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[[File:Rt histogram rgbindicator.png|frame|Der unter dem Histogramm befindliche RGB-Indikator zeigt die Stellen im Histogramm an, die zu dem Pixel gehören über das sich der Cursor gerade befindet.]]
[[File:Rt histogram rgbindicator.png|frame|Der unter dem Histogramm befindliche RGB-Indikator zeigt die Stellen im Histogramm an, die zu dem Pixel gehören über das sich der Cursor gerade befindet.]]


Das Histogramm kann unter ''Einstellungen > Allgemein > Layout > Histogramm linksseitig'' mit dem Wegnehmen des Häckchen auf die rechte Seite verlegt werden.
Das Histogramm kann unter ''Einstellungen > Allgemein > Layout > Histogramm linksseitig'' mit dem Wegnehmen des Häckchen auf die rechte Fensterseite verlegt werden.


Das Haupt-Histogramm kann die Kanäle


* Rot [[Image:histRed.png]],
* Grün [[Image:histGreen.png]],
* Blau [[Image:histBlue.png]],
* CIELab-[https://de.wikipedia.org/wiki/Leuchtdichte Leuchtdichte] [[Image:histValue.png]] und
* CIELab-[https://de.wikipedia.org/wiki/Farbart Farbart] [[Image:histChro.png]]


The main histogram can show the histograms of the red [[Image:histRed.png]], green [[Image:histGreen.png]], blue [[Image:histBlue.png]], CIELab Luminance [[Image:histValue.png]] and [http://en.wikipedia.org/wiki/Chromaticity Chromaticity] [[Image:histChro.png]] channels of the photo as it would look if you saved it. Use this information to prevent clipping in your end result. If the raw image has no clipping but the end result does, you can easily identify the channel(s) that need adjusting and take the needed steps to prevent it, if it is undesirable.
eines Fotos so darstellen, als würde es im aktuellen Zustand entwickelt werden (wenn [[Image:histRaw.png]] abgeschaltet ist). Ob dabei das Arbeitsprofil oder das Gamma-korrigierte Ausgabeprofil verwendet werden soll, legst Du unter ''Einstellungen > Allgemein > Layout > Das Arbeitsprofil zur Darstellung des Hauptistogramms verwenden'' fest.


It can show you the histogram of the raw data [[Image:histRaw.png]] before any transformations such as demosaicing are applied to it. Use this information to see whether there is any clipping in the raw image. Clipped raw data cannot be recovered. Some clipped highlights can be [[Exposure#Highlight_Reconstruction | reconstructed using the Color Propagation method]].
Benutze diese Informationen, um Übersteuerungen zu vermeiden. Falls das Raw-Bild keine Übersteuerungen enthält, aber das Endresultat, kannst du hier leicht die Kanäle identifizieren, die angepasst werden müssen und die notwendigen Schritte unternehmen, falls die Übersteuerungen unerwünscht sind.  


When there is a disproportionately bright area relative to the rest of the image, this will show up as a spike in the histogram. If you want to show this on a linear histogram, unscaled in the y-axis, you will sacrifice seeing the low levels in order to fully show the spike. You can toggle scaling of the histogram in the y-axis [[Image:histFull.png]] to help deal with this, then high values will be scaled down so that you may better see the rest of the histogram.
Das Histogramm kann die Raw-Informationen vor irgendeiner Umwandlungen, wie Demosaicing, darstellen. Schalte dazu  [[Image:histRaw.png]] ein. Nutze diese Information um erkennen zu können, ob schon im Raw irgendwelche Übersteuerungen enthalten sind. Bis auf einige übersteuerte Lichter, die mit der Funktion ''[[http://rawpedia.rawtherapee.com/Exposure/de#Lichter_rekonstruieren| Lichter rekonstruieren]]'' unter Umständen wieder hergestellt werden können, sind Übersteuerungen in den Raw-Informationen nicht wieder zu rekonstruieren.
 
Wenn im Bild große Flächen nahezu gleicher Helligkeit vorhanden sind, bildet sich im Histogramm für diesen Helligkeitswert eine sehr hohe Spitze ab, sodass die Histogrammkurven des Bildrestes bei einer linear skalierten y-Achse verschwindend klein dargestellt werden. Schalte in so einem Fall die Skalierung der y-Achse um ([[Image:histFull.png]]). Ist die Skalierung "ein"-geschaltet werden höhere Werte im Vergleich zu kleinen Werten "nach unten" skaliert. So ist auch der Rest des Histogramms wieder gut sichtbar.
 
Du kannst den RGB-Indikator unterhalb des Histogramms anzeigen oder verbergen ([[Image:histBar.png]]). Wenn Du mit dem Cursor über das Vorschaubild des Editors fährst, werden in diesem Indikator für das Pixel, das sich gerade genau unter dem Cursor befindet, die Orte der R-, G-, B- bzw. L-Werte im Histogramm markiert.


