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Belichtung

Button Auto - Automatische Belichtungseinstellung

Dieses Werkzeug gehört zu den absoluten Ausnahmen in RawTherapee: Es arbeitet automatisch!

Während bei nahezu allen Werkzeugen das Ziel oder der Geschmack des Bearbeiters absolut entscheidend für die Einstellungen sind und deshalb eine Automatik wenig Vorteil bringen könnte, gibt es für die Belichtungskorrektur ein paar wenige Grundregeln, mit denen sich ein Bild in vielen Fällen tatsächlich zielführend für die meisten Anwendungen vorjustieren lässt. Auto analysiert das Histogramm und setzt einige Parameter der Belichtung auf meist sinnvolle Werte:

  • Belichtungskorrektur
  • Lichterkompression
  • Lichter rekonstruieren
  • Schwarzwert
  • Helligkeit
  • Kontrast

Das Werkzeug bietet sich also als "Schnellstart" für die händische Belichtungskorrektur an. Gerade im Sinne des empfohlenen Workflows, mit dem Weißabgleich zu starten, kann ein vorheriger Tastendruck auf Auto das Bild bei schwierig belichteten Fotos zumindest erst mal in einen Belichtungsbereich bringen, in dem sich der Weißabgleich einfacher machen lässt. Danach gehe man dann wieder in das Belichtungswerkzeug und korrigiere abschließend. (Das Default-Profil, dass für Raw-Bilder nach der Installation standardmäßig verwendet wird, führt übrigens Auto aus. Im Gegensatz zum alternativ einsetzbaren Profil Neutral, dass tatsächlich nichts weiter verändert, bis auf die Kameraeinstellungen des Weißabgleichs zu übernehmen.)

Es gibt aber natürlich auch Fotos, wie High- bzw. Low-Key-Aufnahmen, wo die Automatik nicht unbedint einen guten Einstellvorschlag bringt.

Clip %

Die Auto-Funktion verwendet den Clip-Wert zum Abgleich der Belichtung. In einem Bereich zwischen 0,00% und 0,99% kann man vorgeben, wie viele "Prozent" an Pixeln nach der Korrektur rein Weiß bzw. Schwarz sein dürfen. Clippen meint also: an den obersten und untersten darstellbaren Helligkeitswert "anecken". Höhere Werte erhöhen damit den von der Automaik eingestellten Kontrast.

Button Zurücksetzen

... setzt alle Schieberegler zusammen zurück. Die Tonwertkurven werden dabei aber nicht verändert.

Lichter rekonstruieren

Anwendungsbeispiel:
oben: Gesamtbild,
mitte: ohne Lichter rekonstruieren,
unten: mit Lichter rekonstruieren
Verwendet wurde die Methode Farbübertragung (engl. Color Propagation).

Mit dieser Funktion kann man (in Grenzen) im RAW-Bild eigentlich überbelichtete Details wieder etwas zurückholen. Ob und wie gut das funktioniert hängt vor allem davon ab, wie viel Informationen in den 3 Farbkanälen der betreffenden Pixel noch steckt. Bei leichten Überbelichtung clippen nicht unbedingt alle 3 Grundfarben gleichzeitig. Lichter rekonstruieren versucht mit den Informationen aus den noch nicht clippenden Farbkanäle bzw. je nach Methode auch aus umliegenden Bereichen genügend Zeichnung im überbelichteten Bereich "abzuschätzen". Ob und wie gut das gelingt, hängt jeweils vom Einzelfall und der gewählten Methode ab.

Beachte:

Dieses Werkzeug dient (nur) dazu, bereits in der Raw-Aufnahme clippende Bereiche zu rekonstruieren. Hast du z.B. durch die händische Belichtungskorrektur Bildbereiche des resultierenden Bildes zum Clippen gebracht, nutzt dir diese Funktion nichts. Verwende dann Lichterkompression, um Zeichnung in den clippenden Bereichen zurückzuholen.

Der Auto-Button aktiviert übrigens diese Funktion, falls notwendig.

