verschieben, halte dabei die Umschalt-Taste {{k|shift}} gedrückt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rechts oben an jeder Schwellenkurve befindet sich ein Reset-Button [[File:ResetButton.png]], der die Kurve wieder auf den Default-Wert zurück stellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beachte:&lt;br /&gt;
: Das Rücksetzen der Kurve gilt als Kurven-Modifikation, wie auch das Verschieben der Steuerpunkte. Drückst du versehentlich den ''Reset''-Button, gibt es keine Möglichkeit, die Kurve wieder herzustellen, die du vorher eingestellt hast. Das liegt daran, dass das in der Historie als ein Bearbeitungsschritt gilt und somit ein ''Zurück'' zwischen der Kurveneinstellung und dem nachfolgenden Reset-Klick nicht möglich ist. - Das gilt genau so für die Tonwertkurven und die Flachen Kurven.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu Tonwertkurven und den Flachen Kurven wird bei den Schwellenkurven die Kurve aus geraden Verbindungslinien zwischen den Steuerpunkten gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeines zu Tonwertkurven und Flachen Kurven ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Curve_ToggleSelect.jpg|260px|thumb|right|frame|Toggle- und Select-Teil des Kurven-Buttons]]Tonwertkurven und Flache Kurven sind leistungsfähigere Werkzeuge als die Schwellenkurven und besitzen entsprechend mehr Steuerelemente. So besitzt jede Tonkurve und Flache Kurve einen Button, mit dem der Typ ausgewählt werden kann. Die Linke Seite des Buttons ist dabei ein sogenannter Toggle-Button. Er schaltet die Anzeige der Kurve ein und aus (wenn überhaupt eine Kurve ausgewählt ist). Unmittelbar daneben kann man den Typ der Kurve wählen bzw. die Kurve abschalten (&amp;quot;Linear&amp;quot;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch diese Kurven haben einen Reset-Button [[File:ResetButton.png]], mit dem die Kurve zurück gesetzt werden kann. Weiterhin ein Pipette-Werkzeug [[image:editmodehand.png]], um einen bestimmten Wert in der horizontalen Koordinate aus einem Bild-Pixel heraus auszuwählen sowie ein Werkzeug (Knoten Ein-/Ausgangswert) [[image:Gtk-edit.png]], mit dem man die Position des Knotens per Wertvorgabe einstellen kann und in einigen Fällen auch die Steilheit der Kurve an diesem Punkt nach links und rechts bestimmen kann.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear: both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Pipette ====&lt;br /&gt;
[[image:rt pipette 2 lab ba.jpg|thumb|700px|Hier wird gerade mit dem Pipetten-Werkzeug der genaue Farbton der purpurnen Blume ins Diagramm übertragen um ihn in der HH-Kurve zur Einstellung genau zu lokalisieren.]]&lt;br /&gt;
In RawTherapee besitzen die meisten Kurven ein Pipetten-Werkzeug [[image:editmodehand.png]]. Diese Funktion stellt eine gute Möglichkeit dar, bestimmte Farbwerte, Helligkeiten und Bereich in einer bestimmten Sättigung aus einem Bild heraus in der Kurve genau zu selektieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nehmen wir ein Beispiel, in dem Du den Purpur-Ton einer Blume etwas röter machen möchtest. Ohne die Pipette wird es schwierig in der Kurve genau die Schattierung des betreffenden Farbtones im Bild zu treffen. Die Auswahl könnte dann schnell zu breit werden und du änderst größere Farbbereiche, als du es eigentlich möchtest. Mit der Pipette klickst du einfach in das Bild und der betroffene Farbton wird als Punkt in die Kurve übernommen. Den Punkt kannst du nun zur Anpassung verwenden und dich darauf verlassen, dass du genau den betreffenden Farbton änderst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Pipettenwerkzeug wird für eine Kurve aktiviert, indem man einfach auf das entsprechende Symbol [[image:editmodehand.png]] rechts oben an der Kurve klickt. Wenn du nun mit der Maus über das Bild fährst, wirst du eine vertikale Linie (in einigen Fällen auch vier) in der Kurve bemerken. Diese Linien repräsentieren den entsprechenden Wert des Pixels, über das du gerade fährst. Siehe auch nebenstehendes Bild. Um nun einen Einstellpunkt, einen Knoten in der Kurve zu setzen, drücke die Ctrl-Taste und die linke Maustaste zugleich. Bewegst du nun die Maus, ohne vorher die linke Maustaste los gelassen zu haben, kannst du unmittelbar diesen Knoten in der Kurve verschieben, ohne erst aus dem Vorschaubild zu gehen und den Punkt mit der Maus erneut anzufassen. Für Feineinstellungen halte dabei die Strg-Taste erneut gedrückt. Das gilt für die im Bild dargestellte Kurvenart. Bei manchen anderen Kurven geht das allerdings nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Pipette wieder zu deaktivieren, klicke erneut auf das Pipetten-Icon an der Kurve. Wenn du die Pipette in einer anderen Kurve verwenden willst, brauchst du sie in der eben bearbeiteten Kurve nicht erst zu deaktivieren. Aktiviere sie einfach in der nächsten Kurve und sie wirkt sich nur dort aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear: both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kurvenknoten Ein-Ausgangs-Wert ====&lt;br /&gt;
[[File:DiagrammInOut.png|170px|thumb|right|frame|In- und Out- Wert (x, y) eines Kurven-Knotens]]&lt;br /&gt;
Jede Kurve besitzt ein Werkzeug mit dem die Knoten der Kurve in Form ihrer Parameterwerte eingestellt werden können. Zwei dieser Parameter sind immer vorhanden und legen den Knoten bezüglich seiner Lage im Diagramm fest:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der I-Wert (In, also &amp;quot;rein&amp;quot;) legt den Wert auf der horizontalen Korrdinate fest. In der deutschen Übersetzung wird dieser Wert mit ''x'' bezeichnet. So, wie die x-Koordinate im Matheunterricht.&lt;br /&gt;
* Der O-Wert (Out, also &amp;quot;raus&amp;quot;) legt den Wert auf der vertikalen Koordinate fest. In der deutschen Übersetzung wird dieser Wert mit ''y'' bezeichnet. (Siehe auch [https://de.wikipedia.org/wiki/Kartesisches_Koordinatensystem Kartesische Koordinatensystem].)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wobei es von der Kurve abhängt, in welchem Wertebereich sich die Werte von I und O (bzw. x und y) bewegen können (z.B. 0...100% oder 0,0...1,0). Die beiden Werte heißen In/Out, also &amp;quot;rein&amp;quot; und &amp;quot;raus&amp;quot;, weil sie damit die &amp;quot;mathematische Verarbeitungsrichtung&amp;quot; der Software während der Filterung beschreiben: Der Filter entnimmt zum Beispiel den Farbwert eines Pixels dem Bild, ordnet ihn der horzitontalen Achse zu, geht von dort nach oben in die Kurve &amp;quot;hinein&amp;quot; (bzw. in den Knoten, wenn sich an dieser Stelle gerade ein Knoten befindet) und von dort wieder nach links &amp;quot;heraus&amp;quot; auf die vertikale Koordinatenachse. Die ganze Kurve beschreibt also die Gleichung zur Umwandlung eines Pixels O = ''f'' (I) bzw. y = ''f'' (x).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear: both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:FlatRise node.png|170px|thumb|right|frame|Flacher Anstieg der Kurve im Knoten für die blauen Pixel]]&lt;br /&gt;
[[File:RapidRise node.png|170px|thumb|right|frame|Steiler Anstieg der Kurve im Knoten für die grünen Pixel]]&lt;br /&gt;
Bei bestimmten Kurvenarten kommen zudem noch 2 Parameter hinzu, die beschreiben, wie steil bzw. flach die Kurve in den Knoten hinein läuft. Dabei bedeuten:&lt;br /&gt;
* LT Anstieg der Kurve linksseitig am Knoten&lt;br /&gt;
* RT Anstieg der Kurve rechtsseitig am Knoten&lt;br /&gt;
Wobei der &amp;quot;steilste Anstieg&amp;quot; (Wert 0) bedeutet, dass die Kurve sehr steil in Richtung Null-Linie startet. Der flachste Anstieg (Wert 1) bedeutet, dass die Kurve am Knoten horizontal austritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Einstellungen nachvollziehen zu können, aktiviere z.B. im Werkzeug ''Belichtung &amp;gt; L*a*b Anpassung'' die LH-Kurve. Mit dieser Kurve kann man bestimmte Farbbereich heller und dunkler machen. Schalte das Pipettenwerkzeug der Kurve ein [[image:editmodehand.png]]. Wähle jetzt im Vorschaubild mit der Pipette ein Pixel aus (Strg + ''Linke Maustaste''). Im Diagramm wird ein Knoten hizugefügt. Lasse die Strg-Taste los, halte aber die Maustaste gedrückt und verschiebe sie, sodass der Knoten aus der Nulllinie heraus nach oben und unten verschoben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Um nun den Knoten genauer zu konfigurieren, klicke auf den Knoten-Editier-Button [[image:Gtk-edit.png]] und dann mit der ''rechten'' Maustaste auf den''' gerade erstellten '''Knoten. Der Knoten wird rot eingekreist.''' In den Feldern x, y, LT und RT lassen sich jetzt die Werte dieses Punktes verändern. Verändere nun die Werte nach deinen Vorstellungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du beendest, indem du mit der ''rechten'' Maustaste irgendwo in das Diagramm neben den roten Knoten klickst oder mit der ''linken'' Maustaste auf das Icon [[image:Gtk-edit.png]] drückst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ kannst du den Punkt auch nur mit der Maus im Diagramm anfahren und einen der erscheinenden Farbpunkte anfassen (''linke'' Maustaste) und verschieben. Das ist allerdings oftmals viel fummeliger und ungenauer, als die Knotenparameter über die Zahlenwerte einzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear: both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Tonwertkurven===&lt;br /&gt;
[[Image:Tone_Curve.png|320px|thumb|right|frame|Tonwertgruppe mit Anzeige der Typ-Ausklappliste]]&lt;br /&gt;
Eigentlich sind Tonwertkurven falsch benannt, weil sie nicht nur zur Korrektur von Tonwerten, sondern auch der Sättigung, Farbigkeit usw. verwendet werden. Ihr Zweck ist, eine Eingangsgröße (horizontaler x-Wert) in eine Ausgangsgröße (vertikaler y-Wert) umzuwandeln. Also in der einfachen Form&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:y = ''f'' (x).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wobei in der Regel x, wie y, den gleichen Pixelparameter darstellen. Zum Beispiel werden also die Helligkeitswerte der Pixel vom Wert x in den Wert y umgerechnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kurve bestimmt dabei, zu welchem Eingangswert welcher Ausgangswert zuzuordnen ist. Die beiden Koordinaten, waagerecht wie senkrecht, sind dabei in ihrem Wertebereich gleich skaliert. Zum Beispiel von ganz Schwarz nach ganz Weiß. Das bedeutet, dass bei einer genau diagonal verlaufenden Kurve (das ist die Ausgangslage, wenn man ein Werkzeug benutzt) die Ausgangswerte alle gleich der Eingangswerte sind. In so einem Fall wirkt sich die Kurve also nicht im Bild aus. Erst wenn mittels Knoten die Kurve &amp;quot;verbogen&amp;quot; wird, werden die Einganswerte anderen Ausgangswerten zugeordnet. Zum Beispiel bestimmte Helligkeitswerte anderen, neuen Helligkeitswerten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betrachten wir als Beispiel nebenstehend abgebildetes Diagramm des [[Exposure/de|Belichtungswerkzeugs]]. In der waagerechten Koordinate befinden sich links die dunklen und rechts die hellen Töne. Im Hintergrund wird dazu das Histogramm schwach eingeblendet. In der senkrechten Koordinate befinden sich die dunklen Bildtöne unten und die Helleren oben. Das Diagramm wird hier als NURBS-Kurve (Control Cage) dargestellt. Bei dieser Kurve liegen die Knoten nicht auf der Kurve, sondern &amp;quot;verbiegen&amp;quot; sie im Anstieg. Es ist zu sehen, dass die Kurve im dunkleren Tonwertbereich etwas angehoben und im helleren Bereich etwas abgesenkt wurde. Bedeutet also, dass dunkle Pixelwerte etwas heller berechnet werden. Helle Pixel entsprechend dunkler. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bild zeigt auch die Ausklappliste mit den verschiedenen möglichen Varianten der Tonwertkurven:&lt;br /&gt;
* '''Linear:''' Das ist der Standardwert. Das Bild wird durch die Kurve nicht verändert. Dies entspricht einer Diagonalen, wie im kleinen Icon der Ausklappliste gezeigt. In diesem Fall wird die Kurve ausgeblendet.&lt;br /&gt;
* '''Angepasst:''' Das ist der häufig dargestellte Fall, wo die Kurve mit Knoten verbogen werden kann, die direkt auf der Kurve aufsitzen. Die beiden beim Öffnen der Kurve schon vorhandenen Knoten liegen ganz links unten (schwarz) und ganz rechts oben (weiß). Sie legen die Diagonale fest, die durch hinzugefügte Knoten verbogen werden kann. Mit diesen beiden äußersten Knoten kann der Wertebereich eingeschränkt werden, in dem man die Punkte am Rand entlang schiebt.&lt;br /&gt;
* '''Parametrisch:''' Hier werden keine Knoten im Diagramm eingetragen, sondern 4 Bereiche ''Schatten, Tiefen, Lichter, Spitzenlichter'' unterschieden, für die die Kurve verbogen werden kann. Diese Bereiche werden durch den kleinen Balken mit 3 Gleitern vorgegeben: [[Image:Parametric_curve_bar_V5.png]]. Mit der Maus kann man die Gleiter verschieben und mit der rechten Maustaste können wieder die Standardpositionen der Gleiter zurück geholt werden. Das Verbiegen erfolgt dann über die 4 Schieberegler. Sobald man mit der Maus einen der Schieberegler erreicht, wird dessen Wirkungsweise bzw. Wirkungsbereich im Diagramm eingeblendet.&lt;br /&gt;
* '''NURBS-Kurve:''' Im Gegensatz zur Variante ''Angepasst'' geht hier die Kurve nicht durch die Knoten, sondern die Knoten beeinflussen den Anstieg der Kurve in Bezug auf den Nachbarknoten bzw. den Rand. Hälst du beim Anklicken eines Knotens die Shift-Taste gedrückt, bekommt der Knoten &amp;quot;magische Anziehungskräfte&amp;quot; zum benachbarten Knoten oder auch zur Diagonalen. Mit wenig Übung ist es für viele Nutzer deshalb einfacher, die Kurve in dieser Variante zu bearbeiten, anstatt die Variante ''Angepasst'' zu verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achtung: Die Einstellungen in einer Kurvenvariante wird beim Umschalten in eine andere Kurvenvariante nicht übernommen! Jede Variante hat ihre eigenen Knoten bzw. Parameter, die nicht ineinander umgerechnet werden können. Aber jede Variante merkt sich auch ihre Knoten bzw. Parameter, sodass man mit der Typumschaltung in der Ausklappliste die bisherigen Einstellungen auch nicht verliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Flache Kurve ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Einführung ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden wird zum besseren Verständnis die Funktion und Wirkung der Flachen Kurve Schritt für Schritt ausgehend von der Tonwertkurve beschrieben: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im ersten Moment erscheint dieses Diagramm etwas ungewöhnlich. Der Unterschied zu den Diagrammen in der Art der Tonwertkurve ist, dass hier der Eingangswert nicht direkt auf einen neuen Ausgangswert abgebildet wird, sondern nur in einem bestimmten Bereich um den Eingabewert verändert wird. Man könnte das auch mit einer Tonwertkurve erreichen. Das sähe dann zum Beispiel so aus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[file:ToneCurveAsFlatCurveReplacement.png|frame|left]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear: both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine ziemlich fummelige Angelegenheit. Erst recht, wenn nur sehr geringe Nuancen verändert werden sollen. Aus diesem Grunde werden die sogenannten ''Flachen Kurven'' eingesetzt, in der nur noch '''die Änderungen der Ausgangswerte von den Eingangswerten''' dargestellt werden. Erfolgen keine Veränderungen, bleibt die Kurve in diesen Bereichen auf &amp;quot;Null&amp;quot;. Wobei in den ''Flachen Kurven'' die Nullinie waagerecht in der Mitte liegt. &amp;quot;Darüber&amp;quot;, und auch &amp;quot;darunter&amp;quot; stellt also eine (leichte) Veränderung in positiver oder negativer Richtung der Zielgröße (Ausgangswert) dar. Die oben dargestellte Tonwertkurve mit dem dort parametrierten Kurvenverlauf würde als Flache Kurve etwa so aussehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[file:FlatCurveInComparison_de.png|frame|left]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear: both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit deutlich weniger Knoten, und in der vertikalen Auflösung viel weiter gespreizt, lässt sich der gewünschte Kurvenverlauf viel leichter einstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Gleichung sähe das dann so aus: y = x + k * ''f'' (x). Überall, wo also die Kurve ''f'' (x) Null ist, gilt y = x. Dann bleibt ein Pixel unverändert. k ist hierbei ein Skalierungswert für die vertikale y-Koordinate, den der Programmierer fest vorgegeben hat. k ist sozusagen der maximale Grad, um den ein Ausgangswert x im Diagramm nach oben, wie unten hin verändert werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Besonderheit ist dabei, dass '''der Eingangswert (also das, was die x-Koordinate darstellt) auf einen völlig anderen Parameter y abgebildet''' werden kann. Zum Beispiel kann auf der waagerechten x-Koordinate der Farbkreis abgerollt dargestellt sein, wohingegen die senkrechte y-Koordinate die Helligkeit darstellt. &amp;quot;Senkt&amp;quot; man die Kurve nun nur in einem schmalen Bereich um z.B. blau ab, würde die Funktion also alle Pixel, die blau sind, zum Beispiel den Himmel, dunkler machen. Demzufolge sieht die allgemeine Gleichung, die hinter diesen Kurven liegt, so aus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:y = z + k * ''f'' (x)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Pixelparameter z (z.B. Helligkeit) wird also etwas verändert, nämlich um k * ''f'' (x), in (die neue Helligkeit) y umgewandelt. Wobei hier x ein anderer Parameter des gleichen Pixels ist (z.B. der Farbton).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel hierzu: Die Einstellung der Retinex-Intensität als Funktion vom Farbton. Die Intensität wird bei grünen Farben angehoben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[file:RetinexIntensityFlatCurve de.png|frame|left]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear: both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Besonderheit ist, dass RawTherapee bei den Flachen Kurven, die den Farbton in der waagerechten x-Koordinaten haben, an den Stellen, wo sich Kurvenknoten befinden, einen Balken im Farbton, den der Knoten spezifiziert, nach oben zieht. So ist die Farbe, für die der Knoten steht, deutlich sichtbarer, als im schmalen Balken unter dem Diagramm. Außerdem werden in diesen Diagrammen zu Beginn schon für alle Grund- und Komplementärfarben Knoten angelegt, die sich genau auf der Nulllinie befinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch ein Hinweis zur Darstellung der Knoten. Betrachte das Bild oben: Knoten, die sich genau auf der Nulllinie befinden, werden grün dargestellt. Alle Knoten, die außerhalb der Nullinie liegen hingegen schwarz. Hier noch mal als Detail gezeigt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[image:Flat curve zoom.png|frame|left|Ein neutraler Punkt (Kurvenknoten) ist grün. Die Anderen sind schwarz.]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear: both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe der Entwicklung von RawTherapee sind immer mehr Werkzeuge hinzugekommen, die die Flache Kurve zur Parametereinstellung verwenden. Die Flachen Kurven werden in der Kurvenauswahl generell mit dem Icon [[image:CurveType-controlPoints.png]] symbolisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Finessen bei der Arbeit und dem Verhalten der Elemente in den Flachen Kurven erfährst du in nachfolgendem Beispiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Beispiel====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[image:Flat curve justcurve.png|frame|'''Farbton/Sättigung/Dynamik-Werkzeug:&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;H(ue)-Kurve'''&amp;lt;br /&amp;gt;(Farbton als Funktion des Farbtons)&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;'''Grüne Pixel'''&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;(Eingangsgröße in der horizontalen Koordinate; dargestellt als vertikaler grüner Balken durch den Knoten hindurch)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''werden in blaue Pixel farbverschoben'''&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;(vertikale Koordinate beschreibt das &amp;quot;Maß&amp;quot; der Farbverschiebung hin zu blau; so lange der Knoten mit der Maus verschoben wird oder im Kurvenknoten-Eingangs-Ausgangswert-Modus selektiert ist ([[General_Comments_About_Some_Toolbox_Widgets/de#Kurvenknoten_Ein-Ausgangs-Wert|s. oben]]), wird die &amp;quot;Zielfarbe&amp;quot;, wie hier zu sehen, als horizontaler Balken durch den Knoten angezeigt).]]&lt;br /&gt;
Die Funktion der Flachen Kurve soll hier noch mal an Hand eines Beispiels beschrieben werden. Siehe auch nebenstehendes Bild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollziehe die im Weiteren beschriebenen Dinge sofort selbst mit einem beliebigem Bild, um schnell zu verstehen, wie man mit den Flachen Kurven arbeiten kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir wählen dazu das Werkzeug Farbton(H)/Sättigung(S)/Dynamik(V) aus, auch als [[HSV Equalizer/de|HSV-Equalizer]] bekannt, dass sich unter dem Reiter [[image:colour.png]] Farbe findet. Klicke auf das Aufklappmenü-Icon [[image:Drop-down.png]] rechts neben Kanal-Button ''H(ue)'' und wähle &amp;quot;''Min/Max-Kontrollpunkte''&amp;quot; [[image:CurveType-controlPoints.png]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Typisch für alle Flachen Kurven, bei denen die Ausgangsgröße (horizontale Koordinate) eine Farbkreisabwicklung darstellt, ist die Grundeinstellung, bei der bereits 6 Kurvenknoten auf der vertikalen Nulllinie voreingestellt sind. Sie befinden sich bezogen auf die horizontale Koordinate genau in den Grund- und Komplementärfarben Rot, Gelb, Grün, Türkis, Blau und Magenta (Purpur). Die Knoten liegen jetzt noch alle auf der Nulllinie, weswegen sie alle grün dargestellt werden. In jedem Knoten wird mit einem senkrechten schmalen Balken die durch den Knoten selektierte Farbe auf der horizontalen Ausgangs-Koordinate angezeigt. Ganz rechts befindet sich kein Knoten. Da wir hier in der Horizontalen den Farbkreis abgebildet haben, kann man sich ganz Rechts (Rot) in der Fortsetzung Links (Rot) vorstellen. Der zugehörige Knoten in Rot ist also schon vorhanden: ganz links.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klicke jetzt auf den Punkt (Knoten) ganz links und halte die Maustaste gedrückt. Der Cursor wechselt schon beim Darüberfahren zu einem sternförmigen Symbol. Daran erkennst du, dass du tatsächlich den Knoten anklickst und nicht die kleinen Punkte daneben, mit denen du die Kurvensteilheit einstellen kannst. Schiebe nun den Knoten nach oben und unten. Je weiter du ihn von der Nulllinie entfernst, desto weiter innerhalb des Farbkreises werden alle Pixel &amp;quot;verschoben&amp;quot;, die rot sind. Nach oben zuerst in Richtung Braun, Gelb, Grün usw. Nach unten in Richtung Magenta, Blau usw. Schiebst du den Knoten ein wenig zu weit nach links aus dem Diagramm siehst du hier, wie die horizontale Koordinate arbeitet: Ganz links ist auch ganz rechts. Der Farbkreis wird beim Verschieben des Punktes also nicht als Gerade mit festen Rändern verstanden, sondern du landest sofort auf der anderen Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hast du beim Verschieben den horizontalen Farbbalken durch den Knoten gesehen? Während der vertikale Balken, der immer angezeigt wird, die Eingangsgröße für die Bildverarbeitung der Pixel anzeigt, zeigt der horizontale Balken die Ausgangsgröße (Zielgröße) an. Ziehe nun einen Knoten etwas nach oben und dann wechselweise nach links und rechts. Siehst du, dass trotz gleicher &amp;quot;Höhe&amp;quot; der waagerechte &amp;quot;Ziel&amp;quot;-Balken sich in der Farbe etwas ändert? Wenn du das erklären kannst, hast du die Funktion der Flachen Kurven vollständig verstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn nicht, hier die Erklärung: Eine bestimmte Abweichung von der Nullinie verschiebt den Farbwert um einen bestimmten Betrag. Befindet sich der Knoten zum Beispiel bezüglich der horizontalen x-Koordinate auf der Farbe grün und du schiebst den Knoten nach oben, wird er gelb. Nimmst Du hingegen einen Knoten mit dem horizontalen Ausgangswert blau und schiebst du ihn um den gleichen Betrag nach oben, wird er nicht gelb, sondern zuert einmal an dieser Stelle grün. Die Verschiebung nach oben und unten positioniert den Ausgangs(ziel)wert nicht auf einer bestimmten Farbe, sondern du verschiebst die Lage im Farbkreis vom Eingangswert ausgehend um den gleichen Winkel. Beginnend von Grün landest du bei Gelb. Beginnend von Blau, bist du bei gleichem Winkel aber erst bei Grün angekommen und nicht bei Gelb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die beiden vorangegangenen Absätze sind sehr wichtig. Erst, wenn du den Inhalt gedanklich nachvollziehen kannst, hast du die Flachen Kurven insbesondere in der häufigen Verwendung mit dem abgewickelten Farbkreis vollständig verstanden. Und dann wirst du die entsprechenden Werkzeuge mit Erfolg anwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Der vertikale Farbbalken durch einen Knoten hat 2 magische Kräfte! ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fahre jetzt mit der Maus nicht über einen Knoten, sondern etwas entfernt von ihm nur über den vertikalen Farbbalken, der durch den Knoten verläuft. Auch hier wechselt das Maussymbol. Klickst du nun nur den Balken an, kannst du ihn entweder nur nach links und rechts verschieben oder den Knoten nur nach oben und unten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Startest du beim Verschieben zuerst nach links oder rechts, rastet die vertikale Position des Knotens ein und du kannst bequem aussschließlich den Farbton der Eingangsgröße anpassen.&lt;br /&gt;
* Startest du hingegen mit der Verschiebung zuerst nach oben oder unten, dann rastet die horizontale Position des Knotens ein, und du kannst ausschließlich die Zielgröße anpassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zweite Variante ist sehr oft die Wichtigere: Du wählst mit der Pipette (s. oben) im Vorschaubild eine bestimmte Farbe und ein Knoten wird auf der Nulllinie erstellt. Du möchtest nun genau diese Farbe verschieben. Dazu ist es praktisch, wenn der Knoten bezogen auf die horizontale Achse, auf der du gerade den Knoten mit der Pipette erstellt hast, fixiert bleibt und eben nur die vertikal realisierte Farbverschiebung dieser Farbe eingestellt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und natürlich kannst du, wie bei jeder Kurvenart, die Empfindlichkeit der Maus durch Drücken der Strg-Taste für genaues Arbeiten deutlich herabsetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kurvensteilheit ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie exakt nun diese Verschiebung auf einen bestimmten Farbton wirkt, hängt von der Steilheit der Kurve ab. Wie schnell sie also auf die Nulllinie zurück kehrt. Diese Steilheit kannst du einerseits mit der oben geschilderten Methode der [[General_Comments_About_Some_Toolbox_Widgets/de#Kurvenknoten_Ein-Ausgangs-Wert|Kurvenknoten-Ein-Ausgangs-Werte]] als Zahlenwert ändern. Du kannst aber auch, wenn du den Knoten an fährst, den blauen oder gelben Indikator anfahren, anklicken und dann verschieben. Du siehst sofort, welche mehr oder weniger steile Kurve dabei entsteht. Benötigst du noch eine steilere Kurve, füge dicht neben dem betreffenden Knoten noch einen weiteren Knoten auf der Nulllinie ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Wiederverwendbarkeit ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erstellten Kurven lassen sich mit den Icons rechts neben dem Diagramm mittels Zwischenablage oder Datei auf andere Bilder übertragen. Beachte, dass nur die gerade angezeigte Kurve gespeichert wird. Es ist zum Beispiel nicht möglich in dem eben benutzten Beispiel die Kurven von H, S und V gleichzeitig abzuspeichern.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Fherb</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://rawpedia.rawtherapee.com/index.php?title=General_Comments_About_Some_Toolbox_Widgets/de&amp;diff=2450</id>
		<title>General Comments About Some Toolbox Widgets/de</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://rawpedia.rawtherapee.com/index.php?title=General_Comments_About_Some_Toolbox_Widgets/de&amp;diff=2450"/>
		<updated>2017-05-23T22:59:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Fherb: /* Panels - Bereiche der Programmoberfläche */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Todo-List / State:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Translation: open&lt;br /&gt;
* Content completely cleared: open&lt;br /&gt;
* Expression and didactics checked: open&lt;br /&gt;
* Spelling checked: open&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ready for publishing: no&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Allgemeine Bemerkungen über die Verwendung der Werkzeuge =&lt;br /&gt;
'''Dieser Abschnitt ist wichtig''' - Einige Dinge werden für dich sehr offensichtlich sein, wenn du bereits sehr erfahren andere Software verwendest, aber es wird einige Sachen geben, die auch dir bisher nicht bekannt waren, sich nicht unmittelbar im ''trial-and-error''-Verfahren erlernen lassen, die du aber wissen solltest, um RawTherapee schneller und einfacher zu verwenden. Nimm dir für diesen Abschnitt etwas Zeit und probiere auch Dinge aus, die für dich neu sind. Insbesondere die Details zu den verschiedenen Kurvenarten, inbesondere die '''Flachen Kurven''', und ihre Bedienung sind sehr wichtig, um mit sehr mächtigen Funktionen und Einstellungen arbeiten zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Werkzeugbereich, der sich im Editor rechts neben dem mittleren, großen Vorschaubild befindet, enthält die Einstellwerte sämtlicher Bildverarbeitungswerkzeuge von RawTherapee. Mit ihnen kann man eine Menge machen. Vermutlich deutlich mehr, als du es im Moment erwartest. Wenn du RawTherappe zum ersten Mal verwendest, erst recht, wenn du überhaupt erst in die Bearbeitung von Raw-Bildern einsteigst, fühle dich bitte von diesen vielen Optionen nicht erschlagen! Wir haben hier ein Werkzeug vor uns, mit dem auch der Profi seine Freude hat. Aber auch als Einsteiger wirst du recht gut und schnell zurecht kommen, weil du zu Beginn nur einen Bruchteil der Werkzeuge und Parameter benötigst, um bereits sehr gute Resultate zu erreichen. Dazu kommt, dass sich einige Parameter auch gegenseitig ersetzen: Je nach deiner Vorgehensweise wirst du die eine Variante oder die Andere nutzen, um zum Ziel zu kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Du Einsteiger bist, konzentriere dich zuerst auf das Wichtigste:&lt;br /&gt;
* Belichtungskorrektur inkl. Kontrast; skaliere das Bild (in den meisten Fällen) im kompletten Bereich von tief Schwarz bis ganz hell&lt;br /&gt;
* Weißabgleich, Farbsättigung&lt;br /&gt;
* Rotation, falls du die Kamera nicht ganz gerade gehalten hast&lt;br /&gt;
* stürzende Linien mit der Korrektur der Perspektive mindern&lt;br /&gt;
* Objektivverzerrungen (Tonne) korrigieren, wenn du ein starkes Weitwinkel verwendest hast&lt;br /&gt;
* beschneide das Bild passend zum Motiv&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind zwar schon eine Menge Punkte, aber du wirst sehr leicht die dazu passenden Einstellregler finden. Und danach fällt es dir sicher nicht mehr schwer, weitere Werkzeuge, wie zum Beispiel die Rauschminderung, zu verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Panels - Bereiche der Programmoberfläche ==&lt;br /&gt;
Panels sind Bereiche der Oberfläche einer Software, die sie in spezielle Arbeitsbereiche gliedert. Der Bildeditor besitzt 3 Panels, die sich um den zentralen Bild-Vorschaubereich herum gruppieren:&lt;br /&gt;
* Links befindet sich das Panel, das das Histogramm und die Historie enthält.&lt;br /&gt;
* Rechts ist das Panel mit allen Werkzeugen.&lt;br /&gt;
* Und oben befindet sich der Filmstreifen, mit dem sich schnell navigieren lässt, ohne erst in die Dateiverwaltung wechseln zu müssen.&lt;br /&gt;
Alle diese Panels lassen sich bequem und schnell mit den passenden Pfeil-Buttons [[File:Panel-to-left.png]] [[File:Panel-to-right.png]] [[File:Panel-to-top.png]] ein und ausblenden, um temporär den Vorschaubereich frei zu geben, wenn die Platzverhältnisse auf dem Monitor begrenzt sind. Lerne dafür auch die Tastaturkürzel kennen: {{k|L}}, {{k|Alt}} + {{k|L}} sowie {{k|Shift}} + {{k|L}}. Kann in den einzelnen Panels nicht der gesamte Bereich dargestellt werden, nutze das Mausrad, um den Inhalt hoch und runter (hin und her) zu schieben. Es kann vor allem im rechten Panel nicht passieren, dass du dabei Einstellwerte verstellst. Denn diese kannst du genau aus diesem Grund nur dann verstellen, wenn du während der Bedienung des Mausrades auch noch die {{k|Shift}}-Taste gedrückt hältst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bild-Vorschaubereich ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vorschau ist so gestaltet, dass sie dir möglichst realistisch das Bild mit dem aktuell bearbeiteten Stand anzeigt. Aus Gründen der Rechenzeit ist das allerdings nur etwas eingeschränkt möglich. Die Wirkung einige Werkzeuge werden nur bei einer Ansicht von 100% und darüber in das Vorschaubild einbezogen, damit nur der tatsächlich auf dem Bildschirm begrenzte Bildbereich berechnet werden muss. Das gilt insbesondere für die Werkzeuge unter &amp;quot;Detail&amp;quot;. Im Programm werden die betroffenen Werkzeuge neben ihrem Namen mit dem 1:1-Symbol [[Image:zoom-100-identifier.png]] gekennzeichnet.&lt;br /&gt;
Bei Auflösungen unter 100% kann es also passieren, dass das Ergebnis einiger Werkzeuge nicht exakt dargestellt wird, weil einige Bearbeitungsschritte vorher oder nachher weggelassen wurden. Details zur Genauigkeit der einzelnen Werkzeuge findest du auch in diesem Handbuch unter den Beschreibungen der einzelnen Werkzeuge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werkzeuge ==&lt;br /&gt;
RawTherapee besitzt eine Menge Werkzeuge und jedes von ihnen besitzt wiederum ein oder mehrere Steuerelemente. Die Werkzeuge sind in die folgenden Gruppen eingeteilt:&lt;br /&gt;
* [[File:Exposure.png]] Belichtung&lt;br /&gt;
* [[File:Detail.png]] Details&lt;br /&gt;
* [[File:Colour.png]] Farbe&lt;br /&gt;
* [[File:Wavelet.png]] Wavelet&lt;br /&gt;
* [[File:Transform.png]] Transformieren&lt;br /&gt;
* [[File:Raw.png]] Raw&lt;br /&gt;
* [[File:Meta.png]] Metadaten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter ''Belichtung'' sind dann alle Werkzeuge versammelt, die etwas mit der Steuerung von Helligkeit, Kontrast usw. zu tun haben. Unter ''Farbe'' ist u.a. der Weißabgleich zu finden usw. Weil es so viele Werkzeuge gibt, wirst du schnell feststellen, dass der Platz auf dem Monitor in der Höhe sehr kostbar ist. Neben der klassischen Scroll-Leiste, mit der die gerade benötigten Steuerelemente in den sichtbaren Ausschnitt geschoben werden können, gibt es bei RawTherape eine weitere, ausgesprochen einfache Methode:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ein Rechts-Klick mit der Maus auf die Überschrift eines Werkzeugs klappt dessen Steuerelemente aus, gleichzeitig werden die Steuerelemente aller anderen Werkzeuge eingeklappt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn der Bildschirm nicht gar zu klein ist, ist man damit immer nur maximal 2 Klicks von jedem beliebigen Einstellwert entfernt: 1. Klick (linke Maustaste) wählt die Gruppe, z.B. ''Details'', der 2. Klick (rechte Maustaste) klappt das Werkzeug auf, z.B. ''Rauschreduzierung''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Links neben den Titeln der meisten Werkzeugen befindet sich ein kleiner ''Ein-Aus-Schalter'' [[File:expanderEnabled.png]], mit dem man die Wirkung des gesamten Werkzeugs ein- und ausschalten kann. Die Einstellwerte des betreffenden Tools bleiben dabei erhalten. Bei einigen Tools macht das allerdings weniger Sinn. So gibt es einige Werkzeuge ohne diesen Schalter. Bei diesen wird statt dessen ein kleines Dreieck [[File:expanderClosed.png]] dargestellt. In der Darstellung der Werkzeuge innerhalb der Dateiverwaltung gibt es noch einen speziellen Zustand, wenn mehrere Bilder ausgewählt wurden. Dieser heißt ''inkonsistent'' und bedeutet, dass das betreffende Werkzeug bei einem Teil der Bilder eingeschaltet und bei einem anderen Teil abgeschaltet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:expanderDisabled.png|Werkzeug abgeschaltet.]]&lt;br /&gt;
Werkzeug abgeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:expanderEnabled.png|Werkzeug eingeschaltet.]]&lt;br /&gt;
Werkzeug eingeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:expanderInconsistent.png|Werkzeug inkonsistent.]]&lt;br /&gt;
Werkzeug inkonsistent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:expanderClosed.png|Werkzeug eingeklappt.]]&lt;br /&gt;
Werkzeug eingeklappt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:expanderOpened.png|Werkzeug ausgeklappt.]]&lt;br /&gt;
Werkzeug ausgeklappt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schieberegler ==&lt;br /&gt;
Jeder Schieberegler besitzt drei spezielle Werte:&lt;br /&gt;
* Der ''aktuelle Wert'', wenn der Regler in eine bestimmte Stellung geschoben wird.&lt;br /&gt;
* Der ''Standardwert'', der im Programm fest voreingestellt ist. Dieser kann als aktueller Wert zurück geholt werden, indem man auf den kleinen Reset-Taster [[File:ResetButton.png]] klickt.&lt;br /&gt;
* Der ''Initialwert''. Dies ist der Wert den der Regler in dem Profil besaß, mit dem das Bild geladen wurde. Ihn kann man mit Klick auf  [[File:ResetButton.png]] + {{k|Strg}} zurück holen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie schon oben beschrieben: Um den Schieberegler mit dem Mausrad zu bedienen, muss gleichzeitig die {{k|Strg}}-Taste gedrückt gehalten werden. Andernfalls scrollt das Werkzeug-Panel hoch oder runter. Die Strg-Taste entkoppelt somit beide Funktionen sicher voneinander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurven-Editoren ==&lt;br /&gt;
RawTherapee besitzt drei Arten von Kurven in den Werkzeugen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Schwellenkurven&lt;br /&gt;
* Tonwertkurven&lt;br /&gt;
* Flache Kurven&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schwellenkurven ===&lt;br /&gt;
Die Schwellenkurven sind die Einfachsten. Sie werden benutzt, um speziellen Werkzeugen die Tonwerte (oder Farbtöne oder Sättigungswerte) vorzugeben, die vom betreffenden Werkzeug bei der Berechnung berücksichtigt werden sollen bzw. anders berechnet werden sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Beispiel betrachten wir den Schwellenkurven-Editor des Werkzeugs ''Detail &amp;gt; Schärfung''. [[Image: Sharpening_Threshold.png|frame|right|Schwelle der Schärfung]] Die dargestellten Einstellungen sagen aus, dass der Schärfungsgrad in dunklen Gebieten schnell ansteigen soll (die steile Linie auf der linken Seite), die volle Schärfung soll dann über den mittleren Tonwertbereich gehalten werden (Plateau der Kurve) und im Bereich hellerer Tonwerte hin zu den Lichtern soll die Schärfung zunehmend zurück gefahren werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man an einem Steuerpunkt der Kurve zieht, bewegt sich der gesamte Anstiegsbereich der Kurve. Um nur einen Steuerpunkt zu verschieben, halte dabei die Umschalt-Taste {{k|shift}} gedrückt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rechts oben an jeder Schwellenkurve befindet sich ein Reset-Button [[File:ResetButton.png]], der die Kurve wieder auf den Default-Wert zurück stellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beachte:&lt;br /&gt;
: Das Rücksetzen der Kurve gilt als Kurven-Modifikation, wie auch das Verschieben der Steuerpunkte. Drückst du versehentlich den ''Reset''-Button, gibt es keine Möglichkeit, die Kurve wieder herzustellen, die du vorher eingestellt hast. Das liegt daran, dass das in der Historie als ein Bearbeitungsschritt gilt und somit ein ''Zurück'' zwischen der Kurveneinstellung und dem nachfolgenden Reset-Klick nicht möglich ist. - Das gilt genau so für die Tonwertkurven und die Flachen Kurven.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu Tonwertkurven und den Flachen Kurven wird bei den Schwellenkurven die Kurve aus geraden Verbindungslinien zwischen den Steuerpunkten gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeines zu Tonwertkurven und Flachen Kurven ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Curve_ToggleSelect.jpg|260px|thumb|right|frame|Toggle- und Select-Teil des Kurven-Buttons]]Tonwertkurven und Flache Kurven sind leistungsfähigere Werkzeuge als die Schwellenkurven und besitzen entsprechend mehr Steuerelemente. So besitzt jede Tonkurve und Flache Kurve einen Button, mit dem der Typ ausgewählt werden kann. Die Linke Seite des Buttons ist dabei ein sogenannter Toggle-Button. Er schaltet die Anzeige der Kurve ein und aus (wenn überhaupt eine Kurve ausgewählt ist). Unmittelbar daneben kann man den Typ der Kurve wählen bzw. die Kurve abschalten (&amp;quot;Linear&amp;quot;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch diese Kurven haben einen Reset-Button [[File:ResetButton.png]], mit dem die Kurve zurück gesetzt werden kann. Weiterhin ein Pipette-Werkzeug [[image:editmodehand.png]], um einen bestimmten Wert in der horizontalen Koordinate aus einem Bild-Pixel heraus auszuwählen sowie ein Werkzeug (Knoten Ein-/Ausgangswert) [[image:Gtk-edit.png]], mit dem man die Position des Knotens per Wertvorgabe einstellen kann und in einigen Fällen auch die Steilheit der Kurve an diesem Punkt nach links und rechts bestimmen kann.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear: both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Pipette ====&lt;br /&gt;
[[image:rt pipette 2 lab ba.jpg|thumb|700px|Hier wird gerade mit dem Pipetten-Werkzeug der genaue Farbton der purpurnen Blume ins Diagramm übertragen um ihn in der HH-Kurve zur Einstellung genau zu lokalisieren.]]&lt;br /&gt;
In RawTherapee besitzen die meisten Kurven ein Pipetten-Werkzeug [[image:editmodehand.png]]. Diese Funktion stellt eine gute Möglichkeit dar, bestimmte Farbwerte, Helligkeiten und Bereich in einer bestimmten Sättigung aus einem Bild heraus in der Kurve genau zu selektieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nehmen wir ein Beispiel, in dem Du den Purpur-Ton einer Blume etwas röter machen möchtest. Ohne die Pipette wird es schwierig in der Kurve genau die Schattierung des betreffenden Farbtones im Bild zu treffen. Die Auswahl könnte dann schnell zu breit werden und du änderst größere Farbbereiche, als du es eigentlich möchtest. Mit der Pipette klickst du einfach in das Bild und der betroffene Farbton wird als Punkt in die Kurve übernommen. Den Punkt kannst du nun zur Anpassung verwenden und dich darauf verlassen, dass du genau den betreffenden Farbton änderst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Pipettenwerkzeug wird für eine Kurve aktiviert, indem man einfach auf das entsprechende Symbol [[image:editmodehand.png]] rechts oben an der Kurve klickt. Wenn du nun mit der Maus über das Bild fährst, wirst du eine vertikale Linie (in einigen Fällen auch vier) in der Kurve bemerken. Diese Linien repräsentieren den entsprechenden Wert des Pixels, über das du gerade fährst. Siehe auch nebenstehendes Bild. Um nun einen Einstellpunkt, einen Knoten in der Kurve zu setzen, drücke die Ctrl-Taste und die linke Maustaste zugleich. Bewegst du nun die Maus, ohne vorher die linke Maustaste los gelassen zu haben, kannst du unmittelbar diesen Knoten in der Kurve verschieben, ohne erst aus dem Vorschaubild zu gehen und den Punkt mit der Maus erneut anzufassen. Für Feineinstellungen halte dabei die Strg-Taste erneut gedrückt. Das gilt für die im Bild dargestellte Kurvenart. Bei manchen anderen Kurven geht das allerdings nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Pipette wieder zu deaktivieren, klicke erneut auf das Pipetten-Icon an der Kurve. Wenn du die Pipette in einer anderen Kurve verwenden willst, brauchst du sie in der eben bearbeiteten Kurve nicht erst zu deaktivieren. Aktiviere sie einfach in der nächsten Kurve und sie wirkt sich nur dort aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear: both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kurvenknoten Ein-Ausgangs-Wert ====&lt;br /&gt;
[[File:DiagrammInOut.png|170px|thumb|right|frame|In- und Out- Wert (x, y) eines Kurven-Knotens]]&lt;br /&gt;
Jede Kurve besitzt ein Werkzeug mit dem die Knoten der Kurve in Form ihrer Parameterwerte eingestellt werden können. Zwei dieser Parameter sind immer vorhanden und legen den Knoten bezüglich seiner Lage im Diagramm fest:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der I-Wert (In, also &amp;quot;rein&amp;quot;) legt den Wert auf der horizontalen Korrdinate fest. In der deutschen Übersetzung wird dieser Wert mit ''x'' bezeichnet. So, wie die x-Koordinate im Matheunterricht.&lt;br /&gt;
* Der O-Wert (Out, also &amp;quot;raus&amp;quot;) legt den Wert auf der vertikalen Koordinate fest. In der deutschen Übersetzung wird dieser Wert mit ''y'' bezeichnet. (Siehe auch [https://de.wikipedia.org/wiki/Kartesisches_Koordinatensystem Kartesische Koordinatensystem].)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wobei es von der Kurve abhängt, in welchem Wertebereich sich die Werte von I und O (bzw. x und y) bewegen können (z.B. 0...100% oder 0,0...1,0). Die beiden Werte heißen In/Out, also &amp;quot;rein&amp;quot; und &amp;quot;raus&amp;quot;, weil sie damit die &amp;quot;mathematische Verarbeitungsrichtung&amp;quot; der Software während der Filterung beschreiben: Der Filter entnimmt zum Beispiel den Farbwert eines Pixels dem Bild, ordnet ihn der horzitontalen Achse zu, geht von dort nach oben in die Kurve &amp;quot;hinein&amp;quot; (bzw. in den Knoten, wenn sich an dieser Stelle gerade ein Knoten befindet) und von dort wieder nach links &amp;quot;heraus&amp;quot; auf die vertikale Koordinatenachse. Die ganze Kurve beschreibt also die Gleichung zur Umwandlung eines Pixels O = ''f'' (I) bzw. y = ''f'' (x).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear: both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:FlatRise node.png|170px|thumb|right|frame|Flacher Anstieg der Kurve im Knoten für die blauen Pixel]]&lt;br /&gt;
[[File:RapidRise node.png|170px|thumb|right|frame|Steiler Anstieg der Kurve im Knoten für die grünen Pixel]]&lt;br /&gt;
Bei bestimmten Kurvenarten kommen zudem noch 2 Parameter hinzu, die beschreiben, wie steil bzw. flach die Kurve in den Knoten hinein läuft. Dabei bedeuten:&lt;br /&gt;
* LT Anstieg der Kurve linksseitig am Knoten&lt;br /&gt;
* RT Anstieg der Kurve rechtsseitig am Knoten&lt;br /&gt;
Wobei der &amp;quot;steilste Anstieg&amp;quot; (Wert 0) bedeutet, dass die Kurve sehr steil in Richtung Null-Linie startet. Der flachste Anstieg (Wert 1) bedeutet, dass die Kurve am Knoten horizontal austritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Einstellungen nachvollziehen zu können, aktiviere z.B. im Werkzeug ''Belichtung &amp;gt; L*a*b Anpassung'' die LH-Kurve. Mit dieser Kurve kann man bestimmte Farbbereich heller und dunkler machen. Schalte das Pipettenwerkzeug der Kurve ein [[image:editmodehand.png]]. Wähle jetzt im Vorschaubild mit der Pipette ein Pixel aus (Strg + ''Linke Maustaste''). Im Diagramm wird ein Knoten hizugefügt. Lasse die Strg-Taste los, halte aber die Maustaste gedrückt und verschiebe sie, sodass der Knoten aus der Nulllinie heraus nach oben und unten verschoben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Um nun den Knoten genauer zu konfigurieren, klicke auf den Knoten-Editier-Button [[image:Gtk-edit.png]] und dann mit der ''rechten'' Maustaste auf den''' gerade erstellten '''Knoten. Der Knoten wird rot eingekreist.''' In den Feldern x, y, LT und RT lassen sich jetzt die Werte dieses Punktes verändern. Verändere nun die Werte nach deinen Vorstellungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du beendest, indem du mit der ''rechten'' Maustaste irgendwo in das Diagramm neben den roten Knoten klickst oder mit der ''linken'' Maustaste auf das Icon [[image:Gtk-edit.png]] drückst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ kannst du den Punkt auch nur mit der Maus im Diagramm anfahren und einen der erscheinenden Farbpunkte anfassen (''linke'' Maustaste) und verschieben. Das ist allerdings oftmals viel fummeliger und ungenauer, als die Knotenparameter über die Zahlenwerte einzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear: both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Tonwertkurven===&lt;br /&gt;
[[Image:Tone_Curve.png|320px|thumb|right|frame|Tonwertgruppe mit Anzeige der Typ-Ausklappliste]]&lt;br /&gt;
Eigentlich sind Tonwertkurven falsch benannt, weil sie nicht nur zur Korrektur von Tonwerten, sondern auch der Sättigung, Farbigkeit usw. verwendet werden. Ihr Zweck ist, eine Eingangsgröße (horizontaler x-Wert) in eine Ausgangsgröße (vertikaler y-Wert) umzuwandeln. Also in der einfachen Form&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:y = ''f'' (x).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wobei in der Regel x, wie y, den gleichen Pixelparameter darstellen. Zum Beispiel werden also die Helligkeitswerte der Pixel vom Wert x in den Wert y umgerechnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kurve bestimmt dabei, zu welchem Eingangswert welcher Ausgangswert zuzuordnen ist. Die beiden Koordinaten, waagerecht wie senkrecht, sind dabei in ihrem Wertebereich gleich skaliert. Zum Beispiel von ganz Schwarz nach ganz Weiß. Das bedeutet, dass bei einer genau diagonal verlaufenden Kurve (das ist die Ausgangslage, wenn man ein Werkzeug benutzt) die Ausgangswerte alle gleich der Eingangswerte sind. In so einem Fall wirkt sich die Kurve also nicht im Bild aus. Erst wenn mittels Knoten die Kurve &amp;quot;verbogen&amp;quot; wird, werden die Einganswerte anderen Ausgangswerten zugeordnet. Zum Beispiel bestimmte Helligkeitswerte anderen, neuen Helligkeitswerten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betrachten wir als Beispiel nebenstehend abgebildetes Diagramm des [[Exposure/de|Belichtungswerkzeugs]]. In der waagerechten Koordinate befinden sich links die dunklen und rechts die hellen Töne. Im Hintergrund wird dazu das Histogramm schwach eingeblendet. In der senkrechten Koordinate befinden sich die dunklen Bildtöne unten und die Helleren oben. Das Diagramm wird hier als NURBS-Kurve (Control Cage) dargestellt. Bei dieser Kurve liegen die Knoten nicht auf der Kurve, sondern &amp;quot;verbiegen&amp;quot; sie im Anstieg. Es ist zu sehen, dass die Kurve im dunkleren Tonwertbereich etwas angehoben und im helleren Bereich etwas abgesenkt wurde. Bedeutet also, dass dunkle Pixelwerte etwas heller berechnet werden. Helle Pixel entsprechend dunkler. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bild zeigt auch die Ausklappliste mit den verschiedenen möglichen Varianten der Tonwertkurven:&lt;br /&gt;
* '''Linear:''' Das ist der Standardwert. Das Bild wird durch die Kurve nicht verändert. Dies entspricht einer Diagonalen, wie im kleinen Icon der Ausklappliste gezeigt. In diesem Fall wird die Kurve ausgeblendet.&lt;br /&gt;
* '''Angepasst:''' Das ist der häufig dargestellte Fall, wo die Kurve mit Knoten verbogen werden kann, die direkt auf der Kurve aufsitzen. Die beiden beim Öffnen der Kurve schon vorhandenen Knoten liegen ganz links unten (schwarz) und ganz rechts oben (weiß). Sie legen die Diagonale fest, die durch hinzugefügte Knoten verbogen werden kann. Mit diesen beiden äußersten Knoten kann der Wertebereich eingeschränkt werden, in dem man die Punkte am Rand entlang schiebt.&lt;br /&gt;
* '''Parametrisch:''' Hier werden keine Knoten im Diagramm eingetragen, sondern 4 Bereiche ''Schatten, Tiefen, Lichter, Spitzenlichter'' unterschieden, für die die Kurve verbogen werden kann. Diese Bereiche werden durch den kleinen Balken mit 3 Gleitern vorgegeben: [[Image:Parametric_curve_bar_V5.png]]. Mit der Maus kann man die Gleiter verschieben und mit der rechten Maustaste können wieder die Standardpositionen der Gleiter zurück geholt werden. Das Verbiegen erfolgt dann über die 4 Schieberegler. Sobald man mit der Maus einen der Schieberegler erreicht, wird dessen Wirkungsweise bzw. Wirkungsbereich im Diagramm eingeblendet.&lt;br /&gt;
* '''NURBS-Kurve:''' Im Gegensatz zur Variante ''Angepasst'' geht hier die Kurve nicht durch die Knoten, sondern die Knoten beeinflussen den Anstieg der Kurve in Bezug auf den Nachbarknoten bzw. den Rand. Hälst du beim Anklicken eines Knotens die Shift-Taste gedrückt, bekommt der Knoten &amp;quot;magische Anziehungskräfte&amp;quot; zum benachbarten Knoten oder auch zur Diagonalen. Mit wenig Übung ist es für viele Nutzer deshalb einfacher, die Kurve in dieser Variante zu bearbeiten, anstatt die Variante ''Angepasst'' zu verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achtung: Die Einstellungen in einer Kurvenvariante wird beim Umschalten in eine andere Kurvenvariante nicht übernommen! Jede Variante hat ihre eigenen Knoten bzw. Parameter, die nicht ineinander umgerechnet werden können. Aber jede Variante merkt sich auch ihre Knoten bzw. Parameter, sodass man mit der Typumschaltung in der Ausklappliste die bisherigen Einstellungen auch nicht verliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Flache Kurve ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Einführung ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden wird zum besseren Verständnis die Funktion und Wirkung der Flachen Kurve Schritt für Schritt ausgehend von der Tonwertkurve beschrieben: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im ersten Moment erscheint dieses Diagramm etwas ungewöhnlich. Der Unterschied zu den Diagrammen in der Art der Tonwertkurve ist, dass hier der Eingangswert nicht direkt auf einen neuen Ausgangswert abgebildet wird, sondern nur in einem bestimmten Bereich um den Eingabewert verändert wird. Man könnte das auch mit einer Tonwertkurve erreichen. Das sähe dann zum Beispiel so aus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[file:ToneCurveAsFlatCurveReplacement.png|frame|left]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear: both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine ziemlich fummelige Angelegenheit. Erst recht, wenn nur sehr geringe Nuancen verändert werden sollen. Aus diesem Grunde werden die sogenannten ''Flachen Kurven'' eingesetzt, in der nur noch '''die Änderungen der Ausgangswerte von den Eingangswerten''' dargestellt werden. Erfolgen keine Veränderungen, bleibt die Kurve in diesen Bereichen auf &amp;quot;Null&amp;quot;. Wobei in den ''Flachen Kurven'' die Nullinie waagerecht in der Mitte liegt. &amp;quot;Darüber&amp;quot;, und auch &amp;quot;darunter&amp;quot; stellt also eine (leichte) Veränderung in positiver oder negativer Richtung der Zielgröße (Ausgangswert) dar. Die oben dargestellte Tonwertkurve mit dem dort parametrierten Kurvenverlauf würde als Flache Kurve etwa so aussehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[file:FlatCurveInComparison_de.png|frame|left]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear: both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit deutlich weniger Knoten, und in der vertikalen Auflösung viel weiter gespreizt, lässt sich der gewünschte Kurvenverlauf viel leichter einstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Gleichung sähe das dann so aus: y = x + k * ''f'' (x). Überall, wo also die Kurve ''f'' (x) Null ist, gilt y = x. Dann bleibt ein Pixel unverändert. k ist hierbei ein Skalierungswert für die vertikale y-Koordinate, den der Programmierer fest vorgegeben hat. k ist sozusagen der maximale Grad, um den ein Ausgangswert x im Diagramm nach oben, wie unten hin verändert werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Besonderheit ist dabei, dass '''der Eingangswert (also das, was die x-Koordinate darstellt) auf einen völlig anderen Parameter y abgebildet''' werden kann. Zum Beispiel kann auf der waagerechten x-Koordinate der Farbkreis abgerollt dargestellt sein, wohingegen die senkrechte y-Koordinate die Helligkeit darstellt. &amp;quot;Senkt&amp;quot; man die Kurve nun nur in einem schmalen Bereich um z.B. blau ab, würde die Funktion also alle Pixel, die blau sind, zum Beispiel den Himmel, dunkler machen. Demzufolge sieht die allgemeine Gleichung, die hinter diesen Kurven liegt, so aus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:y = z + k * ''f'' (x)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Pixelparameter z (z.B. Helligkeit) wird also etwas verändert, nämlich um k * ''f'' (x), in (die neue Helligkeit) y umgewandelt. Wobei hier x ein anderer Parameter des gleichen Pixels ist (z.B. der Farbton).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel hierzu: Die Einstellung der Retinex-Intensität als Funktion vom Farbton. Die Intensität wird bei grünen Farben angehoben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[file:RetinexIntensityFlatCurve de.png|frame|left]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear: both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Besonderheit ist, dass RawTherapee bei den Flachen Kurven, die den Farbton in der waagerechten x-Koordinaten haben, an den Stellen, wo sich Kurvenknoten befinden, einen Balken im Farbton, den der Knoten spezifiziert, nach oben zieht. So ist die Farbe, für die der Knoten steht, deutlich sichtbarer, als im schmalen Balken unter dem Diagramm. Außerdem werden in diesen Diagrammen zu Beginn schon für alle Grund- und Komplementärfarben Knoten angelegt, die sich genau auf der Nulllinie befinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch ein Hinweis zur Darstellung der Knoten. Betrachte das Bild oben: Knoten, die sich genau auf der Nulllinie befinden, werden grün dargestellt. Alle Knoten, die außerhalb der Nullinie liegen hingegen schwarz. Hier noch mal als Detail gezeigt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[image:Flat curve zoom.png|frame|left|Ein neutraler Punkt (Kurvenknoten) ist grün. Die Anderen sind schwarz.]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear: both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe der Entwicklung von RawTherapee sind immer mehr Werkzeuge hinzugekommen, die die Flache Kurve zur Parametereinstellung verwenden. Die Flachen Kurven werden in der Kurvenauswahl generell mit dem Icon [[image:CurveType-controlPoints.png]] symbolisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Finessen bei der Arbeit und dem Verhalten der Elemente in den Flachen Kurven erfährst du in nachfolgendem Beispiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Beispiel====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[image:Flat curve justcurve.png|frame|'''Farbton/Sättigung/Dynamik-Werkzeug:&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;H(ue)-Kurve'''&amp;lt;br /&amp;gt;(Farbton als Funktion des Farbtons)&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;'''Grüne Pixel'''&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;(Eingangsgröße in der horizontalen Koordinate; dargestellt als vertikaler grüner Balken durch den Knoten hindurch)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''werden in blaue Pixel farbverschoben'''&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;(vertikale Koordinate beschreibt das &amp;quot;Maß&amp;quot; der Farbverschiebung hin zu blau; so lange der Knoten mit der Maus verschoben wird oder im Kurvenknoten-Eingangs-Ausgangswert-Modus selektiert ist ([[General_Comments_About_Some_Toolbox_Widgets/de#Kurvenknoten_Ein-Ausgangs-Wert|s. oben]]), wird die &amp;quot;Zielfarbe&amp;quot;, wie hier zu sehen, als horizontaler Balken durch den Knoten angezeigt).]]&lt;br /&gt;
Die Funktion der Flachen Kurve soll hier noch mal an Hand eines Beispiels beschrieben werden. Siehe auch nebenstehendes Bild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollziehe die im Weiteren beschriebenen Dinge sofort selbst mit einem beliebigem Bild, um schnell zu verstehen, wie man mit den Flachen Kurven arbeiten kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir wählen dazu das Werkzeug Farbton(H)/Sättigung(S)/Dynamik(V) aus, auch als [[HSV Equalizer/de|HSV-Equalizer]] bekannt, dass sich unter dem Reiter [[image:colour.png]] Farbe findet. Klicke auf das Aufklappmenü-Icon [[image:Drop-down.png]] rechts neben Kanal-Button ''H(ue)'' und wähle &amp;quot;''Min/Max-Kontrollpunkte''&amp;quot; [[image:CurveType-controlPoints.png]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Typisch für alle Flachen Kurven, bei denen die Ausgangsgröße (horizontale Koordinate) eine Farbkreisabwicklung darstellt, ist die Grundeinstellung, bei der bereits 6 Kurvenknoten auf der vertikalen Nulllinie voreingestellt sind. Sie befinden sich bezogen auf die horizontale Koordinate genau in den Grund- und Komplementärfarben Rot, Gelb, Grün, Türkis, Blau und Magenta (Purpur). Die Knoten liegen jetzt noch alle auf der Nulllinie, weswegen sie alle grün dargestellt werden. In jedem Knoten wird mit einem senkrechten schmalen Balken die durch den Knoten selektierte Farbe auf der horizontalen Ausgangs-Koordinate angezeigt. Ganz rechts befindet sich kein Knoten. Da wir hier in der Horizontalen den Farbkreis abgebildet haben, kann man sich ganz Rechts (Rot) in der Fortsetzung Links (Rot) vorstellen. Der zugehörige Knoten in Rot ist also schon vorhanden: ganz links.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klicke jetzt auf den Punkt (Knoten) ganz links und halte die Maustaste gedrückt. Der Cursor wechselt schon beim Darüberfahren zu einem sternförmigen Symbol. Daran erkennst du, dass du tatsächlich den Knoten anklickst und nicht die kleinen Punkte daneben, mit denen du die Kurvensteilheit einstellen kannst. Schiebe nun den Knoten nach oben und unten. Je weiter du ihn von der Nulllinie entfernst, desto weiter innerhalb des Farbkreises werden alle Pixel &amp;quot;verschoben&amp;quot;, die rot sind. Nach oben zuerst in Richtung Braun, Gelb, Grün usw. Nach unten in Richtung Magenta, Blau usw. Schiebst du den Knoten ein wenig zu weit nach links aus dem Diagramm siehst du hier, wie die horizontale Koordinate arbeitet: Ganz links ist auch ganz rechts. Der Farbkreis wird beim Verschieben des Punktes also nicht als Gerade mit festen Rändern verstanden, sondern du landest sofort auf der anderen Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hast du beim Verschieben den horizontalen Farbbalken durch den Knoten gesehen? Während der vertikale Balken, der immer angezeigt wird, die Eingangsgröße für die Bildverarbeitung der Pixel anzeigt, zeigt der horizontale Balken die Ausgangsgröße (Zielgröße) an. Ziehe nun einen Knoten etwas nach oben und dann wechselweise nach links und rechts. Siehst du, dass trotz gleicher &amp;quot;Höhe&amp;quot; der waagerechte &amp;quot;Ziel&amp;quot;-Balken sich in der Farbe etwas ändert? Wenn du das erklären kannst, hast du die Funktion der Flachen Kurven vollständig verstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn nicht, hier die Erklärung: Eine bestimmte Abweichung von der Nullinie verschiebt den Farbwert um einen bestimmten Betrag. Befindet sich der Knoten zum Beispiel bezüglich der horizontalen x-Koordinate auf der Farbe grün und du schiebst den Knoten nach oben, wird er gelb. Nimmst Du hingegen einen Knoten mit dem horizontalen Ausgangswert blau und schiebst du ihn um den gleichen Betrag nach oben, wird er nicht gelb, sondern zuert einmal an dieser Stelle grün. Die Verschiebung nach oben und unten positioniert den Ausgangs(ziel)wert nicht auf einer bestimmten Farbe, sondern du verschiebst die Lage im Farbkreis vom Eingangswert ausgehend um den gleichen Winkel. Beginnend von Grün landest du bei Gelb. Beginnend von Blau, bist du bei gleichem Winkel aber erst bei Grün angekommen und nicht bei Gelb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die beiden vorangegangenen Absätze sind sehr wichtig. Erst, wenn du den Inhalt gedanklich nachvollziehen kannst, hast du die Flachen Kurven insbesondere in der häufigen Verwendung mit dem abgewickelten Farbkreis vollständig verstanden. Und dann wirst du die entsprechenden Werkzeuge mit Erfolg anwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Der vertikale Farbbalken durch einen Knoten hat 2 magische Kräfte! ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fahre jetzt mit der Maus nicht über einen Knoten, sondern etwas entfernt von ihm nur über den vertikalen Farbbalken, der durch den Knoten verläuft. Auch hier wechselt das Maussymbol. Klickst du nun nur den Balken an, kannst du ihn entweder nur nach links und rechts verschieben oder den Knoten nur nach oben und unten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Startest du beim Verschieben zuerst nach links oder rechts, rastet die vertikale Position des Knotens ein und du kannst bequem aussschließlich den Farbton der Eingangsgröße anpassen.&lt;br /&gt;
* Startest du hingegen mit der Verschiebung zuerst nach oben oder unten, dann rastet die horizontale Position des Knotens ein, und du kannst ausschließlich die Zielgröße anpassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zweite Variante ist sehr oft die Wichtigere: Du wählst mit der Pipette (s. oben) im Vorschaubild eine bestimmte Farbe und ein Knoten wird auf der Nulllinie erstellt. Du möchtest nun genau diese Farbe verschieben. Dazu ist es praktisch, wenn der Knoten bezogen auf die horizontale Achse, auf der du gerade den Knoten mit der Pipette erstellt hast, fixiert bleibt und eben nur die vertikal realisierte Farbverschiebung dieser Farbe eingestellt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und natürlich kannst du, wie bei jeder Kurvenart, die Empfindlichkeit der Maus durch Drücken der Strg-Taste für genaues Arbeiten deutlich herabsetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kurvensteilheit ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie exakt nun diese Verschiebung auf einen bestimmten Farbton wirkt, hängt von der Steilheit der Kurve ab. Wie schnell sie also auf die Nulllinie zurück kehrt. Diese Steilheit kannst du einerseits mit der oben geschilderten Methode der [[General_Comments_About_Some_Toolbox_Widgets/de#Kurvenknoten_Ein-Ausgangs-Wert|Kurvenknoten-Ein-Ausgangs-Werte]] als Zahlenwert ändern. Du kannst aber auch, wenn du den Knoten an fährst, den blauen oder gelben Indikator anfahren, anklicken und dann verschieben. Du siehst sofort, welche mehr oder weniger steile Kurve dabei entsteht. Benötigst du noch eine steilere Kurve, füge dicht neben dem betreffenden Knoten noch einen weiteren Knoten auf der Nulllinie ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Wiederverwendbarkeit ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erstellten Kurven lassen sich mit den Icons rechts neben dem Diagramm mittels Zwischenablage oder Datei auf andere Bilder übertragen. Beachte, dass nur die gerade angezeigte Kurve gespeichert wird. Es ist zum Beispiel nicht möglich in dem eben benutzten Beispiel die Kurven von H, S und V gleichzeitig abzuspeichern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== The Preview Area ==&lt;br /&gt;
