Command-Line Options/de: Difference between revisions

From RawPedia
Jump to navigation Jump to search
Line 95: Line 95:
# fourth.pp3
# fourth.pp3


== Redirect Output ==
== Standard-Ausgabe umleiten ==
To redirect RawTherapee's output to a text file, you have to start it from a console and append the redirection code as follows:
Um zur Kontrolle die Ausgaben, die RawTherapee auf der Kommandozeile während der Laufzeit erzeugt, in einem File abzuspeichern, können die Umleitungen entsprechend der eingesetzten Betriebssysteme auf folgende Art gesetzt werden:


; Windows (cmd.exe)
; Windows (cmd.exe)

Revision as of 21:27, 25 March 2017

Todo-List / State:

  • Translation: open
  • Content completely cleared: open
  • Expression and didactics checked: open
  • Spelling checked: open

Ready for publishing: no


Kommandozeilenoptionen

Du kannst RawTherapee von der Kommandozeile aus mit einigen Optionen starten. Damit sind zum Beispiel Script-gesteuerte Batch-Verarbeitungen möglich.

Symbolik

<Spitze Klammern> enthalten Parameter, die du ändern kannst.
[Eckige Klammern] bezeichnen einen Parameter der optional ist.
| steht als Trennzeichen für verschiedene Varianten.
- kennzeichnet einen Wertebereich ("von"-"bis").

Verwendung

rawtherapee <Verzeichnis>
Startet auf der Registerkarte Dateiverwaltung im angegebenen Verzeichnis.
rawtherapee <File>
Startet direkt die Editor-Registerkarte mit dem angegebenen File.

Option -w "keine Konsole öffnen"

(nur Windows-Betriebssystem)

Verhindert das Öffnen der Konsole
Hintergrund: Normalerweise ist RawTherapee bei der Ausführung auf der Kommandozeile recht "gesprächig". Ruft man RawTherapee als Kommandozeilenbefehl mit Optionen auf, öffnet Windows eine Konsole und führt RawTherapee darin aus. Dadurch kannst du sehen, was RawTherapee an Informationen zurück gibt. Da am Ende aber Windows die Konsole sofort schließt, hättest du keine Zeit mehr, um die Ausgaben des Programms zu lesen. Aus dem Grund haben die Entwickler RawTherapee für Windows so modifiziert, dass es am Ende der Bearbeitung in der Konsole auf einen Tastendruck wartet. Drückst du dann eine Tast, beendet sich RawTherapee und Windows schließt die Konsole.
Dieses Verhalten stört wiederum beim Aufruf aus einem Batchfile (z.B. ein PowerShell Script) heraus. Hier soll der Nutzer ja gerade nicht eingreifen. Mit der Option -w wird unter Windows verhindert, dass RawTherapee in einer Konsole ausgeführt wird. Damit laufen Aufrufe von RawTherapee auch unter Windows wieder ohne Eingriff des Nutzers durch.

Option -c "Konvertiere"

Allgemeine Verwendung:

rawtherapee <Optionen> -c <Verzeichnis>|<Files>
Konvertiert mehrere Files oder einen ganzen Ordnerinhalt. Bei Aufruf ohne Optionen werden Standardwerte verwendet.
Beachte: -c muss dabei immer als letztes hinter den folgenenden möglichen Optionen stehen:

Mögliche Optionen für die Konvertierung mit -c

Verwendung:

rawtherapee [-o <output>|-O <output>] [-s|-S] [-p <File.pp3>] [-d] [-j[1-100] [-js<1-3>]|[-b<8|16>] <[-t[z] | [-n]]] [-Y] -c <Quell-Verzeichnis|Quell-Files>

Optionen:

-o <Ziel-Ordner>|<Ziel-Filename>
Legt das Ausgabe-File bzw. den Ausgabe-Ordner fest.
-O <Ziel-Ordner>|<Ziel-Filename>
Legt das Ausgabe-File bzw. den Ausgabe-Ordner fest und kopiert das verwendete pp3-File mit dort hin.
-s
Verwendet das PP3-Sidecar-File (Bearbeitungsprofil), dass zusammen mit dem Ausgangsbild im gleichen Ordner liegt. Dazu muss das PP3-File den Namen des Ausgangsbildes abbilden. Zu Foto.raw muss das PP3-File also lauten: Foto.raw.pp3.
Fehlt das Sidecar-File, wird die Standardeinstellung für Neutral verwendet.
-S
Wie -s, überspringt das Quellfile aber, anstatt Neutral zu verwenden, falls das Sidecar-File fehlt.
-d
Statt des Profils Neutral wird für Raw- und Nicht-Raw-Fotos das Standardprofil verwendet, dass unter Einstellungen > Bildbearbeitung > Standardbildverarbeitungsparameter zuletzt eingestellt wurde.
-j[1-100]
Standardwert: 92, Gibt den Komprimierungswert für die Ausgabe in JPEG vor. (JPEG ist der Standardwert für das Zielformat, wenn nichts anderes vorgegeben wird.)
-js<1|2|3>
Gibt bei JPEG die Variante für die Farbunterabtastung vor:
1 = Beste Kompression: 2x2, 1x1, 1x1 (4:2:0)
Farbe vertikal und horizontal halbiert.
2 = Ausbalanciert: 2x1, 1x1, 1x1 (4:2:2)
Farbe nur horizontal halbiert.
3 = Beste Qualität: 1x1, 1x1, 1x1 (4:4:4)
Keine Farbunterabtastung.
-b<8|16>
Standardwert: 16, Gibt die Farbkanaltiefe in Bit für die Formate TIFF und PNG vor.
-t[z]
Gibt TIFF als Ausgabeformat vor. (Standard ist JPEG)
In der Form -tz wird das Bild in TIFF (verlustfrei) komprimiert abgelegt. In der Form -t bleibt das Bild in TIFF unkomprimiert.
-n
Gibt PNG (verlustlos komprimiert) als Ausgabeformat vor. (Standard ist JPEG)
-Y
Überschreibt das Ziel, falls schon vorhanden.
-p <File.pp3>
Legt ein Bearbeitungsprofil (PP3) fest, dass für alle Konvertierungen verwendet wird. Die Option -p <File.pp3> kann mehrfach angegeben werden.