You can show or hide the RGB Indicator Bar [[Image:histBar.png]], which is situated under the histogram and shows you the exact place on the histogram of the R, G, B or L values of the pixel your cursor is currently hovering over in the main preview.


The histogram can be moved to the left/right panel from "''Preferences > General > Layout > Histogram in left panel''".


The values the main histogram and Navigator panel shows are either those of the working profile, or of the gamma-corrected output profile. You can choose which you prefer in "''[[Preferences#General_Tab|Preferences > General]] > Use working profile for main histogram and Navigator''".
The values the main histogram and Navigator panel shows are either those of the working profile, or of the gamma-corrected output profile. You can choose which you prefer in "''[[Preferences#General_Tab|Preferences > General]] > Use working profile for main histogram and Navigator''".

Revision as of 23:00, 19 March 2017

Todo-List / State:

  • Translation: open
  • Content completely cleared: open
  • Expression and didactics checked: open
  • Spelling checked: open

Ready for publishing: no



Die Registerkarte Bildeditor

Die Registerkarte Bildeditor im Einreiter-Modus in RawTherapee 5.

Die Registerkarte Editor ist der Ort in RawTherapee, wo du deine einzelnen Bilder bearbeitest. Standardmäßig ist RawTherapee im Einreiter-Modus mit vertikalen Registerkartenfahnen voreingestellt. Die Fahnen sind das, wo du eine Registerkarte in den Vordergrund holen kannst. Diese Einstellung ist speichereffizient und lässt es zu, den Filmstreifen' (s. unten) zu verwenden. In den Einstellungen kannst Du auch die Ansicht Multi-Reitermodus auswählen. Das ist auch praktisch. Benötigt aber mehr RAM in Abhängigkeit von der Bildgröße und der Filmstreifen ist nicht nutzbar. Wir empfehlen, sich bei der Einarbeitung erst mal auf den Einreiter-Modus entsprechend der Standardeinstellung festzulegen.

Der Vorschaubereich

Der zentrale Bereich auf dem Bildschirm ist der Vorschau deines Bildes vorbehalten. Dieses Vorschaubild wird aus dem Raw-Bild (oder dem Ursprungsbild in einem alternativen Format) entsprechend der aktuellen Einstellungen der Werkzeuge berechnet. Wenn Du ein Bild lädst und es bereits ein Sidecar-File besitzt wird dieses ebenfalls geladen, die Werkzeuge entsprechend eingestellt und dementsprechend der Zustand bei der letzten Speicherung angezeigt. Wenn Du ein Raw-Foto erstmalig wählst, wird ein Profil angewendet, dass Du unter "Einstellungen > Bildbearbeitung > Standard-Bildbearbeitungsparameter > Für Raw-Dateien" einstellen kannst. Wer möglichst keine Voreinstellungen haben will, wählt dort in den Einstellungen das aus, was für Nicht-Raw-Bilder ("Bilddateien") vorgegeben ist: (Neutral). Oder wähle eins der mitgelieferten Profile.

Beachte: Die Effekte einiger Werkzeuge sind nur in der 1:1 (100%) Darstellung (und darüber) richtig sichtbar. Diese Werkzeuge werden grundsätzlich in der Zeile der Werkzeugüberschrift ganz rechts aussen mit 1:1 markiert. So sieht das aus: File:Zoom-100-identifier.png. Unscheinbar, aber wichtig.

Das Bild, dass du in der Vorschau siehst wird dem Farbraum des Arbeitsprofils entnommen und in das Monitorprofil umgewandelt, falls ein Monitorprofil geladen ist. Andernfalls in sRGB, was in der Regel in so einem Fall auch richtig ist. Es berücksichtigt hingegen nicht die Ausgabeprofil-Einstellung des Werkzeugs Farbmanagement.

Heh! Mein Raw-Bild sieht anders aus als das Kamera-JPEG

Wenn Du erstmals ein Raw-Foto im Editor öffnest, wirst du dich vielleicht heftig wundern, dass es sehr viel schlechter als das Kamera-JPEG oder das Vorschaubild aussieht. Möglicherweise auch im Vergleich mit anderer Software, mit der Du gerade RawTherapee vergleichst, sieht Dein Raw bei RawTherapee ganz schlimm aus. Was ist hier passiert? Ist RawTherapee kaputt, verrückt oder dein Bild hinüber?

Nichts dergleichen. Solange Du kein spezielles Profil für unbearbeitete Raw-Fotos in den Einstellungen zur Anwendung mit erstmals geöffneten Raw-Fotos voreingestellt hast (was nicht wirklich sein muss), dann muss das Raw so aussehen. Ein Raw ist wie ein unbearbeitetes Negativ analoger Filme. Dem fehlen einfach ein paar Prozessschritte, die die Kamera in ihrem JPEG bereits erledigt hat. Und da dieses Kamera-JPEG auch in geringer Auflösung in dein Raw-File eingebettet wird, sieht auch das Vorschaubild ganz anders (häufig im ersten Moment sogar besser) aus.

