Preferences/de

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Todo-List / State:

  • Translation: open
  • Content completely cleared: open
  • Expression and didactics checked: open
  • Spelling checked: open

Ready for publishing: no


Einstellungen

Du kannst den Dialog zur Konfiguration der hier beschriebenen Einstellungen jederzeit über das Symbol File:Gtk-preferences.png erreichen.

Beachte: Auch in Version 5 ist dieses Icon in der Oberfläche nicht enthalten, wenn du Rawtherapee so startest, dass ein Bildfile dem zu startendem RawTherapee direkt übergeben wird (z.B. Kommandozeile oder z.B. als Standardprogramm für Raw-Files). Willst du die Eigenschaften ändern, starte RawTherapee ohne die Übergabe eines Bildfiles in der Kommandozeile.

Beachte weiterhin: Bei einer Reihe von Einstellungen findest du den Text (erfordert Neustart). Wie du sicher erahnen kannst, wird eine Konfiguration dort erst nach einem Neustart von RawTherapee aktiviert.

Standardeinstellungen

Bei den meisten Einstellmöglichkeiten, insbesondere der Oberfläche, wirst du erkennen, dass der Standard in der überwiegenden Einsatzfälle schon der optimale Wert ist. RawTherapee lässt dir trotzdem Alternativen offen, damit du die Oberfläche auf deinen Workflow noch besser abstimmen kannst. Bei den Bildern in diesem Handbuch, wie auch in vielen Tutorials im Internet wirst du allerdings immer wieder die Standardeinstellung in der Darstellung vorfinden. Mache dich also zuerst mit dem Standard vertraut und passe erst dann die Einstellungen deinem speziellem Workflow an.

Button Über

Neben wichtigen Informationen zur aktuellen Version werden einige weitere grundsätzliche Informationen zur Compilierung, zur Lizenz und den beteiligten Entwicklern angezeigt.

Registerkarte Allgemein

Layout

Editor-Layout

Die Oberfläche bietet dir 4 grundsätzliche Betriebsarten:

  • Ein-Reitermodus
  • Ein-Reiter-Modus (vertikale Reiter)
  • Multi-Reitermodus
  • Multi-Reitermodus (auf zweitem Monitor, wenn verfügbar)

Beachte, dass der Multi-Reitermodus zwar sehr bequem ist, gleichzeitig mehrere Bilder zu bearbeiten. Allerdings benötigt dieser Modus auch entsprechend mehr RAM. Solange History und Schnappschüsse noch nicht im Sidecar-File eines Bildes abgelegt werden können, ist dieser Modus jedoch wichtig, um bei der Bearbeitung mehrerer Bilder gleichzeitig auch deren History und Schnappschüsse zu erhalten. Statte Deinen Rechner entsprechend mit RAM aus, falls du den Multi-Reitermodus sehr extensiv nutzt.


Position des Kurven-Buttons

  • Oben
  • Rechts
  • Unten
  • Links

Keine Ahnung, was das sein soll. :-/


Histogramm linksseitig

In der Standardeinstellung ist das Häkchen gesetzt. Das Histogramm kann aber auch im Editor auf der rechten Seite angezeigt werden. Jedoch hat die rechte Position den Nachteil, dass sie den Anzeigebereich der Werkzeuge verringert.

Einzeilige Toolbar

Keine Ahnung, was diese Einstellung bewirkt. :-/

Das Arbeitsprofil zur Darstellung des Haupthistogramms verwenden

Keine Ahnung, was diese Einstellung bewirkt. :-/

Toolbar oberhalb des Filmstreifens anzeigen

Belendet im Editor-Fenster die Toolbar, die überwiegend zur Filterung verwendet werden kann, über dem Filmstreifen ein.