Es stehen 4 verschiedene Methoden zur Auswahl, die bestimmen, wie die Rekonstruktion berechnet wird. Teste jeweils, welche Variante das beste Ergebnis im speziellen Fall bringt:

  1. Luminanz wiederherstellen
    Wiederhergestellte Details werden Neutral-Grau gezeichnet.
    In den meisten Fällen sollte dazu zusätzlich unter Lichterkompression ein Wert unter 100 eingestellt werden.
  2. CIELab-Überlagerung
    Reduziert im CIELab-Farbraum zuerst die Helligkeit (im betreffenden Bildbereich) und versucht danach, die Farben wiederherzustellen.
    In den meisten Fällen sollte dazu zusätzlich unter Lichterkompression ein Wert unter 100 eingestellt werden.
  3. Farbübertragung (In der englischen Sprachversion: Color Propagation)
    Diese Methode ist in der Regel die Wirkungsvollste. Zusätzlich zur Wiederherstellung der Helligkeit versucht der Algorithmus aus den Farbinformationen der umliegenden Bereiche die dort vorhandene Farbinformation in den wiederhergestellten Bereich hinein laufen zu lassen. Diese Methode arbeitet dabei am Besten, wenn es sich um kleine überbelichtete Bereiche handelt und kann wahre Wunder bei der Wiederherstellung von überbelichteten Haut-Bereichen vollbringen.
    Die Schwäche dieser Methode ist wiederum, auch hin und wieder falsche Farben vom Rand in den überbelichteten Bereich zu übernehmen oder unerwünschte Muster zu bilden.
    Diese Methode arbeitet gut mit sehr hohen Werten von Lichterkompression (unter 500).
  4. Überlagerung
    Bei dieser Methode werden die Werte der clippenden Farbkanälen aus den Kanälen der umliegenden nicht clippenden Pixel abgeschätzt, die in der Farbe vermutlich am ehesten denen im clippenden Bereich entsprechen.
    Hierbei werden für die Lichterkompression wieder Werte unter 100 empfohlen.


Belichtungskorrektur

Der am Belichtungskorrektur-Regler angezeigte Wert basiert auf Lichtwert-Schritten. Bedeutet, ein Wert von z.B. +1,0 entspricht einem vollen Blendenschritt in Richtung weiter geöffnete Blende. Oder auch einer Belichtungszeitverdopplung. Oder einer Verdopplung der "Filmempfindlichkeit", also von z.B. einer ISO 400 Einstellung auf ISO 800. Ebenso oft auch als +1 EV (exposure value) oder als +1 LV (light value = Lichtwert) bezeichnet.

Durch diese Normierung ist es zum Beispiel möglich, zwei Fotos, die mit einem Belichtungs-Unterschied von 1EV, also z.B. einem vollen Blendenschritt Differenz, aufgenommen wurden, wieder völlig übereinstimmend zu korrigieren.

Um besser zu verstehen, was dieser Regler tut, betrachte das Histogramm eines Fotos und bewege den Regler. Bewegst du ihn nach rechts, verschiebt sich auch das Histogramm nach rechts, also hin zu höheren Helligkeiten. Es verschiebt sich dabei der Schwarzpunkt (ganz links) und der Weißpunkt (ganz rechts). In umgekehrter Richtung analog.

Wenn du versuchst, die Belichtung eines Fotos, dass übersteuerte Bereiche (auch als clipping, klippen, also an der Klippe anstoßen, bezeichnet) besitzt, zu verringern, wirst du sehen, dass der übersteuerte Bereich anfangs flach-weiß war und dann flach-grau wird. Die Aktivierung von "Lichter rekonstruieren" kann das in gewissen Grenzen verhindern, indem Information aus in diesem Bereich noch nicht übersteuerten Farbkanälen zur Wiederherstellung verwendet.

Wenn du RawTherapee eine Weile verwendest wirst du vielleicht feststellen, dass du die Belichtungskorrektur immer wieder benötigst, weil offenbar alle Bilder schwach unterbelichtet sind. Das ist normal. Die meisten Kameras sind so eingestellt, dass sie bewusst leicht unterbelichten, um bei der kamerainternen Bildverarbeitung zum JPEG genügend Zeichnung wiederherstellen zu können, auch, wenn die automatische oder manuelle Belichtung bei der Aufnahme nicht ganz exakt eingestellt war.

