The Batch Queue/de: Difference between revisions
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Viele Nutze mögen aber die peniblere Variante: Die bearbeiteten Bilder werden z.B. in Unterordner unterhalb der Originale abgelegt. Und die Benennung dieser Unterordner (oder Ordner an einem anderen Speicherort) sollen entsprechend der Quelle geschickt benannt werden. Nutze in so einem Fall ''Dynamisches Verzeichnis verwenden''. Im dahinter stehenden Feld kannst das Muster vorgeben, wie die berechneten Bilder abgelegt werden. Der Tooltipp-Text dieses Feldes gibt ausreichend Informationen, die das Prinzip und die möglichen Variablen beschreiben: | |||
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Revision as of 19:39, 24 March 2017
Todo-List / State:
- Translation: open
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- Expression and didactics checked: open
- Spelling checked: open
Ready for publishing: no
Die Warteschlange
Die Warteschlange mag eine primitive Funktion der Endverarbeitung sein. Trotzdem hat sie parallel zur Dateiverwaltung und dem Editor einen gleichwertig hohen Stellenwert als dritte oberste Registerkarte bekommen. Das ist nicht verwunderlich. Im gesamten Workflow ist sie nicht nur der letzte Schritt, sondern der Schritt, wo die Maschine durchaus über mehrere Stunden selbständig arbeitet und der Nutzer erwartet, dass er sämtlichr Ergebnisse seiner vorherigen Arbeit, die ebenfalls Stunden dauerte, in bester Qualität erhält. So sehr die Warteschlange für den Nutzer auch nur wie ein Stapel Entwicklungsberechnungen erscheint.
Wozu eine Warteschlange für das Speichern?
An einigen Stellen im Handbuch wurde bereits darauf hin gewiesen, dass die endgültige, hoch-qualitative Bearbeitung eines Bildes einige Zeit in Anspruch nehmen kann. Einige komplexere Filter, die vielleicht erst das Bild in einen anderen mathematischen Raum umrechnen müssen oder sehr viel Information um ein Pixel herum bearbeiten müssen, um genügend Information für den neuen Wert des Pixels berechnen zu können, beanspruchen die CPU. RawTherapee verwendet effiziente Algorithmen, die auch sämtliche Prozessorkerne und Hyper-Threading ausnutzen. Theoretisch könnte sich RawTherapee dabei selbst bremsen, um für den Nutzer genügen Performance für die Bearbeitung der nächsten Fotos bereitzustellen. Aber vielleicht möchte der Nutzer gerade lieber möglichst schnell das Ergebnis. Softwareentwickler können nun verschiedene Annahmen treffen und für viele Szenarien eine gute Performance erreichen. Aber alles hat seine (Automatik-)Grenzen.
Man hat deshalb den Ansatz gewählt, dem Benutzer bei der rechenintensiven Arbeit genau 2 Optionen zu lassen:
- Entweder wird das Speichern eines Bildes sofort ausgeführt und dafür die maximale Rechenleistung zur Verfügung gestellt, oder
- die Berechnung wird auf einen Zeitpunkt verschoben, wo der Nutzer nicht mehr am Rechner arbeitet.
Ersteres ist im Editor unter Bild speichern erreichbar: Der Nutzer startet die Berechnung und muss nun erst mal warten, bis das Bild fertig ist. (Oder sich mit einem lahmen Rechner rumschlagen.)
Die zweite Variante ist die Warteschlange: Der Nutzer fügt die Berechnung eines Bildes hinzu, arbeitet ungehindert weiter und startet zum Ende hin sämtliche Aufträge in der Warteschlange. Und nutzt den Rechner dann erst mal nicht weiter. - Natürlich bleibt der Rechner weiter nutzbar. Aber eine effiziente Bildbearbeitung, die für das Vorschaubild ebenfalls hohe Rechenlast in einigen Spitzen benötigt, beißt sich so nicht mit der Verarbeitung der Bilder.
Selbstverständlich ließe sich das CPU-intensive Bildberechnen so in Scheiben einteilen, dass trotzdem die gefühlte Performance des Nutzers bei der Bildbearbeitung bestehen bleibt. Da hierzu aber eine sehr intensive Kommunikation mit dem Betriebssystem und seinem Verhalten notwendig ist und RawTherapee für mehrere Plattformen entwickelt wird, wäre so eine Implementation äußerst aufwändig. Die Entwickler sind deshalb den Weg gegangen, den wohl die meisten Nutzer auch mitgehen: Zeitliche Trennung von Bildbearbeitung und Bildberechnung. - So steht dir ohne irgendwelche Klimmzüge und Bugs immer die volle Rechenleistung zur Verfügung, wenn Du vor dem Bild sitzt. Der Rest passiert wärend einer Kaffee- oder Tee-Pause oder über den Rest der verbleibenden Nacht. Bei maximaler Auslastung der CPU.
Zufügen von Bildern zur Warteschlange
Dieser Schritt wurde bereits im Artikel Speichern behandelt. Dort gibt es auch einige Informationen zu den zur Verfügung stehenden Zielformaten. Die Parameter für die Zielformate mit dem Speicher-Button File:Gtk-save-large.png im Editor sind identisch mit den Parametern, die in der Warteschlange eingestellt werden können. Vergleiche also bitte mit Artikel Speichern.