Werkzeugbereich

Keine vertikale Scrollbar

Lasse den Punkt immer ausgeschaltet, falls Du nicht mit dem Maus-Scroll-Rad arbeitest:

Du kannst im eingeschalteten Zustand die Werkzeugbox auf der rechten Seite des Editors nicht mehr mittels Balken hoch und runter scrollen. Der Scroll-Balken wird entfernt. Willst Du an untere Werkzeuge kommen, musst du zuerst die Oberen wieder zu klappen. Und längere Werkzeuglisten sind nur vollständig zu bedienen, wenn du das Scrollrad an der Maus (oder Touch-Pad-Gesten) verwendest.

Symbole statt Text in Karteireitern

Wenn abgeschaltet: Inkonsistente Einstellung (in Version 5): Alle Werkzeugreiter im Editor oder der Dateiverwaltung werden gegen Texte ausgetauscht. Nur das Wavelet-Tool behält sein Symbol. Lasse diese Option eingeschaltet! Du lernst schnell die Bedeutung der Icons. Außerdem hilft dir der Tool-Tipp-Text, wenn du mit der Maus über einen der Reiter fährst.

Sprache für Menüs und Dialoge

Systemsprache verwenden

RawTherapee übernimmt die Systemeinstellung bei 64-Bit-Windows-Betriebssystemen.

Sprache

Deutsch

Stelle das ein und gut. ;-) Wechsle auf Englisch (UK), falls etwas nicht funktioniert und du einen englischen Bugreport schreiben möchtest. Dann siehst du, was die Entwickler unter einem speziellen Begriff verstehen.

Oberflächendesign

Oberflächendesign

Gegenüber dem Standard RawTherapee hat TooWaBoo hier einen Standard TooWaBlue etabliert, der etwas kontrastreicher die Einstellreglerwerte und Icons hervorhebt. Eventuell kommen noch weitere Designs hinzu.

Schriftart

Setzt Schriftart und Größe für die Oberfläche.

RawTherapee bringt seinen eigenen Schriftfont mit. Damit ist ein Arbeiten unter verschiedenen Betriebssystemen nicht von deren Font-Voraussetzungen und -Interpretationen abhängig. Entsprechend der Bildschirmauflösung und Pixeldichte des Bildschirms kann hier die richtige Fontgröße eingestellt werden. Nachteil ist allerdings, dass der Font nicht vom Betriebssystem skaliert und "gedithert" wird. Erscheint dir die Darstellung am Bildschirm ungeeignet oder zu anstrengend, versuche hier verschiedene Einstellungen.

Schriftart für den Farbwähler

Das Farbwählerwerkzeug ColorPickerTool.jpg zeigt im Bild die Werte der 3 Farbkanäle an. Die Darstellung dieser Anzeige kann hier eingestellt werden.

Farbe/Transparenz für Schnittmaske

Wenn du dein Bild bescheidest, wird der Rand, der abgeschnitten wird, anders dargestellt. Du kannst hier einstellen, ob der beschnittene Rand als dunkle Transparenz des Bildeinhaltes dargestellt werden soll, oder statt dessen ein Farbrahmen verwendet werden soll. In der Regel ist die Grundeinstellung der abgedunkelten Transparenz ein ziemlich sinnvoller Einstellwert, weil damit auch abgeschnittene Bilddetails noch schwach dargestellt werden und es dir leichter fällt, den Beschnitt zu korrigieren.

Farbe der Navigationshilfe

Im Navigator wird der aktuelle Bildausschnitt mittels Rahmen dargestellt, und man kann ihn dort verschieben. Diese Einstellung legt die Farbe dieses Rahmens fest.

Anzeige zu heller/dunkler Bereiche

Für die mit den Icons File:Warnhl.png und File:Warnsh.png zuschaltbare Anzeige für zu helle oder dunkle Bildbereiche (Pixel) können hier die beiden Schwellen eingestellt werden. Es werden hierbei die Pixelwerte des fertigen Bildes entsprechend des eingestellten Ausgabeprofils verwendet.

