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Todo:

  • fertig übersetzen
  • Abschnitt "RawTherapee installieren" noch mal im Detasil auf den aktuellen Stand des Projektes abprüfen und dann engl. Teil entfernen
  • Links prüfen, ob die deutsche Seite erreicht wird

fherb (talk) 13:23, 8 March 2017 (MST)


Einstieg

Willkommen

RawTherapee ist ein plattformübergreifendes Bildverarbeitungsprogramm für Kamera-Roh-Datenformate (sogenannte "Raw-Files", aber nicht ausschließlich!), das unter der GNU General Public License Version 3 veröffentlicht wird. Ursprünglich von Gábor Horváth aus Budapest entwickelt, wurde 2010 die Entwicklung von einem Team von Leuten aus der ganzen Welt übernommen. Statt eines reinen Bitmap-Grafikeditor-Programms, wie z.B. Photoshop oder Gimp, oder eines Bildverwaltungsprogramms, wie digiKam, zu sein, ist RawTherapee speziell auf die Foto-Postproduktion ausgerichtet. Also die umfassende Bildverarbeitung nach der Aufnahme. Und diese Aufgabe erfüllt das Programm ausgezeichnet. RawTherapee als eines der leistungsstärksten Raw-Bilderverarbeitungssysteme bekannt.

RawTherapee installieren

Die Installation erfolgt sehr einfach über die Installer von http://rawtherapee.com/downloads (Windows, MacOS) oder über Paketmanager (Linux). Es ist auch möglich, RawTherapee aus den Quellfiles selbst zu compilieren. Links dazu sind hier zu finden: RawPedia Startseite - Kompilieren.

Viele Versionen sind als Download verfügbar (in den Linux-Repositories meist nur die Letzte oder die Letzten). Für Die, die mit sogenannten rollenden Releases nicht vertraut sind, soll im folgenden Absatz der Versuch unternommen werden, die Unterschiede und Spezifika zwischen diesen Releases zu erklären.

Fast täglich werden sogenannte Entwicklungsversionen erstellt. Im englischen Sprachraum werden diese häufig auch als "nightly builds" bezeichnet. Diese tauchen bei RawTherapee in der Regel weder unter den offiziellen Downloads auf, noch in den offiziellen Linux-Distributionen. Ein oder zwei mal im Jahr werden sogenannte stabile Versionen (stable release) veröffentlicht, bei denen nahezu alle bis dahin bekannten Bugs ausgemerzt wurden. Alle danach in dieser stabilen Version noch gefundenen Fehler werden in den folgenden Entwicklungsversionen ausgebessert. Diese Änderungen akkumulieren sich zur nächsten stabilen Version einige Monate später. Diese Entwicklungsversionen dazwischen werden aber auch mit neuen Werkzeugen oder anderen sinnvollen Verbesserungen versehen. Diese können in diesem Prozess aber auch neue Fehler einbringen. Oder Unzulänglichkeiten oder Funktionseinschränkungen besitzen, die bis zur nächsten stabilen Version noch ausgebessert oder aufpoliert werden müssen. Das bedeutet, dass Entwicklungsversionen einerseits Verbesserungen und Neuerungen beinhalten, auch korrigierte Fehler aus der letzten stabilen Version, sie enthalten aber auch neue, noch nicht vollständig gefinishte Änderungen, die neue Fehler enthalten können. Wenn Du neue Features ausprobieren möchtest, nutze die aktuelle Entwicklungsversion. Zu empfehlen ist auf alle Fälle eine parallele Installation zur aktuellen stabilen Version. Du bekommst in diesem Falle alle neuen Funktionen und frühere Bugs sind inzwischen entfernt. Nutze dies auch, um neue Bugs, Probleme oder auch neue Ideen den Entwicklern mitzuteilen. Ein unschätzbarer Wert zur Entwicklung des Projektes, dessen Gewinner wir alle sind. - Jedoch: Für die allgemeine Nutzung empfehlen wir, die letzte stabile Version zu verwenden. Vor allem, wenn Du in kurzer Zeit viele Bildentwicklungen bearbeiten musst, ist es besser, auf neue Features zu verzichten, mit den wenigen inzwischen hoffentlich bekannten Bugs der stabilen Version zu leben, als sich dem Risiko auszusetzen, mit einer neueren Version Überraschungen zu erleben.