3 Dinge, die du in diesem Zusammenhang wissen solltest:

  1. Deine Kamera zeigt Dir nie die Originaldaten, wie sie der Sensor tatsächlich sieht. Die rohen (raw) Daten des Sensors werden zwar nach wenigen grundsätzlichen Schritten (z.B. Zeilenrauschfilterung) in das Raw-File geschrieben, die Kamera verarbeitet das Bild aber weiter bis zu dem Punkt, wo sie es als JPEG abspeichern würde. In Raw-Dateien speichert sie es auch ab. Allerdings meist mit verringerter Auflösung. Nur zum Zwecke der Vorschau. Aber nicht selten mit der ganzen Vorverarbeitung, die sie auch dem voll aufgelöstem Kamera-JPEG zugesteht. Auch die Bildvorschau und das Histogramm, was die Kamera anzeigt, resultieren normalerweise aus allen Prozessschritten bis zur Abspeicherung des Kamera-JPEGs. Das ist auch gut so. Bei der Aufnahme willst Du ja tatsächlich sehen, was Du mit dem Bild anfangen kannst. Würdest Du nur die Rohdaten sehen, wärst Du vielleicht mit den meisten Bildern unzufrieden bzw. würdest daraufhin Kameraeinstellungen wählen, die ungeeignet sind. Selbst wenn Du alle Kameraeinstellungen so wählst, dass du hoffst, die Kamera würde ihrerseits nichts dazuinterpretieren, entspricht das, was dir die Kamera zeigt bei weitem nicht dem, was im Raw steckt. Die Ingenieure der Kamerahersteller verwenden sehr viel Grips, um aus dem Raw, dem reinen Sensorabbild, mittels einer Reihe von Prozessschritten ein gutes Foto zu entwickeln. Tonwertkurven, Sättigungskorrektur, Schärfen, Rauschunterdrückung... Aber auch Objektivkorrektur für Objektive des Kameraherstellers und ganz viele weitere Dinge werden in die Bildverarbeitung der Kamera eingebaut. Teilweise werden Belichtungsreihen aufgenommen oder bei modernsten Sensoren auch Informationen gewonnen, die eine gewisse HDR-Verarbeitung zulassen. Wir brauchen hier gar nicht noch weiter in die Details zu gehen: Das, was die Kamera zeigt und ins JPEG speichert ist erheblich vorverarbeitet. Im RAW-File hingegen stehen nur Sensordaten mit den geringsten Vorverarbeitungen, wenn überhaupt (zumindest das Zeilenrauschen wird bestmöglich entfernt, weil der Sensor dafür spezielle Pixel im Randbereich hat). - RawTherapee zeigt nun das noch unbearbeitete Raw-Foto. Aber kein Problem. All die kamera-automatischen Bildanpassungen können wir mit RawTherapee in einer viel höheren Qualität nachholen und noch weiter verbessern.
  2. Jedes Raw-File enthält ein vorverarbeitetes JPEG der Kamera. Normalerweise ist es aus Platzgründen deutlich in der Auflösung verkleinert. Es gibt aber auch Kameras, wo voll aufgelöste JPEGs dabei sind oder JPEGs in mehreren Auflösungsstufen. Wenn du so ein Raw-File in einer anderen Software öffnest, kann es durchaus sein, dass sie dir gar nicht das Raw-Bild, sondern eins der JPEGs anzeigen. Bei den bekannten Bildwerkzeugen IrfanView und XnView ist das so. Aber auch bei Gwenview, Geegie, Eye, F-Spot, Shotwell und gThumb. Das ist auch kein Wunder: Diese Programme sind nicht dazu gedacht ein Raw zu einem fertigen Bild zu entwickeln. - Achtung: Falls Du im Aufnahmemodus mit der Einstellung "Raw+JPEG" fotografierst, muss das im Raw eingebettete JPEG nicht das Gleiche sein, wie das separat abgespeicherte JPEG. Um das Raw klein zu halten kann das darin eingebettete JPEG durchaus mit höherer Komprimierung, also geringerer Qualität enthalten sein. Oder die Entwickler haben sich etwas anderes Sinnvolles gedacht. Das eingebettete JPEG soll immer nur eine Hilfe sein, z.B. bei der Vorauswahl. Nie das vollwertig entwickelte Bild. - Falls Du für ein möglicherweise vereinfachtest Publishing über Nacht in soziale Medien ein Kamera-JPEG verwenden willst, um aber parallel dazu mit mehr Zeit auch noch richtig entwickelte Fotos mittels Raw zu machen, dann wähle unbedingt die Methode "Raw+JPEG" in der Kamera. Die im Raw eingebetteten JPEGs sind nicht uneingeschränkt für die weitere Nutzung gedacht. Auch, wenn das, wie oben beschrieben, zuerst den Anschein macht.
  3. Die meisten Raw-Entwickler-Programe, also Programme, die tatsächlich die Raw-Daten einlesen und verarbeiten, führen schon mit dem Einlesen einige grundsätzliche Bearbeitungsschritte aus. In diesem Programmen siehst du auch am Anfang nie das tatsächliche, unbearbeitete Raw-Bild. Adobe Lightroom ist so ein Beispiel. Vergleichst Du nun das bei RawTherapee neutral eingelesene Bild mit einem dieser Programme, darfst Du Dich nicht wundern, wenn Unterschiede zu sehen sind. Das, was wir verhindern wollen, dass die Kamera schon unter irgend welchen Annahmen Vorverareitungsschritte ausführt, machen diese Programm im Nachhinein schon beim Einlesen.