Für Nutzer, die an den Interna Interesse haben, hier noch einige technische Details, wie EV = 0 in Bezug auf die Rohdaten zu verstehen ist:

Während EV = 0 einer Verstärkung von 1.0 entspricht (also keine zusätzliche Verstärkung oder Abschwächung) gibt es eine vom Weißabgleich abhängigen Verstärkungseffekt, der in der gesamten Bildberechnung vor den Berechnungen des Belichtungs-Werkzeugs ausgeführt wird. Beim Weißabgleich wird sicher gestellt, dass trotz der Korrektur kein Farbkanal so verstärkt wird, dass er am Maximalwert anstößt, also dass er nicht übersteuert wird. Obwohl alle Raw-Farbkanäle den selben Bereich im File besitzen, wird der Weißabgleich sie insgesamt so ausbalancieren, dass sie nicht übersteuern (wenn sie nicht schon vor dem Weißabgleich übersteuert waren). Weißabgleich bedeutet, dass z.B. bei zu niedriger Farbtemperatur der Rotkanal gegenüber dem Blaukanal verstärkt wird. Die Basisverstärkung erhöht dabei den kleinsten Kanalwert gerade so, dass sichergestellt ist, dass bei EV = 0 keine Lichter ausfressen, also keine der 3 Raw-Farbkanalwerte übersteuert sind. Da also beim Weißabgleich die einzelnen Farbkanäle entsprechend verstärkt oder abgeschwächt werden, ändert sich als Nebeneffekt auch die Basisverstärkung des gesamten Bildes. Bei stärkeren Weißabgleichveränderungen sind also Helligkeitsänderungen des Bildes zu beobachten.
Die Basisverstärkung bezieht sich dabei also immer auf die Maximalwerte in den Kanälen. Das heißt, ist im Raw-Bild kein Kanal übersteuert, wird auch nach dem Weißabgleich bei einem Belichtungskorrekturwert von EV = 0 das Bild in keiner Farbe übersteuert sein.

Lichterkompression

Dieser Einstellregler kann verwendet werden, um Zeichnung in Lichtern hervorzuholen, die zu schwach ist bzw. durch die EInstellung von Bearbeitungswerkzeugen inzwischen überbelichtet dargestellt wird.

Dabei ist wichtig, den wesentlichen Unterschied zum Werkzeug Lichter rekonstruieren zu kennen:

Wenn bereits einzelne Farbkanäle im Raw an ihrem zahlenmäßigen Maximalwert "anstoßen", sie also tatsächlich übersteuert sind, ist nur das Werkzeug Lichter rekonstruieren in der Lage, die betreffenden Pixel aus dem Übersteuerungsbereich zurück zu holen. Was natürlich nur geht, wenn nicht schon alle 3 Farbkanäle übersteuert sind.
Wenn hingegen die Farbkanäle im Raw-Bild noch nicht übersteuert sind, ab schon so hell kurz vor der Übersteuerung, dass die darin gespeicherte Zeichnung im Bild nicht mehr zu erkennen ist, dann hilft Lichterkompression, diese Zeichnung wieder sichtbarer zu machen. Genau so hilft Lichterkompression, wenn erst unter Verwendung der verschiedenen Bearbeitungswerkzeuge Lichter übersteuert werden. Also auch hier: nicht schon im Raw überbelichtet waren.

Um zu sehen, ob das aktuell bearbeitete Bild schon Bereiche besitzt, die übersteuert sind, klicke auf das Icon Warnhl.png rechts oben. Überbelichtete Bereiche oder solche, die schon ziemlich dicht an der Überbelichtung dran sind, werden dann schwarz hervorgehoben. (Ab welchem Helligkeitswert dieser Indikator aktiv wird, kann in den Einstellungen ausgewählt werden: Allgemein > Anzeige zu heller/dunkler Bereiche > Lichter-Schwelle)


Ein überbelichtetes Bild. Ohne Lichterkompression sind Bereiche in den Wolken übersteuert.
Hier werden die übersteuerten Bereiche in den Wolken schwarz hervorgehoben.

Wenn der Einstellregler der Lichterkompression nach rechts bewegt wird, wird die Intensität der Lichter vermindert.


Thats not clear! Highlight recontruction is for clipping raw color channels. Compression works with unclipping raw data. ??? :

For highlight compression to work best you must also enable Highlight Reconstruction. Each of the HR methods has its strong and weak points, as explained above. Color Propagation is the most likely method to produce good-looking results when the HC slider is significantly over 100. For the other methods you will usually want to keep the HC slider around or below 100 - watch the histogram and the preview!



Ein korrekt komprimiertes Foto. Das Histogramm berührt beide Seiten.