Navigation

Mausgeschwindigkeit beim Bewegen von Bildern

Beim Verschieben eines Bildes im Editor mit der Maus, wird pro "Mauspixel" das Bild um die hier eingestellte Anzahl von Bildpixeln verschoben. Damit reicht eine geringere Mausbewegung aus, um auch bei großen Bildern in hoher Auflösung das Bild recht weit hin und her zu schieben. Der Effekt macht sich um so mehr bemerkbar, je stärker das Bild gezoomt ist.

Zoom und Bildposition merken

Keine Ahnung, was das bewirkt. :-/

Externer Editor

Diese Konfiguration wird auf der Seite Das aktuelle Bild im externen Editor weiterbearbeiten ausführlich beschrieben.

Registerkarte Bildbearbeitung

Standard-Bildverarbeitungsparameter

Für RAW-Dateien

Hier kann ein Bildverarbeitungsprofil voreingestellt werden, dass RawTherapee standardmäßig ausführt, wenn ein RAW-File das erste Mal geöffnet wird. RawTherapee erkennt das erstmalige Öffnen daran, dass noch kein Bildverarbeitungsprofil als Sidecar-File für dieses RAW-File vorhanden ist. Standardwert nach Installation ist das Profil "Default".

Wünschst du, dass RawTherapee keine einzige Veränderung am Bild vor nimmt (ausser den Weißabgleich der Kamera zu übernehmen), dann wähle hier "Neutral".

Für Bilddateien

Für alle Bilddateien, also Nicht-RAW-Bilder, kann hier ein Bildverarbeitungsprofil eingestellt werden, dass RawTherapee genau dann lädt, wenn zu dem betreffenden Bild noch kein Bildverarbeitungsfile (Sidecar-File) im betreffenden Bildordner liegt. Standardwert nach der Installation ist das Profil "Neutral", dass keinerlei Veränderungen am Bild ausführt.

Standardprofile verwenden

Entfernst du das Häckchen, wird für alle Bilder das Profile "Neutral" eingestellt.

Benutzerdefinierter Bildprofilgenerator

Anwendungspfad

Ein ausführbares Programm oder ein Script kann hier angegeben werden, dass automatisch aufgerufen wird, wenn zu einem Bild erstmalig ein neues Bildverarbeitungsprofil angelegt wird. Dazu wird ein "Kommunikationsfile" im *.ini-Stil (auch als Schlüsselfile bekannt) von Rawtherapee erzeugt und dieses als Kommandozeilenparameter mit angehangen. Dieses File enthält verschiedene Parameter zum Bild, mit der die Anwendung oder das Script regelbasiert ein Bildverarbeitungsprofil erzeugen kann.

Diese Funktion ist sehr wirksam. Zum Beispiel können vom Programm oder Script linsenabhängige Bildverarbeitungsprofil-Werte zur Korrektur von Verzerrungen voreingestellt werden. Diese Funktionalität wird nur beim ersten Aufruf eines Bildes ausgefüht, wenn noch kein Bildverarbeitungsprofil vorhanden ist. Ausserdem kann man es mit der Hand aus dem Kontextmenü heraus ausführen, das angezeigt wird, wenn man in der Dateiverwaltung oder im Filmstreifen mit der Maus rechts auf ein Miniaturbild klickt.

Hinweis: Wenn Leerzeichen im Pfad enthalten sind, muss der Eintrag hier in Anführungszeichen eingeschlossen werden.

Format

Hier wird festgelegt, wie der Inhalt im Kommunikationsfile abgelegt wird.


Behandlung der Bearbeitungsprofile

Verarbeitungsparameter zusammen mit Datei speichern (Sidecar)

Diese Methode ist der Standard: RawTherapee speichert alle Parameter der Bildverarbeitung als pp3-File in das Verzeichnis der Quelle. Beim nächsten Öffnen des Bildes wird automatisch dieses Bearbeitungsprofil mit geöffnet und es alle Werkzeuge entsprechend wieder hergestellt.