RawTherapee hingegen ist so gestaltet, dass es in der Vorschau das reale Raw-Bild anzeigt und dir den Weg offen lässt das Bild nach deinen Wünschen zu verarbeiten. Wenn Du das "Neutral" Profil wählst, wird nur das Demosaicing ausgeführt und der Weißabgleich der Kamera verwendet. Es werden keine weiteren Modifikationen durchgeführt. Wenn du das Raw-Bild vor dem Demosacing sehehen willst, stelle beim Democaicing-Verfahren die Auswahl auf none. Damit du alternativ auch mit ästhetisch ansprechenderen Ausgangsparametern beginnen kannst, wird zu RawTherapee eine Sammlung von Profilen mitgeliefert. Nach der Installation ist ein Standardprofil Default für die Bearbeitung von Raw-Bildern voreingestellt. Es werden auch die Profile Default ISO Medium und Default ISO High mitgeliefert, die sich als Ausgangpunkt für mäßig oder stark verrauschte Bilder eignen.

Keines der mitgelieferten Profile, zumindest nicht in der RawTherapee-Version 5.0, sind so gestaltet, dass sie den Look des Kamera-JPEGs imitieren. Warum nicht? Jede Kamera ist anders. Die Bildqualität einer Kamera mit ISO 1600 kann sehr viel mehr verrauscht sein, als die einer anderen Kamera mit geicher ISO-Einstellung. Auch verhält sich die eine Kamera bei der Darstellung der Farben anders als eine Andere. Selbst die gleiche Kamera kann sich unter verschiedenen Einstellungen anders verhalten. Wenn wir solche Profile anbieten würden, würden wir Zugriff auf Raw-Files jedes Kamera-Modells benötigen, oft sogar mehrere Raw-Files für verschiedene Aufnahmeeinstellungen des gleichen Kameramodells. Und natürlich auch unzählige Personenstunden. Das mag vom Aufwand her für eine ganze Community möglich sein. Aber nicht für ein kleines Team. Und zu welchem Zweck, wenn RawTherapee letztlich den gleichen Look erzielen würde, wie das JPEG aus der Kamera?

Es ist viel vernünftiger, dass du die Verwendung der leistungsstarken Werkzeuge in RawTherapee kennen lernst, um das Beste aus deinen Aufnahmen zu holen und dabei den Kamera-Look zu übertreffen.

Im September 2015 begannen wir unter Verwendung von DCamProf DCP Kamera-Profile mitzuliefern, die eine optionale Tone-Kurve enthalten. Diese Kurve wird entsprechend der Adobe Camera Raw Standard-Filmkurve modelliert, deren Ergebnis einen Kamera-ähnlichen Look liefert. Der Grund dafür ist, dass damit ein guter, dynamischer Startpunkt machbar ist (im Gegensatz zum flachen Bildeindruck mit dem Neutral-Profil), ohne dabei die Automatische Belichtungseinstellung oder irgend ein anderes Werkzeug verwendet zu haben. Und, es ist völlig optional. Weiteres dazu findest Du im Artikel Eingangsfarbprofil. Falls wir für deine Kamera ein DCP mit einer solchen Tonwertkurve mitliefern, dann ist die Checkbox Farbe > Farbmanagement > Eingangsfarbprofil > DCP > Tonwertkurve, einschaltbar. Wählst du Neutral als Profil, dann wird diese Tonwertkurve wieder abgeschaltet. Während das Eingangsfarbprofil schon in einer frühen Stufe der Prozesskette verarbeitet wird, wird die DCP-Tonwertkurve erst nach dem Belichtungswerkzeug angewendet.

Du kannst dir ein Prozess-Profil selbst erstellen, dass ideal auf deine Kamera-Linsen-Kombination zugeschnitten ist und es als Standard für RawTherapee einstellen. Wie das funktioniert, findest du im Artikel Erstellung von Prozess-Profilen für die allgemeine Verwendung.

Vorschau-Arten

Zusätzlich zur ganz normalen Vorschau unterstützt RawTherapee eine ganze Reihe anderer Vorschau-Arten, die dir beim Bearbeiten des Fotos helfen können. Diese Vorschau-Arten können mittels kleiner Buttons in der oberen Werkzeugleiste des Editors gesteuert werden. Oder du verwendest alternativ Tastatur-Kürzel. Es ist nur möglich, zu einem Zeitpunkt immer jeweils genau eine Vorschau-Art auszuwählen.