To find out the optimal HC value, you can make use of the histogram. In the screenshots above, what you see are overexposed clouds above the Teide volcano in Tenerife. When hovering the mouse cursor over the overexposed area, the pixel values indicator (in the Navigator panel, under the little preview) shows that lightness (L) is at 100, and the histogram shows that all channels are clipped (see the red, green and blue squares in the top-right corner of the histogram, they mean that there are so many pixels of maximum value that they are off-scale). Increase the HC slider until the red, green and blue channels in the histogram no longer squash up against the right end of the histogram - you want them to touch it, but not to cram up against it. You can enable the Clipped highlight indication icon Warnhl.png before moving the HC slider up. Once the indicator's black areas disappear from the white parts you want compressed, which is also when the lightness of those pixels drops from L=100 to L=99, you stop. Don't increase the HC slider any more, because now the hopelessly-lost white areas would start turning gray. You don't want them to turn gray. That would make the photo look dull. In this example the indicator's black areas disappeared when I set HC to 125.

The histogram of an incorrectly processed photo. It should touch both ends instead of having gaps.

As a rule, the histogram of a correctly developed image should touch both ends - the black and the white end. Not doing so means the image was incorrectly developed. This is true for the vast majority of photos, the only exceptions being photos of scenes which lack dynamic range, such as misty scenes. If you increase the HC slider too much, then whites turn gray as your histogram no longer touches the maximum end. Examples of photos that have been over-compressed can be easily found on the internet. They look horrible, don't do that! Recover what you can, but what's clipped beyond repair should stay white.

RawTherapee offers more ways to deal with blown highlights. The side-effect of all these methods is that they also take away some of the brilliance of the photos, as they get more 'flat' or 'dull' as a result. Highlight compression is very useful when used with moderation, but remember that you cannot recover what is not there to begin with, so once you notice that the completely clipped white areas become gray you should reduce the compression amount until these areas become white once more. To create the best possible output, feed RawTherapee the best possible input - so expose well in the first place!

Highlight Compression Threshold

The Highlight Compression Threshold slider sets the point where the HC slider starts implementing compression. A value of 0 means the threshold is zero: data compression occurs over the whole range of tonalities. 100 sets the threshold at one stop below the white point, so all the compressed highlights are squeezed into the top stop. In practical terms, more highlights are compressed when this slider is set to 0.

Black

Use this to set the black point. See the left side of the histogram move when you touch the slider. Values greater than 0 will make the image darker, negative values will lighten up the shadow parts of the photo.

Shadow Compression

The Shadow Compression slider 'dampens' the effect of the Black slider. The maximum value of 100 gives a less dark image. This slider only has effect when the Black slider is set to a value other than 0. Practical use of this Shadow Compression slider is to fine-tune the shadow intensity of the image.

Lightness

This slider applies a hard-coded tone curve to lift or lower the tonalities of the photo, resulting in a more or less light image. The same tone curve is applied separately to each R, G and B channel. The black point and the white point keep their positions.

Contrast

This slider increases or reduces the contrast of the photo. It applies a contrast curve centered at the average luminance level. Tonalities above the average are lifted (lowered), while tonalities below the average are lowered (lifted). The same contrast curve is applied separately to each R, G and B channel.

Saturation

This slider makes the photo more or less saturated. In more technical terms, it adjusts the saturation of the image by applying a multiplier to the saturation level of pixels in the HSV color space.

Tonwertkuven

Here you can construct your own tone curves. They work on all three R, G and B channels at the same time (so you can't work on the R channel only).

There are two tone curves available, which can be designed with various curve types, and applied in several different modes all explained below. Clicking on the curve icon hides the curve from the interface - it does not disable the curve.

The histogram displayed as the curve's background shows you the levels of the data as it flows into the curve at that point in the processing pipeline. You will notice that it differs from the main histogram which shows you the levels of the final image, at the very end of the pipeline.

While you are free to use only one tone curve to make your adjustments, you can gain much finer tonal control if you use two curves at once. The typical use of both curves is to lower values using the first curve, and to raise values using the second one. It is similar to creating an S curve in one of them, but you should be able to make finer adjustments by using both without entering too fast in the "danger zone" where your colors becomes unrealistic.

You can save a curve to disk. Click on the Save current curve icon Gtk-save-large-dark.png next to the graph and give it a name. Use the Load a curve from file icon Gtk-open.png to apply this curve later to another file. Use the Reset curve to linear button Gtk-undo-ltr.png to delete all the points you created and to reset the curve to neutral/linear. You can also Copy Gtk-copy.png and Paste Gtk-paste.png curves to/from RawTherapee's own clipboard, which comes in very useful if you want to quickly apply an identical curve to a different tool.

You can use as many control points in a curve as you like.

You can define different curves for all curve types if you like, but only the one that is selected in the dropdown menu will be applied to the photo.

The curve and histogram is always displayed with sRGB gamma, regardless of working or output profile. This means that the shadow range is expanded and highlights compressed to better match human perception.