The preview is designed to show you the most realistic result possible, however one must keep in mind that the larger an image is, the longer it takes to process. For speed reasons, the preview of the effects of most tools is calculated not on the full-sized image (which would take exactly as long as saving the image, making using sliders and curves impossible), but on the preview image which is of the size of your preview area. Many tools, such as the [[Exposure]] tool, can be applied to an image of any size, and their effects will be identical regardless of the size of the image they are applied to. However some tools are size-dependent, for example all of the tools in the Detail tab, which means if you apply one of these tools to a full-sized image and to a smaller version of that image, and then downscale the full-sized image to the smaller image's size, the two images won't match. For reasons of speed, RawTherapee must use the small preview image so that your tool tweaking experience may be fast and fluid, but this means that the effects of size-dependent tools would not be accurate when applied to a small zoomed-out preview. We made the decision to either disable the preview effects of these tools entirely at zoom levels less than 100%, or to keep the preview effects active but to warn you that what you see at zoom levels less than 100% may be inaccurate depending on the tool settings (for example [[Tone Mapping]] and [[Wavelet]] may be accurate at zoom levels less than 100% or they may be inaccurate, depending on their settings). You will know which tools these are because they are marked with a &amp;quot;1:1&amp;quot; icon [[Image:zoom-100-identifier.png|Zoom 100 identifier icon.]] next to their names. RawPedia explains how accurate the preview is for all affected tools on each tool's page.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Fherb</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://rawpedia.rawtherapee.com/index.php?title=General_Comments_About_Some_Toolbox_Widgets/de&amp;diff=2449</id>
		<title>General Comments About Some Toolbox Widgets/de</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://rawpedia.rawtherapee.com/index.php?title=General_Comments_About_Some_Toolbox_Widgets/de&amp;diff=2449"/>
		<updated>2017-05-23T22:48:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Fherb: /* Panels - Bereiche der Programmoberfläche */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Todo-List / State:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Translation: open&lt;br /&gt;
* Content completely cleared: open&lt;br /&gt;
* Expression and didactics checked: open&lt;br /&gt;
* Spelling checked: open&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ready for publishing: no&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Allgemeine Bemerkungen über die Verwendung der Werkzeuge =&lt;br /&gt;
'''Dieser Abschnitt ist wichtig''' - Einige Dinge werden für dich sehr offensichtlich sein, wenn du bereits sehr erfahren andere Software verwendest, aber es wird einige Sachen geben, die auch dir bisher nicht bekannt waren, sich nicht unmittelbar im ''trial-and-error''-Verfahren erlernen lassen, die du aber wissen solltest, um RawTherapee schneller und einfacher zu verwenden. Nimm dir für diesen Abschnitt etwas Zeit und probiere auch Dinge aus, die für dich neu sind. Insbesondere die Details zu den verschiedenen Kurvenarten, inbesondere die '''Flachen Kurven''', und ihre Bedienung sind sehr wichtig, um mit sehr mächtigen Funktionen und Einstellungen arbeiten zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Werkzeugbereich, der sich im Editor rechts neben dem mittleren, großen Vorschaubild befindet, enthält die Einstellwerte sämtlicher Bildverarbeitungswerkzeuge von RawTherapee. Mit ihnen kann man eine Menge machen. Vermutlich deutlich mehr, als du es im Moment erwartest. Wenn du RawTherappe zum ersten Mal verwendest, erst recht, wenn du überhaupt erst in die Bearbeitung von Raw-Bildern einsteigst, fühle dich bitte von diesen vielen Optionen nicht erschlagen! Wir haben hier ein Werkzeug vor uns, mit dem auch der Profi seine Freude hat. Aber auch als Einsteiger wirst du recht gut und schnell zurecht kommen, weil du zu Beginn nur einen Bruchteil der Werkzeuge und Parameter benötigst, um bereits sehr gute Resultate zu erreichen. Dazu kommt, dass sich einige Parameter auch gegenseitig ersetzen: Je nach deiner Vorgehensweise wirst du die eine Variante oder die Andere nutzen, um zum Ziel zu kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Du Einsteiger bist, konzentriere dich zuerst auf das Wichtigste:&lt;br /&gt;
* Belichtungskorrektur inkl. Kontrast; skaliere das Bild (in den meisten Fällen) im kompletten Bereich von tief Schwarz bis ganz hell&lt;br /&gt;
* Weißabgleich, Farbsättigung&lt;br /&gt;
* Rotation, falls du die Kamera nicht ganz gerade gehalten hast&lt;br /&gt;
* stürzende Linien mit der Korrektur der Perspektive mindern&lt;br /&gt;
* Objektivverzerrungen (Tonne) korrigieren, wenn du ein starkes Weitwinkel verwendest hast&lt;br /&gt;
* beschneide das Bild passend zum Motiv&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind zwar schon eine Menge Punkte, aber du wirst sehr leicht die dazu passenden Einstellregler finden. Und danach fällt es dir sicher nicht mehr schwer, weitere Werkzeuge, wie zum Beispiel die Rauschminderung, zu verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Panels - Bereiche der Programmoberfläche ==&lt;br /&gt;
Panels sind Bereiche der Oberfläche einer Software, die sie in spezielle Arbeitsbereiche gliedert. Der Bildeditor besitzt 3 Panels, die sich um den zentralen Bild-Vorschaubereich herum gruppieren:&lt;br /&gt;
* Links befindet sich das Panel, das das Histogramm und die Historie enthält.&lt;br /&gt;
* Rechts ist das Panel mit allen Werkzeugen.&lt;br /&gt;
* Und oben befindet sich der Filmstreifen, mit dem sich schnell navigieren lässt, ohne erst in die Dateiverwaltung wechseln zu müssen.&lt;br /&gt;
Alle diese Panels lassen sich bequem und schnell mit den passenden Pfeil-Buttons [[File:Panel-to-left.png]] [[File:Panel-to-right.png]] [[File:Panel-to-top.png]] ein und ausblenden, um temporär den Vorschaubereich frei zu geben, wenn die Platzverhältnisse auf dem Monitor begrenzt sind. Lerne dafür auch die Tastaturkürzel kennen: {{k|L}}, {{k|Alt}} + {{k|L}} sowie {{k|Shift}} + {{k|L}}. Kann in den einzelnen Panels nicht der gesamte Bereich dargestellt werden, nutze das Mausrad, um den Inhalt hoch und runter (hin und her) zu schieben. Es kann vor allem im rechten Panel nicht passieren, dass du dabei Einstellwerte verstellst. Denn diese kannst du genau aus diesem Grund nur dann verstellen, wenn du während der Bedienung des Mausrades auch noch die {{k|Shift}}-Taste gedrückt hältst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werkzeuge ==&lt;br /&gt;
RawTherapee besitzt eine Menge Werkzeuge und jedes von ihnen besitzt wiederum ein oder mehrere Steuerelemente. Die Werkzeuge sind in die folgenden Gruppen eingeteilt:&lt;br /&gt;
* [[File:Exposure.png]] Belichtung&lt;br /&gt;
* [[File:Detail.png]] Details&lt;br /&gt;
* [[File:Colour.png]] Farbe&lt;br /&gt;
* [[File:Wavelet.png]] Wavelet&lt;br /&gt;
* [[File:Transform.png]] Transformieren&lt;br /&gt;
* [[File:Raw.png]] Raw&lt;br /&gt;
* [[File:Meta.png]] Metadaten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter ''Belichtung'' sind dann alle Werkzeuge versammelt, die etwas mit der Steuerung von Helligkeit, Kontrast usw. zu tun haben. Unter ''Farbe'' ist u.a. der Weißabgleich zu finden usw. Weil es so viele Werkzeuge gibt, wirst du schnell feststellen, dass der Platz auf dem Monitor in der Höhe sehr kostbar ist. Neben der klassischen Scroll-Leiste, mit der die gerade benötigten Steuerelemente in den sichtbaren Ausschnitt geschoben werden können, gibt es bei RawTherape eine weitere, ausgesprochen einfache Methode:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ein Rechts-Klick mit der Maus auf die Überschrift eines Werkzeugs klappt dessen Steuerelemente aus, gleichzeitig werden die Steuerelemente aller anderen Werkzeuge eingeklappt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn der Bildschirm nicht gar zu klein ist, ist man damit immer nur maximal 2 Klicks von jedem beliebigen Einstellwert entfernt: 1. Klick (linke Maustaste) wählt die Gruppe, z.B. ''Details'', der 2. Klick (rechte Maustaste) klappt das Werkzeug auf, z.B. ''Rauschreduzierung''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Links neben den Titeln der meisten Werkzeugen befindet sich ein kleiner ''Ein-Aus-Schalter'' [[File:expanderEnabled.png]], mit dem man die Wirkung des gesamten Werkzeugs ein- und ausschalten kann. Die Einstellwerte des betreffenden Tools bleiben dabei erhalten. Bei einigen Tools macht das allerdings weniger Sinn. So gibt es einige Werkzeuge ohne diesen Schalter. Bei diesen wird statt dessen ein kleines Dreieck [[File:expanderClosed.png]] dargestellt. In der Darstellung der Werkzeuge innerhalb der Dateiverwaltung gibt es noch einen speziellen Zustand, wenn mehrere Bilder ausgewählt wurden. Dieser heißt ''inkonsistent'' und bedeutet, dass das betreffende Werkzeug bei einem Teil der Bilder eingeschaltet und bei einem anderen Teil abgeschaltet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:expanderDisabled.png|Werkzeug abgeschaltet.]]&lt;br /&gt;
Werkzeug abgeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:expanderEnabled.png|Werkzeug eingeschaltet.]]&lt;br /&gt;
Werkzeug eingeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:expanderInconsistent.png|Werkzeug inkonsistent.]]&lt;br /&gt;
Werkzeug inkonsistent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:expanderClosed.png|Werkzeug eingeklappt.]]&lt;br /&gt;
Werkzeug eingeklappt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:expanderOpened.png|Werkzeug ausgeklappt.]]&lt;br /&gt;
Werkzeug ausgeklappt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schieberegler ==&lt;br /&gt;
Jeder Schieberegler besitzt drei spezielle Werte:&lt;br /&gt;
* Der ''aktuelle Wert'', wenn der Regler in eine bestimmte Stellung geschoben wird.&lt;br /&gt;
* Der ''Standardwert'', der im Programm fest voreingestellt ist. Dieser kann als aktueller Wert zurück geholt werden, indem man auf den kleinen Reset-Taster [[File:ResetButton.png]] klickt.&lt;br /&gt;
* Der ''Initialwert''. Dies ist der Wert den der Regler in dem Profil besaß, mit dem das Bild geladen wurde. Ihn kann man mit Klick auf  [[File:ResetButton.png]] + {{k|Strg}} zurück holen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie schon oben beschrieben: Um den Schieberegler mit dem Mausrad zu bedienen, muss gleichzeitig die {{k|Strg}}-Taste gedrückt gehalten werden. Andernfalls scrollt das Werkzeug-Panel hoch oder runter. Die Strg-Taste entkoppelt somit beide Funktionen sicher voneinander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurven-Editoren ==&lt;br /&gt;
RawTherapee besitzt drei Arten von Kurven in den Werkzeugen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Schwellenkurven&lt;br /&gt;
* Tonwertkurven&lt;br /&gt;
* Flache Kurven&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schwellenkurven ===&lt;br /&gt;
Die Schwellenkurven sind die Einfachsten. Sie werden benutzt, um speziellen Werkzeugen die Tonwerte (oder Farbtöne oder Sättigungswerte) vorzugeben, die vom betreffenden Werkzeug bei der Berechnung berücksichtigt werden sollen bzw. anders berechnet werden sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Beispiel betrachten wir den Schwellenkurven-Editor des Werkzeugs ''Detail &amp;gt; Schärfung''. [[Image: Sharpening_Threshold.png|frame|right|Schwelle der Schärfung]] Die dargestellten Einstellungen sagen aus, dass der Schärfungsgrad in dunklen Gebieten schnell ansteigen soll (die steile Linie auf der linken Seite), die volle Schärfung soll dann über den mittleren Tonwertbereich gehalten werden (Plateau der Kurve) und im Bereich hellerer Tonwerte hin zu den Lichtern soll die Schärfung zunehmend zurück gefahren werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man an einem Steuerpunkt der Kurve zieht, bewegt sich der gesamte Anstiegsbereich der Kurve. Um nur einen Steuerpunkt zu verschieben, halte dabei die Umschalt-Taste {{k|shift}} gedrückt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rechts oben an jeder Schwellenkurve befindet sich ein Reset-Button [[File:ResetButton.png]], der die Kurve wieder auf den Default-Wert zurück stellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beachte:&lt;br /&gt;
: Das Rücksetzen der Kurve gilt als Kurven-Modifikation, wie auch das Verschieben der Steuerpunkte. Drückst du versehentlich den ''Reset''-Button, gibt es keine Möglichkeit, die Kurve wieder herzustellen, die du vorher eingestellt hast. Das liegt daran, dass das in der Historie als ein Bearbeitungsschritt gilt und somit ein ''Zurück'' zwischen der Kurveneinstellung und dem nachfolgenden Reset-Klick nicht möglich ist. - Das gilt genau so für die Tonwertkurven und die Flachen Kurven.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu Tonwertkurven und den Flachen Kurven wird bei den Schwellenkurven die Kurve aus geraden Verbindungslinien zwischen den Steuerpunkten gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeines zu Tonwertkurven und Flachen Kurven ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Curve_ToggleSelect.jpg|260px|thumb|right|frame|Toggle- und Select-Teil des Kurven-Buttons]]Tonwertkurven und Flache Kurven sind leistungsfähigere Werkzeuge als die Schwellenkurven und besitzen entsprechend mehr Steuerelemente. So besitzt jede Tonkurve und Flache Kurve einen Button, mit dem der Typ ausgewählt werden kann. Die Linke Seite des Buttons ist dabei ein sogenannter Toggle-Button. Er schaltet die Anzeige der Kurve ein und aus (wenn überhaupt eine Kurve ausgewählt ist). Unmittelbar daneben kann man den Typ der Kurve wählen bzw. die Kurve abschalten (&amp;quot;Linear&amp;quot;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch diese Kurven haben einen Reset-Button [[File:ResetButton.png]], mit dem die Kurve zurück gesetzt werden kann. Weiterhin ein Pipette-Werkzeug [[image:editmodehand.png]], um einen bestimmten Wert in der horizontalen Koordinate aus einem Bild-Pixel heraus auszuwählen sowie ein Werkzeug (Knoten Ein-/Ausgangswert) [[image:Gtk-edit.png]], mit dem man die Position des Knotens per Wertvorgabe einstellen kann und in einigen Fällen auch die Steilheit der Kurve an diesem Punkt nach links und rechts bestimmen kann.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear: both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Pipette ====&lt;br /&gt;
[[image:rt pipette 2 lab ba.jpg|thumb|700px|Hier wird gerade mit dem Pipetten-Werkzeug der genaue Farbton der purpurnen Blume ins Diagramm übertragen um ihn in der HH-Kurve zur Einstellung genau zu lokalisieren.]]&lt;br /&gt;
In RawTherapee besitzen die meisten Kurven ein Pipetten-Werkzeug [[image:editmodehand.png]]. Diese Funktion stellt eine gute Möglichkeit dar, bestimmte Farbwerte, Helligkeiten und Bereich in einer bestimmten Sättigung aus einem Bild heraus in der Kurve genau zu selektieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nehmen wir ein Beispiel, in dem Du den Purpur-Ton einer Blume etwas röter machen möchtest. Ohne die Pipette wird es schwierig in der Kurve genau die Schattierung des betreffenden Farbtones im Bild zu treffen. Die Auswahl könnte dann schnell zu breit werden und du änderst größere Farbbereiche, als du es eigentlich möchtest. Mit der Pipette klickst du einfach in das Bild und der betroffene Farbton wird als Punkt in die Kurve übernommen. Den Punkt kannst du nun zur Anpassung verwenden und dich darauf verlassen, dass du genau den betreffenden Farbton änderst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Pipettenwerkzeug wird für eine Kurve aktiviert, indem man einfach auf das entsprechende Symbol [[image:editmodehand.png]] rechts oben an der Kurve klickt. Wenn du nun mit der Maus über das Bild fährst, wirst du eine vertikale Linie (in einigen Fällen auch vier) in der Kurve bemerken. Diese Linien repräsentieren den entsprechenden Wert des Pixels, über das du gerade fährst. Siehe auch nebenstehendes Bild. Um nun einen Einstellpunkt, einen Knoten in der Kurve zu setzen, drücke die Ctrl-Taste und die linke Maustaste zugleich. Bewegst du nun die Maus, ohne vorher die linke Maustaste los gelassen zu haben, kannst du unmittelbar diesen Knoten in der Kurve verschieben, ohne erst aus dem Vorschaubild zu gehen und den Punkt mit der Maus erneut anzufassen. Für Feineinstellungen halte dabei die Strg-Taste erneut gedrückt. Das gilt für die im Bild dargestellte Kurvenart. Bei manchen anderen Kurven geht das allerdings nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Pipette wieder zu deaktivieren, klicke erneut auf das Pipetten-Icon an der Kurve. Wenn du die Pipette in einer anderen Kurve verwenden willst, brauchst du sie in der eben bearbeiteten Kurve nicht erst zu deaktivieren. Aktiviere sie einfach in der nächsten Kurve und sie wirkt sich nur dort aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear: both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kurvenknoten Ein-Ausgangs-Wert ====&lt;br /&gt;
[[File:DiagrammInOut.png|170px|thumb|right|frame|In- und Out- Wert (x, y) eines Kurven-Knotens]]&lt;br /&gt;
Jede Kurve besitzt ein Werkzeug mit dem die Knoten der Kurve in Form ihrer Parameterwerte eingestellt werden können. Zwei dieser Parameter sind immer vorhanden und legen den Knoten bezüglich seiner Lage im Diagramm fest:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der I-Wert (In, also &amp;quot;rein&amp;quot;) legt den Wert auf der horizontalen Korrdinate fest. In der deutschen Übersetzung wird dieser Wert mit ''x'' bezeichnet. So, wie die x-Koordinate im Matheunterricht.&lt;br /&gt;
* Der O-Wert (Out, also &amp;quot;raus&amp;quot;) legt den Wert auf der vertikalen Koordinate fest. In der deutschen Übersetzung wird dieser Wert mit ''y'' bezeichnet. (Siehe auch [https://de.wikipedia.org/wiki/Kartesisches_Koordinatensystem Kartesische Koordinatensystem].)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wobei es von der Kurve abhängt, in welchem Wertebereich sich die Werte von I und O (bzw. x und y) bewegen können (z.B. 0...100% oder 0,0...1,0). Die beiden Werte heißen In/Out, also &amp;quot;rein&amp;quot; und &amp;quot;raus&amp;quot;, weil sie damit die &amp;quot;mathematische Verarbeitungsrichtung&amp;quot; der Software während der Filterung beschreiben: Der Filter entnimmt zum Beispiel den Farbwert eines Pixels dem Bild, ordnet ihn der horzitontalen Achse zu, geht von dort nach oben in die Kurve &amp;quot;hinein&amp;quot; (bzw. in den Knoten, wenn sich an dieser Stelle gerade ein Knoten befindet) und von dort wieder nach links &amp;quot;heraus&amp;quot; auf die vertikale Koordinatenachse. Die ganze Kurve beschreibt also die Gleichung zur Umwandlung eines Pixels O = ''f'' (I) bzw. y = ''f'' (x).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear: both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:FlatRise node.png|170px|thumb|right|frame|Flacher Anstieg der Kurve im Knoten für die blauen Pixel]]&lt;br /&gt;
[[File:RapidRise node.png|170px|thumb|right|frame|Steiler Anstieg der Kurve im Knoten für die grünen Pixel]]&lt;br /&gt;
Bei bestimmten Kurvenarten kommen zudem noch 2 Parameter hinzu, die beschreiben, wie steil bzw. flach die Kurve in den Knoten hinein läuft. Dabei bedeuten:&lt;br /&gt;
* LT Anstieg der Kurve linksseitig am Knoten&lt;br /&gt;
* RT Anstieg der Kurve rechtsseitig am Knoten&lt;br /&gt;
Wobei der &amp;quot;steilste Anstieg&amp;quot; (Wert 0) bedeutet, dass die Kurve sehr steil in Richtung Null-Linie startet. Der flachste Anstieg (Wert 1) bedeutet, dass die Kurve am Knoten horizontal austritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Einstellungen nachvollziehen zu können, aktiviere z.B. im Werkzeug ''Belichtung &amp;gt; L*a*b Anpassung'' die LH-Kurve. Mit dieser Kurve kann man bestimmte Farbbereich heller und dunkler machen. Schalte das Pipettenwerkzeug der Kurve ein [[image:editmodehand.png]]. Wähle jetzt im Vorschaubild mit der Pipette ein Pixel aus (Strg + ''Linke Maustaste''). Im Diagramm wird ein Knoten hizugefügt. Lasse die Strg-Taste los, halte aber die Maustaste gedrückt und verschiebe sie, sodass der Knoten aus der Nulllinie heraus nach oben und unten verschoben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Um nun den Knoten genauer zu konfigurieren, klicke auf den Knoten-Editier-Button [[image:Gtk-edit.png]] und dann mit der ''rechten'' Maustaste auf den''' gerade erstellten '''Knoten. Der Knoten wird rot eingekreist.''' In den Feldern x, y, LT und RT lassen sich jetzt die Werte dieses Punktes verändern. Verändere nun die Werte nach deinen Vorstellungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du beendest, indem du mit der ''rechten'' Maustaste irgendwo in das Diagramm neben den roten Knoten klickst oder mit der ''linken'' Maustaste auf das Icon [[image:Gtk-edit.png]] drückst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ kannst du den Punkt auch nur mit der Maus im Diagramm anfahren und einen der erscheinenden Farbpunkte anfassen (''linke'' Maustaste) und verschieben. Das ist allerdings oftmals viel fummeliger und ungenauer, als die Knotenparameter über die Zahlenwerte einzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear: both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Tonwertkurven===&lt;br /&gt;
[[Image:Tone_Curve.png|320px|thumb|right|frame|Tonwertgruppe mit Anzeige der Typ-Ausklappliste]]&lt;br /&gt;
Eigentlich sind Tonwertkurven falsch benannt, weil sie nicht nur zur Korrektur von Tonwerten, sondern auch der Sättigung, Farbigkeit usw. verwendet werden. Ihr Zweck ist, eine Eingangsgröße (horizontaler x-Wert) in eine Ausgangsgröße (vertikaler y-Wert) umzuwandeln. Also in der einfachen Form&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:y = ''f'' (x).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wobei in der Regel x, wie y, den gleichen Pixelparameter darstellen. Zum Beispiel werden also die Helligkeitswerte der Pixel vom Wert x in den Wert y umgerechnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kurve bestimmt dabei, zu welchem Eingangswert welcher Ausgangswert zuzuordnen ist. Die beiden Koordinaten, waagerecht wie senkrecht, sind dabei in ihrem Wertebereich gleich skaliert. Zum Beispiel von ganz Schwarz nach ganz Weiß. Das bedeutet, dass bei einer genau diagonal verlaufenden Kurve (das ist die Ausgangslage, wenn man ein Werkzeug benutzt) die Ausgangswerte alle gleich der Eingangswerte sind. In so einem Fall wirkt sich die Kurve also nicht im Bild aus. Erst wenn mittels Knoten die Kurve &amp;quot;verbogen&amp;quot; wird, werden die Einganswerte anderen Ausgangswerten zugeordnet. Zum Beispiel bestimmte Helligkeitswerte anderen, neuen Helligkeitswerten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betrachten wir als Beispiel nebenstehend abgebildetes Diagramm des [[Exposure/de|Belichtungswerkzeugs]]. In der waagerechten Koordinate befinden sich links die dunklen und rechts die hellen Töne. Im Hintergrund wird dazu das Histogramm schwach eingeblendet. In der senkrechten Koordinate befinden sich die dunklen Bildtöne unten und die Helleren oben. Das Diagramm wird hier als NURBS-Kurve (Control Cage) dargestellt. Bei dieser Kurve liegen die Knoten nicht auf der Kurve, sondern &amp;quot;verbiegen&amp;quot; sie im Anstieg. Es ist zu sehen, dass die Kurve im dunkleren Tonwertbereich etwas angehoben und im helleren Bereich etwas abgesenkt wurde. Bedeutet also, dass dunkle Pixelwerte etwas heller berechnet werden. Helle Pixel entsprechend dunkler. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bild zeigt auch die Ausklappliste mit den verschiedenen möglichen Varianten der Tonwertkurven:&lt;br /&gt;
* '''Linear:''' Das ist der Standardwert. Das Bild wird durch die Kurve nicht verändert. Dies entspricht einer Diagonalen, wie im kleinen Icon der Ausklappliste gezeigt. In diesem Fall wird die Kurve ausgeblendet.&lt;br /&gt;
* '''Angepasst:''' Das ist der häufig dargestellte Fall, wo die Kurve mit Knoten verbogen werden kann, die direkt auf der Kurve aufsitzen. Die beiden beim Öffnen der Kurve schon vorhandenen Knoten liegen ganz links unten (schwarz) und ganz rechts oben (weiß). Sie legen die Diagonale fest, die durch hinzugefügte Knoten verbogen werden kann. Mit diesen beiden äußersten Knoten kann der Wertebereich eingeschränkt werden, in dem man die Punkte am Rand entlang schiebt.&lt;br /&gt;
* '''Parametrisch:''' Hier werden keine Knoten im Diagramm eingetragen, sondern 4 Bereiche ''Schatten, Tiefen, Lichter, Spitzenlichter'' unterschieden, für die die Kurve verbogen werden kann. Diese Bereiche werden durch den kleinen Balken mit 3 Gleitern vorgegeben: [[Image:Parametric_curve_bar_V5.png]]. Mit der Maus kann man die Gleiter verschieben und mit der rechten Maustaste können wieder die Standardpositionen der Gleiter zurück geholt werden. Das Verbiegen erfolgt dann über die 4 Schieberegler. Sobald man mit der Maus einen der Schieberegler erreicht, wird dessen Wirkungsweise bzw. Wirkungsbereich im Diagramm eingeblendet.&lt;br /&gt;
* '''NURBS-Kurve:''' Im Gegensatz zur Variante ''Angepasst'' geht hier die Kurve nicht durch die Knoten, sondern die Knoten beeinflussen den Anstieg der Kurve in Bezug auf den Nachbarknoten bzw. den Rand. Hälst du beim Anklicken eines Knotens die Shift-Taste gedrückt, bekommt der Knoten &amp;quot;magische Anziehungskräfte&amp;quot; zum benachbarten Knoten oder auch zur Diagonalen. Mit wenig Übung ist es für viele Nutzer deshalb einfacher, die Kurve in dieser Variante zu bearbeiten, anstatt die Variante ''Angepasst'' zu verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achtung: Die Einstellungen in einer Kurvenvariante wird beim Umschalten in eine andere Kurvenvariante nicht übernommen! Jede Variante hat ihre eigenen Knoten bzw. Parameter, die nicht ineinander umgerechnet werden können. Aber jede Variante merkt sich auch ihre Knoten bzw. Parameter, sodass man mit der Typumschaltung in der Ausklappliste die bisherigen Einstellungen auch nicht verliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Flache Kurve ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Einführung ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden wird zum besseren Verständnis die Funktion und Wirkung der Flachen Kurve Schritt für Schritt ausgehend von der Tonwertkurve beschrieben: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im ersten Moment erscheint dieses Diagramm etwas ungewöhnlich. Der Unterschied zu den Diagrammen in der Art der Tonwertkurve ist, dass hier der Eingangswert nicht direkt auf einen neuen Ausgangswert abgebildet wird, sondern nur in einem bestimmten Bereich um den Eingabewert verändert wird. Man könnte das auch mit einer Tonwertkurve erreichen. Das sähe dann zum Beispiel so aus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[file:ToneCurveAsFlatCurveReplacement.png|frame|left]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear: both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine ziemlich fummelige Angelegenheit. Erst recht, wenn nur sehr geringe Nuancen verändert werden sollen. Aus diesem Grunde werden die sogenannten ''Flachen Kurven'' eingesetzt, in der nur noch '''die Änderungen der Ausgangswerte von den Eingangswerten''' dargestellt werden. Erfolgen keine Veränderungen, bleibt die Kurve in diesen Bereichen auf &amp;quot;Null&amp;quot;. Wobei in den ''Flachen Kurven'' die Nullinie waagerecht in der Mitte liegt. &amp;quot;Darüber&amp;quot;, und auch &amp;quot;darunter&amp;quot; stellt also eine (leichte) Veränderung in positiver oder negativer Richtung der Zielgröße (Ausgangswert) dar. Die oben dargestellte Tonwertkurve mit dem dort parametrierten Kurvenverlauf würde als Flache Kurve etwa so aussehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[file:FlatCurveInComparison_de.png|frame|left]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear: both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit deutlich weniger Knoten, und in der vertikalen Auflösung viel weiter gespreizt, lässt sich der gewünschte Kurvenverlauf viel leichter einstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Gleichung sähe das dann so aus: y = x + k * ''f'' (x). Überall, wo also die Kurve ''f'' (x) Null ist, gilt y = x. Dann bleibt ein Pixel unverändert. k ist hierbei ein Skalierungswert für die vertikale y-Koordinate, den der Programmierer fest vorgegeben hat. k ist sozusagen der maximale Grad, um den ein Ausgangswert x im Diagramm nach oben, wie unten hin verändert werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Besonderheit ist dabei, dass '''der Eingangswert (also das, was die x-Koordinate darstellt) auf einen völlig anderen Parameter y abgebildet''' werden kann. Zum Beispiel kann auf der waagerechten x-Koordinate der Farbkreis abgerollt dargestellt sein, wohingegen die senkrechte y-Koordinate die Helligkeit darstellt. &amp;quot;Senkt&amp;quot; man die Kurve nun nur in einem schmalen Bereich um z.B. blau ab, würde die Funktion also alle Pixel, die blau sind, zum Beispiel den Himmel, dunkler machen. Demzufolge sieht die allgemeine Gleichung, die hinter diesen Kurven liegt, so aus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:y = z + k * ''f'' (x)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Pixelparameter z (z.B. Helligkeit) wird also etwas verändert, nämlich um k * ''f'' (x), in (die neue Helligkeit) y umgewandelt. Wobei hier x ein anderer Parameter des gleichen Pixels ist (z.B. der Farbton).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel hierzu: Die Einstellung der Retinex-Intensität als Funktion vom Farbton. Die Intensität wird bei grünen Farben angehoben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[file:RetinexIntensityFlatCurve de.png|frame|left]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear: both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Besonderheit ist, dass RawTherapee bei den Flachen Kurven, die den Farbton in der waagerechten x-Koordinaten haben, an den Stellen, wo sich Kurvenknoten befinden, einen Balken im Farbton, den der Knoten spezifiziert, nach oben zieht. So ist die Farbe, für die der Knoten steht, deutlich sichtbarer, als im schmalen Balken unter dem Diagramm. Außerdem werden in diesen Diagrammen zu Beginn schon für alle Grund- und Komplementärfarben Knoten angelegt, die sich genau auf der Nulllinie befinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch ein Hinweis zur Darstellung der Knoten. Betrachte das Bild oben: Knoten, die sich genau auf der Nulllinie befinden, werden grün dargestellt. Alle Knoten, die außerhalb der Nullinie liegen hingegen schwarz. Hier noch mal als Detail gezeigt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[image:Flat curve zoom.png|frame|left|Ein neutraler Punkt (Kurvenknoten) ist grün. Die Anderen sind schwarz.]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear: both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe der Entwicklung von RawTherapee sind immer mehr Werkzeuge hinzugekommen, die die Flache Kurve zur Parametereinstellung verwenden. Die Flachen Kurven werden in der Kurvenauswahl generell mit dem Icon [[image:CurveType-controlPoints.png]] symbolisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Finessen bei der Arbeit und dem Verhalten der Elemente in den Flachen Kurven erfährst du in nachfolgendem Beispiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Beispiel====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[image:Flat curve justcurve.png|frame|'''Farbton/Sättigung/Dynamik-Werkzeug:&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;H(ue)-Kurve'''&amp;lt;br /&amp;gt;(Farbton als Funktion des Farbtons)&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;'''Grüne Pixel'''&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;(Eingangsgröße in der horizontalen Koordinate; dargestellt als vertikaler grüner Balken durch den Knoten hindurch)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''werden in blaue Pixel farbverschoben'''&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;(vertikale Koordinate beschreibt das &amp;quot;Maß&amp;quot; der Farbverschiebung hin zu blau; so lange der Knoten mit der Maus verschoben wird oder im Kurvenknoten-Eingangs-Ausgangswert-Modus selektiert ist ([[General_Comments_About_Some_Toolbox_Widgets/de#Kurvenknoten_Ein-Ausgangs-Wert|s. oben]]), wird die &amp;quot;Zielfarbe&amp;quot;, wie hier zu sehen, als horizontaler Balken durch den Knoten angezeigt).]]&lt;br /&gt;
Die Funktion der Flachen Kurve soll hier noch mal an Hand eines Beispiels beschrieben werden. Siehe auch nebenstehendes Bild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollziehe die im Weiteren beschriebenen Dinge sofort selbst mit einem beliebigem Bild, um schnell zu verstehen, wie man mit den Flachen Kurven arbeiten kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir wählen dazu das Werkzeug Farbton(H)/Sättigung(S)/Dynamik(V) aus, auch als [[HSV Equalizer/de|HSV-Equalizer]] bekannt, dass sich unter dem Reiter [[image:colour.png]] Farbe findet. Klicke auf das Aufklappmenü-Icon [[image:Drop-down.png]] rechts neben Kanal-Button ''H(ue)'' und wähle &amp;quot;''Min/Max-Kontrollpunkte''&amp;quot; [[image:CurveType-controlPoints.png]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Typisch für alle Flachen Kurven, bei denen die Ausgangsgröße (horizontale Koordinate) eine Farbkreisabwicklung darstellt, ist die Grundeinstellung, bei der bereits 6 Kurvenknoten auf der vertikalen Nulllinie voreingestellt sind. Sie befinden sich bezogen auf die horizontale Koordinate genau in den Grund- und Komplementärfarben Rot, Gelb, Grün, Türkis, Blau und Magenta (Purpur). Die Knoten liegen jetzt noch alle auf der Nulllinie, weswegen sie alle grün dargestellt werden. In jedem Knoten wird mit einem senkrechten schmalen Balken die durch den Knoten selektierte Farbe auf der horizontalen Ausgangs-Koordinate angezeigt. Ganz rechts befindet sich kein Knoten. Da wir hier in der Horizontalen den Farbkreis abgebildet haben, kann man sich ganz Rechts (Rot) in der Fortsetzung Links (Rot) vorstellen. Der zugehörige Knoten in Rot ist also schon vorhanden: ganz links.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klicke jetzt auf den Punkt (Knoten) ganz links und halte die Maustaste gedrückt. Der Cursor wechselt schon beim Darüberfahren zu einem sternförmigen Symbol. Daran erkennst du, dass du tatsächlich den Knoten anklickst und nicht die kleinen Punkte daneben, mit denen du die Kurvensteilheit einstellen kannst. Schiebe nun den Knoten nach oben und unten. Je weiter du ihn von der Nulllinie entfernst, desto weiter innerhalb des Farbkreises werden alle Pixel &amp;quot;verschoben&amp;quot;, die rot sind. Nach oben zuerst in Richtung Braun, Gelb, Grün usw. Nach unten in Richtung Magenta, Blau usw. Schiebst du den Knoten ein wenig zu weit nach links aus dem Diagramm siehst du hier, wie die horizontale Koordinate arbeitet: Ganz links ist auch ganz rechts. Der Farbkreis wird beim Verschieben des Punktes also nicht als Gerade mit festen Rändern verstanden, sondern du landest sofort auf der anderen Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hast du beim Verschieben den horizontalen Farbbalken durch den Knoten gesehen? Während der vertikale Balken, der immer angezeigt wird, die Eingangsgröße für die Bildverarbeitung der Pixel anzeigt, zeigt der horizontale Balken die Ausgangsgröße (Zielgröße) an. Ziehe nun einen Knoten etwas nach oben und dann wechselweise nach links und rechts. Siehst du, dass trotz gleicher &amp;quot;Höhe&amp;quot; der waagerechte &amp;quot;Ziel&amp;quot;-Balken sich in der Farbe etwas ändert? Wenn du das erklären kannst, hast du die Funktion der Flachen Kurven vollständig verstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn nicht, hier die Erklärung: Eine bestimmte Abweichung von der Nullinie verschiebt den Farbwert um einen bestimmten Betrag. Befindet sich der Knoten zum Beispiel bezüglich der horizontalen x-Koordinate auf der Farbe grün und du schiebst den Knoten nach oben, wird er gelb. Nimmst Du hingegen einen Knoten mit dem horizontalen Ausgangswert blau und schiebst du ihn um den gleichen Betrag nach oben, wird er nicht gelb, sondern zuert einmal an dieser Stelle grün. Die Verschiebung nach oben und unten positioniert den Ausgangs(ziel)wert nicht auf einer bestimmten Farbe, sondern du verschiebst die Lage im Farbkreis vom Eingangswert ausgehend um den gleichen Winkel. Beginnend von Grün landest du bei Gelb. Beginnend von Blau, bist du bei gleichem Winkel aber erst bei Grün angekommen und nicht bei Gelb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die beiden vorangegangenen Absätze sind sehr wichtig. Erst, wenn du den Inhalt gedanklich nachvollziehen kannst, hast du die Flachen Kurven insbesondere in der häufigen Verwendung mit dem abgewickelten Farbkreis vollständig verstanden. Und dann wirst du die entsprechenden Werkzeuge mit Erfolg anwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Der vertikale Farbbalken durch einen Knoten hat 2 magische Kräfte! ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fahre jetzt mit der Maus nicht über einen Knoten, sondern etwas entfernt von ihm nur über den vertikalen Farbbalken, der durch den Knoten verläuft. Auch hier wechselt das Maussymbol. Klickst du nun nur den Balken an, kannst du ihn entweder nur nach links und rechts verschieben oder den Knoten nur nach oben und unten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Startest du beim Verschieben zuerst nach links oder rechts, rastet die vertikale Position des Knotens ein und du kannst bequem aussschließlich den Farbton der Eingangsgröße anpassen.&lt;br /&gt;
* Startest du hingegen mit der Verschiebung zuerst nach oben oder unten, dann rastet die horizontale Position des Knotens ein, und du kannst ausschließlich die Zielgröße anpassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zweite Variante ist sehr oft die Wichtigere: Du wählst mit der Pipette (s. oben) im Vorschaubild eine bestimmte Farbe und ein Knoten wird auf der Nulllinie erstellt. Du möchtest nun genau diese Farbe verschieben. Dazu ist es praktisch, wenn der Knoten bezogen auf die horizontale Achse, auf der du gerade den Knoten mit der Pipette erstellt hast, fixiert bleibt und eben nur die vertikal realisierte Farbverschiebung dieser Farbe eingestellt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und natürlich kannst du, wie bei jeder Kurvenart, die Empfindlichkeit der Maus durch Drücken der Strg-Taste für genaues Arbeiten deutlich herabsetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kurvensteilheit ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie exakt nun diese Verschiebung auf einen bestimmten Farbton wirkt, hängt von der Steilheit der Kurve ab. Wie schnell sie also auf die Nulllinie zurück kehrt. Diese Steilheit kannst du einerseits mit der oben geschilderten Methode der [[General_Comments_About_Some_Toolbox_Widgets/de#Kurvenknoten_Ein-Ausgangs-Wert|Kurvenknoten-Ein-Ausgangs-Werte]] als Zahlenwert ändern. Du kannst aber auch, wenn du den Knoten an fährst, den blauen oder gelben Indikator anfahren, anklicken und dann verschieben. Du siehst sofort, welche mehr oder weniger steile Kurve dabei entsteht. Benötigst du noch eine steilere Kurve, füge dicht neben dem betreffenden Knoten noch einen weiteren Knoten auf der Nulllinie ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Wiederverwendbarkeit ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erstellten Kurven lassen sich mit den Icons rechts neben dem Diagramm mittels Zwischenablage oder Datei auf andere Bilder übertragen. Beachte, dass nur die gerade angezeigte Kurve gespeichert wird. Es ist zum Beispiel nicht möglich in dem eben benutzten Beispiel die Kurven von H, S und V gleichzeitig abzuspeichern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== The Preview Area ==&lt;br /&gt;
The preview is designed to show you the most realistic result possible, however one must keep in mind that the larger an image is, the longer it takes to process. For speed reasons, the preview of the effects of most tools is calculated not on the full-sized image (which would take exactly as long as saving the image, making using sliders and curves impossible), but on the preview image which is of the size of your preview area. Many tools, such as the [[Exposure]] tool, can be applied to an image of any size, and their effects will be identical regardless of the size of the image they are applied to. However some tools are size-dependent, for example all of the tools in the Detail tab, which means if you apply one of these tools to a full-sized image and to a smaller version of that image, and then downscale the full-sized image to the smaller image's size, the two images won't match. For reasons of speed, RawTherapee must use the small preview image so that your tool tweaking experience may be fast and fluid, but this means that the effects of size-dependent tools would not be accurate when applied to a small zoomed-out preview. We made the decision to either disable the preview effects of these tools entirely at zoom levels less than 100%, or to keep the preview effects active but to warn you that what you see at zoom levels less than 100% may be inaccurate depending on the tool settings (for example [[Tone Mapping]] and [[Wavelet]] may be accurate at zoom levels less than 100% or they may be inaccurate, depending on their settings). You will know which tools these are because they are marked with a &amp;quot;1:1&amp;quot; icon [[Image:zoom-100-identifier.png|Zoom 100 identifier icon.]] next to their names. RawPedia explains how accurate the preview is for all affected tools on each tool's page.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Fherb</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://rawpedia.rawtherapee.com/index.php?title=General_Comments_About_Some_Toolbox_Widgets/de&amp;diff=2448</id>
		<title>General Comments About Some Toolbox Widgets/de</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://rawpedia.rawtherapee.com/index.php?title=General_Comments_About_Some_Toolbox_Widgets/de&amp;diff=2448"/>
		<updated>2017-05-23T22:47:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Fherb: /* Panels - Bereiche der Programmoberfläche */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Todo-List / State:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Translation: open&lt;br /&gt;
* Content completely cleared: open&lt;br /&gt;
* Expression and didactics checked: open&lt;br /&gt;
* Spelling checked: open&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ready for publishing: no&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Allgemeine Bemerkungen über die Verwendung der Werkzeuge =&lt;br /&gt;
'''Dieser Abschnitt ist wichtig''' - Einige Dinge werden für dich sehr offensichtlich sein, wenn du bereits sehr erfahren andere Software verwendest, aber es wird einige Sachen geben, die auch dir bisher nicht bekannt waren, sich nicht unmittelbar im ''trial-and-error''-Verfahren erlernen lassen, die du aber wissen solltest, um RawTherapee schneller und einfacher zu verwenden. Nimm dir für diesen Abschnitt etwas Zeit und probiere auch Dinge aus, die für dich neu sind. Insbesondere die Details zu den verschiedenen Kurvenarten, inbesondere die '''Flachen Kurven''', und ihre Bedienung sind sehr wichtig, um mit sehr mächtigen Funktionen und Einstellungen arbeiten zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Werkzeugbereich, der sich im Editor rechts neben dem mittleren, großen Vorschaubild befindet, enthält die Einstellwerte sämtlicher Bildverarbeitungswerkzeuge von RawTherapee. Mit ihnen kann man eine Menge machen. Vermutlich deutlich mehr, als du es im Moment erwartest. Wenn du RawTherappe zum ersten Mal verwendest, erst recht, wenn du überhaupt erst in die Bearbeitung von Raw-Bildern einsteigst, fühle dich bitte von diesen vielen Optionen nicht erschlagen! Wir haben hier ein Werkzeug vor uns, mit dem auch der Profi seine Freude hat. Aber auch als Einsteiger wirst du recht gut und schnell zurecht kommen, weil du zu Beginn nur einen Bruchteil der Werkzeuge und Parameter benötigst, um bereits sehr gute Resultate zu erreichen. Dazu kommt, dass sich einige Parameter auch gegenseitig ersetzen: Je nach deiner Vorgehensweise wirst du die eine Variante oder die Andere nutzen, um zum Ziel zu kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Du Einsteiger bist, konzentriere dich zuerst auf das Wichtigste:&lt;br /&gt;
* Belichtungskorrektur inkl. Kontrast; skaliere das Bild (in den meisten Fällen) im kompletten Bereich von tief Schwarz bis ganz hell&lt;br /&gt;
* Weißabgleich, Farbsättigung&lt;br /&gt;
* Rotation, falls du die Kamera nicht ganz gerade gehalten hast&lt;br /&gt;
* stürzende Linien mit der Korrektur der Perspektive mindern&lt;br /&gt;
* Objektivverzerrungen (Tonne) korrigieren, wenn du ein starkes Weitwinkel verwendest hast&lt;br /&gt;
* beschneide das Bild passend zum Motiv&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind zwar schon eine Menge Punkte, aber du wirst sehr leicht die dazu passenden Einstellregler finden. Und danach fällt es dir sicher nicht mehr schwer, weitere Werkzeuge, wie zum Beispiel die Rauschminderung, zu verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Panels - Bereiche der Programmoberfläche ==&lt;br /&gt;
Panels sind Bereiche der Oberfläche einer Software, die sie in spezielle Arbeitsbereiche gliedert. Der Bildeditor besitzt 3 Panels, die sich um den zentralen Bild-Vorschaubereich herum gruppieren:&lt;br /&gt;
* Mittig befindest sich der Vorschaubereich&lt;br /&gt;
* Links befindet sich das Panel, das das Histogramm und die Historie enthält.&lt;br /&gt;
* Rechts ist das Panel mit allen Werkzeugen.&lt;br /&gt;
* Und oben befindet sich der Filmstreifen, mit dem sich schnell navigieren lässt, ohne erst in die Dateiverwaltung wechseln zu müssen.&lt;br /&gt;
Alle diese Panels lassen sich bequem und schnell mit den passenden Pfeil-Buttons [[File:Panel-to-left.png]] [[File:Panel-to-right.png]] [[File:Panel-to-top.png]] ein und ausblenden, um temporär den Vorschaubereich frei zu geben, wenn die Platzverhältnisse auf dem Monitor begrenzt sind. Lerne dafür auch die Tastaturkürzel kennen: {{k|L}}, {{k|Alt}} + {{k|L}} sowie {{k|Shift}} + {{k|L}}. Kann in den einzelnen Panels nicht der gesamte Bereich dargestellt werden, nutze das Mausrad, um den Inhalt hoch und runter (hin und her) zu schieben. Es kann vor allem im rechten Panel nicht passieren, dass du dabei Einstellwerte verstellst. Denn diese kannst du genau aus diesem Grund nur dann verstellen, wenn du während der Bedienung des Mausrades auch noch die {{k|Shift}}-Taste gedrückt hältst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werkzeuge ==&lt;br /&gt;
RawTherapee besitzt eine Menge Werkzeuge und jedes von ihnen besitzt wiederum ein oder mehrere Steuerelemente. Die Werkzeuge sind in die folgenden Gruppen eingeteilt:&lt;br /&gt;
* [[File:Exposure.png]] Belichtung&lt;br /&gt;
* [[File:Detail.png]] Details&lt;br /&gt;
* [[File:Colour.png]] Farbe&lt;br /&gt;
* [[File:Wavelet.png]] Wavelet&lt;br /&gt;
* [[File:Transform.png]] Transformieren&lt;br /&gt;
* [[File:Raw.png]] Raw&lt;br /&gt;
* [[File:Meta.png]] Metadaten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter ''Belichtung'' sind dann alle Werkzeuge versammelt, die etwas mit der Steuerung von Helligkeit, Kontrast usw. zu tun haben. Unter ''Farbe'' ist u.a. der Weißabgleich zu finden usw. Weil es so viele Werkzeuge gibt, wirst du schnell feststellen, dass der Platz auf dem Monitor in der Höhe sehr kostbar ist. Neben der klassischen Scroll-Leiste, mit der die gerade benötigten Steuerelemente in den sichtbaren Ausschnitt geschoben werden können, gibt es bei RawTherape eine weitere, ausgesprochen einfache Methode:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ein Rechts-Klick mit der Maus auf die Überschrift eines Werkzeugs klappt dessen Steuerelemente aus, gleichzeitig werden die Steuerelemente aller anderen Werkzeuge eingeklappt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn der Bildschirm nicht gar zu klein ist, ist man damit immer nur maximal 2 Klicks von jedem beliebigen Einstellwert entfernt: 1. Klick (linke Maustaste) wählt die Gruppe, z.B. ''Details'', der 2. Klick (rechte Maustaste) klappt das Werkzeug auf, z.B. ''Rauschreduzierung''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Links neben den Titeln der meisten Werkzeugen befindet sich ein kleiner ''Ein-Aus-Schalter'' [[File:expanderEnabled.png]], mit dem man die Wirkung des gesamten Werkzeugs ein- und ausschalten kann. Die Einstellwerte des betreffenden Tools bleiben dabei erhalten. Bei einigen Tools macht das allerdings weniger Sinn. So gibt es einige Werkzeuge ohne diesen Schalter. Bei diesen wird statt dessen ein kleines Dreieck [[File:expanderClosed.png]] dargestellt. In der Darstellung der Werkzeuge innerhalb der Dateiverwaltung gibt es noch einen speziellen Zustand, wenn mehrere Bilder ausgewählt wurden. Dieser heißt ''inkonsistent'' und bedeutet, dass das betreffende Werkzeug bei einem Teil der Bilder eingeschaltet und bei einem anderen Teil abgeschaltet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:expanderDisabled.png|Werkzeug abgeschaltet.]]&lt;br /&gt;
Werkzeug abgeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:expanderEnabled.png|Werkzeug eingeschaltet.]]&lt;br /&gt;
Werkzeug eingeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:expanderInconsistent.png|Werkzeug inkonsistent.]]&lt;br /&gt;
Werkzeug inkonsistent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:expanderClosed.png|Werkzeug eingeklappt.]]&lt;br /&gt;
Werkzeug eingeklappt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:expanderOpened.png|Werkzeug ausgeklappt.]]&lt;br /&gt;
Werkzeug ausgeklappt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schieberegler ==&lt;br /&gt;
Jeder Schieberegler besitzt drei spezielle Werte:&lt;br /&gt;
* Der ''aktuelle Wert'', wenn der Regler in eine bestimmte Stellung geschoben wird.&lt;br /&gt;
* Der ''Standardwert'', der im Programm fest voreingestellt ist. Dieser kann als aktueller Wert zurück geholt werden, indem man auf den kleinen Reset-Taster [[File:ResetButton.png]] klickt.&lt;br /&gt;
* Der ''Initialwert''. Dies ist der Wert den der Regler in dem Profil besaß, mit dem das Bild geladen wurde. Ihn kann man mit Klick auf  [[File:ResetButton.png]] + {{k|Strg}} zurück holen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie schon oben beschrieben: Um den Schieberegler mit dem Mausrad zu bedienen, muss gleichzeitig die {{k|Strg}}-Taste gedrückt gehalten werden. Andernfalls scrollt das Werkzeug-Panel hoch oder runter. Die Strg-Taste entkoppelt somit beide Funktionen sicher voneinander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurven-Editoren ==&lt;br /&gt;
RawTherapee besitzt drei Arten von Kurven in den Werkzeugen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Schwellenkurven&lt;br /&gt;
* Tonwertkurven&lt;br /&gt;
* Flache Kurven&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schwellenkurven ===&lt;br /&gt;
Die Schwellenkurven sind die Einfachsten. Sie werden benutzt, um speziellen Werkzeugen die Tonwerte (oder Farbtöne oder Sättigungswerte) vorzugeben, die vom betreffenden Werkzeug bei der Berechnung berücksichtigt werden sollen bzw. anders berechnet werden sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Beispiel betrachten wir den Schwellenkurven-Editor des Werkzeugs ''Detail &amp;gt; Schärfung''. [[Image: Sharpening_Threshold.png|frame|right|Schwelle der Schärfung]] Die dargestellten Einstellungen sagen aus, dass der Schärfungsgrad in dunklen Gebieten schnell ansteigen soll (die steile Linie auf der linken Seite), die volle Schärfung soll dann über den mittleren Tonwertbereich gehalten werden (Plateau der Kurve) und im Bereich hellerer Tonwerte hin zu den Lichtern soll die Schärfung zunehmend zurück gefahren werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man an einem Steuerpunkt der Kurve zieht, bewegt sich der gesamte Anstiegsbereich der Kurve. Um nur einen Steuerpunkt zu verschieben, halte dabei die Umschalt-Taste {{k|shift}} gedrückt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rechts oben an jeder Schwellenkurve befindet sich ein Reset-Button [[File:ResetButton.png]], der die Kurve wieder auf den Default-Wert zurück stellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beachte:&lt;br /&gt;
: Das Rücksetzen der Kurve gilt als Kurven-Modifikation, wie auch das Verschieben der Steuerpunkte. Drückst du versehentlich den ''Reset''-Button, gibt es keine Möglichkeit, die Kurve wieder herzustellen, die du vorher eingestellt hast. Das liegt daran, dass das in der Historie als ein Bearbeitungsschritt gilt und somit ein ''Zurück'' zwischen der Kurveneinstellung und dem nachfolgenden Reset-Klick nicht möglich ist. - Das gilt genau so für die Tonwertkurven und die Flachen Kurven.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu Tonwertkurven und den Flachen Kurven wird bei den Schwellenkurven die Kurve aus geraden Verbindungslinien zwischen den Steuerpunkten gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeines zu Tonwertkurven und Flachen Kurven ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Curve_ToggleSelect.jpg|260px|thumb|right|frame|Toggle- und Select-Teil des Kurven-Buttons]]Tonwertkurven und Flache Kurven sind leistungsfähigere Werkzeuge als die Schwellenkurven und besitzen entsprechend mehr Steuerelemente. So besitzt jede Tonkurve und Flache Kurve einen Button, mit dem der Typ ausgewählt werden kann. Die Linke Seite des Buttons ist dabei ein sogenannter Toggle-Button. Er schaltet die Anzeige der Kurve ein und aus (wenn überhaupt eine Kurve ausgewählt ist). Unmittelbar daneben kann man den Typ der Kurve wählen bzw. die Kurve abschalten (&amp;quot;Linear&amp;quot;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch diese Kurven haben einen Reset-Button [[File:ResetButton.png]], mit dem die Kurve zurück gesetzt werden kann. Weiterhin ein Pipette-Werkzeug [[image:editmodehand.png]], um einen bestimmten Wert in der horizontalen Koordinate aus einem Bild-Pixel heraus auszuwählen sowie ein Werkzeug (Knoten Ein-/Ausgangswert) [[image:Gtk-edit.png]], mit dem man die Position des Knotens per Wertvorgabe einstellen kann und in einigen Fällen auch die Steilheit der Kurve an diesem Punkt nach links und rechts bestimmen kann.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear: both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Pipette ====&lt;br /&gt;
[[image:rt pipette 2 lab ba.jpg|thumb|700px|Hier wird gerade mit dem Pipetten-Werkzeug der genaue Farbton der purpurnen Blume ins Diagramm übertragen um ihn in der HH-Kurve zur Einstellung genau zu lokalisieren.]]&lt;br /&gt;
In RawTherapee besitzen die meisten Kurven ein Pipetten-Werkzeug [[image:editmodehand.png]]. Diese Funktion stellt eine gute Möglichkeit dar, bestimmte Farbwerte, Helligkeiten und Bereich in einer bestimmten Sättigung aus einem Bild heraus in der Kurve genau zu selektieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nehmen wir ein Beispiel, in dem Du den Purpur-Ton einer Blume etwas röter machen möchtest. Ohne die Pipette wird es schwierig in der Kurve genau die Schattierung des betreffenden Farbtones im Bild zu treffen. Die Auswahl könnte dann schnell zu breit werden und du änderst größere Farbbereiche, als du es eigentlich möchtest. Mit der Pipette klickst du einfach in das Bild und der betroffene Farbton wird als Punkt in die Kurve übernommen. Den Punkt kannst du nun zur Anpassung verwenden und dich darauf verlassen, dass du genau den betreffenden Farbton änderst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Pipettenwerkzeug wird für eine Kurve aktiviert, indem man einfach auf das entsprechende Symbol [[image:editmodehand.png]] rechts oben an der Kurve klickt. Wenn du nun mit der Maus über das Bild fährst, wirst du eine vertikale Linie (in einigen Fällen auch vier) in der Kurve bemerken. Diese Linien repräsentieren den entsprechenden Wert des Pixels, über das du gerade fährst. Siehe auch nebenstehendes Bild. Um nun einen Einstellpunkt, einen Knoten in der Kurve zu setzen, drücke die Ctrl-Taste und die linke Maustaste zugleich. Bewegst du nun die Maus, ohne vorher die linke Maustaste los gelassen zu haben, kannst du unmittelbar diesen Knoten in der Kurve verschieben, ohne erst aus dem Vorschaubild zu gehen und den Punkt mit der Maus erneut anzufassen. Für Feineinstellungen halte dabei die Strg-Taste erneut gedrückt. Das gilt für die im Bild dargestellte Kurvenart. Bei manchen anderen Kurven geht das allerdings nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Pipette wieder zu deaktivieren, klicke erneut auf das Pipetten-Icon an der Kurve. Wenn du die Pipette in einer anderen Kurve verwenden willst, brauchst du sie in der eben bearbeiteten Kurve nicht erst zu deaktivieren. Aktiviere sie einfach in der nächsten Kurve und sie wirkt sich nur dort aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear: both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kurvenknoten Ein-Ausgangs-Wert ====&lt;br /&gt;
[[File:DiagrammInOut.png|170px|thumb|right|frame|In- und Out- Wert (x, y) eines Kurven-Knotens]]&lt;br /&gt;
Jede Kurve besitzt ein Werkzeug mit dem die Knoten der Kurve in Form ihrer Parameterwerte eingestellt werden können. Zwei dieser Parameter sind immer vorhanden und legen den Knoten bezüglich seiner Lage im Diagramm fest:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der I-Wert (In, also &amp;quot;rein&amp;quot;) legt den Wert auf der horizontalen Korrdinate fest. In der deutschen Übersetzung wird dieser Wert mit ''x'' bezeichnet. So, wie die x-Koordinate im Matheunterricht.&lt;br /&gt;
* Der O-Wert (Out, also &amp;quot;raus&amp;quot;) legt den Wert auf der vertikalen Koordinate fest. In der deutschen Übersetzung wird dieser Wert mit ''y'' bezeichnet. (Siehe auch [https://de.wikipedia.org/wiki/Kartesisches_Koordinatensystem Kartesische Koordinatensystem].)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wobei es von der Kurve abhängt, in welchem Wertebereich sich die Werte von I und O (bzw. x und y) bewegen können (z.B. 0...100% oder 0,0...1,0). Die beiden Werte heißen In/Out, also &amp;quot;rein&amp;quot; und &amp;quot;raus&amp;quot;, weil sie damit die &amp;quot;mathematische Verarbeitungsrichtung&amp;quot; der Software während der Filterung beschreiben: Der Filter entnimmt zum Beispiel den Farbwert eines Pixels dem Bild, ordnet ihn der horzitontalen Achse zu, geht von dort nach oben in die Kurve &amp;quot;hinein&amp;quot; (bzw. in den Knoten, wenn sich an dieser Stelle gerade ein Knoten befindet) und von dort wieder nach links &amp;quot;heraus&amp;quot; auf die vertikale Koordinatenachse. Die ganze Kurve beschreibt also die Gleichung zur Umwandlung eines Pixels O = ''f'' (I) bzw. y = ''f'' (x).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear: both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:FlatRise node.png|170px|thumb|right|frame|Flacher Anstieg der Kurve im Knoten für die blauen Pixel]]&lt;br /&gt;
[[File:RapidRise node.png|170px|thumb|right|frame|Steiler Anstieg der Kurve im Knoten für die grünen Pixel]]&lt;br /&gt;
Bei bestimmten Kurvenarten kommen zudem noch 2 Parameter hinzu, die beschreiben, wie steil bzw. flach die Kurve in den Knoten hinein läuft. Dabei bedeuten:&lt;br /&gt;
* LT Anstieg der Kurve linksseitig am Knoten&lt;br /&gt;
* RT Anstieg der Kurve rechtsseitig am Knoten&lt;br /&gt;
Wobei der &amp;quot;steilste Anstieg&amp;quot; (Wert 0) bedeutet, dass die Kurve sehr steil in Richtung Null-Linie startet. Der flachste Anstieg (Wert 1) bedeutet, dass die Kurve am Knoten horizontal austritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Einstellungen nachvollziehen zu können, aktiviere z.B. im Werkzeug ''Belichtung &amp;gt; L*a*b Anpassung'' die LH-Kurve. Mit dieser Kurve kann man bestimmte Farbbereich heller und dunkler machen. Schalte das Pipettenwerkzeug der Kurve ein [[image:editmodehand.png]]. Wähle jetzt im Vorschaubild mit der Pipette ein Pixel aus (Strg + ''Linke Maustaste''). Im Diagramm wird ein Knoten hizugefügt. Lasse die Strg-Taste los, halte aber die Maustaste gedrückt und verschiebe sie, sodass der Knoten aus der Nulllinie heraus nach oben und unten verschoben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Um nun den Knoten genauer zu konfigurieren, klicke auf den Knoten-Editier-Button [[image:Gtk-edit.png]] und dann mit der ''rechten'' Maustaste auf den''' gerade erstellten '''Knoten. Der Knoten wird rot eingekreist.''' In den Feldern x, y, LT und RT lassen sich jetzt die Werte dieses Punktes verändern. Verändere nun die Werte nach deinen Vorstellungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du beendest, indem du mit der ''rechten'' Maustaste irgendwo in das Diagramm neben den roten Knoten klickst oder mit der ''linken'' Maustaste auf das Icon [[image:Gtk-edit.png]] drückst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ kannst du den Punkt auch nur mit der Maus im Diagramm anfahren und einen der erscheinenden Farbpunkte anfassen (''linke'' Maustaste) und verschieben. Das ist allerdings oftmals viel fummeliger und ungenauer, als die Knotenparameter über die Zahlenwerte einzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear: both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Tonwertkurven===&lt;br /&gt;
[[Image:Tone_Curve.png|320px|thumb|right|frame|Tonwertgruppe mit Anzeige der Typ-Ausklappliste]]&lt;br /&gt;
Eigentlich sind Tonwertkurven falsch benannt, weil sie nicht nur zur Korrektur von Tonwerten, sondern auch der Sättigung, Farbigkeit usw. verwendet werden. Ihr Zweck ist, eine Eingangsgröße (horizontaler x-Wert) in eine Ausgangsgröße (vertikaler y-Wert) umzuwandeln. Also in der einfachen Form&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:y = ''f'' (x).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wobei in der Regel x, wie y, den gleichen Pixelparameter darstellen. Zum Beispiel werden also die Helligkeitswerte der Pixel vom Wert x in den Wert y umgerechnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kurve bestimmt dabei, zu welchem Eingangswert welcher Ausgangswert zuzuordnen ist. Die beiden Koordinaten, waagerecht wie senkrecht, sind dabei in ihrem Wertebereich gleich skaliert. Zum Beispiel von ganz Schwarz nach ganz Weiß. Das bedeutet, dass bei einer genau diagonal verlaufenden Kurve (das ist die Ausgangslage, wenn man ein Werkzeug benutzt) die Ausgangswerte alle gleich der Eingangswerte sind. In so einem Fall wirkt sich die Kurve also nicht im Bild aus. Erst wenn mittels Knoten die Kurve &amp;quot;verbogen&amp;quot; wird, werden die Einganswerte anderen Ausgangswerten zugeordnet. Zum Beispiel bestimmte Helligkeitswerte anderen, neuen Helligkeitswerten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betrachten wir als Beispiel nebenstehend abgebildetes Diagramm des [[Exposure/de|Belichtungswerkzeugs]]. In der waagerechten Koordinate befinden sich links die dunklen und rechts die hellen Töne. Im Hintergrund wird dazu das Histogramm schwach eingeblendet. In der senkrechten Koordinate befinden sich die dunklen Bildtöne unten und die Helleren oben. Das Diagramm wird hier als NURBS-Kurve (Control Cage) dargestellt. Bei dieser Kurve liegen die Knoten nicht auf der Kurve, sondern &amp;quot;verbiegen&amp;quot; sie im Anstieg. Es ist zu sehen, dass die Kurve im dunkleren Tonwertbereich etwas angehoben und im helleren Bereich etwas abgesenkt wurde. Bedeutet also, dass dunkle Pixelwerte etwas heller berechnet werden. Helle Pixel entsprechend dunkler. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bild zeigt auch die Ausklappliste mit den verschiedenen möglichen Varianten der Tonwertkurven:&lt;br /&gt;
* '''Linear:''' Das ist der Standardwert. Das Bild wird durch die Kurve nicht verändert. Dies entspricht einer Diagonalen, wie im kleinen Icon der Ausklappliste gezeigt. In diesem Fall wird die Kurve ausgeblendet.&lt;br /&gt;
* '''Angepasst:''' Das ist der häufig dargestellte Fall, wo die Kurve mit Knoten verbogen werden kann, die direkt auf der Kurve aufsitzen. Die beiden beim Öffnen der Kurve schon vorhandenen Knoten liegen ganz links unten (schwarz) und ganz rechts oben (weiß). Sie legen die Diagonale fest, die durch hinzugefügte Knoten verbogen werden kann. Mit diesen beiden äußersten Knoten kann der Wertebereich eingeschränkt werden, in dem man die Punkte am Rand entlang schiebt.&lt;br /&gt;
* '''Parametrisch:''' Hier werden keine Knoten im Diagramm eingetragen, sondern 4 Bereiche ''Schatten, Tiefen, Lichter, Spitzenlichter'' unterschieden, für die die Kurve verbogen werden kann. Diese Bereiche werden durch den kleinen Balken mit 3 Gleitern vorgegeben: [[Image:Parametric_curve_bar_V5.png]]. Mit der Maus kann man die Gleiter verschieben und mit der rechten Maustaste können wieder die Standardpositionen der Gleiter zurück geholt werden. Das Verbiegen erfolgt dann über die 4 Schieberegler. Sobald man mit der Maus einen der Schieberegler erreicht, wird dessen Wirkungsweise bzw. Wirkungsbereich im Diagramm eingeblendet.&lt;br /&gt;