* Die Vorschau geht zurück in die Standarddarstellung, wenn die aktive Auswahl deaktiviert wird.
Vorschau-Art Tastatur-Kürzel Button
Normal* Preview mode 1 regular.png
nur Rot-Kanal r Preview mode 2 red.png
nur Grün-Kanal g Preview mode 3 green.png
nur Blau-Kanal b Preview mode 4 blue.png
nur Helligkeits-Kanal v Preview mode 5 luminance.png
Fokusmaske Shift+f Preview mode 6 focus.png

Die folgenden Vorschau-Arten werden unterstützt:

  • nur Rot-Kanal,
  • nur Grün-Kanal,
  • nur Blau-Kanal,
  • nur Helligkeits-Kanal, berechnet zu 0.299*R + 0.587*G + 0.114*B,
  • Fokusmaske (zeigt die Bereiche, die gut fokussiert sind)

Rot-, Grün-, Blau- und Helligkeits-Vorschau

Die Vorschau der einzelnen Farbkanäle ist in Situationen sinnvoll, wo du RGB-Kurven anpasst, eine Umwandlung in Schwarz-Weiß mit dem Kanalmixer planst, Bildrauschen auf die geeignete Entfernungsmethode untersuchst usw. Die Anzeige des Helligkeitskanals ist unter anderem hilfreich, wenn du ein Bild unmittelbar in Schwarz-Weiß darstellen willst, ohne die dazu notwendigen Entwicklungsparameter einzustellen, um z.B. vorab zu sehen, welcher Kanal aus ästhetischen Gründen übersteuert sein darf.

Wenn die Anzeigen für zu helle oder zu dunkle Bildbereich in diesen Vorschauarten eingeschaltet sind, werden zu dunkle Bereiche blau und zu helle Bereich rot dargestellt. Wie in der normalen Ansicht auch, ist die Helligkeit der Farbmarkierung Ausdruck für die Stärke der Unter- oder Übersteuerung.

Fokusmaske

Die Fokusmaske zeigt die Fokus-Ebene

Die Fokusmaske dient zur Hervorhebung der Bereich im Bild, die scharf sind. Sie arbeitet auf solchen Bildern genauer, die eine geringe Schärfentiefe und geringes Rauschen besitzen. Ebenso bei Einsatz einer höheren Auflösung in der Vorschau. Bei Bildern mit hohem Bildrauschen empfiehlt es sich jedoch, die Auflösung der Vorschau in den Bereich 10-30% zu stellen. Solange die Fokusmaske eingeschaltet ist, dauert der Bildaufbau der Vorschau etwas länger.

Die aktuelle Implementierung dieser Funktion analysiert das Vorschaubild, das von der Originalgröße ausgehend skaliert ist. Durch das Skalieren zu geringerer Auflösung hin reduziert sich das Rauschen, was zur Identifikation tatsächlich scharfer Details führt, anstatt das Rauschen hervorzuheben, das ebenfalls eine Mikrostruktur besitzt. Gleichzeitig können größere Details im Bild beim Herunterskalieren aber auch sogenannte Aliasing-Artefakte ausbilden, die dann falsch bewertet werden. Um Fehleinschätzungen zu reduzieren ist es deshalb in vielen Fällen sinnvoll, die Fokusmaske mit unterschiedlichen Zoom-Stufen zu betrachten.

Warnung: Prüfe Bilder deshalb zwei mal, bevor du dich nur an Hand der Fokusmaske entscheidest, sie wegzuwerfen.

Hintergrundfarbe der Vorschau

Für eine bessere Visualisierung des in der Vorschau dargestellten Bildbereiches und zur Erleichterung der Arbeit kann die Farbe des Bereiches, in den die Vorschau eingeschlossen ist, angepasst werden. Drei in der oberen Symbolleiste dicht übereinander liegende schmale Balken kennzeichnen 3 Buttons, mit denen sich der Hintergrund umschalten lässt:

Preview
Hintergrund
Tastatur-Kürzel Button Vorschau Hintergrund
und Bildbeschnitt-Ansicht
Beschreibung
basierend auf dem Oberflächendesign 8 File:Previewback 7 theme.png Previewback flower theme.png Die beschnittene Fläche eines Bildes wird mit einer auf das Design der Oberfläche abgestimmten Farbe maskiert. Das Aussehen der Maske und die Transparenz lässt sich unter "Einstellungen > Allgemein > Oberflächendesign > Farbe/Transparenz für Schnittmaske" einstellen.
Schwarz 9 File:Previewback 8 black.png Previewback flower white.png Die beschnittene Fläche wird schwarz dargestellt.
Weiß 0 File:Previewback 9 white.png Previewback flower black.png Die beschnittene Fläche wird weiß dargestellt.