Linear Curve

This represents the unaltered (or linear) image, so without any tone curve applied. It disables the curve.

Custom Curve

This is a classic type of curve, seen in many other programs as well. The left part of the graph represents the darker tones, the right part represents the brighter tones of the photo. Click on the curve to mark a point and drag it with the mouse to change tonalities. Dragging the point down makes the image darker, while pushing it up makes it brighter. The dotted diagonal line marks the linear or unaltered state of the photo. Press and hold the Control key to slow down the movement. Hold the Shift key to snap the point to key elements: maximum value, minimum value, middle value (i.e. snapped to the diagonal or horizontal dotted line), same value of the preceding point, same value of the next point, and for the Control Cage type, the line going through the previous and next points. Delete a point on the curve by dragging it out of the editor area.

The top-right point represents the brightest areas in the photo. Drag that point vertically down to make the highlights less bright; move it horizontally to the left to make bright areas brighter, perhaps at the cost of some overexposure.

The bottom-left point represents the darkest areas in the photo. Move that point horizontally to the right to make the photo darker, perhaps at the cost of some underexposure. Move it vertically up to make the darks lighter.

Flip the diagonal line (from bottom-left and top-right to top-left and bottom-right) to produce a negative image.

S-shaped custom curve.

A typical usage of the custom curve is to construct a so-called S-curve. Mark three points at the 'coordinates' (1,1), (2,2) and (3,3) respectively. Drag the point at (1,1) somewhat lower and the point at (3,3) a bit higher. Your image will get more 'punch' this way. If your S-curve is symmetrical, i.e. if you move the point you first placed at 1,1 by the same amount as the one you placed at 3,3 but in the opposite direction, then the effect will be identical to manipulating the Contrast slider.

Parametric Curve

Parametric curve.

This curve presents four sliders and three control points. The sliders are used to control highlights, lights, darks and shadows respectively (shadows mean deep darks here). Move the mouse over the four sliders and a dark area under the curve tells you which slider alters what part of the curve. Move the Highlights slider to the left to make highlights less bright, move it to the right to make them brighter. The Lights slider moves the lights but not the highlights in the same way as above, as does the Darks slider: moving it to the right lightens the dark tones, moving it to the left darkens them. The Shadows slider works as the Darks slider, but only on the darkest parts of the photo. You can again construct the above mentioned stylized S-curve, although the parametric curve gives you less 'extreme' control over the form of the curve. This mode, however, has its own benefits, as curves can be shaped in a well controlled manner. Note that using these sliders can have a profound influence on the overall contrast of the image.

Use, if needed, the three control points under the curve. They determine what point of the curve will be affected when moving the sliders. Moving the middle control point to the right makes the image darker (the form of the curve changes again, as does the dark area around the curve), moving it to the left makes the image brighter. Moving the left control point to the right darkens the dark areas somewhat, moving it to the left lightens them, again somewhat. Moving the right control point to the right makes the highlights brighter, moving it to the left darkens the highlights.

Use the Reset to default buttons Gtk-undo-ltr.png next to the sliders to reset individual sliders, use the same button at the top of the tone curve section to reset all four sliders and the control points to linear (zero).

Control Cage

Control Cage curve.

At first sight this curve type looks very much like the Custom curve, but there are some differences though. With the Custom curve, the curve touches all the control points. This is not the case with the Control Cage curve. To see this, click somewhere on the line and move the black point to the left or to the right. Now the curve passes nearby the black point, but doesn't touch it. Another difference is that the Control Cage allows for a straight section of the curve, while you can't do this with the Custom curve. The Control Cage curve needs at least three points for that (so five in total). Holding down the Shift key while dragging a point will help you to easily create a straight line by snapping the point to the line made by the previous and next point (displayed in red by the Snap to tool). Now make a new point between the two most left ones and move it. As you can see, only the part on the left side moves, not the rest of the curve.

Curve Mode

Next to each curve type, you'll find a Curve Mode combobox selector. This will let you choose the algorithm that will be used for the corresponding curve. The curve mode will have a strong effect on the appearance of colors, especially if you use a contrast-enhancing curve (S-curve). This can be used for creative effect, but can for some purposes or styles cause undesired color changes depending which mode you choose. Choose a mode that suits your specific taste and needs for the photo at hand. By combining two different curves in tone curve 1 and 2 you can further fine-tune the look.

Standard

This is the most basic mode (and the only one available in older versions of RawTherapee and is found in some shape or form in most image-related software): the values of each RGB channel are modified by the curve in a basic "correspondence" method, that is the same curve is applied to all channels.