Verarbeitungsparameter im Zwischenspeicher speichern

Gemeint ist der Cache-Ordner, den die RawTherapee-Installation verwendet. Diese Option kann parallel oder alternativ zur Ersten gewählt werden. Allerdings sind sämtliche Einstellungen verloren, wenn der Cache-Ordner gelöscht wird oder RawTherapee als neue Instanz oder auf einem anderen Rechner installiert wird.

In der Regel sollte die erste Option eingeschaltet und die Zweite abgeschaltet werden.

Dunkelbild

Sollen Dunkelbilder der Kamera(s) verwendet werden, ist hier der Ordner einzustellen, in dem diese abgelegt sind.

Weißbild

Sollen Weißbilder der Kamera(s) verwendet werden, ist hier der Ordner einzustellen, in dem diese abgelegt sind.

Filmsimulation

Die Filmsimulation beruht auf sogenannten Hald Color Look-Up-Tabellen. Hier wird der Ordner eingestellt, in dem diese abgelegt wurden. Weiteres siehe in Film Simulation.

Metadaten

Wenn die Option Exif/XMP unverändert in die Ausgabedatei übernehmen gesetzt ist (Standard), dann werden sämtliche Änderungen der Metadaten in Meta.png verworfen und es werden die originalen Metadaten verwendet. Um Metadaten zu verändern, muss diese Option deaktiviert werden.

Registerkarte Dateiverwaltung

Bildverzeichnis beim Programmstart

Stelle hier ein, welches Verzeichnis beim Starten von RawTherapee in der Dateiverwaltung geöffnet werden soll.

Bildinformationen und Miniaturbilder

Diese Einstellungen legen fest, welche Informationen zu den Miniaturbildern angezeigt werden sollen.

Zeige das eingebettete JPEG als Miniaturbild, wenn die RAW-Datei noch nicht editiert wurde

Als Standard ist diese Option eingeschaltet. Wichtig ist aber, sich hierbei nicht verwirren zu lassen:

Solange noch kein Profilbild angelegt ist, wird bei eingeschalteter Option das verkleinerte Bild so angezeigt, wie die Kamera ihr JPEG-Bild (!) entwickelt hat und nicht, wie das unbearbeitete Raw aussieht. Sobald das Raw das erste Mal im Editor geöffnet wurde und ein Profilfile angelegt wurde, wird hier nun das Raw in etwa so angezeigt, wie sich das Bild nach der Entwicklung darstellt.

Wenn die Option abgeschaltet ist, wird auch bei unbearbeiteten Raw-Bildern der unbearbeitete Zustand in den Miniaturbildern angezeigt.

Empfehlung:

Wenn du mit der Dateiverwaltung vor der Entwicklung die Raw-Bilder sichtest und sortierst bzw. bewertest, um die Bilder sinnvoll für die Bearbeitung zu gruppieren, bzw. z.B. die ersten Belichtungskorrekturen oder den Weißabgleich grob gleich in der Dateiverwaltung im Batch-Verfahren durchführen willst, dann ist es sinnvoll, diese Option abzuschalten.

Menüoptionen

Diese Einstellungen betreffen die Kontextmenüs auf den Miniaturbildern in der Dateiverwaltung und im Filmstreifen. Alle hier aufgeführten Punkte sind immer Bestandteil des Kontextmenüs. Die selektierten Gruppen werden dann allerdings als Untermenüs im Kontextmenü zusammengefasst. Das macht das Kontextmenü kleiner, bedarf aber zwei Schritte zur Auswahl.

Änderungen sind erst nach einem Neustart aktiv.

Einstellungen des Festplatten-Cache für Miniaturbilder

Falls in der Registerkarte Bildbearbeitung unter Behandlung der Bearbeitungsprofile die Option Verarbeitungsparameter im Zwischenspeicher speichern ausgewählt ist, betreffen hier die Buttons Profile löschen und Alles löschen auch die gespeicherten Bearbeitungsprofile im Cache!