Detailfenster

Der Neues Detailfenster öffnen-Button New-detail-window.png unterhalb der Vorschau neben den Zoom-Buttons öffnet ein kleines Ansichtsfenster (auch mehrere gleichzeitig) einstellbarer Größe und einstellbarem Zooms über der Hauptansicht. Das ermöglicht dir, mit einem geringen Zoom in der Hauptansicht zu arbeiten, während du interessierende Bereich gleichzeitig mit 100% Auflösung (oder auch mehr) überprüfen kannst. Die Lage des Ausschnitts kannst Du mit der Maus im Vorschaubild verschieben.

Der Vorteil liegt nicht nur bei Nutzern mit langsameren Rechnern darin, auf häufiges hinein- und herauszoomen vor allem dann verzichten zu können, wenn Werkzeuge aktiviert sind, die die Zoomwechsel in der Vorschau durch viel Rechenaufwand ausbremsen. Dazu gehört zum Beispiel die Rauschminderung. Sie und einige andere Werkzeuge werden nur in die Vorschauberechnung einbezogen, wenn mit 100% oder größer gearbeitet wird. Durch eine geringe Auflösung der Vorschau, aber einigen kleinen Detailfenstern, die auf 100% Zoom stehen, müssen diese rechenintensive Werkzeuge nur auf die kleinen Fenster angewendet werden. Das erlaubt dir, das große Vorschaubild zum Justieren von Einstellungen zu verwenden, die weniger rechenintensiv sind, zum Beispiel die Belichtung, wo es auch gar nicht darauf an kommt, Bilddetails zu prüfen. Während Du für das Schärfen oder die Rauschreduzierung die Voransicht so weit herausgezoomt stehen lässt und statt dessen direkt in den Detailansichten die Bildwirkung prüfst.

Verzögerung des Auffrischens der Voransicht

Jede Änderung eines Werkzeugparameters sendet ein entsprechendes Signal zum Update der Voransicht. Stell Dir vor, es gäbe dafür keine Verzögerungszeit, wenn Du einen Regler, zum Beispiel für die Belichtung, von 0.0 auf +0.60 schiebst. Das Signal zur Neuberechnung des Vorschaubildes würde mit jedem minimalen Schritt, also 0.01, 0.02, ... 0.59, 0.60, gesendet und das Vorschaubild 60 mal neu berechnet, während Du den Regler verschiebst. Die Neuberechnung würde viel länger benötigen als Du zum Verschieben des Reglers. Noch extremer würde einige Werkzeuge mit noch deutlich höherem Rechenaufwand wirken. Um das zu verhindern, wird eine sehr kurze Verzögerungszeit gesetzt, während der Parameteränderungen eines Reglers ignoriert werden. Das Signal zur Neuberechnung der Voransicht wird erst gesendet, wenn für eine bestimmte Zeit keine Wertänderungen des Reglers registriert werden. Drehst (bzw. schiebst) du aber sehr langsam über längere Zeit an einem Regler, wäre auf diese Art gar keine Änderung der Vorschau zu sehen. Deshalb haben wir neben der Verzögerungszeit einen weiteren Parameter eingeführt, der vor gibt, wann trotz Reglerbewegung spätestens wieder ein Vorschaubild erzeugt wird.

Diese beiden Werte können nicht unter Einstellungen geändert werden. Wer sie eventuell aus Gründen der Performance seines Rechners ändern will, findet die Parameter im File option (ohne Dateiendung) im Konfigurations-Ordner und kann sie dort mit einem Editor anpassen (File-Abschnitt [General]):

AdjusterMinDelay
Standardwert = 100ms.
Das ist die Minmalzeit vor der Neuberechnung der Vorschau. Wird innerhalb dieser Zeit eine weitere Bedienung eines Reglers erfasst, wird das Bild noch nicht gezeichnet.
AdjusterMaxDelay
Standardwert = 200ms.
Nach dieser Zeit wird jederzeit eine neue Vorschau berechnet, damit du auch bei langsamer Reglerbewegung die Wirkung in der Vorschau sehen kannst.

Die linke Arbeitsfläche

Die linke Arbeitsfläche besteht aus den Komponenten

  • Haupt-Histogramm (wahlweise auch auf der rechten Seite darstellbar)
  • Navigator
  • Historie
  • Schnappschuss

Die linke Arbeitsfläche kann temporär ausgeblended werden (Button Linkes Bedienfeld ein-/ausblenden bzw. Taste l).


Haupt-Histogramm

Skalierung abgeschaltet; die Spitze macht es unmöglich, die niedrigen Tonwerte zu sehen.
Skalierung eingeschaltet; die Spitze ist herunterskaliert, niedrige Tonwerte sind gut zu sehen.
Histogramm des eingelesenen Raw-Bildes. Wir können erkennen, dass es keine überbelichteten Bereiche besitzt und um einen Lichtwert unterbelichtet ist.
Der unter dem Histogramm befindliche RGB-Indikator zeigt die Stellen im Histogramm an, die zu dem Pixel gehören über das sich der Cursor gerade befindet.