Zu beachten ist auch, dass sich das Format der sogenannten Sidecar-Files, also der Files mit den Einstellparametern zu jedem Bild, das paralle zum Bild abgespeichert wird, über die Entwicklungszeit zwischen den stabilen Versionen ändern kann und dieses Format der Entwicklungsversionen im ungünstigsten Falle weder aufwärts (zur nächsten stabilen Version) noch abwärtskompatibel zur letzten stabilen Version ist.

In dem Zusammenhang noch ein Wort zu Arbwärtskompatibilität. Wie schon gesagt, werden alle Einstellungen zu einem Bild in dem Sidecar-File abgelegt, dass standardmäßig im Ordner des Bildes mit gleichen Dateinamen aber der Endung .pp3 gespeichert wird. Erfahrungsgemäß ist der Parser beim Einlesen des Files recht tolerant. Musst Du ein Bild in einer älteren Version bearbeiten und ergeben sich dadurch tatsächlich größere Probleme: Das Sidecar-File ist ein normales Textfile mit sehr einfacher Struktur. Vergleiche es in so einem Falle mit einem Sidecar-File der älteren RawTherapee-Version und Du wirst Möglichkeiten finden, es mit der Hand so zu ändern, dass Du es auch mit einer älteren Version wieder einlesen kannst ohne die komplette Konfiguration des Entwicklungsprozesses erneut zu durchlaufen. Aber dies fällt schon unter den Begriff Hacking und eignet sich gewiss nicht, mit einer größeren Anzahl Bilder von einer neueren Version wieder auf eine frühere RawTherapee-Version umzuziehen.


RawTherapee Start

The File Browser tab.

Beim ersten Start von Rawtherapee wird die Registerkarte Dateiverwaltung sichtbar und sehr wahrscheinlich leer sein (der Reiter der Registerkarte befindet sich ganz links oben). Suche in der Baumstruktur auf der linken Seite nach dem Ordner mit deinen RAW Dateien und öffne diesen durch einen Doppelklick. Öffne dann ein RAW Foto durch einen Doppelklick auf das Foto.

Bearbeite Dein erstes Bild

Sobald Du ein Raw-Bild für die Bearbeitung öffnest, wirst Du feststellen, dass die Vorschau nicht so aussieht, wie das JPEG-Bild, dass die Kamera erzeugt hat. Der Artikel "Heh! Mein Raw-Bild sieht anders aus als das Kamera-JPEG" beschreibt, warum das so ist. Sei an dieser Stelle nicht frustriert, dass es zu Beginn einiger Arbeitsschritte bedarf, um Deinem Bild ein zumindest wieder vergleichbares Finish zu geben. Sobald Du mit RawTherapee vertraut bist, wirst Du dies recht schnell erledigen und in der Regel zu einem weit aus besser entwickelten Ergebnis kommen.

Die Bearbeitung erfolgt über die Registerkarte Bildeditor (den Editor-Reiter findest Du wieder ganz oben links). An dieser Stelle arbeitest Du, um atemberaubende Kunstwerke zu erstellen - oder vielleicht auch nur Erste Hilfe für Deine Schnappschüsse anzuwenden.

Die Bild-Editor Registerkarte.