Du kannst eine andere Maximalgröße (in der Höhe) für die Miniaturbilder in der Dateiverwaltung und im Filmstreifen einstellen. Vergrößere den Wert, wenn du einen leistungsfähigen Rechner und einen großen bzw. hochauflösenden Monitor hast. Du kannst so vor allem in der Batch-Verarbeitung die Bilder besser beurteilen.

Wird die hier angezeigte Maximalanzahl der im Cache abgelegten Bilder überschritten, werden Miniaturbilder gelöscht. Der einzige Nachteil dabei: Wird ein Bild in der Dateiverwaltung oder im Filmstreifen angezeigt, dessen Miniaturbild inzwischen aus dem Cache gelöscht wurde, muss RawTherapee es dort neu erstellen.

Die Buttons dienen dazu, den Cache-Ordner aufzuräumen.

Dateitypen anzeigen

Nur Dateien, deren Endung hier aktiviert sind, werden in der Dateiverwaltung als Bild betrachtet und angezeigt. Es lassen sich weitere Endungen hinzufügen.

Registerkarte Farbmanagement

ICC-Profil-Verzeichnis

Stele hier das Verzeichnis ein, in dem deine ICC-Profile für Monitor und Drucker liegen.

Monitor

Standardfarbprofil

Wenn du für deinen Monitor ein ICC-Profil bekommen hast bzw. durch Messung selbst erstellt hast, kannst du das hier einstellen. Beachte dabei, auch die Einstellungen im Monitor-Menü genau so einzustellen, wie du das bei der Erstellung des Profiles eingestellt hattest. Bei Profilen, die mitgeliefert wurden oder die du anderweitig bekommen hast, sollten diese Einstellwerte mit angegeben sein. Falsche Einstellungen liefern falsche Farben.

Unter macOS wird durch RawTherapee immer der sRGB-Farbraum verwendet. Es lässt sich hier kein Profil auswählen. Die Verarbeitung des Bildes durch das Betriebssystem vor der Ausgabe auf dem Monitor korrigiert dann die Farben.

Automatisch das für den aktuellen Monitor festgelegte Profil verwenden

Diese Option wird derzeit nur unter Windows unterstützt. Hast du da bereits das Profil ordentlich festgelegt, kannst du die Option setzen und diese Einstellung für RawTherapee übernehmen. Beachte aber, dass bei mehreren Monitoren hier immer das Profil des Hauptmonitors übernommen wird. Nutzt du RawTherapee nicht auf dem Hauptmonitor, schalte diese Funktion ab und stelle das Profil per Hand für diesen Monitor ein.

Die Linux-Version unterstützt keine automatische Profilkonfiguration. Nutzt du aber hier das ICC-Profil, mit dem der Monitor kalibriert wurde, ist auch auch die Darstellung auf einem Wide-Gamut-Monitor korrekt. Wenn du mehrere Monitore nutzt, stelle hier das Profil des Monitors ein, auf dem du RawTherapee öffnest.

Standard-Rendering-Intent

Das Auswahlmenü lässt dich wählen, wie RawTherapee das ICC-Farbprofil zur Transformation der Gamuts bzw. Farbräume verwendet. Der Grund dafür liegt darin, dass auf dem Zielmedium unter Umständen nicht der gesamte Farbraum des Bildes dargestellt werden kann. Mit Rendering-Intent wählst du eines der Verfahren aus, mit denen dieses Problem bei der Bildumrechnung auf das Ausgabemedium gelöst wird.

Zur Erklärung gibt es hier nur eine "Kurzfassung". Für weiterreichende Informationen, siehe hierzu bitte Wikipedia: Rendering intent (englische Version) und Wikipedia: Rendering Intent (deutsche Version).