Das Histogramm kann unter Einstellungen > Allgemein > Layout > Histogramm linksseitig mit dem Wegnehmen des Häckchen auf die rechte Fensterseite verlegt werden.

Das Haupt-Histogramm kann die Kanäle

eines Fotos so darstellen, als würde es im aktuellen Zustand entwickelt werden (wenn File:HistRaw.png abgeschaltet ist). Ob dabei das Arbeitsprofil oder das Gamma-korrigierte Ausgabeprofil verwendet werden soll, legst Du unter Einstellungen > Allgemein > Layout > Das Arbeitsprofil zur Darstellung des Hauptistogramms verwenden fest.

Benutze diese Informationen, um Übersteuerungen zu vermeiden. Falls das Raw-Bild keine Übersteuerungen enthält, aber das Endresultat, kannst du hier leicht die Kanäle identifizieren, die angepasst werden müssen und die notwendigen Schritte unternehmen, falls die Übersteuerungen unerwünscht sind.

Das Histogramm kann die Raw-Informationen vor irgendeiner Umwandlungen, wie Demosaicing, darstellen. Schalte dazu File:HistRaw.png ein. Nutze diese Information um erkennen zu können, ob schon im Raw irgendwelche Übersteuerungen enthalten sind. Bis auf einige übersteuerte Lichter, die mit der Funktion [Lichter rekonstruieren] unter Umständen wieder hergestellt werden können, sind Übersteuerungen in den Raw-Informationen nicht wieder zu rekonstruieren.

Wenn im Bild große Flächen nahezu gleicher Helligkeit vorhanden sind, bildet sich im Histogramm für diesen Helligkeitswert eine sehr hohe Spitze ab, sodass die Histogrammkurven des Bildrestes bei einer linear skalierten y-Achse verschwindend klein dargestellt werden. Schalte in so einem Fall die Skalierung der y-Achse um (HistFull.png). Ist die Skalierung "ein"-geschaltet werden höhere Werte im Vergleich zu kleinen Werten "nach unten" skaliert. So ist auch der Rest des Histogramms wieder gut sichtbar.

Du kannst den RGB-Indikator unterhalb des Histogramms anzeigen oder verbergen (File:HistBar.png). Wenn Du mit dem Cursor über das Vorschaubild des Editors fährst, werden in diesem Indikator für das Pixel, das sich gerade genau unter dem Cursor befindet, die Orte der R-, G-, B- bzw. L-Werte im Histogramm markiert.


The values the main histogram and Navigator panel shows are either those of the working profile, or of the gamma-corrected output profile. You can choose which you prefer in "Preferences > General > Use working profile for main histogram and Navigator".

Navigator

The Navigator panel shows a thumbnail of the currently opened image, and RGB, HSV and Lab values of the pixel your cursor is currently hovering over.

The values the main histogram and Navigator panel shows are either those of the working profile, or of the gamma-corrected output profile. You can choose which you prefer in "Preferences > General > Use working profile for main histogram and Navigator".

By clicking on the values in the Navigator you can cycle between these three formats:

  • [0-255]
  • [0-1]
  • [%]

RawTherapee 5.1 (and current development versions of the "pixelshift" branch) can show the real raw photosite values. To see them, set the Navigator to use the [0-255] range, apply the Neutral processing profile, then set the Demosaicing method to "None". The Navigator will show the real raw photosite values after black level subtraction within the range of the original raw data.

Historie

Under the Navigator it is the History panel. While editing a photo, all your actions are recorded in this History panel. By clicking on the different entries, you can step back and forth through the different stages of your work.

Schnappschüsse

Under the History panel is a panel called Snapshots. Its use is in that you can save a snapshot of the photo with all the adjustments up to that point in time, and then proceed to further modify your photo to give it a different appearance, saving new snapshots at every moment you feel you might have reached a version of your photo worth saving. Once you have two or more snapshots, you can just click on them to flip through the different versions and stick with whichever one you like best. In the future, the snapshots will be saved to the PP3 sidecar file. For now, the history and snapshots are lost when you load a new photo in the Image Editor or close RawTherapee.

The Right Panel

To the right is a panel which optionally shows the main histogram and Processing Profiles selector ("Preferences > General > Layout > Histogram in left panel"), and always shows the Toolbox. You can hide this panel using the Hide right panel icon hide icon, or its keyboard shortcut.

Processing Profile Selector

The Processing Profiles drop-down list lets you apply bundled or custom processing profiles. See the File Paths article for information on where these processing profiles reside on your system.

Pay attention to the "Processing profile fill mode" button!

"Fill" mode Profile-filled.png
When the button is activated and you open a partial profile, the missing values will be replaced with RawTherapee's hard-coded default values.
For instance if you apply a partial profile which contains only sharpening settings, all of the remaining tools (such as Exposure, Tone Mapping, Noise Reduction, Resize, etc) will pop into their default positions.
"Preserve" mode Profile-partial.png
If the button is deactivated and you open a partial profile, only those values in the profile will be applied, and the missing ones remain unchanged.
For instance if you apply a partial profile which contains only sharpening settings, only those sharpening settings will be applied, and your other tools remain unchanged.