* '''NURBS-Kurve:''' Im Gegensatz zur Variante ''Angepasst'' geht hier die Kurve nicht durch die Knoten, sondern die Knoten beeinflussen den Anstieg der Kurve in Bezug auf den Nachbarknoten bzw. den Rand. Hälst du beim Anklicken eines Knotens die Shift-Taste gedrückt, bekommt der Knoten &amp;quot;magische Anziehungskräfte&amp;quot; zum benachbarten Knoten oder auch zur Diagonalen. Mit wenig Übung ist es für viele Nutzer deshalb einfacher, die Kurve in dieser Variante zu bearbeiten, anstatt die Variante ''Angepasst'' zu verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achtung: Die Einstellungen in einer Kurvenvariante wird beim Umschalten in eine andere Kurvenvariante nicht übernommen! Jede Variante hat ihre eigenen Knoten bzw. Parameter, die nicht ineinander umgerechnet werden können. Aber jede Variante merkt sich auch ihre Knoten bzw. Parameter, sodass man mit der Typumschaltung in der Ausklappliste die bisherigen Einstellungen auch nicht verliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Flache Kurve ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Einführung ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden wird zum besseren Verständnis die Funktion und Wirkung der Flachen Kurve Schritt für Schritt ausgehend von der Tonwertkurve beschrieben: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im ersten Moment erscheint dieses Diagramm etwas ungewöhnlich. Der Unterschied zu den Diagrammen in der Art der Tonwertkurve ist, dass hier der Eingangswert nicht direkt auf einen neuen Ausgangswert abgebildet wird, sondern nur in einem bestimmten Bereich um den Eingabewert verändert wird. Man könnte das auch mit einer Tonwertkurve erreichen. Das sähe dann zum Beispiel so aus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[file:ToneCurveAsFlatCurveReplacement.png|frame|left]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear: both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine ziemlich fummelige Angelegenheit. Erst recht, wenn nur sehr geringe Nuancen verändert werden sollen. Aus diesem Grunde werden die sogenannten ''Flachen Kurven'' eingesetzt, in der nur noch '''die Änderungen der Ausgangswerte von den Eingangswerten''' dargestellt werden. Erfolgen keine Veränderungen, bleibt die Kurve in diesen Bereichen auf &amp;quot;Null&amp;quot;. Wobei in den ''Flachen Kurven'' die Nullinie waagerecht in der Mitte liegt. &amp;quot;Darüber&amp;quot;, und auch &amp;quot;darunter&amp;quot; stellt also eine (leichte) Veränderung in positiver oder negativer Richtung der Zielgröße (Ausgangswert) dar. Die oben dargestellte Tonwertkurve mit dem dort parametrierten Kurvenverlauf würde als Flache Kurve etwa so aussehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[file:FlatCurveInComparison_de.png|frame|left]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear: both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit deutlich weniger Knoten, und in der vertikalen Auflösung viel weiter gespreizt, lässt sich der gewünschte Kurvenverlauf viel leichter einstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Gleichung sähe das dann so aus: y = x + k * ''f'' (x). Überall, wo also die Kurve ''f'' (x) Null ist, gilt y = x. Dann bleibt ein Pixel unverändert. k ist hierbei ein Skalierungswert für die vertikale y-Koordinate, den der Programmierer fest vorgegeben hat. k ist sozusagen der maximale Grad, um den ein Ausgangswert x im Diagramm nach oben, wie unten hin verändert werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Besonderheit ist dabei, dass '''der Eingangswert (also das, was die x-Koordinate darstellt) auf einen völlig anderen Parameter y abgebildet''' werden kann. Zum Beispiel kann auf der waagerechten x-Koordinate der Farbkreis abgerollt dargestellt sein, wohingegen die senkrechte y-Koordinate die Helligkeit darstellt. &amp;quot;Senkt&amp;quot; man die Kurve nun nur in einem schmalen Bereich um z.B. blau ab, würde die Funktion also alle Pixel, die blau sind, zum Beispiel den Himmel, dunkler machen. Demzufolge sieht die allgemeine Gleichung, die hinter diesen Kurven liegt, so aus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:y = z + k * ''f'' (x)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Pixelparameter z (z.B. Helligkeit) wird also etwas verändert, nämlich um k * ''f'' (x), in (die neue Helligkeit) y umgewandelt. Wobei hier x ein anderer Parameter des gleichen Pixels ist (z.B. der Farbton).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel hierzu: Die Einstellung der Retinex-Intensität als Funktion vom Farbton. Die Intensität wird bei grünen Farben angehoben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[file:RetinexIntensityFlatCurve de.png|frame|left]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear: both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Besonderheit ist, dass RawTherapee bei den Flachen Kurven, die den Farbton in der waagerechten x-Koordinaten haben, an den Stellen, wo sich Kurvenknoten befinden, einen Balken im Farbton, den der Knoten spezifiziert, nach oben zieht. So ist die Farbe, für die der Knoten steht, deutlich sichtbarer, als im schmalen Balken unter dem Diagramm. Außerdem werden in diesen Diagrammen zu Beginn schon für alle Grund- und Komplementärfarben Knoten angelegt, die sich genau auf der Nulllinie befinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch ein Hinweis zur Darstellung der Knoten. Betrachte das Bild oben: Knoten, die sich genau auf der Nulllinie befinden, werden grün dargestellt. Alle Knoten, die außerhalb der Nullinie liegen hingegen schwarz. Hier noch mal als Detail gezeigt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[image:Flat curve zoom.png|frame|left|Ein neutraler Punkt (Kurvenknoten) ist grün. Die Anderen sind schwarz.]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear: both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe der Entwicklung von RawTherapee sind immer mehr Werkzeuge hinzugekommen, die die Flache Kurve zur Parametereinstellung verwenden. Die Flachen Kurven werden in der Kurvenauswahl generell mit dem Icon [[image:CurveType-controlPoints.png]] symbolisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Finessen bei der Arbeit und dem Verhalten der Elemente in den Flachen Kurven erfährst du in nachfolgendem Beispiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Beispiel====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[image:Flat curve justcurve.png|frame|'''Farbton/Sättigung/Dynamik-Werkzeug:&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;H(ue)-Kurve'''&amp;lt;br /&amp;gt;(Farbton als Funktion des Farbtons)&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;'''Grüne Pixel'''&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;(Eingangsgröße in der horizontalen Koordinate; dargestellt als vertikaler grüner Balken durch den Knoten hindurch)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''werden in blaue Pixel farbverschoben'''&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;(vertikale Koordinate beschreibt das &amp;quot;Maß&amp;quot; der Farbverschiebung hin zu blau; so lange der Knoten mit der Maus verschoben wird oder im Kurvenknoten-Eingangs-Ausgangswert-Modus selektiert ist ([[General_Comments_About_Some_Toolbox_Widgets/de#Kurvenknoten_Ein-Ausgangs-Wert|s. oben]]), wird die &amp;quot;Zielfarbe&amp;quot;, wie hier zu sehen, als horizontaler Balken durch den Knoten angezeigt).]]&lt;br /&gt;
Die Funktion der Flachen Kurve soll hier noch mal an Hand eines Beispiels beschrieben werden. Siehe auch nebenstehendes Bild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollziehe die im Weiteren beschriebenen Dinge sofort selbst mit einem beliebigem Bild, um schnell zu verstehen, wie man mit den Flachen Kurven arbeiten kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir wählen dazu das Werkzeug Farbton(H)/Sättigung(S)/Dynamik(V) aus, auch als [[HSV Equalizer/de|HSV-Equalizer]] bekannt, dass sich unter dem Reiter [[image:colour.png]] Farbe findet. Klicke auf das Aufklappmenü-Icon [[image:Drop-down.png]] rechts neben Kanal-Button ''H(ue)'' und wähle &amp;quot;''Min/Max-Kontrollpunkte''&amp;quot; [[image:CurveType-controlPoints.png]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Typisch für alle Flachen Kurven, bei denen die Ausgangsgröße (horizontale Koordinate) eine Farbkreisabwicklung darstellt, ist die Grundeinstellung, bei der bereits 6 Kurvenknoten auf der vertikalen Nulllinie voreingestellt sind. Sie befinden sich bezogen auf die horizontale Koordinate genau in den Grund- und Komplementärfarben Rot, Gelb, Grün, Türkis, Blau und Magenta (Purpur). Die Knoten liegen jetzt noch alle auf der Nulllinie, weswegen sie alle grün dargestellt werden. In jedem Knoten wird mit einem senkrechten schmalen Balken die durch den Knoten selektierte Farbe auf der horizontalen Ausgangs-Koordinate angezeigt. Ganz rechts befindet sich kein Knoten. Da wir hier in der Horizontalen den Farbkreis abgebildet haben, kann man sich ganz Rechts (Rot) in der Fortsetzung Links (Rot) vorstellen. Der zugehörige Knoten in Rot ist also schon vorhanden: ganz links.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klicke jetzt auf den Punkt (Knoten) ganz links und halte die Maustaste gedrückt. Der Cursor wechselt schon beim Darüberfahren zu einem sternförmigen Symbol. Daran erkennst du, dass du tatsächlich den Knoten anklickst und nicht die kleinen Punkte daneben, mit denen du die Kurvensteilheit einstellen kannst. Schiebe nun den Knoten nach oben und unten. Je weiter du ihn von der Nulllinie entfernst, desto weiter innerhalb des Farbkreises werden alle Pixel &amp;quot;verschoben&amp;quot;, die rot sind. Nach oben zuerst in Richtung Braun, Gelb, Grün usw. Nach unten in Richtung Magenta, Blau usw. Schiebst du den Knoten ein wenig zu weit nach links aus dem Diagramm siehst du hier, wie die horizontale Koordinate arbeitet: Ganz links ist auch ganz rechts. Der Farbkreis wird beim Verschieben des Punktes also nicht als Gerade mit festen Rändern verstanden, sondern du landest sofort auf der anderen Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hast du beim Verschieben den horizontalen Farbbalken durch den Knoten gesehen? Während der vertikale Balken, der immer angezeigt wird, die Eingangsgröße für die Bildverarbeitung der Pixel anzeigt, zeigt der horizontale Balken die Ausgangsgröße (Zielgröße) an. Ziehe nun einen Knoten etwas nach oben und dann wechselweise nach links und rechts. Siehst du, dass trotz gleicher &amp;quot;Höhe&amp;quot; der waagerechte &amp;quot;Ziel&amp;quot;-Balken sich in der Farbe etwas ändert? Wenn du das erklären kannst, hast du die Funktion der Flachen Kurven vollständig verstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn nicht, hier die Erklärung: Eine bestimmte Abweichung von der Nullinie verschiebt den Farbwert um einen bestimmten Betrag. Befindet sich der Knoten zum Beispiel bezüglich der horizontalen x-Koordinate auf der Farbe grün und du schiebst den Knoten nach oben, wird er gelb. Nimmst Du hingegen einen Knoten mit dem horizontalen Ausgangswert blau und schiebst du ihn um den gleichen Betrag nach oben, wird er nicht gelb, sondern zuert einmal an dieser Stelle grün. Die Verschiebung nach oben und unten positioniert den Ausgangs(ziel)wert nicht auf einer bestimmten Farbe, sondern du verschiebst die Lage im Farbkreis vom Eingangswert ausgehend um den gleichen Winkel. Beginnend von Grün landest du bei Gelb. Beginnend von Blau, bist du bei gleichem Winkel aber erst bei Grün angekommen und nicht bei Gelb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die beiden vorangegangenen Absätze sind sehr wichtig. Erst, wenn du den Inhalt gedanklich nachvollziehen kannst, hast du die Flachen Kurven insbesondere in der häufigen Verwendung mit dem abgewickelten Farbkreis vollständig verstanden. Und dann wirst du die entsprechenden Werkzeuge mit Erfolg anwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Der vertikale Farbbalken durch einen Knoten hat 2 magische Kräfte! ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fahre jetzt mit der Maus nicht über einen Knoten, sondern etwas entfernt von ihm nur über den vertikalen Farbbalken, der durch den Knoten verläuft. Auch hier wechselt das Maussymbol. Klickst du nun nur den Balken an, kannst du ihn entweder nur nach links und rechts verschieben oder den Knoten nur nach oben und unten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Startest du beim Verschieben zuerst nach links oder rechts, rastet die vertikale Position des Knotens ein und du kannst bequem aussschließlich den Farbton der Eingangsgröße anpassen.&lt;br /&gt;
* Startest du hingegen mit der Verschiebung zuerst nach oben oder unten, dann rastet die horizontale Position des Knotens ein, und du kannst ausschließlich die Zielgröße anpassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zweite Variante ist sehr oft die Wichtigere: Du wählst mit der Pipette (s. oben) im Vorschaubild eine bestimmte Farbe und ein Knoten wird auf der Nulllinie erstellt. Du möchtest nun genau diese Farbe verschieben. Dazu ist es praktisch, wenn der Knoten bezogen auf die horizontale Achse, auf der du gerade den Knoten mit der Pipette erstellt hast, fixiert bleibt und eben nur die vertikal realisierte Farbverschiebung dieser Farbe eingestellt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und natürlich kannst du, wie bei jeder Kurvenart, die Empfindlichkeit der Maus durch Drücken der Strg-Taste für genaues Arbeiten deutlich herabsetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kurvensteilheit ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie exakt nun diese Verschiebung auf einen bestimmten Farbton wirkt, hängt von der Steilheit der Kurve ab. Wie schnell sie also auf die Nulllinie zurück kehrt. Diese Steilheit kannst du einerseits mit der oben geschilderten Methode der [[General_Comments_About_Some_Toolbox_Widgets/de#Kurvenknoten_Ein-Ausgangs-Wert|Kurvenknoten-Ein-Ausgangs-Werte]] als Zahlenwert ändern. Du kannst aber auch, wenn du den Knoten an fährst, den blauen oder gelben Indikator anfahren, anklicken und dann verschieben. Du siehst sofort, welche mehr oder weniger steile Kurve dabei entsteht. Benötigst du noch eine steilere Kurve, füge dicht neben dem betreffenden Knoten noch einen weiteren Knoten auf der Nulllinie ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Wiederverwendbarkeit ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erstellten Kurven lassen sich mit den Icons rechts neben dem Diagramm mittels Zwischenablage oder Datei auf andere Bilder übertragen. Beachte, dass nur die gerade angezeigte Kurve gespeichert wird. Es ist zum Beispiel nicht möglich in dem eben benutzten Beispiel die Kurven von H, S und V gleichzeitig abzuspeichern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== The Preview Area ==&lt;br /&gt;
The preview is designed to show you the most realistic result possible, however one must keep in mind that the larger an image is, the longer it takes to process. For speed reasons, the preview of the effects of most tools is calculated not on the full-sized image (which would take exactly as long as saving the image, making using sliders and curves impossible), but on the preview image which is of the size of your preview area. Many tools, such as the [[Exposure]] tool, can be applied to an image of any size, and their effects will be identical regardless of the size of the image they are applied to. However some tools are size-dependent, for example all of the tools in the Detail tab, which means if you apply one of these tools to a full-sized image and to a smaller version of that image, and then downscale the full-sized image to the smaller image's size, the two images won't match. For reasons of speed, RawTherapee must use the small preview image so that your tool tweaking experience may be fast and fluid, but this means that the effects of size-dependent tools would not be accurate when applied to a small zoomed-out preview. We made the decision to either disable the preview effects of these tools entirely at zoom levels less than 100%, or to keep the preview effects active but to warn you that what you see at zoom levels less than 100% may be inaccurate depending on the tool settings (for example [[Tone Mapping]] and [[Wavelet]] may be accurate at zoom levels less than 100% or they may be inaccurate, depending on their settings). You will know which tools these are because they are marked with a &amp;quot;1:1&amp;quot; icon [[Image:zoom-100-identifier.png|Zoom 100 identifier icon.]] next to their names. RawPedia explains how accurate the preview is for all affected tools on each tool's page.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Fherb</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://rawpedia.rawtherapee.com/index.php?title=General_Comments_About_Some_Toolbox_Widgets/de&amp;diff=2447</id>
		<title>General Comments About Some Toolbox Widgets/de</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://rawpedia.rawtherapee.com/index.php?title=General_Comments_About_Some_Toolbox_Widgets/de&amp;diff=2447"/>
		<updated>2017-05-23T22:46:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Fherb: /* Beispiel */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Todo-List / State:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Translation: open&lt;br /&gt;
* Content completely cleared: open&lt;br /&gt;
* Expression and didactics checked: open&lt;br /&gt;
* Spelling checked: open&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ready for publishing: no&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Allgemeine Bemerkungen über die Verwendung der Werkzeuge =&lt;br /&gt;
'''Dieser Abschnitt ist wichtig''' - Einige Dinge werden für dich sehr offensichtlich sein, wenn du bereits sehr erfahren andere Software verwendest, aber es wird einige Sachen geben, die auch dir bisher nicht bekannt waren, sich nicht unmittelbar im ''trial-and-error''-Verfahren erlernen lassen, die du aber wissen solltest, um RawTherapee schneller und einfacher zu verwenden. Nimm dir für diesen Abschnitt etwas Zeit und probiere auch Dinge aus, die für dich neu sind. Insbesondere die Details zu den verschiedenen Kurvenarten, inbesondere die '''Flachen Kurven''', und ihre Bedienung sind sehr wichtig, um mit sehr mächtigen Funktionen und Einstellungen arbeiten zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Werkzeugbereich, der sich im Editor rechts neben dem mittleren, großen Vorschaubild befindet, enthält die Einstellwerte sämtlicher Bildverarbeitungswerkzeuge von RawTherapee. Mit ihnen kann man eine Menge machen. Vermutlich deutlich mehr, als du es im Moment erwartest. Wenn du RawTherappe zum ersten Mal verwendest, erst recht, wenn du überhaupt erst in die Bearbeitung von Raw-Bildern einsteigst, fühle dich bitte von diesen vielen Optionen nicht erschlagen! Wir haben hier ein Werkzeug vor uns, mit dem auch der Profi seine Freude hat. Aber auch als Einsteiger wirst du recht gut und schnell zurecht kommen, weil du zu Beginn nur einen Bruchteil der Werkzeuge und Parameter benötigst, um bereits sehr gute Resultate zu erreichen. Dazu kommt, dass sich einige Parameter auch gegenseitig ersetzen: Je nach deiner Vorgehensweise wirst du die eine Variante oder die Andere nutzen, um zum Ziel zu kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Du Einsteiger bist, konzentriere dich zuerst auf das Wichtigste:&lt;br /&gt;
* Belichtungskorrektur inkl. Kontrast; skaliere das Bild (in den meisten Fällen) im kompletten Bereich von tief Schwarz bis ganz hell&lt;br /&gt;
* Weißabgleich, Farbsättigung&lt;br /&gt;
* Rotation, falls du die Kamera nicht ganz gerade gehalten hast&lt;br /&gt;
* stürzende Linien mit der Korrektur der Perspektive mindern&lt;br /&gt;
* Objektivverzerrungen (Tonne) korrigieren, wenn du ein starkes Weitwinkel verwendest hast&lt;br /&gt;
* beschneide das Bild passend zum Motiv&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind zwar schon eine Menge Punkte, aber du wirst sehr leicht die dazu passenden Einstellregler finden. Und danach fällt es dir sicher nicht mehr schwer, weitere Werkzeuge, wie zum Beispiel die Rauschminderung, zu verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Panels - Bereiche der Programmoberfläche ==&lt;br /&gt;
Panels sind Bereiche der Oberfläche einer Software, die sie in spezielle Arbeitsbereiche gliedert. Der Bildeditor besitzt 3 Panels, die sich um den zentralen Bild-Vorschaubereich herum gruppieren:&lt;br /&gt;
* Links befindet sich das Panel, das das Histogramm und die Historie enthält.&lt;br /&gt;
* Rechts ist das Panel mit allen Werkzeugen.&lt;br /&gt;
* Und oben befindet sich der Filmstreifen, mit dem sich schnell navigieren lässt, ohne erst in die Dateiverwaltung wechseln zu müssen.&lt;br /&gt;
Alle diese Panels lassen sich bequem und schnell mit den passenden Pfeil-Buttons [[File:Panel-to-left.png]] [[File:Panel-to-right.png]] [[File:Panel-to-top.png]] ein und ausblenden, um temporär den Vorschaubereich frei zu geben, wenn die Platzverhältnisse auf dem Monitor begrenzt sind. Lerne dafür auch die Tastaturkürzel kennen: {{k|L}}, {{k|Alt}} + {{k|L}} sowie {{k|Shift}} + {{k|L}}. Kann in den einzelnen Panels nicht der gesamte Bereich dargestellt werden, nutze das Mausrad, um den Inhalt hoch und runter (hin und her) zu schieben. Es kann vor allem im rechten Panel nicht passieren, dass du dabei Einstellwerte verstellst. Denn diese kannst du genau aus diesem Grund nur dann verstellen, wenn du während der Bedienung des Mausrades auch noch die {{k|Shift}}-Taste gedrückt hältst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werkzeuge ==&lt;br /&gt;
RawTherapee besitzt eine Menge Werkzeuge und jedes von ihnen besitzt wiederum ein oder mehrere Steuerelemente. Die Werkzeuge sind in die folgenden Gruppen eingeteilt:&lt;br /&gt;
* [[File:Exposure.png]] Belichtung&lt;br /&gt;
* [[File:Detail.png]] Details&lt;br /&gt;
* [[File:Colour.png]] Farbe&lt;br /&gt;
* [[File:Wavelet.png]] Wavelet&lt;br /&gt;
* [[File:Transform.png]] Transformieren&lt;br /&gt;
* [[File:Raw.png]] Raw&lt;br /&gt;
* [[File:Meta.png]] Metadaten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter ''Belichtung'' sind dann alle Werkzeuge versammelt, die etwas mit der Steuerung von Helligkeit, Kontrast usw. zu tun haben. Unter ''Farbe'' ist u.a. der Weißabgleich zu finden usw. Weil es so viele Werkzeuge gibt, wirst du schnell feststellen, dass der Platz auf dem Monitor in der Höhe sehr kostbar ist. Neben der klassischen Scroll-Leiste, mit der die gerade benötigten Steuerelemente in den sichtbaren Ausschnitt geschoben werden können, gibt es bei RawTherape eine weitere, ausgesprochen einfache Methode:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ein Rechts-Klick mit der Maus auf die Überschrift eines Werkzeugs klappt dessen Steuerelemente aus, gleichzeitig werden die Steuerelemente aller anderen Werkzeuge eingeklappt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn der Bildschirm nicht gar zu klein ist, ist man damit immer nur maximal 2 Klicks von jedem beliebigen Einstellwert entfernt: 1. Klick (linke Maustaste) wählt die Gruppe, z.B. ''Details'', der 2. Klick (rechte Maustaste) klappt das Werkzeug auf, z.B. ''Rauschreduzierung''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Links neben den Titeln der meisten Werkzeugen befindet sich ein kleiner ''Ein-Aus-Schalter'' [[File:expanderEnabled.png]], mit dem man die Wirkung des gesamten Werkzeugs ein- und ausschalten kann. Die Einstellwerte des betreffenden Tools bleiben dabei erhalten. Bei einigen Tools macht das allerdings weniger Sinn. So gibt es einige Werkzeuge ohne diesen Schalter. Bei diesen wird statt dessen ein kleines Dreieck [[File:expanderClosed.png]] dargestellt. In der Darstellung der Werkzeuge innerhalb der Dateiverwaltung gibt es noch einen speziellen Zustand, wenn mehrere Bilder ausgewählt wurden. Dieser heißt ''inkonsistent'' und bedeutet, dass das betreffende Werkzeug bei einem Teil der Bilder eingeschaltet und bei einem anderen Teil abgeschaltet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:expanderDisabled.png|Werkzeug abgeschaltet.]]&lt;br /&gt;
Werkzeug abgeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:expanderEnabled.png|Werkzeug eingeschaltet.]]&lt;br /&gt;
Werkzeug eingeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:expanderInconsistent.png|Werkzeug inkonsistent.]]&lt;br /&gt;
Werkzeug inkonsistent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:expanderClosed.png|Werkzeug eingeklappt.]]&lt;br /&gt;
Werkzeug eingeklappt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:expanderOpened.png|Werkzeug ausgeklappt.]]&lt;br /&gt;
Werkzeug ausgeklappt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schieberegler ==&lt;br /&gt;
Jeder Schieberegler besitzt drei spezielle Werte:&lt;br /&gt;
* Der ''aktuelle Wert'', wenn der Regler in eine bestimmte Stellung geschoben wird.&lt;br /&gt;
* Der ''Standardwert'', der im Programm fest voreingestellt ist. Dieser kann als aktueller Wert zurück geholt werden, indem man auf den kleinen Reset-Taster [[File:ResetButton.png]] klickt.&lt;br /&gt;
* Der ''Initialwert''. Dies ist der Wert den der Regler in dem Profil besaß, mit dem das Bild geladen wurde. Ihn kann man mit Klick auf  [[File:ResetButton.png]] + {{k|Strg}} zurück holen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie schon oben beschrieben: Um den Schieberegler mit dem Mausrad zu bedienen, muss gleichzeitig die {{k|Strg}}-Taste gedrückt gehalten werden. Andernfalls scrollt das Werkzeug-Panel hoch oder runter. Die Strg-Taste entkoppelt somit beide Funktionen sicher voneinander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurven-Editoren ==&lt;br /&gt;
RawTherapee besitzt drei Arten von Kurven in den Werkzeugen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Schwellenkurven&lt;br /&gt;
* Tonwertkurven&lt;br /&gt;
* Flache Kurven&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schwellenkurven ===&lt;br /&gt;
Die Schwellenkurven sind die Einfachsten. Sie werden benutzt, um speziellen Werkzeugen die Tonwerte (oder Farbtöne oder Sättigungswerte) vorzugeben, die vom betreffenden Werkzeug bei der Berechnung berücksichtigt werden sollen bzw. anders berechnet werden sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Beispiel betrachten wir den Schwellenkurven-Editor des Werkzeugs ''Detail &amp;gt; Schärfung''. [[Image: Sharpening_Threshold.png|frame|right|Schwelle der Schärfung]] Die dargestellten Einstellungen sagen aus, dass der Schärfungsgrad in dunklen Gebieten schnell ansteigen soll (die steile Linie auf der linken Seite), die volle Schärfung soll dann über den mittleren Tonwertbereich gehalten werden (Plateau der Kurve) und im Bereich hellerer Tonwerte hin zu den Lichtern soll die Schärfung zunehmend zurück gefahren werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man an einem Steuerpunkt der Kurve zieht, bewegt sich der gesamte Anstiegsbereich der Kurve. Um nur einen Steuerpunkt zu verschieben, halte dabei die Umschalt-Taste {{k|shift}} gedrückt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rechts oben an jeder Schwellenkurve befindet sich ein Reset-Button [[File:ResetButton.png]], der die Kurve wieder auf den Default-Wert zurück stellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beachte:&lt;br /&gt;
: Das Rücksetzen der Kurve gilt als Kurven-Modifikation, wie auch das Verschieben der Steuerpunkte. Drückst du versehentlich den ''Reset''-Button, gibt es keine Möglichkeit, die Kurve wieder herzustellen, die du vorher eingestellt hast. Das liegt daran, dass das in der Historie als ein Bearbeitungsschritt gilt und somit ein ''Zurück'' zwischen der Kurveneinstellung und dem nachfolgenden Reset-Klick nicht möglich ist. - Das gilt genau so für die Tonwertkurven und die Flachen Kurven.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu Tonwertkurven und den Flachen Kurven wird bei den Schwellenkurven die Kurve aus geraden Verbindungslinien zwischen den Steuerpunkten gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeines zu Tonwertkurven und Flachen Kurven ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Curve_ToggleSelect.jpg|260px|thumb|right|frame|Toggle- und Select-Teil des Kurven-Buttons]]Tonwertkurven und Flache Kurven sind leistungsfähigere Werkzeuge als die Schwellenkurven und besitzen entsprechend mehr Steuerelemente. So besitzt jede Tonkurve und Flache Kurve einen Button, mit dem der Typ ausgewählt werden kann. Die Linke Seite des Buttons ist dabei ein sogenannter Toggle-Button. Er schaltet die Anzeige der Kurve ein und aus (wenn überhaupt eine Kurve ausgewählt ist). Unmittelbar daneben kann man den Typ der Kurve wählen bzw. die Kurve abschalten (&amp;quot;Linear&amp;quot;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch diese Kurven haben einen Reset-Button [[File:ResetButton.png]], mit dem die Kurve zurück gesetzt werden kann. Weiterhin ein Pipette-Werkzeug [[image:editmodehand.png]], um einen bestimmten Wert in der horizontalen Koordinate aus einem Bild-Pixel heraus auszuwählen sowie ein Werkzeug (Knoten Ein-/Ausgangswert) [[image:Gtk-edit.png]], mit dem man die Position des Knotens per Wertvorgabe einstellen kann und in einigen Fällen auch die Steilheit der Kurve an diesem Punkt nach links und rechts bestimmen kann.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear: both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Pipette ====&lt;br /&gt;
[[image:rt pipette 2 lab ba.jpg|thumb|700px|Hier wird gerade mit dem Pipetten-Werkzeug der genaue Farbton der purpurnen Blume ins Diagramm übertragen um ihn in der HH-Kurve zur Einstellung genau zu lokalisieren.]]&lt;br /&gt;
In RawTherapee besitzen die meisten Kurven ein Pipetten-Werkzeug [[image:editmodehand.png]]. Diese Funktion stellt eine gute Möglichkeit dar, bestimmte Farbwerte, Helligkeiten und Bereich in einer bestimmten Sättigung aus einem Bild heraus in der Kurve genau zu selektieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nehmen wir ein Beispiel, in dem Du den Purpur-Ton einer Blume etwas röter machen möchtest. Ohne die Pipette wird es schwierig in der Kurve genau die Schattierung des betreffenden Farbtones im Bild zu treffen. Die Auswahl könnte dann schnell zu breit werden und du änderst größere Farbbereiche, als du es eigentlich möchtest. Mit der Pipette klickst du einfach in das Bild und der betroffene Farbton wird als Punkt in die Kurve übernommen. Den Punkt kannst du nun zur Anpassung verwenden und dich darauf verlassen, dass du genau den betreffenden Farbton änderst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Pipettenwerkzeug wird für eine Kurve aktiviert, indem man einfach auf das entsprechende Symbol [[image:editmodehand.png]] rechts oben an der Kurve klickt. Wenn du nun mit der Maus über das Bild fährst, wirst du eine vertikale Linie (in einigen Fällen auch vier) in der Kurve bemerken. Diese Linien repräsentieren den entsprechenden Wert des Pixels, über das du gerade fährst. Siehe auch nebenstehendes Bild. Um nun einen Einstellpunkt, einen Knoten in der Kurve zu setzen, drücke die Ctrl-Taste und die linke Maustaste zugleich. Bewegst du nun die Maus, ohne vorher die linke Maustaste los gelassen zu haben, kannst du unmittelbar diesen Knoten in der Kurve verschieben, ohne erst aus dem Vorschaubild zu gehen und den Punkt mit der Maus erneut anzufassen. Für Feineinstellungen halte dabei die Strg-Taste erneut gedrückt. Das gilt für die im Bild dargestellte Kurvenart. Bei manchen anderen Kurven geht das allerdings nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Pipette wieder zu deaktivieren, klicke erneut auf das Pipetten-Icon an der Kurve. Wenn du die Pipette in einer anderen Kurve verwenden willst, brauchst du sie in der eben bearbeiteten Kurve nicht erst zu deaktivieren. Aktiviere sie einfach in der nächsten Kurve und sie wirkt sich nur dort aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear: both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kurvenknoten Ein-Ausgangs-Wert ====&lt;br /&gt;
[[File:DiagrammInOut.png|170px|thumb|right|frame|In- und Out- Wert (x, y) eines Kurven-Knotens]]&lt;br /&gt;
Jede Kurve besitzt ein Werkzeug mit dem die Knoten der Kurve in Form ihrer Parameterwerte eingestellt werden können. Zwei dieser Parameter sind immer vorhanden und legen den Knoten bezüglich seiner Lage im Diagramm fest:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der I-Wert (In, also &amp;quot;rein&amp;quot;) legt den Wert auf der horizontalen Korrdinate fest. In der deutschen Übersetzung wird dieser Wert mit ''x'' bezeichnet. So, wie die x-Koordinate im Matheunterricht.&lt;br /&gt;
* Der O-Wert (Out, also &amp;quot;raus&amp;quot;) legt den Wert auf der vertikalen Koordinate fest. In der deutschen Übersetzung wird dieser Wert mit ''y'' bezeichnet. (Siehe auch [https://de.wikipedia.org/wiki/Kartesisches_Koordinatensystem Kartesische Koordinatensystem].)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wobei es von der Kurve abhängt, in welchem Wertebereich sich die Werte von I und O (bzw. x und y) bewegen können (z.B. 0...100% oder 0,0...1,0). Die beiden Werte heißen In/Out, also &amp;quot;rein&amp;quot; und &amp;quot;raus&amp;quot;, weil sie damit die &amp;quot;mathematische Verarbeitungsrichtung&amp;quot; der Software während der Filterung beschreiben: Der Filter entnimmt zum Beispiel den Farbwert eines Pixels dem Bild, ordnet ihn der horzitontalen Achse zu, geht von dort nach oben in die Kurve &amp;quot;hinein&amp;quot; (bzw. in den Knoten, wenn sich an dieser Stelle gerade ein Knoten befindet) und von dort wieder nach links &amp;quot;heraus&amp;quot; auf die vertikale Koordinatenachse. Die ganze Kurve beschreibt also die Gleichung zur Umwandlung eines Pixels O = ''f'' (I) bzw. y = ''f'' (x).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear: both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:FlatRise node.png|170px|thumb|right|frame|Flacher Anstieg der Kurve im Knoten für die blauen Pixel]]&lt;br /&gt;
[[File:RapidRise node.png|170px|thumb|right|frame|Steiler Anstieg der Kurve im Knoten für die grünen Pixel]]&lt;br /&gt;
Bei bestimmten Kurvenarten kommen zudem noch 2 Parameter hinzu, die beschreiben, wie steil bzw. flach die Kurve in den Knoten hinein läuft. Dabei bedeuten:&lt;br /&gt;
* LT Anstieg der Kurve linksseitig am Knoten&lt;br /&gt;
* RT Anstieg der Kurve rechtsseitig am Knoten&lt;br /&gt;
Wobei der &amp;quot;steilste Anstieg&amp;quot; (Wert 0) bedeutet, dass die Kurve sehr steil in Richtung Null-Linie startet. Der flachste Anstieg (Wert 1) bedeutet, dass die Kurve am Knoten horizontal austritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Einstellungen nachvollziehen zu können, aktiviere z.B. im Werkzeug ''Belichtung &amp;gt; L*a*b Anpassung'' die LH-Kurve. Mit dieser Kurve kann man bestimmte Farbbereich heller und dunkler machen. Schalte das Pipettenwerkzeug der Kurve ein [[image:editmodehand.png]]. Wähle jetzt im Vorschaubild mit der Pipette ein Pixel aus (Strg + ''Linke Maustaste''). Im Diagramm wird ein Knoten hizugefügt. Lasse die Strg-Taste los, halte aber die Maustaste gedrückt und verschiebe sie, sodass der Knoten aus der Nulllinie heraus nach oben und unten verschoben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Um nun den Knoten genauer zu konfigurieren, klicke auf den Knoten-Editier-Button [[image:Gtk-edit.png]] und dann mit der ''rechten'' Maustaste auf den''' gerade erstellten '''Knoten. Der Knoten wird rot eingekreist.''' In den Feldern x, y, LT und RT lassen sich jetzt die Werte dieses Punktes verändern. Verändere nun die Werte nach deinen Vorstellungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du beendest, indem du mit der ''rechten'' Maustaste irgendwo in das Diagramm neben den roten Knoten klickst oder mit der ''linken'' Maustaste auf das Icon [[image:Gtk-edit.png]] drückst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ kannst du den Punkt auch nur mit der Maus im Diagramm anfahren und einen der erscheinenden Farbpunkte anfassen (''linke'' Maustaste) und verschieben. Das ist allerdings oftmals viel fummeliger und ungenauer, als die Knotenparameter über die Zahlenwerte einzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear: both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Tonwertkurven===&lt;br /&gt;
[[Image:Tone_Curve.png|320px|thumb|right|frame|Tonwertgruppe mit Anzeige der Typ-Ausklappliste]]&lt;br /&gt;
Eigentlich sind Tonwertkurven falsch benannt, weil sie nicht nur zur Korrektur von Tonwerten, sondern auch der Sättigung, Farbigkeit usw. verwendet werden. Ihr Zweck ist, eine Eingangsgröße (horizontaler x-Wert) in eine Ausgangsgröße (vertikaler y-Wert) umzuwandeln. Also in der einfachen Form&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:y = ''f'' (x).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wobei in der Regel x, wie y, den gleichen Pixelparameter darstellen. Zum Beispiel werden also die Helligkeitswerte der Pixel vom Wert x in den Wert y umgerechnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kurve bestimmt dabei, zu welchem Eingangswert welcher Ausgangswert zuzuordnen ist. Die beiden Koordinaten, waagerecht wie senkrecht, sind dabei in ihrem Wertebereich gleich skaliert. Zum Beispiel von ganz Schwarz nach ganz Weiß. Das bedeutet, dass bei einer genau diagonal verlaufenden Kurve (das ist die Ausgangslage, wenn man ein Werkzeug benutzt) die Ausgangswerte alle gleich der Eingangswerte sind. In so einem Fall wirkt sich die Kurve also nicht im Bild aus. Erst wenn mittels Knoten die Kurve &amp;quot;verbogen&amp;quot; wird, werden die Einganswerte anderen Ausgangswerten zugeordnet. Zum Beispiel bestimmte Helligkeitswerte anderen, neuen Helligkeitswerten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betrachten wir als Beispiel nebenstehend abgebildetes Diagramm des [[Exposure/de|Belichtungswerkzeugs]]. In der waagerechten Koordinate befinden sich links die dunklen und rechts die hellen Töne. Im Hintergrund wird dazu das Histogramm schwach eingeblendet. In der senkrechten Koordinate befinden sich die dunklen Bildtöne unten und die Helleren oben. Das Diagramm wird hier als NURBS-Kurve (Control Cage) dargestellt. Bei dieser Kurve liegen die Knoten nicht auf der Kurve, sondern &amp;quot;verbiegen&amp;quot; sie im Anstieg. Es ist zu sehen, dass die Kurve im dunkleren Tonwertbereich etwas angehoben und im helleren Bereich etwas abgesenkt wurde. Bedeutet also, dass dunkle Pixelwerte etwas heller berechnet werden. Helle Pixel entsprechend dunkler. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bild zeigt auch die Ausklappliste mit den verschiedenen möglichen Varianten der Tonwertkurven:&lt;br /&gt;
* '''Linear:''' Das ist der Standardwert. Das Bild wird durch die Kurve nicht verändert. Dies entspricht einer Diagonalen, wie im kleinen Icon der Ausklappliste gezeigt. In diesem Fall wird die Kurve ausgeblendet.&lt;br /&gt;
* '''Angepasst:''' Das ist der häufig dargestellte Fall, wo die Kurve mit Knoten verbogen werden kann, die direkt auf der Kurve aufsitzen. Die beiden beim Öffnen der Kurve schon vorhandenen Knoten liegen ganz links unten (schwarz) und ganz rechts oben (weiß). Sie legen die Diagonale fest, die durch hinzugefügte Knoten verbogen werden kann. Mit diesen beiden äußersten Knoten kann der Wertebereich eingeschränkt werden, in dem man die Punkte am Rand entlang schiebt.&lt;br /&gt;
* '''Parametrisch:''' Hier werden keine Knoten im Diagramm eingetragen, sondern 4 Bereiche ''Schatten, Tiefen, Lichter, Spitzenlichter'' unterschieden, für die die Kurve verbogen werden kann. Diese Bereiche werden durch den kleinen Balken mit 3 Gleitern vorgegeben: [[Image:Parametric_curve_bar_V5.png]]. Mit der Maus kann man die Gleiter verschieben und mit der rechten Maustaste können wieder die Standardpositionen der Gleiter zurück geholt werden. Das Verbiegen erfolgt dann über die 4 Schieberegler. Sobald man mit der Maus einen der Schieberegler erreicht, wird dessen Wirkungsweise bzw. Wirkungsbereich im Diagramm eingeblendet.&lt;br /&gt;
* '''NURBS-Kurve:''' Im Gegensatz zur Variante ''Angepasst'' geht hier die Kurve nicht durch die Knoten, sondern die Knoten beeinflussen den Anstieg der Kurve in Bezug auf den Nachbarknoten bzw. den Rand. Hälst du beim Anklicken eines Knotens die Shift-Taste gedrückt, bekommt der Knoten &amp;quot;magische Anziehungskräfte&amp;quot; zum benachbarten Knoten oder auch zur Diagonalen. Mit wenig Übung ist es für viele Nutzer deshalb einfacher, die Kurve in dieser Variante zu bearbeiten, anstatt die Variante ''Angepasst'' zu verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achtung: Die Einstellungen in einer Kurvenvariante wird beim Umschalten in eine andere Kurvenvariante nicht übernommen! Jede Variante hat ihre eigenen Knoten bzw. Parameter, die nicht ineinander umgerechnet werden können. Aber jede Variante merkt sich auch ihre Knoten bzw. Parameter, sodass man mit der Typumschaltung in der Ausklappliste die bisherigen Einstellungen auch nicht verliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Flache Kurve ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Einführung ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden wird zum besseren Verständnis die Funktion und Wirkung der Flachen Kurve Schritt für Schritt ausgehend von der Tonwertkurve beschrieben: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im ersten Moment erscheint dieses Diagramm etwas ungewöhnlich. Der Unterschied zu den Diagrammen in der Art der Tonwertkurve ist, dass hier der Eingangswert nicht direkt auf einen neuen Ausgangswert abgebildet wird, sondern nur in einem bestimmten Bereich um den Eingabewert verändert wird. Man könnte das auch mit einer Tonwertkurve erreichen. Das sähe dann zum Beispiel so aus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[file:ToneCurveAsFlatCurveReplacement.png|frame|left]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear: both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine ziemlich fummelige Angelegenheit. Erst recht, wenn nur sehr geringe Nuancen verändert werden sollen. Aus diesem Grunde werden die sogenannten ''Flachen Kurven'' eingesetzt, in der nur noch '''die Änderungen der Ausgangswerte von den Eingangswerten''' dargestellt werden. Erfolgen keine Veränderungen, bleibt die Kurve in diesen Bereichen auf &amp;quot;Null&amp;quot;. Wobei in den ''Flachen Kurven'' die Nullinie waagerecht in der Mitte liegt. &amp;quot;Darüber&amp;quot;, und auch &amp;quot;darunter&amp;quot; stellt also eine (leichte) Veränderung in positiver oder negativer Richtung der Zielgröße (Ausgangswert) dar. Die oben dargestellte Tonwertkurve mit dem dort parametrierten Kurvenverlauf würde als Flache Kurve etwa so aussehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[file:FlatCurveInComparison_de.png|frame|left]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear: both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit deutlich weniger Knoten, und in der vertikalen Auflösung viel weiter gespreizt, lässt sich der gewünschte Kurvenverlauf viel leichter einstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Gleichung sähe das dann so aus: y = x + k * ''f'' (x). Überall, wo also die Kurve ''f'' (x) Null ist, gilt y = x. Dann bleibt ein Pixel unverändert. k ist hierbei ein Skalierungswert für die vertikale y-Koordinate, den der Programmierer fest vorgegeben hat. k ist sozusagen der maximale Grad, um den ein Ausgangswert x im Diagramm nach oben, wie unten hin verändert werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Besonderheit ist dabei, dass '''der Eingangswert (also das, was die x-Koordinate darstellt) auf einen völlig anderen Parameter y abgebildet''' werden kann. Zum Beispiel kann auf der waagerechten x-Koordinate der Farbkreis abgerollt dargestellt sein, wohingegen die senkrechte y-Koordinate die Helligkeit darstellt. &amp;quot;Senkt&amp;quot; man die Kurve nun nur in einem schmalen Bereich um z.B. blau ab, würde die Funktion also alle Pixel, die blau sind, zum Beispiel den Himmel, dunkler machen. Demzufolge sieht die allgemeine Gleichung, die hinter diesen Kurven liegt, so aus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:y = z + k * ''f'' (x)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Pixelparameter z (z.B. Helligkeit) wird also etwas verändert, nämlich um k * ''f'' (x), in (die neue Helligkeit) y umgewandelt. Wobei hier x ein anderer Parameter des gleichen Pixels ist (z.B. der Farbton).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel hierzu: Die Einstellung der Retinex-Intensität als Funktion vom Farbton. Die Intensität wird bei grünen Farben angehoben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[file:RetinexIntensityFlatCurve de.png|frame|left]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear: both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Besonderheit ist, dass RawTherapee bei den Flachen Kurven, die den Farbton in der waagerechten x-Koordinaten haben, an den Stellen, wo sich Kurvenknoten befinden, einen Balken im Farbton, den der Knoten spezifiziert, nach oben zieht. So ist die Farbe, für die der Knoten steht, deutlich sichtbarer, als im schmalen Balken unter dem Diagramm. Außerdem werden in diesen Diagrammen zu Beginn schon für alle Grund- und Komplementärfarben Knoten angelegt, die sich genau auf der Nulllinie befinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch ein Hinweis zur Darstellung der Knoten. Betrachte das Bild oben: Knoten, die sich genau auf der Nulllinie befinden, werden grün dargestellt. Alle Knoten, die außerhalb der Nullinie liegen hingegen schwarz. Hier noch mal als Detail gezeigt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[image:Flat curve zoom.png|frame|left|Ein neutraler Punkt (Kurvenknoten) ist grün. Die Anderen sind schwarz.]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear: both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe der Entwicklung von RawTherapee sind immer mehr Werkzeuge hinzugekommen, die die Flache Kurve zur Parametereinstellung verwenden. Die Flachen Kurven werden in der Kurvenauswahl generell mit dem Icon [[image:CurveType-controlPoints.png]] symbolisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Finessen bei der Arbeit und dem Verhalten der Elemente in den Flachen Kurven erfährst du in nachfolgendem Beispiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Beispiel====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[image:Flat curve justcurve.png|frame|'''Farbton/Sättigung/Dynamik-Werkzeug:&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;H(ue)-Kurve'''&amp;lt;br /&amp;gt;(Farbton als Funktion des Farbtons)&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;'''Grüne Pixel'''&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;(Eingangsgröße in der horizontalen Koordinate; dargestellt als vertikaler grüner Balken durch den Knoten hindurch)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''werden in blaue Pixel farbverschoben'''&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;(vertikale Koordinate beschreibt das &amp;quot;Maß&amp;quot; der Farbverschiebung hin zu blau; so lange der Knoten mit der Maus verschoben wird oder im Kurvenknoten-Eingangs-Ausgangswert-Modus selektiert ist ([[General_Comments_About_Some_Toolbox_Widgets/de#Kurvenknoten_Ein-Ausgangs-Wert|s. oben]]), wird die &amp;quot;Zielfarbe&amp;quot;, wie hier zu sehen, als horizontaler Balken durch den Knoten angezeigt).]]&lt;br /&gt;
Die Funktion der Flachen Kurve soll hier noch mal an Hand eines Beispiels beschrieben werden. Siehe auch nebenstehendes Bild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollziehe die im Weiteren beschriebenen Dinge sofort selbst mit einem beliebigem Bild, um schnell zu verstehen, wie man mit den Flachen Kurven arbeiten kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir wählen dazu das Werkzeug Farbton(H)/Sättigung(S)/Dynamik(V) aus, auch als [[HSV Equalizer/de|HSV-Equalizer]] bekannt, dass sich unter dem Reiter [[image:colour.png]] Farbe findet. Klicke auf das Aufklappmenü-Icon [[image:Drop-down.png]] rechts neben Kanal-Button ''H(ue)'' und wähle &amp;quot;''Min/Max-Kontrollpunkte''&amp;quot; [[image:CurveType-controlPoints.png]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Typisch für alle Flachen Kurven, bei denen die Ausgangsgröße (horizontale Koordinate) eine Farbkreisabwicklung darstellt, ist die Grundeinstellung, bei der bereits 6 Kurvenknoten auf der vertikalen Nulllinie voreingestellt sind. Sie befinden sich bezogen auf die horizontale Koordinate genau in den Grund- und Komplementärfarben Rot, Gelb, Grün, Türkis, Blau und Magenta (Purpur). Die Knoten liegen jetzt noch alle auf der Nulllinie, weswegen sie alle grün dargestellt werden. In jedem Knoten wird mit einem senkrechten schmalen Balken die durch den Knoten selektierte Farbe auf der horizontalen Ausgangs-Koordinate angezeigt. Ganz rechts befindet sich kein Knoten. Da wir hier in der Horizontalen den Farbkreis abgebildet haben, kann man sich ganz Rechts (Rot) in der Fortsetzung Links (Rot) vorstellen. Der zugehörige Knoten in Rot ist also schon vorhanden: ganz links.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klicke jetzt auf den Punkt (Knoten) ganz links und halte die Maustaste gedrückt. Der Cursor wechselt schon beim Darüberfahren zu einem sternförmigen Symbol. Daran erkennst du, dass du tatsächlich den Knoten anklickst und nicht die kleinen Punkte daneben, mit denen du die Kurvensteilheit einstellen kannst. Schiebe nun den Knoten nach oben und unten. Je weiter du ihn von der Nulllinie entfernst, desto weiter innerhalb des Farbkreises werden alle Pixel &amp;quot;verschoben&amp;quot;, die rot sind. Nach oben zuerst in Richtung Braun, Gelb, Grün usw. Nach unten in Richtung Magenta, Blau usw. Schiebst du den Knoten ein wenig zu weit nach links aus dem Diagramm siehst du hier, wie die horizontale Koordinate arbeitet: Ganz links ist auch ganz rechts. Der Farbkreis wird beim Verschieben des Punktes also nicht als Gerade mit festen Rändern verstanden, sondern du landest sofort auf der anderen Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hast du beim Verschieben den horizontalen Farbbalken durch den Knoten gesehen? Während der vertikale Balken, der immer angezeigt wird, die Eingangsgröße für die Bildverarbeitung der Pixel anzeigt, zeigt der horizontale Balken die Ausgangsgröße (Zielgröße) an. Ziehe nun einen Knoten etwas nach oben und dann wechselweise nach links und rechts. Siehst du, dass trotz gleicher &amp;quot;Höhe&amp;quot; der waagerechte &amp;quot;Ziel&amp;quot;-Balken sich in der Farbe etwas ändert? Wenn du das erklären kannst, hast du die Funktion der Flachen Kurven vollständig verstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn nicht, hier die Erklärung: Eine bestimmte Abweichung von der Nullinie verschiebt den Farbwert um einen bestimmten Betrag. Befindet sich der Knoten zum Beispiel bezüglich der horizontalen x-Koordinate auf der Farbe grün und du schiebst den Knoten nach oben, wird er gelb. Nimmst Du hingegen einen Knoten mit dem horizontalen Ausgangswert blau und schiebst du ihn um den gleichen Betrag nach oben, wird er nicht gelb, sondern zuert einmal an dieser Stelle grün. Die Verschiebung nach oben und unten positioniert den Ausgangs(ziel)wert nicht auf einer bestimmten Farbe, sondern du verschiebst die Lage im Farbkreis vom Eingangswert ausgehend um den gleichen Winkel. Beginnend von Grün landest du bei Gelb. Beginnend von Blau, bist du bei gleichem Winkel aber erst bei Grün angekommen und nicht bei Gelb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die beiden vorangegangenen Absätze sind sehr wichtig. Erst, wenn du den Inhalt gedanklich nachvollziehen kannst, hast du die Flachen Kurven insbesondere in der häufigen Verwendung mit dem abgewickelten Farbkreis vollständig verstanden. Und dann wirst du die entsprechenden Werkzeuge mit Erfolg anwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Der vertikale Farbbalken durch einen Knoten hat 2 magische Kräfte! ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fahre jetzt mit der Maus nicht über einen Knoten, sondern etwas entfernt von ihm nur über den vertikalen Farbbalken, der durch den Knoten verläuft. Auch hier wechselt das Maussymbol. Klickst du nun nur den Balken an, kannst du ihn entweder nur nach links und rechts verschieben oder den Knoten nur nach oben und unten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Startest du beim Verschieben zuerst nach links oder rechts, rastet die vertikale Position des Knotens ein und du kannst bequem aussschließlich den Farbton der Eingangsgröße anpassen.&lt;br /&gt;
* Startest du hingegen mit der Verschiebung zuerst nach oben oder unten, dann rastet die horizontale Position des Knotens ein, und du kannst ausschließlich die Zielgröße anpassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zweite Variante ist sehr oft die Wichtigere: Du wählst mit der Pipette (s. oben) im Vorschaubild eine bestimmte Farbe und ein Knoten wird auf der Nulllinie erstellt. Du möchtest nun genau diese Farbe verschieben. Dazu ist es praktisch, wenn der Knoten bezogen auf die horizontale Achse, auf der du gerade den Knoten mit der Pipette erstellt hast, fixiert bleibt und eben nur die vertikal realisierte Farbverschiebung dieser Farbe eingestellt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und natürlich kannst du, wie bei jeder Kurvenart, die Empfindlichkeit der Maus durch Drücken der Strg-Taste für genaues Arbeiten deutlich herabsetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kurvensteilheit ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie exakt nun diese Verschiebung auf einen bestimmten Farbton wirkt, hängt von der Steilheit der Kurve ab. Wie schnell sie also auf die Nulllinie zurück kehrt. Diese Steilheit kannst du einerseits mit der oben geschilderten Methode der [[General_Comments_About_Some_Toolbox_Widgets/de#Kurvenknoten_Ein-Ausgangs-Wert|Kurvenknoten-Ein-Ausgangs-Werte]] als Zahlenwert ändern. Du kannst aber auch, wenn du den Knoten an fährst, den blauen oder gelben Indikator anfahren, anklicken und dann verschieben. Du siehst sofort, welche mehr oder weniger steile Kurve dabei entsteht. Benötigst du noch eine steilere Kurve, füge dicht neben dem betreffenden Knoten noch einen weiteren Knoten auf der Nulllinie ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Wiederverwendbarkeit ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erstellten Kurven lassen sich mit den Icons rechts neben dem Diagramm mittels Zwischenablage oder Datei auf andere Bilder übertragen. Beachte, dass nur die gerade angezeigte Kurve gespeichert wird. Es ist zum Beispiel nicht möglich in dem eben benutzten Beispiel die Kurven von H, S und V gleichzeitig abzuspeichern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== The Preview Area ==&lt;br /&gt;
The preview is designed to show you the most realistic result possible, however one must keep in mind that the larger an image is, the longer it takes to process. For speed reasons, the preview of the effects of most tools is calculated not on the full-sized image (which would take exactly as long as saving the image, making using sliders and curves impossible), but on the preview image which is of the size of your preview area. Many tools, such as the [[Exposure]] tool, can be applied to an image of any size, and their effects will be identical regardless of the size of the image they are applied to. However some tools are size-dependent, for example all of the tools in the Detail tab, which means if you apply one of these tools to a full-sized image and to a smaller version of that image, and then downscale the full-sized image to the smaller image's size, the two images won't match. For reasons of speed, RawTherapee must use the small preview image so that your tool tweaking experience may be fast and fluid, but this means that the effects of size-dependent tools would not be accurate when applied to a small zoomed-out preview. We made the decision to either disable the preview effects of these tools entirely at zoom levels less than 100%, or to keep the preview effects active but to warn you that what you see at zoom levels less than 100% may be inaccurate depending on the tool settings (for example [[Tone Mapping]] and [[Wavelet]] may be accurate at zoom levels less than 100% or they may be inaccurate, depending on their settings). You will know which tools these are because they are marked with a &amp;quot;1:1&amp;quot; icon [[Image:zoom-100-identifier.png|Zoom 100 identifier icon.]] next to their names. RawPedia explains how accurate the preview is for all affected tools on each tool's page.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Fherb</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://rawpedia.rawtherapee.com/index.php?title=General_Comments_About_Some_Toolbox_Widgets/de&amp;diff=2446</id>
		<title>General Comments About Some Toolbox Widgets/de</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://rawpedia.rawtherapee.com/index.php?title=General_Comments_About_Some_Toolbox_Widgets/de&amp;diff=2446"/>
		<updated>2017-05-23T22:42:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Fherb: /* Beispiel */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Todo-List / State:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Translation: open&lt;br /&gt;
* Content completely cleared: open&lt;br /&gt;
* Expression and didactics checked: open&lt;br /&gt;
* Spelling checked: open&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ready for publishing: no&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Allgemeine Bemerkungen über die Verwendung der Werkzeuge =&lt;br /&gt;
'''Dieser Abschnitt ist wichtig''' - Einige Dinge werden für dich sehr offensichtlich sein, wenn du bereits sehr erfahren andere Software verwendest, aber es wird einige Sachen geben, die auch dir bisher nicht bekannt waren, sich nicht unmittelbar im ''trial-and-error''-Verfahren erlernen lassen, die du aber wissen solltest, um RawTherapee schneller und einfacher zu verwenden. Nimm dir für diesen Abschnitt etwas Zeit und probiere auch Dinge aus, die für dich neu sind. Insbesondere die Details zu den verschiedenen Kurvenarten, inbesondere die '''Flachen Kurven''', und ihre Bedienung sind sehr wichtig, um mit sehr mächtigen Funktionen und Einstellungen arbeiten zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Werkzeugbereich, der sich im Editor rechts neben dem mittleren, großen Vorschaubild befindet, enthält die Einstellwerte sämtlicher Bildverarbeitungswerkzeuge von RawTherapee. Mit ihnen kann man eine Menge machen. Vermutlich deutlich mehr, als du es im Moment erwartest. Wenn du RawTherappe zum ersten Mal verwendest, erst recht, wenn du überhaupt erst in die Bearbeitung von Raw-Bildern einsteigst, fühle dich bitte von diesen vielen Optionen nicht erschlagen! Wir haben hier ein Werkzeug vor uns, mit dem auch der Profi seine Freude hat. Aber auch als Einsteiger wirst du recht gut und schnell zurecht kommen, weil du zu Beginn nur einen Bruchteil der Werkzeuge und Parameter benötigst, um bereits sehr gute Resultate zu erreichen. Dazu kommt, dass sich einige Parameter auch gegenseitig ersetzen: Je nach deiner Vorgehensweise wirst du die eine Variante oder die Andere nutzen, um zum Ziel zu kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Du Einsteiger bist, konzentriere dich zuerst auf das Wichtigste:&lt;br /&gt;
* Belichtungskorrektur inkl. Kontrast; skaliere das Bild (in den meisten Fällen) im kompletten Bereich von tief Schwarz bis ganz hell&lt;br /&gt;
* Weißabgleich, Farbsättigung&lt;br /&gt;
* Rotation, falls du die Kamera nicht ganz gerade gehalten hast&lt;br /&gt;
* stürzende Linien mit der Korrektur der Perspektive mindern&lt;br /&gt;
* Objektivverzerrungen (Tonne) korrigieren, wenn du ein starkes Weitwinkel verwendest hast&lt;br /&gt;
* beschneide das Bild passend zum Motiv&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind zwar schon eine Menge Punkte, aber du wirst sehr leicht die dazu passenden Einstellregler finden. Und danach fällt es dir sicher nicht mehr schwer, weitere Werkzeuge, wie zum Beispiel die Rauschminderung, zu verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Panels - Bereiche der Programmoberfläche ==&lt;br /&gt;
Panels sind Bereiche der Oberfläche einer Software, die sie in spezielle Arbeitsbereiche gliedert. Der Bildeditor besitzt 3 Panels, die sich um den zentralen Bild-Vorschaubereich herum gruppieren:&lt;br /&gt;
* Links befindet sich das Panel, das das Histogramm und die Historie enthält.&lt;br /&gt;
* Rechts ist das Panel mit allen Werkzeugen.&lt;br /&gt;
* Und oben befindet sich der Filmstreifen, mit dem sich schnell navigieren lässt, ohne erst in die Dateiverwaltung wechseln zu müssen.&lt;br /&gt;
Alle diese Panels lassen sich bequem und schnell mit den passenden Pfeil-Buttons [[File:Panel-to-left.png]] [[File:Panel-to-right.png]] [[File:Panel-to-top.png]] ein und ausblenden, um temporär den Vorschaubereich frei zu geben, wenn die Platzverhältnisse auf dem Monitor begrenzt sind. Lerne dafür auch die Tastaturkürzel kennen: {{k|L}}, {{k|Alt}} + {{k|L}} sowie {{k|Shift}} + {{k|L}}. Kann in den einzelnen Panels nicht der gesamte Bereich dargestellt werden, nutze das Mausrad, um den Inhalt hoch und runter (hin und her) zu schieben. Es kann vor allem im rechten Panel nicht passieren, dass du dabei Einstellwerte verstellst. Denn diese kannst du genau aus diesem Grund nur dann verstellen, wenn du während der Bedienung des Mausrades auch noch die {{k|Shift}}-Taste gedrückt hältst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werkzeuge ==&lt;br /&gt;
RawTherapee besitzt eine Menge Werkzeuge und jedes von ihnen besitzt wiederum ein oder mehrere Steuerelemente. Die Werkzeuge sind in die folgenden Gruppen eingeteilt:&lt;br /&gt;
* [[File:Exposure.png]] Belichtung&lt;br /&gt;
* [[File:Detail.png]] Details&lt;br /&gt;
* [[File:Colour.png]] Farbe&lt;br /&gt;
* [[File:Wavelet.png]] Wavelet&lt;br /&gt;
* [[File:Transform.png]] Transformieren&lt;br /&gt;
* [[File:Raw.png]] Raw&lt;br /&gt;
* [[File:Meta.png]] Metadaten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter ''Belichtung'' sind dann alle Werkzeuge versammelt, die etwas mit der Steuerung von Helligkeit, Kontrast usw. zu tun haben. Unter ''Farbe'' ist u.a. der Weißabgleich zu finden usw. Weil es so viele Werkzeuge gibt, wirst du schnell feststellen, dass der Platz auf dem Monitor in der Höhe sehr kostbar ist. Neben der klassischen Scroll-Leiste, mit der die gerade benötigten Steuerelemente in den sichtbaren Ausschnitt geschoben werden können, gibt es bei RawTherape eine weitere, ausgesprochen einfache Methode:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ein Rechts-Klick mit der Maus auf die Überschrift eines Werkzeugs klappt dessen Steuerelemente aus, gleichzeitig werden die Steuerelemente aller anderen Werkzeuge eingeklappt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn der Bildschirm nicht gar zu klein ist, ist man damit immer nur maximal 2 Klicks von jedem beliebigen Einstellwert entfernt: 1. Klick (linke Maustaste) wählt die Gruppe, z.B. ''Details'', der 2. Klick (rechte Maustaste) klappt das Werkzeug auf, z.B. ''Rauschreduzierung''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Links neben den Titeln der meisten Werkzeugen befindet sich ein kleiner ''Ein-Aus-Schalter'' [[File:expanderEnabled.png]], mit dem man die Wirkung des gesamten Werkzeugs ein- und ausschalten kann. Die Einstellwerte des betreffenden Tools bleiben dabei erhalten. Bei einigen Tools macht das allerdings weniger Sinn. So gibt es einige Werkzeuge ohne diesen Schalter. Bei diesen wird statt dessen ein kleines Dreieck [[File:expanderClosed.png]] dargestellt. In der Darstellung der Werkzeuge innerhalb der Dateiverwaltung gibt es noch einen speziellen Zustand, wenn mehrere Bilder ausgewählt wurden. Dieser heißt ''inkonsistent'' und bedeutet, dass das betreffende Werkzeug bei einem Teil der Bilder eingeschaltet und bei einem anderen Teil abgeschaltet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:expanderDisabled.png|Werkzeug abgeschaltet.]]&lt;br /&gt;
Werkzeug abgeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:expanderEnabled.png|Werkzeug eingeschaltet.]]&lt;br /&gt;
Werkzeug eingeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:expanderInconsistent.png|Werkzeug inkonsistent.]]&lt;br /&gt;
Werkzeug inkonsistent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:expanderClosed.png|Werkzeug eingeklappt.]]&lt;br /&gt;
Werkzeug eingeklappt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:expanderOpened.png|Werkzeug ausgeklappt.]]&lt;br /&gt;
Werkzeug ausgeklappt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schieberegler ==&lt;br /&gt;
Jeder Schieberegler besitzt drei spezielle Werte:&lt;br /&gt;
* Der ''aktuelle Wert'', wenn der Regler in eine bestimmte Stellung geschoben wird.&lt;br /&gt;
* Der ''Standardwert'', der im Programm fest voreingestellt ist. Dieser kann als aktueller Wert zurück geholt werden, indem man auf den kleinen Reset-Taster [[File:ResetButton.png]] klickt.&lt;br /&gt;
* Der ''Initialwert''. Dies ist der Wert den der Regler in dem Profil besaß, mit dem das Bild geladen wurde. Ihn kann man mit Klick auf  [[File:ResetButton.png]] + {{k|Strg}} zurück holen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie schon oben beschrieben: Um den Schieberegler mit dem Mausrad zu bedienen, muss gleichzeitig die {{k|Strg}}-Taste gedrückt gehalten werden. Andernfalls scrollt das Werkzeug-Panel hoch oder runter. Die Strg-Taste entkoppelt somit beide Funktionen sicher voneinander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurven-Editoren ==&lt;br /&gt;
RawTherapee besitzt drei Arten von Kurven in den Werkzeugen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Schwellenkurven&lt;br /&gt;
* Tonwertkurven&lt;br /&gt;
* Flache Kurven&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schwellenkurven ===&lt;br /&gt;
Die Schwellenkurven sind die Einfachsten. Sie werden benutzt, um speziellen Werkzeugen die Tonwerte (oder Farbtöne oder Sättigungswerte) vorzugeben, die vom betreffenden Werkzeug bei der Berechnung berücksichtigt werden sollen bzw. anders berechnet werden sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Beispiel betrachten wir den Schwellenkurven-Editor des Werkzeugs ''Detail &amp;gt; Schärfung''. [[Image: Sharpening_Threshold.png|frame|right|Schwelle der Schärfung]] Die dargestellten Einstellungen sagen aus, dass der Schärfungsgrad in dunklen Gebieten schnell ansteigen soll (die steile Linie auf der linken Seite), die volle Schärfung soll dann über den mittleren Tonwertbereich gehalten werden (Plateau der Kurve) und im Bereich hellerer Tonwerte hin zu den Lichtern soll die Schärfung zunehmend zurück gefahren werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man an einem Steuerpunkt der Kurve zieht, bewegt sich der gesamte Anstiegsbereich der Kurve. Um nur einen Steuerpunkt zu verschieben, halte dabei die Umschalt-Taste {{k|shift}} gedrückt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rechts oben an jeder Schwellenkurve befindet sich ein Reset-Button [[File:ResetButton.png]], der die Kurve wieder auf den Default-Wert zurück stellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beachte:&lt;br /&gt;
: Das Rücksetzen der Kurve gilt als Kurven-Modifikation, wie auch das Verschieben der Steuerpunkte. Drückst du versehentlich den ''Reset''-Button, gibt es keine Möglichkeit, die Kurve wieder herzustellen, die du vorher eingestellt hast. Das liegt daran, dass das in der Historie als ein Bearbeitungsschritt gilt und somit ein ''Zurück'' zwischen der Kurveneinstellung und dem nachfolgenden Reset-Klick nicht möglich ist. - Das gilt genau so für die Tonwertkurven und die Flachen Kurven.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu Tonwertkurven und den Flachen Kurven wird bei den Schwellenkurven die Kurve aus geraden Verbindungslinien zwischen den Steuerpunkten gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeines zu Tonwertkurven und Flachen Kurven ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Curve_ToggleSelect.jpg|260px|thumb|right|frame|Toggle- und Select-Teil des Kurven-Buttons]]Tonwertkurven und Flache Kurven sind leistungsfähigere Werkzeuge als die Schwellenkurven und besitzen entsprechend mehr Steuerelemente. So besitzt jede Tonkurve und Flache Kurve einen Button, mit dem der Typ ausgewählt werden kann. Die Linke Seite des Buttons ist dabei ein sogenannter Toggle-Button. Er schaltet die Anzeige der Kurve ein und aus (wenn überhaupt eine Kurve ausgewählt ist). Unmittelbar daneben kann man den Typ der Kurve wählen bzw. die Kurve abschalten (&amp;quot;Linear&amp;quot;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch diese Kurven haben einen Reset-Button [[File:ResetButton.png]], mit dem die Kurve zurück gesetzt werden kann. Weiterhin ein Pipette-Werkzeug [[image:editmodehand.png]], um einen bestimmten Wert in der horizontalen Koordinate aus einem Bild-Pixel heraus auszuwählen sowie ein Werkzeug (Knoten Ein-/Ausgangswert) [[image:Gtk-edit.png]], mit dem man die Position des Knotens per Wertvorgabe einstellen kann und in einigen Fällen auch die Steilheit der Kurve an diesem Punkt nach links und rechts bestimmen kann.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear: both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Pipette ====&lt;br /&gt;
[[image:rt pipette 2 lab ba.jpg|thumb|700px|Hier wird gerade mit dem Pipetten-Werkzeug der genaue Farbton der purpurnen Blume ins Diagramm übertragen um ihn in der HH-Kurve zur Einstellung genau zu lokalisieren.]]&lt;br /&gt;
In RawTherapee besitzen die meisten Kurven ein Pipetten-Werkzeug [[image:editmodehand.png]]. Diese Funktion stellt eine gute Möglichkeit dar, bestimmte Farbwerte, Helligkeiten und Bereich in einer bestimmten Sättigung aus einem Bild heraus in der Kurve genau zu selektieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nehmen wir ein Beispiel, in dem Du den Purpur-Ton einer Blume etwas röter machen möchtest. Ohne die Pipette wird es schwierig in der Kurve genau die Schattierung des betreffenden Farbtones im Bild zu treffen. Die Auswahl könnte dann schnell zu breit werden und du änderst größere Farbbereiche, als du es eigentlich möchtest. Mit der Pipette klickst du einfach in das Bild und der betroffene Farbton wird als Punkt in die Kurve übernommen. Den Punkt kannst du nun zur Anpassung verwenden und dich darauf verlassen, dass du genau den betreffenden Farbton änderst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Pipettenwerkzeug wird für eine Kurve aktiviert, indem man einfach auf das entsprechende Symbol [[image:editmodehand.png]] rechts oben an der Kurve klickt. Wenn du nun mit der Maus über das Bild fährst, wirst du eine vertikale Linie (in einigen Fällen auch vier) in der Kurve bemerken. Diese Linien repräsentieren den entsprechenden Wert des Pixels, über das du gerade fährst. Siehe auch nebenstehendes Bild. Um nun einen Einstellpunkt, einen Knoten in der Kurve zu setzen, drücke die Ctrl-Taste und die linke Maustaste zugleich. Bewegst du nun die Maus, ohne vorher die linke Maustaste los gelassen zu haben, kannst du unmittelbar diesen Knoten in der Kurve verschieben, ohne erst aus dem Vorschaubild zu gehen und den Punkt mit der Maus erneut anzufassen. Für Feineinstellungen halte dabei die Strg-Taste erneut gedrückt. Das gilt für die im Bild dargestellte Kurvenart. Bei manchen anderen Kurven geht das allerdings nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Pipette wieder zu deaktivieren, klicke erneut auf das Pipetten-Icon an der Kurve. Wenn du die Pipette in einer anderen Kurve verwenden willst, brauchst du sie in der eben bearbeiteten Kurve nicht erst zu deaktivieren. Aktiviere sie einfach in der nächsten Kurve und sie wirkt sich nur dort aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear: both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kurvenknoten Ein-Ausgangs-Wert ====&lt;br /&gt;