Wahrnehmungsabhängig
Ist der Farbbereich des Bildes größer als der des Ausgabemediums, wird der Farbbereich komprimiert, um ihn an den Gamut des Ausgabemediums (-gerätes) bestmöglich anzupassen. Das kann zu einer etwas geringeren Sättigung führen, der Farbton wird aber gehalten. Das Bild kann deshalb unter Umständen etwas flau wirken.
Die in ICC vorgesehene Variante Sättigung bzw. Saturation ist in RawTherapee nicht vorgesehen, entspricht aber weitestgehend der wahrnehmungsabhängigen Umrechnung.
Relativ farbmetrisch
Die Farben, die im Bild, wie im Medium dargestellt werden können, werden zu 100% genau übertragen. Sind Farben des Bildes nicht auf dem Ausgabemedium darstellbar, werden die nächstgelegenen Farbwerte verwendet. Das kann in diesen Bereichen zu einer "Bündelwirkung" führen. Der Weißpunkt wird dabei korrigiert.
Absolut farbmetrisch
Ähnlich Relativ farbmetrisch. Der Weißpunkt wird aber nicht korrigiert. Wenn die Gamuts von Bild und Ausgabemedium in etwa übereinstimmen, ist die Verwendung zu empfehlen. Diese Einstellung wird auch verwendet, wenn ganz spezifische Farben (z.B. Stoff-Farben oder Farben eines Corporated Design) exakt übernommen werden sollen. Diese müssen dafür aber natürlich im darstellbaren Farbbereich des Ausgabemediums liegen.

Schwarzpunkt-Kompensation

Wenn ausgewählt (Standard), wird der Schwarzpunkt des Bildes auf das Ausgabemedium angepasst. Das bedeutet, dass allein (!) der Helligkeitskanal für das Ausgabemedium umgerechnet wird. Dieses Verfahren erhält die Zeichnung in den Schatten, allerdings auf Kosten der Farbtreue.

Drucker (Soft-Proofing)

Für die Ausgabe auf Drucker oder Belichter kann hier analog zum Monitor das passende Farbprofil ausgewählt werden, um auf dem Bildschirm (!) das Rendering des gedruckten Bildes zu simulieren (Soft-Proofing). Damit das funktioniert, muss auch das Farbprofil des Monitors richtig eingestellt sein.

Für die einzelnen Einstellwerte siehe oben unter Monitor.

CIECAM02-spezifische Einstellungen

Zu diesem Farberscheinungsmodell siehe bitte auch Wikipedia CIECAM02.

Wiedergabegeräte, wie Monitore, Beamer, TV-Geräte, könnten nach dieser Spezifikation einige Parameter besitzen, die hier eingestellt werden können.

Registerkarte Stapelverarbeitung

Bilder als Batch, bzw. als Stapel, zu bearbeiten erlaubt, Bildkorrekturen parallel für mehrere Bilder auszuführen. Dabei werden nicht mehrere Bearbeitungsschritte hinterher auf einen Bilderstapel angewendet, sondern die Bilder werden in der Dateiverwaltung zuerst gemeinsam ausgewählt und jede Einstellung wird dann sofort auf die Bilder übertragen. Das ist der Grund, weshalb in der Dateiverwaltung auch sämtliche Werkzeuge angeboten werden, die auch im Editor vorhanden sind. Siehe zu diesem Thema in die Seite Batch-Bearbeitung.

In Batch-Bearbeitung wird beschrieben, was passieren kann, wenn mehrere Bilder angewählt sind, aber ein Einstellwert in diesen Bildern verschiedene Werte besitzt: Ein neuer Wert überschreibt den Bisherigen in allen Bildern gleichzeitig (setzen). Oder die neue Wertänderung wird auf den bisherigen wert jedes einzelnen Bildes separat addiert (hinzu). Auf diese Registerkarte kannst du für alle Werkzeuge einstellen, welche der beiden Varianten verwendet werden soll:


When selecting more than one image in the "File Browser", the action of the tool sliders depends on that tool's batch processing mode. Tools which are not listed function as if they were in the "Set" mode.