Das angegebene Bearbeitungsprofil (PP3) oder unter besonderen Umständen (ältere Version) auch das Sidecar-File können unvollständig sein. Das tatsächlich verwendete Bearbeitungsprofil wird deshalb auf folgendem Weg bestimmt:

  1. Das Ausgangs-Bearbeitungsprofil ist das, was den fest in RawTherapee kodierten Startwerten entspricht. Dies ist identisch mit dem Profil Neutral
  2. Falls Option -d gesetzt: Das in den Programmeinstellungen vorgegebene Default-Profil (getrennt für Raw-Files und Nicht-Raw-Bilder) überschreibt das Profil Neutral in den im Default-Profil vorhandenen Einstellungen.
  3. Die Bearbeitungsprofile, die mit der/den Option(nen) -p vorgegeben wurden bzw. das eventuell vorhandene Sidecar-File, falls es mit -s aktiviert wird, werden nacheinander in der Reihenfolge, wie sie in der Kommandozeile stehen, eingelesen. Die Parameter, die in den mit -p/-s übergebenen Profilen stehenden, ersetzen die bisher vorhandenen Parameterwerte.

Zum letzten Punkt: Wenn beispielsweise in der Kommandozeile angegeben wird:

-p first.pp3 -p second.pp3 -s -p fourth.pp3

dann werden die Profilfiles in folgender Reihenfolge angewendet (das Nachfolgende überschreibt also Werte aller Vorangegangenen):

  1. first.pp3
  2. second.pp3
  3. aktuellesFoto.raw.pp3
  4. fourth.pp3

Standard-Ausgabe umleiten

Um zur Kontrolle die Ausgaben, die RawTherapee auf der Kommandozeile während der Laufzeit erzeugt, in einem File abzuspeichern, können die Umleitungen entsprechend der eingesetzten Betriebssysteme auf folgende Art gesetzt werden:

Windows (cmd.exe)
rawtherapee.exe > rtlog.txt 2>&1
Linux
rawtherapee &> rtlog.txt

Examples

Example 1

In Linux, process a single raw which resides in /tmp and is called "photo.raw", use its sidecar file "photo.raw.pp3" during conversion, save it in the same directory as "foo.tif", and overwrite the file "foo.tif" if it exists:

rawtherapee -o /tmp/foo.tif -s -t -Y -c /tmp/photo.raw

Example 2

In the next example, we'll assume that you want to quickly process all your raw photos from the /tmp/jane01 directory to a web sub-directory by using the default profile as a basis, using the sidecar profile if it exist, but with removing some Exif tags (e.g. the camera's serial number) and adding some IPTC tags (e.g. your usual copyright parameters), plus resize and sharpen the image for the web (spread over multiple lines for clarity):

rawtherapee -o /tmp/Jane01/web -p ~/profiles/iptc.pp3 -s -p ~/profiles/exif.pp3 -p ~/profiles/web.pp3 -t -Y -d -c /tmp/Jane01/

The processing profile will be built as follows:

  1. A new profile is created using internal default values (hard-coded into RawTherapee),
  2. then overridden by those from the default raw profile (-d),
  3. then overridden by those found in iptc.pp3,
  4. then overridden by those found in the sidecar file (-s) if it exists, so you can force some IPTC tags even if already set by iptc.pp3,
  5. then overridden by those found in exif.pp3, so you can force the profile to erase some tags,
  6. then overridden by those found in web.pp3, to resize and sharpen the image, and make sure that the output colorspace is sRGB.

As you can see, the position of the -s switch tells when to load the sidecar profile relative to the other -p parameters. That is not the case for the -d switch.

Example 3

In the third example, we will see how long it takes to process every raw file in a directory, assuming that each raw photo has a corresponding processing profile, and discard each output file:

time {
 for f in /home/user/photos/2011-11-11/*.raw; do
   rawtherapee -o /dev/null -S -t -Y -c "$f";
 done
 }