[[File:DiagrammInOut.png|170px|thumb|right|frame|In- und Out- Wert (x, y) eines Kurven-Knotens]]&lt;br /&gt;
Jede Kurve besitzt ein Werkzeug mit dem die Knoten der Kurve in Form ihrer Parameterwerte eingestellt werden können. Zwei dieser Parameter sind immer vorhanden und legen den Knoten bezüglich seiner Lage im Diagramm fest:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der I-Wert (In, also &amp;quot;rein&amp;quot;) legt den Wert auf der horizontalen Korrdinate fest. In der deutschen Übersetzung wird dieser Wert mit ''x'' bezeichnet. So, wie die x-Koordinate im Matheunterricht.&lt;br /&gt;
* Der O-Wert (Out, also &amp;quot;raus&amp;quot;) legt den Wert auf der vertikalen Koordinate fest. In der deutschen Übersetzung wird dieser Wert mit ''y'' bezeichnet. (Siehe auch [https://de.wikipedia.org/wiki/Kartesisches_Koordinatensystem Kartesische Koordinatensystem].)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wobei es von der Kurve abhängt, in welchem Wertebereich sich die Werte von I und O (bzw. x und y) bewegen können (z.B. 0...100% oder 0,0...1,0). Die beiden Werte heißen In/Out, also &amp;quot;rein&amp;quot; und &amp;quot;raus&amp;quot;, weil sie damit die &amp;quot;mathematische Verarbeitungsrichtung&amp;quot; der Software während der Filterung beschreiben: Der Filter entnimmt zum Beispiel den Farbwert eines Pixels dem Bild, ordnet ihn der horzitontalen Achse zu, geht von dort nach oben in die Kurve &amp;quot;hinein&amp;quot; (bzw. in den Knoten, wenn sich an dieser Stelle gerade ein Knoten befindet) und von dort wieder nach links &amp;quot;heraus&amp;quot; auf die vertikale Koordinatenachse. Die ganze Kurve beschreibt also die Gleichung zur Umwandlung eines Pixels O = ''f'' (I) bzw. y = ''f'' (x).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear: both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:FlatRise node.png|170px|thumb|right|frame|Flacher Anstieg der Kurve im Knoten für die blauen Pixel]]&lt;br /&gt;
[[File:RapidRise node.png|170px|thumb|right|frame|Steiler Anstieg der Kurve im Knoten für die grünen Pixel]]&lt;br /&gt;
Bei bestimmten Kurvenarten kommen zudem noch 2 Parameter hinzu, die beschreiben, wie steil bzw. flach die Kurve in den Knoten hinein läuft. Dabei bedeuten:&lt;br /&gt;
* LT Anstieg der Kurve linksseitig am Knoten&lt;br /&gt;
* RT Anstieg der Kurve rechtsseitig am Knoten&lt;br /&gt;
Wobei der &amp;quot;steilste Anstieg&amp;quot; (Wert 0) bedeutet, dass die Kurve sehr steil in Richtung Null-Linie startet. Der flachste Anstieg (Wert 1) bedeutet, dass die Kurve am Knoten horizontal austritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Einstellungen nachvollziehen zu können, aktiviere z.B. im Werkzeug ''Belichtung &amp;gt; L*a*b Anpassung'' die LH-Kurve. Mit dieser Kurve kann man bestimmte Farbbereich heller und dunkler machen. Schalte das Pipettenwerkzeug der Kurve ein [[image:editmodehand.png]]. Wähle jetzt im Vorschaubild mit der Pipette ein Pixel aus (Strg + ''Linke Maustaste''). Im Diagramm wird ein Knoten hizugefügt. Lasse die Strg-Taste los, halte aber die Maustaste gedrückt und verschiebe sie, sodass der Knoten aus der Nulllinie heraus nach oben und unten verschoben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Um nun den Knoten genauer zu konfigurieren, klicke auf den Knoten-Editier-Button [[image:Gtk-edit.png]] und dann mit der ''rechten'' Maustaste auf den''' gerade erstellten '''Knoten. Der Knoten wird rot eingekreist.''' In den Feldern x, y, LT und RT lassen sich jetzt die Werte dieses Punktes verändern. Verändere nun die Werte nach deinen Vorstellungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du beendest, indem du mit der ''rechten'' Maustaste irgendwo in das Diagramm neben den roten Knoten klickst oder mit der ''linken'' Maustaste auf das Icon [[image:Gtk-edit.png]] drückst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ kannst du den Punkt auch nur mit der Maus im Diagramm anfahren und einen der erscheinenden Farbpunkte anfassen (''linke'' Maustaste) und verschieben. Das ist allerdings oftmals viel fummeliger und ungenauer, als die Knotenparameter über die Zahlenwerte einzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear: both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Tonwertkurven===&lt;br /&gt;
[[Image:Tone_Curve.png|320px|thumb|right|frame|Tonwertgruppe mit Anzeige der Typ-Ausklappliste]]&lt;br /&gt;
Eigentlich sind Tonwertkurven falsch benannt, weil sie nicht nur zur Korrektur von Tonwerten, sondern auch der Sättigung, Farbigkeit usw. verwendet werden. Ihr Zweck ist, eine Eingangsgröße (horizontaler x-Wert) in eine Ausgangsgröße (vertikaler y-Wert) umzuwandeln. Also in der einfachen Form&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:y = ''f'' (x).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wobei in der Regel x, wie y, den gleichen Pixelparameter darstellen. Zum Beispiel werden also die Helligkeitswerte der Pixel vom Wert x in den Wert y umgerechnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kurve bestimmt dabei, zu welchem Eingangswert welcher Ausgangswert zuzuordnen ist. Die beiden Koordinaten, waagerecht wie senkrecht, sind dabei in ihrem Wertebereich gleich skaliert. Zum Beispiel von ganz Schwarz nach ganz Weiß. Das bedeutet, dass bei einer genau diagonal verlaufenden Kurve (das ist die Ausgangslage, wenn man ein Werkzeug benutzt) die Ausgangswerte alle gleich der Eingangswerte sind. In so einem Fall wirkt sich die Kurve also nicht im Bild aus. Erst wenn mittels Knoten die Kurve &amp;quot;verbogen&amp;quot; wird, werden die Einganswerte anderen Ausgangswerten zugeordnet. Zum Beispiel bestimmte Helligkeitswerte anderen, neuen Helligkeitswerten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betrachten wir als Beispiel nebenstehend abgebildetes Diagramm des [[Exposure/de|Belichtungswerkzeugs]]. In der waagerechten Koordinate befinden sich links die dunklen und rechts die hellen Töne. Im Hintergrund wird dazu das Histogramm schwach eingeblendet. In der senkrechten Koordinate befinden sich die dunklen Bildtöne unten und die Helleren oben. Das Diagramm wird hier als NURBS-Kurve (Control Cage) dargestellt. Bei dieser Kurve liegen die Knoten nicht auf der Kurve, sondern &amp;quot;verbiegen&amp;quot; sie im Anstieg. Es ist zu sehen, dass die Kurve im dunkleren Tonwertbereich etwas angehoben und im helleren Bereich etwas abgesenkt wurde. Bedeutet also, dass dunkle Pixelwerte etwas heller berechnet werden. Helle Pixel entsprechend dunkler. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bild zeigt auch die Ausklappliste mit den verschiedenen möglichen Varianten der Tonwertkurven:&lt;br /&gt;
* '''Linear:''' Das ist der Standardwert. Das Bild wird durch die Kurve nicht verändert. Dies entspricht einer Diagonalen, wie im kleinen Icon der Ausklappliste gezeigt. In diesem Fall wird die Kurve ausgeblendet.&lt;br /&gt;
* '''Angepasst:''' Das ist der häufig dargestellte Fall, wo die Kurve mit Knoten verbogen werden kann, die direkt auf der Kurve aufsitzen. Die beiden beim Öffnen der Kurve schon vorhandenen Knoten liegen ganz links unten (schwarz) und ganz rechts oben (weiß). Sie legen die Diagonale fest, die durch hinzugefügte Knoten verbogen werden kann. Mit diesen beiden äußersten Knoten kann der Wertebereich eingeschränkt werden, in dem man die Punkte am Rand entlang schiebt.&lt;br /&gt;
* '''Parametrisch:''' Hier werden keine Knoten im Diagramm eingetragen, sondern 4 Bereiche ''Schatten, Tiefen, Lichter, Spitzenlichter'' unterschieden, für die die Kurve verbogen werden kann. Diese Bereiche werden durch den kleinen Balken mit 3 Gleitern vorgegeben: [[Image:Parametric_curve_bar_V5.png]]. Mit der Maus kann man die Gleiter verschieben und mit der rechten Maustaste können wieder die Standardpositionen der Gleiter zurück geholt werden. Das Verbiegen erfolgt dann über die 4 Schieberegler. Sobald man mit der Maus einen der Schieberegler erreicht, wird dessen Wirkungsweise bzw. Wirkungsbereich im Diagramm eingeblendet.&lt;br /&gt;
* '''NURBS-Kurve:''' Im Gegensatz zur Variante ''Angepasst'' geht hier die Kurve nicht durch die Knoten, sondern die Knoten beeinflussen den Anstieg der Kurve in Bezug auf den Nachbarknoten bzw. den Rand. Hälst du beim Anklicken eines Knotens die Shift-Taste gedrückt, bekommt der Knoten &amp;quot;magische Anziehungskräfte&amp;quot; zum benachbarten Knoten oder auch zur Diagonalen. Mit wenig Übung ist es für viele Nutzer deshalb einfacher, die Kurve in dieser Variante zu bearbeiten, anstatt die Variante ''Angepasst'' zu verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achtung: Die Einstellungen in einer Kurvenvariante wird beim Umschalten in eine andere Kurvenvariante nicht übernommen! Jede Variante hat ihre eigenen Knoten bzw. Parameter, die nicht ineinander umgerechnet werden können. Aber jede Variante merkt sich auch ihre Knoten bzw. Parameter, sodass man mit der Typumschaltung in der Ausklappliste die bisherigen Einstellungen auch nicht verliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Flache Kurve ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Einführung ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden wird zum besseren Verständnis die Funktion und Wirkung der Flachen Kurve Schritt für Schritt ausgehend von der Tonwertkurve beschrieben: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im ersten Moment erscheint dieses Diagramm etwas ungewöhnlich. Der Unterschied zu den Diagrammen in der Art der Tonwertkurve ist, dass hier der Eingangswert nicht direkt auf einen neuen Ausgangswert abgebildet wird, sondern nur in einem bestimmten Bereich um den Eingabewert verändert wird. Man könnte das auch mit einer Tonwertkurve erreichen. Das sähe dann zum Beispiel so aus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[file:ToneCurveAsFlatCurveReplacement.png|frame|left]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear: both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine ziemlich fummelige Angelegenheit. Erst recht, wenn nur sehr geringe Nuancen verändert werden sollen. Aus diesem Grunde werden die sogenannten ''Flachen Kurven'' eingesetzt, in der nur noch '''die Änderungen der Ausgangswerte von den Eingangswerten''' dargestellt werden. Erfolgen keine Veränderungen, bleibt die Kurve in diesen Bereichen auf &amp;quot;Null&amp;quot;. Wobei in den ''Flachen Kurven'' die Nullinie waagerecht in der Mitte liegt. &amp;quot;Darüber&amp;quot;, und auch &amp;quot;darunter&amp;quot; stellt also eine (leichte) Veränderung in positiver oder negativer Richtung der Zielgröße (Ausgangswert) dar. Die oben dargestellte Tonwertkurve mit dem dort parametrierten Kurvenverlauf würde als Flache Kurve etwa so aussehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[file:FlatCurveInComparison_de.png|frame|left]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear: both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit deutlich weniger Knoten, und in der vertikalen Auflösung viel weiter gespreizt, lässt sich der gewünschte Kurvenverlauf viel leichter einstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Gleichung sähe das dann so aus: y = x + k * ''f'' (x). Überall, wo also die Kurve ''f'' (x) Null ist, gilt y = x. Dann bleibt ein Pixel unverändert. k ist hierbei ein Skalierungswert für die vertikale y-Koordinate, den der Programmierer fest vorgegeben hat. k ist sozusagen der maximale Grad, um den ein Ausgangswert x im Diagramm nach oben, wie unten hin verändert werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Besonderheit ist dabei, dass '''der Eingangswert (also das, was die x-Koordinate darstellt) auf einen völlig anderen Parameter y abgebildet''' werden kann. Zum Beispiel kann auf der waagerechten x-Koordinate der Farbkreis abgerollt dargestellt sein, wohingegen die senkrechte y-Koordinate die Helligkeit darstellt. &amp;quot;Senkt&amp;quot; man die Kurve nun nur in einem schmalen Bereich um z.B. blau ab, würde die Funktion also alle Pixel, die blau sind, zum Beispiel den Himmel, dunkler machen. Demzufolge sieht die allgemeine Gleichung, die hinter diesen Kurven liegt, so aus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:y = z + k * ''f'' (x)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Pixelparameter z (z.B. Helligkeit) wird also etwas verändert, nämlich um k * ''f'' (x), in (die neue Helligkeit) y umgewandelt. Wobei hier x ein anderer Parameter des gleichen Pixels ist (z.B. der Farbton).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel hierzu: Die Einstellung der Retinex-Intensität als Funktion vom Farbton. Die Intensität wird bei grünen Farben angehoben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[file:RetinexIntensityFlatCurve de.png|frame|left]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear: both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Besonderheit ist, dass RawTherapee bei den Flachen Kurven, die den Farbton in der waagerechten x-Koordinaten haben, an den Stellen, wo sich Kurvenknoten befinden, einen Balken im Farbton, den der Knoten spezifiziert, nach oben zieht. So ist die Farbe, für die der Knoten steht, deutlich sichtbarer, als im schmalen Balken unter dem Diagramm. Außerdem werden in diesen Diagrammen zu Beginn schon für alle Grund- und Komplementärfarben Knoten angelegt, die sich genau auf der Nulllinie befinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch ein Hinweis zur Darstellung der Knoten. Betrachte das Bild oben: Knoten, die sich genau auf der Nulllinie befinden, werden grün dargestellt. Alle Knoten, die außerhalb der Nullinie liegen hingegen schwarz. Hier noch mal als Detail gezeigt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[image:Flat curve zoom.png|frame|left|Ein neutraler Punkt (Kurvenknoten) ist grün. Die Anderen sind schwarz.]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear: both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe der Entwicklung von RawTherapee sind immer mehr Werkzeuge hinzugekommen, die die Flache Kurve zur Parametereinstellung verwenden. Die Flachen Kurven werden in der Kurvenauswahl generell mit dem Icon [[image:CurveType-controlPoints.png]] symbolisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Finessen bei der Arbeit und dem Verhalten der Elemente in den Flachen Kurven erfährst du in nachfolgendem Beispiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Beispiel====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[image:Flat curve justcurve.png|frame|'''Farbton/Sättigung/Dynamik-Werkzeug:&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;H(ue)-Kurve'''&amp;lt;br /&amp;gt;(Farbton als Funktion des Farbtons)&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;'''Grüne Pixel'''&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;(Eingangsgröße in der horizontalen Koordinate; dargestellt als vertikaler grüner Balken durch den Knoten hindurch)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''werden in blaue Pixel farbverschoben'''&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;(vertikale Koordinate beschreibt das &amp;quot;Maß&amp;quot; der Farbverschiebung hin zu blau; so lange der Knoten mit der Maus verschoben wird oder im Kurvenknoten-Eingangs-Ausgangswert-Modus selektiert ist ([[General_Comments_About_Some_Toolbox_Widgets/de#Kurvenknoten_Ein-Ausgangs-Wert|s. oben]]), wird die &amp;quot;Zielfarbe&amp;quot;, wie hier zu sehen, als horizontaler Balken durch den Knoten angezeigt).]]&lt;br /&gt;
Die Funktion der Flachen Kurve soll hier noch mal an Hand eines Beispiels beschrieben werden. Siehe auch nebenstehendes Bild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollziehe die im Weiteren beschriebenen Dinge sofort selbst mit einem beliebigem Bild, um schnell zu verstehen, wie man mit den Flachen Kurven arbeiten kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir wählen dazu das Werkzeug Farbton(H)/Sättigung(S)/Dynamik(V) aus, auch als [[HSV Equalizer/de|HSV-Equalizer]] bekannt, dass sich unter dem Reiter [[image:colour.png]] Farbe findet. Klicke auf das Aufklappmenü-Icon [[image:Drop-down.png]] rechts neben Kanal-Button ''H(ue)'' und wähle &amp;quot;''Min/Max-Kontrollpunkte''&amp;quot; [[image:CurveType-controlPoints.png]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Typisch für alle Flachen Kurven, bei denen die Ausgangsgröße (horizontale Koordinate) eine Farbkreisabwicklung darstellt, ist die Grundeinstellung, bei der bereits 6 Kurvenknoten auf der vertikalen Nulllinie voreingestellt sind. Sie befinden sich bezogen auf die horizontale Koordinate genau in den Grund- und Komplementärfarben Rot, Gelb, Grün, Türkis, Blau und Magenta (Purpur). Die Knoten liegen jetzt noch alle auf der Nulllinie, weswegen sie alle grün dargestellt werden. In jedem Knoten wird mit einem senkrechten schmalen Balken die durch den Knoten selektierte Farbe auf der horizontalen Ausgangs-Koordinate angezeigt. Ganz rechts befindet sich kein Knoten. Da wir hier in der Horizontalen den Farbkreis abgebildet haben, kann man sich ganz Rechts (Rot) in der Fortsetzung Links (Rot) vorstellen. Der zugehörige Knoten in Rot ist also schon vorhanden: ganz links.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klicke jetzt auf den Punkt (Knoten) ganz links und halte die Maustaste gedrückt. Der Cursor wechselt schon beim Darüberfahren zu einem sternförmigen Symbol. Daran erkennst du, dass du tatsächlich den Knoten anklickst und nicht die kleinen Punkte daneben, mit denen du die Kurvensteilheit einstellen kannst. Schiebe nun den Knoten nach oben und unten. Je weiter du ihn von der Nulllinie entfernst, desto weiter innerhalb des Farbkreises werden alle Pixel &amp;quot;verschoben&amp;quot;, die rot sind. Nach oben zuerst in Richtung Braun, Gelb, Grün usw. Nach unten in Richtung Magenta, Blau usw. Schiebst du den Knoten ein wenig zu weit nach links aus dem Diagramm siehst du hier, wie die horizontale Koordinate arbeitet: Ganz links ist auch ganz rechts. Der Farbkreis wird beim Verschieben des Punktes also nicht als Gerade mit festen Rändern verstanden, sondern du landest sofort auf der anderen Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hast du beim Verschieben den horizontalen Farbbalken durch den Knoten gesehen? Während der vertikale Balken, der immer angezeigt wird, die Eingangsgröße für die Bildverarbeitung der Pixel anzeigt, zeigt der horizontale Balken die Ausgangsgröße (Zielgröße) an. Ziehe nun einen Knoten etwas nach oben und dann wechselweise nach links und rechts. Siehst du, dass trotz gleicher &amp;quot;Höhe&amp;quot; der waagerechte &amp;quot;Ziel&amp;quot;-Balken sich in der Farbe etwas ändert? Wenn du das erklären kannst, hast du die Funktion der Flachen Kurven vollständig verstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn nicht, hier die Erklärung: Eine bestimmte Abweichung von der Nullinie verschiebt den Farbwert um einen bestimmten Betrag. Befindet sich der Knoten zum Beispiel bezüglich der horizontalen x-Koordinate auf der Farbe grün und du schiebst den Knoten nach oben, wird er gelb. Nimmst Du hingegen einen Knoten mit dem horizontalen Ausgangswert blau und schiebst du ihn um den gleichen Betrag nach oben, wird er nicht gelb, sondern zuert einmal an dieser Stelle grün. Die Verschiebung nach oben und unten positioniert den Ausgangs(ziel)wert nicht auf einer bestimmten Farbe, sondern du verschiebst die Lage im Farbkreis vom Eingangswert ausgehend um den gleichen Winkel. Beginnend von Grün landest du bei Gelb. Beginnend von Blau, bist du bei gleichem Winkel aber erst bei Grün angekommen und nicht bei Gelb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die beiden vorangegangenen Absätze sind sehr wichtig. Erst, wenn du den Inhalt gedanklich nachvollziehen kannst, hast du die Flachen Kurven insbesondere in der häufigen Verwendung mit dem abgewickelten Farbkreis vollständig verstanden. Und dann wirst du die entsprechenden Werkzeuge mit Erfolg anwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Der vertikale Farbbalken durch einen Knoten hat 2 magische Kräfte!'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fahre jetzt mit der Maus nicht über einen Knoten, sondern etwas entfernt von ihm nur über den vertikalen Farbbalken, der durch den Knoten verläuft. Auch hier wechselt das Maussymbol. Klickst du nun nur den Balken an, kannst du ihn entweder nur nach links und rechts verschieben oder den Knoten nur nach oben und unten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Startest du beim Verschieben zuerst nach links oder rechts, rastet die vertikale Position des Knotens ein und du kannst bequem aussschließlich den Farbton der Eingangsgröße anpassen.&lt;br /&gt;
* Startest du hingegen mit der Verschiebung zuerst nach oben oder unten, dann rastet die horizontale Position des Knotens ein, und du kannst ausschließlich die Zielgröße anpassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zweite Variante ist sehr oft die Wichtigere: Du wählst mit der Pipette (s. oben) im Vorschaubild eine bestimmte Farbe und ein Knoten wird auf der Nullinie erstellt. Du möchtest nun genau diese Farbe verschieben. Dazu ist es praktisch, wenn der Knoten bezogen auf die horizontale Achse, auf der du gerade den Knoten mit der Pipette erstellt hast, fixiert bleibt und eben nur die vertikal realisierte Farbverschiebung dieser Farbe eingestellt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und natürlich kannst du, wie bei jeder Kurvenart, die Empfindlichkeit der Maus durch Drücken der Strg-Taste für genaues Arbeiten deutlich herabsetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kurvensteilheit'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie exakt nun diese Verschiebung auf einen bestimmten Farbton wirkt, hängt von der Steilheit der Kurve ab. Wie schnell sie also auf die Nulllinie zurück kehrt. Diese Steilheit kannst du einerseits mit der oben geschilderten Methode der [[General_Comments_About_Some_Toolbox_Widgets/de#Kurvenknoten_Ein-Ausgangs-Wert|Kurvenknoten-Ein-Ausgangs-Werte]] als Zahlenwert ändern. Du kannst aber auch, wenn du den Knoten an fährst, den blauen oder gelben Indikator anfahren, anklicken und dann verschieben. Du siehst sofort, welche mehr oder weniger steile Kurve dabei entsteht. Benötigst du noch eine steilere Kurve, füge dicht neben dem betreffenden Knoten noch einen weiteren Knoten auf der Nulllinie ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erstellten Kurven lassen sich mit den Icons rechts neben dem Diagramm mittels Zwischenablage oder Datei auf andere Bilder übertragen. Beachte, dass nur die gerade angezeigte Kurve gespeichert wird. Es ist zum Beispiel nicht möglich in dem eben benutzten Beispiel die Kurven von H, S und V gleichzeitig abzuspeichern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== The Preview Area ==&lt;br /&gt;
The preview is designed to show you the most realistic result possible, however one must keep in mind that the larger an image is, the longer it takes to process. For speed reasons, the preview of the effects of most tools is calculated not on the full-sized image (which would take exactly as long as saving the image, making using sliders and curves impossible), but on the preview image which is of the size of your preview area. Many tools, such as the [[Exposure]] tool, can be applied to an image of any size, and their effects will be identical regardless of the size of the image they are applied to. However some tools are size-dependent, for example all of the tools in the Detail tab, which means if you apply one of these tools to a full-sized image and to a smaller version of that image, and then downscale the full-sized image to the smaller image's size, the two images won't match. For reasons of speed, RawTherapee must use the small preview image so that your tool tweaking experience may be fast and fluid, but this means that the effects of size-dependent tools would not be accurate when applied to a small zoomed-out preview. We made the decision to either disable the preview effects of these tools entirely at zoom levels less than 100%, or to keep the preview effects active but to warn you that what you see at zoom levels less than 100% may be inaccurate depending on the tool settings (for example [[Tone Mapping]] and [[Wavelet]] may be accurate at zoom levels less than 100% or they may be inaccurate, depending on their settings). You will know which tools these are because they are marked with a &amp;quot;1:1&amp;quot; icon [[Image:zoom-100-identifier.png|Zoom 100 identifier icon.]] next to their names. RawPedia explains how accurate the preview is for all affected tools on each tool's page.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Fherb</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://rawpedia.rawtherapee.com/index.php?title=General_Comments_About_Some_Toolbox_Widgets/de&amp;diff=2445</id>
		<title>General Comments About Some Toolbox Widgets/de</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://rawpedia.rawtherapee.com/index.php?title=General_Comments_About_Some_Toolbox_Widgets/de&amp;diff=2445"/>
		<updated>2017-05-23T22:10:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Fherb: /* Beispiel */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Todo-List / State:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Translation: open&lt;br /&gt;
* Content completely cleared: open&lt;br /&gt;
* Expression and didactics checked: open&lt;br /&gt;
* Spelling checked: open&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ready for publishing: no&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Allgemeine Bemerkungen über die Verwendung der Werkzeuge =&lt;br /&gt;
'''Dieser Abschnitt ist wichtig''' - Einige Dinge werden für dich sehr offensichtlich sein, wenn du bereits sehr erfahren andere Software verwendest, aber es wird einige Sachen geben, die auch dir bisher nicht bekannt waren, sich nicht unmittelbar im ''trial-and-error''-Verfahren erlernen lassen, die du aber wissen solltest, um RawTherapee schneller und einfacher zu verwenden. Nimm dir für diesen Abschnitt etwas Zeit und probiere auch Dinge aus, die für dich neu sind. Insbesondere die Details zu den verschiedenen Kurvenarten, inbesondere die '''Flachen Kurven''', und ihre Bedienung sind sehr wichtig, um mit sehr mächtigen Funktionen und Einstellungen arbeiten zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Werkzeugbereich, der sich im Editor rechts neben dem mittleren, großen Vorschaubild befindet, enthält die Einstellwerte sämtlicher Bildverarbeitungswerkzeuge von RawTherapee. Mit ihnen kann man eine Menge machen. Vermutlich deutlich mehr, als du es im Moment erwartest. Wenn du RawTherappe zum ersten Mal verwendest, erst recht, wenn du überhaupt erst in die Bearbeitung von Raw-Bildern einsteigst, fühle dich bitte von diesen vielen Optionen nicht erschlagen! Wir haben hier ein Werkzeug vor uns, mit dem auch der Profi seine Freude hat. Aber auch als Einsteiger wirst du recht gut und schnell zurecht kommen, weil du zu Beginn nur einen Bruchteil der Werkzeuge und Parameter benötigst, um bereits sehr gute Resultate zu erreichen. Dazu kommt, dass sich einige Parameter auch gegenseitig ersetzen: Je nach deiner Vorgehensweise wirst du die eine Variante oder die Andere nutzen, um zum Ziel zu kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Du Einsteiger bist, konzentriere dich zuerst auf das Wichtigste:&lt;br /&gt;
* Belichtungskorrektur inkl. Kontrast; skaliere das Bild (in den meisten Fällen) im kompletten Bereich von tief Schwarz bis ganz hell&lt;br /&gt;
* Weißabgleich, Farbsättigung&lt;br /&gt;
* Rotation, falls du die Kamera nicht ganz gerade gehalten hast&lt;br /&gt;
* stürzende Linien mit der Korrektur der Perspektive mindern&lt;br /&gt;
* Objektivverzerrungen (Tonne) korrigieren, wenn du ein starkes Weitwinkel verwendest hast&lt;br /&gt;
* beschneide das Bild passend zum Motiv&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind zwar schon eine Menge Punkte, aber du wirst sehr leicht die dazu passenden Einstellregler finden. Und danach fällt es dir sicher nicht mehr schwer, weitere Werkzeuge, wie zum Beispiel die Rauschminderung, zu verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Panels - Bereiche der Programmoberfläche ==&lt;br /&gt;
Panels sind Bereiche der Oberfläche einer Software, die sie in spezielle Arbeitsbereiche gliedert. Der Bildeditor besitzt 3 Panels, die sich um den zentralen Bild-Vorschaubereich herum gruppieren:&lt;br /&gt;
* Links befindet sich das Panel, das das Histogramm und die Historie enthält.&lt;br /&gt;
* Rechts ist das Panel mit allen Werkzeugen.&lt;br /&gt;
* Und oben befindet sich der Filmstreifen, mit dem sich schnell navigieren lässt, ohne erst in die Dateiverwaltung wechseln zu müssen.&lt;br /&gt;
Alle diese Panels lassen sich bequem und schnell mit den passenden Pfeil-Buttons [[File:Panel-to-left.png]] [[File:Panel-to-right.png]] [[File:Panel-to-top.png]] ein und ausblenden, um temporär den Vorschaubereich frei zu geben, wenn die Platzverhältnisse auf dem Monitor begrenzt sind. Lerne dafür auch die Tastaturkürzel kennen: {{k|L}}, {{k|Alt}} + {{k|L}} sowie {{k|Shift}} + {{k|L}}. Kann in den einzelnen Panels nicht der gesamte Bereich dargestellt werden, nutze das Mausrad, um den Inhalt hoch und runter (hin und her) zu schieben. Es kann vor allem im rechten Panel nicht passieren, dass du dabei Einstellwerte verstellst. Denn diese kannst du genau aus diesem Grund nur dann verstellen, wenn du während der Bedienung des Mausrades auch noch die {{k|Shift}}-Taste gedrückt hältst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werkzeuge ==&lt;br /&gt;
RawTherapee besitzt eine Menge Werkzeuge und jedes von ihnen besitzt wiederum ein oder mehrere Steuerelemente. Die Werkzeuge sind in die folgenden Gruppen eingeteilt:&lt;br /&gt;
* [[File:Exposure.png]] Belichtung&lt;br /&gt;
* [[File:Detail.png]] Details&lt;br /&gt;
* [[File:Colour.png]] Farbe&lt;br /&gt;
* [[File:Wavelet.png]] Wavelet&lt;br /&gt;
* [[File:Transform.png]] Transformieren&lt;br /&gt;
* [[File:Raw.png]] Raw&lt;br /&gt;
* [[File:Meta.png]] Metadaten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter ''Belichtung'' sind dann alle Werkzeuge versammelt, die etwas mit der Steuerung von Helligkeit, Kontrast usw. zu tun haben. Unter ''Farbe'' ist u.a. der Weißabgleich zu finden usw. Weil es so viele Werkzeuge gibt, wirst du schnell feststellen, dass der Platz auf dem Monitor in der Höhe sehr kostbar ist. Neben der klassischen Scroll-Leiste, mit der die gerade benötigten Steuerelemente in den sichtbaren Ausschnitt geschoben werden können, gibt es bei RawTherape eine weitere, ausgesprochen einfache Methode:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ein Rechts-Klick mit der Maus auf die Überschrift eines Werkzeugs klappt dessen Steuerelemente aus, gleichzeitig werden die Steuerelemente aller anderen Werkzeuge eingeklappt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn der Bildschirm nicht gar zu klein ist, ist man damit immer nur maximal 2 Klicks von jedem beliebigen Einstellwert entfernt: 1. Klick (linke Maustaste) wählt die Gruppe, z.B. ''Details'', der 2. Klick (rechte Maustaste) klappt das Werkzeug auf, z.B. ''Rauschreduzierung''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Links neben den Titeln der meisten Werkzeugen befindet sich ein kleiner ''Ein-Aus-Schalter'' [[File:expanderEnabled.png]], mit dem man die Wirkung des gesamten Werkzeugs ein- und ausschalten kann. Die Einstellwerte des betreffenden Tools bleiben dabei erhalten. Bei einigen Tools macht das allerdings weniger Sinn. So gibt es einige Werkzeuge ohne diesen Schalter. Bei diesen wird statt dessen ein kleines Dreieck [[File:expanderClosed.png]] dargestellt. In der Darstellung der Werkzeuge innerhalb der Dateiverwaltung gibt es noch einen speziellen Zustand, wenn mehrere Bilder ausgewählt wurden. Dieser heißt ''inkonsistent'' und bedeutet, dass das betreffende Werkzeug bei einem Teil der Bilder eingeschaltet und bei einem anderen Teil abgeschaltet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:expanderDisabled.png|Werkzeug abgeschaltet.]]&lt;br /&gt;
Werkzeug abgeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:expanderEnabled.png|Werkzeug eingeschaltet.]]&lt;br /&gt;
Werkzeug eingeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:expanderInconsistent.png|Werkzeug inkonsistent.]]&lt;br /&gt;
Werkzeug inkonsistent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:expanderClosed.png|Werkzeug eingeklappt.]]&lt;br /&gt;
Werkzeug eingeklappt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:expanderOpened.png|Werkzeug ausgeklappt.]]&lt;br /&gt;
Werkzeug ausgeklappt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schieberegler ==&lt;br /&gt;
Jeder Schieberegler besitzt drei spezielle Werte:&lt;br /&gt;
* Der ''aktuelle Wert'', wenn der Regler in eine bestimmte Stellung geschoben wird.&lt;br /&gt;
* Der ''Standardwert'', der im Programm fest voreingestellt ist. Dieser kann als aktueller Wert zurück geholt werden, indem man auf den kleinen Reset-Taster [[File:ResetButton.png]] klickt.&lt;br /&gt;
* Der ''Initialwert''. Dies ist der Wert den der Regler in dem Profil besaß, mit dem das Bild geladen wurde. Ihn kann man mit Klick auf  [[File:ResetButton.png]] + {{k|Strg}} zurück holen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie schon oben beschrieben: Um den Schieberegler mit dem Mausrad zu bedienen, muss gleichzeitig die {{k|Strg}}-Taste gedrückt gehalten werden. Andernfalls scrollt das Werkzeug-Panel hoch oder runter. Die Strg-Taste entkoppelt somit beide Funktionen sicher voneinander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurven-Editoren ==&lt;br /&gt;
RawTherapee besitzt drei Arten von Kurven in den Werkzeugen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Schwellenkurven&lt;br /&gt;
* Tonwertkurven&lt;br /&gt;
* Flache Kurven&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schwellenkurven ===&lt;br /&gt;
Die Schwellenkurven sind die Einfachsten. Sie werden benutzt, um speziellen Werkzeugen die Tonwerte (oder Farbtöne oder Sättigungswerte) vorzugeben, die vom betreffenden Werkzeug bei der Berechnung berücksichtigt werden sollen bzw. anders berechnet werden sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Beispiel betrachten wir den Schwellenkurven-Editor des Werkzeugs ''Detail &amp;gt; Schärfung''. [[Image: Sharpening_Threshold.png|frame|right|Schwelle der Schärfung]] Die dargestellten Einstellungen sagen aus, dass der Schärfungsgrad in dunklen Gebieten schnell ansteigen soll (die steile Linie auf der linken Seite), die volle Schärfung soll dann über den mittleren Tonwertbereich gehalten werden (Plateau der Kurve) und im Bereich hellerer Tonwerte hin zu den Lichtern soll die Schärfung zunehmend zurück gefahren werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man an einem Steuerpunkt der Kurve zieht, bewegt sich der gesamte Anstiegsbereich der Kurve. Um nur einen Steuerpunkt zu verschieben, halte dabei die Umschalt-Taste {{k|shift}} gedrückt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rechts oben an jeder Schwellenkurve befindet sich ein Reset-Button [[File:ResetButton.png]], der die Kurve wieder auf den Default-Wert zurück stellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beachte:&lt;br /&gt;
: Das Rücksetzen der Kurve gilt als Kurven-Modifikation, wie auch das Verschieben der Steuerpunkte. Drückst du versehentlich den ''Reset''-Button, gibt es keine Möglichkeit, die Kurve wieder herzustellen, die du vorher eingestellt hast. Das liegt daran, dass das in der Historie als ein Bearbeitungsschritt gilt und somit ein ''Zurück'' zwischen der Kurveneinstellung und dem nachfolgenden Reset-Klick nicht möglich ist. - Das gilt genau so für die Tonwertkurven und die Flachen Kurven.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu Tonwertkurven und den Flachen Kurven wird bei den Schwellenkurven die Kurve aus geraden Verbindungslinien zwischen den Steuerpunkten gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeines zu Tonwertkurven und Flachen Kurven ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Curve_ToggleSelect.jpg|260px|thumb|right|frame|Toggle- und Select-Teil des Kurven-Buttons]]Tonwertkurven und Flache Kurven sind leistungsfähigere Werkzeuge als die Schwellenkurven und besitzen entsprechend mehr Steuerelemente. So besitzt jede Tonkurve und Flache Kurve einen Button, mit dem der Typ ausgewählt werden kann. Die Linke Seite des Buttons ist dabei ein sogenannter Toggle-Button. Er schaltet die Anzeige der Kurve ein und aus (wenn überhaupt eine Kurve ausgewählt ist). Unmittelbar daneben kann man den Typ der Kurve wählen bzw. die Kurve abschalten (&amp;quot;Linear&amp;quot;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch diese Kurven haben einen Reset-Button [[File:ResetButton.png]], mit dem die Kurve zurück gesetzt werden kann. Weiterhin ein Pipette-Werkzeug [[image:editmodehand.png]], um einen bestimmten Wert in der horizontalen Koordinate aus einem Bild-Pixel heraus auszuwählen sowie ein Werkzeug (Knoten Ein-/Ausgangswert) [[image:Gtk-edit.png]], mit dem man die Position des Knotens per Wertvorgabe einstellen kann und in einigen Fällen auch die Steilheit der Kurve an diesem Punkt nach links und rechts bestimmen kann.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear: both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Pipette ====&lt;br /&gt;
[[image:rt pipette 2 lab ba.jpg|thumb|700px|Hier wird gerade mit dem Pipetten-Werkzeug der genaue Farbton der purpurnen Blume ins Diagramm übertragen um ihn in der HH-Kurve zur Einstellung genau zu lokalisieren.]]&lt;br /&gt;
In RawTherapee besitzen die meisten Kurven ein Pipetten-Werkzeug [[image:editmodehand.png]]. Diese Funktion stellt eine gute Möglichkeit dar, bestimmte Farbwerte, Helligkeiten und Bereich in einer bestimmten Sättigung aus einem Bild heraus in der Kurve genau zu selektieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nehmen wir ein Beispiel, in dem Du den Purpur-Ton einer Blume etwas röter machen möchtest. Ohne die Pipette wird es schwierig in der Kurve genau die Schattierung des betreffenden Farbtones im Bild zu treffen. Die Auswahl könnte dann schnell zu breit werden und du änderst größere Farbbereiche, als du es eigentlich möchtest. Mit der Pipette klickst du einfach in das Bild und der betroffene Farbton wird als Punkt in die Kurve übernommen. Den Punkt kannst du nun zur Anpassung verwenden und dich darauf verlassen, dass du genau den betreffenden Farbton änderst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Pipettenwerkzeug wird für eine Kurve aktiviert, indem man einfach auf das entsprechende Symbol [[image:editmodehand.png]] rechts oben an der Kurve klickt. Wenn du nun mit der Maus über das Bild fährst, wirst du eine vertikale Linie (in einigen Fällen auch vier) in der Kurve bemerken. Diese Linien repräsentieren den entsprechenden Wert des Pixels, über das du gerade fährst. Siehe auch nebenstehendes Bild. Um nun einen Einstellpunkt, einen Knoten in der Kurve zu setzen, drücke die Ctrl-Taste und die linke Maustaste zugleich. Bewegst du nun die Maus, ohne vorher die linke Maustaste los gelassen zu haben, kannst du unmittelbar diesen Knoten in der Kurve verschieben, ohne erst aus dem Vorschaubild zu gehen und den Punkt mit der Maus erneut anzufassen. Für Feineinstellungen halte dabei die Strg-Taste erneut gedrückt. Das gilt für die im Bild dargestellte Kurvenart. Bei manchen anderen Kurven geht das allerdings nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Pipette wieder zu deaktivieren, klicke erneut auf das Pipetten-Icon an der Kurve. Wenn du die Pipette in einer anderen Kurve verwenden willst, brauchst du sie in der eben bearbeiteten Kurve nicht erst zu deaktivieren. Aktiviere sie einfach in der nächsten Kurve und sie wirkt sich nur dort aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear: both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kurvenknoten Ein-Ausgangs-Wert ====&lt;br /&gt;
[[File:DiagrammInOut.png|170px|thumb|right|frame|In- und Out- Wert (x, y) eines Kurven-Knotens]]&lt;br /&gt;
Jede Kurve besitzt ein Werkzeug mit dem die Knoten der Kurve in Form ihrer Parameterwerte eingestellt werden können. Zwei dieser Parameter sind immer vorhanden und legen den Knoten bezüglich seiner Lage im Diagramm fest:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der I-Wert (In, also &amp;quot;rein&amp;quot;) legt den Wert auf der horizontalen Korrdinate fest. In der deutschen Übersetzung wird dieser Wert mit ''x'' bezeichnet. So, wie die x-Koordinate im Matheunterricht.&lt;br /&gt;
* Der O-Wert (Out, also &amp;quot;raus&amp;quot;) legt den Wert auf der vertikalen Koordinate fest. In der deutschen Übersetzung wird dieser Wert mit ''y'' bezeichnet. (Siehe auch [https://de.wikipedia.org/wiki/Kartesisches_Koordinatensystem Kartesische Koordinatensystem].)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wobei es von der Kurve abhängt, in welchem Wertebereich sich die Werte von I und O (bzw. x und y) bewegen können (z.B. 0...100% oder 0,0...1,0). Die beiden Werte heißen In/Out, also &amp;quot;rein&amp;quot; und &amp;quot;raus&amp;quot;, weil sie damit die &amp;quot;mathematische Verarbeitungsrichtung&amp;quot; der Software während der Filterung beschreiben: Der Filter entnimmt zum Beispiel den Farbwert eines Pixels dem Bild, ordnet ihn der horzitontalen Achse zu, geht von dort nach oben in die Kurve &amp;quot;hinein&amp;quot; (bzw. in den Knoten, wenn sich an dieser Stelle gerade ein Knoten befindet) und von dort wieder nach links &amp;quot;heraus&amp;quot; auf die vertikale Koordinatenachse. Die ganze Kurve beschreibt also die Gleichung zur Umwandlung eines Pixels O = ''f'' (I) bzw. y = ''f'' (x).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear: both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:FlatRise node.png|170px|thumb|right|frame|Flacher Anstieg der Kurve im Knoten für die blauen Pixel]]&lt;br /&gt;
[[File:RapidRise node.png|170px|thumb|right|frame|Steiler Anstieg der Kurve im Knoten für die grünen Pixel]]&lt;br /&gt;
Bei bestimmten Kurvenarten kommen zudem noch 2 Parameter hinzu, die beschreiben, wie steil bzw. flach die Kurve in den Knoten hinein läuft. Dabei bedeuten:&lt;br /&gt;
* LT Anstieg der Kurve linksseitig am Knoten&lt;br /&gt;
* RT Anstieg der Kurve rechtsseitig am Knoten&lt;br /&gt;
Wobei der &amp;quot;steilste Anstieg&amp;quot; (Wert 0) bedeutet, dass die Kurve sehr steil in Richtung Null-Linie startet. Der flachste Anstieg (Wert 1) bedeutet, dass die Kurve am Knoten horizontal austritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Einstellungen nachvollziehen zu können, aktiviere z.B. im Werkzeug ''Belichtung &amp;gt; L*a*b Anpassung'' die LH-Kurve. Mit dieser Kurve kann man bestimmte Farbbereich heller und dunkler machen. Schalte das Pipettenwerkzeug der Kurve ein [[image:editmodehand.png]]. Wähle jetzt im Vorschaubild mit der Pipette ein Pixel aus (Strg + ''Linke Maustaste''). Im Diagramm wird ein Knoten hizugefügt. Lasse die Strg-Taste los, halte aber die Maustaste gedrückt und verschiebe sie, sodass der Knoten aus der Nulllinie heraus nach oben und unten verschoben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Um nun den Knoten genauer zu konfigurieren, klicke auf den Knoten-Editier-Button [[image:Gtk-edit.png]] und dann mit der ''rechten'' Maustaste auf den''' gerade erstellten '''Knoten. Der Knoten wird rot eingekreist.''' In den Feldern x, y, LT und RT lassen sich jetzt die Werte dieses Punktes verändern. Verändere nun die Werte nach deinen Vorstellungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du beendest, indem du mit der ''rechten'' Maustaste irgendwo in das Diagramm neben den roten Knoten klickst oder mit der ''linken'' Maustaste auf das Icon [[image:Gtk-edit.png]] drückst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ kannst du den Punkt auch nur mit der Maus im Diagramm anfahren und einen der erscheinenden Farbpunkte anfassen (''linke'' Maustaste) und verschieben. Das ist allerdings oftmals viel fummeliger und ungenauer, als die Knotenparameter über die Zahlenwerte einzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear: both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Tonwertkurven===&lt;br /&gt;
[[Image:Tone_Curve.png|320px|thumb|right|frame|Tonwertgruppe mit Anzeige der Typ-Ausklappliste]]&lt;br /&gt;
Eigentlich sind Tonwertkurven falsch benannt, weil sie nicht nur zur Korrektur von Tonwerten, sondern auch der Sättigung, Farbigkeit usw. verwendet werden. Ihr Zweck ist, eine Eingangsgröße (horizontaler x-Wert) in eine Ausgangsgröße (vertikaler y-Wert) umzuwandeln. Also in der einfachen Form&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:y = ''f'' (x).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wobei in der Regel x, wie y, den gleichen Pixelparameter darstellen. Zum Beispiel werden also die Helligkeitswerte der Pixel vom Wert x in den Wert y umgerechnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kurve bestimmt dabei, zu welchem Eingangswert welcher Ausgangswert zuzuordnen ist. Die beiden Koordinaten, waagerecht wie senkrecht, sind dabei in ihrem Wertebereich gleich skaliert. Zum Beispiel von ganz Schwarz nach ganz Weiß. Das bedeutet, dass bei einer genau diagonal verlaufenden Kurve (das ist die Ausgangslage, wenn man ein Werkzeug benutzt) die Ausgangswerte alle gleich der Eingangswerte sind. In so einem Fall wirkt sich die Kurve also nicht im Bild aus. Erst wenn mittels Knoten die Kurve &amp;quot;verbogen&amp;quot; wird, werden die Einganswerte anderen Ausgangswerten zugeordnet. Zum Beispiel bestimmte Helligkeitswerte anderen, neuen Helligkeitswerten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betrachten wir als Beispiel nebenstehend abgebildetes Diagramm des [[Exposure/de|Belichtungswerkzeugs]]. In der waagerechten Koordinate befinden sich links die dunklen und rechts die hellen Töne. Im Hintergrund wird dazu das Histogramm schwach eingeblendet. In der senkrechten Koordinate befinden sich die dunklen Bildtöne unten und die Helleren oben. Das Diagramm wird hier als NURBS-Kurve (Control Cage) dargestellt. Bei dieser Kurve liegen die Knoten nicht auf der Kurve, sondern &amp;quot;verbiegen&amp;quot; sie im Anstieg. Es ist zu sehen, dass die Kurve im dunkleren Tonwertbereich etwas angehoben und im helleren Bereich etwas abgesenkt wurde. Bedeutet also, dass dunkle Pixelwerte etwas heller berechnet werden. Helle Pixel entsprechend dunkler. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bild zeigt auch die Ausklappliste mit den verschiedenen möglichen Varianten der Tonwertkurven:&lt;br /&gt;
* '''Linear:''' Das ist der Standardwert. Das Bild wird durch die Kurve nicht verändert. Dies entspricht einer Diagonalen, wie im kleinen Icon der Ausklappliste gezeigt. In diesem Fall wird die Kurve ausgeblendet.&lt;br /&gt;
* '''Angepasst:''' Das ist der häufig dargestellte Fall, wo die Kurve mit Knoten verbogen werden kann, die direkt auf der Kurve aufsitzen. Die beiden beim Öffnen der Kurve schon vorhandenen Knoten liegen ganz links unten (schwarz) und ganz rechts oben (weiß). Sie legen die Diagonale fest, die durch hinzugefügte Knoten verbogen werden kann. Mit diesen beiden äußersten Knoten kann der Wertebereich eingeschränkt werden, in dem man die Punkte am Rand entlang schiebt.&lt;br /&gt;
* '''Parametrisch:''' Hier werden keine Knoten im Diagramm eingetragen, sondern 4 Bereiche ''Schatten, Tiefen, Lichter, Spitzenlichter'' unterschieden, für die die Kurve verbogen werden kann. Diese Bereiche werden durch den kleinen Balken mit 3 Gleitern vorgegeben: [[Image:Parametric_curve_bar_V5.png]]. Mit der Maus kann man die Gleiter verschieben und mit der rechten Maustaste können wieder die Standardpositionen der Gleiter zurück geholt werden. Das Verbiegen erfolgt dann über die 4 Schieberegler. Sobald man mit der Maus einen der Schieberegler erreicht, wird dessen Wirkungsweise bzw. Wirkungsbereich im Diagramm eingeblendet.&lt;br /&gt;
* '''NURBS-Kurve:''' Im Gegensatz zur Variante ''Angepasst'' geht hier die Kurve nicht durch die Knoten, sondern die Knoten beeinflussen den Anstieg der Kurve in Bezug auf den Nachbarknoten bzw. den Rand. Hälst du beim Anklicken eines Knotens die Shift-Taste gedrückt, bekommt der Knoten &amp;quot;magische Anziehungskräfte&amp;quot; zum benachbarten Knoten oder auch zur Diagonalen. Mit wenig Übung ist es für viele Nutzer deshalb einfacher, die Kurve in dieser Variante zu bearbeiten, anstatt die Variante ''Angepasst'' zu verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achtung: Die Einstellungen in einer Kurvenvariante wird beim Umschalten in eine andere Kurvenvariante nicht übernommen! Jede Variante hat ihre eigenen Knoten bzw. Parameter, die nicht ineinander umgerechnet werden können. Aber jede Variante merkt sich auch ihre Knoten bzw. Parameter, sodass man mit der Typumschaltung in der Ausklappliste die bisherigen Einstellungen auch nicht verliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Flache Kurve ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Einführung ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden wird zum besseren Verständnis die Funktion und Wirkung der Flachen Kurve Schritt für Schritt ausgehend von der Tonwertkurve beschrieben: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im ersten Moment erscheint dieses Diagramm etwas ungewöhnlich. Der Unterschied zu den Diagrammen in der Art der Tonwertkurve ist, dass hier der Eingangswert nicht direkt auf einen neuen Ausgangswert abgebildet wird, sondern nur in einem bestimmten Bereich um den Eingabewert verändert wird. Man könnte das auch mit einer Tonwertkurve erreichen. Das sähe dann zum Beispiel so aus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[file:ToneCurveAsFlatCurveReplacement.png|frame|left]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear: both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine ziemlich fummelige Angelegenheit. Erst recht, wenn nur sehr geringe Nuancen verändert werden sollen. Aus diesem Grunde werden die sogenannten ''Flachen Kurven'' eingesetzt, in der nur noch '''die Änderungen der Ausgangswerte von den Eingangswerten''' dargestellt werden. Erfolgen keine Veränderungen, bleibt die Kurve in diesen Bereichen auf &amp;quot;Null&amp;quot;. Wobei in den ''Flachen Kurven'' die Nullinie waagerecht in der Mitte liegt. &amp;quot;Darüber&amp;quot;, und auch &amp;quot;darunter&amp;quot; stellt also eine (leichte) Veränderung in positiver oder negativer Richtung der Zielgröße (Ausgangswert) dar. Die oben dargestellte Tonwertkurve mit dem dort parametrierten Kurvenverlauf würde als Flache Kurve etwa so aussehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[file:FlatCurveInComparison_de.png|frame|left]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear: both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit deutlich weniger Knoten, und in der vertikalen Auflösung viel weiter gespreizt, lässt sich der gewünschte Kurvenverlauf viel leichter einstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Gleichung sähe das dann so aus: y = x + k * ''f'' (x). Überall, wo also die Kurve ''f'' (x) Null ist, gilt y = x. Dann bleibt ein Pixel unverändert. k ist hierbei ein Skalierungswert für die vertikale y-Koordinate, den der Programmierer fest vorgegeben hat. k ist sozusagen der maximale Grad, um den ein Ausgangswert x im Diagramm nach oben, wie unten hin verändert werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Besonderheit ist dabei, dass '''der Eingangswert (also das, was die x-Koordinate darstellt) auf einen völlig anderen Parameter y abgebildet''' werden kann. Zum Beispiel kann auf der waagerechten x-Koordinate der Farbkreis abgerollt dargestellt sein, wohingegen die senkrechte y-Koordinate die Helligkeit darstellt. &amp;quot;Senkt&amp;quot; man die Kurve nun nur in einem schmalen Bereich um z.B. blau ab, würde die Funktion also alle Pixel, die blau sind, zum Beispiel den Himmel, dunkler machen. Demzufolge sieht die allgemeine Gleichung, die hinter diesen Kurven liegt, so aus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:y = z + k * ''f'' (x)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Pixelparameter z (z.B. Helligkeit) wird also etwas verändert, nämlich um k * ''f'' (x), in (die neue Helligkeit) y umgewandelt. Wobei hier x ein anderer Parameter des gleichen Pixels ist (z.B. der Farbton).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel hierzu: Die Einstellung der Retinex-Intensität als Funktion vom Farbton. Die Intensität wird bei grünen Farben angehoben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[file:RetinexIntensityFlatCurve de.png|frame|left]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear: both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Besonderheit ist, dass RawTherapee bei den Flachen Kurven, die den Farbton in der waagerechten x-Koordinaten haben, an den Stellen, wo sich Kurvenknoten befinden, einen Balken im Farbton, den der Knoten spezifiziert, nach oben zieht. So ist die Farbe, für die der Knoten steht, deutlich sichtbarer, als im schmalen Balken unter dem Diagramm. Außerdem werden in diesen Diagrammen zu Beginn schon für alle Grund- und Komplementärfarben Knoten angelegt, die sich genau auf der Nulllinie befinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch ein Hinweis zur Darstellung der Knoten. Betrachte das Bild oben: Knoten, die sich genau auf der Nulllinie befinden, werden grün dargestellt. Alle Knoten, die außerhalb der Nullinie liegen hingegen schwarz. Hier noch mal als Detail gezeigt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[image:Flat curve zoom.png|frame|left|Ein neutraler Punkt (Kurvenknoten) ist grün. Die Anderen sind schwarz.]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear: both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe der Entwicklung von RawTherapee sind immer mehr Werkzeuge hinzugekommen, die die Flache Kurve zur Parametereinstellung verwenden. Die Flachen Kurven werden in der Kurvenauswahl generell mit dem Icon [[image:CurveType-controlPoints.png]] symbolisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Finessen bei der Arbeit und dem Verhalten der Elemente in den Flachen Kurven erfährst du in nachfolgendem Beispiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Beispiel====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[image:Flat curve justcurve.png|frame|'''Farbton/Sättigung/Dynamik-Werkzeug:&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;H(ue)-Kurve'''&amp;lt;br /&amp;gt;(Farbton als Funktion des Farbtons)&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;'''Grüne Pixel'''&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;(Eingangsgröße in der horizontalen Koordinate; dargestellt als vertikaler grüner Balken durch den Knoten hindurch)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''werden in blaue Pixel farbverschoben'''&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;(vertikale Koordinate beschreibt das &amp;quot;Maß&amp;quot; der Farbverschiebung hin zu blau; so lange der Knoten mit der Maus verschoben wird oder im Kurvenknoten-Eingangs-Ausgangswert-Modus selektiert ist ([[General_Comments_About_Some_Toolbox_Widgets/de#Kurvenknoten_Ein-Ausgangs-Wert|s. oben]]), wird die &amp;quot;Zielfarbe&amp;quot;, wie hier zu sehen, als horizontaler Balken durch den Knoten angezeigt).]]&lt;br /&gt;
Die Funktion der Flachen Kurve soll hier noch mal an Hand eines Beispiels beschrieben werden. Siehe auch nebenstehendes Bild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollziehe die im Weiteren beschriebenen Dinge sofort selbst mit einem beliebigem Bild, um schnell zu verstehen, wie man mit den Flachen Kurven arbeiten kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir wählen dazu das Werkzeug Farbton(H)/Sättigung(S)/Dynamik(V) aus, auch als [[HSV Equalizer/de|HSV-Equalizer]] bekannt, dass sich unter dem Reiter [[image:colour.png]] Farbe findet. Klicke auf das Aufklappmenü-Icon [[image:Drop-down.png]] rechts neben Kanal-Button ''H(ue)'' und wähle &amp;quot;''Min/Max-Kontrollpunkte''&amp;quot; [[image:CurveType-controlPoints.png]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Typisch für alle Flachen Kurven, bei denen die Ausgangsgröße (horizontale Koordinate) eine Farbkreisabwicklung darstellt, ist die Grundeinstellung, bei der bereits 6 Kurvenknoten auf der vertikalen Nulllinie voreingestellt sind. Sie befinden sich bezogen auf die horizontale Koordinate genau in den Grund- und Komplementärfarben Rot, Gelb, Grün, Türkis, Blau und Magenta (Purpur). Die Knoten liegen jetzt noch alle auf der Nulllinie, weswegen sie alle grün dargestellt werden. In jedem Knoten wird mit einem senkrechten schmalen Balken die durch den Knoten selektierte Farbe auf der horizontalen Ausgangs-Koordinate angezeigt. Ganz rechts befindet sich kein Knoten. Da wir hier in der Horizontalen den Farbkreis abgebildet haben, kann man sich ganz Rechts (Rot) in der Fortsetzung Links (Rot) vorstellen. Der zugehörige Knoten in Rot ist also schon vorhanden: ganz links.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klicke jetzt auf den Punkt (Knoten) ganz links und halte die Maustaste gedrückt. Der Cursor wechselt schon beim Darüberfahren zu einem sternförmigen Symbol. Daran erkennst du, dass du tatsächlich den Knoten anklickst und nicht die kleinen Punkte daneben, mit denen du die Kurvensteilheit einstellen kannst. Schiebe nun den Knoten nach oben und unten. Je weiter du ihn von der Nulllinie entfernst, desto weiter innerhalb des Farbkreises werden alle Pixel &amp;quot;verschoben&amp;quot;, die rot sind. Nach oben zuerst in Richtung Braun, Gelb, Grün usw. Nach unten in Richtung Magenta, Blau usw. Schiebst du den Knoten ein wenig zu weit nach links aus dem Diagramm siehst du hier, wie die horizontale Koordinate arbeitet: Ganz links ist auch ganz rechts. Der Farbkreis wird beim Verschieben des Punktes also nicht als Gerade mit festen Rändern verstanden, sondern du landest sofort auf der anderen Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hast du beim Verschieben den horizontalen Farbbalken durch den Knoten gesehen? Während der vertikale Balken, der immer angezeigt wird, die Eingangsgröße für die Bildverarbeitung der Pixel anzeigt, zeigt der horizontale Balken die Ausgangsgröße (Zielgröße) an. Ziehe nun einen Knoten etwas nach oben und dann wechselweise nach links und rechts. Siehst du, dass trotz gleicher &amp;quot;Höhe&amp;quot; der waagerechte &amp;quot;Ziel&amp;quot;-Balken sich in der Farbe etwas ändert? Wenn du das erklären kannst, hast du die Funktion der Flachen Kurven vollständig verstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn nicht, hier die Erklärung: Eine bestimmte Abweichung von der Nullinie verschiebt den Farbwert um einen bestimmten Betrag. Befindet sich der Knoten zum Beispiel bezüglich der horizontalen x-Koordinate auf der Farbe grün und du schiebst den Knoten nach oben, wird er gelb. Nimmst Du hingegen einen Knoten mit dem horizontalen Ausgangswert blau und schiebst du ihn um den gleichen Betrag nach oben, wird er nicht gelb, sondern zuert einmal an dieser Stelle grün. Die Verschiebung nach oben und unten positioniert den Ausgangs(ziel)wert nicht auf einer bestimmten Farbe, sondern du verschiebst die Lage im Farbkreis vom Eingangswert ausgehend um den gleichen Winkel. Beginnend von Grün landest du bei Gelb. Beginnend von Blau, bist du bei gleichem Winkel aber erst bei Grün angekommen und nicht bei Gelb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die beiden vorangegangenen Absätze sind sehr wichtig. Erst, wenn du den Inhalt gedanklich nachvollziehen kannst, hast du die Flachen Kurven insbesondere in der häufigen Verwendung mit dem abgewickelten Farbkreis vollständig verstanden. Und dann wirst du die entsprechenden Werkzeuge mit Erfolg anwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Der vertikale Farbbalken durch einen Knoten hat 2 magische Kräfte!'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fahre jetzt mit der Maus nicht über einen Knoten, sondern etwas entfernt von ihm nur über den vertikalen Farbbalken, der durch den Knoten verläuft. Auch hier wechselt das Maussymbol. Klickst du nun nur den Balken an, kannst du ihn verschieben, ohne die &amp;quot;Höhe&amp;quot; des Knotens zu verändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Startest du beim Verschieben zuerst nach links oder rechts, rastet die vertikale Position des Knotens ein und du kannst bequem aussschließlich den Farbton der Eingangsgröße anpassen.&lt;br /&gt;
* Startest du hingegen mit der Verschiebung zuerst nach oben oder unten, dann rastet die horizontale Position des Knotens ein, und du kannst ausschließlich die Zielgröße anpassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zweite Variante ist sehr oft die Wichtigere: Du wählst mit der Pipette (s. oben) im Vorschaubild eine bestimmte Farbe und ein Knoten wird auf der Nullinie erstellt. Du möchtest nun genau diese Farbe verschieben. Dazu ist es praktisch, wenn der Knoten bezogen auf die horizontale Achse, auf der du gerade den Knoten mit der Pipette erstellt hast, fixiert bleibt und eben nur die vertikal realisierte Farbverschiebung dieser Farbe eingestellt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und natürlich kannst du, wie bei jeder Kurvenart, die Empfindlichkeit der Maus durch Drücken der Strg-Taste für genaues Arbeiten deutlich herabsetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kurvensteilheit'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie exakt nun diese Verschiebung auf einen bestimmten Farbton wirkt, hängt von der Steilheit der Kurve ab. Wie schnell sie also auf die Nulllinie zurück kehrt. Diese Steilheit kannst du einerseits mit der oben geschilderten Methode der [[General_Comments_About_Some_Toolbox_Widgets/de#Kurvenknoten_Ein-Ausgangs-Wert|Kurvenknoten-Ein-Ausgangs-Werte]] als Zahlenwert ändern. Du kannst aber auch, wenn du den Knoten an fährst, den blauen oder gelben Indikator anfahren, anklicken und dann verschieben. Du siehst sofort, welche mehr oder weniger steile Kurve dabei entsteht. Benötigst du noch eine steilere Kurve, füge dicht neben dem betreffenden Knoten noch einen weiteren Knoten auf der Nulllinie ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erstellten Kurven lassen sich mit den Icons rechts neben dem Diagramm mittels Zwischenablage oder Datei auf andere Bilder übertragen. Beachte, dass nur die gerade angezeigte Kurve gespeichert wird. Es ist zum Beispiel nicht möglich in dem eben benutzten Beispiel die Kurven von H, S und V gleichzeitig abzuspeichern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== The Preview Area ==&lt;br /&gt;
The preview is designed to show you the most realistic result possible, however one must keep in mind that the larger an image is, the longer it takes to process. For speed reasons, the preview of the effects of most tools is calculated not on the full-sized image (which would take exactly as long as saving the image, making using sliders and curves impossible), but on the preview image which is of the size of your preview area. Many tools, such as the [[Exposure]] tool, can be applied to an image of any size, and their effects will be identical regardless of the size of the image they are applied to. However some tools are size-dependent, for example all of the tools in the Detail tab, which means if you apply one of these tools to a full-sized image and to a smaller version of that image, and then downscale the full-sized image to the smaller image's size, the two images won't match. For reasons of speed, RawTherapee must use the small preview image so that your tool tweaking experience may be fast and fluid, but this means that the effects of size-dependent tools would not be accurate when applied to a small zoomed-out preview. We made the decision to either disable the preview effects of these tools entirely at zoom levels less than 100%, or to keep the preview effects active but to warn you that what you see at zoom levels less than 100% may be inaccurate depending on the tool settings (for example [[Tone Mapping]] and [[Wavelet]] may be accurate at zoom levels less than 100% or they may be inaccurate, depending on their settings). You will know which tools these are because they are marked with a &amp;quot;1:1&amp;quot; icon [[Image:zoom-100-identifier.png|Zoom 100 identifier icon.]] next to their names. RawPedia explains how accurate the preview is for all affected tools on each tool's page.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Fherb</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://rawpedia.rawtherapee.com/index.php?title=General_Comments_About_Some_Toolbox_Widgets/de&amp;diff=2444</id>
		<title>General Comments About Some Toolbox Widgets/de</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://rawpedia.rawtherapee.com/index.php?title=General_Comments_About_Some_Toolbox_Widgets/de&amp;diff=2444"/>
		<updated>2017-05-23T22:05:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Fherb: /* Beispiel */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Todo-List / State:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Translation: open&lt;br /&gt;
* Content completely cleared: open&lt;br /&gt;
* Expression and didactics checked: open&lt;br /&gt;
* Spelling checked: open&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ready for publishing: no&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Allgemeine Bemerkungen über die Verwendung der Werkzeuge =&lt;br /&gt;
'''Dieser Abschnitt ist wichtig''' - Einige Dinge werden für dich sehr offensichtlich sein, wenn du bereits sehr erfahren andere Software verwendest, aber es wird einige Sachen geben, die auch dir bisher nicht bekannt waren, sich nicht unmittelbar im ''trial-and-error''-Verfahren erlernen lassen, die du aber wissen solltest, um RawTherapee schneller und einfacher zu verwenden. Nimm dir für diesen Abschnitt etwas Zeit und probiere auch Dinge aus, die für dich neu sind. Insbesondere die Details zu den verschiedenen Kurvenarten, inbesondere die '''Flachen Kurven''', und ihre Bedienung sind sehr wichtig, um mit sehr mächtigen Funktionen und Einstellungen arbeiten zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Werkzeugbereich, der sich im Editor rechts neben dem mittleren, großen Vorschaubild befindet, enthält die Einstellwerte sämtlicher Bildverarbeitungswerkzeuge von RawTherapee. Mit ihnen kann man eine Menge machen. Vermutlich deutlich mehr, als du es im Moment erwartest. Wenn du RawTherappe zum ersten Mal verwendest, erst recht, wenn du überhaupt erst in die Bearbeitung von Raw-Bildern einsteigst, fühle dich bitte von diesen vielen Optionen nicht erschlagen! Wir haben hier ein Werkzeug vor uns, mit dem auch der Profi seine Freude hat. Aber auch als Einsteiger wirst du recht gut und schnell zurecht kommen, weil du zu Beginn nur einen Bruchteil der Werkzeuge und Parameter benötigst, um bereits sehr gute Resultate zu erreichen. Dazu kommt, dass sich einige Parameter auch gegenseitig ersetzen: Je nach deiner Vorgehensweise wirst du die eine Variante oder die Andere nutzen, um zum Ziel zu kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Du Einsteiger bist, konzentriere dich zuerst auf das Wichtigste:&lt;br /&gt;
* Belichtungskorrektur inkl. Kontrast; skaliere das Bild (in den meisten Fällen) im kompletten Bereich von tief Schwarz bis ganz hell&lt;br /&gt;
* Weißabgleich, Farbsättigung&lt;br /&gt;
* Rotation, falls du die Kamera nicht ganz gerade gehalten hast&lt;br /&gt;
* stürzende Linien mit der Korrektur der Perspektive mindern&lt;br /&gt;