Nimm Dir einen Moment Zeit, um Dir die Registerkarte "Editor" anzusehen. Beachte, dass es weitere Registerkarten innerhalb des Editors gibt - auf der rechten Bildschirmseite oben befinden sich die zugehörigen Reiter zur Auswahl. Diese Reiter und die darunter befindlichen Steuerelemente sind der sogenannte Werkzeugkasten. Wahrscheinlich hast Du dort noch den ersten Reiter geöffnet und wenn Du die Maus über diesen Reiter führst (ohne zu klicken), wirst Du einen sogenannten Tool-Tip-Text am Mauszeiger eigeblendet sehen, der Dir sagt, dass dieser Reiter "Belichtung" heisst. Unterhalb dieser Register-Auswahl befinden sich alle Werkzeuge, die dieser Registerkarte thematisch zugeordnet sind - Belichtung, Schatten / Lichter, Dynamikkompression usw. Wenn Du auf eine dieser Bezeichnungen klickst, wird der Bereich darunter erweitert und Du kannst alle zugehörigen Bedienelemente sehen. Klickst Du erneut diesen Werkzeugnamen an, wird dieser Bereich wieder ausgeblendet. Verwendest Du beim Aufblenden der Steuerelemente die rechte statt der linken Maustaste, werden beim Aufblenden unter diesem Werkzeug gleichzeitig alle Bedienelemente unter den anderen Werkzeugen ausgeblendet - ein zeitsparendes Verfahren beim ständigen Wechsel zwischen der umfangreichen Zahl an Bedienelementen aller Werkzeuge zusammen genommen. Auf der linken Seite neben dem Werkzeugnamen befindet sich in vielen Fällen das kleine Symbol eines Netzschalters. Mit ihm kannst Du u.a. die Wirkung des Werkzeugs ein- oder aus schalten. Dort, wo sich kein "Netzschalter" befindet, steht ein kleines Dreieck, dass nur den ein- oder aufgeklappten Zustand der Bedienelemente anzeigt. Lies den Abschnitt Werkzeuge (auf der Seite Allgemeine Bemerkungen über die Verwendung der Werkzeuge), um weitere Details über die Funktion dieser Elemente zu erfahren.

Gehe nun mal durch alle Tabs, öffne einige Werkzeuge und Du wirst von der Vielfalt an Bearbeitungsmöglichkeiten überwältigt sein. Aber fühle Dich dadurch nicht erschlagen: Für die grundlegenden Bearbeitungsschritte wirst Du anfangs mit einer beschränkten Anzahl an Bedienelementen aus kommen. Je nach Vorwissen, Erfahrung, Lernfortschritt und Deiner persönlichen Einstellung zu der Frage, wie viel Perfektion Du Deinen Bildern zukommen lassen möchtest (ist ja auch eine Zeitfrage), steigst Du dann auch in die auf den ersten Blick manchmal kompliziert wirkenden Bearbeitungswerkzeuge ein. Einige Werkzeuge ermöglichen untereinander auch alternative Eingriffe für das gleiche Bearbeitungsziel. Eines der Herausstellungsmerkmale von RawTherapee ist diese alternative Implementierung von Algorithmen, die durchaus zum Experimentieren und Vergleichen der Wirkung einlädt. Ebenso die teils hohe Zahl an Parametern eines Werkzeugs. Nutzer stellen damit gewöhnlich ihren ganz persönlichen Workflow zusammen. Andere Produkte wurden von den Herstellern nicht selten in den theoretisch möglichen Einstellmöglichkeiten zu den Filtern eingeschränkt oder mit fest programmierten Automatismen versehen, um durch diese Vereinfachung mehr neue Nutzer zum Kauf des Produktes zu bewegen. RawTherapee benötigt die gewinnoptimierende Herangehensweise nicht. Mach Dir also keine Sorgen, wenn Du mit RawTherapee startest und diese Funktions- und Einstellungsvielfalt mit anderen Produkten vergleichst. Nimm Dir bei den ersten Bildern Zeit, erforsche die Funktionen und nutze dabei vor allem auch die Funktion der Anzeige von Tool-Tip-Texten der Bedienelemente und Werkzeuge (also Maus nur drüber fahren). Deren Übersetzung und Inhalt hat sich mit der Version 5 noch mal ein ganzes Stück weiter verbessert. Für die Steilheit Deiner Lernkurve sind dann auch wir bei der Erstellung dieses Handbuches verantwortlich.

Bevor Du mit der Bildbearbeitung startes an dieser Stelle noch ein wichtiger Hinweis: Keine Panik! Es besteht keine Gefahr, dass Du während der Bearbeitung irgend etwas an Deinen Bildern zerstörst, falls Du einen Fehler machst. RawTherapee besitzt einige Eigenschaften welche Dir helfen, Deine Bilder zu schützen:

  • RawTherapee arbeitet mit einen sogenannten nicht-destruktivem Bearbeitungsverahren. Das bedeutet, dass RawTherapee nie das eigentliche Bild-File (Raw-File, oder eines der anderen unterstützten Formate) selbst bearbeitet oder irgend etwas in dieses File schreibt. Alle Bearbeitungseinstellungen am Bild werden in einem sogenannten Sidecar-File abgelegt. Sidecar bedeutet "Beiwagen", was hier meint, dass jedes Bild einen solchen Beiwagen als separates File zur Seite gestellt bekommt, dass bei einem späteren Aufruf von RawTherapee automatisch mit eingelesen wird. Du kannst im Artikel Sidecar-Files - Prozessprofile weitere Information darüber finden.
  • Wenn Du den Bildeditor verwendest, findest Du auf der linken Seite einen Bereich, der mit Historie überschrieben ist. Dieser Bereich zeigt sämtliche einzelnen Änderungen der Werkzeugparameter während Deiner Bearbeitung als Tabelle in der Reihenfolge Deiner Änderungen an. Um zu irgend einem Schritt (einschließlich des ersten Schrittes: das Laden des Bildes) zurückzukehren, brauchst Du nur auf den entsprechenden Eintrag in der Historie klicken.
  • Unterhalb der Historie befindet sich der Bereich Schnappschüsse. Du kannst das erst mal überspringen. Aber Du wirst dies recht praktisch finden, wenn Du mit RawTherapee einige Erfahrungen gesammelt hast. Dieser Bereich speichert den aktuellen Stand der Einstellungen aller Werkzeuge in Form eines "Schnappschusses". Diese erlaubt Dir zum Beispiel Dein Bild zuerst in einen schönen farbigen Look zu bringen und von diesen Einstellungen einen Schnappschuss zu machen, während Du dann das Bild in einen schönen Schwarz-Weiß-Look bringst und auch davon einen Schnappschuss anfertigst. Und dann kannst Du einfach durch wechselweises Anklicken der beiden Schnappschüsse beide Varianten miteinander vergleichen.


(Note: RawTherapee does not save snapshots to the PP3 file yet, it will do so in the future. If you have three snapshots which you want to retain, you will need to click through them and save a PP3 file each time under a unique name).

  • As you might expect, Control-z will undo the previous change. (OK, it's not rocket science but it's still handy!)

Basics

  1. Start off by clicking on the File:Colour.png Color tab and expanding the White Balance tool by right-clicking on it. RawTherapee will start with the white balance used by your camera. Most white balance adjustments involve moving the Temperature and Tint sliders, or using the File:Gtk-color-picker.png Spot White-Balance Picker on a colorless (neutral gray) patch. Adjust to taste.
  2. Next, fix the exposure by going to the Exposure.png Exposure tab, expanding the Exposure tool and adjusting it to taste. For now, just use the Exposure Compensation and Saturation sliders.
  3. If your image is noisy, switch to the Detail.png Detail tab, zoom to 100% either using the File:Gtk-zoom-100.png button or using the "z" keyboard shortcut key, because the effects of the tools in this tab are only visible in the zoomed-to-100% preview (and of course in the saved image), and enable the Noise Reduction tool using the default settings for now. RawTherapee has automatically removed color (chrominance) noise. Luminance noise is removed manually, though leave it for now as luminance noise generally lends a pleasing, grainy, film-like look. As a general rule, when using noise reduction don't use sharpening. Zoom back out to see the whole image either using the File:Gtk-zoom-fit.png button or using the "f" keyboard shortcut key.
  4. Now you decided you want to fix the geometry and composition of your photo.
    • First make the horizon level, or correct the things which should be vertical such as street lamps or building edges. To easily do this, press the "s" key on your keyboard (the same as clicking the File:Straighten.png button), and click-and-drag a line along the horizon or along the edge of a building over the preview. Your image will rotate accordingly and you will automatically be taken into the Transform.png Transform tab.
    • To crop the photo, press the "c" shortcut key on your keyboard (or use the Crop.png button) and click-and-drag a crop over the preview; you will notice that the Crop tool becomes automatically enabled. There is no need to "apply" a crop - it takes effect the moment you draw it. You may want to set the Crop "Guide type" to "none" if it's a problem.
    • Finally, you want to downscale the photo, because who wants to upload a 10MB JPEG to your social network. Enable the Resize tool and leave it at the default settings. Notice that the resizing effect is only applied to the saved image, not to the preview.
  5. You're all set, let's save it straight away. Click the File:Gtk-save-large.png Save Current Image button, or use the keyboard shortcut Ctrl+s. Save it as a JPG file, quality at "92", subsampling at "balanced". These are good all-round settings. Choose a folder where you want it saved to, and after a few seconds your file will be ready in the folder you selected. If you close RawTherapee, the settings you used will be stored in a PP3 sidecar file next to the raw file, so that you can re-open the raw photo in the future and retain the tool settings you used.