Mit dem Button File:Gtk-save-large.png im Editor kannst du für das betreffende Bild die Ausgabeparameter einzeln vorgeben. Legst Du statt dessen das Bild im Editor mit
direkt in die Warteschlange, wird es so gespeichert, wie du es in der Registerkarte der Warteschlange global vorgibst. Diese Vorgabe kannst du auch erst unmittelbar vor dem Start der Abarbeitung der Warteschlange treffen.
RawTherapee abgestorben - Alles futsch?
Natürlich bemühen sich die Entwickler, RawTherapee so stabil dem Nutzer zu übergeben, wie es geht. Die aktuelle Version 5.0 zeichnet sich ganz besonders durch hohe Stabilität aus. Aber der Worst-Case kann ja doch einmal eintreten: RawTherapee reagiert nicht mehr. Ist nun die Arbeit von Minuten oder Stunden verloren? Muss ich alle Bilder noch mal in die Warteschlange geben?
Genau dieses Risiko, dass vor allem bei einer permanenten Softwarefortentwicklung zu Tage tritt, hat das Team um RawTherapee ausgezeichnet gelöst: Sämtliche Bildbearbeitungsschritte landen unmittelbar im Bearbeitungsprofil, dass als Sidecar-File dem Raw beigestellt wird. Und mit der Warteschlange gestaltete es sich ebenso: Sobald ein Bild mit seinen Parametern der Warteschlange zugefügt wurde, wird das abgespeichert. Egal, ob du nun das Programm zwischendurch schließt, oder es doch in einer bestimmten Version dazu neigen sollte, unerwartet den Geist aufzugeben: Nach dem erneuten Öffnen ist auch die Warteschlange wieder im aktuellen Zustand. - Eine der Basisanforderungen, wenn Nutzer die Software tatsächlich produktiv einsetzen. Also mit Verträgen, die an Geld und Termine gebunden sind. - Keine Software gibt hierfür eine Garantie. Aber RawTherapee zeigt seit Jahren, dass der produktive Einsatz kein Problem ist. Obwohl kostenlos und obwohl durch eine freie Entwicklergemeinde fortentwickelt.
Ziel-Einstellungen für die Resultate aus der Warteschlange
Wenn Du möchtest, kannst du sämtliche Bilder der Warteschlange, unabhängig in welchem Ordner die Original-Raws stehen, die du bearbeitet hast, in ein und den selben Zielordner schreiben. Wähle in diesem Fall In dieses Verzeichnis speichern und gib den Zielordner vor.
Viele Nutze mögen aber die peniblere Variante: Die bearbeiteten Bilder werden z.B. in Unterordner unterhalb der Originale abgelegt. Und die Benennung dieser Unterordner (oder Ordner an einem anderen Speicherort) sollen entsprechend der Quelle geschickt benannt werden. Nutze in so einem Fall Dynamisches Verzeichnis verwenden. Im dahinter stehenden Feld kannst das Muster vorgeben, wie die berechneten Bilder abgelegt werden. Der Tooltipp-Text dieses Feldes gibt ausreichend Informationen, die das Prinzip und die möglichen Variablen beschreiben:
Die folgenden Variablen können verwendet werden: %f, %d1, %d2, ..., %p1, %p2, ..., %r, %s1, %s2, ... Diese Variablen beinhalten bestimmte Teile des Verzeichnispfades, in welchem sich das Bild befindet, oder Attribute des Bildes. Wenn zum Beispiel /home/tom/photos/2010-10-31/dsc0042.nef geöffnet wurde, dann haben die Variablen den folgenden Inhalt: %d4 = home %d3 = tom %d2 = photos %d1 = 2010-10-31 %f = dsc0042 %p1 = /home/tom/photos/2010-10-31 %p2 = /home/tom/photos %p3 = /home/tom %p4 = /home Wenn Sie die Ausgabedatei in dasselbe Verzeichnis wie das Originalbild speichern wollen, dann wählen Sie: %p1/%f Wenn Sie die Ausgabedatei in ein Unterverzeichnis mit dem Namen "converted" schreiben wollen, dann wählen Sie: %p1/converted/%f Wenn Sie die Ausgabedatei im Verzeichnispfad "/home/tom/photos/converted" speichern wollen, dort jedoch in einem mit dem Namen des Ursprungsverzeichnisses betitelten Unterverzeichnis, dann wählen Sie: %p2/converted/%d1/%f Die Variable %r enthält die Bewertung des Bildes.
On the left you see a Start/Stop processing button, and an Auto start checkbox. If Auto start is enabled, every time a raw is sent to the queue, processing will start immediately. Usually you will not want this, as this will use up your CPU on developing the photos in the queue, and as a result all adjustments you do while the queue is running will take much longer to get applied so that you can see their effect in the preview - RT will become sluggish. If Auto start is unchecked, you will have to activate the queue manually by clicking the Start processing button once ready to do so. You can pause the queue by pressing the Stop processing button, but RawTherapee will first finish processing the current photo.
You can delete the contents of the processing queue by right-clicking on a thumbnail and choosing "Select all > Cancel job".
You can exit the program and restart it later; the batch queue will still be there. The queue can even survive a crash of RawTherapee, as the batch queue info is written to disk each time you add a photo to it, each time a photo is done processing and each time you delete a photo from it.