* Objektivverzerrungen (Tonne) korrigieren, wenn du ein starkes Weitwinkel verwendest hast&lt;br /&gt;
* beschneide das Bild passend zum Motiv&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind zwar schon eine Menge Punkte, aber du wirst sehr leicht die dazu passenden Einstellregler finden. Und danach fällt es dir sicher nicht mehr schwer, weitere Werkzeuge, wie zum Beispiel die Rauschminderung, zu verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Panels - Bereiche der Programmoberfläche ==&lt;br /&gt;
Panels sind Bereiche der Oberfläche einer Software, die sie in spezielle Arbeitsbereiche gliedert. Der Bildeditor besitzt 3 Panels, die sich um den zentralen Bild-Vorschaubereich herum gruppieren:&lt;br /&gt;
* Links befindet sich das Panel, das das Histogramm und die Historie enthält.&lt;br /&gt;
* Rechts ist das Panel mit allen Werkzeugen.&lt;br /&gt;
* Und oben befindet sich der Filmstreifen, mit dem sich schnell navigieren lässt, ohne erst in die Dateiverwaltung wechseln zu müssen.&lt;br /&gt;
Alle diese Panels lassen sich bequem und schnell mit den passenden Pfeil-Buttons [[File:Panel-to-left.png]] [[File:Panel-to-right.png]] [[File:Panel-to-top.png]] ein und ausblenden, um temporär den Vorschaubereich frei zu geben, wenn die Platzverhältnisse auf dem Monitor begrenzt sind. Lerne dafür auch die Tastaturkürzel kennen: {{k|L}}, {{k|Alt}} + {{k|L}} sowie {{k|Shift}} + {{k|L}}. Kann in den einzelnen Panels nicht der gesamte Bereich dargestellt werden, nutze das Mausrad, um den Inhalt hoch und runter (hin und her) zu schieben. Es kann vor allem im rechten Panel nicht passieren, dass du dabei Einstellwerte verstellst. Denn diese kannst du genau aus diesem Grund nur dann verstellen, wenn du während der Bedienung des Mausrades auch noch die {{k|Shift}}-Taste gedrückt hältst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werkzeuge ==&lt;br /&gt;
RawTherapee besitzt eine Menge Werkzeuge und jedes von ihnen besitzt wiederum ein oder mehrere Steuerelemente. Die Werkzeuge sind in die folgenden Gruppen eingeteilt:&lt;br /&gt;
* [[File:Exposure.png]] Belichtung&lt;br /&gt;
* [[File:Detail.png]] Details&lt;br /&gt;
* [[File:Colour.png]] Farbe&lt;br /&gt;
* [[File:Wavelet.png]] Wavelet&lt;br /&gt;
* [[File:Transform.png]] Transformieren&lt;br /&gt;
* [[File:Raw.png]] Raw&lt;br /&gt;
* [[File:Meta.png]] Metadaten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter ''Belichtung'' sind dann alle Werkzeuge versammelt, die etwas mit der Steuerung von Helligkeit, Kontrast usw. zu tun haben. Unter ''Farbe'' ist u.a. der Weißabgleich zu finden usw. Weil es so viele Werkzeuge gibt, wirst du schnell feststellen, dass der Platz auf dem Monitor in der Höhe sehr kostbar ist. Neben der klassischen Scroll-Leiste, mit der die gerade benötigten Steuerelemente in den sichtbaren Ausschnitt geschoben werden können, gibt es bei RawTherape eine weitere, ausgesprochen einfache Methode:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ein Rechts-Klick mit der Maus auf die Überschrift eines Werkzeugs klappt dessen Steuerelemente aus, gleichzeitig werden die Steuerelemente aller anderen Werkzeuge eingeklappt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn der Bildschirm nicht gar zu klein ist, ist man damit immer nur maximal 2 Klicks von jedem beliebigen Einstellwert entfernt: 1. Klick (linke Maustaste) wählt die Gruppe, z.B. ''Details'', der 2. Klick (rechte Maustaste) klappt das Werkzeug auf, z.B. ''Rauschreduzierung''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Links neben den Titeln der meisten Werkzeugen befindet sich ein kleiner ''Ein-Aus-Schalter'' [[File:expanderEnabled.png]], mit dem man die Wirkung des gesamten Werkzeugs ein- und ausschalten kann. Die Einstellwerte des betreffenden Tools bleiben dabei erhalten. Bei einigen Tools macht das allerdings weniger Sinn. So gibt es einige Werkzeuge ohne diesen Schalter. Bei diesen wird statt dessen ein kleines Dreieck [[File:expanderClosed.png]] dargestellt. In der Darstellung der Werkzeuge innerhalb der Dateiverwaltung gibt es noch einen speziellen Zustand, wenn mehrere Bilder ausgewählt wurden. Dieser heißt ''inkonsistent'' und bedeutet, dass das betreffende Werkzeug bei einem Teil der Bilder eingeschaltet und bei einem anderen Teil abgeschaltet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:expanderDisabled.png|Werkzeug abgeschaltet.]]&lt;br /&gt;
Werkzeug abgeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:expanderEnabled.png|Werkzeug eingeschaltet.]]&lt;br /&gt;
Werkzeug eingeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:expanderInconsistent.png|Werkzeug inkonsistent.]]&lt;br /&gt;
Werkzeug inkonsistent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:expanderClosed.png|Werkzeug eingeklappt.]]&lt;br /&gt;
Werkzeug eingeklappt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:expanderOpened.png|Werkzeug ausgeklappt.]]&lt;br /&gt;
Werkzeug ausgeklappt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schieberegler ==&lt;br /&gt;
Jeder Schieberegler besitzt drei spezielle Werte:&lt;br /&gt;
* Der ''aktuelle Wert'', wenn der Regler in eine bestimmte Stellung geschoben wird.&lt;br /&gt;
* Der ''Standardwert'', der im Programm fest voreingestellt ist. Dieser kann als aktueller Wert zurück geholt werden, indem man auf den kleinen Reset-Taster [[File:ResetButton.png]] klickt.&lt;br /&gt;
* Der ''Initialwert''. Dies ist der Wert den der Regler in dem Profil besaß, mit dem das Bild geladen wurde. Ihn kann man mit Klick auf  [[File:ResetButton.png]] + {{k|Strg}} zurück holen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie schon oben beschrieben: Um den Schieberegler mit dem Mausrad zu bedienen, muss gleichzeitig die {{k|Strg}}-Taste gedrückt gehalten werden. Andernfalls scrollt das Werkzeug-Panel hoch oder runter. Die Strg-Taste entkoppelt somit beide Funktionen sicher voneinander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurven-Editoren ==&lt;br /&gt;
RawTherapee besitzt drei Arten von Kurven in den Werkzeugen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Schwellenkurven&lt;br /&gt;
* Tonwertkurven&lt;br /&gt;
* Flache Kurven&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schwellenkurven ===&lt;br /&gt;
Die Schwellenkurven sind die Einfachsten. Sie werden benutzt, um speziellen Werkzeugen die Tonwerte (oder Farbtöne oder Sättigungswerte) vorzugeben, die vom betreffenden Werkzeug bei der Berechnung berücksichtigt werden sollen bzw. anders berechnet werden sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Beispiel betrachten wir den Schwellenkurven-Editor des Werkzeugs ''Detail &amp;gt; Schärfung''. [[Image: Sharpening_Threshold.png|frame|right|Schwelle der Schärfung]] Die dargestellten Einstellungen sagen aus, dass der Schärfungsgrad in dunklen Gebieten schnell ansteigen soll (die steile Linie auf der linken Seite), die volle Schärfung soll dann über den mittleren Tonwertbereich gehalten werden (Plateau der Kurve) und im Bereich hellerer Tonwerte hin zu den Lichtern soll die Schärfung zunehmend zurück gefahren werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man an einem Steuerpunkt der Kurve zieht, bewegt sich der gesamte Anstiegsbereich der Kurve. Um nur einen Steuerpunkt zu verschieben, halte dabei die Umschalt-Taste {{k|shift}} gedrückt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rechts oben an jeder Schwellenkurve befindet sich ein Reset-Button [[File:ResetButton.png]], der die Kurve wieder auf den Default-Wert zurück stellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beachte:&lt;br /&gt;
: Das Rücksetzen der Kurve gilt als Kurven-Modifikation, wie auch das Verschieben der Steuerpunkte. Drückst du versehentlich den ''Reset''-Button, gibt es keine Möglichkeit, die Kurve wieder herzustellen, die du vorher eingestellt hast. Das liegt daran, dass das in der Historie als ein Bearbeitungsschritt gilt und somit ein ''Zurück'' zwischen der Kurveneinstellung und dem nachfolgenden Reset-Klick nicht möglich ist. - Das gilt genau so für die Tonwertkurven und die Flachen Kurven.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu Tonwertkurven und den Flachen Kurven wird bei den Schwellenkurven die Kurve aus geraden Verbindungslinien zwischen den Steuerpunkten gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeines zu Tonwertkurven und Flachen Kurven ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Curve_ToggleSelect.jpg|260px|thumb|right|frame|Toggle- und Select-Teil des Kurven-Buttons]]Tonwertkurven und Flache Kurven sind leistungsfähigere Werkzeuge als die Schwellenkurven und besitzen entsprechend mehr Steuerelemente. So besitzt jede Tonkurve und Flache Kurve einen Button, mit dem der Typ ausgewählt werden kann. Die Linke Seite des Buttons ist dabei ein sogenannter Toggle-Button. Er schaltet die Anzeige der Kurve ein und aus (wenn überhaupt eine Kurve ausgewählt ist). Unmittelbar daneben kann man den Typ der Kurve wählen bzw. die Kurve abschalten (&amp;quot;Linear&amp;quot;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch diese Kurven haben einen Reset-Button [[File:ResetButton.png]], mit dem die Kurve zurück gesetzt werden kann. Weiterhin ein Pipette-Werkzeug [[image:editmodehand.png]], um einen bestimmten Wert in der horizontalen Koordinate aus einem Bild-Pixel heraus auszuwählen sowie ein Werkzeug (Knoten Ein-/Ausgangswert) [[image:Gtk-edit.png]], mit dem man die Position des Knotens per Wertvorgabe einstellen kann und in einigen Fällen auch die Steilheit der Kurve an diesem Punkt nach links und rechts bestimmen kann.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear: both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Pipette ====&lt;br /&gt;
[[image:rt pipette 2 lab ba.jpg|thumb|700px|Hier wird gerade mit dem Pipetten-Werkzeug der genaue Farbton der purpurnen Blume ins Diagramm übertragen um ihn in der HH-Kurve zur Einstellung genau zu lokalisieren.]]&lt;br /&gt;
In RawTherapee besitzen die meisten Kurven ein Pipetten-Werkzeug [[image:editmodehand.png]]. Diese Funktion stellt eine gute Möglichkeit dar, bestimmte Farbwerte, Helligkeiten und Bereich in einer bestimmten Sättigung aus einem Bild heraus in der Kurve genau zu selektieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nehmen wir ein Beispiel, in dem Du den Purpur-Ton einer Blume etwas röter machen möchtest. Ohne die Pipette wird es schwierig in der Kurve genau die Schattierung des betreffenden Farbtones im Bild zu treffen. Die Auswahl könnte dann schnell zu breit werden und du änderst größere Farbbereiche, als du es eigentlich möchtest. Mit der Pipette klickst du einfach in das Bild und der betroffene Farbton wird als Punkt in die Kurve übernommen. Den Punkt kannst du nun zur Anpassung verwenden und dich darauf verlassen, dass du genau den betreffenden Farbton änderst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Pipettenwerkzeug wird für eine Kurve aktiviert, indem man einfach auf das entsprechende Symbol [[image:editmodehand.png]] rechts oben an der Kurve klickt. Wenn du nun mit der Maus über das Bild fährst, wirst du eine vertikale Linie (in einigen Fällen auch vier) in der Kurve bemerken. Diese Linien repräsentieren den entsprechenden Wert des Pixels, über das du gerade fährst. Siehe auch nebenstehendes Bild. Um nun einen Einstellpunkt, einen Knoten in der Kurve zu setzen, drücke die Ctrl-Taste und die linke Maustaste zugleich. Bewegst du nun die Maus, ohne vorher die linke Maustaste los gelassen zu haben, kannst du unmittelbar diesen Knoten in der Kurve verschieben, ohne erst aus dem Vorschaubild zu gehen und den Punkt mit der Maus erneut anzufassen. Für Feineinstellungen halte dabei die Strg-Taste erneut gedrückt. Das gilt für die im Bild dargestellte Kurvenart. Bei manchen anderen Kurven geht das allerdings nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Pipette wieder zu deaktivieren, klicke erneut auf das Pipetten-Icon an der Kurve. Wenn du die Pipette in einer anderen Kurve verwenden willst, brauchst du sie in der eben bearbeiteten Kurve nicht erst zu deaktivieren. Aktiviere sie einfach in der nächsten Kurve und sie wirkt sich nur dort aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear: both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kurvenknoten Ein-Ausgangs-Wert ====&lt;br /&gt;
[[File:DiagrammInOut.png|170px|thumb|right|frame|In- und Out- Wert (x, y) eines Kurven-Knotens]]&lt;br /&gt;
Jede Kurve besitzt ein Werkzeug mit dem die Knoten der Kurve in Form ihrer Parameterwerte eingestellt werden können. Zwei dieser Parameter sind immer vorhanden und legen den Knoten bezüglich seiner Lage im Diagramm fest:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der I-Wert (In, also &amp;quot;rein&amp;quot;) legt den Wert auf der horizontalen Korrdinate fest. In der deutschen Übersetzung wird dieser Wert mit ''x'' bezeichnet. So, wie die x-Koordinate im Matheunterricht.&lt;br /&gt;
* Der O-Wert (Out, also &amp;quot;raus&amp;quot;) legt den Wert auf der vertikalen Koordinate fest. In der deutschen Übersetzung wird dieser Wert mit ''y'' bezeichnet. (Siehe auch [https://de.wikipedia.org/wiki/Kartesisches_Koordinatensystem Kartesische Koordinatensystem].)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wobei es von der Kurve abhängt, in welchem Wertebereich sich die Werte von I und O (bzw. x und y) bewegen können (z.B. 0...100% oder 0,0...1,0). Die beiden Werte heißen In/Out, also &amp;quot;rein&amp;quot; und &amp;quot;raus&amp;quot;, weil sie damit die &amp;quot;mathematische Verarbeitungsrichtung&amp;quot; der Software während der Filterung beschreiben: Der Filter entnimmt zum Beispiel den Farbwert eines Pixels dem Bild, ordnet ihn der horzitontalen Achse zu, geht von dort nach oben in die Kurve &amp;quot;hinein&amp;quot; (bzw. in den Knoten, wenn sich an dieser Stelle gerade ein Knoten befindet) und von dort wieder nach links &amp;quot;heraus&amp;quot; auf die vertikale Koordinatenachse. Die ganze Kurve beschreibt also die Gleichung zur Umwandlung eines Pixels O = ''f'' (I) bzw. y = ''f'' (x).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear: both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:FlatRise node.png|170px|thumb|right|frame|Flacher Anstieg der Kurve im Knoten für die blauen Pixel]]&lt;br /&gt;
[[File:RapidRise node.png|170px|thumb|right|frame|Steiler Anstieg der Kurve im Knoten für die grünen Pixel]]&lt;br /&gt;
Bei bestimmten Kurvenarten kommen zudem noch 2 Parameter hinzu, die beschreiben, wie steil bzw. flach die Kurve in den Knoten hinein läuft. Dabei bedeuten:&lt;br /&gt;
* LT Anstieg der Kurve linksseitig am Knoten&lt;br /&gt;
* RT Anstieg der Kurve rechtsseitig am Knoten&lt;br /&gt;
Wobei der &amp;quot;steilste Anstieg&amp;quot; (Wert 0) bedeutet, dass die Kurve sehr steil in Richtung Null-Linie startet. Der flachste Anstieg (Wert 1) bedeutet, dass die Kurve am Knoten horizontal austritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Einstellungen nachvollziehen zu können, aktiviere z.B. im Werkzeug ''Belichtung &amp;gt; L*a*b Anpassung'' die LH-Kurve. Mit dieser Kurve kann man bestimmte Farbbereich heller und dunkler machen. Schalte das Pipettenwerkzeug der Kurve ein [[image:editmodehand.png]]. Wähle jetzt im Vorschaubild mit der Pipette ein Pixel aus (Strg + ''Linke Maustaste''). Im Diagramm wird ein Knoten hizugefügt. Lasse die Strg-Taste los, halte aber die Maustaste gedrückt und verschiebe sie, sodass der Knoten aus der Nulllinie heraus nach oben und unten verschoben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Um nun den Knoten genauer zu konfigurieren, klicke auf den Knoten-Editier-Button [[image:Gtk-edit.png]] und dann mit der ''rechten'' Maustaste auf den''' gerade erstellten '''Knoten. Der Knoten wird rot eingekreist.''' In den Feldern x, y, LT und RT lassen sich jetzt die Werte dieses Punktes verändern. Verändere nun die Werte nach deinen Vorstellungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du beendest, indem du mit der ''rechten'' Maustaste irgendwo in das Diagramm neben den roten Knoten klickst oder mit der ''linken'' Maustaste auf das Icon [[image:Gtk-edit.png]] drückst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ kannst du den Punkt auch nur mit der Maus im Diagramm anfahren und einen der erscheinenden Farbpunkte anfassen (''linke'' Maustaste) und verschieben. Das ist allerdings oftmals viel fummeliger und ungenauer, als die Knotenparameter über die Zahlenwerte einzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear: both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Tonwertkurven===&lt;br /&gt;
[[Image:Tone_Curve.png|320px|thumb|right|frame|Tonwertgruppe mit Anzeige der Typ-Ausklappliste]]&lt;br /&gt;
Eigentlich sind Tonwertkurven falsch benannt, weil sie nicht nur zur Korrektur von Tonwerten, sondern auch der Sättigung, Farbigkeit usw. verwendet werden. Ihr Zweck ist, eine Eingangsgröße (horizontaler x-Wert) in eine Ausgangsgröße (vertikaler y-Wert) umzuwandeln. Also in der einfachen Form&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:y = ''f'' (x).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wobei in der Regel x, wie y, den gleichen Pixelparameter darstellen. Zum Beispiel werden also die Helligkeitswerte der Pixel vom Wert x in den Wert y umgerechnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kurve bestimmt dabei, zu welchem Eingangswert welcher Ausgangswert zuzuordnen ist. Die beiden Koordinaten, waagerecht wie senkrecht, sind dabei in ihrem Wertebereich gleich skaliert. Zum Beispiel von ganz Schwarz nach ganz Weiß. Das bedeutet, dass bei einer genau diagonal verlaufenden Kurve (das ist die Ausgangslage, wenn man ein Werkzeug benutzt) die Ausgangswerte alle gleich der Eingangswerte sind. In so einem Fall wirkt sich die Kurve also nicht im Bild aus. Erst wenn mittels Knoten die Kurve &amp;quot;verbogen&amp;quot; wird, werden die Einganswerte anderen Ausgangswerten zugeordnet. Zum Beispiel bestimmte Helligkeitswerte anderen, neuen Helligkeitswerten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betrachten wir als Beispiel nebenstehend abgebildetes Diagramm des [[Exposure/de|Belichtungswerkzeugs]]. In der waagerechten Koordinate befinden sich links die dunklen und rechts die hellen Töne. Im Hintergrund wird dazu das Histogramm schwach eingeblendet. In der senkrechten Koordinate befinden sich die dunklen Bildtöne unten und die Helleren oben. Das Diagramm wird hier als NURBS-Kurve (Control Cage) dargestellt. Bei dieser Kurve liegen die Knoten nicht auf der Kurve, sondern &amp;quot;verbiegen&amp;quot; sie im Anstieg. Es ist zu sehen, dass die Kurve im dunkleren Tonwertbereich etwas angehoben und im helleren Bereich etwas abgesenkt wurde. Bedeutet also, dass dunkle Pixelwerte etwas heller berechnet werden. Helle Pixel entsprechend dunkler. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bild zeigt auch die Ausklappliste mit den verschiedenen möglichen Varianten der Tonwertkurven:&lt;br /&gt;
* '''Linear:''' Das ist der Standardwert. Das Bild wird durch die Kurve nicht verändert. Dies entspricht einer Diagonalen, wie im kleinen Icon der Ausklappliste gezeigt. In diesem Fall wird die Kurve ausgeblendet.&lt;br /&gt;
* '''Angepasst:''' Das ist der häufig dargestellte Fall, wo die Kurve mit Knoten verbogen werden kann, die direkt auf der Kurve aufsitzen. Die beiden beim Öffnen der Kurve schon vorhandenen Knoten liegen ganz links unten (schwarz) und ganz rechts oben (weiß). Sie legen die Diagonale fest, die durch hinzugefügte Knoten verbogen werden kann. Mit diesen beiden äußersten Knoten kann der Wertebereich eingeschränkt werden, in dem man die Punkte am Rand entlang schiebt.&lt;br /&gt;
* '''Parametrisch:''' Hier werden keine Knoten im Diagramm eingetragen, sondern 4 Bereiche ''Schatten, Tiefen, Lichter, Spitzenlichter'' unterschieden, für die die Kurve verbogen werden kann. Diese Bereiche werden durch den kleinen Balken mit 3 Gleitern vorgegeben: [[Image:Parametric_curve_bar_V5.png]]. Mit der Maus kann man die Gleiter verschieben und mit der rechten Maustaste können wieder die Standardpositionen der Gleiter zurück geholt werden. Das Verbiegen erfolgt dann über die 4 Schieberegler. Sobald man mit der Maus einen der Schieberegler erreicht, wird dessen Wirkungsweise bzw. Wirkungsbereich im Diagramm eingeblendet.&lt;br /&gt;
* '''NURBS-Kurve:''' Im Gegensatz zur Variante ''Angepasst'' geht hier die Kurve nicht durch die Knoten, sondern die Knoten beeinflussen den Anstieg der Kurve in Bezug auf den Nachbarknoten bzw. den Rand. Hälst du beim Anklicken eines Knotens die Shift-Taste gedrückt, bekommt der Knoten &amp;quot;magische Anziehungskräfte&amp;quot; zum benachbarten Knoten oder auch zur Diagonalen. Mit wenig Übung ist es für viele Nutzer deshalb einfacher, die Kurve in dieser Variante zu bearbeiten, anstatt die Variante ''Angepasst'' zu verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achtung: Die Einstellungen in einer Kurvenvariante wird beim Umschalten in eine andere Kurvenvariante nicht übernommen! Jede Variante hat ihre eigenen Knoten bzw. Parameter, die nicht ineinander umgerechnet werden können. Aber jede Variante merkt sich auch ihre Knoten bzw. Parameter, sodass man mit der Typumschaltung in der Ausklappliste die bisherigen Einstellungen auch nicht verliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Flache Kurve ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Einführung ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden wird zum besseren Verständnis die Funktion und Wirkung der Flachen Kurve Schritt für Schritt ausgehend von der Tonwertkurve beschrieben: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im ersten Moment erscheint dieses Diagramm etwas ungewöhnlich. Der Unterschied zu den Diagrammen in der Art der Tonwertkurve ist, dass hier der Eingangswert nicht direkt auf einen neuen Ausgangswert abgebildet wird, sondern nur in einem bestimmten Bereich um den Eingabewert verändert wird. Man könnte das auch mit einer Tonwertkurve erreichen. Das sähe dann zum Beispiel so aus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[file:ToneCurveAsFlatCurveReplacement.png|frame|left]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear: both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine ziemlich fummelige Angelegenheit. Erst recht, wenn nur sehr geringe Nuancen verändert werden sollen. Aus diesem Grunde werden die sogenannten ''Flachen Kurven'' eingesetzt, in der nur noch '''die Änderungen der Ausgangswerte von den Eingangswerten''' dargestellt werden. Erfolgen keine Veränderungen, bleibt die Kurve in diesen Bereichen auf &amp;quot;Null&amp;quot;. Wobei in den ''Flachen Kurven'' die Nullinie waagerecht in der Mitte liegt. &amp;quot;Darüber&amp;quot;, und auch &amp;quot;darunter&amp;quot; stellt also eine (leichte) Veränderung in positiver oder negativer Richtung der Zielgröße (Ausgangswert) dar. Die oben dargestellte Tonwertkurve mit dem dort parametrierten Kurvenverlauf würde als Flache Kurve etwa so aussehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[file:FlatCurveInComparison_de.png|frame|left]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear: both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit deutlich weniger Knoten, und in der vertikalen Auflösung viel weiter gespreizt, lässt sich der gewünschte Kurvenverlauf viel leichter einstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Gleichung sähe das dann so aus: y = x + k * ''f'' (x). Überall, wo also die Kurve ''f'' (x) Null ist, gilt y = x. Dann bleibt ein Pixel unverändert. k ist hierbei ein Skalierungswert für die vertikale y-Koordinate, den der Programmierer fest vorgegeben hat. k ist sozusagen der maximale Grad, um den ein Ausgangswert x im Diagramm nach oben, wie unten hin verändert werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Besonderheit ist dabei, dass '''der Eingangswert (also das, was die x-Koordinate darstellt) auf einen völlig anderen Parameter y abgebildet''' werden kann. Zum Beispiel kann auf der waagerechten x-Koordinate der Farbkreis abgerollt dargestellt sein, wohingegen die senkrechte y-Koordinate die Helligkeit darstellt. &amp;quot;Senkt&amp;quot; man die Kurve nun nur in einem schmalen Bereich um z.B. blau ab, würde die Funktion also alle Pixel, die blau sind, zum Beispiel den Himmel, dunkler machen. Demzufolge sieht die allgemeine Gleichung, die hinter diesen Kurven liegt, so aus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:y = z + k * ''f'' (x)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Pixelparameter z (z.B. Helligkeit) wird also etwas verändert, nämlich um k * ''f'' (x), in (die neue Helligkeit) y umgewandelt. Wobei hier x ein anderer Parameter des gleichen Pixels ist (z.B. der Farbton).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel hierzu: Die Einstellung der Retinex-Intensität als Funktion vom Farbton. Die Intensität wird bei grünen Farben angehoben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[file:RetinexIntensityFlatCurve de.png|frame|left]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear: both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Besonderheit ist, dass RawTherapee bei den Flachen Kurven, die den Farbton in der waagerechten x-Koordinaten haben, an den Stellen, wo sich Kurvenknoten befinden, einen Balken im Farbton, den der Knoten spezifiziert, nach oben zieht. So ist die Farbe, für die der Knoten steht, deutlich sichtbarer, als im schmalen Balken unter dem Diagramm. Außerdem werden in diesen Diagrammen zu Beginn schon für alle Grund- und Komplementärfarben Knoten angelegt, die sich genau auf der Nulllinie befinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch ein Hinweis zur Darstellung der Knoten. Betrachte das Bild oben: Knoten, die sich genau auf der Nulllinie befinden, werden grün dargestellt. Alle Knoten, die außerhalb der Nullinie liegen hingegen schwarz. Hier noch mal als Detail gezeigt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[image:Flat curve zoom.png|frame|left|Ein neutraler Punkt (Kurvenknoten) ist grün. Die Anderen sind schwarz.]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear: both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe der Entwicklung von RawTherapee sind immer mehr Werkzeuge hinzugekommen, die die Flache Kurve zur Parametereinstellung verwenden. Die Flachen Kurven werden in der Kurvenauswahl generell mit dem Icon [[image:CurveType-controlPoints.png]] symbolisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Finessen bei der Arbeit und dem Verhalten der Elemente in den Flachen Kurven erfährst du in nachfolgendem Beispiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Beispiel====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[image:Flat curve justcurve.png|frame|'''Farbton/Sättigung/Dynamik-Werkzeug:&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;H(ue)-Kurve'''&amp;lt;br /&amp;gt;(Farbton als Funktion des Farbtons)&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;'''Grüne Pixel'''&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;(Eingangsgröße in der horizontalen Koordinate; dargestellt als vertikaler grüner Balken durch den Knoten hindurch)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''werden in blaue Pixel farbverschoben'''&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;(vertikale Koordinate beschreibt das &amp;quot;Maß&amp;quot; der Farbverschiebung hin zu blau; so lange der Knoten mit der Maus verschoben wird oder im Kurvenknoten-Eingangs-Ausgangswert-Modus selektiert ist ([[General_Comments_About_Some_Toolbox_Widgets/de#Kurvenknoten_Ein-Ausgangs-Wert|s. oben]]), wird die &amp;quot;Zielfarbe&amp;quot;, wie hier zu sehen, als horizontaler Balken durch den Knoten angezeigt).]]&lt;br /&gt;
Die Funktion der Flachen Kurve soll hier noch mal an Hand eines Beispiels beschrieben werden. Siehe auch nebenstehendes Bild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollziehe die im Weiteren beschriebenen Dinge sofort selbst mit einem beliebigem Bild, um schnell zu verstehen, wie man mit den Flachen Kurven arbeiten kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir wählen dazu das Werkzeug Farbton(H)/Sättigung(S)/Dynamik(V) aus, auch als [[HSV Equalizer/de|HSV-Equalizer]] bekannt, dass sich unter dem Reiter [[image:colour.png]] Farbe findet. Klicke auf das Aufklappmenü-Icon [[image:Drop-down.png]] rechts neben Kanal-Button ''H(ue)'' und wähle &amp;quot;''Min/Max-Kontrollpunkte''&amp;quot; [[image:CurveType-controlPoints.png]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Typisch für alle Flachen Kurven, bei denen die Ausgangsgröße (horizontale Koordinate) eine Farbkreisabwicklung darstellt, ist die Grundeinstellung, bei der bereits 6 Kurvenknoten auf der vertikalen Nulllinie voreingestellt sind. Sie befinden sich bezogen auf die horizontale Koordinate genau in den Grund- und Komplementärfarben Rot, Gelb, Grün, Türkis, Blau und Magenta (Purpur). Die Knoten liegen jetzt noch alle auf der Nulllinie, weswegen sie alle grün dargestellt werden. In jedem Knoten wird mit einem senkrechten schmalen Balken die durch den Knoten selektierte Farbe auf der horizontalen Ausgangs-Koordinate angezeigt. Ganz rechts befindet sich kein Knoten. Da wir hier in der Horizontalen den Farbkreis abgebildet haben, kann man sich ganz Rechts (Rot) in der Fortsetzung Links (Rot) vorstellen. Der zugehörige Knoten in Rot ist also schon vorhanden: ganz links.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klicke jetzt auf den Punkt (Knoten) ganz links und halte die Maustaste gedrückt. Der Cursor wechselt schon beim Darüberfahren zu einem sternförmigen Symbol. Daran erkennst du, dass du tatsächlich den Knoten anklickst und nicht die kleinen Punkte daneben, mit denen du die Kurvensteilheit einstellen kannst. Schiebe nun den Knoten nach oben und unten. Je weiter du ihn von der Nulllinie entfernst, desto weiter innerhalb des Farbkreises werden alle Pixel &amp;quot;verschoben&amp;quot;, die rot sind. Nach oben zuerst in Richtung Braun, Gelb, Grün usw. Nach unten in Richtung Magenta, Blau usw. Schiebst du den Knoten ein wenig zu weit nach links aus dem Diagramm siehst du hier, wie die horizontale Koordinate arbeitet: Ganz links ist auch ganz rechts. Der Farbkreis wird beim Verschieben des Punktes also nicht als Gerade mit festen Rändern verstanden, sondern du landest sofort auf der anderen Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hast du beim Verschieben den horizontalen Farbbalken durch den Knoten gesehen? Während der vertikale Balken, der immer angezeigt wird, die Eingangsgröße für die Bildverarbeitung der Pixel anzeigt, zeigt der horizontale Balken die Ausgangsgröße (Zielgröße) an. Ziehe nun einen Knoten etwas nach oben und dann wechselweise nach links und rechts. Siehst du, dass trotz gleicher &amp;quot;Höhe&amp;quot; der waagerechte &amp;quot;Ziel&amp;quot;-Balken sich in der Farbe etwas ändert? Wenn du das erklären kannst, hast du die Funktion der Flachen Kurven vollständig verstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn nicht, hier die Erklärung: Eine bestimmte Abweichung von der Nullinie verschiebt den Farbwert um einen bestimmten Betrag. Befindet sich der Knoten zum Beispiel bezüglich der horizontalen x-Koordinate auf der Farbe grün und du schiebst den Knoten nach oben, wird er gelb. Nimmst Du hingegen einen Knoten mit dem horizontalen Ausgangswert blau und schiebst du ihn um den gleichen Betrag nach oben, wird er nicht gelb, sondern zuert einmal an dieser Stelle grün. Die Verschiebung nach oben und unten positioniert den Ausgangs(ziel)wert nicht auf einer bestimmten Farbe, sondern du verschiebst die Lage im Farbkreis vom Eingangswert ausgehend um den gleichen Winkel. Beginnend von Grün landest du bei Gelb. Beginnend von Blau, bist du bei gleichem Winkel aber erst bei Grün angekommen und nicht bei Gelb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die beiden vorangegangenen Absätze sind sehr wichtig. Erst, wenn du den Inhalt gedanklich nachvollziehen kannst, hast du die Flachen Kurven insbesondere in der häufigen Verwendung mit dem abgewickelten Farbkreis vollständig verstanden. Und dann wirst du die entsprechenden Werkzeuge mit Erfolg anwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Der vertikale Farbbalken''' durch einen Knoten hat 2 magische Kräfte!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fahre jetzt mit der Maus nicht über einen Knoten, sondern etwas entfernt von ihm nur über den vertikalen Farbbalken, der durch den Knoten verläuft. Auch hier wechselt das Maussymbol. Klickst du nun nur den Balken an, kannst du ihn verschieben, ohne die &amp;quot;Höhe&amp;quot; des Knotens zu verändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Startest du beim Verschieben zuerst nach links oder rechts, rastet die vertikale Position des Knotens ein und du kannst bequem aussschließlich den Farbton der Eingangsgröße anpassen.&lt;br /&gt;
* Startest du hingegen mit der Verschiebung zuerst nach oben oder unten, dann rastet die horizontale Position des Knotens ein, und du kannst ausschließlich die Zielgröße anpassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zweite Variante ist sehr oft die Wichtigere: Du wählst mit der Pipette (s. oben) im Vorschaubild eine bestimmte Farbe und ein Knoten wird auf der Nullinie erstellt. Du möchtest nun genau diese Farbe verschieben. Dazu ist es praktisch, wenn der Knoten bezogen auf die horizontale Achse, auf der du gerade den Knoten mit der Pipette erstellt hast, fixiert bleibt und eben nur die vertikal realisierte Farbverschiebung dieser Farbe eingestellt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und natürlich kannst du, wie bei jeder Kurvenart, die Empfindlichkeit der Maus durch Drücken der Strg-Taste für genaues Arbeiten deutlich herabsetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie exakt nun diese Verschiebung auf einen bestimmten Farbton wirkt, hängt von der Steilheit der Kurve ab. Wie schnell sie also auf die Nulllinie zurück kehrt. Diese Steilheit kannst du einerseits mit der oben geschilderten Methode der [[General_Comments_About_Some_Toolbox_Widgets/de#Kurvenknoten_Ein-Ausgangs-Wert|Kurvenknoten-Ein-Ausgangs-Werte]] als Zahlenwert ändern. Du kannst, wenn du den Knoten an fährst, den blauen oder gelben Indikator anfahren, anklicken und dann verschieben. Du siehst sofort, welche mehr oder weniger steile Kurve dabei entsteht. Benötigst du noch eine steilere Kurve, füge dicht neben dem betreffenden Knoten noch einen weiteren Knoten auf der Nulllinie ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
You can save a curve for later use by clicking on the disk button. Note that only the actual (shown) H, S or V curve is saved, not all three at once, so don't give your curve a name like my_hsv because it doesn't describe whether the curve inside it is H, S or V, but instead name your saved curve files something like my_hue, my_sat and my_val. The extension will be added automatically, &amp;quot;''.rtc''&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== The Preview Area ==&lt;br /&gt;
The preview is designed to show you the most realistic result possible, however one must keep in mind that the larger an image is, the longer it takes to process. For speed reasons, the preview of the effects of most tools is calculated not on the full-sized image (which would take exactly as long as saving the image, making using sliders and curves impossible), but on the preview image which is of the size of your preview area. Many tools, such as the [[Exposure]] tool, can be applied to an image of any size, and their effects will be identical regardless of the size of the image they are applied to. However some tools are size-dependent, for example all of the tools in the Detail tab, which means if you apply one of these tools to a full-sized image and to a smaller version of that image, and then downscale the full-sized image to the smaller image's size, the two images won't match. For reasons of speed, RawTherapee must use the small preview image so that your tool tweaking experience may be fast and fluid, but this means that the effects of size-dependent tools would not be accurate when applied to a small zoomed-out preview. We made the decision to either disable the preview effects of these tools entirely at zoom levels less than 100%, or to keep the preview effects active but to warn you that what you see at zoom levels less than 100% may be inaccurate depending on the tool settings (for example [[Tone Mapping]] and [[Wavelet]] may be accurate at zoom levels less than 100% or they may be inaccurate, depending on their settings). You will know which tools these are because they are marked with a &amp;quot;1:1&amp;quot; icon [[Image:zoom-100-identifier.png|Zoom 100 identifier icon.]] next to their names. RawPedia explains how accurate the preview is for all affected tools on each tool's page.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Fherb</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://rawpedia.rawtherapee.com/index.php?title=General_Comments_About_Some_Toolbox_Widgets/de&amp;diff=2443</id>
		<title>General Comments About Some Toolbox Widgets/de</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://rawpedia.rawtherapee.com/index.php?title=General_Comments_About_Some_Toolbox_Widgets/de&amp;diff=2443"/>
		<updated>2017-05-23T22:00:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Fherb: /* Beispiel */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Todo-List / State:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Translation: open&lt;br /&gt;
* Content completely cleared: open&lt;br /&gt;
* Expression and didactics checked: open&lt;br /&gt;
* Spelling checked: open&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ready for publishing: no&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Allgemeine Bemerkungen über die Verwendung der Werkzeuge =&lt;br /&gt;
'''Dieser Abschnitt ist wichtig''' - Einige Dinge werden für dich sehr offensichtlich sein, wenn du bereits sehr erfahren andere Software verwendest, aber es wird einige Sachen geben, die auch dir bisher nicht bekannt waren, sich nicht unmittelbar im ''trial-and-error''-Verfahren erlernen lassen, die du aber wissen solltest, um RawTherapee schneller und einfacher zu verwenden. Nimm dir für diesen Abschnitt etwas Zeit und probiere auch Dinge aus, die für dich neu sind. Insbesondere die Details zu den verschiedenen Kurvenarten, inbesondere die '''Flachen Kurven''', und ihre Bedienung sind sehr wichtig, um mit sehr mächtigen Funktionen und Einstellungen arbeiten zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Werkzeugbereich, der sich im Editor rechts neben dem mittleren, großen Vorschaubild befindet, enthält die Einstellwerte sämtlicher Bildverarbeitungswerkzeuge von RawTherapee. Mit ihnen kann man eine Menge machen. Vermutlich deutlich mehr, als du es im Moment erwartest. Wenn du RawTherappe zum ersten Mal verwendest, erst recht, wenn du überhaupt erst in die Bearbeitung von Raw-Bildern einsteigst, fühle dich bitte von diesen vielen Optionen nicht erschlagen! Wir haben hier ein Werkzeug vor uns, mit dem auch der Profi seine Freude hat. Aber auch als Einsteiger wirst du recht gut und schnell zurecht kommen, weil du zu Beginn nur einen Bruchteil der Werkzeuge und Parameter benötigst, um bereits sehr gute Resultate zu erreichen. Dazu kommt, dass sich einige Parameter auch gegenseitig ersetzen: Je nach deiner Vorgehensweise wirst du die eine Variante oder die Andere nutzen, um zum Ziel zu kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Du Einsteiger bist, konzentriere dich zuerst auf das Wichtigste:&lt;br /&gt;
* Belichtungskorrektur inkl. Kontrast; skaliere das Bild (in den meisten Fällen) im kompletten Bereich von tief Schwarz bis ganz hell&lt;br /&gt;
* Weißabgleich, Farbsättigung&lt;br /&gt;
* Rotation, falls du die Kamera nicht ganz gerade gehalten hast&lt;br /&gt;
* stürzende Linien mit der Korrektur der Perspektive mindern&lt;br /&gt;
* Objektivverzerrungen (Tonne) korrigieren, wenn du ein starkes Weitwinkel verwendest hast&lt;br /&gt;
* beschneide das Bild passend zum Motiv&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind zwar schon eine Menge Punkte, aber du wirst sehr leicht die dazu passenden Einstellregler finden. Und danach fällt es dir sicher nicht mehr schwer, weitere Werkzeuge, wie zum Beispiel die Rauschminderung, zu verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Panels - Bereiche der Programmoberfläche ==&lt;br /&gt;
Panels sind Bereiche der Oberfläche einer Software, die sie in spezielle Arbeitsbereiche gliedert. Der Bildeditor besitzt 3 Panels, die sich um den zentralen Bild-Vorschaubereich herum gruppieren:&lt;br /&gt;
* Links befindet sich das Panel, das das Histogramm und die Historie enthält.&lt;br /&gt;
* Rechts ist das Panel mit allen Werkzeugen.&lt;br /&gt;
* Und oben befindet sich der Filmstreifen, mit dem sich schnell navigieren lässt, ohne erst in die Dateiverwaltung wechseln zu müssen.&lt;br /&gt;
Alle diese Panels lassen sich bequem und schnell mit den passenden Pfeil-Buttons [[File:Panel-to-left.png]] [[File:Panel-to-right.png]] [[File:Panel-to-top.png]] ein und ausblenden, um temporär den Vorschaubereich frei zu geben, wenn die Platzverhältnisse auf dem Monitor begrenzt sind. Lerne dafür auch die Tastaturkürzel kennen: {{k|L}}, {{k|Alt}} + {{k|L}} sowie {{k|Shift}} + {{k|L}}. Kann in den einzelnen Panels nicht der gesamte Bereich dargestellt werden, nutze das Mausrad, um den Inhalt hoch und runter (hin und her) zu schieben. Es kann vor allem im rechten Panel nicht passieren, dass du dabei Einstellwerte verstellst. Denn diese kannst du genau aus diesem Grund nur dann verstellen, wenn du während der Bedienung des Mausrades auch noch die {{k|Shift}}-Taste gedrückt hältst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werkzeuge ==&lt;br /&gt;
RawTherapee besitzt eine Menge Werkzeuge und jedes von ihnen besitzt wiederum ein oder mehrere Steuerelemente. Die Werkzeuge sind in die folgenden Gruppen eingeteilt:&lt;br /&gt;
* [[File:Exposure.png]] Belichtung&lt;br /&gt;
* [[File:Detail.png]] Details&lt;br /&gt;
* [[File:Colour.png]] Farbe&lt;br /&gt;
* [[File:Wavelet.png]] Wavelet&lt;br /&gt;
* [[File:Transform.png]] Transformieren&lt;br /&gt;
* [[File:Raw.png]] Raw&lt;br /&gt;
* [[File:Meta.png]] Metadaten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter ''Belichtung'' sind dann alle Werkzeuge versammelt, die etwas mit der Steuerung von Helligkeit, Kontrast usw. zu tun haben. Unter ''Farbe'' ist u.a. der Weißabgleich zu finden usw. Weil es so viele Werkzeuge gibt, wirst du schnell feststellen, dass der Platz auf dem Monitor in der Höhe sehr kostbar ist. Neben der klassischen Scroll-Leiste, mit der die gerade benötigten Steuerelemente in den sichtbaren Ausschnitt geschoben werden können, gibt es bei RawTherape eine weitere, ausgesprochen einfache Methode:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ein Rechts-Klick mit der Maus auf die Überschrift eines Werkzeugs klappt dessen Steuerelemente aus, gleichzeitig werden die Steuerelemente aller anderen Werkzeuge eingeklappt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn der Bildschirm nicht gar zu klein ist, ist man damit immer nur maximal 2 Klicks von jedem beliebigen Einstellwert entfernt: 1. Klick (linke Maustaste) wählt die Gruppe, z.B. ''Details'', der 2. Klick (rechte Maustaste) klappt das Werkzeug auf, z.B. ''Rauschreduzierung''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Links neben den Titeln der meisten Werkzeugen befindet sich ein kleiner ''Ein-Aus-Schalter'' [[File:expanderEnabled.png]], mit dem man die Wirkung des gesamten Werkzeugs ein- und ausschalten kann. Die Einstellwerte des betreffenden Tools bleiben dabei erhalten. Bei einigen Tools macht das allerdings weniger Sinn. So gibt es einige Werkzeuge ohne diesen Schalter. Bei diesen wird statt dessen ein kleines Dreieck [[File:expanderClosed.png]] dargestellt. In der Darstellung der Werkzeuge innerhalb der Dateiverwaltung gibt es noch einen speziellen Zustand, wenn mehrere Bilder ausgewählt wurden. Dieser heißt ''inkonsistent'' und bedeutet, dass das betreffende Werkzeug bei einem Teil der Bilder eingeschaltet und bei einem anderen Teil abgeschaltet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:expanderDisabled.png|Werkzeug abgeschaltet.]]&lt;br /&gt;
Werkzeug abgeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:expanderEnabled.png|Werkzeug eingeschaltet.]]&lt;br /&gt;
Werkzeug eingeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:expanderInconsistent.png|Werkzeug inkonsistent.]]&lt;br /&gt;
Werkzeug inkonsistent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:expanderClosed.png|Werkzeug eingeklappt.]]&lt;br /&gt;
Werkzeug eingeklappt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:expanderOpened.png|Werkzeug ausgeklappt.]]&lt;br /&gt;
Werkzeug ausgeklappt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schieberegler ==&lt;br /&gt;
Jeder Schieberegler besitzt drei spezielle Werte:&lt;br /&gt;
* Der ''aktuelle Wert'', wenn der Regler in eine bestimmte Stellung geschoben wird.&lt;br /&gt;
* Der ''Standardwert'', der im Programm fest voreingestellt ist. Dieser kann als aktueller Wert zurück geholt werden, indem man auf den kleinen Reset-Taster [[File:ResetButton.png]] klickt.&lt;br /&gt;
* Der ''Initialwert''. Dies ist der Wert den der Regler in dem Profil besaß, mit dem das Bild geladen wurde. Ihn kann man mit Klick auf  [[File:ResetButton.png]] + {{k|Strg}} zurück holen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie schon oben beschrieben: Um den Schieberegler mit dem Mausrad zu bedienen, muss gleichzeitig die {{k|Strg}}-Taste gedrückt gehalten werden. Andernfalls scrollt das Werkzeug-Panel hoch oder runter. Die Strg-Taste entkoppelt somit beide Funktionen sicher voneinander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurven-Editoren ==&lt;br /&gt;
RawTherapee besitzt drei Arten von Kurven in den Werkzeugen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Schwellenkurven&lt;br /&gt;
* Tonwertkurven&lt;br /&gt;
* Flache Kurven&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schwellenkurven ===&lt;br /&gt;
Die Schwellenkurven sind die Einfachsten. Sie werden benutzt, um speziellen Werkzeugen die Tonwerte (oder Farbtöne oder Sättigungswerte) vorzugeben, die vom betreffenden Werkzeug bei der Berechnung berücksichtigt werden sollen bzw. anders berechnet werden sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Beispiel betrachten wir den Schwellenkurven-Editor des Werkzeugs ''Detail &amp;gt; Schärfung''. [[Image: Sharpening_Threshold.png|frame|right|Schwelle der Schärfung]] Die dargestellten Einstellungen sagen aus, dass der Schärfungsgrad in dunklen Gebieten schnell ansteigen soll (die steile Linie auf der linken Seite), die volle Schärfung soll dann über den mittleren Tonwertbereich gehalten werden (Plateau der Kurve) und im Bereich hellerer Tonwerte hin zu den Lichtern soll die Schärfung zunehmend zurück gefahren werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man an einem Steuerpunkt der Kurve zieht, bewegt sich der gesamte Anstiegsbereich der Kurve. Um nur einen Steuerpunkt zu verschieben, halte dabei die Umschalt-Taste {{k|shift}} gedrückt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rechts oben an jeder Schwellenkurve befindet sich ein Reset-Button [[File:ResetButton.png]], der die Kurve wieder auf den Default-Wert zurück stellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beachte:&lt;br /&gt;
: Das Rücksetzen der Kurve gilt als Kurven-Modifikation, wie auch das Verschieben der Steuerpunkte. Drückst du versehentlich den ''Reset''-Button, gibt es keine Möglichkeit, die Kurve wieder herzustellen, die du vorher eingestellt hast. Das liegt daran, dass das in der Historie als ein Bearbeitungsschritt gilt und somit ein ''Zurück'' zwischen der Kurveneinstellung und dem nachfolgenden Reset-Klick nicht möglich ist. - Das gilt genau so für die Tonwertkurven und die Flachen Kurven.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu Tonwertkurven und den Flachen Kurven wird bei den Schwellenkurven die Kurve aus geraden Verbindungslinien zwischen den Steuerpunkten gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeines zu Tonwertkurven und Flachen Kurven ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Curve_ToggleSelect.jpg|260px|thumb|right|frame|Toggle- und Select-Teil des Kurven-Buttons]]Tonwertkurven und Flache Kurven sind leistungsfähigere Werkzeuge als die Schwellenkurven und besitzen entsprechend mehr Steuerelemente. So besitzt jede Tonkurve und Flache Kurve einen Button, mit dem der Typ ausgewählt werden kann. Die Linke Seite des Buttons ist dabei ein sogenannter Toggle-Button. Er schaltet die Anzeige der Kurve ein und aus (wenn überhaupt eine Kurve ausgewählt ist). Unmittelbar daneben kann man den Typ der Kurve wählen bzw. die Kurve abschalten (&amp;quot;Linear&amp;quot;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch diese Kurven haben einen Reset-Button [[File:ResetButton.png]], mit dem die Kurve zurück gesetzt werden kann. Weiterhin ein Pipette-Werkzeug [[image:editmodehand.png]], um einen bestimmten Wert in der horizontalen Koordinate aus einem Bild-Pixel heraus auszuwählen sowie ein Werkzeug (Knoten Ein-/Ausgangswert) [[image:Gtk-edit.png]], mit dem man die Position des Knotens per Wertvorgabe einstellen kann und in einigen Fällen auch die Steilheit der Kurve an diesem Punkt nach links und rechts bestimmen kann.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear: both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Pipette ====&lt;br /&gt;
[[image:rt pipette 2 lab ba.jpg|thumb|700px|Hier wird gerade mit dem Pipetten-Werkzeug der genaue Farbton der purpurnen Blume ins Diagramm übertragen um ihn in der HH-Kurve zur Einstellung genau zu lokalisieren.]]&lt;br /&gt;
In RawTherapee besitzen die meisten Kurven ein Pipetten-Werkzeug [[image:editmodehand.png]]. Diese Funktion stellt eine gute Möglichkeit dar, bestimmte Farbwerte, Helligkeiten und Bereich in einer bestimmten Sättigung aus einem Bild heraus in der Kurve genau zu selektieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nehmen wir ein Beispiel, in dem Du den Purpur-Ton einer Blume etwas röter machen möchtest. Ohne die Pipette wird es schwierig in der Kurve genau die Schattierung des betreffenden Farbtones im Bild zu treffen. Die Auswahl könnte dann schnell zu breit werden und du änderst größere Farbbereiche, als du es eigentlich möchtest. Mit der Pipette klickst du einfach in das Bild und der betroffene Farbton wird als Punkt in die Kurve übernommen. Den Punkt kannst du nun zur Anpassung verwenden und dich darauf verlassen, dass du genau den betreffenden Farbton änderst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Pipettenwerkzeug wird für eine Kurve aktiviert, indem man einfach auf das entsprechende Symbol [[image:editmodehand.png]] rechts oben an der Kurve klickt. Wenn du nun mit der Maus über das Bild fährst, wirst du eine vertikale Linie (in einigen Fällen auch vier) in der Kurve bemerken. Diese Linien repräsentieren den entsprechenden Wert des Pixels, über das du gerade fährst. Siehe auch nebenstehendes Bild. Um nun einen Einstellpunkt, einen Knoten in der Kurve zu setzen, drücke die Ctrl-Taste und die linke Maustaste zugleich. Bewegst du nun die Maus, ohne vorher die linke Maustaste los gelassen zu haben, kannst du unmittelbar diesen Knoten in der Kurve verschieben, ohne erst aus dem Vorschaubild zu gehen und den Punkt mit der Maus erneut anzufassen. Für Feineinstellungen halte dabei die Strg-Taste erneut gedrückt. Das gilt für die im Bild dargestellte Kurvenart. Bei manchen anderen Kurven geht das allerdings nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Pipette wieder zu deaktivieren, klicke erneut auf das Pipetten-Icon an der Kurve. Wenn du die Pipette in einer anderen Kurve verwenden willst, brauchst du sie in der eben bearbeiteten Kurve nicht erst zu deaktivieren. Aktiviere sie einfach in der nächsten Kurve und sie wirkt sich nur dort aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear: both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kurvenknoten Ein-Ausgangs-Wert ====&lt;br /&gt;
[[File:DiagrammInOut.png|170px|thumb|right|frame|In- und Out- Wert (x, y) eines Kurven-Knotens]]&lt;br /&gt;
Jede Kurve besitzt ein Werkzeug mit dem die Knoten der Kurve in Form ihrer Parameterwerte eingestellt werden können. Zwei dieser Parameter sind immer vorhanden und legen den Knoten bezüglich seiner Lage im Diagramm fest:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der I-Wert (In, also &amp;quot;rein&amp;quot;) legt den Wert auf der horizontalen Korrdinate fest. In der deutschen Übersetzung wird dieser Wert mit ''x'' bezeichnet. So, wie die x-Koordinate im Matheunterricht.&lt;br /&gt;
* Der O-Wert (Out, also &amp;quot;raus&amp;quot;) legt den Wert auf der vertikalen Koordinate fest. In der deutschen Übersetzung wird dieser Wert mit ''y'' bezeichnet. (Siehe auch [https://de.wikipedia.org/wiki/Kartesisches_Koordinatensystem Kartesische Koordinatensystem].)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wobei es von der Kurve abhängt, in welchem Wertebereich sich die Werte von I und O (bzw. x und y) bewegen können (z.B. 0...100% oder 0,0...1,0). Die beiden Werte heißen In/Out, also &amp;quot;rein&amp;quot; und &amp;quot;raus&amp;quot;, weil sie damit die &amp;quot;mathematische Verarbeitungsrichtung&amp;quot; der Software während der Filterung beschreiben: Der Filter entnimmt zum Beispiel den Farbwert eines Pixels dem Bild, ordnet ihn der horzitontalen Achse zu, geht von dort nach oben in die Kurve &amp;quot;hinein&amp;quot; (bzw. in den Knoten, wenn sich an dieser Stelle gerade ein Knoten befindet) und von dort wieder nach links &amp;quot;heraus&amp;quot; auf die vertikale Koordinatenachse. Die ganze Kurve beschreibt also die Gleichung zur Umwandlung eines Pixels O = ''f'' (I) bzw. y = ''f'' (x).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear: both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:FlatRise node.png|170px|thumb|right|frame|Flacher Anstieg der Kurve im Knoten für die blauen Pixel]]&lt;br /&gt;
[[File:RapidRise node.png|170px|thumb|right|frame|Steiler Anstieg der Kurve im Knoten für die grünen Pixel]]&lt;br /&gt;
Bei bestimmten Kurvenarten kommen zudem noch 2 Parameter hinzu, die beschreiben, wie steil bzw. flach die Kurve in den Knoten hinein läuft. Dabei bedeuten:&lt;br /&gt;
* LT Anstieg der Kurve linksseitig am Knoten&lt;br /&gt;
* RT Anstieg der Kurve rechtsseitig am Knoten&lt;br /&gt;
Wobei der &amp;quot;steilste Anstieg&amp;quot; (Wert 0) bedeutet, dass die Kurve sehr steil in Richtung Null-Linie startet. Der flachste Anstieg (Wert 1) bedeutet, dass die Kurve am Knoten horizontal austritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Einstellungen nachvollziehen zu können, aktiviere z.B. im Werkzeug ''Belichtung &amp;gt; L*a*b Anpassung'' die LH-Kurve. Mit dieser Kurve kann man bestimmte Farbbereich heller und dunkler machen. Schalte das Pipettenwerkzeug der Kurve ein [[image:editmodehand.png]]. Wähle jetzt im Vorschaubild mit der Pipette ein Pixel aus (Strg + ''Linke Maustaste''). Im Diagramm wird ein Knoten hizugefügt. Lasse die Strg-Taste los, halte aber die Maustaste gedrückt und verschiebe sie, sodass der Knoten aus der Nulllinie heraus nach oben und unten verschoben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Um nun den Knoten genauer zu konfigurieren, klicke auf den Knoten-Editier-Button [[image:Gtk-edit.png]] und dann mit der ''rechten'' Maustaste auf den''' gerade erstellten '''Knoten. Der Knoten wird rot eingekreist.''' In den Feldern x, y, LT und RT lassen sich jetzt die Werte dieses Punktes verändern. Verändere nun die Werte nach deinen Vorstellungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du beendest, indem du mit der ''rechten'' Maustaste irgendwo in das Diagramm neben den roten Knoten klickst oder mit der ''linken'' Maustaste auf das Icon [[image:Gtk-edit.png]] drückst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ kannst du den Punkt auch nur mit der Maus im Diagramm anfahren und einen der erscheinenden Farbpunkte anfassen (''linke'' Maustaste) und verschieben. Das ist allerdings oftmals viel fummeliger und ungenauer, als die Knotenparameter über die Zahlenwerte einzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear: both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Tonwertkurven===&lt;br /&gt;
[[Image:Tone_Curve.png|320px|thumb|right|frame|Tonwertgruppe mit Anzeige der Typ-Ausklappliste]]&lt;br /&gt;
Eigentlich sind Tonwertkurven falsch benannt, weil sie nicht nur zur Korrektur von Tonwerten, sondern auch der Sättigung, Farbigkeit usw. verwendet werden. Ihr Zweck ist, eine Eingangsgröße (horizontaler x-Wert) in eine Ausgangsgröße (vertikaler y-Wert) umzuwandeln. Also in der einfachen Form&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:y = ''f'' (x).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wobei in der Regel x, wie y, den gleichen Pixelparameter darstellen. Zum Beispiel werden also die Helligkeitswerte der Pixel vom Wert x in den Wert y umgerechnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kurve bestimmt dabei, zu welchem Eingangswert welcher Ausgangswert zuzuordnen ist. Die beiden Koordinaten, waagerecht wie senkrecht, sind dabei in ihrem Wertebereich gleich skaliert. Zum Beispiel von ganz Schwarz nach ganz Weiß. Das bedeutet, dass bei einer genau diagonal verlaufenden Kurve (das ist die Ausgangslage, wenn man ein Werkzeug benutzt) die Ausgangswerte alle gleich der Eingangswerte sind. In so einem Fall wirkt sich die Kurve also nicht im Bild aus. Erst wenn mittels Knoten die Kurve &amp;quot;verbogen&amp;quot; wird, werden die Einganswerte anderen Ausgangswerten zugeordnet. Zum Beispiel bestimmte Helligkeitswerte anderen, neuen Helligkeitswerten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betrachten wir als Beispiel nebenstehend abgebildetes Diagramm des [[Exposure/de|Belichtungswerkzeugs]]. In der waagerechten Koordinate befinden sich links die dunklen und rechts die hellen Töne. Im Hintergrund wird dazu das Histogramm schwach eingeblendet. In der senkrechten Koordinate befinden sich die dunklen Bildtöne unten und die Helleren oben. Das Diagramm wird hier als NURBS-Kurve (Control Cage) dargestellt. Bei dieser Kurve liegen die Knoten nicht auf der Kurve, sondern &amp;quot;verbiegen&amp;quot; sie im Anstieg. Es ist zu sehen, dass die Kurve im dunkleren Tonwertbereich etwas angehoben und im helleren Bereich etwas abgesenkt wurde. Bedeutet also, dass dunkle Pixelwerte etwas heller berechnet werden. Helle Pixel entsprechend dunkler. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bild zeigt auch die Ausklappliste mit den verschiedenen möglichen Varianten der Tonwertkurven:&lt;br /&gt;
* '''Linear:''' Das ist der Standardwert. Das Bild wird durch die Kurve nicht verändert. Dies entspricht einer Diagonalen, wie im kleinen Icon der Ausklappliste gezeigt. In diesem Fall wird die Kurve ausgeblendet.&lt;br /&gt;
* '''Angepasst:''' Das ist der häufig dargestellte Fall, wo die Kurve mit Knoten verbogen werden kann, die direkt auf der Kurve aufsitzen. Die beiden beim Öffnen der Kurve schon vorhandenen Knoten liegen ganz links unten (schwarz) und ganz rechts oben (weiß). Sie legen die Diagonale fest, die durch hinzugefügte Knoten verbogen werden kann. Mit diesen beiden äußersten Knoten kann der Wertebereich eingeschränkt werden, in dem man die Punkte am Rand entlang schiebt.&lt;br /&gt;
* '''Parametrisch:''' Hier werden keine Knoten im Diagramm eingetragen, sondern 4 Bereiche ''Schatten, Tiefen, Lichter, Spitzenlichter'' unterschieden, für die die Kurve verbogen werden kann. Diese Bereiche werden durch den kleinen Balken mit 3 Gleitern vorgegeben: [[Image:Parametric_curve_bar_V5.png]]. Mit der Maus kann man die Gleiter verschieben und mit der rechten Maustaste können wieder die Standardpositionen der Gleiter zurück geholt werden. Das Verbiegen erfolgt dann über die 4 Schieberegler. Sobald man mit der Maus einen der Schieberegler erreicht, wird dessen Wirkungsweise bzw. Wirkungsbereich im Diagramm eingeblendet.&lt;br /&gt;
* '''NURBS-Kurve:''' Im Gegensatz zur Variante ''Angepasst'' geht hier die Kurve nicht durch die Knoten, sondern die Knoten beeinflussen den Anstieg der Kurve in Bezug auf den Nachbarknoten bzw. den Rand. Hälst du beim Anklicken eines Knotens die Shift-Taste gedrückt, bekommt der Knoten &amp;quot;magische Anziehungskräfte&amp;quot; zum benachbarten Knoten oder auch zur Diagonalen. Mit wenig Übung ist es für viele Nutzer deshalb einfacher, die Kurve in dieser Variante zu bearbeiten, anstatt die Variante ''Angepasst'' zu verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achtung: Die Einstellungen in einer Kurvenvariante wird beim Umschalten in eine andere Kurvenvariante nicht übernommen! Jede Variante hat ihre eigenen Knoten bzw. Parameter, die nicht ineinander umgerechnet werden können. Aber jede Variante merkt sich auch ihre Knoten bzw. Parameter, sodass man mit der Typumschaltung in der Ausklappliste die bisherigen Einstellungen auch nicht verliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Flache Kurve ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Einführung ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden wird zum besseren Verständnis die Funktion und Wirkung der Flachen Kurve Schritt für Schritt ausgehend von der Tonwertkurve beschrieben: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im ersten Moment erscheint dieses Diagramm etwas ungewöhnlich. Der Unterschied zu den Diagrammen in der Art der Tonwertkurve ist, dass hier der Eingangswert nicht direkt auf einen neuen Ausgangswert abgebildet wird, sondern nur in einem bestimmten Bereich um den Eingabewert verändert wird. Man könnte das auch mit einer Tonwertkurve erreichen. Das sähe dann zum Beispiel so aus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[file:ToneCurveAsFlatCurveReplacement.png|frame|left]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear: both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine ziemlich fummelige Angelegenheit. Erst recht, wenn nur sehr geringe Nuancen verändert werden sollen. Aus diesem Grunde werden die sogenannten ''Flachen Kurven'' eingesetzt, in der nur noch '''die Änderungen der Ausgangswerte von den Eingangswerten''' dargestellt werden. Erfolgen keine Veränderungen, bleibt die Kurve in diesen Bereichen auf &amp;quot;Null&amp;quot;. Wobei in den ''Flachen Kurven'' die Nullinie waagerecht in der Mitte liegt. &amp;quot;Darüber&amp;quot;, und auch &amp;quot;darunter&amp;quot; stellt also eine (leichte) Veränderung in positiver oder negativer Richtung der Zielgröße (Ausgangswert) dar. Die oben dargestellte Tonwertkurve mit dem dort parametrierten Kurvenverlauf würde als Flache Kurve etwa so aussehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[file:FlatCurveInComparison_de.png|frame|left]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear: both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit deutlich weniger Knoten, und in der vertikalen Auflösung viel weiter gespreizt, lässt sich der gewünschte Kurvenverlauf viel leichter einstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Gleichung sähe das dann so aus: y = x + k * ''f'' (x). Überall, wo also die Kurve ''f'' (x) Null ist, gilt y = x. Dann bleibt ein Pixel unverändert. k ist hierbei ein Skalierungswert für die vertikale y-Koordinate, den der Programmierer fest vorgegeben hat. k ist sozusagen der maximale Grad, um den ein Ausgangswert x im Diagramm nach oben, wie unten hin verändert werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Besonderheit ist dabei, dass '''der Eingangswert (also das, was die x-Koordinate darstellt) auf einen völlig anderen Parameter y abgebildet''' werden kann. Zum Beispiel kann auf der waagerechten x-Koordinate der Farbkreis abgerollt dargestellt sein, wohingegen die senkrechte y-Koordinate die Helligkeit darstellt. &amp;quot;Senkt&amp;quot; man die Kurve nun nur in einem schmalen Bereich um z.B. blau ab, würde die Funktion also alle Pixel, die blau sind, zum Beispiel den Himmel, dunkler machen. Demzufolge sieht die allgemeine Gleichung, die hinter diesen Kurven liegt, so aus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:y = z + k * ''f'' (x)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Pixelparameter z (z.B. Helligkeit) wird also etwas verändert, nämlich um k * ''f'' (x), in (die neue Helligkeit) y umgewandelt. Wobei hier x ein anderer Parameter des gleichen Pixels ist (z.B. der Farbton).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel hierzu: Die Einstellung der Retinex-Intensität als Funktion vom Farbton. Die Intensität wird bei grünen Farben angehoben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[file:RetinexIntensityFlatCurve de.png|frame|left]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear: both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Besonderheit ist, dass RawTherapee bei den Flachen Kurven, die den Farbton in der waagerechten x-Koordinaten haben, an den Stellen, wo sich Kurvenknoten befinden, einen Balken im Farbton, den der Knoten spezifiziert, nach oben zieht. So ist die Farbe, für die der Knoten steht, deutlich sichtbarer, als im schmalen Balken unter dem Diagramm. Außerdem werden in diesen Diagrammen zu Beginn schon für alle Grund- und Komplementärfarben Knoten angelegt, die sich genau auf der Nulllinie befinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch ein Hinweis zur Darstellung der Knoten. Betrachte das Bild oben: Knoten, die sich genau auf der Nulllinie befinden, werden grün dargestellt. Alle Knoten, die außerhalb der Nullinie liegen hingegen schwarz. Hier noch mal als Detail gezeigt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[image:Flat curve zoom.png|frame|left|Ein neutraler Punkt (Kurvenknoten) ist grün. Die Anderen sind schwarz.]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear: both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe der Entwicklung von RawTherapee sind immer mehr Werkzeuge hinzugekommen, die die Flache Kurve zur Parametereinstellung verwenden. Die Flachen Kurven werden in der Kurvenauswahl generell mit dem Icon [[image:CurveType-controlPoints.png]] symbolisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Finessen bei der Arbeit und dem Verhalten der Elemente in den Flachen Kurven erfährst du in nachfolgendem Beispiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Beispiel====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[image:Flat curve justcurve.png|frame|'''Farbton/Sättigung/Dynamik-Werkzeug:&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;H(ue)-Kurve'''&amp;lt;br /&amp;gt;(Farbton als Funktion des Farbtons)&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;'''Grüne Pixel'''&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;(Eingangsgröße in der horizontalen Koordinate; dargestellt als vertikaler grüner Balken durch den Knoten hindurch)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''werden in blaue Pixel farbverschoben'''&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;(vertikale Koordinate beschreibt das &amp;quot;Maß&amp;quot; der Farbverschiebung hin zu blau; so lange der Knoten mit der Maus verschoben wird oder im Kurvenknoten-Eingangs-Ausgangswert-Modus selektiert ist ([[General_Comments_About_Some_Toolbox_Widgets/de#Kurvenknoten_Ein-Ausgangs-Wert|s. oben]]), wird die &amp;quot;Zielfarbe&amp;quot;, wie hier zu sehen, als horizontaler Balken durch den Knoten angezeigt).]]&lt;br /&gt;