Now that you went through basic photo adjustment and are familiar with the steps, let's recap the steps but with more advanced details.

Advanced

Always read each tool's article here on RawPedia before using it, to get a firm understanding of what it does. The articles explain how the tools work in RawTherapee, while the general concepts unspecific to RawTherapee are left to the user to find on Wikipedia or elsewhere.

Be sure to see the Keyboard Shortcuts.

The order of the tools inside RawTherapee's engine pipeline is hard-coded, so from that point of view it does not matter when you enable or disable a tool. However some tools can make a large impact on other tools, e.g. changing exposure may require you to re-adjust color toning, and some tools may require plenty of CPU power to calculate the preview making updates of the preview from then on slow, so it is for this reason we suggest you stick to this general order of operations:

  1. Start off by making sure that RawTherapee's environment is set up correctly, meaning:
    • Make sure that RawTherapee is using your monitor's color profile if you use a color-managed workflow. Check Preferences > Color Management. You may also need to load the appropriate calibration curves into your graphics card if you built your monitor color profile on top of them, though how you do that is outside the scope of RawTherapee.
    • Make sure that the Color Management tool is configured correctly. Usually the defaults are best. Read the Color Management and Color Management addon articles. If instead of using the color matrix or DCP or ICC profiles shipped with RawTherapee you decide to use an external one, for example a self-made DCP or one from Adobe, load it as the first thing you do, otherwise you may need to re-adjust some of the color tools. Always use an output profile - in most cases the default one, RT_sRGB. If you think you're being smart by selecting "No ICM: sRGB Output", you're mistaken.
  2. If you want to use a Flat-Field and/or Dark-Frame image, do so now, to avoid re-adjustment.
  3. Now set the correct White Balance. You may fix the exposure first if the image is too dark (or too bright) to see white balance changes.
  4. Next, adjust the Exposure, using the Exposure Compensation and Black sliders to get the image into the right ballpark. Once in the right ballpark, continue with using both tone curves. Be sure to read the Tone Curve section in the Exposure article to learn why there are two of them and how best to use them - they are a very powerful tool!
  5. In the Basics section above we suggested that you use the Saturation slider (in the Exposure tool). Now that you've learned the basics and are exploring more advanced techniques, we suggest you not use the Saturation slider anymore, and instead use the more powerful CC curve in the Lab Adjustments tool, as it gives you finer control.
  6. The order of the rest gets fuzzy. Some tools will unavoidably influence others. Carry on with the Lab Adjustments tool and then the rest of the tools in the Exposure tab.
  7. Then use the Wavelet tool in the Wavelet.png Wavelet tab.
  8. Then use the tools in the File:Colour.png Color tab. The Color Toning tool specifically is very sensitive to exposure changes, so leave it for last.
  9. Then zoom to 100% and use the tools in the Detail.png Detail tab. Generally, don't sharpen if you're using noise reduction.
  10. Finally, zoom out again and use the tools in the Transform.png Transform tab. The reason you left these for last is that they may make the preview image appear blurry, because in order for the preview to be responsive, RawTherapee uses that very preview image you see at the very resolution you see - small - to show what the tools do, and when you rotate or otherwise change the geometry of a small image, there is a clear softening. This is not a problem when saving as by that point RawTherapee does its processing on the full-sized image, which is slow but of high quality.
  11. Save, either directly when you want to save a single photo, or via the Batch Queue when you want to process many photos.

You can edit metadata in the Meta.png Meta tab at any time. For the changes you make in the Meta tab to take effect in the saved image, make sure "Preferences > Image Processing > Copy Exif/IPTC/XMP unchanged to output file" is unchecked. If it is checked, the changes you make in the Meta tab will be ignored in the saved image.