The drawback of this mode is that e.g. considering an S-curve shape to get more contrast, an orange color with a high value of red and green and a low value of blue will tend to shift toward yellow, because the red and green component will be raised, while the blue one will be lowered.

In general an S-curve will increase separation of the channels and thus increase saturation, which is a similar behavior to how color film reacts to contrast. This together with the simplicity of implementation has made the curve type popular in raw converters in general and is often the only alternative available in less flexible software.

Weighted Standard

You can use this method to limit the color shift of the standard curve, even if it won't suppress it entirely. Keeping the previous example, this method will raise the first component (red), and will also linearly alter the green and blue component by raising them too. We end up with 3 values (R, g and b) while we have only processed the red component.

This process is then done for the green and blue component, so at the end of the process, we end up with 9 values (R,g,b / r,G,b / r,g,B). Values of the same component are then mixed together, which will produce the resulting color with a smaller color shift.

Film-Like

The film-like curve provides a result highly similar to the standard type (that is strong saturation increase with increased contrast), but the RGB-HSV hue is kept constant - that is, there are less color-shift problems. This curve type was designed by Adobe as a part of DNG and is thus the one used by Adobe Camera Raw and Lightroom.

Saturation and Value Blending

This mode is typically better suited for high-key shots, but can be used for creative effect in other photos as well. The average value of the three component is computed, and then the curve is applied to this value, giving a positive or negative gain. The color is converted to its Hue, Saturation and Value representation, then if the gain is positive, the pixel is linearly targeting Value = 1 and Saturation = 0, the Hue is preserved. If the gain is negative, the pixel is linearly targeting Value = 0, Saturation and Hue are preserved.

The result is highly similar to a luminance curve in Lab space (that is change contrast without affecting hue or saturation). For contrast-increasing curves the look will typically be slightly desaturated. This is not really because the curve desaturates the colors but because that in human vision contrast and saturation is tightly coupled, so the same image with higher contrast requires higher saturation to appear to have the same.

Luminance

Each component of the pixel is boosted by the same factor so color and saturation is kept stable, that is the result is very true to the original color. However contrast-increasing curves can still lead to a slightly desaturated look for the same reason as described for the Saturation and Value Blending curve mode. If you want to manually counter-act the desaturation, using the L*a*b* Chromaticity slider is a more neutral way of compensating for it than using the RGB-based saturation slider.

Despite showing the R, G and B histogram (merged) in the background of the curve, the curve operates on luminance values, where Relative Luminance Y = R*0.2126729 + G*0.7151521 + B*0.0721750 First the relative luminance value of a pixel is obtained, then the curve is applied to that value, the multiplication factor between before and after luminance is calculated, and then this factor is applied to each R, G and B component. This is in contrast to the other methods where the curve is applied to each R, G and B component separately.

Perceptual

This mode will keep the original color appearance concerning hue and saturation, that is if you for example apply an S-curve the image will indeed get increased contrast, but the hues will stay the same and the image doesn't look more or less saturated than the original. It's specifically useful to establish a pleasing baseline contrast without distorting the colors provided by a camera profile that doesn't apply a curve itself (if you use a third-party profile that does apply a curve it's typically already perceptually mapped with similar techniques as described here).

The algorithm works the following way: it analyses the curve to get a contrast value, which is used as base to scale chroma (saturation) such that more contrast leads to more saturation and the other way around. As contrast and saturation is tightly coupled in human vision this scaling is necessary to make saturation appear constant. There are further fine-tunings such as increase saturation more in the shadows, and less for colors that are already highly saturated, also this corresponds to human vision phenomena so the net effect it that the colors appear constant. In the extreme highlights close to the white point the algorithm blends over to white (like the standard curves) which is less true to color but more practical for real output as the brightest color of the output media (screen or paper) is white.

However do keep in mind that the perceptual model is not perfect and cannot be perfect. This is only a curve, image content is not analyzed and no localized changes are made. This means for example that for an S-curve a large flat blue sky (low local contrast) may appear slightly more saturated than the original. If you want to make A/B comparisons don't compare side by side as the eye will then be confused by the two contrast levels viewed simultaneously and then saturation will not appear the same, but instead swap and let the eye adapt for a few seconds.

If you want to further fine-tune the saturation manually it's generally best to use the Lab chroma slider (and chroma curves).

Due to the many components in the algorithm it's considerably slower than the other curve modes so refresh rate may suffer.