Die Funktion der Flachen Kurve soll hier noch mal an Hand eines Beispiels beschrieben werden. Siehe auch nebenstehendes Bild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollziehe die im Weiteren beschriebenen Dinge sofort selbst mit einem beliebigem Bild, um schnell zu verstehen, wie man mit den Flachen Kurven arbeiten kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir wählen dazu das Werkzeug Farbton(H)/Sättigung(S)/Dynamik(V) aus, auch als [[HSV Equalizer/de|HSV-Equalizer]] bekannt, dass sich unter dem Reiter [[image:colour.png]] Farbe findet. Klicke auf das Aufklappmenü-Icon [[image:Drop-down.png]] rechts neben Kanal-Button ''H(ue)'' und wähle &amp;quot;''Min/Max-Kontrollpunkte''&amp;quot; [[image:CurveType-controlPoints.png]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Typisch für alle Flachen Kurven, bei denen die Ausgangsgröße (horizontale Koordinate) eine Farbkreisabwicklung darstellt, ist die Grundeinstellung, bei der bereits 6 Kurvenknoten auf der vertikalen Nulllinie voreingestellt sind. Sie befinden sich bezogen auf die horizontale Koordinate genau in den Grund- und Komplementärfarben Rot, Gelb, Grün, Türkis, Blau und Magenta (Purpur). Die Knoten liegen jetzt noch alle auf der Nulllinie, weswegen sie alle grün dargestellt werden. In jedem Knoten wird mit einem senkrechten schmalen Balken die durch den Knoten selektierte Farbe auf der horizontalen Ausgangs-Koordinate angezeigt. Ganz rechts befindet sich kein Knoten. Da wir hier in der Horizontalen den Farbkreis abgebildet haben, kann man sich ganz Rechts (Rot) in der Fortsetzung Links (Rot) vorstellen. Der zugehörige Knoten in Rot ist also schon vorhanden: ganz links.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klicke jetzt auf den Punkt (Knoten) ganz links und halte die Maustaste gedrückt. Der Cursor wechselt schon beim Darüberfahren zu einem sternförmigen Symbol. Daran erkennst du, dass du tatsächlich den Knoten anklickst und nicht die kleinen Punkte daneben, mit denen du die Kurvensteilheit einstellen kannst. Schiebe nun den Knoten nach oben und unten. Je weiter du ihn von der Nulllinie entfernst, desto weiter innerhalb des Farbkreises werden alle Pixel &amp;quot;verschoben&amp;quot;, die rot sind. Nach oben zuerst in Richtung Braun, Gelb, Grün usw. Nach unten in Richtung Magenta, Blau usw. Schiebst du den Knoten ein wenig zu weit nach links aus dem Diagramm siehst du hier, wie die horizontale Koordinate arbeitet: Ganz links ist auch ganz rechts. Der Farbkreis wird beim Verschieben des Punktes also nicht als Gerade mit festen Rändern verstanden, sondern du landest sofort auf der anderen Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hast du beim Verschieben den horizontalen Farbbalken durch den Knoten gesehen? Während der vertikale Balken, der immer angezeigt wird, die Eingangsgröße für die Bildverarbeitung der Pixel anzeigt, zeigt der horizontale Balken die Ausgangsgröße (Zielgröße) an. Ziehe nun einen Knoten etwas nach oben und dann wechselweise nach links und rechts. Siehst du, dass trotz gleicher &amp;quot;Höhe&amp;quot; der waagerechte &amp;quot;Ziel&amp;quot;-Balken sich in der Farbe etwas ändert? Wenn du das erklären kannst, hast du die Funktion der Flachen Kurven vollständig verstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn nicht, hier die Erklärung: Eine bestimmte Abweichung von der Nullinie verschiebt den Farbwert um einen bestimmten Betrag. Befindet sich der Knoten zum Beispiel bezüglich der horizontalen x-Koordinate auf der Farbe grün und du schiebst den Knoten nach oben, wird er gelb. Nimmst Du hingegen einen Knoten mit dem horizontalen Ausgangswert blau und schiebst du ihn um den gleichen Betrag nach oben, wird er nicht gelb, sondern zuert einmal an dieser Stelle grün. Die Verschiebung nach oben und unten positioniert den Ausgangs(ziel)wert nicht auf einer bestimmten Farbe, sondern du verschiebst die Lage im Farbkreis vom Eingangswert ausgehend um den gleichen Winkel. Beginnend von Grün landest du bei Gelb. Beginnend von Blau, bist du bei gleichem Winkel aber erst bei Grün angekommen und nicht bei Gelb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die beiden vorangegangenen Absätze sind sehr wichtig. Erst, wenn du den Inhalt gedanklich nachvollziehen kannst, hast du die Flachen Kurven insbesondere in der häufigen Verwendung mit dem abgewickelten Farbkreis vollständig verstanden. Und dann wirst du die entsprechenden Werkzeuge mit Erfolg anwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Der vertikale Farbbalken''' durch einen Knoten hat 2 magische Kräfte!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fahre jetzt mit der Maus nicht über einen Knoten, sondern etwas entfernt von ihm nur über den vertikalen Farbbalken, der durch den Knoten verläuft. Auch hier wechselt das Maussymbol. Klickst du nun nur den Balken an, kannst du ihn verschieben, ohne die &amp;quot;Höhe&amp;quot; des Knotens zu verändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Startest du beim Verschieben zuerst nach links oder rechts, rastet die vertikale Position des Knotens ein und du kannst bequem aussschließlich den Farbton der Eingangsgröße anpassen.&lt;br /&gt;
* Startest du hingegen mit der Verschiebung zuerst nach oben oder unten, dann rastet die horizontale Position des Knotens ein, und du kannst ausschließlich die Zielgröße anpassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zweite Variante ist sehr oft die Wichtigere: Du wählst mit der Pipette (s. oben) im Vorschaubild eine bestimmte Farbe und ein Knoten wird auf der Nullinie erstellt. Du möchtest nun genau diese Farbe verschieben. Dazu ist es praktisch, wenn der Knoten bezogen auf die horizontale Achse, auf der du gerade den Knoten mit der Pipette erstellt hast, fixiert bleibt und eben nur die vertikal realisierte Farbverschiebung dieser Farbe eingestellt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und natürlich kannst du, wie bei jeder Kurvenart, die Empfindlichkeit der Maus durch Drücken der Strg-Taste für genaues Arbeiten deutlich herabsetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie exakt nun diese Verschiebung auf einen bestimmten Farbton wirkt, hängt von der Steilheit der Kurve ab. Wie schnell sie also auf die Nulllinie zurück kehrt. Diese Steilheit kannst du einerseits mit der oben geschilderten Methode der Kurven-Ein-Ausgangswerte als Zahlenwert ändern. Du kannst...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
You can delete points by dragging them out of the editor field. You can add points by clicking somewhere on the curve. When you place the mouse on one of the points, you see a yellow and blue indicator. Place the mouse on the yellow one and the cursor changes into a left arrow. Now you can drag this point to the left, to change the slope of the curve. Ditto for the blue indicator.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
To get an idea how this editor works, delete all but two colors (e.g. red and yellow) and move the graph around, change its slope and see what happens to your photo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reset the ''Hue'' curve to &amp;quot;''Linear''&amp;quot; (no changes) by clicking on the reset icon [[image:Gtk-undo-ltr.png]] next to the ''Value'' button. To compare the effects of the ''Hue'' curve with linear: switch between &amp;quot;''Linear''&amp;quot; and &amp;quot;''Minima/Maxima control points''&amp;quot; in the drop-down menu next to this button, or use the history list on the left side of your screen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
You can save a curve for later use by clicking on the disk button. Note that only the actual (shown) H, S or V curve is saved, not all three at once, so don't give your curve a name like my_hsv because it doesn't describe whether the curve inside it is H, S or V, but instead name your saved curve files something like my_hue, my_sat and my_val. The extension will be added automatically, &amp;quot;''.rtc''&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== The Preview Area ==&lt;br /&gt;
The preview is designed to show you the most realistic result possible, however one must keep in mind that the larger an image is, the longer it takes to process. For speed reasons, the preview of the effects of most tools is calculated not on the full-sized image (which would take exactly as long as saving the image, making using sliders and curves impossible), but on the preview image which is of the size of your preview area. Many tools, such as the [[Exposure]] tool, can be applied to an image of any size, and their effects will be identical regardless of the size of the image they are applied to. However some tools are size-dependent, for example all of the tools in the Detail tab, which means if you apply one of these tools to a full-sized image and to a smaller version of that image, and then downscale the full-sized image to the smaller image's size, the two images won't match. For reasons of speed, RawTherapee must use the small preview image so that your tool tweaking experience may be fast and fluid, but this means that the effects of size-dependent tools would not be accurate when applied to a small zoomed-out preview. We made the decision to either disable the preview effects of these tools entirely at zoom levels less than 100%, or to keep the preview effects active but to warn you that what you see at zoom levels less than 100% may be inaccurate depending on the tool settings (for example [[Tone Mapping]] and [[Wavelet]] may be accurate at zoom levels less than 100% or they may be inaccurate, depending on their settings). You will know which tools these are because they are marked with a &amp;quot;1:1&amp;quot; icon [[Image:zoom-100-identifier.png|Zoom 100 identifier icon.]] next to their names. RawPedia explains how accurate the preview is for all affected tools on each tool's page.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Fherb</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://rawpedia.rawtherapee.com/index.php?title=General_Comments_About_Some_Toolbox_Widgets/de&amp;diff=2442</id>
		<title>General Comments About Some Toolbox Widgets/de</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://rawpedia.rawtherapee.com/index.php?title=General_Comments_About_Some_Toolbox_Widgets/de&amp;diff=2442"/>
		<updated>2017-05-23T21:41:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Fherb: /* Die Flache Kurve */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Todo-List / State:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Translation: open&lt;br /&gt;
* Content completely cleared: open&lt;br /&gt;
* Expression and didactics checked: open&lt;br /&gt;
* Spelling checked: open&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ready for publishing: no&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Allgemeine Bemerkungen über die Verwendung der Werkzeuge =&lt;br /&gt;
'''Dieser Abschnitt ist wichtig''' - Einige Dinge werden für dich sehr offensichtlich sein, wenn du bereits sehr erfahren andere Software verwendest, aber es wird einige Sachen geben, die auch dir bisher nicht bekannt waren, sich nicht unmittelbar im ''trial-and-error''-Verfahren erlernen lassen, die du aber wissen solltest, um RawTherapee schneller und einfacher zu verwenden. Nimm dir für diesen Abschnitt etwas Zeit und probiere auch Dinge aus, die für dich neu sind. Insbesondere die Details zu den verschiedenen Kurvenarten, inbesondere die '''Flachen Kurven''', und ihre Bedienung sind sehr wichtig, um mit sehr mächtigen Funktionen und Einstellungen arbeiten zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Werkzeugbereich, der sich im Editor rechts neben dem mittleren, großen Vorschaubild befindet, enthält die Einstellwerte sämtlicher Bildverarbeitungswerkzeuge von RawTherapee. Mit ihnen kann man eine Menge machen. Vermutlich deutlich mehr, als du es im Moment erwartest. Wenn du RawTherappe zum ersten Mal verwendest, erst recht, wenn du überhaupt erst in die Bearbeitung von Raw-Bildern einsteigst, fühle dich bitte von diesen vielen Optionen nicht erschlagen! Wir haben hier ein Werkzeug vor uns, mit dem auch der Profi seine Freude hat. Aber auch als Einsteiger wirst du recht gut und schnell zurecht kommen, weil du zu Beginn nur einen Bruchteil der Werkzeuge und Parameter benötigst, um bereits sehr gute Resultate zu erreichen. Dazu kommt, dass sich einige Parameter auch gegenseitig ersetzen: Je nach deiner Vorgehensweise wirst du die eine Variante oder die Andere nutzen, um zum Ziel zu kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Du Einsteiger bist, konzentriere dich zuerst auf das Wichtigste:&lt;br /&gt;
* Belichtungskorrektur inkl. Kontrast; skaliere das Bild (in den meisten Fällen) im kompletten Bereich von tief Schwarz bis ganz hell&lt;br /&gt;
* Weißabgleich, Farbsättigung&lt;br /&gt;
* Rotation, falls du die Kamera nicht ganz gerade gehalten hast&lt;br /&gt;
* stürzende Linien mit der Korrektur der Perspektive mindern&lt;br /&gt;
* Objektivverzerrungen (Tonne) korrigieren, wenn du ein starkes Weitwinkel verwendest hast&lt;br /&gt;
* beschneide das Bild passend zum Motiv&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind zwar schon eine Menge Punkte, aber du wirst sehr leicht die dazu passenden Einstellregler finden. Und danach fällt es dir sicher nicht mehr schwer, weitere Werkzeuge, wie zum Beispiel die Rauschminderung, zu verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Panels - Bereiche der Programmoberfläche ==&lt;br /&gt;
Panels sind Bereiche der Oberfläche einer Software, die sie in spezielle Arbeitsbereiche gliedert. Der Bildeditor besitzt 3 Panels, die sich um den zentralen Bild-Vorschaubereich herum gruppieren:&lt;br /&gt;
* Links befindet sich das Panel, das das Histogramm und die Historie enthält.&lt;br /&gt;
* Rechts ist das Panel mit allen Werkzeugen.&lt;br /&gt;
* Und oben befindet sich der Filmstreifen, mit dem sich schnell navigieren lässt, ohne erst in die Dateiverwaltung wechseln zu müssen.&lt;br /&gt;
Alle diese Panels lassen sich bequem und schnell mit den passenden Pfeil-Buttons [[File:Panel-to-left.png]] [[File:Panel-to-right.png]] [[File:Panel-to-top.png]] ein und ausblenden, um temporär den Vorschaubereich frei zu geben, wenn die Platzverhältnisse auf dem Monitor begrenzt sind. Lerne dafür auch die Tastaturkürzel kennen: {{k|L}}, {{k|Alt}} + {{k|L}} sowie {{k|Shift}} + {{k|L}}. Kann in den einzelnen Panels nicht der gesamte Bereich dargestellt werden, nutze das Mausrad, um den Inhalt hoch und runter (hin und her) zu schieben. Es kann vor allem im rechten Panel nicht passieren, dass du dabei Einstellwerte verstellst. Denn diese kannst du genau aus diesem Grund nur dann verstellen, wenn du während der Bedienung des Mausrades auch noch die {{k|Shift}}-Taste gedrückt hältst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werkzeuge ==&lt;br /&gt;
RawTherapee besitzt eine Menge Werkzeuge und jedes von ihnen besitzt wiederum ein oder mehrere Steuerelemente. Die Werkzeuge sind in die folgenden Gruppen eingeteilt:&lt;br /&gt;
* [[File:Exposure.png]] Belichtung&lt;br /&gt;
* [[File:Detail.png]] Details&lt;br /&gt;
* [[File:Colour.png]] Farbe&lt;br /&gt;
* [[File:Wavelet.png]] Wavelet&lt;br /&gt;
* [[File:Transform.png]] Transformieren&lt;br /&gt;
* [[File:Raw.png]] Raw&lt;br /&gt;
* [[File:Meta.png]] Metadaten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter ''Belichtung'' sind dann alle Werkzeuge versammelt, die etwas mit der Steuerung von Helligkeit, Kontrast usw. zu tun haben. Unter ''Farbe'' ist u.a. der Weißabgleich zu finden usw. Weil es so viele Werkzeuge gibt, wirst du schnell feststellen, dass der Platz auf dem Monitor in der Höhe sehr kostbar ist. Neben der klassischen Scroll-Leiste, mit der die gerade benötigten Steuerelemente in den sichtbaren Ausschnitt geschoben werden können, gibt es bei RawTherape eine weitere, ausgesprochen einfache Methode:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ein Rechts-Klick mit der Maus auf die Überschrift eines Werkzeugs klappt dessen Steuerelemente aus, gleichzeitig werden die Steuerelemente aller anderen Werkzeuge eingeklappt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn der Bildschirm nicht gar zu klein ist, ist man damit immer nur maximal 2 Klicks von jedem beliebigen Einstellwert entfernt: 1. Klick (linke Maustaste) wählt die Gruppe, z.B. ''Details'', der 2. Klick (rechte Maustaste) klappt das Werkzeug auf, z.B. ''Rauschreduzierung''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Links neben den Titeln der meisten Werkzeugen befindet sich ein kleiner ''Ein-Aus-Schalter'' [[File:expanderEnabled.png]], mit dem man die Wirkung des gesamten Werkzeugs ein- und ausschalten kann. Die Einstellwerte des betreffenden Tools bleiben dabei erhalten. Bei einigen Tools macht das allerdings weniger Sinn. So gibt es einige Werkzeuge ohne diesen Schalter. Bei diesen wird statt dessen ein kleines Dreieck [[File:expanderClosed.png]] dargestellt. In der Darstellung der Werkzeuge innerhalb der Dateiverwaltung gibt es noch einen speziellen Zustand, wenn mehrere Bilder ausgewählt wurden. Dieser heißt ''inkonsistent'' und bedeutet, dass das betreffende Werkzeug bei einem Teil der Bilder eingeschaltet und bei einem anderen Teil abgeschaltet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:expanderDisabled.png|Werkzeug abgeschaltet.]]&lt;br /&gt;
Werkzeug abgeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:expanderEnabled.png|Werkzeug eingeschaltet.]]&lt;br /&gt;
Werkzeug eingeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:expanderInconsistent.png|Werkzeug inkonsistent.]]&lt;br /&gt;
Werkzeug inkonsistent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:expanderClosed.png|Werkzeug eingeklappt.]]&lt;br /&gt;
Werkzeug eingeklappt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:expanderOpened.png|Werkzeug ausgeklappt.]]&lt;br /&gt;
Werkzeug ausgeklappt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schieberegler ==&lt;br /&gt;
Jeder Schieberegler besitzt drei spezielle Werte:&lt;br /&gt;
* Der ''aktuelle Wert'', wenn der Regler in eine bestimmte Stellung geschoben wird.&lt;br /&gt;
* Der ''Standardwert'', der im Programm fest voreingestellt ist. Dieser kann als aktueller Wert zurück geholt werden, indem man auf den kleinen Reset-Taster [[File:ResetButton.png]] klickt.&lt;br /&gt;
* Der ''Initialwert''. Dies ist der Wert den der Regler in dem Profil besaß, mit dem das Bild geladen wurde. Ihn kann man mit Klick auf  [[File:ResetButton.png]] + {{k|Strg}} zurück holen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie schon oben beschrieben: Um den Schieberegler mit dem Mausrad zu bedienen, muss gleichzeitig die {{k|Strg}}-Taste gedrückt gehalten werden. Andernfalls scrollt das Werkzeug-Panel hoch oder runter. Die Strg-Taste entkoppelt somit beide Funktionen sicher voneinander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurven-Editoren ==&lt;br /&gt;
RawTherapee besitzt drei Arten von Kurven in den Werkzeugen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Schwellenkurven&lt;br /&gt;
* Tonwertkurven&lt;br /&gt;
* Flache Kurven&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schwellenkurven ===&lt;br /&gt;
Die Schwellenkurven sind die Einfachsten. Sie werden benutzt, um speziellen Werkzeugen die Tonwerte (oder Farbtöne oder Sättigungswerte) vorzugeben, die vom betreffenden Werkzeug bei der Berechnung berücksichtigt werden sollen bzw. anders berechnet werden sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Beispiel betrachten wir den Schwellenkurven-Editor des Werkzeugs ''Detail &amp;gt; Schärfung''. [[Image: Sharpening_Threshold.png|frame|right|Schwelle der Schärfung]] Die dargestellten Einstellungen sagen aus, dass der Schärfungsgrad in dunklen Gebieten schnell ansteigen soll (die steile Linie auf der linken Seite), die volle Schärfung soll dann über den mittleren Tonwertbereich gehalten werden (Plateau der Kurve) und im Bereich hellerer Tonwerte hin zu den Lichtern soll die Schärfung zunehmend zurück gefahren werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man an einem Steuerpunkt der Kurve zieht, bewegt sich der gesamte Anstiegsbereich der Kurve. Um nur einen Steuerpunkt zu verschieben, halte dabei die Umschalt-Taste {{k|shift}} gedrückt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rechts oben an jeder Schwellenkurve befindet sich ein Reset-Button [[File:ResetButton.png]], der die Kurve wieder auf den Default-Wert zurück stellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beachte:&lt;br /&gt;
: Das Rücksetzen der Kurve gilt als Kurven-Modifikation, wie auch das Verschieben der Steuerpunkte. Drückst du versehentlich den ''Reset''-Button, gibt es keine Möglichkeit, die Kurve wieder herzustellen, die du vorher eingestellt hast. Das liegt daran, dass das in der Historie als ein Bearbeitungsschritt gilt und somit ein ''Zurück'' zwischen der Kurveneinstellung und dem nachfolgenden Reset-Klick nicht möglich ist. - Das gilt genau so für die Tonwertkurven und die Flachen Kurven.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu Tonwertkurven und den Flachen Kurven wird bei den Schwellenkurven die Kurve aus geraden Verbindungslinien zwischen den Steuerpunkten gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeines zu Tonwertkurven und Flachen Kurven ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Curve_ToggleSelect.jpg|260px|thumb|right|frame|Toggle- und Select-Teil des Kurven-Buttons]]Tonwertkurven und Flache Kurven sind leistungsfähigere Werkzeuge als die Schwellenkurven und besitzen entsprechend mehr Steuerelemente. So besitzt jede Tonkurve und Flache Kurve einen Button, mit dem der Typ ausgewählt werden kann. Die Linke Seite des Buttons ist dabei ein sogenannter Toggle-Button. Er schaltet die Anzeige der Kurve ein und aus (wenn überhaupt eine Kurve ausgewählt ist). Unmittelbar daneben kann man den Typ der Kurve wählen bzw. die Kurve abschalten (&amp;quot;Linear&amp;quot;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch diese Kurven haben einen Reset-Button [[File:ResetButton.png]], mit dem die Kurve zurück gesetzt werden kann. Weiterhin ein Pipette-Werkzeug [[image:editmodehand.png]], um einen bestimmten Wert in der horizontalen Koordinate aus einem Bild-Pixel heraus auszuwählen sowie ein Werkzeug (Knoten Ein-/Ausgangswert) [[image:Gtk-edit.png]], mit dem man die Position des Knotens per Wertvorgabe einstellen kann und in einigen Fällen auch die Steilheit der Kurve an diesem Punkt nach links und rechts bestimmen kann.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear: both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Pipette ====&lt;br /&gt;
[[image:rt pipette 2 lab ba.jpg|thumb|700px|Hier wird gerade mit dem Pipetten-Werkzeug der genaue Farbton der purpurnen Blume ins Diagramm übertragen um ihn in der HH-Kurve zur Einstellung genau zu lokalisieren.]]&lt;br /&gt;
In RawTherapee besitzen die meisten Kurven ein Pipetten-Werkzeug [[image:editmodehand.png]]. Diese Funktion stellt eine gute Möglichkeit dar, bestimmte Farbwerte, Helligkeiten und Bereich in einer bestimmten Sättigung aus einem Bild heraus in der Kurve genau zu selektieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nehmen wir ein Beispiel, in dem Du den Purpur-Ton einer Blume etwas röter machen möchtest. Ohne die Pipette wird es schwierig in der Kurve genau die Schattierung des betreffenden Farbtones im Bild zu treffen. Die Auswahl könnte dann schnell zu breit werden und du änderst größere Farbbereiche, als du es eigentlich möchtest. Mit der Pipette klickst du einfach in das Bild und der betroffene Farbton wird als Punkt in die Kurve übernommen. Den Punkt kannst du nun zur Anpassung verwenden und dich darauf verlassen, dass du genau den betreffenden Farbton änderst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Pipettenwerkzeug wird für eine Kurve aktiviert, indem man einfach auf das entsprechende Symbol [[image:editmodehand.png]] rechts oben an der Kurve klickt. Wenn du nun mit der Maus über das Bild fährst, wirst du eine vertikale Linie (in einigen Fällen auch vier) in der Kurve bemerken. Diese Linien repräsentieren den entsprechenden Wert des Pixels, über das du gerade fährst. Siehe auch nebenstehendes Bild. Um nun einen Einstellpunkt, einen Knoten in der Kurve zu setzen, drücke die Ctrl-Taste und die linke Maustaste zugleich. Bewegst du nun die Maus, ohne vorher die linke Maustaste los gelassen zu haben, kannst du unmittelbar diesen Knoten in der Kurve verschieben, ohne erst aus dem Vorschaubild zu gehen und den Punkt mit der Maus erneut anzufassen. Für Feineinstellungen halte dabei die Strg-Taste erneut gedrückt. Das gilt für die im Bild dargestellte Kurvenart. Bei manchen anderen Kurven geht das allerdings nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Pipette wieder zu deaktivieren, klicke erneut auf das Pipetten-Icon an der Kurve. Wenn du die Pipette in einer anderen Kurve verwenden willst, brauchst du sie in der eben bearbeiteten Kurve nicht erst zu deaktivieren. Aktiviere sie einfach in der nächsten Kurve und sie wirkt sich nur dort aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear: both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kurvenknoten Ein-Ausgangs-Wert ====&lt;br /&gt;
[[File:DiagrammInOut.png|170px|thumb|right|frame|In- und Out- Wert (x, y) eines Kurven-Knotens]]&lt;br /&gt;
Jede Kurve besitzt ein Werkzeug mit dem die Knoten der Kurve in Form ihrer Parameterwerte eingestellt werden können. Zwei dieser Parameter sind immer vorhanden und legen den Knoten bezüglich seiner Lage im Diagramm fest:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der I-Wert (In, also &amp;quot;rein&amp;quot;) legt den Wert auf der horizontalen Korrdinate fest. In der deutschen Übersetzung wird dieser Wert mit ''x'' bezeichnet. So, wie die x-Koordinate im Matheunterricht.&lt;br /&gt;
* Der O-Wert (Out, also &amp;quot;raus&amp;quot;) legt den Wert auf der vertikalen Koordinate fest. In der deutschen Übersetzung wird dieser Wert mit ''y'' bezeichnet. (Siehe auch [https://de.wikipedia.org/wiki/Kartesisches_Koordinatensystem Kartesische Koordinatensystem].)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wobei es von der Kurve abhängt, in welchem Wertebereich sich die Werte von I und O (bzw. x und y) bewegen können (z.B. 0...100% oder 0,0...1,0). Die beiden Werte heißen In/Out, also &amp;quot;rein&amp;quot; und &amp;quot;raus&amp;quot;, weil sie damit die &amp;quot;mathematische Verarbeitungsrichtung&amp;quot; der Software während der Filterung beschreiben: Der Filter entnimmt zum Beispiel den Farbwert eines Pixels dem Bild, ordnet ihn der horzitontalen Achse zu, geht von dort nach oben in die Kurve &amp;quot;hinein&amp;quot; (bzw. in den Knoten, wenn sich an dieser Stelle gerade ein Knoten befindet) und von dort wieder nach links &amp;quot;heraus&amp;quot; auf die vertikale Koordinatenachse. Die ganze Kurve beschreibt also die Gleichung zur Umwandlung eines Pixels O = ''f'' (I) bzw. y = ''f'' (x).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear: both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:FlatRise node.png|170px|thumb|right|frame|Flacher Anstieg der Kurve im Knoten für die blauen Pixel]]&lt;br /&gt;
[[File:RapidRise node.png|170px|thumb|right|frame|Steiler Anstieg der Kurve im Knoten für die grünen Pixel]]&lt;br /&gt;
Bei bestimmten Kurvenarten kommen zudem noch 2 Parameter hinzu, die beschreiben, wie steil bzw. flach die Kurve in den Knoten hinein läuft. Dabei bedeuten:&lt;br /&gt;
* LT Anstieg der Kurve linksseitig am Knoten&lt;br /&gt;
* RT Anstieg der Kurve rechtsseitig am Knoten&lt;br /&gt;
Wobei der &amp;quot;steilste Anstieg&amp;quot; (Wert 0) bedeutet, dass die Kurve sehr steil in Richtung Null-Linie startet. Der flachste Anstieg (Wert 1) bedeutet, dass die Kurve am Knoten horizontal austritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Einstellungen nachvollziehen zu können, aktiviere z.B. im Werkzeug ''Belichtung &amp;gt; L*a*b Anpassung'' die LH-Kurve. Mit dieser Kurve kann man bestimmte Farbbereich heller und dunkler machen. Schalte das Pipettenwerkzeug der Kurve ein [[image:editmodehand.png]]. Wähle jetzt im Vorschaubild mit der Pipette ein Pixel aus (Strg + ''Linke Maustaste''). Im Diagramm wird ein Knoten hizugefügt. Lasse die Strg-Taste los, halte aber die Maustaste gedrückt und verschiebe sie, sodass der Knoten aus der Nulllinie heraus nach oben und unten verschoben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Um nun den Knoten genauer zu konfigurieren, klicke auf den Knoten-Editier-Button [[image:Gtk-edit.png]] und dann mit der ''rechten'' Maustaste auf den''' gerade erstellten '''Knoten. Der Knoten wird rot eingekreist.''' In den Feldern x, y, LT und RT lassen sich jetzt die Werte dieses Punktes verändern. Verändere nun die Werte nach deinen Vorstellungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du beendest, indem du mit der ''rechten'' Maustaste irgendwo in das Diagramm neben den roten Knoten klickst oder mit der ''linken'' Maustaste auf das Icon [[image:Gtk-edit.png]] drückst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ kannst du den Punkt auch nur mit der Maus im Diagramm anfahren und einen der erscheinenden Farbpunkte anfassen (''linke'' Maustaste) und verschieben. Das ist allerdings oftmals viel fummeliger und ungenauer, als die Knotenparameter über die Zahlenwerte einzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear: both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Tonwertkurven===&lt;br /&gt;
[[Image:Tone_Curve.png|320px|thumb|right|frame|Tonwertgruppe mit Anzeige der Typ-Ausklappliste]]&lt;br /&gt;
Eigentlich sind Tonwertkurven falsch benannt, weil sie nicht nur zur Korrektur von Tonwerten, sondern auch der Sättigung, Farbigkeit usw. verwendet werden. Ihr Zweck ist, eine Eingangsgröße (horizontaler x-Wert) in eine Ausgangsgröße (vertikaler y-Wert) umzuwandeln. Also in der einfachen Form&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:y = ''f'' (x).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wobei in der Regel x, wie y, den gleichen Pixelparameter darstellen. Zum Beispiel werden also die Helligkeitswerte der Pixel vom Wert x in den Wert y umgerechnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kurve bestimmt dabei, zu welchem Eingangswert welcher Ausgangswert zuzuordnen ist. Die beiden Koordinaten, waagerecht wie senkrecht, sind dabei in ihrem Wertebereich gleich skaliert. Zum Beispiel von ganz Schwarz nach ganz Weiß. Das bedeutet, dass bei einer genau diagonal verlaufenden Kurve (das ist die Ausgangslage, wenn man ein Werkzeug benutzt) die Ausgangswerte alle gleich der Eingangswerte sind. In so einem Fall wirkt sich die Kurve also nicht im Bild aus. Erst wenn mittels Knoten die Kurve &amp;quot;verbogen&amp;quot; wird, werden die Einganswerte anderen Ausgangswerten zugeordnet. Zum Beispiel bestimmte Helligkeitswerte anderen, neuen Helligkeitswerten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betrachten wir als Beispiel nebenstehend abgebildetes Diagramm des [[Exposure/de|Belichtungswerkzeugs]]. In der waagerechten Koordinate befinden sich links die dunklen und rechts die hellen Töne. Im Hintergrund wird dazu das Histogramm schwach eingeblendet. In der senkrechten Koordinate befinden sich die dunklen Bildtöne unten und die Helleren oben. Das Diagramm wird hier als NURBS-Kurve (Control Cage) dargestellt. Bei dieser Kurve liegen die Knoten nicht auf der Kurve, sondern &amp;quot;verbiegen&amp;quot; sie im Anstieg. Es ist zu sehen, dass die Kurve im dunkleren Tonwertbereich etwas angehoben und im helleren Bereich etwas abgesenkt wurde. Bedeutet also, dass dunkle Pixelwerte etwas heller berechnet werden. Helle Pixel entsprechend dunkler. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bild zeigt auch die Ausklappliste mit den verschiedenen möglichen Varianten der Tonwertkurven:&lt;br /&gt;
* '''Linear:''' Das ist der Standardwert. Das Bild wird durch die Kurve nicht verändert. Dies entspricht einer Diagonalen, wie im kleinen Icon der Ausklappliste gezeigt. In diesem Fall wird die Kurve ausgeblendet.&lt;br /&gt;
* '''Angepasst:''' Das ist der häufig dargestellte Fall, wo die Kurve mit Knoten verbogen werden kann, die direkt auf der Kurve aufsitzen. Die beiden beim Öffnen der Kurve schon vorhandenen Knoten liegen ganz links unten (schwarz) und ganz rechts oben (weiß). Sie legen die Diagonale fest, die durch hinzugefügte Knoten verbogen werden kann. Mit diesen beiden äußersten Knoten kann der Wertebereich eingeschränkt werden, in dem man die Punkte am Rand entlang schiebt.&lt;br /&gt;
* '''Parametrisch:''' Hier werden keine Knoten im Diagramm eingetragen, sondern 4 Bereiche ''Schatten, Tiefen, Lichter, Spitzenlichter'' unterschieden, für die die Kurve verbogen werden kann. Diese Bereiche werden durch den kleinen Balken mit 3 Gleitern vorgegeben: [[Image:Parametric_curve_bar_V5.png]]. Mit der Maus kann man die Gleiter verschieben und mit der rechten Maustaste können wieder die Standardpositionen der Gleiter zurück geholt werden. Das Verbiegen erfolgt dann über die 4 Schieberegler. Sobald man mit der Maus einen der Schieberegler erreicht, wird dessen Wirkungsweise bzw. Wirkungsbereich im Diagramm eingeblendet.&lt;br /&gt;
* '''NURBS-Kurve:''' Im Gegensatz zur Variante ''Angepasst'' geht hier die Kurve nicht durch die Knoten, sondern die Knoten beeinflussen den Anstieg der Kurve in Bezug auf den Nachbarknoten bzw. den Rand. Hälst du beim Anklicken eines Knotens die Shift-Taste gedrückt, bekommt der Knoten &amp;quot;magische Anziehungskräfte&amp;quot; zum benachbarten Knoten oder auch zur Diagonalen. Mit wenig Übung ist es für viele Nutzer deshalb einfacher, die Kurve in dieser Variante zu bearbeiten, anstatt die Variante ''Angepasst'' zu verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achtung: Die Einstellungen in einer Kurvenvariante wird beim Umschalten in eine andere Kurvenvariante nicht übernommen! Jede Variante hat ihre eigenen Knoten bzw. Parameter, die nicht ineinander umgerechnet werden können. Aber jede Variante merkt sich auch ihre Knoten bzw. Parameter, sodass man mit der Typumschaltung in der Ausklappliste die bisherigen Einstellungen auch nicht verliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Flache Kurve ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Einführung ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden wird zum besseren Verständnis die Funktion und Wirkung der Flachen Kurve Schritt für Schritt ausgehend von der Tonwertkurve beschrieben: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im ersten Moment erscheint dieses Diagramm etwas ungewöhnlich. Der Unterschied zu den Diagrammen in der Art der Tonwertkurve ist, dass hier der Eingangswert nicht direkt auf einen neuen Ausgangswert abgebildet wird, sondern nur in einem bestimmten Bereich um den Eingabewert verändert wird. Man könnte das auch mit einer Tonwertkurve erreichen. Das sähe dann zum Beispiel so aus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[file:ToneCurveAsFlatCurveReplacement.png|frame|left]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear: both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine ziemlich fummelige Angelegenheit. Erst recht, wenn nur sehr geringe Nuancen verändert werden sollen. Aus diesem Grunde werden die sogenannten ''Flachen Kurven'' eingesetzt, in der nur noch '''die Änderungen der Ausgangswerte von den Eingangswerten''' dargestellt werden. Erfolgen keine Veränderungen, bleibt die Kurve in diesen Bereichen auf &amp;quot;Null&amp;quot;. Wobei in den ''Flachen Kurven'' die Nullinie waagerecht in der Mitte liegt. &amp;quot;Darüber&amp;quot;, und auch &amp;quot;darunter&amp;quot; stellt also eine (leichte) Veränderung in positiver oder negativer Richtung der Zielgröße (Ausgangswert) dar. Die oben dargestellte Tonwertkurve mit dem dort parametrierten Kurvenverlauf würde als Flache Kurve etwa so aussehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[file:FlatCurveInComparison_de.png|frame|left]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear: both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit deutlich weniger Knoten, und in der vertikalen Auflösung viel weiter gespreizt, lässt sich der gewünschte Kurvenverlauf viel leichter einstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Gleichung sähe das dann so aus: y = x + k * ''f'' (x). Überall, wo also die Kurve ''f'' (x) Null ist, gilt y = x. Dann bleibt ein Pixel unverändert. k ist hierbei ein Skalierungswert für die vertikale y-Koordinate, den der Programmierer fest vorgegeben hat. k ist sozusagen der maximale Grad, um den ein Ausgangswert x im Diagramm nach oben, wie unten hin verändert werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Besonderheit ist dabei, dass '''der Eingangswert (also das, was die x-Koordinate darstellt) auf einen völlig anderen Parameter y abgebildet''' werden kann. Zum Beispiel kann auf der waagerechten x-Koordinate der Farbkreis abgerollt dargestellt sein, wohingegen die senkrechte y-Koordinate die Helligkeit darstellt. &amp;quot;Senkt&amp;quot; man die Kurve nun nur in einem schmalen Bereich um z.B. blau ab, würde die Funktion also alle Pixel, die blau sind, zum Beispiel den Himmel, dunkler machen. Demzufolge sieht die allgemeine Gleichung, die hinter diesen Kurven liegt, so aus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:y = z + k * ''f'' (x)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Pixelparameter z (z.B. Helligkeit) wird also etwas verändert, nämlich um k * ''f'' (x), in (die neue Helligkeit) y umgewandelt. Wobei hier x ein anderer Parameter des gleichen Pixels ist (z.B. der Farbton).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel hierzu: Die Einstellung der Retinex-Intensität als Funktion vom Farbton. Die Intensität wird bei grünen Farben angehoben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[file:RetinexIntensityFlatCurve de.png|frame|left]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear: both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Besonderheit ist, dass RawTherapee bei den Flachen Kurven, die den Farbton in der waagerechten x-Koordinaten haben, an den Stellen, wo sich Kurvenknoten befinden, einen Balken im Farbton, den der Knoten spezifiziert, nach oben zieht. So ist die Farbe, für die der Knoten steht, deutlich sichtbarer, als im schmalen Balken unter dem Diagramm. Außerdem werden in diesen Diagrammen zu Beginn schon für alle Grund- und Komplementärfarben Knoten angelegt, die sich genau auf der Nulllinie befinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch ein Hinweis zur Darstellung der Knoten. Betrachte das Bild oben: Knoten, die sich genau auf der Nulllinie befinden, werden grün dargestellt. Alle Knoten, die außerhalb der Nullinie liegen hingegen schwarz. Hier noch mal als Detail gezeigt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[image:Flat curve zoom.png|frame|left|Ein neutraler Punkt (Kurvenknoten) ist grün. Die Anderen sind schwarz.]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear: both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe der Entwicklung von RawTherapee sind immer mehr Werkzeuge hinzugekommen, die die Flache Kurve zur Parametereinstellung verwenden. Die Flachen Kurven werden in der Kurvenauswahl generell mit dem Icon [[image:CurveType-controlPoints.png]] symbolisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Finessen bei der Arbeit und dem Verhalten der Elemente in den Flachen Kurven erfährst du in nachfolgendem Beispiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Beispiel====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[image:Flat curve justcurve.png|frame|'''Farbton/Sättigung/Dynamik-Werkzeug:&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;H(ue)-Kurve'''&amp;lt;br /&amp;gt;(Farbton als Funktion des Farbtons)&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;'''Grüne Pixel'''&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;(Eingangsgröße in der horizontalen Koordinate; dargestellt als vertikaler grüner Balken durch den Knoten hindurch)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''werden in blaue Pixel farbverschoben'''&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;(vertikale Koordinate beschreibt das &amp;quot;Maß&amp;quot; der Farbverschiebung hin zu blau; so lange der Knoten mit der Maus verschoben wird oder im Kurvenknoten-Eingangs-Ausgangswert-Modus selektiert ist ([[General_Comments_About_Some_Toolbox_Widgets/de#Kurvenknoten_Ein-Ausgangs-Wert|s. oben]]), wird die &amp;quot;Zielfarbe&amp;quot;, wie hier zu sehen, als horizontaler Balken durch den Knoten angezeigt).]]&lt;br /&gt;
Die Funktion der Flachen Kurve soll hier noch mal an Hand eines Beispiels beschrieben werden. Siehe auch nebenstehendes Bild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollziehe die im Weiteren beschriebenen Dinge sofort selbst mit einem beliebigem Bild, um schnell zu verstehen, wie man mit den Flachen Kurven arbeiten kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir wählen dazu das Werkzeug Farbton(H)/Sättigung(S)/Dynamik(V) aus, auch als [[HSV Equalizer/de|HSV-Equalizer]] bekannt, dass sich unter dem Reiter [[image:colour.png]] Farbe findet. Klicke auf das Aufklappmenü-Icon [[image:Drop-down.png]] rechts neben Kanal-Button ''H(ue)'' und wähle &amp;quot;''Min/Max-Kontrollpunkte''&amp;quot; [[image:CurveType-controlPoints.png]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Typisch für alle Flachen Kurven, bei denen die Ausgangsgröße (horizontale Koordinate) eine Farbkreisabwicklung darstellt, ist die Grundeinstellung, bei der bereits 6 Kurvenknoten auf der vertikalen Nulllinie voreingestellt sind. Sie befinden sich bezogen auf die horizontale Koordinate genau in den Grund- und Komplementärfarben Rot, Gelb, Grün, Türkis, Blau und Magenta (Purpur). Die Knoten liegen jetzt noch alle auf der Nulllinie, weswegen sie alle grün dargestellt werden. In jedem Knoten wird mit einem senkrechten schmalen Balken die durch den Knoten selektierte Farbe auf der horizontalen Ausgangs-Koordinate angezeigt. Ganz rechts befindet sich kein Knoten. Da wir hier in der Horizontalen den Farbkreis abgebildet haben, kann man sich ganz Rechts (Rot) in der Fortsetzung Links (Rot) vorstellen. Der zugehörige Knoten in Rot ist also schon vorhanden: ganz links.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klicke jetzt auf den Punkt (Knoten) ganz links und halte die Maustaste gedrückt. Der Cursor wechselt schon beim Darüberfahren zu einem sternförmigen Symbol. Daran erkennst du, dass du tatsächlich den Knoten anklickst und nicht die kleinen Punkte daneben, mit denen du die Kurvensteilheit einstellen kannst. Schiebe nun den Knoten nach oben und unten. Je weiter du ihn von der Nulllinie entfernst, desto weiter innerhalb des Farbkreises werden alle Pixel &amp;quot;verschoben&amp;quot;, die rot sind. Nach oben zuerst in Richtung Braun, Gelb, Grün usw. Nach unten in Richtung Magenta, Blau usw. Schiebst du den Knoten ein wenig zu weit nach links aus dem Diagramm siehst du hier, wie die horizontale Koordinate arbeitet: Ganz links ist auch ganz rechts. Der Farbkreis wird beim Verschieben des Punktes also nicht als Gerade mit festen Rändern verstanden, sondern du landest sofort auf der anderen Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hast du beim Verschieben den horizontalen Farbbalken durch den Knoten gesehen? Während der vertikale Balken, der immer angezeigt wird, die Eingangsgröße für die Bildverarbeitung der Pixel anzeigt, zeigt der horizontale Balken die Ausgangsgröße (Zielgröße) an. Ziehe nun einen Knoten etwas nach oben und dann wechselweise nach links und rechts. Siehst du, dass trotz gleicher &amp;quot;Höhe&amp;quot; der waagerechte &amp;quot;Ziel&amp;quot;-Balken sich in der Farbe etwas ändert? Wenn du das erklären kannst, hast du die Funktion der Flachen Kurven vollständig verstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn nicht, hier die Erklärung: Eine bestimmte Abweichung von der Nullinie verschiebt den Farbwert um einen bestimmten Betrag. Befindet sich der Knoten zum Beispiel bezüglich der horizontalen x-Koordinate auf der Farbe grün und du schiebst den Knoten nach oben, wird er gelb. Nimmst Du hingegen einen Knoten mit dem horizontalen Ausgangswert blau und schiebst du ihn um den gleichen Betrag nach oben, wird er nicht gelb, sondern zuert einmal an dieser Stelle grün. Die Verschiebung nach oben und unten positioniert den Ausgangs(ziel)wert nicht auf einer bestimmten Farbe, sondern du verschiebst die Lage im Farbkreis vom Eingangswert ausgehend um den gleichen Winkel. Beginnend von Grün landest du bei Gelb. Beginnend von Blau, bist du bei gleichem Winkel aber erst bei Grün angekommen und nicht bei Gelb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die beiden vorangegangenen Absätze sind sehr wichtig. Erst, wenn du den Inhalt gedanklich nachvollziehen kannst, hast du die Flachen Kurven insbesondere in der häufigen Verwendung mit dem abgewickelten Farbkreis vollständig verstanden. Und dann wirst du die entsprechenden Werkzeuge mit Erfolg anwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Der vertikale Farbbalken''' durch einen Knoten hat 2 magische Kräfte!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fahre jetzt mit der Maus nicht über einen Knoten, sondern etwas entfernt von ihm nur über den vertikalen Farbbalken, der durch den Knoten verläuft. Auch hier wechselt das Maussymbol. Klickst du nun nur den Balken an, kannst du ihn verschieben, ohne die &amp;quot;Höhe&amp;quot; des Knotens zu verändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
When you click and drag a vertical line (the line, not the point!), the very first movement will determine the kind of move: vertical or horizontal (so take care with this first movement if you want to have a predictable result). If you want to move the point in both directions at the same time, then click and drag the point itself. To move the point only in one direction (only horizontally or only vertically) you can use the 'snap to' function by holding down the Shift key while moving the point.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The [[HSV Equalizer]] wraps around on the horizontal axis, so the very right vertical line equals the very left line. You can see this by dragging the red line on the left side a bit to the left. Now the left point of the graph is at the same position as the very right point. Holding the '''Shift''' key while dragging a point prevents it from wrapping around the horizontal axis, which can be useful in preventing accidental curve steps in hard-to-see places at the edges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
You can delete points by dragging them out of the editor field. You can add points by clicking somewhere on the curve. When you place the mouse on one of the points, you see a yellow and blue indicator. Place the mouse on the yellow one and the cursor changes into a left arrow. Now you can drag this point to the left, to change the slope of the curve. Ditto for the blue indicator.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
To get an idea how this editor works, delete all but two colors (e.g. red and yellow) and move the graph around, change its slope and see what happens to your photo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reset the ''Hue'' curve to &amp;quot;''Linear''&amp;quot; (no changes) by clicking on the reset icon [[image:Gtk-undo-ltr.png]] next to the ''Value'' button. To compare the effects of the ''Hue'' curve with linear: switch between &amp;quot;''Linear''&amp;quot; and &amp;quot;''Minima/Maxima control points''&amp;quot; in the drop-down menu next to this button, or use the history list on the left side of your screen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
You can save a curve for later use by clicking on the disk button. Note that only the actual (shown) H, S or V curve is saved, not all three at once, so don't give your curve a name like my_hsv because it doesn't describe whether the curve inside it is H, S or V, but instead name your saved curve files something like my_hue, my_sat and my_val. The extension will be added automatically, &amp;quot;''.rtc''&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== The Preview Area ==&lt;br /&gt;
The preview is designed to show you the most realistic result possible, however one must keep in mind that the larger an image is, the longer it takes to process. For speed reasons, the preview of the effects of most tools is calculated not on the full-sized image (which would take exactly as long as saving the image, making using sliders and curves impossible), but on the preview image which is of the size of your preview area. Many tools, such as the [[Exposure]] tool, can be applied to an image of any size, and their effects will be identical regardless of the size of the image they are applied to. However some tools are size-dependent, for example all of the tools in the Detail tab, which means if you apply one of these tools to a full-sized image and to a smaller version of that image, and then downscale the full-sized image to the smaller image's size, the two images won't match. For reasons of speed, RawTherapee must use the small preview image so that your tool tweaking experience may be fast and fluid, but this means that the effects of size-dependent tools would not be accurate when applied to a small zoomed-out preview. We made the decision to either disable the preview effects of these tools entirely at zoom levels less than 100%, or to keep the preview effects active but to warn you that what you see at zoom levels less than 100% may be inaccurate depending on the tool settings (for example [[Tone Mapping]] and [[Wavelet]] may be accurate at zoom levels less than 100% or they may be inaccurate, depending on their settings). You will know which tools these are because they are marked with a &amp;quot;1:1&amp;quot; icon [[Image:zoom-100-identifier.png|Zoom 100 identifier icon.]] next to their names. RawPedia explains how accurate the preview is for all affected tools on each tool's page.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Fherb</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://rawpedia.rawtherapee.com/index.php?title=General_Comments_About_Some_Toolbox_Widgets/de&amp;diff=2441</id>
		<title>General Comments About Some Toolbox Widgets/de</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://rawpedia.rawtherapee.com/index.php?title=General_Comments_About_Some_Toolbox_Widgets/de&amp;diff=2441"/>
		<updated>2017-05-23T21:36:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Fherb: /* Beispiel */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Todo-List / State:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Translation: open&lt;br /&gt;
* Content completely cleared: open&lt;br /&gt;
* Expression and didactics checked: open&lt;br /&gt;
* Spelling checked: open&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ready for publishing: no&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Allgemeine Bemerkungen über die Verwendung der Werkzeuge =&lt;br /&gt;
'''Dieser Abschnitt ist wichtig''' - Einige Dinge werden für dich sehr offensichtlich sein, wenn du bereits sehr erfahren andere Software verwendest, aber es wird einige Sachen geben, die auch dir bisher nicht bekannt waren, sich nicht unmittelbar im ''trial-and-error''-Verfahren erlernen lassen, die du aber wissen solltest, um RawTherapee schneller und einfacher zu verwenden. Nimm dir für diesen Abschnitt etwas Zeit und probiere auch Dinge aus, die für dich neu sind. Insbesondere die Details zu den verschiedenen Kurvenarten, inbesondere die '''Flachen Kurven''', und ihre Bedienung sind sehr wichtig, um mit sehr mächtigen Funktionen und Einstellungen arbeiten zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Werkzeugbereich, der sich im Editor rechts neben dem mittleren, großen Vorschaubild befindet, enthält die Einstellwerte sämtlicher Bildverarbeitungswerkzeuge von RawTherapee. Mit ihnen kann man eine Menge machen. Vermutlich deutlich mehr, als du es im Moment erwartest. Wenn du RawTherappe zum ersten Mal verwendest, erst recht, wenn du überhaupt erst in die Bearbeitung von Raw-Bildern einsteigst, fühle dich bitte von diesen vielen Optionen nicht erschlagen! Wir haben hier ein Werkzeug vor uns, mit dem auch der Profi seine Freude hat. Aber auch als Einsteiger wirst du recht gut und schnell zurecht kommen, weil du zu Beginn nur einen Bruchteil der Werkzeuge und Parameter benötigst, um bereits sehr gute Resultate zu erreichen. Dazu kommt, dass sich einige Parameter auch gegenseitig ersetzen: Je nach deiner Vorgehensweise wirst du die eine Variante oder die Andere nutzen, um zum Ziel zu kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Du Einsteiger bist, konzentriere dich zuerst auf das Wichtigste:&lt;br /&gt;
* Belichtungskorrektur inkl. Kontrast; skaliere das Bild (in den meisten Fällen) im kompletten Bereich von tief Schwarz bis ganz hell&lt;br /&gt;
* Weißabgleich, Farbsättigung&lt;br /&gt;
* Rotation, falls du die Kamera nicht ganz gerade gehalten hast&lt;br /&gt;
* stürzende Linien mit der Korrektur der Perspektive mindern&lt;br /&gt;
* Objektivverzerrungen (Tonne) korrigieren, wenn du ein starkes Weitwinkel verwendest hast&lt;br /&gt;
* beschneide das Bild passend zum Motiv&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind zwar schon eine Menge Punkte, aber du wirst sehr leicht die dazu passenden Einstellregler finden. Und danach fällt es dir sicher nicht mehr schwer, weitere Werkzeuge, wie zum Beispiel die Rauschminderung, zu verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Panels - Bereiche der Programmoberfläche ==&lt;br /&gt;
Panels sind Bereiche der Oberfläche einer Software, die sie in spezielle Arbeitsbereiche gliedert. Der Bildeditor besitzt 3 Panels, die sich um den zentralen Bild-Vorschaubereich herum gruppieren:&lt;br /&gt;
* Links befindet sich das Panel, das das Histogramm und die Historie enthält.&lt;br /&gt;
* Rechts ist das Panel mit allen Werkzeugen.&lt;br /&gt;
* Und oben befindet sich der Filmstreifen, mit dem sich schnell navigieren lässt, ohne erst in die Dateiverwaltung wechseln zu müssen.&lt;br /&gt;
Alle diese Panels lassen sich bequem und schnell mit den passenden Pfeil-Buttons [[File:Panel-to-left.png]] [[File:Panel-to-right.png]] [[File:Panel-to-top.png]] ein und ausblenden, um temporär den Vorschaubereich frei zu geben, wenn die Platzverhältnisse auf dem Monitor begrenzt sind. Lerne dafür auch die Tastaturkürzel kennen: {{k|L}}, {{k|Alt}} + {{k|L}} sowie {{k|Shift}} + {{k|L}}. Kann in den einzelnen Panels nicht der gesamte Bereich dargestellt werden, nutze das Mausrad, um den Inhalt hoch und runter (hin und her) zu schieben. Es kann vor allem im rechten Panel nicht passieren, dass du dabei Einstellwerte verstellst. Denn diese kannst du genau aus diesem Grund nur dann verstellen, wenn du während der Bedienung des Mausrades auch noch die {{k|Shift}}-Taste gedrückt hältst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werkzeuge ==&lt;br /&gt;
RawTherapee besitzt eine Menge Werkzeuge und jedes von ihnen besitzt wiederum ein oder mehrere Steuerelemente. Die Werkzeuge sind in die folgenden Gruppen eingeteilt:&lt;br /&gt;
* [[File:Exposure.png]] Belichtung&lt;br /&gt;
* [[File:Detail.png]] Details&lt;br /&gt;
* [[File:Colour.png]] Farbe&lt;br /&gt;
* [[File:Wavelet.png]] Wavelet&lt;br /&gt;
* [[File:Transform.png]] Transformieren&lt;br /&gt;
* [[File:Raw.png]] Raw&lt;br /&gt;
* [[File:Meta.png]] Metadaten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter ''Belichtung'' sind dann alle Werkzeuge versammelt, die etwas mit der Steuerung von Helligkeit, Kontrast usw. zu tun haben. Unter ''Farbe'' ist u.a. der Weißabgleich zu finden usw. Weil es so viele Werkzeuge gibt, wirst du schnell feststellen, dass der Platz auf dem Monitor in der Höhe sehr kostbar ist. Neben der klassischen Scroll-Leiste, mit der die gerade benötigten Steuerelemente in den sichtbaren Ausschnitt geschoben werden können, gibt es bei RawTherape eine weitere, ausgesprochen einfache Methode:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ein Rechts-Klick mit der Maus auf die Überschrift eines Werkzeugs klappt dessen Steuerelemente aus, gleichzeitig werden die Steuerelemente aller anderen Werkzeuge eingeklappt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn der Bildschirm nicht gar zu klein ist, ist man damit immer nur maximal 2 Klicks von jedem beliebigen Einstellwert entfernt: 1. Klick (linke Maustaste) wählt die Gruppe, z.B. ''Details'', der 2. Klick (rechte Maustaste) klappt das Werkzeug auf, z.B. ''Rauschreduzierung''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Links neben den Titeln der meisten Werkzeugen befindet sich ein kleiner ''Ein-Aus-Schalter'' [[File:expanderEnabled.png]], mit dem man die Wirkung des gesamten Werkzeugs ein- und ausschalten kann. Die Einstellwerte des betreffenden Tools bleiben dabei erhalten. Bei einigen Tools macht das allerdings weniger Sinn. So gibt es einige Werkzeuge ohne diesen Schalter. Bei diesen wird statt dessen ein kleines Dreieck [[File:expanderClosed.png]] dargestellt. In der Darstellung der Werkzeuge innerhalb der Dateiverwaltung gibt es noch einen speziellen Zustand, wenn mehrere Bilder ausgewählt wurden. Dieser heißt ''inkonsistent'' und bedeutet, dass das betreffende Werkzeug bei einem Teil der Bilder eingeschaltet und bei einem anderen Teil abgeschaltet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:expanderDisabled.png|Werkzeug abgeschaltet.]]&lt;br /&gt;
Werkzeug abgeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:expanderEnabled.png|Werkzeug eingeschaltet.]]&lt;br /&gt;
Werkzeug eingeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:expanderInconsistent.png|Werkzeug inkonsistent.]]&lt;br /&gt;
Werkzeug inkonsistent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:expanderClosed.png|Werkzeug eingeklappt.]]&lt;br /&gt;
Werkzeug eingeklappt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:expanderOpened.png|Werkzeug ausgeklappt.]]&lt;br /&gt;
Werkzeug ausgeklappt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schieberegler ==&lt;br /&gt;
Jeder Schieberegler besitzt drei spezielle Werte:&lt;br /&gt;
* Der ''aktuelle Wert'', wenn der Regler in eine bestimmte Stellung geschoben wird.&lt;br /&gt;
* Der ''Standardwert'', der im Programm fest voreingestellt ist. Dieser kann als aktueller Wert zurück geholt werden, indem man auf den kleinen Reset-Taster [[File:ResetButton.png]] klickt.&lt;br /&gt;
* Der ''Initialwert''. Dies ist der Wert den der Regler in dem Profil besaß, mit dem das Bild geladen wurde. Ihn kann man mit Klick auf  [[File:ResetButton.png]] + {{k|Strg}} zurück holen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie schon oben beschrieben: Um den Schieberegler mit dem Mausrad zu bedienen, muss gleichzeitig die {{k|Strg}}-Taste gedrückt gehalten werden. Andernfalls scrollt das Werkzeug-Panel hoch oder runter. Die Strg-Taste entkoppelt somit beide Funktionen sicher voneinander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurven-Editoren ==&lt;br /&gt;
RawTherapee besitzt drei Arten von Kurven in den Werkzeugen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Schwellenkurven&lt;br /&gt;
* Tonwertkurven&lt;br /&gt;
* Flache Kurven&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schwellenkurven ===&lt;br /&gt;
Die Schwellenkurven sind die Einfachsten. Sie werden benutzt, um speziellen Werkzeugen die Tonwerte (oder Farbtöne oder Sättigungswerte) vorzugeben, die vom betreffenden Werkzeug bei der Berechnung berücksichtigt werden sollen bzw. anders berechnet werden sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Beispiel betrachten wir den Schwellenkurven-Editor des Werkzeugs ''Detail &amp;gt; Schärfung''. [[Image: Sharpening_Threshold.png|frame|right|Schwelle der Schärfung]] Die dargestellten Einstellungen sagen aus, dass der Schärfungsgrad in dunklen Gebieten schnell ansteigen soll (die steile Linie auf der linken Seite), die volle Schärfung soll dann über den mittleren Tonwertbereich gehalten werden (Plateau der Kurve) und im Bereich hellerer Tonwerte hin zu den Lichtern soll die Schärfung zunehmend zurück gefahren werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man an einem Steuerpunkt der Kurve zieht, bewegt sich der gesamte Anstiegsbereich der Kurve. Um nur einen Steuerpunkt zu verschieben, halte dabei die Umschalt-Taste {{k|shift}} gedrückt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rechts oben an jeder Schwellenkurve befindet sich ein Reset-Button [[File:ResetButton.png]], der die Kurve wieder auf den Default-Wert zurück stellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beachte:&lt;br /&gt;
: Das Rücksetzen der Kurve gilt als Kurven-Modifikation, wie auch das Verschieben der Steuerpunkte. Drückst du versehentlich den ''Reset''-Button, gibt es keine Möglichkeit, die Kurve wieder herzustellen, die du vorher eingestellt hast. Das liegt daran, dass das in der Historie als ein Bearbeitungsschritt gilt und somit ein ''Zurück'' zwischen der Kurveneinstellung und dem nachfolgenden Reset-Klick nicht möglich ist. - Das gilt genau so für die Tonwertkurven und die Flachen Kurven.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu Tonwertkurven und den Flachen Kurven wird bei den Schwellenkurven die Kurve aus geraden Verbindungslinien zwischen den Steuerpunkten gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeines zu Tonwertkurven und Flachen Kurven ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Curve_ToggleSelect.jpg|260px|thumb|right|frame|Toggle- und Select-Teil des Kurven-Buttons]]Tonwertkurven und Flache Kurven sind leistungsfähigere Werkzeuge als die Schwellenkurven und besitzen entsprechend mehr Steuerelemente. So besitzt jede Tonkurve und Flache Kurve einen Button, mit dem der Typ ausgewählt werden kann. Die Linke Seite des Buttons ist dabei ein sogenannter Toggle-Button. Er schaltet die Anzeige der Kurve ein und aus (wenn überhaupt eine Kurve ausgewählt ist). Unmittelbar daneben kann man den Typ der Kurve wählen bzw. die Kurve abschalten (&amp;quot;Linear&amp;quot;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch diese Kurven haben einen Reset-Button [[File:ResetButton.png]], mit dem die Kurve zurück gesetzt werden kann. Weiterhin ein Pipette-Werkzeug [[image:editmodehand.png]], um einen bestimmten Wert in der horizontalen Koordinate aus einem Bild-Pixel heraus auszuwählen sowie ein Werkzeug (Knoten Ein-/Ausgangswert) [[image:Gtk-edit.png]], mit dem man die Position des Knotens per Wertvorgabe einstellen kann und in einigen Fällen auch die Steilheit der Kurve an diesem Punkt nach links und rechts bestimmen kann.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear: both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Pipette ====&lt;br /&gt;
[[image:rt pipette 2 lab ba.jpg|thumb|700px|Hier wird gerade mit dem Pipetten-Werkzeug der genaue Farbton der purpurnen Blume ins Diagramm übertragen um ihn in der HH-Kurve zur Einstellung genau zu lokalisieren.]]&lt;br /&gt;
In RawTherapee besitzen die meisten Kurven ein Pipetten-Werkzeug [[image:editmodehand.png]]. Diese Funktion stellt eine gute Möglichkeit dar, bestimmte Farbwerte, Helligkeiten und Bereich in einer bestimmten Sättigung aus einem Bild heraus in der Kurve genau zu selektieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nehmen wir ein Beispiel, in dem Du den Purpur-Ton einer Blume etwas röter machen möchtest. Ohne die Pipette wird es schwierig in der Kurve genau die Schattierung des betreffenden Farbtones im Bild zu treffen. Die Auswahl könnte dann schnell zu breit werden und du änderst größere Farbbereiche, als du es eigentlich möchtest. Mit der Pipette klickst du einfach in das Bild und der betroffene Farbton wird als Punkt in die Kurve übernommen. Den Punkt kannst du nun zur Anpassung verwenden und dich darauf verlassen, dass du genau den betreffenden Farbton änderst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Pipettenwerkzeug wird für eine Kurve aktiviert, indem man einfach auf das entsprechende Symbol [[image:editmodehand.png]] rechts oben an der Kurve klickt. Wenn du nun mit der Maus über das Bild fährst, wirst du eine vertikale Linie (in einigen Fällen auch vier) in der Kurve bemerken. Diese Linien repräsentieren den entsprechenden Wert des Pixels, über das du gerade fährst. Siehe auch nebenstehendes Bild. Um nun einen Einstellpunkt, einen Knoten in der Kurve zu setzen, drücke die Ctrl-Taste und die linke Maustaste zugleich. Bewegst du nun die Maus, ohne vorher die linke Maustaste los gelassen zu haben, kannst du unmittelbar diesen Knoten in der Kurve verschieben, ohne erst aus dem Vorschaubild zu gehen und den Punkt mit der Maus erneut anzufassen. Für Feineinstellungen halte dabei die Strg-Taste erneut gedrückt. Das gilt für die im Bild dargestellte Kurvenart. Bei manchen anderen Kurven geht das allerdings nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Pipette wieder zu deaktivieren, klicke erneut auf das Pipetten-Icon an der Kurve. Wenn du die Pipette in einer anderen Kurve verwenden willst, brauchst du sie in der eben bearbeiteten Kurve nicht erst zu deaktivieren. Aktiviere sie einfach in der nächsten Kurve und sie wirkt sich nur dort aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear: both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kurvenknoten Ein-Ausgangs-Wert ====&lt;br /&gt;
[[File:DiagrammInOut.png|170px|thumb|right|frame|In- und Out- Wert (x, y) eines Kurven-Knotens]]&lt;br /&gt;
Jede Kurve besitzt ein Werkzeug mit dem die Knoten der Kurve in Form ihrer Parameterwerte eingestellt werden können. Zwei dieser Parameter sind immer vorhanden und legen den Knoten bezüglich seiner Lage im Diagramm fest:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der I-Wert (In, also &amp;quot;rein&amp;quot;) legt den Wert auf der horizontalen Korrdinate fest. In der deutschen Übersetzung wird dieser Wert mit ''x'' bezeichnet. So, wie die x-Koordinate im Matheunterricht.&lt;br /&gt;
* Der O-Wert (Out, also &amp;quot;raus&amp;quot;) legt den Wert auf der vertikalen Koordinate fest. In der deutschen Übersetzung wird dieser Wert mit ''y'' bezeichnet. (Siehe auch [https://de.wikipedia.org/wiki/Kartesisches_Koordinatensystem Kartesische Koordinatensystem].)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wobei es von der Kurve abhängt, in welchem Wertebereich sich die Werte von I und O (bzw. x und y) bewegen können (z.B. 0...100% oder 0,0...1,0). Die beiden Werte heißen In/Out, also &amp;quot;rein&amp;quot; und &amp;quot;raus&amp;quot;, weil sie damit die &amp;quot;mathematische Verarbeitungsrichtung&amp;quot; der Software während der Filterung beschreiben: Der Filter entnimmt zum Beispiel den Farbwert eines Pixels dem Bild, ordnet ihn der horzitontalen Achse zu, geht von dort nach oben in die Kurve &amp;quot;hinein&amp;quot; (bzw. in den Knoten, wenn sich an dieser Stelle gerade ein Knoten befindet) und von dort wieder nach links &amp;quot;heraus&amp;quot; auf die vertikale Koordinatenachse. Die ganze Kurve beschreibt also die Gleichung zur Umwandlung eines Pixels O = ''f'' (I) bzw. y = ''f'' (x).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear: both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:FlatRise node.png|170px|thumb|right|frame|Flacher Anstieg der Kurve im Knoten für die blauen Pixel]]&lt;br /&gt;
[[File:RapidRise node.png|170px|thumb|right|frame|Steiler Anstieg der Kurve im Knoten für die grünen Pixel]]&lt;br /&gt;
Bei bestimmten Kurvenarten kommen zudem noch 2 Parameter hinzu, die beschreiben, wie steil bzw. flach die Kurve in den Knoten hinein läuft. Dabei bedeuten:&lt;br /&gt;
* LT Anstieg der Kurve linksseitig am Knoten&lt;br /&gt;
* RT Anstieg der Kurve rechtsseitig am Knoten&lt;br /&gt;