The "Add" Mode
This mode may also be understood as "relative". Modifying sliders which are set to the "Add" mode will result in the value of the modification being added to the existing value. For example, if you select two images by holding the Ctrl modifier key, one image which has an Exposure#Exposure_Compensation Exposure Compensation of -0.5 EV and the other which has +1.0 EV, moving the "Exposure Compensation" slider up to +0.3 will result in setting a value of -0.2 EV for the first image and +1.3 EV for the second one.
Using the "Reset" button will move the slider to its default (zero) position and will then bring back the initial value of that slider for each selected image.
The "Set" Mode
This mode may also be understood as "absolute". Modifying sliders which are set to the "Set" mode will result in the value of the modification being set, irrelevant of what the existing value was. If we use the same example as before, moving the slider up to +0.3 EV will result in setting a value of +0.3 EV for both images (one value for all images).
Using the 'Reset' button will move the slider to its default position (different for each slider), and will then reset this parameter for each image.
Overwrite Existing Output Files
The option "Overwrite existing output files" sets RawTherapee to overwrite existing images. When disabled, existing images will not be overwritten; instead, an index number is appended to the image being saved.
e.g. If "output.jpg" exists and the option is not checked, the new image will be saved as "output-1.jpg".

Performance Tab

The "Performance" tab is only for people who know what they're doing. It lets you poke under the hood and tweak the parameters of some tools. These parameters take part in the balance between speed and stability.

Maximum Number of Threads for Noise Reduction

The Noise Reduction algorithm in RawTherapee is very powerful. It is also quite CPU and memory intensive. People with weak hardware who experience crashes caused by running out of RAM may find that tweaking this parameter prevents those crashes, at the cost of longer processing time.

Noise Reduction has a baseline requirement of 128MB of RAM for a 10 megapixel raw photo, or 512MB of RAM for a 40 megapixel one, and additionally 128MB of RAM per thread. The more threads run in parallel, the quicker the computation, but higher the memory requirement.

Most modern CPUs run two threads per physical core. Find out what CPU you have and how many cores it has, multiply that by two, and you get the maximum number of threads it would make sense to run simultaneously. Let's call this number Tmax. You would not benefit from running more threads than this - in fact you would likely suffer a small speed penalty.

Setting this parameter to "0" will let your CPU figure out what Tmax is, and use that. If you experience crashes due to insufficient RAM, then you can calculate Tmax yourself and use a number lower than that.


Sounds Tab

The "Sounds" tab lets you set an audible notification when a lengthy operation ends. It is currently only supported on Windows and Linux.

The "Queue processing done" sound is played after the last Queue image finishes processing. The "Editor processing done" sound is played after a lengthy in- editor operation that took longer than the specified number of seconds is complete.

Sounds can be muted either by disabling the "Enabled" checkbox or by setting fields with sound file references to blank values.

The "Queue" and "Editor processing done" text boxes can either point to wave (.wav) files, or can specify one of the following values:

Windows
  • SystemAsterisk
  • SystemDefault
  • SystemExclamation
  • SystemExit
  • SystemHand
  • SystemQuestion
  • SystemStart
  • SystemWelcome
Linux
  • bell
  • camera-shutter
  • complete
  • dialog-warning
  • dialog-information
  • message
  • service-login
  • service-logout
  • suspend-error
  • trash-empty
  • possibly the name of any file in /usr/share/sounds/freedesktop/stereo/


Sounds issues under Linux

RawTherapee relies on libcanberra to produce sounds.
If your sound installation works but that rawtherapee is unable to produce sound,
you can check directly that libcanberra is working correctly by compiling this sample:

hello_world.sh
--
#!/bin/bash
canberra-gtk-play -i phone-incoming-call -d "hello world"
--

chmod +x hello_word.sh
./hello_word.sh

If the hello_world produces sound, you can check rawtherapee by setting "phone-incoming-call" in one of the boxes and try decoding an image.

Problems can arise if you installed pulseaudio, desactivated it (eg: relying on alsa), the hello_world will mostly produce an error message if this happends.