The state of this button will make no difference if you apply a full profile, but most of the profiles bundled with RawTherapee are partial (for good reason).

Toolbox

The Toolbox, in the right panel, contains all the tools you use to tweak your photos. Each tool has its own RawPedia article.

Editor Tab Modes

RawTherapee allows you to work on photos in two modes:

  • Single Editor Tab Mode (SETM), where you work only on one photo at a time, and each photo is opened in the same Editor tab. There is a horizontal panel called the Filmstrip at the top of the Editor tab showing the rest of the photos in that folder for easy access. There are Previous Image and Next Image Nav-prev.png Nav-next.png buttons in the bottom toolbar (and keyboard shortcuts for them) to switch to the previous/next image.
  • Multiple Editor Tabs Mode (METM), where each photo is opened in its own Editor tab. The Filmstrip is hidden in this mode and there are no previous/next buttons. Having multiple photos opened at the same time requires more RAM.

Try both modes and see which one suits you best. To do that, click on the Preferences icon Preferences icon in the bottom-left or top-right corner of the RT window, choose "General > Layout" and set Editor Layout to your preferred choice.

Use this Preferences window to select a different language for the user interface, to choose a different color theme, change the font size, etc.

It is also possible to start RawTherapee in no-File-Browser-mode (without the File Browser tab) by specifying RawTherapee to open an image from your operating system's file browser (in other words, right-click on a photo and select "Open With > RawTherapee"), or by using the image filename as an argument when starting RawTherapee from the command line (rawtherapee /path/to/some/photo.raw). This mode was introduced for people with little RAM as not having a File Browser tab means RawTherapee uses a little less memory, however in practice the amount of memory saved is little and the usability cost outweighs the little benefit, so it is likely to be removed in the future (see issue 2254).

Der Filmstreifen

RawTherapee-4.2 showing the Filmstrip with the toolbar visible, which takes up more screen space but lets you easily label, rate and filter the visible thumbnails.
RawTherapee-4.2 showing the Filmstrip with the toolbar hidden, which makes it less high and provides more screen space for the main preview (partially visible at the bottom).

If you use Single Editor Tab Mode ("Preferences > General > Layout") you can display a horizontal panel above the preview, this is called the Filmstrip. It contains thumbnails of all images in the currently opened album, and is synchronized with the currently opened image so that you can use keyboard shortcuts or the previous Open previous image icon and next Open next image icon image buttons to open the previous/next image without needing to go back to the File Browser tab.

As of RawTherapee version 4.2.10, you can hide the Filmstrip's toolbar to save screen space. There are two ways of doing this: one way just toggles the toolbar on/off without resizing the filmstrip to the new height, and the other way does the same but also automatically resizes the filmstrip's height. Both are invoked via keyboard shortcuts only. As resizing the filmstrip's height will trigger a refresh of the image preview and this might take a while if using CPU-hungry tools like noise reduction while zoomed in at 100%, the mode that doesn't resize has been implemented for users with slow machines. Users with fast machines will find the auto-resizing mode more helpful.


Monitor Profile and Soft-Proofing

The widgets under the main preview in RawTherapee 5 allow you to apply a monitor color profile to the preview image. This enables users who have calibrated and profiled their monitors to get an instant and accurate preview of their work, whether you're staying in sRGB or working in a wide gamut. Note: OS X users are limited to sRGB and will not get an accurate preview otherwise (see discussion), while users of Linux and Windows will get a correct wide-gamut preview.

Go to Preferences > Color Management and point the "Directory containing color profiles" to the folder into which you saved your monitor and printer ICC profile. Restart RawTherapee for the changes to take effect. Now you will be able to select your monitor's color profile in the combo-box under the preview. Use the "Relative Colorimetric" rendering intent unless you have a good reason otherwise.

One can also enable soft-proofing of the preview. This will show you what your image will look like once it gets transformed by the printer profile set in Preferences > Color Management. If you want to adjust an image for printing and you have an ICC profile for your printer-paper combination you could set that as your output profile, enable "Black point compensation" in Preferences so that the blackest black in your image will match the blackest black your printer-paper combination is capable of reproducing, then enable soft-proofing. You will see what your image will look like if you print it. This allows you to make adjustments and get an instant preview of the result, saving you time and ink on test prints.

The icon with exclamation mark next to the soft-proofing button will gray out areas that cannot be reproduced by your printer, i.e. areas where you will loose details.

You should have a calibrated and profiled monitor in order for the soft-proofing preview to be accurate.

The items you see in the monitor profile combo-box (under the main preview) and in the printer profile combobox (in Preferences > Color Management) are ICC files located in a folder which you can point RawTherapee to by going to "Preferences > Color Management > Directory containing color profiles".