Wobei der &amp;quot;steilste Anstieg&amp;quot; (Wert 0) bedeutet, dass die Kurve sehr steil in Richtung Null-Linie startet. Der flachste Anstieg (Wert 1) bedeutet, dass die Kurve am Knoten horizontal austritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Einstellungen nachvollziehen zu können, aktiviere z.B. im Werkzeug ''Belichtung &amp;gt; L*a*b Anpassung'' die LH-Kurve. Mit dieser Kurve kann man bestimmte Farbbereich heller und dunkler machen. Schalte das Pipettenwerkzeug der Kurve ein [[image:editmodehand.png]]. Wähle jetzt im Vorschaubild mit der Pipette ein Pixel aus (Strg + ''Linke Maustaste''). Im Diagramm wird ein Knoten hizugefügt. Lasse die Strg-Taste los, halte aber die Maustaste gedrückt und verschiebe sie, sodass der Knoten aus der Nulllinie heraus nach oben und unten verschoben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Um nun den Knoten genauer zu konfigurieren, klicke auf den Knoten-Editier-Button [[image:Gtk-edit.png]] und dann mit der ''rechten'' Maustaste auf den''' gerade erstellten '''Knoten. Der Knoten wird rot eingekreist.''' In den Feldern x, y, LT und RT lassen sich jetzt die Werte dieses Punktes verändern. Verändere nun die Werte nach deinen Vorstellungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du beendest, indem du mit der ''rechten'' Maustaste irgendwo in das Diagramm neben den roten Knoten klickst oder mit der ''linken'' Maustaste auf das Icon [[image:Gtk-edit.png]] drückst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ kannst du den Punkt auch nur mit der Maus im Diagramm anfahren und einen der erscheinenden Farbpunkte anfassen (''linke'' Maustaste) und verschieben. Das ist allerdings oftmals viel fummeliger und ungenauer, als die Knotenparameter über die Zahlenwerte einzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear: both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Tonwertkurven===&lt;br /&gt;
[[Image:Tone_Curve.png|320px|thumb|right|frame|Tonwertgruppe mit Anzeige der Typ-Ausklappliste]]&lt;br /&gt;
Eigentlich sind Tonwertkurven falsch benannt, weil sie nicht nur zur Korrektur von Tonwerten, sondern auch der Sättigung, Farbigkeit usw. verwendet werden. Ihr Zweck ist, eine Eingangsgröße (horizontaler x-Wert) in eine Ausgangsgröße (vertikaler y-Wert) umzuwandeln. Also in der einfachen Form&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:y = ''f'' (x).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wobei in der Regel x, wie y, den gleichen Pixelparameter darstellen. Zum Beispiel werden also die Helligkeitswerte der Pixel vom Wert x in den Wert y umgerechnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kurve bestimmt dabei, zu welchem Eingangswert welcher Ausgangswert zuzuordnen ist. Die beiden Koordinaten, waagerecht wie senkrecht, sind dabei in ihrem Wertebereich gleich skaliert. Zum Beispiel von ganz Schwarz nach ganz Weiß. Das bedeutet, dass bei einer genau diagonal verlaufenden Kurve (das ist die Ausgangslage, wenn man ein Werkzeug benutzt) die Ausgangswerte alle gleich der Eingangswerte sind. In so einem Fall wirkt sich die Kurve also nicht im Bild aus. Erst wenn mittels Knoten die Kurve &amp;quot;verbogen&amp;quot; wird, werden die Einganswerte anderen Ausgangswerten zugeordnet. Zum Beispiel bestimmte Helligkeitswerte anderen, neuen Helligkeitswerten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betrachten wir als Beispiel nebenstehend abgebildetes Diagramm des [[Exposure/de|Belichtungswerkzeugs]]. In der waagerechten Koordinate befinden sich links die dunklen und rechts die hellen Töne. Im Hintergrund wird dazu das Histogramm schwach eingeblendet. In der senkrechten Koordinate befinden sich die dunklen Bildtöne unten und die Helleren oben. Das Diagramm wird hier als NURBS-Kurve (Control Cage) dargestellt. Bei dieser Kurve liegen die Knoten nicht auf der Kurve, sondern &amp;quot;verbiegen&amp;quot; sie im Anstieg. Es ist zu sehen, dass die Kurve im dunkleren Tonwertbereich etwas angehoben und im helleren Bereich etwas abgesenkt wurde. Bedeutet also, dass dunkle Pixelwerte etwas heller berechnet werden. Helle Pixel entsprechend dunkler. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bild zeigt auch die Ausklappliste mit den verschiedenen möglichen Varianten der Tonwertkurven:&lt;br /&gt;
* '''Linear:''' Das ist der Standardwert. Das Bild wird durch die Kurve nicht verändert. Dies entspricht einer Diagonalen, wie im kleinen Icon der Ausklappliste gezeigt. In diesem Fall wird die Kurve ausgeblendet.&lt;br /&gt;
* '''Angepasst:''' Das ist der häufig dargestellte Fall, wo die Kurve mit Knoten verbogen werden kann, die direkt auf der Kurve aufsitzen. Die beiden beim Öffnen der Kurve schon vorhandenen Knoten liegen ganz links unten (schwarz) und ganz rechts oben (weiß). Sie legen die Diagonale fest, die durch hinzugefügte Knoten verbogen werden kann. Mit diesen beiden äußersten Knoten kann der Wertebereich eingeschränkt werden, in dem man die Punkte am Rand entlang schiebt.&lt;br /&gt;
* '''Parametrisch:''' Hier werden keine Knoten im Diagramm eingetragen, sondern 4 Bereiche ''Schatten, Tiefen, Lichter, Spitzenlichter'' unterschieden, für die die Kurve verbogen werden kann. Diese Bereiche werden durch den kleinen Balken mit 3 Gleitern vorgegeben: [[Image:Parametric_curve_bar_V5.png]]. Mit der Maus kann man die Gleiter verschieben und mit der rechten Maustaste können wieder die Standardpositionen der Gleiter zurück geholt werden. Das Verbiegen erfolgt dann über die 4 Schieberegler. Sobald man mit der Maus einen der Schieberegler erreicht, wird dessen Wirkungsweise bzw. Wirkungsbereich im Diagramm eingeblendet.&lt;br /&gt;
* '''NURBS-Kurve:''' Im Gegensatz zur Variante ''Angepasst'' geht hier die Kurve nicht durch die Knoten, sondern die Knoten beeinflussen den Anstieg der Kurve in Bezug auf den Nachbarknoten bzw. den Rand. Hälst du beim Anklicken eines Knotens die Shift-Taste gedrückt, bekommt der Knoten &amp;quot;magische Anziehungskräfte&amp;quot; zum benachbarten Knoten oder auch zur Diagonalen. Mit wenig Übung ist es für viele Nutzer deshalb einfacher, die Kurve in dieser Variante zu bearbeiten, anstatt die Variante ''Angepasst'' zu verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achtung: Die Einstellungen in einer Kurvenvariante wird beim Umschalten in eine andere Kurvenvariante nicht übernommen! Jede Variante hat ihre eigenen Knoten bzw. Parameter, die nicht ineinander umgerechnet werden können. Aber jede Variante merkt sich auch ihre Knoten bzw. Parameter, sodass man mit der Typumschaltung in der Ausklappliste die bisherigen Einstellungen auch nicht verliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Flache Kurve ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Einführung ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden wird zum besseren Verständnis die Funktion und Wirkung der Flachen Kurve Schritt für Schritt ausgehend von der Tonwertkurve beschrieben: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im ersten Moment erscheint dieses Diagramm etwas ungewöhnlich. Der Unterschied zu den Diagrammen in der Art der Tonwertkurve ist, dass hier der Eingangswert nicht direkt auf einen neuen Ausgangswert abgebildet wird, sondern nur in einem bestimmten Bereich um den Eingabewert verändert wird. Man könnte das auch mit einer Tonwertkurve erreichen. Das sähe dann zum Beispiel so aus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[file:ToneCurveAsFlatCurveReplacement.png|frame|left]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear: both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine ziemlich fummelige Angelegenheit. Erst recht, wenn nur sehr geringe Nuancen verändert werden sollen. Aus diesem Grunde werden die sogenannten ''Flachen Kurven'' eingesetzt, in der nur noch '''die Änderungen der Ausgangswerte von den Eingangswerten''' dargestellt werden. Erfolgen keine Veränderungen, bleibt die Kurve in diesen Bereichen auf &amp;quot;Null&amp;quot;. Wobei in den ''Flachen Kurven'' die Nullinie waagerecht in der Mitte liegt. &amp;quot;Darüber&amp;quot;, und auch &amp;quot;darunter&amp;quot; stellt also eine (leichte) Veränderung in positiver oder negativer Richtung der Zielgröße (Ausgangswert) dar. Die oben dargestellte Tonwertkurve mit dem dort parametrierten Kurvenverlauf würde als Flache Kurve etwa so aussehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[file:FlatCurveInComparison_de.png|frame|left]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear: both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit deutlich weniger Knoten, und in der vertikalen Auflösung viel weiter gespreizt, lässt sich der gewünschte Kurvenverlauf viel leichter einstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Gleichung sähe das dann so aus: y = x + k * ''f'' (x). Überall, wo also die Kurve ''f'' (x) Null ist, gilt y = x. Dann bleibt ein Pixel unverändert. k ist hierbei ein Skalierungswert für die vertikale y-Koordinate, den der Programmierer fest vorgegeben hat. k ist sozusagen der maximale Grad, um den ein Ausgangswert x im Diagramm nach oben, wie unten hin verändert werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Besonderheit ist dabei, dass '''der Eingangswert (also das, was die x-Koordinate darstellt) auf einen völlig anderen Parameter y abgebildet''' werden kann. Zum Beispiel kann auf der waagerechten x-Koordinate der Farbkreis abgerollt dargestellt sein, wohingegen die senkrechte y-Koordinate die Helligkeit darstellt. &amp;quot;Senkt&amp;quot; man die Kurve nun nur in einem schmalen Bereich um z.B. blau ab, würde die Funktion also alle Pixel, die blau sind, zum Beispiel den Himmel, dunkler machen. Demzufolge sieht die allgemeine Gleichung, die hinter diesen Kurven liegt, so aus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:y = z + k * ''f'' (x)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Pixelparameter z (z.B. Helligkeit) wird also etwas verändert, nämlich um k * ''f'' (x), in (die neue Helligkeit) y umgewandelt. Wobei hier x ein anderer Parameter des gleichen Pixels ist (z.B. der Farbton).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel hierzu: Die Einstellung der Retinex-Intensität als Funktion vom Farbton. Die Intensität wird bei grünen Farben angehoben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[file:RetinexIntensityFlatCurve de.png|frame|left]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear: both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Besonderheit ist, dass RawTherapee bei den Flachen Kurven, die den Farbton in der waagerechten x-Koordinaten haben, an den Stellen, wo sich Kurvenknoten befinden, einen Balken im Farbton, den der Knoten spezifiziert, nach oben zieht. So ist die Farbe, für die der Knoten steht, deutlich sichtbarer, als im schmalen Balken unter dem Diagramm. Außerdem werden in diesen Diagrammen zu Beginn schon für alle Grund- und Komplementärfarben Knoten angelegt, die sich genau auf der Nulllinie befinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch ein Hinweis zur Darstellung der Knoten. Betrachte das Bild oben: Knoten, die sich genau auf der Nulllinie befinden, werden grün dargestellt. Alle Knoten, die außerhalb der Nullinie liegen hingegen schwarz. Hier noch mal als Detail gezeigt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[image:Flat curve zoom.png|frame|left|Ein neutraler Punkt (Kurvenknoten) ist grün. Die Anderen sind schwarz.]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear: both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe der Entwicklung von RawTherapee sind immer mehr Werkzeuge hinzugekommen, die die Flache Kurve zur Parametereinstellung verwenden. Die Flachen Kurven werden in der Kurvenauswahl generell mit dem Icon [[image:CurveType-controlPoints.png]] symbolisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Beispiel====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[image:Flat curve justcurve.png|frame|'''Farbton/Sättigung/Dynamik-Werkzeug:&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;H(ue)-Kurve'''&amp;lt;br /&amp;gt;(Farbton als Funktion des Farbtons)&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;'''Grüne Pixel'''&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;(Eingangsgröße in der horizontalen Koordinate; dargestellt als vertikaler grüner Balken durch den Knoten hindurch)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''werden in blaue Pixel farbverschoben'''&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;(vertikale Koordinate beschreibt das &amp;quot;Maß&amp;quot; der Farbverschiebung hin zu blau; so lange der Knoten mit der Maus verschoben wird oder im Kurvenknoten-Eingangs-Ausgangswert-Modus selektiert ist ([[General_Comments_About_Some_Toolbox_Widgets/de#Kurvenknoten_Ein-Ausgangs-Wert|s. oben]]), wird die &amp;quot;Zielfarbe&amp;quot;, wie hier zu sehen, als horizontaler Balken durch den Knoten angezeigt).]]&lt;br /&gt;
Die Funktion der Flachen Kurve soll hier noch mal an Hand eines Beispiels beschrieben werden. Siehe auch nebenstehendes Bild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir wählen dazu das Werkzeug Farbton(H)/Sättigung(S)/Dynamik(V) aus, auch als [[HSV Equalizer/de|HSV-Equalizer]] bekannt, dass sich unter dem Reiter [[image:colour.png]] Farbe findet. Klicke auf das Aufklappmenü-Icon [[image:Drop-down.png]] rechts neben Kanal-Button ''H(ue)'' und wähle &amp;quot;''Min/Max-Kontrollpunkte''&amp;quot; [[image:CurveType-controlPoints.png]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Typisch für alle Flachen Kurven, bei denen die Ausgangsgröße (horizontale Koordinate) eine Farbkreisabwicklung darstellt, ist die Grundeinstellung, bei der bereits 6 Kurvenknoten auf der vertikalen Nulllinie voreingestellt sind. Sie befinden sich bezogen auf die horizontale Koordinate genau in den Grund- und Komplementärfarben Rot, Gelb, Grün, Türkis, Blau und Magenta (Purpur). Die Knoten liegen jetzt noch alle auf der Nulllinie, weswegen sie alle grün dargestellt werden. In jedem Knoten wird mit einem senkrechten schmalen Balken die durch den Knoten selektierte Farbe auf der horizontalen Ausgangs-Koordinate angezeigt. Ganz rechts befindet sich kein Knoten. Da wir hier in der Horizontalen den Farbkreis abgebildet haben, kann man sich ganz Rechts (Rot) in der Fortsetzung Links (Rot) vorstellen. Der zugehörige Knoten in Rot ist also schon vorhanden: ganz links.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klicke jetzt auf den Punkt (Knoten) ganz links und halte die Maustaste gedrückt. Der Cursor wechselt schon beim Darüberfahren zu einem sternförmigen Symbol. Daran erkennst du, dass du tatsächlich den Knoten anklickst und nicht die kleinen Punkte daneben, mit denen du die Kurvensteilheit einstellen kannst. Schiebe nun den Knoten nach oben und unten. Je weiter du ihn von der Nulllinie entfernst, desto weiter innerhalb des Farbkreises werden alle Pixel &amp;quot;verschoben&amp;quot;, die rot sind. Nach oben zuerst in Richtung Braun, Gelb, Grün usw. Nach unten in Richtung Magenta, Blau usw. Schiebst du den Knoten ein wenig zu weit nach links aus dem Diagramm siehst du hier, wie die horizontale Koordinate arbeitet: Ganz links ist auch ganz rechts. Der Farbkreis wird beim Verschieben des Punktes also nicht als Gerade mit festen Rändern verstanden, sondern du landest sofort auf der anderen Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hast du beim Verschieben den horizontalen Farbbalken durch den Knoten gesehen? Während der vertikale Balken, der immer angezeigt wird, die Eingangsgröße für die Bildverarbeitung der Pixel anzeigt, zeigt der horizontale Balken die Ausgangsgröße (Zielgröße) an. Ziehe nun einen Knoten etwas nach oben und dann wechselweise nach links und rechts. Siehst du, dass trotz gleicher &amp;quot;Höhe&amp;quot; der waagerechte &amp;quot;Ziel&amp;quot;-Balken sich in der Farbe etwas ändert? Wenn du das erklären kannst, hast du die Funktion der Flachen Kurven vollständig verstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn nicht, hier die Erklärung: Eine bestimmte Abweichung von der Nullinie verschiebt den Farbwert um einen bestimmten Betrag. Befindet sich der Knoten zum Beispiel bezüglich der horizontalen x-Koordinate auf der Farbe grün und du schiebst den Knoten nach oben, wird er gelb. Nimmst Du hingegen einen Knoten mit dem horizontalen Ausgangswert blau und schiebst du ihn um den gleichen Betrag nach oben, wird er nicht gelb, sondern zuert einmal an dieser Stelle grün. Die Verschiebung nach oben und unten positioniert den Ausgangs(ziel)wert nicht auf einer bestimmten Farbe, sondern du verschiebst die Lage im Farbkreis vom Eingangswert ausgehend um den gleichen Winkel. Beginnend von Grün landest du bei Gelb. Beginnend von Blau, bist du bei gleichem Winkel aber erst bei Grün angekommen und nicht bei Gelb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die beiden vorangegangenen Absätze sind sehr wichtig. Erst, wenn du den Inhalt gedanklich nachvollziehen kannst, hast du die Flachen Kurven insbesondere in der häufigen Verwendung mit dem abgewickelten Farbkreis vollständig verstanden. Und dann wirst du die entsprechenden Werkzeuge mit Erfolg anwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Der vertikale Farbbalken''' durch einen Knoten hat 2 magische Kräfte!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fahre jetzt mit der Maus nicht über einen Knoten, sondern etwas entfernt von ihm nur über den vertikalen Farbbalken, der durch den Knoten verläuft. Auch hier wechselt das Maussymbol. Klickst du nun nur den Balken an, kannst du ihn verschieben, ohne die &amp;quot;Höhe&amp;quot; des Knotens zu verändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
When you click and drag a vertical line (the line, not the point!), the very first movement will determine the kind of move: vertical or horizontal (so take care with this first movement if you want to have a predictable result). If you want to move the point in both directions at the same time, then click and drag the point itself. To move the point only in one direction (only horizontally or only vertically) you can use the 'snap to' function by holding down the Shift key while moving the point.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The [[HSV Equalizer]] wraps around on the horizontal axis, so the very right vertical line equals the very left line. You can see this by dragging the red line on the left side a bit to the left. Now the left point of the graph is at the same position as the very right point. Holding the '''Shift''' key while dragging a point prevents it from wrapping around the horizontal axis, which can be useful in preventing accidental curve steps in hard-to-see places at the edges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
You can delete points by dragging them out of the editor field. You can add points by clicking somewhere on the curve. When you place the mouse on one of the points, you see a yellow and blue indicator. Place the mouse on the yellow one and the cursor changes into a left arrow. Now you can drag this point to the left, to change the slope of the curve. Ditto for the blue indicator.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
To get an idea how this editor works, delete all but two colors (e.g. red and yellow) and move the graph around, change its slope and see what happens to your photo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reset the ''Hue'' curve to &amp;quot;''Linear''&amp;quot; (no changes) by clicking on the reset icon [[image:Gtk-undo-ltr.png]] next to the ''Value'' button. To compare the effects of the ''Hue'' curve with linear: switch between &amp;quot;''Linear''&amp;quot; and &amp;quot;''Minima/Maxima control points''&amp;quot; in the drop-down menu next to this button, or use the history list on the left side of your screen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
You can save a curve for later use by clicking on the disk button. Note that only the actual (shown) H, S or V curve is saved, not all three at once, so don't give your curve a name like my_hsv because it doesn't describe whether the curve inside it is H, S or V, but instead name your saved curve files something like my_hue, my_sat and my_val. The extension will be added automatically, &amp;quot;''.rtc''&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== The Preview Area ==&lt;br /&gt;
The preview is designed to show you the most realistic result possible, however one must keep in mind that the larger an image is, the longer it takes to process. For speed reasons, the preview of the effects of most tools is calculated not on the full-sized image (which would take exactly as long as saving the image, making using sliders and curves impossible), but on the preview image which is of the size of your preview area. Many tools, such as the [[Exposure]] tool, can be applied to an image of any size, and their effects will be identical regardless of the size of the image they are applied to. However some tools are size-dependent, for example all of the tools in the Detail tab, which means if you apply one of these tools to a full-sized image and to a smaller version of that image, and then downscale the full-sized image to the smaller image's size, the two images won't match. For reasons of speed, RawTherapee must use the small preview image so that your tool tweaking experience may be fast and fluid, but this means that the effects of size-dependent tools would not be accurate when applied to a small zoomed-out preview. We made the decision to either disable the preview effects of these tools entirely at zoom levels less than 100%, or to keep the preview effects active but to warn you that what you see at zoom levels less than 100% may be inaccurate depending on the tool settings (for example [[Tone Mapping]] and [[Wavelet]] may be accurate at zoom levels less than 100% or they may be inaccurate, depending on their settings). You will know which tools these are because they are marked with a &amp;quot;1:1&amp;quot; icon [[Image:zoom-100-identifier.png|Zoom 100 identifier icon.]] next to their names. RawPedia explains how accurate the preview is for all affected tools on each tool's page.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Fherb</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://rawpedia.rawtherapee.com/index.php?title=General_Comments_About_Some_Toolbox_Widgets/de&amp;diff=2440</id>
		<title>General Comments About Some Toolbox Widgets/de</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://rawpedia.rawtherapee.com/index.php?title=General_Comments_About_Some_Toolbox_Widgets/de&amp;diff=2440"/>
		<updated>2017-05-23T21:30:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Fherb: /* Beispiel */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Todo-List / State:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Translation: open&lt;br /&gt;
* Content completely cleared: open&lt;br /&gt;
* Expression and didactics checked: open&lt;br /&gt;
* Spelling checked: open&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ready for publishing: no&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Allgemeine Bemerkungen über die Verwendung der Werkzeuge =&lt;br /&gt;
'''Dieser Abschnitt ist wichtig''' - Einige Dinge werden für dich sehr offensichtlich sein, wenn du bereits sehr erfahren andere Software verwendest, aber es wird einige Sachen geben, die auch dir bisher nicht bekannt waren, sich nicht unmittelbar im ''trial-and-error''-Verfahren erlernen lassen, die du aber wissen solltest, um RawTherapee schneller und einfacher zu verwenden. Nimm dir für diesen Abschnitt etwas Zeit und probiere auch Dinge aus, die für dich neu sind. Insbesondere die Details zu den verschiedenen Kurvenarten, inbesondere die '''Flachen Kurven''', und ihre Bedienung sind sehr wichtig, um mit sehr mächtigen Funktionen und Einstellungen arbeiten zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Werkzeugbereich, der sich im Editor rechts neben dem mittleren, großen Vorschaubild befindet, enthält die Einstellwerte sämtlicher Bildverarbeitungswerkzeuge von RawTherapee. Mit ihnen kann man eine Menge machen. Vermutlich deutlich mehr, als du es im Moment erwartest. Wenn du RawTherappe zum ersten Mal verwendest, erst recht, wenn du überhaupt erst in die Bearbeitung von Raw-Bildern einsteigst, fühle dich bitte von diesen vielen Optionen nicht erschlagen! Wir haben hier ein Werkzeug vor uns, mit dem auch der Profi seine Freude hat. Aber auch als Einsteiger wirst du recht gut und schnell zurecht kommen, weil du zu Beginn nur einen Bruchteil der Werkzeuge und Parameter benötigst, um bereits sehr gute Resultate zu erreichen. Dazu kommt, dass sich einige Parameter auch gegenseitig ersetzen: Je nach deiner Vorgehensweise wirst du die eine Variante oder die Andere nutzen, um zum Ziel zu kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Du Einsteiger bist, konzentriere dich zuerst auf das Wichtigste:&lt;br /&gt;
* Belichtungskorrektur inkl. Kontrast; skaliere das Bild (in den meisten Fällen) im kompletten Bereich von tief Schwarz bis ganz hell&lt;br /&gt;
* Weißabgleich, Farbsättigung&lt;br /&gt;
* Rotation, falls du die Kamera nicht ganz gerade gehalten hast&lt;br /&gt;
* stürzende Linien mit der Korrektur der Perspektive mindern&lt;br /&gt;
* Objektivverzerrungen (Tonne) korrigieren, wenn du ein starkes Weitwinkel verwendest hast&lt;br /&gt;
* beschneide das Bild passend zum Motiv&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind zwar schon eine Menge Punkte, aber du wirst sehr leicht die dazu passenden Einstellregler finden. Und danach fällt es dir sicher nicht mehr schwer, weitere Werkzeuge, wie zum Beispiel die Rauschminderung, zu verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Panels - Bereiche der Programmoberfläche ==&lt;br /&gt;
Panels sind Bereiche der Oberfläche einer Software, die sie in spezielle Arbeitsbereiche gliedert. Der Bildeditor besitzt 3 Panels, die sich um den zentralen Bild-Vorschaubereich herum gruppieren:&lt;br /&gt;
* Links befindet sich das Panel, das das Histogramm und die Historie enthält.&lt;br /&gt;
* Rechts ist das Panel mit allen Werkzeugen.&lt;br /&gt;
* Und oben befindet sich der Filmstreifen, mit dem sich schnell navigieren lässt, ohne erst in die Dateiverwaltung wechseln zu müssen.&lt;br /&gt;
Alle diese Panels lassen sich bequem und schnell mit den passenden Pfeil-Buttons [[File:Panel-to-left.png]] [[File:Panel-to-right.png]] [[File:Panel-to-top.png]] ein und ausblenden, um temporär den Vorschaubereich frei zu geben, wenn die Platzverhältnisse auf dem Monitor begrenzt sind. Lerne dafür auch die Tastaturkürzel kennen: {{k|L}}, {{k|Alt}} + {{k|L}} sowie {{k|Shift}} + {{k|L}}. Kann in den einzelnen Panels nicht der gesamte Bereich dargestellt werden, nutze das Mausrad, um den Inhalt hoch und runter (hin und her) zu schieben. Es kann vor allem im rechten Panel nicht passieren, dass du dabei Einstellwerte verstellst. Denn diese kannst du genau aus diesem Grund nur dann verstellen, wenn du während der Bedienung des Mausrades auch noch die {{k|Shift}}-Taste gedrückt hältst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werkzeuge ==&lt;br /&gt;
RawTherapee besitzt eine Menge Werkzeuge und jedes von ihnen besitzt wiederum ein oder mehrere Steuerelemente. Die Werkzeuge sind in die folgenden Gruppen eingeteilt:&lt;br /&gt;
* [[File:Exposure.png]] Belichtung&lt;br /&gt;
* [[File:Detail.png]] Details&lt;br /&gt;
* [[File:Colour.png]] Farbe&lt;br /&gt;
* [[File:Wavelet.png]] Wavelet&lt;br /&gt;
* [[File:Transform.png]] Transformieren&lt;br /&gt;
* [[File:Raw.png]] Raw&lt;br /&gt;
* [[File:Meta.png]] Metadaten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter ''Belichtung'' sind dann alle Werkzeuge versammelt, die etwas mit der Steuerung von Helligkeit, Kontrast usw. zu tun haben. Unter ''Farbe'' ist u.a. der Weißabgleich zu finden usw. Weil es so viele Werkzeuge gibt, wirst du schnell feststellen, dass der Platz auf dem Monitor in der Höhe sehr kostbar ist. Neben der klassischen Scroll-Leiste, mit der die gerade benötigten Steuerelemente in den sichtbaren Ausschnitt geschoben werden können, gibt es bei RawTherape eine weitere, ausgesprochen einfache Methode:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ein Rechts-Klick mit der Maus auf die Überschrift eines Werkzeugs klappt dessen Steuerelemente aus, gleichzeitig werden die Steuerelemente aller anderen Werkzeuge eingeklappt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn der Bildschirm nicht gar zu klein ist, ist man damit immer nur maximal 2 Klicks von jedem beliebigen Einstellwert entfernt: 1. Klick (linke Maustaste) wählt die Gruppe, z.B. ''Details'', der 2. Klick (rechte Maustaste) klappt das Werkzeug auf, z.B. ''Rauschreduzierung''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Links neben den Titeln der meisten Werkzeugen befindet sich ein kleiner ''Ein-Aus-Schalter'' [[File:expanderEnabled.png]], mit dem man die Wirkung des gesamten Werkzeugs ein- und ausschalten kann. Die Einstellwerte des betreffenden Tools bleiben dabei erhalten. Bei einigen Tools macht das allerdings weniger Sinn. So gibt es einige Werkzeuge ohne diesen Schalter. Bei diesen wird statt dessen ein kleines Dreieck [[File:expanderClosed.png]] dargestellt. In der Darstellung der Werkzeuge innerhalb der Dateiverwaltung gibt es noch einen speziellen Zustand, wenn mehrere Bilder ausgewählt wurden. Dieser heißt ''inkonsistent'' und bedeutet, dass das betreffende Werkzeug bei einem Teil der Bilder eingeschaltet und bei einem anderen Teil abgeschaltet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:expanderDisabled.png|Werkzeug abgeschaltet.]]&lt;br /&gt;
Werkzeug abgeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:expanderEnabled.png|Werkzeug eingeschaltet.]]&lt;br /&gt;
Werkzeug eingeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:expanderInconsistent.png|Werkzeug inkonsistent.]]&lt;br /&gt;
Werkzeug inkonsistent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:expanderClosed.png|Werkzeug eingeklappt.]]&lt;br /&gt;
Werkzeug eingeklappt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:expanderOpened.png|Werkzeug ausgeklappt.]]&lt;br /&gt;
Werkzeug ausgeklappt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schieberegler ==&lt;br /&gt;
Jeder Schieberegler besitzt drei spezielle Werte:&lt;br /&gt;
* Der ''aktuelle Wert'', wenn der Regler in eine bestimmte Stellung geschoben wird.&lt;br /&gt;
* Der ''Standardwert'', der im Programm fest voreingestellt ist. Dieser kann als aktueller Wert zurück geholt werden, indem man auf den kleinen Reset-Taster [[File:ResetButton.png]] klickt.&lt;br /&gt;
* Der ''Initialwert''. Dies ist der Wert den der Regler in dem Profil besaß, mit dem das Bild geladen wurde. Ihn kann man mit Klick auf  [[File:ResetButton.png]] + {{k|Strg}} zurück holen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie schon oben beschrieben: Um den Schieberegler mit dem Mausrad zu bedienen, muss gleichzeitig die {{k|Strg}}-Taste gedrückt gehalten werden. Andernfalls scrollt das Werkzeug-Panel hoch oder runter. Die Strg-Taste entkoppelt somit beide Funktionen sicher voneinander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurven-Editoren ==&lt;br /&gt;
RawTherapee besitzt drei Arten von Kurven in den Werkzeugen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Schwellenkurven&lt;br /&gt;
* Tonwertkurven&lt;br /&gt;
* Flache Kurven&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schwellenkurven ===&lt;br /&gt;
Die Schwellenkurven sind die Einfachsten. Sie werden benutzt, um speziellen Werkzeugen die Tonwerte (oder Farbtöne oder Sättigungswerte) vorzugeben, die vom betreffenden Werkzeug bei der Berechnung berücksichtigt werden sollen bzw. anders berechnet werden sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Beispiel betrachten wir den Schwellenkurven-Editor des Werkzeugs ''Detail &amp;gt; Schärfung''. [[Image: Sharpening_Threshold.png|frame|right|Schwelle der Schärfung]] Die dargestellten Einstellungen sagen aus, dass der Schärfungsgrad in dunklen Gebieten schnell ansteigen soll (die steile Linie auf der linken Seite), die volle Schärfung soll dann über den mittleren Tonwertbereich gehalten werden (Plateau der Kurve) und im Bereich hellerer Tonwerte hin zu den Lichtern soll die Schärfung zunehmend zurück gefahren werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man an einem Steuerpunkt der Kurve zieht, bewegt sich der gesamte Anstiegsbereich der Kurve. Um nur einen Steuerpunkt zu verschieben, halte dabei die Umschalt-Taste {{k|shift}} gedrückt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rechts oben an jeder Schwellenkurve befindet sich ein Reset-Button [[File:ResetButton.png]], der die Kurve wieder auf den Default-Wert zurück stellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beachte:&lt;br /&gt;
: Das Rücksetzen der Kurve gilt als Kurven-Modifikation, wie auch das Verschieben der Steuerpunkte. Drückst du versehentlich den ''Reset''-Button, gibt es keine Möglichkeit, die Kurve wieder herzustellen, die du vorher eingestellt hast. Das liegt daran, dass das in der Historie als ein Bearbeitungsschritt gilt und somit ein ''Zurück'' zwischen der Kurveneinstellung und dem nachfolgenden Reset-Klick nicht möglich ist. - Das gilt genau so für die Tonwertkurven und die Flachen Kurven.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu Tonwertkurven und den Flachen Kurven wird bei den Schwellenkurven die Kurve aus geraden Verbindungslinien zwischen den Steuerpunkten gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeines zu Tonwertkurven und Flachen Kurven ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Curve_ToggleSelect.jpg|260px|thumb|right|frame|Toggle- und Select-Teil des Kurven-Buttons]]Tonwertkurven und Flache Kurven sind leistungsfähigere Werkzeuge als die Schwellenkurven und besitzen entsprechend mehr Steuerelemente. So besitzt jede Tonkurve und Flache Kurve einen Button, mit dem der Typ ausgewählt werden kann. Die Linke Seite des Buttons ist dabei ein sogenannter Toggle-Button. Er schaltet die Anzeige der Kurve ein und aus (wenn überhaupt eine Kurve ausgewählt ist). Unmittelbar daneben kann man den Typ der Kurve wählen bzw. die Kurve abschalten (&amp;quot;Linear&amp;quot;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch diese Kurven haben einen Reset-Button [[File:ResetButton.png]], mit dem die Kurve zurück gesetzt werden kann. Weiterhin ein Pipette-Werkzeug [[image:editmodehand.png]], um einen bestimmten Wert in der horizontalen Koordinate aus einem Bild-Pixel heraus auszuwählen sowie ein Werkzeug (Knoten Ein-/Ausgangswert) [[image:Gtk-edit.png]], mit dem man die Position des Knotens per Wertvorgabe einstellen kann und in einigen Fällen auch die Steilheit der Kurve an diesem Punkt nach links und rechts bestimmen kann.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear: both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Pipette ====&lt;br /&gt;
[[image:rt pipette 2 lab ba.jpg|thumb|700px|Hier wird gerade mit dem Pipetten-Werkzeug der genaue Farbton der purpurnen Blume ins Diagramm übertragen um ihn in der HH-Kurve zur Einstellung genau zu lokalisieren.]]&lt;br /&gt;
In RawTherapee besitzen die meisten Kurven ein Pipetten-Werkzeug [[image:editmodehand.png]]. Diese Funktion stellt eine gute Möglichkeit dar, bestimmte Farbwerte, Helligkeiten und Bereich in einer bestimmten Sättigung aus einem Bild heraus in der Kurve genau zu selektieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nehmen wir ein Beispiel, in dem Du den Purpur-Ton einer Blume etwas röter machen möchtest. Ohne die Pipette wird es schwierig in der Kurve genau die Schattierung des betreffenden Farbtones im Bild zu treffen. Die Auswahl könnte dann schnell zu breit werden und du änderst größere Farbbereiche, als du es eigentlich möchtest. Mit der Pipette klickst du einfach in das Bild und der betroffene Farbton wird als Punkt in die Kurve übernommen. Den Punkt kannst du nun zur Anpassung verwenden und dich darauf verlassen, dass du genau den betreffenden Farbton änderst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Pipettenwerkzeug wird für eine Kurve aktiviert, indem man einfach auf das entsprechende Symbol [[image:editmodehand.png]] rechts oben an der Kurve klickt. Wenn du nun mit der Maus über das Bild fährst, wirst du eine vertikale Linie (in einigen Fällen auch vier) in der Kurve bemerken. Diese Linien repräsentieren den entsprechenden Wert des Pixels, über das du gerade fährst. Siehe auch nebenstehendes Bild. Um nun einen Einstellpunkt, einen Knoten in der Kurve zu setzen, drücke die Ctrl-Taste und die linke Maustaste zugleich. Bewegst du nun die Maus, ohne vorher die linke Maustaste los gelassen zu haben, kannst du unmittelbar diesen Knoten in der Kurve verschieben, ohne erst aus dem Vorschaubild zu gehen und den Punkt mit der Maus erneut anzufassen. Für Feineinstellungen halte dabei die Strg-Taste erneut gedrückt. Das gilt für die im Bild dargestellte Kurvenart. Bei manchen anderen Kurven geht das allerdings nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Pipette wieder zu deaktivieren, klicke erneut auf das Pipetten-Icon an der Kurve. Wenn du die Pipette in einer anderen Kurve verwenden willst, brauchst du sie in der eben bearbeiteten Kurve nicht erst zu deaktivieren. Aktiviere sie einfach in der nächsten Kurve und sie wirkt sich nur dort aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear: both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kurvenknoten Ein-Ausgangs-Wert ====&lt;br /&gt;
[[File:DiagrammInOut.png|170px|thumb|right|frame|In- und Out- Wert (x, y) eines Kurven-Knotens]]&lt;br /&gt;
Jede Kurve besitzt ein Werkzeug mit dem die Knoten der Kurve in Form ihrer Parameterwerte eingestellt werden können. Zwei dieser Parameter sind immer vorhanden und legen den Knoten bezüglich seiner Lage im Diagramm fest:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der I-Wert (In, also &amp;quot;rein&amp;quot;) legt den Wert auf der horizontalen Korrdinate fest. In der deutschen Übersetzung wird dieser Wert mit ''x'' bezeichnet. So, wie die x-Koordinate im Matheunterricht.&lt;br /&gt;
* Der O-Wert (Out, also &amp;quot;raus&amp;quot;) legt den Wert auf der vertikalen Koordinate fest. In der deutschen Übersetzung wird dieser Wert mit ''y'' bezeichnet. (Siehe auch [https://de.wikipedia.org/wiki/Kartesisches_Koordinatensystem Kartesische Koordinatensystem].)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wobei es von der Kurve abhängt, in welchem Wertebereich sich die Werte von I und O (bzw. x und y) bewegen können (z.B. 0...100% oder 0,0...1,0). Die beiden Werte heißen In/Out, also &amp;quot;rein&amp;quot; und &amp;quot;raus&amp;quot;, weil sie damit die &amp;quot;mathematische Verarbeitungsrichtung&amp;quot; der Software während der Filterung beschreiben: Der Filter entnimmt zum Beispiel den Farbwert eines Pixels dem Bild, ordnet ihn der horzitontalen Achse zu, geht von dort nach oben in die Kurve &amp;quot;hinein&amp;quot; (bzw. in den Knoten, wenn sich an dieser Stelle gerade ein Knoten befindet) und von dort wieder nach links &amp;quot;heraus&amp;quot; auf die vertikale Koordinatenachse. Die ganze Kurve beschreibt also die Gleichung zur Umwandlung eines Pixels O = ''f'' (I) bzw. y = ''f'' (x).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear: both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:FlatRise node.png|170px|thumb|right|frame|Flacher Anstieg der Kurve im Knoten für die blauen Pixel]]&lt;br /&gt;
[[File:RapidRise node.png|170px|thumb|right|frame|Steiler Anstieg der Kurve im Knoten für die grünen Pixel]]&lt;br /&gt;
Bei bestimmten Kurvenarten kommen zudem noch 2 Parameter hinzu, die beschreiben, wie steil bzw. flach die Kurve in den Knoten hinein läuft. Dabei bedeuten:&lt;br /&gt;
* LT Anstieg der Kurve linksseitig am Knoten&lt;br /&gt;
* RT Anstieg der Kurve rechtsseitig am Knoten&lt;br /&gt;
Wobei der &amp;quot;steilste Anstieg&amp;quot; (Wert 0) bedeutet, dass die Kurve sehr steil in Richtung Null-Linie startet. Der flachste Anstieg (Wert 1) bedeutet, dass die Kurve am Knoten horizontal austritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Einstellungen nachvollziehen zu können, aktiviere z.B. im Werkzeug ''Belichtung &amp;gt; L*a*b Anpassung'' die LH-Kurve. Mit dieser Kurve kann man bestimmte Farbbereich heller und dunkler machen. Schalte das Pipettenwerkzeug der Kurve ein [[image:editmodehand.png]]. Wähle jetzt im Vorschaubild mit der Pipette ein Pixel aus (Strg + ''Linke Maustaste''). Im Diagramm wird ein Knoten hizugefügt. Lasse die Strg-Taste los, halte aber die Maustaste gedrückt und verschiebe sie, sodass der Knoten aus der Nulllinie heraus nach oben und unten verschoben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Um nun den Knoten genauer zu konfigurieren, klicke auf den Knoten-Editier-Button [[image:Gtk-edit.png]] und dann mit der ''rechten'' Maustaste auf den''' gerade erstellten '''Knoten. Der Knoten wird rot eingekreist.''' In den Feldern x, y, LT und RT lassen sich jetzt die Werte dieses Punktes verändern. Verändere nun die Werte nach deinen Vorstellungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du beendest, indem du mit der ''rechten'' Maustaste irgendwo in das Diagramm neben den roten Knoten klickst oder mit der ''linken'' Maustaste auf das Icon [[image:Gtk-edit.png]] drückst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ kannst du den Punkt auch nur mit der Maus im Diagramm anfahren und einen der erscheinenden Farbpunkte anfassen (''linke'' Maustaste) und verschieben. Das ist allerdings oftmals viel fummeliger und ungenauer, als die Knotenparameter über die Zahlenwerte einzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear: both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Tonwertkurven===&lt;br /&gt;
[[Image:Tone_Curve.png|320px|thumb|right|frame|Tonwertgruppe mit Anzeige der Typ-Ausklappliste]]&lt;br /&gt;
Eigentlich sind Tonwertkurven falsch benannt, weil sie nicht nur zur Korrektur von Tonwerten, sondern auch der Sättigung, Farbigkeit usw. verwendet werden. Ihr Zweck ist, eine Eingangsgröße (horizontaler x-Wert) in eine Ausgangsgröße (vertikaler y-Wert) umzuwandeln. Also in der einfachen Form&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:y = ''f'' (x).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wobei in der Regel x, wie y, den gleichen Pixelparameter darstellen. Zum Beispiel werden also die Helligkeitswerte der Pixel vom Wert x in den Wert y umgerechnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kurve bestimmt dabei, zu welchem Eingangswert welcher Ausgangswert zuzuordnen ist. Die beiden Koordinaten, waagerecht wie senkrecht, sind dabei in ihrem Wertebereich gleich skaliert. Zum Beispiel von ganz Schwarz nach ganz Weiß. Das bedeutet, dass bei einer genau diagonal verlaufenden Kurve (das ist die Ausgangslage, wenn man ein Werkzeug benutzt) die Ausgangswerte alle gleich der Eingangswerte sind. In so einem Fall wirkt sich die Kurve also nicht im Bild aus. Erst wenn mittels Knoten die Kurve &amp;quot;verbogen&amp;quot; wird, werden die Einganswerte anderen Ausgangswerten zugeordnet. Zum Beispiel bestimmte Helligkeitswerte anderen, neuen Helligkeitswerten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betrachten wir als Beispiel nebenstehend abgebildetes Diagramm des [[Exposure/de|Belichtungswerkzeugs]]. In der waagerechten Koordinate befinden sich links die dunklen und rechts die hellen Töne. Im Hintergrund wird dazu das Histogramm schwach eingeblendet. In der senkrechten Koordinate befinden sich die dunklen Bildtöne unten und die Helleren oben. Das Diagramm wird hier als NURBS-Kurve (Control Cage) dargestellt. Bei dieser Kurve liegen die Knoten nicht auf der Kurve, sondern &amp;quot;verbiegen&amp;quot; sie im Anstieg. Es ist zu sehen, dass die Kurve im dunkleren Tonwertbereich etwas angehoben und im helleren Bereich etwas abgesenkt wurde. Bedeutet also, dass dunkle Pixelwerte etwas heller berechnet werden. Helle Pixel entsprechend dunkler. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bild zeigt auch die Ausklappliste mit den verschiedenen möglichen Varianten der Tonwertkurven:&lt;br /&gt;
* '''Linear:''' Das ist der Standardwert. Das Bild wird durch die Kurve nicht verändert. Dies entspricht einer Diagonalen, wie im kleinen Icon der Ausklappliste gezeigt. In diesem Fall wird die Kurve ausgeblendet.&lt;br /&gt;
* '''Angepasst:''' Das ist der häufig dargestellte Fall, wo die Kurve mit Knoten verbogen werden kann, die direkt auf der Kurve aufsitzen. Die beiden beim Öffnen der Kurve schon vorhandenen Knoten liegen ganz links unten (schwarz) und ganz rechts oben (weiß). Sie legen die Diagonale fest, die durch hinzugefügte Knoten verbogen werden kann. Mit diesen beiden äußersten Knoten kann der Wertebereich eingeschränkt werden, in dem man die Punkte am Rand entlang schiebt.&lt;br /&gt;
* '''Parametrisch:''' Hier werden keine Knoten im Diagramm eingetragen, sondern 4 Bereiche ''Schatten, Tiefen, Lichter, Spitzenlichter'' unterschieden, für die die Kurve verbogen werden kann. Diese Bereiche werden durch den kleinen Balken mit 3 Gleitern vorgegeben: [[Image:Parametric_curve_bar_V5.png]]. Mit der Maus kann man die Gleiter verschieben und mit der rechten Maustaste können wieder die Standardpositionen der Gleiter zurück geholt werden. Das Verbiegen erfolgt dann über die 4 Schieberegler. Sobald man mit der Maus einen der Schieberegler erreicht, wird dessen Wirkungsweise bzw. Wirkungsbereich im Diagramm eingeblendet.&lt;br /&gt;
* '''NURBS-Kurve:''' Im Gegensatz zur Variante ''Angepasst'' geht hier die Kurve nicht durch die Knoten, sondern die Knoten beeinflussen den Anstieg der Kurve in Bezug auf den Nachbarknoten bzw. den Rand. Hälst du beim Anklicken eines Knotens die Shift-Taste gedrückt, bekommt der Knoten &amp;quot;magische Anziehungskräfte&amp;quot; zum benachbarten Knoten oder auch zur Diagonalen. Mit wenig Übung ist es für viele Nutzer deshalb einfacher, die Kurve in dieser Variante zu bearbeiten, anstatt die Variante ''Angepasst'' zu verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achtung: Die Einstellungen in einer Kurvenvariante wird beim Umschalten in eine andere Kurvenvariante nicht übernommen! Jede Variante hat ihre eigenen Knoten bzw. Parameter, die nicht ineinander umgerechnet werden können. Aber jede Variante merkt sich auch ihre Knoten bzw. Parameter, sodass man mit der Typumschaltung in der Ausklappliste die bisherigen Einstellungen auch nicht verliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Flache Kurve ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Einführung ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden wird zum besseren Verständnis die Funktion und Wirkung der Flachen Kurve Schritt für Schritt ausgehend von der Tonwertkurve beschrieben: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im ersten Moment erscheint dieses Diagramm etwas ungewöhnlich. Der Unterschied zu den Diagrammen in der Art der Tonwertkurve ist, dass hier der Eingangswert nicht direkt auf einen neuen Ausgangswert abgebildet wird, sondern nur in einem bestimmten Bereich um den Eingabewert verändert wird. Man könnte das auch mit einer Tonwertkurve erreichen. Das sähe dann zum Beispiel so aus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[file:ToneCurveAsFlatCurveReplacement.png|frame|left]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear: both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine ziemlich fummelige Angelegenheit. Erst recht, wenn nur sehr geringe Nuancen verändert werden sollen. Aus diesem Grunde werden die sogenannten ''Flachen Kurven'' eingesetzt, in der nur noch '''die Änderungen der Ausgangswerte von den Eingangswerten''' dargestellt werden. Erfolgen keine Veränderungen, bleibt die Kurve in diesen Bereichen auf &amp;quot;Null&amp;quot;. Wobei in den ''Flachen Kurven'' die Nullinie waagerecht in der Mitte liegt. &amp;quot;Darüber&amp;quot;, und auch &amp;quot;darunter&amp;quot; stellt also eine (leichte) Veränderung in positiver oder negativer Richtung der Zielgröße (Ausgangswert) dar. Die oben dargestellte Tonwertkurve mit dem dort parametrierten Kurvenverlauf würde als Flache Kurve etwa so aussehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[file:FlatCurveInComparison_de.png|frame|left]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear: both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit deutlich weniger Knoten, und in der vertikalen Auflösung viel weiter gespreizt, lässt sich der gewünschte Kurvenverlauf viel leichter einstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Gleichung sähe das dann so aus: y = x + k * ''f'' (x). Überall, wo also die Kurve ''f'' (x) Null ist, gilt y = x. Dann bleibt ein Pixel unverändert. k ist hierbei ein Skalierungswert für die vertikale y-Koordinate, den der Programmierer fest vorgegeben hat. k ist sozusagen der maximale Grad, um den ein Ausgangswert x im Diagramm nach oben, wie unten hin verändert werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Besonderheit ist dabei, dass '''der Eingangswert (also das, was die x-Koordinate darstellt) auf einen völlig anderen Parameter y abgebildet''' werden kann. Zum Beispiel kann auf der waagerechten x-Koordinate der Farbkreis abgerollt dargestellt sein, wohingegen die senkrechte y-Koordinate die Helligkeit darstellt. &amp;quot;Senkt&amp;quot; man die Kurve nun nur in einem schmalen Bereich um z.B. blau ab, würde die Funktion also alle Pixel, die blau sind, zum Beispiel den Himmel, dunkler machen. Demzufolge sieht die allgemeine Gleichung, die hinter diesen Kurven liegt, so aus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:y = z + k * ''f'' (x)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Pixelparameter z (z.B. Helligkeit) wird also etwas verändert, nämlich um k * ''f'' (x), in (die neue Helligkeit) y umgewandelt. Wobei hier x ein anderer Parameter des gleichen Pixels ist (z.B. der Farbton).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel hierzu: Die Einstellung der Retinex-Intensität als Funktion vom Farbton. Die Intensität wird bei grünen Farben angehoben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[file:RetinexIntensityFlatCurve de.png|frame|left]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear: both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Besonderheit ist, dass RawTherapee bei den Flachen Kurven, die den Farbton in der waagerechten x-Koordinaten haben, an den Stellen, wo sich Kurvenknoten befinden, einen Balken im Farbton, den der Knoten spezifiziert, nach oben zieht. So ist die Farbe, für die der Knoten steht, deutlich sichtbarer, als im schmalen Balken unter dem Diagramm. Außerdem werden in diesen Diagrammen zu Beginn schon für alle Grund- und Komplementärfarben Knoten angelegt, die sich genau auf der Nulllinie befinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch ein Hinweis zur Darstellung der Knoten. Betrachte das Bild oben: Knoten, die sich genau auf der Nulllinie befinden, werden grün dargestellt. Alle Knoten, die außerhalb der Nullinie liegen hingegen schwarz. Hier noch mal als Detail gezeigt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[image:Flat curve zoom.png|frame|left|Ein neutraler Punkt (Kurvenknoten) ist grün. Die Anderen sind schwarz.]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear: both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe der Entwicklung von RawTherapee sind immer mehr Werkzeuge hinzugekommen, die die Flache Kurve zur Parametereinstellung verwenden. Die Flachen Kurven werden in der Kurvenauswahl generell mit dem Icon [[image:CurveType-controlPoints.png]] symbolisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Beispiel====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[image:Flat curve justcurve.png|frame|'''Farbton/Sättigung/Dynamik-Werkzeug:&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;H(ue)-Kurve'''&amp;lt;br /&amp;gt;(Farbton als Funktion des Farbtons)&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;'''Grüne Pixel'''&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;(Eingangsgröße in der horizontalen Koordinate; dargestellt als vertikaler grüner Balken durch den Knoten hindurch)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''werden in blaue Pixel farbverschoben'''&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;(vertikale Koordinate beschreibt das &amp;quot;Maß&amp;quot; der Farbverschiebung hin zu blau; so lange der Knoten mit der Maus verschoben wird oder im Kurvenknoten-Eingangs-Ausgangswert-Modus selektiert ist ([[General_Comments_About_Some_Toolbox_Widgets/de#Kurvenknoten_Ein-Ausgangs-Wert|s. oben]]), wird die &amp;quot;Zielfarbe&amp;quot;, wie hier zu sehen, als horizontaler Balken durch den Knoten angezeigt).]]&lt;br /&gt;
Die Funktion der Flachen Kurve soll hier noch mal an Hand eines Beispiels beschrieben werden. Siehe auch nebenstehendes Bild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir wählen dazu das Werkzeug Farbton(H)/Sättigung(S)/Dynamik(V) aus, auch als [[HSV Equalizer/de|HSV-Equalizer]] bekannt, dass sich unter dem Reiter [[image:colour.png]] Farbe findet. Klicke auf das Aufklappmenü-Icon [[image:Drop-down.png]] rechts neben Kanal-Button ''H(ue)'' und wähle &amp;quot;''Min/Max-Kontrollpunkte''&amp;quot; [[image:CurveType-controlPoints.png]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Typisch für alle Flachen Kurven, bei denen die Ausgangsgröße (horizontale Koordinate) eine Farbkreisabwicklung darstellt, ist die Grundeinstellung, bei der bereits 6 Kurvenknoten auf der vertikalen Nulllinie voreingestellt sind. Sie befinden sich bezogen auf die horizontale Koordinate genau in den Grund- und Komplementärfarben Rot, Gelb, Grün, Türkis, Blau und Magenta (Purpur). Die Knoten liegen jetzt noch alle auf der Nulllinie, weswegen sie alle grün dargestellt werden. In jedem Knoten wird mit einem senkrechten schmalen Balken die durch den Knoten selektierte Farbe auf der horizontalen Ausgangs-Koordinate angezeigt. Ganz rechts befindet sich kein Knoten. Da wir hier in der Horizontalen den Farbkreis abgebildet haben, kann man sich ganz Rechts (Rot) in der Fortsetzung Links (Rot) vorstellen. Der zugehörige Knoten in Rot ist also schon vorhanden: ganz links.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klicke jetzt auf den Punkt (Knoten) ganz links und halte die Maustaste gedrückt. Der Cursor wechselt schon beim Darüberfahren zu einem sternförmigen Symbol. Daran erkennst du, dass du tatsächlich den Knoten anklickst und nicht die kleinen Punkte daneben, mit denen du die Kurvensteilheit einstellen kannst. Schiebe nun den Knoten nach oben und unten. Je weiter du ihn von der Nulllinie entfernst, desto weiter innerhalb des Farbkreises werden alle Pixel &amp;quot;verschoben&amp;quot;, die rot sind. Nach oben zuerst in Richtung Braun, Gelb, Grün usw. Nach unten in Richtung Magenta, Blau usw. Schiebst du den Knoten ein wenig zu weit nach links aus dem Diagramm siehst du hier, wie die horizontale Koordinate arbeitet: Ganz links ist auch ganz rechts. Der Farbkreis wird beim Verschieben des Punktes also nicht als Gerade mit festen Rändern verstanden, sondern du landest sofort auf der anderen Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hast du beim Verschieben den horizontalen Farbbalken durch den Knoten gesehen? Während der vertikale Balken, der immer angezeigt wird, die Eingangsgröße für die Bildverarbeitung der Pixel anzeigt, zeigt der horizontale Balken die Ausgangsgröße (Zielgröße) an. Ziehe nun einen Knoten etwas nach oben und dann wechselweise nach links und rechts. Siehst du, dass trotz gleicher &amp;quot;Höhe&amp;quot; der waagerechte &amp;quot;Ziel&amp;quot;-Balken sich in der Farbe etwas ändert? Wenn du das erklären kannst, hast du die Funktion der Flachen Kurven vollständig verstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn nicht, hier die Erklärung: Eine bestimmte Abweichung von der Nullinie verschiebt den Farbwert um einen bestimmten Betrag. Befindet sich der Knoten zum Beispiel bezüglich der horizontalen x-Koordinate auf der Farbe grün und du schiebst den Knoten nach oben, wird er gelb. Nimmst Du hingegen einen Knoten mit dem horizontalen Ausgangswert blau und schiebst du ihn um den gleichen Betrag nach oben, wird er nicht gelb, sondern zuert einmal an dieser Stelle grün. Die Verschiebung nach oben und unten positioniert den Ausgangs(ziel)wert nicht auf einer bestimmten Farbe, sondern du verschiebst die Lage im Farbkreis vom Eingangswert ausgehend um den gleichen Winkel. Beginnend von Grün landest du bei Gelb. Beginnend von Blau, bist du bei gleichem Winkel aber erst bei Grün angekommen und nicht bei Gelb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die beiden vorangegangenen Absätze sind sehr wichtig. Erst, wenn du den Inhalt gedanklich nachvollziehen kannst, hast du die Flachen Kurven insbesondere in der häufigen Verwendung mit dem abgewickelten Farbkreis vollständig verstanden. Und dann wirst du die entsprechenden Werkzeuge mit Erfolg anwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Notice that a new horizontal line appears when you start dragging a color point, and see how its color changes. The vertical axis represents input colors, and the horizontal axis output colors.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
When you click and drag a vertical line (the line, not the point!), the very first movement will determine the kind of move: vertical or horizontal (so take care with this first movement if you want to have a predictable result). If you want to move the point in both directions at the same time, then click and drag the point itself. To move the point only in one direction (only horizontally or only vertically) you can use the 'snap to' function by holding down the Shift key while moving the point.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The [[HSV Equalizer]] wraps around on the horizontal axis, so the very right vertical line equals the very left line. You can see this by dragging the red line on the left side a bit to the left. Now the left point of the graph is at the same position as the very right point. Holding the '''Shift''' key while dragging a point prevents it from wrapping around the horizontal axis, which can be useful in preventing accidental curve steps in hard-to-see places at the edges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
You can delete points by dragging them out of the editor field. You can add points by clicking somewhere on the curve. When you place the mouse on one of the points, you see a yellow and blue indicator. Place the mouse on the yellow one and the cursor changes into a left arrow. Now you can drag this point to the left, to change the slope of the curve. Ditto for the blue indicator.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
To get an idea how this editor works, delete all but two colors (e.g. red and yellow) and move the graph around, change its slope and see what happens to your photo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reset the ''Hue'' curve to &amp;quot;''Linear''&amp;quot; (no changes) by clicking on the reset icon [[image:Gtk-undo-ltr.png]] next to the ''Value'' button. To compare the effects of the ''Hue'' curve with linear: switch between &amp;quot;''Linear''&amp;quot; and &amp;quot;''Minima/Maxima control points''&amp;quot; in the drop-down menu next to this button, or use the history list on the left side of your screen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
You can save a curve for later use by clicking on the disk button. Note that only the actual (shown) H, S or V curve is saved, not all three at once, so don't give your curve a name like my_hsv because it doesn't describe whether the curve inside it is H, S or V, but instead name your saved curve files something like my_hue, my_sat and my_val. The extension will be added automatically, &amp;quot;''.rtc''&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== The Preview Area ==&lt;br /&gt;
The preview is designed to show you the most realistic result possible, however one must keep in mind that the larger an image is, the longer it takes to process. For speed reasons, the preview of the effects of most tools is calculated not on the full-sized image (which would take exactly as long as saving the image, making using sliders and curves impossible), but on the preview image which is of the size of your preview area. Many tools, such as the [[Exposure]] tool, can be applied to an image of any size, and their effects will be identical regardless of the size of the image they are applied to. However some tools are size-dependent, for example all of the tools in the Detail tab, which means if you apply one of these tools to a full-sized image and to a smaller version of that image, and then downscale the full-sized image to the smaller image's size, the two images won't match. For reasons of speed, RawTherapee must use the small preview image so that your tool tweaking experience may be fast and fluid, but this means that the effects of size-dependent tools would not be accurate when applied to a small zoomed-out preview. We made the decision to either disable the preview effects of these tools entirely at zoom levels less than 100%, or to keep the preview effects active but to warn you that what you see at zoom levels less than 100% may be inaccurate depending on the tool settings (for example [[Tone Mapping]] and [[Wavelet]] may be accurate at zoom levels less than 100% or they may be inaccurate, depending on their settings). You will know which tools these are because they are marked with a &amp;quot;1:1&amp;quot; icon [[Image:zoom-100-identifier.png|Zoom 100 identifier icon.]] next to their names. RawPedia explains how accurate the preview is for all affected tools on each tool's page.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Fherb</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://rawpedia.rawtherapee.com/index.php?title=General_Comments_About_Some_Toolbox_Widgets/de&amp;diff=2439</id>
		<title>General Comments About Some Toolbox Widgets/de</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://rawpedia.rawtherapee.com/index.php?title=General_Comments_About_Some_Toolbox_Widgets/de&amp;diff=2439"/>
		<updated>2017-05-23T20:55:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Fherb: /* Die Flache Kurve */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Todo-List / State:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Translation: open&lt;br /&gt;
* Content completely cleared: open&lt;br /&gt;
* Expression and didactics checked: open&lt;br /&gt;
* Spelling checked: open&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ready for publishing: no&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Allgemeine Bemerkungen über die Verwendung der Werkzeuge =&lt;br /&gt;
'''Dieser Abschnitt ist wichtig''' - Einige Dinge werden für dich sehr offensichtlich sein, wenn du bereits sehr erfahren andere Software verwendest, aber es wird einige Sachen geben, die auch dir bisher nicht bekannt waren, sich nicht unmittelbar im ''trial-and-error''-Verfahren erlernen lassen, die du aber wissen solltest, um RawTherapee schneller und einfacher zu verwenden. Nimm dir für diesen Abschnitt etwas Zeit und probiere auch Dinge aus, die für dich neu sind. Insbesondere die Details zu den verschiedenen Kurvenarten, inbesondere die '''Flachen Kurven''', und ihre Bedienung sind sehr wichtig, um mit sehr mächtigen Funktionen und Einstellungen arbeiten zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Werkzeugbereich, der sich im Editor rechts neben dem mittleren, großen Vorschaubild befindet, enthält die Einstellwerte sämtlicher Bildverarbeitungswerkzeuge von RawTherapee. Mit ihnen kann man eine Menge machen. Vermutlich deutlich mehr, als du es im Moment erwartest. Wenn du RawTherappe zum ersten Mal verwendest, erst recht, wenn du überhaupt erst in die Bearbeitung von Raw-Bildern einsteigst, fühle dich bitte von diesen vielen Optionen nicht erschlagen! Wir haben hier ein Werkzeug vor uns, mit dem auch der Profi seine Freude hat. Aber auch als Einsteiger wirst du recht gut und schnell zurecht kommen, weil du zu Beginn nur einen Bruchteil der Werkzeuge und Parameter benötigst, um bereits sehr gute Resultate zu erreichen. Dazu kommt, dass sich einige Parameter auch gegenseitig ersetzen: Je nach deiner Vorgehensweise wirst du die eine Variante oder die Andere nutzen, um zum Ziel zu kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Du Einsteiger bist, konzentriere dich zuerst auf das Wichtigste:&lt;br /&gt;
* Belichtungskorrektur inkl. Kontrast; skaliere das Bild (in den meisten Fällen) im kompletten Bereich von tief Schwarz bis ganz hell&lt;br /&gt;
* Weißabgleich, Farbsättigung&lt;br /&gt;
* Rotation, falls du die Kamera nicht ganz gerade gehalten hast&lt;br /&gt;
* stürzende Linien mit der Korrektur der Perspektive mindern&lt;br /&gt;
* Objektivverzerrungen (Tonne) korrigieren, wenn du ein starkes Weitwinkel verwendest hast&lt;br /&gt;
* beschneide das Bild passend zum Motiv&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind zwar schon eine Menge Punkte, aber du wirst sehr leicht die dazu passenden Einstellregler finden. Und danach fällt es dir sicher nicht mehr schwer, weitere Werkzeuge, wie zum Beispiel die Rauschminderung, zu verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Panels - Bereiche der Programmoberfläche ==&lt;br /&gt;
Panels sind Bereiche der Oberfläche einer Software, die sie in spezielle Arbeitsbereiche gliedert. Der Bildeditor besitzt 3 Panels, die sich um den zentralen Bild-Vorschaubereich herum gruppieren:&lt;br /&gt;
* Links befindet sich das Panel, das das Histogramm und die Historie enthält.&lt;br /&gt;
* Rechts ist das Panel mit allen Werkzeugen.&lt;br /&gt;
* Und oben befindet sich der Filmstreifen, mit dem sich schnell navigieren lässt, ohne erst in die Dateiverwaltung wechseln zu müssen.&lt;br /&gt;
Alle diese Panels lassen sich bequem und schnell mit den passenden Pfeil-Buttons [[File:Panel-to-left.png]] [[File:Panel-to-right.png]] [[File:Panel-to-top.png]] ein und ausblenden, um temporär den Vorschaubereich frei zu geben, wenn die Platzverhältnisse auf dem Monitor begrenzt sind. Lerne dafür auch die Tastaturkürzel kennen: {{k|L}}, {{k|Alt}} + {{k|L}} sowie {{k|Shift}} + {{k|L}}. Kann in den einzelnen Panels nicht der gesamte Bereich dargestellt werden, nutze das Mausrad, um den Inhalt hoch und runter (hin und her) zu schieben. Es kann vor allem im rechten Panel nicht passieren, dass du dabei Einstellwerte verstellst. Denn diese kannst du genau aus diesem Grund nur dann verstellen, wenn du während der Bedienung des Mausrades auch noch die {{k|Shift}}-Taste gedrückt hältst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werkzeuge ==&lt;br /&gt;
RawTherapee besitzt eine Menge Werkzeuge und jedes von ihnen besitzt wiederum ein oder mehrere Steuerelemente. Die Werkzeuge sind in die folgenden Gruppen eingeteilt:&lt;br /&gt;
* [[File:Exposure.png]] Belichtung&lt;br /&gt;
* [[File:Detail.png]] Details&lt;br /&gt;
* [[File:Colour.png]] Farbe&lt;br /&gt;
* [[File:Wavelet.png]] Wavelet&lt;br /&gt;
* [[File:Transform.png]] Transformieren&lt;br /&gt;
* [[File:Raw.png]] Raw&lt;br /&gt;
* [[File:Meta.png]] Metadaten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter ''Belichtung'' sind dann alle Werkzeuge versammelt, die etwas mit der Steuerung von Helligkeit, Kontrast usw. zu tun haben. Unter ''Farbe'' ist u.a. der Weißabgleich zu finden usw. Weil es so viele Werkzeuge gibt, wirst du schnell feststellen, dass der Platz auf dem Monitor in der Höhe sehr kostbar ist. Neben der klassischen Scroll-Leiste, mit der die gerade benötigten Steuerelemente in den sichtbaren Ausschnitt geschoben werden können, gibt es bei RawTherape eine weitere, ausgesprochen einfache Methode:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ein Rechts-Klick mit der Maus auf die Überschrift eines Werkzeugs klappt dessen Steuerelemente aus, gleichzeitig werden die Steuerelemente aller anderen Werkzeuge eingeklappt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn der Bildschirm nicht gar zu klein ist, ist man damit immer nur maximal 2 Klicks von jedem beliebigen Einstellwert entfernt: 1. Klick (linke Maustaste) wählt die Gruppe, z.B. ''Details'', der 2. Klick (rechte Maustaste) klappt das Werkzeug auf, z.B. ''Rauschreduzierung''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Links neben den Titeln der meisten Werkzeugen befindet sich ein kleiner ''Ein-Aus-Schalter'' [[File:expanderEnabled.png]], mit dem man die Wirkung des gesamten Werkzeugs ein- und ausschalten kann. Die Einstellwerte des betreffenden Tools bleiben dabei erhalten. Bei einigen Tools macht das allerdings weniger Sinn. So gibt es einige Werkzeuge ohne diesen Schalter. Bei diesen wird statt dessen ein kleines Dreieck [[File:expanderClosed.png]] dargestellt. In der Darstellung der Werkzeuge innerhalb der Dateiverwaltung gibt es noch einen speziellen Zustand, wenn mehrere Bilder ausgewählt wurden. Dieser heißt ''inkonsistent'' und bedeutet, dass das betreffende Werkzeug bei einem Teil der Bilder eingeschaltet und bei einem anderen Teil abgeschaltet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:expanderDisabled.png|Werkzeug abgeschaltet.]]&lt;br /&gt;
Werkzeug abgeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:expanderEnabled.png|Werkzeug eingeschaltet.]]&lt;br /&gt;
Werkzeug eingeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:expanderInconsistent.png|Werkzeug inkonsistent.]]&lt;br /&gt;
Werkzeug inkonsistent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:expanderClosed.png|Werkzeug eingeklappt.]]&lt;br /&gt;
Werkzeug eingeklappt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:expanderOpened.png|Werkzeug ausgeklappt.]]&lt;br /&gt;
Werkzeug ausgeklappt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schieberegler ==&lt;br /&gt;
Jeder Schieberegler besitzt drei spezielle Werte:&lt;br /&gt;
* Der ''aktuelle Wert'', wenn der Regler in eine bestimmte Stellung geschoben wird.&lt;br /&gt;
* Der ''Standardwert'', der im Programm fest voreingestellt ist. Dieser kann als aktueller Wert zurück geholt werden, indem man auf den kleinen Reset-Taster [[File:ResetButton.png]] klickt.&lt;br /&gt;
* Der ''Initialwert''. Dies ist der Wert den der Regler in dem Profil besaß, mit dem das Bild geladen wurde. Ihn kann man mit Klick auf  [[File:ResetButton.png]] + {{k|Strg}} zurück holen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie schon oben beschrieben: Um den Schieberegler mit dem Mausrad zu bedienen, muss gleichzeitig die {{k|Strg}}-Taste gedrückt gehalten werden. Andernfalls scrollt das Werkzeug-Panel hoch oder runter. Die Strg-Taste entkoppelt somit beide Funktionen sicher voneinander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurven-Editoren ==&lt;br /&gt;
RawTherapee besitzt drei Arten von Kurven in den Werkzeugen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Schwellenkurven&lt;br /&gt;
* Tonwertkurven&lt;br /&gt;
* Flache Kurven&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schwellenkurven ===&lt;br /&gt;
Die Schwellenkurven sind die Einfachsten. Sie werden benutzt, um speziellen Werkzeugen die Tonwerte (oder Farbtöne oder Sättigungswerte) vorzugeben, die vom betreffenden Werkzeug bei der Berechnung berücksichtigt werden sollen bzw. anders berechnet werden sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Beispiel betrachten wir den Schwellenkurven-Editor des Werkzeugs ''Detail &amp;gt; Schärfung''. [[Image: Sharpening_Threshold.png|frame|right|Schwelle der Schärfung]] Die dargestellten Einstellungen sagen aus, dass der Schärfungsgrad in dunklen Gebieten schnell ansteigen soll (die steile Linie auf der linken Seite), die volle Schärfung soll dann über den mittleren Tonwertbereich gehalten werden (Plateau der Kurve) und im Bereich hellerer Tonwerte hin zu den Lichtern soll die Schärfung zunehmend zurück gefahren werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man an einem Steuerpunkt der Kurve zieht, bewegt sich der gesamte Anstiegsbereich der Kurve. Um nur einen Steuerpunkt zu verschieben, halte dabei die Umschalt-Taste {{k|shift}} gedrückt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rechts oben an jeder Schwellenkurve befindet sich ein Reset-Button [[File:ResetButton.png]], der die Kurve wieder auf den Default-Wert zurück stellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beachte:&lt;br /&gt;
: Das Rücksetzen der Kurve gilt als Kurven-Modifikation, wie auch das Verschieben der Steuerpunkte. Drückst du versehentlich den ''Reset''-Button, gibt es keine Möglichkeit, die Kurve wieder herzustellen, die du vorher eingestellt hast. Das liegt daran, dass das in der Historie als ein Bearbeitungsschritt gilt und somit ein ''Zurück'' zwischen der Kurveneinstellung und dem nachfolgenden Reset-Klick nicht möglich ist. - Das gilt genau so für die Tonwertkurven und die Flachen Kurven.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu Tonwertkurven und den Flachen Kurven wird bei den Schwellenkurven die Kurve aus geraden Verbindungslinien zwischen den Steuerpunkten gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeines zu Tonwertkurven und Flachen Kurven ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Curve_ToggleSelect.jpg|260px|thumb|right|frame|Toggle- und Select-Teil des Kurven-Buttons]]Tonwertkurven und Flache Kurven sind leistungsfähigere Werkzeuge als die Schwellenkurven und besitzen entsprechend mehr Steuerelemente. So besitzt jede Tonkurve und Flache Kurve einen Button, mit dem der Typ ausgewählt werden kann. Die Linke Seite des Buttons ist dabei ein sogenannter Toggle-Button. Er schaltet die Anzeige der Kurve ein und aus (wenn überhaupt eine Kurve ausgewählt ist). Unmittelbar daneben kann man den Typ der Kurve wählen bzw. die Kurve abschalten (&amp;quot;Linear&amp;quot;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch diese Kurven haben einen Reset-Button [[File:ResetButton.png]], mit dem die Kurve zurück gesetzt werden kann. Weiterhin ein Pipette-Werkzeug [[image:editmodehand.png]], um einen bestimmten Wert in der horizontalen Koordinate aus einem Bild-Pixel heraus auszuwählen sowie ein Werkzeug (Knoten Ein-/Ausgangswert) [[image:Gtk-edit.png]], mit dem man die Position des Knotens per Wertvorgabe einstellen kann und in einigen Fällen auch die Steilheit der Kurve an diesem Punkt nach links und rechts bestimmen kann.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear: both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Pipette ====&lt;br /&gt;
[[image:rt pipette 2 lab ba.jpg|thumb|700px|Hier wird gerade mit dem Pipetten-Werkzeug der genaue Farbton der purpurnen Blume ins Diagramm übertragen um ihn in der HH-Kurve zur Einstellung genau zu lokalisieren.]]&lt;br /&gt;
In RawTherapee besitzen die meisten Kurven ein Pipetten-Werkzeug [[image:editmodehand.png]]. Diese Funktion stellt eine gute Möglichkeit dar, bestimmte Farbwerte, Helligkeiten und Bereich in einer bestimmten Sättigung aus einem Bild heraus in der Kurve genau zu selektieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nehmen wir ein Beispiel, in dem Du den Purpur-Ton einer Blume etwas röter machen möchtest. Ohne die Pipette wird es schwierig in der Kurve genau die Schattierung des betreffenden Farbtones im Bild zu treffen. Die Auswahl könnte dann schnell zu breit werden und du änderst größere Farbbereiche, als du es eigentlich möchtest. Mit der Pipette klickst du einfach in das Bild und der betroffene Farbton wird als Punkt in die Kurve übernommen. Den Punkt kannst du nun zur Anpassung verwenden und dich darauf verlassen, dass du genau den betreffenden Farbton änderst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Pipettenwerkzeug wird für eine Kurve aktiviert, indem man einfach auf das entsprechende Symbol [[image:editmodehand.png]] rechts oben an der Kurve klickt. Wenn du nun mit der Maus über das Bild fährst, wirst du eine vertikale Linie (in einigen Fällen auch vier) in der Kurve bemerken. Diese Linien repräsentieren den entsprechenden Wert des Pixels, über das du gerade fährst. Siehe auch nebenstehendes Bild. Um nun einen Einstellpunkt, einen Knoten in der Kurve zu setzen, drücke die Ctrl-Taste und die linke Maustaste zugleich. Bewegst du nun die Maus, ohne vorher die linke Maustaste los gelassen zu haben, kannst du unmittelbar diesen Knoten in der Kurve verschieben, ohne erst aus dem Vorschaubild zu gehen und den Punkt mit der Maus erneut anzufassen. Für Feineinstellungen halte dabei die Strg-Taste erneut gedrückt. Das gilt für die im Bild dargestellte Kurvenart. Bei manchen anderen Kurven geht das allerdings nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Pipette wieder zu deaktivieren, klicke erneut auf das Pipetten-Icon an der Kurve. Wenn du die Pipette in einer anderen Kurve verwenden willst, brauchst du sie in der eben bearbeiteten Kurve nicht erst zu deaktivieren. Aktiviere sie einfach in der nächsten Kurve und sie wirkt sich nur dort aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear: both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kurvenknoten Ein-Ausgangs-Wert ====&lt;br /&gt;
[[File:DiagrammInOut.png|170px|thumb|right|frame|In- und Out- Wert (x, y) eines Kurven-Knotens]]&lt;br /&gt;
Jede Kurve besitzt ein Werkzeug mit dem die Knoten der Kurve in Form ihrer Parameterwerte eingestellt werden können. Zwei dieser Parameter sind immer vorhanden und legen den Knoten bezüglich seiner Lage im Diagramm fest:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der I-Wert (In, also &amp;quot;rein&amp;quot;) legt den Wert auf der horizontalen Korrdinate fest. In der deutschen Übersetzung wird dieser Wert mit ''x'' bezeichnet. So, wie die x-Koordinate im Matheunterricht.&lt;br /&gt;
* Der O-Wert (Out, also &amp;quot;raus&amp;quot;) legt den Wert auf der vertikalen Koordinate fest. In der deutschen Übersetzung wird dieser Wert mit ''y'' bezeichnet. (Siehe auch [https://de.wikipedia.org/wiki/Kartesisches_Koordinatensystem Kartesische Koordinatensystem].)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wobei es von der Kurve abhängt, in welchem Wertebereich sich die Werte von I und O (bzw. x und y) bewegen können (z.B. 0...100% oder 0,0...1,0). Die beiden Werte heißen In/Out, also &amp;quot;rein&amp;quot; und &amp;quot;raus&amp;quot;, weil sie damit die &amp;quot;mathematische Verarbeitungsrichtung&amp;quot; der Software während der Filterung beschreiben: Der Filter entnimmt zum Beispiel den Farbwert eines Pixels dem Bild, ordnet ihn der horzitontalen Achse zu, geht von dort nach oben in die Kurve &amp;quot;hinein&amp;quot; (bzw. in den Knoten, wenn sich an dieser Stelle gerade ein Knoten befindet) und von dort wieder nach links &amp;quot;heraus&amp;quot; auf die vertikale Koordinatenachse. Die ganze Kurve beschreibt also die Gleichung zur Umwandlung eines Pixels O = ''f'' (I) bzw. y = ''f'' (x).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear: both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:FlatRise node.png|170px|thumb|right|frame|Flacher Anstieg der Kurve im Knoten für die blauen Pixel]]&lt;br /&gt;
[[File:RapidRise node.png|170px|thumb|right|frame|Steiler Anstieg der Kurve im Knoten für die grünen Pixel]]&lt;br /&gt;
Bei bestimmten Kurvenarten kommen zudem noch 2 Parameter hinzu, die beschreiben, wie steil bzw. flach die Kurve in den Knoten hinein läuft. Dabei bedeuten:&lt;br /&gt;
* LT Anstieg der Kurve linksseitig am Knoten&lt;br /&gt;
* RT Anstieg der Kurve rechtsseitig am Knoten&lt;br /&gt;
Wobei der &amp;quot;steilste Anstieg&amp;quot; (Wert 0) bedeutet, dass die Kurve sehr steil in Richtung Null-Linie startet. Der flachste Anstieg (Wert 1) bedeutet, dass die Kurve am Knoten horizontal austritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Einstellungen nachvollziehen zu können, aktiviere z.B. im Werkzeug ''Belichtung &amp;gt; L*a*b Anpassung'' die LH-Kurve. Mit dieser Kurve kann man bestimmte Farbbereich heller und dunkler machen. Schalte das Pipettenwerkzeug der Kurve ein [[image:editmodehand.png]]. Wähle jetzt im Vorschaubild mit der Pipette ein Pixel aus (Strg + ''Linke Maustaste''). Im Diagramm wird ein Knoten hizugefügt. Lasse die Strg-Taste los, halte aber die Maustaste gedrückt und verschiebe sie, sodass der Knoten aus der Nulllinie heraus nach oben und unten verschoben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Um nun den Knoten genauer zu konfigurieren, klicke auf den Knoten-Editier-Button [[image:Gtk-edit.png]] und dann mit der ''rechten'' Maustaste auf den''' gerade erstellten '''Knoten. Der Knoten wird rot eingekreist.''' In den Feldern x, y, LT und RT lassen sich jetzt die Werte dieses Punktes verändern. Verändere nun die Werte nach deinen Vorstellungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du beendest, indem du mit der ''rechten'' Maustaste irgendwo in das Diagramm neben den roten Knoten klickst oder mit der ''linken'' Maustaste auf das Icon [[image:Gtk-edit.png]] drückst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ kannst du den Punkt auch nur mit der Maus im Diagramm anfahren und einen der erscheinenden Farbpunkte anfassen (''linke'' Maustaste) und verschieben. Das ist allerdings oftmals viel fummeliger und ungenauer, als die Knotenparameter über die Zahlenwerte einzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear: both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Tonwertkurven===&lt;br /&gt;
[[Image:Tone_Curve.png|320px|thumb|right|frame|Tonwertgruppe mit Anzeige der Typ-Ausklappliste]]&lt;br /&gt;
Eigentlich sind Tonwertkurven falsch benannt, weil sie nicht nur zur Korrektur von Tonwerten, sondern auch der Sättigung, Farbigkeit usw. verwendet werden. Ihr Zweck ist, eine Eingangsgröße (horizontaler x-Wert) in eine Ausgangsgröße (vertikaler y-Wert) umzuwandeln. Also in der einfachen Form&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:y = ''f'' (x).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wobei in der Regel x, wie y, den gleichen Pixelparameter darstellen. Zum Beispiel werden also die Helligkeitswerte der Pixel vom Wert x in den Wert y umgerechnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kurve bestimmt dabei, zu welchem Eingangswert welcher Ausgangswert zuzuordnen ist. Die beiden Koordinaten, waagerecht wie senkrecht, sind dabei in ihrem Wertebereich gleich skaliert. Zum Beispiel von ganz Schwarz nach ganz Weiß. Das bedeutet, dass bei einer genau diagonal verlaufenden Kurve (das ist die Ausgangslage, wenn man ein Werkzeug benutzt) die Ausgangswerte alle gleich der Eingangswerte sind. In so einem Fall wirkt sich die Kurve also nicht im Bild aus. Erst wenn mittels Knoten die Kurve &amp;quot;verbogen&amp;quot; wird, werden die Einganswerte anderen Ausgangswerten zugeordnet. Zum Beispiel bestimmte Helligkeitswerte anderen, neuen Helligkeitswerten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betrachten wir als Beispiel nebenstehend abgebildetes Diagramm des [[Exposure/de|Belichtungswerkzeugs]]. In der waagerechten Koordinate befinden sich links die dunklen und rechts die hellen Töne. Im Hintergrund wird dazu das Histogramm schwach eingeblendet. In der senkrechten Koordinate befinden sich die dunklen Bildtöne unten und die Helleren oben. Das Diagramm wird hier als NURBS-Kurve (Control Cage) dargestellt. Bei dieser Kurve liegen die Knoten nicht auf der Kurve, sondern &amp;quot;verbiegen&amp;quot; sie im Anstieg. Es ist zu sehen, dass die Kurve im dunkleren Tonwertbereich etwas angehoben und im helleren Bereich etwas abgesenkt wurde. Bedeutet also, dass dunkle Pixelwerte etwas heller berechnet werden. Helle Pixel entsprechend dunkler. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bild zeigt auch die Ausklappliste mit den verschiedenen möglichen Varianten der Tonwertkurven:&lt;br /&gt;
* '''Linear:''' Das ist der Standardwert. Das Bild wird durch die Kurve nicht verändert. Dies entspricht einer Diagonalen, wie im kleinen Icon der Ausklappliste gezeigt. In diesem Fall wird die Kurve ausgeblendet.&lt;br /&gt;
* '''Angepasst:''' Das ist der häufig dargestellte Fall, wo die Kurve mit Knoten verbogen werden kann, die direkt auf der Kurve aufsitzen. Die beiden beim Öffnen der Kurve schon vorhandenen Knoten liegen ganz links unten (schwarz) und ganz rechts oben (weiß). Sie legen die Diagonale fest, die durch hinzugefügte Knoten verbogen werden kann. Mit diesen beiden äußersten Knoten kann der Wertebereich eingeschränkt werden, in dem man die Punkte am Rand entlang schiebt.&lt;br /&gt;
* '''Parametrisch:''' Hier werden keine Knoten im Diagramm eingetragen, sondern 4 Bereiche ''Schatten, Tiefen, Lichter, Spitzenlichter'' unterschieden, für die die Kurve verbogen werden kann. Diese Bereiche werden durch den kleinen Balken mit 3 Gleitern vorgegeben: [[Image:Parametric_curve_bar_V5.png]]. Mit der Maus kann man die Gleiter verschieben und mit der rechten Maustaste können wieder die Standardpositionen der Gleiter zurück geholt werden. Das Verbiegen erfolgt dann über die 4 Schieberegler. Sobald man mit der Maus einen der Schieberegler erreicht, wird dessen Wirkungsweise bzw. Wirkungsbereich im Diagramm eingeblendet.&lt;br /&gt;
* '''NURBS-Kurve:''' Im Gegensatz zur Variante ''Angepasst'' geht hier die Kurve nicht durch die Knoten, sondern die Knoten beeinflussen den Anstieg der Kurve in Bezug auf den Nachbarknoten bzw. den Rand. Hälst du beim Anklicken eines Knotens die Shift-Taste gedrückt, bekommt der Knoten &amp;quot;magische Anziehungskräfte&amp;quot; zum benachbarten Knoten oder auch zur Diagonalen. Mit wenig Übung ist es für viele Nutzer deshalb einfacher, die Kurve in dieser Variante zu bearbeiten, anstatt die Variante ''Angepasst'' zu verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achtung: Die Einstellungen in einer Kurvenvariante wird beim Umschalten in eine andere Kurvenvariante nicht übernommen! Jede Variante hat ihre eigenen Knoten bzw. Parameter, die nicht ineinander umgerechnet werden können. Aber jede Variante merkt sich auch ihre Knoten bzw. Parameter, sodass man mit der Typumschaltung in der Ausklappliste die bisherigen Einstellungen auch nicht verliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Flache Kurve ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Einführung ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden wird zum besseren Verständnis die Funktion und Wirkung der Flachen Kurve Schritt für Schritt ausgehend von der Tonwertkurve beschrieben: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im ersten Moment erscheint dieses Diagramm etwas ungewöhnlich. Der Unterschied zu den Diagrammen in der Art der Tonwertkurve ist, dass hier der Eingangswert nicht direkt auf einen neuen Ausgangswert abgebildet wird, sondern nur in einem bestimmten Bereich um den Eingabewert verändert wird. Man könnte das auch mit einer Tonwertkurve erreichen. Das sähe dann zum Beispiel so aus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[file:ToneCurveAsFlatCurveReplacement.png|frame|left]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear: both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine ziemlich fummelige Angelegenheit. Erst recht, wenn nur sehr geringe Nuancen verändert werden sollen. Aus diesem Grunde werden die sogenannten ''Flachen Kurven'' eingesetzt, in der nur noch '''die Änderungen der Ausgangswerte von den Eingangswerten''' dargestellt werden. Erfolgen keine Veränderungen, bleibt die Kurve in diesen Bereichen auf &amp;quot;Null&amp;quot;. Wobei in den ''Flachen Kurven'' die Nullinie waagerecht in der Mitte liegt. &amp;quot;Darüber&amp;quot;, und auch &amp;quot;darunter&amp;quot; stellt also eine (leichte) Veränderung in positiver oder negativer Richtung der Zielgröße (Ausgangswert) dar. Die oben dargestellte Tonwertkurve mit dem dort parametrierten Kurvenverlauf würde als Flache Kurve etwa so aussehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[file:FlatCurveInComparison_de.png|frame|left]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear: both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit deutlich weniger Knoten, und in der vertikalen Auflösung viel weiter gespreizt, lässt sich der gewünschte Kurvenverlauf viel leichter einstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Gleichung sähe das dann so aus: y = x + k * ''f'' (x). Überall, wo also die Kurve ''f'' (x) Null ist, gilt y = x. Dann bleibt ein Pixel unverändert. k ist hierbei ein Skalierungswert für die vertikale y-Koordinate, den der Programmierer fest vorgegeben hat. k ist sozusagen der maximale Grad, um den ein Ausgangswert x im Diagramm nach oben, wie unten hin verändert werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Besonderheit ist dabei, dass '''der Eingangswert (also das, was die x-Koordinate darstellt) auf einen völlig anderen Parameter y abgebildet''' werden kann. Zum Beispiel kann auf der waagerechten x-Koordinate der Farbkreis abgerollt dargestellt sein, wohingegen die senkrechte y-Koordinate die Helligkeit darstellt. &amp;quot;Senkt&amp;quot; man die Kurve nun nur in einem schmalen Bereich um z.B. blau ab, würde die Funktion also alle Pixel, die blau sind, zum Beispiel den Himmel, dunkler machen. Demzufolge sieht die allgemeine Gleichung, die hinter diesen Kurven liegt, so aus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:y = z + k * ''f'' (x)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Pixelparameter z (z.B. Helligkeit) wird also etwas verändert, nämlich um k * ''f'' (x), in (die neue Helligkeit) y umgewandelt. Wobei hier x ein anderer Parameter des gleichen Pixels ist (z.B. der Farbton).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel hierzu: Die Einstellung der Retinex-Intensität als Funktion vom Farbton. Die Intensität wird bei grünen Farben angehoben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[file:RetinexIntensityFlatCurve de.png|frame|left]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear: both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Besonderheit ist, dass RawTherapee bei den Flachen Kurven, die den Farbton in der waagerechten x-Koordinaten haben, an den Stellen, wo sich Kurvenknoten befinden, einen Balken im Farbton, den der Knoten spezifiziert, nach oben zieht. So ist die Farbe, für die der Knoten steht, deutlich sichtbarer, als im schmalen Balken unter dem Diagramm. Außerdem werden in diesen Diagrammen zu Beginn schon für alle Grund- und Komplementärfarben Knoten angelegt, die sich genau auf der Nulllinie befinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch ein Hinweis zur Darstellung der Knoten. Betrachte das Bild oben: Knoten, die sich genau auf der Nulllinie befinden, werden grün dargestellt. Alle Knoten, die außerhalb der Nullinie liegen hingegen schwarz. Hier noch mal als Detail gezeigt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[image:Flat curve zoom.png|frame|left|Ein neutraler Punkt (Kurvenknoten) ist grün. Die Anderen sind schwarz.]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear: both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe der Entwicklung von RawTherapee sind immer mehr Werkzeuge hinzugekommen, die die Flache Kurve zur Parametereinstellung verwenden. Die Flachen Kurven werden in der Kurvenauswahl generell mit dem Icon [[image:CurveType-controlPoints.png]] symbolisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Beispiel====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[image:Flat curve justcurve.png|frame|'''Farbton/Sättigung/Dynamik-Werkzeug:&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;H(ue)-Kurve'''&amp;lt;br /&amp;gt;(Farbton als Funktion des Farbtons)&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;'''Grüne Pixel'''&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;(Eingangsgröße in der horizontalen Koordinate; dargestellt als vertikaler grüner Balken durch den Knoten hindurch)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''werden in blaue Pixel farbverschoben'''&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;(vertikale Koordinate beschreibt das &amp;quot;Maß&amp;quot; der Farbverschiebung hin zu blau; so lange der Knoten mit der Maus verschoben wird oder im Kurvenknoten-Eingangs-Ausgangswert-Modus selektiert ist ([[General_Comments_About_Some_Toolbox_Widgets/de#Kurvenknoten_Ein-Ausgangs-Wert|s. oben]]), wird die &amp;quot;Zielfarbe&amp;quot;, wie hier zu sehen, als horizontaler Balken durch den Knoten angezeigt).]]&lt;br /&gt;
Die Funktion der Flachen Kurve soll hier noch mal an Hand eines Beispiels beschrieben werden. Siehe auch nebenstehendes Bild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir wählen dazu das Werkzeug Farbton(H)/Sättigung(S)/Dynamik(V) aus, auch als [[HSV Equalizer/de|HSV-Equalizer]] bekannt, dass sich unter dem Reiter [[image:colour.png]] Farbe findet. Klicke auf das Aufklappmenü-Icon [[image:Drop-down.png]] rechts neben Kanal-Button ''H(ue)'' und wähle &amp;quot;''Min/Max-Kontrollpunkte''&amp;quot; [[image:CurveType-controlPoints.png]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Typisch für alle Flachen Kurven, bei denen die Ausgangsgröße (horizontale Koordinate) eine Farbkreisabwicklung darstellt, ist die Grundeinstellung, bei der bereits 6 Kurvenknoten auf der vertikalen Nulllinie voreingestellt sind. Sie befinden sich bezogen auf die horizontale Koordinate genau in den Grund- und Komplementärfarben Rot, Gelb, Grün, Türkis, Blau und Magenta (Purpur). Die Knoten liegen jetzt noch alle auf der Nulllinie, weswegen sie alle grün dargestellt werden. In jedem Knoten wird mit einem senkrechten schmalen Balken die durch den Knoten selektierte Farbe auf der horizontalen Ausgangs-Koordinate angezeigt. Ganz rechts befindet sich kein Knoten. Da wir hier in der Horizontalen den Farbkreis abgebildet haben, kann man sich ganz Rechts (Rot) in der Fortsetzung Links (Rot) vorstellen. Der zugehörige Knoten in Rot ist also schon vorhanden: ganz links.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Now click on the very left dot (the cursor changes into a little hand) and move it slightly upward and downward. Result: red colors quickly change to green, blue and magenta as the cursor is moved up, and to pink, blue and green when moved down.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Notice that a new horizontal line appears when you start dragging a color point, and see how its color changes. The vertical axis represents input colors, and the horizontal axis output colors.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
When you click and drag a vertical line (the line, not the point!), the very first movement will determine the kind of move: vertical or horizontal (so take care with this first movement if you want to have a predictable result). If you want to move the point in both directions at the same time, then click and drag the point itself. To move the point only in one direction (only horizontally or only vertically) you can use the 'snap to' function by holding down the Shift key while moving the point.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The [[HSV Equalizer]] wraps around on the horizontal axis, so the very right vertical line equals the very left line. You can see this by dragging the red line on the left side a bit to the left. Now the left point of the graph is at the same position as the very right point. Holding the '''Shift''' key while dragging a point prevents it from wrapping around the horizontal axis, which can be useful in preventing accidental curve steps in hard-to-see places at the edges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
You can delete points by dragging them out of the editor field. You can add points by clicking somewhere on the curve. When you place the mouse on one of the points, you see a yellow and blue indicator. Place the mouse on the yellow one and the cursor changes into a left arrow. Now you can drag this point to the left, to change the slope of the curve. Ditto for the blue indicator.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
To get an idea how this editor works, delete all but two colors (e.g. red and yellow) and move the graph around, change its slope and see what happens to your photo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reset the ''Hue'' curve to &amp;quot;''Linear''&amp;quot; (no changes) by clicking on the reset icon [[image:Gtk-undo-ltr.png]] next to the ''Value'' button. To compare the effects of the ''Hue'' curve with linear: switch between &amp;quot;''Linear''&amp;quot; and &amp;quot;''Minima/Maxima control points''&amp;quot; in the drop-down menu next to this button, or use the history list on the left side of your screen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
You can save a curve for later use by clicking on the disk button. Note that only the actual (shown) H, S or V curve is saved, not all three at once, so don't give your curve a name like my_hsv because it doesn't describe whether the curve inside it is H, S or V, but instead name your saved curve files something like my_hue, my_sat and my_val. The extension will be added automatically, &amp;quot;''.rtc''&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== The Preview Area ==&lt;br /&gt;
The preview is designed to show you the most realistic result possible, however one must keep in mind that the larger an image is, the longer it takes to process. For speed reasons, the preview of the effects of most tools is calculated not on the full-sized image (which would take exactly as long as saving the image, making using sliders and curves impossible), but on the preview image which is of the size of your preview area. Many tools, such as the [[Exposure]] tool, can be applied to an image of any size, and their effects will be identical regardless of the size of the image they are applied to. However some tools are size-dependent, for example all of the tools in the Detail tab, which means if you apply one of these tools to a full-sized image and to a smaller version of that image, and then downscale the full-sized image to the smaller image's size, the two images won't match. For reasons of speed, RawTherapee must use the small preview image so that your tool tweaking experience may be fast and fluid, but this means that the effects of size-dependent tools would not be accurate when applied to a small zoomed-out preview. We made the decision to either disable the preview effects of these tools entirely at zoom levels less than 100%, or to keep the preview effects active but to warn you that what you see at zoom levels less than 100% may be inaccurate depending on the tool settings (for example [[Tone Mapping]] and [[Wavelet]] may be accurate at zoom levels less than 100% or they may be inaccurate, depending on their settings). You will know which tools these are because they are marked with a &amp;quot;1:1&amp;quot; icon [[Image:zoom-100-identifier.png|Zoom 100 identifier icon.]] next to their names. RawPedia explains how accurate the preview is for all affected tools on each tool's page.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Fherb</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://rawpedia.rawtherapee.com/index.php?title=General_Comments_About_Some_Toolbox_Widgets/de&amp;diff=2438</id>
		<title>General Comments About Some Toolbox Widgets/de</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://rawpedia.rawtherapee.com/index.php?title=General_Comments_About_Some_Toolbox_Widgets/de&amp;diff=2438"/>
		<updated>2017-05-23T20:48:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Fherb: /* Allgemeines zu Tonwertkurven und Flachen Kurven */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Todo-List / State:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Translation: open&lt;br /&gt;
* Content completely cleared: open&lt;br /&gt;
* Expression and didactics checked: open&lt;br /&gt;
* Spelling checked: open&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ready for publishing: no&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Allgemeine Bemerkungen über die Verwendung der Werkzeuge =&lt;br /&gt;
'''Dieser Abschnitt ist wichtig''' - Einige Dinge werden für dich sehr offensichtlich sein, wenn du bereits sehr erfahren andere Software verwendest, aber es wird einige Sachen geben, die auch dir bisher nicht bekannt waren, sich nicht unmittelbar im ''trial-and-error''-Verfahren erlernen lassen, die du aber wissen solltest, um RawTherapee schneller und einfacher zu verwenden. Nimm dir für diesen Abschnitt etwas Zeit und probiere auch Dinge aus, die für dich neu sind. Insbesondere die Details zu den verschiedenen Kurvenarten, inbesondere die '''Flachen Kurven''', und ihre Bedienung sind sehr wichtig, um mit sehr mächtigen Funktionen und Einstellungen arbeiten zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Werkzeugbereich, der sich im Editor rechts neben dem mittleren, großen Vorschaubild befindet, enthält die Einstellwerte sämtlicher Bildverarbeitungswerkzeuge von RawTherapee. Mit ihnen kann man eine Menge machen. Vermutlich deutlich mehr, als du es im Moment erwartest. Wenn du RawTherappe zum ersten Mal verwendest, erst recht, wenn du überhaupt erst in die Bearbeitung von Raw-Bildern einsteigst, fühle dich bitte von diesen vielen Optionen nicht erschlagen! Wir haben hier ein Werkzeug vor uns, mit dem auch der Profi seine Freude hat. Aber auch als Einsteiger wirst du recht gut und schnell zurecht kommen, weil du zu Beginn nur einen Bruchteil der Werkzeuge und Parameter benötigst, um bereits sehr gute Resultate zu erreichen. Dazu kommt, dass sich einige Parameter auch gegenseitig ersetzen: Je nach deiner Vorgehensweise wirst du die eine Variante oder die Andere nutzen, um zum Ziel zu kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Du Einsteiger bist, konzentriere dich zuerst auf das Wichtigste:&lt;br /&gt;
* Belichtungskorrektur inkl. Kontrast; skaliere das Bild (in den meisten Fällen) im kompletten Bereich von tief Schwarz bis ganz hell&lt;br /&gt;
* Weißabgleich, Farbsättigung&lt;br /&gt;
* Rotation, falls du die Kamera nicht ganz gerade gehalten hast&lt;br /&gt;
* stürzende Linien mit der Korrektur der Perspektive mindern&lt;br /&gt;
* Objektivverzerrungen (Tonne) korrigieren, wenn du ein starkes Weitwinkel verwendest hast&lt;br /&gt;
* beschneide das Bild passend zum Motiv&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind zwar schon eine Menge Punkte, aber du wirst sehr leicht die dazu passenden Einstellregler finden. Und danach fällt es dir sicher nicht mehr schwer, weitere Werkzeuge, wie zum Beispiel die Rauschminderung, zu verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Panels - Bereiche der Programmoberfläche ==&lt;br /&gt;
Panels sind Bereiche der Oberfläche einer Software, die sie in spezielle Arbeitsbereiche gliedert. Der Bildeditor besitzt 3 Panels, die sich um den zentralen Bild-Vorschaubereich herum gruppieren:&lt;br /&gt;
* Links befindet sich das Panel, das das Histogramm und die Historie enthält.&lt;br /&gt;
* Rechts ist das Panel mit allen Werkzeugen.&lt;br /&gt;
* Und oben befindet sich der Filmstreifen, mit dem sich schnell navigieren lässt, ohne erst in die Dateiverwaltung wechseln zu müssen.&lt;br /&gt;
Alle diese Panels lassen sich bequem und schnell mit den passenden Pfeil-Buttons [[File:Panel-to-left.png]] [[File:Panel-to-right.png]] [[File:Panel-to-top.png]] ein und ausblenden, um temporär den Vorschaubereich frei zu geben, wenn die Platzverhältnisse auf dem Monitor begrenzt sind. Lerne dafür auch die Tastaturkürzel kennen: {{k|L}}, {{k|Alt}} + {{k|L}} sowie {{k|Shift}} + {{k|L}}. Kann in den einzelnen Panels nicht der gesamte Bereich dargestellt werden, nutze das Mausrad, um den Inhalt hoch und runter (hin und her) zu schieben. Es kann vor allem im rechten Panel nicht passieren, dass du dabei Einstellwerte verstellst. Denn diese kannst du genau aus diesem Grund nur dann verstellen, wenn du während der Bedienung des Mausrades auch noch die {{k|Shift}}-Taste gedrückt hältst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werkzeuge ==&lt;br /&gt;
RawTherapee besitzt eine Menge Werkzeuge und jedes von ihnen besitzt wiederum ein oder mehrere Steuerelemente. Die Werkzeuge sind in die folgenden Gruppen eingeteilt:&lt;br /&gt;
* [[File:Exposure.png]] Belichtung&lt;br /&gt;
* [[File:Detail.png]] Details&lt;br /&gt;
* [[File:Colour.png]] Farbe&lt;br /&gt;
* [[File:Wavelet.png]] Wavelet&lt;br /&gt;
* [[File:Transform.png]] Transformieren&lt;br /&gt;
* [[File:Raw.png]] Raw&lt;br /&gt;
* [[File:Meta.png]] Metadaten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter ''Belichtung'' sind dann alle Werkzeuge versammelt, die etwas mit der Steuerung von Helligkeit, Kontrast usw. zu tun haben. Unter ''Farbe'' ist u.a. der Weißabgleich zu finden usw. Weil es so viele Werkzeuge gibt, wirst du schnell feststellen, dass der Platz auf dem Monitor in der Höhe sehr kostbar ist. Neben der klassischen Scroll-Leiste, mit der die gerade benötigten Steuerelemente in den sichtbaren Ausschnitt geschoben werden können, gibt es bei RawTherape eine weitere, ausgesprochen einfache Methode:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ein Rechts-Klick mit der Maus auf die Überschrift eines Werkzeugs klappt dessen Steuerelemente aus, gleichzeitig werden die Steuerelemente aller anderen Werkzeuge eingeklappt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn der Bildschirm nicht gar zu klein ist, ist man damit immer nur maximal 2 Klicks von jedem beliebigen Einstellwert entfernt: 1. Klick (linke Maustaste) wählt die Gruppe, z.B. ''Details'', der 2. Klick (rechte Maustaste) klappt das Werkzeug auf, z.B. ''Rauschreduzierung''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Links neben den Titeln der meisten Werkzeugen befindet sich ein kleiner ''Ein-Aus-Schalter'' [[File:expanderEnabled.png]], mit dem man die Wirkung des gesamten Werkzeugs ein- und ausschalten kann. Die Einstellwerte des betreffenden Tools bleiben dabei erhalten. Bei einigen Tools macht das allerdings weniger Sinn. So gibt es einige Werkzeuge ohne diesen Schalter. Bei diesen wird statt dessen ein kleines Dreieck [[File:expanderClosed.png]] dargestellt. In der Darstellung der Werkzeuge innerhalb der Dateiverwaltung gibt es noch einen speziellen Zustand, wenn mehrere Bilder ausgewählt wurden. Dieser heißt ''inkonsistent'' und bedeutet, dass das betreffende Werkzeug bei einem Teil der Bilder eingeschaltet und bei einem anderen Teil abgeschaltet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:expanderDisabled.png|Werkzeug abgeschaltet.]]&lt;br /&gt;
Werkzeug abgeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:expanderEnabled.png|Werkzeug eingeschaltet.]]&lt;br /&gt;
Werkzeug eingeschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:expanderInconsistent.png|Werkzeug inkonsistent.]]&lt;br /&gt;
Werkzeug inkonsistent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:expanderClosed.png|Werkzeug eingeklappt.]]&lt;br /&gt;
Werkzeug eingeklappt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:expanderOpened.png|Werkzeug ausgeklappt.]]&lt;br /&gt;
Werkzeug ausgeklappt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schieberegler ==&lt;br /&gt;
Jeder Schieberegler besitzt drei spezielle Werte:&lt;br /&gt;
* Der ''aktuelle Wert'', wenn der Regler in eine bestimmte Stellung geschoben wird.&lt;br /&gt;
* Der ''Standardwert'', der im Programm fest voreingestellt ist. Dieser kann als aktueller Wert zurück geholt werden, indem man auf den kleinen Reset-Taster [[File:ResetButton.png]] klickt.&lt;br /&gt;
* Der ''Initialwert''. Dies ist der Wert den der Regler in dem Profil besaß, mit dem das Bild geladen wurde. Ihn kann man mit Klick auf  [[File:ResetButton.png]] + {{k|Strg}} zurück holen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie schon oben beschrieben: Um den Schieberegler mit dem Mausrad zu bedienen, muss gleichzeitig die {{k|Strg}}-Taste gedrückt gehalten werden. Andernfalls scrollt das Werkzeug-Panel hoch oder runter. Die Strg-Taste entkoppelt somit beide Funktionen sicher voneinander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurven-Editoren ==&lt;br /&gt;
RawTherapee besitzt drei Arten von Kurven in den Werkzeugen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Schwellenkurven&lt;br /&gt;
* Tonwertkurven&lt;br /&gt;
* Flache Kurven&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schwellenkurven ===&lt;br /&gt;
Die Schwellenkurven sind die Einfachsten. Sie werden benutzt, um speziellen Werkzeugen die Tonwerte (oder Farbtöne oder Sättigungswerte) vorzugeben, die vom betreffenden Werkzeug bei der Berechnung berücksichtigt werden sollen bzw. anders berechnet werden sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Beispiel betrachten wir den Schwellenkurven-Editor des Werkzeugs ''Detail &amp;gt; Schärfung''. [[Image: Sharpening_Threshold.png|frame|right|Schwelle der Schärfung]] Die dargestellten Einstellungen sagen aus, dass der Schärfungsgrad in dunklen Gebieten schnell ansteigen soll (die steile Linie auf der linken Seite), die volle Schärfung soll dann über den mittleren Tonwertbereich gehalten werden (Plateau der Kurve) und im Bereich hellerer Tonwerte hin zu den Lichtern soll die Schärfung zunehmend zurück gefahren werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man an einem Steuerpunkt der Kurve zieht, bewegt sich der gesamte Anstiegsbereich der Kurve. Um nur einen Steuerpunkt zu verschieben, halte dabei die Umschalt-Taste {{k|shift}} gedrückt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rechts oben an jeder Schwellenkurve befindet sich ein Reset-Button [[File:ResetButton.png]], der die Kurve wieder auf den Default-Wert zurück stellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beachte:&lt;br /&gt;
: Das Rücksetzen der Kurve gilt als Kurven-Modifikation, wie auch das Verschieben der Steuerpunkte. Drückst du versehentlich den ''Reset''-Button, gibt es keine Möglichkeit, die Kurve wieder herzustellen, die du vorher eingestellt hast. Das liegt daran, dass das in der Historie als ein Bearbeitungsschritt gilt und somit ein ''Zurück'' zwischen der Kurveneinstellung und dem nachfolgenden Reset-Klick nicht möglich ist. - Das gilt genau so für die Tonwertkurven und die Flachen Kurven.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu Tonwertkurven und den Flachen Kurven wird bei den Schwellenkurven die Kurve aus geraden Verbindungslinien zwischen den Steuerpunkten gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeines zu Tonwertkurven und Flachen Kurven ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Curve_ToggleSelect.jpg|260px|thumb|right|frame|Toggle- und Select-Teil des Kurven-Buttons]]Tonwertkurven und Flache Kurven sind leistungsfähigere Werkzeuge als die Schwellenkurven und besitzen entsprechend mehr Steuerelemente. So besitzt jede Tonkurve und Flache Kurve einen Button, mit dem der Typ ausgewählt werden kann. Die Linke Seite des Buttons ist dabei ein sogenannter Toggle-Button. Er schaltet die Anzeige der Kurve ein und aus (wenn überhaupt eine Kurve ausgewählt ist). Unmittelbar daneben kann man den Typ der Kurve wählen bzw. die Kurve abschalten (&amp;quot;Linear&amp;quot;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch diese Kurven haben einen Reset-Button [[File:ResetButton.png]], mit dem die Kurve zurück gesetzt werden kann. Weiterhin ein Pipette-Werkzeug [[image:editmodehand.png]], um einen bestimmten Wert in der horizontalen Koordinate aus einem Bild-Pixel heraus auszuwählen sowie ein Werkzeug (Knoten Ein-/Ausgangswert) [[image:Gtk-edit.png]], mit dem man die Position des Knotens per Wertvorgabe einstellen kann und in einigen Fällen auch die Steilheit der Kurve an diesem Punkt nach links und rechts bestimmen kann.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear: both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Pipette ====&lt;br /&gt;
[[image:rt pipette 2 lab ba.jpg|thumb|700px|Hier wird gerade mit dem Pipetten-Werkzeug der genaue Farbton der purpurnen Blume ins Diagramm übertragen um ihn in der HH-Kurve zur Einstellung genau zu lokalisieren.]]&lt;br /&gt;
In RawTherapee besitzen die meisten Kurven ein Pipetten-Werkzeug [[image:editmodehand.png]]. Diese Funktion stellt eine gute Möglichkeit dar, bestimmte Farbwerte, Helligkeiten und Bereich in einer bestimmten Sättigung aus einem Bild heraus in der Kurve genau zu selektieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nehmen wir ein Beispiel, in dem Du den Purpur-Ton einer Blume etwas röter machen möchtest. Ohne die Pipette wird es schwierig in der Kurve genau die Schattierung des betreffenden Farbtones im Bild zu treffen. Die Auswahl könnte dann schnell zu breit werden und du änderst größere Farbbereiche, als du es eigentlich möchtest. Mit der Pipette klickst du einfach in das Bild und der betroffene Farbton wird als Punkt in die Kurve übernommen. Den Punkt kannst du nun zur Anpassung verwenden und dich darauf verlassen, dass du genau den betreffenden Farbton änderst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Pipettenwerkzeug wird für eine Kurve aktiviert, indem man einfach auf das entsprechende Symbol [[image:editmodehand.png]] rechts oben an der Kurve klickt. Wenn du nun mit der Maus über das Bild fährst, wirst du eine vertikale Linie (in einigen Fällen auch vier) in der Kurve bemerken. Diese Linien repräsentieren den entsprechenden Wert des Pixels, über das du gerade fährst. Siehe auch nebenstehendes Bild. Um nun einen Einstellpunkt, einen Knoten in der Kurve zu setzen, drücke die Ctrl-Taste und die linke Maustaste zugleich. Bewegst du nun die Maus, ohne vorher die linke Maustaste los gelassen zu haben, kannst du unmittelbar diesen Knoten in der Kurve verschieben, ohne erst aus dem Vorschaubild zu gehen und den Punkt mit der Maus erneut anzufassen. Für Feineinstellungen halte dabei die Strg-Taste erneut gedrückt. Das gilt für die im Bild dargestellte Kurvenart. Bei manchen anderen Kurven geht das allerdings nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Pipette wieder zu deaktivieren, klicke erneut auf das Pipetten-Icon an der Kurve. Wenn du die Pipette in einer anderen Kurve verwenden willst, brauchst du sie in der eben bearbeiteten Kurve nicht erst zu deaktivieren. Aktiviere sie einfach in der nächsten Kurve und sie wirkt sich nur dort aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear: both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kurvenknoten Ein-Ausgangs-Wert ====&lt;br /&gt;
[[File:DiagrammInOut.png|170px|thumb|right|frame|In- und Out- Wert (x, y) eines Kurven-Knotens]]&lt;br /&gt;
Jede Kurve besitzt ein Werkzeug mit dem die Knoten der Kurve in Form ihrer Parameterwerte eingestellt werden können. Zwei dieser Parameter sind immer vorhanden und legen den Knoten bezüglich seiner Lage im Diagramm fest:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der I-Wert (In, also &amp;quot;rein&amp;quot;) legt den Wert auf der horizontalen Korrdinate fest. In der deutschen Übersetzung wird dieser Wert mit ''x'' bezeichnet. So, wie die x-Koordinate im Matheunterricht.&lt;br /&gt;
* Der O-Wert (Out, also &amp;quot;raus&amp;quot;) legt den Wert auf der vertikalen Koordinate fest. In der deutschen Übersetzung wird dieser Wert mit ''y'' bezeichnet. (Siehe auch [https://de.wikipedia.org/wiki/Kartesisches_Koordinatensystem Kartesische Koordinatensystem].)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wobei es von der Kurve abhängt, in welchem Wertebereich sich die Werte von I und O (bzw. x und y) bewegen können (z.B. 0...100% oder 0,0...1,0). Die beiden Werte heißen In/Out, also &amp;quot;rein&amp;quot; und &amp;quot;raus&amp;quot;, weil sie damit die &amp;quot;mathematische Verarbeitungsrichtung&amp;quot; der Software während der Filterung beschreiben: Der Filter entnimmt zum Beispiel den Farbwert eines Pixels dem Bild, ordnet ihn der horzitontalen Achse zu, geht von dort nach oben in die Kurve &amp;quot;hinein&amp;quot; (bzw. in den Knoten, wenn sich an dieser Stelle gerade ein Knoten befindet) und von dort wieder nach links &amp;quot;heraus&amp;quot; auf die vertikale Koordinatenachse. Die ganze Kurve beschreibt also die Gleichung zur Umwandlung eines Pixels O = ''f'' (I) bzw. y = ''f'' (x).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear: both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:FlatRise node.png|170px|thumb|right|frame|Flacher Anstieg der Kurve im Knoten für die blauen Pixel]]&lt;br /&gt;
[[File:RapidRise node.png|170px|thumb|right|frame|Steiler Anstieg der Kurve im Knoten für die grünen Pixel]]&lt;br /&gt;
Bei bestimmten Kurvenarten kommen zudem noch 2 Parameter hinzu, die beschreiben, wie steil bzw. flach die Kurve in den Knoten hinein läuft. Dabei bedeuten:&lt;br /&gt;
* LT Anstieg der Kurve linksseitig am Knoten&lt;br /&gt;
* RT Anstieg der Kurve rechtsseitig am Knoten&lt;br /&gt;
Wobei der &amp;quot;steilste Anstieg&amp;quot; (Wert 0) bedeutet, dass die Kurve sehr steil in Richtung Null-Linie startet. Der flachste Anstieg (Wert 1) bedeutet, dass die Kurve am Knoten horizontal austritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Einstellungen nachvollziehen zu können, aktiviere z.B. im Werkzeug ''Belichtung &amp;gt; L*a*b Anpassung'' die LH-Kurve. Mit dieser Kurve kann man bestimmte Farbbereich heller und dunkler machen. Schalte das Pipettenwerkzeug der Kurve ein [[image:editmodehand.png]]. Wähle jetzt im Vorschaubild mit der Pipette ein Pixel aus (Strg + ''Linke Maustaste''). Im Diagramm wird ein Knoten hizugefügt. Lasse die Strg-Taste los, halte aber die Maustaste gedrückt und verschiebe sie, sodass der Knoten aus der Nulllinie heraus nach oben und unten verschoben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Um nun den Knoten genauer zu konfigurieren, klicke auf den Knoten-Editier-Button [[image:Gtk-edit.png]] und dann mit der ''rechten'' Maustaste auf den''' gerade erstellten '''Knoten. Der Knoten wird rot eingekreist.''' In den Feldern x, y, LT und RT lassen sich jetzt die Werte dieses Punktes verändern. Verändere nun die Werte nach deinen Vorstellungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du beendest, indem du mit der ''rechten'' Maustaste irgendwo in das Diagramm neben den roten Knoten klickst oder mit der ''linken'' Maustaste auf das Icon [[image:Gtk-edit.png]] drückst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ kannst du den Punkt auch nur mit der Maus im Diagramm anfahren und einen der erscheinenden Farbpunkte anfassen (''linke'' Maustaste) und verschieben. Das ist allerdings oftmals viel fummeliger und ungenauer, als die Knotenparameter über die Zahlenwerte einzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear: both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Tonwertkurven===&lt;br /&gt;
[[Image:Tone_Curve.png|320px|thumb|right|frame|Tonwertgruppe mit Anzeige der Typ-Ausklappliste]]&lt;br /&gt;
Eigentlich sind Tonwertkurven falsch benannt, weil sie nicht nur zur Korrektur von Tonwerten, sondern auch der Sättigung, Farbigkeit usw. verwendet werden. Ihr Zweck ist, eine Eingangsgröße (horizontaler x-Wert) in eine Ausgangsgröße (vertikaler y-Wert) umzuwandeln. Also in der einfachen Form&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:y = ''f'' (x).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wobei in der Regel x, wie y, den gleichen Pixelparameter darstellen. Zum Beispiel werden also die Helligkeitswerte der Pixel vom Wert x in den Wert y umgerechnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kurve bestimmt dabei, zu welchem Eingangswert welcher Ausgangswert zuzuordnen ist. Die beiden Koordinaten, waagerecht wie senkrecht, sind dabei in ihrem Wertebereich gleich skaliert. Zum Beispiel von ganz Schwarz nach ganz Weiß. Das bedeutet, dass bei einer genau diagonal verlaufenden Kurve (das ist die Ausgangslage, wenn man ein Werkzeug benutzt) die Ausgangswerte alle gleich der Eingangswerte sind. In so einem Fall wirkt sich die Kurve also nicht im Bild aus. Erst wenn mittels Knoten die Kurve &amp;quot;verbogen&amp;quot; wird, werden die Einganswerte anderen Ausgangswerten zugeordnet. Zum Beispiel bestimmte Helligkeitswerte anderen, neuen Helligkeitswerten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betrachten wir als Beispiel nebenstehend abgebildetes Diagramm des [[Exposure/de|Belichtungswerkzeugs]]. In der waagerechten Koordinate befinden sich links die dunklen und rechts die hellen Töne. Im Hintergrund wird dazu das Histogramm schwach eingeblendet. In der senkrechten Koordinate befinden sich die dunklen Bildtöne unten und die Helleren oben. Das Diagramm wird hier als NURBS-Kurve (Control Cage) dargestellt. Bei dieser Kurve liegen die Knoten nicht auf der Kurve, sondern &amp;quot;verbiegen&amp;quot; sie im Anstieg. Es ist zu sehen, dass die Kurve im dunkleren Tonwertbereich etwas angehoben und im helleren Bereich etwas abgesenkt wurde. Bedeutet also, dass dunkle Pixelwerte etwas heller berechnet werden. Helle Pixel entsprechend dunkler. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bild zeigt auch die Ausklappliste mit den verschiedenen möglichen Varianten der Tonwertkurven:&lt;br /&gt;
* '''Linear:''' Das ist der Standardwert. Das Bild wird durch die Kurve nicht verändert. Dies entspricht einer Diagonalen, wie im kleinen Icon der Ausklappliste gezeigt. In diesem Fall wird die Kurve ausgeblendet.&lt;br /&gt;
* '''Angepasst:''' Das ist der häufig dargestellte Fall, wo die Kurve mit Knoten verbogen werden kann, die direkt auf der Kurve aufsitzen. Die beiden beim Öffnen der Kurve schon vorhandenen Knoten liegen ganz links unten (schwarz) und ganz rechts oben (weiß). Sie legen die Diagonale fest, die durch hinzugefügte Knoten verbogen werden kann. Mit diesen beiden äußersten Knoten kann der Wertebereich eingeschränkt werden, in dem man die Punkte am Rand entlang schiebt.&lt;br /&gt;
* '''Parametrisch:''' Hier werden keine Knoten im Diagramm eingetragen, sondern 4 Bereiche ''Schatten, Tiefen, Lichter, Spitzenlichter'' unterschieden, für die die Kurve verbogen werden kann. Diese Bereiche werden durch den kleinen Balken mit 3 Gleitern vorgegeben: [[Image:Parametric_curve_bar_V5.png]]. Mit der Maus kann man die Gleiter verschieben und mit der rechten Maustaste können wieder die Standardpositionen der Gleiter zurück geholt werden. Das Verbiegen erfolgt dann über die 4 Schieberegler. Sobald man mit der Maus einen der Schieberegler erreicht, wird dessen Wirkungsweise bzw. Wirkungsbereich im Diagramm eingeblendet.&lt;br /&gt;
* '''NURBS-Kurve:''' Im Gegensatz zur Variante ''Angepasst'' geht hier die Kurve nicht durch die Knoten, sondern die Knoten beeinflussen den Anstieg der Kurve in Bezug auf den Nachbarknoten bzw. den Rand. Hälst du beim Anklicken eines Knotens die Shift-Taste gedrückt, bekommt der Knoten &amp;quot;magische Anziehungskräfte&amp;quot; zum benachbarten Knoten oder auch zur Diagonalen. Mit wenig Übung ist es für viele Nutzer deshalb einfacher, die Kurve in dieser Variante zu bearbeiten, anstatt die Variante ''Angepasst'' zu verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achtung: Die Einstellungen in einer Kurvenvariante wird beim Umschalten in eine andere Kurvenvariante nicht übernommen! Jede Variante hat ihre eigenen Knoten bzw. Parameter, die nicht ineinander umgerechnet werden können. Aber jede Variante merkt sich auch ihre Knoten bzw. Parameter, sodass man mit der Typumschaltung in der Ausklappliste die bisherigen Einstellungen auch nicht verliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Flache Kurve ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden wird zum besseren Verständnis die Funktion und Wirkung der Flachen Kurve Schritt für Schritt ausgehend von der Tonwertkurve beschrieben: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im ersten Moment erscheint dieses Diagramm etwas ungewöhnlich. Der Unterschied zu den Diagrammen in der Art der Tonwertkurve ist, dass hier der Eingangswert nicht direkt auf einen neuen Ausgangswert abgebildet wird, sondern nur in einem bestimmten Bereich um den Eingabewert verändert wird. Man könnte das auch mit einer Tonwertkurve erreichen. Das sähe dann zum Beispiel so aus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[file:ToneCurveAsFlatCurveReplacement.png|frame|left]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear: both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine ziemlich fummelige Angelegenheit. Erst recht, wenn nur sehr geringe Nuancen verändert werden sollen. Aus diesem Grunde werden die sogenannten ''Flachen Kurven'' eingesetzt, in der nur noch '''die Änderungen der Ausgangswerte von den Eingangswerten''' dargestellt werden. Erfolgen keine Veränderungen, bleibt die Kurve in diesen Bereichen auf &amp;quot;Null&amp;quot;. Wobei in den ''Flachen Kurven'' die Nullinie waagerecht in der Mitte liegt. &amp;quot;Darüber&amp;quot;, und auch &amp;quot;darunter&amp;quot; stellt also eine (leichte) Veränderung in positiver oder negativer Richtung der Zielgröße (Ausgangswert) dar. Die oben dargestellte Tonwertkurve mit dem dort parametrierten Kurvenverlauf würde als Flache Kurve etwa so aussehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[file:FlatCurveInComparison_de.png|frame|left]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear: both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit deutlich weniger Knoten, und in der vertikalen Auflösung viel weiter gespreizt, lässt sich der gewünschte Kurvenverlauf viel leichter einstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Gleichung sähe das dann so aus: y = x + k * ''f'' (x). Überall, wo also die Kurve ''f'' (x) Null ist, gilt y = x. Dann bleibt ein Pixel unverändert. k ist hierbei ein Skalierungswert für die vertikale y-Koordinate, den der Programmierer fest vorgegeben hat. k ist sozusagen der maximale Grad, um den ein Ausgangswert x im Diagramm nach oben, wie unten hin verändert werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Besonderheit ist dabei, dass '''der Eingangswert (also das, was die x-Koordinate darstellt) auf einen völlig anderen Parameter y abgebildet''' werden kann. Zum Beispiel kann auf der waagerechten x-Koordinate der Farbkreis abgerollt dargestellt sein, wohingegen die senkrechte y-Koordinate die Helligkeit darstellt. &amp;quot;Senkt&amp;quot; man die Kurve nun nur in einem schmalen Bereich um z.B. blau ab, würde die Funktion also alle Pixel, die blau sind, zum Beispiel den Himmel, dunkler machen. Demzufolge sieht die allgemeine Gleichung, die hinter diesen Kurven liegt, so aus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:y = z + k * ''f'' (x)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Pixelparameter z (z.B. Helligkeit) wird also etwas verändert, nämlich um k * ''f'' (x), in (die neue Helligkeit) y umgewandelt. Wobei hier x ein anderer Parameter des gleichen Pixels ist (z.B. der Farbton).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel hierzu: Die Einstellung der Retinex-Intensität als Funktion vom Farbton. Die Intensität wird bei grünen Farben angehoben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[file:RetinexIntensityFlatCurve de.png|frame|left]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear: both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Besonderheit ist, dass RawTherapee bei den Flachen Kurven, die den Farbton in der waagerechten x-Koordinaten haben, an den Stellen, wo sich Kurvenknoten befinden, einen Balken im Farbton, den der Knoten spezifiziert, nach oben zieht. So ist die Farbe, für die der Knoten steht, deutlich sichtbarer, als im schmalen Balken unter dem Diagramm. Außerdem werden in diesen Diagrammen zu Beginn schon für alle Grund- und Komplementärfarben Knoten angelegt, die sich genau auf der Nulllinie befinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch ein Hinweis zur Darstellung der Knoten. Betrachte das Bild oben: Knoten, die sich genau auf der Nulllinie befinden, werden grün dargestellt. Alle Knoten, die außerhalb der Nullinie liegen hingegen schwarz. Hier noch mal als Detail gezeigt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[image:Flat curve zoom.png|frame|left|Ein neutraler Punkt (Kurvenknoten) ist grün. Die Anderen sind schwarz.]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear: both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe der Entwicklung von RawTherapee sind immer mehr Werkzeuge hinzugekommen, die die Flache Kurve zur Parametereinstellung verwenden. Die Flachen Kurven werden in der Kurvenauswahl generell mit dem Icon [[image:CurveType-controlPoints.png]] symbolisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Beispiel====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[image:Flat curve justcurve.png|frame|'''Farbton/Sättigung/Dynamik-Werkzeug:&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;H(ue)-Kurve'''&amp;lt;br /&amp;gt;(Farbton als Funktion des Farbtons)&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;'''Grüne Pixel'''&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;(Eingangsgröße in der horizontalen Koordinate; dargestellt als vertikaler grüner Balken durch den Knoten hindurch)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''werden in blaue Pixel farbverschoben'''&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;(vertikale Koordinate beschreibt das &amp;quot;Maß&amp;quot; der Farbverschiebung hin zu blau; so lange der Knoten mit der Maus verschoben wird oder im Kurvenknoten-Eingangs-Ausgangswert-Modus selektiert ist ([[General_Comments_About_Some_Toolbox_Widgets/de#Kurvenknoten_Ein-Ausgangs-Wert|s. oben]]), wird die &amp;quot;Zielfarbe&amp;quot;, wie hier zu sehen, als horizontaler Balken durch den Knoten angezeigt).]]&lt;br /&gt;
Die Funktion der Flachen Kurve soll hier noch mal an Hand eines Beispiels beschrieben werden. Siehe auch nebenstehendes Bild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir wählen dazu das Werkzeug Farbton(H)/Sättigung(S)/Dynamik(V) aus, auch als [[HSV Equalizer/de|HSV-Equalizer]] bekannt, dass sich unter dem Reiter [[image:colour.png]] Farbe findet. Klicke auf das Aufklappmenü-Icon [[image:Drop-down.png]] rechts neben Kanal-Button ''H(ue)'' und wähle &amp;quot;''Min/Max-Kontrollpunkte''&amp;quot; [[image:CurveType-controlPoints.png]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Typisch für alle Flachen Kurven, bei denen die Ausgangsgröße (horizontale Koordinate) eine Farbkreisabwicklung darstellt, ist die Grundeinstellung, bei der bereits 6 Kurvenknoten auf der vertikalen Nulllinie voreingestellt sind. Sie befinden sich bezogen auf die horizontale Koordinate genau in den Grund- und Komplementärfarben Rot, Gelb, Grün, Türkis, Blau und Magenta (Purpur). Die Knoten liegen jetzt noch alle auf der Nulllinie, weswegen sie alle grün dargestellt werden. In jedem Knoten wird mit einem senkrechten schmalen Balken die durch den Knoten selektierte Farbe auf der horizontalen Ausgangs-Koordinate angezeigt. Ganz rechts befindet sich kein Knoten. Da wir hier in der Horizontalen den Farbkreis abgebildet haben, kann man sich ganz Rechts (Rot) in der Fortsetzung Links (Rot) vorstellen. Der zugehörige Knoten in Rot ist also schon vorhanden: ganz links.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Now click on the very left dot (the cursor changes into a little hand) and move it slightly upward and downward. Result: red colors quickly change to green, blue and magenta as the cursor is moved up, and to pink, blue and green when moved down.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Notice that a new horizontal line appears when you start dragging a color point, and see how its color changes. The vertical axis represents input colors, and the horizontal axis output colors.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
When you click and drag a vertical line (the line, not the point!), the very first movement will determine the kind of move: vertical or horizontal (so take care with this first movement if you want to have a predictable result). If you want to move the point in both directions at the same time, then click and drag the point itself. To move the point only in one direction (only horizontally or only vertically) you can use the 'snap to' function by holding down the Shift key while moving the point.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The [[HSV Equalizer]] wraps around on the horizontal axis, so the very right vertical line equals the very left line. You can see this by dragging the red line on the left side a bit to the left. Now the left point of the graph is at the same position as the very right point. Holding the '''Shift''' key while dragging a point prevents it from wrapping around the horizontal axis, which can be useful in preventing accidental curve steps in hard-to-see places at the edges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
You can delete points by dragging them out of the editor field. You can add points by clicking somewhere on the curve. When you place the mouse on one of the points, you see a yellow and blue indicator. Place the mouse on the yellow one and the cursor changes into a left arrow. Now you can drag this point to the left, to change the slope of the curve. Ditto for the blue indicator.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
To get an idea how this editor works, delete all but two colors (e.g. red and yellow) and move the graph around, change its slope and see what happens to your photo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reset the ''Hue'' curve to &amp;quot;''Linear''&amp;quot; (no changes) by clicking on the reset icon [[image:Gtk-undo-ltr.png]] next to the ''Value'' button. To compare the effects of the ''Hue'' curve with linear: switch between &amp;quot;''Linear''&amp;quot; and &amp;quot;''Minima/Maxima control points''&amp;quot; in the drop-down menu next to this button, or use the history list on the left side of your screen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
You can save a curve for later use by clicking on the disk button. Note that only the actual (shown) H, S or V curve is saved, not all three at once, so don't give your curve a name like my_hsv because it doesn't describe whether the curve inside it is H, S or V, but instead name your saved curve files something like my_hue, my_sat and my_val. The extension will be added automatically, &amp;quot;''.rtc''&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== The Preview Area ==&lt;br /&gt;
The preview is designed to show you the most realistic result possible, however one must keep in mind that the larger an image is, the longer it takes to process. For speed reasons, the preview of the effects of most tools is calculated not on the full-sized image (which would take exactly as long as saving the image, making using sliders and curves impossible), but on the preview image which is of the size of your preview area. Many tools, such as the [[Exposure]] tool, can be applied to an image of any size, and their effects will be identical regardless of the size of the image they are applied to. However some tools are size-dependent, for example all of the tools in the Detail tab, which means if you apply one of these tools to a full-sized image and to a smaller version of that image, and then downscale the full-sized image to the smaller image's size, the two images won't match. For reasons of speed, RawTherapee must use the small preview image so that your tool tweaking experience may be fast and fluid, but this means that the effects of size-dependent tools would not be accurate when applied to a small zoomed-out preview. We made the decision to either disable the preview effects of these tools entirely at zoom levels less than 100%, or to keep the preview effects active but to warn you that what you see at zoom levels less than 100% may be inaccurate depending on the tool settings (for example [[Tone Mapping]] and [[Wavelet]] may be accurate at zoom levels less than 100% or they may be inaccurate, depending on their settings). You will know which tools these are because they are marked with a &amp;quot;1:1&amp;quot; icon [[Image:zoom-100-identifier.png|Zoom 100 identifier icon.]] next to their names. RawPedia explains how accurate the preview is for all affected tools on each tool's page.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Fherb</name></author>
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